Berkündtgimgs-Blatt f&t Me Amtsbezirke Hffenb«rg, Oberkirch, Acher«, Rheinbischofsheim, Kork, Gengenbach, Haslach nnd Wolfach. M 26. Offenburg, den 3». März 1857. Bekanntmachungen. Oberkirch. Nro. 5607. Die Bürgermeisterämter deS diesseitigen Amtsbezirks werden auf die Bekanntmachung des Großh. Bezirksamtes Achern im Ortenauer Boten von 1856 Nro. 91, wornach dem Michael Maier von Fautenbach der Besuch der Wirthshäuser aus die Dauer von zwei Jahren verboten wurde, zur Nachachtung aufmerksam gemacht. Oberkirch, den 23. März 1857. Großherzogliches Bezirksamt, r n Saut. Kork. Nro. 2651. Das durch dm Wegzug des Herrn Pfarrers. Deitigsmann von Willstätt erledigte Camerariat der beiden Diäresen Kork und Rheinbischossheim wurde durch Beschluß des Großh. Evangel. Oberkirchenraths vom 17. d. M. Nro. 3971 — 72 dem Pfarrer Bauer von Kehl übertragen, welch' Letzterer seinen Dienst bereits angetreten hat, waS hiermit zur öffentlichen Krnntniß gebracht wird. Kork, den 24. März 1657. Großherzvgliches Bezirksamt, v. Hunoltstein. Kork. (Fahndung.) Nro. 2657. Vor etwa 8 Tagen wurde dem Gemeinderechner Johann Lubberger dahier aus seinem Garten eine größere Quantität in der Erde eingegrabener rother und gelber Kartoffeln entwendet. Wir bitten um Fahndung. Kork, den 24. März 1857. Großherzoglichcs Bezirksamt, v. Hunoltstein. Wolfach. Nro. 3036. Unserm öffentlichen Ausschrei- bm vom 10. d. M. Nro. 2575, den Diebstahl zum Nachtheil des Johann Bühler vor Eulcrsbach betr., haben wir noch dei- zufügen, daß, wie sich nachträglich ergeben hat, dem Johann Bühler auch eine s. g. Floß-Axt entwendet wurde. Dieselbe hat aus der einen Seite die Buchstaben I B, aus der anderen Seite ein Sternchen als Schmiedzeichen eingeschlaaen. Der entwendete Braukessel wurde ohne Zweifel mit dieser Axt in der Mitte entzwei geschlagen und es wurde inzwischen die eine Hälste bei der Hohenstein-Steige wieder aufgcfunden. Wolfach, den 25. März 1857. Grobherzogliches Bezirksamt, v. Rotteck. Osfenburg. (Auswanderung.) No. 6657. Der ledige Sgidius Schneider von Urlossen hat um Auswanderungs- Erlaubniß nachgesucht: etwaig- Forderungen an denselben sind bis zum Samstag den 4. Aprü, Morgens 9 Uhr, Lasier anzumelden, andernsalls dessen Gesuch stattgegeben wird. Offenburg, den 23. März 1857. Großherzogliches Oberamt. v. Fader. [2] Ossenburg. (Aufforderung.) Nro. 6275. Nach- sem die Wittwe des Altbürgermeistcrs Sigmund Metz von Waltersweier, Euphrosine geb. Bahr, anher die Bitte um Einweisung in Besitz und Gewähr der Verlassenschast ihres Ehemannes gestellt hat, werden etwaige Einsprachsberechtigte zur Geltendmachung ihrer Ansprüche innerhalb 4 Wochen aufgefordert, widrigenfalls diesem Gesuche stattgegeben werden würde. Offenburg, den 23. März >8ä7. Großherzogliches Oberamt. v. Zxch. Oberkirch. (Urtbeil.) Nro. 5431. In Sachen der Elisabetha Werner, geb. Sckott, von Mösbach, Klägerin, gegen ihren Ehemann Michael Werner von da, Beklagten, Vermögensabsonderung betr., wird zu Recht erkannt: Das Vermögen der Klägerin sei von demjenigen des Beklagten abzusondern, und es habe der Letztere die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. V. R. W. Oberkirch, den >8. März 1857. Grobherzogliches Bezirksamt. Bo hm. Rheinbischossheim. (Schuldenliquidation.) No. 3507. Die ledige Christine Schwarz von Lichtenau will nach Amerika auswandern. — Etwaige Forderungen an dieselbe sind dcßhalb Mittwoch den 8. April d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Verlust der Rechtshülfe anher anzumelden. Rheinbischossheim, den 25. März 1857. Großherzoglichcs Bezirksamt. Exter. Ossenburg. (Revaccination betr.) Da die Vaccination für das ll. Halbjahr 1856 dahier begonnen hat, werden diejenigen über 12 Jahre alten Personen, welche sich revacciniren lassen wollen, eingeladen, sich zu diesem Behufs jeweils Samstags den 4-, 11. und 18. April, Nachmittags 2 Uhr, in dem Saale des Rathhauses einzufinden, wobei noch bemerkt wird, daß die Revaccination unentgeltlich geschieht. Offenburg, ven 29. März 1857. Großherzogliches Amtschirurgat. vr. Wagenmann. O f f e n b u r g. (Die Prüfung der Gewerbschule betr.) Nro. 1. Am Freitag den 3. April d. I., Vormittags von 8 bis 12 Uhr, wird im Locale des hiesigen Knabenschul- hauses die Jahresprüfung der Gewerbschule abgehalten, wozu wir die Eltern, resp. Pfleger und Meister der Lehrlinge, sowie alle Freunde des Gewerbwesens hiemit einladen. Offenburg, den 26. März 1857. Der Gewerbschul-Vorstand. B. V. d. B.: Kiefer. vs>. Huber. Rammersweier. (Liegenschastsversteigerung.1 In Folge richterlicher Verfügung vom 10. Febr. d. I. No. 3286 werden dem Martin Gißler von Rammersweier nachbenannte Liegenschaften am 198 _ Mthvoch den 22. April d.H,, Vormittags 8 Thr. im GemeMbehause z« Nammystveier durch den AMMtS» IMnheimer im Zwangsivege AfseMfich versteigert, wobei der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn der Schätzungspreis erreicht wird; als: I. . Anschlag. 1 Haufen Feld auf dem GriesackSr, , .. 30 fl. 1 Haufen Feld im Heidengarten ... 30 fl. V« Zeuch Acker im Schellenberg ... 35 fl. 4. 1 Haufen Matte aus dem Thalenbuckel . 25 fl. 5. 1 Hausen Feld im Wermerbach ... 24 fl. 6. 50 Ruthen Reben und Matte aus der Kreuzebene. 40 fl. 7. 1 Haufen Reben im Hasensprung . . 40 fl. 8. 1 Haufen Reben im Wermersbach . . 30 fl. 9. 1 Haufen Rebfeld auf der Langeck . . 15 fl. 10. 1V- Haufen Reben im Wermersbach . . 70 fl. II . 2 Haufen Feld auf der Riedhald . . 45 fl. 12. >/2 Zeuch Acker im Hasensprung . . . 230 fl. 13. V« Zeuch Acker im Lerchenrain, Offenburger Gemarkung ...... 150 fl. 14. 3 Haufen Rebplatz im Heldenrecht, Offenburger Gemarkung . . . . 150 fl. Offenburg, den 24. März 1857. Großherzogliches Amtsrevisorat. Beyer, D. V. Osfenbura. lAckerversteigerung.) Eine halbe Zeuch Acker am Kähnersbach, neben Alexander Gottwald's Wittwe von hier und unbekannt, oben Anstößer und unten ein Fahrweg, wird am Samstag den 4. April 1857, Nachmittags 3 Uhr, in der Bürgermeisteramtskanzkei dahier gegen terminweise Zahlung öffentlich zu Eigenthum versteigert, wozu die Liebhaber eingeladen werden. Offenburg, den 27. März 1857. Rathsschreiberei. Gütle. [3] Offenburg. (Bäckereiverpachtnng.) Mittwoch den 1. April v. I., Bormittags 10 Uhr, wird aus dem Geschäftszimmer der Unterzeichneten Verwaltung die sich im Hospitalgebäude befindliche Gemeindebäckerei, womit auch die Lieferung des wöchentlich ansgetheilt werdenden Armenbrodes nach der laufende« Taxe verbunden wird, anderweit öffentlich verpachtet; wozu die Bäckermeister eingeladen sind. Offenburg, den 15. März 1857. St. Andr. Hospital-Verwaltung. König. Griesheim. (Liegenschafts-Versteigerung.) Nach ein- aeholter obervormundschastlicher Ermächtigung vom I I. März I. Z. Nro. 5433 lassen die Erben des verstorb. Bartholomä Gärtner ihre eigenthümlichen Liegenschaften Freitags den 3. April d. I., Nachmittag» 1 Uhr, im Rathhause dahier zu Eigenthum versteigern : 1) V-t Zeuch Acker in der Steckecht, einers. Isidor Menzer, anders. Ludwig Breithaupt. 2) »za Tauen Matten in der Steckecht, einers. Freiherr v. Neveu, anders, die Erbschaft. Griesheim, den 14. März 1857. Das Bürgermeisteramt. Broß. Zunsweier. (Hausversteigerung.) -.Die Erben des Joseph Vollmer von hier laffen ei» zweiMkiges Wohnhaus in der s. g. Spenglergaffe, neben Mn AWklchdweg u. Wundarzt Karl Hummel's Wittwe, am Donnerstag den 2. April, Nachmittags -2 Uhr, aus dem Rathhause dahier öffentlich vtrstnaetn, -wozu man die Liebhaber einladet. ZuttslckiK, 'artt 29 r . März 1857. Das Bürgermeisteramt. Hansmann. G o l d s ch e u e r. (Liegenschafts - Versteigerung.) Die Erben des verstorbenen Joseph Marzlus von Eolvscheuer laffen nachbenannte Liegenschaften Donnerstag den 16. April, Morgens 9 Uhr, im Rathhause in Goldscheuer wegen Erbtheilung öffentlich zu Eigenthum versteigern; als: 1) Eine anderthalbstöckige Behausung mit Balkenkeller und Bierbrauerei-Einrichtung nebst 4 Schweinställen, neben Ferdinand Kern und Ambros Berl, vornen die Landstraße, hinten Almend, in Goldscheuer gelegen, — taxirt zu. 550 fl. 2) 700 Ruthen Holzschlag im Eckartsweirer Bann» neben Joseph Fiesel und Martin End, — taxirt zu. 350 fl. 3) 600 Ruthen Holzschlag allda, neben Joseph Schäfer und Martin Marzluf, — taxirt zu 250 fl. 4) 200 Ruthen Acker auf den 18 Tauen, hievon sind nur noch 25 Ruthen trockenes Feld, das Uebrige Altwaffer, neben Joseph Higel und Euphrosina Krämer, — taxirt zu . 50 fl. 5) 200 Ruthen Rohrschlutten im Altwaffer, neben Lorenz Renwalv und Gemeindegut, — taxirt zu.50 fl. 6) 100 Ruthen Matte und Rohrschlutten auf dem Nachtwaidel, neben Mathias Fien und Wilhelm Wies, — taxirt zu ... 10 fl. 7) 50 Ruthen Rohrschlutten auf den 18 Tauen, neben Friedrich Fien und Euphrosina Krämer, — taxirt zu.IQ fl. 8) 50 Ruthen Rohrschlutten allda, neben Karo- lina Marzluf und unbekannt, — taxirt zu . 5 fl. 9) 25 Ruthen Rohrschlutten allda, neben Joh. Groß Erben, — taxirt zu . . . . 5 fl. 10) 25 Ruthen Rohrschlutten allda, neben Obigem und Fidel Schäfer, — taxirt zu 6 fl. Summa . 7 1286 fl. Hiezu werden die Steigliebhaber eingeladcn. Marlen, den 26. März 1857. Das Bürgermeisteramt. R e n w a l d. Ofsenburg. (Liegenschafts-Versteigerung.) Die dem Hauptsond des weiblichen Lehr- und Erziehungs-Instituts eigenthümlich zugehörigen, aus der Zwangsversteigerung I. F. S. gegen Anton Ringwald's Wittwe von hier erworbenen Grundstücke in der Gemarkung Hofweier: a. 1 Viertel 48 Ruthen Acker im Unterschwatterloch, einerseits Joseph Kopf, anderseits Johann Herzog, b. 1 Viertel 60 Ruthen Acker im Oberschwatterlvch, einerseits Leopold Oeler, anderseits Joseph Gaß, werden Donnerstag den 2. April 1837, Nachmittags 3 Uhr, in der Stadtverrechnungskanzlei dahier unter vortheilhaften Bedingungen einer öffentlichen Versteigerung zu Eigenthum oder in Pacht ausgesetzt, wozu Steigerungsliebhaber eingeladen sind. Offenburg, den 20. März 1857. Die Vermögens-Verwaltung deS weiblichen Lehr-- und Erziehungs-Instituts. E i s i n g e r. Ebersweier. (Güterverpachtung.) Der Vermögens- Verwalter Taver Kempf von Ebersweier für Balbina Benz läßt Montag den 6. April, Nachmittags 2 Uhr, im Kreuz- 199 wirthshause dahier nachfolgende Liegmschaften auf 6 Jahre in Pacht versteigern: ^ Eine halbe Zeuch Acker im Körperloch, einerseits die Erbschaft, anderseits Heinrich Männle, leer. 2 . Eine halbe Zeuch Acker in der Breite, einerseits Peter Eütle, anderseits Johann Ganter, mit Klee. 3. Eine halbe Zeuch am Windschläger Weg, einerseits die Gemeinde, anderseits Anstößer, mit Frucht. 4. Zwei Haufen Rebfeld im Stöckberg, einerseits Johann Männle, anderseits Math. Elanzmann, leer. 5. Eine Viertels-Zeuch Acker mit Waizen im Breitseid, einerseits Christian Klier, anderseits die Erbschaft. 6 . Ein Viertels-Tauen Matte aus der Mauchenmatt, einerseits und anderseits Freiherr v. Neveu. Ebersweier, den 27. März 1857. Vormund Xaver Kemps. s3s Weingarten. (Geld auszuleiben.) Vom hiesigen Rectoratssond können mehrere Hundert Gulden zu 5 pCt. im Ganzen oder theilweise gegen gesetzliches Unterpfand dargeliehen werden. Verrechner: Oberlehrer Basler. Haslach. (Holzvcrsteigcrung.) Die Stadt- gcmeinde Haslach läßt Dienstag und Mittwoch den 7. und 8. April d. I., Vormittags 8 Uhr, in ihren Waldungen an Ort und Stelle folgende Hölzer versteigern: 220 Tannenstämme, meist Holländerholz; 40 Buchenstämme; 4 Lindcnstämme. Die Zusammenkunft ist früh halb 8 Uhr im Bierhause zum Bayerischen Hof. Haslach, den 24. März >857. Das Bürgermeisteramt. Ph. Sa hl. vdt. Schättgen- Neumühl. iWucherstier - Versteigerung.) Donnerstag den 2. April, Nachmittags 2 Uhr, läßt die Gemeinde Neumühl einen fetten Wucherstier auf dem Gemeindehause öffentlich versteigern, wozu man die Liebhaber einladet. Neumühl, den 25. März 1857. Das Bürgermeisteramt. Richert. [1] Durbach. (Kapitalien auszuleihen.) Aus dem Armensond Durbach sind 1200 fl. zu 4'/- pCt. und aus dem Bruderschastsfond Durbach sind 550 fl. zu 4V* pCt. auszu- leihen. Durbach, den 26. März 1857. Der Stistungsvorstand. „Die Hoffnung" concessronirte deutsche Bureaur für Auswanderung nach Nordamerika. Meine Abfahrten zwischen Havre — New-Aork und New-Orleans finden regelmäßig 3mal, und zwar am 8., 18. und 28. des Monats statt. Regelmäßige Linie der Räderdampfschiffe zwischen Havre und Aew-Hork: Abfahrten zweimal monatlich, und zwar vermittelst der bekannten Postdampfer Arago, Herrmanv, Kvlton und Washington. Verträge zu den billigsten Preisen können zu jeder Zeit abgeschlossen werden bei I. m. Bielefeld in Kehl, Hauptstraße Nro 1. W vV* ifviil&ÜI Künstlicher Dünger. Saurer phosphorsaurer Kalk, (8uperpUo8pkal), besonders geeignet für Wiesen und Knollengewächse, Rüben, Kartoffeln rc., Mannheimer Guano, mit bestem Erfolg anwendbar bei Tabak, Oelfrüchten und Getreide, zu beziehen von Emil Vrrram in Kehl. 200 « Friesenheim. (Stammholz - Versteigerung.) Mtjjy Die Gemeinde Friesenheim läßt in ihrem Gcmeinde- Mf^J^'maX'o Mörderdöbele am wMBMF Mittwoch den 1. und Donnerstag den 2. April d. I., Morgens 8 Uhr ansangend, 650 Stämme Tannen, von 10 bis 150 Cubikfuß messend, öffentlich versteigern; wozu die Liebhaber eingeladen werden. Friesenheim, den 23. März 1857. Das Bürgermeisteramt. Herzog. vät. Sohn, Rathsschreiber. A ch e r n. (Mühlenversteigerung.) Unterzeichneter läßt am 15. Avril d. I., Nachmittags zwei Uhr, seine in hiesiger Stadt gelegene Mablmühle, bestehend in -zwei Gängen, Schälgang nebst » Zugehör mit 4' 2" Wasserfall, einem zweistöckigen Wohnhause sammt Scheuer und Stal- lurmen, Gemüse- und Obstgarten, die ganze Hosraithe circa 1 Morgen Boden enthaltend, welche sich auch zu jedem andern Fabrikgeschäft eignet, aus freier Hand versteigern. Achern, den 26. März 1857. Karl M e i s e l, Müller. Ein Landgut, verbunden mit einer Mahlmühle für Kunden, und in circa 252 Morgen bestehend in Aeckcrn, Wiesen und Waldung, ist zu verkaufen; auch ist besonders zu bemerken, daß eine Wasserkraft hiebei ist, welche zum Betriebe eines jeden sabrikartigen Geschäfts hinreichend wäre. Liebhaber wollen sich unter Ziffer «. R. an die Redaction wenden. ist zu haben bei Kleesamen Math. Walter. «Bt**^^* [3] Fern ach bei Oberkirch. (Kunstmühle- Empfehlung.) Die Unterzeichneten bringen einem geehrten Publikum empfehlend zur Kenntniß, daß die früher berühmte Kunstmühle in Fernach jetzt wieder in den besten Zustand gesetzt ist, und wir mit Zustimmung des Ei- genthümers, Freiherrn v. Schauenburg, deren Betrieb pachtweise übernommen haben. Wir bitten daher um geneigten Zuspruch mit der Versicherung, daß wir die uns mit ihrem Zutrauen beehrenden Kunden in jeder Hinsicht bestens bedienen und auch Bestellungen zum Mahlen für den Handel an- nchmen werden. Gebrüder Obert, Kunstmüller. Erdäpfel-Schlempe, als vorzügliches Futtermittel, kann längere Zeit zu 6 kr. das Oehmle wieder abgelangt werden aus der Brennerei von Ferd. Hölzlin sen. in Offenburg. [1] Kehl. (Anzeige.) Bei Stadt- Karlsruhe-Wirth Walter in Kehl ist Hanf- Samen zu verkaufen, und wird garantirt für ächte und gute Waare. Heuverkauf. A. Büchler in Reichcnbach, an der Landstraße nach Gengenbach, hat 150 Centner gutes Heu zu verkaufen. Ofscnburg. (Pserdverkaus.) Eine große braune Stute ist zu verlausen — von wem? sagt der Herausgeber dieses Blattes. [1] Ofscnburg. nach allen Seiten hin nach dem Kinde gefahndet. Allein die Nacht verging und man hatte das Kind nicht gefunden. 203 Heute Vormittag nun schickte man Schulkinder aus, besonders in der Richtung gegen den Burgberg, wo man die letzte Spur von ihm gesehen zu haben glaubte, und da fand sich das arme Kind, das bei dem schneidenden Nordost in leichter Bekleidung die ganze Nacht zugebracht hatte, in einem Weinberge ersroren. Preußen. Berlin, 23, Marz. Die in der Judep. belge enthaltenen Nachrichten über die dem preußischen Gesandten zu Paris in Betreff der Neuenburger Frage ertheilten » Instructionen lsiehe Nr, 25, Artikel „Paris") werden von der offiziösen Pr. K- für falsch erklärt. — Die N. Pr. Ztg. ist überzeugt, „daß der König die Pflichten, die ihm als Fürsten von Neuenburg obliegen, auf das Entschiedenste betonen werde, wenn er auf seine Rechts, in einer oder der anderen Form, etwa verzichten wollte." Sie rechnet dahin, „daß den Unterthanen des Fürsten, die vertrieben sind oder ihr Vaterland verlaffen mußten, freie Rückkehr und nach jeder Richtung hin Sicherheit gewährt werde gegen die Unbilden ihrer Feinde; Letzteres natürlich überhaupt allen Royalisten, auch den zur Zeit nicht ausgewanderten, die von den Republikanern mal- traitirt werden." Eben so wünscht das genannte Blatt, „daß für die Stiftungen, die im Fürstenthum durch die Vaterlandsliebe edler Männer gegründet sind, eine Garantie geschaffen werde gegen das Gelüste nicht betheiligter Fremder." Berlin, 24. März. (F. I.) Se. Königl. Hoheit der Prinz von Preußen begibt sich Mitte Aprils von Koblenz nach Mainz und wird als Gouverneur für einige Wochen seine Residenz in dieser Bundesfestung nehmen. Koblenz, 24. März. Meinem gestrigen Berichte über die Geburtstags-Feier Sr. Königl. Hoheit des Prinzen von Preußen habe ich hinzuzusügen, daß der hohe Herr den festlichen Tag nicht hat vorübergehen laffen, ohne ihn durch hervorragende Akte der Wohlthätigkeit zu bezeichnen. Er geruhte, dem hiesigen katholischen Knaben-Waisenhause, und zwar der in demselben gebildeten Gartenlehranstalt, ein Geschenk von 500 Thlrn. zuzuwenden, welchen die Frau Prinzessin von Preußen noch 300 THIr. hinzufügte. Ebenso bestimmte der Prinz 400 Tblr. zur Vertheilung an die Armen für den gestrigen Tag. Se. Königl. Hoheit der Prinz Friedrich Wilhelm ist heute nach Breslau zurückgekehrt. Oesterreich. Wien, 22. März. Aus Galizien wird berichtet, daß die Schneeverwehungen in jüngster Zeit dort so bedeutend gewesen sind, wie man sich deren nicht erinnerte. Nicht von Dorf zu Dorf, sondern von Haus zu Haus war jede Kommunikation unterbrochen. In Przemysl reichte der Schnee bis zu den Fenstern des ersten Stockes; auch sind bereits Fälle bekannt, daß in abgelegenen Häusern Leute vor Hunger umgekommen sind. Dasselbe Schicksal theilte fast eine Militärabtheilung, welche die Besatzung eines Forts bei Przemysl bildete. Schweiz. Bern, 20. März. Zwischen zwei Schülerinnen einer hiesigen pietistischen Mädchenschule fand letzte Woche wegen eines Zankes über Glaubenssachen ein Pistolen - duell statt. Die Mädchen waren zwischen 16—>8 Jahren. — In Fahrwangen ist man einem Metzger auf die Spur gekommen, der Hunde schlachtete. Man vermißte schon längere S eit diese Thiere in der Umgegend. Das Heitere bei der ache ist, daß das Fleisch dieses Metzgers in der ganzen Gegend als besonders gut und schmackhaft berühmt war, namentlich seine Würste sich großer Popularität erfreuten. Frankreich. Der Moniteur du Calvados erzählt sol- genden Vorfall. Der Schullehrer der Gemeinde Croupt hatte, um die Hand eines jungen Mädchens angehalten, das in der Nähe des Schulhauses wohnte, und in welches er sich verliebt. Das Verlöbniß sand Statt, später aber wurde die beabsichtigte Verbindung in Folge von Streitigkeiten abgebrochen, worauf der erzürnte Pädagoge schwor, sich zu rächen. Als nun vor einigen Tagen das junge Mädchen, ebenso fromm, als schön, mit ihrer Mutter zur Kirche ging, sprang P...., der Lehrer, eine Doppelflinte in der Hand, hinter einer Hecke vor und streckte mit zwei Schöffen Tochter und Mutter todt nieder. Hierauf erschoß er sich selbst mit einem Pistol, das er aus der Tasche gezogen, und stürzte neben seinen Opfern zu Boden. Cr hatte noch zwei Pistolen bei sich, deren er sich wahrscheinlich bedient haben würde, wenn die erste versagt halte. Sonntag Morgens wurden die drei Leichen beerdigt. Paris, 23. März. Aus Turin geht uns eine telegraphische Depesche vom heutigen Datum zu, welche allen Zweifeln über die Situation ein Ende macht. Wir erfahren nämlich daraus, daß die offizielle Zeitung die Abreise des Grafen Paar mit feiner Legation anzeigt. Die österreichische Regierung hat die Geschäfte ihrer Staatsangehörigen der preußischen Legation anvertraut. Es handelt sich also um einen förmlichen Bruch; doch glaubt man hier, daß Oesterreich und Sardinien nicht allzu lange in dieser schroffen Spannung bleiben werden, indem die Beziehungen zwischen Oesterreich und Frankreich wieder so freundlich geworden sind, daß man von dem Einfluffe des hiesigen Kabmets auf die Entschließungen des Wiener Hofes Einiges erwartet. — Aus Toulouse wird gemeldet, daß dort und in ganz Frankreich die Aerzte nicht einmal ihre Tanten beerben, wenn sie diese bis zuletzt behandelt haben, oder auch, was daffelbe heißt, daß sie dieselben nicht bis zuletzt behandeln dürfen, wenn sie Erbe sein wollen. Denn der Code Napoleon sagt Artikel 909: „Doktoren der Medizin und Chirurgie, OKioiers de saute und Pharmaceutm, die eine Person während der Krankheit, woran sie gestorben ist, behandelt haben, sollen durch keine mündliche oder selbst testamentliche Verfügung, welche die Person während ihrer Krankheit getroffen hat, irgend einen Vortheil erlangen." Die Dame Saiguez, sehr reich, nie verheirathet, hat einen Neffen, den vr. Segur, den sie sehr liebt. Sie ist nie krank gewesen; endlich wird sie es, und zwar sehr ernst und bitter, und will sich , von keinem Andern behandeln laffen, als von ihrem Neffen, der bestallter Arzt ist. Derselbe behandelt sie zärtlich und nach den besten wiffenschaftlichen Grundsätzen, aber sie stirbt und setzt vor dem Tode durch Testament den besagten Neffen, mit Ausschluß ihrer Schwestern, Nichten und andem Neffen, zum alleinigen Erben ein. Dagegen wird Klage erhoben auf Grund des erwähnten Artikels 909, und der Gerichtshof von Toulouse vernichtet das Testament und setzt den vr. Segur auf seinen gewöhnlichen Neffenantheil herab. Letzterer bat apellirt, aber man meint, es werde ihm das nichts Helsen. Afrika. lBürgerkrieg unter den Kaffern.) Der Postdampfer „England" bringt aus Port Natal die Nachricht, daß unter den Zulu-Kaffern blutige Kämpfe ausgebrochen sind. Hervorgerufen sind sie durch einen Streit zwischen Ketchwya und Umbulazi, zwei Söhnen des Oberhäuptlings Panda. Am 2. Deccmber soll Umbulazi auf's Haupt geschlagen worden sein, worauf Ketchwya, ein Bursche von 19 Jahren, seine Armee in drei Hausen theilte, das Land nach allen Richtungen durchstreifte und nicht nur alle Feinde, sondern auch alle zweiselhasten oder neutralen Zulus, die ihm in den Weg kamen, ermorden ließ. Den Umbulazi soll er lebendig geschunden haben. Sein Vater, Panda, sammelte inzwischen eine Armee, um seinen Thron zu vertheidigen. Die Zahl der Erschlagenen wurde auf 30,000 Mann geschätzt. Der Natal Mercury gibt sie mit Weibern und Kindern auf 100,000 Seelen an. Von der Zulugränze, 14. Decbr., schrieb man, daß auch Panda ermordet sei (dieser Nachricht wurde jedoch am 15. widersprochen), und daß die Mörder seiner Lieblingsfrau die Augen ausgestochen hätten. Einem Bruder Umbulazi's wurden die Hände abgehackt. Nur zwei Weiße seien um's Leben gekommen. Im Laaer des Ketchwya befinde sich ein holländischer Boer, der alle Bewegungen der Zulus leite, und unter dessen Einfluß Ketchwya selbst stehe. Türkei. Konstantinopel, 23. März. Der Palastintendant Osman Bey ist unter der doppelten Anschuldigung des Betrugs und des Vertrauensmißbrauchs verhaftet worden. Er batte sich von verschiedenen armenischen und griechischen Kausieuten nicht nur Fakturen von bedeutenden Beträgen für nie gelieferte Waaren ausstellen laffen, sondern auch die Preise der wirklich gelieferten Gegenstände sind dermaßen übertrieben, daß die Revisionscommission 30% davon streichen konnte, ohne daß die Verkäufer sich darüber beklagten. In diesem Augenblicke schuldet der kaiserliche Palast den gewöhnlichen Lieferanten 100 'Will. Franken! Das ist nicht zum 204 Staunen. Die Favorit-Sultanin allein hat in 6 Monaten 7,500,000 Piaster Schulden gemacht. Man sagt, daß sie des vollen Aufwands ihres Geistes, ihrer Schönheit und An- muth bedurfte, um den Sultan zu besänftigen, den diese Zahlenreihe äußerst erbost hatte. Amerika. Der reichste Mann in New-Aork ist jetzt Mr. Astor, der sein Vermögen ererbt bat. Nach ihm kommt Stephan Whitney, der sich durch Güterankäuse und im Baumwollhandel ein Vermögen von 5 Mill. Doll, erworben hahen soll. W. H. Aspinwall, der von einer reichen Familie ahstammt, wird auf 4 Mill.; James Lermor aus 3 Mill.; Peter Harmoux, der als armer Schiffsjunge nach Amerika kam, auf 2 Mill.; Lolliards, der früher ein kleines.Tabaksgeschäft hatte, und G. Pbelps, früher Klempner, ebenfalls auf 2 Mill. Doll, geschätzt. Von Denen, die anderthalb Mill. Doll, reich sein sollen, war George Law, früher Arbeiter aus einer Pachtung, C. Vanderbildt, Bootsmann, und John Lafarge, Bedienter bei Jos. Bonaparte. I. Chester- man, früher Schneidergeselle, und Peter Cooper, ehemals Leimsieder, sind jetzt Millionäre. Das Wunderbarste aber bleibt, daß eine Lehrerin, Mrs. Okill, blos durch Schulunterricht ein Vermögen von 250,000 Doll, erworben hat. Washington, 5. März. (S. M.) Die Inauguration des neuerwählten Präsidenten der Vereinigten Staaten, James Buchanan, fand gestern bei heiterem Wetter und in An- wefenheit von mehr als 60,000 Menschen statt, die von allen Gegenden herbei kamen, um dem Schauspiel beizuwohnen, und es wird wohl nicht unintereflant sein, wenn ich die Ceremonie mit kurzen Worten erwähne. Bei Tagesanbruch läuteten die Bürger Washingtons die Glocken ihrer Stadt, und feuerten 100 Salutschüsse ab. Um 9 Uhr versammelten sich die verschiedenen freiwilligen Milikärkvmpagnien, die von New-Aork, Philadelphia, Lancaster, Albany, Pittsbourg, Baltimore u. s. w. gekommen waren, deren rechter Flügel das Präsidentenhaus (weiße Haus) erreichte. Der berühmte General Guitmann befehligte die Truppen. Unterdeffen versammelten sich die verschiedenen politischen Klubs, sonstige Vereine, das diplomatische Korps, Richter, Geistlichkeit rc. Punkt 12 Uhr erschien der neuerwählte Präsident, Hr. Buchanan , am Arme des Präsidenten Pierce, sowie der beiden Vizepräsidenten, aus der Treppe des Nationalhotels. Sie begaben sich gleich daraus unter dem Jubel des Volkes in einen Wagen und die Prozession begann in folgender Ordnung nach dem Kapitol: Militär. Die Göttin der Freiheit aus hoher Plateform, gezogen von 6 Pferden. Die Wagen der Präsidenten und Vizepräsidenten. Ein Kriegsschiff, vollständig ausgerüstet, in voller Takelage, Segeln und fliegenden Wimpeln. (Die Arbeiter in dem Marineschiffsbauhos haben dieses prachtvolle Schiff aus eigene Kosten gebaut und der Stadt Washington zum Geschenk gemacht.) Gouverneure verschiedener Staaaten und Mitglieder von deren Gesetzgebungen. Osficiere und Soldaten aus der Revolution (diese mußten ihres Alters wegen gefahren werden). Um 1 Uhr erreichte der Zug den nördlichen Thorweg des Kapitols. Das Militär öffnete die Glieder und bildete Spalier, durch welches der Präsident und der Neuerwählte wieder Arm in Arm gingen, und sich nebst den Vizepräsidenten in den Senatssaal begaben, wo wegen des Mangels an Raum nur eine beschränkte Anzahl Personen zugelaffen wurde. Die fremden Minister waren in voller Zahl und vollem Kostüm anwesend, und ihre glänzenden Uniformen kontraslirten stark mit der einfachen bürgerlichen Tracht der Amerikaner. Man hatte ihnen einen der ersten Plätze eingeräumt. Nachdem es ruhig geworden, erhoben sich auf ein Zeiten alle Anwesenden, und der ehrwürdige Oberrichter des Ver.-Staaten-Supreme Court trat mit der Bibel in der Hand vor Hrn. Buchanan, welcher iolgendcn Eidschwur leistete: „Ich schwöre feierlichst. daß ich treu und gewissenhaft das Amt des Präsidenten der Vcr. Staaten führen und nach meinen besten Krästen die Konstitution der Ver. Staaten ausrecht halten, schützen und ver- kheidigen will," woraus er die Bihel küßte. Nach diesem begab sich der Zug nach dem östlichen Portikus des Kapitols, wo nun Hr. Buchanan als wirklicher Präsident der Ler. Staaten erschien und seine Antrittsrede hielt, in welcher er eine friedliche Politik, Nichtintervcntion außer in Fällen, wo es sich um Erhaltung der amerikanischen Existenz handle, Verminderung des Zolltarifs und der Staatsschuld, Vermehrung der Flotte, eine Militärstraße nach dem stillen Ocean, keine Agitation in der Sklavenfrage. Sparsamkeit in Ländervertheilung empfiehlt. Nach diesem begleitete die , Prozession den Hrn. Buchanan und Pierce wieder zurück nach dem weißen Haus, der Wohnung der Präsidenten, wo auf der Treppe der Expräsident mit seiner Familie Abschied von Herrn Buchanan nahm und sich in ein Hotel der Stadt begab. Recept zu einem riesenhaften Osterei. Wer zu Ostern seinen Gästen eine Ueberraschung mit einem Hühnerei, wie es so groß noch niemals dagewcsen, bereiten will, möge sich solches nach folgendem Recepte künstlich bereiten, nachdem seine Hühner dazu die nöthigen Ingredienzien gelegt. Man schlägt nach Belieben 6, 9, 10, 12 Eier, das Weiße und Gelbe getrennt, in besondere Gefäffe, nimmt eine Blase, groß genug, um das Gelbei zu fassen, reinigt sie sorgfältig, gießt das Gelbe hinein, bindet sie fest zu, daß weder Lust, noch Wasser eindringen kann, und hängt sic in eine Kafferole mit kochendem Wasser. Hat das Ei die gehörige Härte erlangt, nimmt man es heraus und schneidet die Blase behutsam davon ab. Unterdeffen hat man eine andere größere Blase zum Gebrauche gereinigt und zubereitet, thut das harte Gelbei hinein, gießt das Weiße dazu, schließt die Blase und läßt ihren Inhalt, wie bei der ersten, im kochenden Wasser sich Härten. Nach Entfernung der Blase ist das Riesenei vollendet und kann zu Wildpretfarce, zu Geflügel oder Spinat angerichtet werden. Manche geben es ganz auf den Tisch, indeß ist der Scherz bedeutend effektvoller, wenn cs halb durchgeschnitten aufgctragen wird, damit das Gelbe und das Weiße gleichzeitig sichtbar sind. Offenburger Frnchthallr. Markt vom 28. März 1857 Frucht- Gattung. Eingeführt : Ausgestellt vom letzten Mark,: Verkauft: Mittelpreis per Malter. Blelb«, ausgestellt: Malter. Malter. Malter. fl. kr. > Malt«. Waizen. . . 207 207 18 40 Kernen . . . 16 16 16 20 _ Halbwaizen. 62 62 13 30 _ Korn .... 7 1 8 10 50 — Haber . . . 83 16 99 6 22 _ Gerste . . . Welschkorn . 60 — 60 >0 10 — 24 — 24 13 30 — 459 17 1 476 — DaS Marktgericht. Fleischtaxe für den Oberamtsbezirk Offenbnrg. Für die 1. Hälfte des Monats April 1857. Das Pfund Mastochsenfleisch 14 kr., Mastkuhfleisch 12 kr., Kalbfleisch 10 kr., Schweinefleisch 15 kr., Hammelfleifch 10 kt. Fleischtare für den Amtsbezirk Oberkirch. Vom I. April an bis auf Weiteres. Das Pfund Ochsenfleisch 14 kr., Mastkuhfleisch 12 kr., Schweinefleisch 15 kr., Kalbsieisch 10 kr., Hammelfleisch 11 kr. Verantwortlicher Redacteur: I. Otteni. — Druck und Verlag der Buchdrucker« von I. Otteni & Svh».