■fc..* • MS Kr. 4 14. September 1945 Preis tO furn er Tageblatt für Bodensee, Schwarzwald und das obere Donangebiet Italien - Sudosteuropa - Finnland Di« ersten Themen Oer Auf|enminister-Konferenz London. (Exchange) Dl« Konferenz der. Außenminister in London hat, wie der Söd- tnrier bereits meldete, am vergangenen Dienstag begonnen. Der britische Außenminister Bevin führte bei der Sitzung des Rates den Vorsitz.' Es wurde entschieden, daß» Jeder der fünf Außenminister abwechselnd den Vorsitz übernehmen soll. Die Zusammenkunft der Außenminister fanti in dem großen Ratssaal des Lancesterhauses statt Zuerst war Außenminister Bevin erschienen, dann kam der amerikanische Minister Byrnes, der chinesische Minister Dr. Wang, der französische Außenminister Bidault und zuletzt Außenminister Molotow. Die Aufgaben des Rats der Außenminister wurdest folgendermaßen Umrissen: „Fortsetzung der notwendigen Vorarbeiten für die Friedensschlüsse und Behandlung eller weiteren Probleme, die von Zeit zu Zeit durch Ueberemkomman der Regierungen, die im Rat vertreten sind, dem Rat vorge- legt werden." Es wurde beschlossen, sich zuerst mit den Fragen zu beschäftigen, die dem Rat von der Potsdamer Konferenz überwiesen wurden. Vor dem Beginn der Sitzung fand ein Presssempfang statt, bei dem Außenminister Byrnes erklärte, er hoffe, daß der Rat im gleichen Geiste an die Beratungen und Vorbereitungen für den Frieden gehen würde, für den die Alliierten während des Krieges zusammen gelochten haben. Aul der Mittwoch-Sitzung der Konferenz wurde einstimmig beschlossen, die Zukunft Italiens ztun ersten Diskussionsthema zu nehmen. Das Problem der Friedensverträge mit den Balkanstaaten wurde dementsprechend xurückgestellt. Außenminister Bidault hat für Frankreich zu den Italienberatungen' eine grundsätzliche Stellungnahme angekündigt Auf der Mittwoch-Sitzung wurde außerdem beschlossen, im Hinblick auf die zahlreichen Dokumente, die zu übersetzen und eingehend zu prüfen waren, *die geplante Donnerstag-Sitzung • auf - Ffertag -*«- verschieben. Die Stellvertreter der Außenminister traten auch am Donnerstag im Lancasterbaus ehMnnnen. In der Freitag-Sitzung der Außenminister wurde dann gemäß den Beschlüssen der Mittwoch-Konferenz beschlossen, diejenigen Regierungen zu hören, die ein direktes Interesse an dem Frieden mit Italien haben. Diese Regierungen werden Delegationen entsenden, die ihren Standpunkt gegenüber Italien festzulegen haben. In der Sonnabendsitzung der Londoner Konferenz wurde zunächst beschlossen, auch Polen, die Ukraine sowie die Weißrussen aufzufordern, sich zür Frage des Friedensschlusses mit Italien schriftlich zu äußern. In derselben Sitzung wurde anschließend die Frage der italienischen Kolonien behandelt Hierzu verlautet aus London, daß der italienische Außenminister selbst ln der britischen Hauptstadt erwariet wurde, um zu diesem Problem die Wünsche seines Landes vörzutragen. Ebenfalls in der Sonnabendsitzung standen die Grenzstreitigkelten zwischen Italien und Jugoslawien zur' Diskussion. Es handelt sich hier um die Stadt Triest and um einen Gebtatsstreifen mit der Bezeichnung „Vene- tia Julia“. Beide Länder erheben .Ansprüche auf das genannte Territorium. Der Jugoslawische Außenminister wollte den Standpunkt seines Landes selbst in London vertreten, erlitt aber am Freitag einen Schlag- anfalli seih Zustand wird als ernst gemeldet. * Wie , nun aus Belgrad gemeldet wurde, (ordert Jugoslawien die Einverleibung der Stadt Triest, und der sogenannten „Venetia Julia“. Es wird von jugoslawischer Seite darauf hingewiesen, daß die Einwohner dieses Territoriums zu zwei Dritteln aus Slawen bestehen und nur aus einem Drittel Italiener. Dieses eine Drittel Italiener siedele nicht in einem geschlossenen Raum, sondern sei verteilt ln Sprachinseln. Auch aus wirtschaftlichen Gründen, so stellt Belgrad fest, sei die Einverleibung dieses Gebietes notwendig. Aus Rom wird zu diesem Problem gemeldet, daß Italien bereit sei, diese Schwierigkeiten freimütig zu diskutieren. Auf das Programm der Montagsitzung wurde wiederum die Grenzfrage zwischen Italien und Jugoslawien gesetzt. Anstelle des so schwer erkrankten jugoslawischen Außenministers vertritt der stellvertretende Ministerpräsident die Ansprüche Jugoslawiens. Die jugoslawische Delegation, die aus mehreren Ministem besteht, wird als sehr stark gemeldet. Außenminister Bervin empfing-vor Beginn der VBehandlungen die Außenminister der Vereinigten Staaten und .Rußlands, Byrnes und Molotow, zu getrennten Vorbesprechungen. Byrnes erklärte Pressevertretern, er bezweifle nicht, daß die Vertreter dar fünf Großmächte in vielen Fragen verschiedener Ansicht sein würden. & sei jedoch überzeugt, daß es gelingen werde, eine gemeinsame Politik festzulegen. Der Rat der Außenminister steile ein Experiment dar. Be lohne sich, dieses Experiment mit aller Energie zu verfolgen, denn von seinem Erfolg hänge die Zukunft des Weltfriedens ab. Der amerikanische Außenminister bestätigte, daß an erster Stelle des bereits in Potsdam aufgestellten Arbeitqprogromme* der Außenminister-Konferenz das Problem des Friedensschlusses mit Italien stehe. Auch die Möglichkeit des Abschlusses von Fliedensverträgen mit den südosteuropäischen Vasallenstaaten und Finnland Werde behandelt werden, und in diesem Rahmen werde zweifellos auch die Haltung Amerikas zu der gegenwärtigen rumänischen Regierung zur Sprache kommen. Im Rahmen der Behandlung der Zukunft der Binnenwasserstraßen würde ebenfalls das Kohlen- und Lebensmittel-Problem in der einen oder anderen Form behandelt werden. Nicht auf dem Arbedtsprogramm steht Deutschland, aber Byrnes wies darauf hin, daß es der Konferenz freisteh#, sich über die Beratung von nicht auf der Tagesordnung stehenden Problemen zu einigen. Selbstmordversuch Tojos „Ich verstehe Jetzt, tfle schlimm der Krieg für das Volk gewesen Ist* < Tokio. (Reuter) Der frühere japanische Ministerpräsident Tojo, wohl der fanatischste Vertreter der japanischen Kriegsziele, unternahm einen Selbstmordversuch al« die amerikanische' MUitärpolizei in seiner Landwohnung erschien, um ihn als Kriegsverbrecher zu verhaften. Als Tojo für kurze Zelt aus seiner Ohnmacht erwachte, erklärte er sich für den Ausbruch dee Krieges verantwortlich. Er wolle sterben, jdhenfalls wünsche er nicht von den Siegern als Besiegter abgeurteilt zu werden. Obwohl mit seinem Ableben wahrscheinlich zu rechnen ist, halten es die Aenrte im Augenblick ni^it für ausgeschlossen, daß er noch am Leben bleibt. Rückkehr der Gefangeiei aas USA Washington. (Exchange) Nach einer Mitteilung des amerikanischen Kriegsmini- steriums werden bis zum Frühjahr 1946 alle ehemal; feindlichen Kriegsgefangenen zurückgekehrt sein. Der Rücktransport der italienischen Gefangenen wird schon am Jahresende abgeschlossen sein. Gegenwärtig befinden sich noch 362 179 Deutsche, 49 784 Italiener und 3080 Japaner in amerikanischen Kriegsgefangenenlagern. t) IN Franzose« kehrten nMrt heim Paria (AFP) Im Auftrag des Ministers für die Kriegsgefangenen, Deportierten und Flüchtlingen ist General Kaeppalln nach. Deutschland abgereist. Er hat den Auftrag, zivil« Dienststellen einzurichten, um Nachforschungen nach den in Deutschland verschwundenen Franzosen anzustellen. Es handelt sich um eine Zahl von mehr als 12000 Franzosen, die bis jetzt noch nicht in Am Heimat xurückgekehrt sind. Ein Berichterstatter der United Preß erschien am 11. September, nachmittags, zusammen mit einem Japanischen Redakteur vor dem Hause des früheren Ministerpräsidenten, um ein Interview zu erhalten. Die Wachposten erklärten, Tojo sei ausgegan- gen. So entschloß man sich zum Warten. Kurz darauf erschien Major Krane vom Gegenspionagebüro Mac Arthurs mit dem Verhaftungsbefehl für Tojo. Dar Berichterstatter erzählt dann wörtlich: „Um 4 Uhr 15 kehrte Tojo von seinem Ausgang zurück, betrat eilig des Haus und schloß die Türe hinter sich. Gleich darauf öffnete er das Fenster seines Studierzimmer» und fragte lächelnd, wes wir wünschen. M»j° r Kraus sagte ihm: „Bitte, öffnen Sie die Tür, damit ich hereinkommen und meine Legitimation vorweisen kann". Tojo schwankte seine Arme und erwidert«! „Wenn dies kein offizieller Befehl ist hebe Ich kein Interesse deren, mit Ihnen zu sprechen." Mojor Kraus wandte sich nun dem Dolmetscher zu und erklärte: „Sagen Sie ihm, er »olle diese verfluchten Narrheiten unterlassen. Wir wollen weiterkommen. Sagen Sie ihm, er solle die Türe öffnen, damit ich meine Legitimation vorweisen kann. Sagen Sie ihm weiter, er eolle eich za einer Fahrt nach dem Hauptquartier Mc Arthurs in Yokohama bereitmachen". Der Dolmetscher äbemetxte, worauf Tojo des Fenster mit Wucht Zuschlag. Wir glaub- ’ ten, daß er jetzt dta Haustür# öffnen werde und begaberf uns vor das Haus, aber plötzlich — es war genau 4 Uhr 21 Minuten — knallte ein Schuß. Major Kraus warf sich sofort gegen die Haustür. Sie war verschlossen, aber es gelang ihm, sie aufzubrechen, und er stürzte in die Vorhalle., Wir unmittelbar hinter ihm her. Dta Tür« von Tojos Studierzimmer auf der linken Seite der Vorhalle wer ebenfalls verschlossen. Major Kraus rüttelte an der Klinke und rief, Tojo solle sofort öffnen. Da alias still bUeb, trat Kraus die Türe ein, und wir blickten in das Zimmer. Tojo saß zusammengeeunken, mit übereinandargeschlegenen Beinen in einem Sessel. Blut floß aas einer Wunde fas der Unken Bauchseite. Er war offenbar völlig bewußtlos. Im anschließenden Zimmer saß ein junger Mann mit gekreuzten Beinen auf einer Matte. Er hatte den Kopf tief gebeugt und schenkte uns keinerlei Beachtung. Es war einer der Söhne Tojos. Major Kraus sandte seinen Jeep unverzüglich nach Tokio zurück, um einen Arzt zu holen. Plötzlich kam Tojo wieder zum Bewußtsein. Er winkte uns, und Ich kniete unmittelbar nebea ihm nieder, um seine Worte aufzufangee. Tojo sprach leise und mühsam. Der Dolmetscher übersetzte mir Wort für Wort Er sagte: „Ich wollte durch das Schwert sterben, aber ich mußte mich mit der Pistole begnügen ... mit der Pistole begnügen. Ich übernehme die Verantwortung für den Krieg. Ich verstehe jetzt, wie schlimm der Krieg für das Volk gewesen Ist. Jetzt bin ich glücklich zu sterben. Banzai.“ Dann verlor Tojo das Bewußtsein. Jetzt traf auch der Arzt ein, und der Sohn Tojos erschien mit einem Glas Wasser. „Er kann nicht transportiert werden," erklärte der Militärarzt. „Wir wollen versuchen, Ihn zu retten." * Washington. (AFP) Wie der amerikanische Rundfunk meldet, hat General Mc Arthur unmittelbar nach dem Selbstmordversuch des ehemaligen Premierministers Tojo den amerikanischen Truppen Befehl erteilt, 39 japanische Persönlichkeit«! zu verhaften, unter Ihnen fltdgenorl Togo, der 1937 bis 1940 Botschafter in Berlin und Moskau und 1941/42 Japanischer Außenminister wer, und Mashära Homma, der'nach dar Kapitulation von Corrtgldor den berüchtigten „Todesmarsch'' der alliierten Kriegsgefangenen verfügt hatte. Scheinbar wünschen die Amerikaner diese Verhafteten noch einem Verhör zu unterziehen. Gleichzeitig hat Mc Arthur angeordnet, daß alle japanischen Funktionäre in Korea so rasch wie möglich abgelöst werden sollen. Der Diktator der Philippinen, Joeä Laurel, und weitere Kollaborationisten sind ' ebenfalls verhaftet worden, unter ihnen Prata Mahandra, ein Inder, und Jorge Vargas, der die philippinische Scheinreglerung in Japan vertrat. Amerika besaß Japans Geheimkode Washington, ag Es wird mitgeteilt, daß amerikanische Marineflugzeuge am 18, April 1943 den japanischen Admiral Yama- moto, der geprahlt hatte, Japan werden den Vereinigten Staaten den Frieden im Weißen Haus diktieren, auf einem Inspektions- flug abschossen. - Diese Tatsache wurde bisher geheimge- halten. weil die Japaner sonst gemerkt hätten, daß Amerika den Schlüssel zum japanischen Geheimkode besaß und deshalb alle japanischen Chiffremeldungen entziffern konnte. Auf diese Weise war es auch gelungen festzustellen, daß sich Yamamoto an Bord des Flugzeuges befand. Die Japaner blieben völlig ahnungslos und benutzten den Kode noch lange Zeit weiter. Proklamation an das österreichische Volk Der Kontrollrat kündet wirtschaftliche Freizügigkeit an Wien. (Exchange) Auf der 1. Sitzung des Kontrollräte für Oesterreich warm die vier Besetzungsmächte durch ihre Truppenkom- mandanten in Oesterreich, Marschall Konjew und die Generäle Mac Creery, Clark und Böthcuard, vertreten, deren jeder von seinem ersten Stellvert,der und einem politischen Ratgeber begleitet war. Der Rat schritt zunächst zu seiner Konstituierung und es wurde beschlossen, ordentliche Ratssitzungen je am 10., 20. und 30. jeden Monats abzuhalten. Der Ratsvor- sitzende wechselt jeden Monat, beginnend am 15. September mit General Clark, in der Reihenfolge: USA, Großbritannien, Frankreich, Rußland. Auf Verlangen eines oder mehrerer Ratsmitglieder kann der jeweilige Vorsitzende Sondersitzungen des Kontrollrates einberufen. Für Wien wurde eine „Kommandatura" geschaffen, die ähnliche Kompetenzen hat wie die „Kommandatura“ von Berlin. Die laufenden Verwaltungsgeschäfte werden von einem Exekutivkomitee, das aus den vier Vertretungskom- ’missaren zusammengesetzt ist, wahrgenommen. Als erste Amtshandlung arbeitete der Kontrollrat eine Proklamation an das österreichische Volk aus, in der die Politik des alliierten Rates im Hinblick auf die Zukunft Oesterreichs auseinandergesetzt wird. Die Proklamation stellt fest, daß der alliierte Rat seine Grundlage in der Moskauer Erklärung habe, in der die Regierungen der Vereinigten Nationen ihre Absicht kundtaten, wieder ein freies, unabhängiges und demokratisches Oesterreich ins Leben zu rufen. Ais Ergebnis des alliierten Sieges über Deutschland übe dieses nicht mehr seine Macht über Oesterreich aus und das österreichische Volk sei nun frei vom Hitler- Joch. Die nächste Aufgabe sei die Bildung einer festen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Grundlage für die Wiederherstellung eines wahrhaft demokratischen, freien und unabhängigen Oesterreich zur Sicherung eines dauernden Friedens. „Die allerwichtigste Aufgabe ist", erklärt die Proklamation weiter, die Vereinigung und wirtschaftliche Wiederherstellung des ganzen Landes und die Beseitigung der Kriegsfölgen, der hitlerscheh Mißwirtschaft und des deutschen Einflusses auf das Leben Oesterreichs. Wir sind entschlossen, die völlige Gleichheit von Rassen, Religionen und der einzelnen Bürger gesetzlich zu verankern. Die Alliierten werden den demokratischen Parteien die Freiheit garantieren, ihre politischen Ansichten durch die Mittel ihrer Presse, des Rundfunks und freier Versammlungen zu äußern, als wichtigen Schritt zur späteren Abhaltung freier Wahlen. Diese Wahlen werden stattfinden, sobald die dazu nötigen Vorbedingungen geschaffen sind. Die Aufgabe der Wiederherstellung eines freien österreichischen Staates ist aber unmöglich ohne aktiven, dauernden und entschlossenen Kampf gegen die Ueberbleibsel des Nazismus und seiner Anhänger in allen Sphären des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens des Landes. Alle Anstrengungen von Außen her sind Indessen allein ungenügend. Die Wiederherstellung eines freien und demokratischen Oesterreichs wird in der Hauptsache die Aufgabe des österreichischen Volkes selbst sein. Der alliierte Rat nimmt mit Befriedigung davon Kenntnis, daß Oesterreich bereits beträchtliche Fortschritte auf dem Wege zur Demokratisierung des Landes gemacht hat nnd appelliert an alle Oesterreicher, ihre nationale Pflicht ehrlich und selbstlos zu erfüllen, zur Wiedergeburt des demokratischen österreichischen Staates.“ In einer weiteren Bekanntmachung teilt der alliierte Rat mit, daß allen Vertretern österreichischer Firmen und Unternehmungen in Kürze Freizügigkeit im ganzen Lande gewährt werden soll. Belgische Nachkriegsprobleme Ernährungssorgen und Schiffahrtsfragen Brüssel. (AEP) Das schwierigste Problem, das sich der belgischen Regierung für die nächste Zukunft stellt, ist das der Kohlenversorgung. Eine wirtschaftliche Erholung ist unmöglich, so lange die Schwierigkeiten im Kohlenbergbau nicht behoben sind. Neue Sorgen machen sich mit der Einstellung der Leih- und Pachtlieferungen bemerkbar, da im Zusammenhang damit ein Rückschlag In der Versorgung Belgiens befürchtet wird. So wird die Aufhebung der Brotkarte nur vollzogen werden können, wenh aus den tropischen Ländern Getrelde- Ueferangen eintreffen. Die Erhöhung der Brotration drängt sich auch dashalb auf, wall dte Kartoffelernte ausgesprochen schlecht Ist Dan kommt daß die Bauen erklären« keine Verantwortung für die Versorgung übernehmen zu können, felis die Regierung infolge von Streiks keins genügende Kohlenzuteilung garantieren kann. Ungenügend bleibt nach wie vor auch die Fleischversorgung. Heute noch betrögt die Fleischration für Zivilisten lnklusiv Knochen 30 g. Um dem Fleischmangel ttbzuhel- fen, hat die Regierung nun eine Schweinezuchtaktion etngeleitet In der Antwerpener Frage ist es noch zu keiner Lösung gekommen. Die Nachricht, daß dar Kontinent über die deutschen Häfen versorgt werden tolle, hat eine schwere Enttäuschung ausgelöst. Nach anderen Berichten soll allerdings dta Benachteiligung der Kanalhäfen dadurch ausgeglichen' werden, daß sie als Umschlegplätze für den Kohlentraneport nach alliierten Ländern vorgesehen sind. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgt die Regierung die außenpolitische Zielsetzung der Niederlande, wo sich ein großer Teil der Bevölkerung für eine Annektion deutschen' Bodens ausspricht. Der Grund liegt darin, daß Weite Gebiete Hollands durch dta Ueberflutung mit Meerwasser auf Jahrzehnte unfruchtbar geworden sind. In Belgien will man «a Erfolg der holländischen Annektiansbestre- bungen abwarteu, eh# man selbst seine eigenen bescheidenen Gebietsänderungen beantragt. Nach Andeutungen, die der Sozialist Lous Piörard ln der außenpolitischen Kommission machte, sind kleine Grenzbe- relnfgungen in dar Gegend von Montjoie und Schleiden, sowie der Erwerb eines Touristengebietes im Urfttal# erwünscht. Keine Illusionen Von Dr. Prttz Harzendorf Eine der wichtigsten Aufgaben des Süd- kurier tat ob, seinen Lesern zu helfen« die Wirklichkeit frei von allen Eluslooen zu betrachten. Die Illusion, das ist dta Einbildung, che alle Dinge so sehen möchte, wie sie nach unseren Wünschen sein sollten, und nicht, wie sie wirklich sind. Sie tat ein weit gefährlicherer Lügner als die nackte Lüge Selbst. Sie färbt die Wahrheit um und ist schwer zu fassen und zu widerlegen, weil sie sich immer wieder neu verkleidet. Im Krieg sind die meisten von uns von einer Illusion in die andere verfallen, und hatten sich hundert Illusionen als trügerisch erwiesen, so waren ihre Opfer darum umso bereiter, sich von neuen Illusionen täuschen zu lassen. Es scheint, daß der Hang zur Illusion ein nationales Uebel der Deutschen tat, dem sich nur wenige ganz entziehen können, und darum müssen wir durchaus mit der Möglichkeit rechnen, daß selbst durch die unzweideutigen Erfahrungen des letzten Krieges dieser verderbliche Hang nicht ganz ausgerottet wurde. Die Gefahr ist also keineswegs gebannt, daß jetzt wo wir die Fundamente unserer Zukunft legen wollen, neue Illusionen sich ausbretten, die wir nur dann unschädlich machen können, wenn wir sie in ihren Anfängen erkennen und zerstören. Es zeigt sich nämlich, daß selbst unter jenen Deutschen, die in der Hitlerzelt ihren klaren Verstand bewahrten und die unausweichliche Niederlage hatten kommen sehen, sich nicht wenige befinden, dta in die Zeit nach der Niederlage mit Erwartungen herübergekommen sind, dta nun ihrerseits auf einer trügerischen Voraussetzung beruhen und darum mit der Wirklichkeit ln Konflikt geraten. Ihre Meinung war es gewesen, daß in dem Augenblick, ln dem das Hitlerregime mit Stumpf * und Stiel ausgerottet sein werde, ein dem Frieden zugewandtes Deutschland sich ohne weitere« in die Gemeinschaft der demokratischen Nationen einreihen könne. Sie waren durchaus entschlossen, ihr Aeu- Serites zu tun, die letzten nnd geringsten Spuren nationalsozialistischer Denkungsart auezumerzen. Sie wußten sogar, daß es nicht damit getan sei, nur die spezifisch nationalsozialistischen Theorien und Propagandathesen zu- widerlegen, sondern deß eich des deutsche Volk von Grund auf ein neues Denken und Verhalten zu eigen machen müsse, nachdem es nicht erst sät 1933, sondern schon seit Jahrzehnten machtpolitischen Vorstellungen und militaristischen Methoden gehuldigt hatte. Es schien ihnen nichts anderes nötig zu sein, als daß Hitler geschlagen und dann aller nationalsozialistischer Wahn ausgeräumt werda, damit ohne weiteres ein neues Deutschland eingerichtet werden könne. Auch das war ihnen klar, daß dies nicht mehr Hitlers Großdeutschland sein werde, und mancher, der sehr realistisch zu denken glaubte, hat als unvermeidliche Folge der Niederlage' die Grenzen des neuen Deutschland in seinen Gedanken schon erheblich enger gezogen, als sie der Versailler Vertrag gezogen hatte. So gut ihr Wollen Ist und so realistisch Ihre Erkenntnis der für Deutschland durch die Niederlage entstandenen Lage zu sein scheint, so beruhte doch ihre Erwartung, nun ungesäumt das neue Deutschland selbständig und ganz nach ihren eigen«! Ideen aufbauen zu können, auf, einer irrigen Voraussetzung. Denn die stillschweigende Voraussetzung solcher Zukunftsgedanken um Deutschland war die Meinung, daß auch die Sieger sogleich und ebenso sicher das nationalsozialistische Deutschland von dem „anderen Deutschland" unterscheiden und trennen würden, wie sich die antinazistischen Deutschen selbst von den Hltlerhörigen unterschieden oder unterschieden wissen wollten. Müssen wir uns eher nicht selber sagen, daß dieses „andere.Deutschland'' sich in der Zeit zwischen den beiden Kriegen so wenig hatte durchsetzen können, daß auch sehr gutwillige Ausländer den Glauben an eine solche Unterscheidung verlieren konnten und daß nur sehr genaue Kenner der deutschen Psyche und der deutschen Verhältnisse trotz allem Ihren Glauben an ein bessere* Deutschland bewahren konnten? Wir dürfen doch die Tatsache nicht übersehen, daß das nationalsozialistische Regime n 1 f Weltwoche M> Aber, daß in deinen Händen gerade die Erziehung ruht- da ist vieles einzuwenden, wenn es dir auch wehe tut. Maxe, du erkanntest richtig, unsere Jugend ist verroht. Pädagogik ist -sehr wichtig, ebenso wie täglich Brot. Schluß jetzt mit der allemeusten Sensation. Es war ein Clou. „Boxer bleib' bei deinen Fäusten!“, ruft die Welt Max Schmeling zu. Vom Europäischen Für das 1940 gegründete Europäische Studentenhilfswerk (FESE) veränderte sich in den letzten Monaten der Aufgabenbereich wesentlich. Im Laufe der Kriegsjahre hatte das Hilfswerk versucht, die verderblichen Wirkungen des Weltkonfliktes auf das akademische Leben zu mildern, die durch Kriegsgefangenschaft und Schließung der Universitäten schwer betroffenen. Studenten mit Büchersendungen zu unterstützen, ihnen, wenn nötig, durch Lebensmitteltransporte das nackte Leben zu retten. Im Frieden wird es nun darum gehen, zur Wiederingangsetzung des Universitätslebens beizutragen durch die Entsendung von Studienmaterial und Büchern, die in den besetzten Ländern verboten gewesen waren, und durch die Vermittlung der internationalen Zusammenarbeit unter Akademikern. Noch auf längere Zeit wird es notwendig sein, geschwächten und kranken Studenten und Hochschullehrern aus den kriegsgeschädigten Ländern beizustehen. Eine besondere Aufgabe bildet die Betreuung der kriegsgefangenen deutschen Studenten in den Gefangenenlagern. Der neueste Tätigkeitsbericht der' FESE zeigt, wie vielgestaltig die vom Studentenhilfswerk durchgeführten oder vorbereiteten Aktionen sind. Die Schweiz nimmt an diesen Bemühungen tatkräftigen Anteil. Tuberkulose Studenten aus verschiedenen Staaten finden in den Schweizer Bergen Heilung: die schweizerischen Universitäten haben ausländische Hochschulen „adoptiert", so Genf die französische Universität Caen, Lausanne diejenige von Lyon, die Universitäten Fryburg, Neuenburg, Basel, Bern und Zürich ihre holländischen Schwe- Studentenhilfswerk sterinstitute von Nimwegen, Groningen, Utrecht, Amsterdam und Leyden. Die Adop- tivuniversitäten erhalten materielle. Hilfe aller Art, ihre Angehörigen werden zu Er- holungs- und Studienaufenthalten in die Schweiz eingeladen. Die Schweiz ist Sitz der FESEj sfe stellt . in der Person von Andrä de Blonay auch den alle Hilfsorgani- .. sationen für Europäische Studenten koordinierenden Sekretär Englischer Gelehrter vor Schweizer Hörem Der bekannte englische Biologe Dr. Julian Huxley, Mitglied der Royal Society, unternimmt in diesem Monat eine Vortragsreise durch die Schweiz. Er wird an den Universitäten Basel, Zürich, Bern, Neuenburg, Lausanne und Genf über die Themen „Die Ethik und der Evolutionsgedanke" und „Die Renaissance des Darwinismus" sprechen. — Huxleys große Popularität in England rührt von seinen Radiovorträgen über wissenschaftliche Themen her und von seinen Büchern, von denen das zusammen mit H. G. Wells geschriebene Werk über „Wissenschaft vom Leben“ als eines der Standardwerke der Biologie gilt. Direktor: Johannes Weyl" Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Fritz Harzendorf Verlag: Südverlag K.G. Druck: Druckerei und Verlagsanstalt Konstanz G. m. b. H- r Vormerkschein für die LANDPOST An die LANDPOST A a c h im Hegau I* lateresjiere midi für die landwirtschaftliche Zeitschrift LANDPOST. Senden Sie mir bitte die erste Nummer kostenlos jur Ansicht. Name; Ort:- ■ Strato: Achtlirmt Dieter Vormertjcbeln Ist keine Abonnement-Bootolliuia. Wer den Vormerkadtein auslflllt. Ist siebt rerpfliditet. die LAND- POST in abonnieren. 'Geben Sie dienen Vormerkadieln dort ab. wo Sie den Sikhs riet kaufen, oder ^ sdiicken Sie ihn • die Adreise: LANDPOST. Aach im Hegau. ^ Bol!sfA»l. Roaftaoj — 6®alial|rsb*Un, ®oib- unb Silbetninren fotnie Ohren. Fragebogen 12 Altmaterialien unb Hiigutiäten. Fragebogen 14 öoli. Fragebogen 2 B fleibung, Xetttl nnb 8ebet Ftagtboa« 4 K.uingeftaltung nnb Walt! Fragebogen 5 emoaren, Slefir»* nnb ßausgeräie, ©...5 unb Barjrftan. Fragebogen 8 Ec.unbfteiispflege, Chemie unb Eptil. Fragebogen 7 , Ät: jtjahrjeuge, Xtetbfkoffe, £cie, Fette nnb Baubrtarf. Feagebog» I Wa;®intn. 3>en SnbnftriebetTieben unb benjentgen (uubmerfsbettieben, bie im Stich- fahre 1944 mehr ain 25 Stbriisfräfie ooü befihäftigt haben, gehen 2. Bor- btiufsmeibungen ju unb j»at : eine Bortrulsmeibung übet ihren Beftanb an WafAinen unb SiniiAtungcn, [oroie Koftftoffen, fialb- unb F«rtigfabritaien unb Htlfsftaffen unb eine Sorbrutfemelbung über allgemeine Fragen ber Be- tticbsfttuHttt. Die ansgefülten Borbtucfe finb (püteftens bio jurn SO. September 1945 in bpppelter Auofertigung im Katftaus abjugeben. 3m 3ufammenhana mit ben Suftichuhmagnahmen flnb son BefAäftsln- habe» unb inbuftrieften Unternehmen nielfaA SBaienbeftänb, in prioaten Haushaltungen, Bütos, SanbhSnfetn, Bauerngeftäften unb anbeten KäumltA- feiten eingeiagert »orten. Die Kieler, 3n[affen obet Seimaltei berarttger KäumliAleiien haben biefe Beftinbe ebenfalls anjumeiben. Sn ber Bnnteibung finb anjngeben : Same unb Ibreffe bs» Knmettenbtu, , «breife bes Sägers, Hnjaftl bj». «emicht ber eingelagerten Baten, beten Btt nnb Besoffenheit, Käme unb BnfArift b« «tgentimora. _ SoBte es bem Bnmelbenben ni®t mägltd) fein, bie gencue BefAaffenJeit bet SBate anjugeben, fo ift in folchem Falle bie Snjafli bet Äfften ober Ba’ete anjugeben. Bit Sefihäftsinhabei ober 3nbuftrfe*n, »eiche beiartige außerhalb ihrer Betriebe befinbli®en Barenlaget bis jetat ntibt angemeibet haben, muffen biefelben ebenfoüs anmeiben. „.. . . Büe Brioatuerfonen, bte im Beftke oon »artnbeftanbtn finb, »eiche Aber bas normale Kat bet Famtlienbebärfniife hinausgehen, haben btefelben »btn- '^Bu^lufe Kettungen »Offen bis Ipäieftene 80. September 1945 in beppelitr Fertignng mf bem Katban», 3immet 0, abgegeben unterlaffung b«r Weihung, faifche Wertung ober Beifeitefraffen »alt Baren »erben gemlft ben ffiefegen ber Sfiiiitirregtencng betraft. Äenftenj, ben 12. Septemb« 1145. 3m Snftrng bei Wilitlmgfnnng: »er Cbetb8tgetmeifier. Sott bet BUtnflAiige hat am Sonntagfrfih mtinen geliebten, treu- befolgten Wann, Sch»ager n, Onfel Hermann 5 Mum Spartaffenbirettor nach Iurger Äranfbeit tm 73. 3e> bensjaht oon biefet Weit abberufen. Konftaut, ben 17. September 45. StgipmunbOraJe 17. Kamen» bet ttefttauewb» Hinterbliebenen : Buna Blum, geb. Sta- beihofer. Beertigung am Witt»o in fein himmlifche» Seid). Konftanj, ben 13. September 194fr- Konrabigaffe 12. Bie trauernb Hinterbliebenen: 3. Behl, »afnermetfter : F. »annet, geb .Behl. Seerbigung fanb am 6amstag ftatt. VERMIETUNGEN Sab» in aOetbeRer 6efch6ftsiage ber Stabt Kenftan^ iu_ nermieten. 3“' fdfitften unter W 2/2. STELLEN-ANGEBOTE männlich SufSe, triftig, 16 bis 17 3ab«, ber oon lanbmitifchaftHchen arbeite« et- »a» Kenntnis hat unb mit Bieb umgehen tann, findet BauerfteOung. Wathias Bemmier, Kaitbrunn. Klfet, arbeitsfreubtgen unb ju»erll|li- gen fflt »olj- nnb Keiierathett in Bauerfteüung gefacht ffietngrokfeiU- teten 3tegier i «roh, Konftanj, Schmebenfchanje Kt. 5. »emnfrifent, tächttger, fomle Barnen- frlfeufe gefuCht. Semetbnngen an flma- iie »epp, Bit»e, Stoctach, »anpt* ftrafir Bt. 9 Schneiber, tüchttger, tann Sofort eintreten. Koft .unb Bohnung tm Saufe. Otto Seiggeo, Schneibermeifter, (Eigeltingen. Konfttttftteuc für BerftlrferteCbnt! n. »emterbau, 3nbnftriebaChhalte 2. ©anjtecgsfraft, fofort gefucht bet freier Station unb ©ebalt für Haushalt. Btrettor Wattin, Konftanj, Schüben- Straffe 23, »arterre. Hanogehitfin, feibftinbig, auf 1. Otto- ber 1945 obet fpflter in tieines, gut- gepflegtes (Einfamilienhaus m. Satten gefucht. Bemetbungen mtt 3* u gnisab Schriften unb Sitb unt. Kr. 437. Süfslräfte, »eibiidfe, fflt leichte arbeiten für (Sanjtagsbefihifttgung gef. gunt ftraht, Konftanj. Srnmelmanngr. 1. Bor- jufteuen täglich »on 7—17 Uhr im Sohn- büto. SehtRellen Süderiehriing, triftiger, jum bärtigen Eintritt gefucht. BScterei Honj, Ueberiingen am Bobenfeo. ganbmietfchaftliche Sehrlinge »erben eingejtellt. Beriönlidfe Sorftetlung er forteiUch. ©utsnermaltung Sangen- ftein, Sahnftatlon Kenjtngen. STELLEN-GESUCHE männlich Kheinllnbet, perfetter Silanjbuchhalter. fprachentunbig,. in langjähriger leib- ftlnbiger Stellung fucht neue hfpfitiom, Bohnung bereits Käha Konftanj. 3u- fchrtften unter Kr. 314. Chemtfer-Sagenieur, Watertatprfifer, mit Hochf^ultätigfeit, fucht Stellung. Biel- fettige Sinfabmüalicfiteit, auch fAriften untet Kt. 280. Saffcrglas, Blabaftetgips, Xaltum-Bul- oer, BIumintum-Buloer. 8tonje-f)5uI- ott, Weffing-Butner, eieltrtfAe SArott- obet Kaffeemühle, elettrtfA* Feinmühl*, SleAmaije, mittiete unb tleine SAraub- jmingen, tleine unb größere Boftrn gefucht Erbitte Wengen- unb Breis- angebote unter Kt. 287. HemnftrnftenfAphe, ®töge 48, guterhal- ten ju taufen gefnAt. Ebuarb Staffe, Konftanj, 6tabefhof-®aIfe 5. Henntleibung fu®t SA»ertttegsbef®I< bigter (mittefgroft), ber bur® Kriegs- oerhlftniffe altes oetforen hat. 3“’ fAriften unter Kr. 290. Bfl®et, aus allen Biffensgebieten, ganje Bibltotheten tauft gegen Bat- jahfung, bte SüAerftube Ert® Benj, Bbt. BuAhanbiung, Ueberiingen a. See, Hofftatt 4. Betjmantel ober 3ade gefu®t: 3u- fAriften unter Kr. 340. ' HerrenjimmereinriAtung fomie j»et XepptAe ju taufen gefuAt. 3“!®rtften unter Kt. 357. SängtingsfaAen, Schnuller, fomte gro- ftes Bett mit Watrahe, Koffer obet Korb unb Obcrbett. 3ufAriften untet Kr. 375. TAUSCH BiAet, axA Btlttottefe«, hnift \t» Uxnit fegen Bötja^I»na guten Bteifen. Äatl 5e%, Ävnltttiis, ftangteißrafee 5, Äuf 520. 3 k a«tenf4«|t» Stöfee 59/40, niebetet Äb- ja|. unb 9Räbrrab. 3 u ^ r ^f* en untet ?lr. 92. • Serrenmontel, puteiöoliener, ob. gebet* bett unb Äopffiffen pepen nidjit äu fletnen Ofen. ?ftau ÄtiemljUb Ste* btti, Jlobolfseß. SßaliienmüHetfit. 4. 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Wufirtitettot Köninget, j. 3. Konftanj, ©ottmannpian 2. »er gthtegene KaftinnterriAt hei Heinrich Wehier, Staati. aner! WuftHehtet fix Btoline, iij. BIhagoge Klaoiei, BHot- heon. Xheotie. Konftanj, Bümannshot« fer Strafte 42. VERMISCHTES BantfaAmann nheinimmt in Ueherlin- gen ober Umgebung BuAfflhtung Hei* nerer ober mittlerer Betriebe, Se- meinbereAnungsftellen unb beigletAen 3uf®riften unter Kt. 381. Waffage, gute, erteilt Herr. Kommt auA ins Haus. 3 U 1 A r unt. Kt. 303. Kaufmann übernimmt Büro- unb fonftiae fAttftUA* arbeiten. 3 u fA<- *«t. Kt. 221 Ber fertigt BanbfArant für Kü®e‘? Holj »irb lotl. gefteflt. 3**fA*- **4- Bt. 229. Bel®« ältere Shep»r ob« aüeinftehtnbe Betfon nimmt HnberUfes Ehepaar jum Wttbenohn« einet grlfteren Bohnung auf, »enn bie jnftenbhattung ber gan- jen Bohnung unb evtl, an® ba» RoAen übernommen »irb? Wöbt! evtl, ootban- ben. 3ufdjrtft«n untet Kt. 233. Hntftnmpen, grau obet »eift, füt fofor- lige Bniertiguna eines Kieibungs- ftüdes. 3ob. Bngftmann, Konftanj. Wuntpratftiafte 1 pari. Ber übernimmt bas 6AIagen eint» Baume» gegen Beteiligung am Holj» ertrag? 3u|Atif4«n nntet Kt. 166. SUCHDIENST Bnfentjalt metner Fron H«b». Wället ans Keuftabt/Beftpt. ? (»anat- get !) ElijufAtlften untet Kt. 440. 96« »eift etmas übtt ben Serblrib bes Felboebels Wartin Sfnthet unb Uff,. Bbel aus Berlin, jultftt 5. ob. 6. Unter- fühtetlehtgang, Chetifhiafetne bis Enbe Wätj 1945. Erbitte fAneftfte SenaA- tiAtiaung gegen Unlofteneiftattung, ba i® Witt»»® na® Berlin jurndfahrc. Hnn- Safte 7 ob. am 6®alter bes Sflbhirt«. Die Elektro-Fadigesdiäfte setze ich hiermit in Kenntnis, daß ich in meinem wieder- erölfneten Betrieb zunächst Reparaturen an elektr. Wärmegeräten (Heiz- und Kocha]>paraten, Heizkissen, Bfigeleisen, Heizeinrichtungen fflrGewerbe u.Industrie) ausführe. A. Wassmer, Ingenieur Fabrikation elektr. Heiz- und Kochapparate Konstanz a. Bt, Bodanstraße 8 (Gegründet 1923) V._!_d Wir sind von der Handwerkskammer nach der Sdlillorstr. 9 (Notariat) verzogen: „Handwerk, Handel u. Gewerbe“ Kranken»er$.-AnstaH a. G. zu Dortmund Verwaltungsstelle Konstanz. (Unswr Bwlriwb wird ununtcrbrochon weitergefflhM,) Ing. -Büro (Statisches Büro) Hugo Otte Bar. Ing. für Stahlbeton- Tief - Wasserbau und Holzbau Beratung - Gutachten Entwürfe - Bauleitung KONSTANZ, Wbelesfr. S Fernruf 671 J Achtung! Versicherte der Deutschen Kranken- Versicherur qsä.-G. tandesdirektion tur üdwest- Deutschland hÖDuen brstattungsantrSge zur Weiter- leitung abgebeo und üllige Prämien bezahlen bei der Vertretung und Be* treuunfjutelle ▲. SelBftaer, K^natam*, Bahnholstrafie 12. r Hausverwaltungen übernimint und beaorgt uchgemlf auf Grund jahrzehntelanger, prek- tischer Erfahrung Frlddr. Hftrquardti XonStMZg BahnhofpUtz 4, — Ruf 311. Immobilien, Finanzierung!-''u. 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