Wochenblatt für Vre Amtsbezirke Qffenburg, Oberkirch, Acher«, Rheinbtfchofsheim» Kork, Gengenbach, Haslach «nb Wolfach. M 56. Offenburg, den l. September 1848. Bekanntmachungen. Oberkirch. (Gläubiger-Aufforderung.) Rro. 14548. Der Schneider Bernhard Walz von Thiergarten und die Helena Meier von Renchen sind gesonnen, nach Nordamerika auszuwandern, rille Diejenigen, welche an dieselben Forderungen zu machen haben, werden daher aufgefordert, diese m der auf Montag den 11. September, Morgens 9 Uhr, anberaumten Tagsahrr dahier anzumelden, indem man ihnen sonst nicht mehr zu ihrer Befriedigung verhelfen könnte. Oberkirch, den 16. August 1848. Großherzogi iches Bezirksamt. Mcßmer. Oberkirch. (Präclusiv-Bescheid.) Rro. 14233. Zn Sachen mehrerer Gläubiger gegen die Berlassenschast des Lehrers Kemps in Ringelbach, Forderung und Vorzugsrecht betr., werden alle Gläubiger, welche in heuriger Liquidationstagfahrt ihre Forderung nicht angemeldet haben, von der vorhandenen Masse ausgeschlossen. Oberkirch, den 9. August 1848. Großherzogliches Bezirksamt. Sallinger. Sant-Edicte. Andurch werden alle Diejenigen, welche aus was immer für einem Grunde an die Masse nachstehender Personen Ansprüche machen wollen, ausgeforderr, solche in der hier unten zum Richtigstellung--und Borzugsverfahren angeordneten Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelden, und zugleich die etwaigen Borzugsund Unterpfandsrechte, unter gleichzeitiger Vorlegung der Beweisurkunden und Antretung deS Beweises mit andern Beweismitteln, zu bezeichnen, wobei bemerkt wird, daß, in Bezug auf die Bestimmung des Maffepflegers, Äläubigeraus- Auffes und den etwa zu Stande kommenden Borg- oder Rachlaßvergleich, die Richterscheinenden als der Mehrheit der Erschienenen beigetreten angesehen werden sollen. Aus dem Bezirksamt Oberkirch: 13] von Oppena», an den in Gant erkannten Joseph Bachle, auf Mittwoch den 6. September d. Z., Vormittags 8 Uhr, auf diesseitiger AmtSkanzlei. Aus dem Bezirksamt Kork: [2] von Stadt Kehl, an den in Gant erkannte» Metzger- meifter Zakob Schlotterbeck alt, auf Donnerstag den 21. Sept. d.Z., Morgens 8 Uhr, auf diesseitiger AmtSkanzlei. _ [1] Offenburg. (Holzversteigerung.) Aus Domainen- Waldungen des Fvrstbezirks Gengenbach werden gegen angemessene Zahlungsfristen bei hinreichender Bürgschaft nachbenannte Holzsortimente an dm bezeichneten Tagen der öffentlichen Steigerung auSgesetzt werden: Donnerstags den 7. September d. I , im vistricl Hüktersbach bei Grngenbach, Abth. 1. Sommerwald: 4V Stück eichene Rutzholzklötze. 100 » tannene Sägklötze. 20 " ditto Bauholzstämmc. 70 Klafter tannenes und 20 Klftr. eichenes Schricholz. 20 -- tannenes Prügelholz. 3000 Stück tannene Wellen. Abth. 8. im breiten Sand: circa 80 Klafter Stockholz. Zusammenkunft im Badhause zu Hürtersbach, Morgens 9 Uhr. Samstags den 9. September d. I., im District IV. Mooswald, Abtheilung 5 b. Dörenbacher Wand: 1560 Stück tannene Sägklötze. 400 " -- Bau- und Floßholz-Stämme. 250 Klafter tannenes Scheitholz. 30 Klafter tannenes Prügelholz. 3000 Stück tannene Wellen. Zusammenkunft im Ankerwirthshause zu Fabrik Rordrach, Morgens 9 Uhr. Die Wellen sind mit besonderer Sorgfalt in beiden Distrikten aufbereitet und empfehlen sich durch ihre Form wie durch ihre Festigkeit. Offenburg, den 28. August 1848. Großherzogliches Forstamt. v. Ritz. vdt. Huber. [1] Kork. (Oehmtgrasversteigerung.) Zur Versteigerung des diesjährigen OehmtgraserwachseS der in Selbstbewirth- schastung stehenden herrschaftlichen Wiesen haben wir folgende Taqfahnen bestimmt: Samstags den 9. Sept. l. Z. zu BoderSweier im Gast- Hause zum Adler, von circa 50 Morgen, Auenhcimer und Bodersweierer BannS; Montags den 11. und Dienstags den 12. Sept. zu Sund- Heim im Gastbause zum Schwanen, von 158 Morg., EckanSweierer Banns, und von den neu cultivirten Schutterwaldwiesen; Mittwochs den 13. Sept. daselbst, von 92 Morgen, Dorf Kehler Banns; Donnerstags den 14. Sevt. zu Sand im grünen Baum, von 24 Morg., Sander Banns; Freitags den 15. Sept. zu Neumühl im Gafthause zum Pflug, von 50 Morg., Neumühler Banns; Samstags den 16. Sept. zu Kittersburg im Gasthaufe zum Rössel, von 115 Morg., Hohnhurster Banns; Montags, Dienstags und Mittwochs den 18., 19. und 20. Sept. zu Willstätt im Rappen, von 509 Morg., Millstätter und Hesselhurster Banns; Donnerstags, Freitags und Samstags den 2!., 22. und 490 23. Sepl. zu Holzhausen im WirthShause zum grünen Baum, von 510 Morg. Thomaswaldwiesen; Montags den 25. Sept. zu Kork im Wirthshause zum Ochsen, von 42 Morg., Korker und Legelshurfter Banns. Die Steigerungsliebhaver werden mit dem Anfügen hiezu eingeladen, daß die Verhandlung jeden Tag Morgens 9 Uhr beginne. Kork, den 20. August 1848. Großh. vomainen-Verwaltung Walter. 03 Windschläg. (Ackerversteigeruug.) Auf verehrliche Verfügung Großh. OberamtS Offendurg vom 2. März 1847 No. 8017, in Sachen der Schifferschaft Wolfach in Offenburg, wird dem hiesigen Bürger Adam Rendler V- Zeuch Acker im Sommerfelds einers. Joseph Glatt, anders. Mathias Rendler, im Zwangswege am Montag den 18. September d. Z., Morgens 9 Uhr, aus dem RathSzimmer dahier der öffentlichen Versteigerung zu Eigenthum ausgeseyk, wozu man die Liebhaber mit dem Bemerken einladet, daß die Bedingungen bei der Steigerung bekannt gemacht werden. Windschläg, den 28. August 1848. Das Bürgermeisteramt. . Weiß. 113 Windschläg. (Liegenschaftsversteigerung.) Dem Glaser Xaver Zelwoch von hier werden in Sachen des Anton Schmidt und Ignaz Stöhr von Offenburg nachbenannte Lie- genschasten auf richterliche Verfügung Großh. wohllöbl. Oberamts Offenburg No. 2296 Montags den 13. September d.J., Morgens 9 Uhr, im Rathszimmer dahier zu Eigenthum öffentlich versteigert werden, und zwar: % Zeuch Acker am Ebersweierer Weg, neben Lehrer Steurer. V- Zeuch Acker in der Strich, einers. Gregor Birkle, anders. Andreas Zoggerst. 5 V* Zeuch Acker im Wolfenthal, einers. Joseph Glatt, anders. Benedikt Fischer. %. Zeuch Acker im Nußacker, einerseits Georg Hauri, anders, der Weg. Vj Zeuch Acker am Rvthbosch, einers. Karl Lurk, anders. Bernhard Eggs' Wtb. 3 /a Zeuch Acker im vbern Roth, einers. Augustin Rendler, anders. Tusan Ockenfuß' Wtb. % Zeuch Acker am Schwalbenrain, einers. Anton Wernert, anders. Peter Kurfürst's Wtb. V* Tauen Matte auf der Mollen köpfe, einers. das Ge- meindegut, anders. Johann Neger von Ebersweier. V* Tauen Matte im Schneckenhäusel, einers. Ant. Gaß, anders. Anstößer. Die Bedingungen werden bei der Steigerung bekannt gemacht. Windschläg, den 28. August 1848. Das Bürgermeisteramt. Weiß. Z e l l, O. Amts Offenburg. (Bauaccord - Versteigerung.) Die hiesige Gemeinde läßt die Herstellung eines Döhlens über die Straße in Weierbach mittelst öffentlicher Versteigerung am Donnerstag den 7. September d.J., Vormittags 9 Uhr, im Rathhause dahier an die Wenigstnehmrnden versteigern, wozu wir die Maurermeister mit dem Bemerken einladen, daß Man und Kosten-Ueberschlag täglich im Rathszimmer eingesehen werden können. Zell, den 29. August >848. Das Bürgermeisteramt. Herp. sl3 Windschläg. (Liegenschaftsversteigerung.) Auf richterliche Verfügung Großh. wohllöbl. Oberamts Offenburg vom 20. April 1847 No. 7770, i» Sachen des Cameralprak- «kanten Walter von Offenburg, werden dem Küfermeister August Kurfürst von hier nachdenannte Liegenschaften i Montags den 18. September d. Z., Morgens 9 Uhr, im Rathszimmer dahier öffentlich zu Eigen- ! thum versteigert werden, nämlich: Ein Haus sammt Scheuer und Stallung unter einem j Dache, oben im Orte, einers. das Feld, anders, die Oors- straße; ferner Vs Zeuch Hosplatz samnit Garten, Alles aneinander gelegen. */4 Zeuch Acker im Breitfeld, einers. Martin Graß, anders. Alops Weiß. Vi Zeuch Acker am Schwalbenrain, einers. Xaver Zelwoch, anders. Heiligcngut. • * 4 Zeuch Acker im untern Hohrvth, einerseits Andreas Goß, anders, selbst. Die Bedingungen werden bei der Steigerung, bekannt gemacht. Windschläg, den 26. August 1848. Das Bürgermeisteramt. Weiß. Urlofsen. (Dung-Bersteigerung.) Künftigen Montag den 4. Sept., Morgens 9 Uhr, wird ein Haufen Dung iw Gemeindehof dahier um baare Zahlung öffentlich versteigerr »erden, wozu man die Liebhaber einladet. Urloffen, den 28. August 1848. Das Bürgermeisteramt. König. [1] Offenburg. (Bierbrauerei- und WieSfeld-Versteigerung.) Am Dienstag den 26. September d.J., Rachmittags 3 Uhr, MärMMMMMwerden in hiesigem Gemeindehause nachbe- . j n die Gantmaffe des verstorbenen Bierbrauers Karl Baur von hier gehörige Realitäten wiederholt der Versteigerung ausgesetzt: 1) Ein zweistöckiges, von Stein erbautes Haus mit Bierbrauerei, Scheuer und Stallung, Hof- und resp. Vorplatz an der Hauptstraße dahier, einers. Handelsmann Rerlinger, anders, die Schloffergaffe und resp. die Stadtmauer, sammt dem vorhandenen Braukessel, zweier Kühlschiffe und fünf Bütten. 2) V* Tauen Wiesfeld auf der Teichmatt, neben dem Gpm- nasiumsgut und Karl Baur'S Kindern. Dieses wird mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß der endgültige Zuschlag erfolgt, auch wenn der Schätzungspreis nicht erreicht wird, und daß fremde Steigerer und Bürgen sich über Zahlungsfähigkeit mit beglaubigten Vermögenszeugoiffea auszuweisen haben. Offenburg, den 29. August 1848. Das Bürgermeisteramt. R ö e. vdt. Kornmayer. Offenburg. (Oehmtgras - Versteigerung.) Dienstags den 5. September l. I., Vormittags 8 Uhr, wird bei der Unterzeichneten Verwaltung der diesjährige OehmtgraserwachS von den Spitalwiefen sowohl auf hiesiger, als auch Bühler, Griesheimer, Waltersweierer und Elgersweierer Gemarkung öffentlich versteigert werden» wozu man einladet. Zugleich läßt auch Herr Gemeinderakh Schmiederer dahier nach beendigter obiger Versteigerung den OehmtgraS- Erwachs von nachdenannren Wiesen — auf Martini zahlbar — versteigern, als von 2'4 Tauen Wiesen in der vühl, Griesheimer Gemarkung, 6 Tauen auf Waltersweierer Gemarkung, und 1 Tauen, die ehemalige Turnschule. Offenburg, den 30. Aug 1848. St. Andr. Hospitalverwaltung. König. [1] Windschläg. (Liegenschafts-Versteigerung.) Dem Leonhard Kromer werden auf richterliche Verfügung Großh. wohllöbl. Oberamts Offenburg vom 25. Mai d. Z.Rv. 15959, in Sachen des Holzbändlers Andreas Zinth von Offenburg, nachbenannte Liegenschaften Montags den 18. September d. Z., — 491 — Morgens 9 Uhr, zu Eigenthuw dahier auf dem Rathszimmer öffentlich versteigert werden, und zwar: 1,4 Zeuch Acker in der Hohlgaffe, einers. Simon Birk, anders. Sebastian Kränzle. Vis Zeuch Acker auf dem Muhrberg, einers. Leonhard Vollmer, anders. Friedrich Eggs. Vs Zeuch Acker im Stockfeld, einers. Zos. Schmidt jung, anders. Andreas Kromer. Die Bedingungen werden bei der Steigerung bekannt gemacht. Windschläg, den 28. August 1848. Das Bürgermeisteramt. Weiß. Offenburg. (OehmtgraS-Versteigerung.) Samstags den 9. September, Nachmittags 3 Uhr, wird im Kronen- wirthshause zu Berghaupten der OehmtgraS- Erwachs von 9 Morgen Spitalwiesen auf der s. g. Bannmatte öffentlich versteigert, wozu man die Liebhaber einiades. Offenburg, den 30. August 1848. Sk. Andr. Hospitalverwaltung. König. slj Reumühl, Amts Kork. (Stierversteigerung.) Die diesige Gemeinde versteigert am Momag den 4. September d. Z., Nachmittags 2 Uhr, im WirthShauS zur Sonne dahier einen abgängigen, gut gehaltenen Wucherstier, wozu man die Steigliebhaber einladet. Neumühl, den 28. August 1848. Das Bürgermeisteramt. Butz. slj Offenburg. (Möbel-Versteigerung.) Am Dienstag den 5. September, Vormittags 9 Uhr, werden in hiesigem Gemeindehause nachbenannte, dem Zimmermeister Karl Geiger von Bübl gehörige Möbel im Vollstreckungswege gegen gleich daare Zahlung versteigert werden; als: 1 Commode im Anschlag zu 14 fl. 1 Kasten - „ „9 fl. 1 dltio „ „ - 8 fl. 1 runder Tisch » „ 4 fl. Offenburg, am 26. August 1848. Das Bürgermeisteramt. Ree. rdt. Kvrnmaper. Offenburg. (OehmtgraS- Versteigerung.) Am Dienstag den S. September l. Z., Nachmittags 2 Uhr, wird auf dem hiesigen städtischen Gemeindehause gegen baare Zahlung das diesjährige OehmtgraS versteigert von 1/2 Tauen Matte beim Weingarten, h. B., neben Metzger Buchert und Anton Hug;' 1i/4 Tauen hinterm Ochien, h. B., neben dem Graben und Johann Baptist Kuenzer; 1/2 Tauen im Kinzdorf, h. Bannes, neben dem Weg und Dvcror Bauhörer; ^8 Tauen hinterm Weingarten, Zeller Bannes, neben Gg. Burg's Erben und Zohann Haberstroh; *'2 Tauen in der Spöck, Walkersweierer Bannes, neben Fortunawirth Psähler; 1 Tauen auf der Stegermatt, h. B., neben dem Weg und Hvlzdändler Johann Armbruster; *•'« Tauen am Kähnerbach, h. B., einerseits und anderseits A. Gottwald; wozu die Liebhaber einladet: Offenburg, den 29. August 1848. Aus Auftrag Durnegger. jtj Appenweier. (Liegenschafts-Versteigerung.) Da bei der am 7. August d. Z. vorgenommenen Zwangsversteigerung der Liegenichasten des Sebastian Flötzer jung der An- Mag nicht erlogt wurde, so werden die im Wochenblatt Nro. 47 vom 1. August beschriebenen Liegenschaften desselben i am 18. September d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Raths Z'mmer dahier nochmals der Steigerung ausgesetzt, wobei ' der endgAtige Zuschlag erfolgt, wenn auch der Schätzungs- PreiS nicht erreicht werden sollte. Appenweier, den 26. August 1848. Das Bürgermeisteramt. Sutter. Bühl bei Offenburg. (Oehmtgrasversteigerung.) Am Donnerstag den 7. September, Nachmittags 2 Uhr, läßt die hiesige Gemeinde das OehmtgraS von den Gemeindewiesen um baare Bezahlung vor der Abfuhr auf dem Rathszimmer dahier öffentlich versteigern, wozu die Liebhaber eingeladen werden. Zugleich läßt Herr Pfarrer Gälinger von hier daS Oehmt- gras von 8 Tauen Pfarrwiefen im Ankerwirthshause dahier (auf Martini d. Z. zahlbar) einer öffentlichen Steigerung aussetzen. Bühl, den 29. August 1848. Vas Bürgermeisteramt. Reff. Sund heim. (Hausverfteigerung.) Da bei der am 29. Juli l. I. wegen Erbtheilung abgehaltenen Versteigerung eines in «undheim stehenden Wohnhäuschens samm» Platz und Zugehörde, neben Andreas Frech und Allmend, auS dem Nachlasse der verstorbenen Mathias Heß' Ehefrau, Barbara geborene Hetze!, von Sundheim, der Schätzungspreis nicht erlöst wurde, so wird hiermit Tagfahrt zur zweiten und letzten Versteigerung auf Dienstag den 5. September d. I., Abends 5 Uhr, auf hiesigem Gemeindehause anberaumt, wobei bemerkt wird, daß der endgültige Zuschlag diesmal auch unter dem Schätzungsprcise ertheilt werden wird. Dorf Kehl, den 12. August 1848. Das Bürgermeisteramt. B. A.: Frech, Rathsschreiber. s2j Oedsbach, Amts Oberkirch. (Liegen'chasts-Versteigerung.) Zn "olge richterlicher Verfügung des slroßh. Bezirksamts Oberkirch vom 16 Zuni 1848 Rr. 10818 werden _____ dem Andreas Armbruster, Burger in Wälden, folgende Liegenschaften Montags den 18. September d. Z., Vormittags 9 Uhr, im Kronenwirthshause dahier öffentlich versteigert werden, wobei man bemerkt, daß, wenn der Schatzungspreis oder darüber geboten wird, der Zuschlag erfolgt. 1 . Ein einstöckiges Wohnhaus sammk Scheuer und Stallung, Alles unter einem Strohdach, nebst dabet stehendem Backofen, im Hengüdach gelegen, stößt einers. an Joseph Wiegel, anders, an Martin Huber. 2 . Der dabei befindliche Hofplay und Gemüiegarten. 3 Ungefähr 3 Viertel Manen, beim Hause gelegen, stößt einers. an den Hengstdoch, anders an sich selbst. 4. Ungefähr 8 Zeuch Ackerfeld und Wildberg, wovon ein Theil mit Kirschbäumen angepflanzt ist. Das Ganze bildet ein geschloffenes Hofgut, und stoßt einers. an Joseph Wiege!, anders, an Martin Huber, unten an die Tbalstraße. . Oie Steigerungsliebhaber werden dazu eingeladen. Sämmtliche Bürgermeistenämter werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen zu lassen. Oedsbach, den 19. August 1848. Das Bürgermeisteramt. Welle, vdt. Busam, Rathsschbr. [3] Zunsweier. (OehmtgraS Versteigerung.) „Montags den 4. September d Z., Nachmittags 1 Uhr, läßt die hiesige Gemeinde den diesjährigen OehmtgraS - Erwachs von 492 80 Tauen Matten auf dem alten und neuen GemeindS- Allmendgrün dalbtauenweise im Rappenwirtbshause dadier gegen gleich baare Bezahlung versteigern/ wozu die Liebhaber eingeladen werden. ZunSwejer/ am 22. August 1848. Das Bürgermeisteramt. Detter. vae. Ruf. [2] Offenburg. (OebmtgraS - Versteigerung.) Nach beendigter städtischer Grasversteigerung wird MonragS den 4. September nächsthin/ Vormittags, im Rathhaussaale dahier das OebmtgraS versteigert: von 1 Morgen auf der Bühlermatte/ neben Staatsgut; » >/r " allda, neben Staatsgut und Kaufmann Guerra; « 1 » auf der Stegermatt, neben Svitalgut; '/« -- auf der Insel, neben dem Kinzigdamm, Waltersweierer Banns; » der Schützenmam, neben der Eisenbahn und dem Hanfrötzendamm. Hiezu find die Steigerungsliebhaber eingeladen. Offenburg, den 25. August 1848. A. A. Schweizer. Offenburg. (Wirthschafts-Em- Zpsehlung.) Die Unterzeichnete macht I« «"»fl einem verehelichen Publikum die er- l ! ^Igebene Anzeige, daß sie in Abwesenheit zihres Mannes die Wirthschaft zum -schwarzen Adler dahier unter Bcihülfe eines tüchtigen Oberkellners sortsührt. Ich werde mich bestreben, durch sorgfältige Bedienung und Verabreichung guier Speisen und Getränke, sowie durch billige Rechnung die Zufriedenheit der bei mir einkehrenden resp. Reisenden und sonstigen werthen Gäste zu erhalten, und empfehle mich daher zu geneigtem Zuspruch bestens. Karoline Fasserk, zum Adler. W Kehl. (Maaren - Empfehlung.) Unterzeichneter empfiehlt zu herabgesetzten Preisen folgende Maaren: Pistolen mit ein und zwei Läufen; Stockdegen und Wurfstöcke; Säbel- und Stoßklingen; feine Tisch- und Tafel- meffer; englische Dolche von allen Faffungen, von 1 fl. bis 50 st.; eine reiche Auswahl von ächt englischen Nähnadeln in eleganten Etuis, affortirt ä 100 Stück; ostindische Foulards; alten abgelagerten Rollen-Canaster, Havana- und Bremer Cigarren. J. C. Hugendobler. WVUVWAVWSVÄW1 Goldrahmenfabrik und Spiegel Verfertigung. Ich beehre mich hierdurch, anzuzeigen, daß ich dahier mein Geschäft etablirt habe, und empfehle mich zu geneigten Aufttägen, mit dem Bemerken, daß auch alle in mein Fach einschlagenden Kirchen-Arbeiten übernommen und ausgesührt werden. Dabei werden auch auf Bestellung alle Arten der neuesten Fayonen Spiegel und einzelner Bilderrahmen um billigste Preise bei mir ausgefertigt, und werde ich hierin ebenfalls jeder Anforderung auf's Schleunigste zu entsprechen suchen. Stadt Kehl, dem 30. August 1848. F. A. Sundhaufier, Vergolder. Offenburg. (Empfehlung.) Lisette Wörter von hier empfiehlt sich einem hiesigen und auswärtigen Publicum im Kleidermachen und Weißzeugnähen bestens, und verspricht bil- lige und gute Bedienung. [1] Offeuburg. (Freischießen.) ^Sonntags den 3. September wird ein ^weiteres Ring - und Geld-Schießen dahier abgehalten, wozu die Schützenfreunde eingeladen werden. Offenburg, den 30. August 1848. Der Oberschützenmeister. Offenburg. (Zimmer-Bermiethung.) In der langen Straße Rro. 304 ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen, welches sogleich bezogen werden kann. slj Offenburg. (Oehmtgras-Verkauf.) Das Oehwt- gras von 5 bis 8 Tauen Matten ist zu verkaufen. Bon wem? sagt der Herausgeber dieses Blattes. slj Altenheim. (Kapital auszuleihen.) Gemeinderath Trunkenbold hat 500 fl. Pflegschastsgeld gegen gerichtliche Versicherung auszuleihen. [0 Gengenbach. (Freischießen.) Unterzeichneter wird — Sonntags den 3. September |b. I. anfangend — ein Stutzer - und Flinken- ' Scheiben-Schießen abhalten mt Gesammtwerth von 178 fl. Die Bedingungen werden auf der Schießstärke bekannt gemacht werden. Es ladet dazu höfiichst ein: Gottfried Stigler, zur Blume. Oberkirch. (Freischießen.) Bei Ochsenwirth Geldreich wird am nächstkommenden Sonntag den 3. September d. 3. ein Gabenfchießev im Werth von ISO fl. seinen Anfang nehmen und 3 Wochen lang an jedem Tage fortgesetzt werden, wozu die verehrlichen auswärtigen Schießliedhaber höfiichst eingeladen werden. [2] Achern. (Anzeige und Empfehlung^) Unter- fl zeichneter macht hiermit die höfliche Anzeige, daß er I eine Lese-Bibliothek mit den neuesten belletristischen X Werken des In- und Auslandes hält. Die Preise g werden sowohl im Einzelnen als iw Abonnement so billig I wie möglich gestellt, und ich ersuche hiemit das ver- -A ehrliche Publicum von hier und der Umgegend um geneigten Zuspruch. Bei dieser Gelegenheit empfehle ich mich zugleich in Verfertigung aller ln mein Geschäft einschlagenden Arbeiten unter Zusicherung billiger und prompter Bedienung. Auch besorge ich die Anschaffung von Schul- wie jeder andern Sorte Bücher. Ferner sind die Por- traitS der berühmtern Männer der Neuzeit, sowie die Panoramen der Eisenbahnen von Bafel bis Frankfurt, elegant gebunden, stets bei mir zu haben; und sehe ich geehrten Aufträgen und Bestellung-» entgegen. Joseph Barro, Buchbinder und Galanterie-Arbeiter. ^ slj Freiburg. (Lehrlingsgesuch.) Bei Unterzeichnetem kann ein Lehrling mit oder ohne Lehrgeld sogleich eintreten. W. Hauser, Tapezier. Bohlsbach. (Kapital auszuleiben.) Bon der ^hiesigen Heiligenfonds-Verrechnung können 200 st. 1 gegen Obligatio» dargeliehen werden. [2] Offenburg. (Anzeige.) Tabaksdosen mit den PvrtraitS: Erzherzog Johann, Reichsverweser, und Friede. Hecker, sowie Ansichten von Offenburg. Eisenbahnbrucke und Schloß Ortenberg, nebst mehreren schonen Dejsins, rund und mit Charmer, find angekommen und billig zu haben bei Alexander Re»ff. i 493 QlOMOHOItOHOHOtiOHOtOHOHOHOHOHOMOHOlO ö Anzeige für Auswanderer. Das Auswanderungs Bureau der Hrn. 3os.l-sm»rtro ic Comp, in Havre, worin Wendelin Reef aus Wolfach (Kinziglhal) als Geschäftsmann angestellt ist, zeigt hiermit de» Auswanderungslustigen an, daß sie bei den Unterzeichneten Schiffsverträge auf die neue Linie der großen amerikanischen gekupserten Dreimaster- Postschiffe, die den 1., 8., 16. und 24. jeden MonaiS von Havre nach New-Jork und New-Orleans unter Segel gehen, abschließen können. Billige Behandlung « wird ferner das Zutrauen diesem Bureau aufdewahren. 8 dt». Sollten die Accordanten über die festgesetzte ß Zeit in Havre aufgehalten sein, so werden sie Kost? und Logis frei erhalten. 8 Für nähere Auskunft und um Verträge abzu- x schließen, wende man sich an die Unterzeichneten, von z der französischen und badischen Regierung privilegirten Agenten. In Straßburg: Ch. Ferd. Rieder, Agent und Gastgeber zum schwarzen Bären, Austerlitzer-Straße Nro. 10. Zn Kehl: I. Held, Agent und Gastgeber ß zur Blume. OKSMOHCNKWeMIOMOHOMOMOHOHOWOWOMOHO«® [3] Olfenburg. (Nachricht für Kapitalisten.) Gegen doppelte und dreifache Versicherungen sucht tas Com wissionS-Bureau von Louis Bcrolla Kapitalien jeder Größe. Große Auswahl fertiger Kleidungsstücke zu billigen Preisen in dem Kleidermagazin von S. Katz jun., Kleiderhändler in der Schloffcrgaffe Ro. 1 in Straßburg. [2] Offenburg. (Zimmer-Permiethung.) Bei Karl Henco an der Hauptstraße sind 4 heizbare Zimmer im dritten Stock an ledige Herren auf Michaeli zu vermiekpen. [2] Gengenbach. (Holzverkauf.) Gebrüder Wölber von Schilrach haben auf dem Mühlegrün unterhalb Gengenbach eine Parthie buchenes und tannenes Schenerholz zum Verkaufe sitzen, welches sie klafterweise oder in größer,, und kleinern Quantitäten zu billigen Preisen abgcben. Kauslieb- haber wollen sich an Lindenwirth Glück in Gengenbach wenden. Offen bürg. (Dungverkauf.) Ein Haufen Dung ist zu verkaufen — von wem? lägt der Herausgeber dieses BlaneS. Dienstantrag. Eine solide Person, welche die häuslichen Geschäfte zu besorgen versteht, kann auf Michaeli einen Platz finden — bei wem? sagt der Herausgeber dieses Blattes. [3] Schlotten. (Freischützen.) Bei Unterzeichnetem wird an nachstehenden Tagen ein $ra ^schießen abgehalren werden. Die Preise bestehen . "in Geldbeträgen von 10 fl. bis zu 1 fl., in zehn Preise eingerheilt. Die Summe ist 55 fl. Für den Schuß werden 6 kr. bezahlt. Ee wird geschossen: am 3. und 10. Sepiember. Hiezu ladet die Schießliebhaber ein: Braig, Buschwirth. Offenburg. (Zur Nachricht an Küfern.Bierbrauern:.) Zn großen und kleinen Quantitäten werden ca. 25000 Knospen vorzüglicher Qualität um billigen Preis zum Verkaufe angeboren, wovon Muster zum Einsehen im Gafthause zum röm. Kaiser dahier vorliegen, woselbst auch Bestellungen hieraus angenommen werden. [2] Offenburg. (Versteigerung von Fruchtsäcken.) «00 Stück gute Fruchtsäcke in Malrer- und Viertel-Maaß läßt der Ümerzeichnete künftigen Samstag den 2. September, Morgens 9 Uhr, vor dem hiesigen Gememdehaufe öffentlich gegen baare Zahlung versteigern, wozu die Liebhaber eingeladen und die löbl. Bürgermeisterämter ersucht werden, dieses in ihren Gemeinden alsbald bekannt zu machen Ferd. Hölzlin senior. Anzeige für Auswanderer nach Nord-Amerika. Unterzeichneter Agent des Hauses 3. Barbe und Morisse in Havre bat die Ehre, den Auswanderern an-^ zuzeigen, daß solche, wie früher,« "Accorde aus die neue Linie der großen» gekupftrten amerikanischen Dreimaster erster Klaffe, die am 1., 8., 16. und 24. jeden Monats nach New-York und New-Orleans unter Segel gehen, zu verminderten Preisen abschließen können. Sollten die Accordanten drei Tage über die festgesetzte Zeit in Havre aufgehalten sein, so wird denselben eine Entschädigung von Einem Franken per Kopf und per Tag Verspätung nebst freiem Logis bewilligt. Noch habe ich die Ehre, deizumgen, daß die Auswanderer in aller Ruhe und Sicherheit Uder Straßburg nach Havre reisen können, indem ich mich selbst davon überzeugt, auch mit den Auswanderern die Reise dorthin gemacht habe, und sie eben so gut und schnell als früher besorgt wurden. A. Ehrmann, Agent der großen amenk. Dreimaster. Alter Weinmarkt No. 95 in Straßburg. Aeitungsschau. » Deutsches Reich. Reichsversammlung. 64. Sitzung vom 22. Aug. Fortsetzung der Verhandlung über den Art. m der Grundrechte (Religionsfreiheit). Der Abg. v. Beisler (bayer. Cultminister): Das Christenthum durchdringe bereits über 1000 Jahre das abendländische Staatsleben, und dieses wäre mit jenem unzertrennlich verwachsen; auch die Kirche selbst verlange die Trennung vom Staate nicht, sondern nur einzelne ihrer Mitglieder. Die Kirche aber habe von jeher ihre Macht auf Kosten des Staates erweitern wollen; hierbei wirst der Redner einen Seitenblick auf Pio nono, der es geduldet, daß päpstliche Unterthanen einen Kreuzzug gegen einen christlichen Staat unternommen, der von jeher die Hauptstütze des päpstlichen Stuhles gewesen sei. Zwar habe sich der Papst dagegen gesträubt, aber wie eine Braut. Die monarchischen Einrichtungen der Kirche vertrügen sich nicht mit den volksherrschaftlichen Grundsätzen unserer Zeit; die Trennung der Kirche vom Staate werde daher den Kampf verewigen: die Kirche werde den Staat oder der Staat die Kirche unterjochen. Wenn aber Friede zwischen beiden herrschen solle, dann müsse die Kirche sich in Haupt und Gliedern reformiren nach dem Bedürfnisse der Zeit. Man gebe uns die Landes- und Reichs-Synoden zurück, und der Zwiespalt zwilchen Staat und Kirche wird sich in Harmonie auf- lösen, und Millionen Christen werden sich derKirche wieder anschließen. — Antrag auf eine Reichs-Spnode. Z ittel: Er will die Glaubensfreiheit so weil ausgedehnt wissen, daß es einem Jeden freisteht, welchen Glauben er haben möge, und sogar gar keinen zu haben. Mögen dann die Jesuiten kommen, er, der Redner, werde zwar alle seine Kräfte und sein Leben aufbieten im Kampfe gegen sie — wenn sie kommen — nun, dann sind wir auch da.' Es ist unserer unwürdig, zu rufen: Polizei, hilf, der Jesuit kommt! — Vogt: die gerühmte Liebe zwischen Staat und Kirche sei bisher die Liebe des Haifisches und des Härings, des Fuchses und des Huhnes iiii-isataihiitiii lurttui 494 gewesen, und diese Liebe könne man ohne Bedenken trennen. Aber der Redner geht noch weiter: er gibt der Kirche selbst den Laufpaß nach dem Himmel, sie müsse ganz von der Erde verschwinden, sie sei der Hemmschuh der Bildung und der Freiheit u. s. w. Jürgens sinder in dem Art. m eine sehr bedenkliche Gleichgültigkeits-Erklärung des Staates gegen die Religion und schlägt eine andere Fassung vor. — Döllinger bezeichnet zunächst die Rede des Vogt, dann endec er mit f>. v. Beisler und nimmt den Papst gegen denselben in Schutz, der gezwungen worden sei, in die Kriegserklärung gegen Oesterreich zu stimmen. Auch er stimmt für Trennung und knüpft die Hoffnung an dieselbe, daß dadurch wieder vereinigt werde, was seit Jahrhunderten getrennt gewesen. — v. Beckerarh behauptet das Gegemheil von dem, was Vogt behauptete: (die Kirche sei das Hinderniß der Bildung gewesen), indem sie die Schule der Gesittung und Freiheit war; die Kirche solle daher nicht gänzlich losgeriffen werden vom Staate; vielmehr sollen beide sich durchdringen, damit das deutsche Volk sittlich und glücklich werde. — Bischof Geritz erklärt sich für völlige Trennung, ebenso auch Christ. — Decan Bauer aus Bamberg tritt als der einzige protestantische Geistliche aus Bayern dem katholischen Würdenträger Döllinger entgegen: eine Unabhängigkeit, wie der sie verlange für die Kirche, werde verderblich für Kirche und Staat. Man möge nicht hoffen, daß beide Kirchen friedlich neben einander bestehen würden; zwar sei beider Reich nicht von dieser Welt, aber den Streit um Mein und Dein hätten beide Kirchen mit dieser Welt gemein: wer solle der Bekehrungswurh eine Grenze setzen, wenn nicht der Staat es thue? — 65. Sitzung vom 24. Aug. Sepp ist für Trennung. Wenn der Staat nicht neben voller Freiheft der Kirche bestehen könne, dann solle er zu Grunde gehen, es sei kein Schade darum, und wenn die Kirche oder eine Confessio» ohne Polizeischutz nicht bestehen könne, solle sie ebenso zu Grunde gehen. — Nauwerk macht den Ultramontanen den Vorwurf, daß sie die Freiheit für ihre Kirche wollten, die Gewissens- und Glaubensfreiheit bisher mir Hülfe des Staates unterdrückt und bekämpft hätten. Der Staat aber dürfe keine Religion haben; die Religion müsse Privatangelegenheit werden. Auch sei es der protestantischen Geistlichkeit nicht würdig, sich vor Jesuiten zu fürchten; man habe die Jesuiten bisher mit allen möglichen Mitteln zu hekämpfen und zu verdrängen gesucht, nur mit dem rechten nicht — mit der Freiheit — die könnten sie nicht vertragen. — v. Radowitz ist ebenfalls für Trennung, ebenso Hagen'aus Heidelberg und Müller von Aachen. Hoffman», vom Salon zu Ludwigsburg, deßgleichen. Er, der Redner, gehöre einer religiösen Meinungsschatlirung an, bei der man allerlei Hintergedanken voraussetze (deutsch: er sei em Pietist). Wenn der Staat sich vom Christenthum lossage, so dürfe man sich seiner Leitung auch nicht mehr anver- rraucn..— Die Reden Zimmermann's aus Stuttgart und Kuenzer'S aus Konstanz sind zu wichtig und zu würdig, als daß wir über sie hinwcggnigen; da aber der Raum für diese Materie bereits angefüllr i|i, werden wir sie im nächsten Blatte dem Leser in getreuem Auszuge mittheilen. Süddeutschlnnd. Es wird denn doch Wessenberg den Vorsitz im österr. Ministerium annehmen; seine erste Handlung zeugt von Tact und Klugheit, nämlich der Beschluß der Anerkennung der französischen Republik. Aber die Bevölkerung ist noch in großer Aufregung, und man befürchtet sehr für die Erhaltung der Ruhe; Fitster und Schütte khun ihr Möglichstes, die arbeitende Klaffe aufzuregen, dazu kommt noch die Herabsetzung des Taglohnes für die weiblichen Erdarbeiter von 20 auf 15 kr., was schon am 21. August einen Auflauf verursacht har; aber zufolge der neuesten Nachricht vom 23. Aug. wiederholte sich die Arbeiter-Bewegung in bedenklichem Grade. Soeben, heißt cS, wird Generalmarsch geschlagen; die Nationalgarden treten unter die Waffen, die Cavallerie sprengt durch die Stadt: ein neuer Arbeikerauf- stand ist zu befürchtenBereits hat vor einer Stund« «in Kampf zwischen den Arbeitern und der Munizipalgarde stattgefunden. Mehrere Garden sind am Platze geblieben! In der ^agerzeile herrscht großer Tumult. Viele Wagen mit Verwundeten aus der Leopoldstadt werden soeben durch die Stadt gefahren. Die Thore werden gesperrt. . Das Ministerium Koffuch in Ungarn und mit ihm die >eit neuerer Zeit eingenommene Stellung dieses Landes »u Oesterreich wird zu Ende gehen; einmal das kräftige Benehmen des Banus Jellachich und seine kriegerischen Demonstrationen, ganz besonders aber die unerhörte Finanzoperation Koffuths, die nicht viel besser ist als ein Pvstraub an fremdem Elgenkhum, hat dazu beigetragen. Dagegen scheinen die italienischen Angelegenheiten eine neue, und zwar vortheilhast« Wendung zu bekommen: Karl Albert hat allein mit Radetzky über die Grundlagen des Friedens unterhandelt, und zwar soll die Lombardei österreichisch bleiben; wenn dem so wäre, so kämen England und Frankreich mit ihrer Vermittlung zu spät! Uebrigens soll Rußland durch eine Note erklärt haben, daß es für den Fall einer bewaffneten Dazwischenkunft Frankreichs und Englands auch mit seinen Waffen zur Seite Oesterreichs bereit stehen werde. — Karl Albert scheint indessen durch die bedenkliche Stimmung in seinen eigenen Staaten genöthigc gewesen zu sein, auf dem kürzesten Wege Friede zu machen, um sich etwa nöthigensalls unter dem Schutze österreichischer Waffen auf seinem wankenden Throne zu erhalten. In München ist es nun wieder ruhig seit die Zusag« vom König erchcilt ist, daß der Schatz wieder öffentlich ausgestellt werden solle und man ganz bequem ein Stück ägyptischer Finsterniß, eine Sprosse von der Himmelsleiter, die Jakob im Traume sah, und eine von den 11,000 Jungfrau- schasten, nebst der Kaiserkrone, die Karl der vii. nicht lange trug, bewundern kann. * Offenburg, den30. Aug. Das Geburtsfest S. K. H- ' -es Großherzogs wurde bei uns gestern auf die altherkömmliche Weife gefeiert. Es war ein schönes Fest. Die Musik des ersten Dragonerregiments weckie freundlich die Bewohner aus dem Morgenschlummer und verkündete die Feier des Tages. Zu einem feierlichen Hochamte begaben sich die Staatsbeamten, der Bürgermeister und der Gemeinderath in einem Zuge vom Nachhalls aus in die Stadtkirche; das hier stationirte Militär hielt eine Kirchenparade und wohnte dann gleichfalls dem Gottesdienste bei. Zu einem ausgezeichneten Mittagsmahle von 80 Gedecken in dem großartigen und zu diesem Zwecke mit sinniger Eleganz geschmückten Locale der Restauration des Hrn. Pfahler versammelten sich die hier und in der Umgegend stationirte» Ofstciere, die Staats- und städtischen Beamten und viele Bürger. In den Herzen aller Gäste aber fand der Toast den tiefsten Anklang, welchen der Commandant des Offenburgrr BeobachtungS-Corps, Oberst von Hinkeldey, auf unfern geliebten Fürsten ausbrachte, und mit wahrhaft enthusiastischem Jubel wurde das dreifache Hoch gerufen unter dem Donner der städtischen Böller und dem Schmettern der Trompeten. Auf dringendes Verlangen aller Anwesenden geben wir hier die Worte des Toastes wieder: »Meine Herren! Mit freudigem Gefühle begrüße ich die Versammlung geehrter Mitbürger, im schönen Bunde hier vereinigt zur Feier des Geburtsfestes unseres geliebten Landesvarers. Mögen wir uns fortan in brüderlichem Vereine Alle stets die Hände reichen im gemeinsamen Streben zur Förderung des Wohles unseres Vaterlandes und des wahren Bürgerglückes, die wir alle Kinder und Bürger dieses Landes sind! mögen fortan keine veralteten Vorur- theile hemmend zwischen uns treten, denn nur in der Einigung liegt die Kraft! Durch ernste, verhängnißvolle Zeiten sind wir gegangen und schwere Sorgen, bitter schmerzliche Er- 495 fahrungen trübten die Tage unseres geliebten Fürsten/ doch, wie das Gold im Feuer, — so erproben sich der Menschen Gesinnungen in den Stürmen der Ereignisse dieses Lebens, — und die treue Liebe und Anhänglichkeit des Badnervolkes sür den alt-angestammten Fürsten bewährten sich auch in dielen verhängnißvollen Zeiten, — es war der Lohn, der dem milden Fürsten ward, für ein dem Wohl und Glücke des Landes geweihtes Dasein, — des Landes Glück und Wohl aber sind unzertrennlich von dem des Landesvaters, der es uns längst schon bewiesen, daß sein Herz kein höheres Glück, kein schöneres Ziel kennt, als das, seiner Landeskinder Wohlfahrt, Gedeihen und Gluck zu fördern. — Darum begrüßen wir, Badens Bürger, diesen Tag mit frohem Jubel, und im Gefühle inniger Dankbarkeit und treuer Ergebenheit rufen wir aus vollem Kerzen: Seine Königliche Hoheit der Großherzog lebe hoch! hoch! hoch!-- (Eingesandt.) □ Auch aus dem Kinzigthale. Die Summe aus der Wüste läßt sich im Wochenblatt Nro. 54 abermals vernehmen , und glaubt, die katholischen Vereine mit einem Heiligenschein umgeben zu haben, wenn sie eine erzbischostiche Belobung dieser Vereine verkündet; allein die Bischöfe sind eben auch Menschen, und als solche menschlichen Fehlern und Schwachheiten unterworfen, wie man beim Bischof Ar- nvldi in Trier gesehen hat, der mit einem alten Rock einen großen Volksbetrug spielte, indem er dem leichtgläubigen Volke vormalte, dieser Rock sei der Rock Lhristi und wirke Wunder. — Za, wenn unser Herr Erzbischof ein Mann des Fortschritts und der wahren Freiheit ist, dann hat seine Belobung der katholischen Vereine allerdings Werth, denn es ist damit ausgesprochen, daß dieselben zeitgemäß und den Menschheitszwecken förderlich seien. Allein es heißt allgemein, der Herr Erzbischof gehöre zu den starren Römlingen, die durchaus keine kirchliche Verbesserung wollen, sondern nur auf geistliche Herrschaft hinsteuern. Ob er dieser Richtung angehöre, darüber mögen folgende Thatsachen entscheiden : 1) Zn unserem Staate sind die gemischten Ehen erlaubt, und die Geistlichen sind deßhalb verpflichtet, solche Ehen einzusegnen; der Herr Erzbischof hat ihnen aber trotz Ministerial-Erlasses wiederholt und so lange befohlen, dieses nicht zu thun, bis sich die Staatsregierung veranlaßt sah, den Geistlichen die Einsegnung gemischter Ehen strengstens zu befehlen und die Unge. horsamen mit Entlassung zu bedrohen. 2) Schon oft und lange haben die ausgezeichnetsten, beim Volke beliebten Geistlichen und Diebe aufgeklärte Laien sNichtgeistkiche) den Herrn Erzbischof um Synoden, d. h. um Versammlungen von Geistlichen und Nicht- geistlichen, gebeten, in welchen über zeitgemäße Verbesserungen offen und ehrlich berathen wird; diese Bitte blieb aber bisher unerhört. 3) Vor wenigen Tagen wollten sich die badischen katholischen Geistlichen in Renchen versammeln, um über das, was der Kirche noth thut, d. h. über zeitgemäße Verbesserungen , zu berathen; allein der Herr Erzbischof verbot dies bei den schwersten Strafen. Wer nun aber die offene, ehrliche Berathung über kirchliche Angelegenheiten durchaus nicht will, dagegen die katholischen Vereine, die nur im Dunkeln wirken, belobt, dessen Belobung kann offenbar keine Garantie sein, daß die katholischen Vereine nothwendig seien unh einen ehrlichen Zweck verfolgen. O öffne deine Augen, du leichtgläubiges, katholisches Volk! Bedenke, daß zur Ausübung der Lehre Christi: "Liebe Gott über Alles und den Nächsten wie dich selbst", kein Sonderbund, keine sogenannten katholischen Vereine nöthig feien, was unsere braven Geistlichen recht wohl wissen, denn sie bilden keine solche Vereine, und es entstehen solch« nur da, wo keine Lehren der Liebe und der Aufklärung, sondern der Selbstsucht und der Volksverdummung sind. Volk, habe den Muth, der Versuchung zu widerstehe» ! Zum Schluß gebe ich der Stimme aus der Wüste einen Artikel der oberrheinischen Zeitung vom 24. August zum Besten. Derselbe lautet: „Der viel edle Ritter Don Quixote und sein Schildknappe Sancho Pansa sind von den Todten wieder auferstanden und haben sich unter verändertem Namen — Andlaw und Buß — zunächst das badische Land erkiest für ihre ritterlichen Thaten und Kämpfe. Bekanntlich war jener Held zwar sehr edlen Gemüthes, aber ziemlich verwirrten Kopfes, und dieser scheint bei seiner Auferstehung noch nicht Heller geworden zu sein. So haben denn diese beiden Helden unter dem Namen katholischer Verein eine Volksverdummungsgesellschaft gegründet, die ihre Zweige über das ganze Land erstrecken soll und auch nach den Bekanntmachungen ihres Regierungsblattes, der--Süddeutschen Zeitung--, bereits über mehr als 200 Gemeinden sich erstreckt. Oie edlen Ritter kämpfen für lauter Freiheit: Freiheit der Kirche vom Staat, freies Vereinigungsrecht, Freiheit des Unterrichts. Das klingt Alles ganz herrlich, aber es ist nicht Alles Gold, was glänzt. Die Herren gebrauchen die Sprache als Mittel, um ihre Gedanken zu verbergen. Zn gewöhnliche Sprache übersetzt, heißt es: Unbedingte Unterwerfung des Volkes unter die Hierarchie, Psaffendespotismus, Mönchs- und Klosterunfug, Herrschaft über die Schule und dadurch über die kommenden Geschlechter. Trennung der Kirche vom Staate wollen wir auch, nämlich insofern, daß es keine Staatskirche mehr geben soll, daß die bürgerlichen Rechte von keinem kirchlichen Bekenntniß abhängen sollen und die Kirche nach demokratischem Grundsatz sich selbst regiere. Aber so verstehen es die Herren nicht. Sie wollen einen Staat im Staate, sie wollen die Dietatur des römischen Oberherrn über das deutsche Volk, so daß die eigene Regierung im eigenen Hause einen Fremden müßte schalten lassen, ohne nur ein Wört- lein darein reden zu dürfen; sie wollen Deutschland wieder zu einer römischen Domaine machen, sie wollen dte niedere Geistlichkeit insbesondere Sem Schutze des Staates entziehen und als willenlose Knechte der römischen Hierarchie unterwerfen. Wollen sie etwa Regierung der Kirche durch sich selbst? O nein, denn von Synoden wollen sie nichts wissen, am wenigsten mit Betheiligung des Volkes dabei. Ihre Kir- chenfreiheit ist also nichts als Knechtung des Volkes durch die Kirchenhäupter, und wenn sie von Kirche reden, so verstehen sie darunter nicht die Gemeinden, sondern einzig nur hie Hierarchie. Sie wollen ferner Freiheit des Unterrichts. Was heißt das? Zn ihrem Sinne ist es Lostrennung der Schule vom Staate und Unterwerfung derselben unter die Pfaffen. Sie fürchten nichts mehr als eine Trennung der Schule von der.Kirche. Natürlich; eine im Geiste der Freiheit gebildete Jugend wird sich der Pfaffenherrschaft nimmer unterwerfen. Es ist aber ein ganz unsinniges Verlangen an den Staat, er solle sich nichts darum kümmern, in welchem Geiste die Zugend gebildet werde. Auf dem Heranwachsenden Geschlecht ruht ja die ganze Hoffnung des Vaterlandes, und es den Pfaffen in die Hände liefern, wäre ein Selbstmord des Staates. Wenn irgend etwas, so muß gerade di« Sorge sür die Bildung der Jugend Staatssache sein und bleiben. Sollen wir nun aber dem verderblichen Treiben und der Ausbreitung dieser sogenannten katholischen Vereine müssig zusehen? Zusehen, wie der Boden der Freiheit von den Finsterlingen unterwühlt wird? Wir glauben, es ist gerade Sache des katholischen Volkes, dem entgegenzutreten und ebenfalls im ganzen Lande Vereine zu gründen gegen die drohende Pfaffendespotie und für die Trennung der Schule von der Kirche. Steh' auf der Wache, Volk, und zerreiße das drohende Netz» ehe du darin gefangen liegst. 496 Da- Nächste ttwdte nun fein, durch Gegenpetitionen an den Reichstag die Trennung der Schule von der Kirche zu verlangen und dies ins Werk zu setzen, hat Niemand größere Aufforderung als ihr Lehrer selbst, denn es handelt sich dabei um eure Freiheit. Diii et animam meam salravi." Trost des Verbannten. Motto. Und blickt er auf, da» Schicksal anzuklage», Wann scheidend über seinen Tagen Die letzten Strahlen untergeh'n, Dann laß ihn an dem Rand de» Erdentranme» Das Leuchten eines Wolkensaumes Don einer nahe» Sonn« seh'n. Rein du wirst nicht immer trostlos weinen-, Was die Mächte dir jetzt streng verneint». Bringt vielleicht der nächste Augenblick! — Thronen, die dir jetzt im Auge zittern, Leiden, die dir das Herz erschüttern. Wandelt dir in Wonne dein Geschick. Wähne nicht, das Gluck, das du emvfunden, Sei entstoh'n, sei dahingeschwunden, Wie rin leichter süßer Morgentraum! Nein das Unglück und der Gram entfliehet. Und die Hoffnung, die den» Menschen blühet. Blüht auch dir mit ihrem Rosensaum. Wenn auch Nacht des Lebens Pfad jetzt decket Und die düstre Zukunft Sorgen wecket' Und der Gram das bange Herz beschleicht, Ueber der Verwüstung öden Trümmern Siehst du Gottes Sternenschrist dort schimmern, Die dem armen Dulder Trost verheißt. Und es senkt stch ihm die Abendsonne Lächelnd nieder, bringet Ahnungswonne In die sturmbewegte Seele ein, Drum sei beruhigt! deine Leiben Auch sie schwinden in dem Strom der Zeiten, Und du wirst dann wieder glücklich sei». Straßburg, im August 1818 . Karl Zachman«. Frucht-Mittelpreise. Ein Malter Offenburg Oberkirch Achern Gengend. 26.Aug. 29.Aug. 117. Aug. 1 29. Aug. 24. «ug. Waizen. . fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr 1t 34 11 4 12 — 10 30 12 32 Kernen. . — — — — 12 12 11 30 — Halbwaizen 9 — 7 48 8 42 7 30 8 43 Fees . . . 4 42 — Korn . . . 6 53 6 8 — — fi 2 — — Gerste . . Welschkoni 6 50 5 Haber . . 4 — 3 36 4 — 3 36 — — Für die unglückliche Familie de« erschossenen Hauptlehrer« Meier von Steindach sind eingegangen: von Hrn. Br. i fl.; von Hrn. 3. 1 fl ; von Hrn. Sch. 2 fl.: von einem Unbekannten 1 fl.; von einem Unbekannten 1 fl. 6 kr.; von einer mildthätigen Wittwe 1 fl.; von der Familie vr. Schn. 3 fl.; von Hrn. P. 1 fl.; von Madame W. 1 fl.; von einem Unbekannten 1 fl. — Zusammen 13 fl. 6 kr. Indem ich meinen herzlichen Dank hiefür ausspreche, erlaube ich mir, um weitere wilde Gaben zu bitten. Köhler, Hauptlehrer. Bekanntmachung. Nachdem in Folge höherer Entschließung mit dem 1. September d. I. der Winterdienst für die Eisenbahnzüge in'S Leben tntt, so bringen wir die Ankunfts- und Abgangs-Zeiten bei der Station Offenburg andurch zur öffentlichen Kennmiß. A. In der Richtung von Mannheim nach Schlieuge« mit der Influenz von Baden und Kehl. 3n Offenburg. Personenzüge Güterzug von Mannheim bis Schliengen. von Offenburg bis Schliengen. von Karlsruhe bis Schliengen. von Mannheim bis Schliengen. von Mannheim bis Schliengen. voo Mannheim bis Offenburg. Ankunft Abgang 6 Uhr Morgens. «- 3 9 U. 27 M. D.M. 9 U. 35 M. N.M. u der Nicht«« mit der In 12 U. 17 M. N.M. 12 U. 25 M. do. g von Schlier, luenz nach Bad 4 U. 49 M. N.M. 5 U. — M. do. ge« «ach Ma en und Kehl. 8U.19 M. Nachts. «»heim 7U.18.M.Abds. 5 U. 30 M. früh am folg. Tag. 3n Offenburg. Personenzüge Güterzug von Schliengen bis Mannheim. von Offenburg bis Mannheim. von Schliengen bis Mannheim. von Schliengen bis Mannheim. von Schliengen bis Karlsruhe. von Schliengen bis Offenburg. Ankunft Abgang 6 U. 35 M. früh. 10 U. 4 M. D.M. 10 u. 10 M. do. 2U. 50 M. N.M. 3U.-M. do. 5 U. 37 M. N.M. 5 U. 45 M. do. 8 U. 52 M. Abds. 9U.18M.Nacht« 6 U. 50 M. früh am folgend. Tag. Anmerkung. Der Eilwagen in's Kinzigthal geht um 6 Uhr 30 Minuten Abends von hier ab. Offenburg, den 30. August 1848. Großherzogliches Post- und Eisenbahn-Amt. W e i z e l. Verantwortlicher Herausgeber: 3- Ottern. — Druck und Verlag der I vttmi'schrn Buchdrucker«.