oiMofk Mittwoch, den 14. Mai 1947 Nummer 38 2. Jahrgang Frelbvrg Im ß r e 1 i M ■ Erscheinungstage Mittwoch and Samstag / Einzelpreis 20Pf. / Monatsbezugspreis RM 1.60 einschließlich Trägerlohn, durch di* Pos* bezogen RM 1.84 Anzeigen laut Tarif gegen Kennkartenansweis. onC 0*91)7011 V/alL-Ao Air% J* LI_• 1_-l1-_ T/-S£l- des ganzen Volkes, die sozialistische Wirtschaft die materielle Sicherheit aller. Das Volk, vertreten durch den Staat, hat alles Interesse daran, die Organisation der Wirtschaft so zu gestalten, daß dieser Zweck erreicht wird; es ist unmöglich, daß in der heute gegebenen, durch den verlorenen Krieg gekennzeichneten Lage bei den der deutschen Wirtschaft auferlegten überaus harten Einschränkungen sich von neuem der Egoismus und das Privatinteresse bes;im:nend sind. Die Sozialdemokratische Partei hat bei der Beratung des Abschnittes III der Verfassung „Arbeit und Wirtschaft“ sowohl im Rechtsausschuß als auch im Plenum der Beratenden Landesversammlung klar ihre Ideen herausgestellt. Sie konnte sich in den Endberatungen nicht mit einem lauen Kompromiß mit den reaktionären wirtschaftlichen Auffassungen der Christlich-Sozialen Volkspartei und der Demokratischen Partei, die lediglich die Interessen des Unternehmertums verteidigen, einlassen. Es war insbesondere der Artikel 4 4 der mit Mehrheitsbeschluß angenommenen Verfassung des Landes Baden, der eine uniibersteig- bare Schranke zwischen sozialistischer und kapitalistischer Anschauung bildete. Dieser Artikel lautet: „Zur Sicherung einer nach Menge, Güte und Preis möglichst gleichmäßigen Befriedigung der wirtschaftlichen Bedürfnisse aller Schichten des Volkes können durch Gesetz, Erzeugungs- und Bewirtschaftungsmaßnahmen angeordnet werden. Diese Maßnahmen sind als Obergangsregelung nach Behebung der zu überbrückenden Notstände wieder außer Kraft zu setzen. Hier wird dem Staat gnädigst das Recht gegeben, in Notzeiten helfend einzugrei fen in Zeiten, die entstanden sind durch kapitalistische und auf Profit berechnete privatwirtschaftliche Mißwirtschaft. Dann, wenn der Karren im Dreck stecken geblieben ist, will man den Staat Vorspannen, er soll helfend und unterstützend eingreifen. Das große Beispiel dieser Art um die dreißiger Jahre- ist uns noch deutlich in Erinnerung. Hier kamen die wirtschaftlichen Kreise, die bisher der Allgemeinheit, dem Staat jedwede Mitwirkung am wirtschaftlichen Gestalten verweigert hatten, hilfesuchend: es galt die Banken zu stützen, es galt das Heer der Arbeitslosen zu ernähren. Solche Verhältnisse haben mit sozialistischer Wirtschaft nichts zu tun, das ist privatkapitalistische Mißwirtschaft. Wir bestreiten nicht die Pflicht des Staates, allen in Not geratenen zu helfen, aber wo Pflichten sind, sind bekanntlich auch Rechte. Wenn dem Staat diese Aufgabe zufällt, dann hat er auch da* Recht, bestimmend in der Gestaltung j er wirtschaftlichen Organisation tätig zu sein; dieses natürliche Recht ist der Allgemeinheit durch die Stimmenmehrheit von Christlich-Sozialer Volkspartei und von Demokraten verweigert worden. Nach wie vor soll es für den Arbeiter und Angestellten heißen: Arbeiten ohne Mitbestimmungsrecht, nach wie vor soll der Unternehmer einen Freibrief erhalten. Wir Sozialisten haben diese Probleme immer aus praktischen Gesichtspunkten heraus ange- padrt. Verlassen wir die theoretischen Erörterungen und zeigen wir an Hand der Gestaltung der wirtschaftlichen Organisation des Landes Baden seit der Besetzung wie wir praktische Arbeit geleistet haben: Die Lenkung der Wirtschaft obliegt den verantwortlichen Instanzen der Regierung, die dem Volke, vertreten durch den Landtag, voll verantwortlich sind. Die Privatinitiative, die Gesamtheit der in der Wirtschaft tätigen Kräfte, wurde weitestgehend in die wirtschaftliche Organisation eingebaut. Das Programm für die Produktion soll die Versorgung des Volkes mit den dringendsten Bedürfnissen gewährleisten. Die staatlichen Verte! lungsstellen haben dafür zu sorgen, Produktion an den richtigen Stellen brauch gelangt 1 , der Allgemeinheit zugutekommt. Die Planung der gesamten Produktion ist den Fachkommissionen, die aus Sachverständigen der Wirtschaft bestehen, und so die Zusammenfassung der Privatinitiative für jede Sparte daretellen, überfragen Auf Grund des festgestellten Produktionsprogramms wird das Roh- und Hilfsmaterial vergeben Es wurde von der zentralen Stelle des Badischen Wirtschaftsministeriums keine Tonne Stahl, keine Tonne anderes Material in die Wirtschaft geschleust, ohne daß 'diese Gremien der Industrie, des Handwerks und des Handels vorher eingeschaltet worden wären. Wir sind die Heranziehung aller fachlich befähigten Kräfte die Schwierigkeiten der Nachkriegszeit, behoben werden können. Wenn wir uns vergewissern, in welcher einschränkenden Weise die wirtschaftlichen Bestimmungen des Kontrollrates unsere gesamte Wirtschaft tangieren, dann müssen wir zu der Überzeugung kommen, daß nur durch die selbstlose Zusammenarbeit aller unter Hintansetzung jedweder privatkapitalistischer Interessen ein erträglicher Ausweg aus unserer Lage gefunden werden kann. Die in ihren großen Zügen geschilderte Organisation der badischen Wirtschaft hat sich bewährt; wir sind weit davon entfernt, den gegenwärtigen Zustand als irgendwie erträglich zu bezeichnen, aber wir wissen genau, daß in anderen Gebieten Deutschlands, wo diese glückliche Synthese zwischen staatlicher Lenkung und Privatinitiative nicht durchgeführt wurde, die Verhältnisse weit schlechter liegen. In der Ausnützung der Kapazität der badischen Industrie dürften wir mit an der Spitze Deutschlands stehen; wir sind von Arbeitslosigkeit bisher völlig verschont geblieben, im Gegenteil, zahllose Anforderungen an Arbeitskräften können nicht befriedigt werden. Was die Versorgung mit Rohmaterial anbetrifft, so konnten wir uns bisher schlecht und recht, durchhelfen. Seit Gründung des Badischen Wirtschaftsministeriums _ sind im Interzonenhandel etwa 180 Millionen Mark Gesamtumsatz erzielt worden. Umsätze, die in der Einfuhr im wesentlichen Rohmaterial betreffen. Wir wissen, daß diese Versorgung allein nicht genügt, deshalb sind wir an die maßgebenden Stellen der Besatzungsmacht herangetreten mit genauen Vorschlägen über die Einschaltung der badische n Wirtschaft in den Import und Export, d. h. in den Welthandel. Dank einer wohlorganisierten Verteilung konnten bisher die Bedürfnisse der Industrie und des Handwerks an Kohlen annähernd erfüllt werden. In der Elektrizitätsversorgung trat nirgendwo im Lande Baden eine Stromsperre ein, wie sie in allen andern Zonen häufig der Fall war* Wir sind uns bewußt, daß noch zahllose wirtschaftliche Schwierigkeiten unser harren und daß es einer neuen Regierung nur dann gelingen wird, dieser endgültig Herr zu werden, wenn sie mit Rechten von seiten der Besatzungsmacht ausgestattet wird, die es ihr ermöglichen, die Wirtschaft im obigen Sinne zu lenken. Nach diesem schrecklichsten aller Kriege darf es nicht mehr der Fall sein, wie dies nach dem letzten Krieg geschehen ist, daß man den Vertretern der breiten Masse des werktätigen Volkes die Aufgabe zuschiebt, die unendlichen Schwierigkeiten, die aus dem verlorenen Krieg resultieren, zu meistern, um ihnen nach getaner Arbeit mit unberechtigter Kritik in den Rücken zu fallen. Wi r widmen uns im Bewußtsein unserer Verantwortung für das Leben unseres Volkes der Aufgabe, das badische Volk über die schwierigen Zeiten hinwegzubringen, wir werden uns aber mit alle n Mitteln gegen den Versuch von Reaktion und von Kapitalismus, erneut zu unbeschränkter Herrschaft zu gelangen, wehren. Wir wollen das Wohl aller und wir können die uns gestellte Aufgabe durchführen, wenn alle werktätigen Kreise, die daj Recht auf Beteiligung an den Ergebnissen ihrer Arbeit erfüllt wissen wollen, uns ihr Vertrauen schenken. Wer nicht wählt sagt damit nicht Nein zur Verfassung! Wenn nur 60 Prozent der Wahlberechtigten zu den Urnen gehen und von ihnen 51 Prozent mit 3a stimmen würden, dann wäre die Verfassung von 31 Prozent der Stimmberechtigten angenommen. Das mu8 verhindert werden! Deshalb geht zur Urne und stimmt mit Nein zur Verfassungsfrage. Denn es handelt sich nicht um eine Verfassung der Schaffenden! Sozialdemokratie und Schule Von Rektor F. Mayer, Gengenbach Die Sozialdemokratie hat zu allen Zeiten der Schule ihre besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ihre führenden Politiker haben frühzeitig erkannt, daß die Verwirklichung des Sozialismus in einem gesicherten demokratischen und sozialen Staat nur mit denkenden, geistig reifen Menschen erreicht werden kann. Voraussetzung aber für die Erlangung dieser geistigen Freiheit ist das Vorhandensein vop Erziehungsstätten und Schulen, in denen der freien Entwicklung aller dem Kinde eigenen geistigen, seelischen und körperlichen Anlagen Raum gegeben wird. Da nun die Volksschule die Schule für die große Masse des Volkes ist, so galt ihr die besondere Liebe und Förderung der Sozialdemokratie. Es ist deshalb kein Wunder, daß in den großen Industriestädten Deutschlands, auf deren kulturelle Entwicklung starke sozialistische Gemeindevertretungen einen maßgeblichen Einfluß ausüben konnten, der Ausbau der Volksschulen vor 1933 einen Stand erreicht hatte, der von Schulmännern der ganzen Welt bewundert und lobend anerkannt worden war. Unter den führenden Schulstädten nahm daß diese j neben Hamburg, Leipzig, Berlin und der öster- zum Ver- reichischen Schulmetropole Wien, unsere badische ! Industriehauptstadt Mannheim mit ihrem hervorragendsten Schulorganisator Dr. S i c k i n g e r einen besonders bevorzugten Platz ein. Aber auch in kleineren Gemeinden des Landes, wo sich der politische Einfluß der Arbeiterschaft geltend machen konnte, ist eine allgemeine Hebung des Schulniveaus durch Schaffung zusätzlicher Lehrerstellen, durch Gewährung der Lernmittelfreiheit, durch Ausbau der Lehrer- und Schülerbüchereien, durch Anschaffung modernster Anschauungsmittel, durch schulhygienische und schulfürsorgerische Einrichtungen aller Art erreicht worden, was weit über die Grenzen unserer engeren Heimat. Gewerkschaften und Verfassung Der badische Gewerkschaftsbund gegen Abschnitt III der Verfassung Vor der Beratung der Verfassung hat unsere Verfassungskommission den Fraktionsvorsitzenden der 4 Parteien Abänderungsanträge zum gewerkschaftlichen und wirtschaftlichen Teil der Verfassung übergeben. Diese Anträge wurden im Teil III der Verfassung „Arbeit und Wirtschaft" nicht berücksichtigt. Wir hatten erwartet, daß die Mehrheit der Mitglieder der Beratenden Landesversammlung den berechtigten Forderungen der Gewerkschaften Rechnung getragen hätte. Die Fassung des Artikels 38, Absatz 2, bietet die Möglichkeit, durch Gesetz die Gewerkschaften bei Lohnbewegungen lahmzulegen. Die Vertretung der Interessen von Beamten, Angestellten und Arbeitern bei den Behörden fct in der Verfassung nicht verankert. Die Forderungen der Gewerkschaften, dem Staat das Recht zur planvollen Lenkung der Wirtschaft einzuräumen, wurde nicht erfüllt. Die Forderung, zwingende Vorschriften zu schaffen, daß Körperschaften geschaffen werden, an denen Unternehmer und Arbeitnehmer, Er- t ftnyy, und Verbraucher gleichmäßig beteiligt sind, wurde nur als „Kann"-Bestimmung festgehalten. Die Bestimmung „Arbeitnehmer" kann dazu dienen, die Gewerkschaften als solche auszuschalten. Die Forderung, daß die Betriebe des Bergbaues. der Eisen- und Stahlerzeugung, der Energiewirtschaft und des an Schienen und Oberleitung gebundenen Verkehrswesens durch Gesetz in Gemeineigentum überführt werden müssen, wird durch die Fassung des Artikels 45 der jetzt vorliegenden Verfassung praktisch unmöglich gemacht! Eine Sonderabstimmung über den Abschnitt M der Verfassung ist nicht vorgesehen. Der Vorstand des Badischen Gewerkschafts- bundes weist deshalb auf die NiehtberSck- sichtigung seiner Forderungen zu den obigen Punkten ausdrücklich hin und lehn* den Abschnitt HI der Verfassung („Arbeit und Wirtschaft") ab. Der Vorstand des Badweben Gewerkschaftsbundes hinaus beispielgebend wirkte. Diese Schulfreundlichkeit war aber nicht überall festzustellen, und es waren oft die Vertreter bürgerlicher Parteien aller Schattierungen, die aus Geldbeutelrücksichten oder auch aus anderen ihrer kapitalistischen Denkweise erwachsenen Gründen alle schulfortschrittlichen Forderungen der Sozialdemokratie ablehnten. Aus der Erkenntnis, daß nicht nur die besten materiellen 'und personellen Voraussetzungen für diese Massenschulen des Volkes geschaffen werden müßten, sondern darüber hinaus auch schul- organisatorisch ein Schultypus zu wählen sei, der dem staatsbildenden hohen Gedanken der Erziehung zu einer Gemeinschaft von Staatsträgern diene, setete sich die Sozialdemokratie im ganzen Reiche für die Errichtung der Gemeinschaftsschule ein, einer Schule, in der alle Kinder ohne Unterschied des Bekenntnisses, des Standes oder des Besitzes die höchste Förderung und Erziehung erfahren sollten. Diese Forderung nach einer gemeinschaftlichen Schule für alle sahen die badischen Sozialdemokraten in der badischen Simultanschule in idealer Weise verwirklicht. Es war deshalb auch nach einem revolutionären Akt, wie wir ihn im Jahre 1918 erlebten, für die sozialdemokratische rrafc tion im badischen Landtag kein Anlaß gegeben, an der bewährten Form der badischen Schule etwas zu ändern. Selbst die badische Zentrums- partei, die als Teil des Reichszentrums, im Parteiprogramm die konfessionelle Schule verlangte, hat zu keiner Zeit nach der staatlichen Neuordnung in Baden eine Änderung des bestehenden Zustandes angestrebt. Es blieb also erst der BCSV Vorbehalten, die bewährte badische Simultangchule zum politischen Diskussionsobjekt bei der Beratung einer badischen Verfassung zu machen. Ma n betonte zwar, es solle nur der Name der Schule in „Christliche Gemeinschaftsschule“ geändert und damit der auch der Simultanschule aufgeprägte christliche Charakter besonders betont werden, während sonst an Form und Inhalt der badischen Volksschule keine Veränderungen beabsichtigt seien. Nun hatte man aber auch gleichzeitig mit der „Namensänderung* der Schule die Aufnahme eines Artikels über das Erziehungsrecht der Eltern beantragt, der wörtlich sagt: „In allen Erziehungsfragen ist der Eltern- wiHe. entscheidend.“ Damit wurde bei den Oppositionsparteien ein starkes Mißtrauen hervorgerufen, das schließlich zu der bekannten Abwehrfront von den Kommunisten bis zu den Demokraten führte. Während auch von der Opposition das Erziehungsrecht der Eltern durchaus anerkannt wurde, so konnte doch keine der Oppo- siiionSgruppen der BCSV'Mehrheit beitreten, als ob es ein nrdemokratisches Recht, eine Art Menschenrecht geben könne, das den Eltern bestimmenden Einfluß auf die Gestaltung der Schule einräume. Die sozialdemokratische Fraktion war der Auffassung, daß hier das Türlein geöffnet werden sollte, durch das einmal die Konfessionsschulen einziehen könnten. Damit wären aber die Einheitlichkeit des Schulwesens und das hohe Erziehungsziel „Erziehung zu r Gemeinschaft“ selbst gefährdet und der allgemeine Sdiulfrieden gestört. Wenn man nun seitens der BCSV betonte, man würde mit dieser Befürchtung nur ein Schreckgespenst an die Wand malen, so muß dem gegenüber gesagt werden, daß die Erfahrung, die man mit dem Weimarer Schulkompromiß gemacht, durchaus geeignet sind, mißtrauisch zu sein. Damals hat man versucht, mit dem Elternwillen alle möglichen Schularten zu schaffen. Wir erinnern uns noch deutlich der Vorgänge in anderen deutschen Ländern, wo ma n unter dem Motto „Die Religion ist in Gefahr“ und unter Anwendung von nicht immer demokratischen Mitteln die Konfessionsschule und auf der anderen Seite durch Kinderumzüge mit Fahne n und Plakaten für die Weltanschauungsschule demonstrierte. Man hat große Eltern- und Massenversammlungen veranstaltet, bei denen es häufig zu unschönen Szenen gekommen ist, die der Erziehungsautorität der Schule durchaus nicht zum Segen gereichten. Die Sozialdemokratie lehnt es ab, die Schule erneut zum politischen Kampfobjekt zu machen, und deshalb kann sie auch den entscheidenden Elternwillen auf die organisatorische Gestaltung der Schule nicht anerkennen. Merkwürdigerweise hat man im Bereich der höheren Schulen und der Hochschulen — auch von seiten der BCSV nicht — noch zu keiner Zeit die Erziehungsberechtigten über die Gestaltung dieser Schulen bestimmen lassen. Wenn nach der Auffassung der Sozialdemokratie nicht die generelle Formung des Schulwesens von der Elternschaft bestimmt werden soll, so muß doch auf die Mitwirkung der Eltern auch bei der Schulerziehung größter Wert gelegt werden. Wir Sozialdemokraten wünschen einen engen Kontakt zwischen Elternhaus und Schule und haben deshalb schon lange vor der Schuldebatte die Elternbeiräte gefordert, die in vertrauensvollem Zusammenwirken mit der Erzieherschaft alle auftauchenden Probleme einer befriedigenden Lösung entgegenführen können. In einem Verfassungsartikel ist ausdrücklich festgelegt, daß der Geist der Toleranz in der Schule walten soll. Besonders dem Lehrer macht man es zur unbedingten Pflicht, daß er die religiösen Gefühle der Kinder nicht verletze. Daneben ist der Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach und s e ine Überwachung durch kirchliche Organe verfassungsrechtlich gesichert. Mehr kann und braucht ma n wirklich nicht zu verlangen. Im übrigen darf festgestellt werden, daß die überwältigende Mehrzahl unserer Kinder sich in der Simultanschule wohl fühlt und daß auch die Eltern mit dieser gemeinschaftlichen Schule zufrieden sind, solange sie nicht von irgendeiner Seite mobil gemacht werden. Nachdem nun infolge der festen Haltung der Opposition in dem zur Abstimmung stehenden Verfassungsentwurf die bewährte Simultanschule erneut verankert, der Elternwille in Artikel 25 eingeschränkt wurded durch die Hinzufügung der Worte „nach Maßgabe der Verfassung“, bliebe nun noch die im Grundgesetz des Staates nicht ausgesprochene Simultanität der Lehrerbildung zu regeln. Die Sozialdemokratie wird bei der Schulgesetzgebung ihren ganzen Einfluß geltend machen, um auch diese Frage in befriedigender Weise zu lösen. Es darf aber jetzt schon ge s agt werden, daß sie keiner Regelung ihre Zustimmung geben wird, die nicht auch die Simultanität der Ausbildungsstätten der künftigen Erzieher für die simultane Schule gewährleistet. Der 18. Mai wird nicht nur darüber zu entscheiden haben, ob der neue kleine badische Staat in allem nach den Regeln einer wahren Demokratie geleitet, ob er dem sozialen Fortschritt, dem Frieden und der Völkerverständigung dienen wird, er wird auch die Entscheidung darüber zu treffen haben, ob durch die Schule das werdende Staatsvolk zum großen Gemeinschaffsgedanken erzogen wird. In dieser Erziehung zur großen sozialen Gemeinschaft aber s ieht die Sozialdemokratie eine der Hauptaufgaben der Schule im allgemeinen und der Volksschule als der Masse n schule im besonderen. Darum, Eltern, wollt ihr dieses Ziel mit uns erreichen, dann stärkt durch euer Votum die Sozialdemokratie und gebt ihren Kandidaten durch die Wahl der Liste 1 eure Stimme! Eine neue Wahlente der BCSV Der Präsident der Beratenden Landesversamm- Iung, Professor Person, hat in einer BCSV- Versammlung die Behauchung aufgestellt, der Staatssekretär für Wirtschaft, Dr. Leibbrandt, habe sich ihm gegenüber zu den Wirschaftsparagraphen der _ Verfassung zustimmend geäußert Das ist eine jener'Wahlbehauptungen, mit denen die BCSV ihren Wahlkampf bestreitet. Dr. Leibbrandt hat Professor Person den folgenden Brief geschrieben, aus dem sich klar ergibt, was von jener Behauptung zu halten ist: ’ „Sehr geehrter Herr Präsident! Wie ich erfahre, haben Sie in einer Wahlversammlung behauptet, daß ich als verantwortlicher Leiter des Badischen Wirtschaftsministeriums mit der von Ihrer Partei vorgeschlagenen Fassung der Wirtschaftsparagraphen einverstanden sei. Dies ist zumindest ein großer Irrtum. Ich habe in der Sitzung des Recbtsansschnsses eindeutig der Auffassung Ausdruck gegeben, daß die vorgeschlagenen Paragraphen der Verfassung überhaupt keinen Fortschritt bedeuten und für unsere Partei nicht annehmbar sind. Auch aus meinen Ausführungen in der Beratende» Landesversammlung war klar zu ersehen, daß meine Stellungnahme eine andere als die von Ihnen behauptete ist. Ich bitte Sie, dies zur Kenntnis zu nehmen und von weiteren Behauptungen dieser Art abzusehen, Mit verbindlichem Gruß gez.: Dr. Leihbrandt/ Mittwoch, 14 . Mai 1947 DasTbß Nummer 38 — Seite 5 ^U: Die neue WM-Do^oßU^ ^^ VerfUltWOrtUIlg für die Verzögerung der politischen Säuberung? Eine verunglückte Attacke der „ Südmestdeulschen Volkszeitung ‘ Die in der provisorischen Regierung vertretenen ♦ier Parteien haben nach der Verabschiedung des neuen Säuberungsgesetzes durch ihre Regierungs- Mitglieder den Wunsch zum Ausdruck gebracht, die politische Säuberung möge nicht zum Gegenstand des Wahlkampfes gemacht werden. Die Linksparteien haben sich an diese Vereinbarung gehalten. Es ist bisher keinem Redner der Sozialdemokratischen Partei eingefallen, die zum Teil unerfreulichen Ergebnisse des Säuberungsverfahrens einer andern Partei in die Schuhe schieben zu wollen, zumal ja die Entnazifizierung von den vier in Baden zugelassenen Parteien gemeinsam durchgeführt worden ist. Die Badische Christlich-Soziale Volkspartei hat geglaubt, dieses Abkommen, das dem Wahlkampf einen ruhigen Verlauf gesichert hätie, i g n o r i e- r e n zu müssen. Seit Wochen schon wird in den öffentlichen Versammlungen dieser Partei und mit Hilfe einer fleißig genährten Flüsterpropaganda die unwahre Behauptung kolportiert, die Vertreter der Linksparteien und der Gewerkschaften — in denen ja auch die christliche Richtung vertreten ist! — hätten in den Säuberungskommissionen die Vertreter der bürgerlichen Parteien überstimmt. Auf diese Weise seien die unterschiedlichen und übersetzten Entscheidungen zustandegekommen. „Das Volk“ darf das unbestrittene Verdienst für sich in Anspruch nehmen, vor vielen Monaten schon und seither immer wieder auf die raange 1- hafte Methodik des Säuberungsverfahrens, die bessere Ergebnisse gar nicht erwarten ließ, aufmerksam gemacht zu haben. Die Stellungnahme zu diesem komplizierten Zeitproblem war immer sachlich und frei von persönlichen Angriffen auf die in den Kommissionen tätigen Mitglieder der andern Parteien. Der Bruch der oben erwähnten Vereinbarung durch die BCSV, das politische Säuberungsverfahren nicht zum Gegenstand des Wahlkampfes zu machen, und die in den Versammlungen dieser Partei betriebene systematische Hetze gegen die Vertreter der Linksparteien und der Gewerkschaften, die einer Empfehlung gewisser Persönlichkeiten an die nationalistisch'nazistische Feme verflucht ähnlich sieht, machten schließlich eine eindeutige Antwort notwendig. Diese wurde in der Ausgabe des „Volk“ vom 30. April unter dem Titel „Die neue Wahl-Dolchstoßlegende“ erteilt. Der Verfasser vertrat seinen Standpunkt mit vollerNamens- nennung! Die Problematik der Säuberung, die Fehlerquellen des Verfahrens und die hieraus resultierenden mangelhaften Ergebnisse wurden freimütig und sachlich behandelt — ohne Angriffe auf die Vertreter der bürgerlichen Kommissionsmitglieder, obwohl die Vertreter der Linksparteien längst schon in den Versammlungen der BCSV in sehr unchristlicher Manier durch den Kot gezogen worden sind. Die „Südwestdeutsche Volkszeitung“, das Organ der Badischen Christlich-Sozialen Volkspartei, reagierte in der Ausgabe vom 7. Mai auf die „Neue Wahl-Dolchstoßlegende“. Es ist bezeichnend für das „christliche“ Blatt, daß der Verfasser «eines Elaborats sich in die schützende Anonymität flüchtete. Die Abhandlung, die sich in persönlicher Verunglimpfung politisch Andersdenkender überbietet, steht durchaus auf dem „geistigen“ und journalistischen Niveau der „Lokalberichterstatter“ der ehemaligen Provinzpresse des Zentrums, von der der selige Sigl um die Jahrhundertwende einmal geschrieben hat, sie lüge wie der Teufel und schwindle aus Prinzip! Der Artikelschreiber der „Südwestdeutschen Volkszeitung“ versucht, zur Hebung der Wahlstimmung und zum Zwecke des Seelenfangs im Lager der ehemaligen Hitleranhänger krampfhaft den Nachweis zu erbringen, daß die Vertreter der bürgerlichen Parteien in den Säuberungskommissionen in der Minderheit gewesen und von den rücksichtslosen Vertretern der Linksparteien überstimmt worden seien, eine Behauptung, deren Unrichtigkeit wir bereits nachgewiesen haben. Die Abstimmungen in der Landesversammlung über die einzelnen Artikel der Verfassung haben übrigens einen sehr lehrreichen Anschauungsunterricht darüber vermittelt, wie die BCSV mit den Minderheiten umzugehen beliebt . . . In diesen Fehler ist man in den Säuberungskommissionen, in denen es nur in den seltensten Fällen zu einer Abstimmung kam, nicht verfallen! Es muß aber in diesem Zusammenhang doch die Frage aufgeworfen werden: Warum hat sich denn die Christlich-Soziale Volkspartei nicht längst schon darum bemüht, eine ihrer Stärke entsprechende Vertretung in allen Säuberungsausschüssen zu erhalten? Man komme uns nicht mit dem Einwand, man habe den demokratischen Spielregeln nicht zuwiderhandeln wollen. Die BCSV macht doch sonst unter Hinweis auf ihre Stimmenzahl und des im Jahre 1933 vorhandenen Stimmenverhältnisses auf allen Gebieten ihre Machtansprüche geltend, in vielen der heute bestehenden Ausschüsse besitzt sie auf Grund ihrer Stärke eine mehrheitliche Vertretung. Nur bei der Besetzung der politischen Säuberungskommissionen legt sie ein Maß von Bescheidenheit an den Tag, das sonst nicht zum Wesenszug dieser Partei gehört. Selbst das sehr wichtige Staatskommissariat für politische Säuberung ließ sie in „unpolitische“ Hände legen. Man möchte wünschen, daß diese Toleranz auch auf andern Gebieten zum Durchbruch Nun ein Wort zum Problem der politischen Säuberung, das man nicht zu wahl-demagogischen Zwecken mißbrauchen sollte. Die politische Säuberung krankte von allem Anfang an an drei Fehlerquellen: 1. vergingen im Jahre 1945 Monate, ehe man ernsthaft an die Entnazifizierung heranging. Vielerorts waren auch, als die AHielten endlich beginnen sollten, die räumlichen und technischen Voraussetzungen (Bürokräfte und Schreibmaschinen) für einen flotten Start nicht vorhanden. Inwieweit die in vielen Ämtern noch in Schlüssel- ositionen befindlichen ehemaligen „Pegees“ ihren emmenden Einfluß zur Geltung zu bringen vermochten, soll hier nur angedeutet werden; 2. fehlte es den Ausschußmitgliedern an festen Richtlinien für die Eingruppierung der Betroffenen und für die in Anwendung zu bringenden Sühnemaßnahmen. Jeder Ausschuß mußte seine eigene Spruchpraxis entwickeln, was natürlich in gleichgelagerten Fällen zu ganz verschiedenen Entscheidungen führte; 3. war es ein Fehler, daß nicht von vornherein die Jugendlichen und die kleinen Muß- Pegees ausgeschieden werden konnten. Hätte von allem Anfang an die Möglichkeit bestanden, die unter Ziffer 3 genannten Kategorien auszuschalten, so wäre viel Mißstimmung erspart geblieben, die Ausschüsse hätten sich nicht mit einem unnützen Baiast herumzuschlagen brauchen und man würde wertvolle Zeit gewonnen haben, die Hauptaufmerksamkeit den Hauptschuldigen, den Belasteten und den Nutznießern mit und ohne Parteibuch zu widmen, die aus dem bisherigen mangelhaften Verfahren den Nutzen zogen! Darüber wird im Schltfßkaptiel noch zu sprechen sein. Die Tätigkeit des Obersten politischen Kontrollausschusses ist in der Abhandlung der „Südwestdeutschen Volkszeitung“ einer Betrachtung unterzogen worden, die ebenfalls einer Richtigstellung bedarf. Zunächst hat der Kontroll- ausschuß bei der Behandlung der ihm zugewiesenen schwierigen Fälle eine von den Unterausschüssen grundsätzlich abweichende Methode in Anwendung gebracht. Um „Scherbengerichte“ zu vermeiden, wurden die Betroffenen gehört, sie konnten in beliebigem Umfang Entlastungsmaterial beibringen, in Wirtschaftsfällen wurden ganze Betriebsvertretungen vernommen. Auf Grund des so zusammengetragenen Materials konn. ten dann Entscheidungen getroffen werden, die jeder Kritik standzuhalten vermögen, weil sie in ihrer großen Mehrzahl für die Betroffenen eine erhebliche Milderung der vorinstanzlich ausgesprochenen Sühnemaßnahmen brachten. Gegen das der Militärregierung in den Gaupersonal- amtsakte n der NSDAP zur Verfügung stehende Material, das in gewissen Fällen "zu einer Verschärfung der Entscheidungen führte, werden auch die künftigen Spruchkammern schwer anzukämpfen haben. Damit erschöpfte sich aber die Tätigkeit des Kontrollausschusses keineswegs. Die enge Fühlungnahme mit den Säuberungskommissionen des ganzen Landes erhärtete frühzeitig schon die Erkenntnis, daß das ganze Säuberungsverfahren so rasch wie möglich in neue Bahnen gelenkt werden müsse. Der Staatsrat für die politische Säuberung bemühte sich deshalb mit seinen Mitarbeitern um die Schaffung eines Säuberungsgesetzes das für die Beurteilung des einzelnen Falles und für die in Anwendung zu bringenden Sühnemaßnahmen einen festen Rahmen schaffen sollte. Dieser unter Mitwirkung des Juristen Streng zustandegekommene Entwurf kann nicht so schlecht gewesen sein, wie die „Südwestdeutsche Volkszeitung“ dies anzudeuten beliebt, denn Herr Streng, der Vertreter der BCSV im Kontroll- ausschuß, sagte eines Tages: „Meine Herren, wenn das von uns ausgearbeitete Säuberungsgesetz nicht baldigst zur Annahme gelangt, dann kann ich die Verantwortung für das Säuberungsverfahren nicht mehr übernehmen!“ Herr Streng blieb aber auf seinem Posten und hoffte mit seinen Mitarbeitern auf eine baldige annehmbare Lösung. ■Das Schicksal dieses Entwurfs, der für das jetzige Säuberungsgesetz das Gerippe abgab, blieb aber monatelang im Ungewissen. Herr Dr. Zürcher wurde beauftragt, einen höchst überflüssigen Gegenentwurf auszuarbeiten, der in der Hauptsache die Einschaltung zum Richteramt befähigter Persönlichkeiten vorsah, die dem Säuberungsverfahren eine rechtliche Fundamentierung sichern sollten. Inzwischen haben wir die merkwürdige Beobachtung gemacht, daß die Zahl der Juristen, die als Vorsitzende der Untersuchungsausschüsse und der Spruchkammern fungieren sollen, schwerlich aufzutreiben sind. So verging wieder kostbare Zeit. Die Leidtragenden waren die von der politischen Säuberung betroffenen Volkskreise, und hier vor allem wieder die kleinen Leute! Würde das vom Kontrollausschuß ausgearbeitete Säuberungsgesetz — das die BCSV offenbar nicht aus den Händen eines kommunistischen Staatsrats entgegennehmen wollte — hn Herbst des Jahres 1946 in Kraft gesetzt worden sein, dann hätten viele Tausende von Fällen, die in der Zwischenzeit auf Grund des mangelhaften Verfahrens eine unbefriedigende Behandlung erfahren haben, einer raschen und gerechten Entscheidung entgegengeführt werden können. Und was die Hauptsache ist: Die politische Säuberung, die sich wie eine ewige Krankheit hinschleppt, würde vielleicht heute schon den im Interesse der Wirtschaft, der Verwaltung und der allgemeinen Beruhigung notwendigen Abschluß gefunden haben! Damit erscheinen auch die im Sektor Wirtschaft zustandegekommenen Entscheidungen, die von der „Südwestdeutschen Volkszeitung“ besonders angegriffen werden, in einem anderen Lichte. Diese Entscheidungen sind letzten Endes auch nur da® Resultat eines unzulänglichen Verfahrens — und eines Abwicklungstempos, das bei rechtzeitigem Vorhandensein eines brauchbaren Säuberungsgesetzes, wie der Kontrollausschuß es auisgearbeitet hatte, hätte vermieden werden können. Es ist nun richtig, daß der Sachbearbeiter einer Säuberungskommissiön der Wirtschaft sich in einigen Fällen Unkorrektheiten zuschulden kommen ließ. Es war aber gerade der von der „Südwestdeutschen Volkszeitung“ angegriffene Amtsleiter D i r r, der die Entfernung dieses Sachbearbeiters veranlaßte und Sorge dafür trug, daß ähnliche Dinge sich nicht mehr ereignen konnten. Dirr wird der von der „Südwestdeutschen Volkszeitung“ angekündigten Untersuchung in aller Ruhe entgegensehen können. Die in Frage kommenden Fälle sind übrigens vom Kontrollausschuß aufgegriffen und nach eingehender Behandlung auf ein gerechtes Maß zurückgeführt worden. Sozialismus und Christentum Katholische Theologen und sozialistische Theoretiker für Sozialismus In Österreich haben sich katholische Theologen und sozialistische Sozialwissenschaftier ausführlich in einer mehrere Monate lang dauernden Diskussion über den gesamten Fragenkomplex „Christentum und Sozialismus“ auseinandergesetzt. Sie sind dabei zu höchst bemerkenswerten, grundsätzlichen Feststellungen gekommen, die sie in sieben Thesen niedergelegt haben. Wir übernehmen sie hn Wortlaut aus der Veröffentlichung im „Innsbrucker Boten“: 1. Die menschlich-soziale Verhaltungsweise, zu der Kirche und Sozialismus ihre Anhänger verpflichten, stimmt hn wesentlichen überein. Sie beruh» auf der Forderung einer Gesellschaftsordnung brüderlicher Nächstenliebe von seiten der Kirche und einer Gesellschaftsordnung genossenschaftlicher Arbeite- und Lebensverbundenheit von seiten des Sozialismus. Beide gehen aus von der Erkenntnis der Würde der Person und von dem hieraus «"fließenden unabdingbaren Postulat der Achtung und Wahrung der Freiheit der Menschen. 2. Diese Gleichartigkeit der Zielsetzung im sozialen Bereiche trat in der jüngsten Vergangenheit im gemeinsamen Kampf gegen die Lehren in Erscheinung, die jene Grundwerte leugneten. Sie soll auch für den uns alle gemeinsam verpflichtenden Aufbau der Zukunft fruchtbar bleiben. 3. Hierzu ist vor allem nötig, in der Beurteilung der sozialistischen Bewegung die atheistischmarxistische Weltanschauung und eine künftige weltanschaulich indifferente Wirtschaftsordnung, welche eine Vergemeinschaftung der Produktionsmittel vorsieht, zu unterscheiden. 3. Von kirchlicher Seite ist bei klarer Trennung von Weltanschauung und Wirtschaftsordnung kein Einspruch gegen die Ziele sozialistischer Politik zu erwarten, wie aus den bezüglichen Sielten der Enzyklika „Quadrogesimo anno* und aus deren authentischer Interpretation (Anerkennung der Labour-Party in England) hervorgeht 5. Die sozialistische Forderung nach Verstaatlichung der Großbetriebe steht nicht in grundsätzlichem Widerspruch zur katholischen Sozialethik, da die Enzyklika „Quadrogesimo anno“ erklärt: _ „Mit vollem Recht kann man dafür eintreten, bestimmte Arien von Gütern der öffentlichen Hand vorzubehalten, weil die mit ihnen verknüpfte übergroße Macht ohne Gefährdung des öffentlichen Wohles Privathandel! nicht überantwortet bleiben kann“. Im übrigen hat, wodurch eine weitgehende Annäherung der sozialistischen Forderungen an solche christlicher Sozialreform erreicht werden dürfte, als Leitnorm zu gelten: Staatssozialismus soweit als nötig, Gen 06 sens ch a!f ts s oz i a 1 i sm u s soweit als möglich. 6. Die begriffliche und praktische Scheidung zwischen atheistischer Weltanschauung und planwirtschaftlicher, den Gemeinbesitz der wichtigsten Produktionsmittel voranssetzender Gesellschaft«- und Wirtschaftsordnung wird es ermöglichen, Ideen und Ideale des wissenschaftlichen Sozialismus auch für das christliche gesellschafts- wissenchaftliche Denken zu übernehmen. 7. Voraussetzung für die angestrebte Vereinbarkeit von Kirche und Sozialismus wäre also einerseits Verzicht des Sozialismus auf Einflußnahme i n gesellschaftliche und wirtschaftstechnische Fragen bei Wahrung ihres sozial- ethischen naturrechtlichen LehranSpruches. Es wird somit in beiden Fällen eine sachliche Scheidung von Kirche und Politik gefordert, von atheistischer Weltanschauung und Gesellschaftswissenschaft* In eigener Sache Die „Südwestdeutsche Volkszeitung“ nimmt dann den Vertreter der SP im Kontrollausschuß besonders aufs Korn. Es wird demselben eine „krankhafte Gehässigkeit“ gegenüber „gewissen Berufsständen“ nachgesagt. Es soll nicht verschwiegen werden, daß der Vertreter der SP nicht etwa aus Gehässigkeit, sondern aus Gründen einer möglichst gleichmäßigen Behandlung aller Berufsschichten seine Aufmerksamkeit gewissen Leuten zugewandt hat, den Angehörigen jener Berufsstände nämlich, die sich eines Schutzes und einer Protektion erfreuen, die dem kleinen „Pegee“, dem Straßenbahnschaffner und dem Weichenwärter nicht zur Verfügung stehen. Ein altes Sprichwort sagt schon: „Eine Krähe hackt der andern die Augen nicht aus!“ Und so sah man bei der Behandlung von Angehörigen gesellschaftlich gehobener Berufsschichten ganze Delegationen an. marschieren, die bemüht waren, den schwer angeschlagenen alten „Pegee“ herauszupauken. An hohen und höchsten kirchlichen Empfehlungen fehlte es dabei nicht. Die zarte Rücksichtnahme auf politisch kompromittierte Persönlichkeiten ging in gewissen Fällen soweit, daß man den Versuch machte, die Bekanntgabe der Sühnemaßnahmen im „Amtsblatt“ zu unterbinden. Ja, man ist in letzter Zeit im Kontrollausschuß, der sich unter Herrn Strengs milder Amtswaltung immer mehr zu einem politischen Wallfahrtsort für schwer belastete Nationalsozialisten entwickelt hat, „gewissen“ Leuten begegnet, die nichts gelernt und nichts vergessen haben, die Hitler bestenfalls den Vorwurf machen, daß er den Krieg verloren hat. Der SP-Mann im politischen Kontrollausschuß vertrat in solchen Fällen allerdings die Auffassung, daß die Kreise von Bildung und Besitz durch ihre Unterstützung des fluchwürdigen Hitlerfaschismus eine größere Verantwortung auf eich genommen und eine schärfere Sühnemaß. nähme hinzunehmen haben wie der kleine Mann, der sich oft nur der Existenz und des Brotkorbs wegen in das Parteinetz verstricken ließ! Der viel angefeindete SP-Mann im Kontrollausschuß hat seine grundsätzliche Einstellung zur politischen Säuberung wiederholt dargelegt. In mehreren Abhandlungen im „Volk“ hat er die bisherige Methodik der politischen Säuberung kritisiert, eine gerechte und gleichmäßige Beurteilung aller Berufsstände verlangt und dem Wunsche Ausdruck verliehen, das neue Säuberungsgesetz möge die Jugendlichen und die kleinen „Pegees“ amnestieren und die Möglichkeit schaffen, die Insassen der Internierungslager einer baldigen und gerechten Überprüfung zu unterziehen. Zuletzt geschah das in der Ausgabe dieser Zeitung vom 10. April 1947 unter dem Titel „Die Problematik der Säuberung“. Im Interesse einer raschen Beendigung der politischen Säuberung wäre es bedauerlich, wenn die Linksparteien und die Gewerkschaften, durch die unerfreulichen Erfahrungen dieses Wahlkampfes hierzu veranlaßt, ihre künftige Mitwirkung bei der Entnazifizierung einer ernsthaften Überprüfung unterziehen müßten. Im klerikalen Bayern, wo die politischen Verhältnisse ähnlich gelagert sind wie in Baden, hat sich die Sozialdemokratie bekanntlich aus der Entnazifizierung zurückgezogen. Hinzu kommt noch ein anderes: Wir erwarten von der Militärregierung außer der Jugendamnestie einen Generalpardon für die kleinen Mitläufer. Die Erfüllung diese® Wunsches könnte unter Umständen wesentlich davon abhängen, ob bei allen Parteien der Wille dazu vorhanden ist, wenigstens die Hauptschuldigen, die Belasteten und die großen Nutznießer einem strengen, aber gerechten Verfahren zu unterziehen. Man sollte eine Diskussion über da« leidige Kapitel „Entnazifizierung“ nicht beginnen und nicht beendigen, (time die Frage aufzuwerfen: Wer trägt denn eigentlich die Schuld daran, daß heute Millionen von Deutschen vor den Spru chkamm ern stehen? Die letzten Wahlaufrufe der Sozialdemokratischen Partei kündigten vor 15 Jahren in großen Schlagzeilen an: „Hitler bedeutet Krieg!“ — „Die faschistische Diktatur wird dem deutschen Volke Elend und Versklavung bringen!“ Dieser verzweifelte Ruf, dieser letzte Appell an die Vernunft, ist von jenem Teil des deutschen Volkes, der durch die bürgerlichen Parteien und die bürgerliche Presse gelenkt wurde, nicht begriffen worden. Selbst jene Kreise der kleinbürgerlichen Schichten, die dem Nationalsozialismus anfangs noch zögernd oder gar ablehnend gegenüberstanden, sind durch die Zustimmung der bürgerlichen Parteien zum Ermächtigungsgesetz und durch die freundliche Haltung hoher kirchlich« Würdenträger gegenüber den neuen Machthabern schwankend geworden und liefen schließlich mit fliegenden Fahnen zum Hitlerfaschismus üb«! Und deshalb müssen sich heute erhebliche Volksfeile einem Verfahren unterziehen, das nach Ansicht der führenden Staatsmänner der Alliierten und der Vertreter des Weltgewerkschaftsbundes den Prüfstein dafür abgeben wird, ob Deutschland in absehbar« Zeit als gleichberechtigt« Faktor in die große Völkerfamflie aufgenommen werden Eugen Schmalz. } Seite 6 — Nummer 38 ttasBoß Mittwoch, 14. Mai 1947 Neuaufbau des Staates auf sozialistischer Grundlage Von Dr. M. Nordmann, Staatssekretär des Ministeriums des Innern. Das sozialistische Gedankengut ist heute weit in die Kreise gedrungen, die der Sozialdemokratie bisher kerngestanden haben. Ihren Namen hat die Sozialdemokratische Partei in den bald 90 Jahren ihres Bestehens nie zu ändern brauchen. Ebenso hat sie an ihren politischen und wirtschaftlichen Förderungen festgehalten, deren Erfüllung allein die Freiheit der Menschen, die Besserstellung ihrer Lebensbedingungen und den Völkerfrieden gewährleisten können. Das Fundament, auf dem allein ein Neuaufbau des Staates im sozialistischen Sinne erfolgen kann, ist und bleibt die echte Demokratie, d. h. die Herrschaft, die vom Volke ausgeht und auf möglichst breiter Basis von ihm getragen wird. Die Regierung ist dem geheimen, allgemein und gleichgewählten Parlament verantwortlich. Grundgedanke unserer Innenpolitik ist die Verantwortlichkeit. Darum erstreben wir die Selbstverwaltung der Gemeinden und der Länder im Rahmen einer demokratischen Gesamtstaatsführung und mit weitgehender Dezentralisierung. Die Verwaltung muß von unten her reformiert werden, und die unteren Träger de- kommunalen Zusammenlebens müssen möglichst große Kompetenzen haben. Das bedeutet die Ablehnung jeder Diktatur, gleichviel ob sie von rechts oder links kommt. Die Ablehnung aller adligen oder bürgerlichen Vorrechte, die Ablehnung jeder zentralistischen Staatsführung, deren oberste Verwaltung immer ohne Fühlung mit der lebendigen und natürlichen Entwicklung ist und daher stets in einem bürokratischen Schematismus zu erstarren pflegt. Was wir also erstreben, ist nicht die „Verstaatlichung des Menschen“, sondern die „Vermenschlichung des Staates“, wie dies schon Pestalozzi, der Schöpfer der Volksschule, ausgesprochen hat. Der Staat darf kein fernes, abstraktes, gleichsam überirdisches Wesen sein, wie er in Preußen ausgebildet worden ist; der Staat sind wir selbst. Der Mensch meß also im Mittelpunkt allen Geschehens. Der von uns immer wieder geforderte Grundsatz. wonach „dem Tüchtigen freie Bahn“ zu schaffen ist, muß endlich verwirklicht werden. Nicht die Geldmittel der Eltern, deren gesellschaftliche und wirtschaftliche Stellung darf für die Ausbildung in höheren Schulen und die Stellung im späteren Leben maßgebend sein, sondern allein die Befähigung und Neigung. Jedermann muß gleichmäßig ein Recht auf Sonne, auf ein Dasein haben, das ihm und seiner Familie, wenn heute auch nur ein bescheidenes, aber doch auskömmliches Leben und eine fortschreitende Besserstellung garantiert. Die Nichtachtung des Menschen, die sklavische Unterjochung seiner Persönlichkeit hat zu den Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft und zu deren Untergang geführt. Zum neuen Staatsaufbau im sozialistischen Sinne gehört deshalb in erster Linie die Heranführung des Menschen, und ganz besonders der Jugend, zum Staate. Ebenso ist für die Demokratisierung des Staate« die Mitarbeit der Frau als Erzieherin der Jugend, die die Familie zusammenhält, dringend erforderlich. Besonderen Wert habe ich deshalb darauf gelegt, daß in der neuen Verfassung die Stellung und die Rechte der Frau und der Jugend besonders herausgehoben und erweitert werden, unter Anerkennung der Leistungen der Frau in Haus und Beruf durch völlige staatsbürgerliche und berufliche Gleichstellung. Die Durchführung de s Sozialismus erfordert Menschen, die vom hohen Pflichtbewußtsein erfüllt und bereit sind. Opfer zu bringen, zunächst ihrer Familie gegenüber, dann der Gemeinde und dem Staat. Die sittliche Grundhaltung, die das eigene Ich zurückstellt, ist und bleibt das Entscheidende. „Freiheit“ bedeutet nicht Zügellosigkeit, sondern „Freiheit im Gehorsam“. Für uns handelt es sich darum, die persönliche Verantwortung und Initiative voll zu erhalten und doch auf der anderen Seite dem Arbeiter seine Mitbestimmungsrechte zu sichern. Der Staatsaufbau selbst muß nach einfachen, klaren Grundsätzen erfolgen unter Vermeidung jeder Bürokratisierung. Der Beamte selbst ist des Staates wegen da, nicht umgekehrt. Mit einer bloß sozialen Staatsführung können wir aber nicht zufrieden sein. Die sozialen Errungenschaften, wie der Ausbau der Sozialversicherung, Tarif wesen, Renten, gerechter Lohn, ausreichende Freizeit und Urlaub, sind selbstverständliche Dinge, über deren Notwendigkeit man nicht mehr zu sprechen braucht. Der Sozialismus will mehr, insbesondere: eine gerechte Besitzordnung, die Befreiung der Schaffenden von jeder Form der Ausbeutung, di* Ausschaltung des rücksichtslosen Gewinn- und Machtstrebens, die Regelung der Produktion im Interesse der Verbraucher — zur Vermeidung von Wirtschaftskrisen, die ihrerseits zur Massenarbeitslosigkeit führen müssen, Brechung der Klassenvorrechte! Das setzt voraus: die sinnvolle Umwandlung des Großgrundbesitzes in freies Bauernland, die Überführung der Bodenschätze, der Großindustrie, der Monopole und Kartelle in das Eigentum des Volkes, die Aufsicht des Staates über Banken und Versicherungen. Diese sozialistische Politik muß deshalb erfolgreich sein, weil das Klasseninteresse der deutschen Arbeitenden mit den Notwendigkeiten des ganzen deutschen Volkes zusammenfällt und darüber hinaus einig geht mit der Einsicht und dem Willen aller fortschrittlichen und freiheitlichen Menschen in der ganzen Welt. Wie die SozialdemokraJische Partei mit ihren Ansichten und Forderungen bisher recht behalten hat, so ist auch für die Zukunft durch ihre Stützung bei der Wahl die Gewähr geboten, unser Volk allmählich wieder einer besseren Zukunft entgegenzuführen. Sozialpolitik im sozialistischen Sinn Von Ministerialrat Philipp M a r t z 1 o f f Die Lebensfähigkeit eines jeden Volkes der zivilisierten Menschheit hängt entscheidend davon ab, wie die soziale Frage gelöst wird. Nach dem fürchterlichsten aller Kriege stehen wir in Deutschland vor der bangen Frage: 1. Wie kann unser Volk aus dem Abgrund gerissen werden, in daß es durch ein verbrecherisches Regime geführt wurde? 2. Wie kann verhindert werden, daß unser sehen Aufgaben des modernen Staates sehr weitgehend und allumfassend. Betrachten wi r nun unsern Volkskörper, wel- nicht unberücksichtigt bleiben, daß infolge der Besatzungskosten, der Demontagen und der noch nicht festgesetzten Reparationen das Produktionsvolumen eine wesentliche Einschränkung erfahren wird. Wir sind ein armes Volk geworden. Demzufolge werden die hohen Gehälter und die Unternehmergewinne eine wesentliche Senkung erfahren müssen. Der Mangel an. Facharbeitern auf allen Gebieten im Gewerbe und der Industrie kann nur durch eine die wirtschaftlichen Möglichkeiten berücksichtigende Berufsberatung und Berufslenkung behoben werden. Das Arbeitsrecht, das Sozialrecht müssen im Interesse des Mitbestimmungsrechts der Arbeitnehmerschaft in der Wirtschaft einen das Gemeinwohl berücksichtigenden Ausbau erfahren. Desgleichen ist die gesellschaftliche Sicherung (Sozialversicherung) im Sinne einer Vereinheitlichung und Vereinfachung neu zu gestalten und auszubauen. Dies nicht durch Bürokratisierung, sondern durch das demokratische Verwaltungsund Mitbestimmungsrecht der Versicherten. Die Sozialversicherung muß alle arbeitenden Menschen umfassen, gute und schlechte Risiken eingeschlossen, um für alle Notfälle des Lebens eine ausreichende Sicherung zu gewährleisten. Wohl bin ich mir bewußt, daß angesichts der Schrumpfung unseres gesamten Produktionsvolumens vorerst eine Erhöhung der Versicherungsleistungen kaum möglich sein wird. Nichtsdestoweniger könnten die Rentenleistungen dadurch eine Verbesserung erfahren, daß die Mittel, die heute über die Fürsorgeämter den Rentenempfängern als zusätzliche Fürsorge gewährt werden, durch eine andere steuerliche Lastenverteilung mit der Rente als Rechtsanspruchsleistung zukommen. Die Rentenbezieher brauchten dann nicht noch als Bittende zu den Fürsorgeämtern gehen. Nachdem Deutschland künftig keine militäri- strophale Niederlage bekommen hat, so müssen wir feststellen, daß sich große sozialeUm- schichtungen innerhalb der Bevölkerung vollzogen haben. Sowohl bevölkerungspolitisch ■au uusci w * e ' n der Wirtschaft ist ein Strukturwandel ein- Land ein Seuchenherd nicht mir allein für j Ä^^- ^üher wohlhabende Schichten wurden Europa, sondern für die ganze Welt wird? ^ proletarisiert. Die Alie rs- 3. Wie kann erreicht werdet^ daß unser Volk , desgleichen ist die Zahl de r Frauen bedeu- sich m den friedlichen Aufbau der Welt ein- ( tend größer als die der Männer infol der gliedert? | Kriegsverluste. Die Zahl der Kriegs- Nur auf einem Boden sozialen Rechts wird ein beschädigten ist bedeutend höher als nach Aufbau sozialer Gerechtigkeit möglich sein. So- dem ersten Weltkrieg. Hinzu kommen die Millio- ziale Fragen wollen aus heißem Herzen und mit nen von O s t f 1 ü c h 11 i n ge n, die großenteils dies Gesicht er durch den Krieg und die kata- > sehen Ausgaben mehr zu machen hat, wird auch .7—| * — «---•• ■ unter Berücksichtigung der Wiedergutmachung« kühlem Kopf beantwortet werden. Die Sozialpolitik umschließt sämtliche Bestrebungen und Maßnahmen, die auf bestmöglichste Ordnung des Sozialgefüges im Hinblick auf das Arbeitsleben der menschlichen Gesellschaft zielen. Sozialpolitik ist nicht allein ein ökonomischer Begriff, sondern zugleich eine politische Forderung und eine Tatsache. Es ist das politische Ziel der sozialistischen Sozialpolitik, den arbeitenden Menschen so in die menschliche Gesellschaft einzufügen, daß die Gesellschaft wie der Einzelmensch aus der Wertung des Menschen als Persönlichkeit den größtmöglichsten Nutzen haben. Die Wirtschaft ist nicht Selbstzweck; Zweck aller wirtschaftlichen Maßnahmen ist ein lebenswertes Leben der Menschen. Freiheit. Wohlergehen und Würde des Menschen dürfen nur das alleinige Ziel der gesellschaftlichen und sozialen Maßnahmen sein. Der Mensch ist in allem das Maß aller Dinge. Zu den wesentlichen Bestandteilen der Sozialpolitik gehören das Lohn- und Tarifwesen, das Arbeitsrecht und der Arbeiterschutz, die Gewerbehygiene, die Arbeitsgerichtsbarkeit, Arbeitsleistung und Arbeitsvermittlung, die soziale Sicherung (Sozialversicherung), das Versorgungsrecht, das Wohlfahrtsrecht, die Jugendwohlfahrt und Berufsausbildung und nicht zuletzt der soziale Wohnungsbau und überregionaler Wirtschaftsbau. Wie aus dieser Aufzählung ersichtlich ist, sind die sozialpoliti- Die Frau und der Sozialismus Von Dr. Gerda S c h 1 a y e r Weibliche Bildung und damit das Problem der Frau als Trägerin der abendländischen Kultur ist so alt wie diese Kultur selbst. Je nach dem Standort des Betrachters ist die Frage verschieden beantwortet worden. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb sie jedoch ein rein gesellschaftliches Problem. Goethe schrieb in „Wilhelm Meister": „Man hat die gelehrten Weiber lächerlich gemacht, und man wollte auch die unterrichteten nicht leiden, wahrscheinlich weil man für unhöflich hielt, so viele unwissende Männer zu beschämen." Erst August Bebel gab der Frage der weiblichen Bildung ihr heut noch gültiges politisches Gewicht, in dem er sie mit der Forderung nach der Gleichberechtigung der Frau verband. Bebels Buch „Die Frau und der Sozialismus" war denn auch das Fanal, das Tausenden von Frauen — zunächst innerhalb des Arbeiterstandes — die Augen geöffnet hat über ihre eigene Lage, die Notwendigkeit des Zusammenschlusses, des Widerstandes gegen ein die eigene Klasse ausbeutendes, bürgerliches Unternehmertum einerseits, gegen den die Frau bis ins persönlichste Leben hinein unterdrückenden und versklavenden Mann andererseits. Tausende von Arbeiterinnen fanden erst auf dem Wege über Bebel den Zugang zu der Lehre von Karl Marx. In der auf Bebel folgenden Generation sozialistischer Frauenführerinnen nahm der Kampf um die weibliche Gleichberechtigung einen rein proletarisch-klassenmäßig gefärbten Charakter an. Die Zeit des Sozialistengesetzes hat viel, wenn nicht gar Entscheidendes zu dieser Entwicklung beigetragen. Für Frauen und Töchter von Sozialdemokraten wurde die marxistische Theorie plötzlich zur Praxis des selbsterlebten Alltags. Das Bewußtsein, Verbotenes, gewaltsam Unterdrücktes zu schützen, zu fördern, verlieh diesen Frauen neue Kräfte, erhob sie in ihrem Bewußtsein über sich selbst, machte sie zu Klassenkämpferinnen. Ohne diese besonders harte Lehrzeit, während der eine erstarkende bürgerliche Frauenemanzipation ungehindert ihren Weg fortsetzte, wäre vielleicht später die Ablehnung jeden Zusammengehens beider Gruppen von «eiten der sozialistischen Frauen weniger schroff erfolgt. In der „Gleichheit", der von E. Ihrer herausgegebenen, von C. Zetkin redigierten Zeitschrift der Arbeiterinnenbewegung, wurde ein Zusammenschluß mit bürgerlichen „Frauenrechtlerinnen" mit der Begründung abgelehnt: Alles, was für das Proletariat das Wesentliche der Forderung 'ausmacht, das kommt in der frauenrechtlerischen Aktion nicht zur Geltung, ja es wird nicht einmal gestreift. Statt die Forderung auf dem Gegensatz von Kapital und Arbeit zu begründen, wird sie abgeleitet aus dem Gegensatz zwischen Mann und Frau." Die Sozialdemokratische Partei hat keine Veranlassung, ihre Forderungen heute anders zu begründen als in dem oben zitierten Satz. Dennoch erscheint die alte Kluft heute nicht mehr unüberbrückbar. Die gegenwärtige Not, die wirtschaftliche Unsicherheit der ehemals „gesicherten", also bürgerlichen Kreise ist nur eine und nicht die bedeutungsvollste Ursache. Denn selbst ein Mensch unter den Ärmsten der Armen — unter den Flüchtlingen —, der sehr wohl einsieht, daß er nicht« mehr sein eigen nennt als seine persönliche Arbeitskraft, kann dennoch an seinen ihm, früheren selbstverständlichen gesellschaftlichen Ansprüchen, am Urteilen und Vorurteilen festhalten. Von entscheidender Bedeutung scheint uns erst die Erkenntnis, der Wurzel allen Unglücks, das Schlag auf Schlag über uns hereinbrach, und die Folgerungen, die der einzelne aus dieser Erkenntnis zieht, durch die Bejahung einer gerechteren, und das kann nur heißen einer sozialistischen Weltordnung. Jeder einzelne kann dazu beitragen, uns der Erfüllung von Bebels Satz näherzubringen: daß derTag der Befreiung der Arbeiterklasse auch die Befreiung der Frau mit sich bringe. nicht arbeitseinsatzfähig sind. Weiterhin darf Verpflichtungen in nicht zu ferner Zukunft der Ausbau Deutschlands zu einem Sozial Staat nicht ausgeschlossen sein. An dieser Zielsetzung mitzuarbeiten ist ein Wesensbestandteil sozialistischer Wirtschafts- und Sozialpolitik. Nur eine starke sozialdemokratische Vertretung im künftigen Landtag vermag einen wesentlichen’Einfluß auf eine freiheitliche und fortschrittliche Sozialpolitik auszuüben. Deshalb. Wähler und Wählerinnen, gebt der Sozialdemokratischen Partei eure Stimme! Dann sind die Interessen der werteschaffenden Menschen am besten gewahrt. Die Enterbten Was wird aus den Flüchtlingen und Ausgebombien? Fast zwei Drittel der deutschen Städte liegen in Trümmern. Nahezu die Hälfte aller Deutschen aber wohnte in diesen Städten. 15 Millionen Menschen wurden oder sollen noch über die neue deutsche Ostgrenze nach Westen abgeschoben werden; weitere 5 Millionen dürften ihnen noch während der Kampfhandlungen vorangegangen sein. Ein Drittel aller heute in Deutschland lebenden und vor Deutschlands Grenzen oder in Kriegsgefangenschaft harrenden ehemaligen Einwohner des. Reich« und der früheren Volksdeutschen Gebiete haben Haus und Hof, Besitz und Beruf verloren — der Krieg hat ihnen bis auf das nackte Leben buchstäblich alles genommen, was sie besessen haben - vielleicht mit Ausnahme der Hoffnung, daß dieser Zustand weder von Gott noch von den glücklicheren Mitmenschen als endgültig hingenommen werden möge. In Baden liegen die Verhältnisse im ganzen genommen etwas günstiger als in andern Provinzen und Zonen. Die Zerstörungen unserer Wohngebiete sind weniger gründlich; die Zahl der Flüchtlinge hat weder relativ noch absolut diejenige des Reichsdurchschnitts erreicht. Aber Zehntausende von Menschen standen und stehen auch bei uns vor dem Nichts, leben in Notunterkünften oder eng zusammengedrängt mit unzulänglichem Hausrat, dazu vielleicht noch des Ernährers beraubt, und alles,, was ihnen nach der Bombennacht oder dem vorläufigen Ende ihres ziellosen Umherirrens verblieb, ist die bis zur Verzweiflung laut und im stillen wiederholte Frage: Was wird aus uns werden? Wäre es nicht Christen- und Menschenpflicht, an die Letzten zuerst zu denken, und wäre es nicht ein Gebot politischer Klugheit und sozialer Gerechtigkeit, eine Manifestation der Verzweiflung durch freiwillige Hilfe gleichsam gegenstandslos zu machen? Was ist bis jetzt in dieser Hinsicht geschehen? außer karitativen Maßnahmen und der dringendsten Fürsorge bezüglich der Unterbringung und der ohnehin unzulänglichen Ernährung gar nichts. Es muß und wird die erste Aufgabe unserer sozialdemokratischen Fraktion im kommenden Landtage sein, Heimat- und Wohnracht, Versorgung mit allen lebensnotwendigen Dingen und die Gewährung einer wenigstens teilweisen Wiedergutmachung im Rahmen der Leistungsfähigkeit des Staates und der Gemeinden gesetzlich zu verankern. Wir Sozialdemokraten haben in nun fast hundertjährigem Kampfe um das Recht und die Freiheit der Armen und Ärmsten des Volkes. die geschichtliche Mission übernommen, das Leben der Bedrückten und Unglücklichen schon auf dieser Welt zu einem Leben der Freiheit und der Menschenwürde zu machen. Wir müßten die Traditionen und das innerste Gesetz unserer Sendung vergessen haben, wenn wir von dem Schicksal der Opfer dieses letzten und barbarischsten aller Kriege Herz und Auge verschließen wollten. So wie wir hier, obwohl selber beladen und durch die Verhältnisse gebunden, den Kummer und die Sorgen jedes einzelnen, der den Weg zu uns fand, mitgetragen und nach besten Kräften auf oft schwierigem Wege für Abhilfe zu sorgen bestrebt waren, so werden wir uns. sobald der Weg zu gesetzgeberischer Arbeit frei ist, in einem großen Werke aller derer erinnern, die ihre Habe verloren — aber ihre Hoffnung und ihr Anrecht auf Hilfe be. hielten! Die Produktion, die frei werden wird, soll den Ärmsten zuerst und den Reichsten zuletzt gehören. Die Hand des Staates — und nicht bloß das Statut einer Almosenstiftung — hat die Garantie dafür zu übernehmen, daß hier Ordnung und Recht einkehrt, und daß niemand daran denken darf, eine Villa zu möblieren, solange andern noch der Stuhl zum Sitzen fehlt. Auch hier wird die Planwirtschaft ihren eigentlichen Sinn zu erfüllen haben: Nicht derjenige soll kaufen können, dessen Herz begehren darf, was sein gespicktes Bankkonto ihm erlaub!, sondern die Darbenden sollen gespeist, die Kinder gekleidet, die Ausgestoßenen versorgt und die Schaffenden in menschliche Verhältnisse zurückgebrachl werden. Es ist im Kriege nicht gefragt worden, was der Krieg kostet — die Herren von der Industrie hätten ihn noch zwanzig Jahre geführt, wenn er nicht die Fronten überrollt und die Heimat niedergewalzt hätte —, und es wird im Frieden nicht gefragt werden, was die Erhaltung unseres Lebens kostet. Wir wollen arbeiten und unsere Pflicht tun, und sollte das Resultat trotzdem nicht hinreichen, so werden wir den fehlenden Rest dort holen, wo einst der Überfluß so groß war, daß unser gottverlassener Führer seine Milliardenbeträge daraus zu schöpfen vermochte: der Übergewinn der künftigen Wirtschaft wird in einem sozialistischen Deutschland der Beseitigung der Armut und nicht etwa der Vorbereitung eines neuen Krieges dienen. Wir haben im Augenblick weder Güter noch Geld. JLber diese Idee erfüllt unsere Herzen und enflammt uns mit Leidenschaft. Und wenn wir etwas versprechen können, so ist es dies, daß wir nicht ruhen und rasten werden, bis sie verwirklicht ist. E. K r u p p. Der Weg in eine bessere Zukunft führt weder über den östlichen Kollektivismus noch über den liberalen Kapitalismus, denn in beiden hat die echte Freiheit des Menschen keinen Platz. Der Kollektivismus unterdrückt die Freiheit durch die Allmacht des Staates. Der Kapitalismus durch die Diktatur des Profits einzelner über das Wohl der Allgemeinheit und die Abhängigkeit der Schaffenden vom Großkapital. Der Sozialismus macht die Menschen frei, weil er die Übermacht des Großkapitals bricht und es unter den Willen der Allgemeinheit stellt. Durch den Sozialismus wird eine echte Demokratie, in der die Freiheit des Menschen gewährleistet ist, erst möglich gemacht Deshalb: wählt Sozialdemokraten und lehnt die Verfassung ab! ffittwoch. 14. Mai 1947 fisfiftSr Nummer 38 — Seite 7 STIMMEN DER HEIMAT Was bietet Freiburg? Mittwocn. den 14. Mal 1947: Casino: „Der Troubadour“, 20 Uhr. Kammersptele: „Ein Buhetag“, 19.30 Uhr. Donnerstag, den 15 Mal 1947 Casino: „Das Land des Lächelns“, 20 Uhr, Kammerspiele: „Die erste Legion“. 19 Uhr. Freitag, den 16. Mai 1947: Casino: „Madame Butterfly“, 20 Uhr. Universität (Hörsaal 1): „Das Problem des Realismus ln der deutschen und französischen Kunst des 19. Jahrhunderts“, Prof. Dr. Schmidt, Basel. An allen Tagen: Rotteck-Oberrealschule: Landesexportsdiau „BIGA“, täglich geöffnet von 9—19 Uhr. Haus Stadelmann: Ausstellung moderner Kunst von Rudi Baerwind. Haus Dufner: Ausstellung Aquarell - Federzeich- nung von Ernst Sommer, Freiburg. Casino-Lichtspiele: „Die gläserne Kugel“, ab Freitag „Königswalzer“ Friedrichsbau-Lichtspiele: „Die Hochstaplerin“, ab Freitag „Am Abend auf der Heide“ Harmonie-Lichtspiele: „Glaube an midi“, ab Freitag „Frasquita“ Union-Theater: „Die Feuerzangenbowle“, ab Freitag „Die Geierwally“ Sühne für tödlichen Verkehrsunfall Am Abend des 30. Januars wurde am Eingang der Rempartstraße die 32 Jahre alte Frau Therese Damm aus Freiburg von einem Personenauto am Rande des Gehwegs zu Boden geschleudert, überfahren und dabei so schwer verletzt, daß sie alsbald starb. Wie Augenzeugen bekunden, ist das Auto mit übermäßiger Geschwindigkeit von der Wallstraße her in die Rempartstraße eingebogen. Der Lenker des Kraftwagens mußte sich nunmehr vor dem Einzelrichter des Amtsgerichts wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Er war an jenem Tag auf einer Gefälligkeitsfahrt mit Wein bewirtet worden; die nach dem Unfall bei ihm vorgenommene Blutprobe ergab, daß er etwa einen ganzen und drei achtel Liter Rebensaft genossen hatte. Dieser Umstand war zweifellos mit eine Ursache seiner unvorsichtigen Einfahrt in die Rempartstraße und der sich hieraus ergebenden tragischen Folgen. Seinem Verschulden entsprechend, wurde der Angeklagte, der in Freiburg wohnhafte Kurt B. zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Die letzte April-Fettrate Auf die Lebensmittelkarten für den Monat April werden aufgerufen: Butter (zweite Rate) für Normalverbraucher und Teilselbstversorger nur in Brot: J 1 und E auf Abschnitt 27 Je 50 g, J 2 auf Abschn. 27 — 80 g. Zu allen Ausgaben ist Packmaterial mitzubringen. — Eier: Für alle Altersstufen auf Abschnitt 13, 14 und 15 der neuen Eierkärte je ein Ei. — Brot (zweite Dekade für Mai): K 1 auf Abschn. 4 — 500 g, K 2, J 1, J 2 und E auf Abschn. 7 Je 1000 g Die neue Quäkerspende In der Woche vom 19. bis einschl. 24. Mai wird eine Lebensmittelspende (Quäkerspende) für werdende und stillende Mütter und für Kinder bis zu 3 Jahren verteilt. Es sind vorzulegen die vom .Ernährungsamt Freiburg-Stadt für den Monat Mai 1947 ausgegebenen Lebensmittelkarten. (Zusatzkarten für werdende und stillende Mütter, Säuglingskarte, Son derabschnitt 21 für Kinder bis zu 1 Jahr, Karte I Sonderabschnitt 21 für Kinder von 1 bis 3 Jahren und der Haushaltsausweis). Vielerlei Verpackungsmaterial ist mitzubringen. Die Ausgabe erfolgt am 19. Mai von 9.30 bis 11.30 und 13 bis 15 Uhr Innenstadt, Ober- und Unterstadt: Wirtschaft zum „Kleinen Meyerhof“ (Eingang Turm Straße 22); Herdern: Wirtschaft z. „Eichhalde“, Stadtstraße 91 — am 20. Mai von 9.30 bis 11.30 Uhr in Betzenhausen und Lehen, Weststadt, Mooswaldsied lung (Schulhaus, Hofackerstr.); St. Georgen: Gastho’ zur „Linde“, Basler Landstr. 49 — am 21. Mai von 9.30 bis 11.30 und von 13—15 Uhr im Stühlinger: Ladenlokal Firma Engesser, Klarastr. 73; Haslach: Gasthof zum „Hirschen“, Gutleutstr. 1 — am 22. Mai von 9.30—11.30 und von 13—15 Uhr Mittel-, Ober- und Unterwiehre: Große Quäkerbaracke (Urachstr.) — am 23. Mai von 9.30—11.30 Uhr in Littenweiler und Ebnet: Schulhaus Littenweiler; Günterstal: Gasthof zum „Kybfelsen“. Schauinslandstr. 49; Merzhausen: Rathaus — am 24. Mai von 9.30—11.30 Uhr Nordwest- Stadt: Gasthof zum „Kandelhof“, Nebenzimmer (Eingang Kandelstr. 27); Zähringen: Gasthof zum „Bären“, Zähringer Straße. — Nachzügler: 31. Mai von 9.30—11.30 Uhr im Alten Wiehrebahnhof, Urachstr., Ecke Hildastraße. Vorbestellung von Nähmitteln Der 14. Mai ist Schlußtermin für die Vorbestellung der Nähmittel in den hierzu berechtigten Einzelhandelsgeschäften. Spätere Nachzügler können nicht mehr berücksichtigt werden. öffentliche Jugendkundgebung Am Mittwoch, 14. Mai, findet um 20 Uhr im Kaufhaussaal eine öffentliche Jugendkundgebung statt, in der die „Freie Jugend“ zur Verfassung Stellung nehmen wird. Es spricht Heinz M u s o 1 f, Mitglied des Landesvorsiands der .Freien Jugend“, über das Thema: „Jugend und Verfassung“. Anschließend Aussprache. Eintritt ist frei. Bahn frei für die Verfolgten! Um. Mißverständnissen zu begegnen, weisen wir darauf hin, daß es sich in unserem unter obigem Titel veröffentlichten Bericht über die Gedenkstunde der Vereinigung der Verfolgten des S n l S hfpU liS T« ^ d T VOtn .Käme- sl * alse in Lustspiel mit ernsten üntertöneri, das raoen. ocmeler geschilderten Besuch um die Ge» j ich vor allem an die Männerwelt richtet. Man sollte der sich mit seiner jungen Begeisterungsfähigkeit in die Herzen aller sang. Um die Zukunft eines Chores, aus dessen Schoß eine solche Jugend aufwächst, braucht uns nicht bange zu sein! —rs— „Glaube an mich!“ Der erste österreichische Naehkriegsfllm entpuppt fängnisanstalt Ulm a. D. handelt. Von den Städtischen Bühnen Für den Juni ist von der Militärregierung eine Aufführung des Lustspiels „Der Geizige“ von Moliire, in französischer Sprache mit Charles Dulli in der Titelrolle im Casino vorgesehen Um der Bevölkerung ein besseres Verständnis des französischen Theaterabends zu ermöglichen, werden die Städtischen Bühnen das Stück nochmals am 17. unu 31. Mal in den Kammerspielen aufführen. Infolge Erkrankung im Personal muß die für das Jugendbildungswerk am 16. Mai angesetzte Vorstellung „Der Urfaust“ auf den 27. Mai verschoben werden. An weiteren geschlossenen Vorstellungen für das Jugendbildungswerk sind vorgesehen: „Der Urfaust“ am 9. Juni und „Land des Lächelns“ am 13. Juni. Vortrag im Französischen Institut Im Französischen Institut, Werderstr. 11, hält am Mittwoch, 14. Mal, Marius S a n t e 111 ln französischer Sprache einen Vortrag über „Georges Duhamel et l’avenir de notre Clvilisation“ Der Redner ist eine maßgebliche Persönlichkeit des französischen Unterrichtswesens. Von der Freiburger Universität Betriebsassistent Gottfried Fischer, der seit 1910 sein Amt als Hausmeister der Universität Freiburg 1. Br. in treuer Pflichterfüllung versah, ist Ende April in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Frühlingsfeier der „Naturfreunde"-Jugehd Die Jugendgruppe des TV „Die Naturfreunde“, Sektion Freiburg, hatte für ihre Frühlingsfeier im nicht mit dem Feuer spielen und die Frau, die man liebt, nicht in Versuchung führen: das etwa ist die Lehre, die mancher aus dem von Geza v. Cziffra amüsant und sehr freimütig erteilten Anschauungs. unterricht mitnehmen kann. Im übrigen hat man seine Freude an zwei so schönen Menschen wie der bezaubernden Marthe H a r e 11 und dem sympathischen, wenn auch etwas schwer verständlichen Rudolf Prack, dem verhaltenen Spiel Ewald Baisers, der hier freilich einen allzu lebensfremden älteren Liebhaber zu mimen hat, und den schönen leuchtenden Winterbildern Hanns Schneebergers Im ganzen also ein guter Start! — Auch die „Feuer- z a n g e n b o w 1 e“ ist in erster Linie ein Film für Männer, und zwar für solche, die sich dann und von deren zwischen der Stadt und dem Vorort Note gibt. Heinrich Spoerl wird mit ihm zufrieden sein. — Als „Höchstapierin“ fesselt Sybille Schmitz erneut durch ihr wohltuend gedämpfte» Spiel. Ein von Karl Anton gut pointierter Unter- haltungsfllm, in dem auch Karl Ludwig D1 e h I. Fritz Wagner und Will Dohm sehr sicher eingesetzt sind. B. B. Allerlei Diebstähle In der Straßenbahn kam einer Frau eine Mappe mit Lebensmittelkartenabschnitten durch Diebstahl abhanden. Die Diebin wurde in der Person eines 20jährigen Mädchens ermittelt. — In der Hauptstraße wurde eine größere Menge zum Trocknen aufgehängter Herren-, Damen- und Kinderwäsche entwendet. — Aus der Schützenallee wird der Diebstahl von 14 Stallhasen gemeldet. — Von einem außergewöhnlichen Verlust wurde eine Baufirma betroffen. wann gern ihrer Pennälerzelt entsinnen. In dieser Einkehr ln der Jugendzeit liegt der tiefere Sinn und besondere Reiz des überaus lustigen Films, dem Heinz Rühmanns Lausbübigkeit seine besondere Betzenhausen gelegenen Platze 214 Meter Rollbahngeleise, 7 Rollwagen und 2 Kletterdrehscheiben verschwanden. Aus dem Landkreis Emmendingen Wahlappell in Emmendingen Am Sam s tag, 17. Mai, erfolgt um 20 Uhr im Dreikö n igssaal in Emmendingen der letzte Aufruf an die Wählerschaft. Es spricht der als guter Redner bekannte Redakteur Hans Här, Feeiburg. Die gesamte Einwohnerschaft von Emmendingen und Umgebung wird dazu erwartet. Ausstellung und Prüfung der Entlassungspapiere Für die in Emmendingen wohnenden Unteroffiziere und Mannschaften der ehemaligen deutschen Die Sozialdemokratische Partei Ortsvereln Freiburg l. Br. Freiag, den 16. Mai 1947, 20 Uhr in der „Har monie“, Grünwälderstraße öffentliche Kundgebung Es sprechen: Siadtrat Schieler und Frau Dr. Schlayer, Freiburg Wählerinnen und Wähler Freiburgs, gebt durch eine zahlreiche Beteiligung eurem politischen Interesse Ausdruck! Saale der Firma „Fortschritt“ ein reichhaltiges Pro- Wehrmacht (Heer, Marine, Luftwaffe) und deren gramm aufgestellt, das unter der künstlerischen Lei- MphenorcranUattonen wie Waffen-SS NSKK Drums des Wanderfreundes Cemnireck sehr flott abge- ^eoenorganisanonen wie warien-sb iNöAh., ur gamsaüon Todt, .Volkssturm, Heimatflak, Reichsarbeitsdienst usw., die auf ihrem alliierten Entlassungsschein noch keinen Sichtvermerk einer der drei französischen Transitlager Bretzenheim, Tuttlingen oder Malschbach haben oder noch keinen alliierten Entlassungsschein besitzen, findet die angekündigte Ausstellung und Prüfung der Entlassungspapiere durch die Kontrollkommission des Lagers -Tuttlingen am Freitag, 16. Mai, 9 Uhr, tung des Wanderfreundes Cempireck sehr flott abge wickelt wurde und ln allen seinen Teilen begeisterte Anerkennung fand. Das gilt ebensosehr von den ausgezeichneten Darbietungen der Musikgruppe unter der bewährten Stabführung des Wanderfreundes Gaß wie auch von den packenden Rezitationen und dem Gedanken der Freiheit gewidmeten Sprechchören der Jugendgenossen, der bildhaften Wiedergabe eines Hüttenabends, in der der Gegensatz zwischen echten Wanderern und solchen, die als „Hüttenwanzen“ verrufen sind, überzeugend dargestellt wurde, der frisch musizierenden Ziehagruppe und dem Zitherquartett, a w . ..... den innigen Volksliedern uni den schönen Volks- . ° rV-, ’ tänzen. So bewies die ,.Naturfreunde“-Jugend mit h EllHIl€UüiIlgen, Dreikönigssaal, statt. Der aüs- ihrem ersten Auftreten den „Alten“, daß die Arbeit, “ 1 il ~ J die sie allwöchentlich auf ihren Jugendabenden pflegt, sich auch in der Öffentlichkeit sehen lassen kann und daß sie selbst auf dem rechten Wege ist. Drei Konzerte des „Volkschors“ Wenn man bedenkt, daß der Volkschor Freiburg in seiner heutigen Gestalt erst verhältnismäßig kurze Zeit besteht, dann muß man die Leistung, die er in den drei großen Konzerten lm Augustiner-Museum vielen Hunderten begeisterter Freiburger bot, doppelt anerkenen. Was hier unter der unermüdlichen und zielbewußten Leitung Ernst Kelterers im einzelnen und im ganzen erreicht worden ist, das Ist wirklich aller Bewunderung wert. Auch die Zusammenstellung des Programms, das unsere großen Meister wie Schubert, Haydn, Loewe und Mendelssohn, ebenso berücksichtigte wie den bedeutenden Schöpfer von Männerchören Silcher, den zeitgenössischen Komponisten F. Philipp und die schlichte, zu allen Herzen sprechende Volksweise, war außerordentlich glücklich. Auch Heiterkeit und Ernst hielten sich aufs schönste die Waage, und ganz besonders verdient es gewürdigt zu werden, daß in den wunderschönen, innigen alemannischen Liedern Phi. lipps auch das Lob der Heimat angestimmt wurde. — Bewies der stattliche Mänerdior (dem freilich noch eine Reihe junger Stimmen zu wünschen wäre) seine ausgezeichnete Schulung namentlich ln der herrlichen „Nacht“ von Schubert, so begeisterten die glockenhellen Stimmen des Frauenchors die Hörer vor allem durch zwei prächtige Salzburger Volksweisen. Hervorragend auch der Zusammenklang aller Stimmen im Gemischten Chor, der das Publikum besonders mit seinem vierstimmigen Jagdkanon zu Begeisterungsstürmen hinriß. Kein geringeres Lob aber verdien Haler prachtvolle Kinderchor, Ergebnisse vom Sonntag Zonenliga Süd: Rastatt — Friedrichshafen 2 : 0, VfL Freiburg — Schwenningen 5 : 0, Blberach — SSV Reutlingen 2 : 4. Tabelle: 1. Konstanz, 13 Spiele, 19 Punkte; 2, Reutlingen 11/15; 3. Friedrichshafen 12/15; 4. Offenburg 13/15; 5. Rastatt 13/13; 6. Schwenningen 14/13; 7. Freiburg 11/6; 8. Blberach 13/4. Nord: Trier — Mainz 0; 7. Tabelle: L Kaiserslautern 14/23; 2. Saarbrücken 12/16; 3. Mainz 14/16; 4. Worms 13/15; 5. Ludwigshafen U/H: 6. Neunkirchen 12/10; 7. Neuendorf 13/10; 8. Trier 13/3. Südbadische Oberliga West Oberkirch — Riegel 4:1, Baden-Baden — Blau-Weiß 5; 0, Emmendingen — ASV Freiburg 3 : 2, Lahr — Ottenau 5:0. Tabelle: 1. Lahr 14 24 : 2. Fortuna 14/23; 3. Baden- Baden 13/16; 4. Ottenau 13/16; 5. ASV 14/14; 6. Emmendingen 13/13; 7. Blau-Weiß 14/11; 8. Oberkirch 14/5; 9. Riegel 13/0. Ost: Rielasingen — Villingen 0 :4, Gottmadingen — Radolfzell 1:0, Donaueschingen — Stockach au . s S, Tabelle: 1. Singen 14 26 ; 2 Villingen 12 - 23 ; 3. Stockach 13/14; 4. Radolfzell 15/13; 5. Donaueschingen 13-12- 6. Engen 13/11; 7. Gottmadingen 14/10: 8. Neustadt 10/6- 9. Rielasingen 12/1. Süd: Wyhlen — Rhelnfelden 1 : 3, Waldshut — Zell » : 3. Schopfheim — Well 3:2, Istein — Wehr 3.1. Tabelle: 1. Rhelnfelden 16/29; 2. Schopfhelm 15/20, » Istein 16/19; 4. Fahrnau 14/15; 5. Wyhlen 15/15; 6. Well 16/15; 7. Waldshut 14/12; 8. Zell 15/10; 9. Wehr 16/10. 10. Tumrlnger. 15/9. Süddeutsche Oberliga: Neckarau — Waldhof 0 : 3, Schwaben Augsburg — Ulm 46 4 : 0, Eintracht Frankfurt — BCA $ : 1, Spvg. Fürth — FSVF 1: 9, Bayern München — KFV 3 : 4, Phönix Karlsruhe — FC Nürnberg 0 : 2, Offenbach — 1860 0 : 1, Aschaffenburg — FC Bamberg 2 :1, VfR Mannheim — VfB Stuttgart 2:1. __„„„ Tabelle: 1. Nürnberg 29/49; 2. 1860 30/42 ; 3. Schwaben | tf t a 29/37; 4 . Waldhof 29/35 ; 5. VfB 29/34; 6. Eintracht 29/34; j b'ucke aller Art, Photoapparafe, Tabakwaren, 7. Kickers Stuttgart 29/32 ; 8. Kickers Offenbacb 30,32 etwa 70 Paar Turnschuhe und andere Gegengefüllte Karteizettel, den jeder wieder vom Ein wohnermeldeamt zurückerhalten hat der alliierte Entlassungsschein (sofern vorhanden), ferner Soldbuch, Wehrpaß, deutscher Entlassungsschein oder sonstige Militärpapiere sind mitzubringen. 10 Jahre Gefängnis für Arbeitermißhandlung In den letzten Sitzungen des Mittleren Militärgerichts in Freiburg kamen folgende interessanten Fälle zur Verhandlung: Wegen Denunziation eins polnischen Arbeiters bei der Gestapo erhielten die in Langenbach wohnhaften Landwirte Karl Kienzier fünf Jahre und Karl Hummel 18 Monate Gefängnis. — Mit 10 Jahren Gefängnis wurde der beim Kalibergwerk Buggingen als Werkmeister beschäftigte, in Sulzburg wohnende Werkmeister Ernst Kuhl- mann bestraft. Er unterschlug nicht nur in den Jahren 1943 und 1944 für polnische Arbeiter bestimmte Tabakwaren, Branntwein und Lebensmittel, sondern schlug auch noch mehrere ausländische Arbeiter mit einer Eisenstange bzw. einem Küppel blutig, so daß drei von ihnen längere Zeit arbeitsunfähig waren. Auch Fußtritte und Faustschläge teilte er in betrunkenem Zustande an die Wehrlosen aus. Wegen mehrfachen, gemeinsam begangenen Einbruchdiebstahls wurden die Angeklagten Hans Blöd und Walter Zugschwerdt zu je acht Jahren Gefängnis, die Angeklagte Elisabeth Kiehzie wegen Mitwisserschaft und Hehlerei zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, während eine weitere der Hehlerei beschuldigte Angeklagte freigesprochen wurde. In ihrem Wohnort D o- naueschingen hatten die beiden Verurteilten kurz hintereinander drei Einbruchsdiebstähle verübt und dabei Lebensmittel und Bekleidungs- der Angeklagte Karl Dufner aus Emmendingen wegen Zurückhaltung von Waffen und weil man bei ihm noch Nazilektüre vorfand, zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Ausbezahlung von Wohnung«Vergütungen Die Stadtkaese Emmendingen bezahlt bis einschließlich Freitag, jeweils von 8 bis 12 Uhr, die Märzvergütung für die beschlagnahmten Wohnungen und Einzelzimmer aus. Vortrag über Arbeitsrecht Am nächsten Freitag, 20 Uhr, spricht Dr. Hessel aus Freiburg in der Volkshochschule Emmendingen (Aula der Karl-Friedrich-Schule) über das Thema „Grundlinien des neuen Arbeitsrechts“. Erstes Stadtgartenkonzert Die Stadt- und Feuerwehrmusik Emmendingen veranstaltet am Donnerstag (Himmelfahrt), 20.30 Uhr, in den Städtischen Anlagen ihr erstes diesjähriges Konzert Der Schwarzwald ln Farbphotos Im „Dreikönig"-Saal fand unter dem Leitwort „O Schwarzwald, o Heimat“ ein Farblichtbildervortrag der Emmendinger „Naturfreunde“ statt, in dem der Tuttllnger Herlt eine Fülle von ausgezeichneten Farbphotos aus dem Schwarzwald zeigte und an Wanderungen kreuz und quer durch unsere schön« Berghelmat teilnehmen ließ. Lebhafter Beifall lohnte den Redner und Farbllchtbildner. Vortragsabend der Waldkircher „Naturfreunde“ Der zweite vom TV „Die Naturfreunde“ im Waldkircher Lichtspielhaus veranstaltete Lichtbilderabend war wieder sehr stark besucht. Herr Herlt (Tuttlingen) zeigte eine Reihe seiner Farbaufnahmen unter dem Titel: „O Schwarzwald, o Heimat“. Seine Aufnahmen, die ihn als erstklassigen Lichtbildner erscheinen lassen, waren begleitet von Wanderberichten und heimatkundlichen Erklärungen. Der Referent verschaffte den Besuchern des Vortrages einen genußreichen Abend, für den diese durch lebhaften Beifall dankten. Die „Naturfreunde“ haben mit diesem Vortrage eine gute Wahl getroffen. Völkschor „Sängerbund" in Waldkirch Vor kurzem wurde der Volkschor „Sängerbund“ im „Jägerhäusle“ gegründet. Sein Vorgänger war vor 1933 der Arbeitergesangverein, der unter verschiedenen Namen seit dem Jahre 1908 bestand. Durch die Opferbereitschaft seiner Mitglieder konnte 193t wertvolles Notenmaterial dem Zugriff der Nazis entzogen und bis zur Gründung des neuen Verein» sichergesteUt werden. Gewählt wurden: Alfred Oswald als 1. Vorsitzender, Ernst Siegel als 2. Vorsitzender, zum Schriftführer und Sangwart Adolf Rümmele, zum Kassierer Karl Mast, zum Notenwart Max Fischer und zu Beisitzern Genosse Ernst Oswald und Genossin Göppert. Es Ist zu erwarten, daß die Werbung zur Gewinnung von Sängerinnen und Sängern guten Erfolg hat und der Verein bald etwa» von sich hören läßt. 9. Schweinfurt 28/29; 10. Fürth 28/28; 11. VfR 29/28; 12. Bayern 30/27; 13. Ulm 29/25; 14. Neckarau 29/24; 15. Aschaffenburg 29 22; 16. KFV 29/22; 17. FSV Frankfurt 29/21; 18. BCA 29.20; 19 Phönix 29/20: 20. Bamberg 29/19. HandbaU-OberUga: Lörrach — VfL Freiburg 16:4, Offenburg — Zähringen 3:6, Steinbach — Rastatt 6:4, Schutterwald — Niederbühl 12:6. Tabelle: 1. Lörrach 20/37 ; 2. Schutterwald 18/27; 3. Fortuna 19/27; 4. Niederbühl 13/20; 5. Zähringen 19/20; 6. Teningen 19/17; 7. VfL 17/15; 8. Offenburg 17/12; 9. Steinbach 16/11; 10. Rastatt 18/8; 11. Lahr 19/6. Reitsportauftakt Als erste reitsporlliche Veranstaltung dieses Jahres wurde ln der Vauban-Kaseme in Freiburg der „C o n- cours Hippique“ geritten, der einige tausend Zuschauer angezogen hatte. Auf einem herrlichen Pferdematerial traten Offiziere und Unteroffiziere der gesamten französischen Zone in sieben Wettbewerben in Konkurrenz, wobei mehrere Pferde sich bereits früher erste Preise geholt hatten. Die wunderbare Einheit zwischen den sicheren Reitern und den geschulten und auch für das Laienauge wunderbar reagierenden Tieren begeisterten den ganzen Tag über. Die Anforderungen waren insbesondere beim letzten Springen des Tages überaus groß. Nicht nur dieses Turnier hatte vollen Erfolg, man darf auch sicher sein, daß das weitere Programm des Jahres besten Reitsport bringen wird. stände im Gesamtwerte von 100000 Franken entwendet — Wegen Einbruchdiebstahls in ein Bekleidungsgeschäft beim „Walfisch", aus dem sie eine große Menge Effekten raubten, erhielten die Angeklagten Walter Ernestus und Eugen Schlegel, beide aus F r e ib u r g, je drei Jahre Gefängnis. Weiter hatten sich wegen mehrfacher Mißhandlung und schlechter Verpflegung eines polnischen Landarbeiters der ehemalige Kreis- bauernführer und Ortsgruppenleiter von Wangen bei Pfullendorf, Josef Denz, und dessen Sohn Eugen zu verantworten. So wurde u. a. der polnische Arbeiter einmal von Denz gezwungen, obwohl er krank geschrieben worden war, einen Wagen zu entladen. Infolge großer Schwäche fiel er bei dieser Arbeit vom Wagen und stach sich an einer Gabel ein Auge aus. Denz erhielt vier Jahre Gefängnis, sein Sohn Eugen, der damals noch keine 18 Jahfe alt war, kam mit sechs Monaten Gefängnis unter Anrechnung der Untersuchungshaft davon. — Schließlich wurde noch Öffentliche Wahlversammlungen Kreis Freiburg 15. Mai 1947; Ebnet: 20 Uhr, Gasth. Löwen, Ref. Dr. Große. Falkensteig: 20 Uhr, Gasth. Zwei Tauben, Ref. Kopp. Bnchenbach: 20 Uhr, Gasth. Hirschen, Ref. Glöckner. 16. Mal 1947: Frelbnrg-Stadt: 20 Uhr, Harmonie. Ref. Schieler s. Frau Dr. Schlayer. Freiburg-St. Georgen: 20 Uhr, Festhalle, Ref. Htr. An: 21 Uhr. Schulhaus. Ref. Dr. Gotthardt. 17. Mal 1947: Klrchzarten: 20 Uhr, Gasth. Löwen, Ref. Schieler. Unterbezirk Emmendingen 15. Mai 1947: Oberhaasen, 15 Uhr, Gasthaus z. Schiff, Ref. Ganter. Sasbach: 15 Ubr, Bahnhofwirtschaft, Ref. Wellhard. Königschaffhausen: 20 Uhr, Adler, Ref. Wellhard. Forchheim: 15 Uhr, Schulhaus, Ref. Stelz. Amoltern: 20 Uhr, Schulhaus, Ref. Stelz. Vörstetten: 15 Uhr, Gasth. z. Adler, Ref. Schatz. Wasser: 20 Uhr, Gasth. z. Ochsen, Ref. Schatz. Wyhi, 15 Uhr, Gasth. z. Stube, Ref. Gebhart}. WeisweU: 20 Uhr, Gasth. z. Kanone. Ref. Gebhard. Heimbach: 20 Uhr, Gasth. z. Stern. Ref. Maier. Maleck: 15 Uhr, Gasth. z. Rebstode, Ref. Blum. Tutschfelden: 15 Uhr, Gasth. z. Krone, Ref. Kreuzer, Bleibach: 15 Uhr, Ref. Scherer. 17. Mal 1947 Emmendingen: 20 Uhr, Gasth. Dreikönig. Ref. H*r. Bestellschein für „Das Volk“ Ort: Strafle: bestellt ab sofort die Zeitnng „DAS VOLK“ zom aatspreis von RM 1 . 60 , einschließlich Trägerlohn. « An die örtliche Vertriebsstelle „Das Volk" in « Se/te 8 . Nuawut 38 Mittwoch. 14. Maf 194? famlllcnamelgeii Wir *iaben uns vermählt Bertold Zimmermann, Straften- bahnschaffne»* Anita Zimmermann geb. Meier Frsiburg i. Br. (Schwabentorstr. 8), Mri 1947. Statt Karten! Für die anfäftlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir allen auf das herzlichste. Erwin liepelt und Frau Mart i, verw. Jänecke geb. Müller. Freiburg l. Br.. Heimatstraße 5. Offene Stellen Schuhfabrik stellt ein: Modelleur u. techn. Leite«, Maßschuhm., Schäfte- macher(innen), Schuhmacher. Hilfsarbeiter, Zuschneider(innen), Stepperinnen), Handnäher(innen), Anlernlinge, Schuhmacherlehrl.. Heimarbeiterfinnen). Wir bieten gute Bezahl, u. Fertigware, Ernähr.-Zul. Arbeitszeit: Montag bis Freitag. Schrift!. Angeb. von Arbeitskräften, auch außerhalb Freiburg, unt. 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