Der GrtLMuer Hole. Verkündlglmgs - Blatt für die Amts- und Amlsgerichts-SezirKe Vffenburg, Oberkirch, Sichern, Nhembischofs- heim, Kork, Gengenbach, Haslach und Wolfach. M 96. Offenburg, den 2. December . 1862. Amtliche Generalverfügungen. Offendurg. (Die Conscription pro 1863 bctr.) Nro. 9869. Die Aushebung der ConscriptionSpflichtigen pro 1863 ist auf Donnerstag den 18. December d. I-, Morgens 8 Uhr, im Amthause dahier angeordnet, wobei sämmtliche Pflichtigen deS Amtsbezirks bei Vermeidung der gesetzlichen Folgen de- Ausbleibens zu erscheinen haben. Offendurg, den 28. November 1862. Großhcrzogliches Oberamt. v. Fader. Michael-. Oberkirch. (Die Conscription für 1863 betr.) Nr. 8009. Zur Rekrutenaushebung pro 1863 für daS ConscriptionSamt Oberkirch ist Tagsahrt auf Montag den 22. December, früh 8 Uhr, im Saale des Gasthauses zur Linde dahier angeordnet. Die Bürgermeister des Bezirks werde» auigesordert, dies den Pflichtigen zu eröffnen, Bescheinigung hierüber alsbald anher eiuzusenden. und i» der Tagsahrt selbst in der bisher üblichen Weise pünktlich zu erscheinen. Oberkirch, den 28. November 1862. Großherzogliches Bezirksamt. R e n cf. Bekanntmachungen. Offenburg. < Fahndung.) Nro. 12,276. Am 11. b. M. wurde aus einer Behausung zu Altenheim eine neu- silberne Taschenuhr, s. g Spindeluhr, im Werth von 6 fl , entwendet, welche ein weißes Zifferblatt, darauf römische Zahlen und messingene Zeiger hat. An derselben befand sich eine fußlange messingene Kette nebst zwei Schlüsseln von gleichem Metall. Wir bitten um Fahndung auf den Thäler und das Entwendete. Offenburg, den 27. November 1862. GroßherzvglichcS Amtsgericht. Offenburg. lVerkassenschaftSeinweisung.) Nr. 12,250. Bezüglich aus diesseitige «unorderung vom 20. Oclober d I. Rr. >0,526 und da innerhalb der anberaumten Frist keine Einsprache erhoben wurde, wird die Wiltwe des verstorbenen Drehers Jakob Burg von hier, Barbara geb. Diener, in Besitz und Gewähr der Bcrlaffenschaft ihres Ehemannes «»gewiesen. Offendurg, den 26. November 1862. Großherzogliches Amtsgericht. Sieb. Oberkirch. (Urtheil.) Nr. 5104. In Sachen der Ehefrau deS Joseph Roth, Justina geb. Maier, von Oppenau, Kl., gegen ihren Ehemann Joseph Roth von da, Bell., Vermögeiisadsoiiderung betreffend, wird auf gepflogene Verhandlung zu Recht erkannt: Es sei dem Begehren der Klägerin statizugeben, und demgemäß ihr Vermögen von dem des Ehemannes abzusondern , unter Versällung deS Beklagten in die Kosten des Verfahrens. V. R. W. So geschehen, Oberkirch, den i9. November 1862. Großherzogliches Amtsgericht. Bohm. Kork. (Aufforderung.) Nr. 8897. Christian Kreß von Helmlingen, zur Zeit im Staate Illinois in Amerika wohnhaft, hat um nachträgliche Auswanderungserlaubniß nachgesucht. Etwaige Ansprüche an denselben sind in der auf Mittwoch den 10. December d. I., Vormittags 9 Uhr, anberaumten Tagfahrt dahier anzumelden, widrigenfalls dem Gesuche entsprochen würde. Kork, den 24. November 1862. , Großherzogliches Bezirksamt. O st n e r. Offenburg. (Zahlungs-Aufforderung.) Die Rückstandschuldner zur Stadt-, Pfarrzchnt-, Gewcrbschul- und Sparkasse werden aufgefordert, innerhalb 8 Tagen Zahlung zu lersten, da nach Ablauf dieser Frist gerichtliche Betreibung erfolgen muß. Offendurg, den 29. November 1862. Der Äemeindevorstand: Der Rechner: Schaible. Eisinger. Offenburg. (Bürgergabholz betr.) Zur Verloosung des Vürgergabholzes pro 1863 — in je V- Klafter erlenem, bezw. birkenem Holze und je 100 gemischten Wellen bestehend — ist Tagfahrt aus Donnerstag den 4. December d. I., Vormittags von 8—12 und Nachmittags von 2—6 Uhr, in der Stadtverrechnungskanzlei dahier angeordnet, und werden die bezugsberechtigten Bürger und Bürgerswittwen mit dem Bemerken hierzu eingeladen, daß für je J / 2 Klafter Erlenholz und 100 Wellen der Betrag von 4 fl., und für je Vr Klafter Birkenholz und 100 Wellen der Betrag von 5 fl. zu bezahlen ist, ferner die Zahl der Erlenholzloose 370 und jene der Birkcnholzloose 160 beträgt. Offendurg, den 26. November 1862. Der Gemeinderath. Schaible. Wolfach. (Jagdverpachtung.) Die Do- mainenfagd auf der Gemarkung Rippoldsao wird am Dienstag den 9. December ds. Js., Nachmittags 2 Uhr, im Badwirthshause in Rippoldsau auf weitere 6 Jahre, mit dem 1. Februar 1863 beginnend, verpachtet. Hiezu werden pachtfähige Jagdliebhaber eingeladen. Wolsach, den 29. November 1862. Großherzogliche BezirkSforstei. Afal. Aufforderung. Zur Fortführung des Lagerbuches und Ergänzung der Grundstückspläne in der Gemarkung Schutterwald wird hiemit Tagfahrt auf Mittwoch den 10. December auf dem dortigen Rathhause anberaumt. Die Grundeigen- thümer dieser Gemarkung werden hievon öffentlich in Kennt- niß gesetzt und aufgefordert, über an ihren Grundstücken seit 6. Juni 1859 vorgekommene Veränderungen die nach tz 5 der Verordnung Großh. Finanzministeriums vom 3. Decbr. 1858 (Regbl. S. 507) vorgeschriebenen Handriffe und Meßurkunden noch vor der Tagfahrt an den Gemeinderath in Schutterwald abzugeben, da solche sonst auf ihre Kosten neu angefertigt würden. Offcnburg, den 29. November 1862. Der Bezirksgeometer S e u f e r t. \ Gams hurst. (Jagdverpachtung.) Da bei der heutigen Verpachtung der Jagd hiesiger Gemarkung der Schätzungspreis ad 600 fl. nicht völlig erreicht wurde, so hat man Tagfahrt zur zweiten und letzten Steigerung aus Donnerstag den 11. De- rember d. I., Vormittags 10 Uhr, anberaumt, wozu die Liebhaber mit dem Bemerken höflich eingeladen werden, daß der Zuschlag erfolgt, wenn das höchste Gebot auch unter dem Anschlag verbleiben würde. Gamshurst, den 28. November 1862. Das Bürgermeisteramt. Rummel. Allgeier, Rathschrbr. Kork. (Jagdverpachtung.) Die Gemeinde Kork läßt am Montag den 15. December d. I., Nachmittags 2 Uhr, die Ausübung der Jagd auf circa 2800 Morgen für drei Jahre, nämlich vom 2. Februar 1863 bis dahin 1866, auf dem Rathhause dahier öffentlich versteigern; wozu man die Liebhaber einladet. Kork, den 27. November 1862. Das Bürgermeisteramt. Gerold. Kappelrodeck. (Papiermühle-Versteigerung.) In Folge richterlicher Verfügung werven der Albertine und dem Hermann Jäger von hier eine zweistöckige Behausung mit Papiermühle, angebautem Wagen- und Holzschopf nebst Schweinställen, sodann besonders stehende Scheuer und Stallung mit geschlossener Hofraithe, 1 Viertel Garten und Vr Viertel Wiesen; Alles beisammen dahier am Acherbach liegend und geschätzt zu. 6000 fl. ferner: der Albertine Jäger allein: 2 Vrtl. 1 Rth. Acker und weitere x h Vrtl. Acker, zusammen geschätzt zu . 600 fl. bis Mittwoch den 24. December d. I., Vormittags 9 Uhr, aus dem Rathszimmer dahier öffentlich versteigert, wobei der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn der Schätzungspreis oder mehr erreicht wird. Kappelrodeck, den 21. November 1862. H e ck m a n n, Notar. Liegenschafts-Versteigerung Kaufmann Wilhelm Bodcnheimer in Offenburg läßt Dienstag den 9. December, Nachmittags 1 Uhr, im Wirthshause m Schönberg bei Gengenbach das von Karl Rehm dorten erworbene Hofgut in schicklichen Loosabtheilungen aus mehrere Jahrestermine zu Eigenthum öffentlich versteigern. Die Liegenschaften bestehen 1) in Parcellen: ca. 8 Morgen wässerbare, ebenliegende Wiesen, „5 „ Ackerfeld, „ 32 ,, theils Tannen-, thcils Buchenwald, „ 13 Haufen Reben; 2) l» dem geschlossenen Hofgut, enthalten» 10 Morgen Ackerfeld, 10 „ Wald, 12 Haufen Reben, 8 Morgen Wiesen; wozu die Liebhaber höflich eingeladen werden. O e n s b a ch, Amts Achern. (Pferde- und Fuhrgeschirr-Versteigerung.) Der Unterzeichnete läßt am Donnerstag den 4. Deccm- ber d. I., Morgens 9 Uhr, in seiner Behau- ' sung nachbcschriebene Fahrnisse gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigern: 1 Schwarzschimmel-Stute, 10 Jahre alt, 1 Schwarzschimmel-Wallach, 6 Jahre alt, 1 schwarzbraunen Hengst, 2 Jahre alt, 1 Kohlfuchs-Stute, 1 Jahr alt, 1 ausgerüsteten Bauernwagen, Pflug und Egge, 2 neue englische Pferdekummete nebst sonstigem Pferde-« geschirr, sodann eine gute große Hanfbreche. Oensbach, den 27. November 1862. Nikolaus Bär. Offenburg. (Anzeige.) Mannheimer Dürrfleisch, das Pfund zu 28 kr., sowie feine abgelagerte Cigarren sind zu haben bei JR. Jlteier, Victualienhättdler. Anzeige. Zwei neue kupferne Pumpen, eine Maisch-Druckpumpe und eine Weinpumpe (Handspriße), für deren Solidität garantirt wird, ferner vorräthige Brennkeffel von 30 bis 50 Maas und sonstige Kupfer- und Mesfing- waarcn empfehle ich unter Zusicherung billiger Preise zur geneigten Abnahme. Lahr., den 27. November 1862. Johann Streißguth, Kupferschmied neben dem Rathhausc. Nachricht. Wir finden uns veranlaßt, zu veröffentlichen , daß Augustin Scheerer von Zunsweier (vulgo Hafner) zu denjenigen Fuhrleuten nicht gehört, deren wir uns zum Versandt unserer Hagenbacher und Diersburgcr Steinkohlen bedienen, und daß demselben aus unfern Gruben keine Kohlen verabfolgt werden. Der Geschäftsführer der Stcinkohlcnbergwerks- gesellschaft von Offenburg: Mar Wild. Portraits auf Stein und Papier. Da mehrfache Nachfrage» nach mir geschehen sind, so beehre ich mich, hiemit anzuzeigen daß ich meinen Aufenthalt in hiesiger Stadt genommen habe, und empfehle mich im Lithographiren und Zeichnen nach der Natur, nach Oel- gemälden und nach Photographien (nach Belieben vergrößert), und bin auch bereit, von hier aus entfernte Aufträge au- zunehmen. A ch e r n, den 26. November 1862. I. Lohmüller, Portraitcur. O b e r k i r ch. (Kirschcnwaffer-Verkauf.) l862er Kirschenwasser, reine Waare, ü 1 fl. 36 kr. per alte Maas, ist zu verkaufen. — Näheres bei Hrn. Schloffermeistcr D r o l l dahier. Zwei Schuhmachergesellen können sogleich eintreten bei Schuhmachermeister O ß w a l» in Oberkirch. Rechte Holländer Häringe » 3 kr. per Stück bei k'srä. Hölzlin jr. 953 Weihnachls-ÄusAeltung von Kin-erspielwooren aller Arten Lei Carl Debold in Offenburg. ZWMLLM^L^L -ZW ÄWTWEWEWiI Geschäfts-Eröffnung und Empfehlung. Unterzeichnete machen einem hohen Adel und geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß sie auf hiesigem Platze ein Schneider-Geschäft nebst Kleider- Vtagazin errichtet haben. Die Eleganz und Solidität unserer Arbeit sowie unserer Stoffe werden das uns geschenkte Zutrauen rechtfertigen. Unser Local befindet fich im Hause des Herrn I e n e w e i n , dem Gasthause zu den Drei Königen gegenüber. Offen bürg, den 26. November 1862. Chr. Grimm 8 Comp. fit Wohnungs - Veränderung. Möbel-Magazin von Leopold Armbruster, Tapezier. Einem hohen Adel und geehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich das Local von jetzt an in die Sterilstraße in das Haus des Herrn Simon Anselm ent Nro. 220 verlegt habe. Indem mern Lager mit allen verschiedenen Möbeln, als Canapees, Fauteuils, Stühlen, Eommoden, Chiffoniers, Glas- und Spiegelschränken, Bettstatten u. s. w., auf's Beste affortirt ist, so bitte ich, das mir bisher geschenkte Zutrauen auch ferner zu ertheilen; besonders empfehle ich auf bevorstehende Weihnachten zu geeigneten Geschenken eingelegte Nähtischchen, Damen - Fauteuils u. s. w. Offenburg, den 24. November 1862. Ossenburg. (Anzeige und Empfehlung.) Durch verehrlicken Beschluß Großh. Oberamts Offenburg vom 22. November lausenden Jahrs Nr. 9735 ermächtigt, habe ich in hiesiger Stadt ein öffentliches GefchäftS- burcau errichtet. Indem ich dieses hiemit zur Anzeige bringe, empfehle ich mich zur Besorgung aller die Competenz eines solchen Geschäftes nicht überschreitenden Angelegenheiten. I. P. Dewerth. ^ Ossenburg. sWohnungsveränderungs - Anzeige.) Ich bringe zur Kenntnißnahme meiner Geschäfsfreunde, daß ich meine Wohnung in das Haus des Herrn Joseph N on n >n der Hauptstraße verlegt habe. I. Hofer, Rechtsanwalt. Noßhaar liefert in bester Waare: Ferd. Hölzlin jr. Künftigen Freitag den 5. December frische Schellfische bei Joseph Nattiany jr. iu Offenburg. Offenburg. (Kapitalantrag.) Gegen gute Bürgschaft sind 1000 fl. sogleich und bis io Februar 3000 fl. zu haben. H. Berger. Ohlsbach. (Lehrlings - Gesuch.) Bei Schustermeister PiuS Steiner in Ohlsbach kann ein junger Mensch bis künftige Weihnachten in die Lehre treten. Offenburg. (Wohnungsvermiethung.) Bei Glasmacher Meier ist der obere Stock mit 5 Zimmern und sonstiger Zugehörde auf Weihnachten zu vermiethen. Krast-Malz-Brust-Zucker gegen Husten und Heiserkeit and zum Versüße» des Thees rc. allein zu haben bei -ferd. Hölztin jr. Offenburg. (VerlorenerHund.) LetztcnSamStag ist in hiesiger Stadt ein schwarzer kleiner Hund. weiblichen GeschlewtS, (f. g. Rattenfänger) , mit wolligen Haaren und einem Schnauzbart, welcher auf den Ruf „Schnauz" geht, abhanden gekommen. Wer denselben gegenwärtig besitzt oder Auskunft über solchen ertheilen kann, wolle dies im Comptoir dieses Blattes oder im Gasthaus zum Ochsen anzelgen. Offenburg. Kost für einen Herrn in Nr. 149 ver Gcrbergafse und ebendaselbst ist ein Mansardzimmer mit Bett zu haben. Feinste Damenstiffelletten von schwarzem Filz mit Sohlen und Absätzen bei /erb. MM jr. Obcrkirch. (Zurückgelaffener Mantel.) Vor kurzer Zeit ist in meinem Hause ein Tuckmantel liegen geblieben. Der rechtmäßige Eigenthümcr wolle sich an den Unterzeichneten wenden. S ch ü l l y, Ochsenwirth. Offenburg. (Zimmervermiethung.) In Nro. 80 b. au der Bahnhofstraße im zweiten Stock ist ein schön möd- lirtcs, heizbares Zimmer, sogleich beziehbar, zu vermieihen. Cigarren. Bei Bierbrauer Huber in Achern ist eine Parthie abgelagerte, getigerte Java mit Pfälzer-Einlage billigst zu haben. Ebenderselbe hat ein schönes französisches Billard sammt Zugehör zu einem annehmbaren Preis abzugeben. C»p«ek«»8 («träum- LZIlädchmhauOm) aller Art billigst bei Ferd. Hölzlin jr. Zunsweier. (Geld auszuleihen.) Der hiesige Kir- ckenfoud hat 400 fl. zu 4«/« auf gesetzliche Versicherung auS- zuleihen. Rechner Ketterer. Uuterentersback. (Geld anszuleihen.) Johann Braun in Unterentersback hat ungefähr 200 ff. PflegschaftS- geld auf gerichtliche Versicherung zu 4% anszuleihen. Offenburg. (Köchingesuch.) Eine solide tüchtige Köchin wird für eine Herrschaft auf Weihnachten gegen gute» Lohn gesucht durch das öffentliche Geschäftsbureau voa I. P. Dewerth. «fertige Hemdm und Chemisetten in Auswahl billigst bei Ferd. Hölzlin jr. Offenburg. (Zimmervermiethung.) Ein möblirtes Zimmer für einen ledigen Herrn ist zu vermiethen, und wird auf Verlangen auch Kost abgegeben. Näheres durch das öffentliche Geschäftsbureau I. P. Dewerth. rLWWBBSBQL Den I I. und 12. Decemder ». c. Große Staatsgcwinne-Verloosung mit Treffern von fl. 175,000, 105,000, 70,000, 35,000, 17,500, 14,000, 10,500 , 5250 , 4500 , 3500, 1750, 1000, 700 rc. rc. ES kommen 17,9000 Gewinne zur Verthcilung. Ganze Loose kosten 7 fl., Halbe 3 fl. 30 kr. oder 2 Thlr., Viertel 1 fl. 45 kr. oder 1 Thlr Pläne und Ziehungslisten gratis. Die Gewinne werden sofort nach Entscheidung ausbezahlt. B. Grünebaum in Frankfurt a. M., Paradcplatz 1 und Steinweg 2. >0000000« Ortenberg. (Geld auszuleihen.) Bartholomä Frei in Ortenberg hat 400 fl. Pflegschaftsgeld auszuleihen. Todesanzeige und Danksagung. i Am 23. dieses Monats wurde mir mein Soh» Alexander, Braumeister zur Schütte dahier, nach 17tägigem Leiden unerwartet schnell durch den Tod entrisse». Von diesem unersetzlichen schmerzlichen Verluste setze ick auswärtige Freunde und Bekannte mit der Bitte um stille Theilnahme in Kenntniß. Zugleich spreche ich allen Denjenigen, welche die irdische Hülle meines unvergeßlichen SohneS zur Ruhestätte begleiteten, insbesondere dem hiesigen verehrlichen Feuerwehr- und Musik- Corps meinen tiefgefühlten Dank hiefür aus. Hiermit verbinde ich noch die Anzeige, daß ich das Geschält dcS Verstorbenen fortbctreibe. und bitte um fernere« Wohlwollen. Wolfack, den 26. November 1862. Franz Joseph Krausdeck's Wittwe, zur Schütte, im Namen der Hinterbliebenen. Am 1!. und 12. Decemder 1862 beginnt die Ziehung der Braunschweiger großen, vom Staate garantirten Kapitalien-Verlaosung. Haupttreffer 100,000 Thaler, außerdem 17,900 Gewinne im Gesammtbetrag von einer Million und 73,200 Thaler. Original-Loose, Ganze ä 4 Thlr. Preuß. Court, oder 7 fl. — kr. rheinisch, Halbe Viertel „ 1 „ 3 fl. 30 kr. „ 1 fl. 45 kr. sind unter Versicherung gewissenhafter und verschwiegenster Bedienung zu beziehen durch Eduard Schneider, Roßmarkt 12, Bank- und Wechsel-Geschäft in Srantfnrt am Mai» NB. Pläne und Auskunft gratis auf frankirte Anfragen. 955 •«OHOHCMlOtlOMQMOflOMOMOMOHOHOMOMOHOtQ 8 Neue, bedeutend vermehrte, | f große Geldverloosung f 0 von g l 2 Mi«. 700,000 Matt, z Ö in welcher mir Gewinne gezogen werden, - garantirt und beaufsichtigt von der 8 Staats-Regierung. 8 Unter ] 7,900 Gewinnen befinden sich Haupttreffer Ü ... ...» ne« /mn itftftnn < aa nnA cn aaa S Ö von Mark 250,000, 150,000, 100,000 , 50,000 , 2mal 0 25,000, 2mal 20,000, 2mal 15,000, 2mal 12,500, 2mal 10,000, 1 mal 7500, Imal 6250, »mal 5000, 6mal 3750, - Imal 3000 , 85mal 2500 , 5mal 1250, 105mal 1000, 5mal 750, I30mal 500, 245mal 250 re. re. 1 ganzes Originalloos kostet 4 Thaler Pr. Crt. 1 halbes ditto „ 2 „ „ „ • 2 Viertel-Originalloose „ 2 „ „ „ ft Beginn der Ziehung den fl. f. M. Dccember. 5 Nur um der verstärkten Nachfrage zu ge- _ 8 nügen, ist neben Vergrößerung des Gewinn- A g Capital» die Lovsenanzahl vermehrt, ohne den « » Preis derselben zu erhöhen. » Unier meiner allbekannten und beliebten Ge» 6 schäflS-Devise: „6otte8 Segen bei Cohn!“ wurde am 2. Mai d. I. zum l7tenmale, am 25, Juli 8 8 ö 8 ö 8 8 8 8 Z 1V1UVI um v. yj‘ i MM* « 6 d. I, zum I8tenmale das größte Loos, so wie g E _ ...t. : - -3 40 v <\ v«*. 2 9 neuerdii gs am 10. Sept. d. I. der größte Hauptgewinn, bei mir gewonnen. 8 Auswärtige Aufträge mit Rimessen oder gegen 5 - Postvorschuß, selbst nach den entferntesten Gegenden, * 8 führe ich prompt und verschwiegen aus, und sende 8 g amtliche Ziehungsliste« und Gewinngclder so- F * fort nach Enllcheivung zu. - Laz. Sams. Cohn, i Banqui:r in Hamburg. ^ 8 8 8 . Schon am 11. und 12 . Decbr. l.I. . beginnt die Gewinn-Ziehung der vom Staate gar an- lirten großen Geld - Bevloofung mit Treffern von Rih 100,000 , 40.000 , 20,0l)0, 10.000, «000, 6000 . 5000 , 4000 , 3000 , 2000 -c. rc, bis 12 Pr.-Crt. niedrigster Gewinn. Sämmiliche Loose, die in den bevorstehenden Ziehungen dir zum >9. März k. I, gezogen werden, müssen unfehlbar Treffer erhalten, da in diesen Ziehungen keine Rieten enthalten find. — Für bevorstehende Ziehung kostet V» Original-LooS fl. 1*/*, * - 3/r % gegen gesetzliche Versicherung dargeliehen werden. Rechner Vetter. Diebersbach, Amts Oberkirch. (Geld auszuleihen.) Die Gemeinde Dicbersbach hat 800 fl. zu 4 pCt. gegen gerichtliches Unterpfand oder sichere Bürgschaft auszuieiheu. Verrechner Huber. OdelSHofen. (Kapitalantrag.) Aus hiesiger Gemeindekaffe können 1000 fl. dis 1500 fl. ganz oder theil- weise gegen gerichtliche Versicherung auSgeliehen werden. Krieg, Gemeinderechner. Gengenbach. (Geld auszuleihen.) Amand Fäßler hat 500 fl. zu 4°/» gegen gute Bürgschaft in Commission auSzuleihcn. Tagesgeschichtliche Mittheilungen. Baden. Das Großh. Regierungsblatt Nr. 58 enthält eine allcrhochstlandesherrliche Verordnung, die Rekrutenquote für 1863 betreffend. Darnach wird die für daS Jahr 1863 zur Ergänzung der Linie erforderliche Rekrutenquoie auf3736 Mann aus der betreffenden Altersklasse festgesetzt, wovou 3636 Mann zur gleichbaldigen Eintheilung und 100 Mann zur Reserve für das Jahr 1863 bestimmt sind. Nach der in demselben Regierungsblatt vom Großh. Ministerium deS Innern veröffentlichten Vertheilung der für das Jahr 1863 auszuhcbenden Ergänzungsmannschaft hat zu stellen: der ConscriptionSbezirk A ch e r n mit 237 Conscrip- tionSpflichtigen, 61 Mann; der Conscr.-Bezirk Gcngen- bach, mit 198 Conscr-Pfl., 51 Mann; der Conscr.-Bezirk Kork, mit 305 Conscr.-Pfl., 78 Mann; der Conscr.-Bezirk Oberkirch. mit 236 Conscr.-Pfl., 61 Mann; der Consr.- Bezirk Offenburg, mit 337 Conscr.-Pfl., 87 Mann; der Conscr.-Bezirk Wolfach, mit 250 Conscr.-Pfl., 64 M. Dasselbe Regierungsblatt enthält 5 Bekanntmachungen deS Großh. Handelsministeriums, die Erthciluna von Patenten auf 5 Jahre betreffend, und zwar an die Fabrikanten Schaffer und Budenbcrg in Buckau-Magdeburg für einen von ihnen erfundenen Meßapparat für Flüssigkeiten und einen Erhauster-Schornstein nebst Funkenfänger; de» Fabrikanten L. Protte in Bendeuvre (Aube) für die voll ihm erfundene Bereinigung einer Dreschmaschine mit einem rotirenden Rechen, einem Fvrtleitcr, einem Ventilator, einem Elevator und einem rotirenden Siebe in der durch die vorgelegte Zeichnung und Beschreibung nachgewiesencn Art; den I. Georg Brenner in Heidelberg für einen von ihm erfundenen Zimmerheizofen für Steinkohlen oder Coaks; den Heinrich Ricklcr von Immenstaad, Bezirksamts Ueber- lingen, zur Zeit in Offen bürg, für einen von ihm erfundenen Apparat, um die Entstehung von Kähnen auf dem Wein zu verhindern; den Fabrikanten Otto Kühnem«»» in Stettin für ein von ihm erfundenes Sprengpulver von neuer Zusammensetzung. 956 / — Den tu der Karlsr. Ztg. Nr. 282 enthaltene» Dienst- nachrtchtcn entnehmen wir, daß Sich Seine Königl. Hoheit der Großherzog unter dem 26. Nov. gnädigst bewogen gefunden haben, den Amtmann R e n ck in Oberkirch zum Ober- amtmann zu ernennen. Karlsruhe, 22. Nov. Dem Benehmen nach sollen vorerst 7 Kreisgerichte errichtet werden: Konstanz, Waldshut, Freiburg, Offenburg, Karlsruhe, Mosbach, Mannheim. Bekanntlich waren 8 solche Gerichte in Aussicht genommen und blieb sonach eine Vermehrung noch in Aussicht. In Konstanz, Freiburg, Karlsruhe und Mannheim würden Sitze von Appellationsscnaten sein. So wenigstens verlautete hier gestern und heute. — An der Vorbereitung der Civil- und Criminalproceßordnung für die ständischen Verhandlungen wird sehr lebhaft gearbeitet, und man bezeichnet es als den Wunsch des Justizministers, die ganze Organisation, wenn möglich, schon am 1. Juli 1863 in Wirksamkeit treten zu lassen. — Am 27. Nov. wurden in öffentlicher Sitzung des Großh. Hofgerichts zu B r u ch sa l die Geschwornen für die 4. Quartalfißung durch das Loos bestimmt, und befinden sich darunter: Ludwig Frick, Landwirth von Linr; Johannes Krämer, Landwirth von Altenheim; Emil Frhr. v. Schauenburg von Gaisbach; Joseph Doll, Gemeinderath von Op- pcnau; Nikolaus Roth, Landwirth von Kappelrodeck; Johann Wörter, Bürgermeister von Hofweier; Christian Feßler, Kaufmann von Offenburg; Ferdinand Jockerst, Bürgermeister von Bohlsbach. Karlsruhe, 27. Nov. (Karlsr.Z.) Seit dem Tage des Uebergaugs über die Bcrezina und des für die badischen Waffen so ruhmvollen Gefechts vor diesem Uebergange ist ein halbes Jahrhundert verflossen. Die badische Brigade, welche einen Theil des 9. Armeekorps bildete, stand an die- sem denkwürdigen Tage auf dem linken i feindliche») Ufer zwischen dem Flusse und dem Dorfe Weselowo. Der Feind rückte gegen diese Aufstellung mit mehr als dreifacher Ueber- legenheit vor, das Gedränge an den Brücken nahm mit jedem Augenblicke zu: eS war vorauszusehen, daß es dem Corps, selbst im glücklichsten Falle, nur gelingen würde, seinen Rückzug über den Fluß mit großen Opfern zu erkämpfen. In dieser kritischen Lage setzte die badische Brigade den feindlichen Angriffen einen unerschütterlichen Widerstand entgegen. Ihr Führer, General Markgraf Wilhelm von Baden, traf mit Ruhe und Entschlossenheit, wie in manchen früheren Gefechten, seine Anordnungen, und flößte den Truppen Vertrauen ein. Die Haltung war so vortrefflich, daß der Bertheidigung durch einen kräftigen Bajonettangriff Nachdruck gegeben werden konnte, und die Stimmung ward dadurch so gehoben, daß Verwundete bei diesem kühnen Vorgehen ihre Reihen nicht verließen. Das badische Husarcn- regiment machte mit einem sächsischen Dragonerregiment (zusammen noch 350 Pferde), unter dem Obersten v Laroche, eine Attaque auf ein feindliches Jnfanteriebataillon und nahm eS größtentheils gefangen. Feindliche Reiterangriffe und heftiges Gcschützfeuer entrissen aber dem tapfer» Regiment die Borthcile wieder und fügten ihm schwere Verluste zu. Das Regiment, im Anfang des Gefechts noch 200 Pferde stark, ging nur mit höchstens 50 mit dem Corps über die Berezina zurück Es war eine Gunst des Schicksals für dieses Regiment, in einem Feldzuge, iu welchem fämmtliche Cavallerie durch Mangel und Strenge des Klimas eine gewisse Auflösung vorauszuschen hatte, mit einer glänzenden Waffenthat unterzugehen, und durch seine Aufopferung die Rettung seiner Waffengesährte» zu erringen Die Anstrengungen des Feindes wurden durch den heroischen Muth der Truppen vollständig im Schach gehalten. Das feindliche Artilleriefeuer wirkte aber de» ganzen Tag über vernichtend gegen die vor der Brücke zusammengcdrängten Truppen, Pferde und Wagen. Die cinbrechrnde Dunkelheit nöthigte den Gegner, das Gefecht abzubrechen. Die Truppen des 9. Armeecorps bivouakirten auf dem Schlachtfelde. Die badische Brigade hatte 28 Officiere todt oder verwundet, unter Letzteren die Generale v Laroche und Lingg. Markgraf Wilhelm übernahm das Commando über sämmtliche Infanterie des Corps, welches während der Nacht auf der großen Brücke über den Fluß zurückging, wo es an manchen Stellen nur Mann für Mann geschehen konnte. Den badischen Truppen war es in dem Feldzuge von 1812 nicht vergönnt , ihre Tapferkeit durch glückliche Erfolge gekrönt zu sehen, sondern nur die gänzliche Vernichtung der großen Armee mit eigener Aufopferung noch einige Tage aufzuhalten und dann auf dem weiteren Rückzuge bis auf einen kleinen Rest zu Grunde zu gehen. Die Disciplin, die Kriegs- erfahrenheit der Officiere und Mannschaften und insbesondere ihr zuversichtliches Vertrauen zu dem erhabenen fürstlichen Führer sicherten den badischen Truppen, wenn auch nur eine kurze, doch ruhmvolle Theilnahme an den kriegerischen Ereignissen, welche die Welt mlt Staunen und Entsetzen erfüllten. Noch leben unter uns beiläufig 12 Officiere und Kriegsdeamte und etwa 150 Unterofficiere und Soldaten, welche am 28. Novbr. 1812 für die Ehre der badischen Waffen so tapfer und ruhmvoll gekämpft haben. Dem Vernehmen nach wurden die bedürftigen früheren Unterofficiere und Soldaten am heutigen Tage zum Gedächtniß an die glänzende Waffenthat, welcher sie anwohnten, mit einer angemessenen besonder» Unterstützung bedacht. Wenn wir bei diesem Anlässe unfern Mitbürgern diese Waffenthat der badischen Truppen in's Gedächtniß zurückrufen, so erfüllt uns das Vertrauen, daß die Söhne des Vaterlandes, welche zu seiner Bertheidigung berufen sind, Erhebung und Vorsatz zu gleicher Aufopferung finden werden. Kronau, 25. Nov. (K A.) Am 23. d. M. wurde dahier die neue große Glocke für die nunmehr herrlich in ihrem Innern und Aeußern ganz vollendet dastehende Kirche feierlichst eingewciht und darauf unter dem Schall der Musik und der Böller in den Thurm aufgezogen. Die Glocke ist nack> dem Urtheil von Sachverständigen bezüglich des Gusses . und Tones eine höchst gelungene Arbeit des Herrn Karl Riegel in Wiesenthal; sie wiegt etwa 1200 Pfund, schlägt an in a und harmonirt mit den zwei andern Glocken vollkommen. Auf der mit Blumenwerk verzierten Außenseite stehe» in erhabener Schrift die Namen der jüngst geborene» Großh. Prinzessin Sophie Maria Victoria und Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs von Baden, des ersten Stifters der Glocke durch das huldvolle Gnadengeschenk am Tage der Geburt der Prinzessin. In der Weiherede wurde von Hr». Pfarrverwescr Mayland die allbekannte Munificenz des geliebten Landcsvaters dankbar hervorgehoben, die geistige Bedeutung der der Glocke beigelegten hohen Namen erklärt und es ganz besonders den Pfarrangehörigen an das Herz gelegt, wie sie ihrer Dankbarkeit einen noch herzlicheren Ausdruck verleihen, wenn sie als treu loyale Uuterthanen dem Großh. Hause stets in Liebe und Treue zugethan bleiben, vor Allem aber, wen» sie eifrig der Einladung der Glocke zum Gottesdienste folgen und in der Kirche zu Gott für das eitliche und ewige Wohl Sr. Königl. Hoheit und Ailcr- öchstdessen durchlauchtigsten Familie beten werden. — Aus Baden, 21. Nov., wird dem „Schw. M." geschrieben : Unsere Regierung hat mit Hessen-Darmstadt lind Frankfurt Unterhandlungen angeknüpst, um den bisher ge- - mcinschaftlich geführten Betrieb der Äain-Neckarbahn, her maunichfache Znconvenienzen mit sich führt, in der Art zu lösen, daß jede der drei verbündeten Regierungen die ihr gehörige Bahnstrecke auf ihrem Territorium selbstständig verwalte. Im Uebrigen hätten dann gegenseitig die Bestimmungen einzutreten, welche dem deutschen Eisenbahnverein zu Grunde liegen. Es ist nicht zu zweifeln, daß die Regierungen von Darmstadt und Frankfurt auf ein Arrangement gerne einzugehen bereit sind, welches im gemeinsamen Interesse der bisher verbündeten Regierungen liegt, und das den mannigfachen Irrungen und unerquickliche» und kostspieligen Weiterungen, welche bei einer aus heterogenen Theilen zu- sammengefügten Administration auch beim besten Willen schwer zu vermeiden sind. Frankfnrl, 25. Nov. Die egyptischc Augenkrankheit nimmt in unserer Stadt auf eine Besorgnis erregende Weise überhand; die beiden Augenkliniken zu Frankfurt und Sachsenhausen und das Bürgerhospital reichen nicht mehr aus, um alle Hülfesuchenden behandeln zu können. Kurhessen. Kassel, 25. Nov. Eckartweier. (Jagdverpachtung.) Die hiesige Gemeinde wird am Dienstag den 9. M^MZLDecember, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rath- «WsstWehause dahier die Ausübung des ihr zustchenden Jagdrechts auf hiesiger Gemarkung öffentlich verpachten; wozuzLiebhaber hiermit freundlichst eingeladen werden. Eckartsweier, am 28. November 1862. Das Bürgermeisteramt. Baaß. vckt. Oertel. Rheinbischofsheim. (Diehversteigerung.) Friedrich Durban von Rheinbischofsheim läßt Donnerstag den 11. December d. I., Morgens 10 Uhr, in seiner Behausung versteigern: 7 Kühe, theils tragend, tbeils frischmelkend; 1 Rind, 4 Pferde, nämlich 1 Rapp-Stute, 10 Jahre alt, l Schimmel-Wallach, 4 Jahre alt, 1 Braun-Stute 2'/r Jahre alt, 1 Rapp-Fohlen, i*/a Jahr alt; sodann 2 fette Schweine und ein junges trächtiges Mutterschwein. Offenburger Frnchthatle. Markt vom 29. N o v b r. 1882. Frucht- Gattung. Eingc- führl. Aufgc- stcllr v. letzten Markt. Verkauft. Mittel- Preis per Centner Bleiben ausgestellt. Centner Centner Centner fl. fr. 1 Centner Waizen. . . 323 18 303 6 57 ! 38 Kernen . . . — . - — — — — valbwaizen 90 — 90 5 41 — Korn .... 22 — 22 1 4 45 — Haber. . . . 56 — 31 | 4 — 25 Gerste . . . 100 — j 78 4 31 22 Welschkorn. 45 - | 45 3 55 — 636 18 1 569 “ 85 Das Marktgerichi. Frucht - Mittelpreise. Cin Centner Oberkirch 20. Nov. Achern 25. Nov. Gcngenbach. 20. Nov. fl. kr. fl. kr. fl- kr. Waizen .... 6 48 7 — 5 54 Kernen. 7 30 — — 6 48 Halbwaizcn . . 5 24 — — 5 18 Fees. 5 18 —- Korn. 4 30 4 18 — — Gerste. — — — — — — Welschkorn. . . 4 15 — — — — Haber. 3 45 — — 3 42 Brodtaxe für die Stadt Offenburg vom 1. bis 15. December. nach eigener Angabe der Bäcker. Namen der Bäcker. tiieißbro! Halbweißbrod Schwarz- brod O s®- i* «e-d 1 lr. 2 kr. 6 kr. lange Form runde Form Loth. 2 Pfd. 2 Pfd.jl Pfd. 4 Pfd. kr. kl. kr tr. ft. Beple Math. 4 8 — 11 10 19 14 Braun Jos. 4 8 — 11 10 19 14 Braun Splv. 4 8 22 11 10 19 14 Bühler Franz 4 8 22 11 10 19 14 Burger Karl 4 8 22 11 10 19 14 Burr Georg 4 8 22 II 10 19 14 Huber Joh. 4 8 23 11 10 19 14 Kern Emil 4 8 22 11 10 19 14 Krauß Wilh. 4 8 22 11 10 19 14 Mölsch Lav. 4 8 22 1t 10 19 14 Müller Albert — — — — — — 14 i« Nerlinqcr L. 4 8 11 10 19 14 ObermüllerZk. 4 8 — 11 10 19 14 Rehm Wilh. 4 8 22 11 10 19 14 Saht Theod. — 8 — 11 10 19 14 Siebert Lav. 4 8 22 11 10 19 14 Zettwoch Karl 4 8 — 11 10 19 14 Offenburg, den 1. December 1862. Das Bürgermeisteramt. S ch a i b l e. Fleischtaxe vom 1. bis 15. December, nach eigener Angabe der Metzger. Namen der Metzger. Mastochse,i- steisch. Kuh- flcisch. Kalbfleisch. Hammelfleisch. Schweinefleisch kr. kr. kr. kr. kr. Frank Eduard _ 13 12 16 Fuchs Leopold — 13 12 — 16 Heilemann Georg — 13 12 _ 16 Kämmerer Zaver — 13 12 _ 16 Monsch Friedrich — 13 12 — 16 Schmidt Joseph — 13 12 10 IG Schreiber Ignaz — 13 12 — 16 Schreiber Karl — 13 12 — 16 Siefert Leo 16 — 12 10 « Offenburg, den 1. December 1862. Das Bürgermeisteramt. Schaible. Für Wessenberg's Denkmal sind von hiesigen Einwohnern 23 fl. 24 kr. cingegange» Indem wir den Gebern unfern Dank aussvrechen, ist obiger Betrag bereits dem Central-Comite in Konstanz eingesandt. Oberkirch, 26. November 1862. Der Gemeinderath. Fisch er.