Mit Großh. Badischem gnädigstem Privilegium. Nro. 22. Samstag, den 27. Mai, 1820. w eooooooooooooccoooooeooooQ | oo | OQooooPoo Q OQO < aoo o oo oo a o a e> ooaeaoaeaoooa ** Obrigkeitliche Bekanntmachungen. Schulden-Liquidationen. Andurch werden alle diejenigen, welche an folgend« Personen etwas zu fordern haben, unter dem Präjudiz , von der vorhandenen Masse sonst mit ihren Forderungen ausgeschlossen zu werden, zur Liquidation derselben vorgeladen. — Aus dem Bezirksamt Lahr. 0 ) zu Friesenheim, an den verstorbenen israelr- tischen HandelSmann Jsack Falver, auf Montag den »2. Juni d. I. vor dem Theilungs > Commissariat in dem Sonnenwlrthshause zu Friesenheim; wobei man einen Borgvergleich zu erzielen hofft. (,) zu Nonnenweyer, an den in Gant erkannten Vogt Schiff, auf Donnerstag den 6. Juni d. I. vor dem Theilungs Commissar in dem StubenwirthShause zu Nonnenweyer; wobei man einen Borg - und Nachlaßvergleich versuchen wird. Bezirksamt Tryberg. (>) zu Guttenbach, an den in Gant gerathenen UKrenmacher Joseph Kern, auf Montag den 5 . Juni d. I. vor Großh. Amtsrevisorat zu Tryberg. (>) zu Scbonach, an die Wirtwe des Blassus BruggerS, Kreszrnzia Hock, auf Mittwoch den 7ten Juni d. I. vor Großh. Amtsrevisorat zu Tryberg. Oberamt Hohen geroldseck. ( a ) zu HohengeroldSeck, an den für zahlungsunfähig erklärten Handelsmann Johann Bernhard Beck, auf Montag den 7. August d. I. vor Großherzoglich Badischem Oberamt dahier. Oberamt Offen bürg. ( 3 ) zu Marlen, an den in Gant erkannten Joh. Hügel des dritten, Burgers allda, auf Samstag den 3 . Juni d I vor der TheNungS- Commission in dem Adlerwirthshaus« zu Marlen. Bezirksamt Villingen. (1) zu Villingen, an den verstorbenen hiesigen Löwenwirth Joseph Anton Held, auf Freitag den 9. Juni d. I. Vormittas um 9 Uhr, in dem Gasthaus« zum Löwen in Villingen. (>) zu Villingen, an den in Gant gerathenen Metzger Johann Sigwart, auf Dienstag den » 3 . Juni d. I. auf der AmtSrevisoratS - Kanzlei daselbst. ( 3 ) zu Villingen, an den Joseph Be»t, welcher sich für zahlungsunfähig erklärt hat auf Montag den 29. Mai d. I. bei dem Großh. Amtsrevisorat dahier. Kauf-Antrag e. (») Offenburg. sWeinversteiqerung.^ In Ge» mäßheit hoher Anordnung, werden Samstag den 10. Juni d. I. Morgen- 10 Uhr bei hiesiger Domainen- Verwaltung >5 1/2 Fuder sehr gut gehaltene ,189er Weine zu drei Ohm bis ein Fuder versteigert werden. Wozu die Liebhaber eingeladen werden. Offenburg, den 25. Mai 1820. Großherzogl Domanial - Verwaltung. (>) Offenburg. s Weinhefen - Versteigerung. 3 Samstag den 17 Juni d. I. Morgens um 10 Uhr, werden bei hies. herrschaftlichen Kellerei >t>o Oehmle ,8,9er Weinhefen in Abtheilunqen versteigert werden. Wozu die Liebhaber eingeladen werden. Offenburg, den 20. Mai ,8so. Großherzogl. Domanial - Verwaltung. (>) Schultern. ^Versteigerung.^ Den höher» Beschließungen gemäß wird Samstag den Zlen Junk d. I. Nachmittags 2 Uhr, in dem Bureau der Verwaltung ein Theil der hiesigen Magazins - Norräthe bestehend: In 4 »4 Ohm Wein; 5 Fiertel a Sester 86 Waizen; 29 Frtl. Halbwaizen; 3 Frtl. 2 Sstr. Roggen; ,5 Frtl. Gerst; und 2» Frtl. 2 Sstr. Haber bei dem Meistgebot öffentlich verkauft werden, wozu man die Liebhaber mit dem Bemerken einladet, daß der Wein, so wir die Früchten von guter Qualität und rein gehalten sind. Schuttern, den 2Z. Mai >620. Domanial > Verwaltung. (2) Offen bürg. ^Versteigerung.^ Montag den -rgten dieses, Vormittags um 9 Uhr werden im St. Andreas Hospital dahier die vorhandene Fahrnißstücke des verlebten Pfründners Jakob Schneider, gegen haare Bezahlung öffentlich versteigert werden, als: Kleidungsstücke; Bettwerk; Leiwand; Getüch; und etwas Schreinerwrrk. Offenburg, den »8. Mai »820. GroßherzoglicheS Oberamts - Revisorat. (0 Villingen. sWirthshaus- Verpachtung/) Donnerstags den « 5 . Juni d. I. wird daS Gasthaus zum goldenen Löwen in Villingen samt Bierbrauereirecht, Bierschank und Brandweinbrennerei, mit oder ohne Wirthschafts - Einrichtung auf 9 Jahre an den Meistbiethenden verpachtet werden. Die vortheilhaften Pacht - Bedingnisse sind auf der AmtS - RevisvratS»Kanzlei einzusehrn, und die Pacht- Lustigen werden zu der Verpachtung in das Gasthaus zum goldenen Löwen eingeladen. Villingen, den 20. Mai »820. GroßherzoglicheS Bezirksamt. Bekanntmachungen. Da sich bei der lezten Pachtung deS Salpeter- grabens keine Liebhaber gemeldet haben, so bleibt biS auf weitere höhere Anordnung alles Salpetergraben untersagt; welches in Gemäßheit Oberamtlicher Weisung vom 5 d. M. Nro. 6028. zu jedermanns Wissenschaft gebracht wird. Offenburg, den >8. Mai >820. Großherzoglicher Stadtrath. 0 ) Offenburg, sAnzeige und Empfehlung.^ Unterzeichneter macht hiemit einem hohen Adel und verehrungswürdigen Publikum ergebenst bekannt, daß er sein Logir nunmehr in der Behausung der Frau von Oehlhafen auf der Hauptstraße Nro. b2. bezogen habe, und empfiehlt sich unter dem Versprechen guter und billiger Bedienung zu geneigtem Zuspruche. Zugleich wird hiemit bekannt gemacht, daß bei dieser Wohnung eine geräumige Scheuer sogleich zu ver- mirthen ist. August Bruno, C a n d i t 0 r. (2) Zunswryer. s Nachricht.^ Der Bestände» der Steingrube zu Zunsweyer, Lorenz Rappenecker, macht hiemit bekannt: Daß künftig keine Steine mehr Wagenweise, sondern nach dem Klafter, ( >2 Schuh lang, 6 Schuh breit, und 3 Schuh hoch, Badisches Landmaaß) abgeben werden. Das Klafter mittlere Mauersteine kostet dann 7 fl. Gewölbsteine 6 fl. Um sicher und ohne Aufenthalt laden zu können, wird man wohl thun, wenn man die Steine vorher bestellt. DaS Ausladen hat der Käufer zu besorgen, oder 24 Kreuzer p»^ Klafter zu bezahlen. ( 3 ) O berkirch. sAnzeige.^ Es ist ein gutes Billard mit allen Zugehörden um einen billigen Preis auS freier Hand zu verkaufen; Ausgeber dieses sagt wo. M i s e e l l e n. Der gelehrte Arzt und der kranke Bauer. Bastian. Gott grüß euch, Herr Dokter, hier hätt' ich ein Wasser, ich sollt' ein Laxier haben. Arzt. Ich danke Euch, leeret es hier ins Schau- GlaS. Warum bringt ihr mir euren Urin. Bastian. Damit ihr daraus könnt sehen, wo's mir fehlt. Arzt. Was würde es nutzen, da ihr mir ja schon erklärt habt, was ihr wollt? Bast. Freilich wohl, aber wenn ihr auS dem Wasser sagen könnt, was mir fehlt, so seh' ich, daß ihr ein guter Dokter seyd. Arzt. Ick denke, das beste Zeichen meiner Kunst sey, wenn ich Euch zur Gesundheit helfe. Der Urin ist ein unsicheres Mittel zur Erkennung einer Krankheit, nur in Fiebern von großer Bedeutung ist er anwendbar. Die, die alle Krankheiten aus dem Urin zu erkennen vergeben, sind Charlatans, zu teutsch, Betrüger. Sicherer sind die Kennzeichen aus dem Puls, der Beschaffenheit der Zunge u. s. w. — Weil ihr aber selbst zu mir kömmt, so sagt mir, waS für Beschwerden ihr habt, damit ich aus allem diesem schließen kann, was Ihr für eine Krankheit habt und Euch die passenden Mittel verordne. Bast. Ja wenn ich alles 'rauS sage, so ist's keine Kunst mehr zu sagen, waS ich für eine Krankheit habe. — Nun denn, es thut mir weh auf dem Herz; ich kann keine fette und saure Sachen mehr essen, deß muß ichs mit Respekt wieder hergrben; die Speisen schlagen nicht an mir an; kurz, ick sollte gesäubert sryn, ich habe zu viel Unrarh im Leibe. Arzt. Zeigt mir, wo es Euch schmerzt. — Ci, dort liegt ja der Magen , nicht das Herz; lezteres liegt in der linken Seite der Brust, nicht in der sogenannten Herzgrube. Ich kann Euch das Lariren gar nickt an- rathen, denn dieß entfernt nur Schleim. Galle und unverdaute Stoffe aus dem Magen und den Darmen, die sich durch eigene Zeichen zu erkennen geben. Jyr habt aber einen sehr schwachen Magen, da wäre Euch übel geholfen, wenn man ihn durch Laxirmittel noch mehr schwächen wurde. Oft sind Larir-Mittel sehr zweckmäßig und wohlthätig: oft aber wirkt «in Larir- Mittel besser, wenn man'» zum Fenster hinaus, alS zum Mund hinein schüttet. Bast. So, so, meinet ihr? Ja, Ihr müßt das wissen. Oder sollt' ich etwa eine Ader austhun, ich werde wohl unreines Blut haben? Arzt. Wenn man zu viel Blut hat, dann ist Aderlässen sehr nützlich, diesi hat auch wieder seine eigenen Zeichen; z. B. einen harten, vollen Puls Schwindel, rothes Gesickt u f. w Ihr habt aber ein bleiches Gesicht, kalte Hände, Mattigkeit Da gienge das gute Blut m,t dem bösen heraus; ihr wurdet noch schwächer, euer Magenkrampf würde sich vermehren, ihr könntet noch die Auszehrung bekommen. B a st. Der tausend! Es ist mir ihr habt nicht Unrecht; aber so kann ich es doch auch nicht haben, was muß ick denn anfangen ? Arzt Nun sryd auf dem rechten Wege, wenn Ihr dem Arzt überlasset, was Mnach seinen Kenntnissen und Einsicht zu verordnen für gut findet. Eben dadurch unterscheidet sick der Arzt vom Pfuscher, daß er nicht glaubt, Ader affen und Purgiren und Lariren und wieder Aderlässen und wieder Purgiren und wieder Lariren seyen die einzigen Heilmittel gegen alle Krank. Helten, sondern sie nur verordnet, wenn genügsame Anzeigen vorhanden sind; damit sie nicht schaden statt nutzen. — Um eine Krankheit zu heilen, muß man zuerst die Ursachen aufsuchen. Sagt mir, trinkt Ihr etwa viel Kaffe? Bast. Nein, nicht besonders, nur zweimal des Tages; aber mein Fräuli, 's Anne Babeli trinkt etwa dreimal und dann muß er halt auch helfen. Arzt. Der übermäßige Genuß des Kaffe's wurde von vielen berühmten Aerzten von jeher als ein maqen- schwachendeS Mittel angesehen und er ist gewiß qröß- tentheils die Ursache Eurer Beschwerden. Ich rathe Euch. meidet einige Zeit lang das Getränk und leget die Tabakspfeife auf die Seite, Ihr werdet Euch besser befinden Sckon manche haben mir für diesen Rath gedankt. Für den Anfang indessen will ich Euck ein miaqenüärkendes Mittel reichen. Bast. Was Ihr nickt saget! ES hat-mir schon manchmal geschienen als wenn mir das Kaffe nicht gut wäre. Wa» kann ich aber sonst genießen? Arzt. Haberqrutze, Meblsuppe, Milch ist gesund und nahrhaft Sehet die Berg-Bewohner an, wie sie bis ins hohe Alter gesund und kräftig, deS Arzte« nicht bedürfen. Esset mir Eurer Fran Grundbirnsuppe u. Milch , anstatt Morgens u. Abends Kaffe; 's Anne Babeli wird ihre Barmurterkrampfe auch verlieren. Bast. So, so, die Sacke laßt sich bedenken. Ich sehe wohl ein, euer Nutzen »st's nicht, wenn ich auf diese Art gesund werde. — Noch Eins möchk' ich fragen : Ihr habt vorhin von P f u j ch e r n gesprochen ; wie kann man sie aber von einem guten Dokter unterscheiden? Arzt. Merkt auf! Ein Pfuscher ist vorzüglich dadurch zu erkennen: Er will alle Krankheiten auS dem Urin erkennen; er spricht viel von sympatethischen Mitteln. welch^ör entweder aus Unwissenheit oder aus Betrug thut; er prahlt mit den Kuren, die erge- mackt zu h .ben vorgiebt und tragt sie an allen Wirths- Tiscken zur Sckau (die Tobten aber schweigen ) er macht ein Langes und Breites über euren Kr nheirS- Zusiand, und kramt viel lateinische Brocken aus, die er selbst und Ihr nickt versteht; er verändert nichts in Eurer Diät und Lebensart, und meinet seine Wun- derpillen fegen alles rein; er redet allezeit mit Herabsetzung von andern Aerzten und kann nicht aushören, sich selbst zu lobpreisen. Ein guter Arzt hingegen zeichnet sich aus durch seine Studien; durch Bescheidenheit (nur ein Halbwisser ist stolz;) durch Verschwiegenheit (nur unverständige Weiber waschen und kla- schen; ) durch Mäßigkeit; sorgsame Aufmerksamkeit auf all« Umstände. die aus die Krankheit Einfluß haben; durch treue Besorgung, der sich chm anvertrauenden Kranken; bei ihm heißt es nicht: Der lieber bei dem Weinglas schwitzt, als daß er bei dem Buche sitzt; er redet mit Achtung von guten Aerzten. Kurz, ein guter Arzt, muß em redlicher und gelehrter Mann seyn. Bast. Es wird mir ganz deutlich Aber es qiebt dock auch Leut', die bei denen gesund werden, die wie Pfuscker ausseben. Arzt. Manche Krankheiten heilt die gute Natur, dann muß das Arzneimittel Schuld seyn; manche brauchen Zeit um geheilt zu werden; nähert sich nun eine Krankheit der Entscheidung und wendet man sich an einen andern Arzt, so heißt es: dieser hat in Tagen geheilt, was der vorige m >4 Tagen nickt konnte; manchmal kann auch einer das treffende M-ttel errathen, oder wenigstens ganz unschädliche u unwirkiame Mittel geben, dann m -ffen es die Arzneimittel qethan haben. Darum wen» rhc krank werdet. so bedenket das Ende und wendet euch lieber an einen braven und gelehrten Arzt, als an einen Quacksalber und ihr werdet immer klug dabei fahren. Bast. Es dünkt mich ihr habt keine üble Meinung, das D>ng laßt sich bedenken — Nun, eine Larirung Hab' ick letzt nicht. aber ich bin dock wohlfeil weggt- kommen. Nichts für übel. Ich wünsch' «ine gute Nacht Herr Dokter! — \ W5CO 88 Charade. Aller Orthografie zum Schreken Wird nun de» Räthsel verwegenstes laut, Muthwillig will eS den Leser neken, Daß die Kritik ihren Ohren nicht traut. Die Erste der Sylben mit Zauber-Gewalten Gürtet um Geister das magische Band, Doch nur im Abglanz von fernen Gestalten Lebt sie allein in der Träume Land. Heimlich in grünender Laube zu blühen Ist im Frühling der Zweiten LooS, Wenn die Schwalben des Spätjahrs ziehen Ringt sie hervor sich aus dunkelm Schoos. Aber mit heißem Liebes - Verlangen Schimmert des ganzen göttlicher Sinn, Glühend im Schaume der Meerfluth empfangen Aller Könige Königin. F. Aenigmatogriphus. De toto constat, se non vidisse parentem. Ventrem cum cauda conteris ipse pede. Cauda - animal mundum, nec quis lsetetur ab illo, Et tarnen absquo vix non cavet omnis homo. Sr. Fremde vom 18. bis 24. Mai. In der Fortuna. Goßweiller, ».Karlsruhe. Koch, Kaufmann von Frankfurt. Miller, Apotheker von Billingen. Weis, Apotheker v. Baden. Röhrig, Kaufmann v. Barmen. FimatS, Kaufm. v. Verviez. Graf von Zech, von Zweibrücken. Aichinger, Kauf- OOO*) mann v. Augsburg. Blachiere, Kaufmann v. Hanau. Gompertz, Kaufmann v. Cölln. Lippmann, Kaufm. von Frankfurt Bonenblust, Kaufmann von Arburg. Freih. v. Hornstein, Malt. Ord. Ritter v. Frankfurt. In der Sonne. Johann Köpfer, Handelsm. von Bernau. Georg Scholl, Student v. Külsheim. Franz Alfred v. Haug, Student v. Rastadt. Wüller und Ledoux, Professoren v. Königöfeld. Rochliz, Ober- Ingenieur von Karlsruhe. Privathaus. Mad. Groß, mit Tochter und Tochtermann Bremsinger, NotariuS v. Straßburg. Kirchenbuchs-Auszüge. Gebern«. De» 19. Mai. Barbara Ludovika; Vater: Joh. Schreiber, Bürger und Strumpfstricker. Den 20. Mai. Franz Anton; Mutter: die ledige Katharina Joggerst. Den 20. Mai. Rosina Karolina; Vater: Martin Bolack, Bürger und Bäcker. Den 23. Mai. Franziska; Mutter: die ledige Anna Maria Algayer, von Säckingen. G»-e traute. Den 25 . Mai. Herr Joseph Gläß, Großh. Badischer Kreis - Steuer - Revisor; mit der ledigen Eleonora Ruth. Gestorben«. Den 23. Mai. Michael Kirner, von Scholach, Glashändler dahier; bb Jahre alt. Den 25 . Mai. M. Ursula, b Jahre 9 Monat, alt; Vater: Mart. Schwarz, Bürger u. Ackersmann. Frucht - Brod - und Fleisch - Preise. Frucht- Preise. S v amstag 20. Mai. Dienstag v. 23. Mai. Fleisch Taxe v. 17. Merz BrodTaxe vom >. Dez. - Fiertel st. kr. st. kr. fl. kr. fl. kr. Das Pf. kr. Weißbrod: kr. Waizen . . . 7 3 o 8 3 o 7 3 o Ochsenfleisch . 7 Loth für . . . I Halbwaizen . b — 5 — b — 5 — Geringeres . — >4 Loth für . . . 2 Korn .... — — — — — — — — Kuhfleisch . . 7 Halbweiß: 2 K für . b Gerst.... 3 3 o — — 3 3 o — — Kalbfleisch . . 7 detto 4 & für . I 2 Welschkorn. . 4 24 — — 4 24 — — Hammelfleisch 8 Schwarz: 2 & für . 4 Haber 7 S. . 3 18 3 — 3 18 3 — Schweinefleisch IO detto 4 hs für . 8 ( Viktualien - Preise.) Rindschmalz 24 kr. Schweineschmalz 20 kr. Butter »5 kr. 9 Eyer für b kr. Herausgegeben, gedruckt und verlegt von Andreas Patsch in Offenburg.