269 Beilage zum Anzeigeblatt für den Lberrhein-Kreis. JV™ 1 6 Samstag den 23. Februar 1850 Obrigkeitliche Bekanntmachungen. Fahndung. 2 fMannheim/s Nro. 949. Der Soldat im gewesenen 4. Infanterie-Regiment Andreas Gün- tber von Zähringen ist beschuldigt, in der Mai- Revolution die Züge der Aufständischen mit bewaffneter Hand mitgemacht, in die Schweiz ger flüchtet, nach der Rückkehr von dort aber in Freiburg sich der Theilnahme an diesen Zügen gerühmt und dabei geäußert zu haben, daß demnächst die Preußen mit Hülfe der Franzosen und Schweizer aus Baden versagt würden. Derselbe wurde deshalb in Untersuchung genommen, fand jedoch Gelegenheit aus dem Gefängnisse in Freiburg zu entfliehen und soll sich bereits wieder in der Schweiz befinden. Derselbe wird daher aufgefordert, sich binnen vis rz'echn Tagen entweder bei Großh. Stadtamt Freiburg oder bei diesseitiger Commission persönlich zu stellen und zu verantworten, bei Vermeidung, daß sonst nach dem Ergebniß der Untersuchung das Erkenntniß gegeben werden soll. Dessen Vermögen wird mit Beschlag belegt, dieser Beschlag insbesondere auch auf die Ansprüche des beschädigten'Stackts ausgedehnt und jede Zahlung an denselben, bei Vermeidung doppelter Entrichtung, untersagt. Sämmtliche zuständige Behörden aber werden sehr ergebenst ersucht, auf den Flüchtigen zu fahnden, und im Betretungsfall ihn gefänglich an Großh. Stadtamt Frciburg oder hierher einzu- licfcrn, zu welchem Zwecke dessen Personsbeschreibung beigefügt wird. Persons-Beschreibung. Derselbe ist 24 Jahre alt, 5' 4" 2"' groß, hat starken Körperbau, frische Gesichtsfarbe, graue Augen, braune Haare und eine breite Rase. Piannheim den 8. Februar 1850. Gl-ßh. Untersuchungs-Commission für das vormalige 4. Infanterie-Regiment. Aufforderung. 2 fSchönauZ Rro. 1770. Hermann Hug von Karlsruhe war zur Zeit des letzten Aufstandes in Zell, diesseitigen Amtsbezirks, als Geometer beschäftigt Als Vorstand des Volksvereins in Zell, von welchem er auch als Abgeordneter zu der am 13. Mai abgchaltenen Offenburger Versammlung ge- schickt wurde und als Hauptmann der dortigen I Bürgerwehr hat er bei diesem Aufstand thätig > mitgewirkt. Später wurde er als Commandant des Bataillons Schönau ernannt und hat als solcher, nachdem durch Verfügung des Oberkommissärs des Oberrhciiikreises das I. Aufgebot der Bürgerwehr nach Freiburg entboten wurde, um dort als Re- servekorps organisirt zu werden, an die Bürgermeister des diesseitigen Amts schriftlich Befehle ergehen lassen, die Mannschaft ihrer Orte mobil ! zu machen, bei Erekutionsvermeidung. Am 29. ! Juni mußte das I. Aufgebot unter seiner Anführung den Marsch nach Freiburg antreten, und hat er auf solchem in mehreren Ortschaften den Wehrpflichtigen, die sich weigerten mitzuziehen, mit Standrecht gedroht. Derselbe wird nunmehr, da er auf flüchtigem Fuße sich befindet, aufgcfordert, sich binnen 14 Tagen auf die ihm zur Last gelegten Anschuldigungen dahier zu verantworten, widrigenfalls nach dem Ergebniß der Untersuchung gegen ihn erkannt wird. ’ Zugleich werden die resp. Behörden ersucht, auf den flüchtigen Geometer Hermann Hug zu fahnden und ihn im Betretungsfalle anher einzuliefern. - Das Signalement folgt bei. Schönau den 21. Jänner 1850. Großherzogl. Bezirksamt. Signalement. Alter 24'/, Jahr, Größe 6', Statur schlank, Gesichtsfarbe blaß, Haare braun, Nase gewöhnlich, Mund ditto, Kinn rund. Besondere Kennzeichen : geht etwas schnell und aufrecht und trägt gewöhnlich einen kurzen Ueberrock. theiligt, Andere zur Betheiligung daran genöthigt .und Waffen beigeschafft zu haben. Im AusblerbenS- falle würde sonst daS Erkenntniß nach Ergebniß der Untersuchung gefällt werden. Schönau den 24. Dezember 1849. Großherzogl. Bezirksamt. Bekanntmachung. 2 sFreiburgJ Nro. 866. Die Strafgefangenen werden durch Verwandte oder Bekannte häufig, öfters nur aus Neugier, besucht, so daß dies nicht selten störend auf die Hausordnung ein« wirkt. Unter Bezug auf die Instruktion des Großh. Justiz-Ministeriums vom 12, Mai 1847 270 §. 114 sehen wir uns deßhalb zu bestimmen veranlaßt: „Die Strafgefangenen können am 1. Montag „des Monats besucht werden, nur dringende „Angelegenheiten gestatten eine Ausnahme.« Die Vorgesetzten werden ersucht, dieß in ihren Gemeinden zu verkünden. Freiburg den 12. Februar 1850. Großh. Zuchihaus-Verwaltung. Bekanntmachung. 3 sKarlsruhe ] Nro. 1795. Die diesseitigen, bei hiesigem Gerichte wegen ihrer Theilnahme an dem im Mai 1819 ausgebrochenen tzochver- raths in Untersuchung befindlichen und flüchtigen Amts-Angehörigen, als: 1) Altergott Heinrich, 2) Dürr, Johann Konrad, Advokat, 3) Fiala, Mar, Buchhändler, 4) Goll, Hermann, Rechtscandidat, 5) Helm. Karl, Schneider, 6) Himmel, Wilhelm, Schuhmacher, 71 Karcher, Christian, Schieferdecker, 8) Kiesele, Karl, Schmidtmeister, 9) Lanzano, Franz Joseph, Kaufmann, 10) Müller, Peter, Bierbrauer, 11) Meerwein, Ludwig, Kaufmann, 12) Leichtlin, Karl, Kaufmann, 13) Obermüller, Christoph, Buchhändler, 14) Resdorf, Moritz, Sprachlehrer, 15) Steidel, Ferdinand, Straßenmeister, 16) Stinus, Karl, Handlungscommis, 17) Steurer, Ludwig, Kaufmann, 18) Tridant, Werkführer-, 19) Wielandt, W. A., Kaufmann, 20) Ziegler, Carl Theodor, Advokat haben sich auf die an sie erlassene gerichtliche Aufforderung nicht gestellt. Dieselben sind sonach nach §. 9 b des 6. Constitutions - Ediktes vom 14. Juni 1808 der beharrlichen Landesflüchtigkeit schuldig, und werden in Gemäßheit dieses Gesetzes des badischen Staatsbürgerrechts anmit für verlustig erklärt. Karlsruhe den 26. Januar 1850. Großh. Stadtamt. Bekanntmachung. 2 sSinsheim.) Nro. 4327. Außer den bereits unterm 24. v. M. ausgeschriebenen Personen 1) Gustav Maier von Heuchlingen, 2) Philipp Hoffman» von Sinsheim 3) Eduard Speiser „ „ 4) Jakob Maier „ „ 5) Alexander Nussert „ 6) Andreas Kappes von Zuzenhausen, 7) Philipp Wild von Steinsfurt werden noch weiter die wegen Theilnahme am letzten Aufstand landesflüchtigen 8) Literat Georg Rau von Sinsheim, 9) Polytechniker Baruch Rosenstrauß von Neidenstein, 10) Wachtmeister Johann Georg Heß von Hoffenheim, da sich dieselben der an sie ergangenen öffentlichen Aufforderung sich zu stellen, keine Folge geleistet haben, nach Ansicht des §. 9 d. d. des VI. Constitulions-Ebicts vom 4. Juni 1808 und mit Bezug auf die Verordnung vom 17. Januar 1822 Reggs.-Bl. Nro. 3 des badischen Staatsbürgerrechts für verlustig erklärt und sämmtliche im die dadurch entstandenen Kosten unter sammtverbind» licher Haftbarkeit verurtheilt, was ihnen auf diesem Wege eröffnet wird. Sinsheim den 8. Februar' 1850. Großh. Bezirksamt. Bekanntmachung. 2 sNeckarbischofsheun.) Nro. 24U>..A)a sich der landesflüchtige Posterpeditor Friedrich Gangnuß von hier auf die an ihn ergangene Aufforderung bis fetzt nicht gestellt hat, so wird derselbe nach Ansicht des § 9 b. d. des VI. Constitutions- EdtctS vom 4. Juni 1808, und mit Bezug auf die Verordnung vom 17. Januar 1822 I. 1. b. Regierungsblatt Nro. III des StaatöbürgerrechtS für verlustig erklärt, und dieses demselben auf diesem Wege bekannt gemacht. Neckarbischofshcim den 4 Februar 1850. Großh. Bezirksamt. Bekanntmachung. 2 «'Mosbach) Nro. 6378. Nachstehende auf flüchtigem Fuße befindliche Tbeilnehmer an dem letzten hochverrätherischen Aufstande, welche der vom zuständigen Untersuchungsgerichte gegen sie erlassenen Aufforderung zur Rückkehr in der bestimmten Frist keine Folge geleistet haben, als 1) Friedrich Lutz von Mosbach, 2) der gewesene Obergerichtsadvokat Damian Junghanns von da, und 3) Schiffer Friedrich Heuß von Haßmersheim werden hiermit auf den Grund deS § 9, Buchstabe b. d. des VI. Constitutions« EdictS vom 4. Juni 1808 über die Verfassung der verschiedenen Stände wegen beharrlicher Landesflüchtigkeit deS Staatsbürgerrechtö für verlustig erklärt. * Mosbach den 7, Februar 1850. Großh. Bezirksamt. L i ch t e n a u e r. Erkenn tn iß. sNeckarbischofshcim.) Nro^2380. Da sich Karabinier Johann Schenk von Siegelsbach auf die diesseitige Aufforderung vom 23. August v. I. Nro. 14611 nicht gestellt hat, so wird derselbe der Desertion für schuldig, des Ortsbürgerrechts für verlustig erklärt, und in eine Strafe von 27 l 1200 fl., vorbehaltlich der persönlichen Bestrafung im Betretungsfalle, verurtheilt. Neckarbischofsheim den 28. Januar 1840. Großherzogl. Bezirksamt. Erkenntnrß. 2 sEttlingenJ Nro. 2844. Nachdem Kilian Ochs vonBusenbach, gegen welchen von dem Großherzogl. Oberamt Durlach gerichtliche Untersuchung eingeleitet ist, laut anher ertheilter Nachricht jener Behörde auf die an ihn ergangene Aufforderung zur Verantwortung innerhalb der gesetzlichen Frist nicht zurückgekehrt ist, so wird er wegen beharrlicher Landesflüchtigkeit auf den Grund des §. 9 des Gesetzes über die Grundverfassung der verschiedenen Stände vom 4. Juni 1808 des badischen Staatsbürgerrechts für verlustig erklärt, und wird dieses Erkenntniß an Eröffnungsstatt hiemit verkündet. Ettlingen den Z. Februar 1850. Großherzogl. Bezirksamt. Straferkenntniß. 2 sHornberg.j Nro.1891. Da sich der landesflüchtige JsaakTrautwein, früher Bürgermeister in Schiltach, Kameralkandidat Karl Kaufmann von Gutach, Ferdinand Dreher von Tutschfelden und Christoph Obermüller von Karlsruhe ungeachtet der an sie ergangenen Aufforderung bisher nicht gestellt haben, so werden dieselben nach Ansicht des §. 9 Lit. b. d. des VI. Konstitutions- Edikts vom 4. Juni 1808 und mit Bezug auf die Verordnung vom 17. Jänner 1822 Nggs.-Blatt Nro. 3 des Staatsbürgerrechts für verlustig erklärt und hievon auf diesem Wege in Kenntniß gesetzt. Hornberg den 25. Jänner 1850. Großherzogl. Bezirksamt. Forderungsklage. 2 sFreiburg.s In Sachen des Großherz. Bezirksförstcrs Freiherrn von Gemmingen in Breisach, Klägers gegen Enaelwirth Spregelhalter in Umkirch, Beklagten Forderung betreffend erhob der Kläger heute folgende Klage: Er habe dem Beklagten auf eine öffentliche Schuld- und Pfandurkunde vom 1. Juni 1847 die Summe von 2000 fl. verzinslich zu 5 Proc. vom besagten Tage an, dargeliehen, und der Beklagte, obgleich ihm dieses Darlehen längst gekündigt worden, weder dieses noch die rückständigen und laufenden Zinsen bezahlt. — Derselbe seie schon seit 1 Zt Jahren von Hause abwesend, ohne einen bevollmächtigten Vermögensverwalter hinterlassen zu haben, daher er, Kläger, bitte, die zu erkennende Ladung nach Vorschrift der Prozeßordnung öffentlich auszuschreiben, und in der Hauptsache selbst das Begehren stelle: nach geschlossenen Verhandlungen erkennen zu wollen: es sei der Beklagte schuldig, die eingeklagten 2000 fl. Darlehen nebst 5 Proc. Zinsen vom 1 Juni 1847 an, binnen 4 Wochen bei Zwangsvermeiden an ihn zu bezahlen, und die Kosten des Verfahrens zu tragen. Beschluß. Nro. 678 wird anmit zur Ladung erkannt, und Tagfahrt zur Verhandlung auf vorstehende Klage auf Dienstag den 30. April d. I., früh 9 Uhr angeordnet, wozu beide Theile anher vorgeladen werden, und zwar der Beklagte bei Vermeidung des Rcchtsnachtheils, daß bet seinem Ausbleiben der tatsächliche Vortrag der Klage für zugestanden, und jede Schntzrcde für versäumt erklärt würde. Da der Beklagte sich zur Zeit in Amerika befinden soll, so wird ihm dieses hiermit auf öffentlichem Wege verkündet. Freiburg, den 5. Jänner 1850. Großh. Landamt. Häfelin. Forderungsklage. 2 sSäckingenJ Nro. 3599. In Sachen des GeschäftSbüreau zuSSckingen, Namens Johann Huber, Gemeinderechner von Rotzel, Kläger gegen Johann August Vollhardt von Murg, Beklagten, Forderung von 86 fl. 6 kr. aus Liegenschaftskauf nebst ZinS vom 14. August 1848 betr. Beschluß. 1) Auf Antrag des Klägers wird dem Beklagten aufgegeben, den Kläger innerhalb 21 Tagen zu befriedigen oder seine Verbindlichkeit zu widersprechen, widrigenfalls auf Klägers weiteres Anrufen die Forderung für zugestanden erklärt würde. 2) Dem Beklagten, welcher flüchtig ist, wird dieses öffentlich verkündet. Säckingen den 4. Februar 1850. Großh. Bezirksamt. Losinger. y&l, Frvmherz. 272 Forderungsklage. 2 [©dctingen.] Nro. 3593. In Sachen des Geschästsbüreau zu Säckingen Namens Joseph Tröndle und Jakob Meyervon Rotzel, Kläger gegen Johann August Voll Hardt rn Murg, Beklagten, Forderung von 153 fl. 39 kr. aus Güterkauf, nebst Zins vom 14. August 1848 betr. . Beschluß. Auf Antrag des Klägers wird dem Beklagten aufgegeben, den Kläger innerhalb 28 Tagen zu befrievigen oder feine Verbindlichkeit zu widersprechen, widrigenfalls auf Klägers weiteres Anrufen die Forderung für zugestanden erklärt würde. . m „ 2) Dem zur Zeit flüchtigen Beklagten w»rd dieses öffentlich verkündet. Säckingen den 4. Februar 1850. Großh. Bezirksamt. Lo sing er. vdt. Frvmherz. Schuldenliquidation. 3 jSchopfheimJ Nro. 3227. Die Erben der verstorbenen Anton Bruggers Eheleute von Adelhausen haben die Erbschaft nur mit Vorsicht der Erbverzeichnung angetreten, und haben deß- halb auf Abhaltung einer öffentlichen Schuldenliquidation angetragen. Hiemit ergebt an alle diejenigen Personen, welche an diese Verlaffenschaftsmasse Ansprüche zu machen gedenken, die Aufforderung dieselben bis Dienstag den 5. März d. I., Vormittags 9 Uhr, vor dem Notar Gmelin in dem Adlcrwirthshause in Adclhausen unter Vorlage der Beweisurkunden geltend zu machen. Den Personen welche nicht liquidiren, bleiben ihre Ansprüche nur auf denjenigen Theil der Erb- schaftsmaffe Vorbehalten, welcher nach Befriedigung der Erbschafts-Gläubiger an die Erben übergeht. «schopfheim den 5 Februar 1850. Großh. Bezirksamt. v. Porbeck. Erbvorladung. 3 fHogschür.l Nr. 366. Friedolin Strittmatt er von Hogschür, welcher im Jahr 1832 nach Amerika ausgewandert und seither keine Nachricht von sich gegeben hat, ist durch den Tod seiner Mutter der Johann Strittmatter Wittwe, Ursula geb. Booz von Hogschür, zur Erbschaft berufen. j Derselbe wird zur Erbtheilung mit Frist von 'sechs Monaten mit dem Bemerken öffentlich ! vorgeladen, daß im Nichterscheinungssalle die j Erbschaft lediglich denjenigen würde zugetheilt > werden, welchen sie zukämewenn Friedolin Stritt« ! matter zur Zeit des Erbaiifalles nicht mehr am Leben gewesen wäre, Säckingen den 28 Jänner 1850. Großh. Amtsrevisorat. Grimmer. MunmoverLlsrungen. Die unten bezeichneten Personen wurden wegen verschwenderischen Lebenswandels im ersten Grade für mundtodt erklärt, und es können dieselben ohne Zustimmung der für sie bestellten Aufsichts- pfleger keines der im L. R. S. 513 genannten Geschäfte rechtsgültig vornehmen. In dem Amte Waldkirch. 3 Agatha Fackler von Buchdolz, durch Er« kenntniß vom 29. November 1849; — unterm 5. Feb 1850 Nro. 2341; — derselben wurde Fr. Joseph Fackler von Haslachsimonöwald als Beistand beigegeben. Wsuksnlrslge und Verpachtungen. Bau-Accord-Begebung. 2 sFreiburg.l Der Neubau eines Oekonomie- Gebäudes auf dem Universität-Gute zu Wein- stettcn soll mittelst Soumission in zwei Abtheilungen, oder im Ganzen, nämlich die Maurerund Steinhauer - Arbeiten im Anschläge von 4925 fl., sodann die Zimmer-, Schlosser« und Glaser-Arbeiten im Anschlag von 4627 fl. an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Die handwerksberechtigten Meister werden daher eingeladen, den Bauplan und den Kosten- Ueberschlag, so wie die Accordsbedingungen auf der Kanzlei der unterfertigten Administration einzusehen, und ihre Offerte nebst genügender beurkundeter Caution oder annehmbarer Bürgschaft bis I.März d I. verschlossen anher einzureichen. Freiburg den 16. Februar 1850. Universitäts - Wirthschafts - Administration. A. Schinzinger. Hausversteigerung. . 2 sFreiburg.j In Folge stadtamtlicher Verfügung vom 21. v. M. Nro. 910 werden Donnerstag den 4. April 1850, Vormittags 9 Uhr. in der Gemeinderathskanzlci die der Frau Adele Sn eck dahier gehörigen zwei Häuser an der Dreisamstraße 1) das Haus Nro. 445 o, tarirt zu 11000 fl. einseits der Hausplatz des Posamentiers Häusler, anderseits sich selbst; 273 2) das Haus Nro. 445 f, tarirt zu 15000 fl. einfeite sich selbst, anderseits Apo« theker Mar Kelter dahier an den Meistbietenden öffentlich versteigert. Der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn der Schatzungspreis oder mehr geboten wird. Freiburg den 9. Februar 1850. Das Bürgermeisteramt. I. E e. B. Weiß. vdt. Fischer. Liegenschaftsversteigerung. 2 fHorbenJ Nro. 610. Auf ergangene richterliche Verfügung werden dem Johann Georg Gremmelspacher von Horben nachbeschriebene Liegenschaften Montag den 4. März d. I. Vormittags 9 Uhr im Rabenwirthshaus zu Horben öffentlich versteigert und endgiltig zugeschlagen, wenn der Schazungspreis oder darüber erlöst sein wird: circa 4 Jauchert Matten 800 fl. „ 5 „ Acker 500 fl. „ 1 „ Wald 50 fl- Ein einstöckiges von Stein erbautes Wohnhaus mit Scheuer und Stallung unter einem Dach 500 fl. Diese Güter bilden ein geschlossenes Hofgut der kleine Bielhvf genannt, grenzt oben an Anton Asaal, Johann Jäkle, Johann Buttemüller und Blasius Asaal, unten an Anton Asaal und Trutpert Gutmann. Die Grvßh. Bürgermeisterämter werden aufgefordert, vorstehende Versteigerung in ihren Gemeinden zu verkünden. Freiburg den 30. Januar 1850. Grvßh. Landamtsrevisorat. K o h l u n d. Holzversteigerung. 2 fFreiburgZ Montag den 4. März 1850, Morgens 9 Uhr, werden in dem Adelhauser Wald ander Opfinger Straße, Wendlinger Forstes 13 Stück eichene Stämme, 49 „ Akacien- Stämme und Stangen, 3 Kirschbäume, 151*4 Klafter buchen Scheitholz, 19*4 Klafter eichen Scheitholz, 14450 Stück gemischte Wellen und 1 175 Stück eichene Wellen, gegen Bezahlung vor der Abfuhr versteigert, wo- zu die Liebhaber eingeladen werden. Freiburg den 18. Hornung 1850. Gaur. Liegenschaftsversteigerung. 3 sDegernauJ Nro. 33. Da bei der am 5. d. M. gegen Johannes Malzacher von Deger- nau abgehaltenen Zwangsversteigerung auf die in Nro. 8 und 9 des Anzeigeblattes d. I beschriebenen Liegenschaften kem genügendes Angebot geschah, so werden dieselben am Dienstag den 26. Februar 1850, Nachmittags 2 Uhr, im hiesigen Löwenwirthshause, abermals öffentlich mit dem Bemerken versteigert, daß der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn auch der Schatzungspreis nicht erlöst wird. Der Nachhalt fremder Steigerer ist ebenfalls in den obigen nummerirten Blättern bemerkt. Dcgernau den 7. Februar 1850. Das Bürgermeisteramt. Ü tz. vdt. Weißenberger, Rathschr. Liegenschaftsversteigerung. 3 sElzachJ Auf bezirksamtliche Verfügung vom 17. Oktober v. I. werden wegen Forderung mehrerer Gläubiger nachbeschriebene Liegenschaften des Taglöhners Nikolaus Dufner von hier, welche auf dem Rißlersberg gelegen sind Donnerstag den 14. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, im Löwenwirthshause dahier, öffentlich an den Meistbietenden versteigert, nämlich: 11 Ein ueuerbauies zweistöckiges Wohnhaus, von Stein, mit Scheuer und Stallung, nebst dem dabeiliegenden Mattfeld von 1 Sester Größe, geschätzt zu 1700 fl. 2) t Vt Morgen Ackerfeld auf der Rumpn gelegen, geschätzt zu 800 fl. 3) % Morgen Mattfeld auf der Möhne, geschätzt zu 500 fl. Summa 3000 fl. Bei dieser Steigerung wird der Zuschlag cr- theilt, wenn der 'Schatzungspreis oder darüber geboten wird, und fremde Steigerer haben sich mit Sitten- und Vermögenszeugniffen auszuweisen. Elzach den 2. Februar 1850. Das Bürgermeisteramt. Fir. Liegenschaftsversteigerung. 3 s S t. Blasien.] Auf Antrag der Erben der verstorbenen Ehefrau des Holzhändlers Michael Graß, Maria Anna geborene Schäubinger von Säckingen werden Donnerstag den 28. Februar d. I., Mittags 1 Uhr, im Wirthshause zu Schluchsee 54 Jauchert 3 Viertel 57Ruthen Wald 274 im Heunilloch, neben Joseph Zipfel und Herrschaftswald, tarirt zu 2000 fl. öffentlich mit obervormundschaftlicher Genehmigung versteigert, wozu die Liebhaber eingeladen werden. St. Blasien den 12. Februar 1850. Großh. Amtsrevisorat. Müller. Liegenschaftsversteigerung. 3 sSchonau.j Nro. 377. Aus der Gantmasse des Bleichers Kammill Noth von Mambach, werden am Montag den 18. März d. I., Nachmittags 3 Uhr, die nachbenannten Liegenschaften im Mühlen- wirthshaus zu Mainbach einer öffentlichen Steigerung ausgesetzt, nemllch: 1) Die Hälfte eines steinernen Wohnhauses, nebst Tcheuer und Stallung unter einem Dach, und ohn- gefähr 2 Ruthen Krautgarten an der Straße nach Häg gelegen, neben Job. Müller und Christian Albrecht, Anschlag 400 fl. 2) Ein Stück Matten in der Flüge- ten, neben Franz Joseph Dietsche und Franz Joseph Mötsch Wrtt- we 200 fl. 3) Ein Stück Acker im Haasacker, neben Johann Stadler und Johann Müller 40 fl. 4) Ein Stück Acker in der Hecken, neben Johann Müller und Joh. Seger 40 fl. Zusammen 680 fl. was mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht wird, daß der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn der Anschlag erlöst wird, und die weitern Bedingungen werden am Steigerungstage bekannt gemacht werden. Schönau den 9. Februar 1850. Großh. Amtsrevisorat. Dieterich. Liegenschaftsversteigerung. 2 sSt. Georgen aufdem SchwarzwaldJ In Folge richterlicher Verfügung vom 20. Dezember v. I. Nro. 17480 werden dem hiesigen Bürger Matthias Schondelmaier, bis Dienstag den 5. März d. I., von Nachmittags 3 bis Abends 8 Uhr, im Löwenwirthshause dahier, seine sämmtlichen Liegenschaften im Wege der Vollstreckung öffentlich versteigert: ^ Ein zweistöckiges Wohnhaus mit Scheuer und Stallung unter einem Dach, sammt Wagnerwerkstatt, auf der Sandreuthe, einseits Christian Haas, anderseits der Weg, gerichtlich tarirt zu 2000 fl. 2 . Ungefähr 40 Ruthen Grasgarten vornen am Haus, auf zwei Seiten der Weg, anderseits Christ. Haas, tarirt zu 150 fl. 3. Ungefähr 10 Ruthen Krautgarten, neben Adam Brüstle und Ochsenwirth Kämmerer, tarirt zu 50 fl. 4. Ungefähr 2 Morgen 1 Viertel Acker am Roßberg, einseits Hirschenwirth Haas, anderseits Johannes Schultheiß, Maler, tar. 500 fl. 5. Ungefähr 1 Morgen 2 Viertel 7 Ruthen Wiesen im Vohenlohe, ein - scits Gießer Haas, anderseits Mathias Kaiser, Schuster, tar. 300 fl. 6 . Ungefähr 6 Morgen Ackerfeld im Albertsgrund, einseits Kronenwirth Zukschwerdt, anderseits Christoph Haas, Nagelschmidt, tar. 400 fl. 7. Drei Moostheil im Vohenlohe, ungefähr V4 Morgen, einseits sich selbst, anderseits Johann Michael Fleig, tar. 33 fl. Zusammen 3433 fl» Der Zuschlag erfolgt, wenn der Schätzungspreis oder mehr erlöst wird. Die Bedingungen unter welchen diese Liegenschaften verkauft werden, werden vor der Versteigerung gehörig bekannt gemacht. St. Georgen auf dem Schwarzwald, den 12 Februar 1850. DaS Bürgermeisteramt. W e i s s e r. vckt. HakenjoS, Rathschreibrr. Liegenschafts-Versteigerung. sPrechthall Dem in Gant gerathenenTavcr Hug Leinenweber dahier werden in Folge richterlicher Verfügung vom 12. Dezember v. I. Nro. 1305. nachbenannte Liegenschaften Freitag den 1. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, im Gasthaus zur Krone dahier im Zwangswege öffentlich versteigert, wozu die Liebhaber mildem Bemerken eingeladen werden, daß der endgültige 275 * Zuschlag erfolgt um das höchste Gebot wenn der Schatzungspreis erreicht wird: t) Ein zweistöckiges hölzernes Wohnhaus mit Scheuer und Stallungen, unter einem Dach, nebst einem mit Joseph Klausmann zur Hälfte emeinschaftlichen Back- und Wasch- aus, sammt dem dabei liegenden Krautgarten und Neutfeld und der unten daran liegenden circa / 2 Jauchert großen Matte neben Franz Volk, unten die Elz, oben Johann Winterer und anderseits Joseph Klausmann, tarirt 700 fl. 2) Das Grünte der oben daran liegende Rain circa Jauchert, neben Franz Joseph Maper und Joseph Klausmann, tarirt 250 fl. 3) Die untere Gitte circa 2 Jauchert Matten und 2/ t Jauchert Acker neben Joseph Klausmann, Anton Kaiser, Franz Volk und Landolin Klausmann 1000 fl. 4) Die obere Gitte circa % Matten und 1'/. Morgen Acker neben Joseph Klausmann, Anton Kaiser, Philipp Dorer und Franz Volk 500 fl. 5) Ein Stückle Matten im Gferch, circa % Jauchert neben Joseph Volk und Jakob Schneider 50 fl. 6) Ein Sester Berg am Kaps, neben Franz Joseph Pfaff und Franz Gehring 30 fl. 7) Circa J / 2 Morgen Berg an der Giest, neben Joseph Klausmann und Landolin Klausmann 60 fl. 8) Circa ] / 2 Morgen Berg an der Graune, neben Franz Weber und Jakob Schneider 60 fl. Summa 2650 fl. Prechthal den 13. Februar 1850. Bürgermeister Schüler. Liegenschafts-Versteigerung. 2 sTut sch selben.) Nr. 488. In Folge richterlicher Verfügung werden der Gemeinde Tutsch- felden am Dienstag den 12. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, im Kronenwirthshause daselbst, im Wege der Vollstreckung Sechs Sester Acker im Mohrenthal, einseits der Weg, anderseits Gegen- stößcr, geschätzt zu 700 fl. öffentlich versteigert werden. Der Zuschlag erfolgt, wenn der Anschlag geboten oder überboten wird. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gemacht. Kenzingen den 6. Februar 1850. Großh. Amtsrevisorat. Fingado. vät. Föhrenbach. Liegenschaftsversteigerung. 2 fHerbolzheim.I Nro. 487. Der Stadtgemeinde Herbolzheim werden in Gemäßheit richterlicher Verfügung am Mittwoch den 13. Merz 1850, Nachmittags 2 Uhr im Rebstvckwirthshause daselbst sechs Sester Matten am Hausener Weg an der Grundeln, einseits der Weg, anderseits Gegenstößer, tarirt zu 1200 fl. im Wege der Vollstreckung öffentlich versteigert und der Zuschlag gegeben, wenn der Anschlag geboten oder überboten wird. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gemacht Kenzingen den 6 Februar 1850. Großh Amtsrevisorat. Fingado. Heu- und Oehmdversteigeruua. 2 fDurg.) In Folge richterlicher Verfügung werden dem Philipp Th oma und Konsorten von Schlempenfcld, Gemeinde Burg, am Mittwoch den 6. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, . gegen baare Zahlung versteigert: 400 Centncr Heu, 150 „ Oehmd und ungefähr 800 Bund Roggenstroh. Wozu die Liebhaber eingeladen werden. Die Großh. Bürgermeisterämter werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen lassen zu wollen. Burg den 12. Februar 1850. Das Bürgermeisteramt. St ein hart. Liegenschafts-Versteigerung. 2 fThiengen.) In Sachen des Martin Schupp von Schlageten , gegen Blechner Schelble von Thien- wegen Forderung werden dem Letztern, Dienstag den 12. März d. I., Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause zu Thicngen, durch Notar Grammelspacher nachstehende Liegenschaften mit 276 dem Anfüzen öffentlich versteigert, daß der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn der Schatzungs- preis oder darüber geboten wird: l) Ein Wohnhaus in der untern Vorstadt, neben Joseph Guggen- heim und Johann Blum, nebst Hausplatz, tar. 1300 fl. 2~) 6% Ruthen Garten hinter dem Haus, einseits Johann Blum, anderseits Moses Guggenheim 100 fl. 3) 1 Vierling 22 Ruthen Baumgarten im Brühl, einseits Schmid Kaiser, anderseits Joseph Haiß 250 fl. 4) 1 Vierling 45 Ruthen Ackerfeld im Geiger, neben Joh. Lompar- tcrs Wittwe und Mauer 150 fl. 5) 4 Pierling 53 Ruthen Wiesen in der Schlücht, neben Gemcinderath Montfort und Joseph Tröndle 320 fl. 6) 4 Vierling Ackerfeld im Galgen- hölzle, neben Mathias Schlichtig, und Jos. Haiß IM fl. 7) 2 Vierling 15 Ruthen Ackerfeld auf Lohr, neben Frz Maier und Xaver Schelble 2M fl. 8) 3 Vierling 38 Ruthen auf Ober- gaißäcker, neben Andr. Berlinger und Bürgermeister Rutschmann M fl. 9) 1 Vierling 60 Ruthen Ackerfeld im Galgenhölzle, neben Xaver Furrer und dem Weg 40 fl. Summa 2550 fl. Die weitern Bedingungen werden am Steigerungstage besonders bekannt gemacht werden. Waldshut den 9. Februar 1859. Großb. Amtsrevisorat. B ui sso n. Liegenschaftsversteigerung. 2 sUnterglotterthal/s In Folge richterlicher Verfügung vom 23. November v. I. Nro. 22416 werden den SchneiderJohannKressinger'schen Eheleuten dahier ihre Liegenschaften am Montag den 18. März d. I., Nachmittags 1 Uhr im Gasthaus zum Engel daselbst der ersten öffentlichen Vollstreckungs - Versteigerung auSgcsctzt, nämlich: Ein einstöckigtes von Riegel gebautes Wohnhaus mit zugehörendem Hof- raithe- und Gartenfeld, welches sämmtlich an Lorenz Höninger, Dominik Streker, an den Weg, an Magdalena Fräßle und an Georg Gehrs Wittwe dahier grenzt, angeschlagen zu 500 ff. Der endgültige Zuschlag wird ertheikt, wenn der Schatzungspreis oder mehr erlöst wird. Die weitern Bedingungen werden am Steige-- rungstage eröffnet. Unterglotterthal den 1. Februar 1850. Das Bürgermeisteramt. Reichenbach. Liegenschaftsversteigerung. 2 fDörlinbachZ In Folge richterlicher Verfügung vom 11. Januar d. I. Nr. 2611 u. 12 werden dem Bürger und Wittwer Rom a p Schwarz von Dörlinbach, wegen ForderungS * fachen der Andreas Singler'schen Erbschaft, demselben seine Liegenschaften bis Donnerstag den 7. März d. I., Nachmittags 1 Uhr, auf dem Rathhaus dahier, im Vollstreckungswege öffentlich versteigert: 1) Die Hälfte an einem einstöckigen Wohnhaus, mit Scheuer u. Stallung, in Dörlinbach bei der Kirche, gerichtlich tar. 450 fl. 2) 1 Sester 37 Ruthen Reben in der Rebberghalden gelegen, einseits Matthias Zehnle, anderseits Andr. Schussele, tar. 40 fl. 3) 1 Sester 5 Ruthen Ackerfeld allda, einseits Wilhelm Rösch, anderseits Joseph Schüffele, tar. 70 fl. 4) 55 Ruthen Ackerfeld allda, einseits Anton Grimm, anderseits Joseph Spitz, tar. 30 fl. 5) 19 Ruthen Ackerfeld allda, einseits Andreas Schüßele, anderseits Anton Grimm, tar. 10 fl. 6) 3 Sester 14 Ruthen Ackerfeld allda, einseits Wilhelm Rösch, anderseits Joseph Spitz, tar. 160 fl. 7) 2 Sester 52 Ruthen Wiesen im Wurpgraben gelegen, einerseits Wilhelm Rösch, anderseits Joseph Spitz, tar. 2M fl. 8) 55 Ruthen Baumgarten und 5 Ruthen Gemüßgarten beim HauS, neben der Kirche, tar. 50 fl. Summa 1010 fl. Der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn der Schatzungspreis oder darüber geboten wird. Steigerungsliebhaber werden hiezu höflichst eingeladen. Dörlinbach den 15. Februar 1850. Das Bürgermeisteramt. GrieSbaum. vdt. Fischer, Rathschreiber.