sowie für Me Bezirksämter und Amtsgerichte Offenbur g und Gengenbach. «rscheint »glich mit SuSnabm« MsntagS, und kostet vierteljShrlich i« Offenburg^ fl., für den Landpostbezirk 1 N. 2 kr., für die übrigen Postbeürke 1 st. 7 kr. EinrückunzSgebühr: die gespaltene Tannondzeike oder 'deren Raum 3 kr. Nro. 137 Offenburg, Mittwoch den 14. Juni 1871. Politische Rundichsu. München, 7. Juni. Dem Nürnb. Korr, wird geschrieben: Der Konflikt zwischen dem Grafen Bray und Herrn v. Lutz i>t in den letzten Tagen so scharf geworden, daß die Krisis in allernächster Zeit zu erwarten sein dürfte. Wie im Augenblick die Dinge liegen, scheint Hr. v. Lutz länger im Besitz seines Amtes zu bleiben, als Graf Bray. Münchr«. 10. Juni. Dr. Sigl. der Herausgeber des „Vaterland", ist mit seinem Begnadigungsgesuch nunmehr auch von der allerhöchsten Stelle abgewiesen worden und hat die einmonatliche Gefängnißstrafe, in welche er vom Schwurgericht wegen Beleidigung des Königs von Italien verurtheilt wurde, sofort anzutreten. Frankfurt, 10. Juni. Die Nachkonferenzen sind zwar noch nicht beendigt, werden aber mit möglichster Beschleunigung ihrem Ende entgegen- gcführt; sie haben augenblicklich und hauptsächlich die Auseinandersetzung der elsässisch-franzö- sischen Finanzverhältiiifse zum Gegenstand, weß- halb der in Stratzbnrg amtirende Negierungsrath Richter aus Düsseldorf, der ebendaselbst thätige Assesior v. 'Geige! aus Baiern, sowie Baumeister Hagen aus Gentkkn, welcher lange im Elsaß gearbeitet hat, herbeigezogen wurden. Dresden. 7. Juni. Die evangel.-luth. Landessynode, deren Sitzungen morgen feierlichst geschlossen werden, hat bei ihrem ersten Verhandlungsgange immerhin gezeigt, daß die Zeitströmung nicht ganz unbeachtet an ihr vorübergegangen ist. Eine Milderung des Patronatsrechtes, die Einsetzung eines Landeskonsistoriums, dem freilich ein großes Aufsichtsrecht über die Schulen eingeräumt worden, die Abschaffung des Feiertages Mariä Verkündigung, endlich eine Abschwächung des bisherigen streng orthodoxen Religionseides der Geistlichen sind die Ergeb- nifle ihrer dreiwöchentlichen Thätigkeit. — Die vier sozialdemokratischen Blätter in Sachsen, der Liebknecht-Bebel'sche Volksstaat zu Leipzig, der Bürger- und Bauernfreund zu Krimmitzschau, die Freie Preffe zu Chemnitz und der Dresdener Volksbote unterziehen sich jetzt mit wahrem Feuereifer der Aufgabe der Vertheidigung der Pariser Kommune. Der Volksstaat schreibt: „Wir sind und erklären uns solidarisch mit der Kommune und sind jederzeit bereit, gegen Jedermann die Handlungen der Kommune zu vertreten." — (Sch. M.) Hamburg. 10. Juni. Eine Bekanntmachung des Senats zeigt an, daß der feierliche Empfang der beiden in Hamburg garnisonirenden Bataillone des 76. Infanterieregiments am 17. Juni statlfinden werde und daß dieser Tag als Festtag zu behandeln sei, an welchem alle bürgerlichen Geschäfte ruhen. Straßburg. 11. Juni. Der Generalgouverneur Graf von Bismarck Bohlen bat die zwischen den Zivil- und Militärbehörden für verschiedene zum Wiederaufbau zerstörter Stadt- theilc vereinbarten Linien-Pläne genehmigt'und zugleich der Stadt Straßburg mit Bezug auf das zur Ausführung derselben erforderliche Terrain das Recht der Expropriation nach Maßgabe der bestehenden gesetzlichen Vorschriften er- theilt. Berlin, 8. Juni. Zum Bericht über die letzte Reichstcrgssttznng (7. Juni) ist ergänzend nachzutragen: Kriegsminister v. Roon hatte sich mit großer Bestimmtheit gegen die von der freien Kommission vorgeschlagene Zulassung des Rechtsweges bei Ansprüchen auf Militärpenston erklärt und in Aussicht gestellt, daß diese Bestimmung, wenn angenommen, das Gesetz zum Falle bringen könnte; dagegen billigte der Reg.-Kommissär v. Puttkgmmer den Antrag Bonin's, welcher die Entscheidung über die Pensionskasse der Militärbehörde Vorbehalten, im klebrigen aber den Rechtsweg gestatten wollte. Der Antrag Bonin wurde gleichwohl abgelehnt und die Anträge der freien Kommission (Gestattung des Rechtswegs) ohne diese Einschränkung angenommen. Es steht dahin, wie bei der dritten Lesung über diesen Punkt entschieden werden wird. Die Fortschritts- preffe ermahnt den Reichstag, bei seinem Beschluß zu bleiben; die Drohung des Kriegsministers werde so ernst nicht gemeint sein, da die Regierung eine für das Gesetz im Ganzen so günstige Stimmung beim Reichstage nicht so leicht wieder vorfinden würde. Berlin, 9. Juni. In Betreff der Anwesen, heit des Kaisers Alexander ist hervorzuheben daß derselbe von allen Seiten mit ganz anderen Gefühlen begrüßt wurde, als dies früher geschah, wo man ziemlich allgemein und wohl auch nicht ohne alle Berechtigung der Ansicht war, daß auch Rußland dem Aufkommen des deutschen Reichs nicht geneigt sei. Der Kaiser soll diese veränderte Aufnahme in Berlin nicht ohne Wohlgefallen wahrgenommen haben. — Die Dinge in Frankreich gehen einer rascheren Befestigung entgegen, als man vor Kurzem noch erwartete. Die Ueberzeugung wird immer allgemeiner, daß das Thiers'sche Wort, die Republik sei die Verfassung, welche Frankreich am wenigsten trenne, wenigstens augenblicklich eine volle Berechtigung habe. Die Republik ist für längere Z.'it ein unumgänglicher Nothbehelf für Frankreich geworden. Berli«, 10. Juni. Der deutsche Gesandte in Florenz hat den Auftrag erhalten, dem Könige von Italien nach Rom zu folgen. Triest, 9. Juni. Kaiser Wilhelm schenkte der hiesigen evangelischen Gemeinde Augsburger Konfession das für die Glocken der neuen Kirche erforderliche Kanonenmetall. Wie«, 10. Juni. Der Oberhofmeister des Kaisers, Fürst Hohenlohe, geht demnächst nach Rom, um ein eigenhändiges Beglückwünschungsschreiben des Kaisers an den Papst anläßlich dessen 25jährigen Jubiläums ;>> überbringen. Paris, 6. Juni. (Daily Ren s.) Rossel, der ehemallge Kriegsminister der Kommune, wurde in Nr. 54 Boulevard St. Germain verhaftet. Heute durchsuchen die Truppen auf's genaueste alle Häuser in der Rue St. Honore. — Die Preffe besteht noch immer auf der Behauptung, daß der Aufstand ein internationales Beginnen war, und Jules Favre hat soeben ein Rundschreiben an die Vertreter Frankreichs im Auslande abgeschickt, in welchem er den „Internationalen" die Hauptschuld an der Rebellion beimißt. Namentlich über den belgischen Zweig der Internationalen sind die Pariser sehr erbittert, weil dieser den Thaten der Kommune sein Lob gespendet und erklärt hat, daß die letztere lieber die Ermordung der Geißeln in Paris. (Fortsetzung statt Schluß.) Die Leiche des Erzbischois von Paris ist seit gestern in der schwarz ausgeschlagenen Kapelle des Erzbischöflichen Palastes ausgestellt. Der Prälat trägt seine geistlichen Gewänder und die Mitra; der Bischofsstab und das Kreuz ruhen auf einem Kissen zu Füßen des Bettes; ein Priester, welcher an demselben steht, berührt mit allen Gegenständen, welche ihm die gläubige Menge reicht, das übrigens aufgedunsene und unkenntlich gewordene Angesicht des Märtyrers. Die Kapelle ist mit frischen Blumen und Krän- zer besäet und den ganzen Tag von Andächtigen gefüllt. — Man vernimmt nachträglich, daß die Hinrichtung des Erzbischofs und seiner fünf Leidensgefährten auf besonderen Befehl Ferre's, des letzten Polizeidelegirten der Kommune, erfolgte, welcher eben zum erstenmale die Nachricht erhalten hatte, daß sechs Insurgenten füst- lirt worden wären. Ferre holle selbst den Erzbischof aus seiner Zelle, der mit den Worten heraustrat: „Die Gerechtigkeit der Tyrannen hat gar langsame Wege." Vielleicht wähnte er, daß die Stunde seiner Befreiung geschlagen hätte. Anstatt dessen wurde er mit seinen fünf Gefährten in einen Hof geführt und gegen die Mauer gestellt. Zwei Pelotonfeuer ließen sich in einem Zwischenraum von wenigen Sekunden vernehmen und alle Opfer waren gleichzeitig zu Boden gestreckt; dann hörte man noch etwa 20 einzelne Schüsse, welche ihnen den Gnadenstoß gaben. Auf dem Rückwege sagte einer der Mörder, indem er von Bonjean sprach, zu seinen Kameraden: „Dieser Alte, hast Du gesehen, wie er noch einmal aufgestanden ist? Man mußte ihm den Garaus machen." — (Schluß folgt.) Essen, im Mai. In der heutigen Generalversammlung der Aktionäre der Westdeutschen Versicherungs-Aktien-Bank wurde von dem Ge- sellschaftsvorstande und der Direktion über die Entwickelung und die finanziellen Ergebniffe des Geschäfts im Jahre 1870 Bericht erstattet. Trotz der ungünstigen Einwirkung, welche der Krieg und die damit verbundene Stockung der Geschäfte geäußert hat, haben sich die Verhältnisse der Gesellschaft günstig gestaltet. Das Versicherungs- Kapital beider Geschäftszweige (der Feuer- und Glasoersicherungszweige) ist um 22,982,899 Thlr. auf 121,331.820 Thlr. und die Jahres- prämien-Einnahme um Thlr. 25,529. 29.3. auf Thlr. 188.097. 2. 1. gestiegen. An Schäden wurden für eigene Rechnung pro 1870 Thlr. 55,001. 26. 5. gezahlt und werden außerdem Thlr. 43,137. 1. 10. für noch nicht regulirte schwebende Schäden reservirt. Die Gesammt- summe der für eigene Rechnung zu tragenden Schäden pro 1870 belief sich auf ca. 5°/» der Prämieneinnahe für eigene Rechnung, die Schadenziffer war demnach eine sehr günstige. — Als Prämienreserve werden Thlr. 108,469. 8. 5. (Thlr. 18,695 mehr als im Vorjahre) in Aussicht gestellt, und Thlr. 7136. 26. 6. zu Abschreibungen verwendet. Es verbleibt dann noch ein Ueberschuß von Thlr. 16,016. 26. 9., von dem zunächst 10"/» der Kapitalreserve zugewiesen werden und aus dem Reste eine Dividende von 6 Thlr. per Aktie an die Aktionäre zur Ver- theilung gelangt. 548 sich um das ganze menschliche Geschlecht verdient gemacht habe. Paris, 8. Zuui. (Times.) Die Pariser beklagen sich, daß die Geschäfte weit langsamer in Gang gerathen, als sie erwartet hatten, und daß die große Anzahl der Fremden, welche nach der Hauptstadt kommen, diese sofort wieder verlassen, sobald sie die Zerstörungen gehörig besichtigt haben. Das Wetter ist abscheulich. Paris hat seine alten Anziehungskräfte noch nicht wieder gewonnen und ist schrecklich langweilig. Das ganze Interesse gipfelt in Versailles. — Einer von den Mördern des Erzbischofs von Paris, auf den die Polizei bisher vergeblich gefahndet hatte, ist bet dem Leichenbegängnisse seines Opfers verhaftet worden. Das Journal de Paris meldet die Verhaftung Rossel's. Paris, 9. Juni. (Times.) Die Verhaftung von Courbct und Rosiel bestätigt sich; Genton und Peyrouton wurden gleichfalls verhaftet. Felix Pyat ist wahrscheinlich noch in Paris selber. Einer Veranschlagung gemäß kamen auf der Nordbahn allein von Freitag bis Dienstag 70,000 Personen nach Paris. Der Andrang der Fremden war so groß, daß viele in den Gepäckwagen fahren mußten. — (Noch ein Prätendent) An Thronprätendenten fehlt es den Franzosen nicht. Kaum gewinnt die Nachricht von einer Fusion der Or- leanisten und Legitimisten irgendwelche Glaubwürdigkeit, als auch schon von anderer Seite dem Grafen Chambord das Recht streitig gemacht wird, sich als Haupt des Hauses Bourbon zu geriren. „Auguste de Bourbon" findet im Morning Advertiser Raum für einen langen Protest gegen den Grafen Chambord, in welchem er sich als einen Sohn Ludwig XVII. ausgibt und die bekannte Behauptung aufstellt, der Sohn Ludwigs XVI. und der Marie Antoinette sei im Temple mit dem Sohne des Gefangenwärters, Mr. Meves, vertauscht worden, ehe er sein 9tes Jahr erreicht hatte. Paris, 9. Juni. Es wurde bekannt, daß der Finanzminister Angesichts der unannehmbaren Uebernahmsofferten von Seiten verschiedener Finanzkonsortien die Anleihe von 3 Milliarden ausschließlich durch eine öffentliche Subskription in 5proz. Rente zum Emisstonskurs von 82 */r decken will. Paris, 9. Juni. (Köln.Ztg.) Leon Say, der neue Seine-Präfekt, hat eine Verordnung erlaffen, der zufolge alle Personen, die sich das Dekret der Kommune über die Miethe zu Nutzen gemacht haben und ihre Adressen nicht sofort hei der Präfektur abgeben, als Betrüger verfolgt werden sollen. Die Zahl der Leute, die von dem Dekret Gebrauch gemacht, soll nicht bedeutend sein. — In Folge von Enthüllungen, welche Pascal Grouffet gemacht, sind gestern wieder eine Menge Personen verhaftet worden. — Im Walde von Fontainebleau wurden vorgestern 20 Kommunisten, darunter 2 Zuaven, gefangen genommen. Dieselben hatten sich von Paris dorthin geflüchtet. — Die 150 Personen, welche sich bei der kommunistischen Bewegung in Narbonne betheiligten, sind nach Algerien deportirt worden. Amerika. Es wäre unmöglich, all der Frie- densseiern zu gedenken, welche die Deutschen im Ausland, zumal in den Ber. Staaten, fast in jeder größeren Stadt veranstaltet haben. Es wäre neben der in New Aork vor Allem die ebenbürtige Feier in Philadelphia zu erwähnen gewesen, mit deren Beschreibung die dortigen Zeitungen ganze Seiten füllen, die zu San Francisco, die zu Louisville in Kentucki u. a. Jede Post bringt neue zur Kenntniß, mitunter aus den entlegensten Gegenden. So bringt die neueste Bombay Gazette einen Bericht über die am 1. Mai zu Bombay im „Bienenkorb" gehaltene sehr gelungene Friedensfeker der dortigen Deutschen, wobei der deutsche Konsul Gumpert den Vorsitz führte. Telegraphische Nachrichten. Berlin, 10. Juni. Der Gesetzentwurf, betr. die Verleihung von Dotationen für die hervorragenden Heerführer, beantragt, dem Kaiser 4 Millionen aus der französischen Kriegsentschädigung zur Verfügung zu stellen. Das Gesetz, i betr. die Gewährung von Beihilfe an Reservisten und Landwehrleute, beantragt, der Bundesregierung 4 Millionen ans der franzöj. Kriegsentschädigung zur Verfügung zu stellen, um daraus, so weit nach dem Verhältniß der einzelnen Länder das Bedürfniß vorhanden ist, den durch die Einziehung besonders schwer geschädigten Offizieren. Aerzten und Mannschaften der Reserve und Landwehr die Wiederaufnahme ihres bürgerlichen Berufs möglichst zu erleichtern. Der Bundesrath ordnet die Vertheilung dieser Summe durch die einzelnen Bundesregierungen an. Paris, 10. Juni. Der Marschall Mac-Ma- hon hat eine ihm von Wählern der Charente - inferieure angetragene Kandidatur für die Na- tionaloersammlang abgelehnk; sein Entschluß, sich in das Privatleben zurückzuziehen, ist unerschütterlich. Versailles, 10. Juni. Die amtliche Zeitung bringt eine Kundmachung, worin den Interessenten mitgetheilt wird, daß alle in der Bank von Frankreich hinterlegten Werthpapiere oder sonstigen Werthe unangetastet geblieben sind. Versailles, 11. Juni. Die Amtszeitung veröffentlicht die Amtsniederlegung Picard's als Gouverneur der Bank von Frankreich. Die Prinzen des Hauses Orleans haben Versailles noch nicht verlassen. Im Widerspruch mit der Behauptung der Zeitungen scheint es nicht wahrscheinlich, daß Graf Chambord die Absicht hat. sich in der Touraine niederzulassen. Stockholm. 11. Juni. Das preußische Schiff „Hertha", mit Holz beladen, ist gestern nördlich von Aland, und der englische mit Getreide beladene Dampfer „Asta" auf der Fahrt von Rußland bei Gottland gestrandet. Vermischte Nachrichten. — Karlsruhe, 8. Juni. Das Verdnqs.- Blatt der Direktion der Großh. Verkehrs-Anstalten Nr. 31 enthält u. A.: Die Gestattung der Annahme von Drittels- (zu 35 kr.) und Seckstelsthaler- (zu 17 kr.) Stücken bei den Kassen der Verkehrs-Anstalten betr. Von Montag, den 12. d. M., an wird der Frachtgutverkehr nach Kehl wieder aufaenommen. — Karlsruhe, 10. Juni. Bon den 24. geistlichen Wahlbezirken zur Generalsynode haben, so weit bekannt, bis heute 13 gewählt; von diesen 13 Wahlen sind 8 auf Vertreter der orthodoxen Partei gefallen: Oberkirchenrath Mühlhäuser, die Dekane Eberlin, Grädencr, Hamm und Hochstetter, die Pfarrer Krümmel, Schmidt und Specht; 2 auf Vertreter einer vermittelnden Richtung: Wagner und Zandt, und 3 auf Vertreter der liberalen Protestantenpartei: Schellenberg (Lörrach), Seifen und Bischer. Da noch andere Bezirke, z. B. Land Karlsruhe und Durlach, unzweifelhaft orthodox wählen, so wird die liberale Protestantenpartei in den geistlichen Wahlen keinenfalls die Mehrheit erreichen. Darnach werden die weltlichen Wahlen die Entscheidung geben müffen, wenn nicht die Minderheit der letzten Synode jetzt zur Mehrheit werden sollte. (B.Ldz.) — Karlsruhe, 12. Juni. I. Maj. die Kaiserin Augusta ist heute Mittag nach 12 Uhr von Baden hier eingetroffen und wird heute Abend die Reise nach Berlin fortsetzen, wohin sich auch II. KK. HH. der Großherzog und die Großherzogin begeben werden. — Karlsruhe, 12. Juni. Einer Mit- theilung der königl. bairischen Regierung zufolge ist die Rinderpest in Niederösterreich ausgebrochen. Die Einfuhr von Rindvieh, Schafen. Ziegen und Rohstoffen von diesen Thieren aus Niederösterreich nach Baiern wurde deßhalb untersagt. (Bad. Chr.) — Freiburg, 9. Juni. Sicherem Vernehmen nach errichtet die Rheinische Kreditbank in Mannheim mit dem 1. Juli eine Filiale in Freiburg. Dieselbe übernimmt das Bankgeschäft der alten Firma Joseph Sautier und tritt dadurch sofort in einen umfangreichen Wirkungskreis ein. — Linx, 9. Juni. Soeben wurde für den 8. Wahlbezirk Hr. Oberamtmann Flad in Konstanz als weltlicher Abgeordneter in die bevorstehende Generalsynode einstimmig erwählt. (B.Ldz.) Gichtige Fragen eines Katholiken. Q Bon der Kinzig. Tiefbekümmert sieht der denkende Katholik auf die Vorgänge innerhalb seiner Kirche, weiß nicht wo er sich hin halten soll, und seine geängstigte Seele bestürmen Tausende von Fragen, die er so gern unbeantwortet zurückweisen möchte, aber immer kommen sie wieder und er wird sie nicht los, bis er sie sich beantwortet und zur Klarheit gebracht hat. Es ist dies auch ganz natürlich; denn das Vertrauen auf diejenigen ist gewichen, welche seither die Leiter seines inneren Lebens waren und denen er bisher blind und gedankenlos glaubte, während er bei genauer Prüfung der vollzogenen Thatsacheu findet, daß unsere Bischöfe und der größte Theil der Geistlichen nicht der Wahrheit das Zeugniß geben. Zum Beweise dieses Satzes wollen wir nur einige Fragen aufwerfen, ohne Rücksicht auf die persönliche Unfehlbarkeit, welche auch die Einfältigsten nicht glauben können, vielweniger diejenigen, welche die Geschichte und das Leben der Päpste kennen. Wir wollen nur den Satz ins Auge fassen, welchen unsere Bischöfe und Geistlichen besonders hervor heben. Diese sagen jetzt und behaupten, der Papst (man bemerke hier, daß dies nicht nur von dem jetzt lebenden, sondern von allen vor diesem und nach diesem behauptet wird) in seinem Lehramt sei unfehlbar und also alles, was ein Papst gelehrt habe und noch lehren werde, unfehlbar wahr. Nun fragen wir: Haben unsere Bischöfe und Geistlichen dies vor einem Jahr vor und auf dem Konzilium auch behauptet? Haben Sie nicht vielmehr nachgewiesen, daß diese Meinung irrig sei? Haben unsere bedeutendsten Kirchenlehrer nicht nachgewiesen, daß es Päpste gegeben, deren Lehren von andern Päpsten und von Konzilien verworfen u. daß die längst Verstorbenen mit dem Banne belegt worden sind? Können unsere Bischöfe und Geistlichen nun mit reinem Gewiffen, mit voller Ueberzeugung sagen, daß der Papst unfehlbar sei. und von uns verlangen, bei Strafe des Bannes zu glauben was sie selbst bestritten, was sie selbst nicht glauben können? Sind für den Katholiken die Be- schlüffe eines Konzils bindend, welche nicht in voller Einmüthigkeit der Väter, sondern, so wie es auf dem letzten Konzil geschehen, durch einen Gewaltakt hervorgerufen wurden? Eure Rede sei Ja Ja, wenn's so ist, und Nein Nein, wenn's nicht so ist! befahl Christus seinen Jüngern. Haben unsere Bischöfe diesen Befehl befolgt? Haben sie nicht vielmehr durch ihre jetzige Handlungsweise bewiesen, daß sie doppelzüngig, daß sie keine Zeugen der Wahrheit, keine Nachfolger Christi sind? Was für ein trauriges Beispiel geben uns solche Bischöfe, solche Geistliche! Man kann nicht Gott und dem Mamon zugleich dienen. Wie traurig wahr beweist sich hier dieser Ausspruch unseres Herrn und Meisters! Haben sie nicht die Wahrheit verlaffen um ihr Amt, ihre fette Pfründe behalten zu können? Christus ist für die Wahrheit gestorben, und sie — haben sie nicht die Wahrheit dem Mamon geopfert? Und nun verlangen sie von uns ein Gleiches zu thun? Sollen nun auch wir dem Mamon dienen? Werden wir nicht zu Mitschuldigen, zu Anhängern des Satans, wenn wir jetzt schweigen, wenn wir vielleicht wegen Geschäfts- und andern Rücksichten uns dieses schmähliche Ansinnen gefallen lassen? Unsere Bischöfe und ein großer Theil unserer Geistlichen haben uns verlassen, und nur eine kleine Schaar kath. Geistlicher und Kirchenlehrer, Stiftsprost Döllinger voran, haben den Muth den Kampf gegen die Lüge aufzunehmen. Sollten wir diese allein kämpsen lassen? Oder wollen wir uns auf die Seite derjenigen stellen, welche die Wahrheit unterdrücken wollen? Darum wachet auf, ihr Katholiken, und entscheidet euch, ob ihr die Versuchung wie unser Heiland überwinden oder dem Mamon d. h. dem Satan dienen wollt! Bescheidene Anfrage. Wer hat vorm Schöffengericht gewonnen, der Pfarrer oder der Bürgermeister? Ha, wer wird gewinnen, wenn lauter Döllinger da sind? — 549 Amtliche Verkündigungen. Abschrift. Handelsministerium. „ ™ ' Karlsruhe, den 10. Juni 1871. Die Einführung der deutschen Matz- und Gewichtsordnnng betr. Nro. 2771. An sämtliche Großh. Bezirksämter: Aus verschiedenen Anfragen ersehen wir, daß vielfach die Meinung besteht, es dürften nach Einführung des neuen Maßes Gesäße, welche 3/ tel Liter, das ist soviel als der bisherige Schoppen, halten, auf diesen Inhalt geeicht und so zum Zum essen beim Ausschank von Getränken oder andern Flüssigkeiten verwendet werden. Dies ist aber unrichtig, wie aus Artikel 3. 10 u. 14 der deutschen Maaß- und Gewichtsordnung vom 47. August 1868, ferner aus § 5 u. 10 der deutschen Eichordnung vom 16. Juli 1869 und aus der diesseitigen Verordnung vom 14. Febr. 1870 über die Eichung der Schankgefäße klar hervorgeht. . _ r r , Ebensowenig können nach der neuen Maßordnung Gläser von 0,35 und 0,40 Liter-Inhalt, wie solche schon von mehreren Seiten haben angeschafft werden wollen, zur Eichung für den Ausschank zugelassen werden. Für den Präsident: sgez.ss Muth. Nro. 6220s Vorstehender Erlaß wird hlemit bekannt gemacht. Offenburg, den 12. Juni 1871. Großherzogliches Bezirksamt. M o n t f o r t. Bekanntmachungen. Turnunterricht. Die Knaben der hiesigen katholischen und -evangelischen Volksschule, welche das achte Lechensjahr erreicht haben, ebenso die Zöglinge der Realschule sind zum Anwohnen beim Turnunterrichte gesetzlich verpflichtet. Wer den Unterricht unerlaubt oder ohne genügende Entschuldigung versäumt, wird bestraft. Eine Dispensation kann nur durch Beibringen eines ärztlichen Zeugnisses, welches an Lehrer Droll abzugeben ist, erfolgen. Die einzelnen Unterrichtsstunden werden jeweils von 6 bis 7 Uhr Abends ertheilt, und zwar: Den Realschülern: Montag und Freitag. Den evangl. Volksschülern und jenen der III. Klasse der kath. Schule gemeinschaftlich: Dienstag und Donnerstag. Der IV. und V. Klasse der kath. Schule: Mittwoch und Samstag. Der allgemeine Sammelplatz ist beim neuen Schulhaus. Offenburg, den 13. Juni 1871. Der kath. Ortsschulrath: S ch a i b l e. Steigerungs-Ankündigung. 1937. Nachdem bei der heutigen Taqfahrt die zum Nachlaß der Wolf Günzburger Wwe., geb. Weil von hier, gehörige Behausung nicht versteigert wurde, wird solche Dienstag den 27. d. M., früh 9 Uhr, auf dem Rathhause hier einer zweiten Steigerung ausgesetzt, und zwar: Grdst.-Nro. 486: 23,6 Ruthen mit einem zweistöckigen Wohnhaus mit Balkenkeller, Remise, L-cheuer und Hintergebäude in der Gerberstraße, Haus- Nro. 303, neben Schmied Josef Hacker alt und Schuhmacher Anton Kramer, hinten Aufstößer, warnen Gerberstraße, taxirt zu. . 5000 fl. Offenburg, den 6. Juni 1871. Der Großh. Notar Serge r. hoelte Liegenschaftsversteigerung. 1918. In Folge richterlicher Verfügung werden dem Josef Ruf ledig- Friedrich's Sohn, von Zunsweier am Mittwoch den 28. Juni d. I., Nachm. 2 Uhr, im Gemeindehaus in Zunsweier die nachbezeich- neten Liegenschaften im Vollstreckungswege einer zweiten Versteigerung ausgesetzt, und zwar: . 1. Grdst.-Nro. 210: Ein einstöckiges Wohnhaus samt Scheuer, Stallung, nebst 61,9 Ruthen Hofraithe im Oberdorf, einers. die Dorfstraße, anders, der Dorfbach, taxirt zu . . . . 600 fl. 2. Grdst.-Nro. 3524: 50,o Ruthen Reben in der neuen Höü, erners. Wald, anders, selbst, tax. zu ....... 80 fl. 3. Grdst.-Nro. 3525: 52,2 Ruthen Neben allda, einers. selbst, anders. Xaver Vetter, taxirt zu 100 fl. 4. Grdst.-Nro. 1174: 178 Ruthen Acker in der hintern Hartmatt, einers. Philipp Schmiderer, anders. Mathias Obert, taxirt zu . 250 fl. 5. Grdst.-Nro. 2598: 46,2 Ruthen Acker auf dem Hohberg, neben Ed. Wegmann und Andreas Schimpf, taxirt zu . . 40 fl. 6. Grdst.-Nro. 981: 110,4 Ruthen Acker in der Hartmatt, einers. Gregor Zapf, anders. Kirchenfond Zunsweier, taxirt zu . 150 fl. Der Zuschlag erfolgt, wenn der Schätzungs- Preis auch nicht geboten wird. Offenburg, den 4. Juni 1871. Der Vollstreckungsbeamte: Ed. Dillinger, Notar. 1953. aus der Fahrnisversteigerung. In Folge richterlicher Verfügung werden Gantmasse des Kaufmanns David Kimmer von Leutesheim am Freitag den 16. d. M., Vorm. 9 Uhr, in deffen Wohnung folgende Fahrniffe gegen baare Zahlung öffentlich versteigert: 1) die Ladeneinrichtung mit einer Anzahl verschiedener Ladenwaaren; 2) allerlei Schreinerwerk,, Küchen-, Haus- und Oekonomiegeräthschaften; 3) eine Kuh und ein Schwein. Liebhaber werden hiezu eingeladen. Rheinbischofsheim, den 11. Juni 1871. Beuchert, Gerichtsvollzieher. Heu- «nb Oehmtgrasversteigernng 1957.3.1. Von beiläufig 430 Morgen dies- herrschaftlichen Wiesen in den Unterwassern bei der Dundenheimer Mühle zwischen Niederschopfheim und Höfen zunächst Schutterwald wird der heurige Heu- und Oehmtgras-Er- wachs am Donnerstag den 22. und Freitag den 23. Juni 1871, jedesmal präcis Morgens 8 Uhr anfangend, auf den Wiesen selbst gegen Borgfrist bis Michaeli l. I. in Tauenloosen öffentlich versteigert. Steigerungslustige werden mit dem Bemerken hiezu eingeladen, daß die Steigerer gleich beim Strich einen zahlungsfähigen Bürgen zu stellen und das Strichprotocoll aus dem Platze zu unterschreiben haben, bei anhaltendem Regenwetter der Verstrich im Wächterhäuschen oder auf dem Freihof bei Höfen abgehalien wird, und mit dem ersten Gewann unweit der Schutterbrücke am Dundenheimer Sträßle beginnt , und der Gewannreihe nach wie bisher fortgesetzt wird. Offenburg, den 9. Juni 1871. Frhrl. zu Franckenstein'fches Rentamt. R a b e n st e i n. Hengrasverfteiaerung 1956.3,2. Die Gemeinde Griesheim läßt am Montag den 18. d. M, Nachm. 1 Uhr, auf dem Nathhaus den Heugraserwachs von ca. 30 Morgen Gemeindewiesen auf Griesheimer, Weirer und Waltersweirer Gemarkung um baare Zahlung vor der Abfuhr öffentlich versteigern. Nach beendigter Gemeindeqrasversteigerung läßt Frau Landolin Löfflers Wwe. von Offenburg den Hengraserwachs von ca. 4% Mrg. Wiesen auf Griesheimer und Vr Mrg. auf Weirer Gemarkung öffentlich versteigern. 1957. Nach Beendigung dieser Versteigerung läßt die Jnterkalarrechnung hier den Heugraserwachs von ca. 10 Mrg. Pfarrwiesen auf Griesheimer und Bohlsbacher Gemarkung loosweise öffentlich versteigern. 1958. Griesheim, den 10. Juni 1871. Das Bürgermeisteramt. __ Siegris t . _ Waltersweier. Hengrasversteigerung. 1952.2.2. Die hiesige Gemeinde versteigert am Donnerstag den 15. d. M., Nachm. 1 Uhr, im Rathszimmer dahier das diesjährige Heugras von ca. 27 Morgen Gemeindewiesen. Waltersweier, den 12. Juni 1871. Das Bürgermeisteramt. Buchholz. 1969. Nach obiger Steigerung wird auf gleicher Stelle der Heugraserwachs von den Wiesen des Hrn. Baron von Bussierre in der Lachmatt und Speck- äckerle, Gemarkung Waltersweier, in 2 Loosen versteigert. Offenburg, den 13. Juni 1871. _ Himmelsbach. Zelt °. H. Heugrasversteegernng 1936.2.2. Unterzeichneter versteigert am Donnerstag den 15. d. M., Morgens 8 Uhr: 1) auf dem Gröbern Hof den diesjährigen Heugraserwachs auf der Pfarrmatte, Unterentersbacher Gemarkung, circa 8 Mrg. groß, in schicklichen Loosen; 2) am gleichen Tag, Nachm. 1 Uhr, auf de» Wiesen des Wilhelm Schättgen hier und I. Jenewein von Osienburg, von ca. 16 Morgen auf der Gaffelmatte auf Ort und Stelle selbst in schicklichen Loosen. Zusammenkunft bei der Gasselmattenbrücke; 3) sogleich nach dieser Steigerung auf den Äiesen des Alt-Rabenwirths Lechleiter hier, etwa Nachm. 3 Uh;- von ca. 4'/r Mrg. in mehreren Loosen. Anfang auf der Gasselmatte; 4) sofort nach dieser Versteigerung, etwa um 4 Uhr Nachm., auf den Wiesen des Post-- expeditors Schmider dahier von ca. 3 VW Morgen. Anfang unter den Eichen. Hiezu werden die Liebhaber eingeladen. Zell a. H., den 9. Juni 1871. — M o ß mann, Bürgermeister. Äccordversteigernng 1952,2.1. Samstag den 17. d. M., Nachm. 2 Uhr, versteigert die hiesige Korkerwald-Ge- nossenschaft im hies.Ra:hhaus d. Herstellung einer in ihren Korkerwaldantheilzn stehen kommendenHütte. Plan und Kostcnüberschlag können täglich bei Unterzeichnetem Vorstand eingesehen werden. Diersheim, den 9. Juni 1871. G. F. H a u ß. Vorstand. 1951.2. Em Kinderwägelchen wirb zn kaufen gesucht. Von wem? >aak die E rv. d. B l. Offenburg. 1942.3.2. Gärtnerstraße Nr. 26 ist ein möb- lirtes Zimmer sogleich oder aus ersten Juli zu vermiethen. 550 ZiegeleibesiHer, toeldBe für die Dauer größere Lieferungen in Kalk und Backsteinen übernehmen wollen, sind gebeten, ihre Offerten ein,«reichen bei Franz Josef Ufinger Sk Cie., Bauunternehmer, Schiffleutstaden Nro. 31, 1920.3.2. _ Straßburg. _ 1871.8.3. Reingehaltene Tisch- und Tafel- Weine in Weist «. Roth, feinen Markgräfler in Flaschen und Faß. sowie Gesinde- wei« empfiehlt und notirt billigst: Carl Stigler, Bahnhofstraße Nro. 111. Offenburg, den 5. Juni 1871. 1830.2.2. Offenburg. Zu bevorstehendem Sieges-Friedensfeste Feuerwerkkorpev bei Carl Falbisaner. — Das Kabinet zum Haarschneiden und Rasiren ist zur größern Bequemlichkeit des Publikums während der Sommermonate von Morgens 5 Uhr bis Abends 8 Uhr geöffnet. Zugleich empfehle ich mein reichhaltiges Lager von Parfümerien, sowie alle in mein Fach einschlagende Haararbeiten und sichere prompte und billige Bedienung zu. Blick , Friseur 1861.4.2 _ in Offenburg. Honig-Brust-Bonbons. 979.8.7. Ein einfaches und in allen Krankheitsfällen der Brust und Lunge äußerst heilsam wirkendes Mittel — der Honig — in angenehm schmeckende Bonbons aufzunehmen, ist dem Erfinder auf eine überraschende Weise gelungen. Bei den mannigfaltigsten Leiden, wie Beschwerden des Athmens, Heiserkeit, Husten und dergl. bringen diese Bonbons ihre wohlthätige Wirkung und Linderung an den Tag. Zahlreiche Zeugnisse und täglich sich mehrende Aufträge sprechen für den Vorzug dieses Fabrikats. Um Täuschungen zu entgehen, bittet man genau auf die Fabrikmarke zu achten und find diese ächten Honig-Brust-Bonbons in eleganten Schachteln ä 12 kr. nur in den errichtenden Niederlagen, den meisten Apotheken und Materialwaarenhandlungen Deutschlands und der Schweiz, sowie im Elsaß und Lothringen zu haben. Zn Offenburg bei Apotheker Sax, „ „ „ Franz Meier, „ Zell a. H. bei Ch. Marx, „ Haslach bei X. Gotterbarm, „ Gengenbach bei I. N. Schöndienst, „ Oberharmersbach bei Stephan Haafer, „ Oppenan bei Apotheker I u n g h a u n s, „ Renchen bei Hermann Buhl. „ Lahr b ei Carl Haas._ Ein Dampfkessel von 12 a 14 Pierdkraft, so gut wie neu, nebst Dampfmaschine, letztere noch im Betrieb, werden Vergrößerung halber vortheilhaft verkauft von Gustav Schweiß, 1945.2.2. _Hutsabrik in Offenburg. 1967. fl. 2—300 werden aus gute sichere Bürgschaft gesucht — von wem? sagt die Exped. d. Bl. __ Waguergesuch 1968.3 1. Drei Wagnergesellen finden sogleich bei gutem Lohn dauernde Beschäftigung bei Rahm, Wagnermeister _ in Off enburg._ jj B«mschreiner finden dauernde Arbeit bei K. Martin, Mechaniker in Offenburg; ebendaselbst sind 40,000 Backsteine zu verkaufen. 1864.3.3. Weißwaarengejchäft Aussteuern von Kinderwäsche Mrecht Fischer in Offenburg. Anfertigung von gut sitzenden Hemden nach Maß, Hemdenkrägen, Manschetten^ Handschuhe. Grotze Auswahl von Leinwand aller Art, Tafeltüchern, Servietten, Handtüchern, Gebild am Stück, weißen unv farbigen Taschentüchern, Foulards. Gefundheitsflanell, Iaconet, Mousseline, Batist, Nansouc, Vorhänge, Shirtings, Madapolams, Cretonnes, Pique. Bettsachen, Wollen- und Piquedecken rc. rc. 1965.3.1. Göpel- und Handdreschmaschinen, wovon tausende von Exemplaren im Gebrauche sind, liefert mit neuerdings angebrachten Verbesserungen zu billigsten Preisen die Fabrik landwirthschaftlicher Maschinen 1025 .Z 6 . Heinrich Lanz in Mannheim. Of f eub u rg. Verkaufs-Anzeige. Geräucherte Schinken zum Kochen, geräucherte Schinken (eine größere Partie), nach Westphälischer Art zubereitet, eine Anzahl geräucherte kleine Seite» Speck, Salami, Göttingerwürste, Blasen- Schinken empfiehlt in bester Qualität 1910 . 2 . 2 . Louis Schmidt. Stcm- «. Bildhavergesuch. 1950.3.2. Zwei bis drei tüchtige Bitdhauer und mehrere Steinhauer finden sogleich gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei Jsenmann & Abele, Bildhauer, Kirchgasse in Offenbnrg. Dienstmädchengesuch. 1962.3.1. Ein ordentliches Mädchen, das waschen und bügeln kann und Kinder gerne hat, wird auf Johanni gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Thke & Chlnola-e bei Johann Tonoli 1621.3.3. in Offenburg. Zu verkaufen ist eine elegante, noch wenig gebrauchte zwei- spännige Calesche billig. Näheres bei PH. Kelterer in Obersasbach. 1966.2.1. Chaffepot-Patronen für jede Tragweite bei Curl Falbisaner 1831.3.2. in Offenburg. Zn vermiethe» eine Wohnung, vestehend in 3 Zimmern, Küche, Keller und Speicher, aus den 1. Septbr. d. I. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 1970.2.1. Chinabitter von C. Stigler in Offenbnrg. 1197. Z.8. Als vorzüglich bewährtes Hausmittel gegen Erkältungen, Blähungen, Ansstoste«,Mage«säure,St«hlzwa»grc. vorrälhig in y t und % Flaschen bringen in empfehlende Erinnerung: A. Reiff, Ferd. 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