ffenßnrg, für die Amtsbezirke ßerkircß, MAmgmkaclj, ork. 42 . Offenburg, den 18 . Oktober 1839 . Auszug aus der Beilage zur Karlsruher Zeitung Nro. 183 vom 11. d. M. Rastatt, den s. Sctober. Der ium Staatsratl, und Vorstand des Großherzogl. Ministeriums des Innern ernannte bisherige Regierungsdircctvr Geheime Rath Freiherr v. R ü d t hielt beute Nachmittag dem versammelten Regierungsballeipersonal eine Abschiedsrede, worin sich Würde, Wahrheit und Gemllth. lichkcit in dem Maße aussprachen, daß sämmtlickie Versammelte tief davon ergriffen wurden, und dieses um so mehr, als der Redner selbst innig bewegt und zu Thränen gerührt war, als er die Abschiedsworte: ihm ein freundliches Andenken zu bewahren — gegen die Anwesenden aussprach. Wer bei seiner Amtsführung gegen Jeden rechtlich handelte und dabei uur Wohlwollen und stete Gemüthlichkeit an den Tag legte, kann sich nur ein bleibendes Denkmal der Liebe und Hochachtung bei den Zurückgeraffenen gestiftet haben, was unvergeßlich in der Erinnerung fortlebe» wird. Bekanntmachungen. Offenburg. ^Vorladung und Fahndung.^ Der bei Großherzogl. Linien «Infanterie-.Regiment von Stockhorn Nro 4 dienende Soldat Zoseph Gütle von Bohlsbach hat sich unerlaubterweise in seinem Urlaub von Hause entfernt, und wird daher vorgeladen, sich binnen 6 Wochen bei Großh. Regiments -.Commando oder der diesseitigen Stelle zu melden und sich über seinen Austritt zu recht-, fertigen, andernfalls er als Deserteur behandelt und bestraft wird. Auch werden sämmtliche Polizeibehörden ersucht, auf denselben zu fahnden, ihn im Betretungsfalle zu arretiren und anher einzuliefern. Offenburg, den 9. Oktober 1839. Großherzogliches Oberamt. Kern. vckt. Beckert. Signalement des Soldaten Joseph Gütle. Große: 5' 4" 4"'. Körperbau: stark. Gesichtsfarbe: gesund. Augen: grau. Haare: braun. Nase: dick. (1) Freiburg. ^Aufforderung^ Der Freiherr von Schauenburg zu Merzhausen hat bei diesseitiger Stelle um Bewirkung des Strichs aus dem Unterpandsbuche in Merzhausen für seine in dortiger Gemarkung liegenden Realitäten nachgesucht, welche zur Sicherheit des Kauft schillings für die vorigen Besitzer, die Freiherr Anton von Bollschweil'schen Erben, Anno 1811 im Unterpfands- buche zu Merzhausen eingetragen wurden. Da nun die ursprünglichen Gläubiger und deren Rechtsnachfolger, zu deren Gunsten das Pfandrecht bestehen blieb, nicht hinlänglich bekannt sind, so sieht man sich veranlaßt, alle Diejenigen, welche aus dem erwähnten Pfandeintrage Rechte abzuleiten gedenken, gerichtlich aufzufordern, ihre Ansprüche innerhalb vier Wochen bei Vermeidung des Rechtsnachtheils geltend zu machen, daß sonst deren Ansprüche für erloschen angesehen und die Streichung des obigen Eintrags in dem Unlerpfandsbuche verfügt werden würde. Freiburg, den 4. Oktober 1839. Großherzogliches Landamt. Oberkirch. sDiebstahl.^ Der Moritz Nock'schen Wittwe von Thiergarten wurde in der Nacht vom 24. auf den 25. August aus ihrer Küche ein Stück 53 Ellen langes, halbgebleichtes Tuch von mittlerer Feine entwendet. Da der Lchäter unbekannt ist, so bringen wir dies zur öffentlichen Kenntniß. Oberkirch, den 9. September 1839. Großherzogliches Bezirksamt. Fauler. (1) Offenburg. fMundtodt-Erklärung.^ Die Ehefrau des Michael Hahn von Zell, Katharina geborene Broß, wurde wegen Verschwendung für mundtodt erklärt und unter Beistandschaft des Bürgers Joseph Herb von dort gestellt, ohne dessen Mitwirkung sie die im Land- rcchtsatz 513 verordneten Rechtsgeschäfte gültig nicht vornehmen kann; was hiemit bekannt gemacht wird. Offenburg, den 7. Oktober 1839. Großherzogliches Oberamt. Kern. (2) Oberkirch. sSchuldenliquidation.^ Kürschner Franz Behrle von Renchen ist mit Einwilligung seiner Ehefrau, Karolina geb. Brandstetter von Ulm, auf die Wanderschaft gegangen. Dessen Abwesenheitspfleger und Ehefrau wünschen den Schuldenstand desselben zu kennen, besonders da eine Vermogensunzulänglichkeit vermuthet - 166 — wird. ES wird daher Tagfahrt zum Richtigstellungs« und Vorzugsverfahren auf Montag den 28. Oktober d. Z., Vormittags 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei festgesetzt, wo alle Diejenigen, welche aus was immer für einem Grunde Ansprüche an die Masse zu machen gedenken, solche persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelden, und zugleich die etwaigen Vorzugs« oder Unterpfandsrechte, welche sie geltend machen wollen, zu bezeichnen haben, und zwar mit gleichzeitiger Vorlegung der Beweisurkunden oder Antretung des Be» weises mit andern Beweismitteln, widrigenfalls sie bei einer sich etwa ergebenden Gantmäßigkeit von der Masse ausgeschlossen würden. Zugleich werden in der Tagfahrt ein Maffepfleger und ein Gläubiger-Ausschuß ernannt, Borg- und Nachlaßvergleiche versucht, und sollen in Bezug auf Borgvergleiche und Ernennung des Massepflegers und Gläubiger-Ausschusses die Nichterscheinenden als der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Oberkirch, den 1 Oktober 1839. Großherzogl. Bezirksamt. Jüngling. (2) Oberkirch. sSchuldenliquidation.^ Die Michael Sutterer'schen Eheleute v. Stadelhofen wollen mit ihrer Familie nach Nordamerika auswandern. Es wird daher Tagfahrt zur Schuldenliquidation auf Montag den 28. Oktober, Vormittags 8 llhr, anberaumt, und werden Diejenigen, welche Ansprüche an dieselben zu machen gedenken, mit dem Anfügen hieher vorgeladen, daß ihnen bei ihrem Ausbleiben von hier aus zu ihrer Befriedigung nicht mehr verhelfen werden könnte. Oberkirch, den 3. Oktober 1839. Großherzogl. Bezirksamt« Jüngling. vdt. Burger. SeKamttmachung über die Aufnahmsbedingungen an das Gymnasium und die höhere Bürgerschule, und den Anfang des neuen Studienjahrs. Der 28. Oktober, Vormittag um 10 Uhr, ist zur Prüfung für die an dem Gymnasium nnd der höheren Bürgerschule neu emtretenden Schüler, welche sich mit Tauf- und Impfscheinen, und wenn ihre Eltern hier, nicht wohnen, mit Heimatscheinen, so wie mit Zeugnissen über Vorbildung und Sittlichkeit bei der Direktion zu melden haben, festgesetzt. I. Als Erfordernisse zur Aufnahme in die unterste Gymnasialklaffe sind, in Folge der höchsten Verfügung vom 31. December 1836, (Regierungsblatt Nro. VIII. vom 20. März 1837) folgende Vorkeontniffe bestimmt: „1) Fertigkeit im Lesen des Teutschen in teutscher und lateinischer Druckschrift; 2) Ilching im orthographischen Niederschreiben diktirter Sätze, so wie in der lateinischen Schrift; 3) Kenntniß der vier Rechnungsarten m unbenannten Zahlen. Zn der Regel solle« die, auf der untersten Stufe eintretenden Schüler das zehnte Lebensjahr erreicht und das eilfke noch nicht überschritten haben." II. Zur Aufnahme der Schüler in die unterste Klaffe sollen nach Inhalt der höchsten Verordnung über die höhere Bürgerschule vom 15. Mai 1834 (Reg. Bl. Nr. XXVI. vom 20. Junius 1834) als Vorkenntnisse verlangt werden: „1) Fertigkeit im Lesen, 2) so viel Uebung im Schreiben, als erforderlich ist, um diktirte Sätze orthographisch richtig zu schreiben, 3) Kenntniß der vier Spekies mit unbenannten Zahlen. Zn der Regel sollen die, auf der untersten Stufe rintretenden Schüler das zehnte Lebensjahr begonnen haben." III. Das neue Studienjahr beginnt mit dem 29. Oktober, um 8 Uhr. Offenburg, 17. Oktober 1839. Großherzogliche Direktion des Gymnasiums und der höheren Bürgerschule. Scharpf. Am Sonntag den 27. d. M. beginnt der Unterricht deS Winterkurses an der hiesigen Gewerbschule. Es haben sich deßhalb an dem gedachten Tage früh 9 Uhr sämmtliche Gewerbschüler in dem Knabenschulhaus einzufinden, wo ihnen das Nähere über die Unterrichtsstunden bekannt gemacht werden wird. Hierbei machen wir die Eltern und Lehrmeister vorschriftsmäßig darauf aufmerksam, daß sie ihre schulpflichtigen Lehrlinge zu dem Besuch dieser Schule anzuhalten verbunden sind. Offenburg, am 15. Oktober 1839. Der Gewerbschul - Vorstand. K. Burger. Mersy. vdt. Huber. (1) Appenweier. sDie Abhaltung der Jahrmärkte betreffend.^ Um eine geregelte Ordnung in obigem Betreff einzuführen, wird hiermit festgesetzt: 2 ) Die Groß -, Klein -, Eisen - und Galanteriehändler rc. folgen der Reihe nach, daher hat b) sich jeder Handelsmann, welcher willens ist, den Markt zu besuchen, persönlich Samstag den 2ten November zu stellen oder glaubwürdige Zeugnisse über seine feilhabenden Maaren an diesem Tage portofrei hieher zu senden. c) Großhändler zahlen per Stand von 18 Schuh jeden Markt 24 kr., für kleinere Stände 18 bis 12 kr. abwärts. d) Wer sich in die Marktliste eintragen laßt, ist verpflichtet, jeden Markt das Standgeld zu entrichten; wer dieses unterlaßt, hat das Standrecht verloren. Die Marktordnung ist für 9 Jahre festgesetzt. Appenweier, den 14. Oktober 1839. Der Gemeinderath. Hodapp. t - 167 - (1) Durbach. tHolzversteigetung.^ Montag den 4. November d. I., Vormittags 9 Uhr, läßt Christian Roth vom Zinken BotteNau bei dessen Behausung 70 Klafter birkenes Scheitholz, 10 „ Prügelholz und 1000 Stück Wellen mit Borgftist bis Martini versteigern. Die Herren Vorgesetzten werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden verkünden zu lassen. Durbach, den 16. Oktober 1839. Bürgermeister Zeller. Offen bürg. fAccordverstcigerung.^ Sonntag den 26>o. M., Nachmittags 2 Uhr, wird die Beifuhr von 100 Klafter Mauersteinen aus den Steingruben hiesiger Gegend in dem Gasthause zum Ochsen dahier an den Wenigstnehmenden versteigert; was mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß diese Beifuhr in den nächstfolgenden 4 Monaten auf den Platz nächst dem Ochsen- ausznführen ist. Hölzlin. Kehl. fNachricht.) Die von Großherzoglich Hochlöblicher Regierung des Mittelrheinkreises genehmigte Ver- loosung der bei dem Gewerbsvereinsfest in Kehl ausgestellt gewesenen Jndustriegegenstände findet Dienstags den 28. Oktober, Nachmittags 1 Uhr, auf dem Rathhause dahier Statt. Das Resultat derselben wird in diesem Blatte bekannt gemacht werden. Von den wenigen noch nicht ausgegebenen Loosen sind ä 24 kr. per Stück zu haben bei den Vorständen des Gewerbsvereins: Wolf,, Apotheker. Reiß, Lehrer. Schneider, Kaufmann. Offenburg. fSmpfehlung.sl I. G. Kummer, Graveur aus dem Königreiche Württemberg, empfiehlt sich bei seiner Durchreise mit feiner Graveurarbeit in Stahl, Gold, Silber, Messing, so wie in allen übrigen Metallen; auch sind bereits alle Familienwappen bei ihm zu haben. Für die Güte der Arbeit und billige Bedienung wird garantirt. Sein Logis ist in der Post. Aufenthalt 4 Tage. Offenburq. fDurnipsenverkauf.^ Es sind einige Wagen Durnipsen ä 22 kr. per Centner zu verkaufen — von wem? sagt Ausgeber dieses BlatteS. Anzeige. Bei Fr. Braun in Offenburg ist zu haben: Stallh and buch, oder Unterricht, wie die Zeichen der häufigern, ,'nnern und äußern Pferdekrankhelten genau zu erkennen und die Hauptsächlichen und leichtern Pferdekuren sicher und einfach auszuführen sind, mit einem Anhang über das zweckmäßigste Beschläge für jeden gesunden und kranken Pferdehuf, für Pferdebesitzer, Kurschmiede, Land- und Fuhrleute. Von Karl Silenius. Preis: 36 kr. Gegen die Frostnachtschmetterltnge. Die Zeit naht heran, wo die Frostnachtschmetterlinge die Bäume besteigen, um ihre Eier an die Knospen zu legen; daher wiederholt ein Mittel gegen sie empfohlen wird. Man nehme starkes Papier, schneide es sechs bis acht Zoll breit, und mache um jeden Baum, wo er am glattesten ist, ein Band von diesem Papier, befestige es mit einer Schnur und mache oben auf dem Papier einen 3 bis 4 Zoll breiten Streif mit Wagenschmiere und wiederhole es bis Mitte oder Ende Novembers, so oft es nöthig wird (nämlich so oft das alte allzu trocken geworden ist), und man wird bald für Mühe und Kosten hinlänglich belohnt fein, denn wenn die Frostnachtschmetterlinge einmal ihren Zug, um Eier zu legen, beginnen, so werden diese Pechgürtel bald voll Insekten und Millionen von Eiern hängen. Einsender dieses hat bei seiner zweijährigen Probe dieses Mittel probat gefunden, und behauptet, daß es radikal gegen diesen Feind der Obstbäume wirkte, wenn es allgemein angewendet würde. Ein Land- wirth von Rottweil riech unlängst auch das lleberstreichen der Bäume mit einer Salbe von V 3 Kalk, % Kühdünger und % Lehm als ein Mittel an; ob es aber wirksam genug ist, die Frostnachtschmetterlinge vom Aufsteigen abzuhalten, weiß ich nicht. Solcher Anstrich ist aber jedenfalls den Bäumen von großem Nutzen: sie bekommen eine ganz reine Rinde, und das in den Ritzen sitzende Ungeziefer wird dadurch getödtet; jedenfalls aber ist der Pechgürtel als Vertilgungsmittel des Frostnachtschmetterlings dem letzter« vvrzvziehen, weil dadurch die Schmetterlinge mit den Eiern gefangen werden. Gegen Warzen. In Schottland ist es ein uralter Gebrauch, die Warzen dadurch zu fidrtreiben, daß man sie täglich öfters mit Bierhefe bestreicht und trocknen läßt. Der Äb schied. Am 22. September 1839. (Verspätet-^ Scheiden heißt die Trauerkunde, Die mir beut der junge Tag; Scheiden ruft die herbste Stunde, Scheiden mahnt der Hufe Schlag. Kort in nie gekannte Weiten Reißt's mich unabwendbar hin, Und der Schickung mackt'gen Leiden Kann ich nimmermehr entflieh'«. Losgerissen von dem Sterne, Der mich an das Leben band, Jagt es mich in trübe Ferne Aus der Liebe Zauberland. Alle Träume meinet Lebens, Die ich froh und fchön geträumt; Alle Sterne meines Strebens, Die das Ziel fo hold umkäunit; Heil'ger Liebe Geistersreuden < Die dem Jüngling still geblüht, 168 Und des WohlthunS Seligkette« , - Die daS Herz so beiß durchglüht; Eines Paradieses Milde« Das begeisternd mir gelacht. Das der Seligkeit Gebilde Mir so freundlich angefachr; Alle diese Freudenbilder Drängen sich ins weiche Herz, Und es schlägt und pochet wilder Don dem tiefsten Seelenschmerz. Aufgeschrecket von dem Traume, Sinkt das Leben hin in Nacht; Schwermutb haust in jenem Raume, Wo sonst Lebenslust gelacht. Und des Herzens goldner Frieden Ist gelöst in Klaggetön; Gräßlich scheint mir das Hienieden, Und es war doch sonst so schön. Aufgelöset sind die Bande, Die mich mit dem Glück vereint; Alles, was ich liebend kannte, Schmerzlich wird es jetzt beweint. Fahret wohl ihr gvld'nen Tage, Die das Schicksal mir geraubt, Wo ich nimmer an die Klage, An di« Freude nur geglaubt! Lebet wohl ihr reichen Tristen, Wo die Unschuld oft gespielt, Wo noch Welt mit ihren Gifte» Mach dem Opfer nicht gezielt. Waldumsäumte stille Fluren, Don der Bäche Maß getränkt, Wo der Gottheit heil'ge Spuren Hell der Geist erschaut und denkt; Lebet wohl ihr Lustgefilde« Wo zur Einheit Alles schmilzt, Wo der Zeugkraft stete Milde Wimmer mit dem Fleiße filzt. Themas Thal, in dem ichsweilke, Das ich nur mit Lust geschaut, DaS mir sonst di« Wunden heilte, Sieh, mein Auge ist bethaut r Hebe dich, o thränend Auge! Schau noch einmal Thales Pracht, Die in sanftem Frühlingsbauche Scheidend noch dir freundlich lacht; Sätt'ge dick an diesem Eden, Wo der Schönheit Fülle prangt, Berg und Thal sich unrerreden, Rebe um die Eiche rankt. Dich, der Kindheit Blumengarten, Mich entreißen, welch ein Schmerz! Denn welch seliges Erwarten Legtest du umsonst ins Herz; Nimmer wirst du mich erfreuen, Aus ist jener frohe Traum, Nie kannst du ihn mir erneuen, Denn mein Spiel will größern Raum. Doch waS du mir zugemessen, Was du gabst zur Huldigung, Ewig nie wird es vergessen, Lebt mir in Erinnerung. Will auch mancher Traum ersterbe» In der Zeiten trägem Flug: Einer kann mir nie Verderben, Einer« den ich immer trug: Meiner Liebe starke Säulen Stürzen nie und wanken nickt; Sollt' mich auch der Tod ereilen, Flammen ste im Sternenlicht. Lebe wohl, Du Engvermählte, Die mir viel und Alles war« Di« der Freuden schöngewählte Schäferstunden mir gebar. Lebe wohl, Du meine Wonne! Rose» seien Dir gestreut Bis des Glückes milde Sonne . Uns ein Wiedersehen beut. k» Kirchenbuchs - Auszüge von Offenburg. Geboren: Den ». Octvbeb. Karolina Sophia; Water, Anton Burg, Bürger und Zimmermeister. Den s. — Mari« Louise; Vater: Johann Bähr, Bürger und Schustermeister. Den 12 . — Emilie Friederike; Vater: Karl Gartenhäuser, Bürger und Handelsmann. Den 13,— Maria Joseph« Theresia; Daker: Anton Nadler, Bürger und Lichterfabrikant. Den 15. — Joseph Anton; Vater: Joseph Fischer, Bürger und Gastwirth zum grünen Baum. Den i r. — Franziska; Vater: August Sckirrmann, Bürger uud Schustermeister. Getraut! Den io. Ott. Joseph Kniebühler, Bürger und Gastwirth in Endingen, mit Elisabeth« Burg von hier. Den 17 . — Johann Litterst, Bürger in Rammeriweier, mit Sybilla Sauerwein von Ebersweier. Den 17 . — Herr Joseph Friedrich Hißmaier, Rechtsanwalt dahier, und Maria Sophia Bayer von Schutterwald. Gestorben: Den tt. Sctober. Maria Rosa Heitzmann, »7 Jahr« alt, Lehrfrau in dem weibl. Erziehungs < Institut dahier. De« 13. — Victoria, 5 Monate alt; Vater: Georg Dübler, Bürger und Hafnermeister. Den ls. — Franziska, V 2 Stund« alt; Vater > August Sckirrmann« Bürger und Schustermrister. Frucht-Mittelpreise. Ein Malter Offe« 12 . Oct. lburg 1 5. Oct. Oberkirch lo. Oct. Gengenbach lo. Oct. st. kr. st. kr. st. kr. st. kr. Waizen . . 15 30 15 15 13 30 15 42 Kernen . . ■- — — — 14 30 15 14 Halbwaizen 10 — 10 •— 9 30 10 42 Korn . . . 9 20 9 25 8 — 10 — Gerste. . . 9 24 — — 7 — — — Welschkorn — — — Haber. . . 4 12 — — 4 24 — — Die Marktgerichte. Hiezu eine Beilage. Redaction, Druck und Verlag von I. Dtteni. i