^ 207 . Srichrun tS glich. «»<» «imlkiMriich i» Lirrlvch 1 MLIPs. K» Si^ch»zÄt«i ML sh«« Btstkllgrld. Montag den S. September SisrückrmglgerLhr rer rierzespaite», 8»t!e 0 P-. Inserate erbittet man bt» spStefteu» 10 Nhr vormittag». IM. HsgesNerUßkeiten. Bade«. ff Karlsruhe, 4. Sept. Das heutige Gesetzes- und Verordnungsblatt enthält das Gesetz: Die Abänderung der Verfassung betreffend. ff Karlsruhe, 3. Sept. Für die Finanzkandidaten findet eine am Donnerstag, den 13. Oktober d. I. beginnende Staatsprüfung statt. ff Karlsruhe, 4. Sept. Wie verlautet, soll die Bahnsteigsperre auf der Strecke Basel- Konstanz nicht am 1. Oktober d. I., sondern erst am genannten Tage des Jahres 1905 eingeführt werden. Karlsruhe, 2. Sept. Die Ergebnisse der nächstjährigen Landtagswahlen Voraussagen zu wollen, wäre um so vermessener, als man die gegenseitige Stellung der bürgerlichen Parteien zu einander für jenen Zeitpunkt noch nicht kennt, ebensowenig die Einteilung der größeren Städte in Einerwahlbezirke. Nimmt man an, daß in den ersten Wahlen ähnlich gestimmt wird, wie in den letzten Reichstagswahlen, und daß in den Stichwahlen diejenige Partei siege, die in der ersten Wahl am meisten Stimmen erhielt, daß die Wahl in den Einerwahlbezirken der größeren Städte nach Verhältnis der gesamten Stimmenzahlen ausfallen werden, so dürfte das Zentrum zwar nicht die absolute Mehrheit der 2. Kammer erlangen, aber doch die relativ stärkste Fraktion werden. Aufgrund der Wackerschcn Statistik wäre zu rechnen aus 36 Mandate für das Zentrum, von denen aber wohl noch einige für wohlgelittene Demokraten abgchen werden, 23 Nationalliberale, 11 Sozialdemokraten, 2 Konservative und 1 Freisinnigen; jedenfalls dürfte sich das Verhältnis eher zu Ungunsten der Nationalliberalen verschieben. Daran ist aber nicht die Einführung der direkten Wahl schuld, sondern die neue Wahlkreiseinteilung mit Vermehrung der Mandate um 10. Diese fallen fast ganz den Gegnern der Nationalliberalen zu, vornehmlich dem Zentrum, das eigentlich noch mehr Wahlbezirke schaffen wollte, sich aber schließlich mit 73 (bisher 63) zufrieden gab. Mit gutem Grund; denn eine Zentrumsmebrheit der 2. Kammer könnte ihm selbst nicht angenehm sein, weil sie das beste Mittel wäre, einen Umschlag in der Stimmung der Wähler herbei- zuführen. Die obigen Ziffern find natürlich nur Schätzungen, von denen zu hoffen ist, daß sie fehlgehen; sie enthalten aber eine Mahnung an die Nationalliberalen, die Arbeit für die nächsten Wahlen bald zu beginnen! Karlsruhe, 30. Aug. Unterrichtsminister v. Dusch hat eine erfreuliche Probe seiner Unparteilichkeit gegeben, indem er bei den letzten Kreisschulratsernennungen einen demokratischen Professor zum Kreisschulrat in Mosbach ernannte. Der Mann ist sehr tüchtig, war früher Volksschullehrer und hat sich durch eisernen Fleiß zur akademischen Bildung emporgearbeitet. Er ist derselbe, der vor einiger Zeit als Pforzheimer Stadtschulrat in Frage kam, diesen Posten aber lediglich deshalb nicht erhielt, weil er Mitglied der — demokratischen Partei ist. Minister v. Dusch hat gewissen Leuten damit eine Lehre gegeben, was liberal ist. Durlach, 5. Sept. Der Circus Koß- mrier und Gebr. Straßburger gibt heute abend — siehe Inserat — seine Abschiedsvorstellung. Wir können den Besuch der verehr!. Einwohnerschaft aufgrund der brillanten Leistungen bestens empfehlen. * Durlach, 5. Sept. Samstag abend ereignete sich auf der Straße nach Karlsruhe ein Unfall. Ein Automobil und zwei Fuhrwerke trafen auf einer Stelle zusammen; das Automobil fuhr zwischen beiden Fuhrwerken hindurch und den in gleicher Richtung nach Rintheim heimfahrenden Arbeiter namens Lößle dabei um. Lößle erlitt am Bein bedeutende, doch glücklicherweise nicht lebensgefährliche Verletzungen. Das Automobil wurde nun in Karlsruhe — Polizeistation Durlachertor — angehalten, der Chauffeur, ein Mechaniker aus Paris, verhaftet. Da die Insassen, eine reiche Engländerin und deren Begleiter, z. Zt. in Baden-Baden wohnhaft, sich weigerten, ihre Namen anzugeben, wurde das Auto beschlagnahmt und in den Gefängnishof verbracht. Nach Feststellung der Tatsachen wurde der Chauffeur und Auto wieder freigegeden. Inzwischen hat sich die Dame mit dem Rechtsanwalt des Arbeiters geeinigt und letzterem als Entschädigung 350 Mk. ausbezahlt. * Durlach, 5. Sept. Ein Knabe, an dem ein Hund kläffend emporsprang, hob einen Stein auf, um den Attentäter zu bestrafen. Der Stein aber verfehlte sein Ziel und flog an das Schaufenster der Löwen-Apothcke,. welches bedenklich beschädigt wurde. Kann ein teurer Wurf werden! -st Osterburken, 4. Sept. Ein junger Mann, welcher hier beschäftigt ist, wurde wegen Verdachts als Anstifter des letzten Brandes verhaftet. ff Gernsbach, 4. Sept. Generalleutnant a. D. Graf von Sporuck ist in der vergangenen Nacht in seiner innegehadten Wohnung an Altersschwäche und Lungenkrankheit im Alter von 88 Jahren gestorben. ff Schutterwald, 4. Sept. Im nahen Höfen starb plötzlich der Landwirt Hausert, wie es heißt, infolge von Kurpfuscherei. Die Frau eines Schaubudenbesitzers soll ihm gegen Rheumatismus derartig heiße Bäder vorgeschrieben haben, daß er beim Gebrauche derselben starb. ff Hornberg, 4. Sept. Wie gemeldet wird, soll der Italiener Luigi Riva den 21jährigen Holzbildhauer Otto Rosenfelder erstochen haben. Derselbe wurde in Heiters- heim ermittelt und verhaftet. ff Triberg, 4. Sept. Wie gemeldet wird, brannte am Donnerstag der „Ftlbenbauerhof" in Langenschiltach nieder. Es ist der größte Hof im ganzen Schwarzwald. Ueberreiche Nahrung fand das Feuer an den gewaltigen Holzmassen. Das Vieh konnte gerettet werden. Die großen Heuvorräte verbrannten, etwa 200 Wagkn, die Frucht u. s. w. Der Besitzer ist zum Teil, doch nicht in voller Höhe für Heu, Oehmd und Frucht versichert und leidet großen Schaden. Da das Feuer an der Außenseite des Gebäudes entstand, so wird Brandstiftung vermutet. ff St. Georgen, 3. Sept. Ein sonderbarer Kirchhofstreit wurde hier gestern friedlich beigelegt. Durch den vielen Schnee des letzten Winters kamen an den Grabcshügeln Ver- Aleirilletorr. 10) Der Stein des Anstotzes. Erzählung von L. Jdeler (U. Derclli.) (Fortsetzung.) Er sah schweigend zu Boden, ein harter Kampf durchtobte sein Herz, aber zuletzt siegte die Liebe doch! So bricht die Sonne durch Gewitterwolken! Rasch näherte er sich der jungen Dame und sagte leise und hastig: „Fräulein Kornelie, ich muß morgen früh um 7 Uhr von unserer Kreisstadt Scharfenberg nach der entgegengesetzten Seite von Golyn abfahren, weil ich einen Termin, auch wegen der Eisenbahn, in einem entfernten Bauernhof habe. Einen amtlichen Termin! Und es wäre unmöglich, die vorgeschriebene Zeit inne zu halten, bliebe ich die Nacht hier. Auch wenn" — er stockte, „auch wenn Sie mir nicht zürnten, ich könnte nicht bleiben. Gauben Sie mir?« Seine Augen suchten bittend die ihrigen. „Ich glaube Ihnen durchaus," versetzte Sie leise, „denn ich glaubte immer an Sie!" Und ein warmer Blick traf ihn. „So ist es schade, daß Sie nicht bleiben können; aber denken Sie doch nicht, daß ich Ihnen zürnte, es war nur ein Mißverständnis." Sie reichte ihm die Hand, die er an seine Lippen zog. „Nun?" fragte Fräulein Marianne. „Tante, heute kann der Herr Baumeister nicht bleiben, „entgegnete Kornelie freundlich, „es ist ihm unmöglich; aber er kommt bald wieder, nicht wahr?" setzte sie mit einem leisen Lächeln an Hallern gewandt hinzu. „Sobald ich kann!" versicherte der junge Herr, und auch Fräulein Marianne lächelte, als sie bemerkte, wie ernst es ihm um diese Versicherung war. „Ich bitte nur, gnädiges Fräulein, bei der Regierung ein Gesuch wegen Schonung des Parkes einreichen zu wollen, dann wird cs mir, dem leitenden Beamten zur Begutachtung übersandt, und ich denke, ich werde es machen können." „Gegen die Bahnverwaltung und für den Stein des Anstoßes?" fragte die Schloßherrin überrascht. „Mit meinen Pflichten steht eine solche Befürwortung nicht im Widerspruch, wenn es sich um ganz persönliche Wünsche handelt, wie in diesem Fall um eine Grabstätte. Das Einzige wären die allerdings bedeutend größeren Kosten, an diesem Punkt könnte das Gesuch vielleicht scheitern. Befehlen Sie aber über mich, ich gehöre zu Ihnen, wenn ich darf!" setzte er mit einem Blick aus Kornelie hinzu. ! „Gott lohne es Ihnen!" antwortete Marianne weich, „eine so warme Freundschaft ist mir lange nicht mehr begegnet. Man trat mir überall nur hart und kalt entgegen, so wurde auch ich hart und kalt." Hallern wollte sich rasch verabschieden, die Trennung wurde ihm schwer. „Auf Wiedersehen!" sagte Kornelie freundlich. Er sah noch einmal in die leuchtenden, braunen Augen und ihm war es, als erhellten nur diese ihm allein die Welt. Dann beugte er sich leidenschaftlich über die Hand des Mädchens und verließ das Zimmer. Durch das Heulen des Sturmes und den plätschernden Regen hörte man bald daraus einen Wagen vom Schloßhof rollen. Die beiden Damen waren allein. „Du erwähntest niemals diesen jungen Herrn, Kornelie," bemerkte die Schloßherrin. „Wundert Dich das jetzt?" fragte die Angeredete, das stolze Gesicht tief auf ihre Arbeit senkend. „Nein, nachdem was ich heute sah und hörte, nicht mehr. Eine Natur wie Du berührt nicht das, was sie am tiefsten empfindet. Er ist Dir leidenschaftlich ergeben." „Er war immer der Beste," antwortete Kornelie leise, „und diese Treue hat mich gerührt. Ich kenne ihn seit meinen Kinderjahren, als ich noch im Pensionat war, er liebte mich schiebungen vor, welche der jetzt entlassene Totengräber im Frühjahr sehr oberflächlich ausöcsseite, sodaß Grabeshügel fehlten. Verschiedene Familien machten auf ein und dasselbe Grab als das ihres verstorbenen Familiengliedcs Anspruch. Die nun gestern vorgenommenen Gräberöffnungen hatten zur Folge, daß ein Sarg mehr gesunden wurde als Grabeshügel vorhanden waren. -j- Grenzach, 3. Sept. Der Grobherzog hat die staatliche Genehmigung dazu erteilt, daß die in der Gemarkung Grenzach wohnenden Katholiken, unbeschadet ihrer Zugehörigkeit zur Gesamtkirchengemeinde Wyhlen, zu einer Filialkirchengemeinde Grenzach vereinigt werden. -j- Konstanz, 4. Sept. Die Berufung des Unteroffiziers Ringwald vom hiesigen Regiment, der vom Kriegsgericht wegen eines unsittlichen Attentats zu 2 Jahren Gefängnis und Degradation verurteilt worden war, wurde vom Oberkriegsgericht verworfen. Dagegen wurden dem Verurteilten statt 14 Tage 3 Wochen Untersuchungshaft angerechnet. Deutsches Reich. * Gelbensande, 4. Sept. Die Verlobung Sr. Kaiser!. Hoheit des deutschen Kronprinzen mit Ihrer Hoheit der Herzogin Cäcilie zu Mecklenburg ist offiziell bekannt gegeben worden. * Meuselwitz, 4. Sept. Dem Meuselwitzer Tageblatt zufolge stehen die Tagesanlagen des Ottoschachtes der Friedensgrube seit gestern abend in Flammen. Das Feuer ist infolge einer Kcfselexplofion ausgebrochen. Schwere Eisenstücke des Kessels und Steine wurden viele 100 Meter weit geschleudert. Die große Dampfesse ist eingestürzt. 3 Mann werden vermißt. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt. Frankreich. Auxere, 5. Sept.Ministerpräsident Combes hielt gestern auf einem ihm zu Ehren veranstalteten Festmahl eine Rede, in der er den Erfolg der Regierung bei den letzten Wahlen hervorhob und ausführte, die Regierung wolle Unterordnung aller Einrichtungen unter die Oberhoheit des republikanischen Staates. Die Regierung beabsichtigt, Frankreich von jeder Abhängigkeit bezüglich der religiösen Macht zu befreien. Da der Vatikan sich seit 30 Jahren weigert, olle aus dem Concordat sich ergebenden Pflichten zu achten, so habe die Regierung den Abbruch der diplomatischen Beziehungen angezeigt. Er halte ein neues Concordat nicht für möglich. Die einzige Möglichkeit sei, eine Trennung unter gegenseitiger Zustimmung, nicht in dem Gefühle der Feindseligkeit gegen das christliche Gewissen, sondern in den Gefühlen des sozialen Friedens und der religiösen Freiheit. Redner geht dann auf die Frage des Protektorates über die Christen ein und führt aus, dieses fei nicht notwendig mit jener Trennung verbunden. Frankreich erfülle ehrlich die aus den Verträgen hergeleiteten Verpflichtungen. Es mache keinen Anspru ch mehr auf den Titel vom ersten Tage unserer Bekanntschaft an, und wenn er mich dann auch jahrelang nicht sah, die Trennung hatte auf seine Neigung niemals Einfluß. Nun denke auch ich an keinen andern, als an ihn, und sind wir für einander bestimmt, so will ich seine treue Liebe lohnen. Aber wer weiß, wie es noch kommt!" setzte sie schwermütig hinzu. Marianne seufzte tief auf, sie liebte das junge Mädchen, die Jüngste und Letzte des alten Geschlechts, mit wärmster Liebe. Wäre sie nur arm, dachte sie, daran würde der ehrenfeste junge Mann keinen Anstoß nehmen, so aber! — Sie brach gewaltsam den Gedankengang ab und eine schwere Träne fiel auf ihre Hand. Daß ihr Geheimnis mit ihr zu Grabe getragen Würde, konnte sie nicht hoffen. Im Vorzimmer wurden Stimmen laut, der Bediente kam und meldete, Herr Inspektor Krause wünsche das gnädige Fräulein zu sprechen. „Bitte einzutreten," entgegnete die Schloßherrin freundlich, sie schätzte diesen Herrn mit Recht als ihren zuverlässigsten Beamten. Herr Kraus- trat ein, ein älterer, sehr verständig, intelligent aussehender Mann. Er befand sich sichtlich in äußerster Erregung. „Gnädiges Fräulein," sagte er entschlossen, der ältesten Tochter der Kirche, aber es hat die lleberzeugung, daß sein Einfluß ausschließlich abhängig sei von der materiellen Macht und von den Grundsätzen der Ehre, Gerechtigkeit und Solidarität, welche Frankreich den heutigen Ehrenplatz in der Welt verschafft haben. Redner weist darauf hin, daß die andern Völker nicht gewartet hätten, bis die Trennung beschlossen sei, um die Vertretung der Interessen ihrer Staatsangehörigen selbst zu übernehmen, anstatt sie der französischen Diplomatie zu überlassen und schließt mit der Mahnung zur Vereinigung sämtlicher Republikaner, um die Gesetze über die zweijährige Dienstzeit, die Einkommensteuer und die Altersversicherung der Arbeiter zu beschließen und dann sich mit der Trennung der Kirche vom Staat zu beschäftigen. Belgien. Brüssel, 3. Sept. Die „Times" melden aus Peking: Der französische Gesandte soll als Sühne für die im Juli ermordeten 3 belgischen Missionare folgende Forderungen stellen: Bestrafung der Schuldigen, Degradation des Unterpräfekten und der anderen Beamten, die den Fremden ihren Schutz verweigert haben, Errichtung eines Hospitals für Chinesen aller Glaubensbekenntnisse, Entschädigung von einigen hundert Dollar für die Familien ermordeter chinesischer Missionare. Für die 3 ermordeten belgischen Missionare ist keine Entschädigung verlangt. China wird diese Forderungen gern bewilligen. Türkei. Konstantinopel, 3. Scpt. Die russische Regierung hat die Bewachung der kaukasischen Grenze verschärft, da sich in jüngster Zeit viele Deserteure armenischen Banden angeschlossen haben. In Alexandropol soll ein lebhafter Waffenschmuggel für die armenischen Komitees entdeckt worden sein. Es seien Beerdigungen benützt worden, um bei diesen Gelegenheiten Waffen in den Gräbern zu verstecken. — Nach Angaben von bulgarischer Seite waren die in dem Kampfe in Gradobor bet Saloniki Ermordeten Bulgaren und die Motive der Ermordung persönlicher Art. Von bulgarischer Seite wird versichert, daß alle Führer der makedonischen Komitees die Einstellung der Bandenbewegung angeordnet haben. Die einzelnen Gewalttaten würden von einigen exaltierten Elementen oder durch gewöhnliche Räuberbanden oder aus persönlichen Rachemotiven verübt und würden von türkischer wie auch von griechischer Seite übertrieben und aufs Konto der Komitees gesetzt. Afrika. Swakopmund, 3. Sept. Nach einer Depesche aus Ketmanshop hat der Hererobastard Morengo, der mit seiner Räuberbände verschiedenen weißen Ansiedlern, zumeist Buren, die Waffen abnahm und damit weiteren Zulauf erhielt, jetzt die Farm Groendoru des Deutschen Müller von Werncck, sowie die Farm von „ich muß nun einmal mit Ihnen über den Förster Both sprechen." Marianne zuckte zusammen, der Inspektor bemerkte es. „Ich habe es lange hinausgeschoben," sagte er, „weil ich weiß, daß Sie Both nachsichtig behandeln wollen, aber es hat doch seine Grenzen. Er bestiehlt Sie auf eine wahrhaft empörende Weise." Fräulein Marianne machte eine abwehrende Handbewegung. „Ich weiß wohl, daß Sie jetzt von mir denken: warum kümmerst Du Dich darum? aber gnädiges Fräulein, dies Erlebnis heute nachmittag ging über meine ganze Beamtenehre. Both muß entlassen werden und zwar infolge der von mir entdeckten groben Unredlichkeit; schweige ich wieder, so sagt man mir am Ende noch nach, ich unterstütze den Förster in seinen Diebstählen und dann —" er hielt inne. „Nun und dann?" fragte Marianne. „Dann muß ich gehen, ich kann dies nicht auf mir sitzen lassen!" versetzte der Inspektor mit tiefem Atemzuge. „Aber, Herr Krause!" rief Kornelie ernstlich erschrocken, „das werden Sie uns Frauen doch nicht antun!" „Wollen Sie uns verlassen?" fragte Marianne weich. Hahnemann und Ullrich ausgeplündert. Eia Teil der Abteilung des Majors Lengerke ist bereits unterwegs, um Morengo aufzuheben. Der russisch-japanische Krieg. * Petersburg. 3. Sept. Ein Telegramm des Generals Kuropatkin an den Kaiser vom 3. Sept. besagt: In der Nacht zum 3.- Sept. ging der Feind zum Angriff über und bemächtigte sich des größten Teils der von uns bei Sik- wantun besetzt gehaltenen Stellungen. Unsere Truppen, die diese Stellungen besetzt hielten, zogen sich auf die Nachhutftelluug auf die Linie der Dörfer Tschansutun-Chitschentst, auf halbem Wege zwischen Liaujang und Sikwantun, zurück. In derselben Nacht zog sich das 1. sibirische Armeekorps, das in den letzten 5 Tagen schwere Verluste erlitten hatte und dem Gefahr drohte, von den überlegenen Streitkräften umgangen zu werden, um mehrere Werst westwärts zurück. Unler diesen Umständen habe ich den Befehl gegeben, Liaujang^ zu räumen und nach Norden zurückzugehen."^ * Petersburg, 4. Sept. Ein Telegramm des Generals Kuropatkin vom 3. Sept. an den Kaiser meldet: Heute steht ein großer Teil der Armee einschließlich des I. sibirischen Korps südlich von der Zweigbahn, die von der Station Jentai, 17. Werst nördlich von Liaujang, zu den Gruben bei Jentai führt. Die Japaner befanden sich zwar heute in unmittelbarer Nähe der russischen Truppen, beschränkten sich aber darauf, aus hohem Grase zu schießen. Die in Liaujang stehenden russischen Truppen setzen auf das rechte Ufer des Taitscflussrs über. Das Operationsgebiet der Truppen ist durchweg mit hohem Grase bedeckt, welches die Aktionen der russischen Truppen ungemein stört. Der gestrige Rückzug der Abteilung des Generalmajors Orlow erklärt sich hauptsächlich daraus, daß diese Abteilung von den Japanern aus hohem Steppengrase beschossen wurde. Die Verluste dieser Abteilung sind bedeutend; ein Regiment vxrlor allein 1500 Mann. * Tokio, 4. Sept. Marschall Oyama telegraphiert: Nach dem Kampf in dieser Nacht und heute früh fiel Liaujang um 9 Uhr vormittags vollständig in unsere Hände. Unsere Verluste sollen groß sein. Ueber die Lage auf dem rechten User des Taitseho erhielr ich keinen Bericht. * Saigon, 4. Sept. Der Kommandant des russischen Kreuzers „Diana" erhielt von seiner Admiralität den Befehl, das Schiff zu entwaffnen. Verschiedenes. * Chabarowsk, 4. Sept. Auf dem zur Stadt gehörigen Gebiet ist eine Goldmine entdeckt worden. Die Untersuchung der Mine wird energisch betrieben. — Zu der französischen Bischofs- angelegenheit wird offiziös aus Paris ge- Der ehrenhafte Mann fuhr sich mit der Hand über die Augen. „Als ich vor zwanzig Jahren, ein bettelarmer Bursche, auf den Hof Golyn kam und hier Arbeit suchte, daß ich eine bessere Schulbildung hatte, als ein Bauernknecht, hatte mir bei allen meinen Bemühungen um Stellen nichts genutzt, es waren überall zu viel Bewerber, da versuchten Sie es mit dem fremden Menschen, den Sie gar nicht weiter kannten und der keine Empfehlungen aufweisen konnte. Ich war beinahe bis zum Hungern auf der Landstraße, da waren Sie gütig zu mir und vertrauten mir; gnädiges Fräulein, wie das ist, wenn nach vielen harten Worten einem Menschen gesagt wird: Ich will Dir glauben auf Dein ehrlich Gesicht hin! das weiß nur der, der es durchgemacht hat! Ich bin des Vertrauens wert gewesen und habe zwanzig Jahre zu Ihnen gehalten, treu und fest, aber eben darum kann ich auch nicht mit ansei , wenn Sie so schändlich betrogen werden." (Fortsetzung folgt.) Verschiedenes. — Der König von Württemberg wohnte am Freitag den Uebungen der bet Ludwigsburg zusammcrigezogenen Kavallerie- divistonen bei. schrieben: Herr Gccy bleibt Bischof von Laval, obwohl er dem Papst die Leitung seiner Diözese übertrug. Der Minister des Innern und der Kulte hat sich nicht daran zu kehren, und die Lage bliebe auch dann dieselbe, wenn Geay ein Entlassungsgesuch schickte, da die Regierung nicht gezwungen ist, ein solches anzunehmen. Sie kann vorläufig und so lange es ihr beliebt, den Bischof von Laval als auf Reisen befindlich betrachten. Schon während er noch in seiner Diözese war, hatte er sich auf Bcsehl des Vatikans aller kirchlichen Amtshandlungen begeben und sie durch seinen Generaloikar verrichten lassen, der ihn noch länger vertreten kann. Ein Konflikt wegen des Bischossitzes von Laval könnte nur dann entstehen, wenn der Päpstliche Stuhl ihn für vakant erklärte und aus eigener Machtvollkommenheit. einen apostolischen Administrator ernennen würde, den die Regierung nicht anerkennen könnte. — Die Hypothek als Kapitalanlage. Den „marktschreierischen Annorcen" einiger Berliner Firmen, die d m Kapitalistenpublikum „gute Hypotheken als die beste Kapitalanlage* empfehlen, tritt der „Deutsche Ockonomist* in seiner Nummer vom 20. August d. I. entgegen, indem er darauf hinweist, daß solide erststellige Hypotheken zweifellos eine sichere Anlage sind, daß jedoch zur Auswahl und zur Verwaltung der Hypotheken Kenntnis der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und große praktische Erfahrung notwendig ist. Diese Eigenschaften, die dem Privatmann in den weitaus meisten Fällen fehlen, '-sind aber in erster Reibe den großen Hyppthekenbanken eigen. Diese find durch ihre Organisation und den Umfang ihrer Geschäfte befähigt «nd durch gesetzliche Sicherheitsmaßregeln gezwungen, sich die besten und sichersten erststelligen Hypotheken auszusuchen, die dann in ihrer Gesamtheit zusammen mit dem Aktienkapital und den Reserven der Bank den Hypothekenpfandbriefen zur Deckung dienen. Daher kann auch ein Einzelvcrlust, der die Bank etwa trifft, nicht die Pfandbriefgläubiger schädigen, sondern höchstens die Aktionäre, und in der Tot sind selbst bei dem durch langjährige Miß- wirtschaft verursachten Zusammenbruch einiger Berliner Banken von dem Pfandbriefkapital nur wenige Prozent verloren gegangen, nicht mehr als bei anderen Papieren durch Konversion und sicher viel weniger, als dem Privatpublikum fortgesetzt an direkten Hypotheken verloren geht. Daher sind Pfandbriefe einer guten Hypothekenbank für jedermann eine solide und sichere Kapitalanlage. Pfarrer Hansjakob und die Schule. Pfarrer Hansjakob findet auch einen neuen Beweis von der Rückständigkeit der Volksbildung; man lese und staune an die tiefe Weisheit und Beurteilung einer postalischen Mahntaiel: „Einen Grund, meine ich, könnte man für die Sorgfalt, mit der man die Kinder vor dem kleinsten Verlust der Unterrichtszeit schützt, ins Feld führen. Schon oft habe ich in Baden, selbst in Freiburg, und auf dieser Reise auch im Elsaß über den Briefkasten der kaiserlichen Reichspost ein Täfelchen angeschlagen gesehen mit der Mahnung: „Aufschrift und Marke nicht vergessen!* Wir sind demnach im deutschen Reiche, dem Lande der Denker und Schulmeister im besten Sinne des Wortes, noch so weit zurück, daß die Menschen aus dem gemeinen Volke nicht einmal lernen, wie man Briese schreibt und zur Post gibt. Die Reichsposttäfelchen sind eine Beleidigung des Lehrerstandes und ein wahrer Hohn für unsere Volksbildung. Ich empfehle ihren Inhalt ganz besonders dem badischen Oberschulrat, der so gern ins Zeug geht, wenn es gilt, den Kindern des Volkes Kultur und Bildung zu wahren gegenüber dem Kirchen- und Gottesdienst und gegenüber den Heidenmissionen.* Pfarrer Hansjakob läßt als Schriftsteller immer mehr nach und verfällt anfangs aufs Gebiet des Trivialen. Trotz seiner von Zeit zu Zeit vom Stapel gelassenen Versicherungen seiner Hochachtung und Verehrung des Lehrerstandes, kann er es nicht unterlassen, sine wahre Natur zu zeigen, Schule und Lehrer einen — versteckten Hieb zu geben. Wollte man ihm mit gleicher Münze und ebenso boshaft heimzahlen, so könnte man folgende Schlußfolgerung machen: Seit 1900 Jahren predigen Priester: „Friede sei auf Erden!* und noch wüten, sogar vorweg in christlichen Staaten, von Zeit zu Zeit schreckliche Kriege; ja mau spricht in der Geschichte sogar von Religionskriegen und Inquisition, Pariser Bluthochzeit, Blutbad von Vassy! Seit 1900 Jahren predigen Priester: „Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen!* und stehe: Wir müssen von Jahr z» Jahr um der Mörder und Diebe willen mehr Polizei einstellen, mehr Zucht- und Spitzbubenhäuser bauen!" Folglich??- Und dann noch eins: Ich habe bei meinen Fußwanderungen — (W. zu einer Chaise mit Gaul langts nicht! — auch so meine eigenen Gedanken wie jeder Mensch und mache meine Beobachtungen. Und da sehe ich so vielfach, wie man den Herrn Christus am Kreuzweg, vors Dorf, ans Waldeck stellt und daheim — ins Zimmereck, und dort, wo man ihn finden sollte: im Herz drinnen, findet man ihn bei Millionen Christen nicht! Woher kommt das? — — Folglich! !- Der eben zur Ausgabe gelangte Basische Geschäslskalender (Verlag von Moritz Schauenburg in Lahr) weist nun 53 Jahrgänge auf, ein Beweis, daß sich dieses für den Beamten und Geschäftsmann unentbehrliche Taschenbuch einer allgemeinen Beliebtheit erfreut und sich den Kreis seiner Abnehmer zu erhalte» und zu mehren verstanden hat. Der Anhang des Kalenders ist in der Tat ein kleines Staatshandbuch, in dem man alle Personalien der staatlichen Stellen und der Gemeindebeamten rc. zuverlässig nachschlagen kann. Alles Notwendige über Post- und Telegraphenwesen, Münz-, Maatz- und Gcwichtstabcllen rc., sowie Tabellen über Sparkassen und badische Kreditgenossenschaften, auch ein vollständiges Marktverzeichnis bietet der Anhang, und eine ganz neue Berkehrskarte von Bade» »nd Württemberg bildet eine wertvolle Zugabe. Die Bearbeitung auch dieses Jahrgangs ist mit der gc- wohnten Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit ausgefiihrt. Lssteltiaüernsbrung. 2us. L. ssudwilek. LlusLvI- unä Lnoek-a-' dilävuä. 22ma1 xrüm. —Vvderatl ru d»dsu.— ZMeiberölm'äi AMLsverkÜWvigRrrgsSrsLL für den AwLsSezLrT DrrTLach. ArrrMchr KrkarmtrsmchHMgZN» Jag-Verpachtung betreffend. An die Gemeinderäte des Amtsbezirks: Nr. 31,574. In den meisten Gemeinden des Amtsbezirks laufen Die derzeitigen Jagdpachtverträge auf 1. Februar des Jahres 1905 ab. Die Gemeinderäte werden zur Darnachachtung auf die Bestimmung des Z 23 der Vollzugsverordnung zum Jagdgesetz (vom 6. Nov. 1886) hingewiesen, wonach der Entwurf der Pachtbedingungen nebst dem Anschlag des Pachtwerts vor der Versteigerung und spätestens drei Monate vor Beendigung des laufenden Jagdpachtverhältnisses der diesseitigen Behörde zur Einsichtnahme vorzulegen ist. Wir erwarten, daß die Vorlage nunmehr bald erfolgt, damit die in 8 24 der Vollzugsverordnung vorgeschriebene Bekanntmachung der Jagdversteigerung rechtzeitig und ausreichend erfolgen kann. Durlach den 31. August 1904. Großherzogliches Bezirksamt: - ^ Hepp- _ Grundstücksversteigerung. Der Gemeinschaftsauseinandersetzung wegen lassen die Erben der verstorbenen Rentnerin Karoline We'ißinger von Durlach das nachbenannte Grundstück hiesiger Gemarkung am Mittwoch den 7. September -. I., nachmittags 4 Uhr, auf dem Rathause dahier durch das Unterzeichnete Notariat öffentlich versteigern. Der Zuschlag erfolgt dem Höchstgebot, vorbehaltlich der Genehmigung der Beteiligten. Krundflücksbeschreibung: Lgb. Nr. 2533. 18 a 34 gm Ackerland im breiten Wasen, es. und as. Friedrich Heinrich Kleiber, geschätzt zu 550 Mk. Durlach den 29. August 1904. Grotzh. Notariat i: ___ Würth. _ Durlach. Freiwillige Zwangs-Bersteigerung. Dienstag den 6. d. Mts., vormittags 9 Uhr, werde ich im Rathause zu Durlach gegen bare Zahlung im Vollstreckungswege öffentlich versteigern: EineWasch- und Bügeleinrichtung, bestehend aus: 1 Waschkessel, 1 Waschmaschine, 1 Zentrifuge, 1 kupferner Dämpfer, 1 Spannrahmen, 1 Bügelofen mit 10 Eisen, verschiedene Farben, Waschstanden, 2 Regale, 3 Firmenschilder, Tische. Bügelbretter, Brennscheren, 1 eiserner Kleiderständer, Gaslampen, 1 Kochherd, 1 Bett, 1 Regulateur, 1 Paar Vorhänge, 1 Linoleumteppich, 1 Handkarren und sonst verschiedenes. Durlach, 2. Sept. 1904. Laier, Gerichtsvollzieher. _ Marktpreise. 2 Kilogr. Schweineschmalz SO Pf., Butter Mk. 1.20, 10 St. Eier 80 Pf., 20 Liter Kartoffel« 1 Mk., 50 Kilogr. Heu Mk. 3.-, 50 Kilogr. Roggenstroh Mk. 2.—, 50 Kilogr. Dinkelstroh Mk. 1.75, 4 Ster Buchenholz (vor das Haus gebracht) 48 Mk. 4 Ster Tannenholz Mk. 40, 4 Ster Forlenhol? Mk. 40. Dur lach, 3. Sept. 1804. _Das Bürgermeisteramt._ PrLvKL - Anzeigers. Wegen Platzmangels sind Palmaienstraße 10, 3. Stock links, folgende Gegenstände zu verkaufen: 1 eiserne Bettstelle mit Matratze, Kissen und Deckbett, 1 Sofa(Divan), 1 Waschtischständer, 1 Kinderbadewanne (Zink), 1 Nachttisch, 1 Pfeilerschränkchen (Nußbaum), 1 kleiner Tisch, 1 Armstuhl mit Rohrgeflecht, 2 Strohstühle, 1 Matratze für ein Kinderbett. _ Wegen Wegzugs billig abzugeben ein polierter ovaler Tisch und eine große, wenig gebrauchte Sitzbadewanne. Vormittags zu besichtigen. Furmbergstraße 25, 1. St. Kiütt n«d Kllgkibirnkn, ca. 10 Zentner, zu verkaufen Grötzingerstraße 1. Suche per 1. Oktober evtl, später zur Niederlage für Fahrräder rc. einen geräumigen Laden, womöglich mit Werkstätte in verkehrsreicher Lage zu mieten. Offerten erbittet man an Friedr. Müller, Gemmingen, zu richten. 8 einsinkc- 6 kLueii. 3 tüchtige Schrei- ner, selbständige Ar- beiter, finden sogleich dauernde Winter- beschäftigung bei Gustav May, _ Durlach. Gin Knecht kann eintreten _ Kronenstraße 11. Monatsstesse für jüngere Frau oder Mädchen sofort zu besetzen _Blumenstraße S n. Werloren! Beim Einzug vom Bruchsaler Feuerwehrtag am Sonntag abend ging eine 2Sjiihr. Dienstauszeichnung verloren. Man bittet dieselbe abzugeben beim Feuer- wehr-Kommando hier_ Eine Mansardenwohnung von 1 Zimmer, Küche und Speicher sofort oder auf 1. Oktober zu ver- Eine Wohnung von 1 Zimmer. Küche und Speicher ist zu vermieten _ Jägerstraße 11. Wohnung mit 2 Zimmern und Zubehör auf 1. Oktober zu vermieten Karrptstraße 56 im Laden. Vür- ^ Im. Gemeinschaftlich mit dem Artillerie - Bunde beteiligt sich der Verein am Freitag den A. September am Aestgollesdienst zu Ehren des Geburtstages Sr. K. H. des Großherzogs. Die Kameraden werden um zahlreiche teiligung gebeten. Antreten morgens L10 Uhr in der Blume. Fahnenzug: 1. Zug. Der Vorstand. Liirnttbliiü Wisch. Kommenden Mittwoch nach dem Turnen Monatsver scrmmkrin g im Lokal. _Der Vorstand. Lurnnmiii Wisch. Eingetragener Verein. 6u1 MM ttsii! Auf dem Viehmarkt 2 klWlllö M MD MM ^ 2 Mtzs M^LR Mtzs ^ossmsisr L 2sdr. Ltrg.ssbur§ör. Kente, Mantsg abend 8'/, Ilhr: llanli- unl! Ak8ekiöl!8-Voi'8ts»llng. LsusLn kür äsn cksu vuunusu. Wer lachen will, komme! DLroLtloL. Der Unterzeichnete Verein eröffnet in den nächsten Tagen seine diesjährigen Winterkurse zur Erlernung der Stenographie. Damen und Herren, welche daran teilzunehmen wünschen, wollen ihre Adresse bei dem Schriftführer unseres Vereins — Hauptstraße Nr. 8 II — abgeben, woselbst auch jede diesbezügl. Auskunft gerne erteilt wird. Auf Wunsch Privatunterricht bei mäßigen Preisen! Babelsberger Stenographen Verein Durlach. Kommenden Sonntag den 11. September. Turnfahrt nach Pforzheim, über Reservoir, Dillstein (Frühschoppen), Weißen- siein, Kupferhammer, Würmthal, Würm (Mittagessen), Seehaus, Pforzheim (Marschzeit ca. 3 St.). Abfahrt Durlach 7'^ vormittags. Anmeldungen wollen bis zum Mittwoch beim Schriftwart gemacht wer den. Der Vorstand. Feinste (entris«gea-7slel1>atter trifft Dienstags und Freitags frisch ein bei Z*rr8«jsritt^ ^ Consumg es chäft. Kisimlkhkmge, prima Qualität (Marke Walkoff), 5 Stück 40, Dose 2.25. fkilipp lugen L Filialen. Echte Frankfurter Krntinnrste empfiehlt täglich frisch Selbstgekelterter ist zu haben bei Üennk. k^slle, Kantine zum Elektrischen Werk. Gute Limburgerkäse ä 8« Psg. Fette Schweizerkäfe ä 63 Psg. Halbfette „ ä 42 Psg. empf. v. 25Pfo. an unter Nachnahme Käser Handtmaun, Aldingen bei SPaichinge«. Mostbirnen, einige Bäume, hat zu verkaufen 1. Vf. Aolmsnn, Turmbergstr. 18. Gin Arbeiter kann Kost und Wohnung erhalten _ Lammstratze 30. VoLirLoLlor sofort billigst zu vermieten. 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