285 Krsj» v:»L-r-)tchr»ch « Dm-loch r Mr-SPl Am K-tchSzErt M. ^ ->tz»° BrftkLglU,. Montag de« S. Dezember M«rüS«»zkg»LLHr Prr ,irrzesp«!tk>r» Z-ttk s B). Msrr«, rrSittrt «a» Nil spücfterr« lü Uhr vormütagr. IM. HüßSSKLMgLeLteN. GaLr«. t. Dur lach, 4. Dez. Bei der am Samstag den 3. Dezember, als am Geburtstag I. K. Hoheit der Großherzogin, vom hiesigen Fcauenverein auf dem Rathaus gehaltenen Fest- feter konnten wiederum 2 weibliche Dienstboten aus hiesiger Stadt mit der Ehrengabe des Frauenvereins (silberne Brosche mit dem Medaillonbildnis der Großhcrzogiu nebst Ehrendiplom) beschenkt werden; es waren dies die Dienstmädchen Maria Ganter aus Furtwangcn, seit 7 Jahren im Dienst bei Frau Postmeister Auerbach, und Lina Mergenter aus Eggenstein, seit 5 Jahren im Dienst bei Fräulein Nestel. Es ist sehr erfreulich, daß sich doch immer noch solche Dienstboten finden, die eine Ehre darein setzen, bet einer Herrschaft auch längere Zeit zu bleiben, »nd wir hoffen, daß auch die vom Irauenverein zur Verteilung kommende Ehrengabe für manches Mädchen eine Aneiferung sein Md, sich das Zeugnis langjähriger treuer Dienstleistung zu erwerben. Bei dem dieser Fest- feiek>achfolgendcn Festkaffee, welcher den üblichen Perlaus nahm, wurde der hohen Protcktorin ein Glückwunschtelegramm übersandt, auf welches heute folgende huldvolle Antwort eingelanfen ist: Herrn Stadtpfarrer Specht. Beirat beim Frauenverein Durlach. Die freundlichen Glückwünsche des FraucnvercinS Hnrlach zu meinem Geburtstage haben mir eine aufrichtige Freude bereitet. Empfangen Sie mit Aufrichtigkeit »eines Herzens den Dank und die Versicherung, daß ich de» Verein und allen seinen Bestrebungen stets mit besonderer Teilnahme folgen werde. Grotzherzogin. * Durlach, 5. Dez. Nach dem Postetat für das Jahr 1905 soll u. a. auch das hiesige Postamt II in ein Postamt I umgewandelt . werden. * Dur lach, 5 Dez. Am Samstag nachmittag wurde der Rrchnungssteller Peter Schmidt Wege» Unterschlagungen verhaftet. Dur lach, 5. Dez. Ein angetrunkener stämmiger Bursche mit Kanonen stiefeln belästigte heute mittag in der Hauptstraße kurz nach 1 Uhr vnschicd ne Arbeiter, wodurch ein großer Menschevauflauf entstand. Die Schuljugend zog dem Rauflustigen nach in die Palmarenstrsße, wo derselbe einem 7jährigm Knaben in roher Weise aus den Rücken trat. Nach längerem Widerstand wurde der Raufbold durch einen Schutzmann unter Beihilfe eines hinzugekom- menen Gendarmen verhaftet und in den Orts- arrcst abgeführt. -s- Karlsruhe, 4. Dez. Bei Waghäusel wurde vorgestern abend der 38 Jahre alte Oberschaffncr Laub von hier von einem heranbrausenden Schnellzuge erfaßt und getötet. Heidelberg, S. Dez. Gestern früh 7 Uhr wurde laut „Hdlbg. Tagbl." das Ehepaar Aug. Meeser hier in seiner Villa das Opfer eines räuberischen Ueberfalles. Während das Dienstmädchen auf einige Augenblicke abwesend war, drangen zwei vermummte Gestalten in das Schlafzimmer ein und zwangen den alten Herrn unter Bedrohung mit Revolvern zur Oeffnung des Kafscnschrankes. Da keine Hilfe zu erwarten und höchste Lebensgefahr im Verzüge war, mußte Herr Meser willfahren. Die Strolche rissen schnell einige Getdrollen im Betrage von etwa 1000 Mk. an sich, während sie die Wertpapiere, Juwelen u. a. liegen ließen, und suchten dann das Weite. Hoffentlich gelingt es der Polizei, dieser Räuber habhaft zu werden. -f- Heidelberg, 4. Dez. Das 4 Jahre alte Söhnchen des Kutschers Hilpert fiel in einen Behälter kochenden Wassers und verbrühte sich derart, daß cs nach zwei Tagen starb. -s- Emmendiugen, 4. Dez. Gestern abend gegen 6 Uhr wurde der Abtöser Stolzen- berger im hiesigen Güterbahnhofe von der Lokomotive eines heranfahrenden Güterzuges erfaßt und zur Seite geworfen, wodurch er einen Schädelbruch erlitt, der seinen sofortigen Tod zur Folge hatte. Stolzcnberger ist 34 Jahre alt, von Mundingen gebürtig und hinterläßt eine Frau mit mehreren noch unerzogenen Kindern. -f- Vom Kaiserstuhl, 4. Dez. Im Dorf Sasbach a. Rh. verstarb vor wenigen Tagen der älteste Mann dieser Gemeinde, Alois Rei- sacher, im Aller von 91 Jahren. Die im Tode ihm längst vorangegangene Schwester des Verstorbenen, Susanna Reisache r, rettete im Jahre 1831 als I2jähriges Kind 2 Männer im Rhein bei der Ruine Limburg (der sagenhaften Geburtsstätte Kaiser Rudolfs) vom Tode des Ertrinkens. Die beiden Männer, Georg und Martin Bitsch von Sasbach, hatten in einem Kahn von der andern Seite des z. Zt. hohen Stromes Holz geholt. Mitten auf dem Rhein schlug das Schtfflein infolge einer hohen Welle um und die beiden Männer wurden von den Fluten fortgerissen, vermochten sich aber wieder an dem umgestürzt treibenden Kahn anzuklammern. In der höchsten Not griff Susanna Reisacher, die die Ziegen des Fährwirts hütete, zum Ruder der Fähre und fuhr allein den beiden Männern «ach, nachdem die weniger entschlossene Fährwirtin ihr ihren Beistand zum Rettungswerk als doch nutzlos verweigert hatte. Die Rettung aus der furchtbaren Strömung gelang zum Jubel der mittlerweile Herbet- geeilten. Großherzog Leopold verlieh der jugendlichen Retterin in Anerkennung ihrer preiswürdigen Tat die große goldene Verdienstmedaille und wies ihr eine Belohnung von 300 Gulden zu, die ihr bei der Volljährigkeit ausgehändigt wurden. Bis ^ahin wurden die Zinsen zu ihrem besten verwandt. Diese Tat eines 12jährigen Mädchens verdient wohl unserer heutigen Generation als edles Beispiel vor Augen gefühlt zu werden. -s- Konstanz, 4. Dez. In Wollmatingen wurde der Steuererheber Schellhammer seines Dienstes enthoben, da er sich größere Betrügereien in Steuererhebungen hatte zu Schulden kommen lasten. -j- Aus Baden, 4. Dez. Wenn die Erhöhung der Friedenspräsenzstärke der deutschen Armee in der beantragten Weise vom Reichstag bewilligt wird, woran wohl nicht zu zweifeln ist, so dürften beim badischen 14. Armeekorps bis zum Jahre 1909 an NkUformationen errichtet werden: 1 oder 2 Bataillone Infanterie, 3 Regimenter Kavallerie für die 39. Division, die noch keine solche besitzt, und 1 Bataillon Pioniere. Während die Jnfanteriebataillone jedenfalls den bis jetzt nur aus 3 Bataillonen bestehenden Regimentern an- Jeuilleton. 4 ) Das höchste Opfer. Erzählung v»a E. Heinrichs. (Fortsetzung.) „O, der Schurke," rief Gebhard außer sich, „so muß der junge Herr ihm doch die Wechsel- Inhaber bezeichnet haben, woher konnten die Papiere sonst in seine Hände geraten?" „Freilich, Ihnen sind diese Dinge unbekannt, halten Sie Ihre Hände stets rein davon, mein lieber Gebhard! Die Wechsel-Geschichte mag für den Handelsstand eine nützliche Einrichtung sein, in der Hand eines Wucherers ist sie ein fressender Krebsschaden, der Ehre und Vermögen verschlingt. Natürlich sind es sogenannte Ehrenschulden, am Spieltisch gemacht, ein Wechsel auf kurze Zeit genügt. Als er dem Wucherer in die Hände fiel, folgte dieser seiner Spur, — es mag ja sein, ja ist sogar sehr möglich, daß Kreaturen desselben ihn geplündert haben. Genug, daß wir vor der Tatsache des Ruins stehen. — Ich bitte Sie nun, lieber Gebhard, morgen nach Berlin zu reisen, und mit meiner Vollmacht versehen, — nein, das muß ich selber tun, wenn ich heute abend mit ihm abgerechnet habe. Was aber soll ich mit ihm beginnen? Ich kann ihn unmöglich hier behalten, unter einem Dache mit -meiner Tochter. — Also muß ich ihn nach Bremen bringen, ich las heute, daß von dort ein Dampfer nach Rew-Aork abgeht, — warten Sie, heute ist Montag, — am Mittwoch Morgen schon — er muß fort, — auf der Stelle, — es wird das Beste sein." Der Baron erhob sich und wandelte wieder unruhig, mit einer nervösen Hast im Zimmer auf und ab. „Herr Baron verzeihen." begann Gebhard nach einer Weile, „ich meine doch, daß New-Uork als eigentliche Handelsstadt kein paffender Ort für den jungen Herrn sein kann, er ist nun einmal Landwirt und solche finden im Westen Amerikas ein besseres Fortkommen. Wenn ich, aus das ehrende Vertrauen, das der Herr Baron mir heute geschenkt haben, stützend, es nun auch noch wagen dürfte, im Hinblick auf die bevorstehende Ankunft des jungen Herrn —" „Nun, er kommt vielleicht gar nicht einmal auf meinen Ruf," fiel der Baron mit rauher Stimme ein. „Wenn er noch einen Funken Ehre und Mut im Leibe hätte ^-doL, was wMten St? sagen,-Gebhard,-^fahren'«ie fort!" „Ich wollte die Bitte mir erlauben, Herr Baron, sich dem jungen Herrn gegenüber im eigenen Interesse Schonung aufzuerlegen, die furchtbare seelische Erregung könnte unabsehbare Folgen für Sie und für die gnädige Baroneffe haben. O, könnte ich diese Stunde auf mich nehmen." „Ich danke Ihnen für die Mahnung, mein treuer Freund," erwiderte der Gutsherr gerührt, „was Ihr Großvater und Vater meiner Familie und mir gewesen, find auch Sie geworden, mehr Freund als Diener. Ja, ich bekenne, daß mir die bevorstehende Stunde, falls er sie nicht mir und sich selber schenkt, große Furcht einflößr, aber ich will Ihre Mahnung beherzigen und bitte Sie, sich in der Nähe, so daß meine Stimme Sie im Notfall erreichen kann, aufzuhalten." „Ich werde drüben in der Rechvungsstube bleiben, Herr Baron, ein Pfiff aus dem Fenster genügt, um mich herbeizurufen. Soll ich Jürgen mit dem Wagen nach der Bahn senden?" „Freilich, senden Sie ihn zur rechten Zeit dorthin. Bitte, sortieren Sie die Schriftstücke und binden Sie die für Berlin in ein Bündel, wir haben wieder einmal die Rechnung ohne den Wirt gemacht." Er schloß die Papiere, als dies geschehen, in seinen Schreibtisch, entließ den Inspektor gegliedert weiden, ist die Formierung der Kavallerie noch ungewiß. Hinsichtlich d^r Unter, bringung des Pionierbataillons Hot Breisach sehr gute Aue sichten, da sich dort bereits der oberrheinische Brückentrain befindet, während weiter oben bei Höningen ein großer Pionierübungsplatz erstellt weiden soll. Deutsches Reich. * Berlin, 4. Dez. Heute vormittag 10^ Uhr wurde im Beisein des Kaisers die neue Stefanuskirche im Norden von Berlin eingeweiht. Die Stadtteile Wedding und Gesundbrunnen waren reich mit Flaggen geschmückt. In der Prinzenallee, wo die Kirche liegt, waren Ehrenpforten aufgestellt. Der Kaiser, in der Uniform des ersten Garderegiments, traf im offenen Vierspänner ein, von der Bevölkerung des Nordens von Berlin auf das lebhafteste begrüßt. Neben dem Kaiser saß Flügeladjutant t». Müller. Neben dem Schlage ritt Vizeoberstallmeister v. Esebeck, zwei Halbschwadroncn der Gardekürasflere eskortierten den Kaiser. D r Kaiser schritt die von den Gardefüsilieren gestellte Ehrenkompanie ab und begab sich in die Kirche. Generalsuperintendent Fab er begrüßte den Kaiser, indem er das Ausbleiben der Kaiserin bedauerte und die Freude der Bevölkerung des nördlichen Berlins über den Besuch des Kaisers betonte. Faber vollzog dann die Weihe; Pfarrer Neviling hielt die Predigt. Gesang und Orgelspiel beschloß die Feier. Der Kaiser fuhr dann unter dem Hurra des Publikums durch die Prinzenallee, wo der Lanbw.hr- und Krieger- Verein Gesundbrunnen mit Fahne aufgestellt war, durch weitere Teile des Nordens von Berlin zurück. Ueberall erwarteten große Menschen- mafsen den Kaiser, alle Fenster waren besetzt; der Kaiser dankte heiteren Blicks für die Zurufe und das Tüchcrschwenken. — Korvettenkapitän Hopman, der in Port Arthur eiwn Teil der Belagerung mitgemacht hat, trifft in den nächsten Tagen in Berlin ein und wird dort dem Kaiser Bericht erstatten. Er tritt ssdann in seine Stellung beim Admiralstab zurück. * Kirn (Rhftnprovinz), 4. Dez. Der wegen zweier Einbruchsdiebstähle und deS Verdachts, am Pfarrer Thoebes in Heldenbergen einen Raubmord begangen zu haben, von der Staatsanwaltschaft Gießen steckbrieflich verfolgte Metzgergeselle Oskar Hudde aus Schalke wurde gestern in einer Wirtschaft in St. Wendel erkannt und auf dem hiesigen Bahnhof verhaftet. * München, 4. Dez. Hier begann heute vormittag die internationale Fahrplankonferenz ihre Verhandlungen. Zur Begrüßung der bereits erschienenen Konserenzmitglieder war, wie die „Allg. Ztg." meldet, Minister Ritter v. Frauendorfer anwesend. Oesterreichischs Msrmrchie. * Budapest, 5. Dez. Christlich soziale A rbeiter wollten gester n ei ne Versammlung mit einem Händedruck und sank dann wie gebrochen an Geist und Körper in seinen Sessel, verzweifelt aufstöhnend: „Spieler! Fälscher! O, Schwester, Schwester, warum hast Du mir diesen Menschen aufgebürdet!" * Die Voraussetzung des Gutsherrn von Buchensee hatte sich nicht erfüllt, der Kelch war ihm nicht erspart worden, da der junge Baron Benski allerdings etwas gedrückt, aber sonst doch ganz wohlgemut nach „Hause", wie er zu sagen pflegte, gekommen war. Es war ihm freilich nicht recht geheuer, daß Onkel Buchen ihn draußen auf der Landstraße abfaßte und vom Wagen steigen ließ, um durch eine Hintertür mit ihm ins Haus zu gelangen. Er reichte ihm nicht die Hand zum Willkommen, sprach auch kein Wort mit ihm, was den jungen Herrn doch sehr beklommen machte. Nun stand er schuldbewußt vor dem Manne, der ihm ein zweiter, ein besserer Vater geworden war, als der erste und in dem Hellen Lampenlicht erschrak er vor der Veränderung, die eine so kurze Zeit in dem Antlitz des Mannes hervorgebracht, dessen Wohltaten er so schlimm vergolten hatte. Aber cs lag auch noch ein anderer Ausdruck in den Augen seines Wohltäters, den er noch nie darin gesehen und der ihm Furcht einflößte, ihn zittern machte. Baron Buchen nahm den Brief, den er abhalten, wurden aber durch sozialdemokratische Arbeiter daran gehindert. Es entstand eine Prügelei, wobei mehrere Personen durch Messerstiche verwundet wurden. Die Polizei schritt mit blanker Waffe ein und nahm 4 Verhaftungen vor. England. London, 3. Dez. Der „Standard" meldet aus Kapstadt: Gewaltige Menschenmengen bildeten tm Hafen Spalier, als die Leiche Krügers landete. Die verschiedenen Konsultate, die Schiffe im Hafen und die meisten Häuser der Stadt haben halbmast geflaggt. Vor der Landung fand an Bord ein Gottesdienst statt. Der Sarg wurde an Land getrogen und auf den Leichenwagen gesetzt. Er trug nur einem einzigen Kranz, den der Königin von Holland. Ueber 100 Wagen folgten dem Trauerzuge in die Leichenhalle der Hugenotten. Die Stadt ist voll von Holländern aus den Landdistrikten. Italien. Rom, 3. Dez. Prinz Albrecht von Preußen, der heute hier eintraf, begab sich heute nachmittag nach dem Pantheon und legte am Grabe des Königs Humbert einen Kranz nieder. * Rom» 4. Dez. Heute mittag fand im großen Festsaal des Quirinals die Taufe deS Prinzen von Piemont statt. Patin waren Königin Margherita, Ehrenpatcn bezw. Taufzeugen der Fürst von Montenegro, der deutsche Kaiser, vertreten durch den Prinzen Albrecht von Preußen und der König von England, vertreten durch den Prinzen von Connaught. Der Taufe wohnten ferner u. a. bei: Der König und die Königin, der Graf von Turin, der Herzog von Genua, Prinz Udine, die Fürstin und die Prinzessinnen Militza und Xenia von Montenegro, der Herzog von Oporto, Prinz Viktor Napoleon, sämtliche Minister, das diplomatische Korps und mehrere Parlamentsmitglieder. * Rom, 4. Dez. Die internationale marianische Kongregation ist heute in Gegenwart von 8 Kardinälen und zahlreichen Prälaten geschloffen worden. Kardinal Vives hielt die Schlußansprache. * Neapel, 4. Dez. In einem Bauernhause des Dorfes Agnalo explodierten Feuer- werkskörper, die «an dort anfertigte. DaS Haus stürzte ein, wobei drei Personen getötet und eine verwundet wurden. Rußland. *Petersburg, 4. Dez. Ueber den Stand der Cholera vom 23.—3S. Nov. wird folgendes gemeldet: Im Kaukasus ist gegen die Vorwoche eine Zunahme der Fälle festzustcllcn, ebenso im Gouvernement Samara, wo 162 Erkrankungen voekamen. Aus dem Gouvernement Saratow werden 40 Erkrankungen und 90 Todesfälle gemeldet und in Astrachan erfolgten 6 Erkrankungen. Am 24. Nov. wurden auch Cholera- fälle in Taschkent festgestellt, die bis zum 29. Nov. 22 betrugen. _ heute aus Berlin erhalten, öffnete ihn und begann kurz und gebieterisch: „Lies, sind diese Angaben richtig?" Der junge Benski ergriff das Schreiben und trat damit an den Tisch. Sein Gesicht war erdfahl geworden, die Hände konnten vor Zittern kaum den Bogen Hallen. Das Lesen währte lange, als er endlich damit fertig war und das Schreiben auf den Tisch legte, erhob er trotzig den Kopf und blieb schweigend stehen. „Hierher, Bube!" gebot der Baron, „es ist richtig, wie sollte es auch nicht, ich lese die Schuld auf Deinem Gesicht." Benski trat zurück. „Der Wucherer ist ein gemeiner Schurke," stotterte er, „er versprach mir —" „Elender Spieler! Wortbrüchiger Lügner und Fälscher!" unterbrach der Baron ihn zornbebend, „Du verlangst von andern eine Tugend, die Du selbst mit Füßen getreten hast. Dieser Mensch schreibt mir auf einem besonderen Zettel, da, lies, daß die Wechsel in meinem Namen ausgestellt sind, daß Du also meine Unterschrift gefälscht hast. Weißt Du, welche Strafe darauf steht? Zuchthaus! Und was hindert mich, Dich dem Gericht zu übergeben? Dich, den Sohn eines ehrlosen Vaters, der meine arme Schwester vor der Zeit ins Grab gestürzt hat." * Petersburg, 5. Dez. Die Ruhestörungen der Matrosen in Sebastopol entbehren jeder politischen Bedeutung nrd stehe» ohne alle Beziehungen zum Kriege. Der Grund derselben ist folgender: Rings um die Kaserne hatte sich eine kleine Niederlassung gebildet, wo sich außer den von den Familien der Matrosen bewohnten Häuschen fragwürdige Schenken und Stätten des Lasters befanden. Admirol Tschnch- nin, der Kommandant der Schwarzen Mecrflotte, befahl infolgedessen, die Häuser zu zerstören und die Schenken zu schließen. Als die Polizei diesen Befehl, ousführen wollte, rotteten sich die Matrosen zusammen, lärmten und warfen, da ein Handgemenge entstand, einen Offizier, der gerade im Wagen herbeikam, auf das Pflaster. Als die bewaffnete Macht eintraf, wich die Menge zurück. Amerika. St. Louis, 3. Dez. In der letzten Nacht brach in der Hauptstraße der Weltausstellung Feuer aus. Die Feuerwehr der ganzen Stadt mußte aufgeboten werden, und es gelang, des Feuers Herr zu werden, ohne daß es großen Schaden angerichtet Härle; nur einige Dächer wurden ein Raub der Flamme«. Hagenbecks Menagerie war zwar bedroht, erlitt aber keinen Schaden. Der Artfstaud i« Deutsch-Siivtveftafrtka. * Berlin, 4. Dez. Aus Südwestafrika wird vom 4. über Kapstadt gemeldet: Eine Offizierspatrouille ist auf dem Rückmarsch von RamanSdrift Warmbad bei Nacht überfalle« worden. Ausgang unbekannt. Entkommene Reiter brachten die Meldung vom 25. No», nach Drift über Keetmannshoop: Morenga mit etwa 300 kleinkalibrigen Gewehren har den Hauptmann Koppy am 28. Nov. oberes i« Warmbad angegriffen. Der Angriff wurde unter schweren Verlusten des Feindes abgeschlagen. Es wurden 13 Tote gezählt. Warmbad wird gehalten. Koppy ist einschließlich des Burenkommandos 100 Gewehre und 2 Geschütz; stark. Der russisch-japanische Krieg. Tokio, 3. Dez. Gestern war der erste Waffenstillstand vor Port Arthur behufs Beerdigung der Toten. Er dauerte sechs Stunden. * Petersburg, 4. Dez. Die Mitglieder des deutsche» Roten Kreuzes sind heute abend nach Batraki abgefahren, wo sie am 11. Dezember cintrefftn. Bet der Abfahrt waren zahlreiche Mitglieder der deutschen Kolonie zugegen. Ein Sanitätszug von 24 Wagen erwartet das Personal in Batraki. * Kopenhagen, 4. Dez. Ein russischer Hilfskreuzer passierte, nordwärts gehend, heute v ormittag die Südspitze von Langeland . „Die Verpflichtung des Edelmannes hindert Dich daran," rief Benski, „Du hast mich beschimpft, wir sind quitt. Ich werfe Dir Deine Bettelbrocken vor die Füße, doch wird Lucie hoffentlich das letzte Wort in dieser Sache sprechen." „Lieber würde ich mein Kind einem ehrlichen Pächter geben, als Dir, dem ehrlosen Fälscher und wortbrüchtigen Buben!" „Nimm das Wort zurück!" zischte Benski, blitzschnell einen an der Wand hängenden Hirschfänger herabreißend und mit der blanken Waffe auf den Baron eindringend. „Versprich mir» Lucie nichts davon zu sagen und sie mir in längstens drei Monaten zum Weibe zu geben." (Fortsetzung folgt.) Berschiedeses. —-EinSelbstloser. „Nicht wahr, Arthur, Du hast mich doch nicht wegen meines Geldes geheiratet?" „Aber, ich bitte Dich, das haben doch fast alles meine Gläubiger gekriegt!" (wrM mit eckttzll ützi'kriltzMtzl's VL«K »U«i> Leiten biexssm, llnrerbreekli«», ^rix 81. D««L8 1904. IHM inuner «Iso trsxen, sennt ««kt. In sllen besseren üesedLkten i» ksde». * Madrid, 4. Tez. Die Regierung -stellt die Nachricht von einer Beschwerde Japans über den Aufenthalt des russischen Geschwaders in Vigo in Abrede. Verschiedenes. — Die Kaiserin hat von dem in der Fclvherrenhalle des Zeughauses in Berlin befindlichen großen Gemälde „Tie Schlittenfahrt des Großen Kurfürsten über das FftLe Haff im Jahr 1789" eine größere Anzahl Reproduktionen Herstellen lassen und diese vaterländischen Frauen- und sonstigen wohltätigen und gemeinnützigen Vereinen zum Zweck von Verlosungen und sür Weihnachtsbcscherungen überwiesen. — Bet der Reichstagswahl in Schwerin steckte ein Wähler statt eines Stimmzettels einen auf so Mk, lautenden Scheck tu den Wahlumschlag und in die Wahlurne. — In Earcassonne debütierte, wie man dem „Berl. Tagbl." aus Paris meldet, vor den Geschworenen eine junge Advokat in namens Gaillard. Sie ist der zweite weibliche Anwalt Frankreichs und verteidigte mit Glück ein des Kindsmords beschuldigtes Mädchen, dessen Freisprechung sie erlangte. — Ein gemütvoller Papa. An der Table d'hote eines Badehotels sitzt eine Familie mit mehreren Kindern. Es wird Stangenspargsl serviert. Die Kinder bleiben mit gefalteten Händen sitzm, ohne di: Spargel anzurühren. Aus die Frage eines Fremden, warum sie nicht äßen, ertönt von der gesitteten Nettesten die prompte Antwort: „Papa hat die Köpfe noch nicht ab- gebissen!" — Goldkewer oder Dreckkewer. Vor einigen Tagen nannte eine Dorflchrerin eine Schülerin „Kewrr". Verschnupft kam das Töchterchen nach Hause und erzählte, was unerhörtes ihm in der Schule begegnet sei. Auch die Mutter wurde über die Behandlung ihrer Tochter ganz außer sich. Trotz Verwandte und Nawbarslcute nichts Schlimmes an der Geschichte fanden, lief die Mutter zur Schule und stillte die Lehrerin ob ihres begangenen vermeintlichen Unrechts zur Rede. Die Lehrerin aber blieb ganz ruhig und sagte: „Ei warum sind Sie denn so aufgeregt? Meinen Sie vielleicht, ich hätte „Dreckkewer* sagen wollen? " — Ir das meine ich," gab die Mutter verschnupft zur Antwort. — „Da sind Sie aber im Irrtum, liebe Frau," sagte gelassen die Lehrerin, „ich wollte nicht „Dreckkewer", sondern „Goldkewer" sagen." — „Das lasse ich mir gefallen," sagte jetzt die zufrieden gestellte Mutter. „Sie hätten aber auch gleich „Goldkewerchcn" und nicht blos „Kewer" sagen können." SerleKknäsenLkeung. vLä di14ch»L. 2Lm»1 prL». —r» — AMLsverkÄndignuKshlaLt fLr vsn Amtsbezirk DnrLach. Amtliche HIkmmtMAchmGSN,» Die vom Gemeinderat Durlach befürwortete auf freier Vereinbarung der Grundstückseigentümer beruhende Neueinteilung der auf Gemarkung Durlach an der Dürrbach liegenden Grundstücke Nr. 5793 bis 5803/5804 s, b, < ä, 5805 s, 5810,'5812 s, 5813, 6702 s, 6703 bis 6706 wird hiermit nach Maßgabe des darüber entworfenen, von sämtlichen Beteiligten gutgeheißenen und mit entsprechendem diesseitigen Vermerk versehenen Planes auf Grund des Art. 19 des OrtS- straßengesetzes für vollzugsreif erklärt. Als Zeitpunkt für den Uebergang deS Eigentums und der Rechte dritter Personen wird der 22. Dezember 1904 bestimmt. Karlsruhe den 28.Movember 1904. Grobherzogliches Ministerium des Innern: _ I. A.: Heil. _ Die Gemeindevoranschläge sür das Jahr 1905 betr. Nr. 42,763. An die Gemeinderäte sämtlicher Amtsgemeinden (mit Ausnahme von Durlach und Weingarten): Wir machen die Gemeinderäte darauf aufmerksam, daß nach 8 19 der Gemeindevoranschlagsanweisung der Gemeindevoranschlag für das Jahr 1905 im laufenden Monat vorzubereiten und im Januar endgültig abzufchließen ist. Indem wir empfehlen, diesem Geschäfte die seiner Bedeutung für den Gemeindehaushalt angemessene Sorgfalt zu widmen, machen wir aus folgende Punkte noch besonders aufmerksam: s. An dem auf 1. Januar 1905 verbleibenden Kassenvorrat ist abzuziehen: 1. Der etwa unter demselben enthaltene, von Kapitalaufnahmen oder sonstigen Grundstockseinnahmen herrührende Betrag, soweit derselbe nach besonderer Beschlußfassung für größere, gemäß § 11 der Voranschlagsanweisung in dem Voranschlag nicht vorzusehende Unternehmungen bestimmt ist. 2. Der als Betriebsfond erforderliche Betrag im Mindestbetrage von 2L der voranschlagsmäßigen laufenden Ausgabe. b. Da der vorschriftsmäßige Mindestbetrag des Betriebsfonds in der Regel sich als unzureichend erwiesen hat, empfiehlt es sich, demselben einen höheren Prozentsatz (etwa 5^) zuzuweisen. o. Die auf 1. Januar 1905 vorhandenen Einnahmerückstände können unter die Deckungsmittel nur dann und nur insoweit ausgenommen werden, wenn und insoweit sie den durchschnittlichen Betrag der Rückstände auf 1. Januar 1902, 1903 und 1904 übersteigen. ä. Die in der Voranschlagsimpresse zum Einsetzen von Zahlen bestimmten Räume dürfen niemals einfach übergangen, sondern müssen, wenn Zahlen nicht einzusetzen sind, mit verneinenden Zeichen (Nullen, Querstrichen, Punkten) ausgefüllt werden. Dies gilt auch von den Feststellungen des Vorberichts über den Vollzug des letzten Voranschlags in Bezug auf Schuldentilgung und Grundstocksergänzung und über die Grundstocks-Einnahmen und -Ausgaben vom abgelaufenen Jahre. Diese Feststellungen haben aufgrund des Kassenbuchs zu erfolgen, welches zu diesem Zweck sorgfältig zu durchgehen ist. e. Einnahmen und Ausgaben, deren wahrscheinlicher Betrag sich nicht in anderer Weise sicherer ermitteln läßt, sind mit dem durchschnittlichen Nechnungsergebnisse der Jahre 1901, 1902 und 1903 in den Voranschlag einzustellen. Diese Rechnungsergebnisse sind mit Durchschnittsberechnung in der Spalte „Erläuterungen" anzugeben. In dieser Beziehung kommen in Betracht die Einnahmepara- a-aphen 3 s und 3 b (soweit nicht Miet- und Pachtzinsen), 7 s—k, und b und 11, sowie die Ausgabeparagraphen 22 s und b, 25, 26, 28 s, b und ä, 29, 30, 32, 33, 35 o, ä, 6, 1, 36 s und o, 38 und 39. Infolge voraussichtlicher ungewöhnlicher Einnahmen und Ausgaben erforderlich werdende Abweichungen von den seitherigen Rechnungsergebnissen sind in der hiefür vorhandenen Spalte zu erläutern. Ausgaben für erheblichere Bauarbeiten an Gebäuden, Wegen rc. sollen gesondert vorgesehen und durch Kostenüberschläge belegt werden. 1. Die Berechnung des Waldertrags hat aufgrund des Wirtschaft Plans und der Holzbedarfsliste zu erfolgen. Wo jedoch frühzeitig genug, um die rechtzeitige Fertigstellung des Voranschlags nicht zu verhindern, sämtliches Holz bereits gehauen und überwiesen und der wirkliche Bedarf der Gemeinde selbst an Gabholz rc. schon bekannt ist, da können auch die wirklichen Ergebnisse zu Grunde gelegt werden, nur muß in diesem Falle die Menge des zum Verkaufe verfügbaren Holzes durch Vergleichung der Ueberweisungen mit dem Gemeindebedarf in besonderer Beilage förmlich berechnet werden. g. Bezüglich des Armenaufwandes ist nach Vorschrift des 8 13 Absatz 6 der Gemeindevoranschlagsanweisung zu verfahren. b. Der Berechnung der Kreisumlageschuldigkeit ist der Auszug aus dem Kreissteuerkataster 1905 und die Kreisumlage vom laufenden Jahre zu Grunde zu legen. i. Bezüglich der Beiträge zur Unterhaltung der Kreisstraßen und Kreisgemeindewege, sowie der Verwaltungskostenbeiträge und Vorschüsse an die Gemeindeversicherungen empfiehlt sich die Einstellung des dreijährigen Rechnungsdurchschnitts. L. Einzuladen sind nach Vorschrift des 8 19 der Voranschlagsanweisung gegen dem Voranschlag beizugebende Bescheinigung: 1. Zur endgültigen Aufstellung des Voranschlags durch den Gemeinderat sowohl, als auch zur Gemeindeversammlung, in welcher über die Zustimmung zum Voranschlag beschlossen werden soll: die nach 8 93 der Gemeindeordnung zur Teilnahme an der Gemeindeverwaltung berechtigten Steuerpflichtigen oder ihre Stellvertreter. 2/ Nur zur Aufstellung des Voranschlags durch den Gemeinderat : die Verwalter des Domänenfiskus, der Standes- und Grundherrn, sowie der über einen oder mehrere Bezirke sich erstreckenden Stiftungen, ferner alle Diejenigen, deren umlagepflichtiges Steuerkapital (einschließlich des mit 3 vervielfachten Einkommensteueranschlags) mindestens 50 000 Mk. beträgt. l. Dem Voranschlag sind als Beilagen jedenfalls anzuschließen: Die Darstellung der Steuerkapitalien. Die Holzbedarfsliste. Der Waldwirtschaftsplan. Der Waldkulturplan. Der Ueberschlag über den Armenaufwand. Die Gemeinderäte haben denjenigen Dritten, welchen sie bei Ausstellung des Voranschlags als Rechnungssachverständigen beziehen, auf gegenwärtige Verfügung noch besonders hinzuweisen. Wir sehen der Vorlage der Gemeindevoranschläge in doppelter Fertigung spätestens auf 1. Februar 1905 entgegen. Durlach den 1. Dezember 1904. Großherzogliches Bezirksamt: Turban. Lk! Söllingen. RmdssMkK-VttKchttWß. Die Gemeinde Söllingen versteigert am Mittwoch den 7.! d.Mts., nachmittags s;3 Uhr, einen R ind s.farren, sowie einen Ziegenbock im Farren- hof hier, wozu Kaufliebhaber eingeladen werden. Söllingen, 3. Nov. 1904. Der Gemeinderat: Wenz, Bürgermeister. _ Zilly. Marktpreise. K Kilogr. Schweineschmalz 90 Pf., Butter Ak. 1.20, 10 St. Eier 85 Pf., 20 Liter Aartoffeln 1 Mk., 50 Kilogr. Heu Mk. 3.—, 10 Kilogr. Roggenstroh Mk. 2.—, 50 Kilogr. Drnkelstroh Mk. 1.75, 4 Ster Buchenholz ivor das HauS gebracht) 48 Mk. 4 St» Tannenholz Mk. 40, 4 Ster Forlenhok Mk. 40. Durlach, 3. Dez. 1904. _Das Bürgermeisteramt._ Urirmt-Anzeigen. Eine freundliche Wohnung von 1 großen Zimmer und Alkov samt Zugehör und eine Wohnung von 3 Zimmern und Zugehör sind an zwei ruhige Familien ans 1. April 1905 zu vermieten. Näheres Herrenstraße 27. 2 St Haus-Verkauf. Kelterstraße 25 ist ein gut unterhaltenes Wohnhaus unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres daselbst. IVai»Ii 8 UKU,»K. Für die zahlreichen Beweise herzlicher v- Teilnahme an dem schweren Verluste unserer ^ lieben, unvergeßlichen Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frsil Friederike Korschner, ffür die reichen Blumenspenden, die ehrende Begleitung zur letzten Ruhestätte und den erhebenden Choral seitens des Musikvereins Lyra, sowie für die trostreiche Grabrede des Herrn Stadtpfarrers Specht sprechen wir hiermit unfern tiefgefühltesten Dank aus. Außerdem ist es uns eine Pflicht des Herzens, für die aufopfernde, unermüdliche Pflege der Krankenschwestern während der Leidenszeit der teuren Dahingeschiedenen herzinnigst zu danken. Durlach den 4. Dezember 1904. Im sssmen ljer iieiti'suel'näen Mnlkl'bliebenen: I>i«ckrl«I» Gastwirt. IVO». koltm Wge empksklt in größter ^usvLbl Wild. ?iscdsr, Kolüselimiell, H«uxl8lr»88v LH. IS«». SvrLiLvLorir. SvLvULsoLo, Psd. 33 Psg^ LLsLvr LüoLürxo, 3 St. 20 Pfg., K.sLL-LöA 8 o, 5 St. 25 Pfg., LLsuLS.roLZLsriiLA'o, 5 St. 30 Pfg., heute eingetroffen bei Zitherikttii MM. Heute abend präzis '^9 Uhr: Probe unter Herrn Zither- _lehrer Jllich - Karlsruhe, wozu das Erscheinen sämtl. «kt. Mitglieder erwünscht _ Der Borstaud. 7",.MM. Morgen (Dienstag) abend s,9 Uhr: Manzstrrnöe in der Brauerei Bauer. Der Vorstand . Tcrfel'äpfel' (Leder-Reinetten), pr. Pfd. 12 bei 5Pfd. 11 -H, bei ?dil!D L kiliLlev. 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Am Mittwoch den 7. Dezember 1994, nachmittags 4 Uhr, findet bei Mitglied G. Bauer ,.zum Kranz" unsere diesjährige Generalversammlung statt. Der sehr wichtigen Tagesordnung halber (Kohlensäure, die vom 1. Januar 1905 ab in unserem Bezirk obligatorisch zum Bierausschank verwendet werden muß) ist es Pflicht der Mitglieder, zu erscheinen. _ Der Vorstand. Sämtliche Aackartiket in nur allerbester Qualität empfiehlt S. r>. Ll«n», Fnh. Gustav Blum. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem so schweren Verluste unserer lieben Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Kathcrrirre KeinartH, für die trostreichen Worte des Herrn Dekan Meyer und die liebevolle Pflege der Schwestern im städt. Krankenhause. Besonderen Dank der Direktion der Maschinenfabrik Gritzner und ihren Mitarbeiterinnen. Durlach, 2. Dezember 1904. 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