F W S D V K Ue St R .H SUDKURIER 4. JAHRGANG • ÜBERPARTEILICHE INFORMATIONSZEITUNG FÜR DAS LAND BADEN « NUMMER 70 Erscheint Dienstag, Donnerstag, Samstag. Adresse: Konstanz, Rosgartenstr. 12 Telefon-Anschlüsse'. Redaktion und Verlag Nr. 924, 925, 1130, 1510, 1511 KONSTANZ DIENSTAG 31. AUGUST 1948 Bezug monatlich durch die Post DM 1.80, dazu 36 Dpf. Postzustellgebühr, durch Träger DM 1-90 einschließlich 25 Dpf. Trägerlohn. — Einzelpreis 20 DpP Kurz notiert Der Badische Landtag -wurde zu setner 33. Plenarsitzung auf kommenden Dienstag, 7. September, einberufen. Auf der Tagesordnung stehen n. a. die Behandlung der Frage der Ländergren- zen und des Betriebsrätegeseitzes. Die französische Militärregierung hat auf Vorsprache des Badischen Gewerkschaftsbundes angeordnet, daß die zum Bezug der SchwepaFbeiter- karte vorgeschriebene Arbeitszeit provisorisch von 200 auf 130 Stunden ermäßigt wird. Dr. Heinrich Brüning reiste am Samstag nach England ab und wird demzufolge an der 300- Jahrfeier des Westfälischen Friedens in Münster nicht teilnehmen. Der Chef des Empire-Generalstabes, Feld- marschall Montgomery, traf am Freitag von Eng. lamd kommend zur Besichtigung der .Besatzungs- annee und der Luftversorgung Berlins auf dem Flugplatz Bückeburg ein. Die Militärregierung in Baden-Baden und das Innenministerium von Rheinland/Pfalz, haben die Einrichtung einer Spielbank in Bad Neuenahr genehmigt, deren Träger ein privates Kousorterium ist. Frau Emmy Göring, die seit ihrer Entlassung aus dem Internierungslager ln der Oberpfalz wphnt, wird ihre Memoiren schreiben. Aus Kreisen, die der FDP nahestehen verlautet, es sei demnächst mit einem Zusammenschluß aller leberaldemokratischen Parteien in den drei Westzonen zn rechnen. Am 31. August soll ln Frankfurt am Main über eine Fusion beraten werden. Die Delegierten des SPD-Bezirksparteitages Niederbayem OberpfaJ z forderten am Sonntag in einer Resolution den Rücktritt der bayerischen Staatsregierung und die Auflösung des Landtages. Der Münchner Kriminalpolizei ist es nach monatelangen Nachforschungen gelungen, zwei wertvolle Schmuckstücke aus dem ehemaligen österreichischen Kronschatz mit einem Liebhaberwert von 250 000 D-Mark in einer Münchner Schwarzmarkt-Zentrale sicherzustellen. Die Sprudikammerverhandlung gegen Ernst Meisel, der an der Ermordung des ehemaligen Generalfeldmarschalls Rommel beteiligt gewesen sein soll, wird voraussichtlch am 21. September in Berchtesgaden stattfinden. Kurt Zwollnsky, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtparlament, hat Berlin plötzlich mit dem Flugzeug verlassen. Zwei sowjetische Offiziere, darunter der Platz- kommandant von Oschersleben/Sachsen, sollen ermordet worden sein. Der Chef der Justizverwaltung in der Ostzone, der 89jährige Reichsminister a. D. Dr. Schiffer, ist „in freundschaftlicher ‘ Ueberetnstlmmung mit Marse hall Sokoiowski", von seinem Amt zurückgetreten. Die saarländische Regierung beschloß, als einschließlich 30. September sämtliche kommunistischen Versammlungen und Kundgebungen zu verbieten. Der Weltrekord im Tauchen mit Tauchapparat wurde am Samstag von einem Kadetten der britischen Marine mit einer Tiefe von 162,5 Meter erftldrt. .Der bisherige Weltrekord stand auf 133,5 Meter. Marsehall Tito empfing den amerikanischen Publizisten John Guenter sowie dessen Gattin, die ebenfalls Journalistin ist. Der südafrikanische Innenminister gab bekannt, daß die von der Regierung Smuts angeordnete Ausweisung von 193 Deutschen von seiner Regierung zurückgezogen worden sei. Die Hitzewelle, die seit einigen Tagen ln fast allen Tellen der Vereinigten Staaten herrscht, forderte bis-zum Sonntag nahezu 150 Todesopfer. Der sowjetisch kontrollierte Rundfunksender Nord-Korea meldete, daß die Kommunisten 97’/i aller Stimmen bei den Wahlen erhielten, die ln der sowjetischen Zone Koreas abgehalten wurden. Länderfragen hinter verschlossenen Türen Ländervereinigung wurde empfohlen — Baden oder Schwaben: Zwei Fragen für die Volksabstimmung Fernspruch unseres nach Mannheim entsandten W. S.-Korrespondenten Mannheim. Der in Koblenz gebil- Präsident Lüde-mann, der eine Denkschrif t dete Ländergrenzenausschuß trat am Freitag unter dem Vorsitz des schleswigholsteinischen Ministerpräsidenten Hermann . Lüdemann zusammen, um Empfehlungen an die Ministerpräsidenten auszuarbeiten. Auf der Tagesordnung standen die südwestdeutsche Länderver- eiaigung, die Frage der Pfalz und die schleswig-holsteinische Frage. An den Beratungen nahm von südbadischer Seite Oberlandesgerichtspräsident Dr. Zürcher, Innenminister Schühly und der Vortragende Legationsrat a. Di Dr. Janz teil, außerdem u. a. der bayerische Staats- rninister Dr. Anton Pfeiffer, Innenminister Jakob Steffen von Nordbaden-Nord- württemberg. Obwohl die Beratungen hinter ver- srelossenen Türen Stattfand^n und den anwesenden zahlreichen Pressevertretern nur spärliche Informationen zugingen, hörte man von den neuerlichen Meinungsverschiedenheiten in der Frage der südwestdeutschen Ländervereinigung. Während Innenminister Ullrich für eine Abstimmung im gesamten vor die Entscheidung gestellten Gebiete eintrat, verlangte Dr. Zürcher eine getrennte Abstimmung. Schließlich kam eine Einigung dadurch zustande, daß von württembergischer Seite den Südibadenern ausdrücklich zugestanden wurde, daß bei der Abstimmung zwei Fragen gestellt werden kennten, nämlich die nach einer Wiedervereinigung Badens und die nach dem Zusammenschluß von Baden, Württem- berg/Baden und Südwürttemberg/ilohen- zoKern. In einem am Abend herausge- gebenen Kommunique heißt es dann auch, der Ausschuß sei der Meinung, daß die Länder zu einem Land vereinigt werden sollen. Unter Punkt 2 vertraut der Ausschuß darauf, „daß die Regierungschefs der drei Länder sich über die Maßnahmen zur Herbeiführung der Vereinigung verständigen werden.” Damit ist ein wesentlicher Vorbehalt gemacht, der auch eine Nichtvereini^ung in sich schließen kann, wenn die Regierungschefs sich nicht verständigen. Am Freitag wurde außerdem ein Antrag des Südschleswigschen Wählerver- bandes behandelt, der die Schaffung eines selbständigen, nur dem Kontrollrat unterstehenden Südschleswig fordert. In einer dazu herausgegebenen Pressever-. lautibarung wird gesagt, daß der Ausschuß den Antrag zur Kenntnis genommen hat, aber den Vorschlag auf Bildung eines kleinen, nicht lebensfähigen Landes für undiskutabel hält und deshalb zur Tagesordnung übergegangen ist. Die daraus resultierende Behandlung des ganzen norddeutschen Fragenkomplexes,- die auch am Samstagmorgen in Frankfurt a. M. noch forlgeseizt wurde, führte zu keinem endgültigen Ergebnis. MinisterAuch Kabinett Andre Marie gescheitert Paris. Die französische Regierung ist am Samstagmon^en überraschend zurückgetreten. Nach Pariser Informationen kam e§ in dem vorausgegangenen Kabinettsrat zu unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten über die wirtschaftlichen und finanziellen Pläne Reynauds. In dem offiziellen Kommunique, das den Rücktritt der Regierung bekannt gibt, heißt es: „Da die • Regierung festgestellt hat, daß trotz des Uebereinkommens, das in verschiedenen Punkten des .zur Prüfung vorliegenden Wirtschafts- und Finanz- Problems erzielt wurde„ gewisse Meinungsverschiedenheiten nicht beseitigt werden konnten, hat der Ministerpräsident dem Präsidenten der Republik seine Demission eingereicht.“ Der Präsident der Republik, Vincent Auriol, nahm sofort Besprechungen zur { Neubildung einer Regierung vor. Nach Un- ' terredungen mit einer Reihe von namhaften Politikern wuTde schließlich am Sonntag der Sozialist Ramadi'er, der ja schon mehrfach Ministerpräsident der Republik gewesen war, erneut mit der Bildung der Regierung beauftragt. Mit der Beauftragung Ramachers befolgte der Präsident der Republik die Logik des parlamentarischen Spiels, da die Sozialisten die Urheber der Krise sind, die zur Demission der Regierung Andre Marie führte. Aber schon am Sonntagabend erklärte sich Ramadier außerstande, eine Regierung zu bilden. Im Laufe des Montagvormittag wurde dann der bisherige Außenminister Robert Sdiu- maa mit der Bildung des Kabinetts beauftragt. - Die Pariser Presse ist übereinstimmend der Meinung, daß es schwer fallen wird, diese Krise zu lösen. Somit endet eine Krise, aehreibt „Le Parisien libre", die vor einem Monat mit der Bildung des Kabinetts begann und nicht überwunden werden konnte. Die Parteien, ganz besonders die Sozialisten und das M1RP sind, geplagt von den eventuellen Folgen der vorgeschlagenen Maßnahmen, dem Hindernis ausgewichen und das Ministerium ist auseinandergefallen.'' Der „Populair" schreibt, daß die sozialistische Partei die ganze Verantwortung für die Krise auf sich nehme. Paul Reynaud wählte einen Weg, so meint das Blatt, der zur Inflation, allgemeinen Preiserhöhungen ohne genügende Entschädigung der Arbeiterschaft führte. Die Widerstcuusfähigfceit der Arbeiterklasse und der kleinen Leute sei erschöpft. Zur innenpolitischen Lage Frankreichs schreibt die „New York Tribüne": Frankreich benötigt dringend eine Regierung, die die Möglichkeit und den Willen hat, drakonische Maßnahmen auf wirtschaftlichem Gebiet zu ergreifen. Wenn schließlich die Dritte Kraft den Nachweis erbracht hat, daß sie zur Bildung einer solchen Regierung unfähig ist, so dürfte es schwierig sein, den Gaullisten die Möglichkeit zu verweigern, zu zeigen, was sie können. S.K. Gerade wir in deT französischen Zone betrachten die neuerliche französische Regierungskrise, die wieder einmal im Zeitpunkt größter weltpolitischer Spannungen aus rein innerpolitischen Motiven entstand, mit äußerster Besorgnis. Es mußte'den französischen Sozialisten von vornherein klar sein, daß sie nicht noch einmal eine Regierung würden bilden können, sondern, daß jede neue Krise die „Dritte Kraft" entkräften muß. Wir haben doch nun oft genug erlebt, daß die Mitte aufgerieben wird zwischen den Polen des Radikalismus, weil die Wähler- massen für derartige parlamentarische Tänze, bei denen kein Regieren möglich ist, auf die Dauer kein Verständnis haben. Wie einst bei uns in den Jahren 1931/33 graben sich Sozialisten und Bürgerliche Demokraten selbst ihr Grab Das aber ist nicht nur eine französische, e$ ist eine bedeutende europäische Gefahr. der schleswig-holsteinischen Landesregierung vorgelegt hatte, brachte am Abend in einer kleinen Pressekonferenz zum Ausdruck, daß die hier auf tauchenden Fragen noch viel schwieriger zu lösen seien als diejenigen in Südwestdeutschland; leider seien die süddeutschen Herren mit diesen Problemen und mit der Materie nicht so vertraut, weshalb die Verhandlungen nicht recht vom Fleck kämen. Jedenfalls sei das heutige Schleswig-Holstein nicht lebensfähig. Die Frage der Rheinpfalz wurde am Samstagmorgen in Frankfurt nicht mehr ausführlich behandelt; ein sozialdemokratischer Antrag auf Wiedervereinigung mit Hessen oder mit dem in Bildung begriffenen südwestdeutschen Staat, auf jeden Fall aber eine Verzahnung mit dem rechtsrheinischen Gebiet, wurde lediglich zur Kenntnis genommen. Zu erwähnen ist noch, daß die ganze Tagung von einem dichten, offizieillen Schleier umgeben war, der nur durch die Indiskretionen einzelner Teilnehmer durchbrochen wurde, die so zugunsten der von ihnen vertretenen Ansichten irgendwelche Informationen herausgaben. Empfang bei General Koenig nachgesucht Tübingen. Die Regierungschefs der drei Länder der französischen Zone haben in einem gemeinsamen Schreiben an den, französischen Oberbefehlshaber General Koenig erneut die verhängnisvollen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der angeordneten Demontagen dargelegt, um ihre sofortige Einstellung nachgesucht und um einen gemeinsamen Empfang gebeten. Für beschleunigte Bildung der Trizone Frankfurt. Die beiden Militärgouverneure Clay und Robertson teilten am Montagnachmittag im Verlauf ihrer Kon ferenz mit den Länderchefs der Doppelzone mit, daß der Zusammenschluß Westdeutschlands unabhängig vom Verlauf der Moskauer Verhandlungen beschleunigt verwirklicht werden soll. Das Volk soll entscheiden Lähderzusammenschluß keine prinzipielle Parteifrage Freiburg. Die staatliche Neuordnung im süd westdeutschen Raum bildete den Mittelpunkt der Landesausschuß-Tagung der christlich-demokratischen Union Badens, die am Samstagnachmittag im Kaufhaus-Saal stattfand, jedoch für die Oef- fentlichkeit nicht zugänglich war. Ausgangspunkt der Debatte bildeten die Ansprachen von Staatspräsident Wohieb und des Landtagsabgeondneten Bürgermeister Schneider-Konstanz, in denen die beiden Richtungen zum Ausdruck kamen, die ach innerhalb der CDU Badens in dieser Frage herausgebildet haben, nämlich erstens etappenweises Vorgehen mit dem ersten Schritt der Vereinigung von Nord- und Südbaden, und zweitens dtie direkte“ Lösung durch den gleichzeitigen größeren Zusammenschluß von Gesamtbaden und Gesamtwürttemfoerg und Hohenzollem. Nach langen und eingehenden Beratungen hat sich am Schluß der Debatte der Standpunkt durchgesetzt, den der erste Vorsitzende der CDU Badens, Abgeordneter Dichtel, bereite auf der Lamdestagung der „Jungen Union” in Offenburg zum Grundsatz erhob, daß nämlich diese Frage keine Parteifrage ist, sondern daß die CDU jedem einzelnen ihrer Mitglieder bei den kommenden Entscheidungen absolute Freiheit -gibt. Dieser Standpunkt hat auch darin semen Niederschlag gefunden, daß auf der Tagung keinerlei Beschlüsse gefaßt wurden, die irgendwie bindend waren. Einheitlichkeit herrschte im Landesausschuß über die Unmöglichkeit, den südbadisciien Staat zu konservieren und alle Versionen, die von gegenteiligen Absichten der CDU und insbesondere des Staatspräsidenten wissen wollten, wurden vom Landesvorsitzenden energisch zurückgewiesen und als böswillige Unterstellung bezeichnet. Aus dieser Einstellung heraus wurde es auch nicht als geeignet bezeichnet, die Frage des Länderzusammenschlusses zum Gegenstand von Parteiauseinandersetzungen zu machen. Die CDU habe, wie Landesvorsiitzen- der Dichtel am Schluß der Beratungen der Presse erklärte, aus den divergierenden Meinungen innerhalb der CDU über diese Frage nie ein Hehl gemacht. „Wir haben die Ueberzeugung, daß die Wählerschaft der anderen Parteien auch nicht hundertprozentig mit der Haltung ihrer Parteivorstände einverstanden ist, und wenn es zu einer Volksabstimmung kommt, werden von allen Parteien Stimmen für und gegen zum Ausdruck kommen.” Da die Entscheidung jedem einzelnen überlassen bleiben soll, wertdien von der CDU auch keinerlei Wahlparolen ausgegeben. * V S.K. Es war kam Geheimnis, daß die Ansichten in der Frage der Vereinigung der Länder Baden und Württemberg innerhalb der CDU Badens geteilt waren. Die Partei hat diesem Umstand nun Rechnung getragen durch den Beschluß, die Entscheidung d*em Wähler zu überlassen und auf jede parteipolitische Beeinflussung zu verzichten. Der Standpunkt ist vernünftig. Es ist u. E. schon viel zu viel über diese Frage diskutiert worden. Im Zusamenhang damit wies Staatspräsident Wohieb den Vorwurf zurück, er habe eine eigennützige Sonderpolitik getrieben. Et erklärte ums, daß die Mannheimer Beschlüsse durchaus seinem Standpunkt entsprächen. Et hat bei dieser Gelegenheit die Gerüchte zutrückge» wiesen, wonach der Rücktritt der badischen Regierung mit der Frage der Ländervereinigung Zusammenhänge. Andere Kombinationen wollen den Rücktritt als eine „Flucht aus der Verantwortung' 1 ansehen odeT als einen Versuch, Koalitionsgespräche in Gang zu bringen. Aber das ist etwas viel kombiniert worden in dieser Frage und in Dingen, die doch letzten Endes nur durch die eindeutige Meinung des Volkes entschieden werden könnten. Dr. Wendelin Rauch — Erzbischof von Freiburg Freiburg i Br. Als Nachfolger für den verstorbenen Erzbischof Dr. Conrad Gröber auf dem erzbischöflichen Stuhl von Freiburg i. Br. hat Papst Pius XII. Domkapitular Prälat Dr. Wendelin R a u ch ernannt. Der neue Freiburger Erzbischof ist am 30. August 1885 in Zell am Andelsbach bei Pfuilendorf geboren, wird also mit dem Tage seiner Ernennung 63 Jahre alt. Er entstammt einem alten BauemgescMecht, das bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht und noch heute dort bodenständig verwurzelt ist. Nach Absolvierung des Gymnasiums in Rastatt kam Wendelin Rauch im Jahre 1904 nach Freiburg in das theologische Konvikt und besuchte die Universität bis 1907. In diesem Jahre wurde er zur Fortsetzung seiner philologischen und theologischen Studien nach Rom entsandt, war dort Alumne des Collegium Germanicum und studierte an der Grego- riana bis 1911- Am 28. Oktober 1910 wurde er in Rom zum Priester gedeiht Im Frühjahr 1911 nach Deutschland zurückgekehrt, wurde Wendelin Rauch Repetitor am theologischen Konvikt in Freiburg. Vom Frühjahr 1915 bis Kriegsende war er Divisionspfarrer an verschiedenen Front«». Darauf kehrte er Wieder ans theologische Konvikt in Freiburg zurück. Ende des Wintersemesters 1922 23 habilitierte er sich in Freiburg für das Gebiet der Mo- raltheologie und erwarb sich, nachdem er bereits in Rom zum philosophischen und theologischen Doktorgrad mit, einer Dissertation' über Engelbert Kiüpfel (Augu- stinereremit und Dogmatikprofessor in Freiburg, 1733 bis 1811). Im Jahre 1925 wurde Dr. Rauch zum Professor der Moraltheologie an das bischöfliche Priesterseminar in Mainz berufen und entfaltete dort eine erfolgreiche Tätigkeit. Im Frühjahr 1938 rief ihn Erzbischof Dr. Gröber als Direktor des theologischen Konvikts nach Freaburg zurück. Während er das Amt eines Konviktsdirektors weiternin bis 1946 beibehieit, wurde er im Januar 1938 zum Domkapitular ernannt und später auch noch als Wirklicher Geistlicher Rat des Erzbischöflichen Ordinariats bestellt. Im Juni 1944 zum Päpstlichen .Hausprälaten ernannt, trat er im Oktober 1946 von der Leitung des theologischen Konvikts, zurück, um sich seinen Aufgaben als Ordinariatsmitglied zu widmen und seinen moraltheologischen Arbeiten zu obliegen Die Wahl zum Erzbischof von Freiburg erfolgte am 27. Juli 1948. In der breiteren Oaffentlichkeit ist der neue Freiburger Erzbischof bisher, nicht sonderlich hervorgetreten. *Um so mehr gilt seine - Bedeutung aut wissenschaftlichem moraltheologischem Gebiet. Seine schriftstellerische Tätigkeit fand ihren Niederschlag in zahlreichen moraltheolo- gischeti Schriften. Von dem neuen Erzbischof stammt auch das Buch „Gesetz Gottes in der Ehe“. Eine Broschüre „Pro- Werne der Eugenik im Lichte der christlichen Ethik“ behandelte 1933 die Frage der Sterilisation. Sie wurde von der Gestapo eingezogen, ater erst nachdem die zweite Auflage bereits erschienen war. Proteststreik Am Donnerstag in Baden Der Badische Gewerkschaftsbund hat für Donnerstagnachmittag Protestkundgebungen im ganzen Land Südbaden beschlossen. Um 15 Uhr werden alle Betriebe — ausgenommen die lebenswichtigen — stillge- legt, damit die Belegschaftsmitglieder an den Kundgebungen teilnehmen können. Die Aktion richtet sich gegen die überhöhten Preise und soll den Forderungen der Gewerkschaften auf Erhöhung der Löhne und Gehälter und auf das volle Mitbestimmungsrecht der Arbeitenden sowie auf schnellste Verabschiedung des Betriebs rätegesetzes den entsprechenden Nachdruck verleihen. Aus Moskau nichts Neues Moskau. Außenminister Molotow hat die drei Vertreter der Westmächte am Montagnachmittag erneut empfangen. In diplomatischen Kreisen der französischen Hauptstadt glaubt man, daß das Hinausschieben des Schlußkommuniaues darauf zurückzuführen sei. daß noch in letzter Stunde - Abänderungen an dem Entwurf dieses Kommuniques vorgenommen werden mußten. Konferenz der 4 Militärgouverneure? Berlin. Die vier Militärgouvemeure in Deutschland werden am Dienetag in Begleitung ihrer politischen Ratgeber in Berlin weilen In alliierten Kreisen erwartet man ihren Zusammentritt zu einer Beratung, tim das Problem der Blockade Berlins in Verbindung mit dier Währungsfrage in der ehemaligen deutschen Hauptstadt zu überprüfen. Der Ort der Zusammenkunft ist noch nicht bestimmt. Es ist möglich, daß die Beratung im Gebäude des Kontrollrates stattfinden wind, wo die russischen Dienststellen im Gegensatz zur Kommandantur noch Weiterarbeiten. Francos Friede mit der Monarchie San Sebastian. General Franco hatte an Bord seiner Yachi „A'tor”. im Golf von Biscaya eine sechsstündige Unterredung mit dem Thron-Prätendenten Don Juan. Ueber diese Besprechung wird strengstes Stillschweigen gewahrt. Obwohl augenblicklich aus amtlicher Quelle noch keinerlei Information über die Zusammenkunft General Francos mit dem Thronprätendenten Don Juan zu erhalten ist, sieht man doch in dieser Begegnung allgemein das wichtigste innen -9 politische Ereignis seit der Beendigung des Bürgerkrieges. In monarchistischen Kreisen schließt man hieraus auf die vollständige Aussöhnung Francos mit der Monarchie. Die Rückwirkungen dieses Ereignisses auf die internationale Politik können bis zur Stunde kaum beurteilt werden. Die Aussöhnung Francos mit der Monarchie, knapp einen Monat vor Eröffnung der UN-Vollversammlung in Paris, stellt „den Fall Spanien” in ein ganz anderes Licht. Brüning: Ausland finanzierte NSDAP Königsstein. In der Spruchkammer- Verhandlung gegen den ehemaligen Großindustriellen Fritz Thyssen wurde eine s^iriftliche Erklärung des früheren Reichskanzlers Dr. Heinrich Brüning verlesen, in der Brüning schwere Vorwürfe gegen das Ausland erhebt. Nicht Thyssen- und die anderen Zuwendungen hätten die politische Sphäre der damaligen Zeit bestimmt, sondern die Zuwendungen des Auslandes seien ausschlaggebend gewesen für den politischen Wahlkampf überhaupt. Wenn die ausländische Unterstützung für Hitler nicht gewesen wäre, hätte sich die NSDAP Regierung nie über 1935 hinaus halten können. Aus den Verlautbarungen des früheren Reichskanzlers war weiter zu entnehmen, daß Thyssen in maßgeblichen Kreisen als „politischer Wirrkopf” angesehen und oft in seinen Reden nicht ernst genommen wurde. So habe Thyssen auch viel weniger Einfluß auf die Entwicklungsvorgänge der NSDAP gehabt als Basseimann von der Deutschen Bank und Sobemheim von der Commerz- und Privatbank, die systematisch am Stuft der damaligen Reichsregierung gearbeitet hätten. Deutsche Marsdiälle - vor britischem Kriegsgericht London. Wie aus einem vom englischen Kriegsministerium veröffentlichten Kommunique hervorgeht, beschloß „die Regierung seiner Majestät” die Marschälle Von Mianstein, von Rundsted-t und von Brauchitscfa sowie General von Str&uß vor ein Kriegsgericht der britischen Besatzungszone zu stellen, um sie für ihre Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. In dem Kommunique hfeßt es weiter, die vier deutschen Armeechefs würden zunächst demobilisiert und dann davon in, Kenntnis gesetzt, daß sie vor einem Kriegsgericht erscheinen sollen Sie können ihre deutschen Verteidiger selbst bestimmen, falls sie dies nicht täten, würden die britischen Behörden für sie deutsche Anwälte bestellen. 1 Seite 2 / Nr. ”0 SODKURIE1 Dienstag, 31. August 1348 Landwirtschaft stellt aus Fernspruch unseres J. Frankfurt. Die feierliche Eröffnung der deutschen landwirtschaftlichen Ausstellung bot den Auftakt au einer Reihe wichtiger agrarpciLtischer Ereignisse. Bereits in diesen ersten- Tagen trafen vierzehn Sonderzüge, darunter zwei aus der französischen Zone, in Frankfurt ein, so daß das Messe-Gelände mehrmals gesperrt werden mußte, ida in den Ausstellungshallen ein lebensgefährliches Gedränge herrschte. Der Eröffnungsakt erhielt ein sensationelles Gepräge, als nach der Rede des Frankfurter Oberbürgermeisters, Dr. Walter Kolb, und der des Militärgouverneurs von Hessen, Dr. Newman, der stellvertretende Präsident der Deutschen Wirtschaftskommission in der Ostzone, Dr. Edwin Hoernle, das Wort ergriff. Er nahm die Gelegenheit wahr, die landwirtschaftliche Konzeption in der Ostzone zu verteidigen und, von Zwischenrufen unterbrochen, de Erfolge der Bodenreform in der Ostzone zu preisen. Er schloß mit dem Wunsche, daß die Lösung der Währungsfrage 'auf großdeutscher Basis bald Wirklichkeit werde, da davon die Zukunft Deutschlands abhänge * Aus dem Kreise weiterer Reden ist die des Direktors der VELF, Dr. Schlange- Schöndngen, hervorzuheben der eine Reihe von Forderungen als unerläßlich für die Erhöhung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse aufstellte: 1. die Stabilisierung der Preise und Zuverlässigkeit der Preise festzusetzen; 2. Schließung der klaffenden Preisschere zwischen den landwirtschaftlichen und industriellen Erzeugnissen; 3. Ausgleich und ’ zuverlässige Verhältnisse zwichen Löhnen, Agrarpreisen und Industriepreisen; 4. Modernisierung der Landwirtschaft. In einer am Nachmittag ' abgehaltenen F.- Korrespondenten'' Kundgebung der Bauernverbände forderte Dr. Hermes eine Preissteigerung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse um rund 75 Prozent, damit die Landwirtschaft endlich von dier ungünstigen Preisbasie freikomme. Folgende Preise je Doppelzentner wurden von Hermes als Forderung der Landwirtschaft angegeben: Weizen 27 DM, Roggen 26 DM, Futtermittel 22 DM, Schweine 160 DM, Rinder 207 DM. Fachkommissionen zurückgetreten F r e i b u r g. Die Vorsitzenden der industriellen Fachkommissionen Siid/badens haben in ihrer gestrigen Sitzung nach Prüfung der Lage, wie sie sich durch die Erklärung von Wirtschaftsminister Dr. Lais im Landtag über die neuen Demontagemaßnahmen ergeben hat, beschlossen, zurückzutreten. Die Demontagemaßnahmen, die einzelne Wirtschaftszweige praktisch zum Erliegen bringen, sind für die Gesamt^ heit der industriellen Wirtschaft durch den Zeitpunkt und die Voraussetzungen, unter denen sie erfolgen, von so weittragender Bedeutung, daß eine weitere sinnvolle Mitarbeit an der Lenkung der Wirtschaft des Landes mit dem Ziel des auch von den Militärregierungen angestreibten westeuropäischen Wiederaufbaus nicht mehr möglich erscheint, so heißt es in dem Schreiben der Fachkommissionen an den Wirtschaftsminister, der gleichzeitig gebeten wird, die Abwendung der verhängnisvollen Demon'- tageabaichten mit allem Nachdruck weiter zu betreiben. Gleichzeitig haben Vertreter der Unternehmer und der Gewerkschaften Südibädens beschlossen, in diesen Tagen als Zeichen ihrer Stellungnahme zum De- montageproblem und als Solidaritätserklärung gegenüber den betroffenen Betrieben eine Arbeitsruhe in den Betrieben durchzuführen. Stadtparlameat sucht Wohnung Fernspruch unseres Berlin. Die Wahlvorbereitungen sind das Hauptthema der Berliner Auseinandersetzung — der Auseinandersetzung in den diplomatischen Kreisei* dieser Stadt ebenso wie in den parteipolitischen. Das Problem ist, ob Berlih in der zweiten Oktoberhälfte nach Ablauf der verfassungsmäßigen Frist wieder wählen kann. Aber das Wahlproblem spielt noch eine andere Rolle. Das Stadtparlament will die fünf Berliner_ Vertreter im Bonner Parlamentarischen Rat wählen und die von kommunistischer Seite ausgehenden Demonstra • 1,Ionen haben bis jetzt den geordneten Ablauf einer Stadtverordnetensitzung, in der die Wahl vor sich gehen kann, verhindert. Zweifellos ist das als praktischer Erfolg der Kommunisten zu buchen, denn auf diese Weise ist die Herstellung und Legalisierung der Berliner Verbindung mit der entstehenden, westdeutschen Verfassung erschwert. Infolgedessen sucht man nach Mitteln, eine Tagung des Stadtparlaments doch zu ermöglichen. Der Ausweg in parteipolitischen Kreisen hieß: Umzug des Stadtparlaments aus .dem sowjetischen Sektor in das Gebäude des Reichstags. Unverkennbar ist mit solchem Umzug eine weitergehende politische Bedeutung verbunden, da das Reichstagsgebäude seit dem Brand im Jahre 1933 unbenutzt war Aber bei den ■westlichen Besatzungsmächten scheint keine rechte Stimmung dafür zu bestehen, das Reichstagsgebäude auf diese Weise zu reaktivieren. Parteivorstand der KPD tagte Frankfurt. In Frankfurt trat der neu gebildete Parteivorstand der KPD der drei Westzonen zusammen. Die 5 Vertreter der zur KPD übergetretenen „Binheiitsfreunde“, einer Opposifctonsgruppe ehemaliger Sozialdemokraten, wurden in den Vorstand eingeführt. In einer einstimmig angenommenen Erklärung wurde die Bildung eines parlamentarischen Rates und der westdeut- AG. - Korrespondenten sehen Regierung als den deutschen Interessen zuwiderlaufend abgelehnt. Hannover. Der kommunistische Staatssekretär im niedersächsischen Arbeitsministerium Oskar Gläser wurde auf Antrag des sozialdemokratischen Arbeitsministers Kübel entlassen'; Kübel erklärte, es könne ihm nicht zugemutet werden, sich auf vertraulichen Sitzungen von einem Kommunisten vertreten zu lassen. Für europäische Zusammenarbeit Recklinghausens Auf dem zweiten . Zonenparteitag der CDU in Recklinghausen bezeichnet« Dr. Komrad Adenauer voi 450 Delegierten die Herstellung eines gutnachbarlichen Verhältnisses zwischen Deutschland und seinen westlichen Nachbarn, Frankreich und den Beneluxstaaten, als 'die erste und vordringlichste Aufgabe einer kommenden deutschen Außenpolitik. Er bekannte sich zu den Ideen einer eu- päischen Union und riannte die Initiative der französischen. Regierung zu einem europäischen Zusammenschluß als eine® der wesentlichsten historischen Ereignisse der letzten Jahre. Er forderte eine Neugestaltung des politischen Lebens in Deutschland und Europa auf den Grundlagen der abendländischen Kultur. Heute werde die halbe Welt von Rußland unidl damit einem antichristlichen Geist beherrscht. Aber auch im Westen sei nicht alles so, wie es sein sollte. Der Morgenthau-Plan z. B. sei ein ebenso großes Verbrechen gegen die Menschheit, wie es der Nationalsozialismus gewesen sei. WETTERVORHERSAGE Das mächtige zentraleurapäisdie Hochdruckgebiet hat üch weiter gefestigt. Es reicht von Süd- englaitd bis Weißrußland und zeigt große Beständigkeit. In unserem Gebiet wird sich damit für mindestens einige Tage beständiges, spätsommerliches Wetter einstellen, wobei die Temperaturen langsam auf sommerliche Werte ansteigen. Aussichten bis Wochenmitte: Ueberwiegend heiter und trocken SV Tübingen spielt in der Zonenliga Spfr. Weingarten verliert das Entscheidungsspiel in Tübingen 2:1 (1:0) Nachdem das erste Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Fußballzonenliga Siid in Weingarten mit 2:2 keine Klärung brachte, schuf am Sonntag das Wiedeihotuogsspiel in Tübingen vor 4000 Zuschauern mit einem Tübinger 2:1-Sieg die Entscheidung um den Aufstieg in die Zonenliga. Das Spiel war voll prickelnder Situation«!, spannender Momente und kampfbetont während der ganzen Spieldauer. Die technische Uelberlegen- heit der Tübinger vermochte Weingarten immer wieder durch verstärkten Einsatz und überraschend sehne Bes Spiel wettzumachen. Bereits in der 3. Minute stand es durch Esterisd 1:0 für Tübingen und! in der Folge sah es ganz so aus, als würde Weingarten von der Platzelf überrannt weiden. Aus der Umklammerung freigemacht, schuf Weingarten vor dem Tübinger Tor gefährliche Situationen: ein Glück, daß ihre Hintermannschaft auf dem Posten war. Nach dem Wechsel wai wiederum Tübingen zunächst groß in Fahrt. 12 Minuten nach Wiederanspiel stand es dann, wiederum durch Esteried, 2:0 für Tübingen. Kurz vor Schluß war es dann Höhne, der den Weingartener Anschlußtreffer erzielte. Nach der Aufstiegsklärung durch den Sieg Tübingens über Weingarten spielen nunmehr in der kommenden Verbanderunde folgende Vereine: Gruppe Süd: Lauipheim, Weingarten, Ravensburg, Baienfurt, Wangen, Lindenberg, Riedlingen, Buchau, Ehingen, Saulgau und Langenargen. Gruppe Nord: Tfossingen, Ebingen, Tailfingen, Hediingen, Gosheim, Schramberg, Pfullingen, Metzingen, Tuttlingen, Messingen, Birkenfeld und Balingen. Die Gruppe Süd beginnt die Verbandsrunde am 19. September. 13 Tore in Stuttgart Das Auswahlspiel der Fußballmannschaften von Nord- und Südwürltemiberg, das am Sonntag vor 12 000 Zuschauern im Stuttgarter Neckar-Stadion ausgetragen wurde, endete mit einem überlegenen ll:2-Erfolg der norcj-württembergischen Vertretung. Die Nordelf spielte gleich zu Beginn groß auf und überraschte mit schnellen Kombinationen und gefährlichen Vorstößen. Die Südwürttember- ger verlangten ihrem Gegner in der ersten Halbzeit alles ab und konnten sich mit einem 2:3- Halbzeitsfand zufrieden geben. Die zweite Halbzeit stand dann im Zeichen des Nordens. Die Tore fielen wie „reife Früchte”. Die besten Leute bei der Südelf waren der Halblinke" Boiler, sowie der rechte Läufer Klaiber und Linksaußen Schöllen Zweimal geöffnete Grenzen Anläßlich des Eggbergrennens und neuerdings auch für das große Fußballspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und einer Zonenauswahl Süd am 5. September in Konstanz sind für alle Schweizer die Grenzen nach dem deutschen Grenzgebiet geöffnet. In beiden Fällen gelten die Eintrittskarten als Unterlage für einen Grenzpassierschein Karten für das Fußballspiel bedürfen vorher aber noch der Datumsstempelung „5. September 1948" durch die zuständigen Vor verkauf sste len. Erst dann können die Karten nach dei Schweiz gesandt werden. Südbaden erhält Handball-Landesliga In Bühl fand eine Sitzung des Landesfachausschusses Handball statt, in der beschlossen wurd» eine Handball-Landesliga Staffel Nord zu bilden Der Gruppe Nord gehören die Mannschaften Niederbühl, Gaggenau, Baden-Baden, Steinbach, Bühl, Hofweiher, Altenheim, Elgersweiher, Seelbach und Schultern an. Ueber die Bildung einer Landesliga Süd wurde nichts verlautbart. • _ Abschluß der Rad weitmeister schäften H. Hintze (SV Rastatt) den Titel durch einen Dreisatzsieg über Schnatter (Baden-Baden). Bei den Junioren erkämpfte sich Frl. R. Rieberg (Baden-Baden) die Meisterschaft durch einen Sieg über ihre Vereinskameradin Haas. Gute Leistungen in Lörrach Ein besonderes leichtathletisches Ereignis bot der Klubkampf zwischen Rotweiß Lörrach uwd der SV Ottenau in L ö r r a ch. Dabei wurden fünf neue badische Jahresbestleistungen erzielt. Ergebnisse: 100 m: 1. Weiler (Ottenau) 11,2 Sek., 2. Merz (O) 11,4; 400 m: 1. Dengler (L) 52 Sek., 2. Preschany (L) 52,3; 1500 m: 1. Mast (L) 4:19,1 Man., 2. Dengler (L) 4:20,9; 4 X 100 m: I. Ottenau 45,6; 2. Rotweiß Lörrach 45,7; Weitsprung: 1. Waßmer (O) 6,26, 2. Klingenfeld (L) 6,22; Hbdiisprung: 1. Richter (L) 1,60 (Jgd-Kjasse Al), 2. Seitz (O) 1,60; Kugelstoßen: 1. Neuberth (L) 11,36, 2. Waßmer (O) 11,33; Diskus: 1. Neu berrth (!L). Kurz notiert Auf der diesjährigen Fußballbezirkstagung für den Bezirk Freiburg erklärte Landessportbeauftragter Walter-Dinger, daß die Gründung eines Landessportverbandes für Südbaden genehmigt ist un ein Satzungsentwurf bereits vorbereitet wird. Der französische Mittelstreckler Hansenne stellte beim Internationalen Sportfest in Göteborg den inoffiziellen Weltrekord über 1000 m mit 2:21,4 Min. ein. Der bisherige Rekordinhaber Christiansen (Dänemark) wurde nur Zweiter. Eier deutsche Ferfergewiditsmeister Aßmann (Düsseldorf) schlug im Revanchekarapf um die Deutsche Federgewichtemeisterschaft den früheren Titelhalter Hans Grötzsch (Augsburg) in der 3. Runde k. o. Der deutsche Roll-Hockev-Meister 1947 Stuttgarter Schlittschuh- und Rollsdluhclub wurde durch einen 5:2-Sieg über 1. FC Nürnberg erneut süddeutscher Meister. Diese beiden Vereine werden am 11 und 12. September an den deutschen Roll-Hockey-Meisterschä'ften in Langen bei Frankfurt teilnehmen. Italien holt sich zwei Amateurtitel in Ameterdapi Im Verfolgungsrennen der Amateure gewann den Endtauf der‘Italiener Messina gegen den Franzosen Dupomt. In den Fliegerläufen der Amateure wunde außerordentlich, erbittert um den Sieg gerungen. Der dänische Meister Schendorf, der in das Lager den Berufsfahrer übertreten will, traf im Halbfinale auf den Titelverteidiger Reginald Hanis (England), der nach seiner Niederlage im Olympia-Rennen sich nun wenigstens an der Weltmeisterschaft schadlos halten wollte, aiber der Däne war auf der Hut und gewann die beiden Läufe. Im Endlauf bewies dann der italienische Olympia-Sieger Mario Ghella, der in der Vorschlußrunde den Engländer Steffenson ausschaltete, daß er zur Zeit der weitbeste Amateur- sprinter ist. Ghella ließ dem Dänen in den beiden Läufen der Enitecheidüng keine Chance und eroberte sich so das Regenbogentrikot des Amateurweltmeisters, das bisher der Engländer Harris innehatte. Lohmann revanchierte sich. Exiweltmeister Walter Lohmann (Bochum) gewann am Samstag in überzeugendem Stil die deutsche Meisterscha .tsrevaiwhe der Dauerfahrer auf der Amorbahn in München. Der deutsche Meister siegte in den beiden Einzelläufen über 30 km 25:27,6 Min. vor Kittsteiner (80 m zurück), Um- benhauer (130 m zurück) und über 50 km 42:36,2 Min. vor Metze (5 m zurück) und Kilian (10 m zurück). Damit ging Lohmann in der Gesamiwer- tung des Steherderbys über 80 km als überlegener Sieger vor Kilian und Metoe hervor. Den Großen Preis vo'n Stuttgart, ein Berufsfahrerrennen, über 100 km, das auf der neuerrichteten Bahn auf diem Stuttgarter Sport- Mubplatz durchgeführt wunde, holte sich Stein- hüb (Stuttgart) vor Schöpflin (Berlin) und Alger (Augsburg). Ehe deutsche Straßenmeisterschaft der Amateure wurde am Sonntag auf der 160-km-Strecke, die durch die Umgebung Kölns führte, veranstaltet. Am frühen Morgen begaben sich 150 Fahret auf den Weg, bei dem die Eifelberg erhöhte Anforderungen stellten. Durch kraftvollen Endspurt auf den letzten Metern sicherte sich aus diesem Rudel Eugen Hasenforther-Stuttgart den Meistertitel. Dem ehemaligen Sechstagefahrer Gustav Kilian (Dortmund) wurde durch ein offizielles Schreiben des amerikanischen Radsportverbandes mitgeteilt, daß er beim Hamburger amerikanischen Konsulat die Ausreise nach den Vereinigten Staaten zur Teilnahme an der Wintersaison beantragen könne. Die starken Männer Bei den ersten deutschen Nachfcriegsmeister- schaften der Gewichtheber, die am Wochenende in Lage unter Teilnahme von Vertretern aller Zonen zur Austragung kamen, gab es sdiöne Leistungen, die zwar nicht den Vorkriegsstand erreichten, aber doch zu den besten Hoffnungen Anlaß geben. Ergebnisse : Olympischer Dreikampf (Stoßen, Reissen, Drücken) Bantam: Schuster (München) 265 kg; Feder: Junkers (französische Zone) 290 kg; Leicht: Jansen (Essen) 315 kg; Mittel; Clausen (Lübeck) 347,5 kg; Halbschwer: Köhler (Weinheim) 340 kg; Schwer: Aide ring (Stuttgart) 305 kg. Hamburger Stadtparkrennen Das 1943 aus der Taufe gehobene Hamburger Stadltparkrennen erlebte am Sonntag seine erste Nachkriegswiederholung, bei wolkenlosem Himmel umtäumten 70 000 Zuschauer die 4,2 km lange Rennstrecke. Wie nach den Tramingsergebnissen nicht anders zu erwarten war, fuhr der Münchner Georg Meier auf seiner Kompressor- bzw. als Sieger der Halbliterktasse mit 120,8 km/std., beste Zeit des Tages und neuen absoluten Strecken- rekord. Die Sensation des Tages war, daß Herz (Lampertheim) auf seiner neu in der Klasse bis 350.0cm mit 116,6 km/std die zweitschnellste Zeit des Tages fuhr. Ergebnisse: Auweifahrer, bis 125 com: Zoeger (Melle) auf DKW ohne Zeit. Ausweisfahrer bis 250 ecm; Tippert (Fürth) auf DKW 21:09,9 Min., 95,2 stkm. Ausweisfahrer bis 350 ccm: Ponton (Bielefeld) auf Norton 19:18,3 Min, 104,3 stkm., Ausweisfahrer bis 500 ccm: Zeller (Hammerau) auf BMW 18:35,5 Min., 108,4 stkm. Lizenzfahrer his 125 com: Döring (Wiesbaden) auf DKW in 23:02,7 Min., 87,4 stkm- Lizenzfahrer bis 250 ccm- H. P. Müller (Bielefeld) auf DKW in 27:50,6 Min., 108,5 stkm. Lizenzfahrer bis 350 ccm: Herz (Lampertheim) auf NSU in 25:55,3 Min., 116.6 stkm. Lizenzfahrer bis 500 ccm: Georg Meier (München! auf BMW in 25:01,7 Min., 120,8 stkm. Lizenzfah- rer, Seltenwagenklasse bis 600 ccm: Neußner/ Mindertein (Röthenbach' auf NSU in 30:08,8 Min., 100.4 stkm. Seitenwagen-Klasse bis 1200 ccm: Müller/Fuchs (München! auf BMW in 28:33,7, 105.5 stkm. v. Cramm, Berliner Tennismeister Im Endspiel um die Berliner Männer-Tennis- Meisterschaft schlug der deutsche Meister Gottfried von Cramm den Wuppertaler Gulcz in einem Dreisatz-Kampf mit 6:3. 6:4, 6:2 und wurde damit Berliner Tennismeister. Auch im Männerdoppe! war von Cramm zusammen mit Henkel gegen die Kombination Göpfert-Beuthner mit' 8:6, 6:3, 6:4 erfolgreich. Das Dameneinzel aewann von Falkenhayn, Grunewald, die die Zehlendorferin Fuchs mit 6:2, 6:2 besiegte. Meister im gemischten Doppel wurde das Paar von Falkenhavn-Beuth- ner, das mit 6:4, 6:0 gegen Fuchs-Henkel gewann. — Zehn Spieler stellten sich am Samstag zu den Endkämpfen um die südbadische Junioren meisterschaft, die in Baden-Baden ausgetragen wurden. Im Endspiel sicherte sich Fußballfreundschaftssptele. VfL Konstanz -— SV Schramberg 3:0, Kreisklasse Ueberlingen — Eintracht Singen 3:4, ASV Villingen — SV Waldhof 3:3, Fortuna Freiburg — SV Waldhof 2:2, Tuttlingen — VfR Stocfcath 2:2, St. Georgen — Eintracht Singen 0:3, Rotweiß Lörrach — Ottenau 1:1, Rheinfeilden — Ottenau 3:1, SV Waldshut — SV Offenburg 2:4, Jestetten — ASV Villingen 0:10, SC Batten-Baden — SV Adlern 2:1, SSV Reutlingen — SSV Ulm 2:3, SpVgg Bi- berach — SV Lindentoerg 2:4 (I), SV Tailfingen — ASV Ebingen 2:2, SG Wangen — Lindau 0:2, SV Leutkirch — SV Waldtsee 3:3, SV Schwenidi — SV Burgrieden 11:2, Ostrach — Saulgau 2:1, Weißenau — Meckenbeuren 1:3, Auswahl Hediingen — Auswahl Saulgau 2:4, Sporthochschule Köln (Herberger Kursisten) — Auswahl Rheinbezirk 2:1, Stuttgarter Kickers — Spfr Eßlingen 3:0, ASV Duriach — Bayern München 1:1, Eintracht Frankfurt — 1. FC Nürnberg 3:1, Werder Bremen.— 1 FC Kaiserslautern 0:2, 1860 München — BC Augsburg 1:4 SpVgg Feuerbach — Ulm 46 0:2, Hessen Kassel — 1. FC Nürnberg 1:0, Mainz 05 — VfB Mühlburg 0:1, Karlsruher FV — VfB Mühlburg 1:6, Pfalz — Rheinhessen 4:2, Wormatia Worms — FC Schweinfurt 2:3. Oberliga Nord: Am ersten Spieltag der Meisterschaftsrunde 1948/49 wurden folgende Ergebnisse erzielt: Eimsbüttel — Arminia Hannover 1:1; Holstein KM — FC St. Pauli 0:1; TSV Braunschweig — Concondla Hamburg 3:1; VfB Lübeck — Bremer SV 4:3; Göttingen 05 — Werder Bremen 3:2. Schweiz. 1. Meisterschaftssonntag Nation al- figa A: Bellinzona — Servette Genf 2:0; Biel — Basel 2:1; Chaux-de-F. — Young Felions Zürich 3:4; Ghiasso — Lugano 0:2; Orasshoppers Zürich — Grenchen 1:1; Urania Genf — Locarno 0:0; FC Zürich — Lausanne 2:6. England. Bei den Meisterschaftsspielen am 28. August wurden folgende Ergebnisse erzielt: Manchester United — Arsenal 1:0; Birmingham City — Chelsa 1:0; Biadcpool — Aston Villa 1:0; Wolverhampton Bolton 5:0; Charlton — Hud- dersfield United 2:1; Liverpool — Sunderland 1 4:1; Manchester City — Stoke City 0:0; Middles- brough — Everton 1:0; Preston — Newcastle U1U- ted 5:2; Portsmouth — Burniey 1:0. Nach der dritten Spielrunde führt Derby County mit 6 Punkten vor Portsmouth und Charlton mit je 5 Punkten. Ab 1. September erscheint der SÜDKURIER dreimal in der Woche: am Dienstag, Donnerstag und Samstag. 'LS Copyright by L. Staakmann-Verlag Von ALFR. HUGGENBERGER DES JAKOB STOCKAUER IV. Fortsetzung „O, Ihr dürft nichts Ungutes von mir denken“, beteuert er treuherzig, und sie glaubt ihm aufs Wort. Aber da wird die Versuchung plötzilich übermächtig in ihm, er muß sie stärker bedrängen, er muß seine Lippen auf ihre Wange drücken. „Hoho — das ist nicht verabredet gewesen“, wehrt sie mit heiterer Gelassenheit ab. „Ihr müßt mehr auf das Roß achtgetoen und weniger auf mich! Ueberhaupt, es rea- net ja schon gar nicht mehr!“ „Schade!“ muß er bedauernd bestätige«, Sie- spannt den Schirm zu und versorgt ihn wieder, im Wägelchen. Auch die triefende Wolldecke wird zusammenaefaltet und weggelegt. „Schade!“ wiederholte #r mit großer Aufrichtigkeit. Sie löst seinen Arm sachte. „Es könnte jemand des Weges kommen“, sagt sie fast entschuldigend. „Da würde sich so etwas nicht gut machen. Haltet jetzt nur einen Augenblick still, das Sitzkissen muß auch umgewendet sein.“ Und nun sitzen sie wieder in botmäßigem Abstand nebeneinander und lassen sich von Sojjne bescheinen, die zwischen ver- »edte® Gewölk ziemlich neugierig hervor- In dei Ferne sitzt auf einem Obst- bwmw&löcbBi der rote Helm des Kirchturms #o Gutengrund. ,JBs «r schön gewesen“, gesteht Jakob Stocfcauer treuherzig. Sie »mg lMMln. „Ja, aber Ihr wäret mir baM ein za feuriger Herr geworden.” „Wer däe nicht anständig von mir?“ fragt er in schwerer Besorgnis. Sie kann wahrhaftig über das große Ereignis scherzen. „So einer redjjdien Seel’ kann man ja gar ein Sündlein nicht übel- cehmen. Ohne Spaß, Ihr habt diese Sache ordentlich lang auf geschoben. Ein Kuß ist ja nur ein Kuß.“ „Wenn ich nur früher eine Ahnung gehabt hätte“, erwiderte er bedauernd. „Wißt Ihr, wann ich im Ernst einen von Euch erwartet habe! Im vergangenen Herbst, als wir nachts nach der Weinlese in der oberen Trotte nebeneinander an der Kufe standen und der Bindergusti aus Narretei einmal die Laterne auslöschte.“ , ,Ich habe damals wirklich auch an so etwas gedacht”, gesteht er fast wie ein Verbrecher. „Aber das nächste Mal weiß ich es dann”, ergänzte er sich mit einem Anfiug von Mut. „Das nächste Mal will ich mirs nicht so lang überlegen.“ „Schon gut, aber jetzt wollen wir wieder von vernünftigen Dingen anfangen“, mahnt «Grete mit heiterer Ruhe. „Was meint Ihr zu dem Forrengrüt? Wär’s nicht hübsch, droben in der frohen Aussicht zu wohnen — so selbander?“ ,3s wäre wohl schön, ja, ja. Aber halt nur, wenn — — Ihr mitkämet, Grete...“ Nun steh sie auf und geht auf den Zehen nach der Tür, um hinauszulauschen. Dann kommt sie behutsam wieder an den Tisch zurück und setzt sich ihm gegenüber auf einen Stuhl. Das will ihm nicht recht passen. „Warum kommst du jetzt nicht mehr zu mir auf die Bank?“ „Ich meine halt immer, sie könnte eins- mals hereinkommen.“ „Dann ist es aber fast eine Dummheit, wenn ich länger dableibe“, entgegnete er mit leichter Ungehaltenheit. „Aü. auf Euisßaf mit entl. JtatblagsbeTßäj. figamg im $ausßabt. Sießung. 3ufßt. uni. 26 538 SüMutiet Ronftong. Seftefätin, 28 Saßte, gute Umgangsjot, men, aus gutem fraufe (Suißbariung. Steno uni Sßteibmajßine). nrelße auß iutß bie $auslcrßter lein tännie. nninießt bei tnotneßmem $ettn obet ßeißüfisfaimlie (ttaftj. 3one Sabens) angeneßmen SBirfungsfreis mit ga« miTienanfßtuS 3uTßt. unfet 79114 Sübfutiet RonRanj. Setaietetin, tüßt. Nßeintänberin. gf. Er- jßeinung, rußt paff. SBttfungsfteis in gutem Saufe. 3uißr. mit Eeßafisan- gaße u. 79123 Sübfutiet Ronftanj. Verlrefer »ejitfsoettteier. tüßtige unb btanße- funbig auf ^toniftonsbafis oon riißten- bet Eefßäffsbüeßetfabtif für ben S5er- fauf ißret Erjeugniffe (SpRcmßuß- ßaftungen) gefußt. Set Setpäßtuitg geRanReßung. Eitjufßr. mit Segitfs- urünfßen untet E 713 an 3tns-5fcrm. * Öerfiß. gütißfSapetn 1. ScMießfaß 7. Setfrtiet auf Ston.-Safts, arbeifsfteu» Mo für Sub«Saien gefußt Sute Set- blenftmögiißfeifen! 3“fßt. u. Stngabe b. bereits oertr. girmen naß (14b) SBeii*aatte»/SB., ^aftfaß 26. gerlieaftmogiißieit, gute, geb Eenetal- rettteiuitg Engen, Saftfaß 13. VtHihft Stempeffiffe«. gatbbänbet unb Siempef- fatben fiefett Ä Seßäfet. Stßingen * fSdrmatjmafb). Solinger Staßlmate« feglißet 8tt. (» mie Sßtaubenpeßet Iatrfertb abjuge' ben. Stifte* Rnümaßer. Solingen, OTangenbergetRtaffe 246. 2 Settfteßen. tnaffio Gißen. 2 Naßtti- (ße mit SKarmotplaife »erfairft. Steß, Rabelbutg. §alirs 81. 2tt SBeBen, gute, ju oerfaufen. 3ufßt unt 92 852 Süßfutiet Gttejjen. Sagen. Noßi. 3 3tt. Iragftafi.. mit Sfufiaif, neu. tu »erlaufen. laufß gegen atbeitsFcßüße ®rö|je 43. ÄatI Noß SBalbrtut 2iebetmatte 12. CiR« aab Seeteapteffe, fabiifneu. Rabil, ptafiifß, als - Rotb» obet RSadptelfe einricbtbai. oßne JjcdjteiCe. ca. 40 Sitet Snbalt D® 180.— oetfauft. 9Juß. Stiefcen (Serben). Sbteffiermafßiue „EBiott* mit 3ubeß5r neuureitig. Sreis MR KD.—. Nuß, EtieRen (Saben). Sßfaftimmetlßeaaf, 3tütig. unb 2 Sett- geReße, beibes neu. umRänbefjalbet pteisarert nt »erlaufen, gufßt. untet 91 416 SüSrftrrfer TBafbsßnt. Zcrrrappatait für Easbetbe aus laufenbet geitigung fiefetbat. 3ufßt. *. 26 740 Sübfutiet Sädtngen, Sfifett, [ßönet Näßtijß. beibe RitFßb., pof., faR neue Sfeppbede mit Sßaf«' uroßfüßung. Staßtbanbmaß 20 m. Ne- ßenjßiebet t*«b Neißjeug ju netfau» fen. 3ufßt. uitt. 42 783 Silbfutiet JBalbsßut. EoalfaR, neues. 1046 Sitet. »etfauft ob. hruißt gegen SJein ober Dbft. 3u.fßr untet. 26 278 Sübfutiet RonRanj. Rinbetaragen, neuen., abjugeben. 3ufßt. an Enralb Steinegget. Seuggen. Sie« mannenRtaRe 34. ßammiatagen, ca. 3o 3*'- Tragfraft, neuer, mit gutet Peteifung tu netfauf. 3u[ßt. uni. 23 825 ©übbut. Sgentut Sauren beirg. Samenfaßttab. gebt., guietß.. 1 Rraui- ßobef mit 3 Weffetn. eleftr. Roßet, neu. »etr. grant Napp, Sädingen, Gießen Ft raRe 54. Kaufgeiucfwi Särofßteiimafßiue, neue»., neue». Nei- FeFßteibmafßiiw gegen Soctaßlg geF. 3m‘ßt m. Stets aet Sofef »maier, Siuiilgatt-SB., Traubenftr. 58. Kraftfahrzeug« Rleinorage«, in gutem 3uRanb bis 1,5 Sir., auß unheteift, gegen [»fertige Raffe geF.; Wewebcs-SefFonenmagen, Tpp Stutigort, in otbenif. 3 u lf’ub, 50 SS. mii ftabilcm Strßänger, beibe unbereift, tum «mtf Sdräßpteis. geeignet für Wetocr. Sießßänblet uFur., tu oerfaufen. ®. SBilß. Sotttu RC5., Saßt/Sahen. 3anfet-ß«Ijge»aa!age füt SRS3 unb SÄSB mii 1,5—2,5-Sit-SRotor günjtig abjugeben. JBilßefm Sinbet, Wafßineii- u E!eftio-Sppaiaie«gabtif, Sißingen. Sanbfäge-nafßiae, faR neue, menig ge- biaeißte, 800 mm Noflenbuißmefrct, füt Sireftanitieb geeignet, jeboß oßne ®oiot. tu MR 975, fof. abgugeben. 3ufßt u. 26 735 Sübfutiet Ronitant. 1 9RS-Rareife plus 15*/«. 3aßfiMVt in SFatfen bet front. 3one obet an brotige Äbreffe 9as- tpcßleR! f>, Stod, (19b) Eilsbetf üb. * $abbetRabi Seiefmatfeninnfßl Siete Somj. Sef. 3one/ Uebetbt S**n.. P»Rft.. 16 3B-, 2—84 Sfe., nom. 4,82 b» SUone Silbet-Stteifen- u Soßübetbtude, poRft., je 16 JB. 2—84 Sta-, itom 4,82. Süße Neußetien ab SBäßrungs- tefotm. fpl. Säße, frg. 3» Be u. Sijone jotpie GittgeltD. Sijone 3iff. Uebetbt. 3ufßt. mit SreisangObe pet 50 unb * ttteßr uniet 28 545 SuMutitt RonRanj. Heirateil Same, 34 3aßte, gefuttb unb oan gutem Susfeßen. fßulbbos gejßieben, mit Rinb, tompl. acoßreungsausftatiung, etießnf gfiidliße 3meileße mit g'bil» betem §etrn in guter Softtion (mög« fißR Stabenrifec) bis 50 3aßten, btt meinem 3ungen fiebeooßet Batet Fein müßte. 3ufßr. unt. 70 468 Sübfutiet RonRanj. Sroj-- «. Setfanjs-Sngenient, 30 3., münfßt Sefanttijßaft mii gebilbeiet Same bis 36 3 jmeds [päietet Seirot. Gejßäjtsinß. etmünjßt. Bilbjufßttjien Rteng »etitanliß u. 26 608 Sübfutiet RonRetni Rtiegetsitnw, Enbe 40. epte ^ausftou unb 6ejßäftsfn>u, tnünFßf Ettßeitai mit Sßmetjet in SanbtDitlfßafi. 3u- Fßtijten ne. 70 504 SiiOhtriet RonRanj. gtänfein, 35 3cßte, tüßt. Gefßäflstoß- tet, otoR, [ßfattf, ßübfße Erfßeinung, gut (tluteti. Bietet tüßrigem ßatafiet- ooßem &etin in Gaftißot iof. Sitßci- tat. 3nfßt. tt 26 746 Sübf. Ronftan*. Etfenbaßnet, 48 3.. fatß.. SßfeRer, Rentrtn. in latibu». Srb.. fußt Ein. ßeitai in Sanbmittißctft 3ufßt. u. 26 736 Sübfutiet Ronftemj. Transport 9l9i