Erscheint Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnementspreis vierteljährlich 1 Mk. 50 Pf., durch die Post bezogen 1 Mk. 75 Pf. Der Landbote für dr» Amtsbezirk Sinsheim und Umgebung. Einrückungsgebühr die kleingespaltene Zeile oder derenRaum 10 Pf. Reklamen werden mit 30 Pf. die Zeile berechnet. Briese undGelder frei. Jfo 97. Samstag den 19. August 1882. 43. Jahrgang. PoUtilche Umschau. Sinsheim, den 18. August 1882. Die Provinz Schlesten ist in diesem Jahre vorzugsweise für große militärische Uebungen in Aussicht genommen. Auch der Reise des Großen Generalstabes, welche zum ersten Mal unter Leitung des den Feldmarschall Grafen Moltke vertretenen General-Ouartiermeisters der Armee Grafen Waldersee stattfindet, ist die Provinz Schlesien als Ziel ausersehen. Schon in der nächsten Woche werden die dazu kommandirten Offiziere dort eintreffen. Zu denselben gehört auch der Erbprinz von Meiningen, des Kronprinzen Schwiegersohn, welcher seit etlichen Monaten dem Großen Generalstabe attachirt ist. Die Generalstabsreise wird beendigt sein, wenn die Kaisermanöver in Schlesien beginnen. Den Besuch des deutschen Kronprinzen in Monza begleitet die Crispische Riforma mit folgenden Bemerkungen: „Wenn auch nur auf wenige Stunden als Gast in unserem Lande anwesend, empfange der deutsche Kronprinz, der seinen Aufenthalt nahe der italienischen Grenze nicht vorübergehen laffen wollte, ohne unseren König zu begrüßen, den Ausdruck der aufrichtigsten Freundschaft seitens unseres ganzen Volkes. Er repräsentirt in edelster Weise ein großes Geschlecht, ein großes Land; ein Geschlecht und ein Land, mit denen unsere Dynastie und unser Volk durch Bande einer Freundschaft verbunden sind, welche, geboten durch den Verstand, gekittet durch das Blut, eine absolute Nothwen- digkeit bleiben muß durch die Logik der Ereignisse. Möge in der jetzigen Umarmung des Königs und des Kronprinzen für immer auch die Umarmung der beiden Staaten enthalten sein, im Interesse des Friedens und der Freiheit." Die Begegnung des österreichischen Kaisers mit dem König von Italien findet in der zweiten Septemberhälfte in Ancona statt, wohin Ersterer sich nach Besichtigung der Triester Ausstellung und der neuen Forlifikationen von Pola begibt. Aus Alexandrien wird der „Pol. Korr." geschrieben: Die Meldungen aus dem Inneren des Landes lauten trostlos. Ara bi entpuppt sich immer mehr und mehr als ein durch Glaubensfanatismus verhärteter Tyrann, der eine Schreckensherrschaft gegen Alles führt, was anders, als er, zu glauben oder zu denken wagt. Aus allen Stationen längs der Eisenbahn kommen Meldungen von stattgehabten Christenmetzeleien und speciell in Kairo scheinen sich Schreckensszenen abgespielt zu haben, wie zur Zeit des Marius und Sulla im alten Rom. So ließ » w 00 Arabern, die in europäischen Diensten gestanden hatten, zum abschreckenden Beispiel den rechten Arm abhauen, sämmtliche im Gerüche der Treue für den Khedive stehende Mudirs in dre Zitadelle sperren und theils henken, theils lange vor gleichem Schicksale zittern. Das in Alexandrien geraubte Gut wurde in Kairo ver- steigert und zu Spottpreisen verkauft. Nach Allem, was man hört, steht Arabi hauptsächlich am rechten Ufer des Rosettenilarms, namentlich zwischen den Seen Mariut, Makadieh und Edku m starken Stellungen. Dieser Tage wurde von hier aus der Versuch gemacht, ihm Kleinodien aus den Moscheen zuzumitteln; allein die Engländer bekamen Wind von der Sache und nahmen die für ihn bestimmten Kostbarkeiten weg. Die Richtigkeit der Meldungen, daß Arabi dem Khedive nach dem Leben getrachtet habe, ist vielfach angezweifelt worden; allein Ihr Corre- spondent ist in der Lage, dieß auf's Bestimmteste zu bestätigen. Als Tewfik Pascha und Derwisch Pascha zur Zeit des Bombardements den Palast Ramleh bezogen, gab Arabi ihrer 300 Mann starken Schutzwache den Auftrag, den Palast anzuzünden und Niemand aus demselben herauszulassen. Der kluge Derwisch aber schöpfte Verdacht. Er vertheilte alle noch vorräthigen Orden, alles im Palast aufzutreibende Geld und Juwelen der Haremsdamen an die Soldateska, und wußte sie so umzustimmen, daß sie dem Khedive treu blieben und kurz darauf nach Beendigung des Bombardements seine Eskorte nach Alexandrien bildeten. Deutsches Reich. Karlsruhe, 16. Aug. Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog ist heute Nachmittag 2 Uhr 30 Minuten in Begleitung des Premierlieutenant Rau aus Bad Kreuth dahier eingetroffen. Berlin, 14. Aug. Auf der ganzen Linie der ultramontanen Presse begegnete man, so wird der „Köln. Zt." von hier geschrieben, jetzt der Angabe, daß der Reichskanzler mit den Erfolgen des Herrn v. Schlözer bei der Verhandlung mit der römischen Kurie unzufrieden sei und dies den Gesandten auch habe fühlen lassen. Demgegenüber kann versichert werden, daß man sich im Gegentheil mit der Haltung des Hrn. von Schlözer gegenüber der Kurie durchaus einverstanden erklärt und der Gesandte bei seiner Abwesenheit in Varzin von dem Reichskanzler mit großer Zuvorkommenheit empfangen worden ist. Wenn es wahr ist, und leider scheint dies der Fall, daß die preußische Regierung von der Kurie nicht das kleinste Zugeständniß erhalten hat, so trifft dafür ganz sicher den preußischen Gesandten nicht die geringste Schuld. Er hat das Möglichste zur Beilegung des Konflikts versucht, scheiterte aber bisher an der Unnachgiebigkeit der Kurie. Man giebt sich hier der Hoffnung hin, daß weitere Verhandlungen günstigere Ergebnisse erzielen möchten; dies beweist wenigstens, daß man die Unterhandlungen fortsetzen will. Der Glaube an einen Erfolg derselben ist indessen sehr getheilt. Ausland. Paris, 17. Aug. Ruhestörungen haben gestern in Monceau-le-mines stattgesunden: Das Kirchenthor wurde durch Dynamit gesprengt, das Pfarrhaus bedroht. Maßregeln zur Aufrechthaltung der Ordnung wurden ergriffen. Paris, 17. Aug. General Ducrot ist gestorben. London, 16. Aug. Aus Alexandrien wird von heute 11 Uhr Morgens gemeldet: Eine Abtheilung berittener englischer Infanterie hatte ein Gefecht mit 500 Beduinen bei Mandara. Der Feind, welcher zurückgeschlagen wurde, verlor 5 Todte und 1 Gefangenen. General Wol- seley erließ eine Proclamation, in welcher er sagte, daß England die Autorität des Khedive Herstellen wolle. Den loyalen Unterthanen wird Schutz versprochen und alle Häuptlinge, welche der Rebellion feindlich sind, werden aufgefordert, ihn, den General, zu besuchen. London, 17. Aug. Einer Meldung des „Reuter'schen Bureaus" zufolge würden die Engländer nicht von Ramleh, sondern von Abukir aus den Vormarsch antreten. Die Truppen werden sich am Samstag in Alexandrien einschiffen und am Sonntag die Forts von Abukir angreifen. London, 17. Aug. Nach Nachrichten aus Alexandrien wurde heute ein Beduinen-Scheik im englischen Lager erwartet, um bezüglich des Ueber- trittes von 2000 Beduinen bei Mex zu unterhandeln. Konstyntinopel, 16. Aug. Der Sultan hat sich immer noch nicht entschlossen, die Militärkonvention mit England zu unterzeichnen. Die Jnfanteriebataillone in Skutari, welche bereits Befehl erhalten, sich nach Egypten einzuschiffen, haben Kontreordre erhalten. Wie verlautet sollen Beduinenschwärme Port-Hussein besetzt haben, um die Landung indischer Truppen zu verhindern. Alexandria, 15. Aug. Unverbürgten Gerüchten zufolge hat Arabi am vorigen Sonntag von der Ulema-Versammlung 2 Fetwas ausgewirkt, welche den Sultan für abgesetzt erklären und den Scherif von Mekka zum Nachfolger des Sultans ernennen. Moskau, 16. Aug. Die Krönungsvorbereitungen nehmen guten Fortgang. Da alle Kräfte aufgeboten werden, so wird am festgesetzten Tag der Arbeitsvollendung, zum 15. Sept. der Kreml vollständig zur Krönung hergerichtet sein. Sicherheitsvorkehrungen sind nach jeder Richtung getroffen. Leider unterbleibt der pompöse Einzug durch die Twerskaja (Straße) an dem wunderthätigen Bilde der Twerskaja Mutter Gottes vorbei über den Rothen Platz durch die Spaßkaja Worota (Erlösungsporte) in den Kreml. Man will die Entfaltung eines solchen Zuges nicht genehmigen. Im Kremlhvfe werden Tribünen für die Zuschauer erbaut, jedoch nur einen Stock hoch, so daß kaum mehr als 1500 Personen Zutritt erlangen werden. Die Festlichkeiten werden auf das Nothwendigste beschränkt. Als Tag der Krönung ist bis jetzt der 19. September a. St., 1. Oktober n. St. (ein Sonntag) in Aussicht genommen. (Preffe.) Verschiedenes. — Sinsheim, 18. Aug. Das Ergebniß der gestern hier stattgehabten Gemeinderathswahl ist folgendes: Auf 6 Jahre wurden gewählt die Herren Carl Götz, Philipp Schweinfurth, Johann Woll, Philipp Himmelstein; auf 3 Jahre Herr Philipp Hoff- mann. * Helmstadt. 17. Aug. Herr Bürgermeister Braun wurde bei der heute stattgehabten Wahl mit 117 Stimmen zum Bürgermeister wieder gewählt. Der Gegenkandidat Feilenhauer und Gemeinderath Reichard erhielt 94 Stimmen. — Aus Baden, 14. Aug. Am nächsten Sonntag den 20. August und den darauf folgenden Tagen begeht die hart an der Schweizer Grenze bei Basel gelegene Stadt Lörrach das 200jährige Jubiläum der Erhebung des ehemaligen Marktfleckens zur „Stadt." Damit verbunden wird die Feier des ebenfalls 200jährigen Jubiläums der Schützengesellschaft. Die Marktfreiheit erhielt der Ort von Kaiser Ruprecht verliehen im Jahr 1403, die Erhebung zur Stadt erfolgte am 18. Nov. 1682 L unter Markgraf Friedrich Magnus, worauf jedoch, wie die Kronik berichtet, „die unglücklichen Kriegszeiten den Fortgang aller heilsamen Anschläge hinderten", bis endlich unter der Regierung Karl Friedrichs die Schwierigkeiten beseitigt und der vom 3. Juni 1756 datirte Frecheitsbrief am 24. August desselben Jahres in feierlichster Weise öffentlich bekannt gemacht wurde. Die Schützengesellschast als Nachfolgerin der vor 200 Jahren errichteten Bürger- kompagnie hat die Initiative zur jetzigen Feier ergriffen. Der Haupttag derselben ist der nächste Sonntag, an welchem Vormittags Festgottesdienst, Mittags ein historischer Festzug (u. a. Hackenschützen aus dem 16. Jahrhundert, Scharfschützen von 1796 mit den Fahnen von 1770 u. s. w.) stattfinden wird, worauf Nachmittags das Preisschießen der Schützengesellschaft beginnen wird. Dieses währt die nächstfolgenden 3 Tage, dazwischen findet Montags ein künstlerisch arrangirter Umzug der Schuljugend statt, Festessen u. s. w. Mittwoch Abend werden die Festlichkeiten mit einem Ball schließen. (S. M.) — Welzheim, 15. Aug. Der im Geschäfte des Kaufmanus Weller mit dem Benzinkolben Verunglückte ist der Sohn des Hauses, die in den Flammen Umgekommenen sind die beiden jüngeren Töchter, während die beiden älteren neben einer 70jährigen Waschfrau lebensgefährlich verwundet wurden. Dem Schwiegervater des Kaufmanns Weller, Herrn Oberamtmann Eisenbach aus Brackenheim wurde das Haar, der Bart und der Rock verbrannt. Die Theilnahme mit der schwer heimgesuchten Familie ist allgemein. — Kassel, 15. Aug. In Folge eines Wolkenbruches, welcher bei Altmorschen niederging, wurde die Bahn theilweise zerstört und unfahrbar gemacht. /ratthftirtrr Veldcours vom 17. Aug. 1882. Dukaten.9. 55—60 20 Franken-Stücke ... 16. 25—29 Engl. Sovereign-. . . . 20. 35—40 Russische Imperials ... 16. 71—76 Dollar in Gold .... 4. 16—30 Amtliches verkäudigungsblatt für den Amts- und Amtsgerichtsbyirk Sinsheim. ) Großh. Bezirksamt Sinsheim. Die Herbstübungen der 28. Division betr. Nr. 9297. Den Gemeindebehörden derjenigen Amtsgemeinden, deren Gemarkungen von den diesjährigen Herbstübungen berührt werden, bringen wir unten abgedruckten Erlaß Gr. Herrn Landeskommissärs (sammt Anlage) behufs pünktlicher Darnachachtung zur Kenntniß. Sinsheim, den 16. August 1882. «. Jung. Der Kroßsi. Mad. Landes-ßommMr für die Kreise Mannheim, Keidelöerg, Mosöach. Mannheim, den 11. August 1882. Nr. 2341. Die Herbstübungen der 28. Division betr. An das Gr. Bezirksamt Sinsheim: Gr. Bezirksamt theile ich in der Anlage eine nähere Bezeichnung der Gegenden mit, welche in meinem Dienstbezirke von den diesjährigen Herbstübungen der 28. Division berührt werden. Die betreffenden Gemeinden sind hievon zu verständigen und zu veranlassen, daß dir Feldgewächse, welche bis zum Eintritt der Uebungen abgeerntet werden können, im allseitigen Jutereffe rechtzeitig eingebracht werden. Die Gemeindebehörden sind insbesondere anzuweisen, gemäß § 11 des Gesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden vom 13. Februar 1875 (Reichsgesetzblatt 1875 S. 56) die vorzugsweise zu schonenden Ländereien durch Stangen mit aufgestecktem Strohwisch kenntlich zu machen, in welchem Falle die Truppen das Betreten dieser Felder möglichst vermeiden werden. Diese Warnungszeichen fallen besonders bei jenen Pflanzungen nöthig, welche wie Versuchsfelder und dergl. nur schwer von dem Laien als solche erkannt werden können. Bezüglich der Abschätzung der durch die Truppen veranlaßten Flurschäden sind die Ortsvorstände der betreffenden Gemeinden zu veranlassen, die Beschädigten zur rechtzeitigen Anmeldung ihrer Enlschädigungsforderungen aufzufordern und diese nach dem vorgeschriebenen Formular E (Reichs-Ges.- Blt. 1878 S. 241), mit welchem die Gemeinden sich rechtzeitig zu versehen haben, zusammenzustellen. Diese Zusammenstellungen sind möglichst gewannweise zu machen, da hierdurch das Geschäft der Abschätzungscommission wesentlich erleichtert wird und unnöthige Gänge vermieden werden. Die Orlsvorstände haben nach Anmeldung des Schadens darüber zu entscheiden, ob und in wieweit eine Aberntung der beschädigten Felder vor dem Eintreffen der Abschätzungs-Commission zur Verhütung größeren Schadens angezeigt erscheinen. Diese Aberntung ist insbesondere überall da anzuordnen, wo die betreffenden Früchte bei längerem Belassen auf dem Felde dem Verderben ausgeletzt sind. Wird die Aberntung vor Besichtigung der Abschätzungs- Commission angeordnet, so ist von dem Ortsvorstande in Gemeinschaft mit zwei unparteiischen Ortseinwohnern (ist der Ortsvorstand selbst der Beschädigte, so ist die Nothwendigkeit der vorzeitigen Aberntung und der Schaden durch zwei unparteiische Zeugen konstatiren zu lassen) der Stand der beschädigten und abzuerntenden Felder, das Quantum und die Qualität der übrig gebliebenen Früchte und deren etwaige Verwendbarkeit (z. B. als Biehfutter) und der hiernach sich berechnete Schaden feststellen zu lassen, und ist dieses Befunds-Protokoll s. Z. der Abschätzungs-Commission vorzulegen. Beschädigungen, welche nicht durch die Truppen, sondern auf andere Weise, insbesondere auch dadurch entstanden sind, daß die Betheiligten das rechtzeitige Abernten unterlassen haben, begründen keinen Anspruch auf Vergütung. Da erfahrungsgemäß durch die bei den Manövern sich zahlreich einfindenden Zuschauer nicht unbeträchtliche Beschädigungen veranlaßt werden, so habe ich Anordnung getroffen, daß die Gendarmerie zur Verhinderung solcher Schäden herangezogen werde und sind die Ortsvorstände zu beauftragen, die Feldhüter der Gemarkung anzuweisen, sich während der betreffenden Truppenübung in dem betreffenden Theile der Feldmark aufzuhalten und das Publikum von dem Betreten der Felder abzuhalten. Die Feldhüter haben selbstverständlich ihr Dienstabzeichen dabei zu tragen. (gez.) Frech. Die diesjährige Herbstübungen der 28. Division finden in folgenden Gegenden statt: a. Die Brigade-Uebungen der 55. Infanterie-Brigade vom 22. bis incl. 26. August nördlich von Schatthausen und zwar speziell die Grenze: Chaussee, Schatthausen—Mauer bis zur Redoute; Süd-West Rand des Wäldchens, worin die alte Schanze liegt; von der äußersten Westspitze des Wäldchens bis zum Angelbach in gerader westlicher Linie, im Westen grenzt bis zum Schloß Schatthausen die Straße Reilsheim—Schatthausen, b. Die Detachements-Uebungen der 55. Infanterie-Brigade am 28., 29. und 30. August in der Gegend von Wiesloch, Nußloch, Maisbach, Ochsenbach, Bammenthal, Mauer, Meckesheim, Oberhof, Unterhof, Dielheim; am 1. und 2. September bei Zuzenhausen, Eschelbronn, Daisbach und Sinsheim, o. Die Feldmanöver der Division am 4. bis incl. 11. September zwischen Sinsheim und Bretten und zwar am 4. September von Weiler auf Landshausen und Bahnbrücken, am 7. September von Kraichbach aus auf Tiefenbach und die Elsenz-Linie, am 8. September zwischen Elsenz und Hilsbach, am 9. September zwischen Hilsbach und Sinsheim, am 11. September zwischen nördlich von Sinsheim und Weiler. Die Manöver dieser beiden letzten Tage sind gegen einen markirten Feind. Bekanntmachung. Die Herbstübungen der 28. Division betr. Nr. 9296. Den Gemeinden des Amtsbezirks bringen wir die Durchschnittsstärke der einzelnen Truppentheile zur Kenntniß: Truppenabtheilungen. r-» S S ar» o § ä «iD- e Z « s |1 ä e « rr 'S Ä 1 cp gi ll Unteroffiziere. | £ g © U Divisionsstab l 1 i 1 _ 1 1 9 8 Jnfanterie-Brigadestab l — — l — 2 — 4 7 Kavallerie-Brigadestab i — — 1 — 1 — 7 13 Feldartillerie-Brigadestab i — — 1 — 1 1 4 5 Jnfanterie-Regimentsstab — 3 — l ■— 2 9 40 7 Bataillonsstab der Infanterie — 1 — 2 1 1 — 8 4 Effl Infanterie-Bataillon — 1 4 12 1 10 32 420 7 Eine Infanterie-Compagnie — — 1 3 — 2 9 104 1 Kavallerie-Regimentsstab — 3 — 2 1 2 3 16 30 Eskadron eines Kavall.-Reg. — — 1 3 — 2 10 100 125 Regimentsstab der Feld-Art. — 2 — 1 — 2 2 10 13 Stab der Pionier-Inspektion — 1 — 1 — — 2 4 4 Eine Pionier-Compagnie — — 1 3 — 2 15 101 1 Ein Train-Detachement — — — — — — 1 3 6 Eine Feldbatterie — — 1 3 — — — 80 40 Abtheilungsstab der Feld- Artillerie — 1 — 1 1 — 4 8 8 Sinsheim, den 16. August 1882. Großh. Bezirksamt. «. Jung. (1182s tf v t Ij c i L Nr. 15,232. In der Strafsache gegen den Heinrich Lörz und Heinrich Hau! von Hilsbach wegen Beamtendeleidigung hat dasGroß- herzogliche Schöffengericht zu Sinsheim in der Sitzung vom 14. August 1882, an welcher Theil genommen haben: 1. Großh. Amtsrichter Schindler als Vorsitzender, 2. Christian Pfeifer von Kirchardt, 3. Georg Reinbold von Hoffenheim als Schöffen, Rechtspraktikant, Dr. Helm als Beamter der Staatsanwaltschaft, Aktuar Freimüller als Gerichtsschreiber, für Recht erkannt. Die Angeklagten Heinrich Lörz und Heinrich Hauk von Hilsbach seien der öffentlichen Beleidigung des Gendarmen Liebo- ner schuldig und deßhalb jeder derselben zu einer Geldstrafe von zwanzig Mark und beide in die Kosten sammt- verbindlich haftbar für die Auslagen zu verurtheilen. Zugleich wird dem Beleidigten die Befugniß zugesprochen, die Ver- urtheilung binnen einem Monate nach eingetretener Rechtskraft deS Urtheils auf Kosten der Schuldigen im Amtsverkündigungsblatt für den x. Bezirk Sinsheim öffentlich bekannt zu machen. Von der Anklage wegen Beleidigung des Gendarmeriewachtmeisters Becker werden die Angeklagten freigesprochen. V. R. W. Der Gr. Amtsrichter: gez. Schindler. Nr. 16499. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des UrtheilS wird bescheinigt. Sinsheim, den 14. August 1882. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: A. Käffner. [1185] . Ankündigung. In Folge richterlicher Verfügung werden dem Heinrich Lichtner von Hoffenheim die nachstehend verzeichnten Liegenschaften der Gemarkung Hoffenheim am Montag den 4. September 1882 Nachmittags '/,3 Uhr im Rathhause allda öffentlich versteigert, wobei der Zuschlag erfolgt, wenn der Schätzungspreis auch nicht erreicht wird. 1. 29,64 Ruthen Wiese auf der kleinen Mink 149 M. 2. 65,90 Ruthen Acker im Eschelbacherberg 100 „ 3. 95,30 Ruthen Acker im Wurzgarten 180 „ Sinsheim, den 15. August 1882. Der Vollstreckungsbeamte. «ck. [1175| I. Steigerungs- Ankündigung. In Folge richterlicher Verfügung werden dem Marx Kaufmann I., Handelsmann von Neidenstein, die nachbeschriebenen Liegenschaften am Dienstag den 29. August 1882 Nachmittags 3 Uhr im Rathhaus zu Neidenstein öffentlich versteigert, wobei der endgültige Zuschlag erfolgt, wenn der Schä- tzungspceis oder mehr geboten wird, nämlich: Die Hälfte einer zweistöckigen Behausung mit Keller, Stallung und Hofraithe am Brunnenberg, neben Leopold Bamberger und Jacob Jacob I., vorn die Straße, Anschlag 4OO M. Vierhundert Mark. Neckarbischofsheim, 1. Äug. 1882. Gr. Notar. Gärtner. [1181] Anzeige Ich habe mich zur Ausübung der Rechtsanwaltschaft hier niedergelaffen und wohne im Hause des Herrn Landgerichtsrath K a p f e r e r, Schloß- gafle 42. Mosbach im Juli 1882. B. Barth, Rechtsanwalt. kiappena«. 11160] Ein Klavier, noch gut erhalten, hat um billigen Preis zu verkaufen v. LangSdorff, Pfarrer. Den Oehmdgraserwachs von den Wiesen unseres Verwaltungsbezirks werden wir gegen Zahlung des Steigschillings auf Martini l. I. wie folgt loosweise öffentlich versteigern: Von 31 du 01 a 12 qm auf Sinsheimer Gemarkung Dirustag de« 22. August l. As. Von 14 da 65 a 94 qm auf Steinsfurcher Gemarkung Mittwoch dem 23. August l. Ir. Zusammenkunft ist jeweils Morgens 8 Uhr. Am ersten Tage beim sog. untern Thor in Sinsheim, am zweiten Tage am Münchshof in Steinsfurth. Sinsheim, 15. August 1882. Evang. Stiftschaffnei. Schmidt. [1283] Liegenfchasts- Bersteigerung. Auf Antrag der Betheilig- ] ten bezw. deren Vertreter werden die nachbeschriebenen Liegenschaften des Eberhard Wolf, Schuhmacher, und deffen Kinder von hier mit obervormundschaftlicher Genehmigung vom 5. d. Mts. Nr. 16181 Dienstag den 29. August d. Z. Mittags 12 Uhr auf hiesigem Rathhause öffentlich zu Eigenthum versteigert, wobei der Zuschlag erfolgt, wenn der Schätzungspreis oder darüber geboten wird. Beschreibung der Liegenschaften. Gemarkung Helmstadt. 1 . Nr. 862. 8 Ar 45 Mir. Acker beim Suhl, neben Joh. Karl Ullrich und Barbara Winterbauer 170 M. 2 . Nr. 1615. 1 Ar 89 Mir. Krautgarten, Keitländer, neben Gg. Ad. Senges Wtb. und Christof Olbert 60 „ 3. Nr. 1724. 7 Ar 67 Mir. Acker vord. Reitersberg, neben Heinr. Reichard u. And. Hornung Wtb. 240 „ 4. Nr. 2921. 51,1 Ruth. Acker Zehnmorgen, neben Eberhard Wolf, Schuhm., und Heinrich Reichard 110 „ 5. Nr. 54. 3 Ar 8 Mtr. Acker Weilerhöferfeld, neben Philipp Zimmermann und Karl Phil. Scholl 50 „ 6 . Ein zweistöckiges Wohnhaus mit Stall und Keller, angebauterScheuer,Schwein- ställe nebst Hofraithe, im untern Dorf, neben Straße und Johann Adam Grabenstein, hinten Andreas Schneider 2400 „ 7. Nr. 1345. 5 Ar 5 Mtr. Acker obere Platte, neben Christof Edinger und Georg Körble 150 „ 8 . Nr. 1683. 10 Ar 8 Mtr. Acker Ameisenberg, neben Graben und Rain 140 „ 9. Nr. 1769 b. 10 Ar 46 Mtr. Acker Stieräcker, neben Karl Wolf und Daniel Wittlingen 240 „ Gemarkung Neckarbischofsheim. 10 . Nr. 1577. 10 Ar 15 Mtr. Acker vord. Pappenthal, neben Phil. Metzger und Weg 130 M. 11 . Nr. 5164. 6 Ar 91 Mtr. Acker Weikel, neben Weg u. Eberhard Wolf, Schreiner 100 „ 12 . 13 Ar Acker im Loch, neben Phll. Ruppert und Joh. Störzer 225 „ 4015 M. Viertausend fünfzehn Mark. Helmstadt, den 12. Aug. 1882. Das Bürgermeisteramt. «raun. [1176] Tix Nliederverkiillfer! mm pr. Iitr. 80 Pfg., halb Schwetzinger halb Hellbronner, ausgezeichnet und haltbar, bei [1137] G. Erpf, Conditor. Uhren und Gold-Waaren. Dauerhafte brauchbare Waare und sehr guter Qualitäten empfiehlt zu bedeutend ermäßigten [Preisen mit ausgedehnter Garantie. Aug. Schilling, Mrmacker, in Sinsheim gegenüber demRathhauS. Waschächte Spitzenkrausen. Vorstecker, Corsettrn re. in allen ISorten zu den billigsten Preisen em- 'pfiehlt Marie Freudenberger, Modistin. Landmrthschaftticher Bezirks-Verein Sinsheim. Am Sonntag den 27. August d. I. Nachmittags 3 Uhr findet im Löwenwirthshause zu Sinsheim eine Versammlung unseres Vereins statt. Tages-rvrdnung: 1. Rechnungsablage. 2. Wahl der Directionsmitglieder. Wir laden unsere Mitglieder und andere Freunde der Landwirthschaft hiezu ein. Sinsheim, den 16. Aug. 1882. Der zweite Vorstand: Strrzenbach. [1179] Tafellöffel und Gabeln, Deffert- und Kaffeelöffel, Salz-, Pfeffer-, Senf-, Essig- und Oel-Gestelle, Flaschenteller, Brodkörbe, Leuchter, Serviettenringe, Butterdosen, Eierprüfer, Biergläser, Schreibzeuge, Confekt- und Zuckerschaalen rc. rc. empfiehlt Eduard Schick, Ahrmacher. Sinsheim. (Vertreter der Wiirttemb. Metallwaarenfabrik in Geislingen.) 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Iarlchne auf börsengängige Werthpapiere werden zu 5—7°/» per anmim gewahrt. _ Die Verzinsung für B a a r e i n l a g e n beträgt derzeit: bei Rückzahlbarkeit ohne vorherige Kündigung. 2'/, Procent , nach 2 tägiger „ . 3 „ / nach 14 „ „ . 3V, „ > nach 6 wöchentlicher „ . 4 „ t nach 3 monatlicher „ . 4'/, „ und beginnt mit dem aus den Erhalt folgenden Werktage. Zins per Jahr, f rei von allen Spesen, Die Wechselstube der Bank ist angewiesen, über AuSloosnng von Effekten sowie über Anlagen in börsengängigen Papieren eingehenden Bescheid zu ertheilen. Aus frankirte diesbezügliche Anfragen gibt das JnsormationS-Vureau der Bank entsprechende schriftliche Auskunft ohne weitere Spefen-Berechnung. Berlin, November 1881. Die Direction der Vereinsbank. LakdumthsWlichtt pfjirks - Verein Pforzheim. Berloosung von Nutz- und Zuchtvieh, landwirthschaftl. Gerüchen, Maschinen und Werkzeugen am 18 . September 1882 . JOTat# ö» haben in der Buchdruckerei von ©. Becker in Sinsheim. 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Ein Bernerwä- ^gelchen, 1 Pferdegeschirr, 1 Kommode mit Pult, 1 Spezereischrank, alles gut erhalten, 2 schöne Kanapee und 2 neue Fässer billig zu verkaufen bei Jacob D. Reis [1180] in Wollenberg. Kirchardt. Portlmd-Cement Lau-?Modell-GypS hat stets in frischer Waare von direktem Bezug auf Lager und verkauft billigst Aug. Dehoff. Beton-Arbeiten werden übernommen und bestens ausgeführt. Kemü86- & Suppen- Eiernudeln, Maeearoni in bester Qualität billigst bei [614]_Wilh. Scheeder. MF"» Hierzu „Unterhaltungsblatt" Nr. 33 nebst einer Beilage. Redaktion, Druck und Verlag von G. Becker in Sinsheim.