er en Mit Großh. Badischem gnädigstem Privilegium. Obrigkeitliche Bekanntmachungen. Schulden.Liquidationen. Andurch werden alle diejenigen, welche an folgende Personen etwas zu fordern haben, unter dem Präjudiz, von der vorhandenen Masse sonst mit ihren For- derungen ausgeschlossen zu werden, zur Liquidation derselben vorgeladen. — Aus dem Oberamt Offenburg. (>) zu Bohlsbach, an den in Gant erkannten Georg Vokt und an den Nachlaß seiner Frau Theresia Okenfuß, auf Montag den >. Dezember d. I. Morgens 8 Uhr, auf der Oberamts - Kanzlei. (2) zu Zell, an den in Gant erkannten Johann Acker, auf Montag den 24. November d I. Vormittag« 8 Uhr» auf diesseitiger Oberamt» - Kanzlei. (2) zu Niederschopfheim, an den in Gant er kannten Sebastian Ehret, auf Montag den 24. Nov. d. I. Vormittag- 8 Uhr, auf der Oberamts -Kanzlei. ( 3 ) zu Niederschopfheim, an die in Gant erkannte W'ttwe deS Joseph Schmutz, auf Samstag den 29. Nov. d. I. Morgens 8 Uhr auf der Oberamtskanzlei. Bezirksamt Buhl. (2) zu Müllenbach, an die in Gant erkannte Verlassenschaft deS ledig verstorbenen Balthasar Senn, auf Dienstag den > 9 . Nov, d. I. auf der Amtskanzlei. CO Oberkirch. sBekanntmachunq.^ Die Ziehung der Loos Nummern von dem mit höchster Bewi i,q„nq unterm 2g. Jenner d I. der Ausspielung ausgesetzten Kunstqemälde mit einer Uhr, wird Montag den 10.' d. M. dahier statt haben. Oberkirch, den 3 . November 182). GroßherzoglicheS BezirkSaint. Kauf-Anträge. (0 Offenbur q. s Versteigerung.^ Mittwochs den 12. d M. Nachmittags 2 Uhr werden m hiesiger Stadt Kanzlei von den Grundstücken des Sebastian Schirrmann dahier öffentlich versteigert werden: Drei Haufen Reben in der Tagmesse, einerseits Ant. Zimmerer'« Wittwe , andets. Magdalena Gnand; angeschlagen zu bo st. Offenburg, den 3 . November 1823. Großherzoglichrr Stadtraih. (1) Ofsenburq sVersteigerung.^ Mittwochs den >2. d. M Nachmittag« 2 Uhr werden in hiesiger Stadtkanzlei von den Gütern des tn Wien etablirre» hiesigen BürgersohnS und Metzger« Johann Beck freiwillig zu Eiaenrhiim versteigert werden: Eine halbe Jeuch Äcker m der Schlößlebübnd, «iners. Viktoria Beck, anders. Franz Anton Kili, übe« den Zehnten frei: angeschlagen zu >3o st. — Eine viertel« Jeuch in der Lower, einerseits das Spiral, anderseits Michael Bvlenger'S Erben; angeschlagen zu 70 st. Ein Gärtchen auf der Schanz, einerseits Heinrich Doll, anders. Martin Speth angeschlagen zu 20 fl. Offenburg. den g. November > 823 . Großherzoglicher Sladtrath. (0 Oberkirch. s Haii'versteiqerunq ^ Sonnest» wirth Ignaz Mast dahier ist Willens. sein von Hr«. Karl Bernhard Hof erk'ufres zweistöckiqtes HauS an der Hauptstraße und an dem M-rktolatz, gelegen, best i b. d. M. in seinem WirthShause unter annehmliche» Bedingniffen öffentlich versteiqern zu lassen. Unter dem Hause befindet sich ein großer Balken- Keller. Im untern Stock, welcher zastz massiv vo» Frrm-e vom 3i. Okt. bi- 6. No». Stein erbaut ist, befindet sich eine Wohnstube, Küche und Nebenzimmer, sammt dem Hofschen Kaufladen, welcher zur Spezerei- und Tuchhandlung sehr gut geeignet ist. Im zweiten Stock befindet sich eine große schöne Wohnstube, Küche und 3 schöne Nebenzimmer; bei diesem Hause ist Scheuer und Stallung, und ohn- weit vor dem Thore 3 Gärten. Noch ist zu bemerken , daß dieses HauS zur Handlung oder sonstigem Gewerbe sehr gut geeignet ist. Auswärtige Steigerungslustige wollen sich mit Vermögens-Zeugnissen versehen. Verzeichniß drS im Laufe dieser Woche dahier geschlachteten Rindviehs. Joseph Kämmerer. Einen Mastochsen von 892 Pf. Taver Kämmerer. Einen Ochsen von 463 Pf. Ignaz Schreiber. Einen Ochsen von 464 Pf. Jakob Doll. Einen Ochsen von 447, eine Kuh von 22b, eine von 357, eine von 245, ein Rind von 309 Pfund. Martin Männer. Eine Kuh von 460 Pf. Joseph Tritschler. Eine Kuh von 34 > Pf. Anton Schmidt. Eine Kuh von 34 », eine von 87» Pfund. August Kämmerer. Eine Kuh von 291 Pfund. Michael Burk d. j. Eine Kuh von 284 Pfund. Valentin Schmidt. Eine Kuh von 284, eine von 292, eine von 309, eine von 27b Pfund. Landelin KoSmann. Eine Kuh von 27b Pf. Joseph Göhr. Eine Kuh von 274 Pfund. Michael Burk d. ä. Ein Rind von 242 Pf. Offenburg, den 8. November >823. GroßherzoglicheS Oberamt. Bekanntmachungen. (0 Offrnburg. ^Verkauf - Anzeige/I ES ist ein Bierkessel, «in Kühlschiff, eine Mastbütte und sonstige zur Bierbrauerei gehörige Geräthschaften, wie auch «in 33 und «in 20 öhmigeS Faß z» verkaufen; daS Nähere in der Metzgergasse Nro. 222. (2) Offrnburg. sAnzeige.H Bei K. A. Weber in der Hauptgasse Nro. 8. ist von ihm selbst zube- reiteteS ganz feines Lampen- oder Nachtlichter-Oehl zu » fi. 4 kr. die Maaß zu haben. (2) Offenburg. sGarten - Verlehnunq.^ ES ist «in Garten im Schafgäßle, neben Hrn. Handelsmann Stöckle und Mad. Burger, zu verlehen. ( 3 ) Offenburg, fLogiSvermiethung.] In der Hauptgasse Nro. b>. ist ein LoglS, bestehend in drei Zimmern, Küche, Holzplatz und Platz im Keller, zu »rrmrethen, und kann sogleich bezogen werden. Im Adler. Klaußing, Revisor v. Durlach. Lederle, RechtSpraktikant v. Karlsruhe, de Meuron und TroulleS, Stud. v. Neufchatel. Dem. Lerche v. da. Eisenlohr, Student v. Emmendingen. Fauz, Student v. Freiburg. Dem. Virone v. Neufchatel. Gebrüder Balzmüller, Sind. v. Karlsruhe. Sckönling, Kaufmann v. Frankfurt. Rlegert und CuroiS, Studenten v. Heidelberg. Flrursbrim, Kaufmann v. Frankfurt. Brrndvrf, Kaufm. v. Nürnberg. Kirchenrath Sander nebst Schwester v. Karlsruhe. Frau von BlikterSdorf und Fräulein Tochter v. da. Blassin, Kaufmann von Petersburg. Winterhalter, Kaufm. v. da. Lieutenant Schulz und Lieutenant von Ratzenhausen v. Karlsruhe. Fackler v. Villingen. Lieutenant Schmidt v. Karlsruhe. Weis, Mahler v. Baden. Lambert, Kaufmann v. Lahr. Dreyspring, Kaufm. von da. Im Badischen Hof. Krämer, Akademiker v. Karlsruhe. Pyer, Student v. Freiburg. Hörmann, Akademiker v. Rastatt. Bringer, Akademiker v. Heidelberg. Buhlinger, Akademiker v. GernSbach. Glückherr, Srud. v. da. Karger, Akademiker v. Baden. Müller, Akademiker v. Rastatt. Beez, Hofer u. Händel, Akademiker v. Bruchsal. Heweka, Akademiker v. Mannheim. Fischer, Akademiker v. Rastatt. StiedSbibel, Akademiker v. Heidelberg. Im Engel. Hermann, HandelSm v. Neustadt, eizmann, Kaukm. v Griesbach. Susan nebst Frau, HandelSm. v. Möhringen. Stien nebst Frau, Han- delSmann v. Speier. In der Fortuna. Bernulli, Kaufm. v. Basel. Scharf, Kaufm. v. Frankfurt. Trier, Kaufm. v da. Geres, Kaufm. v. Srein, Buchhalter v. Lörrach. General v. Freystetr, General v. Neurn- stein, Geh. Rarh und Lelbmediku» Schrickel, Major v. Kalenberg, Major v. Zech, Rittmeister Henehofer, 1 nebst Dienerschaft, v. Karlsruhe. Bückel, Oberför- l ster v. Ichenheim. Weber, Schul'rhrer v. Griesbach. 1 Müller, Kaufmann v. Hanau. Wunsch. Kaufmann v. Nürnberg. Kaufmann, HandelSm v. Pforzheim. Paupert, Kaufm. v. Frankfurt. Gerstewehl, Kaufmann v. Offenbach. Brechter, Kaufm. v. Frankfurt. Schüler, Kaufmann v. Karlsruhe. Konrad, Student v. Eberbach. Sa erle und Neumonn, Studenren v. Freiburg. Hacker, Kaufm. ». Karlsruhe. Bruderhofer, Verwalter v. Freiburg. Buffa, Kaufm. v. Karlsruhe, indmatker, Partikulier v Waldrbut. In den drei Königen. Bader, Thierarzt v. Landeck. Müller. Lithograph v. Karlsruhe. Trker, Professor, und Deker, Student v. Ovpenau. In der Sonn». Frcidevale. Kaufm. v. Amien. Dcrfiinger v. Donauöschmqen. Eberhard, HandelSm. v. Morbach. Franz. ReiS Süpfie ».Herbst, Stud. ». Karlsruhe. Klose, Landbau - Inspektor». Durlach. wooo 179 M i S c e l l « n. Apologen nach HarSdörfer. ». Ein Sohn nahm Urlaub von seinen Eltern, und bat ven Vater, ihm viel auf die Reise mitzugeben. Die geizige Stiefmutter hingegen rannte dem Galten zu: Wenig sey genug. Dem Vater waren beide lieb. Um Jedes zufrieden zu stellen, sprach er zu seinem Sohne: „Liebes Kind, weil du nun, fremde Länder zu besehen, die Reise anlriktst, und ich nicht wissen kann, ob ich je dich wieder sehe, so will ich zu einem Zehrpfenninge dir mitgeben Wenig und Viel. Glaube wenig, höre viel! Rede wenig, siebe viel! Lehre wenig, lerne viel! Schreibe wenig, lies viel! Widerstreite wenig, erdulde viel! Fürchte wenig, meide viel! Fordre wenig, erfahre viel! Hoffe wenig, erwarte viel! Widerstreite wenig, verzeihe viel! Belache wenig, verschweige viel! Klage wenig, tröste dich viel! Ist wenig, spende viel! Gebeut wenig, arbeite viel! Sündige wenig, bete viel!" — All diesen Lehren kam der fromme Jüngling nach. Er hatte der guten Tag« wenig, allein kr- Nutzens viel. Er kehrte wohl- gemuth zu seinen lieben Eltern und Bekannten, dir viel Freude und wenig Unfall an ihm erlebten. 2. An der Frühlingsfürstin Flora Hofe zogen die Tulpen sehr prächtig und stattlich, alle Tage mit ihren verbrämten, geflammten, geflickten und köstlichen Kleidern auf, und maßten sich großer Edrentitel an. Di« alten Hofdiener schauten diesen fremden Emporkömmlingen mit neidischen Augen nach, und vermochten'« ihnen in Prunk und Pracht nicht gleich zu thun. Nach langer Geduld klagten fle bei der Fürstin Flora, daß sie bisher durch lieblichen Geruch und heilsam« Arzneien gute Dienste geleistet, und sich in Würde und Ansehen zu erhalten gewußt hätten, nun aber erfahren müßten, daß die bunten Tulipanen mir ihrem Farbenflitter, der weder Wehlgeruch düfre. noch irgend Nutzen schaffte, ihnen vorgezegen, sie also ihrer Eltern entsetzt seyen, bei dem Volke in Verachtung kämen u. s. w. Sie baten daher um ihre alten Ehrenflellen, und um AuSschaffuna die'er Fremdlinge. Flora bedachte sich hierüber nicht lang und sagte : Es ist besser, ehrwürdig seyn ohne Ehrenflellen, als unwürdig große Ehrentitel von Unverständigen zu erhalten. 3 . Die Ewigkeit wollte sich mit ihrem grauen Haupte abmahlen lassen und beschäftigte nun mehrere Künstler. Einer mahlte die stetS feuerspeienden Berge. „Sie brennen endlich aus, und vergehen mit der Welt," sprach die Ewigkeit; „ich aber bleibe, die ich bin." — Ein Zweiter mahlte den Phönix, der aus seiner Asche geboren wird. — „Dieser Vogel ist erdichtet," sprach di« Ewigkeit; „mein Wesen aber unveränderlich." — Der Dritte mahlte einen im Feuer lebenden Salamander. „Da« Feuer verlöscht, der Salamander stirbt," sprach die Ewigkeit; „ich aber sterbe nie." — Der Vierte mahlte «ine Schlange mit ihrem Schwanz im Rachen. — „Sieht man nicht Anfang und Ende an ihr?" fragte die Ewigkeit. Der Fünfte sarieb 999999999999000000000000. Häufe Millionen noch auf Millionen", sprach die Ewigkeit; „ihre Zahl erreicht doch meine unendliche Dauer nie!" — Der Sechste mahlte einen Krel«, dessen Anfang und End« nicht zu unterscheiden sind. „Er mag ein Schatten seyn, meines anfang - und endlosen Wesen«, " sprach die Ewigkeit, wenn ihr einen größer» Raum denkt, al« Menschengedanken ;e begreifen. 4 - Ein Mann gewann eine Mau« lieb, und trug sie im Busen. Aber ein Kind sprach zu ihm: Jag« die Mau« fort, ehe sie größer wird und dich beißt. Da« that er. Au« der Mau« ward eine Ratze. Dies« nahm er wieder zu sich, und da« Kind rief: Wirf di« Ratze von dir, ehe sie wächöt und dir schadet. Da verwandelt sich die Ratze in «in schwarzes K ä tz l«i n. Die faßte er nun in seine Arm«. Da« Kind schrie: Entfern« die Katze! Größer kratzt sie dich. Jetzt ward eine Schlange daraus, welche sich zu seiner Freude um seinen Arm ringelte. Schleudre sie hinweg, mahnte das Kind, eh' ihr Stich dich verletzt! Er gehorchte. Da wurde plötzlich au« der Schlange rin Drache. Der Mann wollte sich auf da« Unthier setzen, aber das Kind' schrie laut: Fleuch vor dem Drachen! Er verqiftet dich. — Er that'«, und der Drache ward zum Löwen. Der Mann nähre sich dem Löwen, und da ihn dieser gewaltig erqnff wollte er sich loSreißrn. Umsonst! Da schlug da« Kind auf den Löwen, und der Löwe verwandelte sich wieder zur Mau«, und de« Mann rührte sie nimmer an. r— Der du me nen Be» richt liesest, und vielleicht der D> l tunq hohnlächelst, wisse: der Mann bist du! Da« Kind ist da« Gewissen, die Mau« aber dir schnellwachsende Sünde. Der heil. Vater erwirbt sich täglich durch neue Handlungen der Milde mehr die Liebe und Verehrung de« Volks. Außerdem, daß er die fromme, durch Gregor den Großen (VII.) eingeführte Sitte wieder her- gestellt hat, nach welcher täglich >2 Arme in de» eigenen Zimmern de« Vater« der Christenheit gespeist werten, läßt er auch im Allaemeinen den Zustand der dürftigen .«lasse sein besonderes Augenmerk seyn. Am 17. besuchte er unverwuthet da« Armenspital bei de» Bädern Diokletians, kostete selbst die Speisen und untersuchte genau die Schlafstellen und Kleidungsstücke der Armen. Ein teutscher Reisender schreibt unterm >4. Okt. aus dem römischen Gebiet: „So eben «rzählt man i8o wir, daß der neue Pabst Leo XII. allen wegen politischer Meinungen Verwiesenen oder Verhafteten (in der Landstadt N., in deren Nähe ich eben einen Besuch mache, sitzen allein 5 biö boo in den Gefängnissen) «ine volle Amnestie bewilligt habe. Gott segne ihn, wenn er in solcher Milde fortfährt. Die Stadt Paris bezahlt jährlich 6» Millionen Franken an den Staat, das heißt, die Hälfte von dem Einkommen deS ganzen Königreichs der Niederlande. In finanzieller und staatswirthschaftlicher Hinsicht ist Pari- gleich dem Zehntel von ganz Frankreich. Unter den bemerkungswürdigsten Ausfuhr - Artikeln von PariS für das Jahr 1821 erscheinen die Gegenstände deS Buchhandels mildem Betrage von 2,770,820 Franken, Mode-Arbeiten mit 2,600,000 Fr., künst- liche Blumen mit 460,000 Fr., Gemälde mit 5 bo,ooo Fr., Parfümerie - Maaren mit mehr alS > Million, Porzelan mit >, 83 1,000 Franken, Uhrenmachrr. Arbeit mit mehr als > Million, Gold-Arbeiten und Bijouterien mit 2 Millionen. Der beim Zollamte angegebene Gesammtbetrag des ganzen WertheS der Ausfuhr übersteigt 4b Mill. Fr. Im Vergleich zu 1817 hat sich die Ausfuhr an Seidenstoffen verdoppelt; allein die der seidenen und wollenen Shawls hat sich um die Hälfte vermindert. Am auffallendsten ist das Fallen der Tücher, deren Ausfuhr im Jahr 1819 2,800,000 Fr. an Werth betrug , im Jahr » 8»3 aber mit mehr als 880,000 Fr.; der Uhren - und Juwelenhandel, so wie der Handel mit feinen kurzen Maaren, hat auch um mehr als ein Drittel abgenommen. Die Ausfuhren von PariS haben stch von 1819 bis 1821 um 2 Millionen vermindert. Die Quantität des in der Stadt Paris für den Bedarf ihrer Einwohner innerhalb 24 Stunden durch Maschinen vertheilten Wasser» wird auf 195,198 Hektoliter 7b Liter geschätzt; diese wird geliefert von 65 Röhr- brunnen, 124 Quellbrunnen und 28 Wasserleitungen. Man zählt zu Paris 56 o Bäcker, 355 Metzger oder Bankschlächler, 2 b 3 Viktualienhänder, 927 Restaurateurs , Gasthalter, Speisewirthe oder Garköche, welche für Geld zu essen geben, 825 Pastetenbäcker, Tortenbäcker und Garbräter, 2888 Weinschenken, -465 Spezereihändler, 1767 Obsthändler, wovon mehrere zugleich Gärtner sind, 281 Mehlhändler, 787 L>mo- nadenschenken, 4 >6 Brandweinschenken, 52 Rahm- händler rc., im Ganzen 9761 Personen, welche Laken halten, worin man Lebensrnittel kauft. Außerdem befinden sich hier noch 1749 Milchweiber, die auf freier Straße stehen. Die Zahl der Händlerinnen. welche bedeckte Platze in den Hallen und auf den öffentlichen Plätzen haben, beläuft sich ohngefähr auf 8000. Auflösung der Charade in Nro. 44 . Vergiß mein nicht. Kirchenbuchs - Auszüge. G e b 0 r n e. Den 3 >. Oktober. Magdalena; Vater: Michael Kempf, Bürger und Ackersmann. Den 8i. Oktober. Katharina Elisabetha; Vater: Johann Schreiber, Bürger und Strumpfweber. Den 3 . Nev. Barbara; Vater: Franz Berner, Bürger und Bäckermeister. Frucht- Brod-und Fleisch-Preise. Frucht. Preise. Dienstag v. 4. Nov. © a m st a 9. 8. Nov g Fleisch Taxe v 25 . Okt. BrodTare vom 25. Oft. 1 Fiertel fl. fr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. Das Pf. kr. Weißbrod: kr. Waizen . . . 8 3 o b — 8 80 6 — Ochsenfleisch . 7 7 Loth . . . f>,r 1 Kernen . . . — — — — — — — — Geringeres . b 14 Loth ... — % Halbwaizen. . 5 — 4 3 o 4 3 o 4 — Kuhfleisch . . b 21 Loth ... — 3 Korn .... — — — — — — — — Kalbfleisch . . 7 1 & 10 Loth . . — b Gerst. . . . 3 1 2 — — 3 K 2 — — Hammelfleisch 5 Halbweiß: 2 & . — 5 Molzer . . . Schweinefleisch 8 detto 4 . — IO Welschkorn. . — — — — 3 — — — Speck geraucht. »4 Schwarz: 2 & . — 4 Haber 7 S. . 2 3 o — 2 18 — — Schweineschm. tb dekto 4 & . — 8 (Viktualien - Preise vom 8 Nov. ) Lichter 17 kr. — Butter i5 kr. — Eyer 4 für 6 kr. Redaktion, Druck und Verlag von Andreas Patsch.