rnmmi jj SrtMauLrNsMMMursLLMttims Erscheint wöchentlich viermal. Bezugspreis fOr den laufen- denMonat DM 2,30, zuziigllich, 30 Pf Trägerlohn. Einzelnummer SO Pf. Im Falle höherer Gewalt od. bei Betriebsstörung hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung der Zeitung, auch nicht auf Rückzahlung des Bezugspreises. Ältestes Heimatblatt für Stabt unö Serirk stffenburg Äureigendlatt mit averkaaat guter werdemirkung FrfMIungsort und Gerichtsstand Gffendurf. Zur Zeit ist di« Anzeigenpreisliste Nr. 2 gültig. Druck u Verlag A Reiff & Cie., Buchdruckerei, Offenburg/Baden Geschäftsstelle: Offenburg, Komstraße 10. Fernsprecher: Offenburg Nr. 1537. 2134 u. 1377. Postschließfach Nr. 333. Postscheckkonto: Karlsruhe Nr. 136 81. Nummer 30 Donnerstag, 22. Februar 1951 Ausgabe a l 140. Jahrgang Auskunftspflidit über Kriegsgefangene Bundestag beschließt Sammlung von Nachrichten über Gefangene, Vermißte und Verschleppte — Europapaß für Jugendliche? — Abstriche am Etat des Bundestags und Bundesrats Bonn. Mit einem Gedenken für den verstorbenen ersten Vorsitzenden Dr. h. c. Hans Böckler und den bei einem Autounfall ums Leben gekommenen ID"'-Abgeordneten Karl Rüdiger eröffnete Bundestagspräsident Dr. Ehlers am Mittwoch in den frühen Abendstunden die 119. Plenarsitzung des Deutschen Bundestages. MH allen Stimmen bei Enthaltung der sechs anwesenden Kommunisten beschloß das Haus in drei Lesungen ein Gesetz zur Sammlung von Nachrichten über Kriegsgefangene, festgehal- fene oder verschleppte Zivilpersonen und Vermißte. Jeder, der etwas über den Verbleib dieser Personengruppen weiß, ist nach dem Gesetzestext verpflichtet, diese Kenntnis bei Aufforderung dem Bundeskanzleramt, einer von «Jiesera beauftragten Dienststelle oder seiner Obersten Landesbehörde für das Flüchtlingswesen mitzuteilen. Wer vorsätzlich gegen die Vorschriften des Gesetzes verstößt, wird mit Geldstrafen bis zu 150 Mark oder mit Haft bestraft. Mit dem gleichen Stimmenverhältnis ersuchte der Bundestag die Regierung, alle notwendigen Ermittlungen anzustellen und Maßnahmen zu ergreifen, um eine Aufstellung Über den Verbleib der im Gesetz genannten Personengruppen zu machen. Dieses Material ■oll Auskunft geben über Kriegsgefangene und Verurteilte Kriegsgefangene, über festgehaltene, verurteilte und verschleppte Zivilpersonen und über Wehrmachtsvermißte. . AIS Berichterstatter des Auswärtigen Ausschusses wies Dr. Gerstenmaeier (CDU) darauf hin, daß sich die UNO bereits dieser Frage angenommen und bis 30. April von allen Regierungen dieses Material angefordert habe. Ein besonderer UNO-Ausschuß werde das Material prüfen. Es sei notwendig, daß der erreichbar größte deutsche Beitrag zur Lösung des Problems übergeben werde. Bundesflüchtlingsminister Dr. Lukaschek dankte im Namen der Bundesregierung den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Australien dafür, daß sie •vor der UNO für die Kriegsgefangenen eingetreten sind. Der Minister sagte zu. daß das deutsche Material über die Kriegsgefangenen bis zum 30. April zur Verfügung stehen werde. Unter Unruhe des Hauses behauptete der kommunistische Abgeordnete Osk. Müller, mit den Kriegsgefangenenzahlen sei „öffentlich Schindluder und Propaganda gegen die Sowjetunion getrieben worden“. Präsident Dr. Ehlers wies diesen Ausdruck zurück. Für die CDU nannte Heinrich H o e f 1 e r-Freiburg unter Beifall diesen Ausspruch des Kommunisten „die Stimme des bösen Gewissens“. Abschließend appellierte Dr. Gerstenmaier nochmals an die KPD-Fraktion, sie solle sich in Moskau dafür stark machen, daß eine internationale Kommission an Ort und Stelle fcststellen kann, wer recht habe. Regierung und Parlament für Europapaß Das Haus forderte die Regierung auf, mit allen Mitteln einen Europapaß zu fordern und allen demokratischen Regierungen Europas vorzuschlagen, den Sichtvermerkzwang im gegenseitigen Reiseverkehr abzuschäfferi oder wenigstens sofort für Jugendliche bis zu 25 Jahren fortfallen zu lassen. Staatssekretär Ritter von Lex vom Bundesinnenministerium teilte mit, daß Bundeskanzler Dr. Adenauer in einer Note an die alliierte Hohe Kommission beantragt hat, die Einführung des Jugendpasses in allen europäischen Ländern zu fördern. Die Bundesregierung wolle mit den westlich orientierten Nachbarstaaten verhandeln, um schon vor der Einführung des Jugendpasses den Visumszwang zu lockern. Die Bundesregierung sei außerdem bereit, bei wichtigen kulturellen und politischen Veranstaltungen die Einreise ausländischer Jugendlicher zu erleichtern. Mit der Beratung des Haushalts des Bundespräsidenten und des Bundespräsidialamtes begann das Plenum die zweite Lesung des Bundeshaushaltes. Der Haushalt des Bundespräsidenten und des Bundespräsidialamtes schließt mit einem Zuschußbedarf von 1 142 000 Mark ab. Der Haushaltsausschuß hat beim Etat des Bundestages 600 000 Mark gestrichen. Der Haushaltsplan für das Parlament schließt danach mit einem Zuschußbedarf von 15 928 000 Mark ab. Der Bundestag war mit dem Vorschlag des Haushaltsausschusses einverstanden wonach der Bundesrat gegenüber seinem ursprünglichen Etat 156 000 Mark einsparen soll. Vizepräsident Dr. Hermann Schäfer schloß die Sitzung nach fünfstündiger Dauer und berief die nächste Sitzung auf Donnerstag, 13.30 Uhr, ein. Landtagswahlen sind Unfug meinte der südwürttembergische Abgeordnete Dr. Binder Leutkirch. Ein Wahlkampf in Württemberg- Hohenzollern sei als Unfug zu betrachten, wenn man davon ausgehe, daß dieses Land nicht auf ewig gegründet sei und die Regelung der Südweststaatfrage unmittelbar bevorstehe, erklärte der südwürttembergische CDU-Abge- ordnete Staatssekretär a. d. Dr. Binder. In dem vom Landtag mit den Stimmen der CDU an- Dr. Binder Trauerfeier für Hans Böckler •Er blieb Mensch in einer Massenorganisation”, sagte der Bundespräsident in seinem Absdiiedswort Köln. In der großen Aula der Kölner Uni-1 Volk habe leiten lassen. Das Gefühl der Ver- versität nahm am Mittwochmittag nicht nur antwortung habe Böckler auch bei den zurück- die deutsche Arbeiterschaft, sondern das deut sehe Volk Abschied von dem verstorbenen ersten Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Dr. h. c. Hans Böckler. Lorbeer und Tannengrün unterstrichen die Feierlichkeit des holzgetäfelten Raumes. Im Vordergrund des schwarz ausgekleideten Bühnenraumes war der schlichte Eichensarg mit der sterblichen Hülle von Hans Böckler aufgebahrt. Kränze und Blumengrüße seiner Angehörigen und Freunde, des Bundespräsidenten, des Bundeskanzlers, von Regierungen, Organisationen und Gewerkschaften aus allen Teilen der Welt waren der äußere Ausdrude der Anteilnahme, die das Hinscheiden des verstorbenen Arbeiterführers begleiteten. Unmittelbar vor der Bühne hatten Bundespräsident Professor Theodor Heuß, Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer, der SPD-Vorsitzende Dr. Kurt Schumacher, die drei Hohen Kommissare John McCloy, Sir Ivonne Kirkpatrick und Andre Frangois-Poncet, Bundestagspräsident Dr. Hermann Ehlers und die Bundesminister Dr. Lehr, Kaiser und Hellwege Platz genommen. Zwölf Repräsentanten des politischen und wirtschaftlichen Lebens, an der Spitze der Bundespräsident und der Bundeskanzler, sprachen am Sarge Worte des Gedenkens und der Verpflichtung. Bundespräsident Professor Dr. Heuß hob hervor, daß Böckler über alle organisatorischen Dinge hinweg die moralische innere Sicherheit und die geistig-kulturelle Verbundenheit mit dem Volksganzen als wesenhaft für die neue Situation auch der Arbeiterbewegung angesehen habe. Heuß schloß mit den Worten: „Böckler selber blieb in einer Massenorganisation ein Mensch. Er wollte den Auftrag ge ben, daß aus der freien Verantwortung die Bewährung für die staatliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung zur Gerechtigkeit gesichert sei.“ Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer nahm von Böckler Abschied als von einem persön liehen Freund. Dem deutschen Volk rief der Bundeskanzler zu, daß der Heimgegangene liegenden Verhandlungen über das Mitbestimmungsrecht geleitet, für die er den letzten Rest seiner körperlichen Kraft hingegeben habe. Der stellvertretende DGB-Vorsitzende Matthias Föcher erklärte, seiner natürlich gewordenen Autorität sei es zu verdanken, daß der Gewerkschaftsbund zu einer einheitlichen Organisation gestaltet werden konnte. Unbeirrbar habe Böckler den Grundsatz der unbe- dingten parteipolitischen Unabhängigkeit der neuen deutschen Gewerkschaftsbewegung und ihre weltanschauliche Toleranz verteidigt. Den letzten Gruß der Stadt Köln an ihren Ehrenbürger richtete Oberbürgermeister Robert Görlinger aus. Die Stadt Köln rechnet es sich zur Ehre an, ihm auf dem alten Friedhof Melaten ein Ehrengrab zu geben. Dort wird sein Name für immer zu lesen sein. Dann nahm Walter Freitag von der Industriegewerkschaft Metall Abschied von dem Metallarbeiter Hans Böckler. Für den Internationalen Bund freier Gewerkschaften sprach dessen erster Vorsitzender Paul Finet (Belgien). Ihm folgte der erste Vorsitzende der SPD, Dr. Kurt Schumacher, der den Sozialdemokraten Hans Böckler in die Reihe der großen Sozialdemokraten August Bebel, Friedrich Ebert und Karl Legien stellte. Das Maßvolle und Besonnene in Böck- lers Wesen zeichnete Ministerpräsident Arnold. Professor Dr. Nipperdey, der Prodekan der juristischen Fakultät der Universität Köln, feierte den Ehrendoktor seiner Fakultät mit dem Hinweis, daß er stets ein aufgeschlossener Förderer der Wissenschaft gewesen sei. Böcklers Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrates vom Hüttenwerk Oberhausen würdigte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Matthias Höskes. An Böcklers Eintreten für die Bewegung der Konsumgenossenschaften und der freien Gemeinwirtschaft erinnerte Gustav Dahrendorf. Schließlich sprach der greise Bergarbeiterführer August Schmidt tiefbewegte Abschiedsworte Böcklers zwei Grundsich stets von dem Gefühl der tiefen Verant- Sätze — die Einheit und Neutralität der Ge- wortung gegenüber dem gesamten deutschen' werkschaften — würden aufrechterhalten.' Bekenntnis zum Abendland Von Andre Siegfried (Mitglied der Academie Francsiss) Nach meinem Wiedersehen mit Asien und meiner Rückkehr bin ich weit mehr ein Mensch des Abendlandes, als ich es früher war. Und das gerade in dem Augenblick, da sich an der Front des Kalten Krieges der Druck des Gegners auf das Abendland konzentriert. Der Aufstand Asiens, in den auch die russische Revolution von 1917 mit einbegriffen werden muß, erfolgt zwar im Namen unserer technischen Methoden, aber entgegen dem Geist und unserer Auffassung von der Verwaltung der Welt und der Stellung des Einzelmenschen innerhalb der Gesellschaft. Werkzeuge kann man erborgen oder nachahmen, nicht aber ihre Wirksamkeit. Schon jetzt läßt sich ermessen, was die Zivilisation verlieren würde, wenn wir als Besiegte aus diesem Ringen hervorgingen. Die Zivilisation, so wie Europäer und Amerikaner sie verstehen, setzt sich vielfältig zusammen: aus der Technik, aus der Kultur, aber auch aus jener seltenen Eigenschaft, die Verwaltungsfähigkeit heißt. Wir haben keineswegs ein Kulturmonopol, viele Asiaten sind kultivierter, verfeinerter als wir. Wir haben auch kein technisches Monopol, denn unsere Maschinen werden an andere verkauft, die sich ihrer bedienen können. Es ist aber etwas anderes, auch verwalten zu können, wenigstens im höheren, nicht rein bürokratischen, aber auch im technischen Sinne. Wer den Orient besucht hat, weiß, daß dort nichts vollkommen in Ordnung gehalten wird. Man läßt aus Gleichgültigkeit die Dinge laufen: allmählich beginnt der Regen durch das Dach zu sickern, Hafen oder Kanal versanden,, der Weg furcht sich, Gas und Elektrizität werden schwindsüchtig. Der Asiate wohnt aber weiter in seinem zerfallenden Haus, auf dem Kanal oder der Straße behilft man sich so gut genommenen neuen Wahlgesetz - man kann , und der Lastkraftwagen, den man hatte sich der Stimme enthalten Haltung der CDU in anderen Bundesländern keine Rücksicht genommen worden; er neige der Auffassung zu, daß das Wahlgesetz wegen der in ihm vorhandenen Möglichkeiten der Wahlarithmetik „nicht ganz der christlichen Haltung entspricht“. Wenn in Bonn kein Ergebnis in der Frage des Südweststaates erreicht werde, könne der südwürttembergische Landtag seine Auflösung beschließen und den Anschluß an Stuttgart anstreben. Die Besatzungsmächte sollten, diesem Begehren des Landes die Zustimmung nicht versagen. durch wahre Wunderwerke der Erfindungskraft wieder zurechtgebastelt hat. rollt weiter. Diese Erfahrung macht jeder außerhalb der Grenzen des Abendlandes. Ins Gewicht fällt dabei, daß der Betroffene sich mit der Unzulänglichkeit begnügt. Es ist noch nicht einmal sicher, ob er darunter leidet: die Ordnung, auf die wir soviel halten, ist für ihn keine Hauptsorge, das Herumpatschen in der Unordnung hat für ihn keine Schrecken, viele Leute profitieren sogar davon. Wenn die Verwaltung der Welt oder gewis- Schwere Stürme im Atlantik 23 Seeleute ertrunken — Dramatische Rettungsversuche Den Haag. Im Atlantik und in der Biskaya tobten an den beiden letzten Tagen schwere Stürme, die wahrscheinlich das Leben von 23 Seeleuten gefordert haben. Vor der holländischen Küste kenterte der französische Dampfer „Duc de Normandie“ mit 24 Seeleuten an Bord. Der amerikanische Dampfer „American Counsellor“ konnte nur den Kapitän des Schiffes und dessen Bruder retten. Man befürchtet, daß 22 Seeleute ertrunken sind. Dramatische Rettungsversuche, die sich über einen ganzen Tag hinzogen, spielten sich bei schwerem Seegang vor der Nordwestküste Frankreichs ab. Dort befand sich das norwegische Schiff „Marga“ (1595 Tonnen) bereits seit Dienstagnachmittag in sinkendem Zustand. Durch ein Loch an der Bordwand strömte das Wasser in das Schiff. Ein französischer Schlepper erreichte die „Marga“ bei Dunkelwerden, mußte aber wegen des schweren Seegangs wieder umkehren, nachdem er nur einen Mann hatte retten können. Ein norwegisches Motorschiff mußte seine Rettungsversuche wieder aufgeben, da es selbst in Gefahr kam. Während der Nacht hielt sich der 5000-Tonnen- Dampfer „Winterswijk“ in der Nähe des sinkenden Schiffes auf, während ein Schlepper versuchte, die „Marga* in Schlepp zu nehmen. Der Schlepper konnte fünf Besatzungsmitglieder übernehmen, die er an Leinen durch das Wasser heranzog. Dabei kam der Chefingenieur der „Marga“ ums Leben, weil sich die Leine, an der er hing, in der Schraube des Schleppers verfing. Auch die anderen Besatzungsmitglieder konnten im Laufe des Mittwochs gerettet werden. Ein norwegisches Schiff wurde bei den Rettungsaktionen stark beschädigt. Einem holländischen Schlepper und einem Fischkutter gelang es schließlich, die „Marga“ doch noch in Schlepp zu nehmen. In dem Seebad ChatelaiUon in der Nähe von La Rochelle wurden sechs Meter Deich von den Wogen weggerissen. In Poitiers wurde eine Windgeschwindigkeit von 185 Stundenkilometern gemessen. In 4,5 Stunden über den Atlantik Gander. Mit weniger als fünf Stunden legte ein britischer Düsenbomber vom Typ „Canberra* die etwa 3200 Kilometer lange Strecke von Nordirland nach Neufundland in einer neuen • Weltrekordzeit zurück. Die Maschine ist der erste Düsenbomber der Welt und mit zwei Düsenaggregaten ausgerüstet. Die Maschine flog in einer Höhe von etwa 12 Kilometern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 800 Stundenkilometern. Die genaue Flugzeit betrug 4 Stunden und 38 Minuten. Die Maschine machte den Flug ohne zwischenzutanken. Vor neuen Zugeinsdiränkungen ? Bonn. Die Kohlezuteilungen für die Bundesbahn sind, wie der Bundeswirtschaftsminister am Mittwoch mitteilte, im ersten Quartal 1951 um 30 000 Tonnen vermindert worden. Diese Maßnahme wird als notwendig bezeichnet, um Kohlen für wichtige Industriebetriebe freizubekommen, die sonst hätten stillgelegt werden müssen. Unter diesen Umständen werde die Bundesbahn gezwungen sein, den Reiseverkehr und möglicherweise auch den Güterverkehr noch mehr einzuschränken. ger Teße Jeder von der InTelldenTertlehernn* wissen?* Von A. Glenz, 5. Aull. 1950, Essen, 52 S., brosch. I SO DM. Verlag A. Glenz, Essen-Bredeney. Den Nordischen SWmeisterscäiaften ln Neustedt/ Schwerzwald folgen von Freitag bis Sonntag die Alpinen Deutschen Meisterschaften in Garmisch- Partenkirchen. Titelverteidiger sind für den Abfahrtslauf, für die Kombination Karl Maurer (Rottach/Egem) und für den Spezialtorlauf Willi Klein (Oberstdorf). Bei den Damen holte sich Dr. Hildesuse Gärtner (Freiburg) die Meisterschaft im Abfahrtslauf und in der Kombination. Lia Leis- müller (Partenkirchen) wurde Spezialslalommeisterin. Die voraufgegangenen Landesmeisterschaften ließen den Nachwuchs nach vorn kommen, so daß nicht vorauszusehen ist, wer diesmal Sieger wird. Ueberraschungen sind möglich durch den Kiefers- feldener Hans Winkler, Gebhard Holzmann (München) und den Tegernseer Bern! Obermüller. Als erster Favorit gilt jedoch der neue bayrische Meister Heini Bierling (Murau). Ob der Oberstdorfer Willi Klein in die Entscheidung kommt, hängt davon ab, wie er die bei den „Bayrischen“ erlittenen Sturzverletzungen überwunden hat. Für den Offenburger Klaus M ö 1 d e r s darf man sich auch in diesem Jahr mindestens im Spezialslalom berechtigte Chancen auf einen der ersten Plätze ausrechnen. Die alte Elite tritt mit Sepp Gantner (Wiessee), Sepp Folger (Rosenheim), Toni Rest (München), Erwin Mühlbauer (Garmisch), Anderl Loferer (Rosenheim) und Bello Erben (Frankfurt) an. Bei den Damen dürfte Annemarie Büchner- Fischer (Garmisch) kaum zu schlagen sein, wenn sie ihre Krankheit überwunden hat. Mit ihr haben noch Aussichten Lia Leismüller (Partenkirchen), Rosl Amort (Schellenberg), Hannelore Franke (Fürth), Dr. Hildesuse Gärtner (Freiburg), Ossi Reichert (Sonthofen) und Evi Lanig (Hindelang). Der Spezialslalom (Freitag) und der Kombinationstorlauf (Sonntag) werden am Olympiahang ausgetragen. Der Schauplatz des Abfahrtslaufes (Samstag) ist die bekannte Olympiastrecke am Kreuzeck, die nach der „Entrümpelung“ im Herbst viel zügiger, schneller und ungefährlicher geworden ist. Der gefährliche Seeloe-Schluuf wurde verbreitert und der Felsen, an dem der Italiener Serporelli 1938 tödlidi verunglückte, weggesprengt. Burgbacber wollte zuerst nicht Daß der neue Deutsche Meister im Ski-Marathon über 50 Kilometer, Oskar Burgbacher auch die erfahrende ten Fachleute mit seinem Erfolg überraschte, geht wohl daraus hervor, daß er noch wenige Stunden vor dem Start erklärt hatte, er wolle bei der großen Leistungsprüfung nicht mitmachen. Burgbacher glaubte, doch keine Chance zu haben, zumal er bereits am 18-Kilometer-Langlauf und an der Viermal-Zehnkilometer-Staffel teilgenommen hatte. Dieser Lauf war jedoch das Rennen seines Lebens und brachte damit nach langer Zelt einen Deutschen Meistertitel in den Schwärt vald. Der Vorjahresmeister Juko Pent (35 Kilometer) und Altmeister Toni Rupp, die schärfsten Rivalen des neuen Titelhalters, gratulierten als erste und erkannten die hervorragenden Leistungen des Schwarz- wälders an. Bei der Siegerehrung erhielt Burgbacher den „goldenen Ski“, die höchste Auszeichnung des deutschen Skiverbandes, und Ehrenpreise des französischen Hohen Kommissars und des Bundesinnenministers Dr. Robert Lehr. Den „Silbernen Ski erhielt Juko Pent. Der skilaufende Bürgermeister aus dem Schwarzwald, Eugen Schweizer, wurde als dritter mit dem „Bronzenen Ski* und einem Ehrenpreis seines Kollegen, des Oberbürgermeisters von Freiburg, ausgezeichnet. Kleissl gewann Nachtspringen Der neue deutsche Spezialsprunglaufmeister, Josef Kleissl (SC Partenkirchen), gewann am Dienstagabend das Nachtskispringen mit Sprüngen von 53 und 59 Metern. Zweiter wurde Josef Vogg mit 55 und 55 Metern vor Hohenleitner mit 56 und 52 Metern und Dengg (alle PartenkirChen) mit 53 und 53 Metern. Unsere Toto-Vor schau Kriegsgräberfahrten nach Italien und Luxemburg Der Volksbund beabsichtigt im Jahre 1951 eine Reihe von Kriegsgräber-Fahrten zu veranstalten. Den Auftakt bilden je eine Fahrt nach Italien und Luxemburg. Die Kriegs*- gräber-Faihrt nach Italien führt in den Raum von Rom, Pomezia und Gassino; sie beginnt am 21. März um 20.50 Uhr in München und endet am 26. März um 18.14 wieder in München. Es ist Gelegenheit gegeben, die deutschen Friedhöfe in Viterbo, Rom (Campo In der bekannten Schriftenreihe, die auch Schriften über die Angestellten- und die knappschaftllche Versicherung enthält. Ist die Schrift „Invalidenversicherung nach längerer Unterbrechung nun in fünfter Auflage neu erschienen. In gemeinverständlicher Sprache für den einfachen Mann geschrieben, können die Büchlein aber auch (dank der fast lückenlosen Angabe der Rechtsquellen) dem Fachmann praktische Helfer sein. Infolge geschickter übersichtlicher Gliederung des Stoffes findet man auf jede Frage sozusagen mit einem Griff die Antwort. Der Verfasser übt auch manche positive Kritik, die der Beachtung seitens der zuständigen Stellen wert sein dürfte. Hilfstafeln für die Berechnung der Renten sowie Beispiele von Rentenberechnungen erhöhen den praktischen Gebrauchswert der Büchlein, die jedem bestens empfohlen werden können. Tödliche Rauchringe , * Eine seltene Aufnahme gelang dem Fotogra fen, der hier den Kreuzer „Manchester“ während der Beschießung der koreanischen Ostkilste im Bilde festhielt. Nicht schlechter als es ein genießerischer Zigarrenraucher im Schaukelstuhl zu tun vermöchte, stießen nach dem Abschuß die Geschütze zwei perfekte Rauchringe aus. 1) Katemberg empfängt Tabellenführer Preußen Münster. Obwohl der Gast favorisiert ist, darf man dem Gastgeber durchaus eine Ueberraschung zu trauen. — 2) Der FSV empfängt den Deutschen Meister. Ein knapper Sieg der Frankfurter, evt. ein WB-Toto 34./2S. Februar 1951 Im West-Süd-Block 1. Spfr. Katemberg — Preußen Münster 2. FSV Frankfurt — VfB Stuttgart 3. Duisburger SV — Hamborn 97 4. Schweiniurt 95 — 1. FC Nürnberg 5. Schalke 94 — Preußen Dellbrück 6. 1. FC Köln — Rot-Weiß Essen 7. Rheydter SV — Bor. M.-Gladbaeh 8 . Darmstadt 98 — Waldhof Mannheim 9. RW Oberhausen — Erkenschwick 10. Schwaben Augsburg — Kickers Offenbach 11. SSV Reutlingen — Bayern München 12. VfR Mannheim — Eintracht Frankfurt 13. Eintracht Braunschweig — VfL Osnabrück 14. Hannover 96 — Bremerhaven 93 Unentschieden dürfen als wahrscheinliche Ergebnisse angesehen werden. — 3) Der Tabellenletzte der Oberliga West sollte es auch auf eigenem Platze schwer haben gegen Hamborn 67 zu einem Sieg zu gelangen. Aber ein Unentschieden wäre immerhin denkbar. — 4) Zu einem interessanten Treffen kommt es in Schweinfurt, wo die Kupferelf den Nürnberger Club empfängt. Der Spielausgang ist völlig offen. — 5) Auf eigenem Platz ist ein Sieg der Schalker Knappen über die Dellbrücker Preußen alz sicher anzunehmen. Ein anderes Ergebnis käme schon einer Sensation gleich. — 6) Knapp darf auch der 1. FC Köln vor Rot-Weiß Essen in Front erwartet werden. — 7) ln diesem Spiel ist der gastgebende Rheydter SV als verhältnismäßig sicherer Sieger über Borussia München-Gladbach zu erwarten. — 8) Waldhof geht einen schweren Gang nach Darmstadt und hat immerhin, nicht zuletzt Infolge des offensichtlichen Nachlassens des Gastgehers, gute Aussichten, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. — 9) Zu einer Punkteteilung sollte es ln Oberhausen kommen, wo Erkenschwick antrltt. — 10) Den Augsburger Schwaben darf man auf eigenem Platz über die Offenbacher Kickers einen knappen Sieg Zutrauen. — 11) Der SSV Reutlingen wird sich bemühen im Heimspiel gegen Bayern München die katastrophale Schlappe vom Vorsonntag gegen die Münchener „Löwen“ wieder wett zu machen. Nach den unbeständigen Leistungen de» Gastgebers erscheint es aber sehr fraglich, ob ihm das gelingt. Wir rechnen damit, daß die „Rothosen“ mindestens einen Punkt nach München entführen. — 12) Der deutsche Ex-Meister VfR Mannheim hat in den letzten Spielen wenig überzeugen können. So wäre es keine allzugroße Ueberraschung, wenn Eintracht Frankfurt auf dem Platz an den Brauereien zu einem Teilerfolg käme. Vorschlag: 0, 1. — 13) Vorschlag: 0, 2. — 14) Vorschlag: 1, 0. Toto-Spielausfall Rheinland-Pfalz teilt mit, daß am 25- 2. 51 beim 29. Wettbewerb bei der Auswahl-Wette das Spiel Nr. 10 FC Freiburg — Jahn Regensburg ausfällt. Aenderung der Gewinnquoten in Rheinland-Pfalz Bei der Gegenkontrolle des 28. Wettbewerbes vom 18. 2. 1951 hat sich ergeben, daß ein Teilnehmer infolge eines Uebertragungsfehlers auf der Wettzahlkarte eusscheiden muß. Hierdurch ist die Gewinnquote im 12er-Tip von 9 496 DM auf 14 245 DM je Gewinner gestiegen. Max Stahl (Ulm) Tennispräsident G. v. Cramm und Buchholz als Davispokalmannschaft gegen Jugoslawien Nur drei Männer leiten den Deutschen Tennia- Bcuid, beschloß die Jahrestagung des DTB, in Bad Dürkheim. Präsident wurde Max Stahl (Ulm), während als Spielleiter Richard Stephanus (Hannover), der bisherige Präsident, und als Schatzmeister Franz Holmes (Nürnberg) gewählt wurden. Ein Bundes-Ausechuß umfaßt dann die 15 Landesverbands-Vorsitzenden, da Anträge, den DTB in einen „Bund der 80« Vereine“ umzuwandeln, abgelehnt wurden. Als deutsche Davispokalmannschaft wurden G. v. Cramm und Buchholz vom 4. bis 6. Mai in Agram gegen Jugoslawien vorgesehen. Koch und Saß stehen ln Reserve. Deutsche Nationale Meisterschaften werden vom 15. bis 17. Juni in Essen, die „Internationalen“ vom 4. bis 12. August in Hamburg ausgetragen. Ria Baratt braucht einen Schutzengel Es ist jammerschade, daß bei den Weltmeisterschaften im Eiskunstläufen vom 23. bis 25. Februar im Mailänder Eispalast ausgerechnet im Paarlaufen die erste Entscheidung fällt. Ria Baratt hätte eine noch längere Ruhepause, und wenn sie nur 24 oder 48 Stunden gedauert hätte, gut getan. Ob sie mit ihrem Partner Paul Falk jedoch am Freitagabend antreten (und das Risiko einer monatelangen Lähmung auf sich nehmen) kann, wird sich wohl erst kurz vor der Ouvertüre in Mailand ergeben. Ria Baratt schrieb der ISK: „Ich brauche viele gute Wünsche und einen guten Schutzengel, dann wird’s vielleicht gehen.“ Jedenfalls weiß das amerikanische Geschwisterpaar Karol und Michael Kennedy, daß es gegen ein gesundes deutsches Meisterpaar die Weltmeisterschaft nur schwer verteidigen kann. — Bei den Damen hoffen die deutschen Mädel auf gute Plätze, auch wenn sich das Teilnehmerfeld gegen den Züricher Europameisterschaften u. a. um Amerikanerinnen (Sonja Klopfer) und die bekannte Japanerin Inada erweitert. Bei den Herren gelüstet es Horst Faber nach einer Revanche an Europameister Seibt-Oesterreich. Wahrscheinlich aber bleiben beide im Schatten des USA-Weltmeisters Richard Button und dessen Landsmannes Jimmy Grogan, der in der amerikanischen Meisterschaft nur mit 3:2-Ridhterstimmen gegen Button unterlag. ROMAN VON FRED ANDREAS UfcSwfc« MIISCHORRSIIGII PRESSERECHTE DURCH MÜNCHENER ROMANVERLAG G. M. BHc 22. Fortsetzung Trotzdem war Benda von ihrem Spiel nicht sonderlich hingerissen. Es schien ihm gewandt und ein wenig frivol wie ihre Redeweise, aber es ließ ihn unbefriedigt. Höflichen Beifall zu spenden, schien hier glücklicherweise nicht üblich, denn die Herren rauchten mit einem leisen Kopfnicken weiter, Moltmaker rückte den Sessel beiseite, als Madame van der Wal vom Flügel zurückkam, und Professor de Geer drückte einen Kuß auf ihre weiße, weiche Hand mit einem Gesicht, als ob er das Herz eines Patienten behorche. Doortje saß in verlegener Haltung auf der Kante des Sofas und machte ratlose Augen. Auf einmal fühlte Benda etwas Ungeheuerliches und sah diese fünf Menschen wie durch schwarzes Glas, sah sie in ihrer stereotypen Haltung, in ihren ewigen Gebärden. So mußten sie schon seit Jahren sitzen und Gefallen finden an der ewigen Wiederholung, am Im- mer-wieder-so-sein der kleinen Dinge. Und warum? Was verband wohl Frau van der Wal mit Doktor Moltmaker oder de Geer mit Don- ding? Oder Doortje mit ihnen allen? Benda fand die Situation günstig, um sich — wie ihm der Professor förmlich befehlen hatte — unter der Vorspiegelung von Kopfschmerzen zurückzuziehen. Er erhob sich, sagte seinen Spruch und befand sic^t wieder auf der Treppe zu seinem Zimmer, und die uralten Menschen da unten waren in seiner Erinnerung nur ganz undeutlich, als sei es schon viele Jahre her, daß er in ihrem Kreis gesessen habe. Von Mijnheer Donding entsann er sich übrigens nicht, sich verabschiedet zu haben. War der zum Schluß überhaupt noch dagewesen? Zum Glück folgte ihm Doortje unter dem Vorwand, das Pyramidon eingeschlossen zu haben. „Das war furchtbar“, sagte Benda, noch als sie die Treppe hinaufstiegen. Doortje lachte belustigt auf. „Wie leicht man sich an Furchtbares gewöhnen kann!“ sagte sie. „Mir fällt daran gar nichts mehr auf.“ In seinem Zimmer riß Benda das hohe Fenster auf; von draußen drang frische Mailuft und eine schwere Nachmittagssonne ins Zimmer. Die Bäume vor dem Hause und die Hecke jenseits der Gracht dufteten köstlich. Selbst das verstaubte Wasser, über dessen spärlichen Unrat die Möwen strichen, sandte einen sehr irdischen Geruch in die Luft. Von dem großen Platz hallten die Geräusche des Verkehrs herüber, Straßenbahnen schrien in den Schienen, Autos hupten, Fahrräder klingelten. Ein Junge rief mit heller Stimme Zeitungen aus. „Hier ist doch noch Leben!“ sagte Benda befriedigt und atmete tief über dem Fenstersims. „Weißt du, was ich vorhin glaubte, Doortje? Der Professor wäre neunzig Jahr alt, Mevrouw van der Wal siebzig. Doktor Moltmaker sechsundachtzig und du sechzig. So wirktet ihr auf mich,“ Sie warf sich trotz des offenen Fensters an seinen Hals und küßte ihn. Sie sprach kein Wort dabei, äußerte kein Urteil über die Einsamen unter ihnen, aber ihre aufbrausende Zärtlichkeit bekundete deutlich, wo ihr Herz war und daß sie in zwei Welten zu leben wußte. Eilig lief sie wieder nach unten, und Benda tat erregte und gequälte Gänge in seinem Zimmer, immer vom Fenster zur Tür, von der Tür zum Fenster, und fühlte zum ersten Male richtig, wie gefangen er war. Jetzt verabschiedete sich der Besuch unten Man hörte de Geers markigen Bariton und Mevrouw van der Wals hübsche Operetten stimme. Es gelüstete Benda, zu hören und zu sehen, wie diese Menschen voneinander Abschied nahmen. Er ging leise hinaus und beugte sich übers Treppengeländer, kam aber schon zu spät: unten im Flur waren nur noch de Geer und Donding. Der Professor zog gerade seine Brieftasche, entnahm ihr eine der blauen Zehnguldennoten und steckte sie heimlich dem Gast in die Hand. Mijnheer Donding verwahrte die Note in einer Westentasche und ging dann, merkwürdigerweise ohne dem Professor noch einmal die Hand gegeben zu haben, zur Tür hinaus. Benda eilte an sein Fenster zurück, sah aber Donding nicht mehr auf der Straße. „Warum sind Sie so neugierig?“ fragte auf einmal de Geer. Er war durch die offene Tür getreten, ohne daß Benda ihn gehört hatte. „Nicht neugierig, Herr Professor ... ich schöpfe Luft. Es schien mir unten bei Ihnen ... dumpf ...“ „Das kommt nur vom Rauch“, sagte der Professor. „Wie gefallen Ihnen meine Freunde?“ Benda setzte sich auf das Fenstersims und dachte schnell nach, ob er hier ehrlich sein dürfe oder nicht. Aber ein Blick auf das er- | regte Gesicht des Alten warnte ihn dringend. „Gut natürlich“, sagte er so schlicht wie möglich, „obwohl das eigentlich nur für Madame van der Wal gilt, denn Herr Doktor Moltmaker ist ein recht schweigsamer, wenn auch sehr sympathischer Herr. Aber die Dame, wirklich, ist eine schöne und kluge Frau ... eine Erscheinung, die ... überall im besten Sinne ... auffallen würde.“ „In der Tat, ja. Und?“ „Und?“ „Ich meine Herrn Donding.“ Benda versuchte sich auf harmlose Weise der vermeintlichen Falle zu entziehen, denn er glaubte, der Professor hätte bemerkt, daß Benda ihn beobachtet hatte, wie er Donding das Geld zusteckte. „Wenn ich ganz ehrlich sein soll“, sagte Benda, „so habe ich überhaupt keinen Eindruck von Mijnheer Donding. Es ist wohl das erste Mal. daß mir jemand so... spurlos vorüber geglitten ist. Ist er auch Arzt?“ „Wie! ... Donding ein Arzt?“ höhnte der Professor. „Nein, durchaus kein Arzt ... er ist, glaube ich, Registrator oder etwas ähnliches bei einer Fahrradfabrik. Uebrigens wäre ich Ihnen, Herr Benda, sehr dankbar, wenn Sie Mijnheer Donding das nächste Mal recht aufmerksam betrachteten und mir ausführlich den Eindruck schildern könnten, den er auf Sie macht.“ Hier stand de Geer auf und reckte sich zu seiner vollen Größe empor, wie um anzudeuten, daß dieser Donding ein Wurm war, ein verkümmertes Männchen, und tiefster Verachtung würdig. Benda glaubte nicht recht verstanden zu haben. „Das nächste Mal sagten Sie, Herr Professor?“ fragte er verwundert. „Soll ich denn noch einmal mit Ihren ... Freunden Zusammensein? Mußte ich nicht lügen und ....“ Fortsetzung folgt I poonerstag, 22. Fehruar 1951 Nach Reihenfolge der Versteigerungsaulrufe geordnet: Ergebnisse der Tobak-Einschreibung in Offenburg Am 15, und 16. Februar wurden befriedigende Durchschnittspreise erzielt Zeichenerklärung: G - Sorte Geudertheimer; H - Sorte Havanna; V — Sorte Virginia; Z — Zentner; Hp “ Hauptgut; Ob — Obergut; unv. — unverbagelt; 1. Hagel — leichter Hagel; m. - mittlerer Hagel; Spurh. - Spurenhagel. Altenbeim. unv.: G, Gr. I, Hp 150 Z 142.15 DM, Ob 27 Z 82.10 DM; G, Gr. II, Hp 150 Z 138.10 DM, Ob 27 Z 82.10 DM; G, Gr. III, Hp 150 Z 139.15 DM, Ob 27 Z 82.10 DM; G, Gr. IV, Hp 150 Z 139.50 DM, Ob 27 Z 82.10 DM; G, Gr. V, Hp 150 Z 136.15 DM, Ob 27 Z 82.10 DM: 1. Hagel: G, Gr. I, Hp 160 Z 118.00 DM, Ob 30 z 70.00 DM; G, Gr. II, Hp 160 Z 119.60 DM, Ob 30 Z 70.60 DM; G, Gr. III, Hp ISO Z 120.50 DM, Ob 30 Z 71.50 DM; G, Gr. IV, Hp ISO Z 121.10 DM, Ob 30 Z 71.00 DM; G, Gr. V, Hp 160 Z 119.60 DM, Ob 30 Z 72.60 DM: m. Hagel: G, Gr. I, Hp 150 Z 91.30 DM, Ob 25 Z 53.75 DM; G, G. II, Hp 150 Z 93.10 DM, Ob 25 Z 63.10 DM; G, Gr. III, Hp 150 Z 93.80 DM, Ob 25 Z 55.00 DM; unv.: H, Gr. I, Hp 150 Z zurückge- wiesen, Ob 25 Z zurückgewiesen; H, Gr. H, Hp 150 Z 150.10 DM, Ob 25 Z 75.00 DM: H, Gr. III, Hp 125 Z 150.25 DM, Ob 20 Z 70.00 DM; 1. Hagel: H, Gr. I, Hp 170 Z 125.10 DM, Ob 30 Z 65.00 DM; H, Gr. II, Hp 170 Z 120.10 DM, Ob 30 Z 50.75 DM; H, Gr. III, Hp 170 Z kein Gebot, Ob 30 Z kein Gebot; H, Gr. IV, Hp 170 Z zurückgew., Ob 25 Z zurückgew.; m. Hagel: H 170 Z 93.50 DM, Ob 30 Z 52.50 DM; Abfall 100 Z lose 65.00 DM; 30 Z geb. 75.00 DM. Müllen, unv.: G Hp 90 Z 146.10 DM; 1. Hagel: G Hp 100 Z 112.60 DM, Ob 30 Z 70.50 DM; unv.: H Hp 45 Z 132.10 DM; 20 Z 102.00 DM, Ob 10 Z 63.00 DM. Schutterwald, unv.: G, Gr. I, Hp 125 Z 160.01 DM, Ob 30 Z 75.01 DM; 1. Hagel: G, Gr. I, Hp 20 Z 115.15 DM; G, Gr. II, unv. Hp 125 Z 162.60 DM, Ob 30 Z 76.20 DM; 1. Hagel: G, Gr. II, Hp 20 Z 115.60 DM; G, Gr. III, Hp 80 Z 165.75 DM, Ob 25 Z 77.20 DM; 1. Hagel: G, Gr. HI, Hp 35 Z 116.20 DM; unv.: H, Gr. 1, Hp 130 Z 178.65 DM, Ob 30 Z 78.65 DM; 1. Hagel: H, Gr. I, Hp 30 Z 119.65 DM; unv.: H, Gr. II. Hp 130 Z 180.10 DM, Ob 30 Z 79.00 DM; 1. Hagel: H, Gr. II. Hp 20 Z 118.00 DM; für losen Abfall 15 Z 86.00 DM. Dundenheim. G, Gr. I, Hp 110 Z 157.00 DM, Ob 30 Z 73.00 DM; G, Gr. II, Hp 110 Z 154.40 DM. Ob 10 Z 71.00 DM; Spurh.; G, Gr. I, Hp 100 Z 128.00 DM, Ob 10 Z 71.00 DM; Spurh.: G, Gr. II, Hp 100 Z 130.00 DM, Ob 10 Z 71.00 DM; 1. Hagel: G, Gr. I. Hp 145 Z 115.60 DM, Ob 15 Z 62.80 DM; 1. Hagel: G, Gr. II, Hp 145 Z 117.70 DM, Ob 15 Z 63.80 DM; 1. Hagel: G, Gr. HI, Hp 145 Z 117.70 DM, Ob 15 Z 71.60 DM. Dundenheim. Hagel: G, Hp 200 Z 78.90 DM; unv.: H, Gr. I. Hp 130 Z 157.30 DM, Ob 30 Z 73.00 DM; unv.: H, Gr. II, Hp 130 Z kein Gebot; Spurh.: H, Gr. III, Hp 140 Z 130 DM, Ob 15 Z 70.00 DM; Spurh.: H, Gr. II, Hp 140 Z 132.20 DM, Ob 15 Z 68.00 DM; Spurh.: H, Gr. I, Hp 140 Z 130.00 DM, Ob 15 Z 70.00 DM; 1. Hagel: H, Gr. I. Hp 140 Z 115.60 DM, Ob 15 Z 70.30 DM; H, Gr. II, Hp 150 Z 113.60 DM, Ob 15 Z 70.30 DM; Hagel: H, Gr. I. Hp 200 Z 80.45 DM; H, Gr. II, Hp 130 Z 146.10 DM, Ob 30 Z 70.10 DM; Abfall lose 100 Z 76.00 DM, geb. 20 Z 82.00 DM, Nacht. 10 Z 65.00 DM. Ichenheim. G, Gr. I, Hp 190 Z 158.00 DM, Ob 35 Z 76.00 DM; G, Gr. II. Hp 190 Z 160.20 DM, Ob 35 Z 76.40 DM; Spurh.: G, Gr. I. Hp 195 Z 134.80 DM, Ob 35 Z 71.10 DM; G, Gr. II, Hp 195 Z 136.50 DM, Ob 35 Z 73.10 DM; G, Gr. III, Hp 195 Z 137.60 DM, Ob 35 Z 73.20 DM; 1. Hagel: G, Gr. I, Hp 195 Z 115.90 DM, Ob 35 Z 65.10 DM; G, Gr. II, Hp 195 Z 117.50 DM, Ob 35 Z 70.00 DM; G, Gr. III, Hp 195 Z 119.75 DM, Ob 35 Z 70.75 DM; G, Gr. IV. Hp 195 Z 121.60 DM, Ob 35 Z 70.80 DM; G, Gr. V, Hp 195 Z 122.00 DM, Ob 35 Z 71.00 DM; starker Hagel: G Hp 150 Z 78.75 DM; unv.: H Hp 270 Z 160.60 DM, Ob 40 Z 76.60 DM; Spurh.: H Hp 230 Z 143.70 DM, Ob 70 Z 40.00 DM; 1. Hagel: H, Gr. I, Hp ISO Z 123.60 DM, Ob 25 Z 71.50 DM; 1. Hagel: H, Gr. II, Hp ISO Z 124.50 DM, Ob 25 Z 70.50 DM; 1. Hagel: H, Gr. HI, Hp 160 Z 123.90 DM, Ob 25 Z 71.90 DM; starker Hagel: H Hp 110 Z 78.25 DM; Abfall geh. 55 Z 76.10 DM. Kürzen, unv.: G, Gr I, Hp 200 Z 154.10 DM, Ob 50 Z 74.00 DM; 1. Hagel: G, Gr. I, Hp 40 Z 115.00 DM; unv.: G, Gr. II, Hp 200 Z 155.30 DM, Ob 50 Z 74.50 DM; 1. Hagel: G, Gr. II, Hp 20 Z 115.50 DM; unv.: G, Gr. III, Hp 200 Z 156.00 DM, Ob 50 Z 75.00 DM; 1. Hagel: G, Gr. III, Hp 20 Z 116.00 DM: unv.: G, Gr. IV, Hp 200 Z 158.10 DM, Ob 50 Z 75.00 DM; 1. Hagel: G Hp 20 Z 120.00 DM; unv.: G, Gr. V, Hp 200 Z 157.20 DM, Ob 50 Z 75.00 DM; 1. Hagel: G, Gr. V, Hp 30 Z 116.00 DM; Abfall lose Hp 50 Z 77.20 DM, Abfall geb. Hp 60 Z 83.20 DM; unv.: H, Gr. I, Hp 170 Z 175.60 DM, Ob 40 Z 77.20 DM; I. Hagel: H, Gr. I, Hp 20 Z 112.10 DM; unv.: H, Gr. II. Hp 170 Z 175.75 DM, Ob 40 Z 76.00 DM; 1. Hagel: H, Gr. II, Hp 15 Z 119.10 DM; unv.: H, Gr. III, Hp 170 Z 176.15 DM, Ob 40 Z 76.15 DM; 1. Hagel: H, Gr. 3, Hp 15 Z 120.00 DM: unv.: H, Gr. IV. Hp 170 Z 176.26 DM, Ob 40 Z 76.20 DM; I. Hagel: H, Gr. IV. Hp 20 Z 120.10 DM. Schutterzell. G. Gr. I. Hp 120 Z 158.00 DM, Ob 20 Z 75.00 DM; Spurh.: G, Gr. 1, Hp 118 Z 115.00 DM; unv.: G, Gr. II, Hp 125 Z 161.80 DM, Ob 22 Z 73.00 DM; Spurh.: G, Gr. II. Hp 16 Z 116.00 DM; G, Gr. III, Hp 115 Z 162.00 DM, Ob 18 Z 75.00 DM; Spurh.: G Hp 24 Z 120.00 DM, H Hp 125 Z 176.00 DM, Ob 25 Z 76.00 DM; Spurh.: H Hp 10 Z 121.00 DM; Abfall lose 33 Z 76.00 DM, Abfall geb. 33 Z 82.00 DM. Meissenheim. G, Gr. I, Hp 175 Z 165.70 DM, Ob Gr. I 130 Z 87.75 DM; G, Gr. II, Hp 175 Z 165.20 DM; G, Gr. III, Hp 175 Z 170.90 DM; G, Gr. IV, Hp 175 Z 169.50 DM, Ob Gr II 130 Z 90.10 DM; G, Gr. V, Hp 175 Z 171.05 DM; G, Gr. VI. Hp 175 Z 171.25 DM; Spurh.: G, Gr. I, Hp 210 Z 138.80 DM; G, Gr. II, Hp 210 Z 141.30 DM; mittl. Hagel: G Hp 90 Z 118.60 DM; H, Gr. I, Hp 170 Z 187.50 DM, Ob Gr. I 120 Z 95.90 DM; H, Gr. II, Hp 170 Z 188.20 DM; H Gr. III Hp 170 Z 189.15 DM, Ob Gr. n HO Z 95.15 DM; Spurh.; H Hp 255 Z 145.50 DM; m. Hagel; H Hp 45 Z 60.00 DM; Abfall lose 79.50, geb. 84.00 DM. Ottenheim. G, Gr. I. Hp 190 Z 175.75 DM. Ob 30 Z; I. Hagel: G, Gr. 1—6, Hp 135 Z 125.65 DM; G, Gr. II, Hp ISO Z 176.75 DM. Ob 30 Z; G, Gr. III. Hp 230 Z 175.95 DM, Ob 40 Z; G, Gr. IV. Hp 150 Z 169.85 DM, Ob 210 Z; G. Gr. V, Hp 160 Z 170.35 DM, Ob so Z; G, Gr. VI, Hp 140 Z 170.65 DM, Ob 20 Z (Gr. I Geudertheimer und Havanna 95.00 DM, Gr. II 96.75 DM); H, Gr. I. Hp 230 Z 189.75 DM, Ob 50 Z: H, Gr. II, Hp 250 Z 191.35 DM, Ob 50 Z; 1. Hagel: H insges. 40 Z Hp 130.75 DM; Abfall lose Hp 50 Z 80.00 DM, Abfall geb. Hp 20 Z 85.00 DM. Allmannsweier. G, Gr. I, Hp 220 Z 156.60 DM, Ob 50 Z 76.40 DM; G, Gr. II, Hp 190 Z 153.60 DM, Ob 40 Z 74.20 DM; G, Gr. III, Hp 190 Z 152.10 DM, Ob 40 Z 74.00 DM; H, Gr. 1, Hp 165 Z 171.45 DM, Ob 35 Z 75.45 DM; H, Gr. II, Hp 165 Z 172.00 DM, Ob 35 Z 76.00 DM, H, Gr. III, Hp 165 Z 172.50 DM, Ob 35 Z 76.00 DM; Abfall 25 Z lose 79.00 DM. Nonnenweier. G, Gr. I, Hp 220 Z 153.70 DM, Ob 50 Z 72.00 DM: G. Gr. II, Hp 130 Z 151.00 DM, Ob 30 Z 73.00 DM; G, Gr. Ha, Hp 13« Z 152.50 DM, Ob 30 z 73.00 DM; G, Gr. III, Hp 160 Z 153.85 DM, Ob 35 Z 73.10 DM: G, Gr. IHa, Hp 160 Z 150.65 DM, Cb 35 Z 73.10 DM: G, Gr. IV, Hp ISO Z 149.95 DM, Ob 30 Z 71.58 DM: G, Gr. IVa, Hp 150 Z 147.15 DM, Ob 30 Z 73.10 DM; H, Gr. I, Hp 125 Z 166.60 DM, Ob 30 Z 74.60 DM; H, Gr. II, Hp 125 Z 167.15 DM, Ob 30 Z 54.65 DM; Abfall geb. 152 Z 80.00 DM. Wittenweier. G, Gr. I, Hp 125 Z 138.00 DM, Ob 25 Z 73.00 DM; G, Gr. II, Hp 125 Z 140.10 DM, Ob 25 Z 71.10 DM; NFT Hp 120 Z 139.10 DM, Ob 20 Z 72.1« DM; H Hp 70 Z 152.M DM, Ob 15 Z 75.80 DM; Abfall lose 17 Z 74.00 DM. K -pnc]. o, Gr. I, Hp 190 Z kein Gebot, Ob 40 Z kein Gebot; G Gr. H, Hp 190 Z kein Gebot, Ob 40 Z G kein Gebot: G, Gr. HI, Hp 170 Z kein Gebot, Ob 35 Z G kein Gebot; H Hp 90 Z 152.80 DM, Ob 20 Z-74.60 DM; Abfall geb. 18 Z 78.00 DM. Grafenhausen. G, Gr. I, Hp 220 Z 140.10 DM, Ob 50 Z 73.10 DM; G, Gr. II, Hp 220 Z 140.75 DM, Ob 50 Z 70.75 DM; G, Gr. III, Hp 220 Z 140.00 DM, Ob 50 Z 71.00 DM; G, Gr. IV, Hp 220 Z 135.10 DM, Ob 50 Z 70.00 DM; G, Gr. V, Hp 220 Z 135.25 DM, Ob 50 Z 70.25 DM; I. Hagel: G Hp 80 Z 102.00 DM; H Hp 120 Z 154.20 DM, Ob 30 Z 74.00 DM; Abfall lose 10 Z 75.00 DM. Abfall geb. 60 Z 79.00 DM. Rust. G Hp 40 Z 120.00 DM, Ob 15 Z 65.00 DM; H Hp 30 Z 130 DM, Ob 4 Z 70.00 DM; V Hp 194 Z kein Gebot, Ob 87 Z kein Gebot; Abfall lose 25 Z 76.10 DM. Wyhl. V Hp 150 Z kein Gebot, Ob 40 Z kein Gebot; 1. Hagel: V Hp 170 Z kein Gebot, Ob 20 Z kein Gebot; m. Hagel: V Hp 30 Z kein Gebot, Ob 30 Z kein Gebot; starker Hagel: V Hp 20 Z kein Gebot. Niederhausen. G. Gr. 1, Hp 150 Z 139.10 DM, Ob 75 Z 68.50 DM; G, Gr. II, Hp 150 Z 136.75 DM, Ob 45 Z 60.75 DM; G, Gr. III, Hp 100 Z 137.10 DM, Ob 30 Z 76.00 DM; H Hp 90 Z 139.00 DM, Ob 30 Z 62.00 DM; Abfall lose 10 Z 76.00 DM, Abfall geb. 20 Z 80.00 DM. Oberhausen. G, Gr. I, Hp 170 Z 142.10 DM, Ob 90 Z 76.15 DM; G, Gr. II. Hp 170 Z 144.10 DM; Ob 90 Z 76.15 DM; G, Gr. III, Hp 170 Z 144.10 DM, Ob 30 Z 76.15 DM; Abfall lose 15 Z 77.10 DM, Abfall geb. 40 Z 80.10 DM. Weisweil. G, Gr. I. Hp 250 Z 146.45 DM, Ob 60 Z 76.00 DM; G, Gr. II, Hp 200 Z 142.00 DM, Ob 50 Z 72.00 DM; G, Gr. III, Hp 200 Z 142.50 DM; Ob so Z 73.00 DM; Sturm: G Hp 200 Z 90.10 DM; Sturm: H Hp 55 Z 80.00 DM; unv.: H Hp 140 Z 146.10 DM, Ob 30 Z 70.00 DM. Endingen. V Hp 42 Z zurückgewiesen; Ob 21 Z zurückgewiesen; Abfall lose 10 Z Hp 76.00 DM, Abfall geb. 90 Z 81.00 DM. Forchheim. V Hp 120 Z kein Gebot, Ob 60 Z kein Gebot; 1. Hagel: V Hp 100 Z kein Gebot, Ob 50 Z kein Gebot. Riegel. 1. Hagel: V Hp 102 Z zurückgewiesen. Ob 50 Z zur. '-.-nningen. G Hp 280 Z 158.00 DM, Ob 78.00 DM; 1. bis m. Hagel: Hp 60 z nach Vereinbarung; H Hp 185 Z 167.00 DM, Ob 40 Z 79.00 DM; 1. bis m. Hagel: 40 Z nach Vereinbarung. Abfall lose 22 Z 70.00 DM; Abfall geb. 17 Z 75 DM. Köndringen. G Hp 90 Z 128.20 DM, Ob 30 Z 70.00 DM; G Hp 20 Z nach Vereinbarung, Ob 10 Z nach Vereinbarung. Nimburg. G Hp 50 Z kein Gebot, Ob 20 Z. Königschaff hausen. V Hp 80 Z kein Gebot, Ob 50 Z kein Gebot; 1. Hagel: Hp 20 Z kein Gebot, Ob 10 Z kein Gebot. Reute. G Hp 120 Z 155.05 DM, Ob 40 Z 75.05 DM; 1. Hagel: G Hp 70 Z 126.05 DM, Ob 15 Z 65.05 DM. Hartheim. V Hp 250 Z, Ob 120 Z, V Hp 20 Z, Ob 10 Z, V Hp 3 Z, Ob 1 z, V Hp 10 Z, Ob 5 Z, alles zurück. Vörstetten. G Hp 105 Z 150.00 DM, Ob 25 Z 74.00 DM. Sasbach und Leiselheim. V Hp 158 Z, Ob 30 Z, I. Hagel; V Hp 50 Z, Ob 45 Z; m. Hagel: V Hp 20 Z, V Hp 12 Z, Ob 6 z, alle keine Gebote. Holzhausen. G, Gr. I, Hp 200 Z 160.00 DM, Ob 35 Z 78.00 DM; G, Gr. n, Hp 200 Z 160.85 DM, Ob 35 Z 79.85 DM; H Hp 90 Z 180.05 DM, Ob 15 Z 75.05 DM. Buchheim. G Hp 190 Z 150.80 DM, Ob 90 Z 75.00 DM; H Hp 100 Z 166.10 DM, Ob 15 Z 76.10 DM. Neuershausen. G, Gr. I, Hp 165 Z 146.20 DM, Ob 20 Z 75.00 DM; G, Gr. 2. Hp 165 Z 147.10 DM, Ob 20 Z 71.00 DM; H Hp 95 Z 146.50 DM, Ob 15 Z 75.00 DM. Hugstetten und Hochdorf. G Hp 305 Z 141.05 DM, Ob 47 Z 70.05 DM; H Hp 95 Z 154.10 DM, Ob 25 Z 75.10 DM. Gottenheim. G Hp 27 Z 138.70 DM, Ob 13 Z 72.00 DM; H Hp 34 Z 154.00 DM, Ob 16 Z 72.00 DM. Waltershofen. G Hp 110 Z 138.00 DM, Ob 30 Z 68.00 DM; H Hp 70 Z 158.75 DM, Ob 15 Z 70.75 DM. Umkirch. G Hp 65 Z 140.00 DM, Ob 15 Z 72.00 DM. Merdingen. G Hp 50 Z 138.10 DM, Ob 25 z 85.10 DM. Mengen. G Hp 23 Z 116.50 DM, Ob 10 Z 71.00 DM; H Hp 25 Z 130.50 DM, Ob 12 Z 70.50 DM. T'engen, Opfingen (zue. mit Mengen verk.). G Hp 45 Z, Ob 15 Z, G Hp 50 Z, Ob 20 Z. Bremgarten. V Hp 126 Z, Ob 50 Z zurück. GriBheim. V Hp 110 Z, Ob 40 Z, zurück, I. Hagel: Hp 50 Z, zurück. Neuenburg. V Hp 40 Z, Ob 15 Z, zurück; I. Hagel: V Hp 10 Z zurück. Hügelheim. V Hp 5 Z, Ob 25 Z zurück. Kenzingen. G Hp 70 Z 136.80 DM, Ob 18 Z 76.75 DM. Hecklingen. 1. Hagel: 10 Z nach Vereinbarung; G Hp 100 Z 136.80 DM, Ob 35 Z 76.75 DM. Malterdingen. G Hp 5 Z 136.80 DM, Ob 2 Z 76.75 DM. Bonbach. G Hp 12 Z 136.80 DM, Ob 4 Z 76.75 DM. Herbolzheim. G, Gr. I, Hp 200 Z 150.00 DM, Ob 30 Z 60.00 DM; G, Gr. II, Hp 300 Z 150.00 DM, Ob 30 Z 60.00 DM. Broggingen. G Hp 42 Z 136.20 DM, Ob 16 Z 60.00 DM. NordweiL G Hp 35 Z 136.20 DM, Ob 12 Z 80.00 DM. Wagenstadt. G Hp 62 Z 136.20 DM, Ob 15 Z 80.00 DM. Tutschfelden. G Hp 45 Z 136.20 DM, Ob 12 Z 80.00 DM. Ringshelm. G Hp 100 Z 155.75 DM, Ob 25 Z 75.00 DM; H, Gr.I, Hp 200 Z 172.00 DM, Ob 50 Z 90.00 DM; H, Gr. n, Hp 200 Z 170.00 DM, Ob 50 Z 90.00 DM. Altdorf. G Hp 140 Z 141.30 DM. Ob 20 Z 73.00 DM. Wallburg. G Hp 100 Z 141.00 DM, Ob 25 Z 71.00 DM- Ettenheimweiler. G Hp 150 Z 151.10 DM, Ob 50 Z 70.00 DM. Münchweier. G Hp M Z 149.10 DM, Ob 30 Z 73.20 DM. Orscbweier- G Hp 100 Z 141.80 DM, Ob 26 Z 71.80 DM. Mahlberg. G Hp 260 Z 152.40 DM, Ob 60 Z 74.00 DM. Schmieheim. G, Gr. I. Hp 210 Z 150.10 DM, Ob 70 Z 72.50 DM; G, Gr. II, Hp 210 Z 152.1« DM, Ob 70 Z 67.10 DM. Kippenheim. G, Gr. I, Hp ISO Z 120.75 DM, Ob 30 Z 65.75 DM; I. Hagel: Hp 102 Z nach Vereinbarung; G, Gr. II. Hp 150 Z 131.50 DM, Ob 10 Z 60.00 DM; 1. Hagel; G, Hp 102 Z nach Ver. Kippenheimweiler. G Hp 220 Z 151.75 DM, Ob 5« Z 70.75 DM; 1. Hagel: G Hp 20 Z nach Ver.; H Hp 100 Z 171.75 DM, Ob 25 Z 14.75 DM; I. Hagel: H Hp 5 Z nach Ver. Mietersheim. G Hp 180 Z 138.10 DM, 0b 35 Z 73.00 DM. sulz. G Hp 75 Z 120.10 DM, Ob 20 Z 62.50 DM. Kuhbach. G Hp 6 Z 120.10 DM, Ob 1 Z 63.50 DM. Dinglingen und Seelbach. G Hp 160 Z 135 00 DM, Ob 40 Z 65.00 DM. Langenwinkel. G Hp 9« Z 151 20 DM, Ob 23 Z 72.20 DM: H Hp 50 Z 169.«« DM, Ob 15 Z 75.«« DM. Hugsweier. G Hp 140 Z 141.00 DM, Ob 16 Z 70.00 DM; I. Hagel: G Hp 15 z nach Vereinbarung; H Hp 107 Z kein Gebot, Ob 32 Z- Schuttern. Große Sorte, Gr. I, Hp 200 Z 100.00 DM, Ob 40 Z 60.00 DM: Große Sorte, Gr. II, 200 Z, 100.00 DM, Ob 45 Z 60 00 DM; Spurenhagel; Gr. Sorte, Hp 75 Z »4.00 DM, Ob 2» Z 5*.«0 DM. Friesenheim. Große Sorte, Gr. 1, Hp 170 Z 100.00 DM, Ob 40 Z 60.00 DM; Große Sorte, Gr. H, Hp 170 Z 101.00 DM, Op « Z 62.50 DM; Spurenhagel: Große Sorte, Gr. Hl, Hp 200 Z 90 00 DM, Ob 40 Z 63.00 DM; Spurenhagel, Große Sorte, Gr. IV: Hp 200 Z 85.00 DM, Ob 35 Z 62.50 DM. Oberweier. Große Sorte, Hp 300 Z 103.10 DM, SO Z 62.50 DM. Heiligenzell. Große Sorte, Hp 65 Z 133.20 DM, Ob 20 Z 70.00 DM. Oberschopfheim. G, Gr. I. Hp ISO Z 153.85 DM, Ob 20 Z 72.35 DM; G. Gr. H, Hp 110 Z 152.10 DM, Ob 25 Z 72.00 DM; G, Gr. III. Hp 150 Z 150.75 DM, Ob 20 Z 72.00 DM; Spurenhagel: G, Gr. I—IV, Hp 200 Z 115.10 DM, Ob 25 Z 60.00 DM: Spurenhagel: G, Gr. 4a, Hp 101.20 DM, Ob 64.00 DM; l. Hagel: G Hp 120 Z 80.20 DM, Ob 55.00 DM; H, Gr. I, Hp 166.00 DM; Ob 6^.00 DM; H, Gr. II, Hp 152.60 DM, Ob 72.00 DM; H, Gr. III, 148.50 DM, Ob 75.00 DM; Spurenhagel: H Hp 110.00 DM. Niederschopfheim. G, Gr I, Hp 190 Z 152.00 DM, Ob 30 Z 72.00 DM; 1. Hagel: G, Gr. I, Hp 10 Z nach Vereint,.; G, Gr. II, Hp 190 Z 148.50, Ob 30 Z 75.00 DM; 1. Hagel: G, Gr. II. Hp 10 Z nach Ver.; H Hp 80 Z 170.75 DM, Ob 15 Z 75.00 DM; 1. Hagel: H Hp 10 Z nach Vereinbarung. Hofweier. G Hp 180 Z 164.60 DM, Ob 80 Z 78.00 DM Diersburg. 1. bis m. Hagel; G Hp 50 Z 101.00 DM, Ob 20 Z 70.00 DM. Zunsweier. G Hp 50 Z unverkauft; Spurenhagel: G HP 30 Z 110.00 DM; 1. Hagel: G Hp 20 Z 100.00 DM, Ob 20 Z 72.00 DM. Elgersweier. G Hp 50 Z 130.00 DM, Ob 20 Z 72.00 DM. Berghaupten. G Hp 50 Z 145.00 DM, Ob 20 Z 72 DM. Ohlsbach. G Hp 66 Z 150.00 DM. Ob 17 Z 75.00 DM. Bietigheim. V. Hp 90 Z unverkauft. Sand. G, Gruppe I, Hp 155 Z 145.60 DM, Ob, Gr. I. 30 Z 86.00 DM; 1. Hagel: G, Gruppe I, Hp 20 Z 112.00 DM; Spurenhagel: G, Gruppe I, Ob 10 Z 86.00 DM; G, Gruppe II, Hp 155 Z 146.00 DM, Ob 30 Z 82.00 DM; Spurenhagel: G, Gruppe II, Ob 10 Z 82.00 DM; 1. Hagel: G Hp 20 Z 105.00 DM; H, Gruppe I, Hp 200 Z 159.10 DM, Ob 35 Z 89.86 DM; 1. Hagel; H, Gruppe I, Hp 30 Z 115.10 DM; Spurenhagel: H, Gruppe I, Ob 10 Z 89.86 DM; H, Gruppe II, Ob 35 Z 89.86 DM; Spürenhagel; H, Gruppe II, Ob 10 Z 89.86 DM. Willst!». G, Gruppe I, Hp 50 Z 130.00 DM, Ob 45 Z 70.00 DM; 1. Hagel: G, Gruppe I, Hp 60 Z 108.00 DM; m. Hagel; G, Gruppe I, Hp 40 Z 82.00 DM; G, Gruppe II. Hp 50 Z 140.20 DM. Ob 45 Z 72.00 DM; G, Gruppe II. 1. Hagel: Hp 60 Z 109.60 DM; m. Hagel: G, Gruppe II, Hp 40 Z 83.00 DM; H, Gruppe III, Hp 60 Z 155.00 DM, Ob 70 Z 70.00 DM; 1. Hagel: H, Gruppe III, Hp 65 Z 108.00 DM; m. Hagel: H, Gruppe III, Hp 75 Z 82.00 DM. Odelshofen. unverh.: G Hp 40 Z 135.00 DM, Ob 30 Z 70.00 DM; 1. Hagel; G Hp 60 Z 115.00 DM; un- verhagelt: H Hp 35 Z 150.00 DM, Ob 32 Z 63.00 DM; 1. Hagel: H Hp 80 Z 105.00 DM, Ob 15 Z 58.00 DM; m. Hagel: H Hp 125 Z 68.00 DM; starker Hagel: H Hp 80 Z 55.15 DM. Legelshurst. unverbagelt: G HP 60 Z 146.00 DM, Ob 30 Z 84.10 DM; Spurenhagel: G Hp 100 Z 123.00 DM; 1. Hagel: G Hp 140 Z 104.00 DM; m. Hagel: G Hp 155 Z 80.55 DM; starker Hagel, G Hp 200 Z 54.85 DM; unverhagelt: H Hp 40 Z 155.00 DM, Ob 30 Z 65.10 DM; Spurenhagel: H Hp 60 Z 105.00 DM; 1. Hagel: H Hp 50 Z 125.00 DM; m. Hagel: H Hp 90 Z 75.00 DM; starker Hagel; H Hp 60 Z 55.00 DM; Nachtabak pro Zentner 72.00 DM. Kork, unverhagelt; G Ob 51 Z 70.20 DM; 1. Hagel: G Hp 15 Z 72.10 DM; G, Hagel, mit H, Hagel, insgesamt 250 Z 74.50 DM. Auenheim. V, Spurenhagel und 1. Hagel, sowie V Sandblatt und Mittelgut fermentiert, unverkauft. Querbacb. Hagel: G Hp 85 Z 70.75 DM. Sundheim. unverh.: V Hp 28 Z unverkauft, Ob 23 Z unverkauft; 1. Hagel: V Hp 19 Z unverk.; V Sandblatt unverh. fermentiert 9 Z unverk.; V Sandblatt, Hagel, ferment., 27 Z unverk.; V Mittelgut, Hagels, ferment., Hp 32 Z unverkauft. Neumühl. Hagel: G Hp 20 Z 70.25 DM; unverh.: G Ob 10 Z 60.25 DM; unverh.; V Hp 82 Z kein Gebot, Ob 16 Z; V Hagel, Hp 27,5 Z kein Gebot. Bodersweier. 1. Hagel: G Hp 100 Z 122.30 DM; mittl. Hagel: G Hp 150 Z 89.90 DM; starker Hagel: G Hp 120 Z 56.15 DM, Ob 20 Z 50.15 u ,gc.. H Hp 60 Z 122.00 UM, Ob 20 Z 78.00 DM; 1. Hagel; H Hp 60 Z 95.00 DM; mittl. Hagel: H Hp 260 Z 72.75 DM; starker Hagel: H Hp 120 Z 58.50 DM. Holzhausen. unverh.: G Hp 90 Z 148.50 DM, Ob 37 Z 72.00 DM; Spurenhagel: G Hp 110 Z 120.00 DM: I. Hagel: G Hp 100 Z 92.20 DM; starker Hagel: G Hp 70 Z 59.50 DM. Zierolshofen. 1. Hagel: G Hp 75 Z 119.60 DM, Ob 22 Z 68.40 DM; m. Hagel: G Hp 130 Z 88.60 DM; starker Hagel; G Hp 48 Z 49.80 DM. Linx. Spurenh.: G, Gruppe I, Hp 220 Z 138.80 DM, Ob 60 Z 75.00 DM; m. Hagel: G Hp 40 Z 70.00 DM; starker Hagel: G Hp 6 Z nach Vereinbarung; Spurenhagel: H, Gruppe II, Hp ISO Z 144.80 DM, Ob 65 Z 70.00 DM; I. Hagel: H, Gruppe II. Hp 40 Z 105.00 DM; Spurenhagel: H, Gruppe III, Hp 180 Z 144.80 DM, Ob 65 Z 70.00 DM; 1. Hagel: H, Gruppe III, Hp 10 Z 105.00 DM; starker Hagel: H Hp 15 Z nach Vereinbarung. Rheinbischofsheim. G, Gruppe I, Hp 175 Z 151.50 DM, Ob 35 Z 71.50 DM: G, Gruppe II, 175 Z 152.30 DM, Ob 35 Z 72.00 DM; H, Gruppe III, Hp 125 Z 165.70 DM, Ob 30 Z 79.30 DM; H, Gruppe IV. Hp 126 Z 167.00 DM, Ob 30 Z 79.80 DM. Freiste». G, Gruppe I, Hp 220 Z 153.20 DM, Ob 60 Z 73.10 DM; G, Gruppe II, Hp 215 Z 154.70 DM, Ob 45 Z 73.80 DM; H, Gruppe III, Hp 200 Z 172.26 DM, Ob 55 Z 80.20 DM. Memprechtsbofen. H, Gruppe I, Hp 130 Z 187.96 DM, Ob 25 Z 96.70 DM; H, Gruppe II, Hp 130 Z 189.55 DM. Ob 25 Z 96.70 DM. Keimlingen. H, Gruppe I, Hp 200 Z 175.50 DM, Ob 60 Z 90.40 DM; H. Gruppe II, Hp 200 Z 177.10 DM, Ob 60 Z 90.40 DM. Grauelsbaum. H Hp 55 Z 175.00 DM, Ob 25 Z 80.00 DM. Lichtenau. G Hp 40 Z 148.00 DM, Ob 10 Z 72.00 DM; H Hp 110 Z 173.65 DM, Ob 30 90.25 DM; V Hp 80 Z 102.35 DM, Ob 36 Z 56.1» DM. Scherzheim. G, Gruppe I, Hp 260 Z 160.25 DM, Ob 60 Z 90.55 DM; H, Gruppe II. Hp 190 Z 173.10 DM. Ob 53 Z 90.55 DM. Muckenschopf. G Hp 75 Z 161.« DM, Ob 17 Z 73.95 DM; H Hp 130 Z 172.10 DM. Ob 30 Z 84.00 DM. Viersheim. G, Gruppe I, Hp 2Ö3 Z 151.00 DM, Ob 67 Z 71.00 DM; H, Gruppe II, Hp 155 Z 167.10 DM, Ob 45 Z 84.00 DM. • Hönau. G Hp 200 Z 158.95 DM, Ob 30 Z 78.95 DM. Leotesheim. G Hp 175 Z 148.00 DM, Ob 35 Z 70.00 DM; H Hp »4 Z 160.20 DM, Ob 27 Z 72.00 DM. Eckartsweier. G, Gruppe I. Hp 150 Z 158.35 DM, Ob 20 Z 89.05 DM; G, Gruppe II, Hp ISO Z 159.70 DM, Ob 30 Z 89.05 DM; G, Gruppe III, Hp 150 Z 160.85 DM, Ob 30 Z 89.05 DM; 1. Hagel; G, Gruppe IV, Hp 25 Z 115.00 DM, Ob 7 Z 45.00 DM; m. Hagel: G. Gruppe IV, Hp 21 Z 90.00 DM, Ob 2 Z 45.00 DM: starker Hagel: G, Gruppe IV. Hp 20 Z 68.00 DM, Ob 4 Z 45.00 DM; H, Gruppe V: H Hp 200 Z 161.20 DM, Ob 60 Z 80.00 DM. Hesselhurst. G, Gruppe I. Hp 140 Z 182.26 DM, Ob 40 Z 118.10 DM: G, Gruppe II, Hp 200 Z 201.80 DM, Ob M Z 133.70 DM: G. Gruppe III, Hp 200 Z 186.00 DM, Ob 60 Z 133.70 DM: G, Gruppe IV, Hp 200 Z 192.75 DM, Ob 60 Z 133.70 DM. Hohnhurst. G Hp 125 Z 183.35 DM, Ob 20 Z 92.00 DM; H Hp 150 Z 189.10 DM, Ob 90 Z 92.50 DM. Kittersburg. G, Gruppe I, Hp 110 Z 150.10 DM, Ob 5« Z 85.75 DM; G. Gruppe II, Hp 110 Z 150.95 DM, Ob 50 Z 85.75 DM; H Hp 100 Z 167.75 DM, Ob 30 Z 82.00 DM. GoldidMuer. S, Gruppe I, Hp 200 Z 155.55 DM, Ob| 30 Z 81.00 DM; G, Gruppe H, Hp 200 Z 148.50 DM, Ob 30 Z 881.00 DM; G, Gruppe ITT, Hp 190 Z 148.00 DM, Ob 40 Z 81.00 DM; H Hp 170 Z 144.20 DM, Ob 25 Z 74.00 DM. Marlen. G, Gruppe I, Hp 245 Z 141.90 DM, Ob 50 Z 86.76 DM; G, Gruppe II, Hp MO Z 142.30 DM, Ob 50 Z 86.76 DM; H Hp 245 Z 169.65 DM, Ob 50 Z 91.85 DM. Altenheim. (Die am Donnerstag zurückgezogene Partie.) 1. Hagei: H, Gruppe III, Hp 170 Z 108.00 DM, Ob 25 Z 60.10 DM. Kappel (das am Donnerstag für Sorte G kein Gebot erhielt, wurde am Freitag verkauft wie folgt) G, Gruppe I. Hp 190 Z 118.00 DM, Ob 40 Z 85 00 DM: G, Gruppe II. Hp 190 Z 119.0(1 DM. Ob 40 Z 66.00 DM; G. Gruppe III, Hp 190 Z 119.20 DM, Ob 40 Z 66.50 DM. Forchheim (das am 1. Verkaufstag auch ohne Gebot war, wurde verkauft, und zwar): V Hp 120 DM. Z 100 DM, Ob 60 Z 50.10 DM; 1. Hagel: V Hp 100 Z 78.60 DM. Hugsweier (das am Donnerstag zweimal zurückgezogen wurde, erzielte am 2. Verkaufstag): H Hp 107 Z 140.00 DM, Ob 35 Z 70.00 DM. Hagel nach Vereinbarung sowie mit Vorbehalt der Vorstände, die nicht anwesend waren. Bischweier, Oberweier, Haueneberstein, Kuppenheim, Niederbühl. V Hp 63 Z 102.45 DM, Ob 25 Z 51.36 DM. Sinzheim. G Hp 100 Z 159.75 DM, Ob 20 Z 75.75 DM. Halberstung. G Hp 80 Z 166.70 DM, Ob 20 Z 63.00 DM. Müllhofen. G. Hp 80 Z 167.70 DM, Ob 20 Z 85.00 DM. Weitenung. G, Gruppe I, Hp 170 Z 160.10 DM, G, Gruppe II, Hp 170 Z, 160.70 DM, G, Gruppe III, Hp 170 Z 161.80 DM, Ob 90 Z 87.50 DM. Leiberstung. G Hp 220 Z 177.20 DM, Ob 60 Z 93.20 DM; H Hp 200 Z 190.25 DM, Ob 70 Z 98.10 DM. Schiftung. V Hp 80 Z 114.20 DM, Ob 35 Z 66.20 DM. Hügelsheim, Iffezheim. V, Gruppe I, Hp 120 Z 105.65 DM, Ob 100 Z 68.40 DM, V, Gruppe II, Hp 120 Z 107.00 DM. Söllingen. V Hp 220 Z 103.50 DM, Ob 75 Z 66.19 DM. Stollhofen. G, Gruppe I, Hp 200 Z 145.10 DM, Ob 50 Z 79.95 DM: G, Gruppe II. Hp 200 Z 146.85 DM; Ob 50 Z 79.95 DM; V Hp 110 Z 107.25 DM, Ob 45 Z 64.50 DM. Greifern. G Hp 140 Z 126.10 DM, Ob 40 Z 76.20 DM; V, Hp 70 Z 95.10 DM, Ob 35 Z 56.50 DM. Schwarzach. G, Gruppe I, Hp 100 Z 181.25 DM, Ob 45 Z 75.50 DM; G, Gr. II, Hp 145 Z 182.25 DM, Ob 45 Z 75.50 DM; H, Gruppe I, Hp 175 Z 186.15 DM, Ob 100 Z 89.85 DM, H, Gruppe II, Hp 175 Z 183.90 DM, Ob 100 Z 89.85 DM. Hildmannsfeld. H Hp 110 Z 190.10 DM, Ob 35 Z 76.00 DM. Oberbruch. H Hp 130 Z 172.75 DM, Ob 40 Z 82.00 DM. Vimbuch. H Hp 150 Z 182.75 DM, Ob 40 Z 88.15 DM. Oberweier bei Bühl. H Hp 50 Z 189.00 DM, Ob 20 Z 81.10 DM; 1. Hagel: H Hp 5 Z nach Vereint». Moos. H, Gruppe I, Hp 200 Z 184.00 DM, Ob 75 Z 93.30 DM; H, Gruppe II, Hp 200 Z 180.00 DM, 75 Z 991.60 DM. Balzhofen. H Hp 180 Z 186.75 DM, Ob 60 Z 84.05 DM. Ulm bei Bühl. H, Gruppe I. Hp ISO Z 155.00 DM, Ob 110 Z 87.00 DM; H, Gruppe II. Hp ISO Z 156.05 DM; V Hp 40 Z 103.40 DM, Ob 20 Z 65.00 DM. Unzhurst. G, Gruppe I, Hp 150 Z 172.00 DM, Ob 85.00 DM; G, Gruppe II. Hp 160 Z 163.50 DM; Spurenhagel: G, Gruppe III, Hp 100 Z 120.00 DM; H, Gruppe I. Hp 170 Z 178.00 DM, Ob 60 Z 82.00 DM; H, Gr II, Hp HO Z; Spurenh.: Gr. III, Hp 100 Z. Zell. H Hp 200 Z 182.00 DM, 40 Z 82.00 DM. Gamshurst. G Hp 140 Z 161.50 DM, Ob 30 Z 89.90 DM; G 1. Hagel, Gruppe I. Hp 160 Z 112.50 DM, Ob 50 Z 76.00 DM; G, Hagel, Gruppe I, Hp 60 Z 78.50 DM, Ob 20 Z 56.10 DM; I. Hagel: G, Gr. II, Hp ISO Z 113.95 DM, Ob 60 Z 76.60 DM; Hagel: G, Gruppe II, Hp 130 Z 79.80 DM, Ob 10 Z 57.56 DM; H, unv., Hp 135 Z 17015 DM, Ob 40 Z 88.10 DM; I. Hagel, H Hp 200 Z 109.10 DM, Ob 55 Z 72.10 * DM; Hagel: H Hp 60 Z 75.15 DM, Ob 15 Z 65.15 DM. Großweier. Spurenhagel: G Hp 15 Z 152.50 DM, Ob 18 Z 68.00 DM; 1. Hagel; G Hp 45 Z 132.00 DM, l. Hagel: H Hp 130 Z 121.00 DM, Ob 50 Z 70.00 DM; Spurenhagel: H Hp 30 Z 132.00 DM. Ottersweier und Sasbachried. G, Hp 12 Z 128.00 DM, Ob 18 Z 68.00 DM; G, m. Hagel, Hp 31 Z 80.00 DM; G, I. Hagel, Hp 35 Z 110.00 DM. Faulenbach. G Hp 10 Z 140.00 DM, Ob 5 Z 70.00 DM; Hagel: G, Gr. I. Hp 170 Z 118.00 DM, Ob 40 Z 63.00 DM; Hagel; G, Gruppe II, Hp 160 Z 130.10 DM, Ob 30 Z 63.00 DM. Wagshurst. G, Gruppe I. Hp 125 Z 140.00 DM, G, Gruppe II, 125 Z 118.00 DM; Hagel: G, Gruppe III. Hp 200 Z 75.75 DM; Hagel: G, Gruppe IV. Hp 175 Z 75.65 DM; Hagel: G, Gruppe V, Hp 200 Z 74.50 DM; Hagel: G, Gruppe VI, Hp 180 Z 74.90 DM. Vensbach. Spurenhagel: G, Gruppe I, Hp 20 Z 130.00 DM; 1. Hagel: G, Gruppe I. Hp 200 Z 118.60 DM, Ob 30 Z 68.50 DM; Spurenh. Gr. II, G, Gr. II. 20 Z 130.00 DM; 1. Hagel: G, Gruppe II, Hp 200 Z 119.10 DM, Ob 30 Z 69.00 DM. Mösbach. Spurenhagel: G Hp 50 Z 128.50 DM, Ob 20 Z 68.00 DM; 1. Hagel: G Hp 30 Z 117.80 DM; m. Hagel: G Hp 30 Z 62.00 DM Renchen. G Hp 20 Z 140.00 DM, Oü 20 Z 73.00 DM; l. Hagel: G Hp 270 Z 120.50 DM, Ob 30 Z 65.50 DM. Erlach. G Hp 50 Z 18.60 DM, Ob 50 Z 68.40 DM: 1. Hagel, G Hp 280 Z 118.60 DM, Ob 20 Z 62.40 DM; m. Hagel: G Hp 60 Z 79.60 DM. Stadelhofen. 1. Hagel: G Hp 200 Z 116.00 DM, Ob 30 Z 65.00 DM. Ulm bei Oberkirch. Hagel: G Hp 30 Z 140.00 DM; Spurenhagel: G Hp 40 Z 121.00 DM, Ob 20 Z 70.00 DM; 1. Ha»el: G Hp 110 Z 111.00 DM; m. Hagel: G Ob 15 Z 61.00 DM. Haslach. H Hp 22 Z 120.00 DM, Ob 6 Z 60.00 DM. Zusenhofen. G Hp 90 Z 140.00 DM, Ob 20 Z 72.00 DM; 1. Hagel: G Hp 10 Z nach Vereint». Appenweier. G, Gruppe I, Hp ISO Z 151.00 DM, Ob 45 Z 72.00 DM; G, Gruppe II, Hp 165 Z 141.95 DM. Ob 45 Z 75.95 DM; 1. Hagel: G Hp 10 Z nach Vereinbarung. Urioffen. Spurenhagel: G, Gruppe I, Hp 200 Z 85.00 DM, Ob 50 Z 68.00 DM; 1. Hagel: G, Gruppe II. Hp 290 Z 80.10 DM, Ob 75 Z 70.10 DM, Spurea- hagel: H Hp 75 Z 115.00 DM, Ob 15 Z 72.00 DM; l. Hagel: H Hp 80 Z 91.00 DM; 20 Z 65.00 DM. Windschläg. G, Hp 80 Z 128.00. DM. Ob 20 Z 60.00 DM; Spurenhagel: G Hp 50 Z 100.00 DM, Ob 20 Z 60.00 DM; m. Hagel: G Hp 20 Z 65.00 DM; H Hp 45 Z 131.00 DM, Ob 15 Z 75.00 DM; Spurenhagel: H Hp 20 Z 75.00 DM: Ob 15 Z 60.00 DM; m. Hagel: H Hp 20 Z 62.00 DM. Ebersweier. G Hp 80 Z 134.60 DM, Ob 20 Z 70.00 DM. Spurenhagel: G Hp 15 Z 122.00 DM, Ob 5 Z 67.00 DM. Bohlsbach. G Hp 60 Z 133.00 DM, Ob 10 Z 70.00 DM; Spurenhagel: G Hp 70 Z 120.30 DM, Ob 20 Z 64.00 DM; I. Hagel; G Hp 60 Z 100.20 DM; H Hp 4 Z 133.00 DM. Ob 3 Z 70.00 DM; I. Hagel, H Hp 25 Z 100.00 DM, Ob 2 Z 60.00 DM. Bühl-Dorf. G Hp 40 Z 142.00 DM; 1. Hagel: G Hp 70 Z 122.00 DM; Hagel: G Hp 100 Z 85.00 DM, Ob 60 Z 62.00 DM. Bühl-Dorf. H Hp 10 Z 155.00 DM; 1. Hagel, H Hp 45 Z 105.00 DM, Ob 25 Z 65.00 DM; Hagel: H Hp SO Z 70.00 DM. Weier. G Hp 30 Z 132.00 DM; I. Hagel: G Hp 50 Z 122.00 DM; m. Hagel: G Hp 40 Z 90.00 DM; Ob 39 Z 65.00 DM. Waltersweier. G Hp 30 Z 140.00 DM, Ob 5 Z 73.50 DM; I. Hagel: G Hp 60 Z 118,25 DM, Ob 15 Z 65.00 DM. Griesheim. Spurenhagel: G Hp 120 Z 129.50 DM; 1. Hagel: G Hp 60 Z 120.50 DM; unverhagel: G Ob 40 Z 65.00 DM; Spurenhagel: H Hp 150 Z 125 00 DM, Ob 40 Z 75.00 DM; I. Hagel: H Hp 90 Z 110.00 Donnerstag, 22. Februar 1951 ^ZEITGESCH EHEN Hatk dem QewiHet Es ist wohl an der Zeit, einige Worte zu der Auseinandersetzung zwischen Landrat und CDU, Kreisgruppe Offenburg, zu sagen, bevor sie sich ausweitet und zu Folgen führt, die in keiner streitenden Partei Interesse gelegen sein können. Wir sind uns bewußt, hier ein heißes Eisen anzurühren. Wenn wir es aber erst erkalten lassen wollten, könnte die Stellungnahme zu spät erfolgen; denn bis dahin könnten die beiden Standpunkte unabänderlich geworden sein. Und soweit sollte es doch nicht kommen, zumal uns scheinen möchte, daß eine Einigung durchaus möglich wäre, ohne daß irgend jemandem ein Nachteil daraus entstünde. Die Einigung könnte auf rein sachlicher Grundlage geschehen, umso eher, als der Grund des Schreibens der CDU vom 24. 11. 50, das zu dem Zerwürfnis geführt hat, heute nicht mehr Gegenstand des Streites ist. Damals schrieb die CDU, Kreisgruppe Offenburg: Sollte der Landrat die Planung für die neue Gewerbeschule schon vergeben haben, so habe er damit seine Zuständigkeit überschritten. In der vorgestrigen Antwort auf die Leserzuschrift in unserer Samstag-Ausgabe betonte die CDU dagegen, daß ihre Fraktion trotz schwerwiegender Bedenken wegen der eigenmächtigen Planvergebung in der Kreisversammlung ebenfalls für die Vorlage gestimmt habe, womit sie die „Ueberschrei- tung der Zuständigkeit“ gebilligt hat. Sie hätte, so meinen wir, in dieser Versammlung ohne weiteres die Möglichkeit gehabt, den Brief der Parteileitung durch Ablehnung der Vorlage zu unterstreichen und damit gleichzeitig öffentlich zum Ausdruck zu bringen, daß sie in den vorausgegangenen, nach der Erklärung des Landrats wöchentlich stattgefundenen Sitzungen des Kreisausschusses hinter das Licht geführt worden wäre. Statt dessen stimmte sie der Vorlage nach einigen Einwendungen zu, nachdem Kreisrat Zittel (CDU) gleichsam zur Beruhigung der beiderseits erhitzten Gemüter vermittelnd erklärt hatte: „Es hat gar keinen großen Wert, sich herumzustreiten. Die Differenzen liegen wohl in der Hauptsache darin, daß viele Kreisräte nicht im Klaren waren. Nachdem dies der Fall ist, erübrigt sich der Disput.“ Die Kreisräte sind aber nun einmal die einzigen maßgeblichen Vertreter in dem Kreis- •eusschuß und dem größeren Gremium der Kreisversammlung. Wie sie sich entscheiden, das ist bindend, sowohl für die Kreisverwal- tüng- und den Landrat, als auch für die Partei,' die sie repräsentieren. Es darf ruhig unterstellt werden, daß einige Kreisräte der Kreisverwaltung nicht genau wußten, was in den Kreisausschußsitzungen vorher gespielt worden war. Das ist aber mit ihre eigene Schuld. Es kann auch zugegeben werden, daß der Landrat die Planausarbeitung nicht vor Anhören sämtlicher Kreisräte in der Kreisversammlung hätte vergeben dürfen. Daß sie aber trotzdem vorher erfolgt ist, das ist wieder auch die Schuld, wenn man überhaupt von einer solchen hier sprechen darf, der CDU- Mitglieder im Kreisausschuß. Sie hätten Landrat Dr. Joachim auf die Unzulässigkeit seines Handelns hinweisen müssen, wenn sie damit nicht einverstanden gewesen wären, oder sie hätten, spätestens nach der ersten Sitzung nach dem 21. Mai 1950, dem Tag der Auftragsvergebung an Architekt Alfred Müller, ihre Kollegen von der Kreisversammlung oder auch die Parteileitung dahingehend verständigen müssen, daß der Landrat nach ihrer Ansicht die Kompetenzen überschritten habe. Offenbar hat aber niemand im Kreisausschuß an einen solchen Schritt gedacht, sonst wäre das Schreiben der CDU, Kreisgruppe Offenburg, sicherlich nicht erst am 24. 11. 50 abgefaßt worden. Der Haltung und dem billigenden Verhalten der Kreisräte nach der Planvergebung am 21. 5. 50 ist es zuzuschreiben, daß der Landrat von dem Schreiben der CDU sechs Monate später als von einem Blitz aus heiterem Hifnmel sprechen konnte. Da auch die übrigen CDU-Kreisräte in der Kreisversammlung der Planvergebung letzten Endes zustimmten, hat auf dem Kreisparteitag der CDU am 8. 2. 51 nicht mehr der ursprüngliche Vorwurf gegen den Landrat, er habe bei der Planvergebung seine Zuständigkeit überschritten, den Ton und Inhalt der Resolution („weitere Zusammenarbeit mit dem Landrat unmöglich“) bestimmt, sondern die Reaktion des Landrats in der Kreisversammlung auf den Brief der CDU vom 24. 11. 50 („erlassen Sie mir, meine persönliche Antwort darzulegen..-.“). Nun, diese Aeußerung war die Reaktion, die auf den eben genannten Brief erfolgte, dessen wesentlicher Inhalt der Vorwurf der Ueber- schreitung der Kompetenzen war. Da dieser aus den oben dargelegten Gründen auf dem Kreisparteitag nicht mehr zum Anlaß für die Resolution an das Innenministerium genommen wurde, brauchen wohl auch die Aeußerun- gen des Landrats in der Kreisversammlung auf diesen Vorwurf nicht mehr nach der negativsten Seite hin interpretiert zu werden. Es sei andererseits zugegeben, daß eine vorherige, abgewogene schriftliche Antwort des Landrats an die CDU-Kreisgruppe die hochgehenden Wogen geglättet haben könnte, daß die mündliche Antwort in der Kreisversammlung möglicherweise etwas zu temperamentvoll und die Worte in der Oeffentlichkeit gesprochen, bei der gespannten Atmosphäre nicht genügend vorbedacht waren und deshalb eine Stellungnahme erforderten. Was wir damit sagen wollen, ist folgendes: Es sind wahrscheinlich auf beiden Seiten Feh- Bezirkskonferenz der „Naturfreunde" Stellungnahme gegen eine Eiklärung des Kultusministers — Der Jahresplan Die Konferenz des TV. „Die Naturfreunde“ (Bezirk Offenburg) war von Bezirksobmann Michael Aiwanger-Offenburg auf das Lahrer Haus am Gaisberg einberufen worden. Die Ortsgruppen des ganzen Bezirkes (Offenburg, Oberkirch, Lahr, Kehl, Gengenbach; Haslach: Schiltach; Wolf ach) waren mit Ausnahme von Elgersweier alle vertreten. Besonders erfreulich war; daß die Kehler Wanderfreunde mit einem Teil ihrer Musikgruppe den 45 km langen Weg zu Fuß und zu Rad nicht scheuten; um zu einem Hüttenabend beizutragen. Aus den Berichten der Ortsgruppen war zu entnehmen, daß die Mitgliederbewegung stabil ist, wenn auch die Teuerungswelle den Mitgliedsbeitrag zu einem schweren finanziellen Opfer werden läßt Im Bezirk liegen heute 4 Naturfreundehäuser die von den Häuser besitzenden Ortsgruppen (Elgersweier, Offenburg, Gengenbach, Lahr) immer wieder neue Arbeit verlangen. Es ist im abgelaufenen Jahr gelungen, die Einrichtung und den Ausbau der Häuser stark voranzutreiben und dadurch den Besuchern einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Besonders die Jugend, Schulklassen, mit ihren Lehrern, sind immer wieder neue Gäste der „Naturfreunde“. Leider fehlen in einzelnen Ortsgruppen noch die für die Jugendarbeit notwendigen zusätzlichen Kräfte aus den Reihen der Lehrer und Erzieher. Es wird sehr schwer sein, hier den Stand von 1932 wieder zu erreichen. In diesem Zusammenhang wurde auf der Konferenz gegen eine Pressenotiz Stellung genommen, in der die Schulleiter durch den Kultusminister aufgefordert werden, ihre Lehrkräfte anzuhalten, die Arbeit des Badischen Schwarzwaldvereins zu unterstützen und womöglich Jugendleiterposten zu übernehmen. Die Delegierten nahmen von dieser einseitigen Aufforderung der Regierung mit Entrüstung Kenntnis. In einer scharfen Entschließung wird die Leitung der Badischen Naturfreunde gebeten, unverzüglich die notwendigen Schritte bei der Freiburger Regierung zu unternehmen und auf Richtigstellung der Notiz zu drängen. Es sei unmöglich, daß eine 40- jährige Erziehungs- und Kulturarbeit der Bad. Naturfreunde ignoriert werden könne. In diesen 40 Jahren sei die nützliche Arbeit der Naturfreunde gerade bei den ärmeren Schichten der Bevölkerung unter Beweis gestellt worden. Außerdem sei eine Erklärung von Regierungsseite schon im Interesse der heute wieder bei den Naturfreunden tätigen, wenn auch noch kleinen Zahl aufgeschlossener Lehrer und Erzieher, notwendig. Im weiteren Verlauf der Tagung wurden die Bezirksveranstaltungen für das Sommerhalbjahr festgelegt: 6. Mai Bezirkstreffen auf dem Kräheneck, 23.,/24. Juni Sonnwendfeier auf dem Kniebishaus, 23. September-Treffen in Kehl zum 30jährigen Bestehen der dortigen Ortsgruppe (oder Treffen auf dem Moosturm). Außerdem wurden Verabredungen zwischen den einzelnen Ortsgruppen zu gemeinsamen Wanderungen und Exkursionen getroffen. Auf die Bedeutung der Landesausstellung in Mannheim im April wurde noch hingewiesen. Die Landesleitung soll ersucht werden, das Adressenverzeichnis im „Berg frei“ neu herauszubringen, ebenso alle in den letzten zwei Jahren eingetretenen Aenderungen in den Anschriften und Bewirtschaftungen der Häuser. Interne Organisationsfragen standen am Schluß der Konferenz. Die Kehler Freunde gestalteten einen gemütlichen Hüttenabend, bei dem mehr als 60 Teilnehmer und Gäste der Konferenz begeistert mitmachten. MA. Aus dem Harmersbachtal Konferenz des Lehrervereins Oberharmersbaeh (m). Am Samstag fand hier die Februar-Konferenz des Bezirkslehrervereins Zell a. H. statt. Hauptlehrer Dietsche, Oberharmersbaeh, konnte eine stattliche Anzahl Lehrerinnen und Lehrer begrüßen. Dann ergänzte Hauptlehret Küderle, Oberharmersbach, durch eine praktische Vorführung mit seiner Gesangsklasse seinen kürzlich gehaltenen Vortrag über das Thema „Die Aufgaben des Gesangsunterrichts an der Volksschule in Gegenwart und Zukunft“. Die Leistungen und das Mitgehen der Kinder zeigte, daß die neuen Bestrebungen in der Gesangspädagogik auch in einfachen Schulverhältnissen durchzuführen sind. Die Darbietungen fanden den Beifall der Zuhörer. Die fachliche Weiterbildung der Mitglieder des Bezirksvereins soll durch weitere Vorträge gefördert werden. — Anschließend war in der Bahnhofswirtschaft Oberharmersbach-Riers- bach eine Aussprache über berufspolitisch« Fragen. Beschlüsse des Gemeinderats Oberharmersbaeh (m). In der letzten, umfangreichen Gemeinderatssitzung konnte einem Gesuch um Aufenthaltsbescheinigung für eine ins Ausland verzogene Frau nicht entsprochen werden. — Für die Eberhaltung im Dörfle soll bei der Zuchtviehversteigerung im April ein junger Zuchteber ersteigert werden. — Einem Gesuch um Erhöhung des Waldarbeiterlohnes konnte nicht entsprochen werden. — Zwei Steinplätze sind bis zum 15. März zu räumen. Weitere Steingewinnungen bedürfen der vorherigen Genehmigung des Forstamtes. — Dia Feuerwehr erhält für den Wach- und Streifendienst in der Nacht vom 21./22. Januar, anläßlich des Hochwassers eine kleine Anerkennung. — Auf Vorschlag der Vorstandschaft der Interessengemeinschaft der Heimatvertriebenen wurde der Melker Max Nohs von den Waidhäusern in den Gemeindewohnungsausschuß berufen. — Das Badische Rote Kreuz erhält auch in diesem Jahr eine Spende. — Der Rechnungsabschluß für das Rechnungsjahr 1950 wurde bekanntgegeben. — Einem Gesuch um Ueberlassung eines Zimmers zur Erweiterung der Wohnung konnte nicht entsprochen werden. — Verschiedene Flüchtlingsgesuche um Zuweisungen von Wohnungen wurden zur engeren Beratung an die Vorstandschaft der Interessengemeinschaft der Heimatvertriebenen weitergegeben. Ehrung verdienter Wanderfreunde Nordradi (s). Am Sonntag fand die Generalversammlung des Schwarzwaldvereins, Ortsgruppe Nordrach, im Kaffee „Mooseck“ statt. Vorstand Josef Spitzmüller begrüßte die Erschienenen und gab seiner Freude über den zahlreichen Besuch Ausdruck. Er gedachte dann der im letzten Jahr verstorbenen Ehrenmitglieder Karl Göhringer, August Vollmer und Gottfried Lang. Anschließend übergab er das silberne Ehrenabzeichen mit Urkunde für 25jährige Mitgliedschaft an folgende Wanderfreunde: Georg Birk, Josef Körnle, Wilhelm Kopf, Dr. Zehner und August Lehmann. Den Geschäftsbericht erstattete Herr Hinerwadel, den Kassenbericht verlas Ludwig Spinner. Die Vorstandswahl brachte keine Aenderung außer dem Wegwart, dessen Amt Wilhelm Spinner übertragen wurde. Zwölf Mitgliedern konnte die Wanderplakette verliehen werden; darunter erstmals einer Frau, nämlich Frau Frieda Braun. Schüler kam unter Motorrad Nordrach (s). Am Sonntag kam ein Schüler mit seinem Fahrrad unter ein Motorrad und wurde zu Boden geschleudert. Schuld dürfte der Schüler selber sein, der, ohne ein Zeichen zu geben, die Fahrtrichtung änderte. Geburtstagsfeiern in Ortenberg Ortenberg (s). Der Ratschreiber i. R. Mathias Sieferle vollendete am 21. Februar sein 72. Lebensjahr. Josef Bürkle, Postschaffner i. R., in der Farrengasse, kann am 22. Februar auf 75 Lebensjahre zurückblicken. Der Leichenschauer Josef Mattes in der kleinen Gasse wird am 23. Februar 73 Jahre alt. Mechthilde Adam geh. Buß, in der Siedlung, vollendet am 24. Februar ihr 72 Lebensjahr. Theresia Sek- kinger Witwe geh. Brühmann, in Käfersberg wird am 25. Februar 76 Jahre alt. Am 26. Februar feiert Franziska Lang Witwe geh. Kaiser an der Sinni ihr 73. Wiegenfest. Allen Geburtstagskindern unsere herzlichen Glückwünsche. Wir ehren das Alter Ortenberg (s). Der Landwirt Karl Frei (alt) im Käfersberg feierte am 14. Februar sein 75. Wiegenfest bei guter Gesundheit und Rüstigkeit. — Die Franziska Isenecker geh. Burr, An der Waldgasse, konnte am 17. Februar ihr 76. Lebensjahr vollenden. Den beiden Jubila- ren un-ere herzlichsten Glückwünsche. — Am Sonntag starb nach längerem Leiden Emma Bürkle geh. Greminger, Ehefrau des Karl Bürkle, Karls Sohn hier. Den Angehörigen unsere herzliche Anteilnahme. Hob-s Alter Ohlsbach, (ü) Heute vollendet Frau Mina Wunsch, geb. Rehbode, das 82. Lebensjahr in bester Rüstigkeit. Still und bescheiden verbringt die Altersjubilarin ihren Lebensabend, geehrt und geachtet von der Bürgerschaft. Zum Wiegenfeste die besten Glückwünsche. Diersburger Chronik Diersburg (s). Am 18. d. M. konnte Mathias Gmeiner seinen 75. am 21. Franz Josef Seger seinen 72. Geburtstag feiern. Unsere besten Glückwünsche. — Am Freitag findet in der „Linde“ eine Versammlung des landwirtschaftlichen Vereins statt. — Am Sonntag hält der Männergesangverein seine Generalversammlung im „Hirsch“ ab. Mit dem gestohlenen Kleid zum Tanz gegangen Die Kühnheit wurde einer Diebin von Oberharmersbadi zum Verhängnis Vor dem Offenburger Schöffengericht hatte sich die aus Gengenbach stammende und zuletzt in Lahr wohnhafte Haus- bzw. Hotelgehilfin Th. B. dafür zu verantworten, daß sie unter Zuhilfenahme zweier Leitern in der Nacht zum II. Oktober 1949 in Oberharmersbach in ein Anwesen eingestiegen war und bei dieser Gelegenheit aus dem Laden raum eines Textilwarengeschäfts Kleidungsund Wäschestücke sowie Stoffe im Werte von über 2000 DM entwendet hatte. Die bisher noch nicht vorbestrafte Angeklagte war dabei sehr geschickt vorgegangen. Die gestohlenen Gegenstände verstaute sie in drei Säcken und zwei Kartons, um sie dann angeblich mit Hilfe eines Fahrrades fortzuschaffen. Das Gericht vermochte ihr dies jedoch besonders im Hinblick auf die große Menge des gestohlenen Gutes kaum zu glauben, nahm vielmehr an, daß sie sich eines Helfershelfers bedient haben muß, was sie allerdings steif und fest bestritt. Eigenartig bei diesem Einbruchsdiebstahl war u. a. auch die Tatsache, daß die Beschuldigte ein besonderes Interesse für etwa 100 Garnituren Kinderwäsche bekundete, die sie sich gleichfalls angeeignet hat. Ebenso eigenartig war dafür aber auch, wie es nach langer Zeit zur Ueberführung der Einbrecherin kam. Am Tage nach dem Einbruch hatte die Angeklagte eine Stellung als Hausgehilfin in einem größeren Offenburger Hotel angetreten. Dabei fand sie den Mut, sämtliche in Oberharmersbaeh gestohlenen Gegenstände mit der Bahn zu verfrachten und an ihre neue Adresse an das Offenburger Hotel zu leiten. Bald darauf ging sie nach Lahr, um dort eine neue Stelle anzutreten. Von dort fuhr sie einmal zu einer Hochzeit nach Harmersbach. Dabei bot sich der seinerzeit bestohlenen Geschäftsinhaberin Gelegenheit, die Angeklagte beim Tanze zu beobachten. Der Geschäftsfrau fiel auf, daß diese ein Kleid trug, das von einem Stoff stammte, der bei jenem Einbruch gestohlen worden war. Dies wurde der Angeklagten zum Verhängnis, da sich die Bestohlene gleich darauf an die Kriminalpolizei in Lahr wandte, der es dann ein Leichtes war, die Diebin an Hand der bei ihr Vorgefundenen Bekleidungs- und Wäschestücke zu überführen. Das Schöffengericht verurteilte sie wegen schweren Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe von zehn Monaten, worauf zwei Monate der Untersuchungshaft in Anrechnung kommen. Der Vorsitzende, Amtsgerichtsrat Dr. Erxleben, ließ keinen Zweifel darüber offen, daß die Angeklagte nur im Hinblick auf ihre bisherige Straflosigkeit mit dieser verhältnismäßig geringen Strafe davongekommen ist. Kleinbrenner klagen über starke Besteuerung Landwirten dürfte die Existenzgrundlage nicht geschmälert werden Durbach. Die Ortsvereinigung des Badischen Klein- und Obstbrennerverbandes hielt am Sonntag im Gasthaus „Zur Linde“ ihre Jahresversammlung ab. Vorstand Josef Bruder vom Kappeleck-Hof begrüßte die zahlreich Erschienenen und erteilt dem Geschäftsführer Erdrich aus Oppenau das Wort. Dieser umrlß die Lage der Klein- und Obstbrenner. In der Diskussion wurde in aller Form bemängelt, daß an höchster Stelle das Brennereigewerbe als ausgesprochene Existenzgrundlage vieler Landwirte zu wenig Beachtung finde. Insbesondere sei die Besteuerung ungerecht. Aus der süddeutschen Landwirtschaft sei die Kleinbrennerei zur Verwertung des Abfallobstes nicht mehr wegzudenken. Bei den heutigen Verhältnissen sei eine Beschneidung der Existenz unverantwortlich. Der Kleinbrennerverband solle nach den Wünschen der Kleinbrenner alles unternehmen, um die bestehen den Härten zu beseitigen. ler gemacht worden. Wer die größten began gen hat, ist nicht wichtig. Ausschlaggebend ist, daß beide Parteien, das haben sie mehrfach bestätigt, von dem Willen beseelt sind, eine neue Gewerbeschule zu schaffen, die der Jugend die Grundlage und das Rüstzeug für ihren Lebensberuf und damit den Lebenskampf geben kann. In diesem Willen und gedrängt von den Zeitverhältnissen, der fortschreitenden Teuerung, dem Kreditmangel usw. mögen Kreisausschußmitglieder und Landrat gewisse Spielregeln außer acht gelassen haben. Daß der eine Teil bereits dabei, und der andere Teil später eine besondere Absicht verfolgt haben könnte, wagen wir von keinem von beiden zu sagen, denn sie haben bisher für den Kreis Offenburg erfolg- und segensreich zusammengearbeitet. Mögen sie es weiterhin tun. Mögen sie sich, nachdem sich nun das zugleich erfrischende und reinigende Gewitter entladen hat, wieder an einen Tisch zusammensetzen. Mögen sie gemeinsam den Bau der neuen Gewerbeschule vorantreiben, so wie sie ihn gemeinsam beschlossen haben. Die Bevölkerung von Stadt und Kreis Offenburg. hat keinen anderen .Wunsch. Nach Abschluß der Diskussion wurde der Geamtvorstand neu gewählt. Einstimmig wurde wieder als 1. Vorstand Josef Bruder vom Kappeleck-Hof berufen. 2. Vorstand blieb Küfermeister Franz Schwerer. Der Rechner Hermann Geiler schied auf eigenen Wunsch aus; an seine Stelle trat Schuhmachermeister August Huber. Ausbesserung der Nebenstraßen Rammersweier, (b) Zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Hurst einen Rechenschaftsbericht über die Kosten des Straßenbaues. Diese beliefen sich etwas höher als ursprünglich vorgesehen, was durch unvorhergesehene Ereignisse hervorgerufen wurde. Deshalb hatte auch der Gemeinderat nichts an den Mehrkosten auszusetzen. Man einigte sich, auch in einigen Nebenstraßen die größten Unebenheiten auszugleichen und bedauerte, nicht auch Mittel zur Verfügung zu haben, um mehreren Feldwegen einen festen Untergrund geben zu können. Volle Uebereinstimmung bestand darin, daß die Brückenwaage beseitigt wird, da sie sich für die Gemeinde als unrentabel herausgestellt hat An ihre Stelle, sowie in Höhe des Rathauses soll je eine große Anschlagtafel aufgestellt werden. — Nachdem das Wetter Bauarbeiten wieder zuläßt, ist man auch wieder an den Kirchenbau herangegangen. Zunächst sollen die Fundamentierungsarbeiten vollendet werden. Todesfall Elgersweier, (a) Wiederum verkündeten d Sterbeglocken einen Todesfall. Josef Berts starb nach einer schweren Magenoperatic im Alter von 53 Jahren. Er hinterläßt eil alleinstehende Witwe, da sein einziger Sol im letzten Weltkrieg als vermißt gemeld wurde. Am Grabe wurde der Verstürbe, durch die Betriebsleitung der Firma Marti Offenburg, und die Gewerkschaft der Metai arbeiter als treuer, fleißiger und tüchtig Handwerker geehrt. Eine große Zahl sein Mitarbeiter begleitete ihn auf seinem letzt« Gang. [- V Donnerstag, 22. Februar 1951 Der Altenheimer Kirdienbau Unterstütyung durdi die Gemeindeverwaltung — Kirchturm in alter Höhe Altenheim (r) Zu einer Besprechung der wichtigsten Fragen des Kirchenbaues hatte der Bürgermeister die Männer und Frauen unseres Dorfes in den Bahnhofsaal eingeladen. Pfarrer Volz begrüßte die zahlreichen Anwesenden und dankte allen für die tatkräftige Mithilfe und Förderung am großen Werk. Sein besonderer Dank galt der Gemeindeverwaltung für die finanzielle Förderung des Baues. Insbesondere dankte er Bürgermeister Sutter, der sich für die Beschaffung des neuen Geläutes energisch einsetzte, so daß es bereits möglich war, mit drei Bronzeglocken ein in sich abgeschlossenes Geläute mit sämtlichem Zubehör in Auftrag zu geben, dem später eine vierte Glocke folgen soll. : Anschließend sprach Bürgermeister Sutter über die Bauverpflichtung der Kirchengemeinde die im Moment eine schwere Belastung bedeute. Hat sie doch 15 Prozent der Rohbaukosten zu tragen, wozu noch Glocken, Orgel und Heizung kommen. Dann kam er im besonderen auf die Finanzierung der bestellten Glocken zu sprechen, wozu ein jeder seinen Beitrag leisten solle, nachdem die Bezahlung der größten Glocke durch die Gemeinde sichergestellt sei. Eine lebhafte Diskussion setzte in dieser Frage ein, aber alle waren sich darin einig, nach besten Kräften mithelfen zu wollen. Architekt Meier gab einen Rechenschaftsbericht über die bisher geleisteten Arbeiten. Anschließend stellte Bürgermeister Sutter die Frage der Höhe des Kirchturms zur Debatte. Einstimmig wünschte die ganze Versammlung den Turm in alter Höhe und Schönheit erstehen zu sehen. Zum Schluß sprachen Pfarrer Volz und Bürgermeister Sutter den Dank aus iür das rege Interesse, welches der Kirchenbau bei der Allgemeinheit findet. Ehrung der Toten Altenheim (r). In ehrenvoller Weiße wurde am Sonntag unserer Toten gedacht. Vor Beginn des Trauergottesdienstes im Schwanen- saal wurden an der Gedächtnisstätte für die Gefallenen des ersten Krieges an der Kirche, und an der Gedächtnistafel für die Gefallenen des zweiten Krieges, sowie an den Gräbern der am Westwall Gefallenen und den durch Fliegerbomben um- Leben Gekommenen Kränze niedergelegt, und zwar von seiten der Gemeindeverwaltung, des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge und des Bundes der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen. Als Vorsitzender des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge fand Bürgermeisterstellvertreter Roth ehrende Worte des Gedenkens an die unvergessenen Toten. Für den Bund der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen sprachen Rudi Plank und Ratschreiber Schwärzei. Im anschließenden Trauergottesdienst fand Pfarrer Volz der Bedeutung des Tages entsprechende Worte. Der Musikverein und der Männergesangverein wirkten bei der würdigen Ausgestaltung des Trauergottesdienstes mit. Neuer Film in Altenheim Altenheim. Die Schwanenlichtspiele zeigen über das Wochenende einen der besten Filme der Nachkriegszeit: „Nachtwache“. Damit jeder den einmaligen Film sehen kann, läuft er bereits vom Freitag an bis einschließlich Dienstag. Samstagnachmittag Jugendvorstellung. (Siehe auch im Anzeigenteil). Beerdigung Altenheim, (r) Unter starker Anteilnahme der Bevölkerung wurde am Sonntag Frau Johannes Schalter zu Grabe getragen. Nach kurzer, schwerer Krankheit, war sie im Alter von 63 Jahren ihrer Familie jäh entrissen worden. Eine treusorgende Mutter ging mit der Verstorbenen heim. Aus dem kirchlichen Leben Dundenheim, (s). Heute Abend findet in der evang. Kirche ein Missionsvortrag statt. An Hand einer ausgesuchten Lichtbildreihe spricht Missionar Hofmeister, Hugsweier, über die Arbeit der Basler Mission in China. — Vergangenen Sonntag trafen sich in der hiesigen Kirche die evang. Kirchenchöre von Meißenheim, Ichenheim, Schutterzell und Dundenheim zur Chorarbeit für das im Laufe des Sommers stattfindende Bezirksgesangsfest Die Leitung lag in Händen von Pfarrer Köhler, Meißenheim. 70 Jahre alt Dundenheim, (s). Ihren 70. Geburtstag begeht dieser Tage Frau Marie Burkhard. Der Jubilarin die besten Glückwünsche. Von langem Leiden erlöst Höfen (s). Am Sonntag verstarb im Alter von 78 Jahren Frau Emma Hügel geh. Lipps. Schon seit einigen Jahren mußte sie das Krankenlager hüten, b‘s sie am Sonntagabend, als sie erneut einen Schlaganfall erlitt, von ihrem Leiden erlöst wurde. Die nun Verstorbene erfreute sich dank ihrer steten Hilfsbereitschaft in den früheren Jahren allseits großer Beliebtheit. Urloffens Dorfältester gestorben Er war nodi bis in die letzten Tage geistig sehr rege Urloffen. (h) Ueberraschend schnell und nur wenige Tage nach seinem Eintritt in das 94. Lebensjahr, verstarb in der Nacht zum Sonntag der Nestor unserer Gemeinde und vielleicht der Aelteste des Umkreises, Landwirt Leo Langenecker, nach dörflicher Sitte „s’Kaspermärtls Leo“ genannt Auffällig blieb bis in die letzten Tage sein reger Geist und sein erstaunliches Gedächtnis, das ihn zu einer lebendigen Chronik werden ließ. So verzeich- nete er in seinem Leben alle bemerkenswerten Vorgänge im Dorf und Bann, und selbst als die körperlichen Kräfte sichtlich erlahmten, blieb er geistig der alte. Ein großer Leichenzug begleitete, den Dorfältesten zur letz> ten Ruhe. Kirdienmusikalisches Konzert Urloffen (h). In der Reihe der kirchenmusikalischen Feiern verspricht das Konzert am Abend des 4. März ein neuer Höhepunkt zu werden. Der Kirchenchor ist zu einem leistungsfähigen Klangkörper geworden, der immer wieder durch sein gediegenes Können überrascht Zur Erstaufführung kommt die General Versammlung des MGV „Eintracht“ Weier Ehrung langjähriger Mitglieder - Aus dem Jahresprogramm Weier, (v). Am Sonntag fand im Gasthaus „Zur Linde“ die Jahreischlußversammlung des Männergesangvereins „Eintracht“ statt. Vorstand Franz Groß konnte eine ordentlich besuchte Versammlung begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Josef Leible und dem Dirigenten Franz Griesbaum aus Offenburg. Kassier Bernhard Weiß, konnte bei seinem Kassenbericht ein zufriedenstellendes Ergebnis mitteilen. Schriftführer Kon/ad Vetter brachte im Jahresbericht alle Geschehnisse in Erinnerung. Für ständigen Probenbesuch wurden Karl Broß und Michael Jog- gerst geehrt. Für 25jährige Mitgliedschaft wurden Josef Kempf und, Michael Welle ausgezeichnet. Die Urkunde als Ehrenmitglieder erhielten für 40jährige aktive Sängertätigkeit Anti Markus, Broß Karl u. Joggerst Michael und für 50jährige Mitgliedschaft: Eiche Ferdinand, Eggs Anton, Wenkert Pius und Wolter Josef. Beschlossen wurde die Teilnahme an dem 60jährigen Stiftungsfest des Sängerbundes „Zunsweier“. Ebenso soll eine Abordnung zum Bundesliederfest nach Karlsruhe entsandt werden. Auch ein Vereinsausflug in den Schwarzwald ist vorgesehen. — Eine besondere Ehre wurde dem zur Zeit erkrankten Sänger Karl Broß zuteil. Alle Sänger mit ihrem Dirigenten versammelten sich im Anschluß an die Versammlung Vor seiner Wob nung und brachten ihm ein Ständchen, während der Vorstand dem Erkrankten für 40- jährige aktive Sängertätigkeit die goldene Sängernadel und die Ehrenurkunde als Ehrenmitglied überreichte. Zwei Todesfälle Griesheim, (r). Unter großer Beteiligung der Einwohnerschaft wurde die im Alter von 78 Jahren verstorbene Sophie Breithaupt zur letzten Ruhe geleitet. — Im Alter von 51 Jahren verstarb im Krankenhaus Cäcilia Kempf; geh. Schwendemann, Ehefrau des Landwirts Josef Kempf. Die Verstorbene, welche aus Biberach stammt, galt als tüchtige und rechtschaffene Frau und war allseits beliebt. Motorspritze soll beschafft werden Griesheim (r). Die neu zusammengestellte und auch . zahlenmäßig wesentlich erhöhte freiwillige Feuerwehr hielt im Bürgersaal eine Versammlung ab. Der neue. Kommandant Karl Seidler, gab den Erschienenen Belehrungen für die Brandbekämpfung im Ernstfälle. Es wurde auch angeregt, eine Motorspritze anzuschaffen, deren kosten sich auf ungefähr 10 000 Mark belaufen werden. Psalmen-Kantate „Mein Lied sing auf ewig“ von G. Fr. Händel für Soli, Chor, großes Orchester und Orgel. Im Anschluß erfolgt die Zweitaufführung der „missa brevis“ von W. A. Mozart. Ein Orchester aus Mitgliedern des Südwestfunks und von Offenburger Musikfreunden gibt den Aufführungen den musikalischen Rahmen. Mit dem Meister der Orgel Barth. Neumeier und unter der Leitung des bewährten Dirigenten Erich Sauer steht den Freunden der musica sacra ein neues Erlebnis bevor. Sport k» der Heimat Sonntag: ofv — RotweiS Lörrach Im kommenden Heimspiel empfängt der OFV Rot- weifl Lörrach. Die Gäste gewannen ihre letzten Spiele, darunter auch gegen Baden-Baden und stehen nach Minuspunkten mit dem OFV auf gleicher Höhe. Audi auf der Stegermatt werden sie die Pünkte nicht leicht abgeben. In Freiburg verriet der OFV bereits Ansätze zur alten Form, die für die nun einsetzende Endphase der Funktespiele unentbehrlich ist. Boxen: Samstag: Boxverglelchskampf OFV — ASV Freiburg Nach neun Monaten Pause klettern am Wochenende in der Turnhalle der Schillerschule wieder unsere Boxer in den Ring. Kein geringerer als der ASV Freiburg ist der Gegner für diesen Auftakt. Das letzte Treffen beider Kontrahenten in Freiburg endete mit einer glatten Niederlage der OFV-Boxer und man darf wirklich gespannt sein, wie die neu« Mannschaft mit talentierten Neuzugängen aus Norddeutschland ihre erste Bewährungsprobe bestehen wird. Einführung des Pfarr-Diakons Zell-Weierbach. Durch Stadtpfarrer Lautenschläger erfolgte im evangelischen Gottesd enst am Sonntag die Einführung des neuen Pfarr- Diakons Reinos aus Lyck (Ostpreußen). Pfarrer Lautenschläger gab in seiner Einführungs- anspracbe seinem Dank und seiner Freude Ausdruck, daß es nun infolge der Zuweisung eines Diakons durch das Evangelische Hilfswerk möglich geworden sei, den Evangelischen in der Diaspora in ihren Nöten seelsorgerisch mehr zu dienen, als es bisher der Fall sein könnte. So kann jetzt auch in Zell-Weierbach zweimal im Monat evangelischer Gottesdienst gehalten werden (am 1. und 3. Sonntag). Diakon Reinos stellte seine Ausführungen unter das Bibelwort im 1. Kapitel des Philipper- Briefes mit der Mahnung zur Einigkeit im Glaubenskampf. Die lebendigen Pfeiler des Gottesglaubens, die vielleicht als einziges Gut von den Flüchtlingen in die neue Heimat mitgebracht worden seien, die Botschaft von dem auferstandenen Herrn Christus, mögen diese auch fernerhin auf ihrem schweren Lebensweg begleiten. Um die Ausbildung der Nachwuchs-Musiker Einstellung eines Dirigenten oder Besuch der Ofienburger Musikschule? Bohlsbacft ( 1 ). Der Musikverein hielt am Sonntag im Gasthaus „Zum Kreuz“ eine außerordentliche Versammlung ab. Vorstand Josef Jokerst begrüßte die Erschienenen. Den Hauptpunkt der Tagesordnung bildete die Beratung über die Art der Ausbildung des jungen Nachwuchses. Es standen sich zwei Vorschläge gegenüber: Entweder Einstellung eines Dirigenten oder die Jungen besuchen die Musikhochschule in Offenburg. Nach längerer Debatte neigte man der Einstellung eines Dirigenten zu. Bevor jedoch eine endgültige Entscheidung getroffen wird, soll mit dem Kreisdirigenten in Verbindung getreten, d. h. dessen Gutachten eingeholt werden. — Die Durchführung eines Ausfluges wurde einer späteren Entschließung Vorbehalten; es kam zum Ausdruck, daß die Vereinskasse hierfür in diesem Jahre nicht belastet werden dürfe, weil größere Ausgaben für Instrumentenbeschaffung und Neuaufbau der Kapelle vordringlicher seien. Ein Abend der Piarrfamilie Waltersweier, (b) Am vergangenen Sonntag fand im Gasthaus „Zum Hirschen“ ein Pfarr- familienabend statt. Die zahlreich Erschienenen wurden von Pfarrer Wiest aufs herzlichste begrüßt. In eindrucksvollen Worten wies er auf Zweck und Sinn des Abends hin, An Hand von Lichtbildern gaben Egon Link und Josef Buchholz einen packenden Bericht über ihre letztjährige Pilgerfahrt nach Rom. Der Kirchenchor unter der Leitung von Hauptlehrer Höfler brachte in den Pausen einige Lieder in bester Vollendung zu Gehöri Reicher Beifall wurde allen Mitwirkenden zuteil. Totengedenkfeier in der Pfarrkirche Gotteshaus zur Toten-Gedächtnisfeier. In einer tief erhebenden Ansprache gedachte der Ortsgeistliche der Toten der Gemeinde. Al» Zeichen der Trauer läutete die große Glocke, und ihre feierlichen Klänge mahnten zum stillen Gedenken. Von der Orgel erklang da» Lied vom „guten Kameraden.“ Wir gratulieren! Hofweier, (h) Frau Kunigunde Gnädig, gab. Vetter, vollendete am 20. Febr. ihr 80. LAcns- jahr; Josef Rubi erreicht am 22. Febr. das-87* Lebensjahr. ■ Gottesdienstordnungen Gengenhach — Freitag: 5.45 3. Opfer mit hl. Mess# für Eisenbahnassistent Georg Suhm; 6.15 Predigt; 6.45 hl. Messe für Mathias Weber und Angehörige, Reichenbach; 7.15 hl. Messe; 7.45 Predigt; 8.15 hl. Messe für Franz Bruder, Bergach; 20.00 Predigt für alle Männer und Jungmänner. — Samstag: 5.45 hl. Messe für verm. Krieger Josef Birk; 6.15 Predigt: 6.45 hl. Messe für.Maria Koch, geh. Huber, Hausach (bestellt von Schulkameraden); 7.15 hl. Messe; 7.45 Predigt; 8.15 hl. Mcsso für die Pfarrgemeinde; 16.00 und 20.00 Marienfeier mit Predigt für alle. Berghaupten — Freitag: 7.00 Kindergottesdienst} best. hl. Messe für Schneidermeister Franz Horn. — Samstag: 7.00 Jahrtag Seelenamt für Adolf Tröndle, Josefine Brüderle und verm. Söhne. Zell a. H. — Freitag: 6.45 hl. Messe für Frieder ikO Heizmann geh. Zimmermann von Zell; 7.15 Schülergottesdienst mit Singmesse für Karoüna Kornmayer geh. Lehmann von Unferharmcrsbadi- Grabenreute. — Sams-ag: 6.45 Jahrtagsmesse für Rudolf Ganz von Zell; 7.15 Jahrtagsamt für Leo Kaspar, Viktoria geh. Damm und. vei'St, Kinder von Unterharmersbach: 14.00 und 17.00 Beichtgelegenheit: 18.00 Rosenkranz mit Segen, besonders für die Erstkommunikanten. Offenburger Tageblatt Chefredakteur: Adolf Rimmig Badner Land und Sport: Herbert Buhlas Hofweier, (h). Am Sonntagabend versam- [Kultur und Unterhaltung: Karl Glai mellen s:ch Männer und Jungmänner, derl Landwirtschaft! Beilage: Walter Ptcbert Einladung des Ortsgeistlichen folgend, im 1 Druck A Reiff & Cie.. Offenburg Zwangsversteigerung Im Zwangsweg versteigert das Notariat am Samstag, den 7. April 1951, vormittags 9.09 Uhr in se-'nen Diensträumen in Offenburg, Gymnasiumstraße 7, die Grundstücke des Schlossers Hugo Huber in Appenweier auf C-emarkung Appenweier. Die Versteiserungsanordnung wurde am 7. Juni 1950 im Grundbuch vermerkt. Rechte, die zur selben Zeit noch nicht im Grundbuch eingetragen waren, sind spätestens in der Versteigerung vor der Aufforderung zum Bieten anzumelden und bei Widerspruch des Gläubigers glaubhaft zu machen; sie werden sonst im geringsten Gebot nickt und bei der Erlösverteilung erst nach dem Anspruch des Gläubigers und nach den übrigen Rechten berücksichtigt. Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks oder des nach § 55 ZVG. mithaftenden Zubehörs entgegensteht, wird aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Die Nachweise über die Grundstücke samt Schätzung kann jedermann einseben. Zur Abgabe von Geboten im Versteigerungstermin ist die Genehmigung nach dem KRG. Nr. 45 durch das zuständige Landwirtschaftsamt Kehl (zur Zeit Renchen) erforderlich. Die Genehmigung ist bei der Abgabe von Geboten vorzulegen. Grundstücksbeschrieb: Grundbuch Appenweier Band 26 Heft 18: 1. Lgb.-Nr. 3011/1: 7,33 Ar Ackerland in der Wanne; 2. Lgb- Nr. 3358c: 17,28 Ar Ackerland, Falkenäcker; 3. Lgb.-Nr. 1099: 13,28 Ar Wiese, Hintere Matten. Offenburg, den 3. Februar 1951. Badisches Notariat II als Vollstreckungsgericht. Asthma!? hatte ich ganz schlimm und Rheuma auch von 1935 bis Dezember 1950. Schriftl. Auskunft: Adolf Martin, Heidelberg (17a), Hauptstr. 22 I V ersleigerungen Zwangs versteigerun g Samstag, den 24. Febr. 1951, um 10 Uhr werde ich in Offenburg, Zusammenkunft am Landgerichtsgefängnis, gegen bare Zahlung im Vollstrek- kungswege öffentlich versteigern: 2 gebrauchte Personenkraftwagen (Volkswagen), 5 runderneuerte Kraftfahrzeugdecken 5,00 x 16 m, ferner um 10 Uhr im Hofe des Landgericht?: 1 Couch, 1 Radiogerät, 1 Schreibmaschine 2 Polstersessel, 1 Wohnzimmerbüfett, 1 Schreibtisch. Reichenbach, Gerichtsvollzieh. | KALODERMA GELEE DAS SPEZIAIMITTEL ZUR PFLEGE DER HÄNDE hkac&trautk Oßutde aad md gtati~ UNÜBERTROFFEN g*g«n AUFGESPRUNGENE HÄNDE 7 Q20QI Donnerstag, 22. Februar 1951 Todesanzeige Mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater und Urgroßvater Nikolaus Hogenmiiller Zimmermeister ist am Samstag, den 17. 2. 1951, nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 78 Jahren in die ewige Heimat eingegangen. In tiefer Trauer: Theresia HogemnfiUer geh. Rubi, Staufen Käthe Netzer geb. Hogenmiiller, Staufen Franz Hogenmiiller, Zimmermeist, und Familie, Offenburg Matth. Köhler und Frau Theresia geb. Hogenmiiller (Belleville USA) Willi Hogenmiiller und Familie (Belleville USA) Hans Hogenmiiller und Familie (Miami USA) Dr. Stefan Klein und Frau Else geb. Hogenmiiller, Saarwellingen, Saar • und Anverwandte Die Beerdigung fand am Montag, 19. 2. 1951, in Staufen statt. t Todesanzeige Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß verschied gestern abend um 10 Uhr nach kurzer, schwerer Krankheit, wohlvorbereitet, meine liebe, herzensgute Frau, unsere gute, treubesorgte Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Cäzilie Kempf geb. Heizmann im Alter von 51 Jahren. Griesheim, den 20. Februar 1951 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Josef Kempf mit Kindern Georg, Hildegard, Paul und Anverwandte Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 22. 2. 1951 um 14 Uhr vom Trauerhause aus statt. Danksagung Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgange meines lieben Mannes, unseres guten Vaters Josef Killi städt. Aufseher i. R. sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus. Besonderen Dank den ehrw. Schwestern des Vincentius- hauses für ihre liebevolle und aufopfernde Pflege sowie der Stadtverwaltung, und für die durch Kranz-, Messespenden sowie schriftliche Beileidsbekundungen erwiesene Teilnahme. Offenburg, 21. Februar 1951. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Helena Killi geb. Geiler aCf n gggs EBell ÖPPENBUR9 Steinstraße 1 jetzt auch Steinstn7 im I.Stock 200 neue B8nde Leihbücherei J. TRÜBE Franz. Offiziersfamilie sucht tüchtige, ehrliche Hausgehilfin nicht u. 20 J., mit gut. Zeugnissen. Wenn mögt, etwas franz. Sprachkenntn. Kostu. 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