»r. ir Drittes Blatt MWer Tageblatt - Wnztiiler Bote Samstag 1«. Januar '»,7 LLmschau Freudenklänge und Sturmgeheul. — Eine peinliche Angelegenheit. — Sorgen über Sorgen. Durlach, 16. Jan. Auf dem politischen Weltmarkt war auch bis zur ersten Hälfte des Monats Januar recht reger Betrieb. Wieder stand vor allen Dingen die deutsche Politik gefestigter als je vor der Weltöffentlichkeit und bereitete den anderen Vertretern manche Sorgen und Enttäuschungen. Vor allen Dingen war es ein ziemlich auffälliger Hustenreiz unseres westlichen Nachbarn, der sich bemerkbar machte, als sich das Saarland zu seinen zweijährigen Befreiungsfeiern, die einen allerseits begeisterten Verlauf nahmen, anschickte. Es ist erfreulich, daß es auch an den gewaltigen Zeugnissen der Treue zum Vaterland im Saarland abermals nicht fehlte. Doch nicht nur an den Grenzen feiern wir, auch im Inland fehlt es an der nötigen Feiertagsstimmung nicht, läuft doch in diesen Tagen der große Tag der deutschen Polizei vom Stapel, der, vielseitig ausgestaltet, die Polizei, Hand in Hand mit den Volksgenoffen, marschieren sehen wird. Auch hier finden wir ein Stück Verbundenheit des Beamten mit der breiten Masse des Volkes. Eine große Stütze wird den Feiernden zuteil durch die geplante Volkspolizei der Zukunft, die der deutschen Polizei grundsätzlich neue Wege weist und durch die Mannschaftsentnahme aus der SS. gleichzeitig Gewähr für eine einwandfreie nationalsozialistische Ausrichtung gibt. Leider ist das friedliche Verhältnis mit unseren Nachbarländern nicht so gefestigt, wie es der Wunsch unseres Führers und des gesamten deutschen Volkes ist. Neben der polnischen Presse, die glaubt, Bedenken gegen den deutschen Friedenswillen dadurch zu haben, daß man armen polnischen Kindern im deutschen Grenzgebiet kleine Weihnachtsgeschenke überreichte, in welchen sie plötzlich einen Bestechungsfeldzug gegen Deutschland entdeckten, lassen es sich auch die polnischen Juden, von denen man über der Grenze übrigens auch schon genug hat, angelegen sein, in Polen und in seinen Grenzgebieten immer neue Unruhen in Szene zu setzen. Wie dieser Dreh gemacht wird, davon gab uns ja die Marokko-Affäre mehr als genügend Auskunft. Was in dieser Marokko-Affäre gespielt wurde war weiter nichts als ein gewaltiger Phrasendrusch seitens der Moskowiter, auf deren Geheiß der größte Teil der französischen Linkspresse als Hofhund angestellt war. Schon l wollte man, mit Bomben und Granaten in Hülle und Fülle ausgestattet, den letzten Befehl ausgeben: Haltet den (deutschen) Dieb in Marokko, da stellte es sich, als man wieder bei Sinnen war, heraus, daß die getreuen Hüter der Sowjet-Interessen in ihrer fast chronischen Blindheit deutsche Geschütze und viele Tausend deutsche Soldaten mit den amerikanischen.und sowjetrussischen Frei- willigenschiffen verwechselt hatten, die zur Zeit in neuer Auflage in den Häfen der Roten in Spanien vor Anker gehen. Was wäre gefolgt, wenn nicht im letzten Augenblick unser Führer den Lügenschleier, hinter dem als treuer Trabant die halbe Weltpresse Zuflucht suchte, gelüftet hätte, mindestens ein Parademarsch von Protestnoten und, von Moskau weiter getrieben, eine unvorsichtige Handlung unter dem Motto, das man in trüben Winkeln bereits als Aushang für die Weltöffentlichkeit gefertigt hat: „Deutschland ist an allem schuld". Daß man nun das unschuldige Kindlein spielt, nachdem man einer Einladung der spanischen Nationalisten Folge leistete und sich von dieser Komödie der Irrungen überzeugen konnte, ist für uns absolut keine Ueberraschung. Die Warnung dürfen wir wohl der bekannten Hetzpresse, die ihr Handwerk allzuschlecht versteht, mit auf den Weg geben, uns bei ihren Manövern gefälligst aus dem Spiel zu lassen. Nachdem nun eine endgültige Entspannung mit einigen trauernden Hinterbliebenen eingetreten ist, beginnt man das Spiel in Frankreich an Leon Blum fortzusetzen, der für das beträchtlich ins Schwanken gekommene Schifflein nun verantwortlich gemacht werden soll. Ja, nach irgend einer Seite mutz ja der Schutz einmal losgehen. Mitten in dem kleinen Durcheinander stellt sich Sowjetrußland abermals als Freund und Helfer ein Ziemlich deutlich bietet es seine Hilfe an und gibt dabei zu erkennen, daß die Sache absolut bargeldlos abzumachen sei, Slldfrank- reich hat sein Gesicht sowieso schon dem roten Katalonien zugewandt, ein paar bescheidene Worte und dem Wunsch dieses schönen französischen Landstrichs wäre Genüge getan. Was bei diesen Wünschen die nationale Front in Frankreich denkt, können wir ja halbwegs ermessen. Noch rollen die Würfel — wie werden sie fallen? Nur anzuerkennen ist es, daß Belgien absolut nicht mehr gewillt ist, sich auf fragwürdige Spiele einzulassen, dies ging aus der Note hervor, die anläßlich der Ermordung des belgischen Botschaftsrates durch die Roten letzteren zuging. An Deutlichkeit ließ sie absolut nichts zu wünschen übrig. Nur mit Mühe wird es der Regierung gelingen, die Forderungen des belgischen Volkes auf Kriegserklärung gegen die Roten in Spanien in ein stilleres Fahrwasser zu lenken. Der südeuropäische Sturm hat sich auch in das Sand- schakgebiet verschlagen, wo es zwischen der Türkei und Paris unliebsame Verwicklungen gegeben hat. Nur zu verständlich ist es, daß die Türkei diese Provinz, die für sie ein Lebensnerv ist, nicht in den Mittelpunkt einer fremden Politik zu stellen gewillt ist. Um diese außenpolitische Note ist es für Frankreich sehr schlecht bestellt und es ist wohl niemals zu erwarten, daß sie überhaupt noch Kurswert besitzt. Nachdem nun der ewige Jude, der auch hier die Hand im Spiele hat, immer mehr die Erfolglosigkeit seiner volkszersetzenden Arbeit erkannt hat, hat er Kolonisationsgedanken, sein Zug geht nach dem Süden. Dieses Mal ist es Südafrika, das er mit seiner Anwesenheit beglücken will. Gerade in der letzten Zeit kamen die Juden in Scharen ins Land, sodaß man sich auf nicht geringes Drängen der breiten Masse genötigt sah, die Einwanderung dieser Unerwünschten abzudämmen und die „jiddische" Sprache, die übrigens den Charakter einer europäischen Sprache abgesprochen erhielt, aus keinen Fall zur Umgangssprache werden zu lassen. Man hat ferner bestimmt, daß, um die Strohmänner zu entlarven, jeder Einwandernde seinen wirklichen Namen anzugeben hat, erst dann kann ihm evtl, die Ausübung eines Berufes mit Genehmigung der Regierung gestattet werden. Haben diese Maßnahmen nicht schon viele Völker versäumt? In schwere Sorgen sind die Vereinigten Staaten gekommen. denn dur.b ne rast seit Tagen st'on der Etr-ik. der immer größere Formen annimmt. Schon mußte allerorts die Nationalgarde eingreifen, um der Streikenden Herr zu werden. Das hat nun den Präsidenten Roosevelt veranlaßt, eine gründliche Reform durchzuführen. Mit ihr soll nicht nur erreicht werden, daß der großen Arbeitslosigkeit gesteuert wird, es ist vielmehr eine große Verwaltungsreform verbunden, die vor allen Dingen die Stellung der oberen Beamten stabilisiert. Auch an die immer mehr versiegende Staatskasse ist gedacht worden und große Einsparungen sind geplant, die sich günstig auf die Gesamtwirtschaft auswirken sollen. Haben die Moskowiter die Nolle in Spanien anscheinend schlecht gespielt, denn immer weiter geht der Zug der Roten nach dem Mittelmeer, während die Nationalen Stellung auf Stellung erobern, so beginnen sie, anspinnend auf die letzten Vorgänge in der Provinz Schansi ihre Arbeit mit ziemlicher Aktivität wieder aufzunehmen. Anscheinend gaben ihnen gegenstandslose Zubilligungen seitens der Nankingregierung den Anlaß dazu, den Vormarsch auf eigenes Risiko unter der Parole: Nordchina und die Sowjets gegen die Eroberer Japan! nach Nordchina zu beginnen. Sianfu ist bereits zu einer Moskowiter-Niederlassung ausgebaut und im letzten Augenblick gelang es, die Abreise der Deutschen, die man gern als Geiseln zurückbehält, seitens der Nanking-Regierung in die Wege zu leiten. Wenn uns nicht alles trügt, ist im Fernen Osten ein Unruheherd im Entstehen, der das Interesse der Welt auf sich lenken wird. rk. Nom grüßt INinisierprMent eöring Rom, 15. Jan. Der Duce hat am Donnerstag um 12.30 Uhr im Palazzo Venetia Generaloberst Eöring empfangen und mit ihm eine einstündige Unterredung gehabt. Zu Ehren des Ministerpräsidenten und Reichsministers der Luftfahrt, Generaloberst Eöring, hat der italienische Regierungschef Mussolini am Donnerstag abend im großen Festsaal des Palazzo Venetia ein Esten gegeben und anschließend einen glänzend verlaufenen Empfang veranstaltet. Trinksprüche wurden nicht gewechselt. Es waren nur deutsche und italienische Gäste geladen. Nach dem Esten ließ es sich der Duce nicht nehmen, seine Gäste persönlich durch die vornehmen, mit Kunstwerken aller Art ausgestatteten Räumlichkeiten des Palazzo Venetia zu führen. Ministerpräsident Generaloberst Eöring hat am Freitag am Eedächtnismal für die Gefallenen der faschistischen Revolution einen mit Hakenkreuzschleife geschmückten Lorbeerkranz niedergelegt. Anschließend begab sich Eöring mit seiner Begleitung zur Besichtigung des Forum Mussolini und der ihm angeschlossenen Anlagen der italienischen Akademie für Leibesübungen Am Freitag abend fand zu Ehren des Ministerpräsidenten und seiner Gemahlin auf dem Kapitol ein Empfang durch den Gouverneur von Rom, Oberst Colona, statt. * Faschistische Jugend grüßt GSriug Rom, 15. Jan. Die faschistische Jugend bot dem hohen Gast Mussolinis, Ministerpräsident Generaloberst Eöring, anläßlich der Besichtigung der Akademie kür Leibesübungen im Forum Mussolini am Freitag mittag ein wahrhaft festliches Schauspiel. Die faschistische Jugend aller Altersstufen hatte sich in ihren schmucken Uniformen, oder in Sportkleidung mit ihren Fanfaren, Wimpeln nud Standarten auf dem Sportfeld eingefunden. Ader auch Tausende von Erwachsenen hatten sich nicht gescheut, den weiten Weg zu dem nördlich der Stadt gelegenen Forum Musto- lini anzutreten, um gemeinsam mit der Jugend den Ministerpräsidenten Generaloberst Göring und den italienischen Regierungschef bei ihrem von Fanfaren angekiindigten Erscheinen jubelnde Huldigungen darzubringen. Generaloberst Göring erlebte so an der Seite Mussolinis ein überwältigendes Willkommen der faschistischen Jugend und des faschistischen Italiens, 'üc Vas er sichtlich erfreut immer wieder mit dem deutschen Gruß dankte. Dann begannen die sportlichen und militärischen Vorführungen. die in ihrer genauen und vorbildlichen Ausführung nie hervorragende Schule erkennen ließen, die das faschistische Italien in der Akademie für Leibesübungen seiner Jugend zuteil werden läßt. Als besonders wirkungsvollen Abschluß ihrer Darbietungen brachte die faschistische Jugend dem Ministerpräsidenten Eöring und dem Duce ihren temperamentvollen Sport- und Kampfruf dar. Generaloberst Eöring sprach seinem Gastgeber seine volle Anerkennung über die bewunderungswürdigen Leistungen des jungen Italiens aus. Vor der Besichtigung des Forum Mussolini am Freitag vormittag hatte Ministerpräsident Generaloberst Eöring dem neuen Hause der faschistischen Miliz einen Besuch abgestattet. Bei dieser Gelegenheit hat der Genera! der Miliz Rusti dem Generalobersten Hermann Göring in feierlicher Form den faschistischen Ehrendolch überreicht. General Russi brachte dabei stne Verbundenheit von Faschismus und Nationalsozialismus bei ^ver Bekämpfung des gemeinsamen Feindes zum Ausdruck und bat den Ministerpräsidenten, dem Führer seine ergebensten Grüße ;u übermitteln. Generaloberst Eöring dankte sichtlich bewegt für diese Ehrung durch das faschistische Italien. Ministerpräsident Eöring besichtigt das Haus der Flieger in Rom. DRV. Rom, 15. Jan. Generaloberst Eöring hat am Freitag mittag das Haus der Flieger besichtigt, wo er vom Staatssekretär des Luftfahrtministeriums, Fliegergeneral Balle, und dem Kommandeur des Luftkreises Rom, Porro, und allen leitenden Offizieren des Luftfahrtministeriums empfangen wurde. Die. Organisation des Hauses , der Flieger.hat bei General-, oberst Eöring, der heute Samstagoormittag auch die Fliegerstadt Guidonia und ihre technischen Versuchsanstalten besuchen wird, lebhaftestes Interesse und vollste Anerkennung gefunden. Vor neuen Unrusten in tWa Peiping, 15. Jan. Vier Wochen nach Ausbruch der Revolte in Sianfu geben nunmehr auch halbamtliche Stellen schweren Herzens den maßgebenden Einfluß chinesischer Kommunisten auf die ganze Entwicklung zu Nichtchinesische Beobachter stellten daneben die Anwesenheit russischer und amerikanischer Kommunisten in Sianfu fest. Trotzdem habe es den Anschein, als ob jedes Vorgehen gegen den Nordwesten wieder abgeblaien ist. Dafür mag der Wunsch maßgebend sein, zunächst die Ausländer aus den Provinzen Schcnsi und Kansu herauszubringen, um internationale Verwicklungen zu vermeiden. Die Deutschen aus der Sensi-Provinz sind jetzt anscheinend vollzählig abbefördert, während in der Kansu-Prooinz etwa 120 katholische Missionare und Schwestern, ferner eine Anzahl deutscher Kaufleute und Forschungsreisender verbleiben, darunter Wilhelm Filchner und Boekenkamp Eine Besorgnis um o,e Sicherheit aller dieser Deutschen scheint bisher nicht gerechtfertigt. Stark beunruhigen hier die Nankinger Nachrichten vo-i dem angeblichen Wunsch Tschmngkaischeks. den Konflikt mit den nordwestlichen Provinzen auf friedlichem Wege beizulegen. Die Sendungen des Sianfuer Rundfunks bewiesen, daß man dort weiterhin mit den Kommunisten bei antijapanischer Einstellung zusammengehe. Die Kommunisten hätten aus der Entschlußlosigteit der Nanking-Regierung ungeheuren Gewinn gezogen. Illegale kommunistische Organisation in Vrasmen. Der Polizei der brasilianischen Bundeshauptstadt Rio de Janeiro ist es wieder einmal gelungen, einen erfolgreichen Schlag gegen den bolschewistischen Weltfeind durchzuftjhren. Sie konnte eine illegale kommunistische Organisation ausheben, die versucht hatte, die sogenannte „Nationale Befreiung Allianz", eine bolschewistische Organisation unter nationaler Tarnung, im geheimen neu zu organisieren. Bei der Haussuchung wurden Schriftstücke entdeckt, aus denen einwandfrei hervorgeht, daß die Organisation direkte Anweisungen aus Moskau für die »-"»-""»nttickie Partei Brasiliens erhalten hat. Ehrengabe des Führers an die Liresle Berlinerin Berlin, IS. Jan. Frau Hermine Handsen geb. Andersen vollendete am Freitag ihr 101 Lebensjahr. Sie ist damit die älteste Bewohnerin der Reichshauptstadt. Aus diesem seltenen und freudigen Anlaß gingen im Geburtstagshause, Halskcstraße 45 in Steglitz, zahlreiche schriftliche und mündliche Gratulationen ein. Mit besonderem Stolz empfing die greise Jubilarin ein Glückwunschschreiben des Führers, der ihr einen weiteren gesegneten Lebensabend wünschte und außerdem eine Ehrengabe von 100 RM. überweisen ließ. Rumänischer Staatssekretär in Berlin. Gelegentlich einer privaten Studienreise durch die europäischen Haupt- stüdte besuchte dieser Tage der Staatssekretär im rumäni- scken Innenministerium Sergio Dimitriu auch Berlin Da er gleichzeitig Leiter der rumänischen Verkehrswerbung ist und die Bearbeitung aller Fragen kultureller Werbung in seinen Händen liegt, interessierte er sich besonders für dis deutschen Einrichtungen auf diesem Gebiet. Urteil gegen den Jude» Frankfurter rechtskräftig. Nach einer Meldung der schweizerischen Presse ist die Frist zur Einreichung der Kassationsbeschwrrde gegen das Urteil im Prozeß gegen den Juden David Frankfurter unbenutzt abgelaufen, sodaß nunmehr das Urteil in Kraft tritt. Reichsfotowettbewerb „Bier Jahre Aufbau". Die kommende Ausstellung „Gebt mir vier Jahre Zeit", die in diesem Jahr das große politische Ausstellungsereignis Deutschlands ist, wird nun auch alle deutschen Amateurfotografen zur Mitarbeit aufrufen. Im Rahmen dieses großen Reichs- Fotowettbewers „Vier Jahre Aufbau" werden die Amateure zeigen, daß sie diese vier Jahre des Aufbaues mit offenen Augen erlebten und mit ihrer Kamera im Bild festhielten. Die Wettbewerbsbedingungen werden in den nächsten Tagen der Oefsentlichkeit übergeben. 3.75 Millionen durch die 3. Reichsstraßensammlung. Das vorläufige Ergebnis der 3. Neichsstraßensammlung des Winterhilfswerkes 1936/37 brachte 3 72? 135 RM. Die polnischen Gerichte greife» durch. 2n Warschau wurden elf jüdische Kommunisten, die sich unter Führung einer 19jährigen Jüdm an einer Demonstration für die Sowjetunion und gegen die polnische Armee beteiligt hatten, zu Zuchthausstrafen bis zu zwei Jahren verurteilt. In der Warschauer Universität, die bekanntlich am Montag nach einer durch fortgesetzte jüdische Anmaßungen verursachten sechswöchigen Unterbrechung wieder eröffnet worden war, kam es erneut zu Zusammenstößen zwischen polnischen und jüdischen Studenten. Streik in der amerikanischen Automobilindustrie. Die Zahl der durch den Streik bei den General Motors-Werken arbeitslos gewordenen Arbeiter ist auf etwa 135 000 gestiegen, nachdem zwei weitere Chevrolet-Werke wegen Materialmangels schließen mußten Hochwasserschäden in USA. Wolkenbrüche verursachten in den Staaten Illinois, Missouri, Indiana und Ohio Hochwasser und Ueberjchrvemmungen. Mehrere Ortschaften sind durch d,e Fluten vollkommen abgeschnitten. Viele Wohnhäuser. Fabriken und andere Gebäude, die in der Nähe von Flüssen liegen, wurden zerstört oder beschädigt. y II enii - al: j- it, gc. Turnen * Spiel * Sport Sft es dke Vorentscheidung in dev Preisklasse? VfB. Grötzingen — Viktoria Berghausen. Die ungeheure Spannung, der Kreis Klassenspiele erfährt morgen Sonntag mit dem Kampf, der zweifellos einen vorentscheidenden Charakter in sich birgt, ihren Höhepunkt. Obwohl die Hagsfelder relativ noch mit gleicher Punktzahl an der Spitze marschieren, dürste das heftige Duell der beiden alten Pfinztal- Rivalen den entscheidenden Ausschlag geben. Wenn wir über die bisherigen Erfolge beider Mannschaften einen Vergleich der Spielstärke anstreüen, so können wir behaupten, datz die Gröt- zinger Mannschaft in technischer Beziehung ihrem sonntäglichen Gegner ein kleines Plus voraus hat, das aber von der kampfstarken Mannschaft Berghausens durch ihren kolossalen Kampfeinsatz ausgeglichen werden könnte. Wenn wir die Aussichten in diesem Spiele durch den zweifellos nicht zu unterschätzenden Platzvorteil etwas mehr aüf Seiten der Erötzinger neigen lassen, so ist noch lange nicht gesagt, datz Berzhausen, wenn es die Form seiner großen Spiele erreicht, geschlagen das Feld verläßt. Auf jeden Fall wird dieses Treffen, das.schon tagelang im Mittelpunkt der sportlichen Diskussionen im Pfinztal steht, uns einen gewaltigen Schritt in der Entwicklung der Meisterschaftsfrage vorwärts bringen. Falls sich an diesem entscheidenden Treffen auch der Schiedsrichter in die Kampfform einzufügen vermag, dürfte der Sportplatz in der Materialgrube am morgigen Sonntag neben einem großen Publikum auch ein heftiges Ringen um die Punkte beherbergen. Die Parole der PfiNztäler Sportler kann deshalb nicht anders lauten: Auf zum Großkampftag: VfB. — Viktoria in der Materialgrube Grötzingen. Ser fußdal! am Sonntag Die gesteigerte Spannung der Punktekämpfe in den Schlußphasen wird auch, wenn nicht besondere Umstände die entscheidenden Spiele beeinflussen, über diesen Sonntag nicht abreitzen. In Baden sind die Mannheimer Favoriten etwas zurückgefallen und haben nun dem noch einzig ungeschlagenen FC. Pforzheim die vorläufige Führung überlassen müssen. Die Pforzheimer können nun mit großer Zuversicht den restlichen Punktekämpfen entgegenblicken, denn sie haben die Punkte aus dem seinerzeit abgebrochenen Spiele gegen Mühlburg von behördlicher Seite aus zugesprochen erhalten. Sie führen nun mit einem Punkt (nach Verlustpunkten gerechnet sogar mit 3) vor Waldhof und VfR. Mannheim. Bor einem neuen Führungswechsel? Am morgigen Sonntag steht aber dem neuen Tabellenführer gleich eine nicht mindere Belastungsprobe bevor. Die Pforzheimer werden vom VfL. Neckarau erwartet und müssen schon eine eindrucksvolle Leistung vollbringen, wenn sie nicht wieder zurückfallen wollen. Das Vorspiel konnten die Pforzheimer knapp mit 1:0 gewinnen. Der VfR. Mannheim bereist wiederum die Residenz, aus der er am Vorsonntag mit der ersten Niederlage in dieser Saison abtreten mußte. Auch beim heroisch kämpfenden KFV. könnte ihm leicht das Mißgeschick einer zweiten Niederlage begegnen. Es wird wohl einer kampfkräftigeren Leistung bedürfen, als vor acht Tagen beim VfB. Mühlburg. Sehr ernst wird nun auch der SV. Waldhof seine weiteren Spiele nehmen müssen, wenn der Anschluß nicht ganz verloren gehen soll. Umso schwieriger ist die Aufgabe der Mühlburger, die zwar mit einer beachtenswerten Empfehlung vom Vorsonntag her (2:0-Sieg über VfR.) reisen, aber dennoch mit wenig Aussichten in den Kampf gehen. Der Meister wird mit erhöhtem Einsatz kämpfen, zumal ihm im Falle eines Seitensprungs der Pforzheimer in Neckarau die Tabellenführung winkt. Im Rastattrr Schwalvenrain wird man nach dem sensationelle» Sieg Über Waldhos mit Empfang der Spvg. Sandhofen weiter die Gelegenheit des Abriickens aus der Gefahrenzone wahrnehmen. Im Vorspiel unterlagen die Festungsstädter ganz knapp und da man die Spielstärke der Sandhofener auswärts doch nicht so wirkungsvoll wie zu Hause einschätzt, dürfte kein Zweifel bestehen, daß die Rastatter weiter aufwärts schließen. Den Abschluß des Tages bildet die Begegnung in Freiburg, wo man die Brötzinger „Germanen" empfängt. 2m Brötzinger Tal gelang es damals den Breisgauern überraschend einen Punkt zu entführen. So wird man auch diesmal am ehesten für eine neuerliche Punkteteilung einstehen. Mit der gleichen Bedeutung werden aber auch in andere» Gauen scharfe Führungskampfe zu erwarten sein. In Württemberg wird das Treffen Sportfreunde — VfB. Stuttgart eine wichtige Vorentscheidung bringen. Bayerns Tabellenführer, der FC. Nürnberg, weilt bei den Münchner „Löwen", während sein Bezwinger, Ingolstadt-Ringsee in Fürth der Spielvereinigung gegenübertrittt. Eine neuerliche Niederlage des Klubs würde die beiden alten Rivalen auf gleiche Höhe bringen. Spannend, wie nie zuvor, hält sich auch die Situation im Südwestgau. Die immer mehr aufschließende „Eintracht" wird in Pirmasens diesmal schwerer als im Vorspiel um die Punkte ringen müssen. Worms weilt am Bornheimcr Hang beim FSV. Frankfurt, der noch eine empfindliche Niederlage des Vorspiels wettzumachen hat. Süddeutsche Eauligaspiele Ea« Württemberg: VfB. Stuttgart — Sportfreunde Stuttgart; Union Bückingen — Stuttgarter Sporklub; Stuttgarter Kickers — SpV. Göppingen; FV. Zuffenhausen — SpVgg. Bad Cannstatt; 1. SSV. Ulm — Sportfreunde Eßlingen. Gau Baden: VfL. Neckarau — FC. Pforzheim; Karlsruher FV. — VfR. Mannheim; SpV. Waldhof — VfB. Mühlburg; FV. Rastatt — SpVgg. Sandhofen; Freiburger FC. — Germania Brötzingen. Ga« Bayern: 1880 München — FL. Nürnberg; ASV. Nürnberg — Wacker München; VfB. Koburg — FC. Schweinfurt; SpVgg. Fürth — VfB. Ingolstadt. Ea« Südwest: FK. Pirmasens — Eintracht Frankfurt; Kickers Offenbach — Borussia Neunkirchen; Union Niederrad — SpFr. Saarbrücken: FSV. Frankfurt — Wormatia Worms; FV. Saarbrücken — SV. Wiesbaden. _ Kämpfe der Beztrksklasse. Abt. 3 Mittelbaden Nord: Karlsdorf — Bretten (1:1), Niefern — Söllingen (0:4), Weingarten — Forst (0:0), Aue — Enzberg (2:3), Eutingen — Neureut (0:1), Hochstetten — Germania Durlach (Vorspiel). Abt. 4 Mittclbaden Süd: Durmersheim — Beiertheim (1:2), Dillweitzenstein — Kuppenheim (2:1), Ettlingen — Frankonia Rastatt (2:1), VfR. Pforzheim — Phönix Karlsruhe (0:4), Frankonia Karlsruhe — Daxlanden (1:9), Birkenfeld — Unterreichenbach (2:2). D«rlach-A«e — Enzberg. Die Pflichtspiele der Bezirksklasse Abt. 3 haben noch nichts an Interesse eingebüßt. Noch immer liegen die Vereine mit wenig Ausnahmen dicht hintereinander in der Tabelle. Die sonntäglichen Gegner auf dem Rittersportplatze trennt nur 1 Punkt und der Sieger aus diesem Treffen kann evtl, den 3. Tabellenplatz erreichen. Für die Einheimischen wird es keine leichte Aufgabe sein, die kampffreudigen Enzberger zu bezwingen. Neben einem unbeugsamen Siegeswillen besitzt die Enzberger Elf noch sehr gute Einzelkräfte, die ihre Gefährlichkeit in jedem Spiel schon gezeigt haben. Ein Mittelstürmer und Durchreißer von Klasse führt den Angriff, den zwei rasante Flügel und eine ausgezeichnete Hintermannschaft ergänzen. Die Lila-Schwarzen, denen cs am vergangenen Sonntag gelang Mit ersatzgeschwächter Elf 1 Punkt aus Söllingen heimzudringen, müssen alles aufbieten, wenn sie auch am Sonntag zum Erfolg kommen wollen. Es muß darauf hingewiefen werden, daß dick Sportberichte über das Spiel in Söllingen in keiner Weife den wahren Spielverlauf Wiedergaben, sondern sehr einseitig aus das Pfinztal zugespitzt waren. Wenn man gerade die letzten Minuten so hervorhebt, in denen Söllingen mit allen Mitteln den Sieg erringen wollte, so hätte es namentlich auch die erste Halbzeit verdient, in der Aue doch wieder Erwarten mit 4 Ersatzleuten (nicht nur 2) — Cramer, Hüber, Scheeder und Schilling waren ersetzt — ein offenes, ebenbürtiges Spiel lieferte und mehrere ganz klare Torchancen infolge des glatten Bodens nicht verwerten konnte, ebenfalls hervorgehoben zu werden. Wenn es keine schlechteren Schiedsrichter gäbe, wieder Leiter des Spieles in Söllingen, dann wäre es gut. Vielleicht lernt Söllingen den Unterschied in seinen nun folgenden Auswärtsspielen kennen? Im übrigen lassen wir den Neidern ihre Meinung, für uns ist das 1:1 und der wertvolle Punkt maßgebend. Das Durlacher Sportpublikum kann sich darauf verlassen, daß die 1. Elf der Spvg. auch im Kampfe gegen Enzberg ihren Mann stellen wird, um ehrenvoll abzuschneiden. Die Niederlage im Vorspiel in Enzberg wird jeden Spieler anfeuern sein Bestes zu geben. Bei der Gleichwertigkeit der beiden Gegner ist bestimmt mit einem interessanten Fußballkampf zu rechnen, den sich kein Sportinteressent entgehen lassen sollte. A. Vom «WvboWort Am vergangenen Sonntag fanden in der Kreisgruppe Nord, Staffel III, folgende Pflichtspiele statt: Neulußheim — Odenheim 4:1 Durlach — Linkenheim 9:3 Rintheim — Pforzheim 10:8 Grünwinkel — Rastatt ist ausgefallen. Die Tabelle zeigt jetzt folgendes Bild: Spiele gew. unentsch. verl. Tore Punkte Turnerschaft Durlach 10 7 3 0 7tz:46 17 TV. Rastatt 9 7 2 0 65:35 16 Tbd. Neulußheim 11 7 2 2 63:45 16 TV. Odenheim 11 5 1 5 75:66 11 VfB. Grünwinkel 10 4 1 5 52:58 9 TV. Bruchsal 10 4 0 6 41:68 8 Nordstern Rintheim 10 3 0 7 60:68 6 TV. Pforzheim 10 2 1 7 61:88 5 TB. Linkenheim 11 2 0 9 49:77 4 Der Kampf um die Spitze der Tabelle wird immer spannender. Sonntag für Sonntag sammeln die drei an der Spitze liegenden Mannschaften sich Punkte, um nicht von ihrem Platze zurückzufallen. Es hat den Anschein, daß erst beim Zusammentreffen der drei Spitzenreiter sich die entgültige Führung entscheiden wird. Auch um den Abstieg entbrennen heiße Kämpfe. Nordstern Rintheim hat seine kompl. Mannschaft zusammen und hat sich vom Tabellenende weggemacht und liegt am 7. Stelle. Am kommenden Sonntag finden in dieser Staffel folgende Spiele statt: Bruchsal — Odenheim, Pforzheim — Erünwinkel, Rastatt — Neulußheim, Linkenheim ist frei. Die Turnerschaft empfängt auf ihrem Platz die Mannschaft von Nordstern Rintheim zum Rückspiel. Die Rintheimer haben zu Beginn der Spiele eine Anzahl Spieler durch verschiedene Umstände verloren und erst seit einigen Sonntagen steht die Mannschaft wieder kompl. da. Es war ihr dadurch möglich, sich vom Tabellenende los zu machen und wird sich auch in den weiteren Spielen in der Tabelle noch weiter hinaufschaffen. Als kompl. Mannschaft sind sic ein gefährlicher Gegner und wird sich die Mannschaft der Turnerschaft gewaltig anstrengen müssen, um auch diese Punkte unter Dach zu bringen. Die Mannschaft der Turnerschaft steht am Sonntag wieder kompl. da und ist mit einem spannenden Spiel zu rechnen. Schon am vergangenen Sonntag konnte bei der Turnerschaftsmannschaft eine beträchtliche Formverbesserung festgestellt werden und es wird sich für jeden Handballfreuno lohnen, am Sonntag den auf dem Turner- schaftsplatze stattfindenden Handballspielen beizuwohnen. Das Spiel beginnt um 3 Uhr. Vor dem Spiel der ersten Mannschaften spielt die 2. Mannschaft der Turnerschaft gegen die 2. Mannschaft von Nordstern. Auch dieses Spiel wird spannend werden, da auch Rintheim eine gute Mannschaft stellt und die Durlacher sich nicht von der Spitze verdrängen lassen will. Um V»1 Uhr spielt die Jugendmannschaft gegen die Jugend vom Turnverein Mörsch und wird auch diese beiden Punkte erringen, da Mörsch noch nicht richtig in Fahrt ist. Offenburg» die Stadt der Badischen Meisterschaften im Geräteturnen. Dis Durchführung der Badischen Meisterschaften im Geräteturnen hat die Offenburger Turngemeinde von 1846, welche gleichzeitig ihre 90jährige Weihefeier begeht. Die turnerischen und festlichen Veranstaltungen entfallen auf den 16. und 17. Januar. Die besten Turner Badens werden sich in Offenburg treffen. Alle Vorbereitungen sind so getroffen, daß ein volles Gelingen vorausgesetzt werden darf. Auch die Turnerinnen nehmen wieder teil, sodaß ganz hervorragende Könnerinnen in Offenburg vor uns turnerische Höchstleistungen zeigen. Auch die Olympiasieger Veckert-Neustadt und Stadel-Konstanz sind gemeldet und werden für ihre Personen einen ganz besonderen Anreiz zum Besuch bieten. Darum wird landauf landab im Gau Baden es für die Turnvereine und Turnfreunde nur eine Losung geben können: Auf nach Offenburg am 16. und 17. Januar. Die Tagungsfolge: Samstag, 18. Januar: 16,30 Uhr: Beginn der Wettkämpfe unter Teilnahme auch der Olympiasieger Beckert und Stadel in der Turnhalle der Oberrealschule auf dem Schillerplatz: für Turner und Turnerinnen. 20,30 Uhr: Festbankett im Hotel Dreikönig aus Anlaß der 90jährigen Gründungsfeier der Turngemeinde Offenburg von 1846. Sonntag, 17. Januar: 8 Uhr früh Fortsetzung der Wettkämpfe in der Turnhalle der Oberrealschule; für Turner und Turnerinnen. g Uhr: Beginn der Vergleichskämpfe der Jugendturner in der Städt. Turnhalle in Turnhallenstratze. 14,30 Uhr: Endkämpfe der 8 besten Turner und 5 besten Turnerinnen mit anschließender Siegerehrung in der Stadthalle. Abends 20 Uhr Festball nur für Mitglieder, zu dem die Presse ebenfalls eingeladen ist. Alle weiteren Auskünfte durch den Kreisfachamtspressewart. Europameister im Leichtgewicht Tamagnini verteidigt in Berlin seinen Titel. Europameister Vittorio Tamagnini (links) verteidigt am 22. Januar im Berliner Sportpalast seinen Titel gegen den Deutschen Rudolf Kretzschmar (rechts). (Schirncr — M.) Lrunvruns Programm des Nelchssenvers Stuttgart Sonntag, 47. Januar: 6.00 Aus Hamburg: Hafenkonzert 8.00 Zeitangabe, Wetterbericht 8.05 Nach Frankfurt: Gymnastik (Glucker) 8.25 Aus Karlsruhe: „Bauer, hör zu!" 9.00 Katholische Morgenfeier — >0,00 „Wir sind daran, das neue Reich zu hämmern" s) 10.30 Aus Karlsruhe: Chorgssang 11.00 „Brüderchen komm tanz mit mir" 12.00 Aus Berlin: Musik am Mittag >3.00 Kleines Kapitel der Zeit >3.15 Aus Berlin: Musik am Mittag 13.50 „10 Minuten Erzeugungsschlacht" 14.00 Nach Frankfurt: „Kasperle als Küchenjunge" 14.45 „Aus Laden und Werkstatt" 15.00 „Musikalische Leckerbissen zur Kaffeestunde" 15.45 „Die Jagd im Januar" 16.00 Aus Mainz: Fastnacht 1937 aus Mainz: Damensitzung 18.00 Aus Mannheim: Unvergängliche Musik deutscher Meister aus alter Zeit 18.30 „Die Lokalbahn" 19.30 „Turnen und Sport — haben das Wort" 20.00 Nach Berlin: „Wie es Euch gefällt!" 22.00 Zeitangabe, Nachrichten, Wetter- und Sportbericht 22.20 Aus Hamburg: Funkbericht von den deutschen Eisläufmei- sterschaften in Hamburg 22.45 „Wir bitten zum Tanz" 24.00 Aus Frankfurt: Nachtkonzert. Wochentags regelmäßig »iederkehreudes Programm: 6.00 Choral, Zeitangabe, Wetterbericht 6.05 Nach Köln : Gymnastik 1 (Glucker) 6.30 Frühkvnzert 8.00 Aus Frankfurt: Wasserstandsmeldungen 8.05 Wetterbericht, Bauernfunk 8.30 Konzert 11.30 ,Zür dich, Bauer!" ^ 13.00 Zeitangabe, Wetterbericht, Nachrichten 14.00 „Allerlei von Zwei bis Drei" >6.00 Vom Deutschlandsender: Musik am Nachmittag 20.00 Nachrichtendienst 22.00 Zeitangabe, Nachrichten, Wetter- und Sporlberickn Montag, 18. Januar: 10.00 Aus Leipzig: „Das Mäuserenncn" 12.00 Aus Hannover: Schloßkonzert 15.45 Aus Karlsruhe: „Winterliche Pflanzen in Baden" 17.45 Zum 60. Geburtstag des sudetendeutschen Dichters Karl Hans Strobl 18.00 Nach Frankfurt: Bunte Musik 19.00 „Herr und Frau Mai laufen Ski" 19.45 Aus Mannheim: Echo aus Baden 20.10 Aus Berlin: Querschnitt durch den Reichsparteitag der Ehre 1936 22.20 Aus Mannbeim: Zwiegespräch 22.30 Heimliche Lieder der Nacht 22.45 Aus Köln' Nachtmusik 24.00 Aus Frankfurt: Nachtmusik. Dienstag, iS. Januar: 10.00 Nach Berlin: „Gewehre verstummen" 10.30 Französisch für die Unterstufe 12.00 lieber den Deutschlandsender: Mittagskonzert 15.15 „Von Blumen und Tieren" 17.50 „Das deutsche Lied" 19.20 Musik zum Feierabend ^ 19.00 Sonate b-moll op. 35, «on Chopin 19.20 Zur Uraufführung der Oper „Rembrandt van Ryn" 20.10 „Leuteln sagt's was wollt Ihr hören?" 21.30 Berühmte Orchester 22.20 Politische Zeitüngsschau des Drahtlosen Dienstes 22.40 „20 Minuten Kleinkunst" 23.00 Aus Karlsruhe: Kompositionsstunde 24.00 Aus Frankfurt: „Fräulein Mandarin", Operette. Mittwoch, 2S. Januar: 9.30 „Mütter, geht mit euren Kindern spazieren!" . 10.00 „Alles oder nichts!", das ist Kleist 12.00 Nach Berlin: Musikalische Kurzweil 15.30 „So machen wir's!" 17.50 „Zehn Minuten Deutsch" 18.00 Aus Frankfurt: Unser singendes, klingendes Frankfurt 19.45 „Frauen schreiben Briefe" 20.10 „In der Wirtschaft spiclt's ein auf" 20.45 Nach Saarbrücken: Schubert-Zyklus 22.15 „Triebstoffe des Lebens" 22.30 Tanz- und Unterhaltungsmusik 24.V0 Nach Frankfurt:, UnteHaltungsksnzert, K r: >0 K,