- 1-11 Wöehentlidi 6 Ausgaben. Bezugspreis monatlich 2 RM. einsdü. 22 Pf. Träger lohn. Durch die Post 2 RM. einsdii. 18 PL Beförderungsgeböhr zazflgt 36 PL Zustellgebfihr Nummar 219 OritnaNcr Kalt / effanbargcr 3 (Hnbs Offenburg, Samstag/Sonntag, den 18.19. September 1943 132. JahrgaoQ m 'tt r movÄ Keine operativen Erfolge der Bolschewisten SroSzOgige Frontbegradigung in der Abwehrschlacht im Osten - Erbitterte Kämpfe m Mittelitalien Einheiten der Waffen-ff auf dem Wege nach Mailand. Im Zuge der deutschen Gegenmaßnahmen in Italien marschieren motorisierte Einheiten der Waffen -ff nach Mailand — PK.- Kriegsberiohter Rottensteiner (Scherl) Die Sow]etgelfiste auf dem Balkanraum dnb. Stockholm, 17. Sept. Unter der Ueber- sdirift „Wohin geht Bulgarien?" richtete der Generalsekretär der Dritten Internationale und frühere Chef der Komintern, D i m i t r o f f, eine unverhüllte Drohung an das bulgarische Volk. Nach der Behauptung, daß Bulgarien immer aufs tiefste mit Rußland verbunden gewesen sei, bezeichnet er es als den einzigen Weg des bulgarischen Volkes, sich mit Sowjetrußland zu versöhnen und die Deutschen zu vertreiben. Unter Fälschung geschichtlicher Tatsachen bekundete Dimitroff mit seinem Artikel die sowjetischen Intentionen auf dem Balkan, die der Sowjetimperialismus vom Zarismus übernommen hat. Eine Bestätigung dieser Auffassung gibt die schwedische Zeitung „Alton Tidningen“ in einem Bericht aus Bern, in dem mitgeteilt wird, daß sich Sowjetoffiziere, und zwar aufggfcildete Spezialisten, an die Spitze der Parjäfanen in Jugoslawien gestellt hätten. Gleichzeitig hätten Politiker und Sowjetrußland Fühlung mit den serbischen Partisanenhäuptlingen genommen. Auch hier wieder die gleiche Tendenz: Die Sowjets benutzten jede Gelegenheit, um sich einen Einfluß im Südostraum zu sdiaffen. Dahinter steht das Endziel, sämtliche Südoststaaten dem Sowjetregime zu unterwerfen.-' Die Opfer von Nantes d. Paris, 17. Sept. Die Agentur Ofi gibt folgende Zahlen der Opfer an, die durch die Bombardierung von Nantes durch anglo-amerikanische Flugzeuge zu beklagen sind: 350 Tote, 150 Verschüttete und 1000 Verletzte, davon 300 schwer. Fremde Flugzeuge über der Westschweiz dnb Bern, 17. Sept. In der Nacht vom 16. zum 17. September verletzten, wie von amtlicher schweizerischer Seite mitgeteilt wird, fremde Flugzeuge zweimal den schweizerischen Luftraum. Alarm wurde in den Kantonen Waadt, Genf, Freiburg und Wallis gegeben. Die Fliegerabwehr trat in Aktion. Bombenwürfe fanden nicht statt. Explosion in einer USA.-Marinefliegerstation dnb. Stockholm, 18. Sept. (Funkdienst des O. T.) In Norfolk im nordamerikanischen Bundesstaat Virginia explodierte am Freitag in einer Halle der Marinefliegerstation ein Tankerwagen mit Treibstoff. Nach amtlicher Mitteilung wurden 24 Personen getötet und 257 verletzt. dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 17. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In der Abwehrschlacht, die seit über zwei Monaten im Osten tobt, ist es den Sowjets trotz ihrer großen zahlenmäßigen Überlegenheit nirgends gelungen, unsere Front zu zerreißen und zu operativen Erfolgen zu kommen. Wo unsere Truppen Gelände aufgegeben haben, geschah dies immer planmäßig in voller Ordnung und unter Wahrung des Zusammenhalts der Front. Im Süd- und Mittelabschnitt der Ostfront, wo der Schwerpunkt der feindlichen Angriffe liegt, ist eine großzügige Frontbegradigung im Gange, durch die neue Reserven gewonnen werden. Im Rahmen dieser Absetzbewegung wurden die Städte Nowo- rossijsk und Brjansk nach restloser Zerstörung aller wichtigen Anlagen planmäßig geräumt. Westlich Jelna und südlich Belyj wurden Angriffe starker sowjetischer Kräfte unter für den Feind schweren Menschen- und besonders hohen Panzerverlüsten abgeschlagen, einzelne Einbrüche abgeriegelt. Auch südlich des Ladogasees blieben den ganzen Tag über v laufende feindliche Angriffe ohne Erfolg. Von der übrigen Ostfront wird nur örtliche Kampftätigkeit gemeldet. Das Jagdgeschwader 52 errang an der Ostfront ebenfalls den 7000. Luftsieg. Die erbitterten Kämpfe im feindlichen Landekopf in Mittelitalien halten mit unverminderter Heftigkeit an. Es gelang bei Salerno den feind liehen Landekopf noch weiter zusammenzudrän- gen. Im Raum von Eboli, wo der feindliche Widerstand sich wesentlich versteift, vernichteten unsere Truppen abgeschnittene nordamerikanische Kampfgruppen und brachten dabei Gefangene und Beute ein. Feindliche Fallschirmtruppen, die im Rücken unserer Kampffront absprangen, wurden vernichtet. Zur Entlastung seiner angeschlagenen Landungstruppen hat der Feind im Südteil des Golfes von Salerno neue starke Kräfte an Land geworfen. Heftige Kämpfe sind hier im Gange. Die Luftwaffe griff die feindlichen Schiffsansammlungen wiederholt an. Dabei erhielten ein großes Kriegsschiff und ein Zerstörer so schwere Bombentreffer, daß mit ihrer Vernichtung gerechnet werden kann. Eine Anzahl weiterer Schiffe wurde beschädigt. Eine Rotte deutscher Schnellboote versenkte unter Führung des Oberleutnants zur See Schmidt im Adriatischen Meer vor einigen Tagen ein Torpedoboot, zwei Minensuchboote und einen Bewacher der Badoglio-Regierung. Ferner brachten die Boote den auf seiner ersten Fahrt befindlichen Truppentransporter „Leopard" mit 1000 italienischen Soldaten und drei weitere Dampfer auf. Nach dem Einlaufen in einen großen adriatischen Hafen zwangen sie den dortigen Seebefehlshaber und den Stadtpräfekten zur Waffenstreckung. Sicherungsfahrzeuge eines deutschen Geleits versenkten vor der westnorwegischen Küste ein angreifendes haitisches Schnellboot und schossen ein Tofpedoflugaeug ab. Britisch-nordamerikanische Bomberverbände griffen am gestrigen Tage wiederum west- und südfranzösisches Gebiet an. Besonders in der Innenstadt von Nantes wurden durch Sprengbomben schwere Zerstörungen verursacht. Die Bevölkerung hatte erhebliche Verluste. Einzelne feindliche Störflugzeuge warfen in der vergangenen Nacht im nördlichen Reichsgebiet Bomben, die keinen Schaden anrichteten. Durch Luftwaffe und Kriegsmarine wurden gestern 28 feindliche Flugzeuge, meist viermotorige schwere Bomber, abgeschossen. Deutsche Fern- jäger brachten über dem hohen Atlantik ein feindliches Großflugboot zum Absturz. Die italienischen Offiziere des Eides auf den König entbunden Ein Tagesbefehl des Duce — Kapitän Enzo Gross! stellt sich mit den U-Booten Großadmiral Doenitz zur Verfügung dnb. Rom, 17. Sept Der Duce hat einen Tagesbefehl Nr. 7 erlassen, der folgenden Wortlaut hat: Tagesbefehl der Regierung Nr. 7: Die Faschistische Nationalregierung entbindet die Offiziere der Wehrmacht von dem Eid, den sie dem König geleistet haben. Durch die unter den bekannten Bedingungen erfolgte Kapitulation und seine Flucht hat der König die Nation dem Feinde ausgeliefert und sie in Schande und Elend gestürzt. Enzo Grossi bei Großadmiral Doenitz dnb. Berlin, 18. Sept. (Funkdienst des O. T.) Im Verlaufe einer persönlichen Meldung an den Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Doenitz, erklärte der erfolgreiche italienische U-Boot-Kommandant und jetzige Führer der italienischen U-Boote im Atlantik, Ritterkreuzträger Kapitän zur See Enzo Grossi, im Sinne der Anordnung des Duce seine und seiner ihm unterstellten Verbände bedingungslose Bereitschaft zur Fortsetzung des Kampfes auf deutscher Seite und stellte sich und seine Besatzungen dem Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine zur Verfügung. Immer engere militärische Zusammenarbeit Japan—Deutschland dnb. H s i n g k i n g, 17. Sept. Die Zeitung „Mandschuria Daily News" begrüßt die gemeinsame Erklärung Tokios und Berlins, wonach durch den Treuebruch Badoglios in keiner Weise der Dreierpakt berührt werde. Die Erklärung sei eine zeitgemäße Bestätigung einer bestehenden Tatsache und betone die Notwendigkeit einer immer engeren militärischen Zusammenarbeit zwischen Japan und Angriff im Mitteimeer keine zweite Front im Sinne der Sowjets Trübsinnige Betrachtungen eines britischen Generals über den Atlantik wall dnb. Genf, 17. Sept. Der britische General J. C. Füller kommt in einem Sonderartikel der Londoner Zeitung „Evening Standard“ zu der Feststellung, daß der anglo-amerikanische Kampf im Mittelmeerraum keine zweite Front im Sinne der Sowjets sei. Diese verständen darunter Angriffe in Frankreich, Belgien oder Holland. Derjenige aber, so schreibt Füller voller Sorgen weiter, der hier von England aus einfallen wolle, stehe vor zwei Hauptschwierigkeiten. Erstens müsse er die feindliche Küstenverteidigung stürmen und zweitens die Flugplätze des Gegners in seine Gewalt bringen. Der Atlantikwall erstrecke sich von Narvik bis Hendaye an der spanischen Grenze. Sieben Achtel dieser langen Küstenfront seien für irgend ein Art Invasion völlig ungeeignet. Von dem restlichen Achtel lasse sich sagen, daß sich an diesem Teil keine Häfen befärfden, die für die Ausschiffung einer großen Armee geeignet wären. Zur Eroberung der feindlichen Flugplätze aber brauche man Fallschirm- und Luftlandetruppen. An diesen fehle es aber den Anglo-Amerikanern jedoch, da sie während der letzten beiden Jahre alle Vorbereitungen auf die Durchführung von Bombenangriffen konzentriert hätten. Churchill selbst, so schließt der britische Generalmajor seine kritischen Betrachtungen, habe von einer anglo-amerikanischen Strategie gesprochen und von ihr gesagt, es sei ein „Experiment". Ist Churchill wirklich so unerfahren in militärischen Dingen, um nicht einzusehen, daß Strategie keine experimentelle Wissenschaft sei? Deutschland auf seiner vollen Höbe dnb. Sofia, 17. Sept, Eine bulgarische Zeitung unterstreicht in ihrem Leitartikel, daß die große sowjetische Sommeroffensive nicht die erwünschten Erfolge gebracht habe. Die Armeen Deutschlands seien ebenso stark wie zuvor. Der anglo-amerikanische Luftterror habe ebenfalls die Fronten nicht beeindrucken können, so daß man in Moskau noch immer auf der Eröffnung der zweiten Front bestehe. Die Landung der Anglo-Amerikaner in Italien scheine, wie Churchill sich selbst ausgedrückt habe, England in die entscheidenste Phase des Krieges hineinzutreiben. Deutschland befinde sich auch heute noch auf seiner vollen Höhe, so daß sich dadurch ganz Europa gesichert fühle. Boschiloff verliest die Regierungserklärung im Rundfunk Sofia. Der bulgarische Ministerpräsident Boschiloff wird am Samstagmittag die Erklärung der neuen bulgarischen Regierung im Rundfunk verlesen. Deutschland, die jetzt die Säulen des Dreierbundes bilden. Japan und Deutschland würden alle Stürme überstehen und den Endsieg erringen. Auf Ueberraschungen gefaßt dnb. L i s s a b o n, 17. Sept. Während die englische Presse gewöhnlich Führerreden zu bagatellisieren bemüht ist, widmet diesmal die Londoner Zeitung „Observer“ der letzten Führeransprache, die auf die Vorgänge in Italien einging, ein engroßen Sonder artikel. Das englische Blatt warnt seine Leser davor, die Führererklärung etwa als eine flüchtige Angelegen heit zu betrachten und weist vielmehr darauf hin, daß die Deutschen politische und militärische Maß nahmen ergriffen hätten, die keine Zweifel mehr ließen, daß die Angio-Amerikaner in nächster Zeit eine neuartige und noch nicht vorauszusehende Seite der Strategie des Führers kennen lernen würden. Hitler habe, so heißt es weiter, die militärische Verteidigern Italiens in die Hände starker Männer gelegt, und die Ernennung Rommels unterstreiche der Entschluß, den Krieg in Italien nicht nur aus militärischen Erwägungen heraus, sondern auch aus dem Reichsgedanken heraus zu führen. Man dürfe sich nicht darüber hinwegtäuschen, daß Rommel alles daransetzen werde, die Streitkräfte Eisenhowers in die Defensive zurückzudrängen. Jedenfalls mache es die neue Entwicklung, so schließt der Artikel des „Observer“ für die englisch-amerikanischen Oberkommandierenden notwendig, abzudrücken, denn die Zeit drängt. England liefert Afghanistan an die Sowjets aus dnb. Stockholm, 17. Sept. Die in letzter Zeit stark erhöhte Tätigkeit der Sowjets an der afghanischen Grenze hat der afghanischen Regierung, wie .Dagsposten“ aus Kabul berichtet, große Sorge gemacht. Die Afghanen wurden wiederholt in dieser Angelegenheit bei den Vertretern der Sowjetunion und der britischen Regierung vorstellig, ohne jedoch Erklärungen erhalten zu können. Der siegreiche Wille nsk. Ein schlichtes Bild aus dem Alltagslefteu des Seemannes ist es, das uns so recht unsere heutige Lage klarmachen kann: Ein starkes, gutes Schiff hat vor vielen, vielen Tagen den schützenden Hafen verlassen und ein» weite, keineswegs gefahrlose Fahrt angetreten, ohne die das große Ziel nun einmal nicht zu erreichen ist. In Böen und Wettern, an guten wie an bösen Tagen haben Schiff und Mannschaft bewiesen, daß sie jeder Prüfung standhalten. Det Kurs, den der Führer dem Schiff angewiesen hat, wird kraftvoll innegehalten; daß dabei Sturmgebiete und Schlechtwetterxonen ebenso passiert werden müssen wie Kalmen und windstille Bereiche, das wird niemanden verwundern, der auch nur das mindeste von der Seefahrt versteht. Ein Deoksmann und ein Schiffsjunge wird leicht auf den Gedanken kommen, daß der Ozean unendlich weit ist und daß man daher nicht so fest an einem Kurs festhalten müsse. Dennoch wird der Wille des Kapitäns entscheiden, denn nur er und die Nautiker vom Fach können etwas von den Untiefen und den Notwendigkeiten einer besonderen Route wissen, nur er und sein fachmännischer Berater sind in der Lage, die Wetterkarten zu lesen und tausend anderen Imponderabilien Rechnung zu tragen, um die eich der Matrose nicht zu kümmern braucht. Wer jemals eine ;,weite Reise“ mitgemacht hat, der weiß aber auch, daß selbst bei der besten Besatzung und bei dem tüchtigsten Schiff einmal ein Punkt ein tritt, wo sich die Tage zu dehnen beginnen und wo man erst einmal einen „toten Moment" überwinden muß, um nun mit doppelt harter Energie bis zum Ende der Fahrt durchzuhalten und so erst alle Bemühungen zum vollen erstrebten Erfolg führen. Das ist im Leben nicht anders als etwa im Sport und in jedem Wettstreit, der Hochleistung und Ausdauer in gleioher Weise auf die Probe stellt. Wir haben es in diesdb Jahren wohl alle erneut erfahren, daß es zu einem Triumph des Willens noch nicht ausreicht, nur zum ersten* besten Augenblick ein Höchstmaß von Kräften zu entfalten und danach atemlos dazustehen. Wer in dem höchsten Wettstreit der Mächte und Völker bestehen will, der muß zum Elan des Handelns auch das Stehvermögen, die Ausdauer und das unbeugsame Beharren aufbringen; Über Flauten und Rückschläge, über Intervallen des Kriegsgeschehens hinweg muß der, der das Höchste und Größte erringen will — wie der Dichter sagt —, „fest auf dem Sinn beharren“. Nur so und unter dieser Voraussetzung kann man die Welt gestalten, die sich als ein neues Zeitalter der verständnisvollen Zusammenarbeit junger und selbstbewußter Völker, als eine große Epoche sozialer Gerechtigkeit für den Einzelnen wie auch für die Nationen am Ende unseres Schicks als ringen« abzeichnet. Es ist dabei gewiß nicht notwendig, nach Art der feindlichen Spekulationen diese oder jene „Visionen" heraufzubeschwören; aber das muß man heute von jedem einzelnen verlangen, daß er eich in großen Zügen gerade dann den tieferen und im Grund doch so schlichten und einleuchtenden Sinn des Geschehens und seiner Gesetze klarmacht, wenn ihn selbst Sorgen und Heimsuchungen bedrücken. Wir lassen dem Morgen, was seine Aufgabe ist, aber wir vergessen nicht, daß wir nicht nur in geschichtlichen Zeiten der Welt schon unendlich viel schenkten, sondern daß wir auch im letzten Jahrzehnt Beispiele aufgestellt haben, die ihr historisches Antlitz haben und die in der Tat ohne Vorgang in der Vergangenheit sind. Je mehr sich der Haß der Gegner gegen uns entlädt, je stärker sie drüben alle ihre Kräfte gegen das „gefährliche deutsche“ Beispiel“ alarmieren und ins Feld führen, desto mehr muß es uns bewußt werden, wie sehr in Wahrheit die deutsche Front und die deutsche Heimat heute zu dem Fackelträger der Zukunft geworden sind. Auf uns blicken nicht nur die Geschlechter der Vergangenheit, deren Forderungen wir erfüllen sollen, sondern auch viele, die sich heute noch nicht zu uns zu bekennen wagen, obwohl sie doch ahnen, was die Welt ohne dieses deutsche Pionier- tum wäre. Es hat sich seit dem September 1939 an unserem Kurs nichts geändert. Hier stehen die Ewiggestrigen — gewiß' machtvoll und entschlossen —, und hier stehen wir, die wir die Würde des Menschengeschlechtes in unseren Händen tragen. Ein Blutige Kämpfe anstelle eines militärischen Spazierganges Schwere Enttäuschung in den USA. über den Verlauf der Kämpfe in Italien dnb. Stockholm. 17. Sept. Die ersten Nachrichten aus Salerno haben, wie ein Bericht aus Washington sagt, in der amerikanischen Oeffent- lichkeit den schwersten Schock seit den Tagen von Pearl Habour hervorgerufen. In mancher Beziehung werde der jetzige Umschwung der Lage in Italien sogar noch stärker empfunden, da sich das amerikanische Volk nach der Kapitulation Badoglios einen „irrsinnigen Optimismus“ hingegeben habe. Man habe tatsächlich geglaubt, der Krieg sei nun bald zu Ende und alles, was noch bevorstehe, sei mehr oder weniger ein militärischer Spaziergang. Im Volke nahm man die Berichte aus dem Hauptquartier General Eisenhowers mit außergewöhnlicher Enttäuschung auf. Es sei sehr schwer für die amerikanische Oeffentlichkeit, sich plötzlich daran zu gewöhnen, daß die amerikanischen Truppen in blutigem Abwebrkämpfen sich in der Gegend von Salerno gerade noch halten können. Vor wenigen Tagen habe man die blitzschnelle Besetzung ganz Italiens. angekündigt. heute betrachte man es bereits als einen großen Erfolg, wenn man mit Hangen und Würgen Salerno rette. Diese Stimmung wurde noch verstärkt durch die aufsehenerregenden Erklärungen des Schatzkanzlers Morgenthau, der auf den Ernst der Lage in Süditalien hinwies und die amerikanische Oeffentlichkeit auf schwere Verluste vorbereitete. Jedermann in USA. wisse, was es bedeute, wenn Morgenthau erkläre, bei den Kämpfen auf Sizilien seien bereits 54 v. H. des eingesetzten amerikanischen Kriegsmaterials verloren gegangen, denn wieviel mehr Ma'eriat werde bei den unendlich härteren Kämpfen bei Salerno verloren gehen. tt-a £3 J U Unterliegen Dsu . . 1 » wäre — das kann nicht einmal der Gegner mit gutem Gewissen leugnen — weit mehr als ein „Ende Germaniens“, es wäre auch die Kapitulation der Menschheit vor Chaos, Profitsucht und Verskla- v u n g. Eine Welt aber, in der es nur noch habgierige jüdische Ausbeuter und Antreiber sowie eine gestaltlose Sklavenmasse gäbe, wäre den Menschen nicht mehr lebenswert. Erst wenn wir uns dieses alles vor Augen halten, dann erkennen wir die ganze Bedeutung der Standhaftigkeit und des siegreichen Willens in dieser Zeit. Der Feind hat sich lange genug der Hoffnung hingegeben, daß den Deutschen, so tapfer sie auch im Kampfe seien, doch der „lange Atem“ fehlen werde. An uns, und zwar an jedem einzelnen von uns, liegt es, auch diese letzte Hoffnung des Gegners zuschanden zu machen. Conrad Ferdinand Meyer hat die Folgen einer inneren Mattigkeit deutlich gekennzeichnet, als er den Hutten sprechen ließ: „Mich reut die Stunde, die nicht Harnisch trug.. Mich reut — ich streu mir Asche auf das Haupt Daß ich nicht fester noch an Sieg geglaubt.“ Und nicht anders ist jenes andere Wort eines großen Deutschen gemeint, der gesagt hat: „Was du von der Sekunde ausgeschlagen, bringt keine Ewigkeit zurück.“ Oft genug ist bei uns darüber gesprochen worden, daß wir in diesem Kriege eine einzigartige und allerdings auch einmalige Chance haben, alles das auszuräumen, was dem deutschen Volke bisher im Wege stand, seine Mission vor der Ewigkeit zu erfüllen. Daß der Gegner uns auf jeden Fall diese Chance rauben will, ist inzwischen auch dem Letzten klargeworden. So aber muß auch feststehen, daß es gegen jene Augenblicke der inneren Belastung nur ein Mittel geben kann: das unverrückbare Wissen um die geschichtliche Notwendigkeit, den schlichten geraden Willen, um jeden Preis und unter allen Umständen die Ernte der Zeit einzubringen. Wille versetzt Berge, sagt das Sprichwort des Volkes. Wer das zur Richtschnur gibt, dem kann der Terror des Feindes nichts mehr anhaben, so furchtbar er auch sein mag. Wir wissen ja, daß es ein untätiges Zuwarten bei uns gar nicht gibt. Daß wir uns aber den günstigsten Augenblick und die besten Waffen für die kommenden Entscheidungen der Zukunft wählen, gebietet allein schon die Lebensklugheit. Unsere große Sache wird uns nie — wie zu ihrem Schaden früheren Generationen — weich und vorzeitig müde finden. Daß einem ein langer Marsch vorübergehend einmal Mattigkeit bringt, ist nur natürlich. Wer sich aber sofort wieder aufrafft, wer schon am nächsten Tag wieder stolz die Flagge wehen läßt, der kann niemals um den Preis gebracht werden, dessen ist uns die Geschichte der lebendigste Zeuge. E. K. Major Stathers tapfere Grenadiere NSG. OestliA Orel begann der Feind seine Offensive mit zahlenmäßig weit überlegenen Kräften. Drei Schützendivisionen und ein Panzerkorps rannten nach vierstündigem Trommelfeuer, unterstützt von Schlachtfliegern mit Schwerpunkt gegen die Stellungen des von Major Heribert Stather geführten Grenadierregiments aus den deutschen Donaugauen an. Mit massierten Infanteriekräften stießen die Sowjets dem Regiment in die Flanke und drohten ein Bataillon einzuschließen und aus der Front herauszubrechen. Bei der angespannten Gesamtlage in diesem Abschnitt wäre das einem Durchbruch gleichkommen. Alle Verbindungen zur Division waren unterbrochen. Der 26jährige Regimentsführer mußte selbständig handeln. Er war sich klar über die Gefahr, die drohte, wenn die Front seiner Grenadiere nickt hielt. Einige Kompanien waren bereits als Verstärkung auf dem Marsch zu seinem Regiment; sie kamen eben noch rechtzeitig an. Ständig in vorderster Linie von einers^efahrenstelle zur anderen eilend, vermochte er durch geschickten Einsatz dieser schwachen Kräfte den Einbruch äbzu- riegeln. Selbst, wo es nottat, mit der Waffe in der Hand kämpfend, schlug er an der Spitze der Grenadiere, die er durch sein Beispiel zu höchstem Einsatz anspornte, die unablässig gegen seine Stellungen anrennenden Feindmassen ab. Zweimal wurde er in seinem GefeAtssttand durch Artillerievolltreffer verschüttet, ein Streifschuß verursachte eine schmerzhafte Kopfwunde, aber der junge Offizier Tag für Tag ungeheure Verluste der Bolschewisten Eindrucksvoller Abwehreriols unserer Truppen westlich Wjasma dnb. Berlin, 17. Sept. Die deutschen Truppen stehen an der Ostfront in schweren Kämpfen gegen die immer von neuem wiederholten DurAbruAs- versuAe der Sowjets und bringen dem Feind Tag für Tag ungeheure Verluste bei. Wenn dabei auch mancher mit dem Blute Tausender von Bolschewisten getränkter und von den Trümmern Hunderter von zerschossenen Sowjetpanzern bedeckter Geländestreifen aufgegeben wurde, so haben sich die Blut und Kräfte sparenden Maßnahmen der deutschen Führung voll bewährt und an keiner Stelle ging der Zusammenhalt der Front verloren. In welAem Ausmaße die SommersAlaAt die Kräfte des Feindes abgenutzt hat, ist von neuem an der Meldung eines im Raum von Charkow kämpfenden Panzerkorps zu erkennen. Die Truppen dieses Korps haben bisher rund 16 000 Gefangene eingebracht, dem Feind ein Vielfaches der Gefangenenzahl an blutigen Verlusten zugefügt, ferner 12 J4 Panzer und Panzerspähwagen, 1188 Geschütze verschiedenen Kalibers und Panzerabwehrkanonen, 2271 Maschinengewehre und Granatwerfer, 204? Panzerbüchsen und Maschinenpistolen, 233 Kraftfahrzeuge und Zugmaschinen sowie elf Flugzeuge vernicklet oder erbeutet. Das wesentliche aber ist, daß unsere Truppen, die sich die Weite des russischen Raumes »um Verbündeten machten, nichts von ihrer hohen Kampfmoral eingebüßt haben. Einen der zahllosen Beweise dafür machte der neue eindrucksvolle Abwehrerfolg im Raum westlich Wjasma. Hier griffen die Bolschewisten am 16 . 9 . wiederum nördlich und südlich der Rollbahn Moskau—Smolensk mit sehr starken Kräften an, wobei sie allein an einer Stelle zehn Schützendivisionen und starke Panzerkräfte einsetzten. Unsere kampferprobten Verbände, von denen als Beispiel für viele eine schlesische Panzer-Grenadierdivision bereits in der Zeit vom 8. bis 10 . 9 . die Angriffe mehrerer mit Panzern unterstützte Sowjetdivisionen blutig zerschlug, machten auch die erneut den ganzen Tag über andauernden Durchbruchsversuche des Feindes in harten wechselvollen Kämpfen zunichte. Das gleiche Schicksal hatten die Angriffe der Bolschewisten südlich Belij, wo der Feind unter Vernichtung von über 50 Panzern durch Abwehrfeuer oder im Nahkampf abgeschlagen wurde. Obwohl es an der ganzen Ostfront stark regnete, gingen im südliAen AbsAnitt die heftigen Kämpfe weiter. SAnelle Verbände schlugen westlich K r a s - nodarmeiskoje den Angriff bolschewistischer Kräfte ab und braAten außer 143 Gefangenen neun Geschütze sowie zahlreiche sonstige Waffen und Fahrzeuge als Beute ein. SüdliA und südwestlick Charkow wurden ebenfalls vorstoßende Infanterie- und Panzerverbände des Feindes unter Abschuß von 17 Sowjetpanzern zurückgeworfen und während der heftigen Kämpfe konnten eine feindliche Aufklärungsgruppe eingesAlossen und aufgerieben oder gefangen werden. Die ungünstige Wetterlage verhinderte größere Lufttätigkeit, so daß sich die Luftwaffe im Süden der Ostfront auf Unterstützung der Abwehrkämpfe des Heeres im Raum nordwestlich Krymskaja beschränkte, wo die Bolschewisten beiderseits des Kuban in Regimentsstärke angriffen, aber unter Abschuß von ij Sowjetpanzern abgeschlagen wurden. Im Nora ender Ostfront entwickelten sich außer den Stoß- und Spähtruppkämpfen der letzen Tage örtliAe Angriffe der Bolschewisten. Das nach kurzer, aber heftiger Feuervorbereitung anstürmende feindliche Bataillon brach im zusammengefaßten Feuer zusammen. Ein zweiter Vorstoß blick ebenfalls er folglos. In das Niemandsland vordringende Pioniere säuberten durch Sprengungen das Kampffeld von 17 bei den früheren Kämpfen bewegungsunfähig geschossenen Sowjetpanzern. SüdliA des Ladogasees dauerten die schweren Angriffe des Feindes an. Gegen einen Divisionsabschnitt rannte der Feind zwölf- Mal, im benachbarten GefeAststreifen zehn Mal hintereinander mit Kräften bis zu Bateillonsstärke und einigen Panzern an, mußte aber im deutschen Feuer immer wieder zu Boden. Die blutigen Verluste des Feindes waren wieder sehr hock. o SO Aoo Kflotvtet-fcv» A0 1 Gtücüöw w DPZ öotosuvowfca ßortwy "W $ j Cltdritdw fflSMoq röMentechugN aja/« KMHV DjeftfiiM 6W0HM. , KOHädtt Mariilßoi ktasnonr fjfowoirp«« ;ab die Führung seines Regiments nickt eine Mipute ius der Hand. Seine verbissene Ausdauer und Tapferkeit wurden belohnt; er errang einen vollen ind für die weitere Entwicklung der Kämpfe öst- ich Orel außerordentlich bedeutsamen Abwehr- :rfolg. (x) Heldentod bewährter Jugendffihrer dnb. Berlin, 17. Sept. Das Führerkorps der Hitler-Jugend, das seit Kriegsbeginn an allen Fronten steht, hat wiederum den Verlust von zwei seiner bewährtesten Angehörigen zu verzeichnen, die im Kampf gegen den BolsAewismus fielen. Gebietsführer Willi Bö Aman n, seit November 1935 ohne Unterbrechung Führer der Jugend des Gebietes Ostpreußen, fiel Mitte August als Leutnant in einer Panzer-Grenadier-Division, ausgezeichnet mit dem EK. II und EK. I. Gebietsführer BöAmann war Gründer und späterer Gauführer des NS.-SAülerbundes Mecklenburg-Lübeck. Er studierte Volkswirtschaft, hatte sich aber damals in der Kampfzeit sAon mit ganzem Herzen der Fahne des Führers verschrieben, für die er nun sein Leben gegeben hat. Gebietsführer Böckmann ist Träger des Goldenen Ehrenzeichens der NSDAP, und der Hitler-Jugend. Oberbanoföhrer Günther David, zuletzt Chef des Amtes Heime und Jugendherbergen in . der Reichsjugendführung, hat sick besondere Verdienste erworben in der Planung und Fertigstellung von Unterkünften für die Jugend im ganzen Reick und führte als k. Gebietsführer längere Zeit das Gebiet Franken. Er kämpfte in seinem alten Grenadier- Regiment, dem er schon im Frankreich-Feldzug angehört hatte und fiel im Juli ds. Js. bei den harten Kämpfen im MittelabsAnitt der Ostfront. Fünf neue Ritterkreuzträger dnb. Führerhauptquartier, 17. Septbr. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Keuzes an: Oberst Helmut Staedke, Chef des Generalstabes eines Armeekorps; Oberstleutnant Helmut v. Lilienhoff-Zwowitzki, Kommandeur eines Grenadier-Regiments; Oberleutnant d. R. Josef Hampl, Kompanieführer in einem Gebirgsjäger-Regiment; Feldwebel Franz Wurdak, Zugführer in einem Divisions-Bataillon, und auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe an Hauptmann Graubnef, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschwader. dnb. Berlin, 17 . Sept. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Gering, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hauptmann F a ch , Staffelkapitän in einem Kampfgeschwader. (dpz) Unsere Karte zeigt den SüdabsAnitt der Ostfront zwischen Desna und dem AsowsAen Me$r, der in den letzten Tagen im Vordergrund zahlreicher starker Angriffe der Sowjets stand! Die Desna Ist einer der größeren linken Nebenflüsse des Dnjepr. An ihrem Oberlauf liegt Brjansk. Achtung Italien-Deutsche! Alle in der letzten Zeit aus Italien nach Deutschland abgereisten Volksgenossen werden, sofern sie nicht deutschen Dienststellen angehören, dringend gebeten, sich sofort mit Angabe ihrer persönlichen und beruflichen Verhältnisse bei der Leitung der Auslandsorganisation der NSDAP. Rückwandereramt, Berlin-Wilmersdorf, Westfälische Straße 1 zu melden. In erster Linie sind in deutlicher Schrift anzugeben Name, Geburtsort, Beruf, derzeitige Anschrift, und frühere Abschrift in Italien. Politische Ereignisse kurz gemeldet Berlin. Wie vom Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP, mitgeteilt wird, gingen ihr in den letzen Tagen zahlreiche Telegramme aus versAiede- nen europäischen und überseeischen Ländern zu, die in spontaner’ Form den Dank der AuslandsfasAisten und ihre Bereitwilligkeit zur bedingungslosen Zusammenarbeit mit dem Reick zum Ausdruck bringen. B e r 1 i tu In Durchführung der Berichtigungen samt-- liAer SÄ.-Gruppen sprach der Stabschef der SA., SAepmann, vor dem Führerkorps der SA.-Gruppe Nordsee in Bremen, Westfalen in Hagen und Niederrhein in Düsseldorf. Berlin. Im Osten fiel als Staffelkapitän in einem SAlaAtgesAwader Hauptmann Johannes Meinecke, ein wegen- seiner hervorragenden Leistungen vom Führer mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeiAnetr SAlaAtflieger. Leipzig. Mit einer Großkundgebung in einem Leipziger Rüstungsbetrieb, auf der Reicksjugendfüh- rer Artur Axmann sprach, fand die Woche der schaffenden Jugend im Gebiet Sachsen ihren Abschluß. Stockholm. Der Erste Lord der britischen Admiralität, Alexander, räumte in einer Rundfunk- anspracke am Donnerstag ein, daß dem Volk die Versenkung des Schlachtschiffes „Barhan“ und die schwere Beschädigung der Schlachtschiffe „Queen Elizabeth“ und „Valiant“ verheimlicht worden ist. Stockholm. In Washington sind wieder einmal sechs Mitglieder der Roosevelt-Partei, darunter der Abgeordnete James M. fcurley, wegen betrügerischer Machenschaften als KiegsverbreAer vor das Bundes- getickt gestellt worden. Stockholm. Der Ts Aungking-Außenminister Sung überreichte am Donnerstag dem USA.-Präsi- denten Roosevelt eine „geheime Botschaft" TsAiang- kaisAeks, die einen neuen dringenden Ruf nack amerikanischer Hilfe darstellt. “ wsjsä Stockholm- Der USA.-Marineminist.gr, .Qjifrst Frank Knox ist einer Reutermeldung,, Ztuofge ’l in London eingetroffen. Bern. Nack Meldungen aus Kairo soll Ihn Saud, der König von Saudi-Arabien, eine diplomatische Sondermission unter Führung seines Sohnes, des Emir Faisal, nack London und Washington zu senden, beabsichtigen, um gewisse panarabisAe Pläne und die Zukunft Palästinas zu besprechen. Budapest. In einer Rede vor der ungarisAen Handelskammer wandte sick der ungarische Propagandaminister Antal scharf gegen jede Art von Einschüchterung, Defaitismus und Auflösung der inneren Ordnung, mit der der Feind den Nervenkrieg betreibt und erklärte, man könne den Frieden nur mit heldenhafter Entschlossenheit erkämpfen. Genf. Der Vorsitzende des BudgetaussAusses des USA.-Repräsentantenhauses kündigte zum 1. Januar nächsten Jahres neue Steuererhöhungen an. Lissabon. Etwa 9; vH. aller SAlaAtungen in Neuyork werden durck die grausame tierquälerisAe jüdische Schlachtung vollzogen, stellt „Neuyork World Telegramm“ fest. Lulu von Strauß und Torney Zu ihrem 70. Gehurtstag am 20. September . (wpr.) Um die Bedeutung der Dichterin Lulu von Strauß und Torney zu kennzeichnen, hat man sie eine neue Annette von Droste-Hülshoff genannt oder in Vergleich zu Konrad Ferdinand Meyer gesetzt. Zweifellos mit gewisser Berechtigung! Aber Lulu von Strauß ist eine Dichterin so ausgeprägter Eigenart, daß das beliebte InvergleiAsetzen bei ihr müßig ist. Es ist vor allem die männliAe, leidenschaftliche, in großartigen, mitunter düsteren Bildern wie in Monumentalfresken zum Ausdruck kommende Kraft, die die Werke der Dichterin auszeiAnet. Wenn sie auch mit Zartheit und Innigkeit die Natur, das Liebesglück, die Seelen junger Mädchen und unsAuldiger Kinder zu schildern weiß, so be- herrsAen dock das Bild ihrer Balladen, Romane und Erzählungen die herriscken, heldenhaften Männer und die gefühlsstarken Feuergeister und ihre Taten und Handlungen. Die Geschickte, vor allem die ihrer niedersäAsisAen Heim' r, aber auch die der Niederlande, Spaniens, FrankreiAs geben ihr die Stoffe zu ihren Balladen. Meistens ist es das buntbewegte Mittelalter oder die kämpferische Reformationszeit. Aber selbst die 'Gestalten aus der Gegenwart, etwa ihre Bauern, haben etwas von mittelalterlicher Härte, Leidenschaftlichkeit und Dämonie. 1898 kamen die ersten Gedickte von Lulu von Strauß und Torney heraus, heute liegen die Gedickte und Balladen in der Gesamtausgabe „Reif steht die Saat“ vor. Es ist eine sprachlich hervorragend geschliffene, kunstvoll abgestimmte Lyrik, in der die ernsten, feierlichen Töne vorherrsAen. Den Geist ihrer Lyrik atmet auch Lulu von Strauß und Tornevs episches SAaffen. Im Mittelpunkt ihres ersten Romans „Lucifer“ (1907). der in der Stedineerzeu spielt, steht ein kämpferischer, aufrechter MönA. der wegen seiner aus germani-j sAem Fühlen s : A eveberden Hälftig auf den Scheiterhaufen muß. Der Roman ..Der Judashof 1 (1911) sAildert, wie zur Zeit der französisAen Revolution der Bauer Harrekop einen heroischen! Kampf um die Erhaltung seines Hofes führt. Wie versteht die Dichterin die westfälischen Bauern in ihrem Stolz und ihrer Härte zu schildern. Den Höhepunkt ihres epischen Schaffens bildet der Roman aus der Widertäuferzeit „Der jüngste Tag“ (1921). Das Buch ist kein Unterhaltungsstoff für anspruchslose Leser, die schon die unheimliche Stimmung absckrecken dürfte, die über dem ganzen Werk liegt. Mord und Brand regieren die Welt, die voll „Zeichen und Schrecknis Gottes" ist. Im Moor spukt es, der Buhmann, der „feurige Teufel" und das „schreiend Ding“ gehen um und erschrecken die durck Kriegsnöte und furchtbare Dürre der Verzweiflung nahen Menschen. Ein Teufel in Menschengestalt, der böse alte Krüger Reinke Riekmann, treibt als ein rechter Werwolf sein verderbliches Spiel, das auch seine brave ToAter GeesAe nickt verhindern kann. Da ersteht dem armen Volk in dem Webermeister Tile Mohme ein Prophet, der zur Buße und Einkehr mahnt, da die Welt untergehe. Mit außerordentlicher dramatischer Wucht steigert sick die Handlung bis zu der Stunde vor dem angekündigten Jüngsten Getickt, in der der Prophet, vom Volke als Herr und Meister verehrt, in religiösem Wahn sick selbst für den Erlöser hält. Eine Fülle unheimlich lebenswahr gezeichneter Gestalten, der ununterbrochene Weck sei packender Bilder macken das uns in atemlose Spannung versetzende Buck zu einem außerordent- liAen Erlebnis. Aus dem SAaffen der Dichterin seien noch genannt: der Roman „Ihres Vaters ToAter“, die Dorfgeschichten aus dem Weserlande, „Bauernstolz“ und die Erzählungen in „Der Hof am Brink“. In das Gebiet der Kulturgeschichte führen „Vom Biedermeier zur Bismarckzeit“ (1932), ein Familienbuch. das das Leben des Großvaters der Dichterin erzählt, und „Frauenleben zur Zeit der SaAsen- jkaiser und Höhenstaufen“ (1927). Das Lebenswerk • ihres verstorbenen Gatten gab die Dichterin 1956 in dem Bande „Eugen DiederiAs“ heraus. I Lulu von Strauß und Torney wurde als Offiziers- toAter in Bückeburg geboren, erweiterte ihren Gesichtskreis auf Reisen durck ganz Europa und lebt heute in Jena. Man kann keine rühmlicheren Worte über sie sagen, als sie die Universität Münster bei der Verleihung der Ehrendoktorwürde anläßlich des 60. Geburtstages der Dichterin fand: „Künderin westfälischer Art, die aus tiefer Kenntnis des lebendigen, niederdeutschen Volkstums menschliches Sehnen und kulturgeschichtliches Werden in heimatwahrer SpraAe geformt und in Balladen und Gedichten bleibende Werte geschaffen hat.“ Franz Heinrich Pohl. Puppenmutter Käthe Kruse Zu ihrem 60. Geburtstage Käthe Kruse, die Schöpferin der bekannten, nack ihr benannten Puppen, beging am 17. September in Bad Kosen ihren 60. Geburtstag. Sie ist ToAter und Gattin eines Bildhauers; aus künstlerisAem Empfinden heraus hat sie ihre Puppen geschaffen, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in den meisten anderen Kulturländern die Puppen- herstell ung revolutioniert haben. Vor 35 Jahren, als Frau Kruse ihre erste Puppe modellierte, kannte man nur die steifen harten Gliederpuppen mit Kugelgelenken und lächelnden Köpfen aus Porzellan oder Zelluloid. Frau Kruse wollte ihren Kindern ein- nur hübsch anz.usehen, warm anzufühlen war. Zeichnung Gerull/DPZ. Puppe schenken, die nickt sondern auch weich und Nack mühevollem Probieren entstand das erste Modell aus einem Handtuch, dessen vier Zipfel abgebunden die lockeren Glieder bildeten. Sand füllte den Körper, und eine Kartoffel wurde zum festen Kern des KopfbausAes. Aus diesen unvollkommenen Anfängen sind die mit wasserdichtem Nessel umkleideten, abwaschbaren und unzerbrechlichen Puppen entwickelt worden, die man heute kennt. Frau Kruse, die selbst sieben Kinder und zahlreiche Enkelkinder hat, formte die Gesichter ihrer Puppen stets nack lebenden Vorbildern. Sorgsamste Handarbeit erreicht eine unvergleichliche Naturtreue. Eines ihrer bekanntesten Modelle ist das „Träumer- Aen", das in Körpermaßen und Gewicht völlig einem lebenden Neugeborenen entspricht. In vielen Kursen für Säuglingspflegerinnen und Lehrgängen an MüttersAulen hat dieses Modell wertvolle Dienste getan. Neben den Spielpuppen hat Frau Kruse auA Schaufensterpuppen entworfen, die sick vor den fabrikmäßig hergestellten durck größere Natürlichkeit auszeichnen. Unterstüzt von Töchtern und Schwiegertöchtern leitet die Künstlerin noch heute in ungebrochener Schaffenskraft ihre große Werkstätte und schafft immer neue und reizvolle Puppen, unzähligen kleinen und großen Müttern zur Freude und zur Belehrung. DPZ. Eine Wittmer-Urau fführung okn. Die Uraufführung der „Sinfonischen Dichtung“ von Eberhard Ludwig Wittmer findet am Sonntag, 19. September, in der Festhalle zu Freiburg statt. Es handelt sick dabei um das seither größte Werk des jungen oberrheinischen Komponisten. Die Komposition, welche zu dem modernsten Schöpfungen dieser Gattung zählt, wurde in den Jahren 1940)41 auf Anregung des DeutsAen Sängerbundes nack der Textvorlage von Josef Magnus Wehner „An die Erde“ geschrieben. Namhafte Solisten wurden für die Uraufführung verpflichtet, während der Deutsche Sängerbund Mülhausen i. Eis. das Werk mit 200 Sängern zum Vortrag bringen wird. Verleger Alfred Reiff fbei der Wehrmacht) Druck und Verlag A Reiff H Knie, und Tränen tropften von seinen Backen. So verharrte er schweigend in ehrlicher Trauer um die alte Frau, und im tiefsten, ergrimmt über den Raub seiner Erbschaft, bis ihn jäh eine maßlose Wut befiel. Er sprang auf, riß ein schweres Handbeil los, das in den Pfosten gehauen war, nahm Bogen und Fiedel unter den Arm und lief den Weg zurück zum böhmischen Lager. Keuchend hielt er ein, legte die Fiedel auf eine Trommel, und dann ging er behutsam von Mann zu Mann und schlug einem nach dem anderen den Schädel ein. Mancher regte noch im Schlafe den Arm, ehe ihn der Hieb traf, aber keiner gab einen Laut von sich. Als Jasper seine blutige Arbeit beendet hatte, stand er taumelnd inmitten der vielen Erschlagenen, und ihm war, als müßte er selber nun hinsiken. Langsam, torkelnd ging er ein paar Schritte, ließ dann das Beil fallen, sah in das Zelt des Hauptmanns hinein, griff ein böhmisches Feldzeichen auf und einen schweren Säbel. Beides trug er davon, kehrte aber sogleich zurück, band sich die große Trommel auf den Rücken, hing sich ein Säbelgurt um den Hals, schulterte das Feldzeichen und vergaß auch seine Fiedel nicht. Als ihm die Soester, vor Sonnenaufgang noch, das Tor auftaten, umringten sie ihn jubelnd, und als die Stadt erwachte, war sie sogleich erfüllt von der Kunde vom tapferen Schneiderlein. Jasper mußte dem Junker Johann von Cleve berichten, dem er auch seine Trophäen übergab. Dann ging er wie ein Nachtwandler durch die Gassen, achtete nicht auf die Rufe, die ihm allerorts galten, stieg in seine Kammer und ward von Stund an gewandelt. Selten nur sah man ihn unter Menschen, und selten nur war aus seinem Fenster das Spiel der Fiedel zu hören. Dann aber war es eine Musik, so wild und dunkel, daß die Leute kopfschüttelnd Veitergingen und sich einander zusprachen: Jasper spielt wieder sein böhmisches Lied, (g) Gesfalf und Wandlung / Im dritten Jahre der großen Soester Fehde, als gerade die Sachsen und Böhmen von Lippstadt abließen und unter dem Grafen Stemberg gegen Soest anrückten, lebte in der Stadt, die nun rings von Feinden umschlossen war, der Schneider Jasper Kelpping. Der war ein allzeit lustiger Gesell, ein behendes Männlein, der sicherer noch als seine Nadel den Bogen der Fiedel führte und dieser Kunstfertigkeit wegen in der ganzen Stadt bekannt und gern gesehen war. Seine Liebe zur Fiedel war so groß, daß er niemals zögerte, die Arbeit beiseite zu legen, wenn es ihn lockte, sich selbst in seiner Kammer ein Lied zu spielen. Jasper war unbeweibt, an Jahren zwar alt genug, um eine Kinderschar um sich zu haben, doch wo einer ihn neckend zur Freite drängen wollte, bekam er den Bescheid, daß gut Ding Weile habe. Wenn es soweit wäre, würde Jasper gewiß nicht nein sagen, wenn ein leckeres Mädchen sich mit ihm unter eine Decke stecken wolle. Jaspers Gedanken waren auf eine alte Tante gerichtet, die etwa eine Stunde von der Stadt entfernt in einem Köttenhause wohnte, das dicht am Hellweg in Büschen versteckt lag. Diese Tante hatte einige Jahre zuvor, als sie krank darniederlag und den Tod schon in der Türe zu sehen vermeinte, dem Jasper ein Versteck verraten, in dem sie ein Kästchen mit gutem Gelde, das in Soest geschlagen war, verborgen hielt Seit dieser Zeit hatte Jasper, immer wenn es ihn nach einer Hochzeit gelüstete und er seiner Armut eingedenkt wurde, die Tante besucht um zu sehen, ob sie noch am Leben wäre und wie lange es noch dauern könnte, bis der Schatz ihm gehöre. Dabei war Jasper aber nicht geldgierig, sondern war immer darauf bedacht der alten einsamen Frau eine Freundlichkeit zu erweisen, und so ging er niemals zu ihr, ohne seine Fiedel mitzunehmen und ihr am Abend seine schönsten Lieder vorzuspielen. Die Tante war zwar beinahe taub, aber was hätte er ihr anderes mitbringen können? Er ließ sich auch niemals zu einer Nachlässigkeit im Spiel verleiten, obwohl er wußte, daß die Tante kaum etwas von seiner schönen Musik zu hören vermochte. Nun waren die Böhmen von Lippstadt her, das sie erfolglos belagert hatten, bis in die Soester Feldmarken vorgerückt, und es drängte Jasper, alle Gefahr mißachtend, wieder einmal nach dem Rechten zu sehen. Vielleicht war die Tante erschlagen und ihre Hütte verbrannt. Dann wäre es wohl an der Zeit gewesen, zu sehen, ob der Lehmboden unter ihrem Bettkasten nicht etwa aufgegraben war. Die ihn warnten und von seinem Vorhaben abrieten, gaben ihren Widerstand bald auf und nahmen seinen Trost an: Ein so winziges Schneiderlein käme ungesehen durch, die feindlichen Reihen, und wo Jasper ein Loch fände, hindurchzuschlüpfen, da sei auch Raum genug für seine Fiedel. Also tat er sie in den Kasten und verließ bei hereinbrechender Nacht die Stadt. Nach kurzer Zeit hielt Jasper inne. Ueber die Felder wehte Brandgeruch, mitten in der Börde stand ein Feuerschein, und von der Stadt her drang noch Hämmern und Klopfen zu ihm; da besserten sie mit Balken den Wall und die Türme aus. Die Nacht war stockdunkel. Jaspar bog von der Straße ab und benutzte einen alten Hohlweg, nach einigen Schritten immer wieder vorauslauschend, ob keine Gefahr sich ankünde. Plötzlich vernahm er Pferdewiehem, und sogleich wurden rings um ihn Geräusche laut, die ihm allen Mut nahmen. Er drückte sich an die hohe Wand des Hohlweges und preßte den Fiedelkasten eng an seinen Leib. Um ihn hinweg flogen Rufe, und vor ihm, aus einer Biegung des Weges hervor,' kamen Reiter mit Fackeln, denen ein knarrender schwerer Wagen folgte. Ehe Jasper noch auf einen rettenden Ausweg sinnen konnte, hatte man ihn entdeckt, ergriffen, und ihm den Fiedelkasten entrissen, Er mußte hinter dem Wagen einherlaufen, inmitten einer wilden Horde, von deren Sprache er kein Wort verstand. Unterdessen war der Zug aus dem Hohlweg hervor auf die große Straße gelangt, und für Jasper war es ein Trost, daß er nun, wenn auch als Gefangener, seinem Ziele näher kam. Hinter den verkohlten Resten eines Dorfes bogen sie seitwärts ab, auf eine sanfte Höhe zu, von der herab die Lagerfeuer leuchteten, und Japser war bei aller Furcht innerlich doch froh darüber, daß er nun dem Häuschen der Tante sehr viel näher gekommen war. Man hätte ihn gewiß sdiqp längst erschlagen, wenn Es war schon späte Nacht, als der Bildhauer mit müden, brennenden Augen von der Arbeit zwei Schritte zurücktrat, um das Geschaffene prüfend zu betrachten. Aus schwerem Sockel wuchs in braunem Ton eine wohlgeformte sitzende Mädchengestalt empor, die, die Hände über den Knien gefaltet, sinnend in eine ungedeutete Ferne schaute. Der schmale Kopf war leicht geneigt, das Haar lag in weichen Wellen an, um im Nak- ken zum Knoten zusammenzufließen. Aus den klaren Zügen sprachen edle Ruhe und keusches Selbstbewußtsein und waren von der nachfühlenden Hand des Künstlers zu schenkender Empfindung zusammengerafft, die dem Antlitz der Sinnenden feierliche Traumverlorenheit verliehen. Der Schöpfer des Bildwerkes jedoch schien mit seinem Werke nicht zufrieden. Er schloß die Augen und fuhr sich mit schwerer Bewegung über die Stirn, dann tat er ein paar Schritte durch den großen Raum, der in hellgleißendem Licht lag. Ganz nahe trat er wieder an die Frauengestalt heran und prüfte sorgsam Zug um Zug in dem gestalteten Antlitz. Endlich schlug er ein Tuch um Kopf und Glieder seiner Arbeit und warf den Kittel ab. Nachdem er sich gewaschen hatte, nahm er die Jacke über den Arm und trat in den Garten, über dem eine schmale Mondsichel stand. Die Nacht war warm und voller erregender Düfte, aber die Unruhe des Künstlers, der sein Werk nicht so erkannte, wie es ihm in der Zeit der Empfängnis neuer Idee vorgeschwebt hatte, machte ihn unempfindlich für die Schönheit der stillen Natur. Er schritt zum Wohnhaus, ging behutsam durch die Flure und trat, sorgsam jedes Geräusch vermeidend, in das gemeinsame Schlafzimmer, aus dessen mattem Dunkel ihm zart die leisen, regelmäßigen Atemzüge der Frau entgegenklangen. Er gewahrte, beim Entkleiden, de» leeren, schon ausgeschmückten Stubenwagen, der ihn plötzlich wieder an das von ihnen schon lang erwartete neue Leben gemahnte und — an seine eigene Pflicht, angesichts des werdenden Wunders die fruchtlosen, selbstquälerischen und zweifelnden Gedanken von der Schwelle seines Herzens zu verweisen. Die Frau wurde halbwach, als er sich niederlegte. Ihre Hand tastete nach seinem Kopf und er legte, in sehnsüchtiger Aufwallung, die heiße Stirn in die kühle Wölbung ihrer schmalen Finger. „Es ist schon sehr spät,“ sagte die ruhige Stimme der Frau. Er antwortete nicht, aber ein tiefer Seufzer klang aus ihm auf. „Hast du Sorgen?“ war die bereite, helfenwollende Frage. „Die Arbeit läßt mich nicht zur Ruhe kommen, du..." „Schlafe. Schlafe tief und fest, — der M,orgen wird dir eine neue Kraft geben, vielleicht auch ein neues Wunder.“ So veratmeten sie sich beide an die Ruhe der Dunkelheit. Aber nur der Mann schlief, denn b, der Frau ward das Leben stärker und stärker und regte sich mit unabänderlichem Wollen der Sonne entgegen, bis ein Schrei den Himmel öffnete.... Vor dem Bett der Frau stand der Bildhauer und sah lange in das entspannte, ganz gelöste Antlitz der jungen Mutter, in deren Zügen noch alles Geheimnis, alle Offenbarung um die Geburt versammelt waren. Sie lächelte still und faßte schwach nach der kräftigen Hand des Mannes, der erfüllt war von einem neuen Glück, das wie nie zuvor zum Schaffen drängte. Langsam, in quellende Gedanken versunken, schritt er durch den blühenden Garten . zum Atelier. Die Sonne flutete in breiten Bahnen durch die großen Fenster, erleuchtete die schlanke Mädchengestatl, von der ihr Schöpfer die Tücher entfernt hatte. Einen Augenblick lang betrachtete er das stille Antlitz, tastete mit feinfühligen Fingern die Linien nach, dann nickte er in froher Erkenntnis: „Es ist gut...“ Es gab nichts mehr zu ändern, zu bessern. Das Gesicht war in sich geschlossen. Wohl lag nicht die Mütterlichkeit in den Zügen, die ihm ursprünglich vorgeschwebt hatte, aber diese Sinnende trug umso stärker den Ausdruck des Mädchens, das noch vor seiner letzten und tiefsten Erfüllung stand, das seiner Reife noch entgegenträumte. Mit wieder gefestigter Hand und gesammelter Kraft führten seine Finger die Kohle über das Papier und ließen das Antlitz seiner Frau, das aller Mütter, entstehen. Darin wollte er seine höchste Zeugungskraft offenbaren, die ihm gleichermaßen aus der Frau zuwuchs wie dem Kinde, das sie an das Leben weitergegeben hatte, (g) Abschied Von Frone Lommatzsch In tiefem Traum versunken, war plötzlich ich erwacht, der Mond glomm silbertrunken im Antlitz dieser Nacht. Die Kompanie marschierte, die Herzen jung und heiß, und sehnend jubilierte das Lied vom Edelweiß. Mein Herz erschrocken lauschte dem Lied aus deinem Mund, von fern das Mühlrad rauschte im tiefen Wiesengrund. Die Alpenrosen Blühen, mein Liebster zog ins Feld, will tragen alle Mühen, wenn Gott dich nur erhält... Der Villinger Spion Ein Geschichtchen von anno dazumal Die Villinger schnauften gerade einmal, da sw wieder eine Belagerung glücklich überstanden hatten, aus, als die Kunde in die Stadt kam, ein Heerhaufen nähere sich vom Schwarzwald her der Festung. Genaues allerdings wußte man nicht. Und darum entschlossen sich die Bürger der Stadt, einen Kundschafter auszuschicken, der schauen sollte, ob an der Meldung etwas Wahres sei. Der Kundschafter zog ab. Er wanderte dem Peterzeller Flecken zu. Kaum aber war er in dem Dorf angekommen, als er von einer Abteilung Soldaten festgehalten und vor den Hauptmann geführt wurde. Auf dem Weg zu dem Hauptmann schrie der Villinger und riß um sich; die Soldaten sollten ihn loslassen, er müsse unbedingt heimgehen. Die Soldaten taten ihm aber den Gefallen nicht und hielten ihn, je mehr er tobte, fester. Dachten sie doch, daß sie einen besonders wertvollen Fang gemacht hätten. Von dem Hauptmann wurde dann der Villinger , derb angefahren. Warum er denn unbedingt helmwolle, schrie der Anführer des feindlichen Haufen». „Ich muß nach Villingen,“ antwortete der Kundschafter, „ich muß, ich bin doch der Spion. Und ich muß in der Stadt sagen, daß Ihr kommt.“ Es ist leider nicht überliefert, ob der Hauptmann den Kundschafter freigelassen hat. Anzunehmen ist aber, daß es nicht geschehen ist, was trotzdem nicht» geschadet haben kann. Denn Villingen wurde kein einziges Mal in seiner reichen Geschichte von fremden Soldaten eingenommen. Also auch nicht damals, als der Kundschafter heimwollte, um das Kommen eines gegnerischen Haufens zu melden, (g) FOW. Gelehr£en-Anekdo£en Von Heinrich Riedel Als Theodor Mommsen im Jahre 1848 Redakteur an der „Schleswig-Holsteinschen Zeitung“ in Rendsburg wurde, brachte er eines Tages in seinem Blatt die Nachricht, daß sich ein bekannter politischer Agitator erhängt habe. Es war jedoch eine Falschmeldung. Der angeblich Erhängte erschien,, denn auch gleich am nächsten Tage sehr frisch auf der Redaktion und machte einen mörderischen Krach. „Gut, mein Herr,“ sagte Mommsen, nachdem er jenen sich ruhig hatte austoben lassen, „ich werde morgen die Berichtigung bringen. Ihr kräftiges Schimpfen habe die Redaktion davon überzeugt, daß Sie sich noch nicht erhängt hatten." * Der durch seine großen Einnahmen im Laufe der Zeit sehr wohlhabend gewordene Heidelberger Jurist Zadhariä war von einer geradezu lächerlichen Sparsamkeit. Einmal kamen einige Damen zu ihm, um eine Unterstützung für eine Kleinkinderbewahranstalt anzugehen. Er weigerte sich jedoch, etwas zu geben. „Aber, Herr Geheimrat," sagte eine der Damen, „Ihr Herr Sohn, der Professor, hat doch auch fünf Taler beigesteuert.“ — „Ja,“ entgegnet« Zadiariä, „mein Herr Sohn hat auch einen reichen Vater zu beerben. Ich aber bin auf mich allein angewiesen.“ Wie schnell denken wirf Wie alles andere, hat man auch die Geschwindigkeit unserer Gedanken bereits wissenschaftlich gemessen. Dabei hat sich ergeben, daß wir zwar nicht „blitzschnell", also mit der Geschwindigkeit eines Blitzes, denken, daß aber immerhin die Denk- geschwindgikeit 250 Stundenkilometer erreicht. Das leise Kommando Roman von Willy Harms Urheber - Recfatssdinft: Verlag Das Bergl acld - Budi, Salzburg 12. Fortsetzung „Dann will ich es Ihnen haargenau sagen! Sie haben die leichtgläubige Ursel Grewe umgarnt mit Redensarten, sie in den Schmutz gezogen und dann in die Arme des Junglehrers getrieben, damit er Ihre Schande decken sollte. Das haben Sie getan! Wissen Sie es nun? Sie allein haben den Tod des Mädchens auf dem Gewissen. Wie ich einen Kerl beurteile, der solcher Tat fähig ist, haben Sie vorhin gehört. Und damit Sie sich keinen trügerischen Hoffnungen hingeben, will ich Ihnen sagen, daß ich meine Behauptungen beweisen kann.“ „Hat der Schulmeister —?“ Wider Willen entfuhr Mulsow die halbe Frage. Zu spät begriff er, daß sie ein Eingeständnis bedeutete. „Lehnert würde sich eher die Zunge abbeißen, als daß er über diesen Dreck, der vor Ihrer Tür liegt, ein Wort verlöre. Aber es geht Sie nichts an, woher ich von Ihrer Tat weiß. Noch eins muß ich Ihnen sagen: daß die Zeiten sich geändert haben. Wenn Sie vielleicht glauben, daß Ihre Ehrlosigkeit nicht unmittelbar von einem Paragraphen bedroht werde, so lassen Sie sich darüber aufklären, daß es in Ihrem Fall keines Paragraphen bedarf. Wegen der erbärmlichen Gesinnung, die aus Ihrer Handlungsweise spricht, würde jeder Richter Sie hart verurteilen. Glauben Sie das?“ Da Ja des Kraftfahrers klang sehr dünn. Der Teufel mochte wissen, woher der Landrat seine Weisheit hatte. Wie kam man nur heraus aus der Lage? Vielleicht empfahl es sich, den Büßer zu spielen. Noch war es ganz undurchsichtig, worauf der Landrat hinauswollte. „Wenn ich vielleicht — vielleicht, sage ich — von einer Anzeige absehe, so gewiß nicht. aus Rücksicht auf Sie. Allenfalls liegt mir daran, den Lehrer Lehnert nicht öffentlich in den ganzen Schmutz hineinzuziehen, und ich will auch nicht, daß böse Zungen sich des Andenkens einer Toten bemächtigen. Aber wenn ich Sie laufen lasse, stelle ich eine Bedingung. Werden Sie diese erfüllen?“ Und wenn der Landrat verlangt hätte, daß der Kraftfahrer vom Fenster des dritten Stockwerks auf die Straße spränge, er hätte es getan, nur um zu einem Ende zu kommen. „An der Toten können Sie nichts mehr gutmachen, aber daß Sie Lehnert eine Genugtuung schuldig sind, sehen Sie hoffentlich ein. Setzen Sie sich an den Tisch. Hier ist ein Briefbogen. Nun. schreiben Sie! Ich diktiere.“ Mulsow fühlte sich von allen Seiten bedrängt. Niemals durfte es zu einer öffentlichen Anklage kommen. Jeder Preis, mit dem er sie abwenden konnte, war ihm recht „Auf Veranlassung des Landrats erkläre ich, daß ich gegen Ursel Grewe und den Lehrer Jan Lehnert — haben Sie’s? Lassen Sie sich Zeit, auf eine Minute kommt es nicht an.“ Mulsows Hand zitterte, die Buchstaben fielen übereinander und verrieten die Aufregung des Schreibers. „— daß ich gegen Ursel Grewe und den Lehrer Jan Lehnert wie ein Lump —“ Die Feder flog auf den Tisch. Der Fahrer sprang auf und machte Miene, das Zimmer zu verlassen. Ruhig wartete der Landrat. „Es steht bei Ihnen, ob Sie die Erklärung abgeben oder nicht. Durch sie würden Sie zu einem winzigen Bruchteil einrenken, was durch Ihre Schuld aus den Fugen gegangen iet — bei dem Lehrer Lehnert nämlich. Ich will Ihnen entgegenkommen und die Feuerzange, die eigentlich notwendig in die Erklärung hineingehört, nicht erwähnen. Wenn Sie sich weigern, werde ich Lehnert eine andere Genugtuung verschaffen — auf welche Weise, habe ich Ihnen schon angedeutet. Tun Sie, was Sie für das beste halten.“ Was das beste war? Am liebsten wäre Mulsow dem Landrat an die Gurgel gegangen. Unschlüssig stand er an der Tür, die Hand auf dem Drücker. Dann fiel ihm ein, daß er von einem ähnlichen Fall in der Zeitung gelesen hatte; der Richter hatte in der Urteilsbegründung kein Blatt vor den Mund genommen. Mulsow fröstelte, wenn er daran dachte. Lieber hinunterschlucken, was der Landrat verlangte. Wenn er den Wisch zu Ende brachte, kam wenigstens nichts an die große Glocke. Mit zusammengepreßten Kiefern setzte er sich wieder an den Tisch. Der Landrat diktierte unbarmherzig weiter, tat, als wäre keine Unterbrechung eingetreten. „— daß ich gegen Ursel Grewe und den Lehrer Jan Lehnert wie ein Lump gehandelt habe. Wie ein Lump — dick unterstreichen!“ Schweißtropfen traten Mulsow auf die Stirn, während er sich fügte. „Nun Ihre Unterschrift! Nicht das Datum vergessen. Geben Sie das Blatt her.“ — Landrat Horn las es durch und steckte es dann in die Tasche. „Ich werde die Erklärung befördern lassen.“ Der Kraftfahrer erschrak aufs neue. „Befördern? Wer soll —?“ „Das Schreiben geht an Lehnert." Mulsows Hände ballten sich. Wer garantierte ihm, daß der Schulmeister mit dem Brief nicht von Haus zu Haus ging und in die Welt posaunte, was kein Mensch wissen durfte? Doch es gab keine Möglichkeit mehr, Geschehenes zu ändern, denn Horn sah nicht danach aus, als ob er gutwillig das unheilvolle Schreiben wieder herausrücken werde. Mit vorgeschobenem Kinn und verschränkten Armen stand der Landrat da. „Ich will Ihnen zum Schluß bekennen, daß ich mich eben vor dem Gesetz strafbar gemacht habe. Sie können mich verklagen wegen Beleidigung, Nötigung, meinetwegen auch wegen Erpressung; ich würde vielleicht verurteilt werden. Ob Sie die Klage erheben, steht in Ihrem Ermessen. Und nun gehen Sie! Wir sind fertig miteinander!“ & Der Kraftfahrer kann dich nicht, Jan Lehnert Sonst hätte er keine Sorge gehabt, daß du mit dem Geständnis seiner Schande von Haus zu Haus gehen könntest. Als du den Brief bekamst, wußtest du nicht, was du mit ihm anfangen solltest; du wurdest durch ihn nicht größer oder kleiner. Aber du fühltest, daß du mit dem letzten Ereignis, auch wenn es hinter dir lag, noch lange nicht fertig warst. Du wußtest, es würde mit dir aufs engste verknüpft bleiben, es würde weiter an dir formen. Die letzten Wochen hatten dir die Gewißheit gegeben, daß du noch sehr unfertig warst. Wachsen mußtest du. Und du hattest Furcht, daß du in Gefahr kommen könntest, von den Menschen niedrig zu denken. Wenn diese Gefahr bestand, so warst du nach kurzer Zeit darüber hinweg. Vielleicht half deine Mutter dir, die Erinnerung an ihre Worte, mit denen sie dich nach den Ferien jedesmal entließ, wenn du wieder in den Dienst mußtest: „Bleib, wie du bist, mein Junge!“ Deine Weichheit war ein Teil von ihr, war eine Folge davon, daß deine Kindheit unter einem unglücklichen Stern gestanden hatte. (Fortsetzung folgt) Offenburger Nachrichten Verpaßter Glücksfall Ak idi dieser Tage eine Straße entlang ging, .. \\L a Kastanienbaum steht, raschelte es plotz irn Laub eines Baumes, es kam etwas durch die Zweige herabgeschossen — und mit einem Plautz. rollte eine wunderschöne dunkelbraune Kastanie vor mir auf dem Pflaster, ich konnte die feine Maserung ihrer Schale bewundern. Einen Augenblick überlegte ich, ob ich sie vielleicht, wie wir es als Kinder taten, aufheben und mitnehmen sollte? Dann dachte ich, es würde schon ein kleiner Junge oder ein kleines Mädel kommen und sie aufheben, sich daran freuen und sie später mit vielen anderen herabgepurzelten Kastanien in der Schule abliefern — denn die. Kastanien müssen ja gesammelt werden. Später erzählte ich zufällig die Sache mit der Kastanie einem Arbeitskameraden. Er schüttelte entsetzt den Kopf und sagte: „Aber Mensch, sind Sie denn wahnsinnig, die Kastanie liegen zu lassen?! Wissen Sie denn nicht, daß man die erste Kastanie, die einem direkt vor die Füße rollt, mitnehmen und immer bei sich tragen muß, weil sie Glück bringt? Und wie oft kommt das schon vor, daß einem eine Kastanie vor die Füße rollt? Alle Jubeljahre einmal! Und da läßt der Mensch das greifbare Glück auf der Straße liegen . . .!“ Ich muß gestehen, ich wußte noch nichts von dem Kastanienglück, sonst hätte ich natürlich anders gehandelt. Und hätte die Glückskaltanie, bis sie alt und schrumpelig war, treulich in der Tasche mit mir geschleppt. Nun muß ich warten, ob sich vielleicht im nächsten Herbst ein solcher Glücksfall bietet. Denn das hat man mir gleich klargemacht: Glück bringt immer nur die allererste Kastanie des Herbstes und eben auch nur dann, wenn sie uns geradewegs entgegenrollt. Das Kaninchen als wertvolles Kielntier Zur Offenburger Kaninchen-Werbeschau Am Sonntag, den 19. und Montag, den 20. Sept., findet in der Landw. Halle in Offenburg eine große Kaninchen-Werbeschau der beiden hiesigen Vereine statt. Es sind dort Tiere aller Rassen, in der Hauptsache die Wirtschaftsrassen, gemeinsam ausgestellt. Stehen doch heute die Wirtsdiaftsrtssen an der Spitze unserer Kaninchen, da diese bei wenig Futter bald gute Felle und Fleisch liefern und das Angorakaninchen auch noch gute Wolle abwirft, die im Kriege besonders wertvoll ist. Große luftige und reinliche Ställe, sowie wirtschaftseigenes Futter sind für den Volksgenossen Grundbedingungen zur Kaninchenhaltung. Die Züchter der beiden Vereine sind trotz des Krieges dazu übergegangen, sich den An- forderugen der Reichsfachgruppe Kaninchenzüchter Herdbuchzüchter zu werden, auf dem besten Wege. Das ausgestellte Material an Tieren zeigt, da man wirklich sehr schöne Exemplare von den einzelnen Rassen bewundern kann, daß die Züchter sich alle Mühe geben, mit nur bestem Material zu züchten. Wie alljährlich ist diese Kaninchen-Schau mit einer Verlosung verbunden. Wer eine glückliche Hand hat, kann also gleich sich den Grundstock zu einer eigenen Zucht erwerben. Für die Volksgenossen ist es daher von Vorteil, diese Schau mit über 350 Tie- an ' "tfn'zü besuchen. JL.. Der PoHzeibericht meldet Vorläufig festgenommen wurden: Am n. September um 22 Uhr ein ausländischer Arbeiter wegen Arbeitsvertragsbruch und zwei ausländische Arbeiter zwecks Feststellung ihrer Person; am 14. September ein 41 Jahre alter Arbeiter von hier wegen Obstdiebstahls; am 15. September drei ausländische Arbeiter wegen Arbeitsverweigerung; am 16. September am Personenbahnhof hier eine 23 Jahre alte männliche Person, die aus einer Anstalt entwichen war; am 16. September eine 17 Jahre alte Hausgehilfin wegen unerlaubten Verlassens ihrer Arbeitsstelle. Entwendet wurden: Am. 10. September gegen Uhr in der Weigartenstraße ein Damenfahrrad Marke Presto; in der Nacht zum 9. September in einem Garten Am Unteren Mühlbach Pfirsiche Werte von 20 RM.; am 12. September um 19,30 Uhr im Hause Kirchstraße 13 ein Damenfahrrad Marke Presto; am 16. September im Reichsbahnausbesserungswerk ein Paar Herrenhalbschuhe. Zur Anzeige gelangten bezw. gebührenpflichtig verwarnt wurden: 23 Radfahrer wegen Fahrens ohne Licht; 9 Radfahrer wegen Befahrens einer Einbahnstraße in verbotener Richtung; 3 Radfahrer, weil sie durch Mitnahme von Gegenständen in ihrer Bewegungsfreiheit behindert waren; 2 Radfahrer wegen Mitführens einer zweiten erwachsenen Person; a Radfahrer wegen Niditverdunkelns ihrer Fahrradlampen; 1 Radfahrer wegen Fahrens mit aufgespanntem Regenschirm; 4 Radfahrer wegen Fahrens durch die Bahnunterführung am Hauptbahnhof bzw. Fahrens' ohne Glocke, Linksfahrens und Fahrens durch die Städt. Anlagen; 19 Wohnungsinhaber wegen Zuwiderhandlung gegen die Verdunkelungsbestimmungen; ein 60 Jahre alter Jnvalide wegen Diebstahls von Maiskolben auf Gemarkung Offenburg. Gefunden wurde en Frottierhandtuch im Städt. Schwimmbad, das bei der Kriminalpolizei, Okenstraße 21, abgeholt werden kann. Verkehrsunfall: Am 13. September, um 10,15 Uhr, löste sieh von einem in Fahrt befindlichem Lastkraftwagen die Pritsche vom Fahrgestell, wodurch das Fahrzeug gegen eine Plakatsäule fuhr und diese umwarf. Die neue Deutsche Wochenschau Die neue deutsche Wochenschau läßt noch einmal die Erinnerung an den verstorbenen König Boris von Bulgarien, den treuen Freund Deutschlands, wach werden. Wir sehen den Zaren bei seinem letzten Besuch im Führerhauptquartier. Von den Leistungen unserer Jungen in der vormilitäri- sdien Ausbildung zeigt der Bildbericht vom Tag der Wehrertüchtigung in der neuen deutschen Wochenschau. Auf weiten Umwegen sind jetzt die Bilder vom Besuch des deutschen Hilfskreuzers „T h o t“ in Japan zu uns gelangt. Dann eine Bildfolge vom Kampf im Osten. Die NSKK.-Brigade Speer bringe Infanterie-Einheiten nach vom. Eine Division wird abgelöst. Artilleriefeuer der Bolschewisten bereitet einen Angriff vor. Auch unsere Grenadiere stürmen vor und schlagen einen Schützenangriff der Sowjets blutig zurück. Unter diesen erregenden Kampfbildem befinden sich die letzten Aufnahmen des vor dem Feinde gefallenen Kriegsberichters Sengewitz. — Stuka brausen über das Kampfgelände. Auf der Tragfläche einer dieser Maschinen erkennen wir eine eingebaute Filmkamera. Ihre Bildstreifen geben einen dokumentarischen Bericht des Kampfgeschehens. Unsere Werfer- Batterien vollenden das Werk der Vernichtung. Im Südabschnitt der Ostfront werfen die Sowjets immer neue Panzermassen in die Schlacht. Selbst der kleinste von unseren Truppen aus taktischen Gründen auf gegebne Geländestreifen kostet sie schwerste Verluste an Menschen und Material. Der schönste Lohn für den harten Kampf unserer Soldaten ist die Auszeichnung durch den Führer. Aus der Hand des Generalleutnants Graf Schwerin erhält der verwundete Feldwebel Bredemeier das ihm - vom Führer verliehene Ritferkeuz. Als erster Panzerfahrer der deutschen Wehrmacht wurde ff -Unterscharführer Taler mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Mit Spannung haben wir die Bildberichte aus Italien erwartet, die den Abschluß der neuen deutschen Wochenschau bilden. Der deutsche Oberbefehlshaber Süd, Generalfeldmarschall Kesselring, besichtigt einen Verband der Waffen- ff im Süden. Ueberall an den Küsten stehen deutsche Batterien einsatzbereit. Ueber die Brennergrenze marschieren weitere Verbände unserer Wehrmacht; sie werden von der Bevölkerung herzlich begrüßt. Frei von allen sie Hemmungen kämpft Miunmehr die deuasche Wehrmacht im Süden des Kontinents für die Freiheit Europas! Wir Kttrelben an unsere Soldaten Kameraden! Heute laden wir Euch einmal ein, ein Stündchen des herbstlichen Sonntagnachmittags am blankgescheuerten Tisch zu verplaudern. Wir schneiden uns von dem großen runden Brotlaib einen Ranken ab und lassen uns auch ein Glas mit Most vollschütten. Dann wollen wir lauschen, was die beiden Busam, Oberkirch.) Zwei unbeschwerte Stunden beim Lügenbaron Münchhausen Der große Jubiläums-Farbfilm der Ufa in den Park-Lichtspielen und der Stadthalle Symbolhaft und mystisch hat dieser großartige Jubiläumsfilm der Ufa Münchhausens Abenteuer in eine persönliche Erzählung des ewig-jungen Lügenbarons eingebaut. Man fühlt die Linie, die von Till Eulenspiegel über Dr. Faust, Don Juan, Casanova und Cagliostro zu Münchhausen führt, erlebt das Abenteuerliche, Schalkhafte und Schelmische. kurz gesagt das Unbürgerliche aber doch so Lebenswahre, was sich in all diesen großen Scharlatanen und Narren, 1 Gauklern und Abenteurern der Weltgeschichte kristallisiert, weil es der Mensch in seinem trockenen poesielosen Alltag einfach braucht. Hans A 1 b e r s spielt diesen Lügenbaron, eine Rolle, für die man wohl keinen besseren hätte finden können; er ist der große kaltblütige, jeder Situation gewachsene Abenteurer, aber auch der verstehende und empfindende Mensch, döm wohl die Erde zu klein und der in seinen Phantasien erst die Tiefen des Lebens ausschöpft, der sich aber am Schlüsse seines Lebens doch nach dem Glück des Alterns und Vergehens sehnt. Ebenso groß wie in seinen aufschneiderischen Erlebnissen am russischen Hof, beim Sultan, in Venedig und auf dem M^nd, wo man den Körper seiner Frau zu Hause lassen, den Kopf aber mit spazieren nehmen kann, in seinen galanten Abenteuern mit gekrönten und ungekrönten Frauen und Zweikämpfen mit Kavalieren, ist er als Erzähler in den sparsamen Sätzen voll Gedankentiefe und abgeklärter Reife. Um Albers gruppieren sich in der Fülle der Gestalten bedeutende Künstler und Künstlerinnen als Träger der Hauptrollen, wie Hans Brausewetter, Käthe Haack als seine Frau, Brigitte Horney (Katharina II.), Ferdinand Marian (Cagliostro), Franz Schafheitlin (Doge), Leo Slezak (Sultan), Gustav Waldau (Casanova), und Ilse Werner (Isabella d’Este). Entzückende, oft groteske und phantastische Trickaufnahmen verwischen die Grenzen zwischen Sein und Schein und Josef von Baky hat es als Spielleiter verstanden, nicht nur die kleinste Einzelszene mit Liebe und Sorgfalt zu gestalten, sondern auch die farbensprühenden buntbewegten Massenszenen mit schäumendem Leben zu erfüllen. In der Farb- technik bedeutet der Film einen beachtlichen Fortschritt gegen. „Die goldene Stadt' Man lacht und lächelt, folgt den pikanten oder aufregenden Abenteuern mit Spannung und Schmunzeln und läßt sich für VA Stunden gefangen nehmen von dieser Welt, nach der wir uns als Kinder in 'unseren Märchen alle sehnten, nach dieser Welt, in der in unserem durch Karteien, Statistiken und Normung auf allen Gebieten ach so trockenen, korrekten und bisweilen heuchlerischen Zeitalter fast kein Platz mehr zu bleiben scheint. Und doch brauchen wir sie, ehrlich gestanden, denn es ist wirklich so, Münchhausen sagt, wer Phantasie besitzt, bereichert sein Leben. Und ebenso wahr ist sein Wort „Glück wird uns vom Schicksal _ nicht geschenkt, sondern nur geborgt“ und wir müssen oft einen hohen Zins zahlen. Glücklich aber ist, wer sich für Stunden in das Reich der Phantasie und Träume zurückziehen kann, er kann nie ganz arm oder ganz unglücklich sein. Auch das lehrt uns der Lügenbaron von Münchhausen. Carl Fürst. Kurze Stadtmeldungen 70 Jahre alt wird am Montag der bei der Stadtgärtnerei beschäftigte Arbeiter August Pfaus, wohnhaft Langestr. 45 . Er stammt aus dem Schwahenland und ist geboren am 20 . Sept. 187 ?. in Baisingen bei Horb; verheiratet ist er mit Frau Maria geh. Danner Der Ehe entsprossen neun Kinder, von denen noch fünf am Leben sind. Der Altersjubilar war Teilnehmer des Weltkrieges 1914 / 18 . Kameradschaftsappell des Marinebundes. Morgen Sonntag, 16,45 Uhr, führt die Kameradschaft Offenburg im NS.-Deutschen Marinebund einen Kameradschaftsappell in der „Kopfhalle“ mit Vertretern der Wehrmacht und des Landesführers durch. Versammlung des Tierschutzvereins Offenburg und Umgebung. Der Leiter des Tierschutzvereins ruft die Mitglieder zu einer am Montag, 20. September um 20 Uhr im Gartensaal des Hotels Ries zum Ochsen beginnenden Versammlung auf. Audi Freunde und Gönner des Tierschutzgedankens sind willkommen. Eine wichtige und interessante Tagesordnung liegt bereit. Vom Verein der Badener in Hamburg. Alle Badener aus Hamburg ruft der Verein der Badener von Hamburg und Umgebung auf, sich schriftlich oder mündlich bei dem Vereinsführer Rothenbaumchaussee A. Schwoerer, Hamburg 13 43 , zu melden. Der neue Komet jede Nacht sichtbar. Der neue Komet, der von Professor Daimaca in Targu-Jiw am 3. September entdeckt und von der Bukarester Sternwarte am 9. September photographisch bestätigt worden ist, ist, wie der rumänische Astronom weiter meldet, am 10. September in das Sternbild des Großen Wagens eingetreten und hat dieses am 15. und 16. September durchschritten. Der „Komet Daimaca“ kann mit entsprechenden Ferngläsern jede Nacht beobachtet werden. Holzsandalen noch bis Wildernde Hunde werden getötet In steigendem Maße wird von Jagdschutzberedi- tigten über das verheerende Treiben wildernder Hunde im Wildbestand Klage geführt. In der Hauptsache stellen die Hunde Rehen nach und leider wurde im Laufe dieses Sommers so manches Kitz , . auf d ese Weise getötet oder verlezt. Diesem Uebel- _ . , , ^'1 ( cai, Laut stand wird mit wirksamen Maßnahmen entgegenge- emer Bekanntmachung der Gemeinschaft SAuhe vom L men Uffl mandlen Volksgenossen vor Unannehm- 15. September i 9 4I w die Frist m der Holz- 1;4keiten 2U sAüt i st 6 der Hlnweis ^bracht, sandalen an Letztverbraucher frei abgegeben werden daß ^nde, die sich in einem Jagdbezirk außerhalb dürfen, bis zum 31 den. Oktober 1943 verlängert wor- Der Volks-Turn- und Sporttag 1943 im Zeichen des Wettkampfes Aufmarsch der Leistungssportler Keine unzeitgemäße „Briefmarkensprache". Die Vorschrift verlangt, daß Postwertzeichen in die rechte obere Ecke der Postsachen geklebt werden. Viele Absender kleben die Marken nach Belieben auf. Es gab früher einmal eine „Briefmarkensprache“, und dieser Utisinn scheint auch heute noch verschiedenen Zeitgenossen Freude zu machen. Diese Spielerei ist aber heute nicht mehr angebracht. Ebenso unerwünscht ist es, daß man unnötig eine Unmenge kleinerer Wertzeichen benutzt. Erleichtern wir der Post ihre Arbeit. Wir nützen uns dadurch auch selber. Schuhmachereien müssen Lederabfälle sammeln Die Gemeinschaft Schuhe hat in einer Anweisung bestimmt, daß alle Schuhausbesserungswerkstätten bei der Ausführung von Reparaturarbeiten im eigenen Sportkreise Kehl, Lahr, Ottenburg — aut dem teln emgeleitet wird. Es tolgen sodann die geschlos- Betrieb nicht mehr verwertbare Abfälle, getrennt Platze der Reichsbahnsportgemeinsdiaft Am Unteren senen Vorführungen der einzelnen Fachämter und n aA Leder-, Gummi- und P-SoKlenmaterial zu sammeln und an den nächsten Altstoffhändler, Gummigroßhändler, Lederabfallsortierbetrieb, Ledergroß händler oder Schuhmacherrohstoffgenossenschaft, die die abliefernden Werkstätten ständig beliefern, gegen Vergütung abzuliefern haben. Die Anweisung tritt am 20. September in Kraft. Eine Bitte an die Landkapellen Die Feldarbeiten werden im wesentlichen bald beendet sein, so daß die Musikproben, wieder regelmäßig aufgenommen werden können. Die Kapellen wollen auch im Kriege alles daran setzen, daß die musikalische Tätigkeit weitergeht. Sind Nachbargemeinden nicht zu weit auseinandergelegen, dann möchten sich diese Kapellen zusammenschließen und gemeinsame Proben und Aufführungen abhalten,’ wie es schon mehrere Kapellen mit gutem Erfolg machen. Vielleicht gelingt es auch, ältere Musikka- verspricht und auch der Zuschauer seinen Weg zum fünrungen der Fachämter und Vereine bzw. Ge- • meraden, d e ihr Instrument vor Jahren niedergelegt hz. Der Einzel-, Mehr- und Mannschaftskampf beherrscht am Vormittag des kommenden Sonntags, an dem die Kreisguppe Ortenau — umfassend die Sportkreise Kehl, Lahr, Offenburg — auf dem ’latze der Reichsbahnsportgemeinsaiaft Am Unteren Mühlbach ihren Volks-Turn- und Sporttag zur Durchführung bringt. Schon am frühen Morgen treten die Kameradinnen und Kameraden aus allen Teilen der Ortenau kommend, ihren Weg an, um sich am Hauptbahnhof in Offenburg zu versammeln und von dort aus gemeinsam zum Gelände der Reichsbahnsportgemeinschaft zu marschieren. Die Wettkämpfe, die vormittags 8 Uhr in allen Fachämtern und Disziplinen ihren Anfang nehmen, dauern den ganzen Vormittag über an. Das Geräte- und volkstümliche Turnen sowie die Leichtathletik stehen sowohl bei den Männern wie auch bei den Frauen im Vordergrund; eine zahlreiche Beteiligung steht auch bei den gemischten Mehrkämpfen in Aussicht. Großes Interesse fand auch der Wehrkampf, ter. 8 Uhr: Flaggenhissung. — Beginn der Wett- Die Jugend beiderlei Geschlechts sowie die Männer Einer Massendemonstration von Turnen und Sport gleicht • das Programm des Nachmittags, das mit der Austragung von Sonderkämpfen und Staffeln eingeleitet wird. Es folgen sodann die geschlossenen Vorführungen der einzelnen Fachämter und Gemeinschaften, denen d : e Entscheidungsspiele in Fußball und Handball sich anschließen. Die Siegerehrung wird dem Volks-Turn- und Sporttag der Ortenau einen eindrucksvollen Abschluß geben und bekunden, daß der NSRL. in einheitl eher Ausrichtung auch im fünften Kriegsjahr seinen Marsch mit dem Ziel nimmt: Leibeserziehung im Dienst des Vaterlandes. Der Arbeitsplan Am Sonntagvormittag: 7,15 Uhr: Antreten aller Wettkämpfer und Wettkämpferinnen am Bahnhof in Offenburg. Reichbundtragfahnen sind mitzubrin- gen. ■ 7,30 Uhr: Abmarsch mit Spielmannszug zum Sportplatz. 7,45 Uhr: Besprechung der Kampfrich- kämpfe. 10,30 Uhr: Vorspiel: Fußball — Handball. und Frauen jeden Alters gehen an den Start, so daß Am Sonntagnachmittag: 14 Uhr: Beginn der leidnt- der Kampftag einen spannenden Verlauf zu nehmen'athletischen Sonderkämpfe — Staffeln. Sondervorder Einwirkung ihres Besitzers finden, von jeder zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Person getötet werden können. Die Befugnis zum Abschuß wildernder Hunde kann der Jagdpächter sogar einem beliebigen Jagdgast übertragen. Ueber den Abschuß des Hundes hinaus wird auch gegen den Besitzer »och strafrechtlich eingeschritten werden. Anordnungen der NSDAP, u.deren Gliederungen Nachrichten-HJ. Offenburg Diejenigen Hitlerjungen, weihe die A-Priifung mähen wollen, treten heute um 19,45 Uhr am Heim an. Kostüme — neu hergerichtet B asKostümistund bleibt der beliebteste und Praktischste Anzug der Frau. Deshalb werden wir uns auch alle Mühe geben, unser Kostüm zu erhaltei« LyieN- Ultra-Modell S 1858 Ultra-Modell 81858 Alten, die das Bild zeigt, zu erzählen wissen; wie von Feld, Stall und Haus berichten und von der Ernte. Und wir wollen durch die blanken Fensterscheiben hinausshauen in das gesegnete Rench- tal und uns daran freuen, wie, von der Sonne überhaucht, die Bäume und Sträuher aufleuhten in ihren bunten Herbstfarben. Das sei heute unser Sonntagsgruß Euer Offenburger Tageblatt. Mütterberatungen im Kreis Offenburg am Montag, 20 . 9 ., 15 Uhr in Griesheim, NSV.- Räume, altes Schulhaus, Mittwoch, 22 . 9 ., 15 Uhr in Ortenberg, Kochschule; Mittwoch, 22 . 9 ., 15 Uhr in Elgersweier, Kindefschule; Donnerstag, 23 . 9 ., 14.30 Uhr Ödsbach, NSV.-Räume, Schulhau». Der Rundfunk am Sonntag Reihsprogramm. 8 bis 9 Uhr: Orgelkonzert. 9 bis 10 Uhr: Unser Shakzkästlein. 10,10 bis n Uhr: Ein poetischer Spaziereang mit unterhaltenden Weisen. 11,05 bis 11,30 Uhr: Rundfunkspielshar Wien der HJ. singt und spielt. 11,30 bis 12,30 Uhr: Aus Operette und Tanz. 12.40 bis 14 Uhr: Das deutsche Volkskonzert. 14,30 bis 15 Uhr: Frirz Reiff erzählt ein nordisches Märchen. 16 bis 18 Uhr: Was sich Soldaten wünschen. 18 bis 19 Uhr: Sommerliches Konzert der Berliner Philharmoniker. 19 bis 20 Uhr: Eine Stunde Zeitgeschehen. 20,20 bis 22 Uhr: Melodten aus Operette, Film und Tanz. — Deutshlandsender: 10,10 bis 11 Uhr: Vom großen Vaterland. 15.50 bis 15,55 Uhr: Solistenmusik. 18 wl ° bis 19 Uhr: Komponisten jpi Waffenrock. 20,15 bis 20,55 Uhr: Musikalische Kostbarkeiten von Clement!, Weber und Schubert. 20,55 bis 22 Uhr: Konzert der Wiener Staatsoper. Der Rundfunk am Montag Reichsprogramm. 9.30 bis 10 Uhr: Volkstanz» und Volkslieder. 11 bis 11.50 Uhr: Kleines Konzert mit den Wiener Symphonikern und Solisten. 11,50 bis 11.80 Uhr: Wieder eine neue Woche. 12,35 bis 12,45 Uhr: Der Bericht zur Lage. 15 bis 16 Uhr: Lieder von Haydn und Warner, 16 bis 17 Uhr: Wenig bekannte Unterhaltungsmusik. 17,15 bis 18.30 Uhr: Dies und das für euch zum Spaß. 18,30 bis 19 Uhr: Der Z-'^p!egel. 19,15 bis 19,30 Uhr: Frontberichte. 20.20 bis 22 Uhr: Für ieden etwas. — Deutschlandsender: 17.15 bis 18,30 Uhr: Rameau, Christ. Fr. Bach, Beethoven, Pfitzner. 20,15 bis 21 Uhr: Der Herbst im Lied. 21 b ; s 22 Uhr: Sinfonische Musik von Brahms und Schubert. H&eok Reichsbahnsportpiatz n’cht zu bereuen braucht. Den Vormittag beschließe!; die Vorspiele im Fußball und Handball, die spielstarke Mannschaften aus den Kreisen Offenburg und Lahr zusammenführen. meirschaften. Entscheidungsspiele: Fußball — Hand- 1 haben, zur aktiven Mitarbeit wieder zu gewinnen ball. Siegerehrung (Sieger und Siegerinnen dürfen!Die Jugend ist für die Erlernung eines Musikinstru nur im Sport hierzu antreten, da sonst Verlust des|ments zu begeistern, damit die entstandenen Lucker, Siegerausweises zu erwarten ist). Ausklang. aufgefiilh werden können. und rechtzeitig schadhafte Stellen auszubessernLst der Rock nicht mehr krag- bar, ergänzen wir die einfarbige Jacke durch einen karierten R ck und bessern gleichzeitig mit dem Rockstoff Kragen und Aufschläge aus. Man kann aber auch die Schneiderjacke in eine docke in Pasjenform nm- wandeln, S 18 SS ist ein gutes Beispiel hierfür, beide Möglichkeiten sind fteidsam und leicht aus- sühei«. Mtro-Modell B 18(5 •;jL Durchs Land am Oberrhein Das Maß ist voll ... Mit dem Feststellen dieses Tatbestsmdes pflegte des Landmanns Vater selig das Strammanziehen der Höschen des damals kleinen Landmännleins und das Verabreichen gut spürbarer Hiebe einzuleiten. Damals^ habe ich den Empfang jeweils mit Geschrei und Geheul bestätigt und nicht weiter über das „Maß“ nachgedacht. Heute mache ich mir Gedanken: Eigentlich hat, was der Vater selbst bestätigte, der Kleine „maßvoll“ gehandelt, und das ist doch recht? Warum war er dafür übermäßig (nach seinem Maß, nach des Vaters seinem war’s sogar noch „mäßig") mit Prügeln bedacht? Es ist eine merkwürdige Sache mit dem Maß! Da trinkt (oder besser trank) einer im Hofbräuhaus nicht eins, sondern viele Maß Bier. Das ist doch also Mäßigkeit? Nein, das ist Unmäßigkeit im Trinken! Das ist „maßlos“ übertrieben. Er hat ihn „über die Maßen“ gelobt! Ich habe mich „dermaßen“ gefreut ... Das hat allmählich Ausmaße angenommen. Das Hohl-, Band-, Längen-, Streich-, Zeit-, Gewichts-, Körper-, Flächen- und statt Körper- auch Kubikmaß; regelmäßig (und un-) gleichmäßig (und un-) mittelmäßig, rechtmäßig (und un-). Nicht wahr, die Maßauswahl ist groß, und der Maßeinheiten sind viele! Gemäß Paragraph! Formgemäß, artgemäß, ordnungsgemäß, standesgemäß! Da oben gehört noch feldmarschmäßig dazu, und dann noch eins, das das Maß an den Vierbeinlern abgenommen hat! A, du meinst viehmäßig? Ganz richtig, und damit Blick auf einen bestimmten Vier- beinler — saumäßig! Der Landsmann. Letxle Meldungen Der Schweizer Nationalrats-Ausschuß tagte dnb. Bern, 18 . Sept. (Funkdienst des 0 . T.) Vor dem Nationalrats-Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten, der am 16 . und 17 . September in Solothurn tagte, berichtete der Chef des politischen Departements, Bundesrat Pilot Golaz, über die Entwicklung der internationalen Verhältnisse und die sich daraus für die Schweiz ergebende Lage. Die Aussprache war eine Erörterung der schweizerischen Beziehungen zum Ausland gewidmet. Der Ausschuß nahm, wie es in einer amtlichen Mitteilung heißt, mit Befriedigung und einmütiger Zustimmung Kenntnis von der Politik des Bundesrates, der unveränderlich darauf gerichtet sei, korrekte Beziehungen zu allen Staaten zu unterhalten auf der Grundlage einer Neutralität, dem Lande den Frieden zu bewahren. Roosevelts teurer Krieg dnb. Genf, 17. Sept. (Funkdienst des O. T.) Der Vorsitzende des Budget-Ausschusses im Repräsentantenhaus erklärte es als sicher, daß der USA.- Kongreß noch vor dem 1. Januar gesetzgeberische Maßnahmen beschließen werde, die auf eine neue Steuererhöhung abzielen Blick ln die Ortenau Nesselried. (Auszeichnung.) Der Obergefreite Josef Schmälzle erhielt das Kriegsver- dienstkreux '8. tttnsc mit Schwertern. 7. Altenheim. (Heldentod.) Wiederum hat unsere Gemeinde den Verlust eines braven Soldaten zu beklagen. Bei den Abwehrkämpfen im Osten fiel von hier der Soldat Hans Mild im Alter von 33 Jahren. Der Verstorbene hinterläßt eine Witwe und zwei kleine Kinder, um deren Wohl er stets aufs beste besorgt war. Mit den Angehörigen trauert das ganze Dorf um den allzu früh Entrissenen. Ehre seinem Andenken. — (Todesfall.) Im Alter von 63 Jahren verstarb hier Frau Christine Fels geh. Fischer. Sie war mit dem Maurermeister Jakob Fels in zweiter Ehe verheiratet, der ihr vor längeren Jahren im Tode vorausging. Ihren Kindern war sie eine treusorgende Mutter und erfreute sich im Dorfe allgemeiner Beliebtheit. Sie ruhe im Frieden! d. Diersburg. (Silbernes Ehejubiläum.) Am heutigen Samstag feiert unser Mitbürger Friedrich Hoppeier und seine Frau Marie geh. Henninger das silberne Ehejubiläum. Der Jubilar Friedrich Heppler ist der Sohn des Friedrich Heppler und der Katharina geh. Greiner, die beide das Zeitliche gesegnet haben. Seine Heimat steht an einer historischen Stätte: am Fuße der Sagenreichen Ruine Tiersberg. Die Jubilarin ist die Tochter des früheren Bäckermeisters und Landwirts Johann Henninger jund der Katharina geh. Moser, welch beide auch schon längst gestorben sind. — Zur gleichen Zeit feiert die älteste Tochter Frieda ihre grüne Hochzeit mit dem Obergefreiten Julius Dolde aus Wangen bei Stuttgart. Von der Jubilarsfamilie entsprossen zwei Söhne und eine Tochter. Beide Söhne stehen im Felde; der älteste hat das Glück, seine Eltern und seine Schwester persönlich zu beglückwünschen. Auch wir schließen uns an und wünschen ihnen viel Glück zum Jubelfeste und für die Zukunft. h. Oberharmersbach. (Todesfall.) Frau Maria Theresia B u e b geb. Franz, verwitwete Metzger, Ehefrau des hiesigen Schulrektors Adolf Bueb, ist im Zeller Krankenhaus, wohin sie dieser Tage wegen eines schwer aufgetretenen Leidens gebracht werden mußte, nun verstorben. Die Dahingeschiedene, die ein Alter von 70 Jahren erreichte, war in unserer Gemeinde durch ihr stets freundliches Auftreten und durch ihre große Milde und Gebefreudigkeit, besonders den Kranken und Notleidenden gegenüber, sehr beliebt und geachtet. War sie doch in früheren Jahren einige Zeit in Amerika und hatte so die vielen Nöte und Sorgen der Menschheit persönlich kennen gelernt. In ihrer Heimatgemeinde Niederhausen bei Kenzingen hat die gute Lehrersfrau nunmehr ihre letzte Ruhestätte gefunden; in unserer Gemeinde aber wird sie unvergeßlich bleiben. Der Familie des Rektors Bueb sei auch an dieser Stelle herzliches Beileid ausgesprochen. S r ffe Lenkung des verfügbaren Pflanzmaterials im Obstbau (ew) Bekanntlich haben die großen Frostschäden der Winter 1939/40 und 1941/42 nicht nur die ertragsfähigen Baumbestände dezimiert, sondern auch große Ausfälle in den Unterlagen- und Aufzuchtbaumschulen hervorgerufen Es ist daher eine dringende Notwendigkeit, daß die noch verfügbaren Jungbäume und Beerenobstpflanzen in bester Weise Verwendung finden. Aus dieser Notwendigkeit heraus erwachsen allen mit der Neupflanzung von Obstgewächsen befaßten Stellen und Personen bestimmte Pflichten, die »nach der Südwestdeutschen Monatsschrift für Obst- und Gartenbau folgendermaßen lauten: Der Obsterzeuger und Gartenbesitzer in Stadt und Land muß wissen, daß nur derjenige einen jun- ;en Baum pflanzen darf, der seine älteren, ertrags- ähigen Bäume in Ordnung hält. Es sei nicht zu verantworten, daß das heute so kostbare Pflanzmaterial in Hände gelangt, die die Jungbäume genau so verkommen lassen wie die älteren Anlagen. Jungbäume dürfen grundsätzlich nicht abgegeben werden zur Nach- oder Zwischenpflanzung in alte, frostgeschädigte abgängige Obstgärten. Jeder Erzeuger muß sich daran gewöhnen, auch im Obstbau eine geordnete Wechselwirtschaft zu betreiben und alte Anlagen zuerst zu räumen, bevor junge Bäume nachgepflanzt werden. Obstanlagen sind keine Spekulationsobjekte. Bevorzugt zu beliefern sind solche Erzeuger, deren bisheriges Verhalten, vor allem auch die Leistung in der Erzeugung und Ablieferung, die bestmögliche Nutzung der Jungbäume gewährleisten. Dabei nehmen musterhafte Gemeinschaftspflanzungen und vorbildliche Einzelanlagen die erste Stelle ein. Die obstbauliche Beratungsstellen haben in der kommenden Pflanzperiode die verantwortungsvolle Aufgabe, durch Aufklärung der Erzeuger und Lenkung des verfügbaren Pflanzmaterials den Aufbau unserer Obstgärten nach den neuzeitlichen Gesichtspunkten innerhalb ihres Bezirkes weiterzuführen. An alle Baumschulen im südwestdeutschen Gebiet ergeht die dringende Aufforderung, ihre Pflanzware in diesem Jahre ausschließlich nach den vom Reichsnährstand ausgegebenen Richtlinien abzugeben. Jede Baumschule muß sich vergewissern, daß der Käufer den Anforderungen eines gewissenhaften Obsterzeugers entspricht und die geplante Neuanlage von der zuständigen obstbaulichen Beratungsstelle berfüwortet wird. Für besonders vordringliche Pflanzungen stellen die badischen und elsässischen Baumschulen der Landesbauernschaft einen Teil ihrer Bestände zur Verfügung. Aber auch die restliche Pflanzware darf nur für wirklich nutzbringende Pflanzungen abgegeben werden. Stark frostgeschädigte oder krüppelhafte Jungbäume dürfen nicht verkauft werden. Durch verständnsvolle Einstellung und Zusammenarbeit aller am Aufbau des heimischen Obstbaues beteiligten Stellen und Personen muß es möglich sein, die derzeitigen Schwierigkeiten zn flber- winden und so mit dem Blick auf die Zukunft unserem Obstbau in bester Weise zu dienen. Auch auf diesem Gebiet lautet jetzt die Parole: Disziplin halten. Eröffnung der Freiburger Theaterspielzeit okn. Am letzten Wochenende wurde auch im Großen Haus der Stadt. Bühnen Freiburg die Spid- zeit 1943/44 mit Mozarts „Don Giovanni““ eröffnet. Die in jeder Hinsicht glänzende Aufführung war das Ergebnis systematischer und sorgfältiger Zusammenarbeit von Regieführung und musikalischer Leitung. Arthur Schneider und Generaldirektor Bruno Vondenhoff hatten die Oper von der musikalischen Substanz her in ihren Einzelteilen auf- gebaut. Ausgezeichnet gelang die musikalische Ausbeutung des Werkes. Ein spielfreudiges Ensembl# unterwarf sich ihm willig und brachte es so als ein Ganzes zur Darstellung. Das restlos ausverkaufte Haus dankte allen Künstlern und Mitwirkenden mit stürmischem Beifall. Sportvorschau vom Sonntag Zweite Schlußrunde um den Tschammerpokal MSV. Brünn — 1. FC. Nürnberg Schalke 04 — Sportfr. Katernberg VfB. Königsberg — Dresdner SC Vienna Wien — Breslau 02 Hertha/BSC. Berlin — Holstein Kiel LSV. Pütnitz LSV. Hamburg VfR. Mannheim — BC. Augsburg. Süddeutsche Meisterschaftsspiele Elsaß: SC. Schiltigheim — RSC. Straßburg TuB. Schweighausen — FC. Kolmar. Württemberg: VfB. Stuttgart — SSV. Reutlingen SV. Feuerbach — SV. Göppingen Ulm 4 6 — Sportfr. Stuttgart VfR. Aalen — FV. Zuffenhausen. Nordbayern: Spvgg. Fürth — Würzburger Kickers VfL. Nürnberg — PC. Bamberg RSG. Weiden — P ost Nürnberg Schweinfurt oj — WTSV. Schweinfurt. Südbayern: TSV. Pfersee — 1860 München Schwaben-Augsburg — TSG. Augsburg Jahn Regensbuerg — LSV. Straubing Bayern München — MTV. Ingolstadt. Westmark: FV. Saarbrücken — VfR. Frankenthal FV. Metz — Pioniere Speyer 1. FC. Kaiserslautern — Tura Ludwigshafen TSG. 61 Ludwigshafen — TSG. Merlenbach TSG. Saargemünd — Borussia Neunkirchen Die Verdunkelungszeiten vom 19. bis 25 . Sept, Von 20.25 bis 0.40 Uhr Die heutige Ausgabe umfaßt 8 Seiten M Genaue Absender-Angabe y ist wichtig! Sefc tf vers fö ncflich haben Sie oude da, jung. Gelrekle, das freudig und gleichmäßig heran* wächst und eine gesunde Ernte sichert Gesundes Getreide erhalt man, wenn man das Saatgut trocken oder naß mit Avavtt gegen Krankheiten schützt iröckmanns gewürzte Fufterkalkmischuiig ZWERG-MARKE sparsam verwenden j deshalb nie in das Tränkewasser geben^ondem stets unter das Futter mischen. könnte heute auch nicht“ mehr Rohstoffe für J MnzeTs_AKA^FLUID dos bekannte Hausmittel . beizaubern. Man muß schon Glück haben, wenn man bei seinem Apotheker oder Fachdrogisten ein Fläschchen erwischt, da es vorübergehend nur in beschränktem Maße lieferbar ist Deshalb sparsam damit! Ein Tropfen genügt! Auf Ihren Füßen ruht di« ganze Last Ihras Körpers. Botoitigen Sie daher ■hre Hühneraugen durch LeüevohL 1 ^ Beizeiten angewendet bringen schon wenige ffioster Erfolg. Zu haben in Apotheken und Drogerien. In Ottenburg: Elnhorn-Apoth.,Ad.-Hitler-Str .82 Hirsch-Apotheke, Fischmarkt* 3 , 01?a-Dro*erie, Lange Strafte 27 . ifblihan SCHREIBBÄNDER Und Pelikan-Kohlenpapier öfter umdrehen • dann halten sie noch länger! Kohlenklau darf sie nicht halb aus- genutzt im Papierkorb finden, sonst vergeuden wir Roh- Stoffe, Kohle und Strom für die Fabrikation. DEUTSCHE o REICHS- LOTtsaxi Ziehung «beginn-; OktöbU Wer jetzt tt,Nq>leI«o will, muß wissejiä Zwecks in 64& StaatI ic he rtLöll efie-Et ft Uehmer ndie Versendvog «So töstAhgebole« an neue Spieler verboten. Nur allen Spielern wird iheloj wieder zugesandt. Wenn Sie deshalb von jetzt ab neu mitspiefen wollen, 90 wählen Sie sich rechtzeitig thr l_ys selbst bei der nächsten Staatliche» Lotterie.Einnahme aus. Wieder werden Ob» SOO MUÜ- e«e« RM. -in i Kiste» «usgupMt Um eiwe möglichst gleichmäßige Verteilung za erreichen, werden die Heumann-Heilmittel nur noch direkt in den Apotheken abgegeben. Es findet also von Nürnberg ans kein Postver sand statt, auch nicht bei Geldüberweisung. Schriftliche Bestellungen müssen da- . her leider unberücksichtigt bleiben. RadiO rafuren aller Systeme werden angenommen Radio-Wolski Offenburg (neb. Hotel Riest an Bekanntmachungen der Stadt Oberklrch Schließung des Stadt. Freibades _ Das Städtische Freibad ist ab Sonntag, den 19 Sepember, geschlossen. Wochenmarktbeginn Der Wothenmatkt beginnt ab Donnerstag, den 23. September, um 8 Uhr. Oberkirdi, 17. September 1943. Der Bürgermeister. iwi Evangel. Gottesdienst in Offenburg Sonntag, 19. September. Tag der Inneren Mission. Stadtkirdie 8,30 Uhr: Frühgottesdienst; 9,45 Uhr Festgottesdienst, Pfarrer Krapf; 11 Uhr Kindergottesdienst. Samstag 16 Uhr Kleinkindergottesd. Gemeinschaft Innere Mission, Friedenstraße 4. Sonntag 6,30 und Donnerstag 5,30 Uhr Bibelstunde. Ev. Gemeinschaft , Augustastraße 1. Sonntag 18,45 Uhr Gottesdienst (Pleßmann-Straßburg). Donnerstag 17,45 Ohr Gottesdienst (Pleßmann-Straßburg). Zunsweier Sonntag, 19. September. Hauptfest der Bruderschaft vom guten Tod. 14 Uhr: Predigt, Andacht, Prozession, Verehrung der hl. Kreuzreliquie. Vorher Aufnahme neuer Mitglieder; Abmelden Verstorbener. Evangel. Gottesdienst im Kinzigtai 'Evang. Gemeinde Gutach Sonntag, den 19. September 1943. 10 Uhr Predigtgottesdienst; 11 Uhr Kindergottesdienst; 20 Uhr Evang. Gemeindejugend (jüngere Abteilung). Evangelische Gemeinde Hausach Sonntag, 19. September. 9 Uhr: Predigtgottesdienst. Evang. Gemeinde Haslach t. K. Sonntag, 19. September. 8 Uhr: Predigtgottes- j dienst; 9 Uhr Kindergottesdienst. Ev. Gottesdienstordnung im Renchtal Evang. Gottesdienst Oberkirch Sonntag, 19. September. 9.30 Uhr Festgottesdienst zum „Tag der Inneren Mission“. 10,30 Uhr Christenlehre und Jugendgottesdienst (gemeinsam). Stellenangebote Für eine Dienststelle der Reichsleitung der NSDAP in der Westmark werden dringend kür die Haupt- nnd Personal küche Herdmädchen, Küchenhilfen, Geschirrspfllfrauen gesucht Unterkunft u. Verpflegung vorhanden. Bewerbungen m. Lichtbild, kurzen handgeschr. Lebenslauf u. Zeugnisabsdir. (Beglaubi gung nicht erfordert.) unt. N. 1198 an Ala, Mannheim. Fflr eine Dienststelle der Reichsleitung der NSDAP in der Westmark werden gewandte, flinke und an große Sanberkeit gewöhnte Serviermädchen zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Bewerbungen mit Lichtbild, handgesdir. Lebenslauf u. Zeugnisabsdir. (Begl. nicht erf.) unter O. 1199 an Ala, Mannheim Zuverlässige Hausgehilfin zum 1. November in Arzthaushalt ges. Pr, Königsmann, Offenb., Poststr. 2. Küchln oder Beiköchin sowie jüngere Bedienung, die noch etwas Hausarbeit nüitflbemimmt, In Dauerstellung ges. Gaststätte „i. Zauberfltts“ Offenburg. O»/»», MIdChen. tüchtig, kinderlieb, für Haushalt sofort gesucht. 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Für eine Dienststelle der Reichs- leitung der NSDAP in der Westmark wird eine gewandte u. umsichtige Telefonistin für die Telefon- und Rundfunkzentrale ges. Bewerb, mit Lichtb., hangeschr. Lebenslauf, Zeugnisabsdir. (Begl. nicht erf.) unter L 1196 an Ala, Mannheim ?ür eine Dienststelle der Reichsleitung der NSDAP in der Westmark werden dringend ges.: 1 gewis- senh., umsichtig, u. vertrauensw. Lagerarbeiter für Lebensmittelmagazin und 1 weibliche Hilfskraft, nicht unter 20 Jahre, mit Kenntn. in Stenogr. u. Scfareibmasch. und leichten Büroarbeiten. Bewerb, m. Lichtbild, handgeschr. Lebenslauf, Zeugnisabsdir. (Begl, nicht erf.) unter M 1197 an Ala, Mannheim. Putzfrau für täglich 2 bis 3 Stunden ab 17 Uhr gesucht M. Reltr * Cif.. Offenburg Kornstraße 10. Maschinen dürfen nicht Stillstehen! War *id, Meine Riß- oder Quetuhwunden zuzieht, kann nadi Anlegen von Hansaplast die Arbeit getrost fortsetzen j dieser Sdinellverband ist im Nu angelegt, schützt vor Schmutz und wirkt entzündungswidrig. 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Sie müssen allerdings darauf achten, durch systematische Wäschepflegs die vielfachen Schadensmöglichkeiten v. Ihrer Wäsche fernzuhalten. Wäsche, die sonst entzweigegangen wäre, wird nach Jahren noä gut und tadellos sein. Näheres hierüber, und besonders über die Vermeidung von Wäscheschäden aller Art, finden Sie in einer wertvoll. Henkel-Lehrschrift, die ihnen kostenlos zugesandtwird Als Drucksache an: Nach bangem Warten anf Nachricht nach seinem Urlaub, erhielten wir die tieftraurige Nachricht, daß nach Ciottes unerforscht. Ratsch lug mein innigstgel. Msnn, der treusorg. Vater seiner beiden Kinder, unser lieb. Sohn, Bruder, Schwager, Onkel u. Neffe Friedrich Berg Uffz. i. e. Sturm-Pi.-Btl., Inh. des EK 2 u. and. Ausz im Osten, im Alt er von 33 Jahren, am 26.8. sein Leben fürs Vaterland dahingab. In tiefer Trauer: Frau Amalie Berg geb. Walter Kinder: Helmut und Konrad / Eltern: Jos. Berg u Frau Katharina geb. Dreier / Oeschw.: Josef Borg, z. Z. i. Osten u. Frau Martha / Elsa Steiner geb. Berg, Otto Steiner / Oswald Berg, z. Z. im Osten / Karl Berg, z. Z. im Felde / Hilda Berg und alle Verwandten. Erstes Seelenamt Montag, 20. Sept. 1943. Zunsweier, den 17. September 1943. Gottes Wille war es, daß mein innig st- geliebter, herzensguter Gatte, unser hoffnungsvoller Sohn u. guter Bruder, lieber Schwiegersohn, Schwager, Onkel u. Neffe Leutnant FraitZ 5 SNN Beobachtungs-Offizier In einem ArtUlerle-Reglment. Inh. d. Krlegsverdlenstkreuzes 2 . Klasse mit Schwertern nicht mehr zu uns zurfldckehren darf. An einer schweren Verwundung starb er am 21. August 1943 im schönsten Alter von 31 Jahren im Osten den Heldentod für uns und sein Vaterland. Er fand sein stilles Heldengrab in unmittelbarer Nähe von seinem Bruder Hans, der ihm 1 Vs Jahre im Heldentod voraus ging. Wir wünschen ihnen ewigen Frieden. In tiefem Herzeleid: Die Gattin: Mariele Senn, geb. Marx. Die Eltern: Konrad Senn und Frau Walburga, geb. Strägle. Die Goschwist.: Josefine Haider, geb. Senn, u. Safte. Hedwig Fischer, geb. Senn, u. Satte. Adolf Senn, Konrad Senn, Wachtmeister. Josef Senn, Wachtmeister. Walburga n. Marie Senn. Die Schwiegereltern: Johann Marx und Frau Marie, geb. Mild, und Verwandte. Altenheim, Sdiwäblishausen, den 10. Sept. 1943 Unerwartet hart und schwer traf uns die schmerzliche, kaum faßbare Nachricht, daß unser lieber unvergeßlicher Sohn, mein herzensguter Bruder Egon Boschert Gefreiter in einem Nadiriditen-^ug am 4. September 1943, im blühenden Alter von 19 1 /* Jahren im Osten für seine geliebte Heimat den Heldentod fand. Er wurde von seinen Kameraden zur letzten Ruhe gebettet ln. tiefer Trauer: Friedrich Boschert u. Frau Christine, geb. Rosenfelder v u. Bruder Viktor nebst allen Anverwandten. Zunsweier, den 19. September 1943. Wir erhielten die kaum faßbareNachricht, daß nach Gottes hlg. Willen mein lieber unvergeßlicher Sohn, mein guter Brud er, Schwager und Pate Gefreiter Bernhard Engel voll Hoffnung u. Sehnsucht die geliebte Heimat wioderzusehen am 3. Sept. 1943 im Osten den Heldentod fand. Er starb im blühenden Alter von 26 Jahren. Unvergessen von seinen Lieben ruht er auf einem Heldenfriedhof im Osten. In tiefer Trauer: Zizilia Späth, verw. Engel, geb. Schweiß. Wendalin Enoel, z, Z. Wehrm. und Familie und Anverwandte. Erstes Seelenamt Mittwoch, 22. Sept. 437,8 Uhr. Steinach, den 18. September 1943. Todesanzeige Mein lieber Mann, mein guter Vater, unser treubesorgter Großvater, Schwager u. Onkel Theobald Biegert wurde heute, im Alter von 76 Jahren, nach langem schwerem Leiden vom Tode erlöst In tiefer Trauer: Frau Elisabeth Biegert geb. Lauei / Johann Friedrich Roth und Frau Elisabeth geb. Biegert / Enkel: Gefr. Adolf Roth, z. Z. L Osten u. Frieda Roth. Beerdigung Sonntag 10 Uhr. Altenheim, den 17. September 1943. Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme anläßlich des Heldentodes meines inniggeliebten, herzensg. Mannes und Vaters o 2/593 Ofeergefr. Josef Becker sage ich hiermit allen meinen besten Dank. Frau Lina Becker, geb. Göbel and Kinder. Offenburg, 17. September 1943. Für die herzl. Teilnahme und Ehrungen, die reichen Blumen- und Kranzspenden beim Heimgang unserer lieben Tochter Elsa Cruslus, geb. Koger und unseres Schwiegersohnes Tom Cruslus danken wir herzlich, o 10/556 In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbl.: Familie Albert Kogar. Elgersweier, 15. Sept. 1943. All denen, die uns beim Heldentod unseres lieben unvergegl. und hoffnungsvollen Sohnes, Bruders und Neffen firenadler Hans Schilli im herzl. Weise ihre Anteilnah. erwiesen haben, danken wir von ganzem Herzen, o 18/375 In tiefem Leid: Franz Schilli und Frau Maria, geb. Maus. Bruder: Franz Schilli und Anverwandte. Niederschopfheim, 17.9.1943. Für die aufrichtige Anteilnahm, beim Heimgang meines lieben Mannes, unseres guten Vaters u. Großvaters herzlichen Dank. Bes. Dank für die Kranspend, u. ehrenden Worte am Grabe sowie für die Begleitung zur letz. Ruhestätte. Die trauernd. Hinterbliebenen: Famllla MQnckenkacii Niederschopfheim, 15. Sept. 43 Allen, die uns anläßlich des Heldentodes, unseres nun im ewigen Frieden ruhenden Sohnes, Bruders, Enkels u. Neffen 6efr. Karl Maier,in liebevoller u. mitfühlender' W eise ihre Anteilnahme bekundeten, sagen wir auf diesem Wege ein herzl. Vergelts Gott. Im Namen der trauernd. Hinterbliebenen: o 12/306 Familie Andreas Maier. Lahr, den 18. September 1943. \ Schon seit Großvaters Zelten Ist der Zinsserkopf das Kennzeidien das Kennzeidien der Firma il i 55 er& C o Heilkräuter - Tees Für die Anteilnahme beim Heldentode meines lb. einzigen und unvergeßlichen Sohnes, Bruders und Schwagers Soldat Karl Hermann sagen wir ein herzl. Vergelts OotL K 8/63 Im Namen der trauernd. Hinterbliebenen: Frau Zäzilia Hermann Witwe Steinach, den 15. Sept. 1943. Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme beim Heldentode unseres lb. Sohnes u. Bruders Ohorgefr. xavor Burger sagen wir allen, besonders den Schulkameraden, ein herzliches Vergelts Gott k 2/49 Frau Josef Burger Wwe. Mühlenbach, 15. Sept. 1943. Für die herzl. Anteilnahme beim Heldentode unseres lb. Sohnes und Bruders Gefr. Joeef Schoch sagen wir allen, besond. dem Herrn Pfarrer König, d. Schulkameraden sowie den Messespendern, ein herzl. Vergelts Gott. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen : Familie Andreas Schoch Mühlenbach, 17. Sept. 1943. Für die aufrichtige Teilnahme beim Hinscheiden meines lb. Gatten, unseres unvergeßlichen Vaters Josof Lehmann, Zimmermeister, sei allen auf diesem Wege herzl. gedankt Insbesond. danken wir Herrn Stadtpfarrer Neimeyer für die ehrend. Nachrufe, sowie für die zahlr. Begleit, z. letzten Ruhest. Die trauernden Hinterbliebenen. Zell a. H , den 13. Sept. 1943. Für die herzl. Anteilnahme an dem schmei zl. Verluste unseres lb. Kindes, Brüderchens u. Enkels Joseph, f. die viel. Blumen- und Kranzspenden, sagen wir allen ein herzl. Vergelts Gott In tiefem Schmerz: Franz Busam z. Z. i. Osten u. Frau Helene geb. Vogt und BroBeltern. Butschbach, 17. Sept 1943. Nachtdienstbereitschaft und Sonntagsdienst hat ab heute Samstag die Hirsch-Apotheke, Offenbg. Fischmarkt 3, am Löwenbrunnen Ebenjoam Mittwochnachmittag ab 13 Uhr. ' Vom 20. bis 28. Sept 1943 ein- schliegl. werden kein* Oel- trOchto angenommen Ölmühle Walz Oberkirch. Für die überaus herzl. Anteilnahme anläßlich des Heldentodes unseres sp lieben, unvergegl. Sohnes und Bruders Sturmgrenad. LUdWlg VSllHMr. sagen wir allen ein herzliches Vergelts Gott. r 22/35 In tief. Trauer: Wendelin Vollmer und Frau Anna, geb. Gmeiner. Beschwister und Verwandte. Nußbach-Neuberg, 15. Sept 43 Für die Teilnahme b. Heldentode unseres lieben Gefallenen Unteroffizier Emil FleB sowie für die Beteiligung an den Opfern und das Gedenken im Gebete sprechen wir auf diesem Wege allen ein herzl. Vergelts Gott aus. r 6/34 Im Namen der trauernd. Hinterbliebenen: Frau Berta Fielt, geb. Höhl I Zusenhofen, den 15. Sept 1943 Für die innige Anteilnahme beim Heldentode unseres lb. unvergegl. Sohnes u. Bruders Gefreiter Franz Spraul sagen wir ein herzliches Vergelts Gott. Ebenso für den Besuch der Trauergottesdienste, dem Kirchenchor und für die Messespenden. In tiefer Trauer: Fam Franz Anton Spraul und Verwandte. Erlach,den 17. September 1943. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme b. Heldentod unseres über alles geliebt unvergeßlichen Sohnes, guten Bruders, Schwagers, Onkels und Neffen Befr. Franz Hodapp, sagen wir ein herzl. Vergelts Gott. Besond. für den Besuch des Trauergottesd. u. Messespenden. In tiefem Schmerz: Fam. Philipp Hodapp u. Verwandte Tiergarten, den 17. Sept 1943. Wintersetzzwiebel empfietyt Gärtnerei Haag Offenbg., Schwarzwaldstrage 28, Tel. 1716. Bei den guten Elermzuui- Backaromen kommt es auf jeden Tropfen an. Gehen Sie deshalb sparsam damit um! ' BACK-A 90 MEN SroBe Volksbelustigung, Samstag, 18., Sonntag, 19., Montag, 20. und Dienstag, 21. September Steinstraße-Undanplatz: Kram-Markt, Montag, 20. und Dienstag, 21. September ^Margareta Veronika ^ 13. 9.43 Die glückt. Geburt unseres Töchterchens zeigen in dankbarer Freude an Stefanla Wurth, geb. Köbele Nikolaus Wurth, z.Z. Wehrm. Griesheim, 17. September 1943^ r - >1 IF-e Verlobung geben bekannt Edith Ressler Artur Metzger Unteroffizier der Luftwaffe Zum Ausspannen ein Buch der Leihbücherei Trübe Offenburg Platz der SA. Besuchen Sie die Kaninrtienwerbeschau D am 19. und 20. September Offenburg i. Landw. und Verlosung von Jungtieren. Ihren werten Besuch erwartet Die Ausstellungsleitung. Unendlich viele Wünsche hat die Kleinanzeige schon erfüllt. Lichtspiele OBERKIRCH Frw. Fsaerwebr der Stadt Offeo&g. Karlsruhe Offenburg Mathystr. 42 Hermannstr. 15 V,_ 0 12/303 _ J Neuansohlen von Damen- strümofen sowie Reparaturen p c anKjnderstrümpfen und Herrensocken nimmt entgegen F. Kern, Haslach i.k. Bekleidung und Ausstattung. Wir haben uns verlobt Annemarie Weher Han» Streit Leutnant in einer Flakabteilung 18. September 1943 Leuna (Saale) Oberkirch/Bd. .___ Im Namen der Eltern geben wir unsere Verlobung bekannt Hildegard E»»er Ernst Simon Oberltn. u. Adjutant in einem Flak-Rgt September 1943 Offenburg/Bd. s. Z. im Felde Für die uns anläßlich unserer Veripählung erwiesenen Aufmerksamkeiten u. Glückwünsche danken bestens Willi Laug u. Brau Else Laug, geb. Zimpfer Offenburg, den 18. Sept. 1943 Für die viel. Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anlägl. der Geburt unseres ersten Kindes Willi Ullrich danken wir recht herzlich Willi Siegenfahr Okenburg, den 16. Sept. 1943. Ihre Kriegstrauung geben bekannt Hermann Rieß Rosa Rieß geb. Huber Emmendingen Oppenau 18. September 1943 R 16/45 J Warzen + al!e lästigen Haare, Leberflecken, Mitesser, Pickel, Sommersprossen usw. entfernt für immer G. Bornemann Otfonfeurg, jetzt Rheinstrage 15 Sprachst, ied. Montag v Q-1Q Uhr. 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NoMlenstverpfllditetan um 18 Uhr, am Neuen Marktplatz. Wer zur Übung nicht erscheint, mutz zur Bestrafung gemeldet werden. Der Wehrführer: Max Feiler. Tierschutzverein Offenburg und Umgebung O. V. Am Montagldsn 20. Sept. 1943 findet um 20 Uhr Im Gartensaal des Hotels Ries „zum Ochsen“ eine Versammieag statt Die Mitglieder werden eingeladen und um bestimmtes Erscheinen gebeten. Freunde Und Gönner sind willkommen. Der Leiter Fragen Sie Ihre Nachbarn und Bekennten, wie sie mit unserem KranjHMt- schutz zufrieden sind! Ach Ihrer Wahl erstatt wir Krank- heltskosten 1., 2. od.3. Kluse. Über 75V 000 Mitglieder schenken uns Ihr Vertrauen. Fordern auch Sie unser Angebot, ehe Is zu spät ist! Deutsche Kranken-VersMermni- A.-8., Landesdirektion f. Sjjdweit- deutschland Stuttgart-S, Platz der 8A14, Hof 71183. Sfao tl. {otfprieeinnahme L F.IPZ IG Adolf-Hitler-5fr. 8 -74 4 MÜ / 4 L 0 S= v.- Setttsdrert Jlcidtslottcite H. Schoppe Richtig Würze«! Siele sonst so erfahrene Hausfrau, en begehen den Fehler, daß sie Süß- ftoff-Saccharin für ein Rahrungs» mittel wie Zucker hatten. Er ist aber ein Genuß- und Würzmittel, und das bedeutet, daß man ihn nur aus das Sparsamste verwenden darf, wM man nicht wie mü Salz, Pfeffer etc. durch ein Zuviel den Geschmack der Speise gefährden. Deutsche Sützstoff-Eefellschast m. b. H. Berlin SB 85 Ob Schürze, Mantel oder Kleid, das Muster liegt bei uns bereit I Ottenburg, Steinstrage 34 SPINNER,. HANDELSHOF