^ 187. NLsNZZLSM! Freitag dm 12. August «ittrückmlglgeSühr per «iergespaiteu« Zeile » Ps. Inserat« erbittet »an Sil spätesten» 10 Utzr »ormittai». 1004. Tagesneuigkeiten. Bade«. -j- Karlsruhe, 11. Aug. Der aus Darlanden gebürtige Blechnerlchrling Pferrer stürzte vom Dache eines Neubaues. Er erlitt so schwere innere Verletzungen, daß nach kurzer Zeit der Tod eintrat. 1- Mannheim, 11. Aug. Hier tagte gestern der Landesverband badischer Uhrmacher. Die nächstjährige Tagung findet in Konstanz statt. -s- Baden-Baden, 11. Aug. Die Fremden- frcquenz unserer Stadt ist 43552. 4° Freiburg i. Br., 11. Aug. Auf eine Anfrage des Ministeriums sprach sich die Handelskammer für die Beseitigung der Taler aus. — Dieselbe Kammer bewilligte für den jüngst gegründeten Fremd enver- kehrsverein einen Beitrag von 200 Mk. und stellte einen jährlichen Beitrag in Aussicht. -st Frciburg, 11. Aug. In dem Hause des Herrn Professors Kohlhepp, Gutleutstraße im Vorort Haslach, brach diese Nacht Feuer aus, welches das ganze Anwesen in Asche legte. Bei dem Brande kam der in den 70er Jahren stehende Taglöhner Max Dold ums Leben. Derselbe wohnte im Dachzimmer. Das Haus war von zwei Familien, Kaut und Zipfel, bewohnt, welche nichts als das nackte Leben retten konnten. 1- Aus Baden, 11. Aug. Für alle Sendungen von Liebesgaben für die Abgebrannten von Jlsseld wird auf den badischen Bahnen Frachtfreigut gewährt. Deutsches Reich. Berlin, 11. Aug. Der Kaiser hatte vormittags eine Konferenz mit dem Reichskanzler, empfing mittags die südwest- afrikauischen Ansiedler in Gegenwart des Reichskanzlers und später den Erbgroßherzog von Mecklenburg-Strelitz zur Notifikation des Regierungsantritts des Großherzogs. Um 2 Uhr gedenkt der Kaiser nach Wilhelmshöhe abzureisen. * Wilhelmshöhe, 12. Aug. Der Kaiser traf mit Gefolge gestern obend 9^ Uhr hier ein und wurde am Bahnhof von der Kaiserin, dem Kronprinzen und den anderen kaiserlichen Kindern empfangen. Die kaiserliche Familie begab sich, von der zahlreichen Menschenmenge lebhaft begrüßt, nach Schloß Wilhelmshöhe. * Bremerhaven, 11. Aug. Die abgelöste Besatzung des ostasiatischen Kreuzergeschwaders wurde von dem Lloyd- dampfer „Main" heute hier gelandet. Es find 43 Offiziere, 81 Deckoffiziere 1387 Unteroffiziere und Mannschaften. * Bad Harzburg, 11. Aug. In der vergangenen Nacht sind in dem Hochofen der Mathildengrube 2 Männer durch ausströmende Gase getötet worden und bei Rettungsversuchen kamen weitere 2 Personen ums Leben. Eine große Anzahl von Personen ist betäubt, aber wiederbelebt. * München, 11. Aug. Der Prinzregent verlieh dem Staatsminister des Innern, Freiherrn v. Feilitzsch, aus Anlaß seines morgigen Geburtstages den Grafeutitel. * München, 12. Aug. Professor Strau- binger aus Wien, der eine Tour auf den Unterberg unternahm, wurde auf österreichischer Seite ermordet und beraubt aufgefunden. Die Leiche zeigte 2 Stichwunden in der Brust. vesterreichische Monarchie. — Der 11. August ist der Gedenktag des hundertjährigen Bestehens des erblichen Kaisertums Oesterreich; am 11. August 1804 ist die Urkunde veröffentlicht worden, durch die der Wunsch erfüllt worden ist, die Länder vereinigt zu sehen, die man gemeinhin als österreichische Monarchie bezeichnet. Der Plan, einen Einheitsstaat zu schaffen, war bereits unter Josef II. aufgetaucht und blieb bei seiner Nachfolgerin lebendig, aber erst Franz II. war es beschicken, ihn zu verwirklichen, infolge der großen Staatsumwälzungen, die Napoleon I. herbeigeführt hat. Die Ereignisse sind ja bekannt. Das „heilige römische Reich deutscher Nation" war in seiner Morschheit den Angriffen Napoleons nicht gewachsen und fiel in Trümmern auseinander, von denen der österreichische Staat noch das größte und kompakteste Stück, außerdem jenes war, das in der Person seines Beherrschers den Kaisertitel barg. Die Loslöfung Oesterreichs vom alten Reiche wurde beschleunigt durch die Proklamation des ersten Konsuls der französischen Republik zum Kaiser. Ihm war es darum zu tun, die Anerkennung Oesterreichs als des ältesten Herrschergeschlechtes zu erlangen. In Wien war man geneigt, den Schritt Napoleons zu billigen, zuerst mußte Oesterreich aber denselben Rang einnehmen wie Frankreich. Deshalb wurde die Erklärung Oesterreichs zum Kaisertum beschleunigt und nach eingehenden Erörterungen beschlossen, daß der Herrscher den Titel eines Erbkaisers von Oesterreich annchme zu dem doppelten Zwecke: „Für den äußeren Glanz des allerhöchsten Hauses zu sorgen, nebstbei aber eine neue, allen Erbstaaten gemeinschaftliche staatsrechtliche Beziehung, einen Vereinigungspunkt und ein Symbol der Einheit aufzustellen, woran es bisher gefehlt hat." Das Ereignis wirbelte nicht viel Staub auf. Die Diplomaten erwarben die Zustimmung der europäischen Höfe und Napoleon übte da sogar persönlichen Druck aus; damit dankte er für die freundliche Haltung Oesterreichs. Es gab selbstverständlich auch kirchliche und weltliche Festlichkeiten, aber im ganzen spielte sich der Akt in aller Stille ab. Innerhalb des Reichsverbandcs entfaltete Oesterreich zwar im Anfänge noch eine energische Tätigkeit in den Kämpfen gegen Napoleon, spielte aber keine ruhmvolle Rolle mehr im deutschen Bunde. Das Jahr 1866 drängte Oesterreich dann vollends aus dem Reiche hinaus; es brachte ihm zwar großen Schaden, aber auch die Freiheit, sich ganz seinen inneren Aufgaben zu widmen. Wenn es Oesterreich-Ungarn auch noch nicht gelungen ist, den Streit der Nationen zu bannen, so hat es sich doch verjüngt. Dank der Allianz mit Deutschland, das ihm seine Machtstellung stärkt, konnte es sich zu einem kraftvollen Staatswcsen entwickeln, besten Armee stark und wohl ausgebildet und besten Finanzwesen gegen früher trefflich geordnet ist. Feuilleton. 3) tleberwun-en. Novelle von I. Pia. (Fortsetzung.) 2. Kapitel. Am nächsten Morgen erwachte Aennchen mit frohem Herzen. Heute über acht Tage war ihr Hochzeitstag, und dort auf dem kleinen Tische lag bereits der Brautkranz, den die gute alte Frau Telger, lange bevor Aennchen die Augen öffnete, ihr gebracht hatte. Aennchen dachte daran, daß es Unglück bringen solle, wenn man den Brautkranz vor dem ereignisvollen Tage aufsctzt, — daß die, welche das tut. diesen glücklichen Tag nie er- leben soll, — aber die Versuchung besiegte den Aberglauben und in der nächsten Minute betrachtete sie sich mit dem Kranz in dem üppig blonden Haar wohlgefällig in dem Spiegel. Dann aber überkam sie ein plötzlicher Schrecken und mit einem tiefen Seufzer nahm sie den Kranz schnell ab. Wie wenn sie ihren Gottfried niemals heiraten sollte! Wie ein nächtlicher Alp legte sich der Gedanke ihr auf die Brust. Bald darauf begab sie sich in das schmucke Wohnzimmer, wo die übrige Gesellschaft schon beisammen war. Eben samt ihrer Pflegemutter mit häuslichen Verrichtungen beschäftigt, klopfte es an die Tür, und ohne große Umstände traten zwei Herren ein, in welch einem Frau Telger zu ihrer größten Verwunderung den jungen Herrn von Holdern erkannte. Aennchen wollte das Zimmer verlassen, doch der Advokat, Franz von HoldernS Begleiter, hielt sie mit höflichen, aber bestimmten Worten zurück. „Entschuldigen Sie, mein Fräulein," sprach er. „Ich muß Sie bitten, hier zu bleiben. Die Angelegenheit, die uns hierhersührt, verlangt vor allem Ihre Gegenwart." Bei diesem Worte zog er ein großes Schriftstück aus der Tasche, offenbar im Begriff, dasselbe vorzulesen. Doch Franz von Holdern kam ihm zuvor, und sich zu dem erstaunt dreinschauenden alten Ehepaar wendend, sagte er in gütigem Tone: „Ich zögere, fast damit, Ihnen eine Mitteilung zu machen, die Ihnen, wie ich fürchte, Schmerz bereiten wird, doch hoffe ich, daß dieser Schmerz auch sein gut Teil Freude hat. Ich weiß, daß Sie Ihrer Adoptivtochter herzlich zugetan find, und bin überzeugt, daß Ihre Liebe selbstlos genug ist, um sich über jedes Glück, das Fräulein Aennchen trifft, zu freuen, selbst wenn es auch einige Opfer Ihrerseits verlangt." Während dieser Rede trat Gottfried an Aennchen heran und nahm ihre kleine Hand in die seine. „Mein Herr," antwortete der alte Fischer mit einem innigen Blicke nach dem jungen Mädchen hin, „ich weiß nicht, was Sie uns sagen wollen» aber besten können Sie versichert sein, daß wir alle, wie wir hier stehen, uns über jedes Glück, das unsere Tochter treffen könnte, von ganzem Herzen freuen würden." „Recht so, das wußte ich!" sprach Herr von Holdern, offenbar erleichtert. „So hören Sie denn, was ich Ihnen zu sagen habe. Vor ungefähr vierzehn Tagen ward meiner Tante eine Mitteilung, auf die sie schon seit vielen Jahren gehofft und gewartet hat. Sie alle wissen, um was cs sich handelt. Ich brauche es Ihnen nicht zu wiederholen. Sie war stets der Meinung, daß ihr Enkelkind noch am Leben sei. Infolge der schon erwähnten Mitteilung hat sie genauere Erkundigungen eingezogen, nach welchen es keinem Zweifel unterliegt, daß das Kind, das Sie vor sechzehn Jahren in Ihrem Boote gefunden haben, keine andere ist, als die verschwundene Enkelin, die Tochter der Gräfin Bergwitz!" Frankreich. * Paris, 11. Aug. Das Leichenbegängnis Waldcck-Rousseau's ist auf Samstag vormittag festgesetzt worden. Die Leichenfeier wird in der Kirche Saint Clothilde stattfiaden und sehr einfach sein. Reden werden nicht gehalten und Kränze an der Bahre nicht niedergelegt. Auch eine Erweisung militärischer Ehren findet nicht statt. Die Beerdigung erfolgt auf dem Kirchhofe Montmartre. Morgen wird der Leichnam nach Paris geschafft. * Paris, 12. Aug. Die Witwe Waldeck- Rousscaus sprach dem Ministerpräsidenten ihren Dan! aus für die Absicht der Regierung, das Leichenbegängnis für den Verstorbenen auf Staatskosten veranstalten zu wollen. Ihr Gemahl habe wiederholt den Wunsch zu erkennen gegeben, in einfachster Weise bestattet zu werden. England. Dover, 11. Aug. Der Schwimmer Weidmann erledigte gestern die Schwimmtour von 30 Meilen, von der Mitte des Kanals-zur Küste, in glänzender Weise. Er schwamm durchschnittlich stündlich zwei Seemeilen. Rußland. Petersburg, j2. sTelegr.j Die Aaiserin wurde deute von einen» Sohne entbunden. * Baku, 11. Aug. Der russische Konsul in Astrabad teilt dem Gouverneur von Baku mit, in der Umgebung Astrabads seien 39 Cholera fälle mit rötlichem Verlauf vor- gckommen. Nach hier eingegangener Mitteilung ist die Cholera auch in Meschhad aufgetreten. Türkei. Konstantinopel, 10. Aug. Heute nacht brach Feuer in einem Tingeltangel in Galata aus, während getanzt wurde. Die Holztreppe, der einzige Ausgang, brannte sofort nieder. Fast alle Anwesenden kamen um. Bisher sollen über 20 Lüchen geborgen sein. Die Unglücksstelle ist polizeilich abgesperrt, sodaß genaue Feststellungen unmöglich sind. Amerika. New-Uork, 10. Aug. Die Polizei ordnete eine umfassende Ueberwachung des russischen Botschafters Grafen Cassini an, der zahlreiche Drohbriefe erhalten hat. Der russisch-japanische Krieg. * Tokio, 11. Aug. (Amtlich). Verschiedene Berichte von Talienwan zeigen, daß das Port Arthur-Geschwader am 10. August morgens aus dem Hafen herauskam, worauf sich eine heftige Seeschlacht bis zum Abend entwickelte. Während der Nacht scheint unsere Torpedobootszerstörerflottille das russische Geschwader angegriffen zu haben. Beim Morgengrauen des II. August machte es den Eindruck, als ob der „Retwisan" und ein anderes Linienschiff vom Typ der „Pobjeda" nach Port Arthur flüchteten. Tschifu, 11. Aug. D er hicr cingetroffene Ein mehrere Sekunden langes, tiefes Schweigen entstand. Dann erscholl der Schmerzcns- ruf: „O Gottfried, Gottfried!" und Aennchen schlang weinend ihre Arme um den jungen Fischer. Gottfrieds Kopf sank tiefer und tiefer, bis seine Lippen ihren schönen Kopf berührten, aber er sagte kein Wort. Nur ein Herz klopfte höher vor Stolz und Freude: das der alten Fischersfrau. Mit Stolz sagte sie sich: meines Gottfrieds Frau wird eine vornehme Dame sein! Endlich räusperte Dr. Brunner sich und ergriff seinerseits das Wort. „Es bleibt mir noch übrig, Komtesse Anna Bergwitz mitzuteilen, daß Frau von Holdern hofft, ihre Enkelin noch heute in ihre Arme schließen zu dürfen. Morgen beabsichtigt die Dame in Begleitung ihrer Enkelin nach der Residenz zurückzukehrcn." Da hob Aennchen den Kopf von Gottfrieds Schulter. „Sie wissen wohl nicht, mein Herr," sagte sie mit sanfter Würde, obwohl ihre Augen in Tränen schimmerten, „daß nächste Woche meine Hochzeit ist, ich also Frau von Holdern nicht begleiten kann; ich muß vielmehr hierher zurückkehren." . , . Der Advokat machte ihr unter mitleidigem Lächeln eine höfliche Verbeugung. russische Torpedobootszerstörer ist der „Retschitelny". Der Kapitän erklärt, daß die groben Kriegsschiffe Port Arthur nur in der Absicht verlasse» hätten, um sich mit dem Wladiwostokgeschwader zu vereinigen. Die Japaner greif-n die Festung täglich mit unverminderter Energie an, wobei sie mit rücksichtslosem Mut ihr Leben aufs Spiel sitzen. Vom „Wolfs Hügel" aus beschießen sie die Stadt mit Granaten. Das russische Hospitalschiff „Mongolia" begleitet die Flotte und führt Frauen und Kinder an Bord. * Tschifu, 11. Aug. Drei japanische Torpedobootszerstörer, die sich außerhalb des Hafens befinden, warten auf den Torpedo- bootszerstörer „Retschitelni", der die russische Flagge führt. Die russische Flotte verließ Port Arthur auf Befehl des Admirals Skryd- loff. Nach einem Telegramm wird die Nachricht, daß die russischen Kriegsschiffe „Pobjeda" und „Retwisan" beschädigt nach Port Arthur zurückgekehrt seien, für unbegründet erklärt. Weiter wird gemeldet: Der japanische Kreuzer „Kasagi" sei im Gefecht auf der Höhe von Roundisland gesunken. Die russischen Schiffe hätten, bevor sie von Port Arthur abgefahren seien, große Vorräte, sowie Maschinenersatzteile und Material zur Ausbesserung der Schiffe an Bord genommen. * Rom, 13. Aug. Die „Tribuna" meldet aus Mulden: Der Korrespondent des Blattes „Pardo" wurde wegen seiner Kriegsberichterstattung an die „Tribuna" von den russischen Behörden aufgefordert, den Kriegsschauplatz zu verlassen. Verschiedene-« — Aus Rom wird berichtet: In den hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet, daß die in den letzten Tagen stattgehabte Antritts- audicnz des neuernannten russischen Gesandten Narischkin beim Papste von ungewöhnlich langer Dauer gewesen sei, und Pius X. in derselben Gelegenheit genommen habe, wiederholte Bemerkungen über den Krieg in Ostasien zu machen. Der Papst habe seinem lebhaften Bedauern über das schreckliche Blutvergießen Ausdruck gegeben und betont, das Schlimmste sei, daß das Ende des Krieges garnicht abzusehen sei. Für den Zaren, der mit der großen Friedensidee hervorgetreten sei, müßte dieser Zwang der Verhältnisse doppelt empfindlich erscheinen. Der Papst ersuchte den Gesandten, dem Kaiser Nikolaus seine heißen Wünsche für bas Waffenglück der russischen Truppen zu übermitteln mit dem Ausdrucke der Hoffnung, daß es gelingen möge, die Greuel des Krieges wenigstens zeitlich einzuschränken. — Die Bevölkerung der Erde um die Jahrhundertwende beträgt nach Alcx. Supan (Petermanns Mitteilungen, Ergänzungs- Heft 146, 1904) 1503 300 000 Seelen, die 144110 600 Quadratki lome ter b e wohnen, so Der alte Fischer schüttelte den Kopf. „Liebes Aennchen," sprach er, „das ist jetzt vorbei — daran dürfen wir nicht mehr denken." „Nicht mehr daran denken? Warum nicht?" rief das junge Mädchen mit blitzenden Augen. „Allerdings, mein Fräulein," antwortete der Advokat statt des Fischers, „allerdings ist Ihre Stellung eine so ganz andere geworden, daß dieselbe auch Ihre bisherigen Absichten gänzlich ändern muß. Herr Telger hat sehr recht, wenn er meint, an diese Heirat wäre nun nicht mehr zu denken. Ich muß Sie darauf aufmerksam machen, daß Sie noch unmündig sind und sich bis zu Ihrem einundzwanzigsten Jahre ganz dem Willen Ihres Vormunds zu fügen hohen." Da trat Aennchen ein paar Schritt von ihrem Bräutigam fort, und mit funkelnden Augen und glühenden Wangen rief sie: „Aber ich weise diesen Titel zurück, — ich weigere mich, mein glückliches Heim zu verlassen! Meine Großmutter, sagen Sie?" Wann habe ich sie denn gesehen? Was weiß ich von ihr? Hier, das ist mein Vater und meine Mutter, die ich lieber habe, als alle Frauen von Holderns in der Welt, — und das hier ist mein Bräutigam! Ich weigere mich, sie zu verlassen! Nicht wahr, Gottfried." — wandte sie sich zu diesem, „nicht wahr, Du läßt mich nicht fort?" daß rund zehn Menschen aus 1 Quadratkilometer kommen. Freilich ist die Dichtiglcit in den verschiedenen Erdteilen recht verschied ». Europa steht mit 40 Bewohnern auf dem Quadratkilometer au der Spitze, es folgen dann Asten mit 18, Afrika und Nordamerika mit 5; Südamerika weist 2 aus, Ausstralten und Polynesien begnügen sich mit 0,7, und auf den 12 873 000 Quadratkilometer der Polarländer nimmt man nur 91000 Menschen an. Im einzelnen trägt Europa auf 9 723 600 Quadratkilometer 392 264000 Einwohner, Asien auf 44 179400 Quadratkilometer 819 556 000; Afrika soll bei 29 829 200 Quadratkilometer 140 700 000 Einwohner beherbergen. Nordamerika auf 20 817 700 Quadratkilometer 105 714 000 ernähren. Südamerika gibt auf 17 744 000 Quadratkilometer nur 38 482 000 Menschen Obdach, während auf Australien und Polynesien mit 3915800 Quadratkilometer 6 483 000 Menschen entfallen. — Hygiene in Hotels. Im allgemeinen wird so sehr viel Werl auf die Hygiene gelegt. Man muß daher staunen, daß man o>t noch in den allereinfachsten Dingen die größten Verstöße dagegen findet. So sei das Augenmerk der interessierten Kreise einmal auf die Behandlung der Gläser und Wasserflaschen in den Hotels hingelenkt. Sehr häufig findet man, sogar in Hotels ersten Ranges, eine sehr kleine Wasserflasche, deren Inhalt noch nicht zum Zähne- putzen ausreicht, und auf diese kleine Flasche ist dann in Ermangelung eines Glasstöpsels das einzige im Zimmer befindliche Glas gestülpt. Viele solcher Gläser habe ich mir näher betrachtet und leider fast immer gefunden, daß sie nicht genügend gereinigt und feucht waren, sehr oft nach Odol oder einem sonstigen Zahnreinigungsmittel rochen, und daß der Inhalt der Flasche davon infiziert war. Ein solches Wasser wird den Gästen als Trink- und Spülwasser hivgestellt. Wirklich wunderbar ist es, daß die Hoteliers und deren Frauen so gelingen Sinn für die Gesundheit ihrer Gäste zeigen! Es ist ja nicht zu verlangen, daß die Gläser täglich mit Soda gereinigt werden. Aber man sollte doch verlangen können, daß die Wasserflaschen genügend groß sind und anders verschlossen werden, als mit schmutzigen, riechenden Gläsern! Vereins-Nachrichten. -u- Durlach, 11. Aug. Eine hübsche Probe stenographischer Tätigkeit legte das Mitglied des hiesigen Gabelsberger Stenographenvereins Herr Karl Höckelsberger am verflossenen Sonntag in Konstanz ab. Bei dem an diesem Tage dortselbst mit der 8. B-zirksoersammlvng der oberbadischen Gabelsberger Stenographen- veretne verbundenen Wettschreiben leistete Herr Höckelsberger 360 Silben pro Minute und erhielt damit den höchsten für dieses Wettschreiben ausgesetzten Preis. Wir gratulieren dem genannten Herrn zu dieser großartigen „Mein liebes Aennchen, ich habe kein Recht und keine Macht, Dich zurückzuhalten," erwiderte dieser mit vor Aufregung zitternder Stimme. „Wenn ich ein Recht dazu hätte, oder wenn ich nicht davon überzeugt wäre, daß Du trotz Deines momentanen Kummers bald wieder ganz so heiter sein wirst, wie Du als der Sonnenstrahl unseres Hauses immer warst, — glaube mir, kein Mensch auf der Welt sollte Dich gegen Deinen Willen von mir reißen. So bleibt uns nichts als Trennung! Herr von Holdern," wandte er sich diesem zu, „verstehe ich recht, so sind Sie Aennchens Vetter. Wollen Sie mir das eine versprechen: daß Sie über sie wachen und jeden Kummer, jede Sorge von ihr fernhalten wollen, wie ich es getan haben würde, und daß Sie versuchen wollen, sie in ihrem neuen Leben glücklicher zu machen, als ich das mit meinen schwachen Kräften vermocht hätte?" „Ich verspreche Ihnen," erwiderte Franz von Holdern und drückte dem jungen Fischer herzlich die Hand, „daß ich wie ein Bruder über sie wachen will!" Das ihm angeborene Zartgefühl trieb ihn, noch hinzuzufügen: „Sie tragen diese Prüfung mutig; doch lassen Sie sich nicht Niederdrücken; mit einundzwanzig Jahren ist Aennchen wieder ihre eigene Herrin!" (Fortsetzung folgt.) Leistung; für di-jemgen aber, welche die-Steno grophie erlernen, oder sich darin ousbilden, mag dieser Erfolg ein Beweis dafür bieten, was sich mit der Stenographie bei Fleiß und Ausdauer erreichen läßt. _ Neuer Kalender. Als ersten oder doch als einen der ersten Familienkalendcr durften wir Heuer den in I. Lan-gs Buchhandlung in Karlsruhe, früher Tauberbischofsheim, erschienenen grünen „KeSeks Ahein- käudischer Kaurfreund für 1905" begrüßen. Schon bei kurzer Durchsicht ersehen wir zu unserer Freude, daß der neue Jahrgang verschiedene Verbesserungen zeigt inbezug auf seine Ausstattung, insbesondere auch ist das Kalcn- '-arium übersichtlicher gehalten als bisher, ebenso die Tabelle über den Portolürif. Als eine allen Lesern hochwillkommene Neuerung aber heben wir die Gratisbeigabe eines hübsch ausgestatteten Wandkalenders hervor. Was nun den Inhalt betrifft, so ist darüber, wie immer, nur das beste zu sagen. Peter Rosegger, Hcrmine Villinger, Hermann Waldeck, Mannheim, der eine in pfälzischer Mundart geschriebene Humoreske .Die Gänslewwere" bringt, erfreuen uns wie seit Jahren mit gediegenen Erzählungen, ebenso werden die Volks- erzählungen .Der Ritt ums Best" von dem bekannten hessischen Volksschriftsteller I. Becker, ferner eine Schwarzwaldgeschichte „Das Krappenncst" von einem der beliebtesten badischen Erzähler den Lesern wirklichen Genuß bieten. Alle Erzählungen find mit vorzüglichen Originalzeichnungen versehen. Mit vielen Bildern ver- sehene Aufsätze über die Hereros in Deutsch-Südwest- afrika" und über .Japan und Rußland" werben bei dem Interesse, das den blutigen Vorgängen in Afrika und Asien allenthalben entgegengebracht tvird, jedermann willkommen sein. Die ebenfalls reich illustrierte Weltschau schildert dem Leser in kurzer aber spannend geschriebener Uebersicht noch einmal die wichtigsten Ereignisse während eines Jahres aus allen Weltteilen. — „Hebels Rheinland. Hausfreund" bringt also wieder, wie aus diesen kurzen Inhaltsangaben zu ersehen ist, die nur das Wesentlichste herausgreifen, eine Fülle des Interessanten und Unterhaltenden, sodaß wir jedermann die Anschaffung dieses in anbetracht seines reichen Inhalts ungemein billigen Kalenders — der Preis ist nur 30 Pf. — aufs wärmste empfehlen können. Zu haben ist der „Hausfreund" in allen Buchhandlungen, Papierhandlungen und Buchbindereien. ' AmtsverkürrdigUNgsblatL für den Amtsbezirk Dvrlach. Amtliche KekarmtmachrmAKN. Großh. Bad. Staatseisenbahnen. Die nachstehenden Arbeiten zur Erbauung eines neuen Be- Iriebswerkstättebahnhofes für Karlsruhe sollen im Wege öffentlicher Verdingung vergeben werden. Erstellung einer Lokorrroliv- und Henderwerkstälte. Kos i. Eisenkonstruktionen, beiläufig 720 000 Lg. Kos H. Bimsbetondecken «nd Holzeementdachdeckerarbeiten, beiläufig 4150 gm. Die Bimsbetondecken rc. können auch zusammen mit den Eisenkonstruktionen vergeben werden. Die Pläne, Bedingungen und Verdingungsanschläge liegen in den üblichen Geschäftsstunden auf dem diesseitigen Hochbaubureau (Auerstr. 11, 3. Stock) zur Einsicht auf, woselbst auch die Angebotsformulare unentgeltlich erhoben werden können. Die Unterlagen für die Eisenkonstruktionen werden auch gegen post- und bestellgeldfreie Einsendung von 6,70 soweit der Vorrat reicht, nach auswärts versendet. Die Angebote sind bis längstens Mittwoch den 31. August 1SV4, vormittags 11 Uhr, dem Zeitpunkt der Eröffnung, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, anher einzusenden. Zuschlagsfrist vier Wochen. Durlach den 11. August 1904. KroßH. Gisenbabnbaubureau. Konkursverfahren. Das Konkursverfahren über das Vermögen des Zimmermeisters Albert Schöffler von Weingarten wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. Durlach, 3. Aug. 1904. _Großh. Amtsgericht._ Mnichmbkiteil. Das evang. Pfarrhaus in Berghausen soll auf Abbruch versteigert werden. Die Steigerungsbedingungen liegen in der Pfarr- wohnung zu Berghausen zur Einsicht auf und werden vor der am Mittwoch den 17. d. MtS., vormittags 8 Uhr, stattfindenden Versteigerung nochmals vorgelesen. Karlsruhe, 10. Aug. 1904. Evang. Kirchenbaninspeltion. Singen. Die hiesige Gemeinde versteigert am Dienstag, 1«. d. M nachmittags 4 Uhr, in ihrem Farrenhof einen schweren fetten Rindsfarren. Singen, 10. Aug. 1904. Der Gemeinderat: Schlegel, Bürgermstr. _ Krämer, Ratschr. Privat - Anzeigen. Wohnung zu vermieten «tlhelmstraße 7, bestehend aus 2 Zimmern mit Zugehör, auf 1. September oder Oktober. Näheres _Karlsruher Allee 3. Eine Krau empfiehlt sich im Mithelfen in einer Küche über Kirch- weihe. Näheres in der Exp. d. Bl. Schönheit verleiht ein zartes, reines Gesicht, rosiges, jugendfrisches Aasseh««, weiße sammet- weiche Ha«t und blendend schöner Teint. 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Großkops aus Karlsruhe teilzunehmen, wollen ihre Namen in die im Gasthaus zur „Krone" aufliegende Liste einzeichnen. _ LigsiTvnlsIM. Geeignete Räume zur Cigarrenfabrikation werden zu mieten gesucht. Offerten unter Nr. 68 an die Expedition dieses Blattes. Backäpfel M 14 § Zwetschgen 5 „ große Mnglo 5 „ Birnen 2 frische Trauben35 „ Philipp l-ugep L Filialen. 25 Ü mH. monatl. garant. Verdienst können Herren u. Damen jeden Standes allerorts auf leichte Weise verdienen. Streng reell. Off. a. Exp. u. ä.. V. Badischer Leibgrenadier Verein Turlach. Am Samstag de« 13. d. M.» abends ^9 Uhr, findet im Vereinslokal Monatsversammlirug statt, wozu die Mitglieder freundlichst eingeladen werden. Der Vorstand. Verein fnr Bogelfreunde Samstag den 13. d. Mts., abends !,9 Uhr, findet Mitgliederversammlung im Lokal statt, wozu wir unsere Mitglieder der reichhaltigen undwichtigenTagesordnung wegen mit der Bitte um vollzähliges und pünktliches Erscheinen freundlichst einladen. Der Vorstand. Zugleich findet Gratis- verl osung von 6 Käfigen statt. Schwaben»««« Eintracht Tnrlach. Unser Verein beteiligt sich Sonntag den 14. August bei der Fahnenweihe des Vereins der Württem- lerger Karlsruhe im Kolosseum. Zusammenkunft 2 Uhr im Karlsruher Hof. Zahlreiche Beteiligung erwartet Der Vorstand. M. Die neuen Vereinszeichen sind anzulegen. _ Auf Hirchlveihe empfehle: Div. Torten u. Kuchen, fst. Hefenkranz, Nußkranz, Bund u. Streußelkuchen, Thee- u. Kaffeegebäck, gemischte Platten von 1 an> SvLrorvLss in div. Sorten. A. flermsm. Conditorei und Cafe, _ Hauptstr. 8, Telephon 81. Krone j«m Mn« p. Stück 90 n. Mk. 1.— ororrrr TIvmenIsolil p. Stück 50 H grozze; Wlsrnl 30 u. 35 -H kdilipp l^er L k'jliLlen. Heute, Freitag: Frbrr- >1 Grikbeiiillüllik. Gasthaus zur Krone. krauem Koikk !_ö«sn llurlseli s Eingang Lamm- nnd Spitalstraste s. Anläßlich des KinvkvvsikGsskes findet Sonntag den 14. und Montaa de« — Lr tp lg. tz. M., jeweils nachmittags 3 Uhr beginnend: E-Ld ImrdelvliW» bei erstklassigem Orchester statt. Hierzu empfehle insbesondere alle Arten Geflügel in feinster Zubereitung, Kalbs-, Hlinds- und Schweinebraten; als Spezialität: Bratwürste mit neuem Sauerkraut, sowie alle Sorten Attisch- «nd Wurstware» in bekannter Güte nebst div. Küche« «nd Aackwerk. Reine, bestgebaule Meine, offen «nd in Flaschen, ff. Wwenbrau-Kier. Bei billigsten Preisen aufmerksame Bedienung zusichernd, sieht geneigtem Zuspruch höflichst entgegen Mktzgrr und Wirt. KlL. Montag vormittag von 11 bis 1 Uhr:. Samstag früh von 9 Uhr abr ZVikbelkluhe« bei Hauptstraße 12. Aus Kirlhwklhk empfiehlt alte Sorten Obstkuchen nnd Torten, Bund nnd Hcfenkränze, sowie gemischte Platten von 1 Mk. an Conditorei L Cafs, Hauptstraße 69. Kirchweih-Kuchen in sämtlichen Obstsorten, Aäskuchen nnd div. Torten, Hefenbrrnd, sowie gemischte Platten, Aachen ete. empfiehlt: Oarl ^rn>ibrH»8l«r, Konditorei. Kirchweihe in Durlach. Notel Nestaurotion Uarl8l-urg. Sonntag «nd Montag: — Tanzvergnügen — von 3 Uhr an. Ki-«88V8 K ausgeführt von der Musikkapelle „Harmonie" ans Pforzheim unter Leitung des Musikdirigenten Herrn L. ^.sob. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert in der neugebauten Halle statt. Anserwälstte Speisen, reine offene «nd Flaschenweine. Vorrügiiches Helles «nd dunkles Hier ans der Hranerei Moninger Karlsruhe. Es ladet freundlichst ein Aul Kieclivsiiis empfiehlt: Torten aller Art, verschiedene Obstkuchen, Kugelhopf, mürbe Kuchen, Hesenkranz NS»»iner, Hauptstraße 12. Weder die KirchrveiHe empfehle: Dkrslhikdenk W«rst- «ad Flkischmreii, lll. ««rr, Metzgnri nd Wmftletti, Lamm st raste 24. ^ Heute wird ^.geschlachtet Mettach z. Schwane. Eine schöne Wohnung von drei Zimmern nebst Zubehör ist sofort oder auf 1. Oktober zu vermieten. Näheres AriedrichstraK« 7. Evangelischer Gottesdienst. Sonntag den 14. August 1904. In Durlach: Vormittags: Herr Stadtpfarrer Specht. Nachmittags 1 Uhr: Christenlehre: Derselbe mit den Pflichtigen der Nordstadtpfarrei. Nachmittags 24 Uhr: Herr Stadtvikar Kobe. In Wolfartsweier: Herr Stadtvikar Kobe. Ileßer die Kirchweitze: sowie gesalzenes Schweinefleisch von Schwarzwälder Schweinen empfiehlt lLnvvkt, Metzger L Wurstler, H-rr-nstrahe. Tvangel. Bereinshaus. fZeknlstratze 4). Sonntag 11 Uhr: Sonutagschule. „ 8 „ Bibl. Vortrag. Montag 8 „ JungfraucmVerein. Dienstag 8 „ Jünglings-Abend. Mittwoch 8 . Gebetstunde. Donnerstag ',9 . Singstunde. Freitag '49 „ Sonntagschulvorbrtg. Hochfeines Pfälzer Blumenmehl, per Pfund 14, 16, 18, 20 Pfg., sowie sämtliche WM- Mackartikel -ME in bekannter Güte empfiehlt I»A.syna.zs L lutLÜLsr, Lovsvmgkschast. Friedenskapelle. (Seöokdstraße). Sonntag '410 . Predigtgottesdienst. „ 11 „ Sonntagschule. „ 8 „ Predigtgottesdienst. Montag 49 „ Gcsangstundc. Dienstag 49 . Jünglingsverein. Donnerst. 49 „ Gcbetsversammlung. Wolfartsweier: Sonntag 43 Uhr: Jahresfest des Musik- Vereins. Stadt Durlach. SLandesßuchs -Auszüge, Geboren r 9. Ang.: Felix Otto, Vat. Felix Ceschka. Fabrikarbeiter. Gheschlietzung r 9. Aug.: Wilhelm Burgstahler von Linkenheim, Landwirt, und Karo- line Schneider von Aue. 10. . Franz Friedrich Bahm, Kaufmann, und Katharina Frieda Müller, beide von hier. Gestorben r 8. Aug.: Frieda, Vat. Franz Karl Hofmann, Fcilenhauer, 2 M. a. 11. . Frieda Julie, Vat. Wilhelm Heinrich Jakob Fleischmann. Metalldrehcr, 24 Mon. alt. Vittsktton. Lrn« vrrla- *vn ». Vnvfl» V»ri«ch. Neues AMateß-Sauerkraut per Pfund 18, 5 Pfund 85 H, bei Von nächster Woche an: Neuen fü^en Npselwein, aus nur Hochprima Odenwälder Aepseln gekeltert, empfiehlt von 20 Liter an per Liter zu 20 H OsrL , Apfekweinketterei. i