Erscheint Dienstag, Donnerstag rund Samstag. Abonnementspreis vierteljährlich 1 Mk. 50 Ps., durch die Post bezogen 1 Mk. 75 Ps. Der Landbote für den Amtsbezirk Sinsheim nnd Umgebung. Einrückungsgebühr die kleingespaltene Zeile oder derenRaum 10 Pf. Reklamen werden mit 20 Pf. die Zeile berechnet. Briefe undGelder frei. M 146. Dienstag den 12. Dezember 1882. 43. Jahrgang. * Vilittr aus der Lr;iehungsgeschichte. XIV. Unverzüglich setzte sich Joseph von Calesenz mit dem Pfarrer von St. Dorothea, jenseits der Tiber, Anton Brendani, ins Einvernehmen und fand zunächst in dessen verwahrlostem Kirchspiele willige Beihilfe und Unterstützung. Im Herbste des Jahres 1597 war er schon im Stande, Schulen im Hause des Pfarrers zu eröffnen. Er selbst, der Pfarrer und 2 andere Weltgeistliche waren die ersten Lehrer; Religion, die Elementargegenstände und die Anfangsgründe der lateinischen Sprache machten die Objekte des Unterrichts aus. Fromme Schulen nannte er sie, bezeichnend für das Ziel, welches er sich gesteckt, und für den Geist, der Lehrer und Schüler durchdringen sollte. Schon die erste Woche führte ihm mehr als 100 Schüler zu, die neben dem Unterricht auch Bücher, Kleidung und soweit es die Mittel erlaubten, auch Nahrung erhielten. Gesegnet war der Anfang seines Wirkens, obgleich es bald an Feinden und Widersachern nicht fehlte, welche die Einrichtung dieser Schulen angriffen und deren Bestehen zu vereiteln suchten. In der Hoffnung aber, daß derjenige, welcher den Anfang gesegnet, auch das Vollenden hinzufügen werde, achtete Joseph die Pfeile des Spottes nicht und setzte dem Hochmut nur Demut entgegen. Die Beweggründe seines Handelns und der ihm innewohnende Geist zeigte er zur Beschämung seiner Feinde insbesondere, als im Dezember 1598 Rom von einer großen Ueber- schwemmung heimgesucht wurde, denn wo irgend Hilfe nötig war, wo ein Menschenleben in Gefahr war, da war auch Joseph von Calesenz, sowie seine Schüler, die seinem Beispiele mutig folgten und sich wirklich als ächte Zöglinge der frommen Schulen bewiesen. Was Geisteshochmut und Ruhmsucht selbstgefällig bauen, das stürzt bald in sich selbst zusammen; was aber Demut und Liebe zur Menschheit unternehmen, das wächst auch aus schwachen Keimen mächtig empor und reift zu vielfältiger Frucht. Im Jahr 1597 waren die frommen Schulen eröffnet und schon 1599 sah sich Calesenz genöthigt, ein geräumiges Haus zu mieten, um die Menge zustcömender Schüler aufzunehmen. Er selbst bezog dieses Haus mit den übrigen Lehrern, entsagte jetzt jeder andern Anstellung und widmete sich ganz dem Berufe eines Erziehers und Lehrers der Armen. Mit den übrigen Lehrern lebte er gemeinschaftlich und regelte in Uebereinstimmung mit ihnen ihre Lebensordnung, jedoch ohne alle klösterliche Regel oder Zwang. Auch die Grundzüge für die gesammte Bildung der Jugend wurden festgesetzt; nicht blos unterrichtet, sondern auch erzogen sollten die ihm anvertrauten Kinder werden, ein wahres und achtes Vorbild für den kommenden Pestalozzi. Auf dem festen Grunde achter Religiosität und Sittlichkeit sollte der Bau einer geistigen Veredelung aufgeführt werden und sich über die Schule hinaus der Einfluß der Erziehung und des Unterrichts erstrecken. Waren die Schulstunden zu Ende, dann begleitete er und seine übrigen Lehrer die Kleinen, wie gute Hirten ttach Hause, um alle Gelegenheiten zum Leichtsinn und alle Gefahren der Ünsittlichkeit von ihnen fern zu halten, was in einer Stadt, wie Rom, und zu einer Zeit, wie die damalige war, von größter Wichtigkeit war. Bald verbreitete sich der Ruhm dieser Schulen in Italien und darüber hmaus. König Philipp HI. suchte ihn für Sparen zu gewinnen; aber er blieb Vater und Lehrer der Kleinen, die ihm Gott zugeführt, allen Lehrern ein Beispiel, wie der wahre Beruf in mühsamer Pflichterfüllung seine Beseligung findet und die Beschwerden seines Amtes nicht um Würden und Wohlstand vertauscht. Solcher Aufopferung gegenüber mußte das Betragen der Lehrer Roms, welche den frommen Schulen eine Schmälerung ihres Erwerbes fürchteten und 2 Mal die Waffen der Verleumdung und Verkleinerung gegen sie und deren Gründer kehrten, als höchst unwürdig erscheinen. Das Institut nämlich wurde 2 Mal einer strengen Untersuchung unterworfen; allein Joseph gieng jedes Mal siegreich hervor, und der Ruf, der frommen Schulen verbreitete sich immer weiter und weiter. Unter andern Wahrheiten prägte er seinen Lehrern besonders folgende ein: „Das Bewußtsein, Gutes gethan zu haben, ist mehr wert, als alle Schätze der Welt. Wie der Lehrer, so die Schüler. Bedenket, prüfet und würdiget euern Beruf; in euern Händen liegt das zeitliche und ewige Wohl der Jugend, welche euerer Leitung anvertraut wurde. Euch dankt oder flucht sie einst, hier oder jenseits des Grabes. Wehe dem, der Aer- gernis giebt, Fluch dem Verführer, ewige Strafe dem, der jugendliches Vertrauen mißbraucht. Bestrebet euch mit allem Fleiße, um euch nicht nur in den Wissenschaften, sondern auch in dem Geiste uno im Herzen weiter zu ditven. Wer Gott dienen will, muß Herr über seine Leidenschaften sein. Verweichlichung ist des Lehrers unwürdig; wer zu sehr für Speisen und Getränke Sorge trägt, vernachlässigt seinen wahren Beruf." — Auf solche Weise suchte Calesenz seine Collegen für ihren Beruf zu entflammen und zu stärken, und es blüten die frommen Schulen, so lange ihnen der Geist ihres Stifters inne wohnte; verlassen von diesem Geiste glichen sie einem Körper ohne Seele. Auch die schwerste aller Prüfungen, das Werk seines Lebens am Ende desselben vernichtet zu sehen, sollte über ihn kommen, damit er sie trage in Geduld und allen Lehrern durch sein Beispiel zeige, wie der Undank der Welt zu ertragen sei. Als 86jähriger Greis wurde er noch vor das Jnquisitionsgericht gestellt und als Verächter dieses Tribunals angeklagt. Der Angeklagte wurde zwar freigesprochen, allein solche Unbilde und solche Kränkung brach hm das Herz und er starb bald darauf in dem denkwürdigen Jahr 1648, beweint von seinen rechtschaffenen Schülern und allen Guten, die ihn kannten. Die Kirche machte zwar das ihm von andern zugesügte Unrecht später wieder gut, indem sie ihn unter die Zahl der Heiligen versetzte ; wir aber wollen auch ihm, wie seinem Vorgänger und Gesinnungsgenossen, der eben so wenig von Verfolgung und Anfeindung verschont blieb, einen Ehrenplatz unter den Schulmännern und Pädagogen einräumen und mit ihm seinen Verläumdern und Lästerern gegenüber ausrufen: „Verzeihet ihnen, denn sie wußten nicht, was sie thaten." Politische A «schon Sinsheim, den 11. Dezember 1882. Fürst Bismarck beabsichtigt, wie es heißt, im Reichstag sich an der ersten Berathung des Reichshaushalts zu betheiligen. Ohne Zweifel wird er wieder lebhaft für seinen Lieblingsgedanken eintreten, für zweijährige Budgets. Auch die „Provinzial-Korrespondenz" sucht nachzuweisen, daß es nicht der Verfassung widerspräche, wenn der Reichstag schon jetzt auch über den Voranschlag für das Jahr 1884/85 beschließe. Auch hätte die Sache keine Schwierigkeiten, da bedeutende Veränderungen in Einnahmen und Ausgaben erst in längern Zeiträumen eintreten. Wenn man befürchte, durch unvorhergesehene Ereignisse könnten soviel Nachtragsgesetze nöthig werden, daß der Zeitgewinn verloren gehe, so solle man es doch auf die Erfahrung ankommen lassen. Der Versuch, unsere überbürdeten Parlamente- zu erleichtern, lohne sich jedenfalls der Mühe. Diese Vorstellungen der Provinzial-Korrespon- denz werden wohl wenig Erfolg haben. Die drei liberalen Fraktionen sind gegen das zweijährige Budget und, soviel man bis jetzt weiß, das Centrum und die Polen. Die Bewegung zur Wiedereinführung der Todesstrafe in den Schweizer Cantonen macht große Fortschritte.. Die Häufigkeit der Morde gab in letzter Zeit der Agitation ein höchst brauchbares Material in die Hand. Besonders war es ein grauenerregender Mord in Glattfelden, wo eine Pfarrersfrau in Gegenwart ihrer beiden unmündigen Kinder von ihrer Dienstmagd nach halbstündigem gräßlichen Ringen erwürgt wurde, welcher das Volks- gemüth mit Entsetzen erfüllte und Denen, die in dem heraufbeschworenen Gespenste des Henkers mit dem Richtbeile, in der ehernen Vergeltung, die in dem Satze gipfelt: „Blut wider Blut", die einzige Rettung erblicken, williges Gehör verschaffte. So sind denn auch die aus dem Canton Luzern kommenden Nachrichten kaum überraschend. Am 13. November hatte die Bevölkerung des Cantons sich über die Annahme der vom Großen Rath revidirten Verfassung zu entscheiden. Von 21 356 Stimmberechtigten hatten sich 9954 an der Abstimmung betheiligt. Die neue Verfassung ward mit 8887 gegen 1013 Stimmen angenommen. Nun lautet der Artikel fünf der neuen Staatsverfassung: „Die Todesstrafe soll wieder eingeführt werden und über die Anwendung ein Gesetz erlassen werden." Inder fran z ösischen Kammer wurde eine Kreditforderung von einer Million für die Ueberschwemmten eingebracht, und man glaubt, daß dieselbe bei weitem nicht genügen werde. Die Seine steigt immer noch. An mehreren Stellen der Vororte sind Häuser bis an das Dach unter Wasser. Der Minister des Innere besichtigte heule Jvry. Das Fort ist ganz überschwemmt. Er gab dem Maire 10,000 Franken für die Nothleidenden. Das Militär hilft mit Pferden und Fuhrwerken zu retten, was zu retten ist. Vierhundert obdachtlose Familien wurden in Kasernen untergebracht. Alle Fabriken stehen still in Jvry und 12,000 Arbeiter sind brodlos. In Saint-Denis ist ein Damm durchbrochen und die ganze Gegend ist bedroht. Zu Billan- court mußten heute ebenfalls fast alle Fabriken die Arbeit einstellen, darunter die Maschinenfabrik Cail. Auch mehrere Pariser Straßen sind unter Wasser. Die spanischen Kort es sind am 4. Dez. wieder zusammengetreten. Tags vorher hatte der Ministerpräsident Sagasta in einer Zusammenkunft von 260 Mg. der liberalen Mehrheit sein Regierungsprogramm entwickelt. Er erklärte, es würden Reformen in allen Zweigen der Verwaltung eingeführt werden.^ darunter solche, welche die Religions- und die Preßfreiheit sicherten. Die Regierung würde in der nächsten Session mit Vorschlägen für ein Gesetz wegen der Geschwornengerichte und für ein Zivilehegesetz vor die Kortes treten. In Betreff der Partei der dynastischen Linken erklärte Sa- gasta, daß er die Bewegung mit großer Befriedigung ansehe, da sie den Triumph der Regierungspolitik bedeute und den pesstmistischen Anschauungen der fanatischen Gegner der öff. Einrichtungen ein Ende mache. Deutsches Reich. Karlsruhe, 8. Dez. Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Grobherzogin beabsichtigen heute Abend Stockholm zu verlaffen, Samstag Abend in Kopenhagen einzutreffen und am Sonntag zum Besuch des Königlichen Hofes dort zu verbleiben. Montag früh gedenken die Höchsten Herrschaften die Reise fortzusetzen, Abends in Hamburg anzukommen und Dienstag Vormittag nach Berlin zu reisen, von wo nach kurzem Aufenthalt die Rückkehr hierher erfolgen wird. Freiburg, 10. Dez. Der heute hier abgehaltene Badische Handelstag war von sämmtlichen Handelskammern des Landes beschickt. Die Regierung war durch Geh. Referendar v. Stöfser vertreten. Der Handelstag erhob folgende Anträge zum Beschluß: 1) Der Handelstag hält für dringend geboten, daß die Reichsregierung rückhaltslos ausspreche, sie halte nach wie vor an ihrer bisherigen correcten, von ihren Vertretern auch auf der Pariser Münzconferenz eingenommenen Haltung fest und sei entschloffen, die Reichsgoldwährung völlig durchzuführen. 2) Der Handelstag stellt das Ersuchen an die großh. Regierung, die Heranziehung des beweglichen Gewerbes zu Gemeindesteuern neuerdings einer Erwägung geneigtest unterziehen zu wollen. 3) Der Handelstag empfiehlt im Jntereffe der deutschen Volkswirthschaft den Erlaß eines deutschen Reichsgesetzes betr. Lagerhäuser, Lagereigenthums- und Lagerpfandscheine. 4) Erklärt sich prinzipiell für die Erstreckung der Declarationspflicht auf den Werth der Ein- und Ausfuhr, empfiehlt jedoch Schonung beim Uebergang und einstweilige Beibehaltung der Werthschätzung bei einzelnen Industriezweigen, z. B. Gold- und Silberindustrie u. s. w. 5) Befürwortet den angeregten Erlaß eines deutschen Reichschecgesetzes. Eine das Adreßbuch deutscher Exportfirmen betr. Resolution der Handelskammer Baden wurde zurückgenommen. Berlin, 7. Dez. Der Kaiser nahm heute Vormittag mehrere Vorträge und eine Reihe militärischer Meldungen entgegen. Der österreichisch- ungarische Botschafter Graf Szechenyi ist wieder hier eingetroffen. Die Kaiserin ist heute.Abend IO*/* Uhr wohlbehalten hier eingetroffen. Hl Berlin, 8. Dez. Prinz Carl von Preußen ist in der letzten Zeit beständig an's Krankenzimmer gefesselt, da sich zu den Schmerzen im Fuße Athmungsbeschwerden gesellt haben. Prinzessin Friedrich Carl, seine Schwiegertochter, hat die Pflege des hohen Patienten übernommen. Berlin, 9. Dez. (Reichstag.) Etatberathun Schatzsekretär Burchardt drückt das Bedauern des Reich, kanzlers aus, daß er auch heute wegen Unwohlsein den Verhandlungen nicht beiwohnen könne. v. Minnigerode ist für Berathung der beide votgelegten Etats, die neulichen Ausführungen Rickert über die unheilvolle Wirkung neuer Wirthschaftspolit seien durch den Etat widerlegt. Richter (Hagen) hä für falsch, neue Steuern mit dem Hinweis auf d preußischen Finanzen zu motiviren; indem Uebergang worin man sich bezüglich der Steuer der Justiz ur des Eisenbahnwesens befinde, seien die Finanzen nici . übersehbar. ^ on solle sparen, vorzugsweise bei Militäretat; er sei auch nicht gegen eine Steuer, d den Spiritus an der Quelle treffe, wohl aber geg< die v. Wedell'sche Börsensteuer, gegen die Erhöhur der Holzzölle. An der Branntwein- und Rübensteui müsse jeoe Reform ansetzen. Durch die zweijährige Etats wolle die Regierung die Macht des Parlameni schwächen. Die Liberalen wollten keine Herrschaft de Parlamentarismus über die Krone, aber auch feil Verkümmerung der Macht des Reichstags. Finanzminister Scholz bemerkt, auch die preuß sche Regierung beabsichtige, eine zweijährige Etatsperio! emzuführen. Der Bundesraths-Bevollmächtigte v. Nosti Wallwltz erwidert auf den Angriff Richter's bezü. Ilch des Dresdener Offizierskasino's, dasselbe sei a> srelwllligen Verträgen der vornehmen Stände herg richtet worden. Bei der Vorlegung des Doppeletai habe die Absicht, das Etatsrecht de» Reichstags anzi greifen, den Bundesregierungen vollständig fern ael gen; nur praktische Gründe waren maßgebend. v. Bennigsen hofft aus der Reform der Rübei steuer bedeutende Mehrerträge, bekämpft die prob weise Berathung zweier EtatS; man dürfe Berfaffungj artikel uicht probeweise interpretiren. Bei der Abstimmung über die Verfassung habe niemand an zweijährige Etats gedacht, auch die Regierung habe bisher nicht eine derartige Auffassung kundgegeben. Auch vom Standpunkte der Konservirung der Rechte des Reichstags müsse er gegen zweijährige Etats sich aussprcchen. Fortsetzung Montag. Ausland. Paris, 6. Dez. Heute Nacht sind im hiesigen Auswärtigen Amt ernste Nachrichten aus Konstantinopel eingetroffen, in Folge deren der Ministerrath zu einer außerordentlichen Sitzung auf heute Nachmittag einberufen worden ist. Es bestätigt sich, daß der Sultan einen Palastaufstand oder eine Erhebung der hauptstädtischen Bevölkerung besorgt und daran denkt, das Goldene Horn zu verlassen. Wenn England oder eine andere Macht ein Geschwader am Bosporus zusammenzieht, so dürfte von hier ein Gleiches geschehen. Stockholm, 9. Dez. Der Großherzog und die Grobherzogin von Baden reisten gestern Abend ab, nach dem Bahnhof begleitet vom Könige und der Königin, dem Kronprinz, der Herzogin Eugenie, dem Prinzen Oskar, Karl und Eugen. An der Bahnhalle befanden sich der schwedische und der norwegische Staatsrath, der Reichsmarschall. der deutsche Gesandte, eine große Zahl höherer Militärs und Beamte; umgeben war der Bahnhof von einer großen Volksmenge. Beim Abgang des Bahnzuges brachte der Oberststatthalter, Freiherr von Ügglas, ein Hoch auf den Großherzog und die Großherzogin aus, das mit einem enthusiastischen, langandauernden Hur- rah von der Volksmenge beantwortet wurde. Kairo, 8. Dezbr. Die als Hauptanstifter der Insurrektion Angeklagten Jacub Sami Pascha und Mahmud Fehmi Pascha sollen demnächst vor das Kriegsgericht gestellt werden. Die gestern Verurtheilten wurden nach Ceylon verbannt. Verschiedenes. < Daisbach, 9. Dez. In dieser Woche hat sich auch hier ein Gesangverein gebildet, der zugleich auch ein Kirchenchor werden soll; dessen Leitung und Direktion hat Herr Unterlehrer Herz er mit größter Bereitwilligkeit übernommen. Es sind bereits 40 aclive und passive Mitglieder, Männer und Jünglinge, beigetreten. Zweck des Vereins ist Hebung des Gesangs und gesellige Unterhaltung. Da Herr Herjzer ein durchaus musikalisch gebilveter Lehrer ist, so hoffen wir, daß demselben die Einschulung der activen Mitglieder bald gelingen wird. Wir wünschen dem Direktor di« schönsten Erfolge seiner Mühen und dem neu gegründeten Vereine bestes Gedeihen. — Karlsruhe, 7. Dez. (Postalisches.) Das Poftbuch für das Großhrrzogthum Baden ist vor Kurzem in amtlicher Bearbeitung neu aufgelegt worden. Die Vielseitigkeit des heutigen Post- und Telegraphenverkehrs erfordert mehr denn je eine genauere Kenntniß der Vorschriften und Tarife für denselben. Der Zweck der mannigfaltigen Einrichtungen, mit welchen diese Verkehrsanstalten dem Publikum dienstbar gemacht sind, wird um so vollkommener erreicht, in je weitere Kreise die Kenntniß der einschlägigen Bestimmungen dringt. In diesem Sinne kann diese neue Auflage auf das Angelegentlichste empfohlen werden. Das inhaltreiche und doch handliche Büchlein ist an den Postschaltern zu dem mäßigen Preise von 40 Pfg. verkäuflich und sollte in keinem Handlungshause, 'in keinem Geschäftszimmer fehlen. — Karlsruhe, 8. Dez. (Expreßgut-Beförderung.) Es wurde an dieser Stelle schon wiederholt der im innern Verkehr der badischen Bahnen, sowie im direkten Verkehr mit der Main-Neckarbahn, den pfälzischen Bahnen und den bayrischen Staatsbahnen bestehenden Einrichtung der Expreßgut-Beförderung gedacht. Die Vorzüge dieser Transporteinrichtung bestehen, neben verhältnißmäßig billigen Taxen, hauptsächlich in der Einfachheit des Annahme- und Expeditionsverfahrens, in der sofortigen Beförderung mit dem nächsten fahrplanmäßigen Personenzug, sowie in der raschen Zustellung am Bestimmungsort; diese Eigenschaften machen die Expreßgut-Beförderung insbesondere für dringliche Sendungen empfehlenSwerth. Wir glauben deshalb auch im Interesse unserer Leser zu handeln, wenn wir bei dem bevorstehenden Weihnachtsversandt auf die Expreßgut-Beförderung wiederholt aufmerksam machen. Die Aufgabe des Expreßgutes erfolgt bei den Gepäckexpeditionen spätestens '/z Stunde vor Abgang des Zuges, mit welchem die Beförderung gewünscht wird. Es werden auch Sendungen unter 5 Lss Gewicht angenommeü. Der Beigabe von Frachtbriefen oder sonstigen Begleitpapieren bedarf es nicht, vielmehr genügt es, wenn an der Sendung eine Adresse befestigt ist. □ Berlin, 8. Dez. Der unter dem Protektorate Ihrer Majestät der Kaiserin stehende vaterländische Frauenverein, Abtheilung Berlin, veranstaltet zu Gunsten der Wasserbeschädigten im Rheinlande eine großartige Matintze, zu welcher Künstler ersten Ranges wie Niemann, Wachtel, Reicher-Kindermann, Therese Vogel und ihr Gatte bereitwilligst ihre Mitwirkung zusagten. — Die kleineren Theater geben gegenwärtig der Reihe nach Vorstellungen, deren Reineinnahmen zum Besten armer Kinder verwendet werden. In den einzelnen Stadtrevieren werden aus diesen Mitteln Weih- nachtsbescheerungen veranstaltet und die armen Kleinen durch Gaben erfreut. — Um die Einnahmen bei den Wohlthätigkeits-Concerten zu erhöhen, haben die Künstlerinnen Pauline Lucca und Ernestine Wegener, ferner Fräulein Bar- kany und Erdösy den Billetverkauf übernommen. Für Sonntag den 10. Dezember ist heute bereits kein Billet mehr zu haben. Das Ergebniß der Einnahme übersteigt alle Erwartungen. — Der letzte Schneefall hat die Stadt Berlin allein die Summe von 29000 Mark für Schneefuhren gekostet, das zahllose Heer von ständigen Straßenkehrern ungerechnet. — Paris, 8. Dez. Die Seine ist heute Nacht wieder gestiegen und hat die Inseln der Bannmeile überschwemmt. Im Quartier Saint Germain, auch vor dem Hotel der deutschen Botschaft, drückt sich das Wasser durch die Canalöffnungen auf die Straßen. Die ChampS Elystzes sind von dem Wasser bedroht. — London, 8. Dez. In England, Schottland und Walles hat starker Schneefull stattgefunden, wodurch empfindliche Stockungen des Eisenbahnverkehrs, sowie zahlreiche Unfälle entstanden. — In vergangener Nacht ist in der Wood-Street (City) eine grobe Feuersbrunst ausgebrochen, wodurch das Magazin von Foster, Porter Rylands und Comp., Engros-Geschäft für Strumpfwaaren, sowie 7 bis 8 anstoßende Gebäude ganz oder theilweise niederbrannten. — Mailand, 7. Dez. In der vergangenen Nacht sind große Mengen Schnees gefallen; der Schneefall dauert noch an; fast alle Telephondrähte sind gebrochen und liegen zur Erde. Viele Personen sind darüber gestürzt. — New-Pork, 6. Dez. Die Adventisten von Massachusetts erwarten das Eintreten der Sündflut vor Ende dieses Jahres. Das Haupt der Sekte hat deshalb den Plan gefaßt, eine Aktien-Gesellschaft zur Erbauung einer großen Arche zu gründen, damit die Frommen sich beim Eintreten der Flut retten können. Eine 20-Dollar-Aktie berechtigt den Inhaber zu einem Zwischendecks-Platz in der Arche, während er sich für 50 Doll, in die erste Kajüte retten darf. Für mitzunehmende Thiere muß beson- derS bezahlt werden. Mannheim, 8. Dez. Tagesordnung für die Schwurgerichtsfitzungen pro 4. Quartal 1882. I. Helene König von Neudenau, Kindsmord, Montag II. Dezember 1882 Borm. 9 Uhr. 2. Christian Hummel von Steinsfurth, Brandstiftung, Montag 11. Dez. Borm. 11 Uhr. 3. Elise Speck von Helmstadt und Johann Betz in Neuenheim, Meineid, Montag 11. Dez. Nachm. 4 Uhr. 4. Jakob Hillenbrand von Altwies- loch, Brandstiftung, Dienstag 12. Dez. Borm. 9 Uhr. b. Franz Hotz von Mühlhausen, Meineid, Dienstag 12. Dez. Mittags 12 Uhr. 6. Hajum Oppenheimer von Rimbach, Meineid, Mittwoch 13. Dez. Borm. 9 Uhr. 7. August Müller von Oberscheidenthal und Wilhelm Müller von Wagenschwend, Meineid und Ber- leitung zum Meineid, Donnerstag 14. Dez. Bonn. 9 Uhr. 8. Karl Sachs von Kaiserslautern, Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode, Donnerstag 14. Dez. Mittags 12 Uhr. 9. Georg Reisig von Heidelberg. Bankerutt, Freitag 15. Dez. Borm. 9 Uhr. 10. Ph»- lipp Will von Hemsbach, Brandstiftung, Freitag Id- Dez. Mittags 12 Uhr. 11. Peter Wettstein und dessen Eheftau von Altwiesloch, Unterschlagung im Amte und Bechülse hiezu, Samstag 16. Dez. Borm. 9 Uhr. 1-- August Riederheiscr von Heidelberg, Unterschlagung rar Amte, Montag 18. Dez. «orm. 9 Uhr. Amtliches Verkiindigimgslilatt für den Amts- und Ämtsgerichtsbyirk Zinsheim. Großh. Bezirksamt Sinsheim. Die Maßregeln gegen die Reblauskrankheit hier die Thätigkeit der errichteten Beobachtungskommissionen betr. Nr. 14459. Die Mitglieder der im diesseitigen Bezirk bestehenden Beobachtungskommissionen werden auf Ersuchen des Herrn Landwirthschafts- lehrers zu einer Besprechung über ihre Thätigkeit und über die dabei gemachten Wahrnehmungen auf nächsten Sonntag den 17. d. M. Nachmittags %2 nach Airchardt in das Gasthaus zum Löwen mit dem Anfügen zusam- menberufen, daß sie ihre schriftliche« Aufzeichnungen (Formular nach Anlage II der V.-O. vom 21. Juni 1882 im Ges.- und V.-O.-Blt. S. 189) mitzubringen haben. Sollte ein Commissionsmitglied am Erscheinen verhindert sein, so wären deffe» schriftliche Aufzeichnungen sofort dem Herrn Land- wirthschaftslehrer Wunderlich in Eppingen durch den Commissionsvor- stand einzusenden. Sinsheim, den 11. Dezember 1882. A. Jung. Bekanntmachung. Zum Vollzug von Ziffer II. Nr. 4 der Verordnung vom 5. April 1876 — Ges.- und V.-O.-Bl. S. 104 —, machen wir bekannt, daß die Durchschnittspreise des für den Amtsbezirk Sinsheim maßgebenden Markiertes Mannheim für den Monat November betragen haben: und zwar für 1 Centner Hafer.7 Mk. — Pf. Roggenstroh.2 „ 78 „ Heu.3 „ 78 „ Sinsheim, den 8. Dezember 1882. Großh. Bezirksamt. «. Jung. [1557| Großh. Bezirksamt Sinsheim. Maul- und Klauenseuche betr. Nr. 14357. In der Gemeinde Rohrbach ist die Maul- und Klauenseuche unter dem Rindvieh erloschen. Sinsheim, den 9. Dezember 1882. «. Jung. f1786) Großh. Bezirksamt Sinsheim. Maul- und Klauenseuche betr. Nr. 14358. Die Maul- und Klauenseuche unter dem Rindvieh in der Gemeinde Steinsfurth ist erloschen. Sinsheim, den 9. Dezember 1882. A. Jung. [1785, Kadischer Landes-Verem der Kaiser-WiNjeün-Stiflung für deutsche Invaliden. Erhebung von Beiträgen für das Jahr 1882 betr. Denjenigen Herren Bürgermeistern, welche dem Ersuchen vom 7. November, Landbote Nr. 133, bis jetzt nicht nachgekommen sind, bringen wir deffeu Erledigung in Erinnerung. Sinsheim, den 11. Dezember 1882. Vorstand des Bezirksausschusses: A. A. A. Jung, Oberamtmann. fl792) Hoffe nheim. Liegenschafts- Versteigerung. Mit obervormundschaftlicher Ermächtigung vom 16. August 1882 Nr. 32942 werden die dem verschollenen Joh. Georg Hönnig von hier gehörigen drei Grundstücke im Anschläge zu 830 M. am Samstag den 30. o. Mts. Nachmittags 1 Uhr in hiesigem Rathhause öffentlich zu Eigenthum versteigert. Hoffenheim, 9. Dezember 1882. Bürgermeisteramt. Engelhardt. [1787] _ Grimm. Fahrnist Versteigerung. Wegen Sterbfall läßt Unterzeichnete Dienstag de« 19. d». MtS. Margen» 9 Uhr anfangend in ihrer Behausung gegen Baarzahlung versteigern: 1 junge Kuh, 2 Rinder '/«jährig, zur Nachzucht sehr geeignet, 1 Räubling; ca. 100 Ztr. gut ein- gebrachtes Wiesen- und Kleeheu, 50 Ztr. Stroh, 50 Ztr. Dickrüben, eine ganz neue Futterschneidmaschine, eine Rübenmühle, Wagen. Pflug und Egge, ein neues Mist- waffersaß, ein paar ganz neue Heuleitern, sowie verschiedenes Feld- und Ackergeräthe; zwei geschnittene Forlenstämme, eine gute Schusternähmaschine sammt einem vollständigen Schustershandwerkzeug. Flinsbach, den 9. Dez. 1882. Mich,rl «ränmer, Schuhmachermeister Wittwe. Springerten per '/« Pfund 20 Pf., Ausgestochenes per V« Pfund 18 Pf. empfiehlt [1637) E. Erpf. Anzeige. Beehre mich hiemit anzuzeigen, daß ich unterm Heutigen das bisher geführte „Geschäftsbüreaux der Firma M. Wächter u. Cie." hier für mich allein fortführen werde, und empfehle mich daher fernerhin in Klag- und Prozeßfachen aller Art, Vertretung in denselben bei Gr. Amtsgericht hier und austvarts. Betreibung ausstehender Forderungen auf gütlichem und gerichtlichem Wege, Beschaffung von Kapitalien gegen entsprechende Sicherheit, sowie die Uebernahme von Privatversteigerungen von Fahrnissen rc. R. Kettner, bisheriger Vertreter der Firma M. Wächter St <£te, 65 Hauptstraße 65, Sinsheim. An- und Verkauf von Staatspapieren, Pfandbriefen, Aetien, Prioritäten, Anlehensloosen etc. Effectuirung von Börsenaufträgen für Frankfurt a/M., Berlin und andere Börsenplätze zu coulanten Bedingungen. Umtausch fremder Münzsorten und Banknoten. Discontlrung. Auszahlungen und Wechsel auf New-York und sämmtliche Ne - ..benplätze der Vereinigten Staaten. 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Theodor llofTmaiiii in Sinsheim. [1789) Bitte; Die Freunde der Kleinkinderschule werden hierdurch ersucht, auch dies Jahr ihre milde Hand auf- zuthunund Gaben in Geld und Sonstigem zur Christbescherung an die Unterzeichnete einsenden zu wollen Es sind auch dies Jahr der Kinder gar Viele, die auf Gaben hoffen. Drum bitten wir um baldige Einsendung, damit wir in der Lage sind, die Mittel richtig verthrilen zu können. Sinsheim, 23. Nov. 1882. Die Vorsteherin des FrauenvereinS. Die Familienväter können ihre Sorgfalt und Liebe für die Ihrigen nicht angemessener bethätigen als durch die Versicherung ihres Lebens — eine solche Urkunde ist das beste Weihnachtsgeschenk. Zu jeder Auskunft und Vermittelung der Anträge ist gerne bereit der Vertreter der Allgemeinen Versorgungsanstalt im Großherzogthum Baden in Karlsruhe August Carl, SinSheinu^^ ^ Zwei möbtirte Zimmer find zu vermirlhen bei 88. AH. Weihnachten 1882 . 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