er Ortemmer Hüte. Verkündigungs-Blatt für die Amts- und Amtsgerichts-Bezirke Gffenburg, Oberkirch, Rchern, Nheinbilchosv heim, Kork, Gengenbach, Haslach und Wotfach. jfä 16. Offenburg, den 25 . Februar 1862 . Bekanntmachungen. Kork. (Bürgermeisterwahl betreffend.) Nr. 1558. Holzhändlcr Georg Butz von Neumühl wurde als Bürgermeister für diese Gemeinde erwählt, von Großh. Kreisregierung bestätigt und heule als solcher verpflichtet, waS zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Kork, den 15. Februar 1862. Großherzogliches Bezirksamt. Frech. Offenburg. (Die Aufstellung eines Jagdaufsehers betr.) Nr. 1671. Für die Gemarkungen Fessenbach und Zell wurde Joseph Luchert von Zell als Jagdaufseher bestellt und heute verpflichtet, was hiermit veröffentlicht wird. Offenburg, den 22. Februar 1862. Großherzogliches Obera'mt. v. F a b e r. Rheinbisch o fshe im. (Verlaffenschaftseinweisung betr.) Nr. 618. Die Wittib des Andreas Lacker von Hohbün, Anna Maria geb. Sänger, hat um Einweisung in den Besitz und die Gewähr des Nachlasses ihres Ehemannes gebeten. Etwaige Einsprachen hiegegen sind binnen vier Wochen dahier vorzubringen. Rheinbischofsheim, den 21. Februar 1862. Großherzogliches Amtsgericht. Eisen. Oberkirch. (Erbvorladung.) Nro. 485. Zur Erbtheilung auf Ableben des Wittwers und Blechnermeisters Joseph Wolf von hier ist besten Sohn Baptist, welcher vor ungefähr 20 Jahren nach Amerika auswanderte, mitberufen. Da dessen Aufenthalt dahier unbekannt ist, so wird derselbe anmit aufgefordert, innerhalb drei Atonalen seine Erbansprüche bei der unterfertigten Behörde geltend zu machen, ansonst die Erbschaft lediglich Denjenigen zugewiesen werden wird, welchen sie zukäme, wenn der Borgeladene zur Zeit des Erbansalles nicht mehr gelebt hätte. Oberkirch, den 22. Februar 1862. Großherzogliches Amtsrevisorat. Al. Vogel. Rheinbischofsheim. (Erbvorladung.) Nr.805. Der vermißte Johann Müll, ehelicher Sohn des am 19. Januar d. I. verstorbenen Landwirths Johann Mull und der Maria geb. Düringer von Bodersweier, wird hiemit aufgefordert, seine Rechte an den Nachlaß seines genannten Vaters binnen drei Monaten dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Erbschaft lediglich Denjenigen würde zugetheilt werden, welchen sie zukäme, wenn er, der Vorgeladene, zur Zeit des Erbanfalls nicht mehr gelebt hätte. Rheinbischofsheim, den 20. Februar 1862. Grvßherzoglichcs Amtsrevisorat. Mayer. Aufforderung. Zur Fortführung und Ergänzung der Grundstückspläne der Gemarkung Weier wird hiemit Tagfahrt auf Mittwoch den 26. d. M. auf dem Rathhause dort anberaumt. Die Grundcigenthümer dieser Gemarkung werden hievon öffentlich in Kenntniß gesetzt und aufgefordert, über an ihrem Grundeigenthum seit 1. Februar 1857 vorgekommeuc Veränderungen die nach 8 5 der Verordnung Großh/ Finanzministeriums vom 3. Decbr. 1858 (Regierungsblatt Seite 507) vorgeschriebenen Handriste und Meßurkunden noch vor der Tagfahrt dem Gemeinde- rath in Weier zu übergeben, da sonst diese Materialien nach 8 7 gedachter Verordnung auf Kosten der betreffenden Grundcigenthümer beigeschafst würden. Offenburg, den 18. Februar 1862. Der Bezirksgeometer S e u f e r t. Aufforderung. Zur Fortführung und Ergänzung der Grundstückspläne der Gemarkung Rammersweier wird hiemit Tagfahrt auf Montag den 3. März d. I. auf dem Rathhause dort anbcraumt. Die Grundeigenthümer dieser Gemarkung werden hievon öffentlich in Kenntniß gesetzt und aufgefordert, über an ihrem Grundeigenlhum seit 1. März 1856 vorgekommene Veränderungen die nach 8 5 der Verordnung Großh. Finanzministeriums vom 3. Decbr. 1858 (Regierungsblatt Seite 507) vorgeschriebenen Handriffe und Meßurkunden noch vor der Tagfahrt dem Gemeinderath in Rammersweier zu übergeben; da sonst diese Materialien nach 8 7 gedachter Verordnung auf Kosten der betreffenden Grundeigenthümer beigeschafft würden. Offenburg, den 18. Februar 1862. Der Bezirks-Geometer S e u f e r t. Qu erb ach. (Aufforderung.) Die Grundeigenthümer hiesiger Gemarkung werden von der durch Bezirksgeometer Maier in Urloffen zur Fortführung der Grundstückspläne auf den 6. März in das Rathhaus in Querbach anberaumten Tagfahrt in Kenntniß gesetzt und aufgefordert, die nach 8 5 der Verordnung Großh. Finanzministeriums 140 vom 3- December 1858 (Regierungsblatt Seite 507) vorgeschriebenen Handrisie und Meßurkunden über im Grundeigenthum seit der Schlußverhandlung vom Jahr 1857 vorgekommene Veränderungen vor der Tagfahrt an den Gemeinderath dahier abzugeben, andernfalls dieselben auf Kosten der betreffenden Grundeigenthümer angefertigt werden. Querbach, den 20. Februar 1862. Das Bürgermeisteramt. Moser. v Obmann der Schlauchführer, beschaftlgt sich schon längere ! Zeit mit Anfertigung eines Apparates, der das Arbeiten in j einem bis zum Ersticken mit Rauch gefüllten Keller oder ' sonstigen Raume möglich macht, und es freut uns, dem l strebsamen Manne das Zeugniß geben zu können, daß er > die sich gestellte Aufgabe vollständig gelöst habe. Nachdem > vor einiger Zeit bereits im Kleinen eine Probe angestellt I worden war, wurden gestern Nachmittag im größeren Maaß- | stabe Versuche mit dem Apparate gemacht, welche sich glänzend bewährt und alle Anwesenden, namentlich die dazu geladenen Militär- und Civilbehorden unserer Residenzstadt, ! welche sich zahlreich dazu eingesunden hatten, überrascht und i befriedigt haben. Den mit Pech- und Schwefelrauch über und über gefüllten Kellerraum des Gerüstes der freiwilligen | Feuerwehr, an welchem alle Aus- und Eingänge sorgfältig verschlossen waren, um das Ausstromen des dicken Qualmes zu verhindern, betraten 6 mtt^ dem Apparate bekleidete ! Feuerwehrmänner und hielten ,,ch darin >6 Minuten auf. Dieselben konnte» sich frei und ungehindert bewegen, gaben von Zeit zu Zeit auf Signalanfragen mit ihren Signalpfeifen Antwort und versicherten beim Herauskommen, daß sie, wenn nothwendig, noch langer hätten aushalten können. Welch' großen Vorth ei! es gewährt, in einem mit Rauch und Dampf überfüllten Raume den Herd des Feuers aufsuchen zu können, um es dort zu ersticken, ist wohl nicht i nöthig, Sachverständigen gegenüber näher zu erörtern. Es ist auch bereits dafür von Hrn. Meß in Heidelberg ein Ap- > parat gefertigt, allem der von Hrn. Kühfuß erfundene hat 145 j außer vielem Andern die Vortheile voraus, daß er sehr billig und so einfach ist, daß ihn der Feuerwehrmann bequem mit sich führen und ohne große Vorbereitungen leicht und schnell anwenden kann. Wir sind deßhalb überzeugt, daß wenn Hr. Kühfuß, nachdem er sich für seine Erfindung hat patentiren lassen, damit vor die Oeffentlichkeit tritt, dieselbe ihrer Einfachheit und Zweckmäßigkeit wegen allgemein Anklang finden werde. Bereits wurde von den bei der Probe anwesenden Behörden, ja sogar von Privatpersonen ausgesprochen, daß sie den fraglichen Apparat sogleich anschaffen würden. Eine gleichzeitig mit der Bucher'schen Löschdose angestellte Probe hatte nicht den gehofften Erfolg; denn das Feuer, welches allerdings Anfangs gedämpft wurde, gerieth wieder in vollen Brand, als frische Luft zugelaffen wurde. E m m e n d i n g e n , 14. Febr. (Frbgr. Ztg.) Sichern: Vernehmen nach findet in hiefiger Stadt kommendes Frühjahr ein großes Musikfest, bestehend in einer Gesammt- production der Feuerwehr-MusikcorpS von Altbreisach, Emmendingen, Endmgen, Kenzingen und Lahr in der Stärke von 96 Mann, unter der Leitung des Hrn. Kapellmeisters Koch dahier, im Stuck'schen Garten statt. Hessen. Darmstadt,15.Febr. (Kö.Z.) Die gestrige Ausgrabung der Leiche der ersten Ehefrau Jacobp's fand in Gegenwart des Criminalnchters Brill, sowie der Sachverständigen in der ersten Assisenverhandlung (Dr. Weber und Pfannmüller und der Chemiker Winkler und Thiel) Statt, außer welchen noch verschiedene Aerzte privatim beiwohnten. Der Leichnam war außer den Knochen ziemlich verfault, obgleich ein Todtengräber nach seinen Erfahrungen die Leiche besser erhalten finden wollte, als manche von ihm nach 6 Zähren bestattete Leiche. Es wurde die Partie von der Brust bis zu den Beinen zur Untersuchung herausge- nommeu und soll sich hierbei ein Theil des Innern noch in jenem Zustande gefunden haben, daß ein Sachverständiger einen bestimmten Körpertheil mit Gewißheit entweder als Magen oder als Leber anerkennen wollte. Die öffentliche Meinung verlangt übrigens immer allgemeiner auch die Ausgrabung des ersten Ehemannes der vergifteten zweiten Ehefrau Jacobp's, des längst verstorbenen Metzgermeisters Rungeffer. Kurhcssen. Kassel, 17. Februar. Ueber die Steuer- crecution gibt die „Kassel. Ztg." (Regierungsorgan) eine Aufklärung, die aber nicht das Geringste „aufklärt", sondern das über diese Angelegenheit Mitgetheilte nur bestätigt. Zunächst erinnert das Blatt daran, „daß nach dem Gesetz vom 23. Sept. 1848 der Steuerbeamte geradezu auf die Eröffnung der Geldbehältniffe angewiesen ist", und fährt dann fort: „Wenn sich nun die dortigen (die „Kaff. Ztg " meint die Hanauer) Schlosser geweigert haben, dazu behülflich zu sein, so wird Niemand dieser Weigerung eine sonderliche Bedeutung beimeffen wollen, und es kann nicht auffallend gefunden werden, daß drei Mann der hiesigen Handwerker- Compagnie zu dieser Dienstleistung bei der Erecution verwendet worden find. So viel wir vernehmen, hat bisher etnr Betreibung nur bei ungefähr 50 Personen stattgesun- vcn, und es find davon nicht- etwa nur solche, welche die Steuern wirklich verweigert hatten, sondern auch eine nicht geringe Anzahl solcher Personen betroffen worden, die nur als Restanten in den Listen der Renterei ausgezeichnet waren, indem man sich in der Reihenfolge nach dem alphabetischen Register der Restanten überhaupt gerichtet hat. Die meisten Personen haben daher entweder sogleich oder nur nach einigem Widerstreben Zahlung geleistet; andere haben die Schlüssel zu ihren Geldbehältniffen aosgeliefert, und nur bei wenigen hat in Folge beharrlicher Weigerung die Geldkaffe eröffnet und der schuldige Betrag von dem Steuerbeamtcn daraus entnommen werden müssen- Da es bei einem Juwelier nicht gelang, dessen eisernen Geldschrank anfzuschlie- ßen, wurde bei diesem und ebenso bei einem Silberarbeiter, bei welchem baares Geld nicht vorgefunden wurde , zur Pfändung von Gold- und Silbersachen geschritten. Während dieser einzelnen Fälle wirklicher Erecution war übrigens Hanau weniger eine Stadt, in welcher die Steuern verweigert werden, als vielmehr, welche ihre Steuerpflicht auf's Eifrigste erfüllt. Wie schon mitgetheilt, ist der Andrang des steucrzahlcnden Publikums so stark gewesen, daß der Stadt- receptor nicht im Stande gewesen ist, die Geschäfte zu bewältigen. Wegen dieser Bereitwilligkeit, und weil die Beitreibung von nicht notorischen Stcuerverweigerern Beschwerden verursacht hat, soll dem Vernehmen nach die Fortsetzung der Beitreibung ausgesetzt worden sein, um eine unnöthig« Belästigung Wohlgesinnter zu vermeiden". Württemberg. Ulm, 15.Febr. Gesternereignetefichin Reu-lllm ein tragischer Todesfall. Die zwei Major« der daselbst in Garnison befindlichen bayrischen Jnfanteriebatail- lone ritten miteinander zum Ererciren hinaus, als der Eine in Folge einer plötzlichen bäumenden Bewegung seines Pferdes zu Boden stürzte. Hierüber crschrack der Andere so sehr, daß er sich alsbald unwohl fühlte, vom Pferde stieg, und ein benachbartes Haus betrat, wo er bald darauf den Geist aufgab. Der vom Pferd Gestürzte dagegen trug nicht die geringste Beschädigung davon. Der auf so unverhoffte Weise aus dem Leben Geschiedene ist Hr Major Ritter von Brentano-Maretto. Oesterreich. Wie«, 7. Febr. Der Wafferstand ist sehr gesunken und man athmet hier wieder freier. Da über 4000 Menschen durch die Ueberschwemmung obdachlos geworren und zumeist um ihre ganze Habe gekommen sind, bedarf der Nothstand keine Beschreibung; cs geschieht für sie von Seiten der Behörden und der Privatwohlthätigkeü alles nur Mögliche. Frankreich. Straßburg. 13. Febr. Durch die so eben vom Senate genehmigte Rentenumwandlung ist unsere Stadt zu einer Nachzahlung, mit andern Worten: zu einem Darleihen von 66,000 Fr. gezwungen. Wir sagen gezwungen, denn bekanntlich dürfen in unserem Lande die Gemeinden und öffentlichen Anstalten ihre Staatsrenten niemals verkaufen, um ihr Geld in anderer, wenn auch viel vortheil- hafterer Weise anzulegen: eine kostspielige Beschränkung, wenn man an die langsame, aber ßätige Entwerthung des Geldes denkt. Auch klagt unser Kurier bei dieser Gelegenheit auf's Reue darüber, wird aber wohl schon deßhalb nichts damit erreichen, peil di« Regierung begreiflicher Weise Alles möglichst an sich zu fesseln sucht, und darum vor einigen Jahren sogar die Absicht hatte, die Wohlthätigkeitsanstalten im Lande zur Anlage ihres ganzen Vermögens in Staatspapieren zu zwingen. Paris, 18. Februar. (B. L. Z.) In der gestrigen Senatsitzung wurde der Adreßentwurf vorgelesen; der Schluß derselben lautet vollständig wie folgt: „Sire, mit den auswärtigen Kabincten find ihre Beziehungen freundschaftlich und vertrauend; bei uns athmet Alles Friede, Alles strebt nach nützlichen, fruchtbaren Unternehmen, welche der Krieg nur gefährden könnte. Dies mußte den hohen Gästen auffaüen, deren Besuche von Herzlichkeit zeugen: dies geht aus allen inneren Bewegungen hervor, in welchen unsere Thätigkeit sich entwickelt. Frankreich und sein Herrscher wollen nur in der Nähe gesehen sein, um in ihrer loyalen Liebe der Eintracht beurtheilt zu werden. Auch find wir nur in Streit mit der Barbarei, die sich gegen das Völkerrecht auflehnte. Unsere Land- und Seesoldaten ließen dies China und den äußersten Orient bereuen. Auch Mexiko wird bald die verdiente Züchtigung für sein unwürdiges Verfahren erhalten. Möge die mit Spanien und England vereinbarte Expedition kräftig verfolgt werden können durch die gemeinschaftliche Eintracht der dr« Mächte und der Gerechtigkeit, unseren Mitbürgern und unseren Nationalinte- reffen volle Genugthuung werden! Näher bei uns, auf jenem Boden Italiens, welche unsere Waffen vom fremden Joche befreiten, dauert ein schmerzlicher Streit fort, welcher die Geister theilt und die Gemüther beunruhigt. Die diplomatischen Actenstücke, welche in dieser Beziehung den großen Staatskörpern mitgetheilt wurden, bewiesen uns, wie recht und zeitgemäß das Vertrauen war, welches der Senat in Eure Majestät setzte. Indem Ihre Regierung den internationalen Anforderungen nachgab, hat sie die Interessen des Katholicismus nicht aus den Augen verloren, und E. Maj. übten mit eben so viel Loyalität als Klugheit jene Politik, zu welcher Sie sich laut bekannten und tue, in der Adresse von 1861, die völligste Zustimmung des Senats erhielt. Sire, Sie werden in Ihrem Werke der Betchützung und der 146 Versöhnung beharren, wie wir heharren in unserem Vertrauen und in unserer Ueberzeugung. Ohne Zweifel werden Sie, wie wir, lebhaft bedauern, noch bald auf Hast und unmäßige Ansprüche, bald auf Widerstand oder Unbeweglichkeit zu stoßen. Aber Ihre Rathschläge find in der Weisheit, und man darf nicht müde werden, zu sagen, da, daß große Werke der Ruhe und der Mäßigung bedürfen, dort, daß die gerechteste Sache verliert durch ein absolutes Weigern un- vcreinbarlich mit der Führung der menschlichen Angelegenheiten. Sire, Gew. Matz, die nach Außen so edel die Rolle der Vermittelung übernahm, hat ein Anrecht, nach Innen die Aussöhnung der Geister zu erwarten. Das Partcigeschrei verstumme denn vor dem Vertrauen der Nation; die Politik der legitimen Interessen bleibe siegreich über Das, was übrig ist, von der Politik der Leidenschaften. Die erste, welche die Ihrige ist, führt das Land von Fortschritt zu Fortschritt. Die zweite, die nur zu sehr obherrschte in der Vergangenheit, könnte uns nur schwächen und aufhalten. Sie wird der Senat niemals zum Leitfaden nehmen und wir werden nicht vergessen, daß wenn die Freiheit nur ernst ist in der Unabhängigkeit, sie nur dauerhaft ist in der Mäßigung. Bekanntmachungen. Dicrsheim. (Accordversteigcrung.) Montag de» 3. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, wird auf dem Rathhause hier die Herstellung zweier steinernen Landfesten und eines Mittelpfeilers mit Materiallieferung zum Neubau einer Brücke über den hiesigen Mühlbach gleich oberhalb der hiesigen Mühle öffentlich in Accord gegeben. Der Gesammtanschlag dieser Arbeiten beträgt 372 st. 50 kr. Diersheim, den 22. Februar 1862. Das Bürgermeisteramt. Stephan. —» • Frische Sendung neue holl. Häringe Vie Füßchen von 50 Stück ä fl. 2. Vs „ „ 100 „ ä fl. 4. V« „ .. 250 . 4 fl. 8. Vs ., Milchner ä fl. 5. ferner Nürnberger Echsenmaul Vü Füßchen fl. — 45 kr. V- „ fl. 1.24 kr. und neue gute Stockfische ä 10 kr. per Pfund zu Diensten bei Mar Wenk in Offenburg. Offenburg. (Pferdverkauf.) Landwirth Jos. Link hat einen neunjährigen Rothschimmel - Walach wegen Mangel an Platz zu verkaufen, und kann auf Probe gegeben werden. Offenburg. Kleesamen ist zu haben in der Mehl- und Victualienhandlung von M. Meyer. Offenburg. lZimmervermiethung.) Zwei Zimmer sind zu vermiethcn in der Korngaffe Nr. 30- N u ß b a ch, Amts Oberkirch. (Geld auszuleihen.) Vom hiesigen Heiligenfond können 1400 fl. zu 4 pCt. gegen gesetzliche Versicherung dargeliehen werden. Rechner Bernh. Kirn. Offen bürg. (Geld auszuleihen.) Es sind 1100 fl. zu 4 Procent auszuleihen — von wem? sagt der Herausgeber dieses Blattes. ♦ rr Guten Fruchtschnapps Welschkornschnapps . Hefenschnapps . Trappenwasser . Zwetschgenwasser Fein altes Kirschenwaffer Mannheimerwasser . Kümmel .... Franz-Branntwein, l Cognac ! billigst. Magenbitter ) Ovigc Preise sind bei Abnahme von mindestens 10 Maas verstanden. Max Wenk in Offenburg. a s rr « w . 20 kr. per Maas. . 24 kr. . 40 kr. . 32 kr. . 36 kr. fl. 1. 12 kr. . 32 kr. ,, . 36 kr. Unterharmersbach. (Geld auszuleihen.) Bei Joseph Heitzmann in Unterharmersbach liegen 2300 fl. Pfleggeld gegen gesetzliches Unterpfand zum Ausleihen bereit. Ortenberg. (Geld auszuleihen.) Georg Lehmann in Ortenberg hat 300 fl. Pflegschaftsgcld auf Versicherung auszuleihen. M a i s e n b ü h l. (Geld auszulcihen.) Karl Huber in Maisenbühl hat 1900 fl. Pflegschastsgeld gegen gute Versicherung zum Ausleihen parat. Griesheim. (Geld auszuleihen.) Vom hiesigen Armenfond können 150 fl. zu 4-/2 °/° gegen gesetzliche Versicherung dargcliehen werden. Rechner Falk. Altenheim. (Geld auszuleihen.) Almosenrechner Anselm hat 500 fl. gegen gesetzliche Versicherung aus- zuleiheu. Wffenburger Fruchthaüe. Markt vom 22. Februar 1862. Frucht- Gattung. I Eingeführt. Aufgestellt v. letzten Markt. Verkauft. Mittel- j preis per! Centner Centner Centner ! Centner» fl. kr. Waizen . . . 378 — | 378 7 15 Kernen . . . — — i - — — valbwaizen 74 — ! 74 6 36 Korn .... 17 17 6 Haber. . . . 24 — 24 4 36 Gerste . . . 71 — 71 4 40 Welschkorn. 9 9 4 58 573 Bleiben ausgestellt. Centner Das Marktgericht. Frucht - Mittelpreise. Ein Centner Oberkirch 20. Febr. Achern 18. Febr. Gengenbach 20. Febr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen .... 7 4 7 30 7 37 Kernen. 7 39 7 36 Halbwaizen . . 6 25 — — 6 30 Fees. 5 44 Korn. — — 6 6 5 18 Gerste. — — — Welschkorn. . . 5 24 — — — — Haber ..... 4 7 4 11 4 12 Verantwortlicher Redactenr: I. O t t e n i. - Druck und Verlag der Buchdruckern von I. O t t e n i