Erscheint wöchentlich sechsmal. Bezugspreis für den laufenden Monat 1.78RM. zuzüglich 22 Pf. Trägerlohn encnaiurtttH/iIHftiibnrttrScitnnz Ausgabe A Nummer 76 Offenburg, Mittwoch, den 31. März 1943 132. Jahrgang Ehrenwache der Sportkameraden am Sarge des verstorbenen Reichsportführers v Tschammer und Osten im Reiterhaus auf dem Reichssportfeld. — (Scherl-Bilderdienst) Umfassende Säuberungsaktion in Bosnien DNB. Berlin, 30. März. Die deutschen Sol daten haben gemeinsam mit den verbündeten Einheiten die umfassende Säuberungsaktion gegen die kommunistischen Aufstandsbanden in Bosnien durchgeführt. Die Reste des zerschlagenen Feindes, denen schwerste Verluste zugefügt wurden, flüchteten in das Gebirge der adriatischen Küste. Während der stellenweise harten und zähen Kämpfe verloren die Banden über 13 000 Tote. Die Ueberwindung der Höhenunterschiede bis zu 2000 Meter während des harten Balkanwinters, die Durchkämmung weiter Waldgebiete, heimtückische Ueberfälle aus dem Hinterhalt und ununterbrochene Kämpfe einzelner Gruppen mit versprengten kommunistischen Brigaden erschwerten das Unternehmen. Mit Unterstützung der deutschen und kroatischen Luftwaffe zerschlugen unsere .Grenadiere starke Kräfte der Banden und befreiten zahlreiche HM den Aufständischen zerstörte und. ausgeplünderte Städte und Landgebiete von den Horden. Tausende verschleppte Bauern haben sich bereits in die befreiten Gebiete in den Schutz unserer Soldaten gerettet und ihre Feldarbeit wieder aufgenommen. Erster Ministerrat der neuen ungarischen Minister DNB. Budapest, 31. März. (Funkdienst des 0. T.) Die Mitglieder der ungarischen Regierung hielten am Dienstag: unter Vorsitz des Ministerpräsidenten Kalla? einen Ministerrat ab, in dessen Verlauf der Ministerpräsident in warmen Worten des scheidenden Ministers Varga gedachte, sowie in herzlicher Weise die neuernannten Minister Bornemisza und Zsindely begrüßte. Im weiteren befaßte sich der Ministerrat mit laufenden Angelegenheiten. Dritter Jahrestag der Rückkehr der Regierung nach Nanking DNB. Nanking, 31 März. (Funkdienst des 0. T.) Die Festlichkeiten zum dritten Jahrestag der Rückkehr der Nationalregierung nach Nanking eröffnefe Staatspräsident Wangtsching- wei mit einer Ansprache an das chinesische Volk in der Stadthalle in Gegenwart sämtlicher Regierungsmitglieder. Anschließend fand ein großer Empfang in der Regierungshalle statt. Zugegen waren sämtliche Präsidenten der Reichsämter, Minister, hohe Beamte, Offiziere, ferner der Oberkommandierende der japanischen Streitkräfte irr China, General Shunroku, sowie die diplomatischen Vertreter der verbündeten und befreundeten Nationen Anschließend fand eine Truppenparade statt. Voller Abwehrerfolg im Raum von Staraja Russja Bolschewistische Angriffe am Kubanbrfickenkopf und südwestlich Wjasma gescheitert Kommunistische Aufstandsbewegung in Südkroatien zerschlagen DNB. AusdemFührerhauptquartier, 80. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Nordfront des Kuban-Brücken kopfes und im Raum südwestlich Wjasma scheiterten neue feindliche Angriffe unter hohen blutigen Verlusten. 27 Panzer wurden allein im Kampfraum südwestlich Wjasma abgeschossen. ln der Abwehrschlacht südlich des Ladogasees bewährte sich gestern erneut unsere hervorragend kämpfende Infanterie. Sie schlug in harten Nahkämpfen den Ansturm der sowjetischen Massen ab und behauptete überall ihre Stellungen. Im Raum von Staraja Russja haben die Truppen eines deutschen Armeekorps in wochenlangen, schweren Kämpfen alle feindlichen Durchbruchsversuche abgeschlagen und damit einen vollen Abwehrerfolg errungen. Die Sowjets verloren seit dem 23. Februar in diesem Abschnitt 61 460 Tote, 2978 Gefangene, 29 Panzer, 26 Geschütze, 806 Maschinengewehre. 114 Granatwerfer, 206 Panzerbüchsen und 1036 Maschinenpistolen Bei den Abwehrkämpfen im Kubanbrückenkopf zeichneten sich rumänische Infanterieverbände erneut aus. Der Feind führte auch gestern an zahlreichen Stellen der tunesischen Front heftige Angriffe gegen die deutsch-italienischen Stellungen, ohne daß es ihm gelang, den beabsichtigten Durchbruch zu erzielen. Die Luftwaffe unterstützte in unermüdlichem Einsatz den Abwehrkampf der deutsch italienischen Truppen Deutsche Kampfflugzeuge griffen bei Tage und bei Nacht einen feindlichen Geleitzug an der nord afrikanischen Küste an und erzielten nach bisher vorliegenden Meldungen Treffer auf drei Handels schiffen. In der vergangenen Nacht griffen britische Flug zeuge Orte in Westdeutschland und die Reichs hauptstadt an. Sie warfen Spreng- und Brandbomben, vor allem auf Bochum und auf einige Stadtteile und Vororte von Berlin Es wurden hauptsächlich Wohnviertel getroffen. 27 der an greifenden Bomber wurden abgeschossen. Ein Tagesangriff schneller deutscher Kampfflugzeuge gegen eine Stadt an der englischen Südküste verlief erfolgreich. Deutsche und kroatische Truppen haben in Zusammenarbeit mit Teilen der italienischen Wehrmacht in wochenlangen Kämpfen eine von Sowjetrußland angezettelte kommunistische Aufstandsbewegung in Südkroatien zerschlagen. Bei schwierigen Wetterverhältnissen und trotz dos bergigen Kampfgeländes und der hinterhäl- anstarren, tigen Kampfweise der Aufständischen wurde. der organisierte Widerstand gebrochen, Waffen- und Verpflegungslager erbeutet. Nur schwachen Rest ep der kommunistischen Banden gelang es, ins Hochgebirge zu entkommen. „Ein kämpferisches Leben ist mit ihm zu Ende gegangen“ Staatstrauerakt für den Reichssportfülirer — Abschiedsworte Dr. Goebbels' DNB. Berlin, 30 . März Im Mosaiksaa! der Neuen Reichskanzlei fand am Dienstagmittag der feierliche Staatsakt für den am 25 . März verstorbenen Reichssportführer, SA.-Obergruppenführer und Obergebietsführer der Hitlerjugend Hans von Tschammer und Osten, statt. Im Namen des Führers würdigte Reichsminister Dr. Goebbels in tiefempfundenen Worten das Leben und Schaffen des Dahingeschiedenen und gab zugleich den Gefühlen der Trauer des ganzen deutschen Volkes beredten Ausdruck. Zahlreiche hohe Persönlichkeiten des nationalsozialistischen Deutschland. Reichsminister, Reichsleiter, Vertreter der Partei und ihrer Gliederungen, des Staates und der Wehrmacht, die führenden Männer des deutschen Sports sowie auch Vertreter der verbündeten und befreundeten Nationen erwiesen durch ihre Anwesenheit dem Toten die letzte Ehre. Der Mosäiksaal hatte eine dem Ernst der Stunde entsprechende Ausschmückung erhalten. Kurz vor 12 Uhr trafen die Angehörigen des Dahingeschiedenen ein, und Reichsminister Dr. Goebbels geleitete sie, während sich die große Trauergemeinde zum stummen Gruß erhob, auf ihre Plätze. Lautlose Stille lag über dem weiten Raum, als der zweite Satz aus der Fünften Symphonie von Ludwig van Beethoven, gespielt vom Orchester des Deutschen Opernhauses, unter Leitung von Generalmusikdirektor Rother, aufklang und der Wehmut der Stunde sinnfällig Ausdruck verlieh. Als die Töne verhallt waren, ergriff der Vertreter des Führers, Reichsminister Dr. Goebbels, das Wort, zeichnete den Lebensweg des Verstorbenen und umriß das große Werk dieses getreuen Kämpfers, als ein unvergängliches Vermächtnis, das im deutschen Volke für alle Zeiten weiterleben wird. Er führte u. a. aus: Hans von Tschammer und Osten hat dem deut sehen Sport wieder Weltgeltung verschafft. Er hat ihn aus den Niederungen des Parteigezänks zu seiner hohen Aufgabe, nämlich zum Dienst am Volke und seiner körperlichen unB- seelischen Ertüchtigung zurückgeführt. Das ist sein unbestrittenes, weit über die Zeit hinaus wirkendes geschichtliches Verdienst. Die Fülle seiner Arbeitskraft schien unerschöpflich. Die wenigen Worte eines kurzen Nachruf genügen nicht, die fast zwanzigjährige rastlose Tätigkeit eines im öffentlichen politischen Dienst 33 englische Flugzeuge über dem Reichsgebiet abgeschossen Im Raum von Berlin nur viermotorige — Eine schwere Niederlage für die Briten DNB. Berlin, 30 . März. Die deutsche Abwehr fügte in der Nacht zum 30 . März den britischen Bomberverbänden, die über Westdeutschland und gegen das Gebiet von Berlin vordrangen, eine schwere Niederlage zu. Der Feind selbst mußte den Verlust von 33 Flugzeugen zugeben. Waren es in Westdeutschland neben viermotorigen Flugzeugen auch ältere zweimotorige Maschinen vom Muster „Wellington“,. die brennend zu Boden gingen, so wurden im Raum von Berlin und Norddeutschland ausschließlich viermotorige Bombenflugzeuge der Muster „Lancaster“, „Halifax" und „Stirling" von Flakartillerie und Nachtjägern a'ogeschossgn. Leutnant Geiger schoß nacheinander ‘ fünf feindliche Bomber ab und errang damit seinen 15 . bis 19 Nachtjagdsieg. Die in der Heimat eingesetzten Luftverteidigungskräfte konnten in der Nacht zum 30 März ihren 2000 . Abschuß seit dem t. April 1941 melden. Der schwere Schlag von 33 verlorenen Bombenflugzeugen bedeutet für den Feind nicht nur einen Ausfall wertvoller Flugzeuge, sondern auch den Verlust von über 200 Mann fliegenden Personals, die eine monatelang« Spezialausbildung hinter sich hatten. Es ist sicher, daß noch eine Anzahl schwer getroffener Maschinen beim Rückflug abstürzte, der wahre Umfang der Niederlage deshalb noch weit größer ist. Sieben neue Ritterkreuzträger DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 30 . März. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an die Bataillonskommandeure in der H-Panzergrenadier-Division „Leib.tandarte Adolf Hitler“, ff-Sturmbannführer Max Hansen und ä -Sturmbannführer Hugo K r a a s , die sich in den weren Kämpfen bei der Wiedereroberung der Stadt Charkow ausgezeichnet haben. Der Führer verlieh ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberfeldwebel S di u 1 1 z , Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, und auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Dönitz, an: Korvettenkapitän Karl Neitzel, Kapitänleutnant Günther S e i b i ck e, Kapitänleutnant Ulrich F o 1 k e r s und Kapitänleutnant Harald G e 1 - hau«. stehenden Kämpferlebens vollkommen zu reißen. Voll Bewunderung schaut die ganze Welt auf diese einmalige sportliche Erziehung eines Volkes, die ihren Ausdruck in unvergleichlichen Leistungen auf allen Sportgebieten findet. So wird von Tschammer und Osten in der ganzen Kulturwelt Künder deutscher Kraft und Disziplin Ueberall, wo er mit seinen Sportlern auftritt, spürt man den Geist des neuen nationalsozialistischen Deutschland, der schnell Bande unvergeßlicher Kameradschaft und zumeist Freundschaft zu knüpfen versteht. Mit Fug und Recht können wir heute an seiner Bahre von ihm sagen, daß er der erste und erfolgreichste Botschafter des deutschen Sports in aller Welt war. In seinem Wirken zeichnet sich das Bild einer Persönlichkeit, die weit über den Tag und die Stunde hinaus von Bestand bleiben wird. Begabt mit den Fähigkeiten eines großen Volkserziehers, reich beschenkt mit einem ritterlichen und edlen Herzen, erfüllt er sein Werk als treuer Gefolgsmann des Führers. Sein Name und der Zauber seiner Persönlichkeit werden weiterleben in uns und in kommenden Generationen. Mit seinen alten SA.-Kameraden, der deutschen Jugend und allen deutschen Sportlern gedenkt in dieser Stun de das ganze Volk in Dankbar! des ersten Reichssportführers; wir haben ihn alle verloren Ich bin überzeugt, daß, wenn man dereinst die Geschichte unserer Tage schreibt, dann auch des Mannes ehrend gedacht werden wird, an dessen Bahre wir heute stehen, des ersten nationalsozialistischen Reichssportführers Hans von Tschammer und Osten. Ein kämpferisches Leben ist mit ihm zu Ende gegangen Viel zu früh für uns alle ist Hans von Tschammer und Osten von uns geschieden Als Offizier begann er seine Aufgabe, als SA- Mann trat er in die Politik ein, als Sportmann begann er sein geschichtliches Werk, und als politischer Soldat des Führers betätigte er sich auf allen Gebieten, in die sein Auftrag und Lebenswerk ihn beriefen. Der Führer erweist ihm die höchste Ehrung dadurch, daß er die Verbringung der Urne mit der Asche des Toten in die Langemarck-Halle des Reichssportfeldes verfügt hat. Die sterblichen Ueberreste Hans von Tschammers sollen ihre bleibende Stätte impitten des Reichssportfeldes finden, auf dem er im Leben die größten Triumphe seiner Arbeit feierte. Bis in fernste Zeiten sollen sie hier zeugen .von der fortwirkenden Kraft einer Idee und einer großen Persönlichkeit des nationalsozialistischen Reiches. Im Namen des Führers nehme ich nun Abschied von Dir, lieber Parteigenosse Hans von Tschammer und Osten. ' Er grüßt Dich zum letz ten Mal durch meinen Mund. Mit ihm grüßen Dich Deine Partei und Deine SA., in denen Du aufgewachsen bist, denen Du nur Ruhm und Ehre einbrachtest und die Dich deshalb mit Stolz zu len Ihren zählen, grüßen Dich Deine alten Freun de, die Dich mit Schmerz und Wehmut aus ihren Reihen entlassen, um Dich niemals zu vergessen, grüßen Dich Millionen deutscher Sportler, denen Du geliebter Führer und vergöttertes Vorbild warst, grüßt Dich aber auch das ganze deutsche Volk, dem Dein Kämpferleben galt und in dessen Dienst Du Dich verzehrtest. Ich habe den schmerzlichen Auftrag, Dir unser letztes Lebewohl zuzurufen. Im Namen des Führers lege ich seinen Blumengruß vor Deiner Bahre nieder Er soll Ausdruck der tiefen Dankbarkeit und Verbundenheit sein, die er Dir für Dein reiches und erfülltes Leben im Dienst an ihm und an seinem Werk entgegenbringt. Für ihn und für uns alle bleibst Du, was Du uns immer gewesen bist: Der Besten einer in unseren Kämpferreihen' und jedem Der Sinn der Stillegungen s. Berlin, 30 . März. Stärker als bisher treten in diesen Tagen im Straßenbild der deutschen Städte die Schilder in Erscheinung, die von der Stillegung nicht unbedingt kriegsnotwendiger Betriebe und Geschäfte künden. Wer sie im Vorbeigehen liest, ohne selbst davon betroffen zu sein, begrüßt diese Aktion als eine Stärkung der deutschen Abwehr- und Produktionskraft und als einen Beweis der unbedingten Entschlossenheit der Führung, alle Kräfte der Heimat in den Dienst der großen, wirklich totalen Kriegsaufgaben zu stellen. Wer selbst das Schild an seinem eigenen Geschäft anbringen muß, fühlt naturgemäß schmerzlicher den ernsten Sinn dieser Stunde. Für ihn knüpfen sich die besten Gedanken und Wünsche eine« meist arbeitsreichen, von vielen Hoffnungen, aber auch Enttäuschungen erfüllten Lebens an die liebge- wordeuen Räume. Er hat oft klein und unter schwierigsten Verhältnissen in ihnen seinen Aufstieg al« selbständiger Kaufmann und Gewerbetreibender begonnen. Er vollzog seine handwerkliche Arbeit in ihren vier Wänden, die ihn heute leer und düster Solche Stimmungen und Empfindungen wollen nicht nur verstanden, sondern auch geachtet werden. Unsere Volksgenossen, die sich diesen Problemen gegenübersehen, bringen ein wirkliches Opfer. Sie können mit Recht beanspruchen, daß dieser Verzicht von ihren Kunden, aber auch von der übrigen Bevölkerung gewürdigt und in seiner Notwendigkeit und seinen Folgewirkungen richtig verstanden wird. Von Feindseite ist der Versuch unternommen worden, diesen großen Konzentrationsprozeß der deutschen Kriegswirtschaft für durchsichtige agitatorische Zwecke auzunutzen. Man sucht dem deutsdien Volke und besonders dem deutschen Mittelstand durch dunkle Knäle einzureden, daß es jetzt endgültig mit dem freien Gewerbe und Handwerk in Deutschland zu Ende gehe. Und es gibt natürlich immer törichte oder übel wollende Schwätzer, die auf derartige Parolen hereinfallen, und politische Narren, die einen vorübergehenden kriegsbedingten Zustand in eine dauernde „Flurbereinigung" umfälschen, die von einer angeblich beabsichtigten „Ausmerzung des Mittelstandes“ oder gar einer erstrebenswerten „Sozialisierung“ oder kolchoseähnlichen Verstaatlichung der Wirtschaft zu reden beginnen. Solche verantwortungslosen Besserwisser kommen sich bei ihrem utopischen Geschwätz bisweilen noch sehr klug vor. Es sind die gleichen Phantasten, die einen Einheitsanzug, eine Einheitskrawatte, eine Einheitswohnung und schließlich ein Einheitsgehirn als erstrebenswert und als „Glück der Menschheit“ begrüßen. Der nationalsozialistische Staat ist schon durch seine Weltanschauung und die Klarheit seiner Programmpunkte gegen derartige Mißverständnisse geschützt. Zu welchem gesichtslosen Leerlauf abstrakte Sozialisierungsideen führen, zeigen die b o 1 s ch e - wistischen Kolchosebetriebe. Welche Ausbeutergesinnung meist hinter derartigen Geschäftsprinzipien steckt, geht aus den Trustbestreb- ungenderUSA. und ihrer sozialen Versklavung zur Genüge hervor. Der Nationalsozialismus hat seit jeher diese Entartungen eines kulturlosen und alle menschlichen Werte vernichtenden Denkens auf das schärfste bekämpft. Der Mittelstand des deutschen Vaterlandes war ihm nicht nur eine Brücke zwischen Stadt und Land, die Einheit und kameradschaftliche' Zusammenarbeit der Arbeiter von Kopf und Faust, die Voraussetzung einer Verwirklichung aller großen Gedanken und Pläne seines staatlichen Planens; auch bei seinem eigenen Aufstieg waren gerade diese lebendigen und strebsamen Volksschichten immer eine Quelle bester Kraft und Hilfe, Ei käme einem Verzicht auf die Grundlagen der eige- Freunde und Mitstreiter stets ein guter, treuer Kamerad. Aber auch im Namen des ganzen deutschen Volkes rufe ich Dir unseren Abschiedsgruß zu. Dank für Dein Leben, Dank für Dein Werk! Wir werden Dich nie vergessen! » Während die Fahnen und Standarten sich senkten und das Lied vom guten Kameraden ertönte, legte Dr. Goebbels den Kranz des Führers nieder, der auf der Schleife die Worte „Adolf Hitler“ trug, und verweilte kurze Zeit im stillen Gedenken an der Bahre. Als dann die Lieder der Nation verklungen waren, trat Dr. Goebbels zu der Witwe und den übrigen Angehörigen, sprach ihnen das herzlichste Beileid des Führers sowie seine eigene Anteilnahme aus und verließ mit ihnen den Mosaiksaal. Männer der SA.-Standarte „Feldherrnilalle“ traten an den Sarg heran und trugen ihn aus dem Mosaiksaal, ihnen voran die Träger mit dem Kranz des Führers und dem Ordenskissen. Auf dem Ehrenhof wurde der Sarg auf die mit sechs Pferden bespannte Lafette gehoben, und, nachdem die walfepiragenden Einheiten sowie die Kranz- und Ordensträger an die Spitze getreten waren, setzte sich der Trauerkondukt in Bewegung, dicht gefolgt von den Angehörigen und einer großen Zahl von Trauergästen Reichssport- fobrer von Tschammer und Osten trat seine letzte Fahrt an Vorbei an tausenden von Männern und Frauen, die in dichten Reihen die Straßen äumten und dem Datiingeschiedenen den letzten Gruß entboten Am Kleinen Stern übernahm ein motorisiertes Fahrzeug den Sarg, und weiter bewegte sich der Kondukt über die Ost-West-Achse und den Hohenzollerndamm zum Krematorium Wilmersdorf, wo die abschließende Trauerfeier Deiner im engeren Familienkreise stattfand. 9 „Die Bolschewisten sind und denken wie Amerikaner“ Ein neuer Rekord der amerikanischen Zeitschrift „Life“ nen Weltanschauung gleich, wenn er plötzlich diese gesunden Keime unserer nationalen Zukunft in öder Gleichmacherei vernichten und von den Menschen abrücken würde, die dem heutigen Deutschland die besten Kräfte ihrer Persönlichkeit geschenkt haben. Wer die gegenwärtigen Betriebsstillegungen richtig beurteilen will, darf gerade diese entscheidenden Gesichtspunkte niemals vergessen. Wo heute Werkstätten oder Läden ihre Türe schließen und selbständige Kaufleute und Handwerker neuen kriegswichtigen Aufgaben zugeführt werden, ist nicht eine Umwicklung angebahnt, die einen Verzicht aus diese mersetzlidien Werte unseres Wirtschaftslebens bedeutet. Es wird vielmehr Gas- und Elektrizität gespart, es werden weniger benötigte Räume für drin- genderee Zwecke freigemacht, Menschen aus dem durch Warenmangel bedingten Leerlauf ihrer Arbeit herausgenommen und für wichtigere Produktionsziele eingesetzt. Es wird, kurz gesagt, unsere Rüstungsproduktion stärker angekurbelt, damit die notwendigen Waffen für die Front bereitgestellt werden können. Dies ist der einzige mnd ausschließliche Zweck der Umgruppierungen, der sie freilich auch in vollem Umfang begründet. Die davon Betroffenen aber dürfen überzeugt sein, daß mit Beendigung des Krieges alle diese Maßnahmen wieder rückgängig gemacht werden. Keiner von ihnen wird an der späteren Fortführung seiner liebgewordenen Arbeit, seines Berufes und seines Eigenbesitzes gehindert werden. Mit dieser klaren und sicheren Hoffnung darf er von seinem Laden und seiner Werkstatt Abschied nehmen. Die Zeit arbeitet nicht gegen, sondern für ihn. Die jetzigen Stillegungen bilden eine Waffe im Kampf um die Zukunft. Ihre spätere Aufhebung ist eine Ehrensache des ganzen deutschen Volkes. In diesem Sinne müssen sie verstanden werden. Sie dienen dem Sieg. Araber in Palästina immer mehr verdrängt Unter den amerikanischen Lobrednern für den Bolschewismus hat jetzt die Zeitschrift „Life" einen beachtlichen Rekord aufgestellt, der die totale Geistesverwirrung der fern vom Schuß befindlichen Plutokraten drastisch kennzeichnet. Um ihren Lesern die noch vorhandene Angst vor den bolschewistischen Lebensverhältnissen, dem Mordterror der Kommunisten und der Verelendung der sowjetischen Massen zu beheben, bemüht sich die amerikanische Zeitschrift, . die Bolschewisten und Plutokraten in denselben Topf zu werfen. Die Sowjetunion, so meint sie, ist „gleich den Vereinigten Staaten ein ungeheurer Schmelztiegel“. Die Bolschewisten sehen aus wie Amerikaner, kleiden sich wie Amerikaner und denken wie Amerikaner. Auch Lenin ist für die Zeitschrift nicht etwa der Erfinder eines der verruchtesten Systeme menschlicher Gleichmacherei und Unterdrückung aller individuellen Kulturwerte, sondern „wahrscheinlich der größte Mann unserer Zeit. Er machte die Revolution zu einem sinnvollen Vorgang und nahm ihr viel von der Ungezügeltheit der französischen Revolution". Daß die Amerikaner von den tatsächlichen Ver- hältniss des Auslandes keine Ahnung haben, wissen wir längst. Trotzdem wirkt es erstaunlich, wie hier die „Life" den sowjetischen Nivellierungsgedanken bereits auf die Betrachtung der beiderseitigen Staatengebilde' überträgt. Auch wenn in den USA. die Unterdrückung und Verelendung, die soziale Entrechtung und volkshygienische Verwahrlosung breiter Volksschichten außerordentlich fortgeschritten ist, so besteht doch kein Zweifel, daß die amerikanische Zivilisation die sowjetischen Lebensverhältnisse äußerlich turmhoch überragt. Wir möchten die Amerikaner sehen, wenn sie nach dem Rezept der „Life", das man ja auch umkehren kann, genau so wie die Bolschewisten aussehen, sich wie Kolchosearbeiter kleiden und wie die Sowjets denken sollten. Sie würden sich schwer bedanken und den Journalisten, der eine derart lästerliche Forderung an sie zu stellen wagte, entsprechend heimleuchten. Trotzdem ist an dem „Life“-Aufsatz bemerkenswert, daß er letzten Endes eine Entwicklung schildert, die auch in Amerika bereits im Gange ist und die von dem internationalen Judentum besonders eifrig befürwortet wird. Sie bezweckt die völlige Auslöschung jeder Individualität und geistigen Schaffenskraft und die Schaffung von großen Trust- oder Kolchosegebilden, die der Macht weniger politischer Persönlichkeiten unterstehen und durch rücksichtslosen Polizeiterror regiert werden. Auf diesem Gebiet nähern sich allerdings die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion ständig stärker. Die Zeitschrift „Life" scheint wenigstens in diesem Punkte eine gewisse Witterung zu besitzen. Sie zeigt, was aus den Vereinigten Staaten werden muß, wenn sie sich weiter bolschewisieren. Die endgültige Kapitulation der Roosevelt-Hierarchie vor dem bolschewistischen Weltrevolutionsgedanken, von ihr bereits vorweggenommen und erstmalig den Amerikanern auch als Zwecksetzung ihrer eigenen Tagespoltik anempfohlen. Eine nette Entwicklung! Der „Rübezahl“ aus Konstanz, ein Ostfrontoriginal Sieben Meter vor die Rohre! — Die Badener schießen gut DNB. S t o ck b o 1 m, 30 . März. Di© starke Einwanderung der Juden , in das unter britischem Mandat stehende Palästina hat nach einer aus Ankara datierten Meldung von „Svenska Morgenblad“ dazu geführt, daß sich das Bevölkärungs- verhältnis zwischen Arabern und Juden stark zugunsten der Letzteren verschoben hat. In Jerusalem umfaßt die jüdische Bevölkerung bereits 75 v. H. und in Tel-Aviv sogar 85 v. H. 202 Flugzeuge im Südpazifik vernichtet DNB. Tokio, 30 . März. Das kaiserliche Hauptquartier gab am Dienstag bekannt: „Japanische Luftstreitkräfte, die im Südpazifik operierten, schossen seit Beginn dieses Jahres bis Mitte März 157 feindliche Flugzeuge ab und zerstörten weitere 45 am Boden abgestellte Flugzeuge Im einzelnen waren die Ergebnisse: In Neu-Guinea: Abgeschossen wurden 95 Flugzeuge und am Boden zerstört 30 Im Gebiet der Salomonen: Abgeschossen wurden 62 Flugzeuge und am Boden zerstört 15 . Unsere Verluste betrugen dreißig Flugzeuge“ I Erfolglose bolschewistische Harte Abwehrkämpfe a d. Berlin, zo. März. Stärkstes Artilleriefeuer lag auf den deutschen Stellungen im Nordabschnitt des Kuban-Brückenkopfes, bevor am 29. März die Balschewisten auf breiter Front angriffen. Von Panzern und von Schlachtfliegern unterstützt, rannten die Sowjets gegen unsere Linien an. Sie wurden jedoch überall unter hohen Verlusten abgewiesen. Auch die Versuche, in Kompanie- bis Bataillonsstärke in zusammenhanglosen Teil Vorstößen einen Erfolg zu erzwingen, scheiterten an der unerschütterlichen Abwehr deutscher und rumänischer Truppen noch vor der Hauptkampflinie. Dabei gelang es den Grenadieren und Kanonieren einer deutschen Infanterie-Division erneut, zwei der im Tiefflug ihre Stellungen bekämpfenden feindlichen Schlachtflieger mit ihren Gewehren, und Maschinengewehren abzuschießen. Am oberen D o n e z befand sich auf dem Westufer des Flusses noch ein Brückenkopf des Feindes. Grenadiere nahmen in überraschendem Zugriff diesen Stützpunkt der Bolschewisten und säuberten bis zum Abend das weite Gelände von restlichen Sowjettruppen. Nordwestlich Kursk standen unsere Truppen während des ganzen Tages in wechselvollen Kämpfen um eine Ortschaft. Nach wiederholten Angriffen gegen die stark ausgebauten Stellungen war die Widerstandskraft der Sowjets gebrochen, die unter hohen Verlusten die Ortschaft räumten. Sturzkampfverbände unterstützten die Angriffsbewegungen unserer Truppen. Zerstörerstaffeln NSG. (PK.) An der Miusfront. Der Stader-Willi aus Freiburg brüllt das Kommando hinüber zu den Männern an den Geschützen, die eben — bei Alarm — aus der strohgedeckten ukrainischen Bauernkate herausgesprungen sind, stolpernd über den matschig-glitschigen Boden bis hinter die hohen Haufen gelblichen Steppenstrohes. — Die ganze Nacht gab es keine Ruhe. Immer wieder raus und ran an die Rohre. Wumm! Ein Feuerschlauch. Diesmal ist es ein Punktziel, eine der Ratschbum, die den Grenadieren vorne in der Grabenstellung so viel zu schaffen machen. * Den ganzen Tag ist es duster in der niedrigen Stube. Hier sitzen sie eng zusammen, die Kameraden der vierten Batterie. Der Obergefreite am Fernsprecher, der Wachtmeister, der Geschützführer und Batterieoffizier. Und — Rübezahl. So nennen sie ihn, ihren Munitionsminister aus Konstanz. Ein richtiges Ostfront-Original mit Kalmückenspitzbart, Pelzmütze, langer Pfeife und Pulswärmern. Er hat wie seine Kameraden der Batterie alles mit- Angriffe südwestlich Wjasma m Kuban-Brückenkopf griffen in mehrfachen Tiefangriffen mit ihren Kanonen und Maschinengewehren die zersprengten Bolschewisten an. Ein Munitionslager ging in Flammen auf und explodierte, während zahlreiche mit Truppen besetzte Lastkraftwagen ausbrannten. Jagdflieger schossen 20 Sowjetflugzeuge ab, drei weitere wurden von der Flakartillerie zum Absturz gebracht. Der für die Bolschewisten wichtige Nachschubbahnhof Kastornoje, an der mehrgleisigen, vom Donezgebiet nach Norden führenden Hauptbahnstrecke war das Ziel anderer deutscher Kampf- und Zerstörerflugzeuge. Nach längerer Pause nahmen die Sowjets ihre Angriffe südwestlich Wjasma wieder auf. Besonders im Abschnitt eines Armeekorps kam es zu sehr heftigen Kämpfen. Seit den frühen Morgenstunden hämmerten bolschewistische Artillerie, Salvengeschütze und Granatwerfer auf die deutschen Linien. Unter dem Schutz dieser Feuerwalze trat die feindliche Infanterie zum Angriff an. Allein gegen die Stellungen einer Infanterie- Division stürmten sechs bolschewistische Schützenregimenter, die von Panzern begleitet waren. 14 mal versuchte der Feind den Durchbruch durch unsere Abwehrfront, doch jedesmal wurde er unter hohen Verlusten abgewiesen. 1500 tote Bolschewisten und 24 von den 27 in diesem Raum abgeschossenen Panzerkampfwagen blieben vor der Hauptkampflinie des Armeekorps liegen. gemacht: Belgien, Frankreich, Jugoslavien und dann den Ostfeldzug von Anfang an. Rübezahl weiß den guten Tropfen — wenn er ihn hat — zu schätzen. Sein Wahlspruch ist: „Hör, was Dein Vater spricht. Tapfer schlug sich stets der Deutsche, doch seinen Durst bezwang er nicht!" In mancher kritischen Lage hat seine Ruhe auf die Kameraden ausgestrahlt. Rübezahl war immer dabei, auch damals, als sie sich "absetzen mußten, als der Gegner nachdrängte und doch immer vergeblich anrannte. Beim Manytsch- übergang war es, da feuerten alle Rohre hinein in den überraschten Feind. „Die Schüsse lagen gut. Das war großartig. Bei dieser Führung haben wir sie eigentlich immer zusammengehauen.“ Damals bei • Woronesch haben die Badener einen T 34 erwischt. Aus dem Deckungsloch hatten sie ihn anvisiert auf die Höhe des Turmes. Einer rollte in der Dunkelheit vorbei. Aber der nächste — sieben Meter vor die Rohre. Bruch. Die 10,5 Granate auf diese Entfernung. Auch von den aufgesessenen Sowjetsoldaten blieb nicht viel. Und bei Elista, als vier Panzer sich immer näher schoben. Auf- 1600 Meter. Volltreffer zwischen Kette und Turm. Das gab ein Hurra! Die anderen drei verschwanden schleunigst. ck Eisig weht der Wind, und es dunkelt schon. In flacher Parabel jagt die Leuchtspur blitzschnell die Höhenlinie entlang. Leuchtende Pfeile am Himmel und riesige blaurote Feuerbälle, vier, fünf nebeneinander. Sie blenden weiß und fallen wie Feuerblumen herab. Ein zauberhaftes Bild am Steppenhimmel, wenn es nicht so bitter ernst wäre. „Verdammt gut schießen die, aber wir können es noch besser.“ Der VB. lacht. „Da drüben können sie nicht einmal die Nase rausstecken. So haben wir sie zugedeckt." Seit vierzehn Tagen versucht es der Feind immer wieder mit Artillerie, mit Granatwerfer, mit Salvengeschütz und, mit massierter Infanterie. „Wir haben uns eingeschossen, und manche Sowjetbatterie hat dran glauben müssen.“ ck Die Zugmaschinen rollen vor. Fast exerziermäßig in wenigen Minuten sind die Haubitzen aufgeprotzt, mit Aesten und dürrem Stroh getarnt. Die Männer springen auf, und schon mahlen die Raupen im breiigen Schlamm. Stellungswechsel. Die 4. Batterie zieht vor. Drei Kilometer näher an die sowjetischen Linien. Eine Stunde später sind die Leitungen gelegt, die Batterie ist feuerbereit. „Hallo Franz II! Neues Kommando!“ — Und wieder hat der Russe einen Volltreffer. Das sind die Badener. Das ist die 4. Batterie am Mius! (x) Kriegsberichter Adolf Martin. Berlin. Der Chef des norwegischen Arbeitsdienstes, General Frölich Hanssen, besuchte während eines Aufenthaltes in Deutschland einen Lehrgang norwegischer Arbeitsdienstführer. Wirksamer Gegenangriff in Tunesien DNB. Rom, 30. März. Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: Der Feind warf neue starke Panzer- und Infanteriestreitkräfte in die Schlacht an der tunesischen Front, die von Truppen der Achsenmächte wirksam in Gegenangriffen bekämpft wurden. Feindliche Einkreisungsversuche wurden vereitelt und nach vorgesehenen Plänen neue Stellungen bezogen. Die Luftwaffe griff feindliche, in Marsch auf die Frontlinien beliebe Kraftwagen- und Panzerkolonnen an. Sechs Flugzeuge wurden von deutschen Jägern abgeschossen; ein weiteres wurde von der Bodenabwehr zum Absturz gebracht. Deutsche Flugzeuge griffen in den Gewässern von Philippeville einen gesicherten Geleitzug an. Zwei Dampfer von je jooo BRT. erhielten Torpedotreffer. Ein zweimotoriges amerikanisches Flugzeug stürzte brennend bei der Ortschaft Giarratana (Ragusa) ab. Eines unserer U-Boote unter dem Befehl von Kapitänleutnant Gianfranco Gazzana versenkte im Atlantik einen 7000 BRT.- Dampfer. Fliegertod eines Eichenlaubträgers DNB. Berlin, 30. März. Hauptmann Betz, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, aus- gezeidmet mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, ist, nachdem er in seinem letzten Luftkampf drei Gegner besiegt hatte, abgestürzt und hat den Fliegertod gefunden. Hauptmann Heinrich Betz trat 1936 als Fahnenjunker in die Luftkriegsschule Dresden ein und wurde 1938 zum Leutnant befördert. Nach einer Ausbildung als Jagdflieger kam er im gleichen Jahre zu einem Jagdgeschwader, war in den beiden folgenden Jahren als Jagdlehrer auf einer Jagdfliegerschule und wurde 1940 zum Oberleutnant befördert. Er erhielt im Dezember 1941 nach Abschuß von 41 feindlichen Flugzeugen, die er in erbitterten Luftkämpfen niedergerungen hatte, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. In kühnen Tiefangriffen gegen Flugplätze, Panzer-Kolonnen und Truppenansammlungen hat er mit seiner Staffel der Erd* truppe wesentliche Unterstützung gebracht. Als 102. Soldaten der Wehrmacht wurde ihm am 23. Juni 1942 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 1. November 1^42 zum Hauptmann befördert, konnte der erfolgreiche Gruppenkommandeur die Zahl seiner Luftsiege bis Anfang März 1943 auf 133 erhöhen. Uruguay von den USA. im Stich gelassen DNB. Vigo, 30. März. Die Staatsfinanzen Uruguays sind, da die versprochene USA.-Hilfe ausgeblieben ist, derartig kritisch, daß die Regierung zu strengsten Sparmaßnahmen gezwungen ist. Bei einem Kabinettsrat in der Nacht zum Montag wies der Finanzminister darauf hin, daß die Einnahmen ganz erheblich gesunken seien. Dies sei besonders auf den Ausfall eines großen Teils der Zolleinnahmen zurückzuführen. Schärfste Sparsamkeit in der Staatsverwaltung sei daher dringendstes Gebot. Stockholm. Wie die „Times" aus Nairobi berichtet, hat die Hungersnot in den ostafrikanischen Notstandsgebieten in den letzten Wochen bedenklich zugenommen. Genf. Das südafrikanische Abgeordnetenhau* lehnte, Meldungen aus London zufolge, mit 34 gegen 36 Stimmen den Antrag des nationalistischen Abgeordneten Loow, sämtliche kommunistische Agitationstätigkeit im Unionsgebiet zu unterbinden und die diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion abzubrechen, ab. Rom. Der interministerielle Ausschuß für Versorgung und Preisgestaltung trat unter dem Vorsitz des Duce zusammen. Landwirtschaftsminister Pa- reschi erstattete Bericht über die Versorgungslage. Rom. Wie aus Teheran verlautet, haben aufständische Kurden den iranischen General Orfe getötet, der vor kurzem auf anglo-amerikanischfÄ Wunsch nach Kurdistan geschickt worden war, um Sicherheitsmaßnahmen für die Transporte nach der Sowjetunion zu treffen. Bukarest. Den europäischen Sinn der Feier zum 2;;. Jahrestag des Anschlusses Bessarabiens an Rumänien und die Bedeutung der Wiederbefreiung Bessarabiens im Kampf gegen den Bolschewismus unterstreichen die rumänischen Blätter auch am Montag in ihren Kommentaren zu den Ansprachen Marschäll Antonescus und des stellvertretenden Ministerpräsidenten Antonescus in Kischinew. Ankara. Aus Damaskus wird berichtet, daß die bevorstehenden Wahlen zu einer neuen Verhaftungswelle geführt hätten. Der Nationalistenführer Sandallah Dohabri wurde verwundet ins Gefängnis eingeliefert. Oberrheinische Kulturnachrichten Straßburger Monatshefte Die volkskundliche Ernte des Märzheftes ist wieder recht erfreulich und ausgiebig. „Die volkspolitische Aufgabe im westdeutschen Raum“ behandelt der bekannte Fachmann Andreas Kohlfeld Man vergesse nicht, daß in den letzten 500 Jahren 187 000 qkm. ursprünglichen Reichsgebiets mit 14,8 Millionen Menschen deutscher Muttersprache im Westen verloren gegangen sind. Und doch haben — der Beweis wird im einzelnen zahlenmäßig erbracht — die Bewohner dieser Gebiete einen wesentlichen Anteil an der Wiedergewinnung des Ostens. Diese Gedankengänge berühren sich mit denjenigen Wilhelm Kotzde- Kottenrotts in seinem Aufsatz „Aufgabe iro Westen“. Der Herausgeber gedenkt des Lebens- Werkes dieses kämpferischen Schriftstellers zum 65 . Geburtstag, 1 . März. (Bild). Adolf Riff berichtigt weithin die früher, z. B von Dr. Eorrer. vertretene falsche Meinung, als sei die Volkskunst „Verwilderung der Stadtkunst“ und weist „Die schöpferische Gestaltungskraft der elsässischen Volkskunst“ überzeugend nach (Hausbau, Hausgerät, Bettelbriefe, Tracht; 8 Bilder). Den gefallenen Helden weihen Walter Franke und als Ausdeutung der ergreifenden Plastik von Paul Bronisch (Bild) Fritz Schröer ihre Strophen: „Sie, unsere Toten, Vorbild und Gleichnis den Lebenden!“ Trost im Leid quillt aus den Versen von Valerie Kolbens ch lag, und Wilhelm von S ch 0 l z besingt in bewegt dahinfließenden, freien Strophen „Das ewige Bauwerk“, die Straße. Ans Herz greift uns „Das Cello“ von Oskar Klöffel; in drei Bildern eine Welt von Liebe und Leidenschaft und der unbezwingbaren Gewalt der Musik. Ganz Will V e s p e r ist die sinnige Mär ;,Die Natter mit dem Krönlein.“ Was der große Siebenbürger Adolf Meschendör- f e r an Erinnerungen „Goethe in meinem Leben“ ausbreitet: seine Studentenzeit in der „Wunderschönen“, seine Beziehungen zu Pfarrer Dr. Pinck, das Einmünden aller Wege in die Stadt Goethes und Schillers, Weimar, ist ein Bekenntnis, das zum Nachdenken stimmt Unter den „Kleinen Beiträgen“ finden wir eine ergötzliche Einteilung der Leser in Durch-, Ein- und Herausleser, einen Auszug „Elefantenjagd“ aus Mussolinis „Ich rede mit Bruno“, Berichte über die „Sudetendeutsche und die Ausstellung der zwei Sechziger A. Grimm und L. Ph Kamm, eine Dichterlesung H. E. Busse und einen Vortrag von Dr. Benz über Goethe und die altdeutsche Kunst Die „Bücherschau“ bringt diesmal viel Beachtenswertes aus dem Bereich der Volkskunde. Peter Büffel Bedeutendes schauspielerisches Ereignis (okn.) Freiburg erlebte mit der Erstaufführung des dem japanischen Lebenskreis entnommenen Schauspiels ein Theatereieignis eigenster Art. Der junge Autor, der an den Städtischen Bühnen wirkende Dramaturg Arthur Schneider, hat mit diesem Erstling ein Werk vorgelegt, das mehr ist als ein künstlerisches Sinnbild der Waffenbrüderschaft mit Japan. Es zeigt auf, aus weither Quelle dem japanischen Volke die Kraft zufließt, die seine Söhne zu immer erneuter, der V^elt kaum faßbaren Heldentaten anfeuert. Wie für unsere Tage gesprochen klingt das in sieben Bildern feierliche, von tiefster Tragik erfüllte Drama, das an Schillersche Sprath- gewalt heranreicht, aus: „Nichts wird im Leben ohne Schmerz geboren, auch unserer Toten Nachruhm nicht!" — Die Spielleitung lag in den Händen des Autors, der mit größter Sorgfalt das Heldenepos inszenierte. Der starke Spannungsgehalt wurde durch das uns fremd anmutende, jedoch streng eingehaltene japanische Zeremoniell noch erhöht. Künstler und Autor wurden viele Male vor den Vorhang gerufen und konnten einen nicht endenwollenden Beifallssturm entgegennehmen. Richard Walter Tries. Versammlung des Deutschen Scheffelhundes (okn) Die 7. ordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Scheffelbundes e. V. im Reichswerk „Buch und Volk“ tagte unter dem Vorsitz von Bundesleiter Adolf Samwer am 27. März 1943. Aus dem Rechenschaftsbericht war eine günstige Entwicklung des Bundes auf allen Arbeitsgebieten des Jahres 1942 zu entnehmen. Zur Betreuung der stark angewachsenen Scheffel-Schulpreis-Stiftung, die heute 26; Schulen umfaßt, wurde ein Kuratorium der Scheffel-Schulpreis-Stiftung geschaffen, dessen Vorsitz dem Gründer des Bundes, Eck Freiherrn von Reichschach-Scheffel, übertragen wurde. Die Errichtung weiterer Ortsverbände des Bundes — in Sraßburg, Mülhausen, Kolmar, Konstanz, Radolfzell, Donaueschingen, Waldshut, Offenburg, Lörrach und Singen a. H. — führte zur Bildung eines neuen Organs des Bundes, der Gemeinschaft der Ortsverbandsleiter. — Als Jahresmitgliedsgabe für die Jahre 1941/42 gab der Bund das umfangreiche Werk „Lebende Dichter um den Oberrhein“ heraus, woran 119 Dichter aus Baden, Elsaß, Rheinpfalz und Schweiz mitarbeiteten; ferner veröffentlichte er im Dezember 1942 ein Mitteilungsblatt, das neben den geschäftlichen Nachrichten Gedichte junger Lyriker brachte. — Wie noch erinnerlich, wurde der Förderungspreis für 1942 als „Novellenpreis“ dem in Merzhausen wohnhaften Dichter Friedrich von Unruh zugesprochen. — Die Mitgliederzahl des Bundes hat stark zugenommen, die wirtschaftliche Entwicklung war günstig. Eine Satzungsänderung wurde mit Genehmigung des Präsidenten der Reichsschrifttumskammer einstimmig beschlossen. Kantate-Uraufführung in Lahr (okn) Ein künstlerisches Ereignis besonderer Art war für Lahr und die mittelbadisch-oberrheinische Landschaft die Uraufführung der von Kurt Spanich, einem Sohn der Stadt Lahr, im Auftag des badischen Ministeriums für Kultus- und Unterricht geschaffenen Feierkantate „Volk auf dem Weg“ Unter den Ehrengästen bemerkte man u. a. Ministerialdirektor Gärtner. Die Wiedergabe des Werkes erforderte die Mitwirkung von über 400 Sängern und Musikern. Als Solisten wirkten Thea Gonsbruch (Sopran) und De Decker (Bariton), beide aus Straßburg. Die Kriegssinggemeinschaft der Lahrer Männer- und Frauenchöre wurde ergänzt durch Schüler der Lehrerbildungsanstalt, einem Knabenchor der Grund- und Hauptschule und die Maiden des Reichsarbeitsdienstes. Den Instrumentalpart übernahm das Sinfonieorchester des Theaters der Stadt Straßburg. Die Leitung der Kantate hatte Obermeister Johann Ott- Straßburg. Die Kantate, aus fünf Teilen bestehend („Bekenntnis“, „Schwur“, „Die Tat“, „Totenfeier", „Ewiges Deutschland“) — nach Texten zeitgenössischer Dichter wie Anacker, Menzel, Letsch, Shirrach usw. — ist, in der herben eigenwilligen Tonsprache Spanichs, eine grandiose Sinndeutung unserer Zeit. Die übrigen Konzertdarbietungen standen unter der Leitung von Generalmusikdrektor Hans Rosbaud. — Um das Zustandekommen des Konzertes hat sich Oberbürgermeister Dr. Winter ein besonderes Verdienst erworben. Emil Baader Verleger: Alfred Reiff (bei der Weh macht) Druck und Verlag A. Reiff & Cie, Offenburg. Verlagsleiter: R. Hack (b. d. Wehrmacht), Stellvertreter und Anzeigenleiter: Rudolf Berton; Hauptschriftleiter: Carl Fürst. (PL Nr. 8). Offenburger Nachrichten Erste Gartenfreuden Wer ein Gärtchen besitzt, weiß, mit welcher Freude man in dieser Zeit des ersten Frühlings die knarrende Gartentür aufschließt. Und mit welcher Ungeduld — denn ein Garten erfordert in diesen Wochen viel Arbeit. Die Abeit beginnt man immer schon vorher einzuteilen, vielleicht auf dem Heimweg von der Arbeit oder während man zu seinem Schre- bergärtchen hinauswandert. Den Sonntag, überlegt der Gartenbesitzer, werde ich diesmal benutzen, um noch neue Erde vom Komposthaufen auf die Beete zu bringen. Außerdem muß ich die jungen Salatpflanzen auf die Beete bringen und Möhren auszupfen. Heute wird noch das Beet ganz vorn umgegraben, wo später die jungen Kohlrabi hinkommen sollen. . Nichts ist schöner, als im Frühling in seinem Gärtchen zu sitzen, im Liegestuhl natürlich, die Zeitung lesend und sich die warme Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen. So stellt sich nämlich die Gartenfreuden immer derjenige vor der keinen Garten hat. Der Gartenbesitzer selbst weiß, daß er gerade in den Frühlingswochen eigentlich niemals zu solcher beschaulichen Ruhe kommt. Und selbst wenn er an einem Sonntagnachmittag zum ersten Male draußen im Freien seinen Kaffee trinkt, dann gehen bestimmt während jedes Schluckes seine Blicke schon wieder über sein Gärtchen hin, und es dauert nicht fünf Minuten, so ist er dort drüben in der Ecke, wo die Stachelbeersträucher ausgeschnitten werden müssen oder bei dem neu angepflanzten jung:n Pflaumenbaum, der noch einen etwas stärkeren Stock als Stütze bekommen muß. Im Garten gibt es Arbeit, nichts als Arbeit. Und trotzdem ist gerade die Arbeit auch die Freude. [und dem Reichsführer ff für die Festigung deutschen Volkstums die Erfassung, Zuführung und Betreuung aller siedlungswilligen Kriegsteilnehmer nach einheitlich Grundsätzen durch. Hierzu hat das Oberkommando der Wehrmacht nunmehr im Einvernehmen mit der Parteikanzlei und dem Reichsführer ff, Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums nähere Bestimmungen erlassen. Die im Sonderdruck erschienenen Bestimmungen können von Wehrmachtangehörigen bei ihren Einheiten angefordert werden. Außerdem sind die Bestimmungen bei der Firma Mittler & Sohn, Buchdruckerei, Berlin SW 68, Kochstraße 68/71, käuflich zu erwerben. . Scharlach und Diphterie Von allen Kinderkrankheiten sind Scharlach und semem J5ip]j ter j e am gefährlichsten. Während fieberhafte Erkältungen, Halsentzündungen usw. mit den entsprechenden bewährten Mitteln auch von der Mutter selbst auskuriert werden können, sofern sie in leichterem Maße auftreten, muß bei dem geringsten Verdacht auf eine der beiden gefürchteten Krankheiten sofort der Arzt geholt werden. Dafür ist es notwendig, genau die Symptome zu kennen, die auf Scharlach oder Diphterie hindeuten. Scharlach deutet sich 3 bis 6 Tage nach der Ansteckung durch hohes Fieber, Schüttelfrost, Erbrechen und allgemeines Krankheitsgefühl an. Wenn sich dazu nach wenigen Stunden noch Schluckbeschwerden einstellen, so muß sofort der Arzt benachrichtigt werden. Um ganz sicher zu gehen, blickt man noch dem Kinde in den Hals, wobei die Zunge mit einem Löffel herabgedrückt und mit einer Taschenlampe hinabgeleuchtet wird. Zeigt sich dabei ein hoch- Wenn man in diesen Tagen vielleicht vor einem Beet steht, aus dem allenthalben zarte grüne Pflänzchen hervorkommen und weiß, daß in drei oder vier Wochen schon die ersten zarten Mohrrüben aus dem Boden gezogen werden können, dann wiiß man, daß sich all die viele Arbeit, die am Abend nach der Berufsarbeit und am Wochenende geleistet wird, auch lohnt. Erleichterte Abführung der Lohnsteuer Der Reichsminister der Finanzen bat zur Entlastung der Arbeitgeber, der Banken, der Post und der Finanzkassen durch Erlaß vom 28. März 1943 die Fristen für die Abführung der Lohnsteuer neu geregelt. Der Arbeitgeber hat darnach ab 1. April 1943 die Lohnsteuer abzuführen: 1. Jährlich (spätestens am zehnten Tage nach Ablauf eines Kalenderjahres), wenn die einbehaltene Lohnsteuer im letzten vergangenen Kalenderjahr monatlich durchschnittlich weniger als zwei RM. betragen hat. 2. Vierteljährlich (spätestens am zehnten Tage nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres), wenn die einbehaltene Lohnsteuer im letzten vorangegangenen Kalenderjahr monatlich durchschnittlich mindestens zwei RM., aber weniger als 300 RM. betragen hat. 3. Monatlich (spätestens am zehnten Tag nach Ablauf eines jeden Kalendermonats), wenn die einbehaltene Lohnsteuer im letzten vorangegangenen Kalenderjahr monatlich durchschnittlich minaesents 300 RM. (bisher 100 RM.) betragen hat. Es haben danach viele Arbeitgeber, die nur einen Arbeitnehmer oder nur wenige Arbeitnehmer beschäftigten (insbesondere Haushaltungsvorstände, Landwirte und Handwerksmeister), die Lohnsteuer nicht mehr vierteljährlich, sondern nur noch jährlich abzuführen. Und es haben viele Mittelbetriebe die Lohnsteuer nicht mehr monatlich, sondern nur noch vierteljährlich abzuführen. Wichtig für siedelnde Kriegsteilnehmer Der Führer hat mit seiner Wehrmacht die unerträgliche deutsche Raumnot gesprengt. Große Siedlungsräume sind dem deutschen Volke wiedergewonnen worden. Nach dem Willen des Führers erhalten die Kriegsteilnehmer bei der Erschließung und Besiedlung der neu eingegliederten Gebiete den Vorrang. Der Reichsmarschall des Großdeutshen Reiches, der Reichsführer ff. Reichskommissar, für die Festigung des deutschen Volkstums und Reichswirtschaftsminister haben bereits vor längerer Zeit besondere Anordnungen getroffen, durdi die die Belange der Frontsoldaten, die ihre eigenen Interessen in der Heimat zur Zeit nicht wahmehmen können, sichergestellt sind. Während des Krieges können vorläufig nur die aus der Wehrmacht entlassenen Versehrten zur Ansiedlung kommen. Die Wehrmacht führt nach einer Vereinbarung mit der Parteikanzlei roter Gaufhen und geschwollene Mandeln, so liegt unbedingt SAarlaAverdaAt vor. Am zweiten Krankheitstage erfolgt die am Hals und Rumpf beginnende Hautrötung, die nur die Mundpartie freiläßt und die das dringendste Warnungssignal ist. Bei Diphterie ist es noch nötiger, daß so rasch als möglich der Arzt gerufen wird. Hier zeigt sich meist neben dem Krankheitsgefühl nur mäßiges s ‘ Fieber bis zu 39 Grad, wobei die Haut trotz des Fiebers sehr blaß bleibt. Klagt das Kind am zweiten Tag über Halsschmerzen und SAluA- beschwerden, so zeigt sich, daß die Rachenschleimhaut und die Mandeln mit einem feinen Ueberzug bedeckt sind, der sich zu einem zusammenhängenden grauweisen Belag entwickelt. Liegen alle diese Anzeichen vor, so ist keine Minute Zeit zu verlieren, sondern der Arzt muß so schnell als möglich geholt werden, wobei man ihm gleich den Diph- terieverdaAt unter SAilderung der vorliegenden Anzeichen mitteilen soll. Denn bei Diphterie kann nur eine Serumbehandlung helfen und auch diese nur, wenn sie frühzeitig genug erfolgt. Hier kann jede Stunde Verzögerung für das Kind unmittelbare Lebensgefahr bedeuten. Der Rundfunk am Donnerstag Reichsprogramm: 13,25 bis 13,55 Uhr: Musik aus dem ,Alünchhausen"-Film. 14,15 bis 15 Uhr: Von Lortzing bis Rossini. 15 bis 16 Uhr: Klingende Kleinigkeiten. 16 bis 17 Uhr: Aus Oper und Konzert. 17,15 bis 18,30 Uhr: Beliebte Unterhaltungsmusik. 18.30 bis 19 Uhr: Der Zeitspiegel. 19,15 bis 19.30 Uhr: Frontberichte. 19,45 bis 20 Uhr: Was gibt Deutschland der Welt. 20,20 bis 21 Uhr: Conrad Hansen spielt Mozart, 21 bis 22 Uhri Aus Verdis ,Aa Traviata". — Deutschlandsender: 17,15 bis 18.30 Uhr: Von Händel bis Paul Graener. 20,15 bis 21 Uhr: Reigen bekannter Melodien. 21 bis 22 Uhr: Musik für Dich. Kurse Stadtnachrichten Aufhebung der Feldposteinschränkungen Die im Feldpostverkehr zur Zeit bestehenden Beschränkungen werden am 1. April aufgehoben. Es sind dann nach der Front wieder zugelassen: Postkarten und Feldpostbriefe bis 100 Gramm ohne Zulassungsmarke gebührenfrei, Feldpostpäckchen von 100 bis 250 Gramm mit einer Zulassungsmarke gebührenfrei, Feldpostpäckchen bis 1000 Gramm mit einer Zulassungsmarke und 20 Pfg. Freigebühr, Feldpostpäckchen bis 2000 Gramm mit zwei Zulassungsmarken und 40 Pfg. Freigebühr. Konzert des Bannorchesters. Am Samstagabend wird im Saal der „Neuen Pfalz“ das Bannorchester wieder einmal mit einer Konzertveranstaltung an die Oeffentlichkeit treten. Werke deutscher und italienischer Meister werden zu Gehör gebracht werden. Blich in die Ortenau BohlsbaA. (Jugend-Fußball.) Am letzten Sonntag trat die A-Jugend des FV. BohlsbaA zu ihrem ersten diesjährigen Freundschaftsspiel gegen die Mannschaft des FC. Dundenheim an. Gleich nach Anspiel ^legten die Gäste mächtig los und erzielten nach zehn Minuten ihren ersten Treffer. Dann kamen die Einheimischen etwas mehr in Fahrt, konnten sich aber noch nicht richtig durAsetzen. Die Gäste nützten diese Gelegenheit aus und kamen kurz vor SAluß der ersten Halbzeit zu ihrem zweiten Treffer. Nach dem SeitenweAsel gab es in der BohlsbaAer Mannschaft eine vorteilhafte Umstellung. Die Einheimischen griffen jetzt schneidiger an. Nach einem Eckball schoß der Mittelstürmer in das gegnerische Tor. Durch diesen Erfolg wuchs der Angriffsgeist der SAwarz-Weißen immer mehr und so kam es nach weiteren fünf Minuten durch den Halbrechten zum zweiten Treffer. Kurz vor SAluß gelang es dem BohlsbaAer Linksaußen, das Siegestor zu schießen. Die Gäste wollten jetzt unbedingt noA ein Unentschieden erzielen, was ihnen jedoch nicht mehr gelang. Nach dem Schlußpfiff des Schiedsrichters stand das Spiel 3:2 für BohlsbaA. ö. Eckartsweier. (Heldentod.) Letzten Samstag kam die traurige Nachricht, daß Obergefreiter David G ö p p e r im Alter von 30 Jahren an einer schweren Verwundung in einem Lazarett im Osten gestorben ist. David Göpper war ein braver, junger Mann und allgemein beliebt. Um ihn trauert seine liebe Mutter und Geschwister. Göpper, sonst blos der „David" genannt, war Inhaber des EK. II und des VerwundetenabzeiAens und des silbernen Infan- teriesturmabzeiAens. dt. Waltersweier. (Verpflichtung.) Im schon dekorierten SAulsaal fand am Sonntagvormittag Ae feierliche Verpflichtung der 14jährigen Jungen und Mädel statt. Nach einem gemeinsam gesungenen Lied und der Verlesung eines Führerwortes nahm Hauptlehrer R. F i s A e r Abschied von den Schulentlassenen. Während den acht Schuljahren durften sie Großes miterleben. Und jetzt, wo sie in einen neuen Lebensabschnitt eintreten, möge ihnen das, was sie in der SAule gelernt, was ihnen anerzogen wurde, richtungweisend sein. Ortsgruppenleiter M. Menn sprach dann über die Bedeutung des Tages, über die Pflichten, die die Jungen und Mädel nun auf sich nehmen. Nach der Ansprache wurden die jungen Menschen durch HandsAlag des Hoheitsträgers verpflichtet. Umrahmt war die Feier durch gemeinsam gesungene Lieder. Mit dem Gruß an unsern Führer und den Nationalliedern wurde die Feier geschlossen. n. Elgersweier. (Die Meisterprüfung bestanden.) Fräulein Klara Burger, To Ater des Franz Xaver Burger, hat in Frankfurt a. M., der „Stadt des Deutschen Handwerks“, ihre Meisterprüfung als DamensAneiderin im März abgelegt und mit gutem Erfolg bestanden. — Pg. Wilhelm Hermann hat als Wagner seine Meisterprüfung mit gutem Erfolge bestanden. Wilhelm Hermann ist ein Sohn des Bernhardus Hermann. u. Dundenheim. (Heldentod.) Aus dem Osten kam die Nachricht, daß der ff -Mann Willi B i e g e r t im Alter von 19 Jahren den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland gestorben ist. Er war der einzige Sohn der Witwe Lina Biegert. geh. Spengler. Meissenheim. (Gedenkakt.) In Gegenwart des Ministerialdirektors Karl Gärtner vom Kultus- und Unterrichtsministerium und dem Direktor des Goethehauses in Straßburg i. E, Schmidt- Claden, wurde am Sonntagnachmittag an der Grabstätte der Friedericke Brion von Sesenheim, einer Jugendfreundin Goethes, ein Strauß weißer Nelken niedergelegt. Mit diesem schlichten Gedenkakt wurde Ae Meissenheimer Grabstätte der Jugendfreundin des großen Dichters in die Reihe der oberrheinischen Gedenkstätten einverleibt. Ichenheim. (Bürgermeister aus Elsaß besichtigen Lahrer Ried.) Dieser Tage unternahmen 35 Bürgermeister aus allen Kreisen des Elsaß eine Besichtigungsfahrt durch die Gemeinden des Lahrer Rieds. Sowohl in Meissenheim, wie auch in Ichenheim, wurden die Tabakvergärungslager, die Kartoffeldämpferkolonne, mehrere Bauernhöfe mit ihren neuzeitlichen Einrichtungen, das Sec Sogt oon Uppenmooc Roman von Willy Harms / Copyright by Prometheus- Verlag Dr. Eichacker. Gröbenzeil bei München 13 . Fortsetzung Gegen Mittag gabs an einem kleinen Bach einen Aufenthalt. Das Vieh mußte getränkt werden und die Menschen brauchten eine Erholungspause, weil sie das Laufen nicht gewohnt waren. Wer hat'e es in den letzten Jahren noch gewagt, sich weit vom Dorf zu entfernen? Der Vogt tat, als sähe er keinen Schweiß, keine von Anstrengung geröteten Gesichter. Körperliche Strapazen halfen am besten über den Auszug hinweg. Aber als die Pferde wieder in die Sielen gespannt waren und Hedwig Wienecke sich erschöpft an eine Birke leimte, trat er an sie heran und sagte:: „Du setzst Ach eine Zeitlang auf mein Pferd.“ Er wartete keine Zustimmung ab, sondern hielt ihr die verschränkten Hände hin, daß sie in den Sattel steigen konnte. Sie wagte keinen Widerspruch. Wer wollte sich einem Manne widersetzen, der denen, die von Rittershagen noch lebten, eine neue Heimat wies? „Damit du uns nicht in die Irre führst, werde ich neben dir hergehen“, sagte er scherzend und griff nach dem Zügel des Schimmels. Langsam kamen die anderen nach. „Freust du dich nicht, daß wir nach Uppenmoor kommen?“ fragte er. „Freuen kann ich mich noch nicht. Der Überfall hätte nicht sein dürfen. Nun m iß ich immer denken —“ „Daß du mich verachtest.“ „Ich dich verachten? Soll ich dir. das Gegenteil beweisen?“ Er blickte zu ihr hinauf. Ihre Nasenflügel bebten. „Du sollst nicht glauben, Hedwig Wienecke, als wärest du erniedrigt worden, sollst in Uppenmoor kein Bleigewicht an den Füßen haben. Wir alle wollen ja sagen zum Tag. Tu du es auch. Sich allen Schwierigkeiten entgegenwerfen, das Gestern mit einem harten Dennoch überwinden, das verlange ich künftig von jedem. Von meiner Frau erst recht.“ Hedwig wurde bleich. Sie schloß Ae Augen und griff nach dem Sattel, um sich festzuhalten „Du hast — eine Frau —?“ „Noch nicht. Aber bald vielleicht. Wenn du willst, sollst du meine Frau werden.“ „Ob ich will —.“ Die Tränen kollerten ihr aus den Augen. „Heb mich herunter, ich möchte neben dir gehen.“ Doch der Vogt schien plötzlich vergessen zu haben, was er eben gesagt hatte. Er warf Hedwig die Zügel zu und ehe sie wußte, was geschah, hatte er die Muskete schon von der Schulter gerissen und angelegt. Unmittelbar neben ihr knallte der Schuß, daß der Gaul mit ihr zur Seite sprang, obwohl er schon manches Gefecht und manches Scharmützel mitgemacht hatte. Die Männer neben den Wagen griffen nach den Waffen and kamen angelaufen, weil sie glaubten, daß eine Gefahr drohe. Da sahen sie einen Rehbock nach einigen Fluchten zusammenbrechen Schmunzelnd kehrten sie zu ihren Pferden zurück „Das wird unser Hochzeitsschmaus“, sagte der Vogt. Er holte die Beute und warf sie auf den letzten Wagen. Hedwig stieg ab. Der Vogt wollte vorausreiten, um zu erkunden, ob der Schuß Leute angelockt hatte, Marodeure vielleicht. Dann wehe ihnen Wie dem Rehbock würde es-ihnen ergehen. Doch die Gegend blieb menschenleer. Hedwig Wienecke ging neben ihrer Mutter. Sie mußte sprechen von dem, was ihr schier das Herz abdrücken wollte. . „Mutter, ich werde Dieters Frau!“ Unbändiger Stolz lag in ihren Worten. Mutter Rieke konnte sich nicht gleich freuen, wie es Hedwig vielleicht erwartet hatte. Es strömte in diesen Tagen zu viel auf sie ein. Still hörte sie zu, als ihre Tochter ihr erzählte, daß Dieter gesagt hatte, in Uppenmoor gäbe es keine Füße mit Bleigewichten. Ihr selber waren die Füße sehr schwer. Lag es daran, daß sie von einer Stunde zur anderen ihren Mann verloren hatte? Immer muß sie denken an das große Grab auf dem Friedhof, um das sich nun niemand kümmerte. Sie blickte auf ihre Tochter. Hatte Hedwig das Dorf, in dem sie groß geworden war, schon ganz vergessen? Sie las es ihr vom Gesicht, daß sie nur an den Vogt dachte, an den künftigen Mann. Ein Umstand fiel ihr ein, der die Ehe in Frage stellen konnte. „Du willst die Frau vom Vogt werden, sagst du. Hast du schon daran gedacht, daß Langbehn tot ist?“ Wer wird euch in Uppenmoor trauen?“ Einen Augenblick stutzte Hedwig. Dann sagte sie: „Ich will Dieter fragen. Der wird es wissen.“ Als der Abend anfing zu dämmern, ließ der Vogt an einem Waldrand haltmachen. Eine scharfe Grenze zwischen Wald und Feld war nicht mehr zu ziehen. Weil seit Jahren sich niemand um die Aecker gekümmert hatte, waren sie jetzt bestanden mit Birken- und EJenbüschen und anderem Gestrüpp. Alles wuchs wild durcheinander. Die Gegend machte den Eindruck, als sei sie lange nicht von Menschen betreten. „Wer übernimmt die Wache?“ fragte der Vogt Achim Suhrbier meldete sich. Dietmar wehrte lächelnd ab. „Du bist heute nicht abkömmlich, erster Viertelsmann.“ Zehnjährige des Deutschen Jungvolkesf Die Angehörigen des Jahrgangs 1932/33, die am 24. März in das DeutsAe Jungvolk aufgenommen wurden, treten heute MittwoA, 15 Uhr, zu ihrem ersten Dienst auf dem Hof der Otto-WaAer-SAule an. Mädellanddienstlager, die Kinderkrippe, die Milchzentrale, Farrenstall mit Eberhaltung u. a. besichtigt. Die Gäste wurden von den Bürgermeistern der rechtsrheinischen Gebinden ülper die Bedeutung der Orte für die Rindvieh- und Pferdezucht und den Tabakbau eingehend unterrichtet. Bürgermeister Lais aus Niederbronn dankte im Namen seiner Berufskameraden für den schönen Empfang und die gastliche Aufnahme. d. Niedere ch opfheira. (Auszeichnung.) Unteroffizier Franz Eggs, Sohn unseres Bauernführers, erhielt das Eiserne Kreuz I. Klasse. d. Niederschopfheim. (Soldatenbesuch in Niederschopfheim.) Punkt 10 Uhr fuhren am Sonntag drei Fuhrwerke, die unsere Gäste in Schutterwald abholten, beim hiesigen Bahnhof vor, begrüßt von einer großen Zahl der Bewohner. Gleich darauf brachte auch der Zug unsere verwundeten Kameraden aus Offenburg, ebenfalls herzlich begrüßt von den Anwesenden. Unter den Gästen war auch der Kreisamtsleiter der NSKOV., Hundertpfund. Der Ortsgruppenleiter der NSDAP begrüßte die Soldaten mit dem Wunsch, daß es ihnen in Niederschopfheim recht gut gefallen möge. Hierauf fand die Verteilung der Quartiere statt. Leider konnten nicht alle Wünsche der Quartiergeber erfüllt werden. Für die vielen Quartiere waren nicht genügend Gäste anwesend. Die Soldaten wurden recht herzlich empfangen und bewirtet Für den Nachmittag waren Ae Gäste in die festlich geschmückten Räume des „Adler“ und der „Linde“ geladen. Den unterhaltenden Teil hatten die Jugendgruppe und der RDM. übernommen. Bald herrschte fröhliche Stimmung. Politische Leiter hatten jeweils Ae Soldaten mit ihren Quartiergebem begrüßt. Nun folgten Lieder, Gedichte, Kurzspiele der beiden Gruppen, von denen eine im „Adler“, Ae andere in der „Linde“ ihr Bestes gaben. Immer wieder wurden Ae wirklich schönen und gediegenen Darbietungen mit herzlichem Beifall belohnt Auch Ae Soldaten erfreuten uns mit Liedern und humoristischen Vorträgen. Der Arzt dankte am Schlüsse im Namen aller Soldaten für die herzliche Aufnahme in Niederschopfheim; besonders habe ihm die Organisation der ganzen Veranstaltung seitens der Ortsgruppe und der Abteilung der NSKOV. gefallen. — Um 17 Uhr ging es wieder in die Quartiere, um dann um 19 Uhr am Bahnhofe Abschied zu nehmen. Jung und alt waren da, um die Abfahrt der liebgewordenen Gäste mitzuerleben. So verlief der Tag in schönster Weise. Dank gebührt allen, die zum Gelingen beigetragen haben, zuerst den Quartiergebern, weiter der NS.-Frauenschaft, der Jugendgruppe und dem BDM. für ihre Darbietungen. Nicht zuletzt aber auch Dank der Gemeindeverwaltung für ihre Unterstützung. GengenbaA. (Generalversammlung.) Die Landw. Ein- und VerkaufsgenossensAaft hielt am SonntagnaAmittag im „Salmen" ihre gutbesuAte 21. ordentliAe Hauptversammlung ab. In seiner Begrüßungsansprache konnte Vorstand Faller Kreisbauernführer Zapf-BermersbaA, Sparkassendirektor Braun und Ortsbauernführer Bruder als Gäste willkommen heißen. Den GesAäfts- und KassenberiAt mit Bilanz, Gewinn- und VerlustreAnung erstattete Kassenwart Bruder-GengenbaA. Hinsichtlich der MitgliederpfliAten verlangte der Redner die volle Einzahlung der Geschäftsanteile, eine Forderung, die auA Sparkassenleiter Braun in seinen anerkennenden Ausführungen zur Bilanz unterstrich. Der vom Auf- siAtsrat vorgetragene Prüfungsbericht des Lagerverwalters Roth, Offenburg, führte zur einstimmigen Genehmigung des Geschäftsabschlusses durch die Mitglieder. Ebenso einstimmig erfolgte die Zustimmung zum Vorschlag der Verwaltung, den Reingewinn hälftig dem Reservefond und der Betriebsrücklage zu überweisen wie auch die nach Dankesworten des Mitglieds FritsA ausgesprochene Entlastung der Verwaltungsorgane und die Wiederwahl der satzunggemäß aussAeidenden Mitglieder. NaA Erledigung einiger Fragen nahm Pg. Zapf das Wort zu bedeutsamen Ausführungen über die politische, militärische und wirtschaftliche Lage der Gegenwart. Dabei stellte er besonders die sich für das Landvolk ergebenden Forderungen und Aufgaben heraus. So verlange die Abwehr der BlodcadeabsiAten der Da erklärten sich Tischler Brinkmann und Rademacher Pape bereit, bis zum Morgengrauen abwechselnd zu wachen. Der Vogt nahm Jörn und Suhrbier beiseite und sprach mit ihnen. Die anderen sahen, daß beide überrascht den Kopf hochnahmen. Aber bald waren sie offenbar mit dem Vogt einverstanden. Sie nickten beide und gaben ihm die Hand. Dietmar kam zurück und rief: „Bevor wir zur Nacht essen, möchte ich eine Angelegenheit erledigen, dip mir sehr am Herzen liegt. Kommt heran!“ Auch Mieken Brinkmann, die, an einen Baum gelehnt, ihrem halbjährigen Jungen die Brust reichte, wollte .sich erheben. Doch der Vogt litt es nicht. „Bleib, wo du bist, und laß Ach nicht stören Was du tust, ist bester Mutterdienst. Wir kommen etwas näher zu dir, damit auch du Ales hörst.“ So brauchte Miekens Junge seine Abendmahlzeit nicht zu unterbrechen. Sie war stolz auf ihn. Nach zehnjähriger Ehe hatte sie ihn noch bekommen." Das schickte sich auch nicht anders. Sollte sie, die in Rittershagen schon oft Hebammendienste getan und den jungen Müttern in ihrer schweren Stunde geholfen hatte, ohne Kinder durch ihre Ehe gehen? Das hätte nur schlecht zu ihrem Beruf gepaßt. Ruhig wartend stand der Vogt. Nebelschwaden zogen über die Büsche, der Wald verschwand allmählich im Dunst des Abends. „Eine Feier wollen wir begehen.“ Die Männer und Frauen guckten verwundert. Eine Feier in Nacht und Nebel? In dieser Umgebung, wo fast kein Platz zum Sitzen vorhanden war? Kord Bohnsack legte vorsichtig ein paar Scheite nach Das Feuer loderte auf und warf wunderliche Schatten auf die erwartungsvollen Gesichter. (Fortsetzung fol^t) sBäS'iftiyusüv Gegner eine Steigerung der Fetter/eugun?, durch eine Förderung der Milchleistung und eine Erweiterung der Anbauflächen für Oelfrüdite. Wenn audi der seitherige Einsatz des Landvolkes in den Erzeu- gungssdiladiten höchste Anerkennung und Dank verdiene, so erheische der totale Krieg doch noch ein Mehr an Produktion von Ernährungsgütern, das dem Boden in gemeinschaftlicher Arbeit abgerungen werden müsse. Mit dem Gruß an den Führer schloß Vorstand Faller die Hauptversammlung. G e n g e n b a cb. (Heldentod.) Untej Offizier Wal ter ,B r u d e ry Rechnungsführer in einer Stabskompanie, Sohn des Kaufmanns Julius Bruder von hier, starb in einem Lazarett im Osten den Heldentod. — (Auszeichnung.) Unteroffizier Theo Götz, Sohn des Ratschreibers Georg Götz von hier, wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. — (Löwen-Lichtspiele.) Das Wochenprogramm der Löwen-Lichtspiele (aus technischen Gründen Spieltage Mittwoch und Donnerstag) bringt den herzhaften Ufa-Film „Hochzeitsnacht", eine köstliche Bauernkomödie voll volkstümlichen Humors, mit Heli Finkenzeller, Geraldine Katt und Rudolf Carl in den Hauptrollen. — Ueber das Wochenende läuft der spannende Film der Tobis „Die Sache mit Styx", eine abenteuerliche Handlung, durchwoben mit dem Geheimnisvollen eines Kriminalfilms und umweht von dem reizvollen Zauber einer Liebesgeschichte. In den tragenden Rollen: Viktor de Kowa, Margit Symo und Laura Solari. Dazu in allen Vorstellungen die deutsche Wochenschau. N o r d r a ch. (Bestandene Meisterprüfung.) Obergefreiter Hermann Meier, Sohn des Maurermeisters H. Meier hier, hat in Konstanz die Meisterprüfung im Maurerhandwerk mit Erfolg abgelegt. Damit ist er der erste junge Meister in hiesiger Gemeinde. Auf den eigenen Ehemann geschossen Die 40 Jahre alte Ehefrau Hedwig J. aus Langenwinkel hatte sich vor der Strafkammer des Landgerichts Offenburg zu verantworten. Sie hatte am ri. November 1942 in Langenwinkel bei Lahr auf ihren Ehemann mit dessen Pistole einen Schuß abgegeben und diesen verletzt. Die Anklage la' ete auf versuchten Totschlag. Da der Angeklagten eine Tötungsabsicht jedoch nicht nachgewiesen werden konnte, erfolgte Verurteilung nur wegen gefährlicher Körperverletzung. Die in der Hauptverhandlung eingehend durchgeführte Beweisaufnahme ergab, daß der Ehemann der Angeklagten, der inzwischen wieder hergestellt war, es an der ehelichen Liebe und Treue sehr hatte fehlen lassen, ja, daß er sich sogar öfters zu Mißhandlungen seiner Ehefrau hatte hinreißen lassen.. Wie der medizinische Sachverständige feststellte, war Frau J. für die Tat nicht voll verantwortlich, so daß ihr der Milderungsgrund des § 51 Abs. 2 zuzubilligen war, auch war die Angeklagte, wie die Zeugenvernehmung ergab, durch die mehrfachen Mißhandlungen und Kränkungen ihrs Ehemannes, in ihrem körperlichen und seelischen Empfinden tief erschüttert und in Verzweiflung geraten. Das Gericht kam unter gewissenhafter Würdigung aller dieser Momente zu folgendem Urteil: Die angeklagte Hedwig J. wird wegen gefährlicher Körperverletzung tum Nachteil ihres Ehemannes zur Gefängnisstrafe von drei Monaten, welche durch die Untersuchungshaft als verbüßt gilt, sowie zu den Kosten des Verfahrens verurteilt. Den Haftbefehl wurde aufgehoben. * Die Strafkammer II des Landgerichts Offenburg verhandelte unter Ausschluß der Öffentlichkeit gegen den 32 Jahre alten Adolf Z. aus Oberkirch. Z. hatte zwei siebenjährige Mädchen an einen stillen Ort gelodet und dann an einem der beiden Mädchen unzüchtige Handlungen vorgenommen. Er wurde zu acht Monaten Gefängnis verurteilt, wobei ein Monat der erlittenen Untersuchungshaft auf die Strafe angerechnet wurde. Der bisherige gute Ruf des Angeklagten wurde mildernd berücksichtigt andererseits fiel das hartnäckige Leugnen des Angeklagten straferschwerend ins Gewicht. Lahr. (Vom Zug überfahren und getötet.) Während ein Personenzug der Mittelbadischen Eisenbahnen in östlicher Richtung die Kaiserstraße passierte, sprang der sieben Jahre alte Volksschüler Jürgen Waspin, der bei seinen Großeltern wohnte, vom Gehweg. Der Junge wurde von der Lokomotive erfaßt und eine Strecke weit geschleift. Den schweren inneren Verletzungen ist der Knabe im Krankenhaus Lahr erlegen. Aus der Heimat am Oberrhein Die Gauwirtschaftskammer Oberrhein Nachdem am 1. Januar ds. Js. vom Reichswirt schaftsminister 29 Gauwirtschaftskammern errichtet worden waren, werden nunmehr mit Wirkung vom 1. April 1943 die restlichen zwölf Gauwirtschaftskammern eingesetzt. Unter ihnen befindet sich auch die „Gauwirtschaftskammer Oberrhein“ mit dem Sitz in Karlsruhe-Straßburg für den Bereich des Gaues Baden und des Elsaß. Im Bereich dieser Gauwirtschaftskammer werden außerdem Wirtschaftskammern in Freiburg und Mannheim drrichtet. Damit kommt die von Reichswirtschaftsminister Walther Funk im April 1942 in die Wege geleitete straffe Zusammenfassung und durchgreifende Vereinfachung der Wirtschaftsorganisation zum Abschluß. Diese Neuordnung hat dazu geführt, daß anstelle von 209 selbständigen Körperschaften (in Industrie- und Handelskammern, 71 Handwerkskammern, 27 Wirtschaftskammern) ' nunmehr 59, nämlich 41 Gauwirtschaftskammern und 18 Wirtschaftskammern verbleiben. Bei der Umorganisation, die nicht nur eine Kriegsmaßnahme von beschränkter Dauer, sondern -eine grundlegende Neuordnung darstellt, wurde darauf geachtet, daß die Behandlung der kriegswichtigen Arbeiten keine Störung erleidet. Daher wurden im einzelnen die Entscheidungen erst nach Abstimmung mit allen zuständigen staatlichen, politischen und wirtschaftlichen Stellen getroffen. Da dieser Neuorganisation die politische Einteilung des Reiches nach Gauen zugrundegelegt ist, haben die Gauleiter ihr ein besonders starkes Interesse entgegengebracht, zumal die Heranführung der Wirtschaftsorganisation an die Partei einer der grundlegenden Gedanken der Neuordnung ist. Straßburg. (Hilfskräfte für Kindergärten.) Da durch den erhöhten Fraueneinsatz eine Erweiterung der Kindergartenarbeit durch Errichtung von Horten, Kindergärten und Kinderkrippen stattfinden muß, so ist es nicht zu umgehen, daß zu den Fachkräften noch Hilfskräfte für Kindertagesstätten herausgezogen werden. Von der NSV.- Kreisamtsleitung Straßburg und dem Arbeitsamt wurde nun ein Uebereinkommen getroffen, wonach der NSV. sämtliche sich meldenden pflegerischen Kräfte zugewiesen werden. Ebenso werden aus den Reihen der NSV.-Mitarbeiterinnen geeignete Kräfte herausgesucht. Audi die Frauenschaft schaltet sich ein, indem sie geeignete Mitglieder vorschlägt. Diese ausgesuchten Hilfskräfte werden in Kurzlehrgängen von vier Wochen im Straßburger NSV.-Seminar auf ihre Arbeit vorbereitet und von Fall zu Fall eingesetzt. Ein Beispiel, das Nachahmung verdient. Mülhausen. (Verhängnisvoller Granatzünder.) Auf dem hiesigen Schuttabladeplatz der Müllabfuhr machten Kinder mit dem zusammengetragenen Unrat ein Feuerchen. Plötzlich explodierte etwas und verletzte den sieben Jahre alten Marzellus Habeck ernstlich am Oberschenkel und am Leib. Noch am gleichen Tage mußten die Granatsplitter — um solche handelte es sich — operativ entfernt werden. Leichtsinnige Menschen hatten in die Müllabfuhr einen Granaxzünder geworfen der in das Feuerchen der Kinder geriet und so an einem jungen Menschenleben eine ernstliche Gesundheitsschädigung hervorrief. Gar leicht hätte noch ein größeres Unglück entstehen können, sei es auf dem Transport des Mülls, sei es auf dem Schuttabladeplatz. K o I m a r. (Unfall mit tödlichem Ausgang.) Die 18 Jahre alte Irene Vögtling in Stoßweiler zog sich einen schweren Unfall zu, der im hiesige# Krankenhaus ihren Tod herbeiführte. Waldshut. (Vom Zuge überfahren.) Nach Rückkehr von der Jagd verunglückte der Mitinhaber der Firma Mülhaupt u. Mann, Emil Mülhaupt, auf dem Bahnhof Lonza tödlich. Der Verunglückte war vermutlich irrtümmlicherweise schon eine Station ’ zu früh ausgestiegen und wurde beim Wiedereinsteigen vom Zuge erfaßt und überfahren. Todtmoos. (Vom Spiel in den Tod.) Auf dem Sägeplatz des elterlichen Grundstücks spielte der achtjährige Josef Maier. Die Stämme eines Stapelplatzes kamen ins Rollen. Auf diese Weise wurde der Knabe erdrückt. Mit einend Schädelbruch fand man ihn tot auf. / Rheinfelden. (Vom Starkstrom getötet.) Als der Arbeiter Emil Brugger aus Degerfelden der Starkstromleitung zu nahe kam, wurde er auf der Stelle getötet. Saarbrücken. (Tödlich verunglückt.) Im westlichen Stroh Flöz Gneisenau der Grube König wurde der 33 Jahr alte Kohlenhauer Hilarius Ruffing aus Höcherberg-Oberberbach in der Mittagsschicht des 23. März von einem hereinbrechenden Kohlenabdruck getroffen und gegen den eisernen Ausbau geschleudert. Er erlitt hierbei tödtliche Verletzungen. Vermischte Nachrichten Todessturz am Trapez Breslau. Infolge eines Schwächeanfall» stürzte in einer Nachmittagsvorstellung des in Breslau gastierenden Zirkus Busch die aus Frankreich. stammende 38jährige Artistin Denise Cancel vom Trapez ab und erlitt dabei schwere Verletzungen, an denen sie kurz d arauf starb. Die Künstlerin war in der internationalen Artistenwelt bekannt und beliebt. Flammentod eines Kindes Zerbst (Anhalt). Ein Unglück ereignete sich in der Jüdenstraße in Zerbst. Um Milch zu holen, hatte eine Mutter ihr vier kleinen Kinder für kurze Zeit allein der Wohnung gelassen. Das dreijährige Kind schraubte die von der Mutter sorgfältig verschlossene Ofentüre auf. Die sechsjährige Sdiwestet kam beim Spielen dem offenstehenden Ofen zu nahe, so daß ihre Kleider Feuer fingen. Brennend lief sie im Zimmer hilflos auf und ab, während sich die Geschwister vor Angst in den Betten versteckten. Als die Mutter hinzukam, stand das bedauernswerte Kind völlig in Flammen. Sie riß die brennenden Kleider sofort herunter, doch hatte das Mädchen bereits so schwere Brandwunden erlitten, daß es in» Krankenhaus bald nach seiner Einlieferung starb. Anordnungen der NSDAP, u. deren Gliederungen SA.-Sturm tt und NI 169 Offenburg. Heute Mittwoch: Antreten im Dienstanzug um 20 Uhr im Singsaal der Schillerschule. DRK.-Bereitschaft (w) Offenburg II. Dienstplan für April 1943: 7. April, 20 Uhr: Bereitschaft, Helferinnenheim. 14. April, 20 Uhr: Zug I, Helferinnenhelm. 23. April, 10 Uhr: Bereitschaft, Helferinnenheim. NS.-Frauenschaft Offenburg-Nord. Donnerstag, 1. April, pünktlich 20 Uhr: Heimabend. BDM.-Werk „Glaube und Schönheit“. Die Arbeitsgemeinschaftsabende finden wie folgt statt: Arbeitsgemeinschaft Werkarbeit und Gesundheitsdienst heute Mittwoch, 20 Uhr, in der Mädchenschule; Nähen: Freitag, 19,30 Uhr, in der Schule, Goldgasse 1; Kochen: heute, 19,30 Uhr, in der Oelbergschule; Gymnastik: Freitag in der Gymnasiumsturnhalle; Spiel und ges. Kultur fällt für diese Woche aus. BDM .-Spielsthar Offenburg. Sämtliche Mädel timten heute Mittwoch, pünktlich um 19,43 Uhr auf dem Schulhof zum Dienst an. Dienstschluß 21,30 Uhr. Mädelgruppe 7/170 Offenburg. Alle Mädel treten heute Mittwoch, pünktlich um 19,43 Uhr, mit Sportzeug auf dem Schulhof zum Dienst an. Dienstschluß 21,30 Uhr. Mädelgruppe 2/770 Offenburg. Alle Mädel treten heute Mittwoch, pünktlich um 19,43 Uhr, in der Otto-Wacker-Schule an. Dienstschluß 21,30 Uhr. Marinegefolgschaft 7/770. Heute abend 20 Uhr: Dienst im Gymnasium. Die aus dem Jungvolk Ueberwiesenen treten erstmalig am Freitag, 2. April, abends 20 Uhr, am Gymnasium an. Gefolgschaft 1/170. Heute abend 20 Uhr: Dienst im Gymnasium. Erscheinen ist Pflicht. H].-Nachrichtenschar 7/170. Heute tritt die gesamte Einheit pünktlich um 19,43 Uhr in Uniform «h Heim an. Die heutige Ausgabe umfaßt 4 Seiten! ^rZTAUESlNO^ ^ Die Offenburger Firmen: Paul Härtl und Otto Pfefferte geben bekan t, dag ihre Ateliers ab 4. April jeden Sonn- und Feiertag geschlossen sind. l&ebU/iäfiig. u.kaübdJL wie immer kidoA VehbGMjdfoflGAtens LEUKOPLAST Q3Q QipD mittelsl I Phosphorsäure an Milcheiweiß A I an gelagert _ ll_ u TRIKALKOLP SILICOL Durch die Anlagerung an Milcheiweiß werden die Mineralstoffe magenverträglicher und zugleich in höchstem Grade ausnutzbar: das Eisen im LEON, der Kalle im TRiKALKOl, die Kieselsäure «m SILICOl. ^Py MineralMilcheiweiB t308 C 9rip . Ein grossst Trost in unserem schweren Leid war die mitfühlende Anteilnahme, die uns beim Heldentode unseres lieben Sohnes u. Bruders Gren. Erich Salvenmoser in so reichem Masse zuteil wurde. Hierfür herzlichen Dank. Offenburg den 31. März 1943. Die trauernden Hinterbliebenen. Erstes Seelenamt Donnerstag 8 Uhr in der HIg. Kreuzkirche. Tausche meine schöne 2-Zimmerwohnung Neubau, gegen eine 3-Zimmer- wohnung. Zu erfr. u. 8/171 i. O.T. K4ME>HJ)IEIIKMA MOSMIEIHM cnJP—- Verschiedenes Obernehme in den Abendstunden Schreibarbeiten jed. Art. Angeb. u. 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Bartsch Friedens#. 4 Fernruf 1746 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Grogvater, Schwiegerväter, Bruder und Onkel Albert Kaiser Hofmeister unerwartet rasch, im Alter von 61 Jahren, zu sich in die ewige Heimat abzurufen. Offenburg, den 29. März 1943. In tiefer Trauer: Maria Kaiser Wwe, ged. Santin Olga Kaiser Robert Gütle z. Z. im Osten und Frau Idorlna ged. Kaiser Enkelkind Annemarie und alle Verwandte. Beerdigung: Mittwochnadimittag 7,4 Uhr. Auch wir betrauern den Tod unseres treuesten, ältesten Mitarbeiters und Arbeitskameraden, dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden. Seine Verdienste bleiben unvergessen. Betriebsführung und Befolgschaft der Firma Santolin&Turri, Baugeschäft, Offenburg JAHSEN DARMOL-WERK DtAASOiMIMALL CHEM.PHARMJABRIK WIEN8? Marinaden-Verteilung von Nr. 1 -138. Feinkost Schwaier, Lindenplag 8. Seefisch-Ausgabe Seeger, Lange Straße Donn. 15-19 Uhr, Nr. 1051-1250 Freit 9-1 Uhr, Nr. 1251-1450. 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