Beilage zu Ar. 422 der Alten Gffeburger vom 16. Juni 1907. Die Dekrete der Stadt Offenburg in den Jahren 1600 bis 1788. XXVII. 1227-2281 Nr. 111. 1773 Feb. 26. (Gesuch des Landvogten v. Axter.j Von Axter ersucht den Rat bekannt zu machen, daß seinem Gesinde nichts auf Borg gegeben werde, da er alles bar bezahle; für Verlust komme er nicht auf. Offenburg ex decreto consilij den 25 februarij 1773. Anmerkung. Axter spielte als Hofrat, später Regierungsdirektor und Gesandter von Baden-Baden beim schwäbischen Kreis eine bedeutende Rolle, besonders beim Erlöschen dieser Linie (1771) (cf. v. Wech, bad. Gesch. a. m. O.) Er trat dafür ein, daß die Ortenau nicht an die protestantische Linie Baden-Durlach kam, sondern an Oesterreich zurückfiel, wodurch sein Uebertritt in Oesterreichische Dienste veranlaßt wurde. Maria Theresia erhob ihn dasür 1772 Mai 14 unter Bestätigung- des Adelsbriefes von Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz 1766 Aug. 27 in den erblichen Frciherrnstand. Seit 1771 hat er als Landvogt der Ortenau bis zu seiner Pensionierung (cf. Nr. 50 Anm.) in Osienburg gelebt. In dieser Zeit war er auch für die Geschichte unserer Stadt von Bedeutung durch seine scharfe Betonung der österreichischen Interessen; in einer beabsichtigten Arbeit über den Heimfall der Ortenau an Oesterreich 1771 wird diese Tätigkeit v. Axters eingehend behandelt werden. — Joh. Paul (von) Arier ist 2. Nov. 1728 in Altbreisach geboren, studierte in Würzburg und Freiburg Jurisprudenz und starb am 23. Feb. 1792 in Freiburg, wo er auch begraben. Sein Geschlecht blüht heute noch in Bayern. Es sei bemerkt, daß Herrn Generalmajor v. Rauscher in München, einem Verwandten Axters, dem ich diese Daten verdanke, jede Nachricht über v. Axter willkommen. s230-231s Nr. 112. 1773 März 19. (Schonung des Gottswaldes betr.j Wie die Vogtei Grießheim so verbietet auch der Magistrat der Stadt Offenburg bei schwerer Ratsstrafe das Gras und Binzenschneiden im Gottswald?) Offenburg ex decreto consilij den 19. Martij 1773. Cf. Nr. 44. [257] Nr. U3 1773 Aug. 24- Die nach \0 uhr sich auf die gaß betretten lassenden st udenten, ledigepurschwollenvondem tiscal auf die wache geführet werden. Dem fiscal sartori wird anmit von einem hochlöblichen magillrat ernstlich aufgetragen, nit nur alle nach \0 uhr in der nacht auf der gaßen betrettende studenten, ledige purscb, kinder und sonstig müesiges gesindel anzuhalten und auf die wache zu führen, sondern auch alle abend sowohl die öffentliche gastftuben als schenk- und mayenwirtshäußer fleisig zu besuchen, um j0 uhr feyrabend zu bieten, und, wenn ein gast- oder mayenwirt über diese zeit gegen das verbott die gäste länger aufhalten und zu trinken raichen sollte, selben sogleich bey dem regierenden Herrn stättmeister anzuzeigen, und vor rath vorzustellen, wie dann auch das sogenannte anhenken weder in gast- noch gaßenwirtshäußeren nimmer mehr geduldet, sondern bey willkührlicher rathsstraf verbotten, und von dem fiscal auf gleiche art angezaiget werden solle, wornach er sich also zu richten, hierüber sämtliche wirthe zu warnen und in übertrettungsfall die befohlene Vorstellung um so gewißer zu lhun hat, als widrigenfalls, und wenn er, 6scal allenfalls selbst durch die stnger sehen sollte, man von maZillrats wegen gegen ihne mit der nehmlichen straf ohnnachsichtig fürzugehen gemüsiget seyn würde. Ex decreto consilii den 24. augusti 1773. [231-232] Nr. 114. 1774 Feb. 18. (Ehristenlehr betr.j Da an erziehung der jugend und beybringung eines wahren christenthums sowohl das heyl der freien als der Wohlstand eines jeden staats ohnwiedersprechlich abhanget, hierzu aber bey jedwederer christlichen gemeind hauptsächlich die schneien und die christliche lehren angeordnet seynd, worinnen der sowohl aufwachsend als bereits erwachsene mensch zu einem wahren christlichen und guten burger gebildet wird, als sihet sich ein hochlöblicher magillrat pflichten halben verbunden ein ehrsame burgerschaft durch gegenwärtiges decret nicht nur ihrer hausväterlichen und christlichen obligenheit in fleißiger beschickung der schuelen und christlichen lehren überhaupt und für das ganze fahr zu erinneren, sondern auch weiter anzuordnen, das nicht nur smo durch gegenwärthige fastenzeit wenigstens an sonn- und feürtägen aus jeder Haushaltung sowohl die kinder als knecht, mägd, gesellen und lehrbube.> ordentlich in die christliche lehr geschickt und des endes 2ho auf jedweder ehrsamen zunfft zwei kinderlehrrüeger aufgestellt und diesen Zt>» eine von ein wie anderer zunfft zu errichtende de- signation aller kinder, knecht, mägdt, gesellen und lehrbuben eingehändiget und von gedachten rüegcren all mögliche auf- sicht getragen werden solle, damit die erscheinende gewarnet und in weithcrn ungehorsamsfall angezeiget und bestraffet .werden mögen, sondern auch 4(0 an denen übrigen zu dieser fastenzeit unter der woche abhaltenden christlichen lehren, wo cs nicht möglich alle erwachsene kinder, mägdt, knecht, gesellen und lehrbuben samenthaft*) zu entböhren und in die kinderlchr zu schicken, wenigstens die eintheilung also getroffen werden solle, das hiermit umgewechselt und jedes die woche wenigstens einmal dieser höchst nöthigen lehr beywohnen möge, welches jedoch auf die schuelkiuder nicht zu verstehen ist, indeme diese ohne unterschied jederzeit allen christlichen lehren beywohnen sollen und müsen. hierdurch wird jeder sowohl seiner schuldigkeit genügen thun als auch den gehorsam der kirch und der Vorgesetzten weltlichen obrigkeit laisten. Gffenburg ex decreto consilij den 18. februarij 1774. *) = sämtliche. [233] Nr. 116. 1774 Juni 4. (Entrichtung des Zehnten.j Zu folg magillratiseben decreti sollen alle diejenige burger und innwohnere, so außer denen gärthen, viertelweis allmandplatz, acker und matten von löblicher statt im genuß haben, den zehenden hievon gleichwie von ihrem von allem deme eigentlichen gütteren getreylich entrichten bey vermeydung obrigkeitlicher straff. Ex decreto consilij den 4. junij 1774. Allerlei. Paula Stebel. eineWürttembergerin! Wiederholt stimmte der „Alte" ein Klagelied an, weil man uns unsere Diva Paula entführt, indem sie in den Konzertberichten als eine Karlsruherin gefeiert wird. Nun wird sie auch ihrem badischen Baterland entrissen und, da es Ivohl in Württemberg an einheimischen Künstlerinnen mangelt, zu einer Schwäbin naturalisiert. Die „Gartenlaube" bringt diesen Raub fertig in ihrem 9. Heft des Henrigen Jahrganges, worin Heinrich Neumann ein Essay veröffentlicht: Klavierspielerinnen. Er gibt uns die Künstlerinnen in vortrefflichen Bildnissen lvieder, an denen er keine Retouche vorzunehmen vermochte. Daß er aber die verehrten Damen so gewissenlos ihrer geliebten Heimat entfremdet, dagegen müssen wir Offenburger, was „unsere Paula" betrifft, hiermit einen Protest von Rechtswegen einlegen. Neumann kommt von der Ungarin Alice Ripper auf unsere Paula zu sprechen mit den Worten: Sicherer als bei ihr kann man schon heute bei der Wttrttem- bergerin Paula Stebel den Weg der Entwicklung erkennen: er führt geradeaus zur Höhe. Sie gehört zu den shmpathi- scheu Erscheinungen, denen schon die Natur schenkte, wonach andere mühsam streben müssen, das Gleichmaß zwischen Intelligenz, Empfindung und Temperament. Indem wir dieses erfreuliche Attest veröffentlichen, rufen wir dem Herrn Nenmann zu: diese schenkende Natur waltete in der badischen Kreishauptstadt Offenburg. Also gib uns unsere Paula lvieder! Tie Darlehen der LandeSkreditkasse (Abteilung der Rheinischen Hypothekenbank in Mannheim), die seit 14 Jahren besteht, weisen in diesem Zeitraum eine Steigerung von rund 4 Millionen auf 8111365 Mark im Jahre 1906 auf bei 858 beziv. 1859 Darlehen im Jahre. Während anfangs die Kapitaltilgungsbeiträge (Annuitäten) nur S ,1 “/» der Gesamtsumme der ausstehenden ländlichen Darlehen erreichten, wuchsen sie zuletzt aus 1,9 °/o an. Die sonstigen Heimzahlungen (nach Kraft und Neigung) betrugen 3 s /s °/o. Von den im Jahre 1906 ausgezahlten Darlehen (865 547 M.) entfielen 8 aus den Kreis Offenburg im Betrage von 21330 M Die verpfändete Betriebsfläche betrug im ganzen Lande weniger als ein Hektar bei 46 Darlehen; sie stieg in 8 Fällen über 20 Hektar. In 147 von 161 Fällen betrugen die Liegenschaften weniger als 10 Hektar, und unter diesen Kleinbetrieben sind wiederum die kleinsten Betriebe und die Zwergwirtschaften (unter 1 Hektar) in der Mehrzahl. Die größte in diesem Jahre verpfändete Fläche betrug 33 Hektar, die kleinste 12 Ar. Bei 41 Darlehen ist eine Beleihung über 50 °/o der Taxe erfolgt, und zwar wurde in einigen Fällen eine Beleihung zwischen 50 °/o und 60 °/o auch dann zugestanden, wenn der Versatz neben fruchttragenden Grundstücken auch aus Gebäulichkeiten bestand oder wenn keine Annuität gewählt wurde. An Gemeinden wurden 35 Darlehen ausbezahlt, davon entfällt eines mit 28000 Mark auf den Kreis Ofsenburg. Maulbrouner Liederbuch von Otto Michaeli (Druck u. Verlag von Greiner u. Pfeiffer, Stuttgart 1907). Die innige, frische, kecke Lyrik des Notars Otto Michaeli kennen die Leser des „Alten Offeburger"; sie lieben und verehren die schönen Musenkinder, die unser früherer Mitbürger als Zeichen seiner Treue ab und zu der zweiten Heimat Offenburg sendet, herzerfrischende Grüße vom Bruhrain. Nun spannt unsere Erwartung aufs neue ein sich mit dem neuen Jahre nahender Roman „Myrtillus und Lucinia", der sich die heiligen Hallen des Maulbrouner Klosters zum Mittelpunkte seiner Erzählung erkor und aus der poetischen Klosterzeit zum ersten Viertel des 16. Jahrhunderts eine Liebes-Idylle zeichnet. Der Klostermönch Myrtillus von Maulbronn, weiland Wolsgang von Weiler, und die Gräfin Lucinia von Helfenstein sind die erlauchten Gestalten dieses Epos Otto Michaeli's. Just wie eine verlockende Kostprobe, wie ein anreizendes Ilors d’ceuvre eilt dies Maulbrouner Liederbuch ein Jahr voraus; „eine kleine Auslese" seiner neueren Lyrik, wie der Dichter die in so hübschem Gewände dargereichte Feinheit nennt. Wie labt man sich an der ungezwungenen, aus begnadetem Schönheitssinn geborenen Poesie, die auch in ihrer äußeren Form der sprachlichen Malerei den Meister der Lyrik verrät. Wir haben unfern Lesern den Helden Myrtill vorgestellt, der vom Abte Burrus — unter Dispens von seines „Ordens Lehren und strenger Regel Weihen" — bestimmt wird, der schönsten Gräfin des Helfensteiner Geschlechtes als Modell zum Fresko „Adams Sündenfall" zu stehen: „Steht brav Modell, daß bald, Myrtill, Das Bild die Halle ziere; Und wenn euch Schönheit blenden will, Erholt euch im Breviere." Welche herrliche Menschenseele in diesem Adam-Modell wohnt, verrät uns Myrtills Erkenntnis, das unsere Zeitschrift an der Spitze ihrer Nummer 415 brachte. Der Gräfin von Helfenstein erscheint beim Eintritt in das Maulbrouner Kloster der Mönch als ein alter Bekannter; sie erkennt den Ge- spiel ihrer Jugend. Wie eng dem Modell jetzt die Klosterzellen wurden, lehrt uns sein Seufzer im Büchersaal: Sonst, nach überstandnem Psalter, Saß ich in der Bücherei, Las den Parzival, den Walter, Schrieb und malte mancherlei. Nulla dies sine mora, Nulla sine linea. Heute heißt es: „Nulla hora Sine te, Lucinia!“ Reizvoll war mir jede Märe, Liederlesen liebstes Los, Und ich wünschte stets, es wäre Dieser Saal verzehnfacht groß. Heute, wollt' ich, wär's ein kleines Stillverschwiegnes Kämmerlein Und ein eines, einzigmeines Lieblichstes Lucinchen drein! Beim Ausstieg zu seiner heimatlichen Burg Weiler wird Myrtillus vom Geist der Ritterherlichkeit ersaßt: Gern macht' ich wieder stahlumspannt Von hier zum Streiten reiten, Doch mönchisch wallt mein weiß Gewand Und hemmt den Schritt beim Schreiten. Laß fahren, was dich kränken will' Steh ausrecht, wie ein Pfeiler! Und krümm den Rücken nicht, Myrtill! Sei wieder Wols von Weiler! Die Tragödie seines bitteren Schicksals singt Wolsgang von Weiler in dem Kcrkerspruch: Meine Mutter gebar mich gesund. Mir lachte manch roter Mund. . Lucinia hat mich verwund't. Dann stach mich ein spanischer Hund. Nun lieg' ich in Kerkers Grund. Komm bald, letzte Stund'! Und sein Abschiedslied schreibt Myrtill im Kerker nach der Schlacht von Königshofen vor seinem Armensündergang: Ob mein Haupt nun unterm Beile Blutend auf dem Nichtplatz fällt, Ob mich wider Türkcnpseile Meines Kaisers Gnade stellt: Lange war zum Ueberdrusse Mir des Lebens Einerlei. Heiland Henker! führ's zum Schluffe! Bringe Frieden! mache frei! Aber noch in letzter Stunde Denk' ich deiner, mein Idol, Ties bewegt im Herzensgründe. O Lucinia! fahre wohl! Auszug aus dem Staudesregister der Stadt Offenburg vom Monat Mai 1907. Geburten: 1. Berta, B. Handelsmann Alexander Spitzer. 2. August, B. Bauführer August Schneckenburger. 3. Maria Katharina, V. Kaufmann Andreas Winkler. 4. Hilda, B. Maschinenwärker Pius Stürze!. 5. Maria, B. Borarbeiter Augustin Ferro. 5. Gustav Albert, unehelich. 6. Hertha Leontine Anna, unehelich. 8. Walter Albert, B. Bezirksfeldwebel Joseph Weiß. 8. Joseph Friedrich, unehelich. 9. Klemens Gebhard, V. Wagenwärter Friedrich Wilhelm Hvfler. 10. Lina, B. Schieferdeckermeister Philipp Ganz. 11. Gertrud Thekla, B. Handelsgärtner Lorenz Schweiger. 13. Joseph, B. Fabrikarbeiter Joseph Sorcan. 13. Anton Gilberto, B. Zementarbeiter Anton Santolin. 14. Margareta Anna Friederika, B. Registrator Philipp Englert. '15. August Hermann, B. Lokomotivheizer August Sachs. 15. Franziska Maria Berta Katharina,. B. Großh. Notar Dr. Konrad Straub. 15. Luise Sophia Theresia, B, Vizefeldwebel German Frey. 16. Friedrich Karl, V. Schäfer Friedrich Christian Eberle. 16. Erna Hertha, unehelich. 16. Margareta Anna, B. Sodawasserfabrikant Christian Friedrich Becker. 19. Elise Rosa, B. Bahnschlosser Ludwig Doll. 20. Philipp Wilhelm, unehelich. 20. Maria Jda, V. Schlosser August Günther. 20. Theresia, V. Schlosser Georg Beckmann. 21. August, V. Hilfsschaffner Augustinus Hodapp. 28. Gustav Adolf, B. Hilfsschaffner Wilhelm Heitzelmann. 23. Otto Herrmann, B. derselbe. 23. Karl, V. Hochbauwerkmeister Emil Rastetter. 25. Margarete, unehelich. 25. Gerhard Karl Emil, V. Malzmeister Heinrich Christian Mar Schott. 25. Elsa Franziska, V. Reserveführer Gustav Vierling. 25. Josep, V. Schlosser Franz Karl Kiefer. 28. Angelika, V. Gipser Johann Christian Tschannhenz. 29. Lucia, V. Zementarbeiter Fortunata Presoto. 29. Erich Erwin, V. Hilfsschaffner Bernhard Kopp. 29. Elsa Anna, V. Reserveheizer Franz Heinrich Haurv. 30. Wilhelm, V. Weber Lorenz Pasnt. 30. Magdalena Theresia, V. Sergeant Kümo Reiter. 31. Maria Elsa, V. Bantechniker Wilhelm Mathes. Eheschließungen. 4. Weber Karl Kraft mit Anna Kaiser, beide hier. 4. Kaufmann Heinrich August Handstein mit Lili Panline Johanna Dyckerhoff, beide hier. 4. Sergeant Adolf Scheck in Karlsruhe mit Anna Maria Emilie Lu- däscher hier. 4. Reservcheizer Georg Maile mit Anna Maria Büchle, beide hier. 7. Eisenbahnassistent Cristian tzimmelsbach in Kehl niit Anna Brigitta Kiininger hier. 16. Hafnermeister Wilhelm Armbruster mit Franziska Huber, beide hier. 18. Reserveheizer Anselm Armbruster hier mit Frida Weber in Hegne. 18. Fnhrknecht Georg Sauer mit Anna Christina Fände, beide hier. 18. Sergeant Walter Pani Max Schober mit Maria Anna Lehmann, beide hier. 23. Privatmann Johann Emil Huber mit Sovhia Emilie Eberle aeb Kübler, beide hier. 25. Eisenbahnarbeiter Emil End in Rammersweier mit Karolina Jehle in Hofweier. 25. Maschinist Franz Johannes Rahm hier mit Wilyelminc Brischle in Weier. S t e r b e f n l l e. 2. August, 3 St. alt, Kind des Bauführers August Schneckenburger. 2. Bildschnitzer Sylvester Burgert, 23 I. alt. 3. Eva Schreiber geb. Gärtner, 84 I. alt. 4. Luise Gißler geb. Stigler, 69 I. 5 M. alt. 4. Rosa Basler von Zell-Weierbach, 27 I. alt. 6. Artur Bitterwolf, 8 M. alt, unehelich. 7. Magdalena Bader geb. SchMnger von Diersburg, 45 Jahre alt. 7. Kaufmann Karl Gregor Binder, 72 I. 9 M. alt. 10. Sabine Gas; geb. Meier, 64 I. alt. 11. Schreibgehilfe Wendelin Urnan, 49 I. alt. 11. Kaufmann Bernhard Hermann Basler, 37 I. alt. 14. Bremser Erhard Braun, 57 I. alt. 14. Maria Anna Busmn geb. Fitzkamm, 80 I. alt. 15. Franziska Glück geb. Schwarz, 57 I. alt. 16. Sophie Eltermann geb. Ehret, 48 I. 8 M. alt. 18. Steinhauer Pascal Joseph Prndent Pillin. 18. Kutscher Karl König, 46 I. alt. 21. Privatmann Ernst Christian Weigele, 69 I. 1 M. alt. 21. Okar 1 I. 10 M. alt, Kind des Waldhüters Andreas Wiegert. 22. Privatmann Daniel Zentner 76 I. alt. 26. Anna Wilhelmine Reff geb. Mancher, 28 I. I. M. alt. 29. Anna Katharina, 3 I. 3 M. alt, Kind des Steinbrechers Adolf Moschte in Zunsweier. Redaktion, Druck und Berlag von Adolf Geck in Offenburg. Im Interesse schnellerer Erledigung der Geschäfte sowie zur Entlastung der städtischen Bauämter sollen in Zukunft kleinere Arbeiten und Reparaturen unter Aufsicht und Verantwortlichkeit der betreffenden Respizienten zur Ausführung gebracht werden. Der Jahresbericht des Kaufm. Vereins Offenburg gewinnt stets ein allgemeineres Interesse durch das volkswirtschaftliche Material, welches Herr C. F. Fäßler darin niederlegt. In diesem Jahre interessiert uns besonders die Stellung der Offenburger Kaufmannschaft zur Frage, wie die 3 neuen Reichs steuern, der Frachturkundenstempel, die Fahrkartensteuer und die Erhöhung des Ortsportos in der Praxis zu beurteilen sind. Bezüglich des Frachturkundenstempels vermißt der Bericht des Kaufm. Vereins die präzise gesetzgeberische Darlegung, daß der Aussteller der Urkunde stempelpflichtig ist. - Derjenige, welcher die Fracht entrichtet, muß jetzt den Stempel tragen und hierin liegt eben das Unbillige, indem diese Stempellast dadurch vielfach vom Empfänger (Konsumenten) zu tragen ist. Dieser Umstand führte, auch mangelnder Uebergangsbestimmungen und des sofortigen Inkrafttretens wegen, zu zahlreichen Klagen. Es wäre sehr zu wünschen, wenn dieses Gesetz eine bestimmtere Fassung erhielte und zwar gleich den Stempelvorschriften in der Wechselordnung. Die alleinige Ausübung der Stempelung seitens der Bahnverwaltung wird selbstverständlich hierdurch nicht berührt. Schon jetzt werden Versuche gemacht, sich dieser Steuerlast zu entziehen. Manche Franko-Verkäufer bedingen „exklusive Stempel" und einige Loko-Verkäuser erklären in ihren allgemeinen Verkaufsbedingungen, daß sie den Frachtbrief nur im Auftrag des Empfängers anfertigen würden. Eine Speditionsfirma legt den für ihre Sammelwaggons zu zahlenden Stempel auf jede einzelne Stückgutsendung mit 6 Pf. um, was u. E. unzulässig sein dürfte. Daraus erhält, daß die Fassung des 8 34 Abs. 2 des Reichsstempelgesetzes den eigentlichen Stempelpflichtigen nicht strikte bezeichnet und dadurch die Abwälzung dieser Steuer aus andere Schultern erleichtert wird. Die Fahrkartensteuer mit ihrer noch nicht zu übersehenden Tragweite, treffe die Kaufmannschaft empfindlich, insbesondere auch durch den Verlust des Kilometerheftes. Der Bericht sagt: Daß das Reisegepäck nur gegen Vorlage von Fahrkarten zur Beförderung angenommen wird, ist für jeden Reisenden äußerst erschwerend. Muß doch nun bei der üblichen Gepäckauflieferung durch die Hausknechte diesen die Fahrkarte übergeben werden, was in mehrfacher Hinsicht zu Unzuträglichkeiten und Verwechslungen führen dürste. Bei Fahrtunterbrechung kann der Reisende sein Gepäck nicht mehr an sein nächstes Ziel voraussenden, kann solches auch nicht dem Gepäckbüro zur Aufbewahrung übergeben, da er sonst andern Tags auf der Schlußstation des vorigen Tages nur des Gepäckes wegen aussteigen müßte und wohl in den meisten Fällen erst mit dem nächstfolgenden Zuge wieder Weiterreisen könnte. Es bleibt daher dem Reisenden nichts anderes übrig, als das Gepäck abends wieder heimführen zu lassen, um solches Tags darauf für die gleiche Strecke neuerdings aufzugeben. Die Ortsporto-Erhöhung wird als eine nicht minder tief einschneidende Bestimmung gekennzeichnet, die schon mangels einer Uebergangszeit zu vielfachen Verlusten führte. Die so sehr beliebten blauen Z w e i p f e n n i g - P o st - karten wurden in erheblicher Menge zu gedruckten Einladungskarten verwendet und nach Aufhebung der Zweipfennigtaxe konnten die vorhandenen Restbestände nur unter nicht allerseits erfüllbaren Vorschriften auf 3 Pf. mit dem Vermerk „Drucksache" umgestempelt werden. Das Fehlen solcher zu Drucksachen verwendbaren Postkarten hat sich zwischenzeitig recht fühlbar gemacht und es wäre sehr wünschenswert. wenn Dreipfennig-Postkvrten mit dem Aufdruck „Drucksache" herausgegeben würden. Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch darauf Hinweisen, daß man im Ortsverkehr nur Drucksachensendungen unter 100 gr versenden sollte, indem dafür die Taxe bis 50 gr 3 Pf. und von 50—100 gr 5 Pf. beträgt. Drucksachen im Gewichte von 100—250 gr kosten aber 10 Pf., während Briefe bis zu 250 gr im Ortsverkehr nur mit 5 Pf. zu frankieren find. Man tut daher gut, 100--250 gr schwere- Drucksachen im Ortsverkehr stets als Briefe zu versenden. Eine Arbeiterversammlung, welche am 10. Juni dahier im Gasthaus zum Anker sich mit dem städtischen Lohntarif befaßte, kam nach einem Referat des Gauleiters Karl Bürk-Straßburg zur einstimmigen Annahme folgender Resolution: „Die Versammlung ist der Ansicht, daß bei allerseits gutem Willen die Einführung dieser Bestimmungen hätte schon früher erfolgen können und bedauert, daß sich die Behandlung derselben drei volle Jahre hinausgezögert hat; sie hält diesen Umstand für geeignet, das sozialpolitische Ansehen der Stadtverwaltung zu beeinträchtigen. Die Versammlung nimmt des weitern Kenntnis von den Beschlüssen des Stadtrats vom 29. Mai, die dahin gehen, den Lohntarif erst vom 1. Juni in Kraft treten zu lassen und ferner für frisch einzustellende Arbeiter ein Probejahr einzuführen. Sie betrachtet den ersteren Teil als nicht mit den Beschlüssen und Erörterungen der Bürgerausschußsitzung vom 4. März im Einklang stehend und nur als Zweck, einen Teil der vorgesehenen Mittel nicht zur Ausgabe gelangen zu lassen. Der zweite Beschluß bedeutet nach Auffassung der Versammlung eine ganz erhebliche Verschlechterung der Arbeitsordnung, die durchaus ungerechtfertigt erscheint. Die Versammlung erwartet daher von den sozialdemokratischen Gemeindevertretern, daß sie dieser Abschwächung der Beschlüsse des Bürgerausschusses ganz energisch entgegentreten, um diese Verschlechterungen hintanzuhalten." Die Pläne für daö neue Krankenhaus werden auf der Galerie der landw. Halle öffentlich ausgestellt. Der Unfall, welcher sich am Dienstag Abend vor dem Stationsgebäude des Bahnhofes ereignete, verlief glücklicherweise ohne schwere Folgen. Die Schürfungswunden, welche Herr Ziegeleibesitzer Rendler von Windschläg und seine Nichte durch den Umsturz ihres Wagens erhielten, werden bald geheilt sein; aber die Lehre soll nie vergessen und auch von anderen beachtet werden: das Unheil entstund dadurch, daß eine Eisenstange tReifeisen) im unteren Raum des Wagens über den Achsen zum Transport angebracht war und, während der Fahrt aus ihrer ursprünglichen Lage gerüttelt, das Pferd an die Beine stieß und zur Raserei brachte. Ein Dienstmannskarren, der dem ungezügelten Kurs sich entgegenstemmte, brachte den Umsturz des Bernerwägeleins. Die Frau, eine geborene Gaß aus Windschläg, welche aus Westaustralien zum Besuche in der Heimat verweilt, erregte durch ihr unerschrockenes, energisches Auftreten bei der Katastrophe die Aufmerksamkeit aller Zuschauer. Sie war in ihrer Jugendzeit — gegen des Psarrers Bemühen — eine flotte Reiterin, die ohne Zaum und Sattel die wilden Rappen bemeisterte, als wußte sie schon, daß ihr Lebensglück sie einllens nach Australien führe, wo die Eisenbahnen noch selten sind und man aus dem Ponie durch die Auen stürmen muß. Landet die Frau nebst den Kindern im August wieder im Hafen der Westküste, um nach der zweiten Heimat Northam zu bähnlen, so wird sie ihren Australiern von der Romantik des 11. Juni zu Offenburg zu erzählen wissen. Etwas vom „Schönen Handle" und vom „Linken-Datfcher". Wir entsinnen uns noch alle aus den Tagen der Kindheit an die Ermahnungen beim Patschhündle-Dnrreichen. „Das schöne Handle geben!" rief die Mutter, wenn das Kindlein seine Linke entgegenstreckte. Wir fanden nicht, das; das eine unserer Händchen schöner sei lvie's andere, wenn beide sauber gewaschen waren. Und wenn von unseren Gespielen einer mit der linken Hand die Peitsche knallte oder in der Schule den Griffel damit führte, hieß man ihn einen Linkendatscher. Es gab damals Leute, die für besonders klug gehalten wurden, lvenn sie sagten, das Kind soll mit beiden Händen gleichmäßig sich ausbilden, so eine rechte Zweihandernrt werden. Die Gelehrten nennen cs nach dem Griechischen Ambidepterie, d. h. Doppelrechtshändigkeit; es wurde noch vor Jahren diesesZiel als pädagogisch erstrebenswert bezeichnet. Jetzt erheben sich Widersprüche aus dem Lager der Anatomen. Ein Engländer Professor Browne hat Anfang Mai das Urteil ausgesprochen, die Ambidepterie des Menschen sei für die große Masse weder möglich noch wünschenswert, vielmehr verdanke der Mensch seine hohe Entwicklung gerade der überlegenen Geschicklichkeit seiner rechten Hand. Die Rechtshändigkeit ist übrigens eine sehr alte Erscheinung. Nicht nur in der Kunst der Griechen hat sie sich offenbart, sondern sie ist auch schon im Zeitalter der assvrischen und ägpptischen Reiche vorhanden gewesen. Allerdings ist behauptet worden, unsere Urahnen zur Steinzeit seien Linkshänder gewesen. Browne hält es dagegen für zlveifellos, daß im Bronzezeitalter bis hinauf zur ältesten Steinzeit die Rechtshändigkeit wenigstens schon in der Entwicklung begriffen gewesen und sogar schon bei Tieren in der Veranlagung zu'finden sei. Keine zu einer gelvissen Kultur emporgekommene Rasse oder Nation habe beide Hände gleichmäßig gebraucht. Den Japanern ist freilich nachgesagt worden, daß sie durch Gewöhnung und sogar gesetzliche Vorschrift zum gleichmäßigen Gebrauch beider Hände gelangt seien, aber Professor Browne verweist auf Grund der Aussage einer hohen japanischen Autorität diese Angabe in das Reich der Märchen. Es ist auch nicht geeignet, für die Ambiderterie Stimmung zu machen, wenn man hört, daß sie unter Idioten weit häufiger ist als unter gesunden Menschen. Anatomen können sich aber auch darüber nicht wundern, weil der bevorzugte Gebrauch der rechten Hand eben mit der Entwicklung des Gehirns, und zwar mit einer überwiegenden Ausbildung der linken Gehirnhälfte, in Zusammenhang steht, während die rechte Hälfte des Gehirns die linke Körperseite regiert. Eine weitere Aufklärung hat dieser Zusammenhang nach der Entdeckung des berühmten Sprachzentrums im Gehirn erfahren, das in der dritten nach ihrem Entdecker Broca benannten Stirnwindung des Gehirns seinen Sitz hat. Es ist nämlich später festgestellt worden, daß eine Verletzung dieses Gehirnteils, der auf der linken Seite liegt, einem rechtshändigen Menschen die Sprache raubt, einem linkshändigen aber nicht. Es versteht sich nun von selbst, daß es entweder unmöglich oder nicht unbedenklich ist, wenn der Mensch dieser in dem Bau seines Gehirns ruhenden Veranlagung zur Rechts- oder Linkshändigkeit gewaltsam entgegenzuwirken sich bemühen wollte. Eine stärkere Ausbildung der linken Hand kann natürlich bei gewissen Verrichtungen und Handwerken nicht schaden, vielmehr von erheblichem Nutzen sein, es ist aber durchaus verkehrt, daraus den Schluß ziehen zu wollen, daß jeder Mensch in allen Arten des Gebrauchs seiner Hände dasselbe Ziel verfolgen sollte und könnte. Professor Browne schließt seine Ausführungen mit der Aeußerung, daß unsere Irrenhäuser bald an der größten Ueberfüllung leiden würden, wenn sich etwa das Streben, mit beiden Händen schreiben zu leimen und dann gar vielleicht mit beiden gleichzeitig schreiben zu wollen, unter den Menschen ausbreiten würde. Jngloffeni Schriewes. Lieber Alter! In seiner Beilage zur Nr, 186 vom 14. Juni bringt der „Ort. Bote" eine Schulverordnung aus dem Preußischen, die das Blatt auch anderwärts zur Beachtung empfiehlt. Ich unterstreiche darin den folgenden Satz: „Dagegen ist es nicht zu billigen, daß einzelne Schüler mit einer Art von Ueberwachung ihrer Mitschüler beauftragt und angewiesen werden anzuzeigen k . k. . . . Für die Führung der Schüler im Klassenzimmer vor und nach dem Unterricht haben die Lehrer selbst einzustehen. Das- Kolleginm spricht zum Schluß die Erwartung ans, daß ein solcher oder ähnlicher Mißbrauch überall alsbald abgestellt werde." Solche Erziehung zum Denunziantentum besteht auch in unserer nächsten Nähe. Solche jugendlichen Aufsichtsbehörden treiben ihren Unfug. Das Schlimmste ist, daß oft ein zu unrecht Denunzierter nicht die Gelegenheit erhält, beim Klassenvorstand den wahren Sachverhalt darzulegen. Er fügt sich in die Bestrafung wie ein Rekrut und sinnt auf Revanche im Denunzieren, wenn er die Aufsicht führt. Ein schlimm mes pädagogisches System! Ergebenst _ Spartikus. Briefkaste« des Alte« Offeburger. Lateiner hier. Im Inseratenteil des „Ortenauer Bote" wird ein „tüchtiger, verheirateter evangelischer Filialmacher" von einer Oberländer Cigarrenfabrik gesucht. Es ist nicht nötig, die lntei- nische Sprache zur Erklärung dieses neuen Berufes zu Hilfe zu nehmen:, denn der Druckfehlerteufel ist wieder in der Gegend und kann «.ns einem Filial m e i st e r allerlei machen. Auch der „Alt Offeburger" wurde in seiner letzten Nummer von diesem Diabolus geritten, der die Gesichte des Philander von Sittcwald in Geschichte nmwandelte. Er hätte- auch Gesichter daraus schneiden können. K. Sch. in Schwenningen. Ohne Unterbrechung ist bisher der Versand nach Singen fortgesetzt worden. „Mr kann'S doch nitt schmecke!" sagen die alten Offenburger. Wo sind die Sendungen und die Rechnungen denn hingekommen? NMvl iunert I Harrptstrntze 80. b SriatoU i Platze m als: Trauerkränze, Leichenkleider, Kissen, Trauerflore, Kränze, Kranzschleifen mit Widmung re. KARL LIENERT Hauptstraße 80. 2942 . 4.2 Ich. habe mich in Offenburg 1 als Rechtsanwalt niedergelassen. Mein Geschäftszimmer befindet sich Zellerstrasse 6. August Kornmayer, 2943 Rechtsanwalt. ♦ kaufmännischer Verein Mffenburg. Arbeitsnachweis-Anstalt der Stadt Offenburg. Stelle« finden: Männliches Personal: Bauschlosser, Maschinenschlosser, Eisengießer, Eisendreher, Mechaniker auf Fahrrad, Blechner, Herdschlosser. Fcuerschmied, Huf- und Wagenschmied, Jungschmied, Bau- und Möbelschreiner, Zimmerleute, Säger, Kübler, Wagner, Wagcu- lackier, Holzmaler, Maler, Maurer, Backstein- machcr, Ziegler, Hafner (Ofensetzer), Kunstglaser, Schneider, Schuhmacher, Hausbursche, Melker, Fnhrknecht, Feldknecht. .0 Wohltätlgkeits-| Geld-Lotterie für badische Invaliden Ziehung schon am 9. Juli 1907 | 2028 Bargewinne ohne Abzug 44,000 M. 1. Hauptgewinn 20 000 M. 2927 Gewinne 24.000 M Ulr / II Lose 10 Mk. H * IHR. > Porto und Liste 30 Pf. versendet das General-Debit 2941.5.2] J. Stürmer, In Offenburg: G. Werner, O. Imhoff, A. Knecht, E. Egli.| Wir beehren uns, unsere verehrlichen Mitglieder zu der am Samstag de« 15. Juni, pünktlich 8'/s Uhr abends, im Vereinslokal (Printzsche Bierhalle) stattfindenden ordentlichen Geireralvers antml tt na mit der Bitte um recht zahlreiches Erscheinen ergebenst einzuladen. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht und Erteilung der Entlastung. 2. Wahl des Gesamtvorstandes und der Rechnungsprüfer. 3. Beratung des Voranschlages. 4. Wünsche und Anträge. 2039.2.2 Der Vorstand. Gartenhaur»erein Ostenbung. Wir machen die titl. Einwohnerschaft darauf aufmerksam, daß wir auch dieses Jahr wieder eine Prämiierung für Balkon-, Vorgarten- und Fensterschmückung vornehmen werden; die betr. Kommission ist bereits in Tätigkeit getreten. 2944 Der Vorstand. Grabkränze Fabrikrnederlage Auswahl Zuckei Redaktion. Druck und Berlag von Adolf Geck in Offenburg. Hierzu eine Beilage.