533 , Großherzoglich Badisches A n z c i g e - B l a l k für den Oberrhein - Kreis. A"? 35-_ Mittwoch dm l. Mm _ 1850 ., Bekanntmachungen. Nro. 7522. Nach vorliegenden Todesscheinen sind im Auslande gestorben: 11 Joseph Anton Fischer von Jnzigbofen f?), Sohn des verstorbenen Joseph Anton Fischer und der verstorbenen Elisabetha Crall, verabschiedeter Soldat des II Regiments der französischen Fremdenlegion, am 22. März 1848, im Militärhospital zu Colmar, im Alter von 39 % Jahren; 2) Fridolin Schlageter von Hornberg, in seiner Wohnung zu Paris rue 8t. Moolss Nr.22, VIII. ^rronäi88emeat, in einem Alter von 78 Jabren, am 8. Oktober 1848; 3) Alerander Moosbrucker von Mosbach s?), Sohn des Philipp Moosbrucker und der Margaretha Acheletini (?), am 15. Juni 1846, im Militärspital zu Medeah, in einem Alter von 32 Jahren. Die HeimathSorte dieser verstorbenen Personen sind nach den stattgefundenen Erhebungen unrichtig angegeben. Es wird dieses mit dem Anfügen zur öffentliche« Kypntniß gebracht, daß die Todesscheine den Familien-Angchörigen der Verstorbenen, beziehungsweise den Pfarrämtern auf — an das Großh. Ministerium des Innern — erstattet werdende Anzeigen durch die betreffenden Bezirksämter werden verabfolgt werden. Freiburg den 15. April 1850. Großherzogl. Regierung des Oberrheinkreises. I. A d. D. Der Vorsitzende Rath. Nombride. vät. Aberle. Den in Rußland verstorbenen Jakob Hank betr. Nro. 7300. Am 17. Juni 1848 starb zu Ismail in Rußland ein gewisser Jakob Hauk 44 Jahre alt, lutherischer Religion, welcher mit seiner Mutter Katharina Hauk, angeblich aus Baden bei Stokart (oder Stokäch) im Jahr 1836 nach Rußland gekommen war. Da dessen Heimathsorr nicht mit Bestimmtheit ermittelt werden konnte, indem die deßhalb bereits angegangenen Bezirksämter Stockach und Baden keine Auskunft zu erheben vermochten, so dringen wir diesen Todesfall mit dem Anfügen zur öffentlichen Kcnntniß, daß den sich deshalb meldenden Angehörigen des Jakob Hauk der Todesschein des Letzter» durch das betreffende Bezirksamt werde zugestellt werden. Freiburg den 11. April 1850. Großherzogl. Regierung des Oberrheinkreises. I. A. d. - D. , Fehrenbach. vdt. Aberlr. Gbrigkrttliche rsekannimscyungerr. Aufforderung und Fahndung. fNeckarb isch ofsheiin-I Nr. 7855. Der Soldat vom früheren I. Infanterie-Regiment Karl Reichen sperger von Obergimpern, dessen Signalement unten folgt, hat sich heimlicher Weise von Haus entfernt. Derselbe wird nun aufgefordert, sich binnen » Wochen dahier zu stellen und über seine Entweichung zu verantworten, widrigenfalls er in eine Geld- I 534 ( - -strafe von 1200 fl. verfällt und des Staatsbürgerechts für verlustig erklärt werden würde. Zugleich wolle auf denselben gefahndet und im Detretungöfalle anher abgeliefert werden. Signalement. Alter 21 Jahre, Größe 5' 6", Körperbau schlank, Gesichtsfarbe gesund, Augen blau, Haare blond, Nase groß. Sonstige Merkmale keine. Neckarbischofsbeim den 25. April 1850. Großh. Bezirksamt. Aufforderung. fEttenheim.s Nr. 14487. Unter Zurücknahme des diesseitigen Ausschreibens gegen Leop. Meier von Schweighausen vom 18. März 1850 wird Artillerist Leopold Maier von Rust hiemit aufgefordert, binnen 6 Wochen dahier oder bei seinem Kommando sich zu stellen, bei Vermeidung der gesetzlichen Strafe von 1200 fl. und des Verlust's des Bürgerechtö. Ettenheim den 19. April 1850. Großh. Bezirksamt. Fahndungszurücknahme. sJestettenZ Nr. 6832. Wird die unterm 14. März 1850 gegen Joseph Schilling von Grie- ßen und Xaver Hartmann von Jestetten verfügte Fahndung hiemit zurückgenommen. Jestetten den 17. April 1850. Großh. Bezirksamt. Bekanntmachung. 3 fKarlsruheZ Wird das Guthaben des flüchtigen Dragoner Joseph Metzger von Oberhof an den Kaspar Metzger und Peter Metzger in Kleinlaufenburg mit Beschlag belegt und diesen Schuldnern aufgegeben das Guthaben bei Vermeidung doppelter Zahlung bis auf weiteres nicht zu verabfolgen. Vorstehendes Arresterkenntniß wird dem Dragoner Metzger, welcher flüchtig und dem Peter Metzger welcher außer Landes ist, auf diesem Wege bskannt gegeben. Karlsruhe den 20. April 1850. Die Untersuchungs-Kommission für das frühere 1. Dragoner * Regiment Danksagung. fSäckingenZ Nr. 10387. Durch den großen am 24. Marz 1849 in Herischried ausgebrochcnen Brand verloren 30 aus 162 Personen bestehende Familien Hab und Gut. Durch augenblickliche Hilfe Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs des edelsten Fürsten, durch die Gr. Staatskasse, durch den katholischen Verein in Freiburg, durch die Redaktion der neuen Freiburger Zeitung, durch viele Menschenfreunde und durch die Gemeinden des Oberbeinkreises, in welcher durch die Großh. Kreis «Regierung eine Kollekte gestattet wurde, floß ihnen an Geld die reichliche Summe von 3493 fl. 7 kr. zur Unterstützung zu. Nebst dem wurden ihnen eine Menge Naturalien und Kleider geliefert, die ihnen bei der unbeschreiblichen '^oth in die sie versetzt wurden, doppelt erwünscht kamen. Die mitunterzeichnete Unterstützungs-Kommission verwendete die milden Gaben unter Berücksichtigung der obwaltenden Umstände und legte über ihre Geschäftssürhrung dem mitunterzeichneten Bezirks- Amte Rechnung ab, welches deren Prüfung durch das Gr. Amts-Revisorat dahier veranstaltet und solche für richtig befunden hat. Im Namen der Verunglückten sprechen die Unterzeichneten Behörden Sr. Königlichen Hoheit^ dem Großherzog und allen übrigen menschenfreundlichen Gebern hiemit öffentlich den verbindlichsten den herzlichsten Dank aus. Säckingen dcn 11. April 1850. Das Großh. Bezirksamt. Leiber. Die Unterstützungs - Kommission in Herrischried: K i n d l e r Pfarrer, Bürgermeister H o f m a n n, G. S. Eckert, Klemens Eckert, Johann Albiez, Franz I e h l e, S i b o l d, Xaver H o s p. Oeffentiche Bekanntmachung. fLörrachZ Nr. 11552. In Sachen Heinrich Aberle in Haagen, Kl. gegen Sigmund S u t t e r v. Lörrach, Bekl. Forderung betr. Beschluß. I. Wird nun gegen Beklagten auf Anrufen des Klägers nach §. 813 Zif. 4 der P. O. die Gant eröffnet. B. R. W. II. Dieses Erkenntniß wird dem flüchtigen Beklagten an Eröffnungsstatt «»durch öffentlich bekannt gemacht. Lörrach den 20 April 1850. Großh. Bezirksamt. Kerkenmaier. Bekanntmachung. fS ch ö n a u.f Nr. 8377. Da der Konscriptions- pflichtige Mathias Maier von Wühre, Gemeinde Ehrsberg, sich auf das Ausschreiben vom 6. v. M. dahier gestellt hat, so wird dieses in Bezug auf diesen Pflichtigen zurückgcnommen. Schönau den 24. April 1850. Großh. Bezirksamt. Bekanntmachung. fMeßkirchZ Nr. 6064. Die diesseitige Fahndung vom 26. v. M. Nr. 5495. wird in Bezug auf Jos. Reusch von Stetten und Heinrich Blum von Roth zurückgenommen. 535 Kerner werden die Soldaten vom ehemaligen l.-^Dragoner-Negiment Joseph Rot von Gmenstein und Jakob Rösch von Bietingen, deren Aufenthaltsort unbekannt ist, aufgefordert, sich binnen 4 Woche» hier oder bei dem Gr. Büreau des Reiter-Regiments zu stellen, widrigenfalls sie in die durch das Gesetz vom 5. Okt. 1820 bestimmte Strafe verurtheilt und des Staatsbürgerechts für verlustig erklärt würden. Meßkirch den 13. April 1850. Großh. Bezirksamt. Einweisung. 1 [MosbachJ Nr. 17811. Wird die Wittwe des verstorbenen Bürgers und Taglöhners Georg Peter Dietrich Welker von HaßmerSheim, Susanns Katharina geb. Gros in den Besitz und Gewähr der Berlassenschaft ihres Ehemannes eingewiesen. Mosbach den 22. April 1859. Großh. Bezirksamt. Nobel. vstt. Eisenhut. Dersäumungserkenntniß. [Staufen.j Nr. 10740. I. S. der Ehefrau des Kaufmann Franz Zotz, Karolina geb. Gaß in Staufen, gegen ihren Ehemann Bermögensabsonderung betr. wird der thatsächliche Vortrag der Klage für zugestanden angenommen, jede Schutzrede für versäumt erklärt und sofort zu Recht erkannt: Es sei d«e zwischen beiden Theilen bestandene eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst, und die Klägerin für berechtigt zu erklären, ihr eigenes Vermögen wieder frei zu verwalten, unter Verfüllung des Beklagten in die Kosten. B. R. W. So geschehen, Staufen den 28. Februar 1850. Großh. Bezirksamt. Ketterer. vdt. Hecker. Versäum ungS-Erkenntnlß. [©taufe«.] Nro. 10140. In Sachen der Ehefrau des Fridolin Grünwald von Biengen, .. «egen rhren Ehemann von da, Vermögensabsonderung betr. Wird der thatsächliche Vortrag der Klage für zugestanden angenommen, jede Einrede für versäumt ei klärt, und sofort zu Recht erkannt: ,,Es sei die zwischen beiden Theilen bestandene eheliche Gütergemeinschast für aufgelöst zu erklären, und Klägerin in die freie Verwaltung ihres eigenen Vermögens wieder ein- zufeßen, unter Verfüllung des Beklagten in 'die Kosten." V. R. W. So geschehen: Staufen den 21. März 1850. Großherzogl. Bezirksamt. Ketterer. vdt. Hecker. Versäumungs-Erkenntniß. 2 [Lörrach.] In Sachen Gr.Generalstaatskasse gegen Andreas Keller in Egringen, Entschädigungsforderung betr. Beschluß. wird auf Anrufen des kläg. Bevollmächtigten in der Tagfahrt v. 12. d. M. und Ausbleiben deS Beklagten der jedoch öffentlich vorgelagen war, in Betracht, daß die kläg. Schadenerfatzlorderung an sich bewiesen, auch der Arrestgrund bei der Flucht des Beklagten, ohne daß er genügende Liegenschaften zurücklassen hat, gerechtfertigt erscheint, durch Versäumungöerkenntniß. Der Beklagte mit seinen Einreden gegen den Sicherheitsarrcst auf sein Vermögen vom 9. v. M. ausgeschlossen, derselbe als gerechtfertigt und fortdauernt erklärt und Beklagter in die Kosten verfällt. V. R. W. Vorstehende Ausfertigung wird dem abwesenden Beklagten an Eröffnungsstatt hiedurch vssentlich bekannt gemacht. Lörrach den 18. April 1850. Großh. Bezirksamt. K er k en m a ie r. Bermögensabsonderung. 3 [Staufens Nro. 7544. In Sachen der Ehefrau deö Joseph Giede« mann, Karolina geborne Eckert von Ehrenstetten, gegen ihren Ehemann, Vermögcnsabsonderung betr. hat Rechtsanwalt Weckerle, Namens der Klägerin folgende Klage vorgetragen: Beide Theile verehelichten sich im Jahr 1837 und es wurde in dem vorher errichteten Eheverlrag bestimmt, daß die gesetzliche Gütergemeinschaft gelten, von dem Fahrnißver- mögen jeden Theils jedoch 600 fl. für ver- liegenschaftet erklärt werden sollen. Die Klägerin habe ein Vermögen von 3603 fl. 6 kr in die Ehe einqebracht, und ebenso sei das Vermögen des Beklagten bedeutend gewesen. Letzterer sei aber nunmehr überschuldet, es sei Gant gegen ihn erkannt, und er 536 habe sich aus seinem Heimathsort entfernt. > Aus diesen Gründen wird das Begehren gestellt, ! die zwischen beiden Theilen bestandene eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst zu erklären , und die Klägerin unter Verfällu.ng des Beklagten in die Kosten, in die freie Verwaltung ihres Vermögens einzusetzen. Beschluß. ES wird nunmehr Tagfahrt zur Verhandlung auf Dienstag den 14 Mai d. I., Morgens 9 Uhr, anberaumt, und der flüchtige Beklagte mit dem Anfügen vorgeladen, daß bei seinem Ausbleiben das Thatsächliche des Klagvortrags für zugestanden angenommen, und jede Einrede für versäumt erklärt würde. Staufen am 6. März 1850. Großherzogl. Bezirksamt. K e t t e r e r. Forderungsklage. 3 sSchopfheimJ Nr. 6267. In Sachen des Rechtsanwalt Gräste, Namens der Pflegschaft des minderjährigen August Reinhardt in Schopfheim, gegen den ehemaligen Lehrer Johann Jakob Glaser zu Schopfheim, Ford. v. Pachtzins btr. Beschluß. Advokat Gräfle dahier, erhob folgende Klage: Beklagter habe von der klägerischen Pflegschaft dahier, ein Haus und 4 Stücke Land vom 1. März 1814 an auf 10 Jadre um jährlich 271 fl. laut öffentlichen Pachtvertrags in Besitz als Pächter erhalten, der Pachtzins sei je an Martini fällig u. seit Martini 1848 im Rückstand. Beklagter sei wegen Hochverraths flüchtig und habe im Miethaus und den Zulu Hörden die nöthige Einrichtung zu'ückgclassen, worauf aber die Großh. Generalstaatokasse Beschlag gelegt habe. Klager fordert deshalb 271 fl. Pachtzins von Martini 1848 — 1849 und 5% Verzugözins vom Klagzustellungstag an. Der flüchtige Beklagte wird nun öffentlich aufgefordert, am Freitag den 12. Juli 1850, früh 8 Uhr, mündlich oder bis dahin schriftlich die Klagthat- sachen zu beantworten, die sonst als zugestanden gelten und alle Einreden bei Ausschluß vorzutragen. Schopfheim den 2. April 1850. Großh. Bezirksamt. Lacoste. DievsisNs - Anzeigen. Nachstehende Diebstähle werden hiermit zur ö,gütlichen Kenntniß mit dem Ersuchen an sämmtliche Gerichts- und Polizeibehörden gebracht, auf die Diebe und Besitzer der entwendeten Effecten zu fahnden, selbe zu arrctiren, und dem betreffenden Amte wohlverwahrt einliefern zu lassen. In dem Amte Schopfheim. Vor Weihnachten v. I. wurden dem Fridolin Eichin von Niedertegernau von seinem unverschlossenen Speicher 9—10 Malter Frucht oder 100 Garben Korn entwendet. rsürgermetsierwahlen. In den folgenden Gemeinden wurden bei den vorgenommenen Bürgermeisterwahlen nachstehende Gemeindebürger als Bürgermeister erwählt und von Staatswegen bestätigt: In dem Amte Wald sh nt. Zu Engelschwand: Mathä Schäfer von dort. Levnlsvlosungrn. In Gemäßheit des §. 74 des Zehntablösungs« gesetzes wird hiemir öffentlich bekannt gemacht, daß die Ablösung nachgcnannter Zehnten endgültig beschlossen wurde: In dem Amte Mosbach. 3 Zwischen den zehntpflichtigen Besitzern des Schopfenbofs und der zebniberrchtigten gräflich leining'schen Standesherrschaft Billighcim. In dem Amte Oberkirch. 1 Zwischen der Großh. Domainenverwaltnng Oberkirch und den zehntpflichtigen Güterbesitzern von Lierbach. In dem Ilmte Pfullendorf. 1 Zwischen der Pfarrei Untcrsiggingen und ihren Zehnipfiichtigen auf der dortigen Orisgemarkung. 2 Zwischen der Pfarrei Pfullendorf und ihren Zehntpflichtigen zu Großstadelhofen. In dem AmteSäckingen. 3 Zwischen der Pfarrei Oberfchwörstadt und den Zehntpflichtigen der Gemarkung Wallbach. Alle diezentgen, die in Hinsicht auf diesen abzulösenden Zehnten in deren Eigenschaft als Lehenstück, Stammgutstheil, Unterpfand u. s. w. Rechte u haben glauben, werden daher aufgesordert, olche in einer Frist von drei Monaten nach den in den §§. 74 bis 77 des ZchntablösungsgesetzeS enthaltenen Bestimmungen zu wahren, andernfalls aber sich lediglich an den Zehntberechtigten zu halten. Gsnrevik»e. Alle diejenigen, welche an nachbenannte in Gant erklärte Personen Ansprüche zu machen haben, sollest solche bei Vermeidung des Ausschlusses von 537 der Gantmasse persönlich oder durch gehörig Be- vfnmächtigte schriftlich oder mündlich anmelden, und zugleich ihre etwaigen Vorzugs- oder Un- tcrpfandsrechte mit gleichzeitiger Vorlegung der Beweisurkunden oder Antretung des Beweises mit andern Beweismitteln geltend machen, zugleich ihre Erklärung wegen Aufstellung eines Maffe- pflegers und Gläubigerausschusses, Vornahme der Güterverkäufe, Abschließung eines Stundungsund Nachlaßvergleiches abgeben, wobei die nicht erscheinenden als der Mehrheit der Erschienenen beitretend anaeseben werden. In dem Amte Breisach. 1 Gegen Jakob Kaltenbach von Jhringen, auf Donnerstag den 6. Juni d. I., früb 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei. In dem Amte Emmendingen. 1 Gegen Joseph Schwendemann von Breit- ebnet, auf Dienstag den 21. Mai d. I., früb 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskauzlei. 1 Gegen Michael Schilling er, Bürgermeisters Sohn von Malterdingen, auf Mittwoch den 15. Mai d. I., früb 8 Uhr, auf diesseitiger Amiskanzlei. 1 Gegen Weber Xaver Vogt von Oberschaffhausen , auf Montag den 10. Juni d. I., Vormittags 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei. 3 Gegen Karl Friedrich Koch, Schreiner u. dessen Ehefrau Katharina geh. Sch m id t von Serau, auf Montag den 6. Mai d. I., früb 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei. 3 Gegen Weber Andreas Zieh old in Serau, auf Donnerstag den 9. Mai d. I , Vormittags 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei. In dem Amte Schönau. 1 Gegen den Bürger und Fuhrmann Augustin Nanu von Geschwend, auf Dienstag den 9. Juli d. I., früb 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei. 1 Gegen den Bürger und Bauer Joseph Wuchner von Hof, auf Freitag den 21. Juni d. I., früh 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei. In dem Land-Amt Freiburg. Gegen Mathias Trefzer von Biezighofen, auf Freifag den 17. Mai d. I., in diesseitiger Amtskanzlei. 3 Gegen Weber Chrlst>an Gasser von Guiz« dclfingen, auf Donnerstag den 23. Mai d. I., früb 9 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlct. In dem Amte Waldshut. 3 Gegen Johann Schäuble, Müller zu Gör« wihl, auf Mittwoch den 29. März d. I., früh 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei. 3 Gegen Joseph Ebner, Wirth von Buch, auf Freitag den 24. Mai d. I., früh 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei. In dem Amte Waldkirch. 3 Gegen Nikolaus Dufner von Elzach, auf Freitag den 31 Mai d. I., Vormittags 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei. G a n t e b i k t. 3 fBreisach.f Nro. 12774. Gegen Handelsmann Karl Faller von Hartbeim haben wir Gant erkannt und zum Nichtigstcllungs- und Vor- zugsverfahren Tagfabrt auf Donnerstag den 23'. Mai d. I., früb 9 Uhr, angcordnet, wobei alle diejenigen, welche Ansprüche an die Gantmasse machen wollen, solche bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant anzu- melden, und unter gleichzeitiger Vorlage der Be- weisurknndcn oder Antretung des Beweises mit andern Beweismitteln ihre etwaigen Vorzugs- oder Unterpfandsrechte zu bezeichnen baben, damit verbindet man die Anzeige, daß bei dieser Tagfahrt ein Masscpfleger und Gläubigerausschuß ernannt, Borg- und Nachlaßvergleiche versucht werden, mit dem Beisätze, daß in Bezug auf Borgvcrgleiche und Ernennung deS Massepflegers und Gläubigerausschusses die Nichtcr- scheincnden als der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werde». Zugleich wird bekannt gemacht, daß die Schuldner des Gantmanns bei Vermeidung doppelter Zahlung nur an den Massepfleger z. Z. Lorenz Faller in Hartheim zu zahlen baben. Breisach den 26 März 1850. Grvßherzogl. Bezirksamt. A. A. L u m p P. 538 Vrscluslv = WrLenntnisse. Alle diejenigen Gläubiger, welche bei den ab« gehaltenen Liquidations-Tagfahrten der unten genannten Schuldner die Anmeldung ibrer Forde« rungen unterlassen haben, sind von der vorhandenen Masse ausgeschlossen worden, und zwar: In dem Amte Breisach. In der Gant des Barbiers Joseph Knobloch von Breisach; — unterm 25. April 1850 Nro. 19795. In der Gant des Ferdinand Winterhalter von Rothweil; — unterm 25. April 1850 Nro. 19683. In dem Ober-Amte Emmendingen. In der Gant des Johann Georg L i P s von Nimburg; — unterm 18. April 1850 Nr. 17238. Gegen die Gantmasse des Mattenknechts Johann Georg Looser von Nimburg; — unterm II. April 1850 Nro. 17857. Präklusiv-Bescheid. [©taufen.] Nro. 13384. In Sachen mehrerer Gläubiger gegen die Gantmasse des Schusters Jakob Kiefer von Gallenweiler, Forderung und Vorzugsrecht betr. Werden alle diejenigen, welche ibre Forderungen in der heutigen Tagfahrt nicht angemeldet haben, von der vorhandenen Masse ausgeschlossen. V. R. W. Staufen den 19. April 1850. Großherzogl.. Bezirksamt. Kelterer. ydt. Hecker. Erbvorladung. 3 [Grenzach.I Nr. 2339. Dem Hasnermeister Johann Jakob Brunner von Grenzach, welcher un Jahre 1844 oder 1845 seinen Heimathsort verlassen hat, sodann dem Schuster Johann Georg Brunner von da, der im Frühjahr 1846 nach Nordamerika ausgewandert, ist auf Ableben ihres Vaters des Ortsdieners Georg Brunner daselbst, zusammen ein Vermögen von 75 fl. 19 kr. zugesallen. Dieselben werden nun zur Erbtheilung mit dem Bedeuten vorgeladen, binnen 3 Monaten um so gewisser sich dahier einzufinden, als sonst die Erbschaft lediglich denjenigen würde zugetheilt werden, welchen sie zukäme, wenn die Vorgeladenen zur Zeit des ErbanfallS gar nicht mehr am Leben gewesen wären. Lörrach den 16. April 1850. Großh. Bad. Amtsrevisorat. Herbster. vdt. Suttcr, Notar. Erbvorladung. 1 [Kenzingen] Konstantin Buse l mH er von Bombach, welcher vor 10 Jahren nach Nordamerika ausgewandert, rst aus das im März d. I. erfolgte Ableben seiner Mutter, Maria Anna Buselmerer vereblichten Johann Limberger in Bombach zur Erbschaft berufen, und da dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, so wird derselbe auf besonderm Antrag der Betheiligten hiemit aufge- ' fordert, sich binnen dreiMonaten von heute an zur Erbtheilung dahier einzufinden, widrigens die Erbschaft lediglich denjenigen zugetheilt werden wird, denen dieselbe zukäme, wenn der Vorgeladene zur Zeit des Erbansalls nicht mehr am Leben gewesen wäre. Kenzingen den 25. April 1850. Großh. Amtsrevisort. Fingado. Erbvorladung. 2 [Säckingen] Nr. 2037. Gregor V o g e l- bacher von Rotzel, der schon im Jahr 1817nach Amerika ausgcwandert. und von dem seit vielen Jahren keine Nachrichten eingelausen sind, ist als Miterbe zur Verlaffenschast Joseph WaldkircherS Wittwe, Gertrud Ebner von Binzgen berufen. Derselbe wird daber ausgesordert, seine Erbansprüche innerhalb 6 Monaten dahier geltend zu machen, widrigenfalls sein Erbtheil denjenigen zugetheilt werden würde, welchem er zukäme wenn er nicht mehr am Leben wäre. Säckingen den 23. April 1850. Großb. Amtsrevisorat. Grimm. Erbvorladung. 2 [Staufen.] Nro. 1819. Agatha Spahr, Ehefrau des Jakob Gerold, Seraphin Spahr, Gabriel Spahr und Elisabetha Spahr, sämmtlich von Biengen, sind zur Erbschaft ibrer verstorbenen Mutter Anna Brodbeck, Wittwe des Johann Georg Spahr von Biengen berufen Da ihr gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt ist, so werden sie andurch ausgefordert, ihre Erbansprüche binnen 3 Monaten um so gewisser geltend zu machen, als andern, falls angenommen würde, sie wären beim Erb« ansall nicht mebr am Leben gewesen. Staufen den 15. April 1850. Großb. Amtsrevisorat. Lembke. Verschollenheits-Erklärnng. 2 fBonndorf.] Nr. 6578. Da sich Luzia Hirter nebst ihrem uneheltchen Sohne Franz 539 Hirter von Ewattingen auf die öffentliche Auskofferung vom 21. Juli 1830 Nr. 0507 bisher nicht zur Empfangnabme ihres damals in 300 fl. bestandenen Vermögens gemeldet haben, so werden dieselben nunmehr für verschollen erklärt, und es wird deren Vermögen den erbberechtigten Verwandten in fürsorglichen Besitz übergeben. Bonndorf den 17. April 1850. Großb. Bezirksamt. Grimm. Wsukanrrage unv Frrpacfitiutgfn. Holzverstcigerung. 1 sFreiburgJ Montag den 6. Mai d. I., Vormittags 9 Uhr, werden im Freiburger Stadtwalde Distnkt „St. Barbara", öffentlich versteigert: 215 Stämme tannen Bauholz, 50 Stück tannene Stangen, l'/a Klafter Akazienbolz zu Rebstecken und 6 „ Akazienbrcnnholz. Die Zusammenkunft ist beim Schützenwirths- hause dahier. Freiburg den 26. April 1850. Städtische Bezirksforstei. Näher. Holzversteigerung. 1 Freiburg.) Nr. 581. Aus den Domänen- Waldungen des Forstbezirks Wendlingen werden am Montag den 6. Mai d. I., nachstehende Holzsortimente öffentlich versteigert: Im Distrikt Großmoos Schlag Nr. 4 bei St. Ulrich: 26 Stück tannen Sägklötze, 109 Klafter buchen Scheiter, 45'/- „ „ Klötze, 27 „ tannen Scheiter, 18 V 2 „ „ Klötze, 21 „ buchen und gemischt Prügelholz, 1375 Stück „ „ „ Wellen, Daselbst außer Schlag: 14 Klafter buchen Klotzholz, 22 „ tannen Scheiter, 11 „ „ Klotzholz, 13'/ „ buchen und tannen Prügelholz, 700 Stück „ „ „ Wellen, Im Distrikt Meierwald bei Bollschweil: 1% Klafter tannene Scheiter, 4 „ eichen, tannen und gemischt Prügelbolz, 250 Stück gemischte Wellen. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr in St. Ulrich. Freiburg den 26. April 1850. Großh., Bezirksforstei. H ausversteigerung. 1 sEbrenstetten. 1 Nr. 425. In Sachen mehrerer Gläubiger gegen Johann Baur, alt, Stubenwirth von hier, wird in Folge richterlicher Verfügung dem Beklagten am Montag den 13. Mai d. I., Nachmittags 1 Uhr, im dasigen Gemeindehause nachbenannte Liegenschaft im Vollstreckungswege versteigert: Eine zweistöckige massiv von Stein erbaute Behausung, Scheuer und Stallung, nebst Holzschopf, Schweinställen und Krautgarten, liegt an der Straße nach Kirchhofen, neben Andreas Scherer und Johann Baumann, gerichtlich tarirt für 3200 fl. Der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn die Schatzung oder mehr geboten wird. Die weitern Bedingungen werden am Steigerungstag bekannt gemacht. Ehrenstetten den 25 April 1850. Das Bürgermeisteramt. Brengartner. vdt. Litschgi, Rathschreiber. - Liegenschaftsversteigerung. 1 lI a chZ In Sachen mehrerer Gläubiger der verstorbenen Katharina Hug, hat das Großh. Bezirksamt Waldkirch Nr. 7286 die Lie- genschaftSvcrstcigerung der verstorbenen Katharina Hug nochmals verfügt. Diese Versteigerung wird am Donnerstag den 16. Mai d. I., einer nochmaligen Versteigerung mit dem Bemerken ausgesctzt, daß der Zuschlag erfolgt, wenn auch solches unter dem Schatzungspreis von 450 fl. bleiben sollte. Diese Liegenschaften bestehen in: 1) Ein von Stein erbnutes Haus, nebst Stallung unter einem Dach. 2) Ein Gemüsgarten beim Haus, stoßt vornen an Landolin Disch, hinten an Bernhard Fehrenbach. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gemacht. Aach am 20. April 1850. Das Bürgermeisteramt. Mayer. vdt. Tränkte Liegen sch afts-Verfteiae'rung. 1 sWaldshut.I Aus der Gantmaffe des Kaufmanns Joseph Tröndle von Wawshut wird Dienstag den 21. Mai d. I., Mittags 2 Ubr, aufdem Rathbause dahier durch den Notar Schilling Eine dreistöckige Behausung auf der Sonnengaffe 540 gelegen, neben dem Rathhause nnd Thadä Wegele, tarirt zu 4000 fl. mit dem öffentlich versteigert, daß der Zuschlag erfolg», wenn der Schatzungs- preiS oder darüber geboten wird. Waldshut den 20 April 1850. Großb. Amtsreviforat. Butsson. Jagd-Verpachtung. 3 sUmkirch.f Am Mittwoch den 1. Mai d. I., Morgens 8 Uhr, wird im Adler dabier, die Jagd auf der Gemarkung Umkirch von circa 1800 Morgen vom 1. Feb. 1850 — 51 nach den nach dem Gesetz erforderlichen Bedingungen welche bei der Verpachtung vorgelesen werden verpachtet. Umkirch den 19. April 1850. Das Bürgermeisteramt. Schweizer. Liegen schaftsverstcigerung. 2 sBollschweil.f Nr. 95 Im Zwangswege werden den Johann Hirzischen Eheleuten von Bollschwcil, ain Montag den 6 Mai d. I., Mittags 2 Uhr, im hiesigen Schwanenwirtbshause nachstehend ver- zeichnete Liegenschaften der öffentlichen zweiten Versteigerung ausgesetzt: £Q Eine Behausung mit Scheuer, Stallung und Schwcinställen, im Dorfe, einscits Straße, anderseits Augustin Bauer, tarirt 650 fl. 1)) 2 Jauchert 19 Ruthen Garten und Acker beim Hause und Bach, tarirt 1200 fl. Summa 1850 fl. Der endgültige Zuschlag erfolgt, >enn die Schatzung auch nicht geboten wird. Bollschweü den 22. April 1850. Das Bürgerincisteramt. Di sch. vdt. Tritscheler, Rathsch. Liegenschaftsversteigerung. 2 stzaslach bei Freiburg.I Zu Folge richterlicher Verfügung voin 19. Februar d. I. Nro. 6471 in Bezug einer Liegenschafts-Versteigerung des hiesigen Bürgers Andreas Schweigert u. Jakob Renkert betreffend, wird Mittwoch den 8. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr» im Wirthshause zum Ochsen dahier einer zweiten und letzten Versteigerung auSgesetzt. Die Llegcnschaften bestehen in: Einem einstöckigten Wohnhaus, Scheuer, Stallung und Futtergang, alles unter einem Dach, ohnweit dein Dorf, steht an der Opfinger Vizinalstraße, nebst dem ohngefähr ein halb Jauchert Krautgarten und Ackerland, welches zu allen guten Pflanzen geeignet ist, der gerichtliche Schatzungsprcis ist I30tz^f>. Der endgültige Zuschlag ertolgt, wenn auch unterm Schatzungspreis geboten wird, und die Bedingungen werden vob der Steigerung bekannt gemacht. Haslach den 2. April 1850. Das Bürgermeisteramt. Rimmensperger. Liegenschaftsversteigerung. 3 sOberhofZ In Folge richterlicher Verfügung vom 4. Februar d. I. Nr. 3566 werden in Forderungssachen des Martin Brugg er von Wehr, dem hiesigen Bürger und Wirth Fidel Länder im Zwangswege nachbeschriebene Liegenschaften Mittwoch den 8. Mai d. I., Nachmittags 2 Ubr, im hiesigen Wirthshause einer öffentlichen Steigerung ausgesetzt, und zwar mit der Bemerkung, daß der Zuschlag erfolgt, wenn die Schatzung oder darüber geboten wird, als: Ein von Stein erbautes zweistöckiges Wohnhaus, unter einem Ziegeldach, mit der Realwirthschaftsgerechtig- kert zum Löwen, nebst zwei geräumigen Kellern, an der Straße nach Hänner und dem Bach, tarirt 1500 fl. 2 . Eine ganz neue von Stein erbaute Scheuer und Stallung unter einem Ziegeldach, neben der Straße, tar. 600 fl. 3. 8 Ruthen Garten bei dem Haus, tarirt 16 fl. 4. 2 Jauchert 3 Viertel 59 Ruthen Wiesen in verschiedenen Lagen, tarirt 850 fl. 5, 4 Jauchert 3 Viertel 76'/z Rathen Wald in der Halden, tarirt 130 fl. 6. I Jauchert 3 Vierling 23 Ruthen Ackerland.in verschiedenen Lagen, tarirt 582 fl. Summa 3678 fl. Die Steigerungsbedingungen werben am Tage der Versteigerung bekannt gemacht. Fremde Steigerer haben sich mit amtlich lega« lisirten Sitten- und VermögcnSzeugniffen auszu« weisen. Oberhof, Amts Säckingcn, den 6. April 1850. Das Bürgermeisteramt. W a l d k i r ch e r. vdt Roth, Rathschr. Redaktion, Druck und Verlag von Hermann M. Poppen in Freivueg.