Mittwoch, den 28. April 1948 3. Jahrgang ' Nummer 32 P r • I b I r | i ■ Breiige« LrsduMiningslagf Miliwodi uud bam»lag , tiö/el- preis 20PI - Monatsht'/ug>pfPu KM t 60 lieh rragcrlnho. rfnrdi die Post bezogen KM I 84 Aozeigro laol Tarif gegen Lennkarfeiaiiweii. Organ der Sozialdemokratischen Partei Badens Herausgegeben vom Sozialistischen Verlag Freiburg, GmbH , Freiburg 1 . Br., Kaiser-Joseph-Str 22» Feinrui Nr 2816 Bankverbindungen: Oberrheinische Bank. Freiburg 1 Br.: Freiburger Gewerbebank, eGmbH. Freiburg I Br . Offen» Sparkasse Freiburg 1 Br (StSdt.Sparkasse) Postscheck-Kto Ludwigshafen/Rh Nr 25460 Verbreitungsgebiet: Land Baden (Französische Zone) Geschäftsstellen und Vertretungen in allen größere« Orten - Anzeigenpreisliste Nr 2. . Gerichtsstand Freiburg i Br - Schriftleitung. Dr F. Große Verlags- lettung: Karl May. E. Bauermeister - Druck Universitätsdruckerei Poppen & Ortmann. Freibutg i Br. Der Sozialismus wird Europa gestalten Die wirtschaftliche Organisation ist eine Frage auf Leben und Tod für Europa »Der Sozialismus wird Europa gestalten.“ Unter diesem Zeichen stand die bedeutsame, von L6on Blum geleitete Kundgebung in Paris. Die französischen und ausländischen Delegationen, die an der sozialistischen Konferenz für die europäische Einheit teilnehmen, wohnten ihr bei. Der Generalsekretär der Sozialistischen Partei, Guy M o 11 e t, der die Delegationen dem Publt 1 kum vorstellte, definierte das Ziel, das sich die Konferenz gesetzt hat: „Der Welt zuzurufen, daß es noch andere Lösungen als den Krieg gibt und daß es durchaus möglich ist, ein einiges Europa zu schaffen, ohne zwischen zwei rivalisierenden Blocks wählen zu müssen“. Darauf drückte S a r a g a t seinen Glauben und den seiner italienischen Freunde an ein Ideal der Gerechtigkeit und der Freiheit aus, das aus dem Europa von morgen eine politische Wirklichkeit machen wird. Das Mitglied des Exekutivausschusses der Labour-Party, Hugh Dal ton, erklärte u. a.: »Der Sozialismus wird Europa und den Frieden schaffen und die sozialistischen Vertreter der 16 europäischen Länder, die sich in Paris treffen, werden dafür den Beweis ablegen.“ Leon Blum, der die Schlußfolgerungen aus dieser Zusammenkunft zog, erklärte: „Wir wollen den Bund der freien Nationen Europas schaffen.“ Nach Ansicht von Kreisen, die der internationalen Sozialistenkonferenz, die soeben ihre Arbeiten in Paris abgeschlossen hat, nahestehen, nahmen die Delegierten der 16 Parteien der europäischen Länder keine endgültige Stellungnahme zum deutschen Problem ein. ■ Diese Frage wird einer der wesentlichsten punkte der am 4. Juni in Wien beginnenden Debatten sein. Es hat indessen den Anschein, als ob sich die Delegierten schon jetzt für die Errichtung eines einheitlichen, dezentralisierten und demokratischen Deutschland ausgesprochen hätten, das auf der Grundlage eines föderativen Systems in freier Weise von den Deutschen selbst zu formen wäre und in dem Preußen aufhören würde, eine vorherrschende Rolle zu spielen. Um schließlich die Sicherheit aller gegen neue deutsche Aggressionen zu unterhauen und in dem Bestreben, die wirtschaftliche Einheit Europas zu beschleunigen, sollen die an der Pariser Konferenz teilnehmenden sozialistischen Parteien die Sozialisierung der Ruhr auf internationaler Basis und zugunsten einer aus den hauütsäch'ichsten interessierten Staaten einschließlich Deutschlands gebildeten kooperativen Organisation ins Auge gefaßt haben. Zur Spanienfrage nahm die Konferenz eine Entschließung an, in der es heißt, daß „Spanien ein integrierender Bestandteil der europäischen Einheit sei und daß das einzige Hindernis für seinen tatsächlichen Anschluß in der Auf- rechterhaltung des Franco-Regimes bestehe“. Mit dieser Entschließung fordert die Konferenz die anwesenden Vertreter der sozialistischen Parteien auf, „ihre Regierungen zu ermahnen, eine Aktion der Hilfe für das spanische Volk zu unternehmen, damit dieses seine Freiheit wieder erlange“. Die Frage des Anschlusses der sozialistischen Parteien der osteuropäischenLänder an die europäische Föderation wird auf der nächsten Sitzung des Comisco geprüft werden. Hierzu erklärten Guy Mollet und Hugh Dalton, daß diese wünschenswert sei. Bereits jetzt hätten die Vertreter der sozialistischen Parteien dieser Länder Verbindung mit der Konferenz hergestellt. Die internationale Sozialistenkonferenz prüfte in Ihrer Vollsitzung am Sonntagnachmittag die durch den Ausschuß ausgearbeiteten Texte. Nach den Beratungen wurde einstimmig eine Entschließung angenommen, in welcher die zwecks Koordinierung ihrer Bemühungen um die europäische Einheit in der internationalen Konferenz vereinigten Delegierten der sozialistischen Parteien Europas erklären, „daß die beste Möglichkeit zur Verwirklichung der wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Ziele der Arbeiter ihrer Länder im Rahmen der als eine Etappe zur Welteinbeit betrachteten Vereinigten Staaten von Europa liege*. Die Entschließung weist darauf hin, daß „die wirtschaftliche Organisation eine Frage von Leben und Tod für Europa sei. Sie setzt eine auf den Bedürfnissen der Bevölkerung und nicht auf den Profiten von Privatinteressenten aufgebanten Planwirtschaft voraus*. Wett davon entfernt, eine autarkische und fest abgeschlossene Gruppe zu bilden, soll die europäische Organisation ständig offenbleiben, um den Handelsaustausch mit dem Osten wie mit dem Westen immer mehr zu entwickeln. Sie muß also in der allgemeinen Organisation wie in den besonderen oder regionalen Organen der UN vertreten sein. Die europäische Wirtschaftsorganisation erfordert ein beständiges Bemühen um die gegenseitige Angleichung der sozialen, Zoll - und Steuergesetzgebungen, der industriel- < len Strukturen, der Währungspolitik und der Me-I Boden, die zur Verbindung der heimatlichen mit | der überseeischen Wirtschaft angewandt werden. Weiterhin erfordert sie: die Ausarbeitung eines Planes, der die zu erreichenden industriellen, landwirtschaftlichen und sozialen Ziele festlegt, ein gemeinsames Import- und Exportprogramm. Die Aufteilung der wesentlichsten Rohstoffe, der Energie und der Kredite, die Schaffung gewisser neuer Industriezweige, die das gemeinsame Eigentum Europas werden sollen sowie eine Arbeitseinsatzlenkung, die die Arbeiter, die f r e i w i 1 - 1 i g ihre Stelle wechseln, nicht einer Verminderung ihrer sozialen Rechte aussetzt. In der Resolution heißt es am Schluß: „Um die Anstrengungen aller Länder miteinander ln Einklang zu bringen, ist es notwendig, daß die mit der Ausarbeitung und Durchführung der verschiedenen P.äne der einzelnen Länder beauftragten Organe sich gegenseitig über ihre Arbeiten auf dem laufenden halten. Um dieses Ziel zu erreichen, und in dem Willen, die Völker Europas zu einer vollständigen Union zu führen, hat die Konferenz in Übereinstimmung mit der Comisco beschlossen, in Paris eine sozialistische Zentralstelle für Dokumentation und Propaganda zugunsten der Vereinigten Staaten von Europa zu schaffen. Ihre Aufgaben werden sein: 1. Jede europäische sozialistische Partei mit den Unterlagen über die Schritte und Arbeiten zu versehen, die auf einen föderalistischen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenschluß Europas hinzielen. 2. Die Tätigkeit der verschiedenen sozialistischen Parteien Europas zu unterstützen, um bei den entsprechenden Regierungen die gemeinsam aufgestellten Pläne durchzusetzen und um die von den verschiedenen sozialistischen Parteien zugunsten-der Vereinigten Staaten Europas ergriffenen Schritte zu vereinheitlichen. 3. Eine ständige Organisation der sozialistischen Parteien der M a r s h a 11-P1 a n-L ä n d e r und der Länder des Fünfmächtepakts zu bilden, um die Auswirkungen des Marshall-P'sns und des Fünferpaktes zu untersuchen und die Bemühungen der sozialistischen Parteien um die europäische Einheit zu koordinieren. Schließlich wird der Ansicht Ausdruck verlieben, daß es Aufgabe der sozialistischen Parteien sei, die überstaatlichen Befugnisse der einerseits von den fünf, andererseits von den 16 Ländern gebildeten Organe zu verstärken und hierein eine konkrete Grundlage zu suchen, auf der es möglich wäre, einen Rat des freien Europa zu bilden. Fritz Heine znm Protokoll M „Ich habe das Protokoll M weder erfunden, noch habe ich den Verfasser persönlich kennengelernt. Ich bin aber sicher, daß er kein Sozialdemokrat ist“, erklärte das SPD-Vorstandsmitglied Fritz Heine, einem Vertreter des ,.Kurier“. Heine dementierte damit eine Meldung des SED-Organs „Neues Deutschland“, das erklärt hatte, der kommunistische Sabotageplan für die Ruhr sei vor seiner Veröffentlichung Fritz Heine zur Korrektur vorgelegt worden. Verfasser des Entwurfs, behauptet das „Neue Deutschland“, sei einer der engsten Vertrauten Heines gewesen. Die Ruhrfrage im Vordergrund Die Londoner Deutschland-Besprechungen Seit einer Woche finden in London Besprechungen der Vertreter Englands, Frankreichs, der Vereinigten Staaten und der Beneluxländer über das Deutschlandproblem statt. Die Meldungen, die bisher in die Öffentlichkeit drangen, sind sehr spärlich. Man erfährt nur, daß das Ruhr- Problem das Hauptthema, wenn nicht sogar das einzige Thema der ersten Phase der Konferenz war. Die Frage des Ruhrgebietes ist deshalb so dringend, weil die französische Delegation im März beantragt und erreicht hatte, daß eine internationale Kontrolle auf jeden Fall geschaffen wird, bevor das politische Statut Westdeutschlands, wenn überhaupt, eine Änderung erfährt. Aul amerikanischer Seite ist aber der Wunsch vorhanden, die Frage des politischen Statuts schnellstens zu klären. Bisher scheint es jedoch auf der jetzigen Konferenz, wenigstens in den Vollsitzungen, noch nicht angeschnitten zu sein. Rechtsruck in Hessen Die Gemeindemahlen in Hessen und Bayern Am vergangenen Sonntag wurden in den 2710 hessischen Gemeinden die Gemeindevertretungen bzw. die Stadtverordnetenversammlungen und in den 39 Landkreisen die Kreistage für die nächsten 4 Jahre gewählt. Eine Zusammenstellung von vorläufigen amtlichen Ergebnissen und zuverlässigen privaten Zählungen der bei den Kreistagswahlen und den Stadtverordnetenwahlen der kreisfreien Städte in Hessen abgegebenen Stimmen, ergibt folgendes Bild: Wahl vom Gemeinde- Landtaga- 25. 4. 1048 wähl 1946 wähl 1946 728 000 647 177 Q87 431 603 000 552 942 498158 446 000 109 929 252 207 156 000 139 945 171 592 70 000 — — 41 000 Sozialdemokr. Partei Christl.-Dem. Union Liberal-Dem. Partei Kommunist. Partei Nationaldem. Partei Sonstige Gruppen 48 881 — Das Hauptkennzeichen des Wahlergebnisses ist ein starker Wahlerfolg der liberalen Demokraten und der Nationaldemo- kraten. Das wird vor allem auf die Zunahme der Wahlberechtigten durch Neubürger und auf zum erstenmal wieder zugelassene Min derbeiastete und Mitläufer zurückgeführt. Die Zum 1. Mai 19481 Aufruf der Badischen Gewerkschaften Seit nahezu 60 fahren demonstriert das schaffende Volk für die Erfüllung seiner Forderungen. Achtstundentag, Koalitionsfreiheit, Sicherung der Löhne durch Tarifverträge, Aufhebung des Lohnstopps s'md verwirklicht. Wir sind stolz auf diese gewerkschaftlichen Erfolge. Für die baldige gesetzliche Verankerung des Mitbestimmungsrechtes und für den Ausbau der Sozialgesetzgebung werden die Gewerkschaften mit allem Nachdruck einstehen. Drei Jahre nach dem Zusammenbruch sind vergangen, und immer noch versuchen Vertreter des kapitalistischen Systems ihre volksfeindliche Politik durchzusetzen. Industrieerzeugnisse und Bedarfsartikel steigen fortwährend im Preise, die Löhne blieben für fast alle Berufsgruppen unverändert. Die meisten der dem Bauer zugebilligten Erzeugerpreise stehen in keinem Verhältnis zu den Preisen für Industrie- und Bedarfsartikel, welche der Bauer zur Auftechterhaitung seiner Wirtschaft notwendig braucht. Auch dieses Jahr demonstriert deshalb die arbeitende Bevölkerung aller Zonen und Länder am 1. Mai als dem Tag des Bekenntnisses zur Einheit aller Schaffenden in gemeii samen Kampfe gegen die Angriffe der Reaktion, gegen Ausbeutung und Unterdrückung, gegen Diktatur und Faschismus, gegen Kriegspsychose und Militarismus. Der 1. Mai muß ein Tag des Bekenntnisses sein für das volle Mitbestimmungsrecht der Betriebsräte und Gewerkschaften h> der Wirtschaft, für die Überführung der Konzernbetriebe in die Go meinwirtschaft, für die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrien (Bergbau, Stahl und Elsen, Energie und Grundchemie), für die Erhaltung der Arbeitskraft durch Sicherung der Ernährung, rationelle Bewirtschaftung des Bodens, gerechte Erfassung und Verteilung der erzeugten landwirtschaftlichen Produkte, für die Sicherung des Existenzminimums durch ausreichende Löhne, für die Erhaltung der bäuerlichen Existenzgrundlage durch angemessene Erzeugerpreise, für den Schute der kleinen Sparer bei der Währungsreform und gerechte lastenverteilung durch stärkste Heranziehung aller großen Vermögen, für die Gleichberechtigung der Frau auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens, für die Rechte der arbeitenden lugend, für Völkerverständigung und Weltfrieden. Wir fordern alle Schaffenden in Stadt und Land auf, durch Teilnahme an den Kundgebungen für diese Forderungen einzutreten. Wir grüßen unsere Kriegsgefangenen In der Hoffnung auf baldige Heimkehr. Es lebe die Demokratie, der Sozialismus, die Freiheit und der Friede! Es lebe die Gewerkschaftsbewegung aller Länder und die Gewerkschaftseinheitl Der Vorstand dos B a d h c h e n Goworkschoftsbundos LiberaJ-Demokraten konnte« Ihren Anteil von 15,7 Prozent bei den Landtagswahlen auf 21,8 Prozent steigern. Die Kommunisten sind die einzige Partei, die gegenüber den Landtagswahlen an Stimmen verloren hat. Ihr Anteil sank von 10,7 Prozent auf 7,7 Prozent Der Einfluß der Sozialdemokratischen Partei verminderte sich von 42,7 Prozent bei der Landtagswahl auf 35,7 Prozent, obwohl sie eine Zunahme ihrer Wählerstimmen zu verzeichnen hat. Die CDU ging'von 30,9 auf 29,5 Prozent zurück. Eine Zusammenstellung der Wahlergebnisse aus Frankfurt, Wiesbaden, Kassel, Darmstadt, Offenbach, Marburg, Fulda, Gießen, Wetzlar und Hanau ergibt etwa folgendes Bild: Während die Sozialdemokratische Partei auf Grund von Gewinnen auf dem Lande im hessischen Gesamtergebnis gegenüber den letzten Gemeindewahlen ihre Wählerschaft vergrößern konnte, fiel ihr prozentualer Anteil in den Städten. Der Prozentsatz der SPD-Stimmen fiel in Frankfurt um 4,2 Prozent, in Wiesbaden um 10,4 Prozent, in Kassel um 12,6 Prozent, in Darmstadt um 11,7 Prozent, in Gießen um 8,5 Prozent und in Wetzlar um 16,8 Prozent. Trotzdem behält die SPD in Frankfurt, Wiesbaden, Kassel, Darmstadt, Offenbach und Hanau die Mehrheit. Die prozentualen Verluste der CDU belaufen sich in Frankfurt auf 9 Prozent, in Wiesbaden auf 14,4 Prozent, in Kassel auf 11,8 Prozent, in Darmstadt auf 8,4 Prozent, in Fulda (wo die CDU noch eine absolute Mehrheit behält) auf 8,3 Prozent und in Wetzlar auf 11,5 Prozent. Die KPD gewann gegenüber den letzten Gemeindewahlen nur in Kassel 3,4 Prozent und ln Wetzlar 1.5 Prozent und konnte in Marburg und Gießen ihre prozentuale Stärke genau halten. In allen anderen Städten sank ihr Prozentsatz. Während sich ihr Verlust meist zwischen 0.8 und 3,7 Prozent bewegt, sank der prozentuale Stimmenanteil der Kommunisten in Hanau um 12,1 Prozent. Die Liberal-Demokraten konnten den prozentualen Anteil ihrer Stimmen außer in Marburg in allen Städten bedeutend erhöhen. In Marburg verlor die LDP 7,8 Prozent, behielt aber mit 33 6 Prozent aller gültigen Stimmen ihre Stellung als stärkste Partei der Stadt. In Wiesbaden erhöhte sie ihren Anteil um 7,7 Prozent, in Kassel um 18 Prozent, in Darmstadt um 21,1 Prozent, in Gießen um 25,5 Prozent und in Wetzlar um 27 Prozent. Die nationaldemokratische Partei kandidierte erstmals in drei Städten und konnte bei ihrem ersten Auftreten in Gießen 10,1 Prozent, in Marburg 17 und in Wiesbaden 24,3 Prozent aller gültigen Stimmen auf sich vereinigen. Der hessische Befreiungsminister Gottlob Binder bezeichnete das Anwachsen der nationaldemokratischen Partei als eine ernste Mahnung. Nach seiner Meinung bildet die national- demokratische Partei und der deutsche Block ein Sammelbecken der Reaktion nazistischer und militaristischer Kreise. Starke Einbuße der CSU Auch in Bayern fanden am Sonntag Wahlen zu den Kreistagen und Gemeinderäten statt. In den größeren kreisfreien Städten wird die Wahl erst am 30. Mai durchgeführt. Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen aus der Hälfte der Landkreise ergibt sich eine Wahbeteiligung von rund 87 Prozent. Es ist aber anzunehmen daß die wirkliche Wahlbeteiligung erheblich niedriger liegen wird, da die Wahlberechtigung von der Ausfüllung eines Fragebogens abhängig gemacht wurde, die nur etwa zu 80 Prozent durchgeführt worden ist. Die Wahl ist ferner dadurch kompü- ziert, daß die Wähler kumulieren (d. h. bis zu Seite 2 — Nummer 32 Mittwoch, 28, April 1948 tjasXSoßt drei Stimmen auf einer Liste für einen Kandidaten anhaufen) und panachieren (Kandidaten von einer Liste auf die andere übernehmen) konnten. t>is jetzt zeigt das vorliegende Teilergebnis folgende prozentuale Verteilung der Stimmen: spd ....: Bayernpartei . » Flüchtlinge . . . KP WAV . ; * * : » . . 43 Prozent , . . 22 Prozent » , . 7 Prozent , , , 16 Prozent . t . 2,5 Prozent . « . 1,3 Prozent Die CSU hatte bei den letzten Kreistagswahlen im Jahre 1946 67 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigen können, so daß sich mit ihrem jetzigen Anteil von 43 Prozent eine erhebliche Ein büße ergibt. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, daß bei der Wahl von 1946 auf sonstige Parteien nur 3,5 Prozent entfielen, während diesmal allein 16 Prozent auf die Flüchtlingsliste (die zum Teil eine Unterorganisation der CSU ist) und 3,9 Prozent auf Sonstige entfielen. Andererseits lag die Wahlbeteiligung diesmal mit 87 Prozent um 14 Prozent höher als 1946. Der Grund hierfür liegt zum größten Teil In der Zusprechung des Wahlrechts an Flüchtlinge und Entnazifizierte. Die Sozialdemokratische Partei, deren Stärke mehr in den großen Städten Hegt, die erst am 30. Mai wählen werden, hat ihre Stellung gehalten; die KP dagegen hat im Vergleich zu früheren Wahlen einen großen Teil ihrer Stimmen verloren. Die FDP erhöhte ihren prozentualen Anteil von 1,5 Prozent 1946 auf 3,6 Prozent Die WAV die von Loritz gegründet worden war, büßte mit 2 Prozent ihrer Stimmen den größten Teil ihres früheren Bestandes ein. Die Bayernpartei hat bei den jetzigen Ergebnissen zwar nur 6 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen können. Ihr Anteil ist aber wesentlich höher, da sie nur in 25 von 142 Landkreisen mit eigenen Listen aufgetreten ist. Ihr Erfolg ist also tatsächlich wesentlich größer als es zunächst erscheint und sie konnte in den Orten, in denen sie bei der Wahl auftrat, zum großen Teil auf Kosten der CSU einen großen Teil der Wähler gewinnen (zwischen 20 und 30 Prozent). Revolutionsfeier in Freiburg b der festlich geschmückten Straßenbahnhalle fand am vergangenen Sonntag die von der Landesregierung und dem Oberbürgermeister der Stadt Freiburg veranstaltete Jahrhundertfeier der Revolution von 1848 statt Der Feier wohnten neben Vertretern der Militärregierung Staatspräsident Wohieb, Landtags. Präsident Dr. Person, die Mitglieder der badischen Regierung, die Vertreter der Stadtverwaltung, Oberbürgermeister Dr. Hoffmann, sowie die Bürgermeister Geiler und Viel- hauer, Vertreter der Fraktionen des Landtages und des Stadtrates, sowie der Gewerkschaften bei. Eingeleitet wurde die Feier durch die von Generalmusikdirektor Schleuning vom verstärkten Städtischen Orchester in vollendeter Form zu Gehör gebrachte Ouvertüre zu „Rienzi“ von Richard Wagner. Staatspräsident Wohieb entbot allen Teilnehmern der Feier den Willkommensgruß der Regierung. In seiner Rede führte er aus. daß man heute die Jahrhundertfeier der 48iger Revolution weniger der Ereignisse wegen begehe, die heute nur noch blaß ln der Erinnerung hafteten und auch nicht von entscheidender Bedeutung gewesen seien, sondern wegen der von ihren damaligen Trägern verfochtenen Ideen Man habe den heutigen Tag zur Gedenkfeier gewählt, weil am 23. April 1848 am Ostersonntag am Sternwaldrand der erste Zusammenstoß zwischen den sogenannten „Freischärlern“ und den regulären Truppen erfolgte. Die von den Freiheitskämpfern erstrebten Ziele seien schon Insofern zum Scheitern verurteilt gewesen, als sie unter sich uneins waren und in unklaren Gedankengängen lebten, die sie umsonst mit der Waffe zu verwirklichen hofften, doch seien Ihre Ideen wahrhaft volkstümlich und (Tut badisch gewesen. Sie hätten sich gegen die Bevormundung einer autoritären Staatsführung und gegen die Fesseln eines bürokratischen Polizeistaates gewandt. Am Schluß seiner Ausführungen ging der Staatspräsident auf seine Pariser Reise ein, die er am Sonntagnachmittag mit Oberbürgermeister Dr. Hoffmann und dem Chef der Staatskanzlei, von Brentano, antrat Es sei etwas Neues und vielleicht durchaus nicht bedeutungslos, daß der Staatspräsident als Repräsentant seines Volkes in Paris Gast einer der Siegernationen sei, obwohl der Friede noch nicht geschlossen wäre. Unser heißester Wunsch sei es. so schloß er seine Ausführungen, daß Sich alles zum Guten wenden möge. An Stelle des erkrankten Direktors Dr. Kuntzemüller verlas sodann Schriftsteller Franz 'Schneller dessen Festrede, der ins einzelne sehend n’cht nur die Vorgänge der Jahre 1848 und 1849 aufzeigte, sondern auch die Gründe darlegte, die hierzu geführt hatten. Neben dem unmittelbaren Einfluß der französischen und schweizerischen Nachbarschaft hätten wirtschaftliche Hemmungen und Nöte, ha^e Winter und eine gewaltige Teuerung den Bod"n hierzu vorbereitet. Die Bauern seien damals unzufrieden und verbittert in den letzten Resten überlebte 1- Abhängigkeitsformen gestanden und im Hintergrund die Arbeiterschaft mit ihren Nöten und Wünschen. International«» Erholungsheim für Studenten eröffnet In Moffgeabronn bei Todtnau wurde am 25. April h» Anwps-nbe’t französischer. schweizerischer und deutscher hoher Persönlichkeiten des erste internationale Erholungsheim für Studenten ein geweiht. Tn dem H-im sind bereits seit l. rebruar d. J. erholungsbedürftige Studenten nufge- Bornmen wo-den. Es ist eine Gründung der seit 1526 bestehenden Welthiife für Studenten, die sich über Amerika, Europa, Indien. China und Burma ausgedehnt hat. Muggenbrunn stellt das fünfte Holm dieser Organisation dar. In ihm finden zirka 40 Studenten nnd Studentinnen Aufnahme. davon 20 von deutschen UniversitSten. Im Angen- bi de sind süßer den 20 Deutschen 5 Polen. 2 Litauer und Studenten ans Straübn-g. Lyon nnd Paris zu Gast. Sir rerbrng-D hier einen Monat in geistiger und körperlicher Erholung, sowie in regem Gedankenaustausch Bei der Eröffnungsfeier spradi der Generalsekretär der Sfndentenhilfe. Prior Jeck, der herrorhob. dafl seine Organisation in Erkenntnis der Not und Verlassenheit der deutschen Studenten den Plan gefaßt habe, gerade auf deutschem Buden ein Heim zu errichten. Der General- ln pektor im französischen Erziebuugswesen Santieili überbrschie den Greif! des französischen Erziehungsmini- sters. Tn seiner Hede zitierte er den letzten Br ; ef eines inneren Deutschen, in dem dieser die Erkenntnis aussprech, daß der Nationalsozialismus zwar scheinbar große materielle Vorteile und »inen großen Machtgewinn geboten, darüber aber zu einer vlvbgen geistigen Verarmung geführt b*be. Er zitierte ferner ans dem letzten vor kurzem im „Figaro Litte« i r r ab- gedmdeten Brief des großen französischen Schriftstellers St. Exuptry. in dem dieser ein großes Bekenntnis rum Oertigen abirete. Diese Wendung mm Geistigen bin stellte er als die große Hoffnung der jungen Generation hin. MlniVerialdirrktnr Fleig verlas eine Botschaft de« h-d'shen ötaatsorösidenten Wohieb nnd der Rektor öeT Hnive-sitüt Erriburg. Prof, von Di et re. wies ebeu- fclis auf die hohe Aufgabe der deutschen Studenten hin, die zum ersten Maie. wieder anfgefordert würden, sich •n einem internationalen Werk zn beteilige». Unter den Gästen befand »ich «. a. and, der Rektor der Universität Bas-!, Portjnann, Professor S t a e h 11 » , Basel, nnd der britische Konsul in Baden-Baden Gallo- v a y. 6r. Stichworte wie Presse-, Vereins- und Versammlungsfreiheit, Biirgerwehr und Schwurgerichte sowie die Forderung nach einem deutschen Parlament an Stelle des langsamen Frankfurter Bundestages, seien allenthalben zu hören gewesen. Er umriß dann ausführlich das Wirken der führenden Männer dieser Zelt, von denen Friedrich Hecker und Itzstein den Unksradikalen Flügel verkörpert hätten, deren Namen wie der von St ruve und Herwegh in ganz 3 Deutschland bekannt gewesen seien. Auch die 3 Namen Karl von Rotteck, der bereits 18403 starb, und seines Universitätskollegen Karl 3 Welker, seien als Vorkämpfer der dam all- | gen Zeit nicht hinwegzudenken, desgleichen f Fi ekler und der aus Zell a. H. gebürtige Frei- 3 burger Universitätsprofessor Franz Josef R i t - 3 ter von Buß. Unter all ihnen sei Hecker 3 unzweifelhaft der führende Kopf gewesen- Nä- § her beleuchtete er auch den Zusammenbruch § dieser Revolution und die hierfür maßgebenden § Gründe. 3 Landtagspräsident Prof. Dr. Person wies | als nächster Redner darauf hin, daß das Jahr 3 1848 ein Messen der Kräfte des Stabil!täts- § Hilfsbeveitsdiaft .Welche, Haltung sollte nun meiner Meinung nach ein Mensch irgendeinem seiner Mitmenschen gegenüber einnehmen? Ich kann dies sehr "infach beantworten. Ich glaube, di« Schwierigkeiten in der Welt wären gelöst und wir befanden uns auf dem Wege zu einer, der menschlichen Form würdigen Gesellschaft, wenn eine Bedingung erfüllt wäre: würde ein Mensch ohne Rücksicht auf irgendwelche andere Erwägungen seinem — wie es im Neuen Testament heißt — Nächsten wohlgesinnt sein, und zwar allen Männern und Frauen, mit denen er irgendwie in Berührung kommt: Würde jeder Mensch erkennen, daß jedem anderen Menschen Achtung gebührt, einfach weil er ein menschliches Wesen ist und ganz unabhängig davon, was er «ein oder was er getan haben mag — dann wären unsere Probleme gelöst." Victor Gollancz. Systems mit ungestümem Reformgeist gewesen f sei. Die Parallelen von 1848 ständen auch heute, § Man hört heute oft die Meinung vertreten, hundert Jahre später, wieder auf dem Programm 5 die Menschen im allgemeinen und die Deut- und Enkel und Urenkel der Freiheitskämpfer | sc hea im besonderen seien verhärtet und kei- vor den gleichen Aufgaben wie damals, nur = ne r guten Tat um. ihrer selbst willen mehr seien diese heute wesentlich verstärkt Daraus | fähig. Man handele nur noch aus kalter übergehe die ganze Tragik, in die dieses Jahrbun-1 legung, man sei bereit, nur dann etwas zu j l x. 3 opfern, wenn man sicher ist, dafür eine Gegen- -gäbe zu erhalten. § In bescheidenem Maße konnten wir erfahren, I daß dieses harte Urteil nicht stimmt Wir ha- | ben hier in der letzten Nummer des „Volk“ | unsere Leser um Hilfe für eine Mutter von vier __ _ _ _ s Kindern gebeten, die sich in unmittelbarer Le- sszft.-.rz SÄ ÄS.***" ” «d Uni- .... . S *' 3 versitätsorofessoren. Und es gab keinen, der Mit der Ouvertüre zu „Egmont* von Ludwig § n j cht mlt absoluter Selbstverständlichkeit sei- van Beethoven schloß die würdige Gedenkfeier. | nen kleinen oder großen Beitrag leistete, ohne | Anspruch auf Dank und ohne die Frage nach | einer Gegengabe. | Wir wollen hier nicht fra«n was bei den» | einzelnen das Grundmotiv des Handelns w ir, Die transjordanische Armee hat die Grenze über sehr dien 3 ob christliche Nächstenliebe oder das Gefühl | sozialistischer Solidarität. Wir stellen nur mit dert gebettet gewesen sei, hervor. Als Sprecher des Landtags möchte er darauf verweisen, daß in der Im vergangenen Jahr geschaffenen neuen badischen Verfassung das Gedankengut niedergelegt wurde, um das unsere Vorfahren schon vor hundert Jahren gerungen hätten. Offener Krieg in Palästina Die politische Entwicklung in Palästina hat nunmehr zü einem regelrechten Kriegszustand zwischen Arabern und Juden geführt. Jüdische Streitkräfte haben die Stadt Haifa eingenommen. Für die Juden ist das von außerordentlicher militärischer und politischer Bedeutung. Die jüdischen Kampforganisationen sind damit in der Lage, aus dem Ausland Waffen und Freiwillige zu erhalten, da Haifa der größte Hafen Palästinas und ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt ist. Die Antwort von seiten der Araber ist nicht ausgeblieben. Am letzten Wochenende ist ln Amman, der Hauptstadt Transjordaniens, eine militärisch-politische Konferenz der arabischen Staaten zusammengetreten. Auf ihr scheinen wichtige Beschlüsse gefaßt zu sein. Es wurde erklärt, daß die Entwicklung der letzten Tage die arabischen Staaten zwinge, ihre Armeen in das Heilige Land einmarschieren zu lassen. Der irakische Regent A b d u 1 i 11 a h erklärte, daß „von nun an die Gewalt die Sprache der Befreiung Palästinas sein werde.“ Nach den letzten Meldungen hat Transjordanien offen den Krieg gegen den Zionismus erklärt Die transjordanische Armee hat die Grenze überschritten und die Stadt Jericho eingenommen. Ebenso sollen sich irakische Truppen im Anmarsch auf Palästina befinden. Auch Ägypten soll erklärt haben, daß es die übrigen arabischen Staaten nicht im Stich lassen wird. Während so der offene Krieg ausgebrochen ist. beschäftigt sich der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen weiter mit der palästinensischen Frage. Er hat einen Antrag angenommen, wonach eine Kommission, die Sich aus dem französischen, belgischen und amerikanischen Konsul in Jerusalem zusammensetzt, den Versuch unternehmen soll, einen Waffenstillstand zwischen den beiden Parteien abzuschließen. Verteidigungsprogramm für Westeuropa Bildung eines einheitlichen Generalstabes der Mächte des Westpaktes? Am Samstag ist der ständige Exekutivausschuß der fünf am Westpakt beteiligten Mächte zu einer ersten Tagung ln London zusammengetroffen. Als eines der Hauptthemen scheint die Frage der Schaffung eines ausgedehnten Verteidigungsprogramros auf der Tagesordnung zu stehen. Die Londoner Presse x. _ _s Freude fest, daß der Geist der selbstverständ- The^I S?führt S dil? 7 lit«^ fÜ p^P«? U f^^I ,ichen Hilfsbereitschaft nicht tot ist. jener S für den der bekannte englische Sozialist Punkte dieses Verteidigungsprogrammes an: 3 vlctor collanez ln einer Rede lm Wilton- 1. Vorbereitung „einer ersten Verteidigungs-5 Park in London, —sie ist unter dem Titel „Ver- linie im Falle einer sowjetischen Aggression. 3 söhnung“ vor kurzem Im Verlag Hammer ich ^Organisierung der Luftabwehr Westeuropas | und Lesser in Hamburg erschienen —, die oben einschließlich der eventuellen Schaffung von § zitierten schönen Worte gefunden hat In die- RAF-Stützpunkten auf dem Kontinent | sem Sinne danken wir im Namen der unmittel- 3. Ausarbeitung von Mobilisierungsplänen. ä 8ar Betroffenen allen, die hier selbstlos und i selbstverständlich halfen. Dn Franz Große. 4. Pläne zwecks Fortsetzung gemeinsamer mili- 3 tärischer Forschungen. Die Zeitung fügt hinzu, daß ein militärischer Ausschuß sich unter dem Vorsitz von Marsehall Montgomery bemühen wird, eine Vereinheitlichung der Pläne für die Verteidigung Europas durchzuführen. Die „Sunday Times“ meint ihrerseits, daß „das erste Ziel“ der Sitzung des ständigen iniiiiiin ,„»,n»i»»ti»i»»»i»»»»i»»i»»ni,„»»i»i»i«ii»i»i»»»i»? Exekutivausschusses der Fünf, die zur Zeit in London stattflndet die Schaffung eines Generalstabes sein wird. Eine Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Generalstab soll angebahnt werden. Die Zeitung rechnet „a u f eine baldige und bedeutende Erklärung Washingtons" hierzu. Auch die Einladung Italiens wird erörtert werden. Wo stehen wir in der SozialVersicherung? Betnebsrätekonferenz in Freiburg Als Tagesordnung für d!a tob 185 Betriebsritt«» besucht« Konteren* war vorgesehen eia Vortrag de» Vorsitzende* des deutschen Gewerkschaftsbundes für Hessen, Richter, Frankfurt« Uber: „Wo stehen wir in der Sozialversicherung?“ Ein Bericht des Vorsitzenden des Badische» Gewerkschaftshundes Reibe) über die jn den lotsten Tagen zum Abschluß gekommenen Verhandlungen Über die Bestimmungen des kommenden Badischen BetriebsrÄtegeset- zes mit den Vertretern der Arbeitgeber bildete den zweiten Punkt der Konferenz. Richter. Frankfurt, schilderte in seinem Vortrag die Verhältnisse in Deutschland und nach der Revolution von 1918, wo die Arbeiterklasse die Macht in der Hand hatte. Durch die Inflation und die ständig notwendig werdenden Lohnbewegungen ge’ang es nicht, neben der politischen Gleichberechtigung diese auch auf wirtschaftlichem Gebiet zu erringen. Nachdem diese Gelegenheit damals verpaßt wurde, müsse es diesmal vermieden werden, daß das gleiche sich wiederhole. Richter kam dann auf die Probleme zu sprechen, d'e 5'ch in der heutigen Zeit auf dem Gebiete der Sozialpolitik stellen. Bis *035 sei die deutsche Sozialpolitik für die ganze Welt vorbildlich gewesen. Jetzt müsse die Stockung am Anfbau während der Nazizeit nachgeholt werden. Es wäre das aber n* Hauser, der mit seinen Nebenmännern immer wieder gefährlichste Situationen schuf. Die Fortunen präsentierten sich wieder mit verjüngter Mannschaft. Mildenberger und Richter spielten ihre Rolle ganz gut, und auch Llechty zeigte wieder einmal den so lange bei ihm vermißten Einsatz. Die Elf zeigte un Gesamten ein gefälliges Spiel, vor allem spürte man wieder einen Drang nach vorne. Allerdings genügte er nicht, um die zanlreichen Torchancen in Erfolge zu verwandeln, aber er brachte den Einheimischen über weite Strecken des Spieles eine allerdings nur leichte Feldüberlegenheit. Beide Mannschaften begannen ein schnelles and einfallre Lehes Spiel, das völlig offen blieb, bis Mildenberger in der 25. Minute den ersten Treffer für die Platzmannschaft erzielen konnte. Es dauerte dann auch nicht lange und der Ausgleich lag greifbar nahe, als DoId im Tor schon umspielt war, Ketterer aber im letzten Moment noch retten konnte. Mit gleichmäßig verteilten Rollen lösten sich in der Fo g» Angriff und Gegenangriff ab, wobei die Einheimischen durch sehr gefährliche Schwenninger Vorstöße immer wieder in Gefahr gerieten. Im Wesentlichen zeigte die zweite Hälfte keinen großen Unterschied gegenüber der ersten. Der Einsatz blieb auf beiden Seiten gleich stark, bis Reich, allein im Strafraum stehend, den wieder einmal geschlagenen Dold vor einem Tor rettete. Dabei sprang ihm bei der Abwehr der Ball vom Boden an die Hand. Die Schwenninger verlangten einen Elfmeter, der aber von dem Schiedsrichter nicht gegeben werden konnte, da angeschossenes Hända nicht strafbar ist. Jetzt nahm das bis dahin zwar schwere aber faire Spiel stark an Härte zu, wobei beide Mannschaften nach Kräften mitmischten. Ein Ausarten konnte der sicher leitende Schiedsrichter Lehmann, Offenburg, durch energisches Pfeifen verhindern, mußte aber kurz vor Schluß den Gäste-Halbechlen Schneider wegen wiederholten Fouls vom Platze weisen. ASV Freibarg — Fortuna Freibarg n 3:2 Das zunächst völlig offene Treffen schien bereits in der 7. Minute ein anderes Gesicht zu bekommen, als die Rothosen einen Verteidigungsfehler ausnützten und zum 1:0 einschossen. Dies war der Auftakt für die Grünen. Sie spielten mit mehr Zusammenhang und konnten durch Thöma, der wohl seinen besten Tag hatte, ausglelchen. Ein schönes Tor von Heizler stellte das Haibzeltergebnis her. Doch di« Fortunen glichen noch einmal aus, mußten sich dann aber nach einem Treffer von Järling geschlagen geben. Streeb bei den Fortunen, Thoma und Siegel bei den Grünen gefielen besonders. Verantwortlich für den lokalen Teil: Rudolf Bursch«! ffamiliewawxe jgen Ihre Vermählung geben betannt Karl Christian lauble Erika Laub o geo. Angst Mercystraße 40. Trauung 12 Uhr in d. Christuskirche. Offene Stellen (Einst, nur über das tust. Arbeitsamt) landesleitung der Sozlaldem. Pcrtei sucht auf sof. hauptamtl. Sekretär für das „Po.itische Referat". Bedingungen sind zu erfahren und Bewerbungen (bis 15. Mai) zu richten en das Landessekretariat Freiburg I. Br.. Habsburgerstr. 85. Tücht. Herrenfriseur gesucht. Frisiersalon Ludwig Stolz, Freiburg i. Br., Outieutstr. 11 . Weht Zeitung« u. Zeitschr.-Verk£u'a; gesucht. Vorzustellen bei Zeitungs- verkaufsstand am Siegesdenkmai od. Gresserstr. 3, zwischen 2Q —22 Uhr. Bauhandwerker u. Hilfskräfte f. interessante Tätigkeit bei guten Beding, dring, gesucht Meidg bei Zimmermeister Tritschfer, Freiburg i. Br., Schwendistr. 10 . leistungsf. Möbelfabrik in Südbaden, Nähe Freiburg i Br., sucht als zweiten Fertigungsfeiter erste |üng. Kraft. 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April: „Hauptsache glücklich". — Ab Freilag, den 30. April- „Da* Mädchea von FanB". Ein spannender FI im von Kampf u. Liebe einer Frau. Mit Brigil'e Horney, Joachim Gottschalk, Gustav Knuih. Jugendverbot bis 16 J. Dienstag bis Den*' nerstag 14.30, 17, 19.30 Uhr; Freitag bis Sonntag 14.15, 16.30, 18.45 und 21 Uhr. Vorverkauf tägl. ab 13 Uhr. Friedrichsbau-Uchtspiele. Bis einschl. Donnerstag, 29. April: „Die Frau am Scheidewege". Jugendverbotl Ab Freitag, 30. April: „Heute abend bei mir". Eine amüsante Fiim- komödie, in dei Jenny Jugo alle» durcheinander wirbe't. Darsteller: Jenny Jugo, Pau! Hörbiger, Theo Lingen, Fritz Odemar, Aribert Wäscher. Jugendfrei! Spielzeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag 14.15 und 16.30 Uh»; Donnerstag und Samstag nur 14.15 Uhr. Vor» verkauf an den Spieltagen 10—12 u. ab 13.30 Uhr an der Tageskasse, I