SU”' 30. Freitag den 28. Juli 1837. ochMU: Marge Amtliche Bekanntmachungen. (Gläubiger-Vorladung.) Simon Fitzkamm und dessen Ehefrau Scholastika geb. Hurst von Rammersweier wollen nach Nordamerika auswandern. Es wird daher Tagfahrt zu deren Schuldenliquidation auf Dienstag den 8. August, Vormittags 9 Uhr, auf diesseitiger Kanzlei anberaumt, wobei deren sämmtliche Gläubiger zu erschein nen und ihre Forderungen in Person oder durch gehörig Bevollmächtigte unter Vorlegung der Beweisurkunden gel- tend zu machen haben, andernfalls ihnen später zur Zah- lung nicht mehr verholfen werden könnte. Offenburg, den 2t. Zuli 1837. Großherzogliches Oberamt. Kern. vdt. Ganther. Nro. 14341. (Gläubiger-Vorladung.) Der ledige großjährige Bürgerssohn Michael Schwendenmann von hier will nach Nordamerika auswandern. Es wird ^aher Tagfahrt zu dessen Schuldenliquidalion auf Dienstag den 1. August, früh 9 Uhr, auf diesseitiger Kanzlei anberaumt, wobei dessen sämmtliche Gläubiger zu erscheinen und ihre Forderungen in Person oder durch gehörig Bevollmächtigte unter Vorlegung der Beweisurkunden gellend zu machen haben, andernfalls ihnen später zur Zahlung nicht mehr verholfen werden könnte. Offenburg, den 17. Zuli 1837. Großherzogliches Oberamt. Kern. vdt. Ganther. No. 3681. (Aufforderung.) Wer eine Forderung an den verstorbenen Kirchen- und Armenfonds-Schaffner Zohann Nepomuk Weiser zu machen hat, mit ihm in Abrechnung steht, oder ihm schuldet, wird anmit aufgefordert, bis und längstens am Mittwoch den 2. Aug. Vormittags 8 Uhr in dessen Wohnung im St. Andr. Hospital-Gebäude vor dem Theilungs-Commissär zu Li- quidirung seiner Forderung, resp. Schuld, zu erscheinen, bei Gefahr des ihn bei seinem Ausbleiben treffen könnenden Nachtheils. Die Bürgermeister haben dies in ihren Gemeinden besonders bekannt zu machen. Offenburg, den 25. Zuli 1837. Großherzogliches Amts Revisorat. Killy. Postamtliche Bekanntmachung. Bei Unterzeichneter Stelle sind Briefe unter folgender Adresse retour gekommen, und können gegen Entrichtung des darauf haftenden Porto's zurückgenommen werden: An Fab. Hafner in Molsheim. A M. Haas ä Paris. An Hrn. Scholl in Baar. An Viktorien-Verwaltung in Bühl. Offenburg, den 26. Zuli 1837. Großherzogliches Postamt. Gaß. Bürgermeisteramts - Bekanntmachung. Die Güterbesitzer der hiesigen Gemarkung, wenn sie nicht Ortsbürger hiesiger Stadt sind, werden andurch darauf aufmerksam gemacht, daß sie auch in diesem Zahr die Bannwarts- und Meßnergarben auf den Feldern liegen zu lassen haben, ansonst sie die daraus für sie entstehenden Nachtheile sich selbst zuschreiben mögen. Die betreffenden Ortsvorstände werden ersucht, dies in ihren Gemeinden verkünden zu lassen. Offenburg, am 27. Zuli 1837. Bürgermeister - Amt. Z. A. d. B. Hö lz l i n. vdt. Kornmayer. Versteigerungen. (Hausversteigerung.) Am Dienstag den 8. Aug. d. I., Nachmittags 2 Uhr, läßt Bleicher Georg Krauß und dessen Kinder dahier in hiesigem Gemeindehaus gegen terminweise Bezahlung zu Eigenthum versteigern: Ein Wohnhaus in der Kesselgasse dahier nebst einem kleinen Garten und Hofplatz, neben Buchdrucker Otteni und Georg Schirrmanns Erben. Offenburg, am 26. Zuli 1837. Bürgermeister-Amt. Z. A. d. B. H ö lz lin. vdt. Kornmayer. (Fahrnißversteigerung.) Am Dienstag den 1. August, Vormittags 9 Uhr, werden vor hiesigem Gemeindehaus — Mannskleider, eine silberne Taschenuhr und 118 einiges Zimmermanns- Handwerksgeschirr — gegen gleich baare Zahlung versteigert. Offenburg, am 26. Zuli 1837. Bürgermeister--Amt. Z. A. d. B. Hölzlin. vstt. Kornmayer. (Bauaccord-Versteigerung.) Sonntags den 6. August wird auf dem Rathszimmer zu Appenweier die Herstellung eines NeugebäudeS für den hiesigen Kiefermeister Leopold Föll im Abstrich versteigert. Ueberschlag und Plan liegen zur Einsicht auf dem Rathszimmer offen. Die löblichen Bürgermeister-Aemter wollen dieses gefälligst bekannt machen lassen. Appenweier, den 26. Zuli 1837. A. A. Rathsschreiber Bell. (Zagdverpachtung.) Dienstag den 15. August, Vormittags 10 Uhr, wird in diesseitiger Amtskanzlei die Zagd auf den Ottenheimer Rheininseln im Wege der Soumission oder öffentlicher Versteigerung auf 6 Jahre in Pacht gegeben. Offenburg, den 17. Zuli 1837. Großherzogliches Forstamt. A. A. v. Rotberg. (Wein- und Fasserversteigerunq.) Den >. und 2. August d. I. werden in dem Pfarrhause dahier folgende rein gehaltene Weine gegen baare Bezahlung bei der Abfassung öffentlich versteigert, als: 8 Ohm 1827er Durbacher, 9 „ >333er Zehncwein, 55 „ 1834er Thiergärtner und Haslacher, 3g „ > 635er „ „ 32 ,, i636er „ ,, auch etwas Hefen und ungefähr 100 Maas Kirschenwasser; dann ungefähr 5oo Oehmle in Eisen gebundene, zum Theil noch ganz neue Fässer von verschiedener Größe. Ulm, Bezirksamts Oberkirch, den 5. Juli 1837. Bürgermeisteramt. A. Brandstetter. vät. Blust, Rathsfchr. Privat-Bekanntmach ungen. (Anmerkung und Empfehlung von Lederwichse.) Daß durch den Verbrauch einer guten Lederwichse viel Lederwerk erhalten, aber eben sowohl mit einer dem Leder schädlichen Wichse verdorben werden kann, unterliegt gar keinem Zweifel; welches aber eigentlich eine gute Lederwichse ist, mag schon oft bezweifelt worden sein. —■ Eine dem Leder schädliche Wichse läßt sich daran erkennen, daß eine solche , wenn sie kurze Zeit ruhig steht, sich gerne scheidet, und die dünne Flüssigkeit obenauf zu stehen kömmt, und wenn man nämlich, nachdem eine solche Wichse gut aufgerührt worden, davon zwischen zwei Finger nimmt, sich dieselben sandig und rauh fühlen, so ist eine solche Wichse dem Leder deßwegen schädlich, weil sich die dünnen Flüssigkeitstheile beim Wichsen in das Leder hineinziehen, und so nach und nach das Leder hart und brüchig machen; denn angenommen, wenn ja ein Stiesel- oder Schuhleder nur öfters vom Wasser durchnäßt worden ist, so wird solches schon hart davon, um wie viel mehr müssen Stiefel oder Schuhe, in welche man die sich von den sandigen Bestandtheilen scheidende Wichsflüssigkeit mit Gewalt hineinbürstet, nach Umfluß einer kurzen Zeit brüchig u. löcherig werden, und dies um so eher, wenn eine solche Wichse noch mit Essig bereitet ist, was sich durch den Geruch zeigt, und welche man mit Recht ein wahres Ledergift nennen kann. Eine gute Wichse ist daran zu erkennen, daß sich solche zwischen den Fingern ganz fein wie Mehlbrei fühlt; diese scheidet sich nicht beim Wichsen von ihrer Flüssigkeit, welche denn auch nicht in das Leder eindringen und dem Leder schädlich werden kann, indem sich solche während dem Wichsen ganz breiartig auf der Oberfläche des Leders vertheilt. Eine solche feine, dickartige, fetthaltige Lederwichse, die ganz leicht aufgetragen, wenn das Lederwerk auch geschmiert ist, einen schönen schwarzen Glanz vervorbringt, verfertigt und verkauft, in Schächtelchen und Häschen fester Art, wie auch breiattig dick angemacht, zu billigstem Preis: K. A. Weber, Sohn, Hauptstraße Nro. 1 zu Offenburg. (Logisvermiethung.) Schmiedmeister Schaible in der langen Straße hat im obern Stock drei tapezierte Zimmer mit Küche und sonstiger Zugehörde zu vermiethen, (Empfehlung.) August Tritschler, neuangehender Gürtler in Offenburg, empfiehlt sich einem verehelichen Publikum in allen seinem Fach einschlagenden Arbeiten, unter Zusicherung schneller u. billiger Bedienung. Namentlich verfertigt er Kirchenarbeit — Kelche, Monstranzen re., in Silber oder Kupfer, vergoldet oder versilbert; sodann alle mögliche Bijouteriewaaren, Sevignönadeln, Schnallen, Stecknadeln, Hemdknöpfchen, Löffel, llhrketten aller Art und Ringe, neusilberne Pfeifenbeschläge rc. Ich versilbere und vergolde nach Pariser Farbe und Haltbarkeit, garnire Wagen in weiß oder gelb, Pferdgeschirre in Messing oder weiß, gieße alle nur vorkommende Arbeiten, als: Maschinenguß, Hahnen, Guß für Schlosser; auch biete ich messingene Leuchter aller Art und Stoßmörser an, und stelle alte vergoldete oder bronzirte Waaren, als Pendulen, Lustres, Girandolen, Commodenbcschläge, wie neu her; auch empfehle ich mich für alle nur vorkommende Reparatur in Bi>outerie und Messing zu den billigsten Preisen, nehme Gold und Silber gegen neue Arbeiten an, ebenso kaufe ich dieses wie auch Messing zu dem immer möglichen Preis. Alle Gattungen Brillen und Brillengläser sind ebenfalls bei mir zu haben. Meine Wohnung ist im Hause des Hrn. Fr. Rahner, das linke Eckhaus von der Spital- in die Rlttergasse. t 119 (Weinverkauf.) Küfermeister Borrho dahier hat verschiedene Qualitäten sehr gut gehaltene Weine ln Com-. Mission zu verkaufen, wozu derselbe die Liebhaber mit dem Bemerken einladet, daß die Abfassung jeden Tag und in beliebigen Partien geschehen könne. Offenburg, den 19. Juli 1837. (Nachricht.) Ich bringe zur öffentlichen Kenntniß, daß ich das Schriftverfaffungsrecht dahier auöübe. Offenburg, den 18. Juli 1837. Bauhöfer, Rechtspraktikant. (Anzeige.) Feinste weiße Bettfedern, feinster Flaum und Roßhaar in verschiedener Qualität sind zu billigen Preisen angekommen bei Ferd. Holzlin. (Logisvermiethung.) Es ist ein Logis für einen ledigen Herrn mit oder ohne Möbel zu vermiethen, und bis Michaeli zu beziehen. Ausgeber dieses sagt bei wem. (Dungverkauf.) Ein Haufen Dung ist zu ver-. kaufen — bei wem, sagt Ausgeber dieses Blattes. (Gartenverkauf.) Ein Garten mit 4 veredelten Kirsch-, und 2 Zwetschgenbäumen im innern Stadtgraben ist zu verkaufen. Näheres bei Ausgeber dieses Blattes. Kapitalien auszuleihen. Bei Metzgermeister Litschky dahier sind 165 ss. Psseg-. schaftsgeld gegen Obligation zu 5 pCk. zu haben. Aus dem Kirchenfond in Zunsweier sind 350 fl. auf gesetzliche Pfandversicherung zu 5 pCt. auszuleihen. Verrechnen Zapf. Es liegen 800 fl. zum Ausleihen parat. Bei wem, sagt 'Ausgeber dieses Blattes. Einige Pfleger im Amte Kork wünschen mehrere hun-. dert Gulden auf Obligationen auszuleihen. Nähere Aus-, kunft gibt das Großherzogliche Amts-.Revisorat Kork. A. A. Klingmann. Bei Messerschmied Ant. Nerlinger dahier sind 265 fl. Pflegschaftsgeld zu 5 pCt. gegen Obligation auszuleihen. 200 fl. sind dahier zu 4 % pCt. gegen Obligation auszuleihen — von wem, sagt Ausgeber dieses Blattes. Auf gerichtliche Obligationen sind dahier mehrere hun-. dert Gulden auszuleihen — wo, sagt Ausgeber dieses. In Kehl sind 1000 fl. zu 5 pCt. im Ganzen oder theilweise gegen gute Versicherung auszuleihen — bei wem, sagt der Herausgeber dieses Blattes. A l l e m a n n l s ch e Gedichte*) von Ignaz Feiner, Professor, nach jenen von Hebel. Vorrede. S'isch halt nirr schöner, hani vo jederma g'hört, und ha's au uisigmol by mer sel denkt, und au mine Friind gseit, aß die Gidicht, dien üs e g'wisse Professer vo Carlisrueihe de ufe g'schickt her! S'goht eim s'Herz e so uf, wemme dinn list, oder lese Hort: und währli, bei mengem Blättli hätci gern brieggec, wenni mi nit g'schämchet; in d'Augen isch mer s'Wasser doch chummen, aß i d'Buechstabe doppelt g'sehne ha: do hani s'Büechli us der Hand gleit, bis d'Auge wieder sin trucke gsi: aber was Hers g'hulfe? — Usem Herze hanis doch nit. brocht, und Han au nit wolle: denn s'isch mer so wohl gsi, wenn i dra denkt ha, was im Büechli g'standen isch, und wenni so denk, wie guet s'wär, in der Welt z'sy, und z'lebe mit de Mensche, wenn sie alli so g'sinnt wäre, aß wie s'Vreneli und der HanS, und der Fri« derli, und der Nachtwächter, und d'Muetrer am Wie-- nechrbaum, und bym Habermues. Lueget, i cha mer nit helfen, i trag halt s'Büechli, woni mein, alliwil im Sack mit mer no, und lis dinn, und lis es nono, mol, und wirs au mi Lebtig alliwil lese, und wenni sterbe sott; se legi mers zu mer na in mi Bretter «Hüsli. So hani oft scho gseit zu mine Friinde, und wers sust het wolle höre, und Han e Lobes und e Prises gha vo dem Büechli, aß nit drüber gohr, und aß obs sust keini Büecher meh gäb in der Welt, aß des do. Jo, jo, s'git no sölli vil, und meh, aß guet isch: aber was sin's? Schofel Zug — fryli nit alli — aber öbbe doch d'meisti. Emol, do fallt mer i, aß iez e ganze Hufe so Büechli chumme were, und aß me meine wird, es seyg licht, so eifeltig z'schribe, wie d'Buuren uf de Dörfre duß rede. Jo, jo, probieres numme wenner Lust hen: d'Eifalt und d'Uschuld, die usem Herze chumme, molk me nit so licht uf's Papir, aß me glaube mocht: s'het sini Häckli. Me muß d'Sachen aluege, grad wiene Buur; me mueß drüber nodenke, grad wiene Buur; me mueß im Herze so z'frieden und vergnüegli sy, grad wiene Buur; me mueß uf de Ehern grifen, und d' Schale falle lo, grad wiene Buur; me mueß blösli si Herz rede lo, grad wiene Buur, und mit der Buure> Sproch so bikannt sy, aß wie mittem Thue und Losse vo de Buure. Des hani mer alles sel gseit, und ha g'funden, aß es e b'schwerlig Ding isch, d'Sach nummen um s'halb so guet z'machen, aß wieß dersel Professer gmacht het. Aber s'het mer kei Rueih glo; hüt hani e Liedli gmacht, und morn eis, und woni g'standen und gange 0 Bon diesen nur wenig gekannten Gedichten werden wir, wie Rau», und Zeit es zulassen, einzelne in diesem Blatte liefern. 120 bi, hets Ml zupfet und gschültlet: wart numme, hani denkt, i will die Dinger alli z'semme schnbe, und drucke lo: und dv sin sie jetz! Oebs mer nit au e bitzli grohten isch, wereter scho sel finde. Hener numme halb se viel Vergnüege bym Lese, aß i g'spürt ha bym Mache, se wirds e so solli schlecht nit usgfalle sy. Zez spar Eu Gott gsund, und loß es Alle, die mi lese und nit lese, die mi lobe und die mi schelte, Zit Lebes wohl goh an Lib und Seel! Z'Fryburg, am Mederlis-Tag, i8o3. Feiner. D i e Zeit. Mer leben alli in der Zit; Doch wett i näumes, was de witt, Mer wisse's nitt, no wie fie goht, No wie sie chummt, no wenn sie steht. Am Obed zwische Licht und Füür Chummts oft mer so bedenklig für; Do denk i no, was d'Zit möcht sy, Und stuun und stuun so für mi hi. Und wenn i lang so gstuunet ha, So fang t der vo Bornen a, Und srog mi sel: was isch die Zit? Und weiß es no bis hüre nit. Doch was i usgstudiret ha, Des bringt wieder an de Ma; Und freu mi, wenn mi Wort dur Chraft Au näumis öbbis Nutze schafft. Bigriflig .ischs, me theilt die Zit In d'Skunden i (sel mein i nit) Me theilt sie i — in die, die isch, Und chummt, und die scho do gsi isch. Die Zit, die chummt, isch schier, wie Bley; Die Zit, die isch, rennt geschwind verbei: Die do gsi isch, stoht ewig still, Me mag sie rüefe, wie me will. Kei Ugeduld, se stark sie iilt, Tribt d'Zit vo dir, wenn sie verwiilt; Und fangt sie der z'verlaufen a, Se rennt sie, was sie renne cha. Weisch waS? nimm allwill d'chünftig Zit In Roih, wenn öbbis mache will; Und denk, wie wirds mer öbbe sy, Wenn i einst drinn im Gräbli bi? E Friind, e Friind, der liebt und ehrt, Weisch wohl, ist aller Achtig werth: Drum seyg, so wunderli dir's schirrt, Die Zit, die do gsi isch, di Friind. Und willsch im Stündli diner Noth Bym Lebe no, und eist im Tod Au glückli sy: se seyg im Bund Mir jeder gegewärtge Stund! So hanis ghalren immerhi, Und lueg, wieni so munter bi: Die Zit isch mer au gar nit lang, Und S'Scerbe macht mer au nit bang. Gedanken der Königin Christine von Schweden. Das Meer ist ein Bild großer Seelen; so sehr sie auch in Bewegung zu sein scheinen, der Grund bleibt immer ruhig. Vergebens widersetzt man sich den Veränderungen von Königreichen und Republiken; es gibt einen gewissen Punkt, wo sie ihrem Schicksal nicht entgehen. Coalitionen und Bündnisse, welche Armeen ä la mo- saique bilden, richten nichts aus. Eine edle, hohe Geburt besteht in der Seele und in dem Herzen. Es gibt eine Sprache für das Herz: diese ist die Sprache der Liebe, die nur Liebende verstehen. Die Liebe belebt, klärt auf, demüthigt, reinigt, reißt los, bindet und vereinigt. Sobald man liebt, ist Alles gethan. Es ist verlorene Zeit, die Leute hindern zu wollen, ihre Zeit zu verlieren. Sätze aus dem Griechischen. Wer den Freund aufrichtig empfangt, Verwandte mit Achtung, Frauen mit Höflichkeit, Arme mit Gabe und Gunst, Stolze mit Demuth, irrende Menschen mit sanfter Belelirung, Weise nach ihrem Gemüth: der ist der freundliche Man». Der lvdifche Stein erprobt das Gold; Der Männer Weisheit und Tugend erprobt Die allbeherrschende Wahrheit. B a c ch v l i d e S. Frucht-Mittelpreis e Das Maller Waizen Kernen . . Halbwaizen Korn . . Gerste . . Welschkorn. Haber . . vom 22. Juki, fl. 12 8 7 6 kr. 20 45 30 50 6 vom 25. Juli, fl. 12 7 6 6 kr. 26 30 50 30 12 Redaction, Druck und Verlag von I. Otteni. i