Micher S Tageblatt. 1 - 253 . V«» i« D«i«ich, 8« ««IHeg»«« MI. I^S stzk» s Fnitar »m 28 . Lktsber »i«rüldU!z»ge»>i-r Per »ierrespslte», Keil« » Pi. Ailserste erlittet mm» Sil iVLtester.» 1i> Utzr vormittag». IM TsgesKSAigKeiLeR. Bade«. Karlsruhe, 37. Okt. Der seit nahezu zwei Jahrzehnten am hiesigen Hoftheater wirkende und sehr beliebte Hofopcrnsänger und Schauspieler Wilhelm Beyer ist nach anderthalbjährigem schweren Leiden, von dem er in verschiedenen Kurorten vergeblich Heilung suchte, heute nacht gestorben. Das anfänglich nur als Katarrh ausgetretene Leiden ist bald in Schwindsucht übergegangeu. -j- Pforzheim, 27. Okt. Hier wurde der Rechtsagent Reinboldt unter dem Verdacht der Unterschlagung verhaftet. Es handelt sich um einen Fehlbetrag von ca. 1000 Mark. -f- Waibstadt, 27. Okt. Infolge übermäßigen Alkohol ge nusseS starb in Grom- bach der 30 jährige Dienstknecht Rudt. Derselbe trank des „Neuen" zu viel. -s- Baden-Baden, 27. Okt. Die Eltern des Herrn Stadtpfarrers Martin, Herr Haupt- lehrer Martin und Frau, begingen gestern das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Gernsbach, 27. Okt. In vorvcrgangener Stacht wurde in der hiesigen katholischen Kirche ein frecher Einbruch verübt. Der Opferstock wurde erbrochen und seines Inhalts beraubt. In der Kirche befand sich ein Sarg mit einer Leiche aus Freiburg. Der äußere Holzsarg wurde ebenfalls erbrochen, doch haben sich die Einbrecher an dem inneren Zinnsarg vergeblich abgemüht, sodaß kein Leichenraub axSgeführt werden konnte. Von den Tätern fehlt jede Spur. 1-Altschweier, 27. Okt. Inder Stärkefabrik von Renner u. Hiller ereignete sich gestern nachmittag eine furchtbare Dampf- kefselexplosion. Der 35 Jahre alte aus Hannover gebürtige Welksührer Buffe, Vater von mehreren Kindern, erlitt so schwere Verletzungen, daß der Tod noch kurzer Zeit eintrat. Herr Hiller wurde ebenfalls schwer verletzt. Auch am Gebäude richtete die Explosion erheblichen Schaden an. Die EntstehungSursachc ist unbekannt. Jeuilleton. 1) - Nachdruck »erboten. Ein Abenteuer im Kriege. Original - Novellette von C. v. Falkcnburg. Nach der Schlacht bei Wörth hatten die Franzosen bekanntlich völlig den Kopf verloren, denn der „Unbesiegbare von Magenta," der tapfere Marschall Mac Mahon, war trotz aller prahlenden Redensarten und der algerischen Zuaven und Turkos geschlagen und seine Armee, nein eine wirre Masse von allen Gattungen des Militärs floh in vollständiger Döroute auf dem Wege nach Chalons! Und wie es an der Straße dahin aussah! Alles lag besäet mit Waffenstücken, mit Leichen und Verwundeten, die sich bis hierher geschleppt, mit Pferdekadavern, mit zerbrochenen Geschützen und Karren! Das redete alles eine deutlichere Sprache als die Bulletins aus Paris, die das Unglück zu vertuschen suchten. Und ganz Frankreich geriet in Wut. Schon bildeten sich Franktireur Korps, schon stellten sich neben Angst und Schrecken auch blinde Rachegelüste bet den schwer getänschen Franzosen ein. Die vollständig aufgelöste Armee brauchte man nicht zu verfolgen; auch mußte den deutschen Truppen Zeit zur Erholung gegönnt werden. So kam es, daß nur kleine Ulauenpikets dem 1- Konstanz, 27. Okt. Nach Amerika geflüchtet ist der Gemeinderechner Ruh in Gailingen. Derselbe unterschlug Gelder des Landw. Konsumvereins, besten Kaffe er verwaltete. Deutsches Reich. * Berlin. 27. Okt. Der „Retchsanzeiger" veröffentlicht die Verleihung des Roten Abler- ordens I. Klaffe mit Eichenlaub an den Kriegsminister von Einem. * Berlin, 27. Okt. In dem seit dem 10. Oktober vor dem Schwurgericht deS Landgerichts I verhandelten Falschmünzers) rozeß Gelhaus und Genossen wurde heute abend das Urteil gefällt. Es erhielten die Angeklagten Lache und GelhauS je K Jahre Zuchthaus, Hekmer 2 Jahre, Mikulla 1^ Jahre Zuchthaus, Sieger 3 Jahre Gefängnis, Taschowski 2 Jahre, Rauer 15 Monate, Blattner 8 Monate Gefängnis, Bade und Feistel wurden sreigesprochen. Den meisten Angeklagten wurde die Untersuchungshaft angerechnet. Nur Blattner und Taschowski erhielten mildernde Umstände zu- gebilligt. Alle, außer Lache, erklärten, auf die Revision zu verzichten. Detmold, 26. Okt. Die lippische Frage und die kgl. sächsische Regierung. Die „Lipp. Tagztg." teilt in ihrem „Briefkasten" mit, daß der sächsische Hof eine Mitteilung von dem Tode Königs Georg von Sachsen an den hiesigen Hof nicht gemacht hat. Infolgedessen habe der hiesige Hof auch keinen Vertreter zu den Beisctzungsseierlichkeiten nach Dresden gesandt. Düsseldorf, 26. Okt. Von der hiesigen Staatsanwaltschaft ist gegen den Kassierer des hiesigen sozialdemokratischen Bau-, Erd- und gewerblichen Hilfsarbeiterverbandes, Karl Specht in Wiesdorf a. Rh., ein Steckbrief wegen Untreue erlaffen worden. * Köln, 28. Okt. Die Behörde hat nunmehr einen Streckenarbeiter aus Kaiserslautern auf frischer Tat im Saarrevier ertappt, als er Schienen zu einer neuen strategischen Bahn in der Nähe von Kirkel mit Steinen belegte. Die Signaleinrichtung war zerstört. Der Anschlag wurde aus Rache verübt. In dem Verhafteten Fluchtstrome des Feindes folgten und beobachteten, wo dieser sich etwa setzen mochte. Aber schon der Ruf „Ulan!" scheuchte die Flüchtigen auf; an Widerstand dachte niemand, denn gar zu furchtbar hatten sich bereits die fähnchengeschmückten Lanzen der Schnellreiter gemacht! So befand sich auch ein Halbzug von dreißig Ulanen unter Führung eines preußischen Leutnants auf der Suche. Sie waren bereits acht Tage seit der Schlacht zu Pferde und mußten sich nahe bei Chalons befinden; den rechten Weg dahin schienen sie in Feindes Land aber verfehlt zu haben. — Plötzlich ertönte das Kommando: „Halt!" Man hatte ein Bataillon Nattonal- garde vor sich. „Ulan, Ulan!" schrie der Haufe. Die eine Hälfte machte unter Geschrei Kehrt, die andere bildete Karee. „Drauf, zur Attacke! ertönte das Kommando. Die Manen stürmten vor, doch der Feind wartete den Angriff nicht ab, er lief auseinander und floh. Aber jetzt erschien noch ein Bataillon Franzosen in Marschordnung. Sie nahmen sofort Stellung und gaben Feuer. Der einjährigfreiwillige Ulan Walter Berger, der sich vor einem mannshohen Korufelde befand, fühlte plötzlich an der Brust einen heftigen Schmerz und sank vom Roste; aber da ertönte auch schou wird der Urheber auch anderer Anschläge auf Eiscubahnzüge vermutet. * Dresden, 27. Okt. Der König, Prinz Johann Georg, die Staatsminister, das diplomatische Korps, die GenerMät, die Spitzen der Behörden und viele Würdenträger wohnten heute mittag im Verrinshause der von den drei hiesigen Hochschulen veranstalteten Trauerfeier für den verstorbenen König bei. Die Gedächtnisrede hielt Geh. Hofrat Professor vr. Treu. Mainz, 24. Okt. Nach einer Verfügung des Großh. Ministeriums kommen in den Schulen nur noch Verweis und Arrest in Anwendung, nicht aber mehr körperliche Züchtigung. * Darmstadt, 27. Okt. Oberlandesgerichtsrat Scriba wurde heute abend während der juristischen Staatsprüfung plötzlich vom Schlage getroffen und verschied nach wenigen Minuten. Nürnberg, 24. Okt. Am 31. März d. I. hatte der Student Frhr. v. Walter aus Berlin in einem hiesigen Gasthofe seine Geliebte, eine Münchener Kellnerin, und deren Kind erschossen und sich dann selbst zu erschießen versucht, weil seine Eltern eine Heirat nicht zugeben wollten. Er hatte sich indessen nur schwer verwundet. Jetzt ist er aus dem hiesigen städtischen Krankenhause entlassen worden. Er ist nun, wie Nürnberger Blätter melden, in die Blindenanstalt verbracht worden, da ihm die Kugel die Sehkraft für immer zerstört hat. Im Dezember wird sich der unglückliche junge Mann vor dem Nürnberger Schwurgericht zu verantworten haben. Landau, 26. Okt. Wegen Weinfälschung und Beihilfe hierzu hat sich der in Edenkoben wohnhafte Weinhändlcr und Küfer Eugen Geist vor der hiesigen Strafkammer zu verantworten. Der Angeklagte besitzt 7 Morgen Weinberge. Verkauft hat er in der Zeit von 1901 bis Mai 1904 443 Fuder Wein, wofür er zwischen 190 und 460 Mk. für das Fuder einnahm. Es liegt ihm zur Last: 1) von 1899 bis 1902 Wein durch Verwendung von Glyzerin, Säure, Rosinen, Pottasche und Weingeist verfälscht und diesen Wein verkauft zu haben. 2) als Küfer das Trompetcnsignal zum Rückzuge, denn neue Mobilgarden nahten sich dem Kampfplatze. Es war aber nicht die Absicht der französischen Nationalgarden, ernst und blutig zu kämpfen, vielmehr rebellierten sie gegen ihre Offiziere und verlangten in die Heimat geführt zu werden, da sie zum Festungsdienst und nicht zum Felddienst verpflichtet seien. Ein großer Tumult entstand, dann zog der ganze Haufen ab. Die Ulanen kehrten jetzt auch zurück und suchten nach dem gefallenen Berger, konnten ihn aber nicht auffinden und mußten ihn so seinem Schicksale überlassen. Walter Berger war ohnmächtig vom Pferde gefallen, und als er wieder zu sich kam, lag er im hohen, fast reifen Korn. Neben ihm stand sein Pferd und tat sich an den Aehren gütlich. War er verwundet? Er richtete sich halb auf; er fühlte keinen Schmerz! Jetzt sprang er auf die Füße! Hurrah, er war unverletzt! Uud doch hatte er einen Schuß erhalten! Er riß den Uniformrock auf, aber er sah kein Blut. Endlich klärte sich das Geheimnis auf. Seine silberne Zigarettendose hatte die Kugel gerade über dem Herzen aufgefangen. Das Geschoß hatte aber doch so viel Kraft besessen, durch seinen Stoß den ganzen Körper zu erschüttern und in einen lethargischen Zustand zu versetzen. Er sah nach der Uhr. Es war 10 Uhr morgens. der Witwe Münch und des Jakob Völker wissentlich Beihilfe zur Weinsälsctzung geleistet zu haben. Unter dem alten Gesetz hat er Rosinenweine hergestellt, diese aber als solche nicht deklariert, sondern nur als «gezuckerte" Weine verkauft. Unter dem neuen Gesetz hat er gewerbsmäßig gehandelt. Das Urteil lautet demgemäß wegen Weinfälschung und Feilhaltens gefälschten W:ins auf 10 Tage Gefängnis und 600 Mk. Geldstrafe und wegen zweier Vergehen der Beihilfe auf je 200 Mk. Geldstrafe. Schweiz. Bern, 26. Okt. Nach dem «Bund" entscheidet es sich heute oder morgen, ob die deutsch-schweizerischen Handelsvertrags-Unterhandlungen wcitergeführt oder abgebrochen werden. Die Schweiz fordert gewisse Konzessionen auf Vieh, Käse, Baumwollgarne und Gewebe, Seide, Stickereien, welche Deutschland bisher verweigerte. Der russisch-japanische Krieg. * Gefle (Schweden), 27. Okt. Das «Geflcr Dagblad" teilt folgendes mit: Der Kapitän des in Hclfingborg beheimateten Dampfers «Aldebaran", der gestern abend hier an- gekommen ist, berichtet: Am Freitag abend um 10 Uhr wurde der „Aldebaran" im Skagerak von fremden Kriegsschiffen, anscheinend von russischen Kreuzern, verfolgt und mit einem Scheinwerfer beleuchtet. Dann vermehrte ein Kriegsschiff seine Geschwindigkeit, passierte den «Aldebaran" und feuerte einen Schuß ab, der aber keinen Schaden anrichtete. Der «Aldebaran" hißte jetzt die Flagge, hielt aber nicht an, worauf der Kreuzer wieder einen Scheinwerfer aus ihn richtete und ihn mit einem förmlichen Kugelregen überschüttete, ohne daß ein Schuß traf. Der Kapitän des „Aldebaran" ließ jetzt den Dampfer halten und flüchtete mit seiner Mannschaft unter Deck. Das fremde Kriegsschiff verschwand darauf im Dunkeln. Der „Aldebaran" blieb unbeschädigt. * Hüll, 27. Okt. Heute nachmittag wurden die zwei durch den Vorfall in der Nordsee getöteten Fischer, deren Leichen hierher gebracht worden sind, feierlich bestattet. Das Publikum brachte seine Teilnahme für die Opfer und die Verurteilung der Handlungsweise der russischen Flotte in lebhaften Kundgebungen zum Ausdruck. Ja der Nachbarschaft der Wohnung der Getöteten, wohin die Leichen vom Schauhaus gebracht wurden und von wo sich der Letchcnzuz zum Friedhof bewegte, hatten sich Tausende von Leuten angesammelt. * London, 27. Okt. Heute nachmittag fand in der Wohnung Balsours eine Besprechung statt, an der außer ihm der Geheimfiegel- bewahrer Salisburtz, Lord Lansdowne, der erste Lord der Admiralität Selborne und der Gen eralstaatsanwa lt Finlay teilnahmen Zunächst nahm er eine Stärkung aus der Feldflasche und ein Frühstück aus dem Brotbeutel, raffte dann seine Lanze auf, sah nach seinem Karabiner, rief seinem treuen Rosse und schwang sich auf. Aber wohin nun reiten? Walter suchte sich zu orientieren, aber es war vergeblich. Er sah nach der Sonne und wandte sich dann südlich. So mußte er wieder auf die Deutschen stoßen, denn sie waren zuletzt nördlich marschiert. Lange trabte er durch schöne Kornfelder, dann kam er an Wald und ritt hinein. Walter hatte bereits Proben von der Erregtheit des Landvolkes erlebt; er wollte sich so wenig als möglich unter ihm blicken lassen. Das war schon richtig, aber der Wald nahm kein Ende. Walter bog nach Osten ein, aber auch so erreichte er den Waldsaum nicht. Es ward allmählich Abend; er mußte sich völlig verirrt haben. Es blieb nun nichts übrig, als an der Stelle, wo er sich befand, zu übernachten. Der Brotbeutel ward jetzt leer, die Feldflasche gab keinen Tropfen mehr her; für das Roß halte er wohl noch etwas Hafer bei sich. Er stieg ab und legte sich aufs schwellende Moos, den Karabiner hielt er im Arm. Das Wiehern des Pferdes weckte ihn; die Sonne schien schon ziemlich hoch zu stehen, aber die Anstrengungen der letzten Tage hatten ihr Recht an Schlaf gefordert. Aufge- sesscn also und wieder südlich ausgebogen. Ah, London, 27. Okt. Dem Vernehmen nach ist der Kabinettsrat auf morgen mittag einberufen worden. London, 27. Okt. Die Blätter aller Richtungen fordern heute einmütig, England dürfe nicht länger zögern, im Interesse der zivilisierten Welt, Schritte zu tun, um eine die gesamte Schiffahrt bedrohende Gefahr zu beseitigen. * London, 27. Okt. Der «Standard" schreibt: Das Schweigen des Admirals Rosch- djestweoki ist eines der schlimmsten Momente der Lage. Er hat eine brutale Gleichgültigkeit an den Tag gelegt, indem er seine Reise fortsetzte, ohne die Folgen der Beschießung zu bedenken. Die russische Regierung erkennt, wie zu befürchten ist, nicht die äußerste Gefährlichkeit der Lage. Wir wissen nicht, ob Lord Lansdowne in der Note an Rußland eine Frist für die Beantwortung festgesetzt hat; das aber ist klar, daß die Regierung in richtiger Auslegung der Volkssttmme entschlossen ist, die Frage zur sofortigen Entscheidung zu bringen. Sie hat keine Zeit verloren; unsere Flotten konzentrieren sich. Dir Hcimatflottc geht südwärts und die Kanalflotte nimmt in Gibraltar Kohlen ein. Kurz und gut, die baltische Flotte wird angehalten und zur Rückkehr gezwungen, falls sie versucht, die Reise fortzusetzen. * London, 28. Okt. Reuter ersährt: Der Staatssekretär des Aeußern, Lands- downe, erklärte, er teile die außerordentlich pessimistische Auffassung nicht, die man gestern anderwärts gesagt habe. Er hoffe bald eine bestimmte befriedigende Erklärung abgeben zu können, obschon es augenblicklich unmöglich sei. Obgleich keine Zeitgrenze gestellt worden sei, weide es doch eine um so gebieterische Notwendigkeit sein, daß eine befriedigende Regelung erreicht werde, ehe die russische Flotte einen gewissen Punkt auf ihrer Ausreise erreicht. * Vigo, 37. Okt. Als Admiral Rösch- djestwenski das Palais des Militär- gouverneurS verließ, küßte ihm ein alter Mann die Hand; der Admiral küßte den Greis auf die Stirn. Die umstehende Volksmenge klatschte lebhaft Beifall. Der Bürgermeister von Vigo lichtete an den Admiral ein Schreiben, in dem er ihn namens der Stadt und der spanischen Nation willkommen heißt und Wünsche für den Ruhm Kaiser Nikolaus und die Wohlfahrt Rußlands ausspricht. * Madrid, 27. Okt. Ein Telegramm auS Muros meldet: Das russische Transportschiff „Ajina" ist dort vor Anker gegangen und wird Proviant einnehmcu. — Beim Kap Fiuisterre wurden 4 Panzerschiffe und 2 Torpedoboote, die keine Flagge zeigten, signalisiert. * Madrid, 28. Okt. Der russische Botschafter und der Minister des Aeußern hatten gestern eine längere Besprechung. Die Regierung da lichtete sich der Wald, da sah er üppige Weizenfelder, die der Schnitter harrten, und in der Ferne an der Höhe lag auch ein Schloß und daneben von Bäumen umkränzt ein Dorf. Auf dem Wege dahin traf Walter auch einen blusenbekleideten Dorfjungen. Im reinsten Französisch redete Berger ihn an: «Wo bin ich hier? Wie heißt Schloß und Dorf?" Der Junge starrte den französisch redenden Prussten wie ein Wunder an und sagte dann langsam: „Aubremont l" «Gut! Sind Soldaten dort?" Der junge Franzose blickte nach der Lanzeu- spitze und schüttelte den Kopf. «Bin ich nahe bei Chalons?" „Chalons?" fragte der Franzose. oui, movsisur!" Walter dankte und strebte dem Schlosse zu. In Aubremont hielt Claude Lasur, der Maire, seinen Bauern eben eine fulminante Rede, worin er sagte, man müsse Franktireur- Korps bilden, wie solches schon in der Nachbarschaft geschehen, damit man die Prusfiens in kleinen Haufen überfallen und abschlachten könne, als ihn der Schreckensruf des Jungen unterbrach: «krussisn», Ulans!* ermächtigte die in Vigo liegenden russischen Kriegsschiffe die zur Ausbesserung nötige Zeit dort zu verweilen, machte aber die Bedingung, daß sobald die Arbeiten beendet find, die Abreise erfolge. * Gibraltar, 28. Okt. Das Kanalgeschwader hat gestern nachmittag gefechts- klar gemacht. Es geht das Gerücht, die ganze Flotte mit Ausnahme des Schlachtschiffes ,Cesar" gehen heute in der Frühe nach Westen, um angeblich einen Scheinangriff gegen Gibraltar auszuführen. Heute nacht sind einige Torpedoboote nach Tanger abgegangcn. Die Tätigkeit im Arsenal wird kräftig fortgesetzt. Die Division der Mittelmeerflotte, welche hier erwartet wird, umfaßt 6 Schlachtschiffe, sämtlich Panzerkreuzer, sowie 20 Torpedoboote und Torpedobootszerstörer. * Fiume, 28. Okt. 4 Schiffe deS englischen Mittelmeergeschwaders verließen gestern abend 11^ Uhr den Hafen. * Athen, 28. Okt. Der in den griechischen Gewässern befindliche Teil des englischen Geschwaders erhielt Befehl, diese GewLAer mit aller Beschleunigung zu verlassen. London, 27. Okt. Der „Times" wird aus Tokio gemeldet, der Bericht eines fremden Korrespondenten von Port Arthur vom 17. besage, daß der Kampf der Garnison an Energie abnehme. Man glaube deshalb, daß das Ende bevor stehe. Dem .Standard" geht ans Shanghai die Nachricht zu, daß Port Arthur am 25. d. M. den ganzen Tag in Flammen gestanden habe. * Muk den, 27. Okt. Ja der letzten Nacht fand am Nordufer des Schaho, direkt südlich von Mulden, rin Artilleriekampf statt. Während der Nacht wurde starkes Geschützfeuer gehört, das hente anhielt. Die Russen sind die Angreifer. * Budapest, 27. Okt. Kossuth brachte im Abgeordnetenhanse einen Antrag ein, der Ministerpräsident solle den Minister des Auswärtigen auffordern, die Aktion der Bereinigten Staaten zur Beendigung deS russisch-japanischen Krieges zu snterstützcn. Verschiedenes. — Ein sehr seltenes militärisches Jubiläum kann Generaloberst Graf von Schli essen am 16. Dezember begehen, denn an diesem Tag ist er 50 Jahre Offizier. Sei» 50jähriges Dienstjubiläum hat Graf v. Schlicffe«, der sich einer außerordentlichen Frische und Gesundheit erfreut, schon gefeiert. — Zur Weihnachtsgabe für die Soldaten in Deutsch-Südwestafrika ging bei einer Darmstädter Sammelstelle eins Kiste ein, enthaltend Schokoladen, Lebkuchen und Biskuits mit der Aufschrift: «Gestiftet von 8 Dienstmädchen ans Darmstadt", die im übrigen nicht genannt sein wollen. _ «Wo, wo?" riefen zwanzig Stimmen. «Dort, er reitet zum Schlosse hinauf!*' schrie der Junge. Es waren nur ältere Männer im Dorfe. Kaum sahen sie den Ulanen, so stob der Haufe auseinander; Herr Lasur, der Patriot, säumte nicht bis zuletzt, seine teuren Knochen in Sicherheit zu bringen. Inzwischen ritt Walter B-rger in den Hof des Schlosses, da das Tor offen stand, ruhig ein und verlangte, zu Pferde haltend, den Besitzer zu sprechen. ^ ^ ^ Ein alte- Diener erschien und erklärte zitternd, das Schloß d'Aubremont habe nur eine Herrin, Madame Cöcile d'Aubremont, die Witwe sei; übrigens sei noch der Vetter Madame's, Monsieur Durand d'Aubremont, anwesend. Walter verlangte beide z« sprechen. Walter Berger war eine schöne, echt germanische Erscheinung, hochgewachsen, wohlgebildet, blond und blauäugig. Das mochte auch wohl Frau Cöcile einsehen, als fie an der Seite eines kleinen, dunklen Südfranzosen, vermutlich des Vetters Durand, auf dem Balkon erschien und nach den Wünschen des kriegerischen Gastes fragte. (Fortsetzung folgt.) — In schlesischen Lehrerkreisen huscht «große Mißstimmung, hervoigerustn durch folgende Bekannimachuug des Landrats von Strehlen -im dortigen Kreisblatt: „Die Polizeiverwaltung ersuche ich, etwaige Strafanzeigen gegen Lehrer wegen Mißhandlung von Schulkindern sofort ohne vorherige Erörterung des Sachverhalts der Staatsanwaltschaft vorzulegen.- Im Kreis Münsterbrrg Nirrptsch soll eine ähnliche Verfügung ergangen sein. Was mag wohl dieses Vorgehen veranlaßt haben? — Einem alten Brauch folgend, hat der regierende Vorstand der Salzwirker-Brüderschaft im Tal zu Halle am Samstag einige Kisten frisch gefangener Lerchen an den Kaiser und die Kaiserin gesandt. Die Halloren haben noch j tzt das Vorrecht, Fische in der Saale zu sangen und Lerchen zu streichen. — In Hengstbach bet Zweibrücken hat sich der 11jährige Schüler A. Edersohl, weil er in der Schule Schläge erhalten sollte, erschossc n. — Der Geburtenüberschuß in Deutschland. Trotz der schlechten Zeiten hat sich der G.burtcnüberschuß im deutschen Reiche nach den letzten statistischen Veröffentlichungen im Jahre 1902 wieder erheblich gegen daS Vorjahr vermehrt. Während er 1901 nur 857 824 betragen bat, beziffert er sich 1902 auf 902 243, also üne Vermehrung von 5 A'. Die Zunahme von 1900/1901 besserte sich allerdings auf rund 13 ZI es kommt dabet aber in Betracht, daß 1899/1900 sich eine Abnahme von 4,5 L ergeben hatte. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß die Zahl der Neugeborenen überhaupt eine Abnahme son 36,9 auf 36,2 p'o Mille zeigt und auch die Zahl der Leb ndgeborenen von 35,7 auf 35,1 pro Mille hsrabgegangen ist. Der Geburts- Überschuß ist also nicht durch di: Vermehrung der Geburtsziffer, sondern durch Verminderung der Sterbeziffer entstanden, die von 21,8 auf 20,6 pro Mille gesunken ist, während sie im Jahre 1900 noch 23,2 pro Mille betragen hat. ArrrLstzLrkürrdigrrrrgshLKtL fKr de« AmLS-ezirr Drrrlach. Amtliche KZKSNNtMKchURKM. Straßensperre. Die Turmbergstraße wird vom 7. November d. Js. ab, der Kanalisationsarbeiten wegen, auf 3 Wochen für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Durlach den 26. Oktober 1904. _Das Bürgermeisteramt._ Die Beiträge zur Bürgerwilwen und Waisenkaffe für 1904 werden hiermit in Anforderung gebracht. Dur lach den 26. Oktober 1904. Der Rechner. Hrünwettersbach. Jagd-Verpachtung. Die Jagd der Gemeinde Grünwettersbach mit -ca. 610 da Feld und Wald wird am Donnerstag, 3. November, nachmittags 2 Uhr, nus hiesigem Rathaus in öffentlicher Versteigerung auf 6 Jahre verpachtet. Als Bieter werden nur solche Personen zugelassen, welche einen Jagdpaß besitzen oder durch ein fchriftliches Zeugnis der zuständigen Behörde (Bezirksamt) Nachweisen, daß gegen die Erteilung des Jagd- Passes ein Bedenken nicht obwaltet. Die Pachtbedingungen liegen bis zum Versteigerungstag im Rathaus hier zur Einsicht offen. Grünwettersbach, 19. Okt. 1904. Der Gemeinderat: Rohrer, Bürgermstr. _ V. Höger, Ratschr. Berghausen. Jagd-Verpachtung. Am Montag den 7. November 1334, nach- .mittags 3 Uhr, 'wird die Jagd auf Gemarkung Berghausen, bestehend in drei Distrikten, wovon Jagddistrikt I 410 Hektar, II 393 ., „ III 437 „ umfaßt, auf dem Rathaus in Berghausen auf weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet. Als Bieter werden nur solche Personen zugelassen, welche sich im Besitze eines Jagdpasses befinden, oder durch ein Zeugnis der zuständigen Behörde Nachweisen, daß gegen die Erteilung eines Jagdpasses ein Bedenken nicht obwaltet. Der Entwurf des Pachtvertrags liegt zur Einsichtnahme bis zum Versteigerungstage auf dem Rathaus auf. Berghausen, 25. Okt. 1904. Der Gemeinderat: Wagner, Bürgermeister. Ringwald, Ratschr. Untermutschelbach. Andssarm-Ntt-kjgttllUA. Die Gemeinde Unter- ^ Mutschelbach versteigert am Dienstag den ^1. November, nachmittags 2 Uhr, im Hofe des Farren- halters einen fetten Rindsfarren, wozu Kaufliebhaber eingeladen werden. Untermutschelbach, 25. Okt. 1904. Der Gemeinderat: Balz er, Bürgermstr. 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Leberwurst, Schwartenmagen empfiehlt W«L88 Mm H'skng. Aue« Freitag, und morgen, Samstag: Kkbaelisne kü'selie. L« Eberhardt z. Schwanen. Täglich frisch gekochte . 1 2 s zu haben bei Ea. H _ Friedrichstraße 4. _ Pferdefleisch ist wieder fortwährend zu haben Pfinzftratze 11« ^ Heute, Lkebk lir«M?rch«M»hli»i> säintliehe» Möbel, Betten, Polfterwaren, Herren- «nd Damen-Garderobe, Mannsatturwaren, Teppiche, Läuferstoffe, Gardinen re. Ksgen bsn! TsilLsklungk Vkm- «ack AiSbel-llrM-jts«; I. lfs«ge;j «k. ITTinssu», La,rIsruLo, Amalienpraße 25 . Mujlttliigcr in MSbrln und Kelten in grstzer Snswahl bei Vertreter HGLttlt. ISSvlLSL', Durlach, Adlerstraße 19. Pmsllkgklil im GMHalls liim Mag. Morgen (Samstag) von 4 bi» 8 Ahr: GtechenmiidarauffolgenderPreisverteilung. Hochachtungsvoll Zk Gut und billig kaust man alle Sorte» 1Il!. Sonntag 11 Uhr: Sonmagschulc. » 8 , Bibl. Vortrag. Momag 3 . Mission«verein. » 8 » Jungfrauen-Verein. Dienstag 8 , Jünglings-Abend. Mittwoch 8 , Gebctstunde. Donnerstag 81« Singstunde. Freitag 8 , Sonntagschnlvorbrtg. Ariedenskapelle. (Seöokdstraße). Sonntag 110 Uhr: Predigt: Pred. Berner. » 11 „ Sonntagschule. . 3 » Jungfrauenverein. ., 8 . Predigt. Montag 19 „ Singstunde. Dienstag 19 » Missionsvcrein. Donnerst. 19 « Gebctsvcrsammlung. Freitag 19 . Jünglingsverein. Wolfartsweier: Sonntag 13 Uhr: Predigt: Pred. Berner. Evangelischer Gottesdienst. Sonntag den 30. Oktober 1904. In Durlach: Vormittags: Herr Stadtpfarrer Specht: Nachmittags 1 Uhr: Christenlehre: Derselbe, mit seinen Christcnlehrpflichtigen. Nachmittags 21 Uhr: Herr Stadtvikar Kobe. An Wolfartsweier: (mit Christenlehre) Herr Stadtvikar Kobe: ZVochenkirche. Donnerstag den 4. November 1904: Herr Dekan Meyer. Laudbezirk Durlach. Airchhof dev Erwachsen«». Hl. Quartal 1904. Langensteinbach: 23. Juli; Karl Cronenwett, led. Bäcker, 40 I. S. Aug.: Christine Rühle, led. Kinder- pflegerin, 27 I. 11. , Anna Hartmann, ledig, 20 I. 2l. , Lulle Höger geb. Daun, Landwirts Ehefrau, 62 I. 19. Sept.: Philipp Cronenwett. verwitw. Landwirt, 70 I. 26. „ Konrad Mößner, verheir. Schuh- - macher, 40 I. Palmbach: 4. Juli: Christof Kußmaul, verheirat. Maurer, 56 I. 19. Sept.: Katharina Hattich geb. Roll, Mb., 71 I. 20. . Maria Magdalena Faaß geb. Jourdap, Landwirts Ehefrau, 64 I. Söllingen: 14. Aug.:Mina Philippine Mall, led. Näherin, 19 I. 19. , Dorothea Frey geb. Zilly, Schmieds Mb., 65 I. 29. » Luise Frieda Daubenbcrger geb. Bceh, Bahnablöscrs Ehefrau, 251 I. 28. Sept.: Franz Repple, verheir. Steinbrecher, 541 3- Spielberg: 16. Juli: Regina Dillmann, Landwirts Mb., 64 I. 17. Aug.: Ludwig Schaber, verwitweter Metzger, 84 I. Stupferich: 10. Aug.: Josef Hagmaier, verheir. Steinhauer, 341 I. 14. „ Friedrich Behr, verheir. Landwirt, 75 I. 10. Sept.: Luise Gärtner, Schuhmachers Ehefrau, 70 I. Untermutschelbach: 15. Juli: August Mondon, verheir. Haupt- lehrcr, 58 I. 25. Aug.: Karl Gottmaier, verheir. Stein- bruch-Taglöhner, 72 I. Weingarten: 1. Juli: Ludwig Fritscher, verwitw. Landwirt, 65 I. 7. „ Ferdinand Hauswirt, led.Fabrik- arbeiter, 17 I. Anton Frank, led. Landw., 76 I. Wilhelm Heiß, verheir. Waldhüter, 43 I. Elisabeth Stegcr geb. Schulz, Portiers Ehefrau, 59 I. Lisette Trautmcin geb. Bacher. Landwirts Ehefrau, 301 I. Katharina Gcggus geb. Gcggus, Landwirts Ehefrau, 42 I. Friedrich Geggus, led. Schmied. 341 I. 1. Sept.: Klara Theresie Link, ledig,191J. 18. „ Karl Friedrich Schaufelberger. led. Wagner, 53V- I. 23. » Jakob Zeh, verheir. Landw.,63J. 26. , Johann Jakob Zenk, verheir. Chirurg, 78 I. 27. , Ludwig Reichert, verheir. Landwirt, 70 I. Wilferdingen: 4. Juli: Karoline Schäfer geb. Schäfer, Landwirts Mb., 77'/- I. 24. Sept.: Georg Friedrich Walch, verheir. Landwirt, 60 I. Wöschbach: 9. Juli: Christof RcichardWagncr,verheir. Maurer, 25 I. 15. „ Friedrich Ziegler, verheir. Maurerpolier, 65 I. 25. » Frieda Weingärtner geb. Stork, Maurers Ehefrau, 24 I. 2. Sept.: Frieda Dehm, ledig, 19 I. 24. » Luise Vrcndle geb. Unger, Landwirts Ehefrau, 61 I. Wolfartsweier: 29. Juli: Magdalene Küffner, Landwirts Ehefrau, 33 I. 29. Aug.: Karl Jock, led. Glaser, 24 I. 29. Sept: Wilhelm August Langendem, verheir.Elektrizitätsarb.,40J. 29. „ Karoline Schuhmacher geb. Postweiler, Witwe, 49 I. 8 . . 10. „ (49. . 26. . 12. Aug. 20 . .