Der Ortemuer Note. Verkündigungs-Blatt für die Amts- und Amtsgerichts-Bezirke Offenburg, Oberkireh, Achern, Abein- Bifchofsheim, Kork, Gengenbach, Haslach und Wolfach. M 67. Offenburg, den 27. August 1858 Bekanntmachungen. Oberkirch. (Aufforderung.) Nro. 6864. Schmied Karl Heißt von Nußbach ist im letzten Monat mit Zurücklassung seiner Familie aus seiner Heimath entwichen und wahrscheinlich nach Amerika ausgewandert. Er wird nun ausgesordert, binnen 4 Wochen sich zu I teilen und über seinen unerlaubten Austritt sich zu recht- ertigen, als er sonst in die gesetzliche Vermögensbuße von 3 Procent des exportirlen und noch zu ejportirenden Vermögens versällt, und des Staats- und Ortsbürgerrechts verlustig erklärt würde. Oberkirch, den 23. August 1858. Großherzogliches Bezirksamt. Saur. Offenburg. (Nachricht.) Nro. 1655. Die am 5. d. M. abgehaltene Pachtoersteigerung von städtischen Gütern auf der östlichen Seite des Heffelhurster Sträßchens und bei der hiesigen Ziegelscheuer hat die Genehmigung erhalten, wovon die betreffenden Steigerer auf diesem Wege in Kennt- niß gesetzt werden. vffenburg, den 23. August 1858. Der Gemeinderath. Wie dem er. Vär. Gütle. Fessenbach. (Liegenschastsverstcigerung.) Die Großh. Altbadische Strftungsverwaltung Offenburg beabsichtigt, mit den von Xaver und August Göring von Fessenbach erworbenen, bis Martini d. I. pachtsrei werdenden Liegenschaften, nämlich: 1) Eine zweistöckige Behausung mit Scheuer und Stallung, nebst Keller, Haus- und Hosplatz — 100 Ruthen groß —, einers. Anton Göring, anders, der Weg, nebst >40 Ruthen Grasplatz und Garten; 3) 117 Ruthen Rebseld und Matte am Rießäckerle, einers. Joseph Rapp, anders. Balentin Wiegele; 3) 23 Ruthen Feld an der Bühnd, einers. Martin Leitermann, anders. Georg Basler; 4) 25 Ruthen Feld allda, einers. Georg Basler, anders. Martin Leitermann; 5) 8/ie Haufen Reben an den Feldreben, einers. Benedikt Leitermann, anders. Joseph Mai; 6) 9 /i6 Hausen Reben allda, einers. Anton Göring, anders. Georg Basler; 7) 12 V- Ruthen Reben am Kohrenberg, einers. Thomas Glück, anders. Martin Leitermann; 8) 12 /is Haufen Reben allda, einers. und anders. Amtmann Meister's Wittwe; am Freitag den 3. September d. 3 -, Nachmittags 4 Uhr, im Gemeinbehause in Fessenbach einen Berkauss- und Verpachtunzsversuch vorzunehmen, wozu man die Steigerungslicbhader hiemit einladet. Offenburg, am 23. August 1858. Großh. Altbadische Stiftungs-Verwaltung. PezoId. Zell. (Liegenschafts-Versteigerung.) Die Großh. Verwaltung des Maria-Victoria-Verlaffenschasts-Fonds in Offenburg beabsichtigt, mit nachbenannten, bis Martini d. I. pachtsrei werdenden Liegenschaften, nämlich: 1 . von Joseph Erhard! von Weierbach erworben: a. auf der Gemarkung Fessenbach gelegen: 1) 40 Ruthen Matte in der Bühnd, einers. Offenburger Gemarkung, anders. Xaver Litterst; 2) Haufen Reben am Steingäßle, einers. Anton Grem- minger, anders Xaver Litterst; b. aus der Gemarkung Zell gelegen: 3) 42 Ruthen Reben an der Wejerbacher Gaffe, einers. Johann Erhardt, anders. Peter Psaff; 4) 42 Ruthen Reben am Büttigrain, einers. Wendelin - Laible, anders. Philipp Vogt; 5) 3 Haufen Reben am Ruscher, einers. Xaver Litterst, anders. Philipp Litterst; N. von Michael Giese von Riedle erworben: 1) Ein einstöckiges Wohnhaus mit Schweinställen und Vi Jeuch Hosplatz im Riedle, neben Johann Rendler und Johann Krümmig's Wittwe; 2) 1 Hausen Reben im Gai, einers. Mathias Hahn, anders. Joseph Göring; 3) 3 Haufe» Reben im Lottersgrund, einerseits Anton Schacherer, anders. Georg Mai; 4) 1 Morgen Matte und Hausplatz an der Tannmatt, einers. Anton Basiere, anders. Xaver Zoller; 5) 1 Hausen Reben im Lottersgrund, einerseits Johann Maier, anders. Johann Litterst; am Donnerstag den 2. September d. I., Nachmittags 3 Uhr, im Laubenwirthshause in Zell eint» Verkaufs- und Verpachtungsversuch vorzunehmen, wozu man die Steigerungsliebhaber hiemit einladet. Offen bürg, am 23. August 1658. Großh. Maria-Victoria-Verlaffenschafts-Fonds- Verwaltung. P e z o l d. « sl) ß e r r e n w i e s. (Holzversteigerung.) In Ax *Jstien Domainenwaldungen des Forstbezirks Herren- werden die nachstehenden Hölzer öffentlich t» «BEy versteigert werben: Dienstag den 7. September d. I. aus den Schlägen Hinternägele, Kleingarten, Grünwinkel» Woljstritt, Grctelteich, Leimenlöcher, Weiherschlag, Hirschlach, Jägerrain und von Windsällen rc. aus sammtlichen Districten: 623 tannene Bauholzstämme, 3335 tannene Sägklötze, 707 tannene Lattenklötze, 500 buchene Nutzholzklötze, 1400 tannene Gerüst- und 2574 Hopsenstangen, 692('r Klaster buchenes Scheitholz, 761V« Klafter tannenes Scheitholz, 572 Vt Klaster gemischtes Prügelholz, 4V- Klafter tannene Rebstecken. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr im Gasthause zum Löwen in Lichtenthal. Herrenwies, den 21. August 1858. Großherzogliche Bezirksforstei. M o z e r. Oehmtgras- und Obstversteigerung. Künftigen SamStag den 28. August d. I. wird öffentlich versteigert: 538 q. 2)^0 Uhr: 1) der Oehmtgraserwachs *Mk circa 9 Morgen Wiesen (Zapfen- und Pelzmatte), Biberacher Gemarkung, — Zusammenkunft an der Chaussee beim Eingang in das Erz- bachthal; 2) desgleichen von circa 6 Va Morgen Wiesen (Stöcken- matte), Unterentersbacher Gemarkung, in 7 Abtheilungen, — Zusammenkunft am Weg nach Unterentersbach bei der Chaussee; b, Nachmittags 2 Uhr: 3) der Obstertrag von 28 Apfelbäumen, 7 Birnbäumen, 87 Nußbäumen, 2 größeren und 105 kleineren Kastanienbäumen, — Zusammenkunft auf dem Schweiß'schen Hosgut in Erzbach. Erzbach, den 2t. August 1858. Großherzogliche Stistschaffnei Lahr. Kern. Liegenschafts-Versteigerung. Am Montag den 6 September d. I., Nachmittags 2 Uhr, läßt die badische allgemeine Versorgungsan- stalt in der Stadtwirtbschast zu Haslach im Kinzigthal ihr daselbst besitzendes Gasthaus mit der Restaurationsrealgerechtigkeit zum Löwen, an der frequenten Landstraße nach Hau- sach, Triberg rc. gelegen, nebst Oekonomie- und Brauerei- Gebäude mit theilweiser Brauerei-Einrichtung, sowie 2 Mehle Garten und IV« Jauchert Ackerfeld beim Hause in öffentlicher Versteigerung einem Verkaufe aussetzen. Die näheren Bedingungen können inzwischen bei dem Geschäftsfreunde, Hrn. Eduard Hansjacob in Haslach eingesehen werden. Fremde Steigerer haben ihre Zahlungsfähigkeit durch legale Zeugniffe nachzuweisen, Karlsruhe, den 26. Juli 1858. Verwaltungsratb. Ossenburg (Liegenschastsversteigerung und Verpachtung.) Georg und Joseph Hurst von Öbernesielried lasten am Dienstag den 31. d. M., Nachmittags 2 Ubr, in der Bürgermeisteramtskanzlei dahier nachstehend beschriebene Liegenschaft entweder im Ganzen ober in schicklichen Lvosabtheilungen gegen terminweise Zahlung öffentlich zu Eigenthum versteigern: Circa anderthalb Zeuch Acker an der alten Ortenberger Straße, im Luginsland, einerseits Michael Kornmaper von hier, anderseits Michael Liefert von da Sollte bei dieser Versteigerung ein günstiges Resultat nicht erzielt werden, so wird obige Liegenschaft sofort einer sechsjährigen Pachtversteigerung ausgesetzt. Hiezu werden die Steigerungsliedhaber eingeladen. Offenburg, den 20. August 1858. Das Bürgermeisteramt. Wjedem er. vdt. Gütle, Rathsschreiber. [2] Ossenburg. (Reben-, Banmfeld- und Gärtchen - Bersteigerung.) Oekonom Joseph Link von hier läßt am Samstag den 28. d. Ar., Nachmittags 3 Ubr, in hiesiger Bürgermeisteramtskanzlei nachstehend beschriebene Realitäten gegen terminenweise Zahlung öffentlich zu Eigenthum versteigern: Einen Hausen Reben mit dem Herbsterträgniß, nebst einem Haufen Baumfeld mit sieben tragbaren Obstbäumen mit dem Obsterträgniste und einem anstoßenden Gemüsegärtchen im s g. Lee, neben Georg Sutterer und Franz Guerra von hier — Anschlag . . . 250 st. — Zweihundertsünfzig Gulden, — Hiezu werden die Steigerungsliebhaber mit dem Anfügen eingeladen, daß der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn der Anschlag geboten wird und in diesem Falle keine Ratification Vorbehalten bleibt. Offenburg, den 23. August 1858. Das Bürgermeisteramt. Gütle. Ossenburg. (Oehmtgras-Bersteigerung.) Samstag den 4. September, Vormittags 6 Uhr, wird im St. Andreas- Hospitalgebäude der diesjährige Oehmtgras-Erwachs von den Sprtalwlghn, Wwqhl in hiesiger, M Gr^qstH. Bühler, Waltersweirer und Elgersweirer Gemarkung, gWn Baar- zahlung vor der Abfuhr versteigert; wozu man mit dem Ansagen einladet, daß jeder Steigerer einen zahlungsfähigen Bürgen zu stellen habe. Offenburg, den 25. August 1858. St, Ändr. Hospital-Verwaltung. König. Ortenberg. lObstversteigerung.) Samstag den 4, September, Nachmittags 3 Uhr, wirb der Obstertrag von den 4 Rebhöfen in Käfersberg gegen Baarzahlung vor der Einheimsung öffentlich versteigert: wozu man einladet. Offenburg, den 25. August 1858. St. Andr. Hospital-Verwaltung. König. Zunsweier. (Oedmtgras - Versteigerung.) Die diesige Gemeinde läßt am Mittwoch den 1. September d. I., Nachmittags I Uhr, den diesjährigen Oehmtgraserwachs von circa 47 V- Tauen GAneindeuMm. auf dem s. g. Almendgrün tauen- oder loosweise in dem hiesigen Lindenwirthshause gegen baare Zahlung öffentlich versteigern; wozu man die Liebhaber geziemend einladet. Zunsweier, am 24. August 1858. Das Bürgermeisteramt. Hansmann. vdt. Bau. m Bohlsbach. (Oehmtgras - Versteigerung.) Donnerstag den 2. September, Nachmittags 2 Uhr, wird der diesjährige Oehmtgras-Erwachs von den hiesigen Gemeindewiese» um baare Zahlung öffentlich versteigert. Nach Beendigung dieser Steigerung wird zugleich der Seegras-Erwachs in hiesigem Gemeindewald um baare Zahlung versteigert. Bohlsbach, den 24. August 1858. Das Bürgermeisteramt. I o ck e r st. {2] Ebersweier. (Liegenschafts-Versteigerung) Mit verehrt, oberamtlicher Ermächtigung vom 16. d. M. No. 8211 läßt der Vormund Xaver Kempf dahier für seinen Pflegling nachfolgende Liegenschaften am Montag den 6. September d. I., Nachmittags 2 Uhr, aus dem Rathszimmer in der Krone, — in 4 Jahresterminen: Martini 1858, 1859, 1860 und 1861 zahlbar — für Eigenthum öffentlich versteigern, als: 1) Fünfzig Ruthen Reben im mittler» Berg, Ebersweirer Hartwald, neben Johann Neger's Wittib und Basil Männle, — taxirt zu .... 140 st. 2) Ein Achtels-Morgen Bosch am Kappelweg in der Tiefe, neben Joseph Roth und Gemeindegut, — taxirt zu 20 fl. Ebersweier, den 18. August 1858. Das Bürgermeisteramt. K u d e r e r. vdt. Basler. Bohlsbach. (Hausversteigcrung.) Mit obervormundschaftlicher Genehmigung vom 4. Juli d. I Nro. 5518 läßt Altsonnenwirth Lurk von hier, jetzt wohnhaft in Offenburg, ein zwischen ihm und seinen Kindern gemeinschaftliches Wohnhaus, in Bohlsbach gelegen, neben Lorenz Siebert's Wittwe und Anton Sichert, am Montag den 13. September d. I., Nachmittags 1 Uhr, im hiesigen Eemeindehaufe mit dreijährigen Zahlungsterminen wiederholt versteigern. Bohlsbach, den 21. August 1858. Das Bürgermeisteramt. I o ck e r st. vdt. Lurk. Zunsweier. (Zwetschgen -Verstetgerung.) Die hiesige Gemeinde läßt am Montag den 30. d. M. den diesjährigen Zwetschgen-Erwachs auf dem f. g. Almendgrün, circa 430 Sester ergebend, in schicklichen Loosen aut dem Platz selbst, Nachmittags 1 Uhr, gegen baare Zahlung vor der Abfuhr an den Meistbietenden öffentlich versteigern: wozu man die Liebhaber geziemend einladet. Zunsweier, am 20, August 1858. Das Bürgermeisteramt. Hansmann. vdt. Bau. m Offen bürg. lOehmtgras-Versteigerung.) Der Grvßh. Oberhoigerirbtsrath Herr Äuth zu Wauah-i-m läßt - Möiltag'den 36 August 1058, Nachmittags 3.Uhr, ilh Rathssäale dahier las Oehmtgras von nachstehenden Wiesen versteuern: 4. In "Bit Gemarkung Ofsendütg: 1 ) von 3 Tauen «ms der BMermatt, neben Michael Nogtz Kj von 1 Tauen daselbst, neben Zrrnz Guerrn und Tsvtt Göring; Z, von bü Tauen daselbst, neben Franz Guerra und Herr- schaflsgut! 4 j von 1 Tauen auf der Stegermatt, neben Bürgermeister Medemer und Spitalgut. o. In rer Gemarkung Waltersweier: 5> von a /4 Tauen in der Insel, neben dem Kinzigdamm und eine« Altenbeimer. Hiezu werden SteigenmgslustiA- eingsladen. Ossenburg, den 27. August 1858. [2] Steinach. (Oehmtgrasver- steigerung.) I. F. Schaaff von Kehl -ur- - - T T —, läßt am Dienstag den 31. August, Nachmittags 2 Uhr. im Adler in Steinach Las Oehmtgras von 30 Morgen Kinzigwiesen — Martini d. I. zahlbar — versteigern. Strohdach, Amts Gengenbach. lFahrnißversteigerung) Wegen Verkaufs der Wirthschgft läßt der Unterzeichnete am 'Montag den 30. August d. Z,, Morgens 8 Uhr anfangend, beim Kreuzwirthshause in Strohdach folgende Fahrnisse gegen Baarzahlung an den Meistbietenden versteigern: Circa 60 Centner gutes Heu, „ 40 Stroh, 2 starke Läuferschweine, ein Bernerwägelchen mit Sitz und Polster nebst vollständiger Rbänderung als Leiter- und Dielen - Wagen, den Klee- und Gras-Erwachs von 0 Sester Feld, einige Ohm >857er Wein, 2 Kühe, wovon eine großtragend, sodann Schreinwerk, Porzellan- und Glaswaaren, Bettwerk, eine Weintrotte und allerlei gemischter Hausrath. Strohdach, den 21. August 1858. _ Franz Wolf. [I] Of.fenb(FäflerPMeiKeruM.) 7. SerKÄMlr d. A, Morgens O'Tllfr, »erdest M Ist ist Keller bienStäst, den Seck-E d. A."" 7 7 " ' ' des Peter Knapp'schen Hauses fin «er Kittelgasse nachbenannte, größtentheils neue, in gutem 'ZiesKinbe'befindliche Weinfässer öffentlich versteigert, wozu die Liebhaber eingeladen werden: Rro. 1 zu 900 Maas. ,, 2 „ 1200 M „ 3 1300 , „ 4 „ 1600 „ „ 5 „ 2000 „ „ 6 „ 900 „ „ 7 „ 950 „ „ 8 „ 950 „ Offenburg, den 24. August 1858. I. N. K r a ff t, Waffenrichter. Weierbach. (Zwetschgen-Versteigerung.) Der Unterzeichnete läßt nächsten Mittwoch den 1. September, Nachmittags 2 Uhr. den diesjährigen Zwetschgen-Ertrag von beiläufig 200 Sestern aus dem s. g Abtshos in schicklichen Loosen gegen Baarzahlung vor der Absuhr öffentlich versteigern, was den Kauslustigen hiemit zur Nachricht dient. Weierbach, den 26. August 1858. . - I»seph Sällngtr. a Gengenbach. lFäfferversteigerung.) Aus dem Keller der Louis Stolz sei. Töchter dahier werden Donnerstag den 2. September, Vormittags 10 Uhr, mehrere in Eisen gebundene Weinsäffer von verschiedener Größe, und zwar von ungefähr 27, 22, 20, 18 und 9 großen Ohm, nebst 3 kleinen in Holz gebundenen» das eine von 4 Oehmle, «nd die übrigen 2 von circa 50 und 75 Maas haltend, gegen gleich haare, hei der Abfuhr zu leistende Zahlung öffentlich versteigert■; wozu die Liebhaber eingeiadcn werden. Ossenburg. (Oehmtgras-Versteigerung.) Nächsten Dienstag den 31. d. W. läßt Unterzeichneter den Oehmtgras- Erwachs aus ä'A> Ta«en Wiesen rn Buhler Gemarkung versteigern. Die Zusammenkunft ist Nachmittags 2 Uhr im Schwanen zu Ossenburg. G u st a v A r m b r u st e r. Di- Braun)-«- Buchhandlung m Uffensturg besorgt, wenn nicht auf Lager vorräthig, schnellstens: fämmtliche in Zeitungen, Journalen und in Büchern angekündigten Erzeugnisse für den Buch-, Kunst- u. Mustkalien- handel des In- und Auslandes. Vanderbilt Europäische Post-Dampfschist-Lmie. Von Ilavrc nach He w-York. Die Räder-Dampfboote der Vanderbilt Europäische Post-Linie fahren von Havre ab wie folgt: Vanderbilt Norrhern Light 23«« 33« v Tonnen Capt. Lef«vre Ocean Queen Nord Star Ariel Vanderbilt 4000 2300 2000 3300 am 31. Augnst 7. September. 14. v 28. 3 Qetober 12 . Tinklepaugh „ * * U 4 . * Jones n Ludlow ir Lef«vre Ueberfahrts-Preise: fl. 200. |j Auf Vanderbilt ( I. Klaffe fl. „ 140. und H. „ h 95. II Qeean Qneen (Hl. » * Nähere Auskunft über Fracht und Passage ertheilen: Alber! JH. Clirystie, 27 rue Richelieu, iu Paris. Chrystte, Scliloessuiaim & Co. m Harre, Mainz und Etelil. Auf North Star, Ariel Sf II. Northern Light I m. I Klasse 235 und fl. 295 140. 95. 540 Huberfche BLerhalle in Ächern. Nächsten Sonntag den 29. August findet das Stechen und die Preisaustheilung des beendigten Preiskegelns, Büchsen- und Pistolenschießens statt. —-- Offenburg. (Jtnjeige.) Göttinger, Braunschweiger, Lyoner, Salami- und ,: -^i Frankfurter Leberwürste , ungarische Ochsenzungen, westphälische Schinken, Hamburger Rauchfleisch, Sardines a l’huile, Citronen und Orangen, feinste Punsch- Essenz sind srijch eingetrossen bei /. L. Kührer. [1] Ossenburg. (Jagdflinte- Verkauf.) Eine gute Jagdflinte mit französischen Läusen ist zu verkaufen — von wem? sagt der Herausgeber dieses Blattes. Mnzigthäler Prirmt-Ommbusse. Vom 1. September d. I. an läßt die Unterzeichnete Gesellschaft zwei Wagen von Wolsach nach Ossenburg und zurück cursiren, und zwar: Abgang von Offenburg r 1. Wagen — Vormittags 9 Uhr 13 Minuten. 2. „ — Nachmittags» „ 13 Abgang von Wolfach: 1. Wagen — Morgens 3 Uhr 36 Minuten. 2. „ — Nachmittags 1 45 „ Das Nähere besagt der Fahrplan. Dir Kinzigthülrr Privat-Omnibur-Geseüschast. Kehl. lFäfferverkaus.) Zwei auseinander zerlegte, gut erhaltene Weinfässer, von 42—30 Ohm saffend, sind zu verkaufen in der Behausung Nro. 60 in Stadt Kehl. Lager von achtem Portland-Cement bei Franz Stigler in Ossenburg. Faßdaubenverkauf. Blasius Roser in Fischerbach bei Haslach hat zu circa s ü n s Fässern complettes, gespaltenes Daubenholz von 4 und 4Va Schuh Länge billig zu verlausen. Preiskegeln in Zell a.H. Unterzeichneter wird nächsten Sonntag den 29. d. M. ein Preiskegeln beginnen im Wertbe von 300 st. baar, wobei von 20 verschiedenen Gaben - die höchste 40 fl., die niederste 4 fl. beträgt. Dasselbe wird die folgenden Tage und so lange fortgesetzt, bis sämmtliche Billets abgesetzt sind. Der Tag des Stechens wird in diesem Blatte angekündigt werden. Vollmer, zum Kleebad. Verloren: Vom Gasthaus zum Römischen Kaiser in Ofienburg an bis Weingarten ging ein Kautschuck-Mantel Es sind ungefähr 150 Sester Birnen (Psaffenbirnens, sowie 120 Sester Zwetschgen zu verlausen — wo? sagt der Herausgeber dieses Blattes. Kaufautrag für Handelsleute. Wegen Familienverhältnissen ist ein gemischtes Waaren- geschäst mit einem neuen Haus und schöner Anlage, sammt Ladeneinrichtung, unter sehr vortheilhaften Bedingungen zu verlausen. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition d. Bl. A ch e r n. (Fässerverkauf.) Der Unterzeichnete hat 16 Fuder weingrüne Fässer von verschiedener Größe zu verlausen. Achern, den 23. August 1858. Buhl, Bürgermeister. Ossenburg. (Nachricht.) Beim vormals Seeger'sche» Hause (hintere Seite) kann Schutt abgeladen werden. Ossenburg. lDungverkaus.) Bäckermeister Huber hat einen Haufen Dung zu verlausen. Rheinbischossheim. lFäfferverkaus.) Im i’| Gasthos zur Blume dahier liegen 6 Stück gut er M^haltene, in Eisen gebundene Weinsäffer, von 9 bis ®®16 neue badische Ohm haltend, zum Verlaus bereit. Ossenburg. Bei der Gemüsefabrik kann Schutt zur Ausfüllung eines Gartens, gegen der Eisenbahn zu, abgeladen werden. Verlorene Brieftasche. Am Dienstag den 24, d. M. hat Unterzeichneter aus der Straße von Nußbach bis zur Eisenbahnstation Appenweier seine Brieftasche verloren, welche der redliche Finder mir gegen angemessene Belohnung wieder überliefern oder aus der Expedition des Ortenauer Boten abgeben wolle. D u r b a ch, den 25. August 1858. Samuel Wertheimer. 541 Programm zur feierlichen Eröffnung der Schützenhalle in Zell a. H. am 29. August 1838. Am Sonntage den 29. August versammeln sich die Mitglieder der hiesigen Schützengesellschast im Saale des Rath- hauses, von wo aus der Zug präcis 12 Uhr unter Vorangang des hiesigen Gesangvereins, sowie der türkischen Musik und unter Kanonendonner nach der Schützenhalle sich begibt. Mittags I Uhr beginnt im Kleebade, neben der Schützenhalle, ein gemeinschaftliches Mittagsmahl. Nachmittags halb 3 Uhr wird mit unten verzeichnetem Freischießcn der Anfang gemacht, für welches folgende Bedingungen gestellt sind: a. Das Schieben beginnt am 29. August, wird die darauf folgenden Tage, wenn es die Witterung erlaubt, ununterbrochen von Morgens 8 bis 12 und Mittags l Uhr bis Abends, so lange es die Tageshelle erlaubt, fortgesetzt und am 6. September beendet, sofern keine Störungen eintrcten und die für den Werth des Schießens bestimmten Billete vergriffen sind. b. Die Beendigung des Schießens wird vorher noch öffentlich angezeigt. a. Ein Böllerschuß verkündet jeden Tag den Anfang und das Ende des Schießens. 4. Das Billet auf die Plankenscheiben kostet 12 kr. per Schub, und ist jeder Schütze verbunden, einen Doppel mit fl. 4 und Berechtigung zu 3 Schüffen zu nehmen, auch ist es jedem freigestellt, noch einen weitern Doppel zu lösen. «. Das Kaliber der Büchsen darf nicht unter 29 Kugeln auf's Pfund sein. Die Entfernung vom Schießstand zur Scheibe ist für Freihaud 14V Gänge, „ Aufgelegt 180 „ f. Vergrößerungsgläser sind verboten, dagegen einfache Guckerle erlaubt und Fernröhren zur Controlirung der Schüsse gestattet. g. Sämmtliche Preise werden voll an die Gewinner abge- liesert h. In allem Uebrigen sind die im Schützenhause ausgehängten Verhaltungsmaaßregeln zu beobachten. Wir laden zur Eröffnungsfeierlichkeit und dem damit verbundenen Freischießen sämmtliche Schützen unseres Badner- landes zu recht zahlreichem Besuche freundlichst ein. Zell a. H.» den 17. August 1858. Der Oberschützenmeister: /. A. Schänder. Preise. Planken-Scheiben. 1« fl. 45 . 16« fl. 11. %' 40. 17 t 10. 3 - 35. 18 s 10. 4 , 30. 19 9. 5 27. 20 9. 6 24 21 t 8. 7 r 20. 22 8. 8 9 18. 23 7. 9 t 17. 24 s 6. 10 % 16. 25 5. 11 - 16. 26 s 4. 12 s 15. 27 9 4. 13 t 13. 28 s 3. 14 r 12. 29 9 3. 15 < 11. 30 9 3. fl. 439. Stich -Scherbe. 1« . . fl. 50. 12-r . . . fl. 18. 2 . . - 45. 13' . 9. 3 . . - 40. 14 . . 1 8. 4 . - 35. 15 . . . 5 7. 5 . - 30. 16 . . . S 6. 6 . . - 25. 17 . . . ; 5. 7 . . . - 22 18 . . . s 4. 8 . . - 20. 19 . . . - 4. 9 . . - 18. 20 . . . r 3. 10 . - 15. 21 . . - 3. 11 - 12. fl. 571. Prämie«. PlankenscheiSen. Für die meisten Blättchen ... fl. 25. „ „ zweitmeisten ... - 22. „ „ drittmeisten ... - 19. „ „ viertmeisten ... - 15. „ „ fünstmeisten ... - 11. „ „ fcchstmeisten . . . - 6. „ „ siebentmeisten . . . - 4. „ „ achtmeisten . . . - 2. Stil jscheike. Für die meisten Blättchen „ „ zweitmeisten fl. 194. fl. 18. - 14. Jeden Morgen das erste und das letzte Blättchen je .fl. 1. 39. Jeden Nachmittag das erste und das letzte Blättchen je . . . . . . fl. 1. 39. Voranschlag .... fl. 54. Zusammen Werth in Baar . fl. 1999. Anzeige. Nachdem ich durch Entschließung Großh. Justizministeriums vom 8. Juli d. I. zur Ausübung der Anwaltschaft in Rechts- und Ver- walmngssachen ermächtigt worden, beehre ich mich, anzuzeigen, daß ich dahier Wohnsitz genommen habe. Baden-Baden, den 12 . August 1858. G Bavo, Rechtsanwalt, lange Straße Rro. 135. [1] Nußbach, Amts Oberkirch. Der biesige Heiligensond hat 2599 fl. zu 41/2 Procent gegen vorschriftsmäßige Pfandverschreibung im Ganzen oder theiiweise auszuleihen. Verrechne! Kirn. Kapital auszuleihen. Es wünscht Jemand ein Kapital von 19,999 fl. zu 4'/- pCt. gegen gesetzliche Pfandversicherung bei einer Gemeinde anzulegen. — Näheres er- theilt aus Ansrage die Redaction dieses Blattes. CI] Nußbach, Amts Oberkirch. (Kapital auszuleihen.) Von hiesiger Psarrzehntkasse können 2099 fl. gegen Versicherung dargeliehen werden. Rechner Otteni. Fässerverkauf. Im Bsarrhaus zu Diers- heim bei Rheinbischofsheim liegen 4 Stück gut erhaltene, in Eisen gebundene Weinsäffer — 247, 239, 192 und 145 Maas haltend — zum Verkauf. s3s Offen bürg. (Anzeige und Empfehlung.) Unterzeichneter macht einem verehelichen hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebenste Anzeige, daß er seine Schneiderprofession wieder dahier zu betteiben angefangen hat; weßhalb er sich zu gefälligen Aufträgen mit der Zusicherung solider und billiger Bedienung bestens empfiehlt. Mein« Wohnung ist im untern Stock des früher Seiler Klotz'schen Hauses in der Gerbergaffe. Bernhard Stiefvater, Schneidermeister. 542 Tagesgeschichtliche Mittheilungen. Bade«. Die Stadt Villingen hat über die Feierlichkeiten während des Empfangs, der Anwesenheit und der Abreise Ihrer Königlichen Hoheiten des Grobherzogs und der Grobherzogin ain 1. und 2 September 1858 folgendes Programm ausgegeben: 1) Der der hiesigen Stadt und der Gr- werbausstellung zugedachte Besuch der Höchsten Herrschaften erfolgt am Mittwoch 1. September Nachmittags; die Reise geschieht höchst wahrscheinlich das Kinzigthal herauf. 2) 1 Böllerschub auf dem Bickenberg bezeichnet die Absahrt in Trtberg; 2 Böllerschüsse die Ankunst in St. Georgen; 3 die Ueberschreitung der Billinger Gemarkunggrenze bei Mönchweiler. 3) Eine Anzahl Bürger führen den Höchsten Herrschaften bis St. Georgen entgegen und begleiten Höchstsie hierher. 4) Vom Augenblick der überschrittenen Gemarkungsgrenze an wird das Böllerschießcn in Abtheilungen unter Läuten der groben Münsteralocke fortgesetzt, bis die Höchsten Herrschaften die städtische Ziegelhütte passtrt; von dort beginnt das Läuten der sämmtlicben Glocken aus dem Münster, bis Höchstjene Ihr Absteigquartier erreicht haben; 5) außerhalb des obern Thores stellt sich die gefammte Schuljugend in festlicher Kleidung mit ihren Lehrern, die Knaben ohne Kopfbedeckung, reihenweise auf; 6) nun folgt eine Abtheilung Feuerwehr: sie schließt hinter dem Gefolge per Hvchüen Herrschaften die Straße ab, um alles Hinzudrängen der Umstehenden und Unglückssälle zu verhüten; 7) daran reiht sich zunächst außerhalb des obern Thores bei der Ehrenpforte der Gemcinderath und kleine Ausschuß; der Bürgermeister begrüßt die Höchsten Herrschaften in kurzer Anrede; von dort an wird der Wagen von den Festordnern mit Schärpen mit badischen Farben begleitet; 8j innerhalb des Thores rechts und links stellen sich die Zünfte mit ihren Fahnen, beim Absteigquartier aber wieder eine Abtbeilung Feuerwehr aus, um zu angegebenem Zwecke auch den Weg von vorn abzusperren; vor de« Absdejgquartier die Empfangs-Eommission der Ausstellung; die weitere Bevölkerung der Stadt versammelt sich hinter den Spalieren; die AufttestungeN sind nach den 2 Böllerschüssen vorzubeieiten. 9) Bei dem Absteigquartier werden Are Königliche Hoboiten von weiß gründeten Kung- frauen empfangen, von welchen ein Festgedicht und ein Blumenstrauß überreicht wird 10) Im Absteigquartier sieht sodann die Empfangs-Eommifsion der Ausstellung den weiteren BesehlM Seiner Königlichen Hoheit des G r o ß h e r- zogs enlgegen. 11s Die Häuser der Hauptstraße, sodann jämmlliche Nebenstraßen im westlichen Stadttheile, die öffentlichen Brunnen sind mit badischen und städtischen Fahnen, mit Kränzen und Laubgewtnden zu schmücken. 12) Bor Eintreten der Nacht wird vor dem Absteigquartier ein Musikständchen gebracht; nach Eintritt jener werden die Hauptstraßen und der Marktbrunnen beleuchtet; um 9 Uhr zieht die Feuerwehr mit Jackein versehen auf, — voran der Sängerbund, um Gesangstücke vorzutragen. 13> Bei der Abreise der Höchsten Herrschaften stellen sich die Gemeindebeamten, die Ausstellungs-Evmmission vor dem Absteigquartier, die Zünfte mit ihren Fahnen von dort weg aut der Straße, durch welche die Abfahrt erfolgt, aus; den Schluß bildet die gesammte Feuerwehr; 2 Böllerschüsse sind auch jetzt das Zeichen zur Ausstellung. Die sämmtlichen Glocken des Münsters läuten, sobald die Höchsten Herrschaften bas Absteigquartier verlassen und bis Höchstsie aus der Nabe der Stadt gekommen sein werden; dann folgen unter unausgesetztem Läuten der großen Münsterglocke Böllerschüsse in Zwischenräumen, bis Höchstjene die Gemarkunggrenze erreicht haben. — In der Sitzung des Großh. Hosgerichts zu Bruchsal am 24. d. M. fand die Ziehung der Geschworenen für das 3. Quartal statt. Unter den durch das Loos Bestimmten befinden sich: G. Hellbcck, Kaufmann in Zell a. H.; F. A. Klehe, pensionirter Hauptmann in Rheinbischossheim; H. Bernhard, Bezirksförster in Gengenbach; C. Rehsus, Kaufmann in Dorf Kehl; I. Armbruster, Handelsmann in Wol- sach; Robert Zachmann, Kaufmann in Osfenburg; M. Dürr, Landwirth in Altenheim; Z. Jenewein, Kaufmann in Offcn- burg; I. Huber, Bürgermeister in Peterslhal; I. B. Heiz- mann, Bürgermeister 1» Biborack^ F. Strübcl, Bürgermeister in Oberachern. " Oberkirch, 19. Aug. Die Bienenzüchter und Bienenfreunde werden auf die am künftigen 1. und 2. September i» Stuttgart stattfliideiide' 6. Wänderversammlung deutscher Bienenwtrthe aufmerksam gemacht. Da die Altmeister der edlen Jmberei, Dzierzon, v. Berlepsch, Kleine, v. Bose, Graf Stosch, Dr. Dönhoff m. A. m., dabei erscheinen, auch Musterstöcke aller Art, besetzte und leere, wichtige Bienengeräthschaften ausgestellt sein werden, so wird diese Versammlung gewiß für jeden Bienenfrrund belehrend sein. Darum und weil dieselbe nicht so bald wieder in unserer Nähe stattfinden wird, ist zu wünschen, daß sie recht stark besucht werde. — W. Osfenburg, 20 August. Tie Freiburger Zeitung bringt unterm 13. d. M. einen Artikel von der Schulter, worin gesagt wird, die hiesige Fabrik komprimiiter Gemüse habe ihre Thätigkeit eingestellt, weil deren Rentabilität bedeutend nachgelassen. Der Hr. Correspondent der Freib. Ztg. hat entweder sich selber schlecht unterrichten wollen oder er ist schlecht unterrichtet worben. Die Fabrik stellt ihre Thätigkeit nicht ein, wurde gerade in neuester Zeit wegen ihrer sehr gelungenen Fabrikate vom Austande mit Bestellungen beehrt und wird sich von dem bösen Friese!, von dem sie im letzten Spätjahre angegriffen worden, gewiß vollständig erholen. Heidelberg, 23 Aug. lB L. Z.) Mit der Aufbesterung des Verhältniffes der Gemüsefabrik zu Osfenburg hat es seine vollkommene Richtigkeit. Es kann dieses aus ganz zuverläßiger Quelle versichert werten. Bekanntlich wurde dasselbe schon früher wiederholt in Aussicht gestellt, und wird jetzt gewiß keinen Widerspruch mehr erfahren. Selbst mit den srühern, scheinbar widerstreitenden Nachrichten war es wohl nicht so ernstlich gemeint. Es waren dies, zur Zeit der obschwebenven Fries'schen Eantsache, mehr Tcndenzartikel, welche zum Zwecke der eheren und leichteren Ermöglichung eines Vergleichs die damalige Schattenseite der Fabrikvdrhäitnisse in den Vordergrund stellten. Die Fries sche Gantsache aber ist, nachdem jetzt auch die Frist zur Rechtfertigmrg der Berufung, welche einige Mastegläubiger wider den ju Stande gekommenen Nachlaßvergleich angezeigt hatten, umfloffen ist, in juristischer Beziehung als vollkommen erledigt zu betrachten. Haslach, 10. Aug. Wir sind im Laufe dieses Sommers zweimal von Hagelwetter heimgesucht worden: am 16. Juni und am 16. Juli. Das erstere nahm bei Mühlenbach seinen Anfang, zog oberhalb der Stadt Haslach quer über das Kinzigthal nach Welschenbollenbach, Oberentersbach, Zell und Nordrach und richtete in dortiger Gegend großen Schaden an. Das leitete zog von Nord-Ost über Schnellingeu unter - halb der Stadt nach Südwest und verursachte ebenfalls nicht geringen Schaden, namentlich au Tabak und Weintrauben. Obschon dem Landwirth unseres Landes überall Gelegenheit geboten ist, bei einer deutsch-vaterländischen Gesellschaft sich gegen Hagclschlag zu versichern, so müssen wir doch mit Bedauern wahrnehmen, daß im Ganzen so wenig davon Gebrauch gemacht wird. Bei der hieben Bezirksagentur der Magdeburger Hagelverstcherullgsgesellschast z B. wurden im laufenden Jahr nur zwei Berficherungrn abgeschlossen. Einer der Versicherten, Hofbaucr Martin Schöner in Welschenbollenbach, wurde vom Hagelwetter betroffen. Nachdem der Beschädigte in gehöriger Zeit seine Anzeige bei der Hauptagentur in Karlsruhe gemacht hatte, erschien der Repräsentant der Versicherungsgesellschaft, ein mit Regulirung des Schadens beauftragter Landwirth aus dem Oberlande, Herr Bürger- meister Schanzlin von Ländern, um in Gemeinschaft mit den Vertrauensmännern des Bezirks, den Herren Joseph Hardern von Fischerbach und Bezirksagent Gemcinderath Braun von hier, den Schaden auf dem sogen. Baberaster Hof in Welschenbollenbach abzuschätzen. Zur Ehre der Versicherungsgesellschaft nun kann hiermit erklärt werden, daß sowohl die Schaden- regulirung im besten Einverständniß und zur Befriedigung de« Beschädigten von Statten ging und diesem in den jüngstver- floffenen Tagen di« festgesetzte Schadenersatzsumme im Betrag von 214 ff. 58 kr. durch die hiesig« Bezirksagentur ausbezahlt würde. Wenn man bedenkt, daß die Nachbarn de« Brr- 543 sicherten viel größeren Schaden erlitten, so kann nur beklagt werden, daß die Theilnahme bei den Versicherungsanstalten zur Zeit noch eine geringe ist. Eine allgemeine Theilnahme würde nicht nur das gesummte Acrntrcrzeugniß unserer Land- wirthe sichern. sondern es würde» auch« die betreffenden Gesellschaften ihre Verficherungspvämien niedriger stellen können, was vorderhand bei der geringen Theilnahme rwch nicht möglich ist. Eine Gesellschaft aber, wie die oben erwähnte, die bei ihrem Geschäftsgang mit solcher Pünktlichkeit und Opferwilltg- keit zu Werke geht, kann unfern Landwirthen nur auf's Beste empfohlen werden. □ 8 e U a. 6-, 23. A»g. Gestern Abend hielt der hiesige Musik- und Gesangverein zu Gunsten der verunglückten Walldorjcr ein Concert dahier ad, welches nickt nur in musikalischer Beziehung von der aus allen, Ständen reich vertretenen Zuhörerzahl mit grobem Beifall ausgenommen und gewürdigt wurde, sondern auch in materieller Hinsicht äußerst befriedigend ausfiel. Es ist nämlick dabei die gegenüber unserm kleinen Städtchen sehr ansehnliche Summe von 45 fl. ringegangen und wurde sogleich an die verehrliche Unterstützungscommission zu Wal!Dorf «„gesandt; — also immerhin ein Zeichen, daß die Bewohner von Zell a. H., wenn eigentliche Noch eintritt, auch gerne im Bechältniß ihr»! Kräfte zu deren Linderung beitragen. Schwarzach, Amts Bühl, den 22. Aug. (B. 8. Z.) Gestern Vormittag gegen 10 Uhr ereignete sich hier ein be- klagenswerther Unglücksfall. Es wird gegenwärtig die hiesige Pfarrkirche ausgebcffert, md um das Pi'si>nd mu anzustrcichen, war ein hängendes Cttrasi nöthig, in welchem die Arbeiter mittelst Seilen und Rollen hinauf- und Herabgelaffen wurden. Ungeachtet nun mau wußte, daß, das Gerüst, eine backmuld- förmige Maschine, mürbe und schadhaft war, gebrauchte » cs unbegreiflicher Weise doch, bis endlich gestern Vorm, die eine Rolle, durch schlechtes Aagelwerk befestigt, sich o löste, die Maschine umschlug und die beiden Arbeiter netto den darin sich befindenden Brettern beraus und von einer Höhe von 50 Fuß herunter auf die sie! 'rnen Platten in der Kirche sielen. Entsetzlich zerschmettert, ac rr noch lebend, trug man die Uimlücklichen in ihre Behausung, wo denn der eine, ein braver Bursche von etwa 18 Jahren, noch Abends 10 Uhr den Geist aufgab , der andere aber , ein sonst tüchtiger und unerschrockener Arbeiter, in Familienvater von 49 Jahren, unter den qualvollsten Schmerzen zwar noch lebt, allein ohne Hoffnung, wieder gerettet werden zu können. Bruchsal, 18. August. Der Futtermangel drückt die Preise des Viehs so sehr herab, daß die israelitlschcn Metzger in Untergrombach, nach Bekanntmachung durch die Schelle, das Pfund Rindfleisch zu 6 kr. und Kuhflcisch zu 4 kr. auS- hauen, während dasselbe hier 11 kr. gilt. Bayern. In N ü r n b e r g sind bei dem Briefschalter der Postanstalt von Sonntag den 15. d. M. Mittags bis Montag den 16. d. M. Mittags über 3700 fl. für Briefmarken cingegangen und wurden diese mit 24ern bezahlt. Ein Fürther Geschäftsmann hat durch zwei Lehrjungen zwei Parthien mit 300 fl. und 200 fl. kaufen lassen. — Verschiedene Kaufleute von S p e p e r künden im dortigen „Anzcrgeblatt" an, daß sie gegen Abnahme von Maaren Sechs- und Dreibätzner für voll annehmen. Frankenthal, 19. Aug. (Pf. Ztg.) Die Herabsetzung der österreichischen Drei- und «echsbäßner hat hier unter Anderm die wohlthätige Wirkung gehabt, daß manche alte Rechnung ihre längst ersehnte Bezahlung damit gefunden hat. Im hiesigen Wochenblatte hat ein Kaufmann erklärt, daß er die Geldsorten im Verkaufe immer noch in ihrem früheren Werthe annehme, was auch bei den übrigen hiesigen Kaufleuten der Fall sei» soll. Oesterreich. Bon Reichend erg wird folgender Vorfall berichtet, der sich bei der Ueberschwemmung zugetragen: Der Fabrikant Johann Liebig wollte mit dreien seiner Leute sein Comptoir ausräumen. Als er eben damit beschäftigt war, stürzte unter furchtbarem Krachen das Fenster ein, die Fluth bricht sich durch die Oeffnung Bahn, füllt das Comptoir mit Wasser und wirft Hrn. Liebig zu Boden; dieser rafft sich auf und gelangt bis zur Thüre. Da er jedoch diese öffnen will, wirft sie das Wasser zu und klemmt ihm den Fuß s« ein, daß er in dieser Stellung verharren muß. Seine beiden Commis können ihn nicht befreien, er ruft um Hülfe, seine Kinder sehen ihn so und herzzerreißend war ihr Jammergeschrei. Eine Tochter stürzt sich in die Fluth, ' n den Vater zu retten; allein vergebens, man mußte sie Mühe dem Wasser entreißen. Endlich befreien ihn seine inzw'g toi herbeigeeilten Leute, indem sie die Thüre zerhauen, a>-'- "er ver- zweifluntzsvollcr> Lage und dringen ihn echrimächim s:t sein Zimmer. — Den Origen Bemühungen der öftere. Behörden i j eint es gelungen sein, der Heuschneckenplagv- in Ungarn ürerall Herr zu wert tot. Das letzte Auftreten dieser Jnscete» geschah der „Pcnr . )f. Ztg." zu Folge in Bezdan, wo sie gegen Mitte M :> den Niederungen svannhoch gesunden wurden. ! Der * . ist, .:*r des Bezirkes Zombor begab sich sogleich an Ott imo Sre.üe, um daselbst persönlich irte' nothigcu, wegen re» R- brwuckgs, in welchem sich das Ungeziefer verstechte, zWnkich schru,»igen Maaßnahmen zu treffen. Nach mehreren 1 -crgkbltchen E rsuchen durch Abschneiden und Vertilgen des Rohres und durch das Herumtreiben von Pferden auf dem Platze-, wurden fämmtliche Schiveiue der Ortschaft, einige tausend Stück, in Scene gesetzt , welche die Heuschrecken mit einer Gier aufsraßen, die sie binnen wenigen Tage» Meister des Schlachtfeldes sein ließ. Rußland. St. Petersburg, 20. August. Eine telegr. Depesche des franz. Gesandten hiersesbst an den Minister der auswärtigen Angelegenheiten tn Paris, welche der Moniteur veröffentlicht, bringt folgende wichtige Botschaft: „Ein Kurier, welcher Tien-Tfin am 27. Juni verlassen hat und zu Land angelangt ist, bringt dem Fürsten Gortschakoff die Nachricht, daß zwischen China und Rußland ein Vertrag abgeschlossen worden auf den gleichen allgemeinen Grundlagen mit jenen, ! welche--China inst den andern Mächten abgeschlossen hat. Die Hä'" ->nd geöffnet, freie Ausübung der christlichen Religion ist ■. 1 j.i >ndeu, die Einsetzung von Konsuln eingeräumt, ebenso die ! ng diplomatischer Agenten nach Peking, erforderlich« Frankreich und England haben überdies eine betrc- ... Geldentschädigung erhalten. Herzog v. Moutebello." Zur Geschichte der Vorzeit. Die Oriflamme. Dir Oriflamme war bekanntlich eine Fahne, die während des Krieges dem französischen Heere vvrangetragen wurde; während res Friedens bewahrte man sie in der Kirche von Saint-Denis auf. Der Tradition zu Folge wurde die Oriflamme dem Könige C h l o d o w i g (482—511) durch Gott selbst geschenkt. Dir Verwahrung dieser heiligen Fahne wurde deßhalb der Kttche von St. Denis anvertraut, weil der heilige Dionysius der Schutzpatron von Frankreich ist. Mehrere ältere SchviftstrSer haben die Schreibart A u-rl- flamme. Man hat von der Oriflamme verschiedene Beschreibungen, die unter einander nicht ganz übereinstimmen. „Die Auriflamme," sagt Andreas Düchesne „dieses Banner von Gold, ganz mit goldenen Lilien besäet, welches dem großen Clodwig vom Himmel selbst gesendet worden sein soll." Eine andere Beschreibung sagt: „Die Oriflamme ist ein Banner mit scharfer Spitze, von einfach rvthem Grunde, ohne irgend ein Bild." In einem alten Jnvcntarium von St. Denis wird fle aufgeführt: „Eine Fahne an einem sehr dicken Stocke; in der Mitte tn Gestalt einer Kttchenfahne geschlitzt; sehr abgenutzt; befestigt an einem Stiele von vergoldetem Kupfer, versehen mit einer laugen eisernen Spitze." Ein neuerer Schriftsteller endlich sagt: „Die Oriflamme ist eine Fahne von rothcm Atlas; sie hat drei Spitzen, die mit grünen Quasten ohne goldene Fransen besetzt find, und hängt an einer Stange von vergoldetem Holz." Diese verschiedenen Abweichungen lassen sich leicht dadurch erklären, daß man annimmt, die Oriflamme, im Laufe der Jahrhunderte abgenützt, sei von Zeit zu Zeit in ciuzelncu Theilen erneuert worden, dabei aber doch stets fle selbst geblieben. 544 Ein Schriftsteller (Dalaure- stellt die Vermuthung auf, die Oriflamme sei ursprünglich das Banner gewesen, welches die Mönche von St. Denis vor fich hertragcn ließen, wenn sie gegen die Herren in ihrer Nachbarschaft kriegten. War ein großer Krieg erklärt, so empfing der König, bevor er in das Felv aufbrach und nachdem er in Notre-Dame die hl. Communion empfangen, die Oriflamme aus den Händen des Abtes von Saint-Denis. Nach mehrfachem Zeugnisse war die Oriflamme im Hintergründe des Chores ausgestellt. Über den Reliquienkästchen der Märtyrer St. Dionysius, Rusticus und Eleutherius; nach Andern befand fie fich in einem Gewölbe, in welches der König „ohne Sporen und Gürtel" hinabstieg. Nach der hl. Messe und der Segensertheilung übergab der König das Banner dem Grafen von Berin, welcher allein das Vorrecht hatte, es während des Krieges zu tragen, .und der den Eid leistete, es mit Gefahr seines Lebens zu ver- theidigen und der Kirche zurückzugeben. Jndcß in der Schlacht von Rosebcc, unter Carl VI. (1380 — 1422 aus dem HanS Valois) trug der Ritter von V i l l i e r s die Oriflamme. Zu Anfang dieser Schlacht herrschte ein solcher Nebel, daß die Kämpfenden fich nicht erkennen konnten und die Franzosen fich aus Jrrthum unter einander tödteten. Da erhob der Ritter von Billiers die Oriflamme hoch in die Luft, bewegte fie stark und der Nebel verschwand, wie ganz von selbst. Man fieht, daß die Oriflamme ungefähr dasselbe war, was das Palladium für Troja und die Bundeslade oder heilige Arche für die Israeliten. Die alte Oriflamme soll, der Tradition zu Folge, unter Philipp von Valois (1328 — 50) in dem flandrischen 'Kriege ganz verloren gegangen sein. Jndcß wurde, wie bereits erwähnt, unter Carl vi. noch eine dem Heere vorgetragen. Unter Carl vu. (1422-61) wurde das. weiße Rcitcr- fühnlein das Hauptbanner Frankreichs. In dem Siege bei Jvni 1590 versah der weiß« Hrlm- busch Heinrichs iv. (1589 — 1610 aus dem Hause Bomb«) die Stelle des Banners. Zu Anfang der Revolution besaß die Oriflamme noch eine solche Popularität, daß am 14 Juli 1790, bei dem Nationalfeste der Verbrüderung, in der Procesfion, welche fich nach dem Marsfelde begab, auch ein Oriflammen- Träger zu sehen war. Er hatte seinen Platz zwischen den Abgeordneten der Nationalgarden der zwei und vierzig ersten, alphabetisch geordneten Departements, und zwischen denen der Linienttuppen. Diese neue Oriflamme war von blauem Stoff, mit Gold gestickt. Nach der Feierlichkeit wurde sie an der Decke vom großen Saale der Nationalversammlung ausgehängt. Was später während den Revolutionswirren aus ihr geworden, ließ sich ungeachtet sorgfältiger Nachforschung nicht ermiiteln. X. Der Liebe Stift notiret Gar Manche« auf darin, Mit Blumenschrift verzieret, Soll'« ewig fort ihr blüh'n; Doch ach! wie früh erbleichet Daran oft Licht und Glanz, Und ihre Farbe gleichet Der von dem Todtenkranz! — Willst Du zum Himniel beten, Schlag' auf die« Buch ganz still: Du wirst zu Gott dann reden. Wie er es haben will! In Freuden wie in Leiden Wird Dir'« zur Seite steh'n, Dich überall begleiten, 1 1 .. Wohin Du magst auch geh'a. «St Und kommst Du einst zu liegen, | Wo weht des Moders Duft, Wird's noch fich treue schmiegen An Dich in Deiner Gruft. — Und wer jetzt noch nicht kennet Da« Buch, dess Jnhaltsblatt Oft wen'ge Freuden nennet. Die es verzeichnet hat; Das oft bestimmt, zu tragen 3n fich nur Gram und Schmerz; Ich kann zu ihm nichts sagen, Als — leg' die Hand auf's Herz! (M. U.) Vffendurger FruchthaUe. Markt vom24 August 185 8. Frucht- Hattung. Eingeführt : Ausgestellt vom letzten Markt: Verkauft : Mittelpreis per Malter Bleibe» autz«. stellt: Malter. Malter. - Malter.' fl. kr. Mal«. Waizen. , . 20 100 20 11 100 Kernen . . . _ Halbwaizen. 3 11 3 8 38 11 Korn .... 2 — 2 1 8 7 _ Haber . . . 1 1 6 — — Gerste . . . 8 — 8 | 7 24 — Welsch körn . 34 — 111 -bH TUT Das Marttgericht. Ein Buch. Er hat der Mensch im Leben Ein Buch von seltner Art, Das einst ihm Gott gegeben. Als er geboren ward. Nicht kommt'S im reichen Bande Und gold'nen Schnitte vor, Kein Titel steht am Rande, Kein Preis und kein Autor. Du mußt es selbst Dir schreiben. Dies Buch, nach Deinem Sinn; Doch was Du schreibst, wird bleibe» Dein Leben lang darin. Das Buch kann Dich ergötzen, Wenn gut sein Inhalt ist, Doch schmerzlich auch verletzen, _ Wenn's Schlimmes in fich schließt. Frucht - Mittelpreisr. Ein Malter Oberkirch j 19. Äug. Achern 24. August. i Gengenbach 19. Äug. fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen. 12 8 11 30 11 57 Kernen . 14 22 — — — — Halbwaizen .... l 9 10 — — 9 15 Fees. > _ — 4 52 — — Korn. 7 30 7 51 — — Gerste. \ o — — — — — Welschkorn. — — — — — Haber. 5 30 5 18 6 20 Die Fleischtaxe für de« Amtsbezirk Kork wurde vom 2l. d. M. an festgesetzt wie folgt: Das Pfund Ochsenfleisch 12 kr., Schweinefleisch 13 kr., Rind- und Mastkuhfleisch 9 kr., Kalbfleisch 10 kr., Hammelfleisch 11 kr. Verantwortlicher Redacteur: I. O t t e n i. — Druck »nd Verlag der Buchdruckerei von I. O t t e n i * © o b n.