B a disches ws&Kgag® Wochenblatt der Kommunistische!» Partei Deutschlands/Landesbezirk Baden E Jahrgang 2, Nr. 43 Mannheim, den !$3. Oktober 1947 Preis 15 Pfg. Doppelgesitlrt der Demontage im Westen Nicht nur Demontage von Rüstungsbetrieben — Eingriff in die Friedensindustrie Herrschender Eindruck: Konkurrensdemontage Die Veröffentlichung der Demontagelisten durch den amerikanischen und britischen Militärgouverneur für Deutschland hat die schlimmsten Befürchtungen der deutschen Bevölkerung übertroffen. 682 Betriebe werden In der Bi-Zone demontiert. Das Entscheidende dabei ist nicht die Zahl, sondern die Art der Betriebe, die davon betroffen werden. Der größte Teil der aufgesähiten Betriebe dient der Fried ensproduküon 380 sind Industriebetriebe and 302 reine Rüstungsfabriken. Demontagen sollten nach den Bestimmungen des Potsdamer Abkommens cum Zwecke einer berechtigten Wiedergutmachung und xur Zerstörung der Kriegsindustrien vorgenommen werden. Diese Demontagen aber sind ein Eingriff in den Wiederaufbau der Wirtschaft in den Westzonen. Es ist daraus auch gar kein Hehl gemacht worden, daß Betriebe der Friedensproduktion dem Abbau verfallen. Man begründet das damit, daß die in dem neuen Bizonalen Industrieplan vorgesehene Produktionshöhe dies erlaube. Es handle sich um Abbau „überschüssiger“ Produktionskapazität. General Robertson erklärt dris damit, „daß die Summe der Betriebe, die aus einer bestimmten Industrie entfernt werden, im großen und ganzen dem Potential entspricht, das während des Hitlerregimes mit Vorbedacht für Kriegsvorbereitung geschaffen wurde". Mit dieser Begründung ist es natürlich möglich, jeden Betrieb zu demontieren. o Sieht man sich die Demontageliste Daher an, dann ist der Eindruck unverkennbar, daß mit ihrer Durchfüh- [ rung eine Strukturwandlung der westlichen Industrie erreicht werden soll. Sie enthält mit die modernsten und General Robertson sprach davon, daß noch überprüft würde, was mit diesen Betrieben geschehen soll. y. m. „Kalte llerechnung“ Die christlich-demokratische „Neue Zeit“ schreibt unter anderem: „Man weist es weit von sich, daß etwa Konkurrenzgründe bei der Aufstellung der Liste mitbestimmend gewesen wären. Trotzdem kann man sich schon bei einem oberflächlichen Blick in die Liste des Eindrucks nicht erwehren, als ob man sich eines lästigen Konkurrenten entledigen und ihn seiner besonderen Stellung auf wichtigen Gebieten berauben wollte. Beispiele zeigen, daß gerade die modernsten Werke der Demontage anheimfallen. Das wird uns die Konkurrenz am Weltmarkt in Zukunft weiter sehr erheblich erschweren." Die Zeitung verweist dann auf die Bemerkung von anglo-amerikanischer Seite „man wäre ohnehin gezwungen gewesen, die Produktion zu konzentrieren“, und stellt fest, daß „dadurch wiederum Machtzusammenballungen, Konzerne und sogar Monopolgebilde entstehen könnten“. Der „Morgen“, das Organ der LDP, schreibt unter anderem: „Was dem deutschen Volk auf dem jetzigen Demontageplan entgegentritt, das ist kalte Berechnung. Nicht unter dem Gesichtspunkt der Verhinderung eines etwaigen Kriegspotentials und der Umstellung der deutschen Industrie auf Friedensarbeit, sondern unter dem der Ausschaltung der künftigen deutschen Industrie-Konkurrenz“. U)us stimmt da nickt? » Nach den amtlichen Erklärungen beträgt das Ernteergebnis 11 Mill. Tonnen Kartoffeln in der Bi-Zone. 11 Mill. Tonnen sind 220 Mill. Zentner. Die Bevölkerung der Bi-Zone beträgt rund 40 Millionen Menschen. Warum sollte es da nicht möglich sein, sofort pro Kopf der Bevö ke- rung 2 Zentner Winterkartofteln auszugeben? In Mannheim hat der Bevölkerung erst 1 Zentner erhalten. Die übrigen % werden jetzt vertröstet 'A Zentner Einkellerungskartoffcln zu bekommen. So sieht die Mißwirtschaft des Schlange-Schöningen und unseres unmöglichen Ernährungsminist ers Stooß in Württemberg-Baden aus. Freiheit ist heine Handelsware Otto Grotewohl: „Im Westen Demontage, um die deutsche Industrie als Konkurrentin auf dem Weltmarkt ausruschalten“ laten uiiu „Wir sind nicht gegen internationale Moralische Berechtigung zur De- entschektendsten Betriehe sämtliche Anleihen, aber wir gehören nicht zu montage zum Zwecke der Wiedergut- MeStahlwerke 1 sind beispielsweise von den Leuten denen die Freiheit der machung der den Alliierten^gefügten ihr erfaßt. Das bedeutet, daß ein In- Nation eine Handelsware ist“, erklärte Schaden - ■ ------- - Otto Grotewohl gestern in einer Mitglieder - Versammlung des Kreises Prenzlauer Berg. Die Bizone sei eine Domäne des Monopolkapitals, der seinen Einfluß nach dem Osten ausdehnen wolle. Die Einheit, die im Osten öustriezweig gänzlich lahmgelegt wird. Die Auswirkungen aber? Eine deut- tebe Konkurrenz ist man los. Das Wort Kankurrenzdemontage erscheint sicht unbegründet. anerkannte Grotewohl. Im Westen werde aber nach dem Ge- sichspunkte demontiert, die deutsche Industrie als Konkurrentin auf dem Weltmarkt auszuschalten. Der unermüdliche Kampf der Sowjetunion und der südosteuropäiscjierf* Völker störe Für die tatsächliche Industriehöhe verwirklicht wurde, sei in der Bizone die Pläne des internationalen Mono- miserer Produktion^ ungeachtet aller durch innen- und außenpolitische alten und neuen Pläne, sind die Aus- Kräfte verhindert worden. Unter stür- wirkungen weiter drosseSnd. mischem Beifall der Versammhmgs- Alle Anstrengungen, die deutsche Ei« 6 Wirtschaft aufzubauen und umfassend JI? Osten für monopolistische Einin Gang zu bringen, sind erschwert * 0sse ' von wo sie auch kommen mo- worden . Es soll dabei nicht übersehen 8en kem ^ latz mehr ® ei ' polkapitals. So erkläre sich ihre Hetze gegen diese Staaten Und ihren friedlichen Aufbau In Deutschland richte sich diese Hetze gegen die ganze Ostzone und die SED, die sich als einzige Partei konsequent gegen imperialistische Pläne zur Wehr setze. » Das andern okratische Wahlgesetz Durchgesetzte kommunistische Abänder ungs anträge — Annahme des Gesetzes gegen die Stimmen der Kommunisten werden, daß diese Seite der Demontage eine direkte Auswirkung ihrer Punktion im Rahmen des Marshall-Planes ist. Der stellvertretende englische Militärgouvemeur beantwortete eine diesbezügliche Frage mit: „ja, wäh- rend der Zeitdauer des Marshall- j n ^ er Schlußabstimmung wurde das Frist von 6 Jahren, für di* Gemeinde- Hanes wird Deutschland nicht in der q egetz über die Neuwahl der Gemein- räte, Bürgermeister und Landräte ge- ßage sein, das ihm verbleibende Po- ^rfite und Bürgermeister im Land- wählt werden sollen. Wir halten eine ■ential voß auszunutzen. tag gegen die Stimmen der kommuni- solche lange Wahlperiode für undemo- Mit der Veröffentlichung der De- »tischen Fraktion angenommen. Zur kratisch und unvereinbar mit dem monfageliste haben viele erhofft, daß Haltung der kommunistischen Frak- Ziele möglichst breite Bevölkerungs- damlt die Frage in den Westzonen tion gab der Abgeordnete Leibbrand kreise am politischen Geschehen An- äire endgültige Regelung gefunden eine Erklärung ab, in der e» heißt: teil nehmen zu lassen.“ haben würde. Es ist nicht so. Es steht „Die Kommunisten haben zu einzelnen DVP und CDU hätten am liebsten hoch ausdrücklich die Demontage der Gesetzesbestimmungen ihre Bedenken die Wahlperiode so verlängert, daß für »genannten verbotenen Industrie- zum Ausdruck gebracht Der entschei- die Gewählten eine Lebensversicherung tweiee au«, die in dieser veröffentlich- dende Grund, weshalb teir dem Gesetz daraus geworden wäre. In einer Zeit, *en Demontageliste nicht erfaßt sind, nicht zustimmen können, ist die lange j„ der das werktätige Volk nicht weiß, um wieviel katastrophaler die nächsten Wochen aussehen werden, haben die reaktionären Vertreter beider Parteien kein anderes Interesse, als die Siche*- rung ihrer Pfründe und Stellungen. In der 3. Lesung des Gesetzes setzten die Kommunisten durch, daß das passive Wahlrecht für Gemeinderäte und Kreistage den Bürgern bereits mit dem 24. Lebensjahr gegeben wird. Die Mehrheit des Landtages konnte auch nicht umhin, den Minderbelasteten und Mitläufern der Nazipartei die Möglichkeit zu nehmen, als Oberbürgermeister oder Landrat gewählt zu werden. Bei der 3. Lesung des Gesetzes gab es auch eine nicht kleine Ueberra- schung. Der Entwurf des Ministeriums hatte für die Landrite eine Amtsdauer von 9 Jahren vorgesehen. Innenminister Ullrich trat nun. obwohl auch DVP und CDU vorher wütend dafür gekämpft hatten, für eine Herabsetzung der Wahlperiode von 9 auf 6 Jahre ein, dag entspräche „der amerikanischen Auffaassung“. In der Frage „Ukr vertieren unsere freunde in Curopa** USA-Theologe Aber die europäische Furcht vor Amerika Im „Christian Century“ gibt der zu den führenden amerikanischen Theologen zählende Professor Rbelnold Nlebuhr die Eindrücke einer mehrmonatigen Studienreise durch Europa wieder. Ueberall stellte Professor Nietouhr »Furcht vor Amerika“ fekt, „Was ich während 4 Monaten nun gesehen habe, Unterließ in mir ein beträchtliches Unbehagen und eine Unsicherheit über äen Stand, den unsere Nation heute im Urteil der Welt einnimmt“. „Europa hat Angst vor dem amerikanischen Experiment. Es muß an die , Möglichkeit einer friedlichen Schlichtung des west-östlichen Konflikts glau- “*n und fürchtet daher, daß Amerika vielleicht aus Mangel an Stetigkeit und «domposure“ doch keine friedliche Lösung des Konflikts erreichen kann/* Professor Niebuhr glaubt daß die Europäer die amerikanische Furcht For dem Kommunismus als „Hysterie“ betrachten. Wörtlich sagte er dazu: »nenn Amerika heute in »einen Weltverbindungen nicht über die Srhran- seiner eigenen Auffassungen hinaus kommen kann, werden wir alle un- **•* Freunde in Europa verlieren.“ Recht bedeutsam sind die Feststellungen: „Wenn wir als Nation nicht 1er- - j», zu größerer Reife zu kommen in dieser an sich unsicheren Welt, so J*iden wir uns seihst und dir Welt ruinieren. .. . Amerika hat den rich- i Gebrauch der Macht für den Aufbau einer neuen, besseren Welt noch :'***»* gelernt.“ Eine Gewerkschaft, wie sic den Wallstreetmagnateu gefällt Wie der Sonderkorrespondent des „Daily Worker“ aus San Francisco mit~ teilt, gab die Jahrestagung der American Federation of “Labor der reaktionären Innen- und Außenpolitik Tru- mans ihre vollste Unterstützung. Sie stellte sich vorbehaltlos auf den Boden des Marshall-Planes und erklärte ihr Einverständnis mit der Tätigkeit des berüchtigten Kongreßkomitees „zur Untersuchung antiamerikanischer Aktivitäten“ Das Exekutivkomitee der AFofL betonte besonders seine Billigung damit, daß die Truman-Regierung die Appeasement-Politik gegen die Sowjetunion durch eine „deutlichere" er- setzte. Der Weltgewerkschaftsbund war auf der Tagung das Ziel heftigster Angriffe. Man scheute sich nicht, Bro sogar als „Fünfte Kolonne de» Sowjetimperialismus und als ein Instrument der totalitären Propaganda“ au bezeichnen. 4 * Auf Grund dieser Tatsachen wind es wohl Dr. Schumacher schwer fallen, nach seiner Rückkehr aus den USA seinen Anhängern die AFofL als eine fortschrittliche Organisation vOTZufüh- ren. „Dann muß es ohne sie gehen* Stalin äußert sich bei des I ahirar- Delegierten über aktuelle Frage» Warschau ADN. Die Abgeordneten der britischen Labour-Party, die sich unter Leitung von C. Zilliacus auf einer Reise durch Osteuropa befinden, berichten über eine Aussprache, die sie in Sotschi am Schwarzen Meer mit Stalin hatten. Stalin denke nicht daran, einen Krieg zu führen und wolle alle Streitfragen mit den USA auf friedlichem Wege lösen. Er erklärte wörtlich: „Wir wünschen mit Großbritannien so enge Handelsbeziehungen. wie irgend möglich. Wir sind der Ueberzeugung, daß es um ao besser sein wird, je schneller unsere Länder als gute Partner in gemeinsamer Arbeit ein Uebereinkommen treffen. Wir sind bereit, entgegenzukommen, wie die politische Förth der Länder such sein mag, denn die Erfahrung bat bewiesen, daß die Zusammenarbeit zwischen Ländern, deren Wirtschaftsformen voneinander abwdlchen, durchaus möglich ist Wenn die Beziehungen znr Sowjetunion nach dem Wunsch jener Länder aber nicht verbessert werden, dann muß es eben ohne sie gebot. Wir werden imstande so'n wc'terzo- machen. Wir können warten, wir sind ein geduldiges Volk. Wir werden warten, bis sie wieder vernünftig werden.“ des Wahltermins, 7. Dezember, tedete sich die CDU gleichfalls einen Unfall. Die CDU hatte noch vorher eifrig gegen den frühen Wahltermln gestritten. Nun ging sie auch in dieser Frage völlig ins Fahrwasser der DVP über. Abgeordneter Nuding (KPD) branchnarkte das Scbaukelspiei der bürgerlichen Parteien. „Hier,“ so sagte er, „haben wir wieder einmal einen eklatanten Beweis von „Fernlenkung“, denn sonst ist diese Kette von Umfallen «»verständlich.“ Ais Ziel der r e ak tionären Treibereien der DVP und CDU bezeichnet« Abgordneter Nudln» die Bürokratisierung des Verwaltunesap- paratea und Ausschaltung 4b« Volkes von jeder Mitbestimmung. I.s Scheinheilige Kritik an BizonenVerwaltung Streiflichter aus dem württembergisch-badischen Landtag Q&da'Hk.tuQa DER WOC - Für Mannheim ist alles gut genügt „Laut Anweisung des Landwirt* schaltsministeriiuns Stuttgart sind Anläßlich der Etatberatung im würt- schilsse für die Industrie und den sämtliche Aepfel und Birnen, gleich- tembergisch-badischen Landtag u.id Handel gewandt und sie als einen Auf- gültig ob es Industrie- oder Tafelobst tembergisch-bactiscnen uunatag u.ia nanasi gewanai uno sic bis einen mu- gültig od es Industrie- oder laxeloDSt **. u. uu frans Liszt Komponist «eh auch bei anderer Gelegenheit wurde ruf zum Denunziantentum und zur ist, für den Frischmarkt in Mannheim M 1# 1MJ ErJte Konsumgenossenschaft Erste Konsumgenossenschaft in Rochdale (England) gegründet 1SM Ende des Dreißigjährigen J Krieges von Vertretern der CDU und DVP Ausschaltung der Konkurrenz bezeich- bestimmt.' eine scharfe Kritik an den bizonalen net Auch sei die Durchführung der Dj folgen dieser Anweisung haben Aemtern geübt. Abg. Leibbrand (KPD) Maßnahmemit Zwang verbunden und n j e j, t lange auf sich warten lassen. Ge- sagte zu den so eifrigen Kritikern: ein Eingriff in die persönliche Frei- ste rn hatten wir die Gelegenheit, einen »L w «« Jud^ Au« wegen anthasent. „Was hätten diese Herren, die zu Be- heit. Abg. Leibbrand stellte fest, daß Wag „ on Aep f e l und Birnen zu besieh- stlscher Tätigkeit hingerichtet ginn des Jahres zu den eifrigsten Be- aus diesen Worten die Interessen des .. welche von *n schlechter Qualität * lu ' I#1 * Matrosen vereiteln sinnlose Au*, fürwortern der bizonalen Vereinigung Unternehmertums sprechen, das keine daß es fraglichist ob sie auch opferune der Hochsee - Flotte und später des Wirtschaftsrates ge- Kontrolle wünsche. Den Bauern habe nuf ' zum Moste ® verwendet werden hörten, zu den Kommunisten gesagt, man aber schon lange diesen Zwang können . Nun wird aber dieses obst auf wenn dtese ihre damalige Kritik in auferlegt, während man bisher nicht - - -- durch Verweigerung der Ausfahrt WH Georges Danton, franz. Revo- , „ * . . T ei “ m T “" das Mannheimer Soll angerechnet. Ein lutionär, geboren dieser Schärfe vorgetragen hätten? in der Lage war, die Industneproduk- Bürokrat wird d ie Möglichkeit haben, Die heutigen Kritiker sind aber des- tion ebenso zu erfassen. Der Abg der . , Bericht zu behaupten daß halb nur so laut, weil sie dadurch DVP, Dr. Schäfer, braehte es dann Mannheim prompt sein Obst erhalten die schlecht versorgteste Stadt von die Schuld, die sie an dem Zustande- sogar fertig, in der Sitzung vom 17.10. hat ^ Bevölkerung wird aber ent- S anz Württemberg-Baden, kommen dieser Gebilde haben vertu- aus dem Gesetz über die Sonn- und weder ungenießbares oder überhaupt Die angeführten Beispiele auf allen sehen wollen. Die Kommunisten sind Feiertage die Streichung der Bezah- k ^, m obst erhalten. Gebieten der Versorgungswirtschaft Es ist Aufgabe der zuständigen ergaben ein schlimmes Bild. So wurde Mannheimer Behörden, bei dem Land- ^ngefuhrt, daß Mannheim im letzten heute nicht gezwungen, falsche Hoff- lung des 1. Mai, wenn er auf einen nungen zu Grabe zu tragen. Ihre Vor- Sonntag fällt, zu verlangen. Er rech- aussagen haben sich nur bestätigt. Die nete vor, wie schwer(!) damit die Unaussagen haben sich nur bestätigt, uie nete vor, wie scnwerU) aamit me un- " irtechaftsministeriüm Stuttgart gegen Monat offiziell 880 Sack Zement zur Ursache des. Versagens der bizonalen ternehmer belastet wurden, dieselben Verteilung erhalten hat. Schwarz sind Verwaltungsorgane liegt in der künst- Unternehmer, die den Nationalsozia- lichen Konstruktion und diese nicht lismus bereitwillig finanzierten.- Schä- demokratisch kontrollierten Organe fer wagte es, den 1. Mai mit dem„na- hhberi heute schon einen Ueberzentra- zistischen nationalen Feiertag“ auf lismus mit sich gebracht. eine Stufe zu stellen. Kommunistische Im weiteren Verlauf seiner Ausfüh- Vertreter protestierten scharf gegen rungen setzte sich Abg. Leibbrand mit diese Unverschämtheit. Die Abstim- dem Abg. Heuß (DVP) auseinander, mung ergab die Ablehnung des An- Heuß hat sich gegen Kontrollaus- trags gegen einige Stimmen der DVP. diese unverantwortliche weise zu protestieren. Handlungs- Wi. Steuerschraube ohne Ende zweiten Bundestag in Stuttgart eine Resolution an, in der die beschleunigte Durchführung des Mitbestimmungsrechtes und dringend Abhilfe der , „ . , .... _ . , schreienden Mißstände in der Ernäh- Die Budgetberatung im wurttember- Reichsmark für Dienstleistungen deut- rungsiage gefordert wurde. Verteilung erhalten hat. Schwarz sind aber 6900 Sack nach Mannheim geliefert worden. Pakete für Kriegsgefangene! Wie uns von der Abteilung für Kriegsgefangenenbetreuung der Kommunistischen Partei mitgeteilt wird, können ab 15. "Oktober an Kriegsge- Die Delegierten Versammlung des fangene in Jugoslawien Pakete bis zu ADGB’s in Mannheim nahm nach Ent- 10 Pfund Inhalt in unbegrenzter An- gegennahme des Berichtes über den zahl abgesandt werden. ADGB Delegiertenkonferenz Ausreichende Kartoffelversorgung gefordert Der württembergisch-badische Staatshaushalt 1947 Spiegelbild unserer Katastrophe — 340 RM Steuern pro Kopf der Bevölkerung An unsere Leser! Die Papierzuteilung, die in Württemberg-Baden für die Kommunistisch« gisch-badischen Landtag offenbarte das scher Personen auf Grund genehmig- ‘“^“lebhafter"iDi^uffl'i^r’hatten sich gesamt im Monat 30