Mit Großh. Badischem gnädigstem Privilegium. v^OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOQOOOOOOaO O O'OOOOOOOO O O CJ O O OOOOO' O t VCl OOOOO^ Nro. 6. Samstag, den 7. Februar, 1824,. ^ooooooeo o oaaeeieooeiooooooooooeoooooooeoooeeieaeeiooieooaea^oeoaooaoooex Obrigkeitliche Bekanntmachungen. Da unserer Aufforderung vom 28. Sept. v. I. ungeachtet, Niemand einen Anspruch auf den Schuldschein geltend gemacht hat, welcher von Joseph Werner zu Ebersweier an Lorenz Jockerst zu Bohlsbach über ein Hundert Gulden im Jahr >822 ausgestellt worden, und verloren gegangen ist, so wird dieser Schuldschein anburch für unwirksam erklärt. Offenburg, den 3 >. Jenner 1824. Großherzogliches Oberamt. Schulden-Liquidationen. Andurch werden alle diejenigen, welche an folgende Personen etwas zu fordern haben, unter dem Präjudiz, von der vorhandenen Masse sonst mit ihren Forderungen ausgeschlossen zu werden, zur Liquidation derselben vorgeladen. — AuS dem Oberamt Hohengeroldseck. (>) zu Schonberg, an den in Gant erkannten Georg Spothelfer, auf Mittwoch den 26. Febr. d. I. Morgens 9 Uhr, auf der Oberamtskanzlei zu Seelbach. (2) zu Steinbach, an den in Gant erkannten Bürger und Webermeister Mathias Fehrenbach, auf Samstag den ,4. Februar d. I. Morgen» um 9 Uhr, auf der OberamkS-Kanzlei zu Seelbach. Kauf-Anträge. CO Offenbur q. ^Versteigerung.^ Wegen eines geschehenen Nachgebotes, werden die am 28. v. M. in dem Schutterwaldcr Gemeindswald versteigerte Holländer-Eichstämme bis Freitag den > 3 . d. M. nochmal« in Steigerung gebracht. Dieses wird mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß die Liebhaber an erwähntem Tage früh 9 Uhr dahier auf diesseitiger Kanzler erscheinen sollen. Offenburg, den 4. Februar ,824. Großh. Forst-Inspektion. (>) Offenburg. ^Versteigerung.^ Dienstag den >0. d. M. werden aus der Verlassenschaft des verstorbenen Hrn. K rrrs - Registrator s Woll^chläger, in dem Hause der Wittwe Broßmer l» vkk Kirchgasse dahier, folgende Artikel gegen gleich baare Zahlung versteigert: Etwas Gold und Silber, Manns - Kleidung und Weißzeug, ein gut konditionirter Flügel von Geiser, Schreinerwerk, worunter ein Sofa, Spiegel, Küchen- geschirr, Faß - und Bandgeschlrr und allerlei sonstiger Hausrath. (2) Kehl. sWirthshausVerpachtung.] Die Erben des verstorbenen alten LammwirthS zu Dorf Kehl sind gesonnen, Montags den >£>. Februar d. I Vormittags »o Uhr daS ihnen zugehorende Wirth shauS zum Pstua. i n Dorf Kehl, mit oder ohne" Wlrkhschasisge. rechtigknt, fammt Scheuer und Stallung , nebst einem ohnqefähr 2 Sester großen Garten» auf einen dreijährigen Bestand versteigern zu lassen. DaS Wirtschaftsgebäude enthä.t unten 3 Zimmer, eine geräumige Küche, mit einem in dieselbe gebenden Pumpbrunnen versehen, so wie ein unter dem ganzen Hause durchlaufender Keller. Der obere Stock enthalt ein geräumiges Gast - und fünf andere Zimmer, nebst ausgedehntem Tanzsaal und großer Bühne. Die Scheuer und die Stallungen sind ganz ne» erbaut, und können allenfalls auch zu Magazinen benützt werden. Die Pachtliebhaber können die Gebäulichkeiten jeder Zeit einseben, und haben sich die Steigliebhaber an 22 besagtem Tag und Stunde zur Steigerung im Lamm dahier einzufinden. Auswärtige Steigerer haben sich über ihr« Vermögensumstände auszuweisen. Sämmtlich« Ortsvorgesehte werden ersucht/ diese- in ihren Gemeinden öffentlich verkünden zu lassen/ wofür sie in verkommenden Fällen gleiche Dienstge- fälligkeit zu erwarte» haben. Dorf Kehl, den 29. Jenner 1824. Das Vogtamt. Verzeichniß deS in dieser Woche dahier geschlachteten Rindviehs. Jakob Doll. Einen Maftochfen von 759 und einen Ochsen von 479 Pfund. Michael Burk d. ä. Einen Mastochsen von 722 Pf. Joseph Kämmerer. Einen Mastochsen von 7 »3 - Sebastian Berger. Einen Mastochsen von 565 - Zkaver Kämmerer. Einen Mastochsen von 564 - Ignaz Schreiber. Einen Ochsen von 54b Pfund. Joseph T r i t s ch l e r. Eine Kuh von » 3 bb Pf. Anton Schmidt. Eine Kuh von Z40 Pfund. Valentin Schmidt. Eine Kuh von 294, eine von 268 und ein Rind von 334 Pfund. Martin Männer. Eine Kuh von 269 Pfund. Offenburg, den 7. Februar »824. Großherzogliches Oberamt. ^ Bekanntmach u n u n, - —„ ~-** 4 *j ö f f en&u r g. sNachricht^ Mnlediges Frauen- I zimmer, 22 Jahre alt, von guter Familie und Sitten, . I I welches französisch spricht und schreibt, jede weibliche I Arbeit vollkommen versteht, den musikalischen Gesang nnt der Guitarre verbindet, in der Blumen-Zeichnung, Geschichte und Geographie ziemlich bewandert ist, wünscht als Gesellschafterin oder Gouvernante bei irgend einer Herrschaft anständig versorgt zu werden. DaS Nähere bei Ausgeber dieses Blattes. X*) Kork. sHauSverkauf.H Ein noch nicht ganz ausqebautes HauS, zu jedem Gewerbe dienlich, an der Landstraße zu Kork gelegen, nebst 2 Sr. Ackerfeld, ist täglich zu sehr billigen Bedingungen zu verkaufen. Bei Färbermeister Wehrle, dem Hause gegen über, ist daS Nähere zu erkundigen. (2) Offen bürg. sLogiS - Vermiethung.^ Joseph Görrmann in der Vorstadt hat ein Logis mit 1 Stube, 2 Nebenzimmern, Küche, Scheuer und Stallung zu vermiethen, und kann biS z 5 . Merz bezogen werden. (>) Offenburg. sLogiSvermiethung.^ In der Wassergaffe, Nro. 33 o. ist ein Logis im ober» Steck zu vermiethen, dieses besteht auS b Zimmern, wovon 4 tapeziert und 5 heizbar sind, einer Kammer, großen Küche, nebst Platz auf dem Speicher, Speisekammer und eigenem Keller. (1) Offenkurg. sLogisvermiethung.) In der Gerbergaffe No. <73. ist ein Logis mit 5 biS f> Zimmer», wovon einige tapeziert und heizbar sind, geschlossenem Keller, Kammer auf dem Speicher, geschlossenem Holzplatz, zu vermiethen, und kann sogleich oder biS s 5 . Merz bezogen werden. Fremde vom 3o. Jenner bis 4 . Febr. Im Adler. Weißhaar, Handelsm. v. Tryberg. Jersen, Kaufm. v. Hanau. Neumaier, Kaufm. v. Mannheim. Schwetz, Partikulier v.Hreiburg. Meng, Kaufm. v. Alpirsbach. Reinert, Apotheker v. Gengenbach. Monier, Offizier v. Besannen. Hr. Dekan nebst Frau v. Bretzmgen. Piere, Kaufmann aus Italien. Eckert, Wirth v. Emmendingen. Mad. Venator v. Bischofsheim. Mad. Steb v. Freiburg. Chamberger, Partikulier v. Baden. Deny, Regisseur v. Koblenz. Mad. Anhvfer v. Salm. Maier, Pfarrer v. Appenweier. Wolf, Handelsmann v. Regingen. Schmidt, Kaufm. v. Erksheim. Janer, Lehrer v. Neuchatel. Im Engel. Arien, Partikulier v. Sckildigheim. Dallos, Handelsm. v. Geneve. Buch, Kaufm v. Gerwill. Tanoli, Kaufmann v. Forno. Zanneti und Gerio, Handelsleute v. Gozano. Im der Fortuna. Schußler, Handelsm. v. Mannheim. Melder, Oberförster v. Rißwill.. Dem. Kämmerer von da. Dem. Brenek v. Karlsruhe. Heß, Kaufm. v. Rödersheim. Laible, Kapitän v. Freiburg. Mancher nebst Frau, Partikulier v. Geneve. Heil- bronner, Kaufm. v. Karlsruhe. Schwand, Kaufm. v. Schweinfurt. Schordan, HandelSm. v. Elberfeld. Heller, Kaufm. v. Basel. Kreihauf, Kaufmann v. Mannheim. Prria, Handelsm. v. Freiburg. Im badischen Hof. Dietrich, CommiS v.Frank, furt. SandhaS, Student v. Haslach. ImTinrn’lcftm Saifer. Schneider, Handelsmann v. Karlsruhe. Scheudeker, Kaufm. v. da. Hag, Handelsmann von da. In den drei Königen. Lenz, Luchfabrikant v. Rvhrdorf. Fischer, Amtsschultheiß v. M'ssenheim. Gersile, Handelsm. v. Augsburg. In der Krone. Mayer, Kaufm. v. Gerwill. Keiner, Gastgeber v. Melingen. Volk, Handelsmann v. Waldturren. Im Schwanen. Armbruster, Kaufm. v.Welfach. Knebel, Handelsm. v. Hergsheim. In der Sonne. Weber, Partikulier v. Rust. Anterosy, Fabrikant v. Villingen. Benoit, Kaufm. v. Straßburg. Deuleus, Kaufm. v. Meynenshafen. Wally, Fabrikant v. Rastatt. Polino, Handelsm. v. Mayland. Müla, Partikulier v. Heidelberg. Ulrich, Kaufm. v. Straßburg. wooo 2 3 M t s c e l l e n. Die Grafen von Eber st ein. Als gegen Kaiser Otto den Großen im Anfang seiner Regierung Viele im Reiche sich erhoben , und er besonders am Oberrhein einen schweren Kampf zu bestehen hatte, waren unter seinen Gegnern die jungen Grafen von Eberstein, drei Brüder, Eberhard, Otto und Ludwig. Nachdem nun Kaiser Otto seine Gegner alle überwunden hatte, zog er auch vor Eberstein, um die Grafen zu züchtigen. Sie aber trotzten seiner Macht, auf ihre feste Burg, und ihren starken Arm sich verlassend. Ueber ein Jahr lang lag da- kaiserliche Heer vor der Veste: oftmals hatte man sie zu stürmen versucht; aber der Ebersteiner scharfes Schwert hatte jeden Sturm blutig zurückgeschlagen. Nun sandte der kaiserliche Feldherr unter dem Vorwand Unterhandlung zu pflegen, Gesandte hinein, um zu erforschen , ob denn noch Vorrath Ha sey, und die Burg nicht ausgehüngert werden könnte. Die Grafen merkten sogleich die List, und ersannen eine bessere, den Feind zu täuschen. Das wenige Korn, daö sie noch hatten, warfen sie über einige Haufen Spreier hin, und ein kleines Faßchen Wein, das noch übrig war, befestigten sie in einem ungeheuer großen hoch oben. Als nun die Gesandten kamen, führten sie diese zuerst auf den Speicher, und zeigten ihnen die großen Kornhaufen; alsdann auch in den Keller, und ließen aus dem großen Faß hoch oben den Wein aus dem Hahnen lustig springen. Da verkündeten die erstaunten Boten dem Kaiser, der eben wieder inS Lager kam, es sey nicht möglich die Veste auszuhüngern, sie hätten noch Frucht und Wein genug. Nun gab man dem Kaiser eine andere List an. wie man die Burg erobern möge: Er solle nach Speier, der nächsten Stadt, ein Turnier auS- fchreiben, und einsweilen die Belagerung nachlässig be- treiben; gewiß kämen dann die Ebersteiner alS kampflustige Ritter auch dahin, um Siegerkränze zu gewinnen. Während der Zeit könnte man dann leicht die Veste erstürmen; denn nur der Grafe» , nicht der Vasallen Tapferkeit sey 4 „ fürchten. Sä geschah also. Da» Turnier nach Speier wurde ausgeschrieben, und die Grafen von Eberstein konnten der Lockung nicht widerstehen, dort den Ehrendank mit ihrem Ritterspeer zu holen, nicht» ahnend vom An. schlag gegen ihre Veste. Auch hob Graf Ludwig, der schönste und jüngste der Brüder, alle andern Kämpfer auS dem Sattel, und erhielt aus den Händen der jüngsten Schwester deä Kaisers, der schönen Prinzessin Hedwig, den ersten Dank — eine goldene Rose. — Auf den Abend mar Bankett und Tanz, und der Kaiser, um die Ebersteiner gewiß zu halten, sprach zu Graf Ludwig: „Ihr, Herr Ritter! sollet heute „ Abend als die Blume der Ritterschaft mit meiner „Schwester den Vortanj thun." Es geschah auch. Aber das Herz der schönen Hedwig ward in Liebe entzündet zu dem tapfern und adelichen Ebersteiner. Und da sie wußte um den Anschlag, daß morgen in aller Frühe sollte ihre Burg gestürmt, und sie selbst dann gefangen genommen werden, verrieth sie es dem, der ihr in wenig Augenblicken lieber geworden war, als selbst ihr kaiserlicher Bruder, beim Tanze. Graf Ludwig, als er dieses vernommen, und in wenig Worten mit seinen Brüdern Rath gepflogen hatte, trat nun - nachdem er die Königin deS Turniers und Balls neben den Thron ihreS kaiserlichen BruderS zurückgeführt hatte, vor diesen hin, und fragte: ob es ihm, nachdem er heute deS Turnier- Preis gewonnen habe, erlaubt sey, für den morgenden Tag «inen neuen Hauptpreis auszusetzen. AlS dieß der Kaiser gern genehmigte, kniet« Graf Ludwig vor die schöne Hedwig, und schüttete hundert Goldgulden in ihren Schooß, und sprach: „Dieser „Preis, holde Jungfrau, möge morgen aus Euren „schönen Händen, der empfangen, der sich alS der „tapferste Ritter bewähren wird! Die Ebersteiner Werften morgen, wie ich hoffe, auch also kämpfen, daß „sie der Huld, dre Ihr ihnen heute bewiesen habt, „ nicht unwürdig sind." — Die schön« Prinzessin sagte erröthend: „So tragt bei dem Kampf, tapferer „Ritter! meine Farbe!" — Der Kaiser aber war voller Vergnügen, daß ihm seine List so gut gelang, die Ebersteiner fest zu halten. Sie jedoch hatten ihn gesucht, dadurch sicher zu machen, und Graf Ludwig- Rede hatte einen ganz andern Sinn. Vom Tanze hinweg, als der ganze Hof sie rm tiefsten Schlaf versunken glaubte, waren sie eilig über den Rhein zurückgeeilt, und auf schnellen .Rossen, und wohl bekannten geheimen Pfaden ihrer Burg zu, w» sie gerade recht ankamen; denn wenig Stunden nach ihrer Ankunft fieng der Sturm an; die Stürmenden aber, in der Meinung, die Veste von Söldlingen ver- theldiget zu finden, fühlten bald, daß der Löwe zu Haus seye, und nicht ungestraft in sein Lager sich brechen lasse. Unterdessen fieng in Speier das Turnier an; man wartete der Ebersteiner, aber sie erschienen nicht. Wohl aber kam mit dem Abend Bothschaft aus dem kaiserlichen Lager: der Sturm auf Eberstein sep abgeschlagen, blutiger und nachrheiliger, alS je zuvor, und ein großer Theil des HeereS sey erschlagen vom Schwerte der Ebersteinschen Helden. Da wurde der Kaiser Otto erfüllt von Verwunderung so kluger und tapferer Helden, ließ ihnen Friede und volle Verzeihung entbieten, und dem Grafen Ludwig — er mochte wähl etwas gemerkt haben — gab er di« Hand seiner Schwester Hedwig. Die goldene Rose aber, die Graf Ludwig gewonnen, wurde ins Wappen von wooo 2 4 Eberstein ausgenommen, und daher ist die Rose in diesem Wappen biS auf diesen Tag. Auch in der Folge war dieß Geschleckt groß und mächtig. Die ehemals reichen Klöster Herrenalb und Frauenalb sind von den Ebersteinern erbaut worden. R. Zwei Polymeter. 1. Das Auge der Geliebten. Wie das heitere, unendlich tiefe Meer seinen Schooß milde offner, und man keinen Grund erfinden mag; sondern Du immer tiefer und tiefer in dieses glänzende Naß tauchest; so Ihr Auge. Du schauest hinein und die Wellen der Liebe schlagen heraus, umfangen dick, ziehen dich hinab und wenn Du wähnest ein Ende dieses KrystaUS zu finden; so irrest Du sehr, denn bodenlos wie das göttliche Meer und unbegränzt wie der ewige Himmel ist seine Liebe und Mlldigkeit. 2 . Das Lächeln der Geliebten. Wie die Sonne feurig und glänzend in vollem Tage ihr Bild rückstrahlet im Meere, wie der Mond milde und sanft bei heiterer Nacht auf stillen Flurhen gehet; so Ihr Lächeln. Feurig und milde zugleich gießet eS aus Liebe und Reiz. Und was die Natur nickt auf einmal Hervorbringen darf, das ziehet schön gepaaret über ihr liebliches Antlitz und weilet gerne bei ihr; weil nirgend-, v himmlisches Läckel», du besser deine irrdische Heimath hienieden finden magst, alS gerade bei ihr. v. L. Kirchenbuchs - Auszüge. G e b o r n e. Den 3 >. Jenner. Maria Anna Franziska; Vater: Leopold Lilterst, Burger und Secklermeister. Den b. Februar. Franz Theodor; Varer: Michael Burgert, Bürger und Schneidermeister. Getraute. Den 5 . Februar. Der Wittwer Johann Adam Huber, Bürger und Sattlermeister, mit der ledigen Theresia Elattfelder. Gestorbene. Den 27. Jenner. Joseph Anton, >9 Tage alt; unehelich. Den 28. Jenner. Jakobea Heid, 84 Jahre alt; des weiland Johann Heid, hiesigen Bürgers und Tag- löhnerS, hinterlassene Wiktwe. Den 29. Jenner. Maria Anna, » Jahr 3 Monate alt; unehelich. Den 3 >. Jen. Joh. Eduard, 4 Jahre 2 Monate alt; Vater: Hyazint Kern, Bürger und Tagwerker. Den ». Februar. Martin Spath, bq Jahre alt; Bürger und Zimmermeister. Den 3 . Febr. Hr. Jolepb Willibald Rindfleisch, 67 Jahre alt; Kontrolleur beim hiesigen Hospital. Den 3 . Febr. Maria Karolina, - Jahr 11 Tage alt; Vater: Lukas Spekert, Bürger u. Hafnermeister. Den 4. Febr. Karl Ludwig, 3 Jahre 8 Monate alt; Vater: Joseph Kili, Bürger und Beckermeister. Frucht- Brod- und Fleisch-Preise. Frucht- Preise. Dienstag v. 3 . Febr. Sam v 7 - st a Febr 3 Fleisch . Taxe v. > 5 . Jan. BrodTare vom 25 . Okt. » Fiertel fi. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. Das Pf. kr. Weißbrod: kr. Waizen . . . b — 5 — b 3 b 5 — Ochsenfleisch . 7 7 Loth . . . für 1 Kernen . . . — — — — Geringeres . b >4 Loth ... — 2 Halbwaizen. . 4 — 3 3 o 4 — 3 3 o Kuhfleisch . . 5 21 Loth ... — 3 Korn .... Kalbfleisch . . 5 10 Loth . . — 6 Gerst.... 3 — — — 3 — — — Hammelfleisch 5 Halbweiß: 2 & . — 5 Molzer . . . Schweinefleisch 8 detto 4 Ä . — IO Welschkorn. . 4 — — — 3 48 — — Sveck geraucht. «4 Schwarz: 2 . — 4 Haber 7 S. . 2 ,8 — ■— 2 ,8 — — Schweineschm. ib detto 4 & . — 8 (Viktualien Preise vom 7. Febr.) Lichter »8 kr. — Butter >3 kr. — Eyer 8 für b kr. Redaktion, Druck und Verlag von Andreas Patsch.