t). bür- »Hi kgeu Ge- ’Stti an die ang. B a disches WOCHENBLATT DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI DEUTSCHLANDS / LANDESBEZIRK BADEN ten, lägt Jahrgang 2, Nr. 14 Mannheim, 3. April 1947 Preis 15 Pfg. a. ral- und die als zird rer- von gen das Er- vin- cra- d ! e inds iche l! md- rm - - sem . Es 'ür- die de' - ’ird; Um. da$ tägliche Brot In der Landtagsdebatte über die Ernährungslage sprach in der Sitzung vom 26. März 1947 der kommunistische Abgeordnete Julius Schätzle „Es wäre falsch, wenn man nicht die ganze Schwere unserer Ernährungslage in aller Oeffentlichkeit behandeln wollte. Nichts verbittert die Bevölkerung mehr, als große Versprechungen wie im Herbst letzten Jahres, die dann nicht eingehalten werden können. Unsere Reserven an Brotgetreide sind nahezu aufgebraucht. In den Monaten Mai, Juni und Juli sind wir völlig" von Zufuhren abhängig. Die Beiiftischung von Mais und Gerste zum Brot bedeutet eine weitere Verschlechterung. Hinzu kommt die Senkung der Käseration, der Fettration und der KartofEelmangel. Auf dem Papier erhalten wir immer noch 1550 Kalorien. In der Tat schwankt der Kalorienwert um 1000. Milch, und Fettwirtschaft In Verbindung mit der Fettversor- güng ist die Milchwirtschaft der Engpaß unserer Ernährung, dem wir größte Aufmerksamkeit schenken müssen. Durch die Verbindung mit der britischen Zone waren wir gezwungen, unsere Fettration um K zu kürzen. Aber auch selbst diese Hungerration ist noch nicht gesichert. Auch wir sind der Auffassung, wie der Herr Minister S t o o ß , daß in, der britischen Zone nicht alles ausgenützt ist für ihre Eigenversorgung. Wir konnten z. B. in Württemberg- Baden trotz aller Kohlennot erreichen, daß unsere Fettversorgungsbetriebe auch in den letzten Monaten arbeiten konnten, während verschiedene Molkereien in Oldenburg geschlossen wurden. Bei uns lieferten die Bauern 93% ab, in der britischen Zone 66—74% . Aber auch bei uns sind rjocH nicht alle Möglichkeiten erschöpft. Wenn wir erfahren, daß im Landesdurchschnitt nur 2,9 Liter Milch pro Kuh abgeliefert werden, so muß man sagen, daß die% auf die Dauer unhaltbare -hältnisse sind. Die Vei'ringerung des Viehbestandes ist eine sehr zweischneidige Angelegenheit. Der deutsche Boden ist nun einmal kein Getreideboden. Ohne Zufuhr von Nährstoffen läßt seine Fruchtbarkeit sehr stark nach. Ohne genügend Viehstand wird in kurzer Zeit der Anfall von Stallmist durchaus ungenügend sein. Leider wird bei den heutigen Schlachtungen (Fortsetzung siehe Seite 2) ueh ; rch, 5ns- letzt an w!e w>r ■an- hät- R ; ne Die Arides die »der sehr cäre aof- »der er von Ff»st- . ob- Itten ab»' - e e" linge im.' 1 1 ■ ia' • und Fulmina-Arbeiter fordern 49-Stundenwoche Im Namen ihrer Belegschaft fordern die Betriebsräte der „Fulmina“, Fried- richsfeld: Durchführund der vierzigstiindigen Arbeitswoche und zwar mindestens solange, bis - ein täglich garantierter Mindestsatz von 1800 Kalorien erreicht ist. Begründung „Nachdem uns seit Monaten immer wieder versichert wurde, daß die Er.- nährungslage eine Besserung erfahren soll, ist entgegen allen Hoffnungen eine‘erneute wesentliche Kürzung der Rationen vorgenommen worden. Einerlei. ob nun Streiks in den USA. die Kälte o' che" A«' Tr- vrt« - irW 3.» ann- j 0* anh- itary den Delegation der Lanzarbeiter beim Städtetag Rei der am Samstag, 29. März 1947, “bfchgeführten Tagung der Städte 5y* r “®.eine Delegation der Belegschaft v®F. Firma Lanz vorstellig. Die Ar- vn„ r » tru 6en dem Oberbürgermeister Wannheim, der die Delegation L ri. Ihre Forderungen vor und ^ War verlangten sie: «'Wnng von KontroUaussihüssen nr besseren Erfassung und gerech- b Verteilung der Lebensmittel Mitwirkung der Gewerk- ^haften. Schärfste Bekämpfung des Schwarzhandels und strengste Bestrafung der aboteure unserer Lebensmittelver- "hrgnng. i n schweren Fällen Aus- ^cechung der Todesstrafe. eilügende Rationen Belegschaft von Frankl & Kirchner protestiert gegen Rationskürzung In einer Entschließung der Belegschaft heißt es, daß die Arbeiter trotz unzureichender Ernährung alle eigensüchtigen Interessen zurückgestellt haben, ,um- am Wiederaufbau unserer zerstörten Wirtschaft mitzuhelfen. Nach Ueberwindung eines unbeschreiblich harten Winters sind wir am Ende unserer Kraft angelangt. Die erneuten Kürzungen lassen einen körperlichen Zusammenbruch eines jeden einzelnen befürchten. Die Ernährungsschwierigkeiten liegen zuni größten Teil in der Erfassung und Lenkung und die Belegschaft fordert deshalb: 1. Gerechte Verteilung dere vorhandenen Konsumgüter, 2. Schärfstes Vorgehen gegen Schieber und Schwarzhändler (Todesstrafe), 3. Einschaltung der Gewerkschaft in allen diesbezüglichen Fragen (Mitbestimmung und Ueberwachung), 4. Verbot jeglichen Kompensationsgeschäftes. Die Belegschaft fordert weiter, daß alle Parteien, unter Zurückstellung egoistischer Parteiinteressen, sich dafür einsetzen, daß die Förderungen zur Abwendung der Ernährungskatastrophe durchgesetzt werden. Entschließung der Belegschaft der Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg Der Abzug von Fett und Fleisch löst, so stellt die Belegschaftversammlung fest, größte Sorge um die weitere Lebenserhaltung der Bevölkerung aus. Sie bleibt nicht ohne Folgen auf den Gesundheitszustand des Volkes. Zur Vermeidung weiteren Ansteigens diese); katastrophalen Ernährungsverhältnisse fordert die Belegschaft: Kontrolle der Verteilung der Lebensmittel, schärfste Maßnahmen gegen die großen Schieber. Bildung der längstgeforderten Er- nährungs- und Preiskontroll&us- schüsse nnter Hinzuziehung der Gewerkschaft. Siegreicher Streik in Stuttgart 4000 Arbeiter der Bosch-Werke in Stuttgart protestierten durch einen Streik gegen die Anordnung des Ge- werbeaufsichtsamtee. daß d'e Lebens- tnittelzulagekarten nur noch füg 48stündige Arbeitszeit ausgegeben werden. Nachdem durch die zuständigen Stellen versichert wurde, daß die Zulagekarte auch bei 45stündiger Arbeitszeit gewährt wird, hat die Belegschaft die Arbeit wieder aufgenommen. * Aus allen Teilen Spd- und Westdeutschlands werden täglich neue Kundgebungen der Arbeiterschaft gegen die katastrophale Ernährungslage gemeldet. Im Westen Deutschlands ist es bereits zu riesigen Hungerdemonstrationen und sogar umfangreichen Streiks gekommen. In Essen demonstrierten 60 000 Menschen, in Wuppertal 100 000, in Düsseldorf 150 000. In Rheinhausen, Köln, Aachen fanden Demonstrationen statt In Bielefeld streikten 10 000 Arbeiter aus 25 Betrieben. Der Hunger hat die Arbeiter auf die Straße und in den Streik getrieben. Die Ernährungspolitik unserer Behörden und verantwortlichen Regierungen ist restlos bankerott. Ist . es nicht bezeichnennd, daß ein hoher britischer Beamter erklären muß, daß große Mengen eingeführter Lebensmittel auf dem Wege von dem Hafen ins Ruhrgebiet spurlos verschwunden sind. Genau so spurlos verschwinden auch große Teile der in Deutschland erzeugten Nahrungsmittel in den schwarzen Kanälen. Unser Volk ist von einer Katastrophe größten Ausmaßes bedroht, wenn es nicht gelingt, die in den zahlreichen Entschließungen der Belegschaften aufgestellten Forderungen durchzusetzen. Diese vordringlichsten Forderungen sind: Erfassung und gerechte Verteilung aller vorhandenen Lebensmittel, Schaffung von Konitrollausschüssen, ln denen die Gewerkschaften maßgeblich vertreten sein müssen, schärfste Bekämpfung des Schiebertums und Schwarzhandels. Auch die Durchsetzung des Mtt- bestimmungsrechtes der Arbeiter im Betrieb ist eine wichtige Forderung, ohne die dem Schwarzhandel und dem Verschieben von Lebensmitteln gegen Industrieprodukte zügunsten der kapitalstarken Schieber nicht beizukommen ist. Die Arbeiterschaft wird ihre Forderung nur durchsetzen und die Katastrophe abwenden können, wenn sie einig ist, wenn die Arbeiter aller Parteirichtungen und insbesondere die kommunistischen und sozialdemokratischen Arbeiter Zusammenhalten und zusammen kämpfen. Badische Vo’kstimme - Badisches Volksecho In den elf , Monaten ihres Erscheinens hat die „Badische Volksstimme“ ein Echo in weiten Kreisen der Bevölkerung gefunden. Trotz ihrer geringen Möglichkeiten genießt sie das Vertrauen des Volkes, das sie als seine Zeitung betrachtet. Verschiedene Umstände veranlassen uns. den bisherigen vertraut gewordenen Namen zu ändern. Die „Badische Volksstimme“ ist zum „Badischen Volksecho“ geworden, und wird auch unter dem neuen Namen wie bisher weiterwirken gegen die Feinde des Volkes, gegen die Feinde der Demokratie, gegen Nazismus und Reaktion, für die Ueberwindung der deutschen Katastrophe, für den Neuaufbau unseres Landes, für die Einheit der Arbeiterparteien, für die Einheit der Nation, für den demokratischen Aufbruch unseres Volkes. Wir werden nicht nachlassen in unserem schonungslosen Kampf gegen die Volksfeinde und Reaktionäre aller Schattierungen, nicht nur in der Politik und in der Verwaltung, sondern auch in der Wirtschaft und im täglichen Leben. Das „Badische Volksecho“ („Badische Volksstimme“) ist heute nicht mehr aus dem öffentlichen Leben Nordbadens wegzudenken, obgleich es sehr stark in allem behindert ist, was zur Herstellung einer Zeitung notwendig ist. Die 1933 durch die Nazis beschlagnahmten Druckmaschinen sind noch nicht in die Hände derer zurückgegeben, welche die unerbittlichsten Kämpfer gegen den Nazismus waren und sind. Wir hoffen und fordern, daß recht bald ein Wiedergutmachungsgesetz in Kraft tritt, welches das Unrecht des Nazisystems aufhebt und den Beraubten ihr Eigentum weil dadurch' die politischen beiterschaft ihre ganze Kraft ein- Gesichtspunkte außer acht bleiben, setzen um dies zu tun. 1919 1875 1870 der KPD, in Moskau gest. Ausrufung der Räterepublik in Bayern. Georg Herwegh, Dichter, gestorben. Gustav Landauer geboren. Jahren Gefängnis vor. Ein Richter könne keineswegs nach politischen Gesichtspunkten, sondern müsse nach dem Gesetz handeln und urteilen. Cahn-Garnier (SPD) „ bezeichnete das Urteil als einen Fehlspruch. Es liegt Mord vor. Die- Skandalöses Urteil der Spruchkammer Darmstadt-Lager Protest der KPD Eberbach. Bekanntlich wurde der frühere Prokurist der Chemischen Werke Stöhs ses Urteil muß aufgehoben werden, vor der Spruchkammer Mosbach in die Gruppe der Hauptschuldigen eingereiht und auf zwei Jahre in ein Arbeitslager eingewiesen. In der Ver- welche aktive Rolle der Sohn Erich Pleisser in der Nazibewegung Eberbachs, besonders in der SS, deren Führer er war, gespielt hat. Erich Pleisser wurde im Sommer 1945 als ehemaliger SS - Sturmführer von der Besatzungsbehörde in Haft genommen und befand sich zuletzt im Jakob Ritter (KPD) sprach für die kommunistische Fraktion.' „Ich hatte bei der Beantwortung der großen Anfrage durch den Justizminister die Empfindung, als habe er eine Verteidigungsrede für den Mörder Böse gehalten. Die letzten Schreekens- tage, in denen der Zusammenbruch Hager Darmstadt. Größte Empörung der nationalsozialistischen Terror- herrsehaft ihr Ende £and t sind noch einem Verfahren vor der m aller Erinnerung. Wir wissen, je Spruchkammer des Lagers Darmstadt näher das Ende dieses Systems heran- verhandelt und ihm' eine Sühne von nahte, desto grausamer und unbarm- 500 Mk. mit zweijähriger Bewährungsherziger wüteten seine Träger. In frist auferlegt wurde, diesen Tagen gab es in Mannheim Befremdend wirkt, daß der öifentkernen Menschen mehr, der nicht ÜSfLu “,° ch e A nma i« f Ü r angjfch» Mtte d,ß )«i.r w, d „. stand nutzlos ist. In deft Vororten Kreise in Eberbach in Kenntnis zu Mannheims standen bereits die setzen. Die nur in geringer Zahl ge- amerikanischen Truppen. Nur' ein ladenen Zeugen sollen hauptsächlich einziger, der SS-Hauptstürmführer aus ehemaligen NS-Kreisen genommeii Böse, „kämpfte bis zum Letzten“, in- worden sein, so daß absolut der Ein- dem er drei aufrechte Arbeiter er- f I ^ ck ,st > . da ?, dies ? s X? r " fahren möglichst schnell und ohne mordete, weil sie angeblich auf dem Aufsehen abgewickelt werde;! sollte. Hochhaus in N 7 eine weiße Fahne f gehißt haben sollten; 11 . Wegen dieser Mordtat stand Böse und seine zwei Helfershelfer vor der Mannheimer Strafkammer und fand milde Richter. Er wurde bekanntlich zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Dieses Die Ortsgruppe Eberbach der KPD erhebt gegen diesen offensichtlichen Fehlspruch schärfsten Protest und fordert, daß das Urteil aufgehoben und der ehemalige SS-Sturmlührer Pleisser vor die Spruchkammer Eberbach gestellt wird. Sie wird alle not- Sozialist, geboren. 8 . 4. 1835 Wilhelm von Humboldt, Humanist, gestorben. 9. 4. 1945 Dietrich Bonhoeffer, Theologe, von Gestapo ermordet. 1940 Dänemark und Norwegen fallen der Hitleraggression zum Opfer. 9. 4. 1865 Ende des amerikt* Bürgerkrieges zwischen Nord- und „Südstaaten. handlung wurde darauf hingewiesen, wendigen Schritte unternehmen, um ~ ■ diese Forderung zu verwirklichen. Kommunistische Partei Deutschlands Ortsgruppe Eberbach Wir sind noc&mal dlavongetcommen Wir fahren noch heute in Luxuswagen, In Maybach, Buic k und Mercedes. Wir dürfen nur Uniformen nicht tragen. Die Störung in unserem Wohlbehagen *w, uciduBii« vciiuiviit. «icBra „„.„„Li.«, ,_. _ , ._ Schandurteil steht nicht vereinzelt Ut unan oenehm, doch geht es. kammer. Die Jugend-wäre glücklich und wäre schon längst auf eurer Seite. Wir verstehen sehr gut die Sorgen dieser Mutter und die Lage der Jugend. Deshalb fordern wir Kommunisten auch immer und immer wieder: j Beschleunigung der Spruchkammer- !ligeilU llllu spiUCtlKSmniCF verfahren gegen die „kleinen“ und vor Dieser Tage erreichte unö ein Brief allem beschleunigte Erledigung der von der Mutter eines ehemaligen HJ- Jugendfälle. Angehörigen, der bezeichnend ist für Damit nehmen wir nicht nur vielen die Lage der heutigen Jugend. Wir Müttern eine seelische Last «b, songeben den Brief in den wichtigsten dem verhindern auch, daß die Jugend Teilen wieder. in falscher Konsequenz sich in die Warum quält man die jungen. Leute Hände von verbrecherischen „Unter- so mit der Spruchkammer? Ich kann gründlem" begibt. Wir geben dann es nicht mehr mit ansehen, wie mein der Jugend neue Hoffnung und eine Bub leidet. War er doch ein dum- neue Zukunft, mer Junge, als Hitler ans Ruder kam. Was wußte er vom National- f> *> Sozialismus, so wenig wie ich. Nur • • • dem großen Tam-Tam ist die Jugend ... , . zum Opfer gefallen. Jeder Junge Wie wir erfahren, lag mm m Mannfreute sich, wenn er befördert wur- beim mehrere Hundert Tonnen Trok- de. Er war aber nachher in Politik keneipulver, die, obwohl schon öfters genau noch so dumm wie vorher, die Ausgabe von den maßgebenden Daß man diese Jungen später als Stellen gefordert wurde zuruckgehal- sogenannte „Blockleiter“ usw. nahm, te, \ werden. Auf welche Veranlassung war klar, arbeiten mußten sie für and von wem? Ein erneuter Vorschlag, die Partei! Wenn man aber junge f ^ r ,9? ten L de ? Erwachsenen l Ei.zu- Leute, die 1933 zwischen 18-19 Jahre ruglich Trockeneipulver, und den alt waren und nur den anderen in Kindern 2 Eier zu geben, wurde von ihrem Unverstand nachliefen, in der dem „E™iil>ri«ngsdiktator “JL G Ä Zeitung, bringt wie Verbrecher, dann grundbesitzer Dr. Dietrich unter Assl- darf An sich nicht wundern, wenn Stenz seines Herrn Schlange-Schönto- sie durch diese Kränkung in eine * c “ abgelehnt, wahrend andererseits Widerstandsbewegung geraten, uns Bayern die Aufgabe von vier Eltern zur größten Sorge. Laßt die Eiern vorgesehen ist. Jugend laufen, macht keine so lan- Wir erwarten Aufklärung, Herr Er- gen Konferenzen auf der Spruch- n&hrungkministerül Belriebsrafswahlen! da, so daß man etwa sagen könnte, Die prachtvollen Villen am Tegernsee es sei ein Fehlurteil. Man muß sehen, ni,* „u,. VOHW/ ei “ 8a " Z besHmmteS SyStCm endgültiger Termin vom württem- Lohn, ,e ®*‘ Nach alles „all right“ und beim alten. Ist es nicht Wir sitzen in hohen und höchsten Stellen eine Schande ersten Ranges; Und scheffeln Riesengehälter. j _. . ,_„ „ Die Butter, Bier, Speck und Sardellen w_ n deutsche Richter den Erz- Die liefern uns alte, ergebene Quellen. ßergermörder Tillessen der Be- Auch Weine aus erster Kelter. Stundung freisprechen, daß ein Für die immer wieder verzögerten men sollen. Die Betriebsräte sind in Betriebsrfttewahlen wurde nun ein den lebenswichtigen Fragen, wie Akkordregelung, Arbeitszeit bergisch-badischen Gewerkschaftsbund und Urlaubsfragen üsw. die berufefestgesetzt. nen Vertreter der Belegschaften. Das „ „ .. . .. ..... Mitbestimmungsrecht der Arbeitneh- Vom 8 . bis 24. April Aufstellung mer im Betrieb muß erkämpft Werder Kandidaten den. Diesen Kampf um das Mitbeslim- in Betriebsversammlungen, all denen mungsrecht zu führen, ist allererste alle Belegschaftsmitglieder eines Be- Aufgabe der Betriebsräte. Deshalb triebes teilnehmen. Es wird eine muß sich'jeder im Betrieb Tätige, ob nationalsozialistische« Amnestien«- Wir tünchen das restliche deutsche Land Liste aufgestellit, in der auch die An- Arbeiter oder Angestellter, ob Mann setz eine Vonirtoiiim« nicht „, 1 .™ Mit rein demokratischem Kleister gestellten, Frauen und Jugendlichen ob Frau, aktiv . bei den Betriebsrats- Und Und streuen die Auflien der Welt roll Sand des Betriebes entsprechend ihrer wählen beteiligen. Es _ müssen sol- if° es w ^ e roter Faden Für Dekorationen, das ist bekannt, ourch die Entwicklung Deutschlands Gibt’* nirgendwo größere Meister. Und zeigt, wie Reaktion und Nationalsozialismus versuchen, wieder Oberwasser zu bekommen. Die Bombenattentate in Stuttgart, , . . . ^ümberg, die Schandurteile in Stärke vertreten sind. Die Zahl der c he Kollegen oder Kolleginnen auf- aufgeslellten Kandidaten muß größer gestellt werden, die geeignet und ge- sein, als die Zahl der zu wählenden w nit sind, die Interessen der Beleg- Betriebsräte. Die Namen der Kandi- schaft konsequent zu vertreten. Es ten werden in alphabetischer Reihen- müssen solche Kollegen gewählt wer- folge ln der Liste aufgeführt. den, welche sich für die Einheit der ^ 17 — 9 i,i. m.i w- 1,1 Arbeiterbewegung einsetzen, denn nur • Vom 2. bla 14 Mal Wahl der durch Einheitlichkeit und Geschlos- ____ Betriebsräte senheit können die Interessen der Ar- Sie hungern, frieren und gehen zu Fuß durch geheime Abstimmug im Betrieb, beiterschaft durchgesetzt und der not- Einst zitterten wir vor des Volkes Wut. Uns klapperten sämtliche Glieder. Jetzt ist gewiß, daß man uns nichts tut, Schon regt sich der alte Uebermut, Nun freut uns das Leben wieder. 3. 4. 1940 Emst Heilmann, soz. Parteiführer, im KZ ermordet. Landung deutscher Truppen in Finnland zur Niederwerfung der Revolution. Johannes Rjahms, Komp., gestorben. 6 . 4. 1941 Ueberfall der Hitlerarmeen ' auf Jugoslawien und Griechenland. Oppositionskonferenz in Gotha, Gründung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei (USPD). Erich Mühsam geboren. Erste Arbeiterversammlung in Berlin. Albrecht Dürer, Maler, gestorben. Jl I öl&Hnhftim PsiaIKiiim« ., n J VJ-; J-1 RUltycTTt, JTIKTKTI U7IU ycfteTl ZU P 14jJ QUlCn gCncillU; /ILttUIIuIlUg 1111 DtflliCU. UCIVCi auwtt „ „ . ,, _ . u h* Ta und Heidel- Und8chippendenSchutt>diebravenLeute Die Betriebsrätewahlen entscheiden, wendige Einfluß auf die Gestalten , ** aufgedeckte Untergrundbe^ Sie waren damals und jetzt unsre Beute* welche Kollegen im Jahre 1947 die unseres wirtschaftlichen und po.it; Regung mit der Verhaftung national- Wir haften, haben und halten das Plus . Interessen der Belegschaft wahrneh- sehen Lebens errungen werden. I^rJ ft Seite 4 Badisches VOLKSECHO Donnerstag, den 3. April 1947 ma ; wefl >. lan L bote I o I ♦ e * 1 * I Bauernfeindliches Siedlungsgesetz Aus der Rede des Abg. Julius Schätzte im württembergisdi-badischen Landtag 46003 Zigarren beschlagnahmt In der Nacht vom 24. auf 25. d. M. wurde von der Porizei ein Auto mit 46 003 Zigarren und außerdem Wein und Schnaps sichergestellt. Die Ware wurde von der Knpo am 26. März dem Wirtschaftsamt Pforzheim übergeben und lagert nun da. Die Zigarren sind unversteuert und kommen von Karlsruhe. ’ Ich frage, Ist es nicht ein Hohn, daß man den Schaffenden die Raucherkarte einbehält mit dem Vorwand, die Fabriken haben infolge Stromsperre nicht gearbeitet, während die Fabrikanten. die Ware unversteuert verschieben. Bei einem Steuersatz von 25 Pfg. bedeutet dies allein einen Betrag von R M 11 5 0 0, die dem Staat entzogen werden. Hat man.aber sfchon einmal gehört, daß eine Fabrik geschlossen wurde? Dies Wird bekanntlich mit einem Strafmandat beigelegt. Nach meiner Ansicht gehört die Fabrik ausfindig gemacht und durch die Tagespresse bekannt gegeben und vor allem die Hintermänner dieser Schieberaktion gehören hinter Schloß und Riegel. Heidelberg-Kirchheim Ernährungssabotage ode.r Geschäftsunfähigkeit Bei dem im Stadtteil Kirchheim als besonders gut christlich bekannten CDU- Vertreter, Bäckermeister Martin Gärtner, sind nach bei uns eingegangener Nachricht erhebliche Mengen von Mehl, man spricht von mehr als 10 Ztr„ vollkommen verdorben, so daß das Mehl nur noch zu Futterzweeken Verwendung finden kann. Wegen dieses .Vorkommnisses wurde Bäckermeister Gärtner vom Landeswirtschaftsamt mit 500 Mark Strafe belegt. Statt die Geschäftsfähigkeit des Bäckermeisters zu überprüfen, ob unter der heutigen Ernährungsnotlage demselben noch weiterhin Lebensmittelvorräte zur Verarbeitung und zum Verkauf überlassen weiden können, hat man diesem nun noch das Backen von Kranken-Weiß- brot übertragen. Das Urteil hierüber überlassen wir der hungernden Bevölkerung. Von den zuständigen Behörden aber erwarten wir eine klare Stellungnahme. Das vom Länderrat beschlossene ‘und vom Württemberg - badischen Staatsministerium sanktionierte „Gesetz zur Beschaffung von Siedlungsland und Bodenreform“ ist absolut ungenügend und zum Teil bauernfeindlich. Es wirkt in den Maßnahmen gegen die Mittelbauern unsozial und undemokratisch. Nach dem Gesetz sollen auch Bauern, deren Hof einem Einheitswert von 20 000 Reichsmark entspricht, zur Landabgabe herangezogen werden. Ein mittlerer Hof würde also durch diese Bestimmungen bereits 2% seines Landes abgeben müssen. Wir sind der Auffas- süng, daß niemand dazu berechtigt ist, dem schaffenden Bauern seine an und für sich schmale Basis noch weiter zu kürzen. Dagegen sollte die Auffassung in Deutschland Allgemeingut werden: das Land gehört nur dem, der es bearbeitet. Adeliger Großgrundbesitz in Württemberg-Baden Man sage nicht’ es gäbe keinen wirklichen Großgrundbesitz in Württemberg-Baden. Ich erinnere nur an die Besitzungen der Fürsten Hohenlohe-Öhrdngen mit 5 087 ha Bad. Standesherrschaft Salem mit 5 253 ha Herzog Albrecht v. Württbg. mit 10 233 ha Fürst von Fürstenberg mit 16 374 ha Fürst von Thum und Taxis 17 085'ha lunkeriand in Bauernhand Eine Aenderung dieser Besitzverhältnisse ist aber nicht nur für die Sicherung der Demokratie und des Friedens notwendig, sondern muß auch geschehen, um die Intensivierung des Anbaus zu erreichen. Die alte Mär, daß aus den Großbetrieben mehr herausgewirtschaftet Schriesheim Nach dem Umsturz wurde der Antifaschist und politisch Verfolgte Ileinrich Steinmetz als kommissarischer Bürgermeister von Großsachsen eingesetzt. Auf Grund einer üblen Hetze seitens reaktionärer Kreise, an ihrer Spitze der heutige Ratschreiber .3 o h o , gelang es endlich, fußend auf einem aufgebauten. Lügengewebe, Steinmetz in ein Verfahren vor das Amtsgericht Weinheim zu zerfen, das ihm am 8. August 1346 wegen angeblichem Betrugsversuch, Unterschlagung und Amtsanmaßung zu 10 Monaten Gefängnis und 300 Mark Geldstrafe verurteilte. Gegen dieses Urteil fand am 18. März vor der Strafkammer des Landgerichts, Mannheim die Berufungsver- handlung statt. Diese ergab einwandfrei, daß Steinmetz die ihm zur Last gelegten strafbaren Handlungen nicht begangen hat. Er wurde deshalb in sämtlichen Punkten freigesprochen. Ebenso einwandfrei wurde aber auch festgestellt, daß verwerfliches Strebertum und politische Intrigen gegen den antifaschistischen früheren Bürgermeister Steinmetz das Motiv zu dem verleumderischen Hetzfeldzug waren. Sehr mysteriös mutet allerdings die Rolle des Amtsgerichts Weinheim an, dessen amtierender Richter sich nicht scheute, Steinmetz schon vor der Urteilsverkündung als Verbrecher zu bezeichnen, eine richterliche Amtsausübung, wie wir sie zur Genüge von den nazistischen Zweifelsgestalten der Sondergerichte kennen. Gerichtlich ist die volle Rehabilitierung dieses aufrechten Antifaschisten erfolgt, wo bleibt nun die verwaltungsmäßige? Das Wort hat nun der Landrat! Pforzheim Infolee verschiedener Umstände wurde der bisherige Polizeidirektor Brand in den Wartestand versetzt. Diese Maßnahme erregte ziemliches Aufsehen, und auch Im Stadtrat kam es ru einer sehr lebhaften Aussprache. In dieser Sitzung erklärte die Stadtverwaltung u. a., daß Herr Brand selbst eingesehen habe, dem Posten nicht gewachsen zu sein. Mit dem Standpunkt der Stadtverwaltung, daß der Posten des PolizeidiTektors grundsätzlich mit einem Volljuristen besetzt sein muß, ist die kommunistische Rathausfraktion nicht einverstanden. Es ist sehr wohl möglich, daß ein Mann, welcher die sonstigen Eigenschaften besitzt, Leiter' einer Polizei sein kann, wenn er auch nicht Jurist ist. Notwendig ist vor allen Dingen, daß derselbe ein aufrechter Demokrat ist und in der Polizei ein Instrument schafft, das seine Aufgabe darin erblickt, Diener des Volkes zu sein. Dielheim Durch eingehende Besichtigung stellte die KPD fest, daß die Ostflüchtl’nge unter derart katastrophalen Verhältnissen hausen, daß eine sofortige Abhilfe dringend erforderlich ist. Sie stellte deshalb an den Gemeinderat folgende Forderungen: Sofortige Beschaffung der f^Lenden Lampen, Herstellung einer Wa^w- und Badestelle, sowie Lieferung von Herden, Oefen, Schränken und Schlafdecken, kostenlose Lieferung von zusätzlichem Brennholz, für- Alte und Gebrechliche, Bereitstellung eines Kellerraumes sowie nochmalige Ueberprüfung der Privatwohnungen unter Mithilfe einer Flüchtlingskommission. Oberschwärzach Da seit dem *3. März die Kleinstkinder von Neunkirchen, Ober- und Unter- schwarzach keine Milch mehr erhalten, fragen wir die zuständigen stellen, aus welchem Grunde die Milch von den Sammelstellen zuerst nach Heidelberg geschickt wird und dann erst von der Milchzentrale wieder zurückkommen soll. Werbach Auch hier scheinen die Vertreter des Dritten Reiches noch fröhliche Urständ zu feiern. Uebt doch der ehemalige Ratschreiber Robert Kuhnmünch auf dem Rathaus noch vorherrschend seinen Einfluß aus, während sein Gesinnungsgenosse Alois Vath noch treu und bieder die Postagentur Inne hat. Wer sind nun diese beiden Naziblüten? Kuhnmiinch rühmte sich selbst, daß er schon 1932 mit einem Tauberbischofshelmer Justizrat für die Nazis gearbeitet hätte. Während des Krieges terrorisierte er mit seinen nazistischen Ideen die Gemeinde, mißhandelte polnische Arbeiter wird, dürfte bei unseren Bauern keinen allzu großen Glauben mehr finden. Manchmal wurde auch schon vor 1933 ein Großgrundbesitz in Bauernsiedlungen umgewandelt und die dort gesammelten Erfahrungen sprechen eine deutliche Sprache. So berichtet Herr Dr. Kaube von seinen Erfahrungen aus dem Osten, wohlgemerkt vor 1933, von einem aufgeteilten Gut, das folgende Erträge auf wies: Erträge pro Hektar: früh. Gutsland Bauernsledlg. Weizen 18,2 dz 25,66 dz Hafer 14,1 dz 21,S dz Gerste 19,6 dz 21,3 dz Roggen 19,0 dz 18,6 dz Auch hier zeigt sich, außer bei Roggen, die Ueberlegenheit der intensiver bewirtschafteten Bauernbetriebe. Schutz und Hilfe den kleinen Pächtern Besonders dringend ist eine Klärung der Besitzverhältnisse bei unseren Pächtern, die oft seit Generationen den Zins an ihre Herren abliefern und nie die Möglichkeit hatten, ein freier Bauer zu werden. Für den Hektar Boden werden 100,— bis 200,— RM Pachtzins verlangt. Pflanzt der Bauer auf diesem Hektar Weizen, dann erntet er ca. 20 dz und bekommt bei dem heutigen Preis dafür 400,— RM. Von diesem Erlös bezahlt er mindestens 100,— RM Zins, d. h. 25%, während selbst im Mittelalter der Raubritter sich mit dem „Zehnten“ begnügen mußte. Dabei sind diese Pächter heute einer neuen Gefahr ausgesetzt. Einige Grundbesitzer, die ihre Güter im Osten verloren haben, kommen jetzt zurück auf ihre Stammsitze und versuchen dort ihren alten Pächtern zu kündigen oder die Pachtverträge nicht mehr zu erneuern. Wir sind deshalb nicht der Auffassung des Herrn Ministers Stooß, daß der Schutz für die Pächter später aufgelockert werden kann, denn t .f diese Weise würden viele Pächter um ihre Existenz gebracht. Stadt und Land Hand in Hand Und der Hunger wird gebannt Der Ablieferungswille unserer Bauern ist im allgemeinen nicht schlecht. Es gibt zwar solche Außenseiter wie den Herrn von Weil, der an Stelle von 150 dz Kartoffelablieferungssoll nur 3,5 dz ablieferte, und dazu noch als Schwarzschlächter zur Rechenschaft gezogen verden mußte. Die Ablieferung könnte aber noch gesteigert werden, wenn der Landwirt im Interes^ seines Betriebes nicht gezwungen wäre, seinen Bedarf an Industrieerzeugnissen auf dem grauen oder schwarzen Markt zu decken. Mit Hofbegehungen auf dem Lande ist es nicht getan. Erfolg kann nur bringen, wenn durch die gleichzeitige Kontrolle der Industrie und des Handels der Bauer die Garantie bekommt, daß er auf legalem Wege seine Produkte erhält. . Wir unterstreichen daher die ' Entschließung des Bauernvereins Waiblingen vom 14. 2. 47, in der es heißt: Wir fördern deshalb die maßgebenden Stellen auf, so' 5 ":" 0 , ''^5 gebundene Wirtschaft v Standes willen notwendig ist, diese nicht nur auf einen Berufsstand, die Landwirtschaft, in Anwendung zu bringen, sondern in derselben Form auf Industrie, Handel und Gewerbe anzuwenden. und hatte seine Finger in einer sehr üblen Sterilisations- Angelegenheit. Leider gelang es jhm nicht, bei Aufstellung des Volkssturms an erster Stelle die Naziherrlichkeit zu verteidigen. Daß sein Sohn als würdiger Vertreter seines Vaters, HJ-Führer und Offiziersbewerber bei der Wehrmacht war, sei nur am Rande vermerkt. Die Fostagentur Werbach wurde im Jahre 1936, obwohl seinerzeit Schwerkriegsbeschädigte als,- Bewerber auftraten, dem Nazianhängei; Alois Vath mit Hilfe des obengenannten Ratschreibers und des Zellenleiters Liebler übertragen. Obwohl Vath das Eintrittsdatum zur NSDAP, wohl aus Vergeßlichkeit, für das Jahr 1941 eintrug, gibt es doch in Werbach genügend Leute, die sich noch gut erinnern, daß Vath im Jahre 1938 in einem Beleidigungsprozeß Knapp contra Banzer als Zeuge der beklagten Partei unter Eid bestätigte, daß er Parteimitglied wäre und daß er anläßlich der Judenaktion die Verteilung der Möbel aus jüdischem Besitz leitete. Wie lange hält die Oberpostdirektion diesen Nazi noch für würdig, die Postagentur zu führen, oder zählt auch er zu den unersetzlichen ,,Fachkräften“? Warum erhielt er bis heute seitens des Bürgermeisters noch keine Flüchtlinge? Bretten Zu der am 10. 3. stattgefundenen Versammlung im „Badisdhen Hof“, in der der Entnazifizierungsminister Kamm vor Spruchkammerbeisitzern, Fraktionsführern, Bürgermeistern usw. sprach, erschien auch als Vertreter des Finanzamts Bruchsal der bis heute noch nicht entnazifizierte ehemalige Pg. Zellenleiter Ruf. Sind bei dem Finanzamt Bretten nur ehemalige Mitglieder der NSDAP, daß es nicht ln der Lage ist, einen Unbelasteten als seinen Vertreter zu entsenden? Unterreichenbach Bei dem als aktiven Pg. bekannten Gastwirt Sommer ist, wie ja überall, Wein, besonders für Kranke, nicht zu haben. Wer beschreibt aber das Erstaunen des Gemeinderats, als er anläßlich der Wohnungssuche für Ostflüchtlinge in den letzten Tagen plötzlich in die Wirtsstube dieses Herrn Sommer in die wein-feuchtfröhliche Runde ehemaliger Pg*s und Unternehmer hineinschneite. Wahrscheinlich unterhielten sich diese Herrschaften über die für sie doch immerhin noch ungeklärten, wenn auch nicht trostlosen Zukunftsaussichten. itifiHimiitiifimiiiiiiiHiitisiiiitiiiimiitimimtiHiiiimiiftitiinmiHHiiimfii Unsere nächste Nummer erscheint am Freitag, 11. April 1347, iihitiiimiiiuiimitifiniiiniiiiiiimiiiiiiittiiimnmiiiiititiinmimmiitiHiHi Die Einheit der deutschen Arbeiterbewegung ist nicht möglich auf der Grundlage der alten Politik sowohl der SPD als auch der KPD. Die geschichtlichen Erfahrungen und die neuen Bedingungen in Deutschland erfordern eine neue Grundlage, wie sie in den Grundsätzen und Zielen und in der Politik der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands geschaffen worden ist. Aus der Entschließung zur Bildung der Arbeitsgemeinschaft SED—KPD Die Grundsätze und Ziele der SED sind das Thema unseres nächsten allgemeinen Schulungstages der in allen Ortsgruppen als Vorbereitung • zu unserem Bezirksparteitag am 19. und 20. April in Mannheim durchgeführt werden soll. Das Schulungsmaterial kann von den Kreisleitungen angefordert werden. Herausgegeben von der Landesbezirksleitung Baden der KPD, Mannheim, S 3.10. Verantwortlich: Kurt W. Weber, Mannheim, S 3, 10, Tel. Nr. 43260. Auflage: 60 000. Druck: Mannheimer Großdruckerei. Mannheim, R l, 4-6. - Authorized by Military Government for Württemberg and Baden Stuttgart, Fr. 10. 4. 46.