<&r«enau*rttotc/ füllt sieht, der müßte vor diese allwissenden Augen hintreten, tief in sie hineinschauen — er brauchte den Mund nicht aufzumachen, denn dieser Mensch, dieser neue Lehrer . . würde alles erfühlen. Die Kinder können glücklich sein. 8je haben den Rechten bekommen, scheint es. Meine Gedanken beschäftig«» sich zu viel mit dem doch eigentlich geringfügigen Umstand, daß Brinkenderf einen neuen Lehrer hat. Heute ist Mittwoch. Ob er kommt, mir einen Besuch zu machen? Es war wohl immer so, aber die Zeiten haben da viel geändert. Ich bin ein Kind meiner Zeit. Ich will nicht mehr sMn als die, die um mich sind. Ich meine nur, er könnte kommen, weil er einen Menschen suchen kennte, der ihm doch geistig ebenbürtig ist. Er möchte kommen, weil er vielleicht so einsam ist, wie ich , . . weil er vielleicht das Bedürfnis hat ... ijoo Messerschmiede an größeren Orten Klingen wieder aufarbeiten. Es ist außerdem geplant, alte, bei der Industrie stilliegende Abziehmaschinen in den Dienst des Handwerks zu stellen, so daß sidi die Zahl der Reparaturwerkstätten noch erhöhen wird. Das handwerkliche Verfahren hat übrigen* den Vorteil, daß jeder Selbstrasierer seine eigenen alten Klingen wiederbekommt. Wieder um ein Drittel mehr ais im Vorjahr Trotz den immer größeren Anforderungen, die heute an die Politischen Leiter gestellt werden, gehegt es djesem, die Ergebnisse der Opfersonntage noch zu erhöhen. So wurde auch der fünfte am io. Januar 1943 wieder zum Erfolg. In Baden allein wurden 1 6oj 981.09 RM. gesammelt, das sind 407151.76 RM. oder 33,90 Prozent mehr als im Vorjahr. Baden brachte 1290001.04 RM. oder 186,$4 Pfg- je Haushalt auf, während das Elsaß nur 31(980.0} RM. oder 97,91 Pfg. je Haushalt spendete. Der Anteil des Elsaß am gesamten Spendenergebnis betrug bei dem 5. Opfersonntag 52,4} Prozent. Die Spitze hält wiederum der Kreis Mosbach mit 259,72 Pfg. pro Haushalt. Dann folgen Emmendingen mit 255,05, Wolf ach mit 249,67, Waldshut mit 237,81 und Donaueschingen mit 211,67 Pfg. , Die Reihenfolge der einzelnen Kreise ist: Mosbach 259.72, Emmendingen 255,05, Wolfacfa 249,67, Waldshut 237,81, Donauesdiingen 211,67, Stockaal 200,46, Heidelberg 196,99, Sädcingen 194,78, Vil- lingen 194,20, Mannheim 193,52, Neustadt 197,17, Karlsruhe 192,20, Freiburg 188,93, Uebcrlingen 186,53, Sinsheim 182, 93, Lörrach 182,36, Müllheim 182,35, Offenburg 172,84, Bühl 168,13, Rastatt 165.72, Konstanz 163,65, Pforzheim 162,23, Buchen 161,04, Kehl 159,84, Bruchsal 153,8c, Wertheim 146,02, Lahr 135,23, Rappoltsweiler 118,02, Zabern 117,95, Tann 114,16, Straßburg 107,29, Gebweiler 102,66, Hagenau 102,48, Kolmar 100,38, Weißenburg 99,03, Sdilettstadt 83,54, Mülhausen 81,85, Molsheim 74,84, Altkirdi 63,86 Pfg. je Haushalt. Marktumschau für die Hausfrau (ZdR) Kohlrüben sind nicht nur preiswert und leicht bekömmlich, sondern bei richtiger Zubereitung auch recht wohlschmeckend. Man darf nur hier, ebenso wie bei der Verwendung anderer Nahrungsmittel, nicht den Fehler begehen, das Gemüse immer wieder auf die gleiche Art auf den Tisch zu bringen. Wenig bekannt ist zum Beispiel, daß man Kohlrüben ähnlich wie Teltower Rübchen zubereiten kann. Dazu läßt man die würflig geschnittenen Kohlrüben in gebräunter Zuckerlösung andünsten, füllt etwas Wasser oder Brühe nach und läßt sie gar werden. Dazu reicht man ein beliebiges Kar- töffelgericht. Schmackhaft ist auch ein Brei, der aus gleichen Teilen Kohlrüben und Kartoffeln (abgeschälte heiße Pellkartoffeln durch die Presse geben) hergestellt und mit Fett- und Zwiebeltunke angerichtet wird. Breireste lassen sich sehr gut zu Suppe verarbeiten. Einen sättigen Eintopf bereitet man aus Kohlrüben und Kartoffeln, zu dem nach Belieben Lauch und Tomatenmus hinzugefügt wird. Kohlrübengemüse als Beilage kann mit Essig und Zucker abgeschmeckt und mit Holländischer- oder Tomatensoße zu Tisch gegeben werden. Ebenso wie die meisten anderen Gemüsesorten lassen sich auch Kohlrüben zu Aufläufen und Puddings zusammen mit Kartoffeln, Nährmitteln oder Teigwaren .verarbeiten. Ganz ausgezeichnet schmecken auch gefüllte Kohlrüben. Mäh schneidet dazu die geschälten, halbgar gekochten Kohlrüben in etwa' faustgroße Stücke, höhlt diese aus, gibt eine Fülle aus Fleisch- oder Reismischung hinein, deckt den Topf gut zu und läßt sie in wenig Wasser gar werden. Anordnungen der NSDAP, u. deren Gliederungen SA.-Sturm 1 j und Nlt6$ Offenkur Heute, Freitag: Antreten um 19,40 Uhr im Dienstanzug bei Photograph Grimm. NSKK.-Motorsturm jj/M 33 Offenburg. Antreten heute abend 19,45 Uhr auf dem Parkplatz beim Photohaus Grimm zur Teilnahme an der Großkundgebung der NSDAP, in der Stadthalle. BDM.-Spielsthar Offenburg. Sämtliche Mädel treten heute pünktlich 19,30 Uhr in tadelloser Uniform zur Kundgebung bei Photo-Grimm an. Erscheinen ist Pflicht. DAF., Ortsgruppe Gengenbad). Freitag, 19. Jan., 20 Uhr, in der Turnhalle: Generalmitgliederversammlung. — Sonntag, 31. Januar, vorm. 10,30 Uhr Kundgebung in der Turnhalle. Beide Veranstaltungen sind für die Mitglieder der DAF. verpflichtend. Antreten auf dem Saiulplatz. Anzug: Uniform, soweit vorhanden. „Fräulein Ullachen! Der neue Herr Lehrer ist da! Er möchte seinen Besuch machen, hat er gesagt.“ Ueber das offene Buch hin rollt die Füllfeder und bleibt im Falz liegen. Ulla ist aufgestanden. Wie sie in den Salon hinübergeht, gebt .sie an einem Spiegel vorbei. Sie sieht hinein, aber sie reißt sogleich den Kopf herum. „Karl Peterseni“ stellt sich der junge Mensch vor. „Ich wollte mir nur erlauben . . Ulla nickt Sie weist auf einen Stuhl und denkt gequält, daß alles Erwartete und im Geiste Ausgemalte meist enttäuscht wenn es Wirklichkeit wird. ,,8ie sind unser neuer Lehrer, nicht wahr?“ „Ja, gnädiges Fräulein!“ „Wie gefällt Ihnen Brinkendorf?“ Er hebt seine Augen. Es sind klare, graue Augen. In ihnen ist eine Ferne, als könnte man bis zum Horizont ... an das Ende der Seele oder des Lebens sehen. „Die Heide ist schön!“ sagte er leise. Ulla nickt ernst, fast traurig. „Ja, doch man muß sich an sie gewöhnen . , die Heide.“ „Ich glaube, ich werde sehr glücklich und zufrieden sein hier.“ Ulla sieht ihn an und fragt, ohne sich etwas z-i denken und ganz unvermutet, fast scharf; „Sind Sie verheiratet.“ Er schüttelt den Kopf. „Nein.“ „Wer führt Ihnen dann die Wirtschaft?“ „Niemand ... ich koche mir seihst.“ _ Fortsetzung folgt! . u ; ▼. Altenheim. (Heldentod.) Bei den schweren Kämpfen im Osten fand den Heldentod der Soldat einer Pionierkompanie, Fritz Mild. Seine Frau und drei unmündige Kinder trauern um den allzufrüh Dahingeschiedenen. Das ganze Dorf nimmt innigen Anteil an dem Geschick der schwer betroffenen Familie. — (Unfall.) Beim Tabakverwiegen geriet die Ehefrau Christine Anselm so unglücklich unter ein Hinterrad, daß ihr beide Füße gequetscht wurden. Wir wünschen der Verletzten baldige Genesung. Winds chT ä g. (Heldentod 1 Im Alter von 40 Jahren erlitt der Gefreite Karl flenz, der früher Bachstralle 2ti wohnte, im Osten den Heldentod für Führer und Heimat. Die Dorfgemein- .-chaft bringt den Hinterbliebenen herzliche Anteil-, nähme entgegen. r. B o h 1 s b a ch. (Versammlung.) Am heutigen Freitag, 20 Uhr, findet im Saal der Brauerei Jockerst eine Mitgliederversammlung der NSDAP, statt. Kieisschulungsleiter Pg. Hilberer wird in dieser Versammlung sprechen. Vollzähliges Erscheinen wird erwartet. — (Auszeichnungen.) Gefreiter Franz Hauser wurde mit dem EK. II und Obergefreiter Michael Hauser, Kraftfahrer, mit dem Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten sind Söhne des Stellwerkmeisters Josef Hauser und kämpfen an der Ostfront. — (Luftschutzlehrgang.) In zwei parallel verlaufenen Abendkursen im Saale der Brauerei Jockerst und im Schulsaal, abgehalten durch die Luftschutzgemeindegruppe Offenburg, deren Sprecher Gemeindegruppenführer C'breiter-Offenburg und Frau Schwarz, Witwe, Bohlsbach waren, wurden die hiesigen Einwohner übes die Abwehr und Verhaltungsmaßnahmen unterrichtet. m. Zell-Weierbach. (Zwei hochbetagte Frauen.) Zwei Frauen feierten dieser Tage ihren Ge- .burtstag. Ihr 80 . Lebensjahr vollendete die Witwe Luise May im Ortsteil Weierbach. Wohl behütet und gut gepflegt verbringt sie bei ihren Angehörigen ihren Lebensabend. — 70 Jahre alt wurde die Ehefrau Maria des Schreinermeisters Hoog. Rüstig und wohlauf geht sie alltäglich ihrer Arbeit nach. Den beiden geachteten Frauen wünschen wir, daß sie noch manche Jahre im Kreise ihrer Angehörigen verweilen mögen- n. Elgers weie r. (Tabakverwiegung.) Gestern wurde hier das Tabakobergut zur Ablieferung gebracht. 98 Zentner wurden verwegen. Es wurden Zuschläge bis zu 20 Prozent bezahlt. Hofweier. (Versammlung.) Heute abend findet um 20 Uhr im „Rößle“ eine Versammlung der Parteigenossen sowie der Angehörigen der Gliederungen und Verbände statt. Gengenbach. (Kundgebung.) In der am Freitagabend in der Turnhalle stattfindenden Kundgebung spricht Regierungsdirektor Pg. Hermann Ni ekles. — Eine am Sonntag vormittag 10/30 Uhr beginnende Kundgebung der NSDAP, steht unter dem Motto: „Das Reich der Deutschen“. Umrahmt von klassischer Kammermusik steht im Mittelpunkt des Programms die Ansprache des Kreiskulturstellenleiters Pg. Dr. P f a f f über das Thema: „Das Reich der Deutschen". Die Bevölkerung ist zu beiden Veranstaltungen, an denen die Mitglieder der NSDAP., ihr 6 r Gliederungen und änfeschlössenen Verbände geschlossen teilnehmen, herzlich eingeladen. Gengenbach. (Vom Film.) Das Wothenend- D'oppelprogramm der Löwen-Lichtspiele bringt Freitag und Samstag den spannenden Film „Zwischen Hamburg und Haiti“, und Sonntag und Montag den heiteren Musikfilm mit den unvergeßlichen Walzerrhythmen aus der gleichnamigen Operette von Job. Strauß: „Eine Nacht in Venedig“. In den Hauptrollen: Lizzi Wafdmüller, Hans Söhnker, Viktor De Kowa, Monika Burg, Erich Ponto. Der musikalischen Komödie liegt eine heitere Handlung zu ^ Grunde, die nach, vielen drolligen Mißverständnissen und Enttäuschungen und Verwirrungen zwei verliebte Paare glücklich zueinandef finden läßt. Dazu Von der DAF.-Kreiswaltung Offenburg wird uns geschrieben: Jeder deutschen Hausgehilfin wird es heute leicht gemacht, die Mittel für die Begründung eines eigenen Hausstandes zu erlangen. Abgesehen davon, daß ihr unter denselben Voraussetzungen wie anderen Volksgenossinnen im Falle der Eheschließung ein Ehestandsdarlehen gewährt werden kann, kann sig durch Arbeit in einem Haushalt mit Kindern die Anwartschaft auf eine stattliche Ausstattungsbeihilfe erwerben, die nicht zurückzuzahlen ist. Grundsätzlich kann die Anwartschaft erworben werden durch Arbeit als einzige Hausgehilfin in Haushaltungen deutscher Staatsangehöriger mit mindestens drei Kindern unter 14 Jahren. Auch die Hauswirtschaftliche Lehre und das Pflichtjahr im kinderreichen Haushalt sowie die Arbeit im kinderreichen Landhaushalt werden unter den genannten Voraussetzungen auf die Anwartschaft angerechnet. Heber verschiedene Sonderregelungen und in allen Zweifelsfragen gibt das Arbeitsamt ausführliche Auskunft. Da unter bestimmten Voraussetzungen Tätigkeiten nur bei vorheriger Zustimmung des Arbeitsamtes auf die Anwartschaft angerechnet werden können, ist jeder Hausgehilfin, die mit einer bestimmten Tätigkeit eine Anwartschaft erwerben möchte, dringend zu empfehlen, sich beim zuständigen Arbeitsamt rechtzeitig beraten zu lassen. Das Arbeitsamt stellt klar, ob die Anrechnung auf die Anwartschaft möglich ist, und erteilt, wenn die Voraussetzungen gegeben sind, die etwa notwendige Zustimmung. Die Anwartschaft für die einfache Ausstattungsbeihilfe wird erworben durch vierjährige Arbeit im kinderreichen Haushalt. Sie beträgt RM. 600.—. Für jedes weitere Jahr erhöht sie sich um RM. 150.— bis zum Höchstbetrage von RM. 1500.— nach insgesamt 10 Jahren. Bei der Berechnung der Anwartschaft können alle anrechnungsfähigen Beschäftigungs- und Lehrzeiten seit dem 1. Januar 1939 berücksichtigt werden. Der früheste Termin für den Erwerb einer Anwartschaft ist also der 1. Januar 1943. Die hauswirtschaftliche Tätigkeit, die auf die Anwartschaft angerechnet werden soll, muß dem Arbeitsamt durch Bescheinigung des Haushaits- vorstandes auf einem Formblatt-, das beim Arbeitsamt erhältlich ist, nachgewiesen werden. Für jeden Haushalt ist eine besondere Bescheinigung beizubringen. Es empfiehlt sich, diese sofort bei einem Arbeitsplatzwechsel ausstellen und beim Arbeitsamt, das für den Ort des Haushaltes zuständig ist, bestätigen zu lassen, weil später die Nachprüfung der Verhältnisse oft erschwert ist. Insbesondere muß jeder Hausgehilfin, die die Anrechnung einer Tätigkeit nach dem 1. Januar 1939, die bereits beendet ist, auf die Anwartschaft wünscht, dringend geraten werden, sich die Bescheinigung des Haushaltungsvorstandes umgehend zu besorgen und vom Arbeitsamt bestätigen zu lassen. Die Ausstattungsbeihilfe wird nur auf Antrag gewährt. Sie wird ausgezahlt nach der Eheschließung oder na eil Vollendung des 30. Lebensjahre. Ist die Anwartschaft schon früher erworben, so kann die Ausstattungsbeihilfe alsbald nach Erfüllung der Voraussetzungen beim Arbeitsamt beantragt werden. Sie wird dann auf ein verzinsliches Sperrguthaben bei einer Sparkasse überwiesen, über das die Hausgehilfin erst bei ihrer Verehelichung oder nach Vollendung des 30. Lebensjahres verfügen kann. Die Ausstattungsbeihilfe kann auch dann alsbald nach Erwerb einer Anwartschaft beantragt werden, wenn danach weitere Antwartschaften erfüllt werden sollen, wenn z. B. vier anrechnungsfähige Jahre abgelaufen sind und ein weiteres anrechnungsfähiges Beschäftigungsverhältnis noch läuft. Die Zinsen der fälligen Ausstattungsbeihilfe fließen bei diesem Verfahren bereits dem Guthaben der Hausgehilfin zu. Die Prüfung der hiermit gegebenen Möglichkeiten wird zahlreiche Hausgehilfinnen und junge Mädchen, die sich über ihre Berufswahl noch nicht schlüssig sjnd, überzeugen, daß die Arbeit im Haushalt mit Kindern nicht nur eine Aufgabe ist, die an sich ihrem Wesen nach einem aufgeschlossenen Mädchen bei aller Mühe Befriedigung gibt und gleichzeitig die beste Vorschule für die künftige Hausfrau ist, sondern daß sie, vor allem nachdem der Staat sie anerkennt und auszeichnet, auch wirtschaftlich einem jungen Mädchen Möglichkeiten eröffnet wie kein anderer Beruf. die Deutsche Wochenschau mit der Bildfolge: Bilder aus der Heimat; An der Front von Leningrad; Die Kesselschlacht von Toropez; Kreuzerkrieg im Südatlantik. r. Zell a. H. (Von der Partei.) Im „Badischen Hof" wurde eine Versammlung der NSDAP, abgehalten. Einleitend gab der Ortsgruppenleiter verschiedene Verfügungen bekannt. Dann wurde über die im abgelaufenen Jahre geleistete Arbeit berichtet vom Ortsmann der DAF., vom Ortsamtsleiter der NSV., von der Frauenschaftsleiterin, von der Leiterin des Deutschen Roten Kreuzes und vom Otrs- gruppenleiter über die Leistungen der Politischen Leiter. Aus all diesen Berichten konnte man ersehen, welch große erfolgreiche Arbeit geleistet wurde von den einzelnen Gliederungen und deren Mitarbeitern. Der Ortsgruppenleiter dankte allen für ihre uneigennützige Tätigkeit für die Allgemeinheit und forderte sie auf, auch fernerhin flicht nachzulassen in ihrem Eifer in der Arbeit für die Gemeinschaft, überall den Glauben an unsere gerechte Sache zu stärken und das Wohl der Volksgenossen zu mehren. Dann berichtete er noch, daß am Freitag, 29 . Januar, abends 20 Uhr, Kreisleiter L a w - n i dt im „Badischen Hof" zur Gesamtbevölkerung von Zell und Umgebung sprechen werde. — (Todesfall.) Im Alter von 72 Jahren starb nach kurzer Krankheit Frau Zäzilia R i e h 1 e geb. Späth. Die Sportvorschau für Sonntag Vier Meisterschaftsspiele stehen für den kommenden Sonntag im Gau Baden auf dem Programm, in denen insgesamt fünf Mannschaften um den Verbleib in der obersten Klasse spielen. Ueber die Aussichten der einzelnen Vereine etwas zu sagen, ist müßig, da zeitbedingte Schwierigkeiten in der Aufstellung auf der einen oder anderen Seite von ausschlaggebender Bedeutung sein können. Lediglich das Spiel in Mannheim zwischen dem neuen Gaumeister VfR und dem Freiburger FC kann man als eine sichere Angelegenheit der Mannheimer werten. Aus dem übrigen Sportprogramm des 31 . Januar ist der Ringer-Länderkampf zwischen Deutschland und Italien in Nürnberg bemerkenswert. — Die Pariser Soldatenmannschaft wird am Sonntag in Straßburg antreten, wo ihr eine elsässische Mannschaft gegengübersteht. 100. Geburtstag der Zigarette Die Zigarette kann in diesem Jahr auf ein hundertjähriges Dasein zurückblicken. Im Jahre 1843 verlor ein französischer Soldat bei den Kämpfen um Algerien seine Tabakpfeife. Um den Genuß des Rauchens nicht entbehren zu müssen, kam er auf den Gedanken, seinen Tabak, für den er nun keine Pfeife mehr besaß, in ein Papier zu drehen. So entstand die erste Zigarette der Welt, die bald von deh anderen Soldaten nachgemacht wurde. Fast bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts lieferte Frankreich in alle Welt das Zigarettenpapier: von 170 000 Tonnen gingen vier Fünftel nach dem Auslande. sparsam verwunden. Dosan u. Flasch an nach Gebrauch fest verschließen. Die Gloria- Präparate bis zum letzten Rest aufbrauchen. Freibank Schiachthof Morgen Samstag von '/,8 Uhr ab Kuhfleisch 500 g Fleischm. Ausweis 301-460. Stellenangebote Tagesmädchen gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle des O. T. unt. 23/48. Verschiedenes Tausche kl. eisernen Ofen neuwertig gegen eiserne Ssldkas- sette, ebenfalls welB email. Herd gegen elektr. Vibrations-Massageapparat 220 V. Gieicbstr. 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Tagebl. Flugkäfig zu kaufen gesucht. Erbitte Preisangebote an H. Stritt, Offenburg, Am Uhlgraben 90. Kindersportwagen zu kaufen gesucht Auskunft unt Nr. 23/46 im O. T. Buenos Aires. Nach Meldungen aus La Paz wurde das Verlagsgebäude der dort erscheinenden Zeitung „Razon“ durch ein Großfeuer völlig zerstört. Der Schaden wird auf rund a,y Millionen Peso geschätzt. Die politische Einstellung der Zeitung war alles andere als achsenfreundlich. Für die vielen Beweise aufrichti ger Anteilnahme, die Kranz- und Blumenspenden anläßlich des Ablebens unseres lieben Vaters Metzgermaister Georg jSckla sagen wir recht herz!. Dank. Bes. Dank H. Stadtpf. Krapf für die trostr.Worte,den ehrend. Nachruf der Fleischer-Innung, der Direkt, u Gefolgschaft des Städt Schlachthofes, dem NS-Marinebund, sowie Allen, die den lb.Verstorb. zur letzt Ruhestätte begleiteten. Offenburg, den 29. Januar 1943. Im Namen der Hinterbliebenen: Oskar JSckla, Metzgermeister. Amlliche Nachrichten Schulgefechtsschießen auf dem Kniebis bei Hotel Zufludit Am 28 . und 29 . Januar 1943 , in der Zeit von jeweils 8 bis iS Uhr, findet auf dem Kniebis in der Gegend 450 m südostwärts des Hotels „Zufludit“ (bei der Schanze) ein Schulgefechtsschießen statt. Das Betreten des gefährdeten Geländes ist verboten. Den Weisungen der Absperrposten ist Folge zu leisten. Zuwiderhandlung wird gemäß § 108 Polizeistrafgesetzbuch bestraft. Offenburg, den 27 . Januar 1943 . Der Landrat. Stockholm. Der Englandknecht Smuts ließ nach einer Reutermeldung im südafrikanischen Parlament eine Gesetzesverlage einbringen, die vorsieht, südafrikanische Truppen auch in Uebersee einsetzen zu können. Helsinki. Zum Gedenken an den 25 . Jahrestag des Beginns des finnischen Freiheitskampfes fanden an den finnischen und deutschen Heldengräbern in Helsinki feierliche Kranzniederlegungen statt. Die Blätter betonen die Geschlossenheit des finnischen Volkes, das eine feste Mauer gegen jede äußere Gefahr bilde. « Madrid. Parteiminister Arrese traf Mittwochabend wieder in der spanischen Hauptstadt ein. Algeciras. Die wirtschaftliche Lage Franzö- sisch-Marokkos hat sich in der letzten Zeit durch Requisitionen der Yankees erheblich verschlechtert. Algeciras. Auf Befehl des nordamerikanischen Kommandanten wurden gegen ein Dorf in Franzö- sisch-Nordafrika, in dem es zum Widerstand der Araber gegen eine Zwangsrekrutierung gekommen war, eine Strafexpedition durchgeführt, bei der Männer, Frauen und Kinder von den Nordamerikanem erschossen wurden. Vigo. In der bevorstehenden Rundreise des Sowjetbotschafters in Washington, Litwinow-Finkel- stein, durch die ibero-amerikanischen Staaten sieht man in Südamerika eine Agitationsreise allergrößten Stils und befürchtet eine Stärkung der bolschewistischen Kräfte in ganz Südamerika. Vigo. Nach Meldungen aus La Paz wurde der bisher in Buenos Aires lebende rotspanische „General“ Rojo von der bolivianischen Regierung als „Lehrer" für die Kriegsschule in Cochabanba verpflichtet. Tokio. Auch am 26 . Januar erschienen, Frontberichten zufolge, feindliche Bomber über Rangun und warfen ihre Bombenlasten über den Wohnvierteln der Stadt ab, wobei es zahlreiche Tote und Verletzte gab. Sieben Bomber und ein Aufklärer wurden von japanischen Jägern über der Mündung des Ira- wadi-Flusses abgeschossen. Plutokraten erpressen Kanonenfutter DNB. Rom, 28 . Jan. Um dem Mangel an Offizieren infolge der Generalmobilmächung in Fran- zösisdi-Nordafrika abzuhelfen, erhielten auch alle jungen Leute im Alter von 17 bis 20 Jahren, die noch die Mittelschule besuchen, einen Einberufungsbefehl. Sie müssen sich in Algier stellen, wo sie in aller Eile einen Offiziersausbildungskurs mitmachen. Verschiedene junge Leute, die sich weigerten, dem Befehl nachzukommen, wurden verhaftet, während in Marokko zahlreiche der jungen Männer ■ ins Innere des Landes flüchteten. Ihre Familienangehörigen werden als Geiseln festgehalten. Dadurch ist die Unpopularität Girauds noch gewachsen. Der vom französischen Oberkommissar in Algier im Einvernehmen mit den nordamerikanischen Besatzungsbehörden veröffentlichte Budget-Vorschlag zeigt, daß die einheimische Bevölkerung in Nordafrika für den Krieg, den England und die USA. in ihrem Land führen auch noch bezahlen sollen. Während für die Bedürfnisse der Zivilbevölkerung nur 1,2 Milliarden Franken vorgesehen sind, beziffern sich die Ausgaben für Militär und Kriegführung auf 20,6 Milliarden. Britisches Flugzeug mit Angehörigen der Botschaft von Teheran abgestürzt DNB. Istanbul, 29. Jan. (Funkdienst des 0. T.) Das aus Teheran am 18. Januar in Richtung Bagdad abgeflogene britische Flugzeug wurde bisher vermißt. Ueberreste konnten nunmehr in den Bergen aufgefunden werden. Wie die anatolische Agentur berichtet, befinden sich unter den Opfern der Luftattache der englischen Botschaft in Teheran, Gremmlav, der Presseattache Stephan Child und der Hauptmann Yale vom englischen Hauptquartier in Bagdad. Diese Ausgabe umfaßt 4 Seiten Zirka 150-170 qm Dranitstücksteine bei guter Abfuhr, billig abzugeben. Za erfr. u. Nr. 22/10 L O. T. Dickrüben '»/« zu vertauschen gegen Holz. Kittersbarg, Haus 56. Ab Freitag steht ein großer Transport hoch trächtiger Kalbinnen zum Verkauf. Hartmann, „zum Engel“ Gengenbach, Fernruf 248 Am 27. Januar ist mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, GroBvater, Bruder, Schwager und Onkel Michael Jockers Kaufmann Im Alter von 71 Jahren, nach langer Krankheit, von uns gegangen. Offenburg, den 28. Januar 1943. Die trauernden Hinterbliebenen. Helene Jockers, geb. Busam Lude Jockers Fritz Jockers u. Frau Johanna, geh. Herd Robert Jockers, z. Z. bei der Wehrmacht, und Frau Erna, geb. Kraft Hans Jockers, Kreispropagandaleiter, z. Z. i. Osten, u. Frau Emma, geb Laubis und 6 Enkelkinder. Beqfdigung: Montagnachmittag, V 2 3 Uhr. Mieigesuche 3-4-Zimmer-Wohnung mit Bad und Zentralheizung in ruhiger Lage gesucht, evtLTausch gegen schöne 4-Zimmerwohnung in Straßbg., nähe Schwarzw.-Str. Ang. unt. 6/22 an die Gesch. d. O.T. Beamter sucht möbl. heizb. Zimmer zu baldigs. Bezug. Ang. an Otto Lltterst, Josef-Gottwaid-Str. 4. Junge Nutz- u. Zugkuh zu verkaufen. Wo, sagt die Geschäftsstelle des O. T. u. Nr. 7/32 2 kleinere oder ein grttBerer Raum zu mieten gesucht Gefl. Angebote unter Nr. 8/48 an die Geschäftsstelle das O.T, Wohnungstausch StraBburg-Offenburg Biete schöne 4 , / 1 -Zimmerwohng. in Straßburg. Suche 3 - 4 Zimmer, wohnung in Offenburg. Angebote unter 2/54 an die Gesch. d. O. T. Tausche schöne, in der Oststadt gelegene 3-Zimmerwohnung mit Bad u. Balkon u. Kellerraum gegen eine 3- oder 4-Zimmer- wobnung mit Bad u. 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