Mit Großh. Badischem gnädigstem Privilegium. Nro. 1 8 . Samstag, den 4. Mai, 1822. ~T - - --- ~ - 1—r—1— r~t—1—1 — i~in~i~i~irinr>riri n ri n r»r>rj ~ i Kreisdirektorial-Bekanntmachung. (K. D. Nro. 6700.) Durch höchstes Staats -Ministerial- Reftript vom 21. Febr. und nach Bekanntmachung beS Großherzogi. Finanz-Ministeriums vom »s. Merz d.J. in dem Regierungs-Blatt vom 22. April Nro. 6. wird eine Prämie von Fünzig und resp. Ein Hundert Dukaten aus der Staats-Kasse demjenigen bewilligt, der eine Maschine zum Waschen des Rhein-Goldsandes erfindet, durch welche ein Mann täglich so viel Gold-'AuS» beute erhält, als nach der bisherigen Art zwei oder drei Goldwascher gewinnen. Dabei sind jedoch folgende nähere Bestimmungen festgesezt: 1. ) Die zu erfindende Maschine muß ihrer Construktion noch so beschaffen seyn, daß sich jeder Goldwäsche» derselben, wie der bisherigen, bequem bedienen kann. 2. ) Die Kosten der Anschaffung einer neuen Maschine dürfen höchsten- das doppelte resp. dreifache der bis» hörigen Anschaffungs-Kosten betragen. 3 . ) Die Waschproben geschehen urkundlich in der Art, daß gewöhnliche Goldwäscher den zum Durchwasch«« ausgesuchten Sand auf der neuen und alten Maschine bearbeiten, und das Resultat ausgenommen wird. Dieses wird demnach mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß man auf Anzeige und Ansuchen allenfallsiger Erfinder die Probe mit ihren Erfindungen veranlassen und daS Resultat alsdann der höheren Beöhrde vorlegen wird. Offenburg, den 27. April 1822. Großherzvgliches Direktorium deS Kinzig - KreiseS. K i r n. vdt. Wohnlich. Obrigkeitliche B Schulden-Liquidationen. Andurch werden alle diejenigen, welche an folgende Persvnrn rrwaS zu fordern haben, unter dem Präjudiz , von der vorhandene» Astasse sonst mit ihren Forderungen ausgeschlossen zu werden, zur Liquidation derselben vorgeladen. — AuS dem Oberanit Offenburg. (2I zu Offenburg, an den in Gant erkannten Konrad Burk, auf Freitag den 24 «ÖM d. I. vor dem Lheil.Commissär in dem städtischen okathssaal« dahier. ekanntmachungen. (>) zu Bohlsbach, an den in Gant erkannten Joseph Siebert, auf Freitag den 24. Mai d.J Vormittags 8 Uhr, vor dem Tkeilungs-Eommiffär in dem SonnenwirrhShause zu BohlSbach. (2) zu Diersburg, an den in Gant erkannten Mathias Ritter , auf Mittwoch den > 5 . Mai d. I. vor der Theil.Commission >m Lindenwirthshause allda. (2) zu Hofweier, an den in Gant erkannten Bürger und Schuster Johann Hogenmüller, jung, auf Freitag den >7. Mai d. I. vor der Theil.Commisiron im Lindenwirthshause zu Hofweier. ueoo •JO ooo" Bekanntmachung. Z« der Nackt v. »o. auf den > >. d. M. wurden zu Königsschaffhausen 2 mit einer Axt bewaffnete Pursche, beide wegen Diebstahl noch nicht lange aus dem Zuchthause zu Fretburg entlassen, aufgegriffen und gefänglich anher «ingeliefert. Bei dem einen, Christian Gvttlieb Hoffmann von Betzgenrindt, Königl. Würtembergischen Oberamls Göppingen , wurde ein blautüchener Mantel, von ziemlick feinem Tuck, mit großem bis auf die Hüfte herabreickendem Aermelkragen, dann einem auf- reckkstehenden von aussen abgesteppten und mit schwarzem Sammet eingefaßten, von innen aber ganz mit Sammet besetzten Halskrag««, gefunden. Dem andern, Zakob Säbele von Denzlingen, wurde ebenfalls ein alter, ziemlich abgetragener hellgrüner Mantel von grobem Tuck abgenommen. Da diese beide Mäntel ohne Zweifel gestohlen sind, so werden sammtlicke Behörden ersucht, die allenfalls hierüber gemachten Anzeigen zum Verfolg der Untersuchung baldgefällig anher gelangen zu lassen. Dabei wird bemerkt, daß Gottlieb Hoffmann nach seinem Wandei buch am 27. Merz zu Lauterburg, am 39. Merz zu Rheinbischoffsheim, am ». April zu Ken- zingen, am 2. zu Waldkirch und am 3 . zu Freiburg gewesen sey. Zugleich wird ein Personsbeschrieb der beiden Jnquisiten beigesezt. Personsbeschrieb des Gottlieb Hoffmann. Derselbe ist 5 ' 4" groß, hat hellbraune Haare und Bart, länglickte Nase, mittler» Mund, graue Augen und ist schmächtigen Körperbaues. Er tragt einen grün- tüchenen Frack mit Sammetkragen von gleicher Farbe und gelben Metallknöpfen, ein roth- gelb- und schwarzgestreiftes Glllet mit Posamentierknöpfen, ein rothes Halstuck mit weißen Dupfen, blautüchene Pantalvns und Schnürstiefel, vornen mit gepreßten Falten, eine russische Kappe mit Wachsleinwand überzogen. Personsbeschrieb teS Jakob Säbele. Derselbe ist 5 ' 6 biS 7" groß, hagerer Statur, «r hat braune Haare und Augenbraunen, graue Augen» blafiigtes Angesicht. Er tragt ein blautückeneS stark gesticktes Jäckchen mit gelben halbrunden Metallknöp- fen, ein rotheS HalSluck mit weißen Dupfen, ein grünlicht- blau - und weißgestreiftes Gillet, grünman- ckesterne lange Hosen, alte zerrissene Stiefel und einen runden Filzhut. Derselbe ist besonders daran kenntlich, daß ihm der kleine Finger der rechten Hand von der Wurzel an fehlt. Altbreisach, den » 5 . April »822. Großherzogliches Bezirksamt. Landesverweisung. Der ledige 53 Jahr« alt« Marguard Laudescker von Wehminaen, Königl. Würtembergischen Oberamks Spaichingen, wurde durch hohes hefgrrichtlicheS Unheil vom » 5 . v. M. Nro. 685 . wegen Cenkubinat und Theil» nähme an Urkundenverfälschung zu vlekwockentlichcr Gefängnißstrafe nebst körperlicher Züchtigung und zu nachheriger Landes.verweisung verunheilt. WaS hlemit unter Beifügung des PersonalbescknebS öffentlich bekannt gemacht wird. Kenzingen, den > 5 . April >822, Großh. Bezirksamt. Personalbeschrieb. Marguard Laudescher mißt 5 ' 2 1/2", ist 53 Jahre alt, hat schwarzbraune schon etwas graue Bauernhaare, hohe Stirne, graue Augen, schwache Auqenbraunen, mittelmäßige spitzige Nase, mittelmäßigen Mund, spitziges Kinn, ovalrunde» Gesicht, emgrfallenr mit Blatternarben überzogene Wangen, etwas grauen Barr, trägt einen dunkelblauen allen einfachen Rock, einen runden alten Filzhut, ein abgetragenes abgeschosseneS Brusttstck von Ribelezeug, alte lange Zwilchhosen und rindledernr Schuhe. Kauf-Anträge. (,) Stadel Hofe». sMühlenversteigerung.^ Die dem Müller Joseph Walz zu Stadelhofen zuständige Mahlmühle mit drei Mahlgangen und einem Schälgang, bestehend in einem zweistöckigten Wohnhaus, samt Scheuer und Wagenschopf, zwei Ställen und 5 aufgemauerten Schweinställen, mit dabei gelegenem ein Viertel großem Gemüßgarten und drei Viertel Wiesen, soll Montags den 20. Mai d. I. Vormittags einer nochmaligen Versteigerung ausgeftzt werden, wobei sich die Liebhaber auf der Mühle selbst einfinden und die Bedingungen dieser zum Leztenmal angeordneten Versteigerung vernehmen können. Oberkirch, den 29. April 1823. Großherzogl. Amtsrevisorat. (2) Allerheiligen. sHolzversteigerung.^ Mitt. wochS den 8. Mai d. I. werten in den Herr ckaftlicken Waldungen de» Forstes Allerheiligen 7Z8 Klafter tan- neneS und 627 Klafter buchenes Sckelterbolz, sodann >61 Klafter Bengelhclz, nebst 842 tannenen Sage- Klötzen öffentlich versteigert. Die Liebhaber zu diesem Holze werden auf gedachten Tag Morgen- 9 Uhr nack Al erheiligen in das Försterhaus eingeladen, und können unterdessen das in den Distrikten an dem Schwabenweg, in dem Grün- denback und in dem Ocksennald befindliche Holz in Augenschein nehmen. Die nähere Bedingungen werten bei der Steigerung bekannt gemacht, unterdessen dienet aber zur vorläufigen Nachricht daß jeder Steigerer hinreichende gerichtlich gefertigte Bürgschaft belzubrmgen habe. OffenbuM^den 24. April 182». GrHM Forst - Inspektion. 7 l (3) Reichenbach. ^Versteigerung.^ Der bürgerlich« Hofbauer Peter Siefert zu Reichenbach laßt sein m, Tbale Reichenbach gelegenes Hofgut, bestehend aus a.) Haus, Hof, Scheuer, Schopf, Trott, Leib, gedünghäusle, mit Kack- und Waschhaus, nebst einem Garten, !>.) 24 3/4 Zeuch Ackerfeld, c. ) 4 Tauen Markfeld, d. ) 12 Haufen leer Rebfeld, e. ) 6 Haufen Feld - Reben; nebst dem zum Hofgute gehörigen Vieh , Heu, Stroh, und Meyerwerk, ic. Montags den b. Mai d.J. Vormittags 8 Uhr in dem Wirrhshause zu Reichenbach aus freier Hand öffentlich versteigern. Gengenbach, den >(,. April 1822. Großherzogi. Amtsrevisorat. Bekanntmachungen. Empfehlung. L. Löwenstein aus Preußen empfiehlt sich in gegenwärtiger Messe zum Erstenmal in seinem Waaren- „ Lager, nemlich: Kattun, ordinäre Sorte zu >2 kr., Mittelsorte zu i b kr., ganz feine Sorte, auf Vergäll gedruckt, zu >8 kr.; sodann eine feine französ. Sorte, 7 Viertel breit, zu 28 kr. — Ferner feine wollene glatte Sawls mit Bortur zu 5 fl., desgleichen gewirkte >0 Viertel breite zu 8 fl. — Eine Sorte kleine Franzen - Tücher zu 3o kr. — Sem Stand ist vor dem Hause des Hrn. Zunftmeister Schmiderrr. Ci) Offenbnrg. ^Empfehlung.) Franz Xaver UVilliurd in der Gerbergaffe empfiehlt sich einem ver- ehrlichen Publikum in seinen selbst fabrizirten Artikeln, als: Seife und Lichter, zu den billigsten Preisen. (») Offen bürg. ^Anzeige.) Bei Joseph Armbruste« in der Steingasse Nro. 248. steht ein schöner Schrottstutzer, ein Säbel u. ein Reitzaum zu verkaufen. (,) Offenburg. ^Anzeige.) Bei ?kccisor Korn- inayer ist eine halbe Zeuch Klee in der Schlößlebuhnd zu verkaufen. (1) Offenburg, f Logisvrrmiethung.) Inder Spitalgasse Nro. 241. ist der untere Stock, bestehend in 4 tapezirren heizbaren Zimmern 2 Nebenzimmern, Kücke, 2 rapezirien heizbaren Mansarde. Zimmern, 3 Kammern, geschlossenem Keller, Scheuer und Stal, lung, leztere auch einzeln zu vermiethen. und bis ,. Juli zu beziehen. Ausgeber dieses sagt von wem. (>) Offenburq. ^Loglsvermiethung.) Inder Gerbergasse Nro. >5g. jst etn Loais im ober» Stock, bestehend in einem Wohn - und Neben» Zimmer nebst Alkes, Küche, Sreicher, Holzplah und Keller zu ver- Miethen, und kann in 14 Tagen bezogen werden. Große Feuersbrunst. Am >. v. M. April zur Mittagsstunde brach z« GaunerSdvrf, drei Posten von Wien auf der Brünner- straß«, und zu WullerSdorf bei Hollabrunn, nächst der Pragerstraße, Feuer aus, und legte beide, sehr und bedeutende Ortschaften in weniger alS 40 W)?l»uten in Schutt und Asche. Schrecklich war d»e Wuth der Flamme, von einem heftigen Winde begünstigt , und am Einhalt oder BekawMung war nicht zu denken. — So geschah es, baj^^Ga»»ierstorf über 200 Hauser, in WullerSdorf » 3 » Hauser, zwei herrschaftliche und t>8 UnterthanS - Scheunen, daun in beiden Orten die Kirchen, Thürme und Schulgebäude in Asche verwandelt wurden, und alle Habftligkeiten der Bewohner, alle Vorräthe in den Kammern und und Scheunen, all ihr Getreide, Holz und Stroh, oll« ihre Früchte und andere Feldbauerzeugnisse, ;a selbst ihre Hausthiere, kurz Alles, was die Armen besaßen, in den Flammen verschwand. Der Jammer ,st gränzen- los; beide Ortschaften bieten das schauderhafteste Bild der Verheerung dar. Mit der Verzweiflung kampfend, ohne Obdach, Nahrung, und die meisten ohne Rock oder Jacke sdi« Bewohner waren größtensbeil» auf dem Felde in der Arbeir) ohne «in Sruckcken Brod für die armen kleinen Kinder, irren die Unglücklichen umher, und erfüllen die Lüfte mit ihrem Wehegeschre«. Aber nicht nur das Elgenkhum und die noihwenbigiten Kleidungsstücke, die Bloße zu decken, und die Mirtel. den Hunger zu stillen, sind dahin. auch viele lheure Personen, Eikern, Kmder, Verwandle tt wurden im Schutte begraben, und WullerSdorf beweint siebzehn, auf eine schreckliche Weift umgekommene Mitmenschen, deren Tod auf das schauderhafteste herbei geführt wurde. So wollte e>n behausier Unrerrhan, Namens Philipp Kraus, als er vom Fette Heren kam, und sein Hau« in Flammen fand. sein, beiden Kinder retten; er stürzte sich, mit eigener Gefabr in d e hell- aufledernde Wohnung , suchte den Knaben von aut, und das Mädchen, mn vier Jahren, aber er kam zu spät; die Kinder waren bereus ni den Flammen um- gekommen. E>n Bindermeister, Leopold Weber, versuchte auf ähnliche Art sein Weib zu retten er «lieg über brennende Balken hinweg, und rief sie unter röd- tender Angst bei ihrem Namen, aber sie hörte ihn ni ht mehr — fie war schon aus das graulichste verbrannr, und nur durch einen Zufall ward er selbst dem Tod entrissen. Eine andere schreckliche Schauder - Scene gieng in der Wohnung eine» KürschnermeisterS, Na. mens Bencdikr Roqqenbauer vor. Erst seit eimaen Wochen verheirather, saß er aerate beim Mittaas- mahle, mit seiner Gattin und Schwiegermutter, a-'s plöhlich über ihm der Boden und die Balken der Stube brannten, das Weib entsprang, Rcggendauer und die woeo 7 2 Schwiegermutter weiften wenigsten» einige Habseligkelten retten, aber vergeben»; keinen Ausweg zur ei. gene» Sicherheit konnten sie mehr gewinnen; beide fanden in den Flammen den Ted, und nur mit Gewalt konnte am folgenden Tage bei der Beerdigung des geliebten Gatten und der theuren Mutter das verzweifelte junge Weib abgehalten werden, sich selbst ein Le«d zuzufügen, und mit in die offenen Gräber zu stürzen. Noch schrecklicher suchte das Schicksal den Fleischer von Wullersdvrf heim; er war in Geschäften abwesend, und.erst im Stande, spät Abends zuruck- zukehren. Fröhlichen Herzens mochte er seyn; denn ehe er noch von dem höchsten Elend, das ihm auf dieser Welt begegnen konnte, die geringste Ahnung hatte, kam er wohlgemuthet über das Feld her; doch wer beschreibt seine Empfindung, als er in den Markt tritt, lauter rauchende Trümmer erblickt, sein Haus auf den Grund niedergebrannt sieht, und — möchte doch ein undurchdringlicher Schleier auf diese Scene fallen: — fein junge»:, hochschwangeres Weib im Rauch erstickt, seine Mutter und beiden Kinder von zwei und drei Jahren lebendig verbrannt, ein Kostmädchen, die Tochter seines Jugendfreundes, zwei junge Dienstmägde und einen Fleischerknecht von brennenden Balken erschlagen, zusammen acht Personen in einem Hause, darunter seine Teuersten auf dieser Erde, entseelt, unter dem Schutt hervorziehen sieht!! — Doch, noch war der Jammer in diesem Orte nicht auf den höchsten Grad gestiegen, wenigstens glaubt der Verfasser dieses Berichts, daß er ihn in der Wohnung des behausten Bürgers Peter Gehringer erreicht habe, denn dort wimmelten sechs kleine Kinder in einer engen Kammer, und Feuersäulen umgaben das »lende Häuschen — der Vater kämpft sich durch die Flammen, rettet die Kinder, giebt sie der in einem glühenden Pfuhl stehenden Mutter, glaubt aber noch Eins zu ver- OOQA missen, sucht, ruft mit schrecklicher Stimme; da er? greift ihn die Flamme mit aller Wuth, «r stürzt z« Boden, das Weib will hinein, dem Manne die helfende Hand zu bieten, doch ist er schon tobt, das Weib wird, am ganzen Leibe brennend, heraus getragen, und stirbt unter lchrecklicher Verzweiflung. Jevt habe« die sechs armen Kiemen weder Eltern, noch Obdach, noch ein Kleidchen, ihre Blöße zu decken, noch ein Stückchen Brod, ihren Hunger zu stillen. Ich lasse den Vorhang fallen, über diese Schrecken- Scenen, und kann nickt weiter schreibe». Mögen dir Herzen der Leser die Jammerbilder selber ausmahlen, meiner zitternden Hand verunglückt die Zeichnung. Kirchenbuchs-Auszüge. G e b o r n e. Den 25 . April. Charlotte, Karoline, Ernestine, Katharine; Vater: Herr August Christian Böhringer, Großherzogl. Badischer Kreis - Revisor. Gestorbene. Den 27. April. Die ledige Maria Anna Sumin, Unterpfründnerin in dem St. Andreas Hospital dahier ; 69 Jahre 10 Monate alt. Den 28. April. Maria Anna HaaS, Wittib, geb. Anich; 72 Jahre alt. Den 28. April. Lorenz Lienert, Bürger und Rebmann; 82 Jahr« alt. Den 29. April. Joh. Baptist Kern, Bürger und Gürtlermeister; 5 b Jahre alt. Den 3 ». April. Joseph Glattfelder, Bürger und Bäckermeister; 40 Jahre alt. Den 3 . Mai. Herr Friedrich August Pfeiffer, Großh. Badischer Kreis - Revisor; 53 Jahre alt. F r u ch t - B r o d - und Fleisch-Preise. Frucht- Preise. Dienstag v. 3 o. April. Sam v. 4 - st a g Mai. Fleisch Tare v. 2b. April. Brod-Tape vom 29. Jan. » Fiertel fl. kr. fl. kr. fl. kr. st. kr. Das Pf. kr. We 1 ßbr 0 d: kr. Waizen . . . 8 — 4 —- 8 — 4 — Ochsenfleisch . 6 7 Seth für . . . 1 Halbwaizen . 4 — 3 Ho 4 — 3 3 o Geringere- . — ,4 Loth für . . 2 Korn .... — — — — — — — — Kuhfieisch . . b Halbweiß: 2 ^ für . 5 { Gerst.... 3 3 o — _ 3 3 b — — Kalbfleisch . . b detto 4 für . 1 I Welschkorn. . 4 — — — 4 — — — Hammelfleisch 7 Schwarz: 2 ’tt für . 3 * Haber 7 S. . 2 42 — 2 42 — — Schweinefleisch 7 detto 4 Ä für . 7 (Viktualien- Preise vom 4. Mai.) Schweineschmalz rb kr. Butter r» kr. >2 Eyer für b kr Herausgegeben, gedruckt und verlegt von Andrea« Patsch. Prei»: vierteljährig 24 kr.