4 Tageblatt. "ME 3Z5. Freit«- de« 7. Oktober »i-rSSmrzrzÄdützr j>« virrzespaltrs« KrUr r Pf. Jrkfrretk erLtttrt «as ktl spÄrsten» 10 Uhr v»rmütas». ISN. TsgesueuigkeiieK- Bade«. 1- Karlsruhe, 6. Okt. In der heutigen Sitzung der evang. Generalsynode erstattete Dekan Hauß Bericht über die Bitte des evang. Pfarrvercins für Baden, betr. die Kircheu- visttationsordnung in der evang. Kirche Badens. Die gegenwärtige Art der Visitation trage der Wörde des Geistlichen nicht Rechnung. Der Ausschuß hält die hierfür vorgebrachten Bedenken nicht für begründet und beantragt Ueber- gang zur Tagesordnung, was geschieht. Pfarrer Haag berichtet über den Gesetzentwurf betr. Aufhebung der Witwenkassenbetträge der Geistlichen. Der Finanzausschuß beantragt, dem Gesetzentwurf in der vom Oberkirchenrat vorgeschlagenen Fassung zuzustimmen und damit die Petition der Gefängnis- und Anstaltsgeistlichen für erledigt zu erklären. Ferner wurde dem Gesetzentwurf betr. die Beamten der evang.-Prot. Landeskirche in Baden zu- gestiwmt. Die Synode stimmte sodann einer Petition zu, den Vikaren einen Anteil an den Stolgebührcn zuzuwcisen und ihnen bei Ablösung der Stolgebührcn eine Znsatzvergütung zu gewähren, einer Neuregelung der Filialisten st- vergütung und der Nichteinrechnung der Neben- bezüge aus dem Religionsunterricht in den Gehalt. Nächste Sitzung Dienstag 9 Uhr. Karlsruhe, 5. Okt. Der infolge seiner Affäre mit dem Rechtsanwalt Schlesinger in Mannheim in letzter Zeit vielgenannte Leutnant Rink von Baldenstein ist „auf unbestimmte Zeit beurlaubt." Karlsruhe, 6. Okt. Architekt Bensinger, der Vorstand des Grund- und Hausbesitzervereins, wurde während der gestrigen Protestversammlung gegen die neue Wafserbezugsordnung inmitten seiner Rede von einem Herzschlag getroffen und blieb auf der Stelle tot. -j- Karlsruhe, 6. Okt. Die von dem Assistenten Sarbacher am hiesigen Kraoken- hause begangenen Unterschlagungen be- rragen ca. 2000 Mk. — Die hier verstorbene Frau Dorothea Kusel vermachte „für arme alte Juden" 1000 Mk. und eine gleiche Summe an arme alte Leute anderer Konfessionen. -f- Singen, 6. Okt. Recht freundliche gute Leutchen, die nebenbei den Wert und die Stellung eines Bürgermeisters wohl zu würdigen wissen, sind die Singener. Wir lesen folgendes: Samstag mittag nach 1 Uhr verkündeten Kanonenschüsse die Ankunft des neuen Bürgermeisters mit seiner Familie. Vom Gemeinderat empfangen, wurde er zum Mittagsmahl in die Bahnhofswirtschaft und dann in feine Wohnung geleitet. Montag nachmittag 3 Uhr ertönten abermals Kanonenschüsse, um der Gemeinde kund zu tun, daß ihr Bürgermeister verpflichtet sei. . . . Konstanz, 5. Okt. „Sie hat sich sehr gefreut", überschreibt die „Frkf. Ztg." einen heiteren Vorfall, der ihr aus den Tagen des jüngsten Besuchs der Frau Großherzogin in der Frauenarbeitsschule gemeldet wird. Der Fürstin wurden sämtliche Schülerinnen, u. a. auch eine junge Deutsch-Amerikanerin, vorgestellt, mit der sie sich in englischer Sprache längere Zeit unterhielt. Als sich die Großherzogin an die nächste Dame wenden wollte, fügte Frl. X, wohl in Beherzigung der Lehren des vorjährigen Tanz- und Anstandsunterrichts, mit einer tadellosen Verbeugung deutsch hinzu: „Es hat mich sehr gefreut, Ihre werte Bekanntschaft gemacht zu haben!" Die Großherzogin lächelte verständnisinnig und erwiderte schlagfertig: „Ganz auf meiner Seite, mein Fräulein!" Deutsches Reich. Berlin, 6. Okt. In der heutigen Bundesrats sitz ung wurde, nachdem der Vorsitzende des Hinscheidens des Regenten des Fürstentums Lippe gedacht hatte, der Antrag des Ministeriums des Fürstentums Schaumburg- Lippe betr. die Thronfolge im Fürstentum Lippe, sowie eine den gleichen Gegenstand betreffende Eingabe des Grafen Erich zu Lippe-Biesterfeld dem zuständigen Ausschüsse überwiesen. * Berlin, 7. Okt. Zur Lage in Lippe meldet der „Lok.-Anz." Die Sitzung des Landtagsausschusses wurde erst spät abgebrochen. Es wurde absolute Geheimhaltung der Beratungen beschlossen. Berlin, 5. Okt. Aus militärischen Kreisen erfahren wir, daß Generalleutnant z. D. v. Alten, der als Divisionskommandeur in Insterburg der zuständige Gerichtsherr in den bei denerstenGumbtnnerKrosigk-Prozessen war und ihretwegen zur Disposition gestellt wurde, demnächst als Generalinstrukteur nach Konstantinopel gehen wird. * Berlin, 5. Okt. Die Weihnachtspakete für Angehörige der ostasiatischen Besatzungsbrigade können noch bis zum Feste in Ostafien eintreffen, wenn sie spätestens am 18. Oktober im Besitze der Speditionsfirma Rohde u. Co. in Hamburg sind. Für jeden Empfänger darf nur ein Paket im Höchstgewichte von 10 tg aufgegeben werden. Die Pakete sind mit genauer Bezeichnung des Absenders und des Empfängers sowie des Truppenteils und Garnisonorts des letzteren zu versehen; sie müssen frei gemacht sein, das Bestellgeld für Hamburg ist vom Absender gleich mit zu entrichten. Die Versendung von Hamburg aus erfolgt kostenfrei. Berlin, 6. Okt. Das neue Drama Oskar Blumenthals „Der tote Löwe" ist von der Berliner Theaterzensur verboten worden. Das Verbot erfolgte wegen der unverkennbaren Darstellung bestimmter Vorgänge aus der zeitgenössischen Geschichte. * Berlin, 7. Okt. Auf dem Luisenkirchhofe wurde gestern das Grabdenkmal für de« Dichter Julius Lohmeyer unter zahlreicher Beteiligung feierlich enthüllt. * Berlin, 7. Okt. Den Morgenblättern zufolge herrschen an der Lübecker, Hamburger und holländischen Küste orkanartige Stürme. Bäume wurden entwurzelt, Fabrikschornsteine stürzten ein. Bei Nieuwediep gingen Fischerboote unter, 15 Personen ertranken. * Hamburg, 6. Okt. Die Nachricht der Morgenblätter von der Verhaftung des Bankdieners Jenner bestätigt sich den Abendblättern zufolge nach den bet der Polizei ein- gezogenen Erkundigungen, nicht. * Essen, 7. Okt. Im Nachbarorte Hiesfeld wurde bei dem Landwirt Orthen ein- Jerrikketon. 38) Der Stein des Anstoßes. Erzühlmig von L. Jdeler (U. Drrclli.) (Fortsetzung.) „Tante!" rief Kornelie bebend, ,o! mein Aermstes! hier, hier liegst Du in Sturm und Regen allein!" Sie beugte sich über die Regungslose, ein schwerer Windstoß jagte durch die blattlosen Kronen der Bäume und die Regentropfen, die zitternd an den Zweigen hingen, stürzten verstäubend zur Erde herab. Ein kalter, großer Tropfen fiel auf das bleiche Gesicht der Schloßherrin von Golyn, in dem sich keine Muskel rührte. Im dichten Dunkel des Gesträuches stand ein Mann, den Hut tief in die Stirn gedrückt. Sein Rufen hatte die Hilfe herbeigesührt, nun betrachtete er die Gruppe. „Eine Dame!" murmelte er, als er Kornelie erblickte, „ein junges Mädchen, das muß Georgs Tochter sein. Das ist dieselbe Haltung des Kopfes; wie groß und stattlich ist sie! eine echte Marinitzka! Sie war ein Kind in der Wiege, als ich Europa verließ, und dann hörte ich einmal drüben, daß ihre Ellern beide früh gestorben seien. Sie ist der jüngste Zweig des alten Stammes — und der letzte." Er seufzte tief auf. „Wo ist der Doktor?" rief man. Kurze trat vor. Ein scharfer, schneller Blick auf den leblosen Körper, ein kurzes Stutzen, er legte das Ohr an dos Herz der Schloßherrin von Golyn. „Tot!" murmelte er dann. „Tot!" schrie Kornelie auf. „Nicht möglich!" sagte der Inspektor bebend. Der Arzt rang nach Fassung. „Es ist doch so! Wohl ein Herzschlag! Sie war ja längst hcrzleidend. Nehmt sie doch auf, Leute! Ins Schloß zurück! Sie ist tot, aber hier kann sie doch nicht liegen bleiben." Er sprach abgebrochen und heiser, kaum vermochte er seine Gemütsbewegung zu unterdrücken. Die Diener gehorchten schweigend, in den Augen der Männer schimmerten Tränen. Kornelie lehnte betäubt und seelisch gebeugt an einem Baum, noch konnte sie das ungeheure Leid nicht fassen, das über sie hereingebrochen war in einer Sekunde. „Richtig!" sagte der Landrat, „dies führt mich ja wieder auf den eigentlichen Zweck unseres Kommens. Wir wollten ja von Gerichts wegen das Grabgewölbe untersuchen, das die Lebende jedem andern Menschen verschloß, nun liegt sie vor der Schwelle dieses Grabes, dasselbe noch im Tode hütend und jedem den Eingang wehrend. Zum letzten mal der Stein des Anstoßes, der aus dem Wege geräumt werden muß!" Diesen Satz fügte er in Gedanken hinzu, aber er sprach ihn doch nicht aus. Der alte Amtsgerichtsrat wand sanft den Schlüssel aus der erstarrten Hand. „Du hast im Leben sorgfältig Dein Geheimnis gehütet, nun hat Dir der Tod erspart, daß die Entdeckung dennoch kam und Du sie mitansehen mußtest!" sagte er mitleidig. Aus schnell abgebrochene Baumzweige hatte man die Schloßherrin von Golyn gelegt, die Diener traten den Weg nach dem Schlöffe an. Der Doktor begleitete sie und Kornelie wollte folgen. „Halt, mein Fräulein, Sie bleiben hier. Sie find jetzt die letzte der Familie und muffen bei unserem Unternehmen zugegen sein!" befahl der Landrat. „Ich bleibe bei meinen Verwandten!" versetzte Kornelie in stolzem Tone, sie mißachtete die Befehle deS Herrn von Buriug. „Sie bedarf Ihrer Hilfe nicht mehr!" bemerkte der Doktor leise. (Fortsetzung folgt). gebrochen. Dieser erschoß einen Einbrecher und verwundete einen andern. Köln, 6. Okt. Der bekannte Wcltmeister- schaftsfahrer Rueth-Düsseldorf, der diesen Monat zum Militärdienst eingezogen werden sollte, hat sich lt. „Flkf. Ztg." seiner Wehrpflicht entzogen und ist mit seiner Frau nach Australien ausgewandert. * Köln, 7. Okt. Der Fabrikant Breitwich, der 1878 wegen Falscheres zu 18 Monaten Zuchthaus verurteilt worden war urd der diese Strafe auch verbüßte, wurde gestern im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen. * Heilbronn, 6. Okt. Heute fand hier eine Konferenz der Vertreter der Neckaruferstaaten Baden, Hessen und Württemberg statt, um über die von württembergischer Seite vor- geschlageuen Vorarbeiten für einen Großschifffahrtsweg van Mannheim bis Hnlbronn zu beraten. Es wurde beschlossen, eine ständige technische Kommission zu bilden, die aus höheren technischen Beamten der drei Uferstaaten besteht. Der technische Entwurf süc die württembergische Neckarstrecke soll von dem hydrographischen Bureau in Stuttgart, derjenige für die badische Strecke von der badischen Rheinbau-Inspektion Mannheim ausgcarbeitet werden. Oesterreichische Monarchie. * Wien» 6. Okt. Die Erzherzogin Marie Valerie ist heute nachmittag auf Schloß Wallsee von einem Prinzen entbunden worden. Das Befinden der Mutter wie des Kindes ist gut. * Budapest, 7. Okt. Bei der Staatsdruckerei wurden größere Unterschlagungen entdeckt. Es zeigte sich, daß Packele mit Briefmarken, Stempelfocmula.e rc. weniger Wert enthielten, als darauf angegeben war. Die Untersuchung ist eingeleitet. Schweiz. * Basel, 7. Okt. Gestern brach Feuer im hiesigen Theater aus. Gegen 4 Uhr war das Theater total ausgebrannt. Ein Feuerwehrmann wurde schwer verletzt. Amerika. * St. Louis, 7. Okt. An der gestrigen Feier des Deutschen Tages beteiligten sich ungefähr 20000 Deutsche aus alle» Teilen der Union. Die Feier galt der Erinnerung an den 6. Oktober 1683, an welchem die ersten deutschen Menoniten aus Krefeld in Amerika gelandet sind. Die Festteilnrhmer zogen in feierlichem Zuge durch die Stadt mit Fahnen, auf welchen geschrieben stand: „Tut Eure Pflicht gegenüber dem alten Vaterlande wie dem neuen" und sangen die deutsche Nationalhymne. Der deutsche Botschafter hielt eine Ansprache, in welcher er betonte, daß das Vaterland stolz sei auf die Leistungen der Deutscheu in Amerika. Es sprachen u. a. noch der Präsident der Ausstellung. Francis, der Nestor der deutsch-amerikanischen Presse, vr. Prätorius und Karl Schurz. Der Aufstand in Deutsch-Südwestafrika. * Berlin, 6. Okt. General v. Trotha meldet in einer Depesche, ab nordöstlich Epata vom 1. Oktober 8 Uhr 30 Min. nachm., die von Okahandja am 5. Oktober 5 Uhr 30 Min. nachm, weitergegeben und am 6. Oktober 5 Uhr 26 Min. vorm, nach Berlin gelangte: Ich ging mit Estorff, Volkmann und Mühlenfels auf Epata vor, das in eiliger Flucht den Eiseb abwärts von den Herero geräumt wurde. Nach Patrouillen- und Gefangenen-Aussagen sollten die Kapitäne Salatie, Timotheus und andere noch bet Osomdo-Windimbe, eine bisher noch unbekannte Wasserstelle 13 Kilometer nordöstlich von Epata, sitzen. Ich setzte soiort mit Gewalt- und Nachtmärschen die Verfolgung fort und stieß bei Osombo-Windimbe aus die schwache feindliche Nachhut, die nach kurzem Widerstande flüchtete. Darauf beschoß ich mit Artillerie die den Eiseb abwärts nach Nordosten abziehenden Staubwolken, klärte am 29. nordöstlich weiter auf und ließ durch Streifabteilungen in der Umgebung van Osombo-Windimbe zahlreiches Vieh und Gefangene beitreiben. Samuel Mahareros Massen (aber ohne die mit vorausgeflüchteten Kapitäne) sollten nach Gcfangenen- Aussagen noch einen Tagcmarsch weiter östlich vom Eiseb bei Erindi-Ombako sitzen. Dorthin wurde am 30. früh 1 Uhr die Verfolgung fortgesetzt. Weiteres zahlreiches einaefangenes Vieh, ergriffene Gefangene, zurückgelassene Weiber und Kinder bestärken die früheren Aussagen Gefangener, daß der Widerstand des Feindes gebrochen sei. Uneinigkeit soll unter den Kapitänen herrschen, ein Teil des Volkes möchte sich ergeben, fürchtet aber Erschießen und Bestrafung. Der Feind soll schwer unter Wassermangel leiden. Leute selbst besseren Standes sollen zahlreich verdurstet sein. Entgegen allen bisherigen Schilderungen ist im Sandfeld keinerlei Mangel an Weide; auch finden sich frisch aufgemachte Wafstrlöcher. Mit stärkeren Abteilungen dort zu operieren, ist aber unmöglich. Die Abteilung Estorff wird die Verfolgung des ins Sandfeld ausgewichenen Feindes übernehmen. Ich vermute, daß der größte Teil des Feindes versuchen wird, wieder nach Westen zurückzugehen, andere Teile, nach Ganas durchzubrechen. Ich besetze daher die Wasserstellen am Epukiroflaß von Otjimanangoube bis Epukiro, in nordwestlicher Richtung von Sturmfeld bis Okosoudusu, hieran nördlich anschließend den Omuramba- Fluß durch die Abteilungen Fiedler und Volk- maun bis Otjituo. Das Kommando geht zunächst nach Epukiro. Der russisch-japanische Krieg. Petersburg, 5. Okt. Die heldenmütige Verteidigung Port Arthurs ruft Bewunderung hervor. Die Seele der Verteidigung ist General Stössel, ihm würdig zur Seite stehen die Generale Kandrstenke und Fock. Der frühere Stadthauptmann von Dalr-y, Sacharow, leistet im Geniewesen hervorragende Dienste. Der Geist der Garnison ist vorzüglich und hierin liegt die unüberwindliche Kraft der Festung. Als die 4. Division unter General Fock nach der Räumung des Wolfshügels, den er über 2 Monate gegen die japanischen Divisionen heldenmütig verteidigt hatte, in das Gebiet der Festung zurückkehrte, ließ sie General Stössel unter feindlichem Feuer im Parademarsch vorbeirücken. *Petersburg, 6. Okt. Der Korrespondent der „Birschewija Wjedomosti" telegraphierte seinem Blatte unter dem gestrigen Datum: Nach den vorbereitenden Verteidigungsarbeiten zu urteilen, kann man wohl annehmen, daß General Kuropatkin nicht die Absicht hat, Mukden aufzugeben. Für die ganze Armee find Erdhütten gebaut worden, die b.quem und warm sind. Täglich treffen in Mukden japanische Reiter ein, die General Mischlschenko gefangen genommen hat. Ihr Aussehen ist erbarmungs- wert; sie sind ausgehungert und starr vor Kälte. Wichtige Geschehnisse haben sich nicht ereignet. * Mukden, 6. Okt. Statthalter Alexejew ist hier eingetroffcn, um mit G.ncral Kuropatkin eine Besprechung zu haben. — Die Japaner organisieren in der Mongolei, in des Gegenden westlich von Mukden, die an der Grenze liegen, zahlreiche Tschungschusen- ban den, die von den Japanern befehligt werden, um zu versuchen, die Eisenbahn zu zerstören und zu verhindern, daß die Russen die Mongolei verproviantieren. Berlin, 5. Okt. Aus Genf wird der „Magdeb. Ztg." gemeldet: Die japanische Regierung har hier 200000 LZ Zwieback an- gckauft, der sofort lieferbar ist. Ein englischer Dampfer wird die Ladung nach dem Kriegsschauplatz dringen. New-Iork, 5. Okt. Der Internationale Friedenskongreß beschloß Adressen an den Zar und an den Mikado zu senden, um eine Beendigung des Krieges herdcizuführen. Auch sollen Borstcllungen bei anderen Mächten gemacht Werder. Vereins-Nachrichten. X Dur lach, 6. Okl. Wir möchten nicht versäumen, auch an dieser Stelle auf die am kommenden Sonntag den 9. Oktober im Saale zum „grünen Hof", abends 7sj Uhr beginnend, stattfindende Rekrutenabschiedsfeicr des Athletenklubs Durlach besonders aufmerksam zu machen, umsomehr, da das reichhaltige Programm nur neues und vorzügliches enthält, and zwar athletische Aufführungen, Theater und großes Preisringen. Es sind die Preise (wertvolle Gegenstände) von Samsrag ab im Schaufenster des Herrn Rudolf Neumeyer, Spezial-Hutgeschäfi, Hauptstraße, ausgestellt. Wir wünschen dem Klus, der in diesem Jahr schon viele erste und Ehrenpreise und die Meisterschaft des 4. Kreises im Stemmen sich eroberte, kommenden Sonntag ein volles Haus. Eingesandt. Dur lach, 7. Okl. Dieser Tage verließ uns die Rettungsanstalt mit ihrem vortrefflichen Verwalter Borell an der Spitze und siedelte nach Weingarten über. Dadurch erleiden viele hiesige Geschäftsleute eine starke Einbuße und ist es daher wohl angebracht, daß man frägt, welche Stelle daran Schuld ist, daß die Anstalt der Stadt nicht erhalten blieb. Andere Städte setzen alle Hebel in Bewegung. solche und ähnliche Anstalten zu erhalten und hur läßt man eine seit Jahren am Platze b fiadtiche sortztehen. Daß wir Geschäftsleute dies recht ungern sehen, wirb uns wohl niemand verübeln und wir wären daher auch sür nähere Aufklärungen sehr dankbar. Ein Geschäftsmann. vestskinö-i'naki'Ulrg. Vrxl. Lus. r. Lutuniled. Llirskel- unä Lnoedeii- dlläenä. 22m»! prLw. ArrrLsverkÄKdigrrrrgsbLatt für den Amtsbezirk Dnrlach. AmMche SeksVKtMsrchKBMN. Kckamt«i>llh«ag. Das Gesuch des August Brost, Metzger und Wirt in Wilferdingen, um Erteilung der Erlaubnis zur Erbauung einer Schlachtstätte. Nr. 35,886. August Brosi, Metzger und Rößlewrrt in Wilferdingen, beabsichtigt auf seinem Anwesen in Wilferdingen eine Schlachtstätte zu errichten und in Betrieb zu nehmen. Dies wird mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß etwaige Einwendungen gegen die neue Anlage bei dem Unterzeichneten Bezirksamt oder dem Gemeinderat Wilferdingen binnen 14 Tagen nach Ablauf desjenigen Tages, an welchem die vorliegende Nummer des Amtsverkündigungsblattes ausgegeben wurd", anzubringen sind, widrigenfalls alle nicht auf privatrechtlichen Titeln beruhenden Einwendungen als versäumt gelten. Die Pläne liegen auf dem Rathaus in Wilferdingen und auf der diesseitigen Kanzlei zur Einsicht offen. Durlach den 4. Oktober 1904. Großherzogliches Bezirksamt: __HePP-_— Bekanntmachung. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß längstens bis zum 14. l. Monats das 4. Viertel an direkten Steuern (Grund-, Häuser-, Beförsterungs -, Gewerb- und Einkommensteuer) bei der am Wohnsitze des Steuerpflichtigen befindlichen Steuereinnehmerei zu entrichten ist. Nichteinhaltung des Verfalltermins hat Mahnung zur Folge, wofür der Mahner eine Gebühr von 20 H anzusprechen hat. Breiten den 1. Oktober 1904. Großh. Finanzamt. GroW. Kttisschulvisitatnr Pforzheim. Der Unterzeichnete hat seinen Dienst am 1. d. M. angetreten. Er ist — dringende Fälle ausgenommen — jede» Samstag von 2—4 Uhr nachmittags zu sprechen. Die Wohnung befindet sich Baumstraße 22. Pforzheim den 6. Oktober 1904. Sitzler. Wekcrnntmachrrng. Ortsftatut über den Ersatz -er Straßenherstellnngs-- koften für den Schlößleweg betreffend. Der Gemeinderat beabsichtigt zu erlassen folgendes Orlsstatut über den Ersatz der Straßenherstellungskosten für den Schlößleweg. Auf Grund des Art. 20 des Ortsstraßengesetzes vom 6. Juli 1896 und des allgemeinen Ortsstatuts über den Beizug der Anstößer zu den Kosten für die Anlage und Unterhaltung von Straßen vom 0. Juli 1897 werden die Eigentümer der Grundstücke, welche an den Schlößleweg angrenzen, unter folgenden Bedingungen zum Ersatz der Straßenherstellungskosten herangezogen: 8 1- Die Herstellung des Schlößleweges als Ortsstraße geschieht durch die Stadtgemeinde. Für die Kosten, welche der Stadtgemeinde durch die Herstellung der Straße erwachsen, ist von den Angrenzern nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen Vergütung zu leisten. 8 2 . Behufs Feststellung der Vergütung sind die Kosten des Geländeerwerbs für Fahrbahn, Bordstein- und Rinnenanlage rc. zusammenzuzählen und sodann auf die einzelnen an die Straße angrenzenden Grundstücke nach Maßgabe von deren Frontlänge zu verteilen. 8 3. Die Verteilung der Kosten ist aus Beilage III ersichtlich. Die Gesamtsumme der Besitzfronten beträgt 285,82 Mm. Für einen Teil des Grundstücks Nr. 5537 a und zwar für das bestehende Gebäude mit 10,20 m Frontlänge ist der Grundstücksbesitzer -auf Grund des Kaufvertrags über den Ankauf von Gelände zur Herstellung des Schlößleweges von den Straßenkosten befreit, sodaß die Gesamtkosten auf die restlichen Fronten und zwar 285,82 — 10,20 - 275,62 Mm zu verteilen sind. Es ist daher für ein Mm Besitzfront zu zahlen: 13807 275,62 - 50,0689 Mk. 8 4- Bezüglich der Bezahlung der auf die einzelnen Grundstücke entfallenden Vergütungen treten die in den W 6, 7 und 8 des Statuts über die allgemeinen Grundsätze für den Beizug der Anstößer zu den Straßenkosten vom 9. Juli 1897 geltenden Bestimmungen in Kraft. Die detaillierte Berechnung des Kostenaufwandes, die Liste der beitragspflichtigen Grundstückseigentümer mit genauer Angabe der an die Straße stoßenden Frontlänge ihrer Grundstücke, der Plan, aus welchem die Lage der einzelnen Grundstücke ersichtlich ist, sowie ein Abdruck des Ortsstatuts vom 9. Juli 1897 liegen während 14 Tage« — vom 7. öis 21. d. Mts — auf dem Rathaus (Zimmer Nr. 3) zur Einsicht öffentlich auf. Etwaige Einwendungen sind bei Ausschlußvermeiden bis spätestens Samstag den 29. d. Mts. hierher geltend zu machen. Dur lach den 3. Oktober 1904. Dev Kerneinöevcrt: Reichardt. MeKanntmachung. Ortsstatut über den Ersatz der Straßenherstellungskosten für den Hohenwettersbacher- und Lußweg. Der Gemeinderat beabsichtigt zu erlassen folgendes Ortsstatnt über den Ersatz der Straßenherstellungskosten für den Hohenwettersbacher- und Lußweg. Auf Grund des Art. 20 des Ortsstraßengesetzes vom 6. Juli 1896 und des allgemeinen Ortsstatuts über den Beizug der Anstößer zu den Kosten für die Anlage und Unterhaltung von Straßen vom 9. Juli 1897 werden die Eigentümer der Grundstücke, welche an den Hohenwettersbacherweg und den Lußweg angrenzen, unter folgenden Bedingungen zum Ersatz der Straßenherstellungskosten herangezogen: 8 1 - Die Herstellung des Hohenwettersbacherweges und des Lußweges geschieht durch die Stadt. Für die Kosten, welche der Stadtgemeinde durch die Herstellung der beiden Straßen erwachsen, ist von den Angrenzern nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen Vergütung zu leisten. Behufs Feststellung der Vergütung sind die Kosten des Geländeerwerbs für die Fahrbahn, Rinnen und Gehwege und die Kosten der Herstellung der Fahrbahn, Bordstein- und Rinnenanlage rc. zusammenzuzählen und sodann auf die einzelnen an die Straße angrenzenden Grundstücke nach Maßgabe von deren Frontlänge zu verteilen. In dem anliegenden Kostenvoranschlag sind die Kosten für jede der vorgenannten Straßen getrennt aufgeführt. 8 3. Die Verteilung der Kosten ist aus Beilage 1H ersichtlich. Die Gesamtsumme der Besitzfronten beträgt beim Hohenwettersbacherweg 311,60 Mm und beim Lußweg 329 Mm. Es ist daher für 1 Mm Besitzfront zu zahlen am: I. Hohenwettersbacherweg gg ° 29,525 Mk. 11 II. Lußweg - 35,866 Mk. 8 4. Für das Grundstück Nr. 5788 (Berckmüller), welches bereits bebaut war, kommt nur die Hälfte der Straßenkosten in Anrechnung. 8 5 . Bezüglich der Bezahlung der auf die einzelnen Grundstücke entfallenden Vergütungen treten die in den U 6, 7 und 8 des Statuts über die allgemeinen Grundsätze für den Beizug der Anstößer zu den Straßenkosten vom 9. Juli 1897 geltenden Bestimmungen in Kraft. Die detaillierte Berechnung des Kostenaufwandes, die Liste der beitragspflichtigen Grundstückseigentümer mit genauer Angabe der an die Straßen stoßenden Frontlänge ihrer Grundstücke, der Plan, aus welchem die Lage der einzelnen Grundstücke ersichtlich ist, sowie ein Abdruck des Ortsstatuts vom 9. Juli 1897 liegen während 14 Tagen — vom 7. öis 21. d. Mts. — auf dem Rathaus (Zimmer Nr. 3) zur Einsicht öffentlich auf. Etwaige Einwendungen sind bei Ausschlußvermeiden bis spätestens Samstag den 29. d. Mts. hierher geltend zu machen. Durlach den 3. Oktober 1904. Der Gemeinderat: _ Reichardt. _ Einladung zur Atzung lies OürgerlMAfchuhes am Mittwoch. 12. Oktober 1904, nachmittags 4 Uhr. Tagesordnung: 1. Die Herstellung der Turmbergstraße als Ortsstraße. 2. Die Kanalisierung der Turmbergstraße. 3. Die Erstellung einer Gasleitung in der Turmbergstraße. 4. Die Herstellung der Schillerstraße als Ortsstraße. 5. Die Errichtung eines Wagenschuppens im städt. Bauhof. 6. Die Restaurierung des Schloßgartens. 7. Die Erwerbung von Grundstücken. 8. Die Verpachtung von Gelände aus der Hand. 9. Die Besetzung der Ratschreiberstelle. Es wird um vollzähliges Erscheinen ersucht; unentschuldigtes Ausbleiben wird mit 2 Mk. bestraft. Durlach den 3. Oktober 1904. Der Bürgermeister: R eichardt. Erdar-eiten. Großh. Domänenamt Karlsruhe vergibt am Mittwoch den 12. d. M., vormittags 10^ Uhr, in öffentlicher Steigerung im Rathaus zu Weingarten das Graben von 85 Baumlöchern aus dem Werrenacker, 130 desgleichen auf der Brühlwiese, Gemarkung Grötzingen, und 142 desgleichen auf verschiedenen Grundstücken, Gemarkung Weingarten. Nähere Auskunft bei Güteraufseher Stutz und Kärcher. KriVKt - AuZrigZU. Heute, Freitag: Leber- n. Griebemürfte. Gasthaus zur Krone. Prima Pfälzer MoMlllkn«.AW treffen Montag u. Dienstag mehrere Wagen ein. Bestellungen nehmen entgegen _Gebe. Selter, Ä«e. Hans-Kauf. In Durlach wird ein einfaches, jedoch in durchaus gutem Zustande befindliches Wohnhaus für 1 Familie mit Garten zu kaufen gesucht. Offerten mit Preisangabe an die Exped. d. Bl. erbeten. in großer Auswahl, neue Modelle und unübertroffener Konstruktion, Junker L Kuß, Irische L Me- guliersnllösen, Goal-, ßoaks- L Uetrokenmöfe» , sowie Kochöfe« aller Art, üoekksräs, Htastatter L Arettener, Has- L Betrolenmherde, transportaöle Kessel, Kohlenfüsser, Kohlenbecken k Kohlenlöffel, Ofenschirme L Morscher, Schirmständer, verzinnte, emaillierte und gußeiserne Kochgeschirre empfiehlt äußerst billig O^o SvLuLiät, _ Hauptstraße 48. _ Prima auserlesene Lpeisklrsrtoffgln zu verkaufen. Bestellungen nimmt entgegen Wilhelm ModenmüLer, _ Alte Brauerei Bauer. Aue. Zwei Arbiter können Kost und Wohnung erhalten. 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Die werten Mitglieder mit Familienangehörigen, sowie Freunde und Gönner des Vereins sind sreundlichst eingeladen. _ Der Borstand. Urumerslutzkll - Gesellschaft Turlach. Weingarten. Habe mich als praktischer Arzt in Weingarten niedergelassen. Wohnung: Gasthaus zur Krone. Sprechstunde vormittags 7—9 Uhr, nachm. 1—2 Uhr. LnSolL LrSQZs, praktischer Arzt, früher Assistenzarzt des Herrn vr. Lembke-Karlsruhe. _ DaLLsoLvr Lot. I'l'ims jungk8 ll3mmklklöi8ok wird ausgehauen bei Wchger u. Wurstler, _ Herren st ratze. _ Heute Freitag: prima klüsk- unll sVisnemü^ts empfiehlt ^!«8tl»r»n8 rriLn» Drimn junge8 Kummelsteisck wird ausgehauen bei Grotzh. Hoflieferant. bei oäsr MÄNZelbatter VeräauunF ein un- sobätrbareZ Nittel, än8 ruZleieb äen Appetit aore^t. Uer l?l. Nb. 1.— unä Nb. 1.80. ^cüei'lji'ogei'ie, Ls.ni»t:8t:rs.88s 16. Dslsxkon 76. Ml Sonntag den S. Oktober: Gefell'schaftsschiehen. Kommenden Mittwoch den 12. Oktober: Keneralvevsarnrnt'ung im Lokal bei Mitglied Schübel. Tagesordnung im Lokal. Zahlreiches Erscheinen wünscht Der Schützenineifter. Schwabenverein EinttW Turlach. Sonntag den S. Oktober, nachmittags ^,4 Uhr, findet unsere Moncrtsvevsnrnrnrung im Lokal (Schweizerhaus) statt. Vollzähliges Erscheinen erwartet Ter Borstand. Gesellschaft Delta Durlach. Wir beehren uns hiermit, unsere werten Mitglieder nebst Familienangehörigen zu dem am Sonntag den 8. d. Mts. nach Rinthein^ ins Gasthaus zum Hirsch statt- findenden Ucrnzcrusflug ergebenst einzuladen. NU. Samstag den 8. d. Mts., abends präzis «9 Uhr, findet unsere übliche Monatsversammlung statt. Vollzähliges Erscheinen sämtlicher Mitglieder erwartet Der Vorstand. ?sucLiss ück. Morgen abend präzis Uhr: H? s. i^>. P s unserer schönen Lies'l. Gase u. Konditorei A. Kerrmunn, Hanptstr. 8 — Telephon 81, empfiehlt in frischer Sendung: 8u«Ii»rÄ, V»I» H»iIIter8, LliiVt SI», 8arattl, Lvrxvr, D«MA». I^r»ii«»l8e, in allen Preislagen von 20 H an dasPfund bis 1 Mk., II. HlI8t«II-S«Ill»«»II8. Evangelischer Gottesdienst. Sonntag den 9. Oktober 1904. In Durlach: Vormittags: Herr Stadtpfarrcr Specht. Nachmittags 1 Uhr: Christenlehre: Derselbe. Nachmittags 2X Uhr: Herr Stadlvikar Kobe. In Wolfartsweier: Herr Dekan Meyer. _ Evangel. Bereinshans. (Aehntkratze 4). Sonntag 11 Uhr: Sonntagschnle. , 8 » Bibl. Vortrag: Pfr. Böhmerle. Montag 8 . Jungfraucn-Verein. Dienstag 8 , Jünglings-Abend. Mittwoch 8 . Gcbelstunde. Donnerstag 8^. Singstunde. Freitag 8 . Sonntagschulvorbrtg. Friedenskapelle. (Sevokdstraße). Sonntag «10 Uhr: Predigt: Pred. Becker- Reutlingen. . 11 „ Sonntagschule. , 4 „ Jungfrauenverein. „ 8 « Predigt: Pred. Berner. Montag b9 „ Gesangstunde. Dienstag )l9 „ Missionsverein. Donnerst. )>9 „ Gebetsversammlung. Freitag )>9 . Jünglingsverein. Wolfartsweier: Sonntag )l3 Uhr: Predigt: Pred. Becker. „ 8 » Predigt: Pred. Becker. Stadt Durlach. SlandesSuchs -Auszüge. Geboren r 28. Sept.: Sophie Elise, Vat. Karl Wilhelm Weiler, Landwirt. 30. , Anna Marie, Vat. Karl Herm. Hartwig, Sesselmachcr. 30. , Walter, Vat. Albert Scherr. Mechaniker. 3. Okt.: Rudolf Christian, Vat. Christian Walz, Gärtner. 4. » Richard Adolf. Vat.Gustav Adolf Gentner. Eisendreher. Gestorben r 3. Okt.: Valentin, Vat. Valentin Frank, Eise naiestcr, 4 Monate alt. »«>e »»»«-s«»»» ».«»»«, v»rl»4.