288 . Sri »ei« tSsli». PretD pirrlsljwplich t» L«l»< 1 Mk-»Pf rr»is»s«si«t rrr. i« ob« B«ft»n«l». Dienstag de« 8. Dezember Kitz,mg des Mrgerausschuffes. -eir- Durlach, L. Der- Zu der auf heute abend 5 Uhr einberufenen Sitzung des Bürgerausschusses waren 71 Mitglieder erschienen, welche Zahl sich schließlich auf 73 erhöhte. Herr Bürgermeister vr. Reichardt gedachte zunächst in ehrenden Worten des verstorbenen Mitgliedes Jakob Knappschneider, an dessen Stelle Herr Wilhelm Rollwagen, Weißgerber, mit 68 Stimmen gewählt wurde. 4 Stimmen fielen auf Herrn Gustav May, Zimmermeister. Die Waldanlage im Füllbruch aus Grund- stscksmitteln fand einstimmige Genehmigung, desgleichen die Waldanlage auf dem Turmberg, «eiche des Fremdenzuzugs wegen notwendig geworden sei. Auch die Herstellung der Göthestraße auS GrundstockSmitteln wurde nach der Vorlage des Gemeinderats einstimmig gutgeheißen. Bet der Vorlage Wege« der Herstellung des unteren Wolfwegs hält B.A.M. Kiefer den Betrag von 2,40 Mk. pro gm für viel zu hoch. Jenes Gelände sei mit 80 vis SS Pfg. pro gm schon gut bezahlt. Die Vorlage wurde schließlich mit allen gegen 1 Stimme angenommen. Etwas lebhafter gestaltete sich die Debatte bei Vorlage 4: Die Geländcumlegung zwischen Turmberg- und Schillerstraße betr. Es handelte sich um eine Geländeerwerbung an der Schiller- «ud Göthestraße, wo pro gm 10 Mk., im ganzen 14405 Mk. verlangt wurden, welche aus dem Grundstock bestritten werden sollten. B.A.M. Klee mann hält den Preis für das brachliegende Gelände für zu hoch. Die Vorlage wurde jedoch nach einigen Erläuterungen des Vorsitzenden und des Stadtbaumeistcrs einstimmig genehmigt. Gegen die Verpachtung von Gelände aus der Hand sind seitens der Sozialdemokraten prinzipielle Bedenken erhoben worden. B.A.M. DemmerIe findet den Pachtzins zu nieder und die Pachtzeit zu lang. Auf eine Anfrage des Vorsitzenden erklärt sich der Pächter auch mit einer einjährigen Pachtzeit einverstanden. B.A.M. Flohr ist jetzt zwar in der Lage, mit seinen Freunden für die abgeänderte Vorlage zu stimmen, wünscht jedoch, daß in Zukunft von einer Verpachtung aus freier Hand abgesehen und eine öffentliche Versteigerung anberaumt werde. B.A.M. Meier erklärt, daß der Pachtzins sehr hoch sei. Für die umliegenden Grundstücke würde kaum ^ so viel bezahlt. Auch Gemeinderat Kleiber bezeichnet den Preis als sehr hoch und würde 50—6S Mk. für hinreichend gehalten haben. Die Verpachtung aus freier Hand mit einjähriger Pachtzeit ist hierauf einstimmig genehmigt worden. X. Vorlage 8: Die Verbrauchssteuer-Ordnung der Stadt Durlach, hier die Abänderung des Biersteucrtartfs betr. Durch Gesetz vom 2. Juni d. I. erfuhr der Tarif der staatlichen Dier- besteuerung eine kleine Aenderung, welche naturgemäß auch auf die städtische Verbrauchssteuer- Ordnung einwirkte. Bürgermeister vr. Reichardt beleuchtete Gesetz und Vorlage und befürwortete mit Rücksicht auf die härtere Heranziehung der Kleinbrauer, denselben aus der Stadtkasse 400 Mk. rückvergüten zu wollen. Auf dem ganzen sozialen Gebiet herrsche ja das Bestreben, dem Mittelstand entgegenzukommen, ihn zu erhalten, ihn zu entlasten; da eine Abänderung des betr. Gesetzes in absehbarer Zeit nicht erfolge, empfehle er die gemeinderätliche Vorlage als gangbaren Mittelweg. B.A.M. Trinks glaubt, die Stellung seiner Partei gerade zu dieser Frage nicht näher präzisieren zu müssen, sie sei männiglich bekannt; leider sei die Sozialdemokratie mit ihrem Vorschlag: Aufhebung deS Oktrois nicht durchgedrungen und habe vorerst auch keine Aussicht auf Verwirklichung dieser Forderung. Er bezeichnet den gemeinderätliche» Vorschlag als eines jener kleinen Mittelchcn, mit denen dem Mittelstand doch nicht geholfen werden könne und werde. Seine Partei werde also gegen die Vorlage stimmen. Die Abstimmung ergab: angenommen mitallengegen35Stimmew^^ Ileuilletorr, i») Das höchste Opfer. Errichtung «in L. Heinrich». (Fertsetzun,). „Nachdem Du mich und sie an den Bettelstab gebracht hast," rief der Baron, förmlich betäubt von solcher Frechheit. „Ja, ja, starre «ich nur an, Buchensee ist verspielt, wir müssen mit dem weißen Stabe davonziehen, Du hast es fertig gebracht, mich heimatlos zu machen. Oder wähnst Du, ich besäße eine unerschöpfliche Goldgrube? — Ein Gefühl ist also doch noch echt in Dir, die Liebe für Lucie —" „Kann man von einem solchen Gefühl leben?" hohnlachte Benskt, „die Liebe ist nur mit Reichtum für mich denkbar, eine Bettlerin —" „Hund!" kam eS dumpf von des BaronS Lippen, und im nächsten Augenblick hatte er dem Ueberraschten den Hirschfänger entrissen, — war das Schreckliche geschehen und der unglückliche Mann zum Mörder geworden. Starr vor Entsetzen blickte er auf den regungslos zu seinen Füßen liegenden jungen Rann, nicht fassend, wie er zu der ungeheuerlichen Tat gekommen und wie gelähmt vor Schrecken. Dann erinnerte er sich plötzlich seines Inspektors, dessen Mahnung ihm durch die Seele schnitt, er wankte in sein Kabinet, öffnete das Fenster und ließ einen schwachen Pfiff erschallen. Er sah durch einen Nebel eine Gestalt drüben aus der Inspektors-Wohnung treten und raffte seine letzte Kraft zusammen, um in sein Zimmer zurückzukehren. Da klopfte es schon, Gebhard trat ein. „Sehen Sie," sprach der Baron leise, „Ihre Mahnung war umsonst, das ist mein Werk." Der Inspektor stieß einen Schreckensruf aus. Er kniete bei dem Erstochenen, dem die Waffe noch in der Brust saß, nieder, und zog diese vorsichtig heraus. „Geben Sie Tücher her und eine Schale mit Wasser, Herr Baron!" sagte er halblaut, „ich kann einen Notverband anlegen." Der Baron gehorchte schweigend. Gebhard hatte dem Verwundeten rasch die Kleider geöffnet, ein Messer vom Tisch genommen und ihm das Hemd über der Brust ausgeschnitten. DaS Blut quoll dick aus der Wunde und versiegte dann. Er horchte nach dem Herzschlag, legte schweigend den Verband an, obgleich er es innerlich nicht mehr für nötig hielt und erhob sich. „Lebt er noch?" fragte der Baron. „Das kann ich nicht beurteilen, wir müssen den Arzt herbeirufen, Herr Baron!" „Und den Staatsanwalt-ich bin sein Mörder." Si»rück>«z»«Ä!Wk P»r pi«r,esp«l»«« AM« » Ps- Inserat» erlittet ma» bi» spätesten» 10 Uhr »ormitta»». IM. Vorlage 9: Die städtische Sparkasse betr. Der Vorschlag des Gemeinderats, den Bürgermeister vr. Reichardt begründete: „Der Bürgerausschuß wolle sich mit der Gewährung einer Lagergebühr von « Mk. für die Stellvertretung des SparkafsenkontrolleurS einverstanden erklären", ging ohne Debatte einstimmig durch. Vorlage 10: Die Herstellung a. der Stupfericherstraße, d. der Hohenwettersbacherstraße und des Lußwegs, e. des SchlößlewegS, hier den Ersatz der Straßenherstellungskosten betr. Bürgermeister vr. Reichardt bemerkte einleitend, daß diese Vorlage, quantitativ und qualitativ die bedeutendste der heutigen Sitzung, in der Stadt viel Staub aufgewirbelt, viel böses Blut gemacht habe; de« Gemeinderat sei in der Oeffentlichkeit der Vorwurf der Ungerechtigkeit und Rigorosität gemacht worden. „Was hat denn der Gemeinderat eigentlich verbrochen, getan?" Nichts, als das: er hat daS 1897 vom Bürgerausschuß beschlossene und vom Ministerium genehmigte Statut über den Ersatz von Straßenherstellungskosten, kraft dessen die Angrenzer nach Maßgabe der §8 2 , 3 und 7 zum Rückersatz verpflichtet wurden, angewendet. Dazu war der Gemeinderat nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet. Den Vorwurf, der Gcmeinderat hätte sich auf Verhandlungen mit den Anstößern nicht eingelassen, sei ebenfalls völlig unberechtigt, da dem Gemeinderat durch oben erwähntes Ortsstatut die Marschroute völlig und bis ins einzelne hinein vorgezeichnet gewesen sei. Sei einmal ei» solches Ortsstatut erlaffen, so müsse natur- und vernunftgemäß dann auch aufgrund desselben ein Fall wie der andere behandelt werden. DieS sei geschehen mit Rücksicht auf billige Forderungen. Da das Gesetz also dem Gemeinderat zweifellos das Recht zur Heranziehung zu den entstandenen Straßenkssten gegeben, erhebe sich nur noch die Frage, ob dies auch in gerechter und billiger Weise geschehen sei. Bürgermeister vr. Reichardt stellte nun fest: Gebhard legte schnell den Finger auf die Lippen und bat, besorgt hinaushorchend, den Bewußtlosen mit auf das Sofa betten zu helfen, indem er vorher das Zimmer verschloß. Schaudernd willfahrte ihm der Baron, als er aufstöhnend dann die Hände vors aschfarbene Antlitz schlug, bat der Inspektor ihn leise, sich niederzusetzcn und auf seine Worte zu hören. „Selbstverständlich hat er Sie bis zum äußersten gereizt, Herr Baron!" begann Gebhard. Der Gutsherr nickte und erzählte leise in abgebrochenen Sätzen, was sich zwischen ihm und Benski zugetragen. „Ich habe es befürchtet," sagte der junge Mann, „aber, eins steht fest, Herr Baron, auf Sie darf die Schuld nicht fallen." Als dieser ihn verwirrt anblickte, fuhr Gebhard rasch fort: „Ich wiederhole es, Herr Baron, Sie dürfen dieses fürchterliche Geschick, woran Sie selber schwer genug zu tragen haben-- werden, nicht auf das unschuldige Haupt Ihrer Tochter wälzen, nachdem jener Unselige ihre glänzende Existenz vernichtet hat. Soll sie dem edelsten Vater fluchen, die Stunde ihrer Geburt verwünschen? Sie wird, ich hoffe es zu Gott, — vielleicht den Verlust ihres Vermögens überwinden, — aber an diesem Jammer würde sie unfehlbar zugrunde gehen." (Fortsetzung folgt.) ». Die Anstößer wurden nur zu dem Teil der Kosten herangezogen. der durch Ausbau des untern Teils der Stupfericherstraße (531 ») entstand. d. Stadt und Kreis nahmen mehr als ca. 11000 Mk., auf sich. e. Die Kostenberechnung ergibt, daß bei der Stupfericherstraße der laufende w nur auf 27 Mk. kommt, während die Anflößer anderer Straße» weit höher veranlagt werden mußten. So treffe auf den laufenden na beim Schlößle- weg 50 Mk., Roon- und Moltkestraße 35 Mk. (und mit Berücksichtigung des abgetretenen Straßengeländes sogar 7« Mk.), Bismarckstraße 41 Mk. u. s. w. Facit: Die Angrenzer der Stupfericherstraße sind also weit günstiger weggekommen, als die der übrigen Ortsstraßen. ä. Bezüglich des in der Eingabe der Anflößer gemachten Vorwurfs, die Veranlagung zu den Straßenkosten stehe in keinem Verhältnis zur Wertberetcherung des Grundstücks, bemerkt Bürgermeister vr. Reichardt: Gärtner Hertel bezahle vorerst nur 249 M. und habe vom Gemeinderat die Vergünstigung erhalten, aus seinem Anwesen 2 Bauplätze heraus zu konstruieren, wovon der eine mit 1089 Mk., der andere mit 1928 Mk. belastet sei. Diese beiden letzteren Posten seien aber nicht jetzt, sondern erst in dem Augenblick fällig, allwo der Platz auch tatsächlich verbaut werde. An drei abgeschloffenen Verkäufen weist sodann der Vorsitzende nach, welch horrende — 5- bis 6 fache — Wertsteigeruug die Grundstücke an der Stupfericherstraße durch die Neuherstellung erfahren haben: a) 10 » «9 gm von Bäckermeister Kratt 1896 für 1005 Mk. erstanden, wurden 1904 um 6935 verkauft, Wertzuwachs: 5930 Mk., Belastung durch Straßenherstellungskosten nur 277 Mk.; b) ein Grundstück von 23 »31 gm, das im Jahr 1898 4850 Mk. kostete, wurde 1904 für 13000 Mk. verkauft, Wertzuwachs 8150 Mk., Straßenbelastung 651 Mk. usw. Angesichts dieser Zahlen und Tatsachen sprach der Gemeinderat in seiner Begründung der Ablehnung der Eingabe der Anstöber von „verblendeter Profitwut" der letzteren, die nicht einschen wollten, daß sie durch Herstellung der Straßen erheblichen Nutzen erhalten hätten. e. Zum Schluffe seiner Ausführungen kommt der Vorsitzende auf den Antrag Zehnter im Landtag zu sprechen, welcher eine Wertzuwachssteuer forderte und mit der enormen Preissteigerung unwiderleglich begründete, ein Vorstoß, dem sämtliche Parteien des Landtags sehr sympathisch gegenübergestanden hätten. Mit Rücksicht darauf, daß die Stadt sogar 2 der Kosten übernommen, bittet der Vorsitzende um Zustimmung zu der gemeinderätlichen Vorlage und eröffnet den Eintritt in die Generaldebatte. (Schluß folgt.) UagesMyLgAeiieK. Bade«. 1-Karlsruhe, 5. Dez. Wegen des am 2. d. M. erfolgten Ablebens des Prinzen Friedrich von Hohenzollern legte der Großherzogliche Hof von gestern an die Trauer auf 14 Tage bis zum 17. Dezember einschließlich an. ^ Karlsruhe, 5. Dez. Die unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters vr. Wilckens stattgehabte Versammlung des Engeren Ausschusses der Nationalliberalen Partei ergab, daß unter Wahrung des gegenseitigen Besitzstandes ein taktisches Zusammengehen mit den Linksliberalen bei den nächsten Landtagswahlen im ganzen Lande durchgeführt werden soll. Die Versammlung teilte bezüglich der Stellung zur Sozialdemokratie den kürzlich in der »Bad. Landesztg." dargelegten Standpunkt der Parteileitung. * Durlach, 6. Dez. Für die Schwurgerichtssitzungen des I. Quartals 1905 wurde aus dem Bezirk Durlach Herr Kaufmann Ludwig Luger von hier als Geschworener gezogen. 0. Dur lach, 5. Dez. Am gestrigen Sonntag. nachmittags 3 Uhr, hat in den oberen Sälen der Karlsburg hier ein Delegiertentag des Feuerwehrkreisverbandes Karlsruhe — umfassend die Wehren der Amtbezirke Karlsruhe, Ettlingen, Pforzheim, Durlach, Breiten und Bruchsal — stattgefunden, bei welchem von 75 Wehren 43 mit ea. 120 Mann vertreten waren. Der Kreisvorsitzende, Herr Fabrikdirektor Bäuerle von der Spinnerei Ettlingen, hat mit üblicher Begrüßung die Versammlung eröffnet und dem Kommandant Preiß von Durlach das Wort erteilt, welcher dem Kreisausschuß für die Abhaltung des Delegiertentages in Darlach bestens dankte und den auswärtigen Kameraden herzlichen Willkomm und namens der Durlacher Feuerwehr kameradschaftlichen Gruß entbot. Die Tagesordnung hat sich in geordneter Weise abgewickelt, die Kommandanten Schlachter-Karlsruhe und Pfeifer- Mühlburg wurden ziemlich einstimmig wieder in den Landesausschuß gewählt und dem Antrag des Landesausschufses um Vermehrung der Vertreter in den Landesausschuß von 11 auf 12 zugestimmt. Zum letzten Punkt der Tagesordnung »Verschiedenes" wurde von mehreren Seiten wieder hervorgehoben, daß darauf hingewirkt gehöre, daß bei auswärtigen Bränden, derjenigen Gemeinde, die zur Hilfe gerufen wird, mindestens die Auslagen für Spritzcnbespannung und Transport der Mannschaften ersetzt werden solle, hauptsächlich von solchen Gemeinden, die aus Sparsamkeit keine Feuerwehr unterhalten, und deshalb auch nie dazu kommen, sich der Amtsstadt gegenüber durch eine Gegenleistung erkenntlich zeigen zu können. Der Vertreter des Landes-Ausschuffes wurde daher beauftragt, bei einer nächsten Sitzung des Landes-Ausschuffes, ein früher schon unterbreitetes Schreiben, bei demselben wachzurufen »nd dabet das heute gehörte Material entsprechend dabei zu verwenden bezw. vorzutragcn. Es wurde dann noch bekannt gegeben, daß im Jahre 1905 ein Kreisfeuerwehrtag in Gondelsheim statifindet und ferner gab Kommandant Preiß-Durlach bekannt, daß daS Durlacher Feuerwchrkorps 1906 sein 60jähriges Jubiläumsfest begehen werde und da die alte Fahne gänzlich defekt geworden sei, auch eine Fahnenweihe mit obigem Feste verbinden werde. Der Kreisvorfitzende dankte für diese Mitteilung und glaubte namens der Kreisvercine heute schon zahlreiche Beteiligung in Durlach zustchern zu können. Herr Bäuerle schloß dann die Sitzung mit einem begeistert aufgenommenen Hoch ans unfern Landesherrn Großherzog Friedrich und den Protektor deS bad. Landesfeuerwehrverbandes Erbgroßherzog Friedrich von Baden. -j- Heidelberg, 5. Dez. Die beiden Burschen, welche am Freitag morgen den frechen Raubanfall auf das Rentnerehepaar Meeser verübten, wurden bereits entdeckt. Es sind 2 Bäckergesellen, welche im Einverständnis mit dem Dienstmädchen, der Braut des einen, den Uebcrfall ausführten. -j- Mannheim, 5. Dez. Mit der Errichtung eines zoologischen Gartens in unserer Stadt wird es jetzt ernst. Es geht soeben ein Aufruf an die gesamte Einwohnerschaft zwecks Gründung einer Gesellschaft, welche über die Mittel und Wege zur Erreichung des vorgesteckten Ziels zu beraten und zu beschließen hat. Als Terrain kommt der längs des Rheins sich hinzichende Neckarauer Wald am meisten in Betracht. Deutsches Reich. * Schwerin, 5. Dez. Im- Wahlkreise Schwerin-Wismar wurden bei der Reichstagsstichwahl am 3. dieses, wie nunmehr ermittelt ist, 24 528 gültige Stimmen abgegeben. Büsing (nat.-lib.) erhielt 13 315 Antrick (Soz.) 11213 Stimmen. Elfterer ist mithin gewählt. — Der Reichstagsabgeordnete Kraemer hat zu gunsten des Abg. Bassermann auf die Mitgliedschaft des Seniorenkonvents verzichtet. * Düsseldorf, 6. Dez. Der Füsilier Jerschke vom hiesigen 30. Regiment erschoß sich aus unbekannten Beweggründen, als er auf Posten stand. * Dresden, 5. Dez. Die II. Kammer beschloß in ihrer heutigen Sitzung einstimmig, daß der Betrag der Zivil! iste auf die Dauer der Regierungszeit des Königs auf 3 550 000 festgesetzt wird. * Gießen, 5. D-.z. Die hiesige Staatsanwaltschaft erklärt die gestern aus Kirn gemeldete Verhaftung des mutmaßlichen Mörders des Pfarrers Thoebes i« Heldenbergen, des Metzgers Hudde, für unrichtig. * Stgmaringen, 5. Dez. Der deutsche Kronprinz und der Kronprinz von Belgien find zur Beerdigung des Prinzen Friedrich von Hohenzollern hier eingetroffen. Schweiz. Zürich, 5. Dez. In den Schweizer Hochtälern herrscht ungewöhnliches Frost Wetter. In Engadin sind 25 Grad Kälte. * Zürich, K. Dez. Hier wurde der Architekt Fitzner a«S Schöneberg bei Berlin verhaftet, der nach seiner Verurteilung zu 3 Monate» Gefängnis wegen Betrugs flüchtig gegangen war, dann in Dresden Unterschlagungen von 77 «00 «6 begangen hatte und in Zürich sich abermals Betrügereien schuldig gemocht hatte. Frankreich. Paris, 2. Dez. Der bekannte Arzt vr. Robin unternimmt gegenwärtig eine eifrige Propaganda gegen die Tuberkulose. Das von Robin erfundene System besteht darin, Lungenkranke mittelst Luftballon in höhere Regionen zu führen, um ihnen auf diese Weise daS beschwerliche Bergsteigen zu ersparen. Robtu soll bereits große Erfolge mit diesem Verfahre» gemacht haben. * Brest, 5. Dez. Ein schweres Unwetter zwang den russischen Torpedobootszerstörer „Pronzttelntz" bei Lamaret wieder zu ankern; derselbe konnte bis heute früh 10 Uhr wegen der hohen See seinen Ankerplatz nicht »erlassen. Italien. * Rom, 8. Dez. Der König und Prinz Albrecht von Preußen besuchten gestern vormittag die hiesige Grenadierkaserne und später die Kaserne des 2. Grenadier-Regiments. Es fand ein Parademarsch des Regiments statt. * Rom, 3. Dez. Die Herzogin von Aosta ist seit einigen Tagen an Brust fell- und Lungenentzündung erkrankt; der heute abend ausgegebene Krankenbericht sagt, der Zustand sei besorgniserregend. (Die Herzogin Maria Lätitia von Aosta, die Witwe des t'm Jahre 13S0 verstorbenen Herzogs Amadeus, der von 187» bis 1873 König von Spanien gewesen war, ist eine geborene Prinzessin Bonaparte, geboren am 20. Dezember 1866.) Der Aufstau« i» Deutsch-Südwestafrika. * Hamburg, 6. Dez. Ein weiterer Truppentransport von 48 Osfizieren, höhere» Miliiärbeamten, 501 Unteroffizieren und Mannschaften, sowie 996 Pferden geht heute nachmittag mit dem Dampfer „Pallatta" nach dem Kriegsschauplätze ab. Der letzte diesjährige Transport erfolgt am 17. Dezember mit dem Dampfer »Wiltekind" und umfaßt außer Trupp.n und Pferden auch die 2. Feldtelegraphen- und die Funken-Telegraphen-Abteilung. Der russisch-japanische Krieg. London, 5. Dez. Der „Standard" meldet aus Odessa vom 4. d. Mts.: Amtliche Blätter in Südrußland verbreiten, daß die russische Admiralität Nachrichten besitze, Admiral Togo beabsichtige» die baltische Flotte anzugreifen, bevor diese das Gelbe Meer erreiche. Admiral Urin hat Befehl erhalten, mit einem aus schnellen Kreuzern und Zerstörern zusammengesetzten fliegenden Geschwader die Kohlentransporte zu beunruhigen, abzuschneiden und zu versenken. «ereius-Nachrichte«. X Durlach, 5. Dez. Die am 3. d. Mts. vom Militärverein im Vereinslokal (Graf) abgehaltene Monatsversammlung war zahlreich besucht. Der 1. Vorstand begrüßte die erschienenen Kameraden und gedachte in einer, von echt patriotischem Geist durchwehten Ansprache des Geburtstags I. K. H. der Großherzogin Luise von Baden. In das am Schluß der beifällig aufgenommenen Rede auf die Großherzogin ausgebrachte Hoch wurde von der Versammlung begeistert eingestimmt. Hierauf folgte der Vortrag eines Kameraden des Karlsruher Militär- Vereins über den Cgina-Feldzug rach Aufzeichnungen des Generals v. Hoffmeister. Den interessanten und in ausgezeichneter Weise vorgetragenen Ausführungen des Redners folgte die Versammlung mit gespanntester Aufmerksamkeit bis zum Schluß. Die ganze China- Expediiion wurde an Hand einer für diesen Zwick besonders erstellten Spezialkarre näher erläutert. Der lichtvolle Vortrag ermöglichte es jedem Zuhörer, ein klares Bild über das Land, die Bevölkerung desselben, die klimatischen Verhältnisse und über den ganzen Verlaus des Feldzugs zu gewinnen. Dem Vortragenden wurde der wohlverdiente Dank seitens des Vorstands im Namen aller Zuhörer ausgesprochen. Der nun folgende gemütliche Teil bot reiche Abwechslung an ernsten und heiteren Ansprachen und Vo-trägen und eS schieden die Militär- vereinsmitglicder mit dem Bewußtsein, einen schönen Abend im Kreise der Kameraden verlebt zu haben. Eingesandt. Durlach, 5. Dez. Manche Einwohner, die sich sür Eihaltung der anfangs immer spärlicher werdenden Altertümer interessieren, beklagen, daß der über der jetzt zugemauerten Eingangstüre der ehemaligen Schloßkapelle ckn- gemauerte, kunstvoll gearbeitete Wappen hcraus- genommeu wurde und dadurch eia weiteres Zeichen an die einstige Residenz der Markgrafen von Baden verschwunden ist. Diesen sei zur Beruhigung mitgcteilt, daß das hübsche Stück nicht, wie manche vermuten, in die Altertums- Halle nach Karlsruhe wand.rl, sondern bet Renovation des Prinzessinnenbaues über dem Südportale wieder eingemouert wird. Bet dieser Gelegenheit möchten wir uns erlauben, aus die beiden — soviel sinds, soviel wir wissen — Bassin im einstigen Küchengarten des Markgrafen, jetzt Bauhofgarten, hinznweisen. Es wäre schade, diese Reste in private Hände kommen zu lassen; vielleicht könnten diese Bassin im Schloßgarten oder auf irgend einem freien Platz als «Brunnentrog" Ausstellung finden.-- Zum Schluß möchten wir auch heute wieder auf di; Gründung eines hier höchst notwendigen Vereins Hinweisen: auf die eines „Altertumsvereins". Wenn damit noch lange gezaudert wird, fischen Händler und Liebhaber die betr. Objekie zusammen und der vielleicht erst nach Jahren gegründete „Altertums- Verein Durlach" hat dann das Nachsehen und muß begehrte Sachen um drei- dis vierfach höher» Preis zuröckkau'cn. Nugerüs räch! sich das Zuwarten schwerer als beim Ankauf von Bauplätzen und Altertümern. Hier gilt voll und ganz das Wort: Frisch gewagt, ist halb gewonnen! Was du tust, das tue bald! Also, ihr Altertümler Durlachs, rafft euch doch mal auf und geht energisch ans Werk, eh die — „Kuh vollends aus dem Stall" ist. Wartet ihr noch länger zu, bann müßt ihr hier alte Sachen am heiter Hellen Tag mit der Laterne suchen oder Karlsruher Händlern und Privaten mit Gold aufwiegen, falls ihr sie wollt! L. Durlach, S. Dez. Am letzten Sonntag vor II Uhr morgens, als die Leute eben die Sakristei verließen, erscholl plötzlich ein Trompetenstoß, und die Herrenstraße entlang klapperte geräuschvoll ein zwciräderigrs Motorrad, das hier schon häufig gesehen wurde, auf uns zu und durch die Kirchgänger mitten hindurch. Glücklicherweise geschah dabei kein Unglück trotz der dortigen großen Enge dcS Weges. Es fuhr dann um die Ecke der Hauptstraße gegen das Wasserwerk, kehrte aber in Bälde wieder um, er scheint nicht viel weiter als an das ehemalige RettuugshauS gelangt zu sein. Man meint, die hiesige Polizei hätte in diesem Fall über Oit und Zeit doch auch ein Wort mitzusprechen. ^,. AmLsvLDkÄrrviHMWgsMatt Wr VeN AmLMsziek DNSlSch. Amtliche HsksmAtmschUKSZU. Den Handel mit Christbäumen betreffend. Nr. 43,079. Wir machen darauf aufmerksam, daß Personen, welche Christbäume verkaufen wollen, deren ordnungsmäßigen Erwerb durch ein Zeugnis der zuständigen Forst- oder Gemeindebehörde machzuweisen haben. Die Zeugnisse sollen die Gesamtzahl der an den Händler abgegebenen Bäume, die auf den Markt gebrachte Zahl und den Ort des Ursprungs angeben. Die Bürgermeisterämter werden angewiesen, den Handel und den Verkauf nicht zu gestatten, falls der redliche Erwerb nicht nachgewiesen werden kann. In diesem Falle ist auch der betreffende Händler sofort hierher zur Anzeige zu bringen. Dur lach den 2. Dezember 1904. Grobherzogliches Bezirksamt: Turban. Durlach. Liegenschafts-Versteigerung. Im Auftrag versteigert der Unterzeichnete am Montag den 12. Dezember, nachmittags 2 Uhr, aus dem Rathaus dahier, Zimmer Nr. 9, nachstehende, auf Gemarkung Durlach belegene Grundstücke. Der Zuschlag erfolgt dem Höchstgebot vorbehaltlich der Genehmigung der Beteiligten. OrundstücksbescHreibung. Gewann: Auf den Mühläckern. 16,87 L Wiese mit 18 tragbaren Obstbäumen, Lgrb. 14,77 u „ „ 20 16.72 z „ 25 19,33 a „ „ 24 „ „ „ 21.32 a 24 „ 17.96 a „ „9 Gewann: Auf der oberen Reuth, Plan Nr. 19, Lgrb. 38,70 a Wiese mit 40 tragbaren Obstbäumen, es. Nr. 2042. „ 2041. „ 2040. „ 2039a. „ 2039. „ 2038. Nr. 1995. Nr. 1994 (Kämmerer Ludwig Ehefrau), as. Nr. 1996 (Kraft Albert Heinrich). Gewann: Auf der unteren Reuth, Plan Nr. 32, Lgrb. Nr. 2404. 9,64 a Ackerland mit 4 tragbaren Obstbäumen, es. Nr. 2403 a (Jung Friedrich Erben), as. Nr. 2405 (Stadtgemeinde Durlach). Durlach den 6. Dezember 1904. __ A. Enz mann. Kalksteinschotter-Lieserung. Die Lieferung von 318 cdm Kalksteinschotter soll in 10 verschiedenen Losen im Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Angebote sind bis spätestens Dienstag de» 13. Dezember d. I., vormittags 11 Uhr, auf unserem Bureau abzugeben, woselbst die Bedingungen zur Einsicht aufliegen und Angebotsformulare unentgeltlich abgegeben werden. Durlach den 5. Dezember 1904. SLaötbauarnt: Vergebung von Fuhrleistungen. Die für den Geschäftsbereich des Stadtbauamts im Jahre 1905 nötigen Fuhrleistungen sollen im Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden und zwar: 1. Die Beifuhr von Sand von der städtischen Sandgrube. 2. Die Beifuhr von Pflastersteinen vom städtischen Steinbruch. 3. Die Beifuhr von Gestücksteinen vom städtischen Steinbruch. 4. Die Bespannung der beiden Gießwagen. 5. Die Bespannung des Kehricht- und Müllabfuhrwagens und des Kran- und Schlammabfuhrwagens. 6. Die Bespannung des Straßenkehrichtabfuhrwagens. 7. Die sonstigen Fuhrleistungen. Schriftliche Angebote hierauf sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens Montag de« 12. Dezember d. I., vormittags 11 Uhr, auf unserem Bureau abzugeben, woselbst die Bedingungen zur Einsicht aufliegen und Angebotsformulare unentgeltlich abgegeben werden. Durlach den 1. Dezember 1904. Stadtbauamt: L. Hauck. Dünger Versteigerung. Samstag den 1V. Dezember 1004, vormittags 9 Uhr, läßt das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach den Dünger für Dezember 1904 meistbietend gegen Barzahlung versteigern. _ Langensteinbach. Rmdsfarreu-Verstcherung. . DieGemeindeLangen- steinbach versteigert am Freitag den 9. De- nachmittags 3 Uhr, im Farrenstall einen fetten Rindsfarren, wozu Kaufliebhaber eingeladen werden. Langensteinbach, 5. Dez. 1904. Der Gemeinderat: Spiegel, Bürgermstr. _ 'E. Uckele. Privat-A«rriKkA> Büglerin empfiehlt sich im Waschen und Bügeln von Herren- und Damenwäsche, sowie aller Art Gardinen und Vorhänge bei pünktlicher und billiger Berechnung. visssing, _Psinzstraße 77, 2. Stock. Im Matt- ü GlanMgtln empfiehlt sich Frau Gustav Richter, Grötzingen. Lehrmädchen können eintreten. Wäsche zum Bügeln wird angenommen _ Wi/Helmstratze 11 IV. Blumenstratze S ist der erste Stock, bestehend in 3 Zimmern und Alkov mit Zugehör, auf 1. April zu vermieten. Näheres bei G. Ganter. «kniinx von 2 Zimmern, Küche und Zubehör auf 1. 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IL«rr«i» 61116 86 I 16 N 6 Li»«1Ivutv, Osvvrkvlrsikvuäv können sied irr dürrer 2eit HLv.L 3 eL.riLt Z^e 1 ML.ruv.§ eilltaed äoxpslt swerid. 8l«i,»gn»pki«, Mssvkinensvknsibvn, UonnssponUsnL, lesu^m. kvvknvn, VfvvksvIIvke^, KunU- svkr-iGl, OavIkSvIini41 slv., ä Xursus 10 dis 15 Mc., Lusigusu. ^»-snrSsisOk, ßlsiisnisvl», Spsnisvk, Kussisvk. Lorrssxoiräenr uuä Lourörsztiou. — dlLssi^s krsiss. ^»wsI6ull§«» »üllwl «utffsgon Herr „-, I)ni^Ii»«;Ii, ^»uI»t8tr»»8v 64, oäsr äsr Dirsdtor äsr kanäeisleki'snsislt unä löeiiiepkisnäeigsekule „üükkt(UK", t(si'! 8 i'u!is, l.smm 8 ips 88 k b. (kersöllUod ru sproebsu im ttobtt in vuttueb. Lauxlstmsss 64, tL»1iod adenäs 6—10 Obr.) (rtt M («M«rri K. jlemum K««ptstr. 8 — Ketephon 81 empfiehlt f8t. Isfel-diliöre: per Flasche Lluss-HLör 1.— ILLFsuktttsr 1.20 rksSsrmüLs-Likör weiß 1.20 „ „ grün 1.50 ^.Llsstts- „ 1.50 tznittsu- „ 1.50 Lsrl. 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Im ^ismen ösn tikttpsuei'nkien Mniei'büsbsnsn: KvSOkukislsi» Usss. FanwilWstllchkl Aejirksomiil Aurlch. Einladung. Am Sonntag den 11. Dezember l. Is., nachmittags 3 Uhr. findet in Ane im Gasthaus „zum Strauß" landwirtschaftliche Besprechung über Obst- und Gemüsebau statt, wobei Herr Obstbaulehrer Klein aus Augustenberg den einleitenden Bortrag halten wird. Wir laden hierzu die Mitglieder des Vereins und sonstige Freunde der Landwirtschaft ergebenst ein. Die Direktion: WaHI'-Worscht'ag. Wir bitten die Kreiswahlmänner, bei der am 7. d. Mts., vormittags 9 Uhr, stattfindenden Wahl eines Kreisabgeordneten und des Ersatzmannes folgenden Kandidaten die Stimme zu geben: Brauereidirektor Max Eglau als Kreisabgeordneter, Gemeinderat Emil Lichteuauer als Ersatzmann. _ Die tikercrte Bereinigung. k^l-IVIII» tsinris ptlnnrnnduttor »nübrrtrotkei» rn« ksvksn, diäten u. dsoksn 50'/» kerpsenis xexen Lutter > Kammki'jsgsl' 8 ek«skr «mxtisklt sieb -UI» Vertilgung vou Rsttsn, Lläussn, LedtVLdsv, ^L 22 sn miä vllZs^isksr jsäsr Urt. Litte Oktetten in äer Lxpeäitton ä. 81 . sebrittlieb Empfehle zur Weihnachtsbäckerei -Sied-n. Trink «ZS»-: « » Engros ä 100 Stück 5.60 bis 7.20, Detail ä Stück 5s^ bis 8 H. Hauptstraße 83. Feinst- Zbmrch-jleriM Q-_ Iblrrirr. Ziegen- n. Wildfelle, Hafen--, Kanin- u. andere Felle kaufe fortwährend. Schlachten ohne bes. Berechnung. H«,««, Amalienstraße 17 III. Schützengesekschaft. Mittwoch de« 7. Dezember _ im Badischen Hof. Heute abend srircke MMürzte. Mittwoch Leder- u. KriedeivSrÄe empfiehlt «»rl ^«188 ZUM 'Uflug. noch neu, beste Konstruktion, guter Ton, eleg. Ausstattung (in Nußbaum) billigst zu verkaufen. Wo, sa gt die Expedition dieses Blattes. NesllMS br vsodr. i LLrL l.ors ^ II 06»« Iv X, korto u. IN»t« IS ^ klzrik- mit 1v> u»6 8lldsrr«vllu»» Mit SS» vsriiitllMoli gexeu 45L5 KwlM ^7'- «vil looooo SsSooo 5»200v u soso Ivooo 4t 8808 4 t 4888 50 6sv. ms. 4t 30,000 »soo L 10 4 t 18,000 3000 j» 8 4 t 18,000 S«ill»oli« Uv»« vsrsouäet: L«n»r»I-ll»dN I.uä. NMerL 6 o. i Svrllll, Lrsits«t,r.S. Stadt Lnrlach. Slsndesßuchs -Auszüge. Geboren r 29. Nov.: Wilhelm und Adolf (Zwillinge^, Dat. Heinrich Johann Kiefer, Schreiner. Heinrich Franz, Bat. Karl Heinrich Julius Schmigalle, Lackiermeister. 1. Dez.: Karl Wilhelm Gotthilf, Bat. Golthilf Kraft, Bäckermeister und Konditor. Hedwig Gottliebin, Bat. Leonhard Wilhelm Dingeldeiu, Schieinermeister. Martha Elisabeths Maria, Bat. Wilhelm August OttanS, Kaufmann. Olga Irma, Bat. Friedrich Josef Schnellbach, Hochbau- assiltent. Gestorben r 2. Dez.: Adolf und Wilhilm (Zwillinge), Bat. Heinrich Johann Kiefer. Schreiner, 2 Tage alt. 3. . Friedrich Wilhelm. Bat. Friedrich Auto» Jakob Ammann. Fabrikarbeiter, 1 I. 2 M. o. 3. » Friederike geb.Schwander, Witwe des ttädt. Baumgärtners Johann Haas, 64 Jahre alt. Anna Mina, Bat. Gottlieb Friedrich Arnold, Schuhmacher, 3 Monate alt. 29. 3. 3. 8. 4. Ncd>k,I»n. »rn« »nd »-rl«, v«»i. «»rlach.