iVochenblatt für die Amtsbezirke Offendueg, Oberkirch, Acheen, Rheinbischofsheim, Kork, Gengenbach, Haslach und Wolfach. M 43. Offenburg, den 28. Oktober 1842. Bekanntmachungen. Wolfach. Nrv. 11953. Für die durch den Brand zu Markdorf verunglückten Einwohner sind im diesseitigen Amtsbezirke nachverzeichnere Unterstützungs-Beiträge durch eine CoUecte eingegangen, und dem Gemeinderath in Markdorf zugesendet worden: Von der Stadt Wolfach.28 fl. 32 kr. » - Schifferschafk Wolfach i . . 27 - — - -- " Gemeinde Schapbach . . . 21 - 57 - " » " Schenkenzell . . 7 - 32 - " " " Bergzell .... 5 - 36 - " " " Kinzigthal . . . 2 - 37 - —:• 93 fl. 14 kr. Wolfach/ den 25. Octvber 1842. Großh. Bad. F. F. Bezirksamt. Fernbach. Offenburg. (Aufforderung.) Nrv. 22299. Joseph Wunsch von Altschweier und Konstantin Seiler aus dem Bühlerthal sollen in einer Untersuchungssache als Zeugen abgehört werden. Da ihr gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt ist/ so werden sie hiemit aufgefordert/ denselben anher anzuzeigen oder sich zu jhrer Einvernahme hier zu stellen. Offenburg/ den 21. Oktober 1842. Großherzogliches Oberamt. Gäßler. Wolfach. (Diebstahl.) In der Nacht vom 7. auf den 8. d. M. wurde mittelst Einsteigens in die Mahlmuhle des Bernhard Dieterle zu Langenbach entwendet: 1) Ein Sester Weißniehl von Walzen in einem zwei Sester haltenden/ schon abgenutzten Zwilchsack/ welcher in der Mitte mit einem v. mit Röthel bezeichnet ist . . . 2 fl. 30 kr. 2) Ein Sester diesjährige Waizenfrucht in einem drei Sester haltenden/ oben mit einem A. mit rothem Faden be- zeichneten Zwilchsacke.2 fl. 30 kr. Wolfach/ den 19. Octvber 1842. Großh. Bad. F. F. Bezirksamt. Fernbach. Ha öl ach. (Diebstahl.) Dem Burger und Landwirth Mathias Kornmaier von Schnellingen wurden in der Nacht vom 18. auf den 19. d. M. auf dem s. g. Ried dahier drei Karste entwendet; an einem derselben ist der rechte Zinken um einen Zoll kürzer/ als der linke. Sämmrliche Karste waren schon ziemlich alt/ und sollen nach der Angabe des Bestohlenen in diesem Frühjahr frisch gegerbt worden sein. Dieses wird hiemit zur Fahndung öffentlich bekannt gemacht. Haslach / am 19. Ocwber 1842. Großh. Bad. F. F. Bezirksamt. Dilger. [1] Offenburg. (Gläubiger- und Schuldner-Aufforderung.) Nro. 1539. Die Vertreter der gesetzlichen Erben des verlebten hiesigen Bürgers u. Gerbers Ignaz Stebel d.j. haben heute gemeinschaftlich mit dem Familienrathe / da sie die Erbschaft für die Kinder nur unter Vorbehalt der Rechts- wohlthat des Erbverzeichniffes anzutreten gesonnen sind/ auf Abhaltung einer öffentlichen Schuldenrichtigstellung angetragen. Es werden demnach alle Diejenigen/ welche Ansprüche und Forderungen an diese Verlassenfthaftsmaffe machen können oder wollen/ hiermit aufgefordert/ solche Samstags den 12. November d.J. vor dem Distrikts-Notar Fr ick in dessen Wohnung dahier um so gewisser anzumelden und zu begründen/ als sonst die Ansprüche und Forderungen der Nichterscheinenden nur auf denjenigen Thcil des Nachlasses erhalten werden/ der nach Befriedigung der Verlassenschasts-Gläubiger auf die Erben gekommen ist. Zugleich werden auch die Masseschuldner aufgefordert/ an demselben Tage ihre Schuldigkeiten richtig zu stellen und an den Curatvr der Erbmasse zu zahlen. Offenburg/ am 21. Octvber 1842. Großherzogliches Oberamt. Kern. Wolfach. (Präklusivbescheid.) Nro. 9466. Alle Gläubiger/ welche ihre Forderungen in der Gant gegen Anton Hug in Wolfach am 10. d. M. nicht angemeldet haben/ werden von der Masse ausgeschlossen. Wolfach/ den 12. August 1842. Großh. Bad. F. F. Bezirksamt. Fernbach. [1] Offenburg. fVermögcns - Absonderung betr.s In Sachen der Walburga Ott/ Ehefrau des Anton Kiefer in Zell/ gegen ihren Ehemann/ wegen Bermögensabsonderung/ wird durch U r t h e i l zu Recht erkannt: Es feie die Ehefrau des Anton Kiefer von Zell/ Walburga geb. Ott/ für berechtigt zu erklären/ ihr Vermögen im Betrage von 700 fl. von dem ihres Ehemannes ab- zusondern/ unter Verfällung des Letztem in sämmtliche dadurch entstandene und entstehende Kosten. V. R. W. Dies wird in Gemäßheit der höchsten Verordnung vom 7. März 1828 Nro. 1163 öffentlich bekannt gemacht. Offcnburg/ den 18. Octvber 1842. Großherzogliches Obcramt. v. Laroche. Haslach. (Autzchobene Mundtvdt-Erklärung.) Nr.9677. Das gegen Jakob Dreyer in Hausach unterm 24. März d. I. Nro. 3237 erlassene Mundtodt-Erkenntniß wurde aufgehoben/ was hiemit öffentlich bekannt gemacht wird. Haslach/ am 27. September 1842. Großh. Bad. F.F. Bezirksamt. Dilger. 330 [1] Wolfach. (Mundlodt - Erklärung.) Nrv. 11857. Der ledige Lorenz Schmid, großjähriger Sohn des Ochsen- wirths und Posthalrers Johann Schmid zu Schapbach, wird wegen Verschwendung im ersten Grade mundtodt erklärt und mit Verweisung auf L. R. S. 513 unter Aufsichtspfiegschaft seines genannten Vaters gestellt. Wolfach, den 22. Octoder 1842. Großh. Bad. F. F. Bezirksamt. Fernbach. s3) Offenburg. (Verbeiständung.) Nr». 21184. Der ledigen Franziska Basler von Zell wurde nach ihrem eigenen Anträge in der Person des Gemeindebürgers Joseph Basler dortselbst ein Beistand gegeben, ohne dessen Beiwirkung sie keine im L. R. S. 499 enthaltenen Rechtsgeschäfte abschlteßen darf; was andurch öffentlich bekannt gemacht wird. Offenburg, den 8. Oktober 1842. Grvßherzvgliches Oberamt. Kern. Schulden - Liquidationen. Andurch werden alle Diejenigen, welche aus was immer für einem Grunde an die Masse nachstehender Personen Ansprüche machen wollen, aufgefordert, solche in der hier unten zum RichrigfteUungö- und Vorzugöverfahren angeordneten Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelden, und zugleich die etwaigen Vorzugsund Unkerpfandsrechte, unter gleichzeitiger Vorlegung der Beweisurkunden und Antretung des Beweises mit andern Beweismitteln, zu bezeichnen, wobei bemerkt wird, daß, in Bezug auf die Bestimmung des Maffepjlegers, Gläubigerausschusses und den etwa zu Stande kommenden Borg- oder Nacylaßvergleich, die Nichterscheinenden als der Mehrheit der Erschienenen beigetreten angesehen werden sollen. Aus dem Bezirksamt Gengenbach: sl) von Oberharmersbach, an den in Gant erkannten Bürger und Taglöhner Simon Maximilian Müller, auf Mittwoch den 21. December d.J., frühe 8 Uhr, in diesseitiger Amtskanzlei. — Aus dem Bezirksamt Rheinbjschofsheim: [13 von Lichtenau, an den in Gant erkannten überschuldeten Kaspar Bleuler, auf Montag den 14. Rovbr. d.J., Morgens 8 Uhr, in diesseitiger Amtökanzlei; wobei bemerkt wird, daß der 29. August d.J. als Tag des Ausbruches der Gant bestimmt ist. Schuldenliquidationen der Auswanderer. Nachstehende Personen haben ihr Ansuchen um Auswan- derungS-Erlaubniß eingereichl. Es werden daher alle Diejenigen, welche aus was immer für einem Grunde eine Forderung an dieselben zu machen haben, aufgefordert, solche in der hier unten bezeichneten Tagfahrt auf der- betreffenden Amtskanzlei um so gewisser anzumelden und zu begründen, als ihnen sonst später nicht mehr zur Befriedigung verholfen werden könnte. — Aus dem Oberaml Offenburg: [2] von Weier, die Gottfried Oehler'schen Eheleute, auf SamStag den 29. d.M., Vormittags 10 Uhr; sl^I von Durbach, die Johannes V vgt'schen und Schuster Dionys Enderle'schen Eheleute, auf Samstag den 5. Nvv. d.J., Morgens 9 Uhr; . . . _ [1] von Rammersweier, Augustin Schmiderer und dessen Ehefrau, so wie die Philipp Kiefer'schen und Joseph Schil- ling'schen Eheleute, auf Samstag den 5. November d. I., Vormittags 8 Uhr. [2] Oberkirch. (Gläubiger-Aufforderung.) Auf den Antrag der Erben der verstarb. Fidel ÄZrandstetter'schen Wittwe, Helena Walz, von Renchen, werden Diejenigen, welche Ansprüche an deren Verlaffenschast haben, aufgefordert, solche am Monrag den 31. d. M., Vormittags 8 Uhr, vor dem Distrikts-Notar zu Renchen anzumelden und zu begründen, indem sie sonst bei der Erbtheilung nicht berücksichtigt werden können. Oberkirch, den 13. October 1842. Grvßhcrzogliches Amtö-Rcvisvrat. Schuster. Offenburg. (Gefundener Mantel.) Es ist in der Nähe hiesiger Stadt ein Mantel gefunden worden. Derjenige, welcher sich als dessen Eigenrhümer auszuweisen vermag, kann denselben dahier ablangen. Offenburg, den 26. October 1842. Das Bürgermeisteramt. Löffler. [ 1 ] Oberkirch. (Nachricht.) Allen denjenigen Handelsleuten, welche den künftigen Nikolaus-Markt hier zu besuchen gedenken, diene zur Nachricht, daß Dienstags den 22. November d.J., Morgens 8 Uhr, auf dem hiesigen Gemeindehause die Ver- loosung der Standplätze vvrgenvmmen wird. Die Nichterscheinenden haben sich die durch ihr Ausbleiben entstehenden Nachtheile selbst zuzuschreiben. Die löblichen Bürgermeisterämter werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Oberkirch, den 22. October 1842. Das Bürgermeisteramt. G. Braun. Landwirthschaftliche Bekanntmachung. Die Hochlöbliche Centralstelle des landwirthschastl. Vereins ist dermalen im Besitz von 6 Sester Staudenkorn, welches zur Abgabe an Leute, die solches anzubauen wünschen, bestimmt ist. Diejenigen Landwirlhe, welche diese Fruchtgattung anzu- pflanzen gesonnen sind, werden eingcladen, ihre Bestellungen sogleich dahier einzureichen. Offenburg, den 26. October 1842. Secretariat der landwirthschastl. Bezirksstelle. Weither. Offenburg. (Kiesbeifuhr - Versteigerung.) Künftigen Mittwoch den 2. November, Nachmittags 2 Uhr, wird im Gasthause zum schwarzen Adler dahier die Beifuhr von p.p. 80 Cubik-Ruthen ungewvrfenem Kies oder Sand zum Ausbau der Eisenbahn in Bvhlsbacher und Windschläger Gemarkung unter paffenden Adtheilungen öffentlich versteigert. Offenburg, den 26. October 1842. Großh. Wasser- u. Straßenbau-Jnspection. Ruoff. st) Kehl. (Materialenlieferung.) Die Lieferung der zur Unterhaltung der Schiffbrücke dahier nöthigen Materialien — in Flecklingen, Balken, Seilwerk, Nägeln und Sendeleisen bestehend — soll für drei Jahre auf dem Soumissionswege an den Wenigstnehmenden begeben werden. Hievon setzt man die desfallsigen Uebernahmslustigen mit der Einladung in Kenntniß, die Lieferungsbedingungen dahier entweder schriftlich oder mündlich zu erheben und hiernach ihre Preisvfferte bis längstens zum 20. k. M. in versiegelten und mit der Bezeichnung "Brücken-Material-Lieferung betreffend" versehenen Schreiben anher kundzugeben. Kehl, den 10. October 1842. Großherzogliches Hauptzollamt. Courtin, Schilling, - Rost, O. I. H.A.V. H.A.C. sl) Kork. (Fahrnißversteigerung.) Die zum Nachlasse des verlebten Apothekers Eduard Reich hier gehörigen Fahrnisse, bestehend m Kleidungsstücken aller Art, werden Montag den 7. November d.J., frühe 8 Uhr, auf hiesigem Gemcindehause gegen baare Zahlung versteigert. Kork, den 19. October 1842.- Großherzogliches Amts-Revisorat. Schweikhart. 331 [1] Lahr. (Fahrniß- Versteigerung.) Aus der Verlaffen- schaft des in Nonnenweier verlebten evangel. Pfarrers Herrn Karl Sevin werden auf den Antrag der Relikten durch den Distrikrs-Nvtar Karl Stuhl folgende Fahrnisse in der Behausung des Erblassers, der Erbtheilung wegen, gegen baare Zahlung öffentlich versteigert werden, als: Mittwoch den 2. November d. I.: Gold und Silber, Manns - und Frauenkleider, Leinwand und Geruch. Donnerstag den 3. November: Bettwerk, Weißzeug, 12 Stücke Leinwand und verschiedenes Küchengeschirr. Freilag den 4. November: Ein neues, vvrzügltch schönes Clavier, mehrere Canapees, verschiedene Commvden und Kleiderkasten, 2 Secreraires, Bettstauen und sonstiges Schreinerwerk. Samstag den 5. November: Neun verschiedene, größiemheils in Eisen gebundene, weingrüne Fässer, das übrige Faß- und Bandgeschirr, Feld- und Handgeschirr und sonstiger Hausrath. Montag den 7. November: Eine Chaise, ein Bernerwagelchen, ein ausgerüsteter Bauernwagen, Porcellan, Zinngejchirr, Spiegel, Glaswerk, ein Pflug mit Egge, eben,« Vorrathe von. Früchten, Heu und Stroh. Mittwoch den 9. November: Die aus 600 Bänden bestehende Bibliothek. Hierzu werden die Liebhaber eingeladen. Die Steigerung wird jeden Tag Morgens 9 Uhr beginnen und Nachmittags 2 Uhr fortgesetzt werden. Lahr, am 19. October 1842. Großherzogl. Amts-Revisor«. Bitkmann. IA Kork. (Liegeyschaftsvcrsteigerung.) Der Erbverthei- lung wegen werden aus dem Nachlasse der verlebten Georg Herrel's Ehefrau, Barbara Graf, von Odelshofen, folgende Objecte, nämlich: a) eine anderthalbstöckige Behausung mit Scheuer, Schopf und Stall, sammt Hof, Hosraithe und Garten — der Platz ca. 1 % Viertel groß — einerseits Johann Hamm, anders. Johann Wurrh, — taxirt zu 800 fl. — d) 2 V 2 Viertel Acker mit % Viertel Graswachs auf dem Lindenfeld, neben Jakob Zockers und Georg Jockers, — taxirt zu 450 fl. — e) 2 Viertel Acker im Schelli, neben Andreas Krieg und Georg Bohleber, — taxwr zu 300 fl. — Freitags den 18. November 8.3., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Gemeindehause in Odelshofen einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. Sobald der Schätzungspreis oder darüber geboren wird, erfolgt der endgültige Zuschlag. Kork, den 17. October 1842. Großherzdgliches Amts - Revisorat. Schweikhart. [2] Kork. (Liegenschaftsvcrsteigerung.) Nach dem Antrag der Interessenten werden aus dem Nachlasse des verlebten Johann Georg Müll hier nachstehende Liegenschaften, als: a) eine anderthalbstöckige Behausung mit Scheuer, Stall rc., nebst Platz und Garten, dieser ca. 1 Viertel groß, neben Jakob Mull und Johann Diebold, — im Werth von 1200 fl. b) 3 Viertel Acker im Kalbsteg, neben Michael JockerS und Georg Müll, im Werth von 300 fl. — c) 10 Viertel Acker und Graswachs im Katzenloch, neben mehreren Ausstößern, im Werth von 1000 fl. — Samstags den 12. November d.J., Nachmittags 2 Uhr, auf dem hiesigen Gemcindehause im Wege der Erbvertheilung öffentlich versteigert werden. , Es erfolgt der Zuschlag, sobald der Schatzungspreis oder darüber geboten sein wird. Kork, den 17. October 1842. Großherzogliches AmtS-Revisörüt. Schweikhart. [3] Offenburg. (Obstbäum.lieferung.) In die hiesige Baumschule sind 1200 Stück Wildstämmchen, und zwar 500 Stück Birnen-, 500 Stück Aepsel- und 200 Stück Pflaumen- Stämmchen, erforderlich. Solche müssen von der Größe sein, daß sie im Frühjahr 18« veredelt werden können. Diejenigen, welche die ganze oder theilweise Lieferung derselben zu übernehmen geneigt sind, werden hiermit eingeladen, sich längstens bis 1. November d. I. unter Angabe der Preise bei Unterzeichneter Stelle zu melden. Offenburg, am 6. October 1842. Der Gemeinderath. Löffler. vät. Kornmayer. [2] Offenburg. (Liegenschaftsversteigerung.) Am Montag den 31. d. M., Nachmittags 2 Uhr, läßt Schneidermeister Joseph Wirth d. j. und seine Tochter erster Che, Agatha Wirft), — diese mit obervormundschaftlicher Erlaubniß — in hiesigem Gemeindehause zu Cigenthum versteigern: 1) eine zweistöckige Behausung nebst Höfte in der Kiefergaffe dahier, einers. Gerbermeister Karl Fischer, anders. Schustermeister Georg Schweiß; 2) ein Gärtle im See, neben Anton Sahl, 3) '/i Zeuch Acker am Rammersweierer Weg, neben Hrn. Handelsmann Battiany und Michael Burg's Erben; 4) V 2 Zeuch Acker allda, neben Anw» Schmiederer und Zunftmeister Langenberger; 5) Vi Zeuch Acker am Nußbuckel, neben Theresia Schwendenmann ; wozu die Liebhaber eingeladen werden. Offenburg, am 18. Oct. 1842. Das Bürgermeisteramt. Löffler. vdt. Kornmayer. [2] Lahr. (Wirthschafts-Verkauf.) Kreuzwirth Ferdinand Rittershofer dahier läßt am Montag den 31. d.M., Nachmittags 2 Uhr, im hiesigen Rathhau,e, mit oder ohne Wirth- schasts-Einrichtung, freiwillig zu Eigenthum versteigern, wenn bis dahin kein Verkauf aus der Hand stattfinden sollte: 1 *4 Sester — ein zweistöckiges Wohnhaus mit Realgast- und Bierwirthschastsrecht zum^Kreuz, Bäckerei, Scheuer, Stallung, vier Kellern, Hofraum, Garten und sonstiger Zugehörde, in der Rappenvorstadt, an der Straße in das Schütter- und Kinzigrhal. Auswärtige Steigerer und Bürgen haben Vermögens- und Leumundszeugnisse beizubringen. Lahr, den 18. October 1842. Das Bürgermeisteramt. Fingado. s2j Schutterwald, O.A. Offeiiburg. (Ver- lausene Kalbin.) Am 10. d. M. ist dem Bierwirth Mathias Lipps von hier eine dreijährige rothscheckige Kalbin von der Heerde auf der Herbstweide entkommen und seither nicht aufgefunden worden. Die löblichen Bürgermeisterämter werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden mit dem Beisatze gefälligst verkünden zu lassen, daß dem Anzeiger eine angemessene Belohnung zugesichert ist. Schutterwald, Den 19. October 1842. Bürgermeisteramt. Burkle. Unterbarmersbch, Amiü-Gengenbach. (Liegenschafts- Versteigerung.) Aus der Verlaffenschast des verlebten Fabrik- Arbeiters Theodor Schackme dahier werden am Montag den 7. November d.J., Vormittags 9 Uhr, auf dem hiesigen Gemeindebause, der Erbvertheilung halber, nachstehende Liegenschaften öffentlich versteigert: 1) Ein zweistöckiges, von Stein erbautes, mit Ziegeln gedecktes Wohnhaus, nebst Scheuer, Stallung, Schopf und 332 Balkenkeller unter einem Dach, im Birach zu Unrerharmers- bach sich befindend, überall sich selbst. 2) Acht Metzle Mattfeld und Hofraiche, vor dem Hause liegend, einerseits die Thalstraße und der Thalbach, anderseits sich selbst. 3) Eine Zeuch Ackerfeld in zwei Beeten und ein halber Sester Garten, beim Hause liegend, einers. Theodor Braun, anderseits sich selbst. Unterharmersbach, den 19. Ottober 1842. BürgermeisteMmt. Damm. vdt. Lehmann, Rathschrbr. Weier, O.A. Offenburq. (Liegenschaftsversteigerung.) Aus der Verlaffenschaft der verstorbenen Johanna v. Reichlin- Meldegg werden am Freitag den 4. November d.J., Nachmittags 1 Uhr, im Schwanenwirthühause dahier, der Erbabtheilung wegen, sämmtliche vorhandene Liegenschaften, bestehend in einem Haus mit Wohn- und Rebenstube, Küche, Keller, Scheuer, Stallung, zwei Schweinställen, Gemüs- und Grasgarten, ferner einer eingehägten Bünd von fünf Zeuch Acker- und einem Morgen Mattfeld, einer öffentlichen Versteigerung zu Eigenkhum ausgesetzk, und zwar die Grundstücke entweder loosweise oder im Ganzen, je nachdem sich Liebhaber einfinden. Die Bedingniffe werden am Steigerungstage eröffnet werden. Weier, am 25. Oktober 1842. Das Bürgermeisteramt. Wacker. Offenburg. (Baumgarten-Verpachtung.) Weil tlr-^ ein Nachgebot erfolgte, so wird der städtische Baumgarten beim Spitalhof nächsten Samstag den 29. d. M., Nachmittags 2 Uhr, in diesseitiger Schreibstube einer nochmaligen Pachtversteigerung ausgesetzt, unter der Bedingung jedoch, daß ein weiteres Nachgebot alsdann nicht mehr angenommen werde. Offenburg, den 26. Oktober 1842. Stadtverrechnung. Schweizer. Hofweier, O.A. Offenburg. (Hausversteigerung.) Am Donnerstag den 3. Novbr. d.J., Nachmittags 2 Uhr, lassen die Erben des verlebten Georg Schimpf ein anderthalbstöckiges Wohnhaus mit Scheuer und Stallungen nebst Genius- und Obstgarten in der Kirchgasse, einers. Amand Ruby, anders. Gemeinderath Kaspar Bayer, der Erbschaststheilung wegen für ein Eigenthum „öffentlich versteigern; wozu man die Liebhaber mit dem Anfugen ein- lader, daß die Bedingungen unmittelbar vor dem Steigerungs- Akt eröffnet werden. Hofweier, den 26. October 1842. A. 21. I. Göpperk, Rathschreiber. slU Neusreistätt, Amts Rhembischofsheim. (Wirths- pausversteigerung.) Der Unterzeichnete läßt wegen Geschäfts- Veränderung am Mittwoch den 9. November d. I. das Wirths- haus zur Rose in Neusreistätt im Wirchshause selbst zu Eigenthum versteigern. Diese Realität, worauf die Schildwirthschastsgerechtigkeit zur Rose sich befindet, besteht an Gebäulichkeiten in einer geräumigen Wirthsstube, zwei Nebenzimmern, einer großen Küche und Kammer im ersten Stock, worunter sich ein Balkenkeller zu ungefähr 30 Fuder Wein befindet. Im zweiten Stock sind ein kleiner Salon, vier tapezierte Zimmer, 2 weitere Zimmer nebst Küche, großen Speichern rc. Hinlängliche Stallungen zu 30 bis 36 Pferden, Scheuer und Heuboden nebst einer Einfahrt. Drei Schweinställe und ein besonderer Kuhstall. Ein extra stehendes Wasch- und Backhaus, worunter ein Keller sich befindet, und ein Pumpbrunnen im Hof. Ungefähr 3 Viertel Gemüs- und Obstgarten hinter dem S , in welchem eine Sommerwirthschaft mit zwei Kegel- i eingerichtet ist. Die Steigerungsbedingungen werden am Versteigerungstage bekannt gemacht, und wenn ein annehmbares Gebot geschieht, wird sogleich ratificirt. Neusreistätt, den 23. Oktober 1842. CH. Engelmayer. Gengenbach. (Fahrnißversteigerung.) Donnerstags den 3. November d.J., Vormittags von 9 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, läßt Unterzeichnete in ihrer Behausung zur Blume folgende Fahrnisse freiwillig gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigern: circa 200 Cenrner Heu und Oehmk, 300 Bund Korn- und Waizenstroh, 250 Scstcr Erdäpfel, zwei Kühe im besten 2ilter, ein großer ausgerüsteter Bauernwagen, sodann Pferdgeschirr und sonstiger Hausrakh. Gengenbach, den 24. Oktober 1842. Blumenwirth Stigler's Wittwe, Franziska geb. Wacker. Bohlsbach, O.A. Offenburg. (Haus- und Fahrniß- Versteigcrung.) Künftigen Mittwoch den 2. nächsten Monats November, Morgens 8 Uhr anfangend, läßt der Unterzeichnete sein anderthalbstöckiges Wohnhaus mit einem großen Obstgarten und sodann folgende Fahrnisse öffentl. versteigern: ^rei gute Zugpferde, ein großer Wagen mit eistrnen sichsen, zwei Wägen mit hölzernen Achsen, 12 Ketten von verschiedener Art, zwei Pflugwägelein, zwei Pfluge, zwei eiserne Eggen, eine hölzerne Egge, Feld- u. Handgeschirr, Faß- und Bandgeschirr, zwei gure Herbstbütten, circa 200 Oehmle Fässer von i bis 25 Oehmle, Schreinwerk, Weißzeug, Küchegeschirr verschiedener Art, circa 100 Centner Heu, 800 Bund Stroh, 400 Stück Futter- wellen, ca. 10 Klafter gespaltenes Scheiterhvlz und etwas Spälterholz, welches für Küfer und Wagner tauglich ist, ein Munerschwein, etwas Dung, 3 Wägen voll Helmen, zwei Wägen voll Repsschoten, eine Wanne und mehrere Sieben. Die löblichen Bürgermeisterämter werden höflich ersucht, dieses in ihren Gemeinden gezällig bekannt zu machen. Bohlsbach, den 26. October 1842. Lorenz Jockerst. Bohlsbach bei Offenburg. (Versteigerung von Webev- handwerksgeschirr.) Künftigen Freitag den 4. Novbr. d.J., Morgens 8 Uhr, läßt Unterzeichneter in seinem Hause zwei Webstühle sammr Zugehörde, ein Spuhlrad, eine Zertelrahme und zwei Hanfhecheln versteigern, wozu er die Liebhaber einladct. Bohlsbach, den 26. October 1842. Johann Guthle. [2] Offenburg. (Mattenversteigerung.) Samstags den 29. dieses Monats, Nachmittags 3 Uhr, werden auf der alten Pfalz dahier . 1 Tauen 2 Viertel 35 Ruthen Mattfeld auf der sogenannten Nachtweide, theils Offenburger und theils Wal- teröweierer Banns, zwischen den städtischen und Jakob Anselmcnt'schen Matten, entweder auf 6 Jahre in Pacht oder zu Eigenthum versteigert. Offenburg, den 19. October 1842. Die Verwaltung. Hessel. [2] Lahr. (Empfehlung.) Mein vorzügliches Mittel zur Vertilgung der Ratten und Mause empfehle ich zur geneigten Abnahme bestens. — Billige Bedienung zusichernd, bemerke ich zugleich, daß beliebige Portionen davon zede Woche durch die Boten Tbuffaint Zerrer und Jakob Engefser von Offenburg bezogen werden können. C. Frey. s2f Offenburg. (Weidenverkauf.) Die Weiden von 70 Stöcken sind zu verkaufen; Ausgeber dieses Bl. sagt von twnu 333 Rammersweier bei Offeiiburg. (Hanf- und Fäffer- Verkauf.) Joseph Schilling hat ungefähr 1500 Schaub Hanf stückweise, so wie 5 Fässer von 16, 20 bis 30 Oehmle billigen Preises zu verkaufen. Offenburg. (Anzeige.) Bis Donnerstag ven 3. k. M. kann in der Branntwein- Brennerei der Unterzeichneten Kartoffel-Abgang (die s.g. Schlempe) das Büttig zu 6 kr. abgegeben werden. Holzllin Hs Comp. [1] Offenburg. (Wohnungs-Vermiethung.) Im Hause Nro. 390 in der Gerbergaffe ist der untere Stock, bestehend in drei heizbaren Zimmern, 2 Küchen, nebst etwas Platz im Keller und Platz zum Holz, ferner zwei Kammern auf dem Speicher, zu vermiechen, und kann sogleich oder bis Weihnachten bezogen werden. Das Nähere bei Oelmüller Henco. [2] Offenburg. (Brennholz-Verkauf.) Einige Klafter Birken- und Eichenholz sind zu verkaufen — von wem 1 sagt Ausgeber dieses Blaues. £1) Offen bürg. (Lehrlingsgesuch.) In einem hiesigen Handlungshause kann ein junger Mensch von guter Erziehung und mit den nöthizen Vvrkenntniffen versehen, als Lehrling Aufnahme finden. Näheres bei der.Redactivn dieses Blattes. Ofsenburg. (Rübenverkquf.) Die Stoppelrüben von % Jeuch sind zu verkaufen — von wem? sagt Ausgeber d. Bl. Bohlsbach. (Versteigerungs-Zurücknahme.) Die im Wochenblatt Nro. 42 auf Montag den 31. d. M. ausgeschriebene Hausversteigernng von den Joseph Jockerst'schen Kindern wird anmit wieder zurückgenommen. [1] Offenburg. (Haushälterin wird gesucht.) Ein solides Frauenzimmer, das einer Haushaltung vorzuftehen vermag und in den nothwendigen weiblichen Arbeiten erfahren ist, wird auf Martini d. I. als Haushälterin gesucht, welcher guter Lohn und gute Behandlung ^gesichert wird. Nähere Auskunft gibt die Redaction dieses Blattes. Elgersweier. (Kuh zu verkaufen.) Eine neumelkige, 5 Jahre alte, zum Fahren abgerichtete, roth u. weiß gescheckte Kuh ist dahier zu verkaufen. Liebhaber erfahren das Nähere bei Gemeinderath Ruf. £1] Offenburg. (Fahrgelegenheit.) Kutscher Jak.Biller von Lahr bringt zur öffentlichen Kenntniß, daß er wieder jeden Freitag Morgens im Gasthause zum Engel dahier an- kommt, von hier nach Kehl und Abends wieder zurück nach Lahr fährt. £1] Kehl)(Empfehlung.) Wilhelm Schmidt, Con- ditor dahier, empfiehlt sich mit allen in sein Fach einschlagenden Artikeln, unter Zusicherung billiger und prompter Bedienung. .. llH Gengenbach. (Verkauf einer Oelpresse und Repsmuhle.) In der Kinzigmühle zu Gengenbach ist eine englische Oelpresse und Repsmühle mit Zugehör, welche in gutem Zustande sind, zu verkaufen. [1] Offenburg. (Clavier-Verkauf oder Dermiethung.) Ein gut conditionirtes Clavier ist entweder zu verkauft» oder zu vermiethen — von wem? sagt die Redaktion dieses Blatte». slj Gengenbach. (Lehrlingsgesuch.) Bei einem hiesigen Bäckermeister kann ein Lehrling Ausnahme finden. Ausgeber dieses Blattes sagt bei welchem. £1} Gengenbach. (Bierbrauerei-Verkauf.) Ein zweistöckiges Wohnhaus mit Bierbrauerei- und Wirthschafts-Ein- richtung und sehr geräumigem Platz nebst sonstiger Zugehörde an einer frequenten Straße, wozu noch 3 Morgen Ackerfeld abgetreten werden können, ist zu verkaufen. Nähere Auskunft ercheilt die Redaction dieses Blattes. [1] Offenburg. (Nachricht.) Die Unterzeichneten beehren sich, ihr Lager von Steinkohlen und Steinkohlengries- Kuchen in empfehlende Erinnerung zu bringen und hiermit die ergebene Anzeige zu verbinden, daß ihre Brückenwage von circa 120 Cenmern Kraft und garantirter Genauigkeit der allgemein beliebigen Benutzung frei steht, wogegen von leeren Wägen, welche blos tharirt werden sollen, per Wagen 12 kr., bei geladenen aber vom Nettogewicht ein halber Kreuzer per Cenmer zu vergüten ist. Reindle SS Brunner. Offenburg. (Rübenverkauf.) Der Rüben-Ertrag auf V 2 Jeuch Acker ist billig zu verkaufen — von wem 1 sagt der Herausgeber dieses Blattes. £1] Offenburg. (Zimmervermiechung.) Zn Nro. 109 an der Hauptstraße rst ein tapeziertes, heizbares Zimmer zu vermiethen. £2) Offenburg. (Anzeige und Empfehlung.) Ich bringe hiermit zur Anzeige, daß ich nunmehr die Metzgerei und Wurstlerei betreibe, womit ich mich dem refp. Publikum unter Versicherung guter Bedienung empfohlen halte. Joseph Doll, Metzgermeister. £2] Offenburg. (Warnung.) Ich warne hier- wf“* 5 * mit Jedermann, meinem Vater, dem verwittweten Spanner Mathias Allgaier, irgend Etwas auf Borg zu geben oder ihm gar Geld zu leihen; indem er kein eigenthüm- liches Vermögen mehr besitzt und ich durchaus keine Zahlung mehr für ihn leiste. Joseph Allgaier, Schloffermeister. Ofsenburg. (Bierbrauerei-Verkauf.) Ein Hau» mit vollständiger Bierbrauerei-Einrichtung und dem Bierwirth- schastsrecht, so wie mit der zum Betrieb der Oekonomie nöthigen Einrichtung, ist zu verkaufen — von wem? sagt Ausgeber dieses Blattes. Allgemeine Dersorgnngs-Anstalt im Großherzogthum Bade». Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnrß, daß die mit der diesseitigen Anstalt verbundene Hinterlegungskaffe fortwährend Gelder in beliebigem Betrage annimmt und dafür dermalen einen Zins von 3 pCt. bezahlt. Karlsruhe, den 11. October 1842. Der Derwaltungsrath. Offenburg. (Hausverkauf.) Ciriak Faist in der Vorstadt ist willens, sein Haus zu verkaufen, weil ihm der Miech- zins zum Theil unrichtig bezahlt wird. £3] Offenburg. (Strohverkauf.) Eine Parthie Kornstroh ist zu verkaufen — von wem t sagt Ausgeber dieses Bl. £3) Offenburg. (Zimmervermiechung.) Bierbrauer Baur hat drei Zimmer zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden können. Kapitalien ausznleihen. £1) Bei der Kaffe des Landkapirels liegen 200 fl. zum Ausleihen bereit. Offenburg, den 27. October 1842. Mersp. £2] Benedikt Leitermann in Fessenbach hat 100 fl. Pfleg- schastsgeld auszuleihen. [3] Vom Heiligenfond in Bohlsbach können 500 fl. auf gesetzliche Versicherung dargeliehen werden. £3) Jakob Lux 2. in LegelShurst hat 1000 bis 1100 fl. Pflegschastsgeld gegen Obligation zu 4% pCt. auszuleiden. Theater in Offenburg. Sonntag den 30. October (zur Eröffnung der Bühne): Ein Prolog; dann folgt: G r > s e l d i s, dramatisches Gedicht ,n fünf Auszügen, von Halm. Dienstag den 1. November: Das Pasquill, oder- Der Minister und der Advokat, zeitgemäßes Schauspiel in vier Abtheilungen, von Freiherrn v. Maltitz. Wolff. 33 » Die Friedhöfe sind bei den Mabomedanern meistens Garten zu vergleichen, in denen die schönsten Blumen ihre Balsamdiiste aushauchen, Zppreffen und andere Bäume kühlenden Schatten verbreiten, sogar oft künstliche Springbrunnen angebracht sind, welche durch ihr angenehmes Murmeln das Auge und Ohr ergötzen. Sie sind dem Muselmanne ein Ort der Freude und der Erholung, wo er nicht selten bei einem Glas Sorbet in behaglicher Ruhe seine Pfeife raucht. Bei uns Christen werden zwar die Friedhöfe auch allmählig mit Blumen und aller Art Bäumen geschmückt; darum sind sie aber uns doch keine Orte des Vergnügens und der geselligen Freude; vielmehr sind sie der Trauer und schmerzhaften Erinnerungen geweiht. Daher ist der Besuch dieser geheiligten Stätte (Leichenzüge abgerechnet) sehr selten. Nur dann und wann wird dieser stille Todlcnhain von Jemand betreten, um die Ruhestätte eines verblichenen Freundes zu besuchen, öderer wird von einem Fremdling in Augenschein genommen, die aufgestellten Grabsteine zu besichtigen und von diesen auf den Geist der Zeit oder des Ortes Kunstsinn zu schließen. Und doch wüßte ich keinen Ort, der uns mehr anzuziehen geeignet wäre, als gerade der Friedhof. Hier ruhen Viele, die einst mit und unter uns gelebt und gewirkt; Viele, die einst Freud' und Leid mit uns gecheilt; Viele, denen wir noch unfern Dank zu zollen verpflichtet sind; ja sogar Biele, an die uns ehemals das Band der Natur und Freundschaft geknüpft hatte. Hier sehen wir unsere wahre Heimach, unser letztes Ziel. Und was sagen uns die vielen Leichensteine und Todtenhugel anders, als: --Sieb' o Mensch, wer du bist, war einst der, so in und unter mir schläft, und wo er ist, wirst auch du bald ein Raub der Verwesung." Nur auf dieser Stätte ist wahre Freiheit, ächte Ruhe, die kein engherziger Gläubiger mehr dir zu rauben wagt. Hier ist jeder Streit geendet, Jedes Tagewerk vollendet; Und kein Leiden und kein Schmerz Foltert mehr das kalte Herz. Hier schweigt die giftige Natter der Derläumdung und des Tadels. Alles achmet Ruhe. Hieher paffen die Worte: Ruhig ist der Todes-Schlummer, Und der Schoost des Grabes kühl; Da stört untre Ruh' kein Kummer, Nicht der Leidenschaften Spiel. Alle Sorgen groß und klein Schlummern ewig mit uns «iu. Ueber untern Hügel schwinget Die Vergessenheit den Stab, Und der Schmähsuchr Stimme dringet Nickt in'S stille, dunkle Grab. Fehler, die «ns einst bestegt. Werden da nicht mehr gerügt. Lüg' mein Herz auch von den Sorgen, Die es gar zu oft emvört, In der Erde Schoost verborgen, Wo Nichts seine Ruhe stört. Kühles Grab! bald nimmst auch iu Mich in deine sanfte Ruh'. Gute und schlimme Jahre. (Chronik.) Anno 1386 ist der Wein in solcher Menge gewachsen, daß es an Geschirren gebrach, und der Wagen voll Wein kaum für 1 fl. verkauft werden mochte. Ein gut Jahr. Anno 1420 da war ein früher Sommer, und war viel Frucht und Wein gewachsen, und haben die Reben im Monat Aprillen geblühet, und hat man zu Pfingsten den Waizen, um Barchvlomäi aber den Herbst geheimset. Der beste Waizen galt nicht mehr das Muth dann 4 fl. und der Roggen 2 fl., und war guter Frieden im Lande. Man fand zeitig Trauben auf St. Margarethentag; in demselben Jahre auf den Herbst fand man Wein, der gut zu trinken war, und war so unwerch, daß man ein volles Faß für ein leeres gab. Wohlfeile. Anno 1426 sind alle Lebensmittel in solcher Masse gerathen, daß der Sester Spelt um 5 Kreuzer und der Eimer Wein um 13 Kreuzer verkauft worden. Und hat man, um ein Stück Geld los zu werden, zweimal zu Mittag im- biffen müssen. Um Martini da blühten die Bäume zum andern Mal. , . Anno 1435 da war eine Weintheure; da galt em Ohm Wein von der Trotte 30 fl. und ein Maaß an dem Zapfen 5 Pf. und der beste Waizen das Muth 5 fl., der Roggen 3, der Sester Bieren um 5, Aepfel um 4, die Rüben auch 4 der Sester. Eine große Kälte. Anno 1438 da kam eine große Kälte vor Lichtmeß, und währet 8 Wochen und war so kalt, daß die Leut zu Tod erfroren, und erfroren die Leut, daß man vielen mußt die Füße abhauen, und ging das Eis über alle Bäch 2 Schuh hoch. Wohl Wein. Anno 1464 da hat man in einem Haus Wein ausgeschenkt, und umsonst; man hat einem noch einen rothen Nessel darzu gegeben, nur daß man den Wein geholt hat, daß man ihn nicht hat dürfen ausfchütten. Anno 1473 da ward ein heißer Sommer, daß das Obst verbrannt aus den Bäumen,' und ward so viel Wein, daß man ihn nicht kunt fassen; man gab 50 und mehr Trauben um einen Pfenning, und ward der Wein fast seiger «.verdarb. Da man zählt 1480, an St. Maria Magdalena Tag, da ward die große Waffersnoth, am Morgen um 7 Uhr Hub sieb das Wasser an auszugießen und währet denselben Tag, und das Wasser nahm viele Brücken hinweg sammt Scheuern und Häusern, das Korn und Wein, auch erlich Hausrath darin', daß ihnen niemand mehr helfen kund, und waren auf der Hauptbruck viel Leut, da sie niederfiel, und falleten bei 14 Mann in das Wasser; doch half ihnen Gott und fromme Leut, daß sie alle herauskamen, bis an 2 Mann, ein Rebmann und ein Müller, hieß Adam, der stund im Wasser bis nach Mittag, doch mußt er ertrinken. Anno 1484 ist der Wein in so großem Ueberfluß gewachsen, daß es an Fässern gefehlt hat; ein Wagen voll Wein ward um 1 fl., ein leeres Faß aber um 3 Goldgulden erkauft. Im folgenden Jahr 1485 aber hat man kaum können wegen Wenige des Weins ein Wagen voll Wein um 20 st. erlangen. Anno 1492 hat die ganze Welt Fried, so ganze 300 Jahr lang kaum einmal geschehen war. Aber es hat nicht lang gewährt. Anno 1496 ward wieder ein guter Herbst, daß man ein Obm Wein um 5 fl. auf den Schlag gab, und von der Trotten um 3 fl. Man gab ein Sester Aepfel um 3 Pfenning und 3 Eier um 1 Pfenning. Anno 1500 am Samstag, nach Unsers Herrn Frohnleich- namstag (20. Juni) hat man gesehen Eiszapfen an ven Reben und ist kein Sommer gewest. Anno 1583 war ein harter und langer Winter; darauf ein heißer und trockener Sommer, denn es hatte 4 Monate lang nicht geregnet. Da man zählt 1514, so geschah in der Wochen vor St. Sebastianüag und in der Wochen darnach, so ein kalter Winter, daß der Rhein zu Strasburg u. Breisach überftoren und man über Rhein gegangen und geritten ist. Anno 1517 war eine Theuere und währet länger dann ein Jahr, und galt ein Sester Waizen 4 fl., der Sester Korn 3 fl. 9 Batzen. Anno 1532 hat der Krieg gegen die Türken seinen Anfang genommen. 33S Anno 1536 war ein so heißer Sommer, daß Bäche und Flüsse vertrockneten. Anno 1537 da war der Winter so gelind, daß man am Tag unseres Herrn Geburt Kranze von Violen gesiochren hat. Kometenjahr. Anno 1539 ist ein Komet erschienen, daraus ist Heunvkh erfolgt, der Wein aber ist wider alles Ver- hoffen in solcher Menge gewachsen, daß es an Fässer gemangelt. Die Frühstückchen in den Bierhäuscrn, Kaffeehäusern, Gasthöfen nehmen in der neuern Zeit, auch in den kleinern Städten, immer mehr überhand und die Arbeitslust dagegen immer mehr ab. — Wohin soll das führen? Die Morgenstunde hat Gold im Munde, wenn die durch die Nachtruhe gewonnene frische Kraft zur Arbeit, bestehe sie nun in geistigen oder körperlichen Anstrengungen, benutzt wird; Denn aller Fleiß, der männlich schätzenswertheste, Ist morgendlich; nur er gewährt dem ganzen Tag' Nahrung/ Behagen, müder Stunden Bollaenuß! — Wenn aber die schönen frischen Morgenstunden zu solchen "Frühstückchen" vergeudet werden, wo der, ohnehin durch die Nachtruhe gestärkte Körper noch überdies durch den Genuß von Wein oder starken Bieren überreizt wird; so kann es nicht fehlen, daß hintendrein die Arbeit nicht schmecken will. Die Unterhaltung bei solchen Frühstückchen ist freilich interessant. Ein Jeder ist aufgeregt, und der Genuß der starken Getränke vermehrt das immer mehr. Die beliebten Witzeleien gelingen. Ein Witz jagt den andern. Die Zeit vergeht in heileren Unterhaltungen, die Mittagsstunde kommt anbei; auf die künstliche Aufregung folgt — Ermattung.. Die Arbeit ist zu langweilig, das Mittagsbrod entbehrt die erforderlichen Reizmittel und schmeckt nicht; die Frau soll am Ende gar die Schuld davon tragen. Die Frau schimpft auf die Fruhstück- chen. Nun ist das Unglück fertig. Der Mann hat nichts Nothwendigeres zu thun, als aus dem Hause zu eilen und seine Frühstücksgenoffen aufzusuchen, damit diese ihm die übrige Zeit des Tages verbringen helfen. Karren oder Kegelspiel müssen den Genuß des geliebten Doppelbieres erhöben und die nach und nach durch die rückwärts gehende Wirth- schaft entstehenden Grillen verscheuchen. So gehl's ein und alle Tage, bis die Noch einkehrt und arbeiten und beten lehrt, wenn es noch Zeit dazu ist. Gewöhnlich endigen diese Frühstückverzebrer mit»Schlag- fiuß, Brustwaffersucht, Auszehrung, oder auch wohl im Armen- oder Arbeitshause! — M i s c e l t e n. l Eine junge Dame beichtete. Nachdem alle Kragen und j Antworten abgethan waren, wollte der Beichtvater auch den i Namen der ,'chljnen Jungfrau wissen. Sie antwortete: mein ! Name, frommer Baker, ist keine Sünde. Wen« die Frauen bedächten, daß dar Glück einer Ehe nur fo lange dauert, als sie Geliebte, nicht Herrscherinnen sein wollen; wenn sie alle ihre. Macht, die Gott ihnen über die Herzen der Männer verliehen hat, zu benutzen wüßten, und nie andere Waffen, alS Sanftmuth und gewinnende Red« anwcnden wollten: sie würden uns zu Sklaven machen, dem Lächeln ihrer Lippen stets gehorsam. Ein amerikanischer Arzt, ein sehr eifriges Mitglied der Mäßigkeitsgefellschaften, hat eine merkwürdige Monographie über di« Triuksuchr herauSgrgeben, der drei kolorirte Platten beigefügt sind, welche die Veränderungen, die mit dem Magen der Trunkenbolde Vorgehen, darstellt. Die Mäßigkeitsgefellschaft hat Abdrücke dieser Platten machen und In der Nähe der WirtWhäufer an- schlage« lassen, mit der Inschrift: „Säufer, seht, «aS auS eurem Magen wird, wenn ihr zu trinken fortfahrt." In einer Kirchenrechnung de» Dorfes Utenbach bei Avolda, vom Jahre lim, findet man in der Ausgabe: — „15 Groschen jährliche Besoldung an Hanßen Gärten, die Schlafenden in der Kirche aufzuwecken." Die Griechinnen sind mit dem zehnten Jahre heirathSfähig; der englische Reisende Strong berichtet von einer vier und zwanzigjährigen Großmutter. Aus Mottling wird im „Pilger" mitgetheilt: Es ist hier vor nicht gar langer Zeit geschehen, daß eine zahme GanS, da sie das Geschrei ihrer wilden Schwestern vernahm, sich in die Luft erhob, und mit der Gesellschaft in fremde Gegenden fortzog. Nach einem Zwischenräume von einem Jahre aber trug es sich zu, daß die verwilderte GanS mit ihren Jungen in die Gegend ihrer ehemaligen Wohnung herangeflogen kam, und da eben daS HauSthvr offen stand, ihre Richtung dahin nahm, und sich mit ihrer Brut in der Laube des Hauses uiederließ. Die Hausfrau, die eben in der Küche war, schloß schnell daS Thor zu, und gewann mit der schon verloren geglaubten Gans noch lg andere. sZollfrcie Gedanken.) Morgens find die Frauen Ameisen und Bienen, Mittags Tauben, Nachmittags Nachtigallen und AbendS duskende, blühende Rosen. Wer sollte sie daher nicht lieben r — Morgens räumen sie auf, Mittags füttern, Nachmittags flicken und stricken und Abends probiren und gebrauchen sie ihr Geflicktes und Gestrickte«. Sind sie als» nicht geborene Fischer r ^ Die Nacht. (Trostgedanken auf dem Friedhofe am a. November.) Stille dunkle Nacht Hüllt mit schwarzem Schleier ein die Erde,, Bon ihr wird der zahllos großen Heerde. Die da lebet, sanfter Schlaf gebracht; Müden und Bedrängten haucht sie Ruh' Mit des Friedens leisem Athem zu. — Freund! es gibt noch eine and're Nacht, Die uns einst umhüllt mit schwarzen Flügeln, Die, wenn unser Tagwerk ist vollbracht, Einst uns deckt mit ihren Leichenhügeln; Diese Nacht nur bringt zuletzt hieniede» Nach dem Kampfe den ersehnten Friede». — Dem Verlassenen gleich, Welcher irrt von Sehnsucht fortgezogen, Wallt der stille Mond am Himmelsbogen Durch das schwarz umhängte Schattenreich, Sieht die Todesstille tief bewegt, Wo sonst heit'res Leben sich geregt. — Ja, so irrt das bange Menschenherz, Wenn die Lieben ihm entrissen werden, Wechselnd unter Ruh' und unter Schmerz, Und eS sucht vergebens sie auf Erden; Was das Herz vermißt, das wird hier unten Von dem Blick der Sehnsucht nicht gefunden. — Aber an den Rand, Wo die Finsterniß der Nacht sich endet, Grenzt, wenn man den Blick zur Hohe wendet, Noch für uns ein heit'res schönes Land; Sieh, wie dort mit ihrem hellen Strahl Gold'ne Sterne lächeln ohne Zahl! — Weine nimmer um die guten Seelen, Du, o schwer bedrängter Erdensohn, Die dir in der Zahl der Lieben fehlen; Schaue durch die Nacht zum Sternenthro»; Horch! sie rufen lächelnd dir von oben: - „Wir sind Alle glücklich aufgehoben!" —n — 33« Nachruf an <ß. Lebe wohl, Du holde Schöne! Hör' meine bangen Klagetöne, Die der Trennung bittre Schmerzen AuSgepreßt dem treuen Herzen. Scheiben, ach! thut gar zu weh, Wmn ich Dich so lang' nicht seh'. Doch nicht Trauer, nein die Freude, Hoffnung sei'S, die mich geleite. — Ach, wie wird das Herz mir pochen, Wenn ich kehr' in wenig Wochen Zu der Wonne neuem Glück, Liebchen, ja zu Dir zurück! 6. Logogriphe. i. Ich sang und singe noch liebliche Lieder; Doch wenn ein flinker Charaden-Schmiedee Die letzte Svlbe zur ersten macht, Verewigt mich eine berühmte Schlacht. H. r. Einst sang ich die schönsten, erhabensten Lieder; Doch wenn ein flinker Charaden-Schmieder Die letzte Sylbe zur ersten macht, So focht ich gegen Karthago die Schlacht. Auflösungen in Nro. 41. Charade: Philo — Sophie. Philosophie. Logvgriph: Laster, Aster. Auflösungen der Logogriphe in. Nro. 42. t. Pflaster, Laster, Aster. 2. Schwindel, Windel. Kirchenbuchs - Auszüge von Offenburg. Geboren: Den 6. October. Klpmene Josephine Karoline; Vater: Herr Franz Weißgerber, Director des Großherzogl. Gymnasiums dahier. Den 17. — Bertha; Vater: Blasius Wahrer, Bürger und Müllermeister. Den 19. — Karl Ferdinand, von Maria Anna Sauerwein von Ebersweier. Den 21. — Karl Joseph; Vater: Anton Radler, Burger und Lichterfabrikant. Den 22. — Emil; Vater: Eduard Bischof, Bürger und Drehermeister. Den 23. — Theresia Karolina; Vater: Michael Bruder, Bürger und Briefträger bei dem Grvßh. Postamte dahier. Getraut: Den 24. October. Franz Anton Müller, Bürger und Schloffermeister, mit Maria Antonia Tritschler. Gestorben: Den 14. October. Joseph Wigand, 78 Jahre alt, ver- wittweter Bürger und Bierbrauer. Den 15. — Joseph Kappenberger, 63 Jahre alt, Burger und Maurer. Den 17. — Maria Anna Durnegger, 53 Jahre alt, ledige Tochter des Joseph Durnegger, weil. Bürgers und Bäckermeisters. Den 17. — Salomea Behr, geb. Wiederhold, 54 Jahre alt, Ehefrau des Christian Friedrich Behr, Portiers in der Zuckerfabrik und Bürger in Straßburg. Den 18. — Maria Anna Lees, 33 Jahre 8 Monate alt, ledige Tochter des weil, hiesigen Bürgers Martin Lees. Den 21. — Michael Andreas Greiner, 9 Jahre alt, von Magdalena Greiner. Den 23. — Franz Leopold, 4 Wochen alt; Vater: Martin Mandel, Bürger und Schneidermeister. Frucht-Mittelpreise. Ein Malter Offenburg Oberkirch Achern Gengenb. 22. Oct. 25., D(t.| 20. Oct. . 25. Oct. 20. Oct. fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen. . 15 15 15 40 15 35 — — 16 12 Kernen . . — — -- — 15 10 — — 15 — Halbwaizen 12 40 12 30 13 5 — — 12 30 Fees . . . 6 48 — — Korn . . . 10 45 11 — 10 25 12 — 12 — Gerste . . Wehschkorn 10 20 10 30 11 10 Haber . . 5 48 — — 6 30 6 — 8 12 Die Marktgerichte. Offenburger Brod- unv Fleischtaxe für den Zeitraum vom 1. bis mit dem 15. Rov. 1842. 1) Brodtare. Weißbrot, : Das 1 kr.Brod soll wägen . . . 4 Loth. u 2 kr. ,, ,, ,, . . . 8 ,, Halb Weißbrot, : Der 2 pfündige Laib soll kosten 8 kr. „ 4 pfündige „ „ „ 16 Schwarzbrot, : „ 4 pfündige „ ,, ,, 13 2) Fleischtare. Das Pfund Mastochseufleisch soll kosten.10 kr „ „ Mastk-ihfleifch „ ..8 „ „ „ Schweinefleisch „ „.11 K „ „ Kalbfleisch „ „.9 » „ „ Hammelfleisch „ ..6 „ Offenburg, am 28. October 1842. Großherzogliches Oberamt. Kern. Oberkircher Brod- und Fleischtare für den Zeitraum vom 1. bis 30. November 1842. 1) Brodtare. W e i ß b r o d : Das 1 kr. Brod soll wägen ... 4 Loth. „ 2 kr. „ „ .8 „ ,, 3 kr. ,, „ „ ... 12 ,, ,, 4 kr. ,, ,, ,, ... 16 „ Halbweißbrod: Der 2 pfündige Laib soll kosten 8 kr. „ 4 pfündige ,, ' „ „ . 16 Schwarzbrot,: ,, 2 pfündige ,, „ „ . 6 „ „ 4 pfündige „ „ „ . 12 „ 2) Fleischtare. Das Pfund Mastochsenfleisch soll kosten.9 kr. „ „ Ochse»-, Kuh- und Rindfleisch .... 8 „ ,, „ Kalbfleisch.8 „ „ „ Hammelfleisch.6 „ „ ,, Schweinefleisch.10 „ Oberkirch, dtzn 25. October 1842. Großherzogliches Bezirksamt. Häfelin. I— Redaction, Druck und Verlag von I. Otteni.