Großherzoglich Badisches t»r btn ttntfrffM’in.ftreiO. # y^P 50. Freitag den 22. Juni 1838. Mil großherzoglich Badrschtm gnädigsten Privilegio Bekanntmachungen. No. 12878 — 12880. Bci der Gtwerbschulr in Wertheim ist eine Lehrstelle erledigt, welche durch einen Praktikanten dcö Baufachs oder «inen andern tauglichen Lehrer besetzt werden soll. Derselbe muß in der Arithmetik, Geometrie, dem geometrischen und Fachzeichen, sowie in den Anfangögründen der Mechanik Unterricht ertheilcn können. — Für die grdßtentheils Abends zu ertheilenden wöchentlichen 10 — 12 Unterrichts-Stunden erhalt er 400 fl. Gehalt und es bleibt ihm hinreichende Zeit zu Nebenverdiensten. Diejenigen, welche zu Annahme dieser Stelle Lust trage», werden aufgefordert, stch mit dem Beirath Professor Eisenlohr in Mannheim unter Vorlage ihrer Zeugnisse in Correspondenz zu setzen. Mannheim den 11. Juni 1838. Großhrrzogliche Regierung des Unterrheiftkreises. Da hmen. vär. Rüßlin. Kehntabldsuagen. In Gemäßheit drö ö. 74. des Zehntabldsungs- gesetzes wird hiemit öffentlich bekannt gemacht, daß die Ablösung nachgrnanntcr Zehnten endgul« rig beschlossen wurde, 1) im Bezirksamt Wa ldkirch. C50J1 zwischen der großh. Domänenverwal» rung und dem Zrhnldezirk Guldenwipf zu Ober- glotkerthal. 2) im Bezirksamt Wein he im. [50] l zwischen der evangel. Pfarrei und der Gemeinde Großsachsen, wegen einem Drittel des kleinen Zehnlrns. 3) im Bezirksamt Wies loch. [50] 1 zwischen der großh. Domänenverwal- tung Rauenberg und der Gemeinde Walldorf, wegen des TomanialzehntenS. 4) im Bezirksamt Lörrach. [50]1 zwischen der freiherri. » Roggenbach'- fchen Schaffnei Schopfheim und der Gemeinde Oellingen. [50]1 zwischen der Pfarrei Grenwch und der Gemeinde daselbst. [50] 1 zwischen der sreiherrl. ». Roggenbach'- schen Dchoffnei Schopfheim und der Gemeinde Grenzach. [50] 1 zwischen der sreiherrl. v. Roggrnbach'- schen Schaffnei Schopfheim und der Gemeinde Wintersweiler. [50] 1 zwischen dem großh. Domänenfiskns und der Gemeinde Kirchen. [50] 1 zwischen dem großh. DomänenfiSkuS und der Gemeinde Schallbach. [50] 1 zwischen dem großh. Domänenflsku» und der Gemeinde Egringen. 5) im Bezirksamt Eppingen. [49]2 zwischen der evangelischen Schult Gem» mingen und der dortigen Gemeinde. 328 6) im Obcramt Emmen-ingen. [47J3 zwischen der Stadtpfarrei Emmendingen und den Gemeinden Emmendingen, Nieder- Emmendingen, Kollmarsreulhe und Wiodent ktUlhk. 7 ) im Oberamt Heidelberg [47]3 zwischen der evang. prot. Pfarrei Leimen und der Gemeinde Sandhaufen wegen deö großen Zehntens auf es. 73 Morgen, des Weinzehntens » » 7 » deö kleinen Zehntens » » 377 » und des Heuzchntens » , 23 » Alle diejenigen, die in Hinsicht auf diese abzu- ldsenden Zehnten in deren Eigenschaft als Lehm- stück, StammgutS-Theil, Unterpfand u s. w- Rechte zu haben glauben, werden daher aufge- fordrrt, solche in einer Frist von 3 Monaten nach den in den §§. 74 bis 77 deS ZrhntablöfungS- gtsrtzrS enkhaltrnen Bestimmungen zu wahren, andernfalls aber sich lediglich an den Zehntbe- rrchtigten zu halten. [50jl No. 9009. NeckarbischofSheim. Dem Friedrich Barth in Odergimpern wurden aus seiner Mühle in der Nacht vom 3. auf den 4. d. M. folgende Gegenstände entwendet. 1. Ein perlener Beurcl mit einem blauen Stern bezeichnet, worin sich 3 st. befanden. 2. Ein Rasirmcffer, weiches auf der Klinge mit einem Halbmond, Zirkel und Setzwaage bezeichnet ist. 3. Eine 2gehäußige silberne, rnglische Taschenuhr, woran sich eine lombakcne Kette mit einem silbernen Schlüffe! befindet. Dies bringen wir sowohl zur Fahndung auf das Entwendete, als auch auf den zur Zeit noch unbekannten Thäter zur dffentlichen Kenntniß. NeckarbischofSheim, den 6. Juni 1838. Großh. Bezirksamt. Benitz. [50] l fto. 9080. Wies loch. Die Joseph Perer Kleven zischen Eheleute von Rauenberg mit ihren 7 Kindern wandern nach Obermax« seid im Königreiche Bayern aus; waö man ihren etwaigen Gläubigern eröffnet, um ihr Jn- lcreffe wahren zu können. Wiesloch, den 15. Juni 1838. Großh. Bezirksamt. Bleibimhaus. [S0]1 Mosbach. Der alljährlich auf Johanni dahier adgrhalten werdende Krämer, und Leinentuchmarkt wird in diesem Jahre, da dieser Tag aufrinen Sonntag fällt, nicht an diesem Tage, sondern am darauf folgenden Montag, als den 25. Junius, abgehalten. MoSbach, den 16. Juni 1838. ro Großh. Bürgermeisteramt. T e u b n e r. vstt. Hock, Nthöschrbr. [49]3 Wies loch. Die Johann Gutschen Eheleute von Schatthausen wandern nach Obcrmaxfeld im Königreich Baiern aus; was man ihren etwaigen Gläubigern anmit eröffnet, um ihr Interesse wahren zu können. Wiesloch den 13. Juni 1838. Großh. Bezirksamt. Bleibimhaus [49]3 Wiesloch^ Die Michael Ortgies- schen Ebelrute von ^chatlhausen wandern nach Untrrmaxdorf im Königreiche Baiern aus, was ihren etwaigen Gläubigern, Behufs der Wahrung ihresJnteecsses anmit bekannt gemacht wird. Wiesloch den 13. Juni 1838. Großh. Bezirksamt. Bleibimhaus. ▼dt. Oehlschlägrr. [49]2 No. 4073. Adelsheim. Zoh. Andreas Baier von Sennfeld ist schon seit den Jahren 1796 von seiner Heimath entfernt, ohne daß er für die Verwaltung seines Vermögens Vorsorge getroffen. Derselbe wird daher aufgefordert, sich binnen 3 Monaten dahier zu melden, ansonst er für verschollen erklärt, und sein Vermögen seinen Erben in fürsorglichen Besitz übergeben wird. Adcleheim den 9. Juni 1838. Großh. Bezirksamt. Pfaff. [49]2 No. 7426. Wertheiw. Der ledige Johann Anton Ru land von Gamburg wurde wegen Blödsinns förmlich entmündigt, und unter Aufsicht srinrs Vormunds Mich. Rückert von da gestellt; was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Wertheim, den 8. Juni 1838. Großh. Stadt- und Land-Amt Gärtner. Schlvoh. U rthril. [48]3 No 8512. CarlSr uhr. In Un- trrfuchungSsachen gegen den Sergeanten Johann Stuhlträger von hier, wegen Desertion, wird zu Recht erkannt: ,,Daß Sergeant Johann Stuhl träger von hier, welcher sich aus die öffentliche Vorladung vom 13. Juli v. I. bisher nicht gestellt hat, der Desertion für schuldig zu erkennen, und dal^cr auf den Fall, baß ihm Vermöge« srs anerfasten wird, in die vom Gesetz bestimmte Geldchrafe von 1200 fi. zu verurtheilen sey, wobei die persönlich« Bestrafung biS auf Betreten Vorbehalten bleibt. V. R. W. Gegeben zu Karlsruhe den 6. Juni 1838. Greßh. Kladtamt. Baumgartner. vät. Stahl. Erkenntniß. [50] t Bonndorf. Auf die öffentliche Vorladung hat sich in der gesetzlichen Frist kein An- spruchsberechtigker aus daß Abldsungskapital dcs dem Großherzoglichen Aerar auf den Gemarkungen nachstehender Gemeinden znstchendcn Zehntens gemeldet, als: 1 . Gemeinde Achdorf. 2. L Epfenhofen. 3. » Holzschiag. 4 » Voll 5. , Dreittnfeld. 6. » Münchingen. 7 . » Ewattingen. 8. » Brunadccm. 9. , Ueberachen. 10. » Eutenburg. 11. * Blumegg. 12. » Grafenhausen. 13. , Wellendingen. 14. » Bektmaringen. 15 . » Glashüttken. Dem angedrohten Rechtönachrbeil gemäß werden nun diejenigen, welche etwa Ansprüche darauf haben, lediglich an den Zehntbercchtigten gewieft». , Bonndorf den 10. Juni 1838. Großh. Bezirksamt. Haager. [48]]3 No. 7S12. Waldshut. Nachdem sich Ulf die öffentliche Aufforderung vom 2. März l830 weder Johann Hilde nt von Bürgeln roch LeibeSerben von ihm gemeldet, so wird der- tlbe für verschollen erklärt und dessen unter Pflegschaft befindlilbrS Vermögen seinen bekannten nächsten Verwandten in fürsorglichen Srsib gegeben. Waldshut den 2. Juni 1838. Großh. Bezirksamt. Dreyer. [50]1 Ladenbu rg. In den dirffeitigen Un- ttrpfandsvüchern steht auf dem Wohnhaus« der Anna Maria Keil und des Peter Bläß von Ladcnburg noch ein Pfandeintrag zu Gunsten des vormaligen churpfälzischen Negierungirath von Hertling für eine Schuld von 300 st. und 156 st. offen. Die Besitzer deS Unterpfands behaupten nun, daS beide Schuldposten längst getilgt worden, auf dessen Grund sie um km Strich des PfandeinNags gebeten haben, weßhalb alle diejenigen, welche etwa noch Ansprüche auS letzterem abzuleiten gedenken, aufgefordert werden, solche binnen 4 Wochen um so gewisser bei uns anzumelden, als sonst das Pfandrecht als erloschen gestrichen werden würde. Ladendurg den 15. Juni 1838. Großh. Bezirksamt. Kur nzer. Vät. Betz. [48;3 No. 853 Carlsruhe. Zn Untersuchungssachen gegen den Soldaten Friedrich Schöffler von hier, wegen Desertion, wird hiermit zu Recht erkannt: „Daß Schöffler, Soldat dei dem grvßherzogl. Leib - Infanterie- Regiment, da sich derselbe ohngeachtet de ergangenen Vorladung vom 8. Januar l. I. nicht sistirt Hot, der Desertion für schuldig erkannt, und deßhalb in die gesetzliche Verwögenk- strafevon 1200fi. auf den dercinstigen Vermd- gensanfall zu verurtheilen fty, mit Vorbehalt seiner späteres Betreten." V. R. W. Gegeben zu Carlsruhe den 6. Juni 1838. Großh. Stadtamt. Baumgärtner. [48]3 No. 11546. Rastatt Die ledige volljährige Bürgeeslochter Helena Müller von WinterSdorf, wird wegen Geistesschwäche ml- wündjgt und unter Curatel des Bürgers Ambros R dein bol d von da gestellt, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird Rastakt den 8. Juni 1838. Großh. Oberamt Lang. Anzeigen. [50] t Bei Unterzeichnetem wird 1834r. 3ür. und 36r. rother und weißer Wein in größer» und kleineren Parthieen billigen Preißes abgegeben. Auf Verlangen werden kleinere Parthien, jedoch nicht unter 25 Maas gleich hier auf Flaschen gefüllt und üb»rsandt, so daß etwaige Abnehmer sich nicht mit weiterer Besorgung zu befassen ndthig haben. Weinhti'm den 18. Zuni 1838. L. v. Dabo. 330 150] 1 Bei Lehrer Springer in Epplingen, «vang. Protestant. Schulvisitatur Boxberg, kann ein recipirker Schulkandidat als HülfSlchrer auf ein Jahr gegen den gesetzlichen Gehalt rc. sogleich angestellt werden. [50]t 3500 fl. Fonds-Gelder zum Ausleihen gegen Hypotheken in Lit. Mt No. 3. [49J2 Dertingen, Awtü Werlheim. Bei dem Gotteshause in Dertingen liegen 292 fl. z um Ansleihen bereit. Untergerichtliche Aufforderungen und Kundmachungen. Schuldenliquidationen. [34]k No. 7504. Schwetzingen. Gegen den Bürger und Mehgermeister Johann Beidinger von Seckenheim haben wir Gant erkannt, und es wird Tagsahrl zur Schuldcnli- quidotion auf Samstag den 2k. Julius d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf diesseitiger Amtökanzlei anvcraumt. Es werden demnach alle diejenigen, welche aus waö immer für einem Grunde Ansprüche an diese Gankmaffe machen wollen, aufgefordcrt, solche in der obigen Tagfabrt, bei Vermeidung deS Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich, anzumeldcn, und zugleich die etwaigen Vorzugs - oder Untcrpfands- rechte zu bezeichnen, die der Anmeldende geltend machen will, mit gleichzeitiger Vorlegung der Be- weisurkundcn, oder Antretung des Beweises mit andern Beweismitteln. Zugleich wird bemerkt, dass in der Tagfahrt ein Maffepfleger und ein Gläudiqerausschuß ernannt und Borg- und Nachlaßvergleicht versucht werden sollen, mit dem Beisätze, daß in Bezug auf Borgoergleiche und Ernennung des Massepflegers und Gläubigerausschuffes die Nichterscheinen»«» als der Mehrheit der Erschienenen britretend angesehen werden sollen. Schwetzingen den 13. Juni 1838. Großh. Bezirksamt. K u e n. [47[3 A.-Ro. 7380. Boxberg. Uebec das Vermögen des Krämers Adam Becholt von Hirschlandrn haben wir Gant erkannt, und wird Tagfahrk zum RichtigstellungS- und Vorzugs, verfahren auf Donnerstag den 5. Juli 1838, früh 7 Uhr, anberaumk. Wer nun aus waö immer für einem Grund einen Anspruch an diesen Schuldner zu machen hat, hat solchen in genannter Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Masse, schriftlich oder mündlich, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, dahier anzumelden, die etwaigen Vorzugs- oder Unterpfandsrechte zu bezeichnen, und zugleich die ihm zu Gebote stehenden Beweise, sowohl h insichtir'ch der Richtigkeit als auch wegen deS Vorzugsrechtes der Forderung anzukreten. Auch wird an diesem Tage ein Borg- oder Nachlaßverglrich versucht; dann ein Maffepfle- aer und ein Gläubiger-Ausschuß ernannt, und sollen hinstchtlich der beiden letzten Punkte und hinsichtlich deS Borgvergleichs die Nichterschei- nenden als der Mehrheit der Erschienenen bei- trctend angesehen werden. Boxbcrg den 27. Mai 1838. Großh. Bezirksamt. Klingenmeyer. vät. Haas. [47]3 A.-No. 7251. Boxberg. Ueber daS Vermögen deS AccisorS Georg Marx von«sach- senflur haben wir Gant erkannt, und wird Tagfahrt zum RichtigstellungS- und DorzugS- verfahrcn auf Donnerstag den 28. Juni, früh 8 Uhr, anberaumt. Wer nun aus waS immer für einem Grund einen Anspruch an diesen Schuldner zu machen hat, h«t solchen ln genannter Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Masse, schriftlich oder mündlich, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, dahier anzumelden, di« etwaigen Vorzugs- oder Unterpfandsrrchte zu bezeichnen, und zugleich dir ihm zu Gebote stehenden Beweise, sowohl hinsichtlich der Nichtigkeit als auch wegen deS Vorzugsrechts der Forderung, anzukreten. Auch wird an diesem Tage ein Borg- oder Nachlaßvergleich versucht, dann ein Massepfie- ger und ein Gläubiger-Ausschuß ernannt, und sollen hinsichtlich der beiden letzten Punkte und hinsichtlich deS Borg-Vergleichs d e Nicht», scheinenden als der Mehrheit der Erschienrnen heitreren- angesehen werden. Boxderg den 23. Mai 1838. Großh. Bezirksamt. Klingenmeyer. vstt. HaaS. [47]3 A.-No. 7723. Buchen. Ueber »aS Vermögen de» Alt-RoscnwirthS Peter Bund- 33 t schuh von Mudali haben wir Gant erkannt, und rSird Tagfahrt zum Richtigstellungs- und Vorzugs-Verfahren auf Dienstag Len 26. Juni 1838, früh 8 Uhr, anberaumk. Wer nun aus was immer für einem Grund einen Anspruch an diesen Schuldner zu machen hat, hat solchen in genannter Tagfabrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Masse, schriftlich oder mündlich, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, dahier anzumelden, die etwaigen Vorzugs- oder Unrerpfandörechte zu bezeirynen, und zugleich dir ihm zu Gebote stehenden Beweise, sowohl hinsichtlich der Richtigkeit, als auch wegen dem Vorzugsrecht der Forderung, anzutrrten. Auch wird an diesern Tage ein Borg- oder Nachlaßvergleich versucht, dann ein Massepste» zer und ein Gläubigerauöschuß ernannt, und sollen hinsichtlich der beiden letzten Punkt« und hinsichtlich des Borgvergleichs dir Nichterschei- nenden alS der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Buchen den 25. Mai 1838. Großh. Bezirksamt. LeerS. vckt. Bopp. [48]3 Sl.sSto. 6447. Walldürn. Ueber daS Vermögen des Buchbindermeisters Joseph Friedrich Weber von Walldürn haben wir Gant er, kannt, und wird Tagfahrl zum RichligstellungS- und Vorzugsverfayren auf Mittwoch den 11. Juli l. I., früh 8 Uhr, anbrraumt Wer nun aus was immer für c-'- nrm Grund einen Anspruch an diesen Schuldner zu machen hat, hat solchen in genannter Tag- fahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Masse, schriftlich oder mündlich, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, dahier anzumelden, die etwaigen Vorzugs- oder Unterpfandsrechte zu bezeichnen, und zugleich die ihm zu Gebote stehenden Beweist, sowohl hinsichtlich der Richtigkeit als auch wegen dem Vorzugsrecht der Forderung, onzulrctcn. Auch wird an diesem Tage ein Borg- oder Nachlaßvergleich versucht, dann ein Maffepflr- ger und ein Gläubigerausschuß ernannt, und sollen hinsichtlich der beiden letzten Punkte und hinsichtlich des Borgvergleichs die Nichterschei- nenden als der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Walldürn den 2. Juni 1838. Großh. Bezirksamt. Fab er. Vdt. Döpfner Erbverladungen. Folgende schon längst abwesende Personen, oder deren Leibeserben, sollen binnen zwölf Monaten sich bei der Obrigkeit, unter welcher ihr Vermögen steht, melden, widrigenfalls das, selbe an ihre bekannten nächsten Verwandten gegen Kaution wird ausgeliefert werden: AuS dem IBezirksamt Tau be rbifch ofs heim, [49] 2 von Külsheim, der Notbgrrber Franz Joseph Döll und der Schuster Joseph Döll, welche schon mehrere Jahre abweseud sind. Bezirksamt H ü f i n g e n. [50] t No. 6655. Von Blumberg, Martin und Lorenz Greitmann, welche über 40 Jahre vonHause abwesend sind, und seit 15 bezie- hungtweise5Jahren von ihremAufenthalt keine Nachricht gegeben haben, deren Vermögen in circa 300 st. besteht. Bezirksamt Eppingen. [50]1 No. 10,417. Von Eppingen, Joseph Salis, der seit 11 Jahren abwesend ist, dessen Vermögen in circa 180 fl. besteht. [50] 1 No. 4369. Mosbach. Peter Sittich ein Sohn des Jakob Litkich und der Christin« geborene Weller von hier, ist längst abwesend und sein Wohnsitz oder Aufenthaltsort unbekannt. Derselbe wird zur Erbkhcilung seiner Eltern mit dem Bedeuten vorgeladen, daß wenn er binnen einer Frist von 4 Monaten dahier nicht erscheint, die Erbschaft lediglich denjenigen zugetheilt wird, welchen sie zukäme, wenn der Vorgeladene zur Zeit dcö Erbanfallö gar nicht mehr am Leben gewesen wäre. Mosbach den 9. Juni 1838. Großh. Amtsrrvisorat. Herbster. [50] 1 No. 838. Ncckarbischosöheim. Dem feit mehreren Jahren abwesenden Michael Schleier von Treschklingcn, fiel durch den Tod seiner Mutter der Michael Schleiers Wiktwr eine Erbschaft von 39 fl. 25 kr. zu. Derselbe Hot sich binnen 3 Monaten über die Annahme dieser Erbschaft zu erklären, oder zu erwarten, daß sie außerdem lediglich denjenigen werde zugetbeilt werden, welchen sie zukäme, wenn der Borgcladene zur Zeit deö Erbanfalls gar nicht mehr am Leben gewesen wäre. NeckarbischofSheim den 16. Juni 1838. Großh. Amlsrevisorat. W u g n r r. 332 V ersieigerungeo. [48]2 Mannheim. DaS zur Gantmaffe des verlebten Handelsmannes Jakob H o f s- mann gehörige Haus im Quadrat Lit. Q 6 No. 10 dahier, geschätzt zu 14,218 st. wird am Freitag, den 13. Juli d. I., Nachmittags S Uhr, in diesseitigem Geschäftszimmer öffentlich versteigert, und wenn der Schätzungspreis erreicht wird, um 4 Uhr endgültig zugeschlagen werden. Dieses Hau« ist mit geräumigen Magazins, Speichern und Kellern versehe«, somit zu jedem größten Etablissement geeignet. Mannheim, den 11. Juni 1838. Großh. Amtsrevisorat. Leers. [45]3 Mannheim. Dienstag den 26. L., Nachmittags 3 Uhr, wird datz dem hiesigen Bürger und Metzgcrmeiftcr Friedrich Sch a erg es zugehörige Haus dahier im Quadrat Lit. G4 No. 19 im Wege gerichtlichen Zugriffs auf dem Rathhause an den Meistbietenden öffentlich versteigert, und um 4 Uhr bei erreicht werdendem Schätzungspreist, sogleich endgültig zugeschla- gen. — Mannheim, den 1. Juni 1838. Großh. Bürgermeisteramt. Jolly Schubauer. [45]3 Mannheim. Donnerstag den 28. d. Nachmittags 3 Uhr, wird das dem hiesigen Bürger und Handelsmann Mayer Ullmann zugehörige Haus dahier im Quadrat Lit. E 3 No.8 im Wege gerichtlichen Zugriffs auf dem Rathbause an den Meistbietenden öffentlich versteigert, und um 4 Uhr, wenn der Schätzungs- Preis erreicht wird , sogleich endgültig zugeschlagen. Mannheim, den 1. Juni 1838. Großh. Bürgermeisteramt. Jolly. Schubauer. [50]l Schwabhausen. Im Wege gerichtlichen Zugriffe- werden dem hiesigen Bürger und Dauer Andreas Pfeil nachbefchriebene Liegenschaften, Donnerstag, den 12. künftigen Mo- natö, Mittags 12Ubr, im Gasthaus zum Lamm, zu Sigenthum versteigert, und bei erzieltem Schätzungspreis endgültig zugeschlagen. No. Ml. Rth. Tar fl. 5.-Ein einstöckiges HauS sammt Scheune, mit Hofraith-Zu- gehörde, neben Lorenz Behring» und Martin Pfeil, in der Mittelgaffe 600 No. Vtl.Rth. Tax ff. 2383. 3 ü Acker im ErbliSacker, nebm^ 86. Ochsenwirth Schanzenbach 93 2663. - 25| Acker im hintern Lerchenberg, neben Joh. Peter Hrt- tinger und dem Weg 26 3779. — 32 Acker im Hirtrnhorsten, neben Joh. Riegler 16 4109. 1 — Acker im Börthlein, neben Gg. Frank, Schmiedt 5 4249. 1 3 Acker im Kopprlhölzlein, neben Peter Weber „ 10 4260. — 37 Acker allda, neben Michael - Quenzer 7 4178. — 22 Acker im Goffenacker, neben Joh. Riegler u. Mich. Bauer 5 1329. — 26 Acker in der großen Eichen, neben Gg. Frank» Schmiedt, und Joh. Riegler 5 5727. — 5f Wiesen im Brühl, neben 5607. Gg. Mich. Hezlcr 11 517.— 8 SLiesen im Kochenbaum, neben Gg. Pfeilen 8 6520. — 10 Wiesen im Sonst«, neben Martin Pfeil 10 271. — 23 Acker im Grund, neben Bürgermeister Ehrli 29 5020. — 4 GraS- und Baumgarten im Grund, neben Jak. Blefch 8 4416. — 2 Krautgarten im Brühl, neben Christoph Knörtzer 4 5474. — H Wiest« in den Thomaswis- stn, neben Martin Pfeil 3 4544. — 3 Krautgarten im Schaafgar- 45. ten, neben Vak. Riegler 6 6108. — 6 Wiest« im Stüblein, neben Gg. Mich. Hezler 6 Summa 852 Schwabhausen den 12. Juni 1838. Bürgermeister Ehrly. vör. Bundschuh, Rthschbr. [50]l Wagenschwend. Zufolge gericht. lichcr Verfügung vom 31. Mai dieses JahrS, No. 5074, des großherzogl. Bezirksamts Eber« dach, sollen die dem diesigen Bürger und Land, wirth Valentin Link Wttwer zugehörigen Gebäude und andere Liegenschaften im Zwangs« wege öffentlich versteigert werden, wozu man Donnerstag den 5. Juli l. I., Nachmittags 2 Uhr, in der Behausung deS Bürgermeisters dahier, festgesetzt hat. Der Versteigerung wird ausgeftht: 1. Ein einstöckiges Wohnhaus mit Stallungen, 333 oben im Orte, No.3, «ins. eigener Gras - hnd Baumgarten, ands. der Weg und Valentin Mü»ch's Wwe. 2 . 18 Ruth. Baumgarten beim Haus, eins. Valentin Münch's Wwe., ands. das Haus. 1 Vrtl. 10 Ruth. Gras- und Baumgarten beim HauS, eins. Valentin Münch's Wwe., ands. Franz Brcnneis. 4. 1 Vrtl. 8 Ruth. Garten und Ackerland, neben am Haus, eins. Valentin Münch's Wwe., ants. Joh. Mich. Schmitt. 5. 1 Vrtl. Wiesen, Dorfwicse, eins. Valentin Münch's Wwe-, ands. Rodcrncr Weg. 6 . 1 Morg. Ackerland im Gerech-Gewann, eins. Heumatten, ands. Franz Brenneis. 7. 2 Morgen Wald resp. Oedung, im Gerach, eins. Heumatten» ands. Valentin Münch'S Wwe. 8 . 6 Morgen Wald, Schwanenwald, eins. Bürgermeister Zimmermann, ands. FranzBrennriS. 9 . 3 MorgenWald in der Streuheumatte, eins. Valentin Münch's Wwe., ands. Franz BrenneiS. 10 . 2 Vrtl. ditto daselbst, eins. Val. Weis Wwe. ands. Franz Brenneis und Münch's Wwe. 11 . 1 Morgen ditto in 2 Stücke grtheilt, im Berg, eins, der fürstlich Leiningcnschc Herrschaftswald, ands. der Heuweg. 12 . 1 Morgen 2 Vrtl. Streuheumatten, «ins. Bürgermeister Zimmermann, ands. Valentin Weis Wwe. 13. 4 Morgen 2 Vrtl. Acker, Mauerackcrge- wana, eins. Franz Bieler, ands. Val. Weis Wwe. 14. 20 Ruth, oder die Hälfte von 40 Ruth. Wald, im Berg, eins. Bürgermeister Zimmermann ands. Michael Schnaz. hiezu ladet man die Liebhaber mit dem Bemerken ein, daß der Zuschlag erfolge, wenn der SchätzungSpreis erreicht wird. Wagenschwcnd, am 5. 3uni 1838. Da« Bürgermeisteramt. Zimmermann. [50]1 Eberbach. Auf Antrag der Franz Dams Erben von Balsbach werden Samstag den 30. Juni l. I. Vormittags 11 Uhr, folgende denselben anerfallene Liegenschaften der Erbtheilung wegen, auf dem Gemeindehaus zu Balsbach unter Vorbehalt obervormundschaftlicher Genehmigung, öffentlich versteigert: 1. Ein einstöckiges Wohnhaus mit Scheuer und Stallung, unter einem Dach, nebst zwei kleinen Pstanz- und Baumgärten, ringsum von eigenen Feldgütern be- gränzt. 2. ungefähr 3 Morgen Acker im WäldleinS- Gewann, beim Haus, neben Philipp Bansbach von Wagenschwend und der Straße. 3. ungefähr ll Morgen Acker in der krummen Ackergewann, auf Wagenschwender Gemarkung, beiderseits neben Johann Galen. 4. ungefähr t| Vrtl. Wiese in den Heerd- gaß-Wieseu, neben Franz Roos und dem gemeinen Weg. 5. ungefähr 1s Vrtl. in den Lohwiesen, neben Johannes Müller, beiderseits. Die weitern Bedingungen werden am Tage der Versteigerung bekannt gemacht werden. Eberbach, den 11 Jvni 1838. Großh Amtsrevisorat. Der Theilungskommiffär. Neuer. s50s1 Sulzbach, Amts Wrinheim. Im Wege gerichtlichen Zugriffe werden Mittwoch den 25 Juli l. I, Nachmittags 1 Uhr, dem Georg Seiler, Bürger und Musikant dahier 3VierteI 12Ruthen Wingert und Acker'auf'm Ohrenberg neben Johannes Herzet und Mich. Grünewald sub No. 278. dahier auf dem Rathhauft öffentlich auf Eigenthum »ersteigt, wo sogleich der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn der SchätzungSpreis erreicht wird. Sulzbach dra 18. Juni 1838. Der Bürgermeister Wohlfarth. Wt. Wohlfarth. [49]2 Ro. 2301. Mannheim. Das diesjährige Heugraü von den nachgrnannlen Herr, fchafllichen Wiesen wird an den unten bezeich- neten Lagen jedesmal von Morgens 8 Uhr zu Brühl lm WirthShauS zum Ochsen an die Meistbietenden Loosweist öffentlich versteigert. 334 a, Montag und Dienstag den 25 und 26 Ju» ni von den Koller, Kronenbergrr, Sprau- lach und Fasanerie-Wiesen, dann von einer Wiese im Edinger Riedt. h. Mittwoch den 27 von den Backofenwörlhs SViescn und dem Seckenheimer Riedt, Auswärtige Steigerer baden sich bei der Versteigerung mit legalen Vermögens Zeugnissen auszuwelsen und diejenigen welche aus Auftrag für einen andern steigern wollen, müssen mit ei, ner vom Bügcrmeisteramt beglaubigten Vollmacht versehen sein. Mannheim den 18. Juni 1838. Großb. Domänen-Bcrwaltung. A. A. A n d r i a n o. [4833 Breitenbronn. (Bauaccord.) Zu Breitenbronn, AmtS Mosbach, wird die evan« gel. Kirche neu erbaut, und der Kostenaufwand für die Maurerarbeit in Betrag zu 3165 fl. 54kr. Steinhauerarbeit Zimmerarbeit » » Schreinerarbeir » » Schlofferarbeit > » Glaserarbeit » » Schieferdeckerarb. > » Tüncherarbcit » » Zusammen mit 993 1477 252 224 287 174 116 3 19 19 8 36 24 26 6691 fl. 9 kr. Mittwoch den 11. Juli l. 3>, VormiktagS um 10 Uhr, i» loco Breitenbronn im Abstreich öffentlich ver. steigert werden. Accordanten des Ganzen oder einzelner Bau- theil« haben Vermögens, und Befähigungkzeug» niffr für sich brizubringen, und können die Bau» risse und Kostrnüberschlägr vor oder bei der Versteigerung bei dem Unterzeichneten Kirchenge» meindrrath einsehen. Breitenbronn den 8. Juni 1838. Der evangel. Kirchengemeindcrath. K. H Schumacher, Pfr. Hillengaß, Dürgermstr. Stadler. Naber. Strch. D ienstnachrichten. Der erledigte katholische Filialschuldienst in Wittlekofcn, AmtS Bonndorf, ist dem Schul, kandidaten Jakob Stritt von Grafenhausen, bisherigen Schulvcrwalter in Glashütte, ,Amts Bonndorf, übertragen worden. Die fürstlich Leiningcnsche Präsentation deS Schulkandidatrn Adam Sch ner aus Buchen, bisherigen Unterlehrers zu Mudau, auf den erledigten katholischen Schul-, Meßner- und Or- ganistendiensi zu Unterneudorf, Amts Buchen, hat die Slaatsgenehmigung erhalten. Der erledigte kath. Schul-, Meßner- u.Orga» nistendienst zu Stollhofrn, Oberamts Rastadt, ist dem Schullehrer Anton Droll zu Leiberstung, AmtS Bühlj, übertragen, und dadurch der kath «schul-, Meßner- und Organisttkokenst zu Leiberstung, mit dem gesetzl. regulirten Dienst- einkommen von 140fl. jährlich, nebst freier Woh» nung und dem Schulgelde, welches bei einer Zahl von etwa 76 Schulkindern auf 1 fl. jähr, lich für jedes Kind festgesetzt ist, erledigt wor» den. Die Kompetenten um den letztgenannten Schuldienst haben sich nach Maßgabe der Verordnung vom 7, Zuli 1836, Regierungsblatt No. 38, durch ihre Bezirksschulvisitaturen bei der Bezirksschulvisitalur Bühl zu Steinbach, innerhalb 4 Wochen zu melden. Durch das am 2. Juni d. I. erfolgte Ableben des Schullehrers Nikolaus Schmitt ist die evang. Schulstellc zu Mauer, Schulbezirks Neckargemünd, mit dem neu rcgulirten Gehalt von 175fl. nebst freier Wohnung und dem Schulgelde ä 45 kr. von jedem Schulkind, in Er» ledigung gekommen. Die Bewerber um dieselbe hoben sich nach Maßgabe der Verordnung vom 7. Juli 1836, Nggsbl. vom 3. Aug. 1836, No. 38, bei der Grund- und Patronats- Herrschaft Göler von Ravensburg binnen vier Wochen zu melden Durch die Berufung deS Schullehrers Johann Wilhelm Herr auf die Schulstelle zu Wittlingen, ist der evangelische Schuldienst zu Schallbach, Schulbezirks Lörrach, mit drr neu regulirtcn Besoldung von 141 fl. 40 kr. nebst freier Wohnung und dem Schulgeld a 36 kr. von jedem Schulkind in Erledigung gekommen. Die Bewerber um denselben haben sich nachMaasgabr der Verordnung vom 7. Juli 1836 (Rggsbltt vom 3. August 1836 No. 38.) binnen 4 Wo» chen bei ihren Brzirksschulvisitaturen zu mel» den. Hierzu die Beilage No. 23. Mannheim, Buchdruckerei des kath. Bürgeihospital». Rud. Schlicht, Redaetrm