. . i m l ilt i I b MM i»! . . I > M ,, >D ««M»^q»WMWMWW I> ! .1 111 H H l . ll ll ll li l l il sowie für die Bezirksämter uud Amtsgerichte Offenbur g und Gengeubäch. Erscheint täglich mit Ausnahme Montags, und kostet vierteljährlich in Ostenburg 1 st., für den Landpostbezirk 1 fl. 2 kr., für die übrigen Postbezirke 1 fl. 7 kr. Einrückungsgebühr: die gespaltene Garmondzeile oder deren Raum 3 kr. Offenburg, Freitag den 1. April Nro. 77. Politische Rundschau. Offenblirg, 31. März. Unsere Kammern halten Sitzungen auf Sitzungen, um den noch vorhandenen wichtigen Stoff zu erledigen. Am meisten ist man begierig, was aus dem Gemeinde- und Stiftnngsgesetz werde. In der 79. Sitzung der zweiten Kammer vom 29. März hat die Verhandlung des Finanzgesetzes für 1870—71 bereits auch der kathol. Volkspartci Gelegenheit gegeben, ihre Schmerzen und ihre Verurtheilung unseres gegenwärtigen tzdtaats- wesens auszudrücken, und wir heben daraus Folgendes hervor: In der heute Nachmittag 5 Uhr fortgesetzten Sitzung erstattet Abg. Fridcrich den Bericht über das Finanzgesctz für die Jahre 1870 und 1871. Der Kommissionsantrag gebt auf Genehmigung. In der allgemeinen Diskussion ergreift Abg. Vissing das Wort, um seine Abstimmung zu motiviren. Er stimme gegen das Gesetz, weil er zur inner» und äußern Politik der Regierung im Gegensatz stehe. Bezüglich der äußern Politik halte er vollkommenen Eintritt in den Norddeutschen Bund für besser als die jetzige Vasallenschaft mit ihren hohen Lasten; bezüglich der inner» Politik bewegen ihn besonders der hohe Kriegshaushalt, welcher für Kulturausgaben wenig übrig lasse, und die staatskirchlichen Wirren zu diesem Votum. Redner bedauert, daß der kirchliche Kampf, wie es nach den Beschlüssen dieses Landtags nicht anders sein könne, weiter geführt werden müsse. Abg. Lender will offen und männlich gegen das Finanzgesetz stimmen, erstens weil er schon gegen einzelne Theile gestimmt habe, zweitens weil ihm das Steuersystem, insbesondere die Höhe der Steuern, nicht Zusage, drittens weil seiner Ansicht nach das jetzige Negierungssystem das Land schwer schädige. Abg. Kiefer: Gegenüber den Ausführungen der Vorredner fühle er sich verpflichtet, für sich und seine Partei zu erklären, daß sie diesem Gesetz gerne zustimmen, weil sie die innere Ueber- zeugung haben, daß die Arbeit dieses Landtags Ei» Heiraths-Spekulant. (Asfaire Stern.) Romanhafte Bilder aus dem Gerichtssaal. (Fortsetzung.) Herr Stern kam mit der Familie Aorial im Monat September 1862 in Verbindung. Er stellte sich als Bankier und als den Londoner Vertreter des sehr ehrenwerthen Bankhauses Gebrüder Ster« in Paris vor. Der Glanz und Luxus, den er entfaltete, schienen dieser doppelten Stellung in der Finanzwelt zu entsprechen, und schon nach wenigen Tagen eines eifrigen Verkehrs mit Madame Avrial und ihrer Tochter Lucie ließ er den Gedanken an eine Heirath durchblickcn, welcher seine süßeste Hoffnung in sich schließe. Es war ausgesprengt worden, Herr Stern habe eine Jahreseinnahme von 200,000 Francs und besitze eine Million an Vermögen. Ein solcher Bewerber war offenbar nicht »u verachten; überdies war Herr Stern wohlgewachsen und in einem Alter, das seinen Antrag an- f dem Interesse des Landes und Deutschlands zum Nutzen gewesen. Tie Aufgabe seiner Partei sei nicht das Negiren, sondern die positive Arbeit, das ruhige Äusbauen Schritt für Schritt. Wenn der Kampf auch noch weiter dauere, so sei dieses Haus nicht daran Schuld; der Kampf sei hervorgegangen aus den unerfüllbaren Ansprüchen der Kirche; gegenüber diesen vertrete das Haus die Rechte des Staats, die Interessen des Volkes, des Vaterlandes, der Freiheit. Staatsminister vr. Jolly, welcher die Abgeordnetenbank verlassen und am Ministertisch Platz genommen hat, erklärt dem Vorredner seine Zustimmung und hebt gegenüber den Rednern der gegnerischen Seite zwei Punkte hervor, einmal daß Abg. Bissing wirklich ganz unschuldig an den Leistungen dieses Landtags fei, welche dem Vaterlande hoffentlich zum Wohle gereichen würden. Was sodann die Ankündigung des Abg. Bissing betreffe, daß der Kampf weiter geführt werde, so hoffe er, daß nicht in den Formen, in welchen es bisher von jener Seite geschehen, weiter gekämpft werde; jedenfalls sei die Kraft vorhanden, Gegenwehr zu leisten. Das aber könne er noch versichern, daß die Beschlüsse des Hauses an der Weiterführung des Kampfes nicht Schuld seien. Abg. Kayser erklärt, daß er sich der Abstimmung enthalten werde. Abg. Roßhirt: Er werde für das Finanzgesetz stimmen, aber nicht aus den vom Abg. Kiefer für dieses Votum in Anspruch genommenen Gründen, sondern ans den sachlichen im Jahre 1868 schon von ihm angegebenen Motiven. Abg. Lender: Abg. Kiefer habe einen Abwesenden, die katholische Kirchengewalt, schwer angegriffen; nicht die Kirchengewalt, nicht der Klerus allein trage die Schuld des Kampfes, wie das die Zustände anderer katholischer Länder, z. B. Sigmaringen, zeigen, sondern das System, dessen Verurtheilung bald erfolgen werde. Abg. Baumstark: Wo das Recht und das Interesse des Landes liege, sei eine Streitfrage. Daß die Partei des Abg. Kiefer jetzt die Mehrheit des Hauses habe, gebe keine Garantie, daß dies immer so sein werde. Ohne Zweifel werde nehmbar erscheinen ließ; so lieh man demselben denn ein aufmerksames Ohr. Madame Avrial hatte noch einen ihrer Söhne, Friedrich Avrial, bei sich, welcher jetzt nicht mehr lebt. Er ist einer Brustkrankheit erlegen. Es wurde verabredet, daß Friedrich Avrial mit Herrn Stern nach London reisen solle, um die nothwendigen Erkundigungen einzuziehen. Friedrich Avrial war eigentlich zu jung für eine solche Mission, und außerdem leitete er dieselbe von Anfang au auf verkehrte Weise ein. Er reiste nämlich gerade mit demjenigen ab, den er zu kontroliren den Auftrag hatte. Unter seinen Auspicien und unter der Leitung des Herrn Stern selbst suchte er über Herrn Stern Erkundigungen einzuziehen. Man kann sich denken, daß Alles so geordnet wurde, daß es den gewünschten Eindruck auf den jungen Mann machen konnte. * In Folge des Berichts, welchen Friedrich Avrial nach seiner Heimkehr von London abstattete, war die Familie überzeugt, daß Herr- Stern allerdings der Mann sei, für den er sich ausgab. Außer jener angeborenen Eleganz, 1870 in unserm Lande die Entscheidung der deutschen Frage nicht erfolgen. Wenn man die Sache unbefangener betrachte, so theile unser Land sich in zwei Lager, erst die Zukunft könne die Lösung bringen, auf welcher Seite das Recht sei. Jedenfalls sei die katholische Volkspartei in vollem Rechte gewesen, wenn sie in der schwierigen Lage hier ihre Anschauung vertheidigte. Abg. Lamey: Die Summe für das Militär sei zwar seit 1866 gestiegen, aber dies sei schon ganz nothwendige Folge der damals uns zurückgegebenen vollkommenen Souveränetät. Bezüglich des kirchlichen Streits stehe Baden gar nicht so ganz allein, in allen katholischen Ländern gehe jetzt ein Drang dahin, sich dagegen zu wahren, daß nicht die Kirche den Stiat knute und seine Aufgaben an sich reiße. Auch das Begehren des Abg. Lender, das Steuersystem zu reformiren, sei bei der Abstimmung über das Finanzgesetz, wo natürlich darüber nicht diskutirt werden könne, ganz unzeitgemäß, ebenso die Bemerkung, daß die Kulturzwecke vernachlässigt würde»; kein Kreuzer sei bisher den Kulturzwecken entzogen, wohl aber viele Hunderttausende dafür aufgewendet worden. Abg. Roder wendet sich kräftig gegen die Aeu- ßerungen des Redners der katholischen Volkspartei, welche die Behauptung einzelner Mißstände ohne positive Vorschläge der Abhilfe hereingeworfen habe und wohl nur einen Pack Popularität vom Landtag nach Hause bringen wolle. In Sigmaringen herrsche eben deßhalb kirchlicher Friede, weil dort die Geistlichen nicht von der Kanzel herab und sonst an allen Orten Politik machen. Er werde mit voller Ueber- zeugung dem Finanzgesetz zustimmen. (Beifall.) Abg. v. Feder: Er stimme ebenfalls dem Gesetze zu, aber in der Hoffnung, daß der Mi- litärhaushalt noch gemindert werde. Der Berichterstatter Abg. Fridcrich stellt die Resultate des Haushalts nochmals kurz zusammen, woraus hervorgeht, daß unser Volk nicht höher belastet werde und unsere Finanzzustände ganz gesund seien. Wenn Friede bleibe und gute Ernte komme, werde auch der vorgesehene Zuschuß aus der Amortisationskaffe nicht nöthig sein. welche den Russen im Allgemeinen eigen ist, traute man ihm eine glanzvolle Stellung und ein großes Vermögen zu. So wurde denn nach Verlauf von zwanzig Tagen, welche man im Seebad zubrachte, der Beschluß gefaßt, daß Lucie Avrial Herrn Stern heirathen sollte, und dieser kehrte mit der Zusage, die Hand Luciens zu erhalten, nach England zurück. Zweimal kam er hierauf wieder nach Paris: einmal im Oktober und einmal im November, jedesmal mit dem Benehmen eines Mannes, welcher mit wichtigen Angelegenheiten überhäuft ist und nur einen Augenblick den Geschäften ab stiehlt, um den unwiderstehlichen Neigungen seines Herzens zu folgen. In Paris fuhr er während dieser flüchtigen Besuche fort, den Glauben an die großartige Stellung, welche er sich zumaß, mit allen zweckdienlichen Mitteln zu nähren. Er stieg im 6ranä Löte! ab oder auch im llötel äu Louvre, und die schönsten Wagen und Pferde mußten ihm während dieses Aufenthalts zur Verfügung stehen. Am 18. Dezember 1862 kam er abermals 306 Hiemit wird die Generaldiskussion geschlossen und bei namentlicher Abstimmung das ganze Gesetz mit 48 gegen 3 Stimmen (Baumstark, Bissing, Lender) angenommen. Abg. Kayser enthält sich der Abstimmung. Karlsruhe, 30. März. 'Ritter von Pfuster- schmid-Hardtenstein hat in feierlicher Audienz das Schreiben des Kaisers von Oesterreich überreicht , welches denselben als außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Großherzoglichen Hofe beglaubigt. München, 30. März. Sitzung der Abgeordnetenkammer. Debatte über die außerordentlichen Militärbedürfniffe. Minister Graf Bray erklärt, Zweck der inneru bayrischen Politik ist Versöhnung, nicht blos Kompromiß, die Beseitigung unbegründeter Besorgnisse. Die Regierung ist keine Parteiregierung. Für die äußere Politik ist uns ein enger Weg vorgezeichnet, von dem wir uns weder rechts noch links weit entfernen dürfen. Wir wollen unsere freie Selbstbestimmung unversehrt erhalten. Ich theile nicht die Ansicht über die Unhaltbarkeit der jetzigen Lage; die Lage Bayerns ist unangreifbar; jeder Angriff, jede ernste Drohung rufe Komplikationen hervor, denen sich auch die größte Macht nicht aussetzen wird. Ich verspreche eine offene, ehrliche, loyale Politik. (Bravo!) Es existiren keine geheime Verträge, keine geheime Verpflichtungen, keine Geheimnisse der Politik. Wir wollen Deutsche, aber auch Bayern sein. Die Verträge von 1866 sind der einzige Ersatz für die durch den Krieg rerrisse- nen Bande; sie haben keine offensive Bedeutung, sondern nur den Zweck der Abwehr. Wenn unserem Verbündeten daran gekegen sein muß, daß wir nicht wehrlos sind, so haben wir ein noch höheres, mächtigeres Interesse daran. Bern, 28. März. (Bund.) Mit Rücksicht auf die Beschwerde des päpstl. Geschäftsträgers über katholikenfeindliche Kundgebungen während des letzten Karnevals in Basel berichtet die dortige Regierung, daß sie auf Klage des katholischen Kirchenvorstandes bereits eine bezügliche Untersuchung angeordnet habe; sollte dieselbe wirklich gesetzlich strafbare Handlungen erweisen, so werden die Betreffenden zur gerichtlichen Verantwortung gezogen werden. Rom, 25. März. (Schw. M.) Man spricht von nichts Anderem als von der Kühnheit, womit Bischof Stroßmayer in der letzten Sitzung des Konzils aufgetreten ist. In dem Schema de fide werden bekanntlich Materialismus, Atheismus, Pantheismus u. s. f. kurzweg aus der Irrlehre des Protestantismus hergeleitet. Stroßmayer erklärte nun, daß man mit einer solchen Behauptung die größte Unwissenheit ver- rathen und die Wahrheit auf's schlimmste entstellen würde, da Jedermann wisse, daß es lange vor dem Protestantismus Materialisten, Atheisten und Pantheisten gegeben habe. Hierüber erhob sich ein unbeschreiblicher Lärm und Viele verlangten, man solle dem Redner das Wort entziehen. Stroßmayer aber rief aus, trotz alles Lärmens und Murrens werde er sich nach Paris und da wurde sein Heirathskontrakt aufgesetzt, dessen hauptsächlichste Bestimmungen ich hier anzusühren für geboten erachte. Im besagten Contract, niedergelegt bei dem Notar Herrn Delaporte, liest man nämlich Folgendes: „Die Eheleute verheiratheu sich nach dem Rechte der auf die Errungenschaften beschränkten Gütergemeinschaft." Nach dem Wortlaut des zweiten Artikels erklärt Herr Stern, daß sein Beibringen in Folgendem bestehe: „Einem Export- und Importgeschäft, das er in London, Threadneedle Street Nr. 38, betreibe, eingerechnet die Kundschaft, die Maaren und die Ausstände, welche dazu gehören, im Ganzen einen Schätzungswerth von 900,000 Francs nach Abzug aller Schulden und Belastungen, auf Grundlage des am vergangenen ersten Januar angefertigten Inventars." Die zukünftige Gattin brachte in die Ehe eine Aussteuer, Aktien der französischen Bank und verschiedener Gesellschaften, Eisenbahnobligationen, Rententitel, baares Geld und andere be- nicht nehmen lasten, noch dies Eine beizufügen, daß er viele Protestanten kenne, die sehr sittenstreng, sehr gläubig seien, ja daß vielleicht im Protestantismus noch mehr Glaubensfestigkeit vorhanden sei als im Katholizismus. Hiebei fuhren vier Kardinäle zumal von ihren Sitzen auf und verboten ihm weiter zu reden und Viele riefen ihm mit allen Zeichen des Abscheus zu: „Pu 68 prote8tun8". Nur Kardinal Schwarzenberg nahm sich seines Kollegen Stroßmayer mannhaft an. Paris, 29. März. Sitzung des Gesetzgeb. Körpers. Ferry entwickelt im Hinblick auf die baldige Auflösung der Kammer einen Antrag, betreffend die Wahlreformen. Ollivier erklärt, die Regierung halte immer noch eine Kammerauflösung für unzeitig. Der Antrag Ferry wird mit 164 gegen' 64 Stimmen verworfen. Picard verlangt, daß die Interpellation über die konstituirende Gewalt auf morgen festgesetzt werde. Ollivier entgegnet hierauf , konstitutionelle Nothwendigkeit und die Schicklichkeit erlaubten nicht, daß diese Diskussion jetzt ausgenommen werde. Picard besteht auf seinem Verlangen. Ollivier erwidert: Wir verlangen die Vertagung der Interpellation, als einen Akt des Vertrauens; verweigern Sie uns dies, so müssen wir aushören, Minister zu sein. Große Bewegung. Die Interpellation wird mit 147 gegen 75 Stimmen vertagt. Washington, 29. März. Der Präsident lehnte die amtliche Verkündung des Zusatzes, welcher das Neger-Wahlrecht aufstellt, ab, bis die Wiederzulassung Georgia's und Texas zur Union erfolgt ist._ Brnnischtr Nachrichten. — Kandern, 28. März. (O. B.) Angeregt vom hiesigen Gewerbeverein, versammelten sich gestern Abend in dessen Raume, dem Gasthaus zur Krone, eine Anzahl hiesiger Bürger zur Gründung einer Vorschußbank. — Konstanz, 29. März. Die Landwehrmannschaften sind zu den Frühjahrsübungen eingerückt, sowohl in Konstanz als in Donau- eschingen. — Kiel, 25. März. Der Bürgermeister von Friedrichsstadt, Hansen, feuerte auf seinen früheren Miethsherrn, den er zur Empfangnahme der Miethe hatte zu sich laden lassen, drei Revolverschüsse ab. Es hat sich herausgestellt, daß er wahnsinnig ist, und er wurde in's Irrenhaus abgeführt. Nach einigen Blättern soll der Miethsherr lebensgefährlich, nach der „Kiel. Ztg." unerheblich verwundet sein. — Pillau, 27. März. Der Dampfer „Arctnrus", von Kopenhagen kommend, ist heute hier eingetroffen. Der große Belt ist bisfrei. Vier große Dampfer sind heute aus Kopenhagen ausgelaufen. — New - Dork, 28. März. Gestern wü- thete hier und in Brooklyn ein heftiges Unwetter. Es wurden mehrere Häuser zerstört und eine An zahl Personen getödtet und verwundet. Schwurgericht Offenburg. — 29. März. Gemäß der Tagesordnung für wegliche Werthe, welche sich im Ganzen auf eine Summe von 200,000 Frs. beliefen. Die letzten Artikel des Ehekontrakts sind folgendermaßen abgefaßt: „Art. 5. Die zukünftigen Eheleute kommen auf Grundlage der Bestimmungen des Artikels 1525 des Code Napoleon überein, daß alle beweglichen und unbeweglichen Güter, aus welchen das Gesammtvermögen bestehen wird, dem Ueberlebenden als volles Eigenthum ohne jede Ausnahme und jeden Vorbehalt gehören, gleichviel, ob aus der beabsichtigten Ehe Kinder hervorgehen oder nicht." (Fortsetzung folgt.) »äthsrl. Ein geisterhaft Gebilde Durchzieht die laue Luft — Ein Bild der reinsten Milde, Genießbar nur als — Duft! So viel sag' ich vom Ganzen — Und köstlich ist's am Wein; die gegenwärtige Vierteljahrssitzung kam heute unter der Leitung des Großh. Kreisgerichtsraths Eiselein die Anklage gegen Karl Ludwig Doll von Sasbachwalden wegen Tödtung zur Verhandlung. Die Anklage war in diesem Fall durch Referendär v. Marschall von Baden und die Vertheidigung durch Anwalt v. Berg dahier vertreten. Seit 1'/, Jahren steht der Angeklagte bei Bezirksrath Johann Börsig zu Seebach als Knecht in Diensten und wurde während dieser Zeit mit dem ledigen Josef Maier von Seebach, der ein Liebesverhältnis! mit der Schwester seines Dienstherrn unterhielt und deßhalb häufig in das Haus des Letzteren kam, bekannt. Während der Angeklagte und Josef Maier stets in gutem Einvernehmen stunden, geriethen sie zum ersten Male am 27. Dezember v. I. im Hir- schenwirthshause zu Seebach in Wortwechsel, dessen Veranlassung nicht genau ermittelt werden konnte. Uebrigens war hergestellt, daß Josef Maier damals dem Angeklagten imWirths- zimmer mehrmals mit der flachen Hand über das Gesicht fuhr und denselben schließlich im Hausgange des genannten Wirthshauses noch beohrfeigte. Auch am Neujahrstag Abends kam Maier, nachdem er seine Geliebte nach Hause begleitet hatte, an die Kammer, in welcher die Knechte des Bezirksraths Börsig ihre Schlafstätte haben, und wollte den Angeklagten herausfordern , der aber damals zufällig nicht zu Hause war. Am 2. Januar d. I. befand sich der Angeklagte mit einigen Bekannten abermals im Hirschwirthshause zu Seebach, woselbst auch Josef Maier anwesend war. Ohne daß dort zwischen Letzterem und dem Angeklagten etwas vorgefallen war, ging Josef Maier dem Karl Ludwig Doll, als dieser um 7 Uhr das Wirths- haus verließ, nach und gab ihm, als er ihn ein geholt hatte, ohne ein Wort zu sprechen eine derbe Ohrfeige. Gleichzeitig zog der Angeklagte sein Taschenmesser und versetzte damit dem Maier einen Stich in die linke Seite des Halses, der so unglücklich ausfiel, daß dadurch die linke Unterschlüsselbeinader getrennt wurde und durch Verblutung kurz nachher der Tod des Josef Maier eintrat. Der Angeklagte ist dieser That geständig und wird nun von Seiten der Anklage der fahrlässigen, durch vorsätzliche im Affect verübte Körperverletzung verursachten Tödtung des Josef Maier beschuldigt, wobei zu seinen Gunsten unterstellt worden ist, daß er sich zwar in Noth- wehr befunden, aber die Grenzen derselben überschritten habe. Von den Geschworenen wurden die in diesem Sinne an sie gerichteten Fragen und zugleich aber auch ferner bejaht, daß der Angeklagte bei Ueberschreitung des Maßes er-' laubter Vertheidigung im Zustande gestörter Besonnenheit, unter der Einwirkung von Ueber- raschung oder Furcht gehandelt habe. Mit letzterer Annahme war nach § 91 des St.G.B. die Straflosigkeit des Angeklagten ausgesprochen, welche auch durch die sofort vom Gerichtshof erfolgte Freisprechung Ausdruck fand. D'rum schirmen uns're Lanzen Den schönsten Gau am Rhein! Vier Fünftel nimm von hinten, Dann ist's der Schütze keck — Der Schütz mit feinen Finten, Der trifft den rechten Meck! So viele, viele Kläger Verlachet der Rebell — Er ist der kühnste Jäger — Ein tückischer Gesell! Wenn Kopf und Fuß nun fahren Vom Ganzen — völlig gleich — So strebt darnach seit Jahren Das schönste Königreich! — Es muß ihm einst erblühen In alter Herrlichkeit, Wenn seine Burgen glühen Für Recht und Sittlichkeit! 307 i Heber den Traubenwurm. k (Aus den Annalen der Oenologie.) (Fortsetzung.) Wie wenig man sich noch, nachdem die erwähnte Abhandlung erschienen, an manchen Orten um das Studium dieser Krankheit bei her Rebe bekümmerte, beweist die im Jahre 4817 erschienene Weinlehre von Ritter. Der- ' selbe sagt (S. 45): der Heuwurm zeigt sich kurz vor und in der Blüthe, spinnt sich in ihr ein, stickt auch den Stiel der künftigen Traube an und stiftet großen Schaden. Seine Naturgeschichte ist weniger bekannt. Daß man sich später am Rheine auf jede Weise bemühte, dem schädlichen Einflüsse des Wurmes so viel wie möglich entgegen zu arbeiten, sehen wir aus der Hörter'schen im Jahre 1822 erschienenen Schrift *), aus der wir Folgendes entnehmen: Die bisherigen Bemühungen zur Entfernung des Heuwurmes stehen mit dem Schaden, welchen derselbe anrichtet, in keinem günstigen Verhältnisse. Man will hier, wie bei so mancher anderen Sache, der Natur nicht vorgreifen und jammert in hartnäckiger Indolenz über des Himmels Ungerechtigkeit. Schon das frühe Ausbrechen , Anfstellen, Aufheften der Frucht gegen Luft und Sonnenschein erschwert ungemein die Anfälle und Wirksamkeit des Jnsects. Wird 's Der rheinländische Weinbau von Härter. Coblenz 1822 . Bekanntmachungen. 1047. O f f e n b u r g. (Retour-Briefe.) Die Aufgeber nachstehender, dahier zur Post gegebenen Briefe, die als unbestellbar zurückgekommen sind, werden zu deren Rückempfang, gegen Entrichtung der darauf haftenden Taxen rc., hiermit aufge- sordert. Sales Wertheimer in Offenburg. C. L. Kindmack in St. Petersburg. Paultne Bühler in Gengenbach. Ludo Grimer in Offenburg. Andreas in Haslach. Jakob Schlei in Kehl. Wilhelm Litterst in Stuttgart. -Registrator Wächter in Karlsruhe. Josef Schneider in Rheinbischofsheim. Geb. Ginanth in Eisenberg. G. Schmidt in Cöln. Mathias Schüt- terle in Dorf Kehl. Rolland, Schauspieler in Eßlingen. Schmidt, Bahnwart in Kehl. G. Schmidt in Cöln. Franz Groß in Wien. Rudolf, Gärtnergehilfe in Freiburg. Su- sanna Dauben in Dürn. Augustine Burger in Eichstetten. I. C. Kramer Söhne in Rönsahl. Krämer, Bahnwart in Weier. Expedition des Anzeigers in Freiburg. Cäcilia Herrmann in Otersweier. Sebastian Ruff in Eßlingen. Johann Laible in Durbach. Ingenieur Weltin in Karlsruhe. Oberlehrer Ziegler in Waltersweierl Kfm. Wachenhei- mer in Schmieheim. G. Schmidt in Cöln. .Schulverwalter Sibold in Oppenau. Fried. Bühler in Friesenheim. Johann Heckel in St. Johann. Karl Ziegler in Göppingen. H. Mendelsohn in Berlin. Offenburg, den 30. März 1870. Großh. Post- und Eisenbahnamt. Liegenfchaftsversteigerung 1051.2.1. In Folge richterlicher Verfügung werden die nachstehenden zur Gantmasse der Gebrüder Schott von Fabrik Nordrach gehörigen Liegenschaften in der Gemarkung Fabrik Nordrach am Dienstag den 19. April d.J., Vormittags 9 Uhr, im Nathhause zu Nordrach öffentlich zu Eigen- thum versteigert: 1 . Ein zweistöckiges massiv von Stein erbautes Wohnhaus, worin 11 bewohnbare Zimmer, «n der Thalstraße, taxirt zu . . 2500 fl. 2 . Ca. % Morgen Hausplatz u. Hof- raithe; !T tt 4 Meßle Gemüsegarten vor dem Wohnhause und « 2 Meßle Holzplatz unten am , Hause, zusammen taxirt zu . 500 fl. I es dabei vermittelst eines gespitzten Federkiels ausgebohrt und sein Nest gleich beim Entstehen zerstört, so ist der schädlichen Benachteiligung vorgebeugt. Aus den Bemühungen einiger Tage erwächst der Nutzen jener, denen man sich Jahre lang mit so viel Anstrengung und Kostenaufwand unterzogen. Fruchtlos bleiben Düngen, Schneiden, Pfählen und Hecken, sobald nicht deren Zweck auf jede nur immer mögliche Weile gesichert wird. So wie zur Zeit der Heuernte, woher vielleicht Namen und Ursprung rühren, der Heuwurm zum Vorschein kommt, so zeigt er sich wieder zu jener der Grummeternte, nicht aber, wie einige bemerkt haben wollen, als vom Frühjahre fortlebend, sondern als die Geburt einer neuen und zweiten Brut. Jetzt beißt er sich ein in die zeitigende Beere, saugt deren Zucker und Zuckerschleim und verhindert ihre Reife, es erübrigen nur die säuern Bestandteile, welche beim Keltern dem Moste sich mittheilend die Weine auffallend benach- theiligen. Solche verletzte Beeren und Trauben müssen daher bei der Lese behutsam ausgeschieden werden. Im Jahre 1823 erschien eine Arbeit Heck- ler's *), aus der wir ersehen, daß man sich zwar mannigfach mit der Wurmfrage beschäftigte, daß derselbe aber sehr schlecht beobachtet wurde. Dieser Arbeit entnehmen wir Folgendes: ») Pract. Weinbau der neuesten Zeit von I. B. Heck- ler. Mainz 1823. F. Kupferberg. ä Ein von Stein erbautes Laboratorium mit Reib- und Stampfmühle und Glasschopf, sammt Wasserrecht, taxirt zu. 1500 fl. 4. Ein Glasfabrikgebäude, worin 6 Glasöfen, und ca. s / 8 Morgen Holzplatz , neben dem Thalbach und dem Thalweg, taxirt zu . . 1500 fl. Zusammen taxirt zu 7u0O ft. Der Zuschlag erfolgt ohne Vorbehalt, wenn der Anschlag oder mehr geboten wird. Zell a. H.. den 15. März 1870. Der Vollstreckungsbeamte: _ K uenze r._ Eichrinden-Versteigerung. 1053. Die Gemeinde Nußbach läßt Dienstag den 5. April d. I, Nachmittags 3 Uhr, die Eichrinden im Gabholzschlag am Stock versteigern Nußbach, den 30. März 1870. Das Bürgermeisteramt. _ Kirn. _ Fahrnißverfteigerung. 1026. 3.3. Am Montag den 4. April d. I., Morgens 9 Uhr beginnend, werden in der Behausung des verstorbenen Messerschmieds Mathias Haas von hier folgende Fahrnißgegen- stände gegen Baarzahlung öffentlich versteigert: Ein vollständiges Messerschmiedhandwerkszeug, eine größere Partie schöne fertige Waare aller Art, Messingblech, Stahl, Ebenholz und verschiedene Muscheln; wozu man Liebhaber einlabet. Schiltach, den 28. März 1870. Das Bürgermeisteramt. _ Rösch. _ Pferdeverkauf 1049.2.1 Ein gan? fehlerfreier, zu jedem Dienstgebrauch fähiger, fromm und alle Proben bestehender, 5 Jahre alter FuchS-Wallach (ohne Abzeichen norddeutsche Race), sowie ein 1^/z- jähriges Hengstfohlen (Vollblut) sind aus freier Hand zu verkaufen. Näheres in Legelshurst Nro. 23._ 1045.3.1. Ein komplettes Kinder- und ein Bcrnerwägele hat billig zu verkaufen: I. Rahm, Wagner in Offenburg, Webergasse Nr. 443. O f s e n b u r g. 1057.2.1. Bei Andreas Zinth, Holzhändler, sind zu haben: Rothrüben, 1 Wagen, 2 Pflüge, 2 Eggen und Pferdgeschirr. Man will zwar behaupten, der Heuwurm erscheine zweimal an den Gescheinen, einmal zur Zeit der Traubenblüthe und zur Zeit der Grummeternte, wo die Trauben in die Zeitigungsperiode treten, und bei letzterer Zeit fresse er die Beeren an und sauge ihren Saft aus; allein von dieser Hypothese habe ich mich völlig losgesagt und mich im Jahre 1821 sattsam überzeugt, auch viele meiner Bekannten darauf aufmerksam gemacht, daß sich dieser Wurm in Beeren befand, die durchaus keine äußere Verletzung hatten und noch in einem gesunden Zustand bis auf einen dunkeln Punkt waren. Oeffnete man die Beere an dieser Stelle, so fand man den Wurm, sowie man wieder andere Beeren fand, an welchen man eine runde Oeff- nung gleich der Dicke des Wurmes bemerkte, aus welcher der Wurm ausgekrochen und die so viel leeren Raum hatten, als das Lager des Wurmes erforderte; diese Beeren gingen jedoch bald in Fäulniß über und steckten die ganze Traube an. Eine ziemlich ausführliche Abhandlung über den Wurm finden wir in einem Büchlein Steeb's *). Er räth frühes Verbrechen als Mittel gegen den Wurm, weil dadurch die Weinstöcke vielmehr der Einwirkung der Sonnenwärme ausgesetzt werden. *) Faßliche Anleitung zum Weinbau. Stuttgart, Löff- lund 1831. (Fortsetzung folgt.) Oos bei Baden. Mühle-Versteigerung. 652.3.3. Am Donnerstag den 7. April l. I., Nachmittags 2 Uhr, wird im Rathhaus zu Oos durch Versteigerung unter günstigen Zahlungsbedingungen zum Kaufe ausgesetzt: Die stark besuchte Kundenmühle (genannt -schweig- grottenmühle, Gemeinde Oos, eine halbe Stunde von Baden entfernt) bestehend: 1) in dem Mühlgebäude mit 4 Mahl- und einem Schälgang mit hinlänglichem Wasserrecht von 14 Fuß Gesäll; 2) in einem Oekonomiegebäude, Stallung und Remise; 3) in einem Waschhaus; 4) in einem weitern Gebäude; 5) mit circa 4 Morgen Garten, Feld und Wiesen umgeben. Das ganze Anwesen wird dem Verkauf zusammen ausgesetzt; sollte bei dieser Versteigerung kein dem Werth entsprechendes Gebot erzielt werden, so wird dasselbe auf 5 Jahre in Pacht versteigert. Fremde Steigerer haben sich mit legalen Vermögenszeugnissen zu versehen. Nähere Auskunft wird in der Mühle, so auch auf gefällige Anfrage bei Unterzeichnetem er- theilt. Baden, im März 1870. _ Carl Dürr sr. 1024.3.3. Ein größeres Quantum Kartoffeln und Dickrüben, die bei Wen.. Gaß Wwe. in Bühl aufbewahrt sind, hat zu verkaufen Wm. Gaß in Zunsweier. * 1056.2.1. Für die rühmlichst -/^^^Mbekannte Naturbleiche des Hrn. G SchunzlininKandern habe ich auch dieses Jahr die Spedition übernommen und empfehle mich hiermit zur Empfangnahme von rohen Tüchern bestens. W. Oertel Sohn in Eckartsweier. Stiefel und Schuhwaaren, dauerhaste, zu billigen Preisen bei 646.6.4. C. Fink in Offenbnrg. Dungverkauf. 1048. Rabenwirth Henninger in Zell a. H. hat einen großen Haufen Dung zu verkaufen. 1043. Wer in Ortenberg einen Haufen Dung zu verkaufen hat, sagt die Exped. d. Bl. 308 Allgemeine Versorgungsanstalt im Großherzogthum Baden, gegründet im Jahre 18 3 3 Capitalvermögen am Schluffe des Jahres 1868: 8,889,427 Gulden. 2176.12.11. Diese auf Gegenseitigkeit beruhende Anstalt schließt alle Arten von Bersorgnngs-, Aussteuer- und Lebeusver- ficherungs-Verträgen gegen billige Prämien ab. Durch die im Jahre 1869 zur Verlheilung kommenden Dividenden von 15% des Deckungscapitals oder durchschnittlich 44% der Prämie bei der einfachen Lebensversicherung ermäßigen sich die Prämien für ein Kapital von 1000 fl eines 25 jährigen auf 9 fl. 37 kr., 30- 12 fl. 5 kr., 35- 14 fl., 40- 17 fl. 5 kr, 45- 21 fl., 5 0- 26 fl. 37 kr., 5 5- 34 fl. 58 kr., 60- 47 fl. 14 kr. Zur Empfangnahme von Versicherungsanträgen und Ertheilung jeder gewünschten Auskunft erbieten sich die Herren: Spitalverwalter König in Offenburg, Kaufmann Oreans in Gengenbach, Kaufmann Sahl in Haslach, Kaufmann Sommer in Kehl, Director Specht in Lahr, Assistent Hauger in Oberkirch, Kaufmann Pandel in Rheinbischofsheim, Kaufmann Vivel in Wolfach u. Kaufmann Marx in Zella. H. 1056.2.1. Am 0. April finket die Subseription auf 2,625,000 Gulden füdd. Whg. — 1,500,000 Thlr. Preuß. Cut., Actien der Bad. Bank, statt. Anmeldungen hiefür nimmt entgegen: Max Wenk in Offenburg. 10382.2. Nah-Maschinen. Wehler u. Wilson, polirt, mit Verschluß, mit sämmt- lichen Apparaten, von fl. 80. an, für Haushaltungen und zum Weißnähe». Grover u. Bäcker, polirt, von fl. 85. an, Doppelstepp- sticd, mit Schiffchen, für Schneider. Singer, polirt, von fl. 85. an desgleichen. Howe von fl. 110. an, besonders für Schuhmacher und 9 derarbeiten. Chlinder-Maschinen von fl. 140. an, größte Sorte. Hand-Maschinen von fl. 14. an Seide und Garn, Maschinenöl und Nadeln. Garantie, Zahlungserleichterung bei Mb. Fischer in Offenburg. Billigstes illustrirtes Familienblatt. Die Gartenlaube. Vierteljährlich 15 Sgr. Mithin der Bogen nur ca. 5% Pfennige. Außer vielen anderen interessanten neuen Beiträgen und Fortsetzungen kommt in den nächsten Nummern zlnn Abdruck: Der Fels der Ehrenlegion. Novelle von Ber-! thold Auerbach. — Erinnerungen an Spontini von Eduard Devrient. — Sieben Jahre bei den Jesuiten. Aus dem Tagebuche eines Geretteten. Von Detmar. — Kraft und Stoff in der Geschichte. Von Louis Büchner. — In den Vorproben j zum diesjährigen Passionsspiel in Oberammergan. Von Herman Schmid rc. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Postämter und Buchhandlungen nebmen Bestellungen an. MM mfm las Bei Ferd. Hölzlin jr. in Offenburg allein ächt zu beziehen. 655.4.1. Reisende und Auswanderer finden mit allen in Zeitungen angekündigten Dampf- und Segelschiff - Gelegenheiten nach Amerika und Australien sehr billige und sehr zuverläßige Beförderung durch meine concessio- nirte Agenten. Zeugnisse und Danksagungsschreiben über Tausend vorhanden. Mannheim 1870. Conrad Herold, concessionirter Auswanderungsunternehmer und General-Agent. 306.8.5. Steinhauer-Gesuch. 1050.2.1. Mehrere Steinhauer finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei Schneider, St