f Amtliches Uerlmndigungsblatt für den sowie für die Bezirksämter und Amtsgerichte Offenburg Kreis Offenlmrg und Gengenbach. Erscheint täglich mit Ausnahme Montags, und kostet vierteljährlich in Offenburg 1 fl., für den Landpostbezirk 1 fl. 2 kr., für die übrigen Postbezirke 1 fl. 7 kr. Einrückungsgebühr: die gespaltene Garmondzeile oder deren Raum 3 kr. Nro. 234. Offenburg, Donnerstag den 5. Oktober 1871. Heute vor einem Jahr. (5. Oktober 1870.) Frankreich. Kundgebung der Nationalgarde in Paris, welche Flourens (den Rochefort zur Mitleitung des Barrikadenbaus berufen hatte) veranlaßt sein Kommando niederzulegen. (Vgl. 6. Okt.) Heftiges Treffen bei Raon l'Etape u. Saint- Die (Vogesen). Sieg der Deutschen. Gefecht bei Tours, bei Montfort, bei Pacy. Die Deutschen streifen nach Evreux, besetzen Gisors. Der König von Preußen verlegt sein Hauptquartier nach Versailles. Politische Rundschäu. Karlsruhe, 1. Okt. (B.L.) Man schreibt uns: „Der Sch. Merkur hat so 'unrecht nicht, wenn er von einer Besprechung hiesiger Konfesstons- und Gesinnungsgenossen zur Beschickung des Altkatholiken-Kongresies zu München spricht. Eine solche hat wirklich stattgefunden, wenn auch die Zahl der Theilnehmer nicht sehr groß war. Eine Entsendung unterblieb lediglich aus ganz äußerlichen Gründen (Unabkömmlichkeit vom Dienste, Gesundheitsrücksichten rc.). Dennoch war, wie wir zu wissen glauben, Karlsruhe bei dem Kongreffe nicht unvertreten." (Wir zweifeln gar nicht daran, daß über die Sache, im Bären z. B., gesprochen und die Beschickung des Münchener Kongresses als wünschenswert^ bezeichnet wurde. Wir wiffen auch den Namen des Karlsruhers, der dem Kongreß als Zuhörer anwohnte. Aber eine Altkatholikenversammlung, in welcher alle Katholiken von Karlsruhe, welche dieser Richtung zuneigen, Zutritt gehabt hätten, und eine Vertretung Karlsruhes in den Delegationen zu München, auf welche beiden Punkte es allein ankommt, haben nicht stattgefunden. Wir haben übrigens nur an ein paar Beispielen zeigen wollen, in welch lahmer Weise hier das öffentliche Leben betrieben wird.) Karlsruhe, 2. Oktbr. Der Staats-Anzeiger Nr. 42 enthält eine Verfügung Gr. Ministeriums der Justiz wonach vom 1. Okt. d. I. an die Geschäfte der bisherigen Staatsanwaltschaft Vil- lingen bis auf Weiteres von der großh. Staatsanwaltschaft in Konstanz besorgt werden, Gr. Ministeriums des Innern, die Ernennung des Ministerialraths Winter (Vorsitzender) Legationsraths Hardcck und Bezirksraths Kaufmann Glaser in Karlsruhe, Bezirksraths Kaufmann Erhardt in Pforzheim und Bezirksraths Bankier Jörger in Baden zu Mitgliedern der Kommission ffür die Vertheilung von Beihilfe an aus Frankreich ausgewiesene Badener betr. (B.L.) München, 30. Sept. Finanzminister von Pfrctzschner und Oberappellationsqerichts-Prä- sident v. Neumayr sind heute nach Berlin abgereist, um an den Sitzungen des deutschen Bundesrathes Theil zu nehmen. München, 1. Okt. Die erste Probefahrt auf der Bahnstrecke Schweinfurt-Kisstngen findet am 3. und 4. Okt. statt. München, 1. Okt. (Pr.) Döllinger gibt seine Zustimmung zur Resolution des katholischen Kongresses. Die ^ Gerüchte über Differenzen zwischen Döllinger und dem Kongreß sind von ultramontaner Seite erdichtet. Mülhausen, 29. Sept. Laut einer Bekanntmachung des Oberprästdenten von Elaß-Loth- ringen vom 25. d. M. wird am 1. Oktober die Schifffahrt auf dem durch unsere Stadt führenden Rhein-Rhone-Kanal wieder eröffnet, deß- gleichen auf dem Rhein-Marne- und Saar-Kanal. Berlin, 29. Sept. Durch Erlaß wurde von Gastein aus hinsichtlich der militärischen Hciraths- Consense entschieden, daß Militärpersonen des Beurlaubtenstandes, so wie die mit Pension zu Disposition gestellten Offiziere, zu ihrer Ver- heirathung einer Genehmigung von Seiten des Vorgesetzten Kommandörs niemals und selbst dann nicht bedürfen, wenn die Verheirathung während der Dauer einer Einberufung zum vorübergehenden activen Militärdienst erfolgt. Dieser Erlaß gilt zugleich als eine allgemeine Dispensation der Militärpersonen des Beurlaubtenstandes und der zur Disposition gestellten Offiziere von der Beibringung eines besonderen militärischen Consenses zu ihrer Verheirathung. Berlin, 1. Okt. (Reichsdienst.) Zum Kanzler des Generalkonsulats des Deutschen Reichs in Neu-Dork ist ein Badener ernannt worden, der vr. juris Ottmar v. Mohl, Sohn des badischen Gesandten in München. Neuenburg, 28. Sept. Die „St. Ealler Z." meldet: Einer der wichtigsten Gegenstände unter den Traktanden des am 20. Okt. nächsthin zusammentretenden Großen Ralhes ist die Frage der Trennung der Kirche vom Staat. Argau. Aus der Tagesordnung der Verhandlungen des Großen Raihes stand am 27. er Schurz stehtÄnen nicht schlecht. Ern Fell als Mantel werfen stember die Schultern, wenn sie unbeschäftigt sind, bei der Arbeit aber legen sie es ab und arbeiten nur im Schurz. Ihr liebster Schmuck sind große Messingringe von Fingerdicke, die sie an den Knöcheln befestigen, und messingene und elfenbeinerne Armbänder, oft einen Zoll breit. Die Ringe sind so schwer, daß die Knöchel oft davon anschwellen; aber es ist so Mode, und man trägt sie so gern als bei uns enge «schnürbrüste und enge Schuhe. Um den Hals trägt man Perlenschnüre, und da die hellgrünen und rothen Perlen an der Mode sind, so kann ein Händler die besten Geschäfte machen, wenn er für diese Farben sorgt. Bei den öffentlichen religiösen Handlungen, die wir in der Kotla hielten, benahmen sich die Makololo-Frauen stets sehr anständig, ausgenommen bcrm Schluß des Gebetes. Wenn Alles niederknielc, beugten, sich diejenigen der Frauen, welche Kinder bei sich hatten, indem sie dem Beispiele der übrigen folgten, über ihre Kleinen; diese aber fürchteten erdrückt zu "werden, und brachen einstimmig in lautes Geschrei aus; die ganze Gesellschaft begann zu kichern, und so wie sie Amen hörten, schlugen sie ein lautes Gelächter auf. Doch ließ sich dem immer noch leichter abhelfen, als andern Störungen bei den Frauen weiter südlich. Als wir uns in Mabotsa niedergelassen hatten und über die wichtigsten Gegenstände predigten, war es nicht selten, daß eine Frau bemerkte, daß ihre Nachbarin auf ihrcm Kleide sitze; sie stieß sie mit dem Elbogen an, damit sie Platz macht; dre andere gab ihr den Stoß mit Zinsen wieder, und sagte wohl auch: »Nimm das alberne Ding weg!" Andere zuckten mit den Achseln darüber, und die Männer schimpften und geboten Ruhe. Ich behandelte nur solche Krankheiten, für welche die Geschicklichkeit der eingeborenen Äerzte nicht ausreichte.. Nie besuchte ich einen Kranken, wenn es nicht sein Arzt wünschte, oder dieser ihn bereits auf- gegeben hatte. So kamen also nur die schwereren Fälle zu meiner Behandlung, und die Aerzte konnten sich nicht beschweren, daß ich ihnen die Praxis wegnehme. Wenn ich selbst am Fieber erkrankte und erfahren wollte, wie sie eine solche Krankheit behandelten, konnte ich mich ihnen geduldig anvertrauen, da sic nur freundliche Gefühle gegen mich hegten. 954 Telegraphische Nachrichten. München, 2. Okt. Heute wurde durch Vertrauensmänner der Fortschrittspartei aus allen Landgerichten Oberbaierns ein liberaler Kreisverein gegründet. Der Zweck desselben ist: freiheitliche Entwickelung der deutschen und bairischen Verhältnisse, Anstrebung der Ordnung aller nothwendig gemeinsamen Angelegenheiten durch das Reich, Trennung des Staates und der Kirche unter Wahrung der unveräußerlichen Rechte des Staates und Gewährleistung der Religions- und Gewissensfreiheit. Hierbei sprachen v.Stauffenberg, Prof. Huber u. Vccchioni. München, 2. Okt. Die Anfrage wegen der kirchlichen Frage ist bereits abgefaßt und wird in der nächsten Sitzung der Kammer eingebracht werden. Gleichzeitig mit dem diesbezüglichen Beschlüsse hat sich die Fortschrittspartei feit gebildet. In den Vorstand wurden Stauffenberg, Marquardsen und Volk gewählt. Der Gedanke der Gründung einer national-demokratischen Fraktion ist beseitigt. München, 3. Okt. Der bairische Gesandte in Stuttgart wurde zugleich für Darmstadt, der bairische Ministerrestdent in Bern zugleich für Karlsruhe beglaubigt. Von einer Absicht, den Londoner Posten wieder zu besetzen, wie die Wiener Presse angekündigt, ist zuverlässigem Vernehmen nach durchaus keine Rede. Frankfurt, 2. Okt. Die feste Haltung, welche die hiesige Börse seit einigen Tagen behauptete, wurde heute durch die fortdauernden Berichte über Geldnoth in Wien, sowie die schlechteren Kurse aus Paris, die in der Widerlegung der Haoas'scheu Depesche Betreffs Ausgleichung der Zollvertragsschwierigkeiten begründet sind, in ungünstigem Sinne beeinflußt, und wurden bei stillem Geschäft sämmtliche Werthe billiger abgegeben. Berlin, 2. Okt. Der Reichsanzeiger enthält die Ernennung Herzogs zum wirklichen Geh. Oberrechnungsrath und Direktor der Abtheilung Elsaß-Lothringen im Reichskanzleramt. Paris, 1. Okt. Wahrend einer Bestchtigungs- reise des Kriegsministers, General Cissey, wird Admiral Pothuan besten Geschäfte wahrnehmen. — Aoenir liberal kündigt die Bildung eines kaiserl. Klubs an, welcher bereits 7000 Pariser Unterschriften erhalten habe. Paris, 2. Okt. Viktor Hugo hat sich gestern zu Thiers begeben und denselben um Umwandlung der Strafe Rochefort's ersucht. Thiers erklärte, daß hierzu nur die Begnadigungskommisston berechtigt sei. Brüssel, 3. Okt. Zuverlässigen Pariser Nachrichten zufolge sicherte v.Remusat auf Beschwerden des Freiherrn v. Arnim bezüglich der Lyoner Ausschreitungen zu, daß die französische Regierung gegen die Schuldigen strengstens ein- schreiten werde. Der Minister stellte die Verhängung des Belagerungszustandes in Aussicht, wenn sich die Ausschreitungen gegen Deutsche, deren Schutz er als eine Verpflichtung der französischen Regierung anerkannte, wiederholten. Wenn man bei den körperlichen Leiden der Eingeborenen sich gütig und theilnehmend zeigt, dann kann man ihrer Freundschaft versichert fern; bei den alten Milstonen ist das nicht ganz so, denn da haben sich die Leute daran gewöhnt, die Hülfe als ein Recht anzusehen. Aerztliche Hülfe ist daher bei jungen Missionen von ganz vorzüglich hohem Werthe. Ich schlug den Makololo vor, lesen zu lernen, aber wie wir schon sahen, Sekeletu weigerte sich anfangs entschieden; nach einigen Wochen indeß beschlossen Motibe, sein Schwiegervater, und einige andere, sich an das gehcimnißvolle Buch zu wagen. Für Alle, die es noch nicht verstehen, ist die Kenntniß der Buchstabe» etwas Unergründliches: es gibt nichts dem Aehnliches im Bereich ihrer Beobachtungen, und nur mit Bildern sind wir im Stande ihnen einen Begriff der Wortzeichen beizubringen. Es scheint ihnen übernatürlich, daß wir in einem Buche Dinge erkennen, die eben geschehen oder anderwärts sich ereignet haben. Alle Erklärung ist überflüssig, wenn sie es,nicht selbst bis zum Lesen bringen. Maschinen sind ihnen auch etwas Unerklärliches, ebenso das Geld, .so lange sie seinen Gebrauch nicht kennen. Sie wissen nur vom Tauschhandel, und im Binnenlande, wo das Geld ganz unbekannt ist, würden sie, wenn man sie zwischen einem Knopfe und einem Sovereign wählen ließe, nach dem crstern greifen, weil er ein Oehr bat. Als Motibe anfing lesen zu lernen, kam er sich wie der Arzt vor, der die Arznei kosten mußte, ehe Stockhalm, 2. Okt. Die Kammer nahm die Regierungsvorlage, betr. die Wehrpflicht, einstimmig an. Die Verhandlungen über die üb- rigen Theile der Vorlage daüern noch fort. Vermischte Nachrichten. ** Offenburg, 3. Okt. (Die Kasernenfrage betr. Schluß.) In der Sitzung des Gemeinderaths am 27. September d. I. faßte nun der Gemeinderath den Beschluß: I. Für den Fall das ganze Regiment hierher verlegt wird, überläßt die Gemeinde a) 100 Morgen des sog. Gottswaldfeldes (bei einer Garnisonirung von nur 4 Es- cadronen entsprechend weniger) zur Verwendung als Exerzierplatz und übernimmt die Kosten der entsprechenden Herstellung; d) das früher Hölzlin'sche Anwesen beim Krankenhaus mit Garten und Armenhaus als Lazareth mit der Verpflichtung, die weiter nöthig fallenden Bauten herzustellen; e) die Benützung der hiesigen Schießstätte behufs Vornahme der Schießübungen; ä) einen entsprechenden Badeplatz; o) wird die Gemeinde, für den Fall die Kaserne neu gebaut wird, das hiezu erforderliche Gelände ankaufen; für den Fall jedoch das vorgeschlagene Anwesen (Zuckerfabrik) zur Kaserne erworben wird, einen baaren Zuschuß von 30,000 fl. leisten. II. Sollten jedoch nur 2 Escadronen in hiesiger Stadt garnisonirt werden, so stellt die Gemeinde den nöthigen Exerzierplatz, Lazareth, Schießstätte und Badeplatz. Nachdem der Vorsitzende diesen Beschluß des Gemeinderaths genügend erörtert und beleuchtet hatte, eröffnet« derselbe die Diskussion. Die Herren Jos. Bühler, G. Schmidt und C. Burger, Rentner, erklärten sich mit dem Beschlüsse einverstanden. Hieraus ergreift Herr Ad. Schell das Wort, und schildert unter Verdankung der Handlungsweise des Bürgermeisters und Gemeinderaths in einer originellen trefflichen Weise die verschiedenen Vortheile, die der Stadt und deren Bewohnern durch die Verlegung des Regiments hierher zufließen würden. Nachdem sich Niemand mehr zum Worte meldete, wurde zur Abstimmung geschritten und trat die Versammlung sozusagen einstimmig dem gemeinderäthlichen Beschlüsse bei. Sowohl die Frequenz der Versammlung als auch das Resultat der Abstimmung sind Zeugen des Interesses, welches die hiesige Bürgerschaft an dieser Zukunftsfrage für die Gemeinde nimmt, und müssen wir das Verfahren der Gemeindebehörde, welche in diesem Abstimmungsergebniß wiederholt den Beweis des Vertrauens der Bürgerschaft erblicken darf, lobend anerkennen; auch der schlichteste Bürger soll in solch wichtigen Fragen seine Ansicht äußern. Aus dem eingehenden Berichte des Vorsitzenden wollen wir noch hervorheben, daß sich die Totalleistung der Gemeinde auf ca. 100,000 fl. beziffern würde, in welcher Weise unseres Wis- sich der Patient daran wagte, zum Beweise, daß sie nichts Nachtheiliges enthielte; nachdem er das Alphabet überwunden hatte, machte Sekeletu und seine inngen Genossen auch den Versuch. Er richtete seine Aufmerksamkeit namentlich darauf, was die Bibel über Vielweiberei sagr, und wollte nichts von den Stellen wißen, die darauf hinzielten, ihn zu veranlassen seine Weiber fortzuschicken. Eine ziemliche Anzahl Leute lernten das Alphabet in kurzer Zeit und wurden angestellt, andere darin zu unterrichten; ehe jedoch noch große Fortschritte gemacht werden konnten, befand ich mich schon auf dem Wege nach Loanda. (Forts, folgt.) 8 ä t h s e l. (Zweisilbig.) Man sagt dir leicht die Erste. Die Zweite vom Munde fließt Des Ganzen, das sich selbst zum Mittagsmahl genießt Und heitern Blickes dann zum ernsten Forum schreitet, Wo's trefflich um die Zweit'» um Tod und Leben V. _ streitet. Auflösung des käthfrls in Nro.232: Licht, Wicht, Gicht, Tickt. Richtig gelöst von M. O. in O. sens sowohl von Freiburg als Lahr keine Offerten vorliegen. Ziehen wir nun auch in Betracht, daß Offenburg nach Vollendung des Baues der Kinzigthalbahn und Herstellung der direkten Verbindung mit Kehl in strategischer Beziehung ein sehr wichtiger Punkt wird, so dürfte wohl zu erwarten sein, daß dem Entgegenkommen der hiesigen Stadtgemeinde gebührende Berücksichtigung zu Theil werde. X Offenburg, 3. Okt. Dem Vernehmen nach ist der bei dem neulichen Brande verursachte verschiedene Schaden auf 40.000 fl. abgeschätzt worden. Ein früheres Bekanntmachen und Bekanntwerden des Brandes hätte wohl ermöglicht dessen Umsichgreifen zu verhüten oder wenigstens bedeutend einzuschränken, und soll man daran denken die Feuerwache sür die Zukunft zu verbeffern. □ Neufreistett, 1. Okt. In Folge einer Einladung des Herrn Bürgermeisters Feß ler von hier fand heute eine Versammlung von ca. 20 Wahlmännern dahier statt. In dieser Versammlung wurde dem Herrn Bürgermeister Pandel von Rheinbischofsheim der Vorwurf gemacht, daß derselbe, wenn auch auf das Mandat von 30 Wahlmännern und eine beinahe 40jährige Uebung gestützt, eine öffentliche Einladung zu einer Hauptvorbesprechung in Rheinbischofsheim ergehen ließ, und man beschloß, daß die Vorbesprechung in Linx stattfinden solle, weil angeblich Rheinbischofsheim kein neutraler Boden mehr wäre. Wenn wir nun in Betracht ziehen, daß bei diesem Beschluß nur zwei Wahl- männer aus dem obern Bezirk mitgewirkt haben, dagegen ein durchgefallener Wahlmann-Kandidat aus Bischossheim zu dem Beschluß wesentlich beigetragen hat, so dürfen wir zuversichtlich hoffen, daß es bei der 40jährigen Uebung sein Verbleiben haben wird und die Wahlmänner der Einladung des Herrn Bürgermeisters Pandel folgen werden. Es erscheint um so natürlicher, daß der seitherige Ort der Vorbesprechung beibehalten wird, als derselbe zugleich der Ort der eigentlichen Wahlhandlung ist und die Gründe zur Verlegung desselben nach Linx rein persönlicher Natur sind, was man ganz gut hat her- ausfinden können, wenn man der obenerwähnten Versammlung angewohnt hat. — In Biberach ist auch die neue Wahl schwarz ausgefallen. In Zell a. H. hatte die liberale Partei während der Wahl noch Hoffnung; wie der Erfolg ausfiel, haben wir seither nicht erfahren. — Karlsruhe, 3. Okt. In der soeben (4 Uhr) beendigten Schwurgerichtssttzung wurden in der Anklage gegen' den Bürgermeister Ferd. Kaiser und 3 Genoffen in Mingols- heim wegen Wahlfälschung sämmtliche Angeklagten freigesprochen. (B.Ldz.) — Königsberg, 2. Okt. Bei dem gestern wüthenden schweren Sturme erlitten von 16 ein- gelaufenen Schiffen „Enighedon", „Erichsen" und „Heeringen" Ankerbrüche und liefen auf dem Pillauer Heergrund gefährlich auf. Die Mann- schaft wurde gerettet. _ Literarisches. Im Anschluß zu den schon in sechster Auflage erschienenen „Enthüllungen über Dr. Strausberg" ist soeben in gleichem Verlage, bei Eugen Großer in Berlin, Wasserthorstr. 37. zum Preise von 15 Sgr. eine 5 Bg. starke Broschüre, die das allgcmine Jntereffe noch mehr in Anspruch nehmen dürfte, erschienen. Es ist dies »Dr. Strausberg und Consarten, die rumänische Regierung «ud die Besitzer rumänischer Eisenbahn-Obligationen da» Z. Hotzde«. Der in den weitesten Kreisen namentlich durch seine parlamentarische Thätigkeit als Abgeordneter bekannte Verfasser erläutert an der Hand der ihm zu Gebote stehenden zahlreichen amtlichen Actenstücke unparteiisch die Concesstonsurkunde und folgert hreraus, gegen wen und auf Grund welcher Paragraphen die Obli- gationsir.haber mit Erfolg klagbar werden können. An Wsrih gewinnt diese Broschüre noch durch die Beilagen officieller Actenstücke, worunter die bisher noch nicht veröffentlichte Concesstonsurkunde in französischem Originaltext namentlich sür Juristen einem fühlbaren Mangel abhilst. 955 Aushebungsliste j Amtliche Verkündigungen. Gengenbach. Nro. 5811. An die Gemeinderäthe: . , Da wiederholt Gesuche um Beurlaubung und Entlastung von Soldaten eingerercht werden, die nicht nach dem nun emgesuhrteu Reglement eingerichtet sind, so wird der Erlaß Großh. Ministeriums des Innern vom 3. August d. I. Nro. 10,971 und das Formular für den Er- kundigungsbogen anmit veröffentlicht. Gengenbach, den 26. September 1871. Großherzogliches-Bezirksamt. Rieder. Ministerium des Inner«. „ Karlsruhe, den 3. August 1871. Die Einführung der Ersatz-Instruction betreffend. Nro. 10,971. An die Großh. Bezirksämter: a .. «• . . ~ , . . In neuester Zeit laufen zahlreiche Gesuche um Entlassung von Soldaten vor beendigter Dienstzeit bn dem Generalcommando, dem Königl. Preuß. Kriegsministerium und bei uns ein. Man steht sich deßhalb veranlaßt, den Bezirksämtern zu eröffnen, daß für dies- Gesuche fortan die Vorschriften in den §§ 50, 51, 186 u. slg. der Ersatzinstruction maßgebend sind. Hiernach sind solche Gesuche bei dem Gemeinderath einzureichen, durch das Bezirksamt unter Beifügung eines Gutachtens des Landwehrbezirkscommandeurs hierher vorzulegen und ist dabei das angeschloffene Formular zu benützen. Da die allgemeinen Zurückstellungsgründe bei der während des Krieges vorgenommenen Aushebung Nicht berücksichtigt werden konnten, so wird hinsichtlich solcher Ausgehobenen § 50 Ziff. 3 keine Anwendung finden. Die Bittsteller sind darauf aufmerksam zu machen, daß Gesuche um Beurlaubung von den Militärbehörden nur auf Bewilligung eines kurzen Urlaubs bezogen werden, wer bleibend aus dem stehenden Heere ausscheiden will, hat um Entlassung zur Disposition der Ersatzbehörden zu bitten. I. A. d. M. lgez>) L. C r o n. Bezirksamt .... Gemeinde .... Auf das vorgetragene Gesuch um.des .M . . . geboren den . . ten . . . 18 . . vom activen Militärdienste sind die Familienverhältnisfe desselben von dem Unterzeichneten Ge- meinderathe geprüft worden, welcher die nebenstehenden Fragen auf Pflicht und Gewissen, wie folgt, beantwortet: 1) Wie heißen die Eltern des Reclamirten? Leben sie noch? Wie alt sind sie? 2) Wie groß ist ungefähr das Vermögen der Eltern? Worin besteht es hauptsächlich? Welches Gewerbe treiben sie? Haben die Eltern Schulden, und wie hoch sind solche ungefähr anzunehmen? 3) Wie viel zahlen die Eltern an Grundsteuer? Gewerbssteuer? und welches Vieh halten sie? 4) Sind die Eltern zur Leitung ihres Gewerbes fähig oder nicht? . 5) Wie O« Brüder und Schwestern hat der Reclamirte noch am Leben? Wie heißt jedes? Wie alt ist jedes und womrt ernähren sie sich? Seit wann haben sie das elterliche Haus verlassen? Haben die Brüder im stehenden Heere gedient? Warum nicht? Sind sie als Stütze der Eltern zurückgestellt worden? Ist eine oder mehrere der Schwestern verheirathet und befindet sich der Mann der Verheiratheten im Hause der Eltern des Reclamirten? oder seit wann und aus welchem Grunde hat er deren Haus verlassen? 6) Womit ernährte sich der Reclamirte und was verdient er wöchentlich? Welche Unterstützung kann der Reclamirte den Semrgen leisten? Können die persönlichen Dienste, welche er ihnen leistet, nicht eben sogut durch einen Knecht, und warum nicht gethan werden? 7) Wird in dem elterlichen Hause ein Knecht oder Taglöhner gehalten? Ist solcher früher gehalten worden? 8) Hat der Reclamirte immer bei den Eltern gewohnt? Oder hat derselbe und wie lange sich auswärts aufgehalten, und wo? 9) Können die Eltern und Angehörigen sich nicht ohne den Reclamirten ernähren? Können die übrigen Kinder keine Unterstützung leisten? Warum nicht? . ^ ... . . , _ . 10) Wie viel Personen über 14 Jahren befinden sich im Hause der Eltern des Reclamirten und gehören zur Familre außer den ad 5 aufgeführten Geschwistern'? Wie heißen diese Personen? Wie alt sind sie? Womit beschäftigen sie sich? 11) Wenn der Vater des Reclamirten nicht mehr am Leben ist, hat die Mutter sich etwa wieder verheirathet und wie heißt der zweite Mann? Wie alt ist er? Der Unterzeichnete Gemeinderath bestätigt obige Aussage, als auf Wahrheit beruhend, und muß demnach die nachgesuchte .... Pflichtmäßig befürworten, indem sonst für die Familie folgender Nachtheil entstehen würde: . ., den . . ten . . . .18 Der Gemeinderath: (Impressen zu diesen Gesuchen sind in der Buchdruckerei von A. Reiff K Cie. zu haben.) Bekanntmachungen. Gengenbach. Beschluß. Nro. 5764. Der ledige Taglöhner Johann Bayer von Ohlsbach will nach Amerika reisen; dieß wird mit der Aufforderung an die etwaigen Gläubiger bekannt gemacht, daß sie sich entweder innerhalb 14 Tagen mit ihrem Schuldner außergerichtlich abzufinden oder ihre Ansprüche bei Gericht zu wahren haben, da nach Ablauf dieser Frist der Reisepaß verabfolgt wird. Gengenbach, den 25. Septbr. 1871. Großh. Bezirksamt. Nieder. 73419. ' Bekanntmachung. 3416. Vom 1. Octbr. d. I. an beträgt das Porto für frankirte Briefe nach den Vereinigten -Staaten von Nordamerika via Cöln-Ostende- England 10 kr. und via Bremen oder Hamburg 0 kr. per Loth, für unfrankirte Briefe' aus jenen Staaten aus ersterem Wege 21 kr., auf letzterem 18 kr. per 9 / 10 Loth. Karlsruhe, den 2. Octbr. 1871. Direction der Großh. Verkehrsanstalten. Zimmer. Ganz. Stierversteigerung. 3418.2.1. Die Gemeinde Schutterwald versteigert am Montag den 9. Octbr., Nachm. 2 Uhr, einen schweren fetten Wucherstier gegen Baar- zahlung. Zusammenkunft beim Stierstall in Schutterwald. Schutterwald, den 3. Octbr. 1871. Das Bürgermeisteramt. H a n s m a n n. Wucherstierversteigerung. 3417.2.1. Die Gemeinde Ebersweier läßt am Montag den 9. Octbr. d. I., Nachm. 1 Uhr, einen schweren abgängigen Wucherstier um gleich baare Zahlung öffentlich auf dem hiesigen Rathhaus an den Meistbietenden versteigern. Ebersweier, den 3. Octbr. 1871. Das Bürgermeisteramt. Rößler. vät. Käst. Zwangsliegens chaftsv erfteigerung. 3343.2.2. In Folge Verfügung des Gerichts werden den Franz Berenz Kindern dahier, als: Theobald, Karl, Georg u. Friedrich Berenz, am Mittwoch den 25. Oct. d. I., früh 9 Uhr, auf dem Rathhause in Altenheim nachfolgende Liegenschaften öffentlich zu Eigenthum versteigert und endgiltig zugeschlagen, wenn die Schätzungspreise geboten oder überboten werden, als: 1. Grdst.-Nr. 887: 316 Ruthen Acker im Niederfeld, neben Aufstößer und Johann Georg Fischer, tarirt zu 700 fi. 2. Grdst.-Nr. 867: 157.5 Ruthen Acker im Unterschmarrenfeld, neben Johann Georg Fischer und Jakob Lang, taxirt zu . . 400 fi. 3. Grdst.-Nr. 2097: 217 Ruthen Acker im Holderstock, neben Jakob Strohsack und David Gruninger, taxirt zu ... 450 fl. 4. Grdst.-Nr. 3053: 151,2 Ruthen Acker im Unterke- kenen, neben der Gemeinde und Johann Georg Fischer, tarirt zu . . 350 fl. 5. Grdst.-Nr. 3720: 208 Ruthen Acker im Oberfeld, neben David Fischer und Jakob Marx, taxirt zu. 500 fi. 6. Grdst.-Nr. 4296: 144.5 Ruthen Acker im Meerkorn, neben Johann Michael Sutter und Jakob Speck, taxirt zu 350 ff. Summa 2750 st. Die Versteigerungsbedingungen werden vor der Versteigerung verkündet; sie können bis dorthin jeden Dienstag und Samstag auf der Amtsstube des Unterzeichneten eingesehen werden. Offenburg, den 25. Septbr. 1871. Der Vollstrcckungsbeamte: A. Leiber, Gr. Notar. Steigerungs-Ankündigung. 3260.3.3. In Folge richterlicher Verfügung werden den Jos. Moßmann'fchen Kindern, Ä 1 956 Maria Magdalena, Hermine und Katharina Albertina Mobmann, Dienstag den 19. Oktober 1871, Bormittags 9 Uhr, in dem Rathhause öffentlich versteigert, wobei der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn der Schätzungspreis oder mehr erlöst wird. Grundstücks-Nro. 450: 6,8 Ruthen: Ein zweistöckiges Wohnhaus mit gewölbtem Keller nebst allen liegenschaftlichen Zugehörden dieser Realitäten in der Steinstraße und dem Malergäßchen dahier, Haus-Nro. 259 Grundstück-Nro. 450 im Maßgebalt von 6,8 Ruthen Hofraithe, einerseits und hinten Dreher Beck von hier, anderseits das Malergäßchen, vornen die Steinstraße. Anschlag . 2700 fl. Offenburg, den 16. September 1871. Der Großh. Notar S erg er. Liegenschaftsversteigerung. 3397.3.1. Frau Marie v. Gillmann läßt am Samstag den 21. Octbr. d. I. das ihr eigenthümliche Gut Schwarzhof, Gemeinde Stadelhofen, A. Oberkirch, bestehend in ca. 110 Morgen Aeckern, Reben und wässerbaren Wiesen, nebst Wohnhaus und Oekono- miegebäuden, parzellenweis gegen mehrjährige Zahlungstermine einer freiwilligen Versteigerung aussetzen; dieselbe findet im Linden- wirthshaus in Stadclhofen statt, und beginnt um 9 Uhr Vormittags. 3420. Im evangelischen Pfarrhofe zu Diersburg sind mehrere Klafter Buchen- und Tannen-Scheiterholz gegen Baarzahlung zu verkaufen. Für Metzger. 3433.3.1. Zwei Ellen breite feine blaue; Leinwand für Ueberhemden empfiehlt in ver- f schiedenen Qualitäten billigst j Theodor; Wörter! in Offenburg. > Wohnnngs- Veränderung «nd ! Empfehlung. ! 3410.2.2 Einem geehrten hiesigen und aus- ! wärtigen Publikum mache die ergebene Anzeige, j daß ich jetzt in der Gerberstraße bei Hrn. Blechnermeister F. Raub wohne und bitte, das mir bisher geschenkte Zutrauen auch fernerhin bewahren zu wollen. Offenburg, im Octbr. 1871. ; Karl Mann alt, Schuhmacher. 3404.2.2. Zwei weingrüne Fäffer, 13—20 Ohm haltend, sind zu verkaufen. Näheres bei der Erped. d. Bl. O f f e n b u r g. 3407.2.2. Weinhändler G. Schmidt hat Dung zu verkaufen. 3435.3.1. Offen bürg. WchllUNMNUikthllllg. Josef Köhler hat den zweiten Stock seines Hauses (Hauptstraße) sogleich zu vermiethen. 'Bescheidene Anfrage. 3431. Wie kommt es, daß in Offenburg die Herren Waisenrichter und Ausrufer (Versteigerungsbehörde) bei von ihnen ausgekündeten Versteigerungen, die sie leiten, selbst Gegenstände steigern und die Steigerer durch ihr fortwährendes Hinausbieten in Nachtheil bringen, während an andern Orten des Landes als gesetzwidrig dies nicht geschehen darf? Die Wahlmänner zur Wahl eines Landtagsabgeordneten aus sämtlichen Orten des Landbezirkes Offenburg werden auf Samstag den 7. d.M., Vorm. 11 Uhr, zu einer gemeinsamen Besprechung in die Restauration Geiger (Nebenzimmer) |ttt Offenburg hiemit eingeladen. 3437.2.1. Offenb urg. Anzeige. 3413.2.2. Eine Sendung feinsten Nähmaschinenöls ist wieder eingetrofien und zu haben bei L. Adam, Feinmechaniker. Zugleich bringe ich meine Wanduhren verschiedener Arten in empfehlende Erinnerung. Besondere Abdrücke der in Nro. 141 und 147 ,dieses Blattes beigelegten : Erläuterungen über das neue Maß und Gewicht sind geheftet und mit Umschlag für 6 kr. per Stück bei größerer Abnahme billiger zu haben in der Buchdruckerei von I. Kelff & Cie. in Offenburg. Wohnungsvermiethung. 3406.6.2. In der Gerberstraße Nr. 315 ist eine Wohnung im zweiten Stock, bestehend in 4 Zimmern, nebst Alkov, Mansarden, Küche, Keller, Speicher und Holzremise, sogleich zu vermiethen. Näheres beim Eigenthümer. Offen bürg. Verloren ein goldenes Medaillon mit drei Photographien vom Bahnhof in die Stadt. Gegen Belohnung abzugeben bei Wwe. Pfähler. Vor Ankauf wird gewarnt. 3434. 3408.2.2. Die Fr. Br aun'sche Buchhandlung von Joh. Trübe in Offenburg sucht sogleich einen Austräger. Gesuch. 3402.2.2. Für ein wohlerzogenes Mädchen von 9 Zähren aus guter Familie wird behufs Schulbesuchs gegen entsprechende Vergütung Aufnahme in eine gebildete Familie gesucht, in welcher dasselbe auch die nöthige mütterliche Beaufsichtigung finden würde. Gef. Anerbietungen bittet man bei der Exped. d. Bl. unter Nro. XX. niederzukegen, woselbst auch die Adresse zu erfragen ist. Hanfmarkt in Kork. 3352.2.2. Zu dem am Dienstag den 31. Oct. l. I. dahier stattfindenden Hanfmarkt werden Käufer und Verkäufer zu recht zahlreichem Besuch mit dem Bemerken eingeladen, daß der Schleiß-, sowie der Brechhanf von vorzüglich guter Qualität ist. Kork, den 26. Septbr. 1871. Der Gemeinderath. Gerold. Emser Pastillen, seit einer Reihe von Zähren unter Leitung der königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vorzüglichen Wirkungen gegen Hals- & Brustleiden, wie gegen Magenschwache find stets vorräthig in Offen bürg bei Herrn Alexander Reiff. Die Pastillen werden nur in etiquettirten Schachteln versandt. Königs. Brunnenverwaltung zu Bad Ems. 13.Z.8. Die m heftigsten Zahnschmerzen f( :< ^wi öeMigen augenblicklich unfehlbar hjx bewährten Toot-Aclie-Drops. Verkauf in Originalgläsern, ä 18 kr., nur ächt in Offenburg bei C. Fink. Aehnliche AnMAn beruhen auf Anmaßung und Fälschung. Die Gartenlaube. Nr. 38. Inhalt: Das Haideprinzeßchen. Erzählung von E. Marlitt. (Fortsetzung). — Der Genia- listen Einer. Von La Mara. — Deutsche Gräber in der Fremde. Von Fritz Rödiger. Mit zwei Abbildungen: Ruhestätte eines Regenten; — Ruhestätte eines von der Linken. — Ein deutsches Herz. Gedicht von Emil Rittershaus. — Der Friedhof in der Natur. Mit Abbildung. Nach der Natur gezeichnet von Adolf Obermüllner^ — Blätter und Blüthen: Unter den Waldrie- sen Australiens. Von Theodor Müller. — Für Reisende und Jäger. Von Friedrich Gerstäcker. — Nach neunzehn Jahren! — Der erste Gang zum Enkel. Mit Illustration: Der erste Besuch der Großeltern. Nach seinem Oelgemälde auf Holz übertragen von A. Tidemann. — Kleiner Briefkasten. Frankfurter CurS dam 3. Okt. 1871. Gold und Silber. Preußische FriedrichSd'or ... fl. 9 58- 59 Pistolen.fl. 9 40-42 Holländer 10 fl. Stücke.fl. 9 52—54 Rand-Ducaten ..fl. 5 33—35 20 Franks-Stücke.fl. 9 16%-17% Englische Sovereigns.fl. 11 44—46 Russische Imperiales.fl. 9 40—42 Dollar« in Gold . -.fl. 2 25—26 Badische Staatstzapiere. Badische 5% Obligationen . . . 102%. . 4%% do. i. Thl. . . 99 , 4% do. i. Thl. . 94% . 3%% do. 42er . . 88% , 4% Pr. Thl. 100-L. . . 111% „ fl. 35-Loose .... 69% Abgang der Eisenbahnzüge vom 2S. Juli 1871 an. Landaufwärts: 2 U. *5 5 U. 9 U. " 1 XL ^ 4 U. «t Morgens. Nachm. 4 U. 45 8 U. 18 Nachm. AbdS. Landabwärts: 5U. 7 U. 55 11U. S8 t 2 U. 10 6 U. as Morgens Vorm. Nachm. Wds. 9U." 11 U. -- Abds. Jn's Kinzigthal: 5 U. 30 9 U. 5,0 2 U. » 4 U. * 6 8 U. * Morg. Nachm. Für dir Redation verantwottliche: A. Reiff. — Druck und Verlag von A. Reiff und Comp.