M 14 §. Dienstag, den 16. Dezember 1866. 51. Jahrgang. > ■ %’> frx ■ ■ . ; v 'Qf j&k n Erscheint Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnemenlspreis für hierund auswärts, frei in s Haus geliesert nur 1 ^ 50 L>. fjj^ ^It M^SbyirK SlNShtlM UNd AUlgebUNg. Anzeiger Einrückungsgebühr für die kleingespaltene Zeile oder deren Raum 10 Reklamen werden mit 20 ^ die Zeile berechnet. Briefe und Gelder frei. Deutsches Weich. Karlsruhe. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben gnädigst geruht, den Gerichtsnotar Leopold Wasmer in Freiburg auf sein unterthänigstes Ansuchen wegen körperlicher Leiden unter Anerkennung der langjährigen treugeleisteten Dienste in den Ruhestand zu versetzen, und den Hauptamtsverwalter Albert Eberlein in Freiburg zum Obereinnehmer in Buchen zu ernennen. Mit Entschließung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, des Kultus und Unterrichts vom 9. Dezember l. I. wurde Notar Karl Naber in Adelsheim auf die erledigte Notarsstelle Schwetzingen versetzt. — Bezüglich der Mobilisierung der badischen Truppen sind die übertriebensten Gerüchte verbreitet. Nach eingezogrnen Erkundigungen dürfte dieselbe aber in so engen Grenzen vollzogen werden, daß im allgemeinen gar keine Störung einlriit. Dieselbe toll sich vielmehr auf die Linientruppen beziehen, Einziehungen werden nicht siatifinden. Berlin, 12. Dez. Die „Post" bespricht die russischen Truppendislokalionen an Rußlands Westgrenze. Es seien dort nicht nur sehr viele Truppen angesammelt, sondern ste werden auch möglichst nahe an einander gerückt, so daß in vielen Städten das Militär zahlreicher sei als die Zivilbevölkerung. 25 Jnfanleriebataillone, die im Kaukasus stehen, sollen als weitere Infanteriedivision an die deulsch-östeireich. Grenze versitzt werden. — 12. Dez. Die kaiserliche Familie ist gestern nachmittag vom Neuen Palais hieher übergesiedelt. — Die Reichstagsabgeordneten haben mit den Abendzügen zahlreich Berlin verlassen. — 13. Dez. Die Schul männer-V er - sammlung beschloß gestern die Erhaltung des Gymnasiums mit Latein und Griechisch und der lateinloscn Oberrealschule (höhere Bürgerschule), und sprach sich für schonenden Uebergang betreffs der Realgymnasien aus. Ein gemeinsamer Unterbau mit Hinaufschiebung des Lateins und Beginn mit Französisch wurde verneint. Die Verminderung der Unterrichtsstunden in den alten Sprachen und anderen Fächern wurde für wünschenswert erklärt, ebenso der Wegfall des lateinischen Aussatzes und der griechischen Versetzungs- arbeit für Prima, ferner nach Ortsbedarf die fakultative oder obligatorische Einführung des Englischen in den Gymnasien, obligatorisches Zeichnen über Quarta hinaus bis Untersekunda. Auf den Unterricht im Deutschen sei der größte Nachdruck zu legen, ebenso auf eingehendere Behandlung der neuesten vaterländischen Geschichte. Hebräisch soll weiter fakultativ bleiben. — 13. Dez. In der Branntweinsteuer- Novelle, die dem BundeSral vorliegt, wird der Zoll für Arrak, Rum und Cognac in Fäffern von 125 auf 180 Mk. erhöht. Die Annahme dieses Vorschlags ist gutem Vernehmen nach im vun- deSrat wie im Reichstag gesichert. — Die Gesuche gegen die Aushebung des Jesuitengesetzes vermehren sich täglich in riesigem Maß- stabe, ebenso oer Widerstand gegen Richters jesuitenfreundlichen Standpunkt in der „freisinnigen" Fraktion. Tie künftige Ablehnung des Antrags Windihorst (Jesuilenantrag) auch im Reichstag erscheint gesichert. Berlin, 11. Dez. Reichstag. Fortgesetzte Etatsberatung. Bebel (Soz.) kündigt an, die Sozialisten werden, gestützt auf die Steuerpolitik, demnächst die Agitation bei den ländlichen Arbeitern beginnen. Die Getreidezölle nützen nur den Großgrundbesitzern. Der sozialistische Staat werde auch Steuern nehmen, aber sie gerecht umlegen. Windthorst (Zentr.): Die Sozialisten wiegeln die Leute auf, ohne ihnen etwas besseres zu bieten. — 12. Dez. Der Reichstag nahm in ersterund zweiter Lesung den deutsch-türkischen Handelsvertrag an. — Beratung der Zuckersteuer. Schatzsekretär Maltzahn weist auf die hohe Entwicklung der Zuckerindustrie hin, welche weiterhin eine Prämie entbehren könne. Die Landwirtschaft habe kein Interesse an der Steigerung des Zuckergehalts der Rübe. Das jetzige System führe eine Ueberproduktion herbei. Witte (deutsch-freisinnig) stimmt zu und erklärt, die Vorlage werde die Preise auf dem Weltmarkt steigern. Die Industrie werde sich ohne Prämie exportfähig erbalten. Stolberg-Werni- gerade (deutsch-konserv.): Die Abschaffung der Materialsteuer sei der Landwirtschaft nicht gleichgültig. Ausland. Wien, 12. Dez. Kaiser Franz Josef hofft von den handelspolitischen Verhandlungen mit Deutschland ein gedeihliches Ergebnis. Die Verhandlungen werden von Weihnachten bis Neujahr unterbrochen. Die deutschen Forderungen sind nunmehr bekannt, weshalb der Handelsminister mit den Vertretern der einzelnen Jndu- strieen Oesterreichs bereits in Verkehr getreten ist. Deutschland fordert Erleichterung für die Gummi- und Wachstuchindustrie, für Seiden-, Woll- und Baumwollwaren, ebenso für Eisen- und Maschinen Jndustrie. Bern, 12. Dez. Im Nationalrat fand eine nochmalige Beratung des Artikels 10 des Auslieferungsgesetzes statt. Mit großer Mehrheit wurde im Schlußsätze bestimmt: Wenn das Bundcsgericht die Auslieferung wegen des vorwiegend gemeinen Verbrechens oder Vergehens bewilligt, so stellt der Bundesrat dem ersuchenden Staate die Bedingung, daß der Auszuliefernde wegen seines politischen Beweggrund's oder Zweckes nicht verfolgt oder bestraft werden darf. Hierauf wurde das ganze Gesetz mit 76 gegen 26 Stimmen angenommen. Luxemburg, 12. Dez. Der Großherzog erläßt anläßlich seiner Thronbesteigung einen um. saffenden Gnadenakt. Die Groß herzogin stattet heute den Spitälern und Schulen Besuche ad. Haag, 12. Dez. Die Polizei entfernte in Dordrecht und Rosendaal die Maueranschläge, welche zur Entthronung der Königin Wilhelmine auffordern. z Rom, 12. Dez. Die MinisterkcisiS hat mit einem glänzenden Siege für Crispi geendet. Crispi bestätigt, daß Gioletti wegen des nicht erfolgten Nachlasses im Etat der öffentlichen Arbeiten seine Entlastung nachgesucht habe. Crispi wiederholte, daß der Personenwechsel keinerlei Aen- derung des Programme- bedeute. Paris, 13. Dez. Der „TempS" teilt mit, daß die Lanze definitiv bei der Kavallerie ein- geführl worden sei. ES würden gegenwärtig Versuche gemacht, wie das gleichzeitige Trogen beS neuen Kavallerie-Karabiners und der Lanze durchführbar wäre. — Der Zeitungsberichterstatter de Labryöre erzählt im Eclair, wie er am 3. Dez. Padlewski über Modena und Turin geflüchtet habe. Padlewski habe dabei erzählt, wie er Se- liverskow getötet habe. Lnndon, 12. Dez. Auf der Reise von Dublin nach Cork hielt Parnell auf verschiedenen Stationen Ansprachen, wobei es mehrmals zu tumul- tuarischen Sz°nen kam. In Mallow griff die Volksmenge den Wagen mit Stöcken und Schirmen an. In Cork wurde Parnell enthusiastisch begrüßt. Abends hielt er eine Rede, worin er versicherte, er sei entichlosten, seine Stellung als Führer der irischen Partei beizubchalten. Petersburg, 12. Dez. Der ruffischen „Petersburger Zeitung" zufolge wird dem Reichsrat demnächst ein Gesetzentwurf zugehen, welcher die Colonisirung Rußlands durch Ausländer untersagt. Es soll zwar dem Minister des Innern überlasten werden. Ausnahmen zu machen, jedoch müßten die betreffenden Einwanderer in die ruffische Unterthanenschaft eintreten. Das Gesetz solle auch die bereits in Rußland befindlichen Colomsten veranlasten. sich entweder um die russische Unter- thanenschast zu bewerben oder Rußland zu verlassen. — 13. Dez. Der Zar begnadigte die zum Tod verurteilte Nihilistin Marte Günzdurg. — In der Nähe von Kiew wurde ein Gendarmer le-Haupt mann von nihilistischer Hand ermordet. Auf der Brust des Ermordeten befand sich ein Plakat mit der Aufschrift: Das ist die Strafe des Spions. — Der vom französischen Kriegsministerium zur Fabrikation rauchschwachen Pulvers hierhergesandte Regierungs-Ingenieur Massin hielt in einem hiesigen Ofsizlerskastno rine heftige Rede gegen Deutschland, wobei er Frankreich mit dem Champagner verglich, der üderschäume, wenn er ferne Fesseln bricht. Frankreich werde seine russischen Freunde aus den Schlachtfeldern zwischen Rhein und Weichiel umarmen. Verschiedenes. * Sinsheim, 13. Dez. Unsere hiesigen Leser, insbesondere aber die Schüler des ehemalig.« Vorstandes der Höheren Bürgerschule dahier, Herrn Professor Schick — derzeit Kreisschulrat in Lörrach — dürfte die Nachricht rniereffreren, daß derselbe zum Rektor der Volksschule in Mannheim in Aussicht genommen ist. Die Sülle ,st mit einem Ansangsgehalt von 6000 Mark, anst i- gend alle 2 Jahre um 200 Mk. brs zum Maxi» malgehalte von 7000 Mark, sowie einem Wohnungsgeld von 1500 Mark dotiert, nebst E-satz der üblichen Umzugskosten. Herr Kreisschuiral Schrck hat aus Anfrage deS Sladtrats von Maniiderm sich zur Annahme der Stelle bereit eikiä l und wird demzufolge der dortige Bürgerausschuß ,n einer auf Dienstag anderaumten Sitzung sich über diese wichtige Frage zu entscheiden Hai e». * SinSheim, 14. Dez. Anläßlich se »er 26- jährigen Dienstzeit als Soldat und G »ba-m wurde Herrn Wachtmeister Hogenmüller von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog die scheine Verdienstmedaille verliehen u»> di e>b >bm heute Vormittag 11 Uhr von dem Grorv A,us- vorstand, Herrn Oderamtmann Ga dvum. teit'ilko überreicht. In seiner Ansprache anerkannte der Herr AmtSvorstand die großen Verdienste des Geehrten unter Beifügung der besten Wünsche (welchen auch die Redaktion d. Bl. sich anschließt) für denselben. Im Anschluß hieran hob er besonders hervor, wie unser edler Landessürst immer das wahre Verdienst zu schätzen und zu ehren weiß und deshalb mit Recht der Vater seines Volkes genannt werde. Zum Schluffe brachte derselbe ein Hoch auf Seine Königliche Hoheit den Grobherzog aus, in welches die dem erhebenden Akte Beiwohnenden freudig begeistert einstimmten. * Sinsheim, 14. Dez. Dem „Reichs- und Staatsanzeiger" zufolge wurde dem Zahlmeister a. D. Freund zu Karlsruhe (einem geborenen Sinsheimer), bisher im 4. Westfälischen Infanterieregiment Nr. 17, bei seinem wegen Krankheit erfolgten Ausscheiden aus dem Heere von Seiner Majestät dem Kaiser der rote Adlerorden 4. Klasse verliehe». Der mit so hoher Auszeichnung Bedachte erhielt bereits im Jahr 1871 anläßlich des Feldzuges von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog das Ritterkreuz 3. Kl. des Ordens vom Zähringer Löwen mit Schwertern, und bei der Ordensverleihung im Januar 1890 vom Kaiser den Kronenorden 4. Klasse. Indem - wir dem neuen Ordensritter zu seiner neuesten ehrenvollen Auszeichnung aufrichtig gra- tuliren, wünschen wir ihm von Herzen, daß sich seine angegriffene Gesundheit bald wieder völlig kräftigen und er noch recht lange Jahre in bestem Wohlsein sich seiner hohen Dekorationen erfreuen möge. N. Sinsheim, 14. Dez. Wie wir aus Kreisen des Musik-Vereins erfahren, bietet das a» nächsten Donnerstag, den 18. Dezember stattfindende Konzert wieder recht schöne Orchester- und Vokalmusik. Herr Gerber dirigiert jetzt beide Abteilungen, und wir hegen die Ueberzeugung, daß auch ohne Zuziehung auswärtiger Kräfte uns ein schöner Abend bereitet werden wird. — (Den Bericht über die Generalversammlung des Musikvereins mußten wir wegen Mangel an Raum für die Mittwochnummer reservieren. D. R.) -a- Sinsheim, 14. Dez. Die Tagesordnung des Bürgervereinsabends zerfiel, wie herkömmlich, in eine» ernsteren und einen gemütlichen Teil. Die eben beendete Volkszählung gab dem Vorsitzenden Gelegenheit, sich über den wenig erfreulichen Rückgang der Bevölkerung zu äußern; man nimmt eine Abnahme von 600—700 Seelen an. Für unsere Stadl ergibt sich freilich eine Zunahme, allein wohl nur durch die hierher verlegte Rel tu ngs an stalt. Die anderen Punkte der Tagesordnung wurden vertagt, um in gründlicher Vorberatung Klärung zu finden. Der gemütliche Teil des Abends verlief durchaus ange- meffen und wird Fernerstehenden sicherlich eine Aufforderung sein, den löblichen Zielen des Vereins näher zu treten. Wir vernehmen, daß für den Monat Januar wieder ein Vereinsabend in Aussicht steht, zu welchem auch Richtmitglieder Zutritt haben. * Sinsheim, 14. Dez. Nachträglich erhalten wir die Trauernachricht, daß der unglückliche Herr Barth bereits anfangs voriger Woche in der Heil- und Pflegeanstalt Heidelberg verstorben ist. Leider soll auch der Zustand der Frau Barth ein hoffnungsloser sein. V' Weiler, 12. Dez. Die Petition an den Reichstag und den Bundesrat gegen die Zulaffung der Jesuiten wurde in hiesiger Gemeinde von 118 Bürgern unterzeichnet. Q Von der Elsenz, 12. Dez. Wie man aus Blättern ersehen, vielleicht auch aus dem That- bestand entnehmen kann, lasien in vielen Städten und Dörfern Männer, welche die Weltgeschichte kennen und denen das Wohl des Vaterlandes am Herzen liegt, eine Schrift, die Bitte an den Reichstag um Aufrechthaltung des Jesuitengesetzes enthaltend, bei der Einwohnerschaft zirkulieren. Bei solch einem Anlaß geschah es nun, daß in einem an der Elsenz gelegenen Dörfchen von konservativer Seite die Unterschrift verweigert wurde. Und warum wohl? Etwa aus Liebe zu den Ul« tramontanen oder aus der Ueberzeugung, da« Jesuitengesetz sei eine Ungerechligkeu? Gewiß nicht! Zweifelsohne aber aus Haß gegen den Liberalismus, der dieses Gesetz g schaffen und dessen Werke man von gegnerüchcr Seite, ohne zu prüfen ob sie recht oder nicht recht sind, vernrchten möchte. Ja der Haß gegen die Liberalen wird von manchen Extrem-Konservativen io wert getrieben, daß sie ihre Ansichten und Bestrebungen, welche sie vor nicht langer Zeit noch mit dem Liberalismus gemein harten, verleugnen. Dieser Vorwurf trifft die Führer und Hauptorgane der konservativen Partei ja nicht, obwohl auch sie an mancherlei unfreundlichen Kundgebungen der Gegnerschaft den Liberalen gegenüber es nicht fehlen lassen. Vielleicht hat Einsender dieses bald einmal Gelegenheit, dieser Sache etwas näher zu treten. ± vabstadt. 12. Dez. Nach der nunmehr beendeten Zusammenstellung über das Ergebnis der Volkszählung vom 1. d. M. beträgt die Einwohnerzahl 304; hievon sind 164 männlich und 150 weiblich; der Religion nach sind 285 evang. und 19 kath. Wohnhäuser sind es 49 mit >75 Wohnräumen und 59 Küchen. Gegen die Zählung im Jahre 1885 hat sich die Einwohnerzahl um 33 vermindert. — Die am 3. d. M. hier vorgenommene Viehzählung hatte folgendes Ergebnis: Pferde 26, Rindvieh 213, Schafe 159, Schweine 138, Ziegen 47, Bienenstöcke 8, Gänse 90, Enten 72, Tauben 83, Hühner 642. A Steinsfurth. 14. Dez. Nach den Listen für die diesjährige Volkszählung ergiebt sich für den hiesigen Ort eine Einwohnerzahl von 1344 Seelen gegen 1391 im Jahr 1885, somit eine Abnahme von 57 Seelen. Hinsichtlich der Schülerzahl stellt sich die Sache noch ungünstiger. Während wir vor 5 Jahren 319 Schüler zählten, sind es im laufenden Jahre nur 296, somit Abnahme 23 oder 7 pCt. Diese Abnahme rührt daher, daß in den letzten Jahren verschiedene Familien weggezogen sind und im letzten Jahre die Influenza viele Opfer gefordert hat. — In den letzten Wochen wurde der alte gebrechliche Turm der ev. Kirche abgetragen und durch ein Ziegeldach ersetzt, welches keinen angenehmen Eindruck auf die Kirchenbesucher macht. — Der Bürger und Bierbrauer Georg Peter in Haßmersheim verkaufte dieser Tage ein 10 Jahre 2 Monate altes Mutterschwein um 109 Mk., welches beim SLlachten 284 Pfund wog. Das Tier hat bei semem gewesenen Eigenthümer 22mal gejungt und wurden aus dieser einen Zuchtsau Summa Summarum 239 junge Schweine um 1610 Mk. verkauft. — Aus Baden. Unter Beihilfe des jetzt im Amtsgesängnis zu Mosbach befindlichen Schneiders Matter von Sennfrld wurde dieser Tage die Seckach an der Stelle abgesucht, wo er seinen ermordeten Sohn hineinqeworfen hatte. Die Leiche wurde jedoch nicht gefunden. — Auch in Käferthal fand ein junger Mensch infolge Einbrechen des Eises den Ertrinkungstod. — Durch den Zusammenstoß von im Bahnbof zu Rastatt manöver- ierenden Waggons mit einem aus dem Geleise stehenden Güterzuge wurden am Donnerstag früh 10 Wagen zernümmert. Verletzungen des Personals kamen nicht vor. — In Rust hat sich der Waldhüter Bussard, Vater von 8 Kindern, in seiner Wohnung erschossen. — Ferner schnitt sich in Sindlingen ein Taglöhner, welcher schon vor zwei Jahren sich durch Abhauen eines Armes töten wollte, die Pulsadern auf. Defflz, Vater. Bruder und etliche Verwandte endeten ebenfalls durch Selbstmord. — Der Hilfskassenkongreß in Berlin nahm eine Adresse an Koch an. Namens der 600000 Kassenmitglieder wird darin für die unermüdlichen Forschungen zum Wohle der- Menschheit gedankt und weiteren Erfolg gewünscht. Der Kongreß nahm ferner zur Altersversicherung die Erklärung an, das Gesetz sollte bei einer Durchsicht dahln abgeändert werden, daß die Hilfskassen den anderen Kassen gleichberechtigt würden; desgleichen zur Unfallversicherung: der Kreis der zu Versichernden sei zu eingeschränkt, die Renienunterstützung ungenügend, die Mitbeteiligung der Versicherten an der Verwaltung unzulänglich, das Gesetz also dahin abzuändern. — Die gegenwärtige Einwohnerzahl Helgolands beträgt 2086; dieselbe hat während der letzten 10 Jahre um 85 zngenommen. — Vor einigen Tagen fand in der großen Schnapsbrennerei von Schneider in OhligS in Ostpreußen eine Explosion statt, bei welcher daS ganze, etwa 50 Fuß lange Fabrikgebäude zusammenstürzte. Ein Maschinist und ein Brenner wurden schwer verletzt unter den Trümmern her- vorgeholt. Der Fabrikbesitzer Schneider und seine Frau erlitten geringere Verletzungen. Die Trümmer Warden weit weggeschleudert; in dem neben der Fabrik gelegenen Schulgebäude würden sämtliche Fensterscheiben eingedrückt. Die Explosion hatte im Brennhause stattgesunden. Man vermutet, daß das Unglück dadurch herbeigeführt wurde, daß aus einer der Zuflußröhren zu dem Spiritusbehälter, welche zugefroren und geborsten war, Spiritus in das Feuer getropft ist. — Vor Kurzem wurden in dem Franziskanerkloster Spedo bei Rarni (Italien) acht Mönche ermordet ausgefunden. Wer die Mörder sind und was denselben Anlaß zu der schauderhaften Blutthat gegeben haben mochte, ist bis jetzt noch Geheimnis. — Eine Postkarte in den Himmel. In einem Briefkasten in Dülmen befand sich folgende an den Adressaten nicht zu befördernde Postkarte: „An den hl. Nikolaus im Himmel! Schicke mir doch Kuchen, Nüsse und einen neuen Mantel, und für meine große Schwester einen Mann, wonach sie so sehr verlangt." Trotzdem die deutsche Reichspost noch keinen postalischen Anschluß mit dem Himmel hat, wird der heilige Nikolaus ein Einsehen haben und der kleinen und der großen Schwester helfen. — Zum Nutzen der Eberesche. Im Interesse der Landwirtschaft liegt es. die Vögel zu schützen und ihnen im Winter für Nahrung zu sorgen. Ein recht gutes Mittel dazu bietet sich in der Anpflanzung der Eberesche, deren Früchte von den Vögeln im Winter, wenn Schnee und Eis die Fluren bedeckt und nirgends Nahrung zu finden ist, ausgesucht werden. Von den Vogelarten, welche in der kalten Jahreszeit ihr kümmerliches Dasein davon fristen, seien folgende erwähnt: Kohlmeise. Blaumeise, Weindrossel, Misteldrossel, Wachholderdrossel, Schwarzamsel, Gimpel, Buchfink, Bergfink, Grünling, Grünspecht, Elster und Rabenkrähe; es sind lauter nützliche Vögel, die beiden letzten Arten natürlich abgerechnet, denn diese bringen von den nützlichen Singvögeln mehr um, als Hunger und Kälte während des strengsten Winters. ** Das Invatiditäts- und Mers- verflcherungsgeseh. VI. Den über 40 Jahre alten Versicherten ist zu raten, daß sie sich baldigst in den Besitz der hiernach notwendigen Bescheinigungen setzen, denn je länger sie damit warten, desto schwieriger wird die Beschaffung derselben. Denjenigen Personen, welche beim Inkrafttreten des Gesetzes schon das 59. Lebensjahr vollendet haben, müssen sich auch Bescheinigungen über die Höhe des Lohnes, welchen sie seit 1. Januar 1888 bezogen haben, verschaffen, weil die Höhe der damaligen Löhne für die künftige Berechnung der Altersrente von Wichtigkeit ist. Die Höhe der Altersrente wird in folgender Weise berechnet: Zunächst leistet auch hier, wie bei der Invalidenrente das Reich einen festen Zuschuß von 50 Mk. Demnächst wird für jeden geleisteten Wochenbeitrag ein bestimmter Betrag Rente gerechnet u. zw. für jeden Beitrag in Lohnklasse I ein Betrag von 4 Pf. ,, h H n n n 0 „ ,, ll Hl ii fr ff ^ „ n n i ^ „ n tt io „ Es kommen aber nach ausdrücklicher Vorschrift des Gesetzes überhaupt nur 1410 Wochenbeiträge in Anrechnung, mögen auch mehr Beiträge geleistet sein. Sind mehr als 1410 Wochenbeiträge geleistet, so kommen die 1410 höchsten Beiträge zur Anrechnung und die übrigen fallen aus. Z. B.: Der Versicherte hat bei Vollendung seines 70. Lebensjahres 1800 Beitragswochen geleistet, davon 500 in der I., 400 in der III. und 900 in der IV. Klasse, er war ferner 50 Wochen krank und 40 Wochen zum Militär eingezogen, so daß 90 Wochen auf Lohnklasse II kommen.*) Da nur die 1410 höchsten Wochenbeiträge zur Anrechnung kommen, so kommen zunächst in Betracht, die 900 in der IV. Klasse, dann die 400 „ „ III. „ ii n 90 „ „ II. „ und dann nur 20 „ „ I . „ zus. 1410 Wochen, so daß also 480 Wochen *) Di« Zeiten der Krankheit bezw. militärischen Dienstleistung werden wie bei der Invalidenrente so gerechnet, als ob während derselben Beiträge in Lohnklasse II gezahlt worden wären. der I Klasse als überschießend auSfallen. Die Rente wird in diesem Falle sich folgendermaßen berechnen: 1. Fester Zuschuß des Reichs. . Mk. 50,00 2. 900 Beiträge in Lohnklaffe IV: 900 x 10 Pf. - 90,00 3. 400 Beiträge in Lohnklaffe III: 400 x 8 Pf. = „ 32,00 4. 90 Beiträge in Lohnklaffe II: 90 x 6 Pf. = „ 5,40 5. 20 Beiträge in Lohnklasse I: 20 x 4 Pf. - „ 0,80 Zusammen: Mk. 178,20 Man sieht, daß auch die Berechnung der Altersrente keine besonderen Schwierigkeiten bietet. Die Zahlung der Altersrente erfolgt ^monatlich pränumerando u. zw. durch die P o st- anstatt des Wohnorts des Versicherten. Wie bei der Invalidenrente ist land- und forstwirtschaftlichen Arbeitern die Altersrente unter bestimmten Voraussetzungen bis zu zwei Dritteln ihres Betrages und Trunkenbolden die ganze Rente in Naturalleistungen zu gewähren. Unser bestes Hausmittel bei Husten, Heiserkeit, Catarrhen und Verschleimung sind unstreitig Fay's ächte Sodener Mineralpastillen. Bei nur leichter Erkrankung rc. genügt es, wenn man dieselben einfach im Munde zergehen läßt, in veralteten Fällen ist ihre Wirkung eine außerordentlich günstige, wenn man 3—5 Stück in heißer Milch auflöst und letztere von den Erkrankten warm in wiederholten Gaben trinken läßt. Diese Methode ist allen Bonbons, Hustenstillern, Honigsäftchen und dergl. vorzuziehen. Magenverstimmung durch den Gebrauch von Fay's Sodener Mineralpastille», die in allen Apotheken und Droguen L 85 Pfz. erhältlich sind, ist ausgeschlossen. Bruchsal. (Marktbericht vom 10. Dezember. 1890.) Weizen 100 Kilo 19.50 Mk. Kernen 100 Kilo 20.30 Mk. Roggen 100 Kilo 17.50 Mk. Gerste 100 Kilo 17.— Mk. Hafer 100 Kilo 15.— Mk. Spelz 100 Kilo —.— Mk. Mischfrucht 100 Kilo 15.50 Mk. Heu 100 Kilo 5.-Mk. Kornstroh 100 Kilo 4.60 Mk. Butter 1 Kilo 1.90 Mk. Eier 10 Stück 0.80 Mk. Kartoffeln (20 Liter) 0.75 Mk. Milchschweine das Paar 12—18 Mk., Läuferschweine das Paar 50—80 Mk. Auf dem Schweinemarkt waren 116 Milckschweine und — Läufer angetrieben. Füttert die hungernden Vögel! Franenarbkitsschiilk Sinsheim. Wir beehren uns, Freunde der Sache von hier und auswärts zu der am kommenden Sonntag den 21. Dezember 1890, vormittags von 11 bis 12 und nachmittags von 1 bis 4 Uhr, sowie Montag den 22. Dezember, morgens von 9 bis 12 und mittags von 1 bis 4 Uhr stattfindenden Ausstellung der von den Schülerinnen angefertigten Arbeiten in Hand-, Maschinen- und Kleidernähen sowie Wollfach freunvlichst einzuladen. Die Ausstellung wird in den Schulräumen (Hauptstraße 70) abgehalten, woselbst auch Anmeldungen für den neuen Unterricht, welcher Montag den 5. Januar 1891 beginnt, entgegengenommen werden. Sophie Laurop, Maria Wirth, Vorsteherin des Frauenarbeils- Frauenvereins. lehrerin. Roheß-Bückinge. Sardellen. Sardinen. Berliner Rollmöpse. Bismarck-Häringe. Lautenbacher MWckskiis. (1726) C. L. Siokinger. Eschelbach. Extrafeine runde Lebkuchen, sst. Llisme-Lebkuchrn, „ Macraroui-Lebkuchrn, „ Haselnuß-Lebkuchen, „ Vanille-Lebkuchen. „ Lhocolade-Lebkuchen, „ Honig-Lebkuchen. „ Schnihbrot. gewöhnliche Lpringerle, Lier-Lpringerle. größte Auswahl in Ba»m-Konfekt und Christbaum-Vcrzierungen empfiehlt billigst (2018) Gust. Günther. Eschelbach. Zu jMlinaditsIMemeii empfiehlt Neue Mandeln. Rosinen. Citronat, Orangeat, fein gestoßenen Zucker, neue Feigen, Vanille, feinst Kaisermehl zu Epringerle, per Pfd. 22 Pfg. (2019) Gust. Günther. Faselhalter Leonhard Horn von .Daisbach hat einen jungen isprungsähigen Eber zu ver- > lausen. (2048) Mvslkvkrkill Sinsheim. Donnerstag, den 18. Dezember Das Programm wird den verehr!. Mitgliedern zugchen. Ich habe meine Wohnung im Hause des Herrn Kachek bezogen. Rappenau, den 11. Dezember 1890. (2014) Dr. med. Erwin Fischer. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ ♦♦ j« r: '/. 1 i empfehle ich: Muffe, Kragen und Raas, schwarze Muffe, schon von 2 Mk. an, Kinder-pelsgarniturcn, weiß mit schwarzen Tupfen 1.50 Mk., Pelzkappen in Cauin, Sealskin, Seehund, Viker ic., Jagdmuffc, Kußsacke, Kußteppiche, Wschkragen für Frauen und Mädchen, vpn Mk. 1.20 an, fertige gestickte Hausmutzen von Mk. 1.50 bis Mk. 3.50, Portemonnaies, Hosenträger, “ Herren Cravalten jeder Art, Kragen & Manschetten, filj- & Seidenhute in allen Faeonen, Regenschirme von den billigsten bis zu den feinsten. 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