BRÜCHSALER POST HEIMATBLATT FOR KRAICHGAU UND BRÜH RAIN Jahrgang l Montag, den 8, Februar 1950 __ Einzelpreis 15 Pfennig Kriegsgefangene und Vermißte werden registriert v.W. Bonn. Auf Veranlassung der Bundesregierung werden im nächsten Monat alle deutschen Wehrmachtsangehörigen registriert, die bisher noch nicht zurüdegekehrt « dauern, bis in Schloßhof, wo die obligatorischen Bretzeln einer an, das hätt* ich dem Seppl, dem Fritzl, zu Frühling und Sonnenschein. Hier sind einige den Bruchsaler Straßen und Gassen, in der verteilt werden. der Lisel, der Moni, der Trudl nicht zuge- heute noch gebräuchliche Regeln: Residenz, in den Vorstädten, in den Siedlun- Die schönsten Wagen, die besten Gruppen traut! st. Der Februar hat seine Mucken, baut vom gen wieder das erste „Strieh, strah, stroh“ erhalten Auszeichnungen. Gedacht ist an Eis feste Brucken. Viel Nebel im Februar, ------- - — - viel Kalte das ganze Jahr!—Wenn es der Hor- der Jugend erklingt, bis ein paar muntere und künstlerische Diplome, die das Fest für immer aufgeweckte Buben kraft eigenen Tatendran- festhalten. ges mit selbstgefertigten Klepperles wieder Auf Schwierigkeiten stößt die Ausstattung den Frühling bewillkommnen. Ja, es ist nun des Trommler- und Pfeiferkorps mit den erhöhe Zeit, an die Vorbereitung des Bruch- forderlichen Instrumenten. An alle, gleich- saler Sommertagszuges zu denken, der auf gültig, ob in der Stadt oder auf dem Land, --- - —— --_ - - . . ... Hie Rntter uiht das Frühiahr SD ät erst Futter Sonntag, 7. Mai, festgelegt wurde. Und so die noch Trommeln und Pfeifen ihr eigen Sechserkarten gelten ein Monat, sind über- die „ S u^ Ser u a + rt r naC f " eidel w rg - IT nung gnädig macht, bringt"der Lenz den Frost desbahn hat den vielseitigen Wünschen statt zur — Wenn im Februar spielen die gegeben und nun auch für die Verbindung Mücken, gibts im Schafstall große Lücken. — Bruchsal—Heidelberg Sechserkarten mit 33 y t Singt die Lerche jetzt schon hell, gehts dem Prozent Fahrpreisermäßigung eingeführt. Die Landmann an das Fell! — Schmilzt im Februar trat am letzten Wochenende unter Vorsitz von nennen, ergeht die herzliche Bitte um Ueber- tragbar und gelten vor allem an allen Wo- im ^faTn^h^ernTe® Nacht“- Tummelnde Direktor Dr, Heuschmiat da« Komitee in der laesung an da« Sommertagszugskormtee. Die chentagen. Dies bedeutet eine besondere Er- K r £h en sich noch bleibt uns des Winters Joch. Brauerei Denner zusammen. Trommler- und Pfeifergarde selbst bildet Ja- leichterung z. B. für Personen, die in Arzt- wenn sie im Felde verschwinden, wärmere Ta- Alies was uns einmal lieb und- wert war, kob Schwandnger, Durladierstr. 171, aus. Hie behandlung stehen und nicht stationär behan- ge sie künden! — Wenn es an Lichtmeß stürmt warf der unselige Krieg über den Haufen. Bub f n wollen sich möglichst bald bei ihm delt werden können, sondern wöchentlich ein- oder gar schneit, kommt der Lenz wohl nicht Volle 10 Jahre fand kein Sommertagszug ™e ld en, damit fleißig geübt und gepro t w - bis zweimal nach Heidelberg zur Behandlung so schnell. — Wenn die Hasen lustig springen, mehr statt, zum großen Leidwesen all derer, den kann. fahren müssen sowie für solche die reael- in den Lüften Lerchen singen, wirds uns Frost die an den alten Bräuchen des Volkes fest- Um der Jugend zu zeigen, wie der Som- ß ^ h ä ’ , Abendvorstellungen in und Kälte bnI J| el l ! — Im Februa £ m . uß die gehalten haben. Der Buben- und Mädelgene- mertagszug früher ausschaute, ist an eine mamg Lehrgänge oder Abendvorstellungen in T Ärrhp B1]f Hlp Hmrl. mae es nun heb sein oder Am wueu £uek.( Infolge einer technischen Störung an der Rotationsmaschine, die während des Druk- kes eintrat, war es uns am Samstagmorgen nicht möglich die Gesamtauflage rechtzeitig herauszubringen. Wir bitten unsere Leser, die die Zeitung am Samstag verspätet erhielten, dieser Sachlage Rechnung zu tragen und die durch höhere Gewalt verursachte Verzögerung entschuldigen zu wollen. Verlag und Redaktton. Ausstellung alter Sommertagsbilder gedacht. Jeder, der noch Auf nahmen besitzt, kann hierzu ein Wesentliches beisteuern. Frl. Alma Hetterich, Friedrichstr., nimmt die Bilder leihweise in Empfang mit dem Versprechen, dafür Sorge zu tragen, daß sie der Besitzer unversehrt zurückerhält. Zur festlichen Gestaltung des Sommertagszuges bedarf das Komitee selbstverständlich Lerche auf die Heid, mag es nun lieb sein oder Heidelberg besuchen, soweit sie nicht schon leid! _ sonnt sich der Dachs in der Lichtmeß- die Fahrpreisermäßigung für Schülerkarten woche, geht auf vier Wochen er wieder zum in Anspruch nehmen. Loche. Hauptversammlung der „Cäcilia Ende März Aufführung der „Geierwally“ 99 Die Caecilia Bruchsal, der erste Verein, der Schriftführer Grub erstattete den Jahreseiniger geldlicher Mittel. In den Wirtschatten dem Krieg sich wieder dem Lied ver- bericht, wobei er die vielfältigen Ereignisse sollen wieder die Sommertagsstecken mit den gc bj-ieb, hielt gestern mittag im Festsaal der des abgelaufenen Jahres in die Erinnerung Sammelbüchsen aufgestellt werden. Vorge- Europalichtspiele seine Hauptversammlung zurückrief. U. a. erwähnte er das 70jährige sehen Ist u. a. auch eine Listensammlung, a b. Der erste Vorstand, Alfons Maul, entbot Stiftungsfest am 6 . und 7. August, das den wenn einmal die Genehmigung hierzu er- den Sängern einen herzlichen Willkomm und Höhepunkt bildete, und die Theaterauffülv- teilt ist. dankte ihnen für die im Verlauf des Jahres rung der Winzerliesel, die einen solchen Ai^ So, und nun ans Werk, ihr Buben und ihr geleistete treue Arbeit. Ehrende Worte des klang fand, daß das Stück zehnmal wieder- Mädel! Ueberlegt euch jetzt schon, wie ihr Gedenkens widmete er dem am 10. März 1949 holt werden mußte. Kassier Heilmann erläu- den Sommertagszug zu verschönern gedenkt, gestorbenen Ehrensängervorstand Hermann terte die Finanzen, die als gut zu bezeichnen Die schöpferische Phantasie hat der Mittel so Oettinger und dem am 30. Januar dahinge- sind, was X% Jahre nach der Währungs- ,. . . viele, um anregend und befruchtend zu wir- gangenen ersten Schriftführer Adolf Kratz- reform schon etwas besagen will. Klar, daß ration, die jetzt zum erstenmal wieder einen ken. Die deutschen Märchen bieten Stoff in meier. Beide Toten hätten zeit ihres Lebens der Vorstandschaft für die vorzügliche >'üh- Sommertagszug gestalten soll, fehlen dis Tra- Hülle und Fülle, um nur eines zu nennen, nur den Dienst am deutschen Lied gekannt rung der Geschäfte einstimmige Entlastung '^ le da ® alljährliche Erleben mit Der Sommertagszug 1950 muß so schön wer- und seien so zu Vorbildern eines jeden wah- zuteil wurde. sich bringt. Es bedarf deshalb mancherlei Hinweise, vieler Anregungen, damit unser «inst auf hoher künstlerischer Warte stehender Sommertag nicht ins Triviale und Banale abgleitet. Allen Eltern sei die dringende Bitte ans Herz gelegt, ihren Kindern an die Hand zu gehen, bei der Gestaltung der Wagen und Wägelchen, der Gruppen und Grüppchen. den, daß alle Erwachsenen sagen: Schau malren Sängers geworden. 7 Monate für fahrlässige Tätnng Kraftfahrer vor dem Schöffengericht Wegen fahrlässiger Tötung hatte sich der anfassen, mag er auch behaupten, daß er auf Autoschlosser K. aus Rehweiler vor dem eine Tasse Bohnenkaffee hin durchaus keine Die Vorstandschaft der Caecilia, die durch Ersatzwahlen ergänzt wurde, setzt sich nun so zusammen: Ehrenpräsident Leopold Gaßmann, erster Vorstand Alfons Maul, Sängervorstand Karl Moch, erster Schriftführer Marzluf, zweiter Schriftführer Grub, Kassier Heilmann, Betreuer der Jugend A. Reinhard. Im Mittelpunkt der gesanglichen Arbeit steht die Vorbereitung für das Bundeslieder- Wir wollen tiTVSere Iclhrn dorAin ftpiTpn einen ****»wui -- --- Sommertagszug zustande zu bringen der sich Schöffengericht in Bruchsal zu verantworten Müdigkeit verspürt habe. Dazu kam, daß der fest . Ende März tritt die Caecilia wieder mit den Sommertagszügen der letzten Jahrzehnte A ™ ^A 1 ,',. 48 W A der Angeklag J e zwischen 22 Aufprall auf das fremde Fahrzeug mit einer einem Laienspiel an die Oeffentlichkeit. Aufwürdig anzmefhen vemiag. Mit Recht wies ^ 23 _F hr , der A A n A^ u ? Geschwindigkeit von etwa 60 Kilometerstun- geführt wird die „Geierwally“. Sängeraus- Kunstmaler Geitz ln der Sitzung darauf hin dorf ® r Bruc A aus R A tung Karlsruhe kom - den erfolgt war. Die Höchstgeschwindigkeit fi üge s j n d vorgesehen in die Pfalz und den geben dürfe, daß abgeschmackte Vermummungen und dergl. nicht geduldet werden dürften. Die ursprüngliche Sommertagszugs- daß es keinen Reklamezug für dies und das “? nd v “l hi " te “ auf einen Lastwagen ge- aber an dieser Stelle der Autobahn darf, wie Odenwald. Die“ Beteiligung an den Festlich- A4 _tt _ fahren. Mit ihm befanden sich noch drei wei- zu beiden Seiten durch Warnungsschilder keiten befreundeter Vereine ist der Caecilia tere Personen in dem PKW. Einer der In- deutlich gekennzeichnet war, 40 km nicht W j e immer auch dieses Jahr wieder eine Her- „„„mKiMB.a.M- sassdn war unmittelbar nach dem Unglück übersteigen. Seine hohe Geschwindigkeit zen ssache. Zum Schluß behandelte Sängervor- idee, daß die Jugend den Frühling einholt mit selnen Verletzungen erlegen, eine weitere führt K. darauf zurück, daß er, durch ein sta nd Moch die von den Sängern geäußerten Blumen und Blüten daß die Symbole des Person hatte schwere Verletzungen erlitten, entgegenkommendes amerikanisches Fahrzeug wünsche, die die Vorstandschaft verwirk- Lebens das ausgebläsene El und die Bretzel Der An g ekIagt « selbst hatte durch den Auf- geblendet, die Verkehrszeichen nicht habe liehen werde, soweit dies in ihrer Macht liege, in der rechten Art verwendet werden mti«se prall schwere Brustklemmungen davongetra- sehen können, so wenig wie er den Lastwagen . , „ _ . . unter allen Umständen gewahrt bleiben gen und durch Splitter einige Kopfverletzun- deutlich habe unterscheiden können. Plötzlich Adolf Kratzmeier zum Gedenken 8 ' gen abbekommen, während sein Sohn wie habe er vor sich etwas „Weißes“ gesehen, Mit diesem Toten verlor die Caecilia einen Wie früher wird der Zug wieder beim Post- durch ein Wunder unverletzt blieb. — Er- habe noch geglaubt ,daß es die Brücke sei, fleißigen und strebsamen Menschen, einen ge- amt aufgestellt, in der Amalienstr., der Hilda- schwerend für den Angeklagten fiel ins Ge- und schon sei das Unglück passiert gewesen, wissenhaften und treuen Sänger. Jedermann Straße, der Viktoriastr., dem Stadtgraben. Der wicht, daß er wenig vor dem Unfall unter- Der Staatsanwalt sah den folgenschweren weiß, daß Adolf Kratzmeier die Caecilia über Weg durch die Stadt bleibt der alte: Durch wegs in einer Wirtschaft eingekehrt war und Zusammenstoß als die Folge einer Fahrläs- alles ging. Ein großer Leichenzug gab dem die Luisen-, die Schloß-, die Wörth-, die Kai- auf das Abendbrot zwei Kirschwasser und sigkeit von K. an und beantragte eine Ge- Verstorbenen das letzte Geleit. Ein Schul- serstraße zum Holzmarkt, durch die Württem- Apfelwein getrunken hatte. Schon deshalb fängnisstrafe von 10 Monaten. Das Urteil des kamerad, Pfarrer Jonitz-Tiefenbach, verrich- berger-, die Kloster-, die Huttenstr aße zum mußte das Gericht den Angeklagten schärfer Schöffengerichtes lautete 7 Monate. H. tete die kirchlichen Zeremonien und Gebete. ___ Die Caecilia sang dem Toten auf seinen eigenen Wunsch zwei Chöre „Stumm schläft der doch handle es sich bei dem in Frage kommen- Sänger“ und „Nachtgesang“. Auch der Kir- den Gelände teilweise um wertvolles Garten- chenchor ‘von St. Paul, zu dessen Vorstandland, das vor allem die Bewohner der „Alt- schaft Kratzmeier gehörte, widmete ihm einen stadt“, die der enggedrängten Bauweise der Grabgesang. Der Musikverein von Tiefenbach, Auf Anregung von Pfarrer Schmid fand am der Baugenossenschaft „Neue Heimat“ werden früheren Festungsstadt wegen kein eigenes d j e Kolpingsfamilie Bruchsal, die Belegschaft Mittwoch die erste Zusammenkunft von Bau- kann. Die „Neue Heimat“ verfolge nur das eine Land und oft nicht mal einen Platz für den des Wellpappenwerkes nahmen ebenso be- interessenten statt, die sich der Baugenossen- Ziel: Dem Wohnungselend abzuhelfen, Heimat- Hühnerhof beim Haus hätten, weder vertäu- wegten Herzens von Kratzmeier Abschied, schaft „Neue Heimat“ anschließen wollen. Pfr. und Obdachlosen wieder einen menschenwürdi- sehen noch verkaufen wollten. Es werde da- zahlreiche Kranzspenden waren das äußere Schmid betonte in seinen Begrüßungsworten, gen Wohnplatz zu verschaffen ohne Rücksicht ber mancher Bemühungen bedürfen, um hier Zeichen des Dankes und der Wertschätzung, daß sich jeder, der bauen wolle, über die Auf- auf Konfession und Partei. die rechte Kompromißlösung zu finden, imal- ueber 40 Jahre diente Adolf Kratzmeier dem gaben und Schwierigkeiten klar sein müsse — Bürgermeister Schwedes sprach anschließend leraußersten Notfälle mußte vom Gesetz Ge- deutsc j len Li ed und über 20 Jahre gehörte er die ein solches Unternehmen, auch mit der über die Möglichkeiten der Bauplatzgewinnung, brauch gemacht werden; es soll zwar jede Här- der Q aec ih a än. Die Sänger und alle, die ihn weitgehenden Unterstützung der „Neuen Hei- Dieses Problem sei gerade in Heidelsheim be- Jß vermieden werden, doch würde das Sied- kannten werden dem toten Sangesfreund ein mat“, mit sich bringe. Als Ursache der Zusam- sonders schwer zu lösen, da das in Frage kom- lungswerk mit seinen großen sozialen Zielen e j, re ndes Gedenken bewahren. st. menkunft bezeichnete er die Notwendigkeit mende Gelände sich fast ausnahmslos in Pri- diese Maßnahmen rechtfertigen. — einer gründlichen Orientierung; die Interes- vatbesitz befinde. Was die Gemeindeverwaltung Eine allgemeine Aussprache klärte noeh ver- senten sollten vor allem einmal in zwei Punk- durch Tausch mit eigenen und Domänengrund- schiedene Einzelheiten des Unternehmens. Es ten klarer sehen, der Finanzierung und der stücken erreichen könne, werde getan werden, meldeten sich bis jetzt 21 Baulustige. 0 Bauplatzfrage. Heiffelsheim baut mit der „\eueii Heimat** Bis jetzt haben sich schon 21 Baulustige gemeldet Zur Klärung dieser beiden wichtigsten Probleme waren der Geschäftsführer der „Neuen Heimat“ Geiger und Bürgermeister Schwedes erschienen. Herr Geiger gab einen kurzen Rückblick über Entstehung und bisherigen Arbeit der „Neuen Heimat“ und erläuterte die Bedingungen und Möglichkeiten, die sich für je- wird die T a b a k s t e u e r für Zigarren auf Zigarren werden billiger — aber nicht so billig wie notwendig Bruchsaler Allerlei Nachrichten des Standesamts Bruchsal Geburten: Gisela, V. Schreinermeister Ernst Scholer, Zwergstr. 4; Norbert, V. Finanzangestellter Hubert Grögler, Kaiserstr. 15. Heiraten: Heizungsmonteur Wilhelm Habermann, Klosterstr. 10, und Erika Allin- ger, Kontoristin, Bahnhofetr. 7. — Kaufmann Wie wir mm Herstellerkreisen erfahren, Alt. Preis Neuer Preis Alt. Preis Neuer Preis Theodor Bassenge Augartenstr. 4, und Erna Schorle, Kontoristin, Schonbornstr. 47. — Arbeiter Rudolf Seebold, Württembergerstr. 6 , und Elisabeth Schönberger geb. Dutzi, Forst, Hambrückerstr. 38. — Betriebsleiter Adolf Ries, Schnabel-Henning-Str. 30, und Erika Coßrau, Gochsheim, Untere Bergstr. 1. Todesfälle: Max Rieger, Schreinermeister, 45 Jahre alt, Flüsselweg 19. Frankonia wählte ihre Vertreter. In dei Hauptversammlung der Frankonia, die einen zahlreichen Besuch aufwies, wurde in vorbildlicher Weise die Tagesordnung abgewickelt. Die Rechenschaftsberichte zeigten, daß innerhalb der Frankonia gute sportliche Arbeit geleistet wurde. Der Gesamtvorstand- -V..VMUW11ÖW1H1.UVC Cigcwcu. iui UC11 üU riUhCUL UCB kommt das typisierte Doppelhaus in Frage, (bis zur Preislage von 40 Pfg., darüber hinaus da ® ljy°^ nungen beherbergt und zwar zwei auf 35 Prozent) hera bg eS etzt werden. Eine Erdgeschoßwohnungen mit 3 Zimmer, Küche t .. p „ _ v und Bad mit Toilette und den beiden Anleger- Steuersenkung f. Zig a r e 11 e n u. R a u c h- wohnungen mit je 2 Zimmer und Küche. t a b a k erfolgt zunächst noch n 1 ch t, da das . .. Bundes-Finanzministerium zunächst der be- "T, 1 ® f ' I ? an 5* eb( :, L 3 ®® erfordert von jedem sonders schwer bedrohten Zigarren-lndustrie votl 000.-DM e e“ weMeMiXußerfemS! entgeg^kon^en wollte. Es hat allerdings mals rund 1 000 Arbeitsstunden - 1 000.— DM deren Wunsche n*drt in vollem Umfang« ent- für seine Mithilfe (Erdaushub, Herstellung der sprochen: die Zigarren-lndustrie hatte eine Hohlblocksteine, Dachdecken usw.) abgerech- Herabsetzung der Steuer auf 25 Prozent des versuche, die sogenannten , krummen Preis. S et j, ZU L Ab ^ g ^ g . der Dar . lehe «? zahR der Kleinverkaufspreises gefordert, die angesichts lagen“ — wie 17 und 27 — zu beseitigen, schein w ura< ,, lu , ulaltl „ u . Siedler 35. DM Miete monatlich, sie enthalten der geringen Kaufkraft der Verbraucher und terten am energischen Wiederstand des Bun- Schaft wurde einstimmige Entlastung erteilt. Kapitaldienst und Amortisation, dazu kommen einer zu beobachtenden Geschmacksverlage- desfinanzministers, so daß z. B. die Kleinver- Die neue Vorstandschaft setzt sich so zusam- die 25. E)M Miete des ObergeschoBbewohners, rung allein geeignet sei, diese für Württem- kaufspreislage 30- Pfg. ganz ausfallen mußte, men: 1. Vorsitzender Joseph Jost, 2. Vor- sodaß nach 25 Jahren die Schulden abgetragen berg-Baden so wichtige Gewerbe wieder zu was die Hersteller mit großem Bedauern zur sitzender Franz Bollheimer, Schriftführer Pfg. Pfg. Pfg. Pfg. 10,12,15 10 90 70 18 12 100 80 20 15 120 90 22 15 150 120 25 17 180 138 30 20 200 150 35 25 250 200 40 27 300 250 50 33 60 40 70 60 80 60 beleben. sein können und das Haus in den Besitz des Siedlers übergeht. Herr Geiger betonte am Schluß seiner Ausführungen, daß jeder, der die bürgerlichen Ehrenrechte besitzt, Mitglied kaufapreis« äod«mt Kenntnis nahmen. Friedrich Fey, Kassenwart Helmut Grassel , . „ . , ^ T „ . Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Steu- und Jugendleiter Robert Weis. Offenheit und Folgendermaßen werden sich die Kleinver- ersenkung in der Nacht vom 19. auf 20. F eb- sportliche Kameradschaft gaben dieser Haupt- .... - Tuar in Kraft treten. Versammlung das Gepräge. Lebhaftes Forum in Kirrlach Das Hauptproblem: Die A rbeitslosigkeit im Bruhrain Montag, Q, fybjuar 1880 rl La» NUtt» .r, UND KAHM j Am 2. Februar fand in der Linde ein gutbesuchtes öffentliches Forum statt. Anwesend waren: Mr. Feik, Resident Officer, Beamte des Landratsamtes und der Landkreisselbstverwaltung, Kre’sschulrat Dr. Enkrich, Vertreter der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats, die örtliche Schulbehörde, Pfarrer Sattelmann Und als Vertreter des Arbeitsamtes Philippsburg, Reg.-Insp. Schmidt. Leiter der Diskussion war Ratschreiber Schuhmacher. Bürgermeister Oechsler bat die Anwesenden, ihre Sorgen und Nöte in kurzer und sachlicher Form vorzutragen, dabei aber persönliche Angelegenheiten außer Acht zu lassen. Assessor Höllein überbrachte die Grüße des Herrn Landrats, der infolge einer Tagung über die Behebung der wirtschaftlichen Notlage des Kreises an der Teilnahme verhindert war. Als die wichtigsten Fragen, die behandelt wurden, sind die Schulfrage, Arbeitslosigkeit, Bauplatzkoslenfrage und das Jugendschutzgesetz zu betrachten. Daß Kirrlach ohne Berufsschule sei, so erklärte Assessor Höllein, sei vorerst nicht zu ändern, da die notwendigen Gelder fehlen. Es müsse versucht werden, mit dem Vorhandenen das Bestmöglichste zu erreichen. Die Frage nach der Lehrmittelfreiheit, die infolge der finanziellen Notlage weiter Bevölkerungskreise akut ist, beantwortete Kreisschulrat Dr. Enkrich. daß entsprechende Vorschläge schon gemacht seien und die Lehrmittelfreiheit auch ein Wunsch der Schulbehörden und Erzieher jei. Heute sei es wichtiger denn je, alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um der Jugend eine gute und gediegene Ausbildung zu ge- XI!!!!!illlll!l!lilliillllllllllllllll!llllillllllllllllll!lllllllli!!!IIIHIIIillllillllllllllUIUIIIII!IIIUIIIIIIIi Dr. Kaufmann und Dr. Veit in Bruchsal Der wfirttembergiscb-badische Finanzmini- •ter Dr. Kaufmann und der württember- gisch-badische Wirtschaftsminister Dr. Veit treffen heute zu einem Besuch in Bruchsal ein. An Ort und Stelle wollen sich die Herren Minister ein Bild von der im Kreis Bruchsal herrschenden Notlage machen. Landrat Leo Weiß wird ihnen ausführliches Zahlenmaterial unterbreiten. * Schon mehr als einmal haben Bruchsaler Post und Rheinisches Tagblatt in ihren Artikeln betont, daß unser Kreis staatlicher Hilfe bedarf, wenn er nicht verelenden soll. Der Besuch von Dr. Kaufmann und Dr. Veit berechtigt zu der Hoffnung, daß endlich einiges geschieht. ben. Bürgermeister Oechsler fügte hinzu, daß die Gemeindeverwaltung alles tun werde, um eines der wichtigsten Probleme. Die Gemeinde zii erreichen. Die Lösung der Schulfrage sei eine der wichtigsten Probleme. Die Gemeinde habe in diesem Jahr schon 43 500 DM für Heizung, Instandhaltung, Lehrerbeiträge, Unfallversicherung und dergl. bezahlt. Die weitaus meiste Zeit des Forums nahm die Frage der Arbeitslosigkeit in Anspruch. Die Beseitigung sei eine Aufgabe des Bundes. Aufgabe des Arbeitsamtes sei es lediglich, Notstandsarbeiten durchzuführen. Diese wiederum scheiterten jedoch am Geldmangel. Der Bezirk des Arbeitsamtes Philippsburg sei der ärmste in ganz Westdeutschland. Es gebe hier 2705 Arbeitslose, das sind 34,1 Prozent aller Arbeitnehmer. In Kirrlach seien es 850, die sich beim Arbeitsamt um Arbeit bemühten. Die Tabakindustrie sei bis auf einen einzigen Betrieb eingestellt. Es gebe zwei Möglichkeiten, um Arbeit zu schaffen, die Kulturarbeiten des Forstamtes Philippsburg und das Wasserversorgungsprojekt der Hardtgemeinden durchzuführen. Neu zu errichtende Zweckverbände müßten den Bau übernehmen. Etwa 45 Prozent des erforderlichen Kapitals gäbe der Staat als verlorenen Zuschuß und 55 Prozent müßten durch langfristige Darlehen und Eigengelder der beteiligten Gemeinden aufgebracht werden. Das Jugendschutzgesetz und «eine konsequente Anwendung sei ein wesentlicher Faktor der Jugenderziehung, stellte Pfarrer Stat- telmann fest. In erster Linie sei es Sache der Eltern, auf ihre Kinder einzuwirken. Bürgermeister Oechsler schloß die Veranstaltung mit dem Wunsche, daß die gegebenen Anregungen und Vorschläge Beachtung finden mögen. w. Oberhausen In der Nacht vom Freitag auf Samstag wurde in der Gastwirtschaft zum Schiff ein Einbruchsdiebstahl verübt. Den Einbrechern fielen ein Radio und der gesamte Zigarettenvorrat in die Hände. Bis jetzt fehlt von den Tätern jede Spur. Es ist aber zu vermuten, daß es sich um Personen handelt, die mit der Oertlichkeit vertraut waren. Mafitcbet Kreuz r~ r~ r~ r t r Aus den Buchstaben: aaaaaaeeeee egiillllllmnnnnttttttu sind folgende Wörter zu bilden, die in das Kreuz eingesetzt waagrecht und senkrecht gleich lauten 1. Christbaumschmuck, 2. geschmackvoll, vornehm. 3. Ostseestaat. Kh. Zusammenfügen be, de, del, mer, bei, ten, kel, ter, land, gel. Setzen Sie vor jede dieser Silben eine der unteren so. daß sinnvolle Worte entstehen. Die ersten Buchstaben ergeben dann eine bekannte Naturerscheinung. Bra, Ei, Eng, Er, Git, Gon, Na, Ne, On, Ra. Kh Pyramidenräisel •m □ m O i i ri i i Jedes Wort entsteht aus dem vorhergehenden durch Schütteln der Buchstaben und Hinzufügen eines neuen. 1. Musiknote, 2. franz. Artikel, 3. engl. Bier, 4. Strom in Sibirien, 5. deutsch-ungarischer Dichter, 6. Musikinstrument (Mehrzahl), 7. Ostseestaat Kh. AUS KR AICH GAU UND BRUHRAIN Wer will nach England? Zwischen dem britischen Arbeitsministerium und dem Bundesarbeitsministerium wurde eine Vereinbarung über die Anwerbung von deutschen hauswirtschaftlichen Kräften für eine Beschäftigung in britischen privaten Haushaltungen, Bildungsanstalten und Privatkliniken getroffen. Vermittelt werden können im Bundesgebiet lebende deutsche ledige Frauen und Mädchen sowie Witwen ohne Kinder im Alter von 18 bis 45 Jahren. Die deutschen Arbeitskräfte werden unter den gleichen Lohn- und Arbeitsbedingungen wie britische Arbeitskräfte eingestellt und nur in solche Haushaltsstellen vermittelt, in denen sie auch gleichzeitig wohnen können. Die Angeworbenen entrichten Beiträge zur Arbeitslosen- und Krankenversicherung nach den durch das britische Nationalversicherungsgesetz festgesetzten Beiträgen. Durch diese Einzahlung erwirbt die deutsche Arbeiterin die gleichen Ansprüche auf Sozialleistungen wie die britischen Arbeitskräfte. Lohnüberweisungen nach Deutschland können in unbegrenzter Höhe vorgenommen werden. Die Fahrkarte und ein Postzahlschein für die Verpflegungskasten bei der Ueberfahrt werden der Bewerberin vom britischen Arbeitgeber direkt zugestellt. Die Rückreisekosten werden vom Arbeitgeber übernommen, wenn die im Arbeitsvertrag vorgesehene Zeit von der Bewerberin eingehalten worden ist. Die Einhaltung für eine Vermittlung -als Hausgehilfin nach Großbritannien erfolgt ausschließlich durch die deutschen Arbeitsämter. Obergrombach Anläßlich einer Bauernversammlung sprach der Leiter des Landwirtschaftsamtes, Dr. Dahm, über die Ergebnisse der im Spätsommer des letzten Jahres durchgeführten Bodenuntersuchung. Unsere Böden benötigen vor allem eine reichhaltige Phosphordüngung, die im allgemeinen durch eine Beigabe von 3 bis 5 kg Thomasmehl pro Ar erreicht werde. Im zweiten Teil seines Referates behandelte Dr. Dahm die zeitgemäße Futterfrage und die damit zusammenhängenden Probleme der Viehzucht und Schweinemast. Anhand praktischen Beispielen gab er den aufmerksam zuhörenden Anwesenden Hinweise und gutgemeinte Ratschläge, deren Befolgung jedem einzelnen Betrieb über die heutige Notzeit hinweghelfen dürfte. Besonders vorteilhaft für die Viehfütterung seien Luzerne und ei- weishaltige Futtermittel, z. B. Erdnußkuchen, Sojamehl und, Fischmehl. An den Vortrag schloß sich eine sehr rege Aussprache an, die jedem Zuhörer vielerlei nutzbringende Anregungen mit nach Hause gab. Zum Schlüsse dankte Bürgermeister Bender Dr. Dahm für seine lehrreichen Ausführungen. g. Unteröwisheim Geburten: Hans, V. Rudi Negriszus, Wachmann; Christa, V. Edmund Oberst, Elektriker. Aus russischer Gefangenschaft kehrte Wilhelm Höpfinger, Brückstr., zurück. Das Ehepaar Karl Däschner, Bahnhofstr., durfte anläßlich seiner goldenen Hochzeit besondere Ehrung entgegennehmen. Der Gesangverein brachte seinem Ehrenmitglied ein Ständchen. Auch der Chor der evangelischen Gemeinschaft erfreute die Jubilare mit einigen Liedern. Am 4. Febr. wurde Luise Bindschädel, Hei- delsheimer Str., 74 Jahre alt. Am 7. Februar feiert Karl Höpfinger, Friedrichstr., seinen 71. Geburtstag. Er ist heute noch aktiver Sänger und erfreut sich ob seiner frohen Geselligkeit großer Beliebtheit. übsfadt Der FC „Viktoria“ hielt am Freitag im Löwen seine Generalversammlung ab. Vorstand Ludwig Steimel begrüßte alle Anwesenden und gab die Tagesordnung bekannt. Den Geschäftsbericht erstattete Vorstand Steimel, den Kassenbericht Kassier Otto Strauß. Erster Vorstand wurde Bäckermeister Otto Kreuzin- ger, Stellvertreter Otto Appel, Schriftführer Rudolf Alina. Beisitzer sind Helmut Beyerle und Emil Appel. Vereinsdiener wurde Franz Rest. Der seitherige Kassier erklärte sich bereit, sein Amt vorläufig kommissarisch weiterzuführen. Vorstand Kreuzinger sprach der alten Vorstandschaft für die im verflossenen Jahr geleistete, oft sehr schwierige Arbeit, den Dank des ganzen Vereins aus. Zum Schluß kam die Platzfrage zur Sprache, die im Laufe dieses Jahres geregelt wird. Am Donnerstag fand im Löwen eine gutbesuchte Versammlung des Obst- und Gartenbauvereins statt. Eröffnet wurde sie vom Vorstand, Bürgermeister Knebel, der auf eine richtige Baumbehandlung hinwies. Obstbauinspektor Dickgießer hielt einen Lichtbildervortrag über Baumpflege. Er fügte die Mahnung bei, um sachgemäßes Baumspritzen zu gewährleisten, sei es besser, lieber einige Pfennige daranzurücken und dabei den Obstbaumwart zu Rate zu ziehen, als die Bäume zu verstümmeln. —sch— H’ationaltlieater Mannheim Spielplan vom 5. bis 13 Februar Dienstag 19 Uhr: Miete M Nr. 8 und freiei Verkauf, „Die Räuber“, Schauspiel von Fr v. Schiller. Mittwoch 19.30 Uhr: Miete O Nr. 8 und freiei Verkauf, „Hoffmanns Erzählungen“, Phantastische Oper von Jacques Offenbach. Donnerstag 19 Uhr: Miete K Nr. 9 und freie* Verkauf, „Die Räuber“, Schauspiel von Fr. v. Schiller. Freitag 19.30 Uhr: Miete B Nr. 9 und freiei Verkauf, „Rigoletto“, Oper von Guiseppt Verdi. Samstag 20 Uhr: außer Miete, 1. Gastspiel „Dit Mausefalle“ mit „General, Sie sind des Teufels“ (Die Kabarettische). Sonntag 14.30 Uhr: zu ermäßigten Preisen „Die Fledermaus“, Operette von Joham Strauß. — 20 Uhr: 2. Gastspiel „Die Mausefalle“ mit „General, Sie sind des Teufels (Die Kabarettische). Montag 19.30 Uhr: Miete G Nr. 9 und freier Verkauf, „Hoffmanns Erzählungen“, Phantastische Oper von Jacques Offenbach. Gastspiele: Donnerstag 19.30 Uhr: 2. Gastspiel in Käfertal, „Olymp-Lichtspiele“, „Die Fledermaus" Operette von Johann Strauß. Samstag 19.30 Uhr: Gastspiel in Seckenheim, „Verein&haus“, „Die Räuber“, Schauspiel von Fr. v. Schiler. Sonntag 19.30 Uhr: Gastspiel in Sandhofen, „Morgenstern“, „Fanny“, Komödie von Mercel Pagnol. E-n ausgeglichener Etat F r e i b u c g (DND). Der Stadtrat der Stadt Freiburg konnte einen ausgeglichenen Haushalt für 1949 verabschieden, der im ordentlichen Etai 23 989 650 DM, im außerordentlichen Etat 23 287 700 DM in Einnahmen und Ausgaben ausweist Die Sätze der Gemeindesteuern bliebep Tod zwischen den Puffern W e 1 n h e i r a. d. B. (DND) Im Güterbahn- hof geriet ein -ngierarbeiter aus Laudenbach zwischen die Puffer eines Wagens und der Lokomotive und wurde tödlich verletzt. Die Witwe und zwei Kinder trauern um den verunglückten Familienvater. Herausgeber: C. uud H. Kruse, Bruähsal, Wörthstrafie 4, Pbilippeburg, Saimsir. 10. Redaktion: Hans Stander, Bruchsal. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 1 gültig. V'RANZISKA UND DIE SIEBEN RABEN Rudolf anderi f MONCHBNERBOMAN .V ER Lb~G~M0 N CHEN-PASING, FRITZ-REU TER. STIL 7. Unsere eigenen Gründe, zusammengelegt mit den anstoßenden Moorstreifen, die bereits seit langem kultiviert sind, ergeben soviel Platz, daß zehn Siedlerstellen errichtet werden können. Ich gestehe sehr gern, daß ich es sehr begrüßen würde, wenn wir auf diese für uns sogar noch nutzbringende Weise unser Teil dazu beitragen könnten, daß an nachgeborene Bauernsöhne eigenes Land vergeben werden kann. Ich weiß, und ihr wißt es auch, daß an nachgeborene Bauernsöhne eigenes Land vergeben werden kann. Ich weiß, und ihr wißt es auch, daß unser Vater solchen Neusiedlungen stets aufgeschlossen gegenüberstand . . . und wenn es etwas gibt, was wir Lodronerbuben ohne Diskutieren gutheißen, dann ist es das Vermächtnis unseres Vaters ... in jeder Hinsicht.“ — Er wartet. Er wartet nicht umsonst, denn schon hebt der Baumeister Franz seinen Arm. „Was ich fragen wollte“, sagt der kleinste der Brüder, den seine besonders lebhaften Augen auszeichnen, - „was würde man uns bezahlen?“ „Zuerst hat man zwanzigtausend geboten“, erklärt Michael. „Das ist nicht wenig. In den letzten Tagen wurde mir aber noch mitgeteilt, daß man sogar auf dreißig gehen würde. Eine für uns durchaus annehmbare Summe. Fast dasselbe müßten wir für das Gelände am Oberen Anger anlegen. Es wäre also so gut wie ein Tausch, noch.dazu einer, über den wir uns nur freuen könnten.“ Franz, der nur zu gern widerspricht, sieht seine Zeit gekommen: „Und wie ist das mit dem Konzern?“ fragt er, und es klingt wie der Knall einer kleinen Peitsche. „Darauf habe ich gewartet." Der Arzt nimmt seine Brille ab. In sein schmales Gesicht steigt die Röte der Erregung. „Ja natürlich — da ist der Konzern. Man will an unseren See ein Hotel hinbauen. Man bietet uns — ich weiß das sehr genau — rund achzigtausend Mark — viel Geld. Aber ich bitte zu bedenken: Es wäre eine Sünde, wenn man den guten fetten Boden mit einem Steinpalast zudecken, wenn man viele Tagwerke bester Erde der Ernährungswirtschaft entziehen würde. Hotels kann man auch anderwärts errichten, Bauernhöfe aber eben nur dort, wo der Grund dazu taugt. Unsere Ahnen waren Bauern, vergeßt das nicht, dieses Haus ist ja selbst noch ein großer Bauernhof, und unser Vater liebte keinen Namen so als den des Bauern . . . das wißt ihr doch noch?“ Die Zwillinge sind aufgesprungen. Aufregung hat auch ihre Gesichter gerötet. „Alles schöne Worte!“ kräht Xaver mit sich fast iiber- schlagender Stimme. „Aber sollen wir vielleicht vergessen, daß zwischen achtzig und dreißig ein ganz respektabler Unterschied ist?“ Und der andere, der Baumeister, sekundiert? Und wieviel Geld so ein Bau in das Land bringt, was? — Daran denkt ihr wohl nicht?“ Ludwig, der Bauer, lächelt über das ganze breite Gesicht „Als wenn du jetzt etwas zu tun hättest —!“ „Davon ist keine Rede. Aber wo ich mehr verdiene, da halte ich mich auch hin. Und mein Bruder Xaver hier ist Architekt und auch der verdient nur dann, wenn gebaut wird . . . außerdem sind wir Teilhaber, — um es also kurz zu machen: Wir beide, Xaver und ich, wir sind durchaus nicht gegen einen Verkauf der Güter am Stettensee. Durchaus nicht Aber wir sind dagegen, daß man so und so viele tausend Mark einfach davonlaufen läßt — mit einem Wort: Verkaufen, ja. Aber nur an den Konzern.“ Der Arzt senkt den Kopf. „Und was ist deine Meinung, Nepomuk?“ „Man kann das natürlich so und so sehen“, stottert der Forstmann. „Der Michael hat recht. Aber der Franz hat auch recht. Aber meine Frau meint — beim heiligen Hubertus — dieser Hausmann, dieser Geschäftsführer der Siedlungsgesellschaft der grüßt sie einfach nicht... das ist eine Gemeinheit jawohl — und darum sehe ich auch gamicht ein, warum man den Leuten einen Gefallen erweisen soll . . . und dann, das Geld, natürlich; andererseits dürfen wir auch unseren Vater picht vergessen, jawohl — aber Franz hat wohl auch recht . . .“ „Und Ludwig?“ — Der Bauer steht auf. Er ist groß und breit und wie ein Baum. Die klaren Augen sehen auf das Bild hinüber, das über der alten Kommode an der Wand bängt und das Benno Lo- droner darstellt den Vater der sechs hier versammelten Männer am Tisch. Ludwigs mächtige Arme stemmen sich wie Säulen gegen den Rand der Eichenplatte. „Ich bin Bauer“ sagt er langsam.,»Damit ist meine Meinung auch schon kundgetan. Ich steh’ bei der Ansicht Michaels. Hotels, so glaube ich übrigens, haben wir hier eher schon zu viele, Bauernhöfe aber können wir niemals genug haben. Und dann noch eines: Keiner von uns ist arm. Und jeder von uns wäre ein Lügner, wollte er sagen, daß er ohne das, was der Konzern mehr zahlt als die Siedlung, hungern müßte.“ Damit setzte er sich wieder an seinen Platz. Günther, der Jüngste, wartet gar nicht, bis sein Bruder sich zu ihm wendet. „Ich erinnere mich noch sehr gut, was der Vater einmal über die Notwendigkeit der Bauernarbeit gesagt hat“, ruft er, und sein Antlitz glüht dabei, „und das genügt mir vollkommen. Da brauche ich gar nicht zu überlegen. Wenn schon verkauft werden soll, nicht wahr, dann eben an die Siedlung. Und darum bin ich auf der Seite Michaels.“ — Dr. Michael Lodroner betrachtet angelegentlich sein Augenglas. So ungefähr hat er sich diese Aussprache gedacht. „Ich darf also wohl kurz zusammenfassen“, meint er, und im Augenblick spürt er, wie sich Günthers Hand langsam über seine hinwegschiebt; das tut gut, — kurz zusammenfassen ... es ist keiner unter euch, der prinzipiell gegen einen Verkauf der Grundstücke am Stettensee wäre. Nicht ganz gleicher Meinung sind wir darüber, an wen wir verkaufen sollen. Ich stelle also fest, daß außer mir Günther und Ludwig für die Bauemsiedlung sind, Franz und Xaver dagegen, ebenso Nepomuk, dieser aus etwas verworrenen Gründen —“ Der Forstmeister fährt auf: „Ja? Geht dich das was an?“ — „Nein. Bi steht also drei zu drei. Nun kommt allerdings dazu, daß ich in Abwesenheit von Pankraz diesen mitvertrete. Darum darf ich wohl ein Stimmenverhältnis von drei zu vier feststellen — Ich werde also mit der Siedlung 'in Verbindung treten.“ Der Baumeister, der gleich seinem Zwillingsbruder voll sichtlicher Erregung auf seinem Stuhl gesessen hat, fährt nun auf: „Das ist doch . . .! Du nimmst also die Stimme unseres Bruders Pankraz und legst sie ganz einfach zu den dir passenden dazu ! — Dabei hast du ja keine Ahnung, wie er eingestellt ist — oder vielmehr, du hast sie wohl, aber du respektierst sie nicht — wie ich Pankraz kenne, läßt er sich nicht einfach ein paar tausend Mark auskommen!“ Dem Doktor steigt das Blut zu Kopf. Bis ist gut, daß er Franziska gegenübersitzt und daß ihr mahnender Blick ihn zur Ruhe zwingt. „Ich habe bisher noch bei allen unseren gemeinsamen Blntscheidungen unseren Bruder Pankraz vertreten, — noch keiner war jemals dagegen, keiner von euch allen! — Und dann wißt ihr doch, wie unser Vater in solchen Fällen dachte!“ — „Diesmal aber ist es etwas anderes, etwas besonderes. Man hätte Pankraz zum mindesten verständigen müssen.“ „Weißt d u wo er ist ?“ OER DER HEIMAT Mühlburg kann in München nicht gewinnen Neckarau vergrößert seinen Vorsprung — Ho ckenheim schlug Feudenheim — 1. FC Pforx heim, Phönix Karlsruhe und Durlaeh siegten Das Münchner Stadion an der Höhe lag den Gästen aus der Karlsruher Leder dem freistehenden Engelhardt schuß- Vorstadt noch nie besonders und erst einmal gerecht aufs Bein und das 3 :0 war fertig, und zwar im Vorjahr glückte Mühlburg dört Erst 24 Minuten nach Seitenwechsel führte gegen 1860 mit 4:4 eine Punkteteilung. Gegen eine Einzelleistung von Lichter zum 4.Treffer, die Bayern- erzielten die Badener indessen in Kurz vor dem Abpfiff erzielte der VfR-Links- Mündien noch nicht einmal ein Gegentor und außen Soldt das Ehrentor. auch am ersten Februarsonntag mußten sie sich mit 2:0 geschlagen geben. Die Gäste mußten ohne den verletzten Rastetter antreten, ohne den der Angriff in den letzten Begegnungen kaum zu einer geschlossenen Aktion Gisinger 2. Treffer. In der 32. Minute legte Lichter das Spielbeginn hoch. Nach 2 Minuten stand es schon 2 :0 und nach weiteren 8 Minuten erhöhte Fix auf 3 :0. Auf diesem Stand blieb es bis zur 70. Minute. Dann erst kam der 4. und 6 Minuten später der 5. Treffer. VfL Neckarau — Rohrbach 7 : • Bereits am Samstag gab Rohrbach seine Vi- ASV Durlaeh — FV Mosbach 5:2 Die Gastgeber beherrschten das Geschehen, Slte ^ tal J e ® n . der Altnper Fähre ab und von wenigen Ausnahmen abgesehen, völlig n } u “t e dort eine unerwartet hohe Niederlage und gingen schon nach 2 Minuten in Füh- f^te^en. Fast eine halbe Stunde lang setz- zusammenfinden konnte. Im Sturm war wie- rung. In der 26. Minute stand es bereits 2:0. ertolgreidym^ Widerstend^entMaen^Baloah w ^d er der Gästeschlußmann, die beiderseitige der Grobs mit bei der Partie, doch kreuzte Selegenthchen Mosbacher Vor- brac}l 6chli€ßlich d B d k ' da ® { Erfolge verhinderten. Der gefährliche Gäste- Hio Miibihnropr ssinWeihe über Hi*» eanzen stoße verkürzte Wild auf 2 :1. — Nach der hjpB M , . n T „ M sturm wurde von der einheimischen Hinter- zu ungenau arbeitende Gästesturm wurde von der hervorragenden Bruchsaler Hintermannschaft jederzeit in Schach gehalten. Dem Spielverlauf nach hätte das Ergebnis weit höher ausfallen können. In den letzten 30 Minuten machte der schwere Boden den beiden Mannschaften schwer zu schaffen. Hervorragend war der Schiedsrichter, der den Kampf jederzeit fest in der Hand hatte. Untere Mannschaften: 1 : 2. Huttenheim — Kronau 3 :1 Zu diesem Treffen hatte sich bei dem schälen Wetter eine stattliche Zuschauermenge eingefunden. Das Spiel begann mit beiderseits zügigen Angriffen. Abwechslungsweise war es Huttenheims Torhüter und dann die Mühlburger Fünferreihe über die ganzen 90 Minuten kaum einmal gefährlich im Bayernstrafraum auf. Trotz durchweg überlegen geführten Spieles kamen aber auch die Gastgeber, bei denen man u. a. den am Vorsonntag verletzten Streitle vermißte, im ersten Abschnitt zu keinem Treffer. Erst zehn Minuten nach der Pause wurde der Bann gebrochen, als Scholz den Mühlburger Schlußmann Scheib mit einem plazierten Schuß das Eigentor 5 :2. FC Pforzheim — Germania Brötzingen 5 :0 Nach den zuletzt vom FC Pforzheim gezeigten Leistungen rechnete man zwar allgemein mit einem Sieg des letztjährigen Meisters, der in den vorangegangenen 7 Treffen ohne Niederlage geblieben war. Ein solches klares hieß es 2 :0. In der 67. Minute setzte N. den Torreigen fort, um dann bis zum Schluß zum 7 : 0 zu kommen. Feudenheim — Hockenheim 1: 2 Mit starkem Anhang war Hockenheim nach Feudenheim gekommen und bereitete dort mannschaft immer gestoppt. Huttenheim, das leicht feldüberlegen war, vergab einige Chancen. Nach einer torlosen ersten Hälfte wurden die Seiten gewechselt. Beide Mannschaften drängten nun auf ein« Entscheidung. Die Angriffe des Huttenheimer Sturmes schloß Wittemann mit einem Tor ab. Kurz „ , . _ , , j Torergebnis aber hatte niemand erwartet. Die denverhältnissen fanden sich die Gäste weit SÄ Äi, KrÄTS. Är w ° s “ ««“«“ “ *““■ - <"• den Münchner Sieg endgültig sicher. Phlllppsburg stoppt Karlsdorfs Siegeszug ab allerdings doch noch einiges erreichen können. Aber auch dem verzweifelten Endspurt der Gäste blieb der krönende Treffer versagt. Bad. Landesliga: VfL Neckarau — TSG Rohrbach 7 : 0 A-Klasse: ASV Durlach — FV Phönix Karlsruhe — Mosbach 5 :2 VfR Pforzheim 4 :1 Langenbrücken Oberhausen — — Neudorf 2:2 Heidptshfnm 3 0 1. FC Pforzh. — Germ. Brötzingen 5 :0 ASV Feudenheim — FV Hockenh. 1 :2 Philippsburg — Huttenheim — • Karlsdorf 0:0 Kronau 3:1 Arme. Viernheim — 1. FC Eutingen 4 :2 Unteröwisheim — Untergrom bich 8:1 VfL Neckarau 17 57:17 28:6 VfB Bruchsal — - Rheinhausen 3:0 1. FC Pforzheim 17 37:11 24:10 Karlsdorf 15 36:11 27 Phönix Karlsruhe 17 42:18 24:10 Huttenheim 15 32:12 21 ASV Feudenheim 17 42:22 24:10 Kronau 15 33:23 18 ASV Durlach 16 39:17 22:10 Unteröwisheim 15 34:24 16 TSG Rohrbach 17 34:28 19:13 VfB Bruchsal 14 26:20 14 Amic. Viernheim 17 25:32 16:18 Langenbrücken 15 21:24 14 FV 08 Hockenheim 16 24:38 15:17 Philippsburg 14 21:24 13 Germania Brötzingen 17 30:36 15:19 Neudorf 14 18:26 12 Friedrichsfeld 16 21:44 10:22 Heidelsheim 15 26:26 12 1. FC Eutingen 16 24:45 8:24 Oberhausen 15 14:22 12 FV Mosbach 16 23:46 6:26 Untergrombach 15 20:32 9 VfR Pforzheim 16 13:57 3:29 Rheinhausen 15 16:42 9 dem bisherigen Tabelienzwsiten eine unlieb- darauf brach Kronaus Mittelstürmer durch same Ueberraschung. Mit den schlechten Bo- und gab Torhüte r Haaf mit einem scharfen Schuß das Nachsehen. Für die einheimische Mannschaft war dieses neuer Ansporn. Nach einem schönen Angriff war es zum zweitenmal Wittemann, der Kronaus Schlußmann mit einem schönen Tor schlug. Kronau ließ nun nach, während die Kombinationsmaschine der Huttenheimer auf vollen Touren lief. Brecht erzielte mit einer „Bombe“ kurz vor Schluß den 3. Treffer. Der Schiedsrichter war Das Resultat 0 : 0 entspricht durchaus dem dem jederzeit fairen und temperamentvollen Spielgeschehen. Auf seiten der Gastgeber stadi besonders die Verteidigung mit W. Gil- liar und Mittelläufer Dörrwang hervor. Die Gäste hatten mit Bolz und dem Mittelstürmer die überragenden Leute. Die Entscheidungen des Schiedsrichters waren immer einwandfrei. Spiel ein sicherer und gerechter Leiter. II. Mannschaften: 2:1. Oberhausen — Heidelsheim 3 : 6 Vom Anfang des Spiels an zeigte sich ein« nicht klare Ueberlegenheit der Platzbesitzer. Nach 10 Minuten ging Oberhausen durch kräftigen Langenbrücken - Neudorf 2:2 in Fü ^J un «-, „ In „ “• * ial , , durch einen Strafstoß das 2. Tor. Nach dem 71« a ??0 Zuschauer gingen nach dem Spiel Wechsel kamen die Gäste vorübergehend auf, enttäuscht vom Platz, denn w as an Fußball ge- konnten aber gegen die einheimische Hinterzeigt wurde, stand auf keinem sehr hohen Ni- mannschaft nicht aufkommen. Im weiteren Spiel , lm besonders an den Unsport- Verlauf nahm der Gastgeber das Spielge- lichkeiten einzelner Spiele. L. konnte in spiele- gchehen restlos in die Hand und spielte zahl- rischer Hinsicht bei weitem nicht an die vorhe- c . . . , __ , „ , . reiche klare Torchancen heraus, die aber zu S, u ele h e rank ° mmen . wahrend Neudorf keinem we iteren Tor führten. In den letzten Hockenheim schlug Feudenheim - 1. FC Pforzheim, Phönix Karlsruhe und Durlaeh siegten Für die Sensation des 17. Spieltages sorgte der Neuling Hockenheim, der auf dem Platz des Tabellenzweiten Feudenheim zu einem unerwarteten 2 :1-Erfolg kam. Durch diesen Punktverlust der Feudenheimer einerseits, die Gewinnspdele von Pforzheim, Phönix und Durlach andererseits, hat sich der Kampf um den wichtigen 2. Platz weiter verschärft. Diese Philippsburg — Karlsdorf 0 : 0 Zahlreiche Zuschauer, darunter mehrere hundert Schlachtenbummler aus Karlsdorf, umsäumten bei dem Kampf gegen den Tabellenführer der A-Klasse, dem der Ruf der Unbesiegbarkeit vorausging, das Spielfeld. Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein hartes, kampfbetontes Spiel auf einem Feld, das nicht gerade die besten Bodenverhältnisse aufwies und die Zügigkeit der Aktionen sehr beeinträchtigte. Philippsburg war von vornherein durch das Fehlen seines Mittelläufers angenehm enttäuschte und das Unentschieden durchaus verdient hat. In der 10. Minute konnte N. zum 0 :1 einschießen. Ein direkter Strafstoß brachte in der 25. Minute das 0 : 2 für die Gäste und erst in der 35. Minute konnte L. durch eine schöne Kombination das Halbzeiter- Minuten war die Ueberlegenheit so stark, daß ein Gästeverteidiger unter starker Bedrängnis den Ball ins eigene Tor lenkte. Zu erwähnen wäre die hervorragende Leistung des Schiedsrichters Tschenseher, Neckarau. Der Mannschaften liegen mit zusammen 10 Ver- Bruno Gim der im spieJ gegen Huttenheim lustpunkten auf gleicher Hohe so daß man ijrf Beinbruchs ausscheiden mußte, etwas den künftigen Spielen mit erhöhtem Inter- „—_ gebnis l :2 herstellen Nach der Pause gelang «V esL. in der 60. Minute den Gleichstand zu er- fiel als Verteidiger durch faires Spiel zielen. Bei diesem Ergebnis blieb es trotz unermüdlicher Bemühungen beider Seiten. -II. Mannschaften 3 : 2 für Langenbrücken. Jugend Langenbrücken — Zeutern 2 : 4 VfB Bruchsal I — Rheinhausen 18:0 Vor zahlreichen Zuschauern kam der VfB II. Mannschaften S : 1 für Oberhausen. Al-Jugend Oberhausen — Philippsburg 8 :0 c-Jugend Oberhausen — Philippsburg 8 : Q Unteröwishejm — Untergrombach 8 :1 Zu einem wahren Schützenfest gestaltet« sich obiges Treffen bei sehr schlechten Platz- * Utkj t „„„ geschwächt. Trotzdem spielten die Einhei- endlich wieder einmal zu zwei wohlverdien- Verhältnissen. Unteröwisheim spielte vom Ah- entgegen^eht. Wahrewi al ?o ge mischen energisch drauf los und ließen sich ten Punkten. Von Anfang an beherrschte der fang bis zum Schluß überlegen. Insbesondere der oberen Tabellenhalfte undimchsiditiger yon dem NimbuS der Gäste wenig beeinflus- vfB das Spielgeschehen und pausenlos wurde drückte die Unteröwisheimer Läuferreihe denn Je geworden ist, meint de f ” sen. Zügige Angriffe von dem schnellen Halb- das Tor von Rheinhausen berannt. Durch Tora ständig aufs gegnerische Tor. Bk zur Halb- rikiäri ™ linken E. Gilldar (Monninger) vörgetragen, von Mack und Stegmüller wurde dde 2:0- zeit führte der Gastgeber mit 2:0, hätte aber Mosbach und Eutingen __ g , g g schufen gefährliche Situationen vor dem Halbzeitführung hergestellt. Der beste Mann bei mehr Schußglück höher führen müssen, ^ d i? r!ff a i^ A ft 3 t Gästetor. Gegen Ende der ersten Spieihälfte Rheinhausens war der Torhüter, der einige In der 2. Halbzeit schnürte Unteröwisheim di« noch r nedricnsieici in c»e anr. kam Karlsdorf gegen die bisher dominieren- wohlgezielte Schüsse der Bruchsaler Stürmer- Gäste vollständig ein. So fielen noch 6 Tore, Phönix Karlsruhe — VfR Pforzheim 4:1 den Gastgeber etwas mehr auf, ihre Angriffe reihe hervorragend parierte. Auch nach dem eines schöner als das andere. Bei einem Vor- Das frühzeitige Ausscheiden des Phönix- 6cheiterten jedoch immer an der massiven Wechsel war der Rheinhausener Strafraum stoß erzielte Untergrombach das verdiente Mittelstürmers Reeb der nach der 25. Minute Abwehr, die mit Jene im Tor Vorzügliches der Brennpunkt des Spielgeschehens. In der Ehrentor. Der aufgeweichte Boden stellte an das Spielfeld verlassen mußte, wirkte sich leistete. Beim Stande von 0:0 ging man in Minute erhöhte Mack auf 3:0 und kurz die Spieler höchste Anforderungen. Das Spiei naturgemäß auf das Spiel der Schwarz-Blauen die Pause. danach war es nur noch die Latte, die Rhein- verlief bei guter Schiedsrichterleistung fair, ungünstig aus, zumal von deren Sturm Wit- Nach Wiederanspiel eine kurze Drangperiode ilausen vor weiteren Treffern bewahrte. Der Der Siegermannschaft gebührt ein Gesamtlob. tert gänzlich und Mitscheie teilweise ausfielen, der Karlsdorfer, dazwischen immer wieder Hinzu kamen schlechte Bodenverhältnisse und gefährliche Attacken der Einheimischen, die mitunter robuste Spielweise der Rasen- Dann war das Spiel, das nun eine besonders spdeler. Nach der 13. Minute wurde der durch- harte Note erhielt, ausgeglichen. Beide Seiten laufende Lichter hart an der Strafraumgrenze versuchten den Siegestreffer anzubringen, und unfair gestoppt. Gegen Reebs Strafstoß war nur prächtige Abwehrleistungen verhinderten kein Kraut gewachsen. 13 Minuten später zählbare Erfolge. Mit etwas mehr Selbstverführte ein schöner Schuß von Biedenbach zum trauen und mehr Ruhe hätte Philippsburg Olympia Kirrladt steht relativ am besten Daxlauden spielt in Hagsfeld 2:2 — Forst von Frankoma Karlsruhe 6:8 geschlagen — KFVi Siegeszug kennte auch in Berghausen nicht abgestoppt werden. Bezirksklasse Karlsruhe — Bruchsal Spielabbrudt in Mingolsheim B-Klasse, Gruppe Hardt B-Klasse, Gruppe Bergstraße Mingolsheim 13 60:13 24 Weiher 13 28:19 20 Stettfeld 14 35:31 15 Rheinsheim 13 31:38 13 Frank. Bruchsal 13 19:28 12 Hambrücken 12 26:25 11 Neuthard 14 20:20 10 TSV Wiesental 14 10:37 1 ASV Hagsfeld — FV Daxlanden 2 :2 FC Kirrlach — FV Wiesental 3 :1 Frankonia Karlsruhe — Germ. Forst 3 :0 Das Spiel Mingolsheim — Hambrücken ist in der Tabelle nicht gewertet. eine große Zuschauermenge ein. Kirrlach mußte zu diesem Spiel mit Ersatz für Mittel- Mingolsheim - Hannbrücken 1:1 (abgebrochen) Oestringen 14 91:10 26 Ubstadt 13 33:16 19 Münzesheim 14 30:30 17 Oberöwisheim 13 32:44 18 Menzingen 14 24:39 12 Zeutern 13 86:26 12 Obergrombach 14 13:28 10 Gochsheim 13 19:73 1 Oberöwisheim — Gochshefan 6 : 1 VfB Knielingen — FV Weingarten 2 : 2 FV Daxlanden 15 37:13 22:8 Frankonia Karlsruhe 16 »4:19 22:10 FC Kirrlach 14 32:16 21:7 FV Weingarten 14 25:18 17:11 FC Neureut 14 27:17 16:12 Germania Forst 16 28:31 14:18 VfB Knielingen 16 18:27 14:18 ASV Hagsfeld 14 19:23 13:15 FV Odenheim 14 13:25 11:17 Alem. Eggenstein 13 13:25 9:17 Südstern Karlsruhe 13 18:32 9:17 FV Wiesental 15 26:44 6:24 Stürmer und rechten Läufer antreten. Das Fehlen des Kirrlacher Mittelstürmers machte sich in den Reihen der Kirrlacher Mannschaft, insbesondere im Sturm sehr bemerkbar. Das Spiel wurde bereits in der 1. Halbzeit ent- Im letzten Verbandsspiel spielten die Einheimischen wiederum einen guten Fußball und bewiesen, daß die letzten Erfolge verdient waren. Der Tabellenletzte Gochsheim hatte nicht viel zu bestellen. O. war das ganze Spiel über feldüberlegen und erzielte in regelmäßigen Abständen 6 Tore, denen der Gegner nur lent- Frankonia Karlsruhe — Forst 3 : 8 Schon in den ersten 5 Minuten gibt der Schiedsrichter ein mehr als zweifelhaftes Tor für Karlsruhe. Die Förster Mannschaft läßt sich jedoch in keiner Weise einschüchtern, sondern versucht mit erhöhtem Einsatz den Ausgleich zu erzielen. Trotz leichter Feldüberlegenheit in der 1. Halbzeit kommen die Förster Germanen jedoch durch ausgesprochenes Schußpech zu keinem Erfolg. Nach dem Seitenwechsel ist Karlsruhe leicht überlegen und kann durch einen Deckungsfehler in der 68. Minute seinen Vorsprung auf 3 :0 erhöhen. Als Forst noch einen Elfmeter verschoß, war sein Schicksal endgültig besegelt. II. Mannschaften: 6:1 für Karlsruhe. Kirrlach — Wiesental 3:1 Zum Lokalkampf Kirrlach — Wiesental fand sich auf dem Kirrlacher Sportgelände Das letzte Verbandsspiel in Mingolsheim endete bedauerlicherweise mit einem Spielabbruch. Hambrücken setzte sich sehr stark ein und erzielte noch vor der Pause das 1:0. Erst nach Seitenwechsel konnte Mingolsheim gleich- . schieden. Zwei Freistöße wurden von dem ziehen. Nach einem regelwidrigen Angriff auf gegensetzen "konnte* Halbrechten und von dem Mittelläufer Kirr- den Gästetorhüter kam es zu Tätlichkeiten, die lachs zu zwei Toren verwandelt, Wenige Mi- den vorzeitigen Spielabbruch herbeiführten. Oberöwisheim Jgd. — VfB Bruchsal Jgd. nuten vor Halbzeit konnte der Kirrlacher Rechtsaußen das Resultat auf 3 :6 erhöhen. Nach Wiederanspiel wurden von seiten Kirrlachs zahlreiche Torchancen nicht ausgenützt, dagegen konnte Wiesental durch den Halblinken einen Gegentreffer erzielen. Gegen Schluß des Spieles verlor das Spiel an Technik und Schnelligkeit. II. Mannschaften 2 :1 für Wiesental. Remis im Kampf zwischen den Tabellenführern Bezirksklasse Karlsruhe — Pforzheim FC Ersingen — Söllingen 2 :1 FC Berghausen — KFV 0:3 SV Königsbach — SV Ispringen 0 : 0 Dillweißenstein — FV Ettlingen 2 : 6 KFV 14 58:10 28:0 FV Mühlacker 14 29:21 18:10 SV Königsbach 15 18:17 17:13 FV Ettlingen 13 26:18 16:10 VfB Grötzingen 13 32:30 16:10 SV Birkenfeld 13 30:25 15:11 1. FC Ispringen 14 21:23 14:14 Dillweißenstein 14 29:37 11:17 FC Berghausen 14 17:33 11:17 FC Ersingen 15 19:32 8:22 FC Söllingen , 14 23:38 7:21 Durlach-Aue 13 16:34 5:21 Ketsch — Lampertheim 5 : 3 Brötzingen — Sandhofen 4: 4 Bruchsal — Kirrlach, ausgefallen. Das entscheidende Treffen bei den Kämpfen um die Badische Mannschaftsmeisterschaft Im Ringen gestaltete sich vor etwa 1000 Zuschauern zu dem erwarteten harten Kampf und man kann sagen, daß die Gäste aus Sandhofen nur mit viel Glück zu dem Unentschieden kamen, den sie im letzten Kampf erzwangen. Und dieser Arbeitssieg, im entscheidenden Kampf des Schwergewichts, den der Kampfrichter dem Sandhöfer Litters zusprach, hätte genau so gut dem Brötzinger Wieland zuerkannt werden können, zumal dieser leicht im Vorteil gewesen ist. Wenn man dabei weiter berücksichtigt, daß Brötzingens Vertreter im Leichtgewicht durch eigenes Verschulden eine Schulterniederlage bezog, so kann man wohl sagen, daß die Gäste alles Glück auf ihrer Seite hatten. In Ketsch gab es für die Lampertheimer nicht viel zu erben. Zwar ist das Ergebnis knapp. Es muß aber berücksichtigt werden, daß Ketsch den Kampf mit Ersatz bestreiten mußte. Auch Ihr Verein soll am Montag im JSpoxI dar Heimat* mit seinem Ergebnis erscheinen. Geben Sie deshalb Ihren Spielbericht am Sonntag ab 17 Uhr an die Redaktion durch Ihre Rul-Nr.: Bruchsal 121 1 Montag, 6. Februar 1950 TSV Rot beinahe gestrauchelt Vom See bis an des Maines Strand Verbandsliga: SpVg. Ketsch — TSV Weinheim 11:6 TuSv. Beiertheim — SG St. Leon 6 :3 TSV Rot — TSV Birkenau 4 :3 Rot — Birkenau 4 : 3 Auf einem aufgeweichten Boden standen sich beide Mannschaften vor etwa 1200 Zuschauern gegenüber. Birkenau spielt« erstmals wieder mit Guldner, der schon nach 5 Minuten mit einem Strafstoß Thome das erstemal bezwang. Im Feldspiel zeigten die Roter Stürmer wohlgefällige Kombinationen, doch der krönende Abschluß blieb durch glänzende Paraden des Birkenauer Torwächters versagt. Thome und Weiß konnten zweimal freistehend vor dem Tor den Ball nicht ins Netz befördern. Dies gab den Birkenauern mächtig Auftrieb. Nur Thome im Roter Tor ist es zu verdanken, daß weitere Erfolge zunächst ausblieben. Ein erneuter Strafstoß von Guldner brachte in der 24. Minute das 0 :2 für Birkenau. Da endlich gelingt es auch Vetter mit einem Strafwurf, den ersten Gegentreffer zu erzwingen. Mit 1 :2 ging‘s in die Halbzeit. Nach Wiederanpfiff ist es der flinke Weiß, der mit einem gutgezielten Strafstoß unter dem Jubel der Roter Zuschauer den Ausgleich hersteilen kann. Das Spiel wird trotz des schlammigen Bodens noch schneller. Die Glücklicheren sind zunächst die Birkenauer, die durch Bede in der Mitte der zweiten Halbzeit mit einem 3. Tor in Führung gehen. Die Roter Weiß und Becker haben mit ihren Torschüssen kein Glück. Da plötzlich heller Jubel: Vetter hat endlich durch Strafstoß den Ausgleich geschafft. Die letzten drei Minuten kämpfen beide Mannschaften verzweifelt, um das Ergebnis zu halten. Eine Kombination zwischen Benno Weiß und Vetter führt unerwartet zum 4 :3 für die glückliche Roter Marnschaft. der Platzbesitzer herausstellte. Nach fünf Minuten Spieldauer drängte Spöck nun mächtig auf den Ausgleich, was jedoch der ausgezeichnete Torhüter der Gastgeber vereiteln konnte. Die • Kronauer waren mit ihren Gegenaktionen erfolgreicher und der Halbrechte konnte kurz hintereinander zwei Tore erzielen, während noch kurz vor der Pause auch der Mittelstürmer einen Treffer anbrachte, sodaß mit dem 4:0 Vorsprung die Seiten gewechselt wurden. Nach Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Kronaus Halbrechter um ein weiteres Tor. Die Folgezeit sah nun die Gäste im Vorteil. Sie konnten das Spiel offen gestalten und kamen in kurzen Zeitabständen zu drei Toren. Die letzten Spielminuten sahen die Gastgeber nochmals groß in Form, und mit vier weiteren vom Linksaußen, Mittelstürmer und Halblinken erzielten Toren war Spöcks Geschick besiegelt. Hervorzuheben ist das sportlich einwandfreie Spiel beider Manschaften, das vom Schiedsrichter sicher geleitet wurde. 2. Mannschaften 14:2. TSV Oestringen — Tv. Forst * : 4 Forst kam in Oestringen zu einem etwas knappen, aber doch einwandfrei verdienten Sieg, zumal die Gäste das bessere Spiel zeigten und ihre Stürmerreihe entschlossener war. Zwar leisteten die Platzbesitzer erheblichen Widerstand, kamen aber über zwei Treffer nicht hinaus, während die Förster viermal ins Schwarze trafen. Zwar konnte Oestringen in Führung gehen, der Sieg der Förster stand jedoch bereits an Halbzeit fest, die sich mit 1:4 einen klaren Vorsprung geschaffen hatten. Di« zweite Hälfte verlief sehr spannend und war vollkommen ausgeglichen. 2. Mannschaften 4:5. — 2. Mannschaften 4:5. Pirmasenser Juden-Aktion gesühnt Pirmasens (DND). Die Strafkammer des Landgerichts Zweibrücken verkündete hier nach fünftägiger Verhandlung über die Ausschreitungen und Freiheitsberaubungen bei der Pirmasenser Juden-Aktion von 1938 folgende Urteile: Vierzehn Angeklagte wurden freigesprochen. Der Angeklagte Ernstberger erhielt zwei Monate Gefängnis. Willi Hach, der den Juden Theo Dreyfuß in gemeiner und feiger Weise mißhandelt hat, wurde zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, Durch Bremsen auf glatter Straße Pirmasens (DND). Der Kleinwagen einer Schuhfabrik stieß bei Glatteis gegen einen Baum. Zwei Insassen gingen winkend einem Lastwagen entgegen, um zu verhindern, daß dieser ihr Fahrzeug rammt. Beim Bremsen^ drehte sich der Lastwagen so unglücklich, daß die beiden Männer erdrückt wurden und der Kleinwagen ins Tal rollte. Die beiden Verunglückten sind ihren Verletzungen erlegen. Nach Mitteilung der Polizei trifft den Last* wagenfahrer vermutlich. keine Schuld. Zwischen Vorderpteiz und Bede« 8 p e y • r (DND). Die vor kurzem von dar Tochter des Erbauers auf den Namen „Pfaln* gekaufte neue Fähre, die an Stäle einer veralteten das pfälzische und badische Ufer des Rheins bei Speyer verbinden soll, wird erst am 12. Februar in Dienst gestellt. Mit dem Voith* Schneider-Propellerantrieb ist diese Fähre ohne Ruder und Schraube eine Art Amphibienfahrzeug, das erste dieser Art auf dem Rhein. Schon bei der Jungfernfahrt bei Oberwinter Winterlidier Obstbaumschnitt Praktische Anregungen für unsere Obstbauern Bezirksklasse Erwartete Favoritensiege! Tv. Odenheim — Tv. Philippsburg 11:2 Tv. Kronau — Tv. Spöck 9 : 3 TSV. Oestringen — Tv. Forst 2 : 4 Tv. Odenheim 13 125:47 — 23 Tv. Forst 15 _ 76:57 — 23 Tv. Kirrlach 15 — 51:49 — 18 TSV Kronau 14 — 73:40 — 16 Tv. Oberhausen 14 — 90:82 — 13 Tv. Philippsburg 14 — 56:72 — 11 Tv. Spöck 15 — 72:107 — 11 Tv. Neuthard 12 — 47:64 — 10 TSV Bruchsal 14 — 60:90 — 9 TSV Oestringen 13 — 42:106 — 6 Tv. Odenheim —. Tv. Philippsburg 11: 2 In der dritten Minute geht Philippsburg durch den Halbrechten in Führung, doch wenige Minuten später gleicht Kessler durch einen Strafwurf aus. Bis zur Pause ist Odenheim noch dreimal durch Kessler Emil, Kessler Eugen und Dopf erfolgreich. Mit 4 :1 werden die Seiten gewechselt. Kurz nach Wiederanspiel konnte Philippsburg durch einen schönen Alleingang des Linksaußen den Abstand auf 4 : 2 verkürzen, doch dabei blieb es für Philippsburg, während Odenheim nun mächtig aufdrehte. In regelmäßigen Abständen fällt nun Tor auf Tor, wobei der gesamte Sturm am Torsegen beteiligt ist. Erfolgreichster Torschütze des Tages war Kessler mit sechs Toren. Besondere Erwähnung verdienen die hervorragenden Leistungen beider Torhüter. Schiedsrichter Becker hatte bei dem jederzeit fairen Spiel ein leichtes Amt und leitete sehr sicher. Odenheim zeigte eine überragende Leistung, der die aufopfernd spielenden Gäste nicht gewachsen waren. — 2. Mannschaften 4 :2. Tv. Kronau — Tv. Spöck 9:3 Trotz schlechter Platzverhältnisse entwickelte sich ein flottes Spiel, bei dem sich gleich zu Beginn eine leichte Feldüberlegenheit der Möglichst an frostfreien Tagen, sonst aber bei weniger als 5 Grad Kälte können wir jetzt und in den nächsten Wochen unsere Obstbäume verschneiden. Die Arbeit ist, wenn das Auslichten alle zwei bis drei Jahre regelmäßig erfolgt, garnicht so schlimm und erfordert zusammen mit der Winterreinigung und dem noch in diesem Monat fälligen Spritzen je Baum im Durchschnitt eine Stunde Winterarbeit. — Alle Aeste, die sich überkreuzen, sich reiben, aufeinander hängen oder nach innen wachsen, sowie krank« Zweigpartien werden entfernt. Kann man auch bei älteren Bäumen den fälligen Schnitt einmal getrost auf das nächste Jahr verschieben, so sind die im letzten Herbst oder auch jetzt -noch bei frostfreiem Boden gepflanzten Jungbäume vor dem Frühling unbedingt zurückzuschneiden. Dieser erste Schnitt ist maßgebend für die künftige Krone, und von ihm hängen somit TragkFäft und Lebensdauer des Baumes, nicht zuletzt auch seine Schönheit ab. Der UJinferscHnitt (Beispiele an einjährigem Fruchtholz ) 1. Beisptsl: Vier Kurztriebe, cm jedem Ende eine B'ütenKnospe. Hier ujird nicht geschrtü'en. 2. Beispiel: 3 Kurztriebe u. 1 Holztrieb. Kurztriebe stehen lassen. uiird auf 3 geschnitten 3. Beispiel: 2 Kurztriebe u. 2 Holztriebe. Kurztriebe stehen lassen. .4. Beispiel: Kein Kurztrieb. Nur fünf Holztrieb», 1. Holztrieb ganz uieg- schneiden. t, Holztrieb auf 3-4Augen stuften Schnitt auf Aftrmg Der Schnitt eines solchen Jungbaumes gilt allen Zweigen, die später im Wege sein könnten. Eia Mitteltrieb, der die Höhenentwicklung des Baumes weiterführt, mithin die Stammverlängerung fortsetzt und drei bis fünf Seitentriebe genügen. Nach Bedarf läßt man weitere Seitenzweige bei fortschrei tendem Kronenwachstum oder bildet 80 cm über dem ersten Astring einen zweiten von 3—4 Zweigen. Man vermeide die Bildung von Gabelkronen, bei denen Gefahr besteht, eine Baumhälfte durch Sturm zu verlieren. Ein Schema für den Schnitt gibt es nicht. Das beigefügte Bild diene als Anhalt zum Erkennen der wertvollen Fruchttriebe u. der nur zum Kronenaufbau in Frage kommenden Holztriebe. F.N. tand die Fähre lebhaftes Interesse bei Schiffsbauexperten und Kommunalpolitikern, weil sie von stillem Wasser, Strömung und Wind unabhängig ist. Ein ganzer Lastzug hat darauf Platz, im Fahrgastraum können 30 Personen Clausen in Oberwinter wurden bereits weitere Fähren für den Niederrhein bestellt Verkauf von Zuchtschwelnea Mosbach (DND). Am 15. und 16. 2. 1950 fiudet in Mosbach (Viehmarkthalle) eine größere Zuchtschweineabsatzveranstaltung des Bad. Landesschweinezuchtverbandes statt, bei der etwa 90 Eber und 30 Sauen sowie Zucht- und Mastferkel und Läufer zum Verkauf kommen. Mit dieser Veranstaltung ist auch eine Schau verbunden. Zwei Selbstmorde an einem Tag Oftersheim (DND). Weil seine Frau am Tag zuvor an einer schweren Krankheit verstorben war, verübte ein 46 Jahre alter Neubürger Selbstmord, indem er sich mit einem Rasiermesser die Pulsader und die Halsschlagader öffnete. — Am gleichen Tag schied ein 51jähriger Schneidermeister aus Mannheim wegen schwerer Krankheit freiwillig aus dem Leben. ».. und das im Winter ''Schwetzingen (DND). Großes Aufsehen verursachte ein 24jähriger geistesgestörter Mann dadurch, daß er am hellen Tag im Adamskostüm durch eine der Hauptverkehrsstraßen ging. Zur Erklärung seines merkwürdigen Verhaltens gab er an, er sei Gottes Sohn und solle am Abend erschossen werden. Dr. Schumacher in Freiburg Freiburg (DND) Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei, Dr. Schumacher, sprach in der überfüllten Straßenbahnhalle in Freiburg über die Aufgaben der Opposition im Bundestag. Er forderte, daß aus den neuen Tatbeständen politische Folgerungen gezogen würden. Eine Wendung der Verhältnisse in der sowjetischen Besatzungszone sei nur durch einen Eingriff von außen möglich. Die Sozialdemokratie fördere das Streben nach einem geeinten Europa' unter der Voraussetzung, daß dieses nicht auf dem Verhältnis zwischen Siegern und Besiegten basiere. Er behauptete, daß die Regierung ohne Pläne sei und autoritär regiere, was sie nur deshalb könne, weil das Bonner Parlament das zulasse. Er lehnte das Ruhrstatut ab, das ein Mittel zur Enteuropäisierung Europas sei. Zur Saarfrage führt er aus, daß das Saargebiet nicht aus Deutschland durch eine Sonderbehandlung herausgenommen werden dürfe und infolgedessen auch nicht Mitglied des Europarats werden dürfe. Der Redner sprach die Befürchtung aus, daß Deutschland und Europa in die Hand der Schwerindustrie geraten, an deren Willen zur Verständigung man nicht glauben könne. • In der Diskussion sprachen der frühere Reichskanzler Dr. Wirth, der sich für den Rücktritt der Regierung Adenauer einsetzte und der Vorsitzende der Badischen CDU, Dichtei, der betonte, daß es in nationalen Lebensfragen keine Parteien, sondern nur deutsche Menschen gebe und daß es gelte, diese Menschen für die demokratischen Ideen zu gewinnen. Mit brennender Zigarre eingeschlafen Stuttgart (DND). Ein älterer Mann in Cannstatt war in seinem Lehnstuhl mit brennender Zigarre eingeschlafen. Diese steckte die Polsterung und einen Teil des Anzuges in Brand und der entstehende Rauch erstickte den Schlafenden. Zu spät wurden die Anwohner auf das verqualmte Zimmer aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr, die das Opfer dieses bedauerlichen Unglücksfalls in einem Zustand vorfand, nach dem der Tod schon vor Stunden eingetreten sein mußte. VOLKSWAGEN W. & E. Konrad BRUCHSAL Am Friedrichplatz - Tel. 73 1 Paar ROHRSTIEFEL Gr. 41 u. blaugraue Breeches-Hose ZU VERKAUFEN Heidelberger Strafie 1211. Grundstück auf Gemarkung Helmsheim zu tauschen gegen Grundstück auf Gemarkung Weil/Rh. od. Haltingen. Zuschr. unter Nr. 600 an die Bruchsaler Post. Fleischgries (Grieben) Ia Hühner- u. Hundefutter. Vorzügl. u. lohn zur Schweineschnellmast. 40 kg Orig.-Sack DM 19.50, 5 kg DM 3.—. Pferde- Melassefutter 50 kg DM 6.50 ab Lager. Geschw. Kuni, Heidelsheim. Gesucht wird nach Lörrach eine zuverlässige Hausgehilfin in Arzthaushalt. (3 Personen). Guter Lohn und Reisevergütung. Näheres Frau K. Denner, Bruchsal, Huttenstraße cs WIEDER NEU 22öen)afionspreiJe Neue Waren: 2000 Damen-Lederhauaschuhe, warm gefütt., mit Pelz, fast ausverkauft, noch 67 'Paar vorh. Rest pro Paar 6.90 45 Stiefeletten, erstkl. Ausf. m. Krepp od. Ledersohle 23.80 25 Herren-Arbeitsstiefel, Doppelsohle, Qualitätsmarke Rieker, nur . . 16.8# 140 Burschenstiefel, Ia Qual. Gr. 36—39, Doppelsohle . 14.80 250 Halbschuhe, Gr. 31—35 . 7.50 Reichhaltiges Lager in vielen Ausführungen und Größen zu niedrigsten Preisen. 05 Dirndl, warmer Stoff, m. seid. Schürze, sehr ge- schmackv. Ausführung . 16.90 40 Kinder-Teddy-Mäntel m. Mütze, ganz gefütt., sehr schön.12.50 110 Baby-Jäckchen, gestrickt 1.10 400 Damen-Trägerschürzen, schöne Must., sehr stabil 2.90 00 Dam.-Strfimpfe, Kunstsd. 1.50 400 Herren-Hosen, s. gt. Ver- arbeitg., mod. Fischgrät- iwust., unglaublich billig 15.80 30 Sporthemden, gedeckte Farbe, fester Stoff . . 5.90 12 Herde, neue Ausführung, wß. emaill., m. Backrohr 79.— 10 Radioapparate, 3 Röhren, 110/220 V, kurze, mittel und lange Welle . . . 88.— 50 Chrom-VanadiumrWerk- zeuge, Flachzangen, Wasserpumpenzangen . . . 1.50 1000 Tuben Hautcreme^ Vaseline, Nachtcreme u. v. a., Markenware, Tube . . —.10 1000 Lippenstifte, bek. Marke —.10 GEBRAUCHTE WAREN: 150 Trainingsjacken . . . . 2.90 150 Damen-Jacken . . ab 1.80 100 Kinder-Jacken, warm, ig., mit Gürtel u. Kapuze ab 3.80 100 Herren-Wintermäntel ab 9.80 USA-Militärmäntel ab 11.80 150 Mundharmonika, Hohner 1.90 Autoverleih an Selbstfahrer mit neuem FORD-TAUNUS AUTO-WOLL BRUCHSAL Rheinstrafje 13 Telefon 513 Frauen im Schatten Fr«H*D, dl* wegen ihrer Korpulenz verzagten, «midien durdi regelmäßigen Ge- bnudi der dtbenea 8ddnnkheiU-Dregcea >Freuenznuber< bald die modsgbe Figur. Bruchsal ■ Drogerie Singer, Kaiserstraße 51 zw. Kaisersir. u. Markthalle Täglich geöffnet von 8—19 Uhr, auch mittwochs Qbumk dein tit teuekl HjOVl helfen! 9 Behandlung als Privatpatient, o. Krankenschein 9 Krankenhauspflege 3., 2. o. 1. Klasse nach Wahl 9 Erschwinglicher Beitrag und viele sonst. Vorteile Genaue Unterlagen kostenlos! Schreib. Sie noch heute an die Deutsche Kranken - Versidterungs A.-6. An den Planken O 6,3 - Ruf 42665 Das billige Warenhaus, Karlsruhe, Adlerstr. 33 Soeben eingetroffen: Sodenwolle ab 1.90 Damen*u.Winterklei