i&rtcnaucr Bott / t0ffcnt»»»rgcr Stitunf jnAeattia 6 Angaben. Bengsprei* «MutUdi 2 RM. ^laadit. 22 PI. Trigerlohn. Dar* die Poet 2 RM. eiaadil. tl PL BeMrdcrngaccMht xazSgL 36 PL ZastellgeMhi Nummer 279 £f’erbur§!, Samstag/Sonntag, <«n 27./28. K'cvejrber 1943 131. Jahrgang Hauptmann Rudel (OT-Ardiiv) Eichenlaub mit Schwertern an Hauptmann Rudel Drei neue Träger des Eichenlaubs dnb. Führerhauptquartfer, 26. Nov. Der Führer verlieh am 25. November 1943 das Eichenlaub mit fchwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreu tes an: Hauptmann Hans-Ulrich Andel. Gruppenkom- Mandeur in einem Sturz- kampfgesdiwader, als 42. Soldaten der deutschen Vehrmacht, ferner das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreu- ses an Oberstleutnant Hans- Henning Freiherr von Reust, Kommodore eines Kampfgeschwaders als 336. Soldaten, Oberstleutnant Dietrich 'H t a b a k, Kommodore eines Jagdgeschwaders, als 337. Soldaten und an Hauptmann Wilhelm Lemke, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, als 338. Soldaten der deutschen Wehrjnac^t. Nene Ritterkreuzträger des Heeres dnb. FQhrerhanptquartier, 26. Nov. Der Führer wrlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Leutnant d. R. Rudolf W e i n e 11, Führer einer Fanzerpionier-Kompanie; Feldwebel Heinrich Schollen, Zugführer in einem Panzergrenadier- Regiment; Obergefreiten Georg Thumbeck, Gruppenführer in einem Panzergrenadier-Regt. und auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe an: Feldwebel Rothe, Bordfunker in einem Sturzkampfgeschwader. Beabsichtigte Versklavung Europas dnb. Madrid, 27. Nov. (Funkdienst des O. T.) Die in Barcelona erscheinende Zeitung „LaPrensa“ deckt in einem Kommentar zu den Erklärungen des englischen Blattes „Observer" über die Aufgaben der alliierten Kommission für europäische Fragen die wirklichen Pläne der Anglo-Amerikaner und Sowjets auf und erklärt u. a.: „Die Tatsache, daß in dieser aus der Moskauer Kon- hervorgegangenen Kommission keine euro- be Nation ausgenommen wird, erweist ein- _ daß Europa bei einem anglo-amerikani- Scben Sieg zum Sklaven von Ländern werden würde, die gar nichts oder nur sehr wenig mit Europa selbst zu tun haben. Jhr Plan zur Schaffung einer „Polizeiarmee“ tter Garantenstaaten in Europa zeigt uns weiter, daß die propagierte «neue Aera des Friedens, der Gerechtigkeit und der Freiheit" nicht damit in Einklang zu bringen ist. Sowjets verloren bei Krementschug 112 Panzer Feindlicher Brückenkopf am Dnjepr beseitigt - Bomel geräumt . dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 26. Nov Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am Brückenkopf Nikopol und im großen Dnjepr- bogen wurden Angriffe der Sowjets in erbitterten bis zur Dunkelheit anhaltenden Kämpfen im wesentlichen abgewiesen. An der Einbruchstelle südwestlich Krementschug wird noch lebhaft gekämpft. Der Feind verlor dort gestern 112 Panzer. Von ihnen hat das schwere Panzer-Jäger-Regiment 656 unter Oberstleutnant d. R. -v. Jungenfeldt allein 54 Panzer abgeschossen. Eine besondere Leistung vollbrachte dabei der Leutnant Kretschmer, der mit seinem Sturmgeschütz 21 feindliche Panzer vernichtete. Damit hat das Regiment in den letzten vier Monaten 654 Panzer und 610 Geschütze vernichtet. Bei Tescherkassy, im Raum westlich Kiew und bei Korosten scheiterten zahlreiche feindliche Angriffe. Durch eigene Gegenangriffe wurden mehrere feindliche Abteilungen aufgerieben, ein feindlicher Brückenkopf diesseits des Dnjepr bereinigt und dabei mehrere Hundert Gefangene eingebracht. Im Raum von Gomel halten in dem unübersichtlichen Gelände zwischen Dnjepr und Pripjet die harten und wechselvollen Kämpfe an. Die Stadt selbst, die seit längerer Zeit in vorderer Kampflinie lag, wurde nach restloser Zerstörung geräumt Versuche der Sowjets, die Einbruchstelle nordwestlich Gomel zu erweitern, wurden in schweren Kämpfen vereitelt und durchgebrochene feindliche Abteilungen im Gegenangriff vernichtet. Nordwestlich Newel warfen unsere Grenadiere bei der Fortsetzung ihres von Sturzkampfflugzeugen wirkungsvoll unterstützten Angriffes den Feind unter ständiger Abwehr starker Gegenangriffe wiederum aus mehreren Ortschaften und schossen zehn Panzer ab. An der Eismeerfront schlugen deutsche Jagdflieger und Flakartillerie der Luftwaffe einen Angriff feindlicher Fliegerkräfte gegen einen Stützpunkt ab und vernichteten von 65 angreifenden Sowjetflugzeugen 32. An der süditalienischen Front fanden auch gestern keine Kampfhandlungen von Bedeutung statt. Britische Bomberverbände / führten in der vergangenen Nacht einen Terrorangriff gegen Frank furt a. M. und Offenbach. Auch auf mehrere andere Orte inrRhein-Maingebiet wurden Bomben geworfen. Bei diesen Angriffen und über den besetzten Westgebieten wurden nach noch unvollständigen Meldungen 25 britisch-nordamerikanische Flugzeuge abgeschossen. Deutsche Flugzeuge griffen in der Nacht zum 26. November Ziele in London und Dover an. „Die Berliner haben sich ihrer Lage wOrdig erwiesen“ Pressestimmen zur tapferen Haltung der Reichshauptstadt Wilna. Zu einer machtvollen Kundgebung der Entschlossenheit der Litauer, Stalins erneuten Annektionsgelüsten ein entschiedenes Nein entgegenzusetzen, gestaltete sich eine Versammlung, die von der litauischen Selbstverwaltung am Donnerstag in Wilna abgehalten wurde. * Es liegen jetzt weitere Auslandsstimmen vor, die die vorbildliche Haltung der Berliner Bevölkerung bei den letzten englischen Terrorangriffen auf die Reichshauptstadt würdigen. So schreibt die „Neue Züricher Zeitung“ u a.: „Man kann ohne Voreingenommenheit sagen, daß sich die Berliner im Ganzen ihrer Lage würdig erweisen' Der Berichterstatter «betont, daß er nirgends eine Spur von Panik festgestellt habe, und daß jeder entweder seinem Tagesgeschäft nachgeht oder hilft, wo es etwas zu retten oder zu helfen gibt. Alle füllen sich als eine große Gemeinschaft Der Berliner Korrespondent der „Tat" berichtet u. a.: „Die Reichshauptstadt hat ihre Bewährungsprobe gut bestanden, und man muß kein Prophet sein, um festzustellen, daß sie sich durch nichts unterkriegen läßt, nachdem sie die beiden Terrornächte überstanden hat. Wer diese beiden Angriffe nicht selbst erlebt hat, dem ist es unmöglich, sich in die Augenblicke und Stunden zü versetzen, die gekennzeichnet waren von einer beinahe unheimlichen Ruhe und Gelassenheit der Bevölkerung". Ein schwedischer Offizeir gibt im „Svenska Dag- bladet“ eine Schilderung seiner Eindrücke, in denen er betont, daß der, der von Panik in Berlin spreche, die Unwahrheit sage. Alle Menschen hätten eine sehr große Hilfsbereitschaft bewiesen. Die Arbeiter, mit denen er gesprochen habe, seien nach durchwachten Nächten am Morgen wieder unmittelbar an ihre Arbeiten gegangen. An mehreren Die Wallstreet-Juden holen zu einem neuen Beutezug aus GrUndung einer Bank der Vereinigten Nationen d. Stockholm, 26. Nov. Wie Reuter meldet, ist der USA.-PIan für die internationale finanzielle Stabilität nach dem Kriege jetzt gemäß Meldungen, die die Londoner Zeitungen von den USA. erreichten, fertiggestellt. Es sei die Neuerrichtung einer „Bank der vereinigten Nationen" vorgesehen, die Geldmittel für den Wiederaufbau zur Verfügung (teilt und Gelder für langfristige Anlagen ausleiht. Die Unbrad, wie man in USA. die vorgesehene Bank bereits zu nennen beginne, werde von den USA. ungefähr 877 Millionen englische Pfund, von Großbritannien 250 Millionen englische Pfund fordern. Sowjetrußlands Beteiligung werde voraussichtlich geringer als die von Großbritannien sein. Der Finanzexperte Harry D. White betonte, daß die größere USA.-Beteiligung ein Beweis dafür sei, daß die USA. grundsätzlich großzügig an dem Zeitraum des Wiederaufbaues beteiligt sein wollten. White wies darauf hin, daß die Bank einer der! drei amerikanischen Vorschläge ist, einen festen Grand für den internationalen Handel zu legen. Die beiden anderen sind die UNRRA. und der Weltstabilisierungs-Fonds. Es ist ein alter Wunschtraum des jüdischen Großschiebers Morgenthau, mit Hilfe des den USA. gehörigen Geldes die Welt zu beherrschen. Die Wallstreet-Hyänen hoffen, den Beutezug, den sie mit diesem Kriege begonnen haben, auch nach dem Kriege fortsetzen zu können, und dazu treffen sie jetzt schon ihre Vorbereitungen in der Meinung, daß sie mit ihren schmutzigen Dollars die Völker unterjochen können. Man gedenkt, nach dem Muster, das man jetzt den sogenannten „Verbündeten" gegenüber befolgt, auch die anderen Völker in goldene Fesseln zu legen. So wie heute alle die Völker, die sich freiwillig in die USA.-Knechtschaft »erkauft haben, wehrlos den. Wallstreet-Blutsaugern ausgesetzt sind, so soll es auch einmal die f ganze Welt sein. Die Wallstreet-Juden wollen ihr, Dollar-Kapital ’Bazu benutzen, um die Wirtschaft j aller Länder zu bekommen. Die Methode, die man zu diesem Zwecke befolgt, ist hinreichend bekannt. Unter dem Deckmantel der Menschenfreundlichkeit geben die Wallstreet-Juden ihre Anleihen, und wer darauf verzichten will, dem werden sie aufgezwungen. Die Anleihen aber sollen die Völker mit Wucherzinsen oder greifbaren Werten bezahlen, aus denen die jüdischen Raubgeier sich fette Pfründen versprechen. Es ist nicht mehr als eine schöne Geste, wenn man England und die Sowjets auch noch mit am Geschäft beteiligen will. Die Wallstreet-Juden werden schon aufpassen, daß sie nicht zu kurz kommen. Auf England nimmt man jetzt schon keine großen Rücksichten, und von den Sowjets nimmt man an, daß sie andere Interessen hhben und den Börsenjobbern der USA. den Weg nicht versperren. Steifen habe er die Aeußerung gehört, daß man aushalten müsse, denn die Bolschewisten seien noch viel schlimmer als die Bomben. Eine Frau, die alles verloren habe, habe angesichts des brennenden Hauses gesagt: „Sie mögen uns bombardieren, wie sie wollen, wir müssen durchhalten, denn sonst kommen die Bolschewisten, und dann werden wir alle miteinander Sklaven“. Die finnische Zeitung „Kauppalehti" schreibt über die Haltung der Berliner Bevölkerung: „Die Nerven bleiben sicher, die Moral der Berliner fest undt unerschütterlich". Die Zeitung „Uta Sanomat' schreibt: „Die Nerven der Berliner .»ind in bester Ordnung". Das finnische Blatt „Aamulehti“ schreibt: „Berlin zeigt die Deutschen im besten Licht. — Festigkeit der Stimmung. <— Hilfsbereitschaft und keine Spur von Panik". Die spanische Zeitung „Informaciones“ hebt die Kameradschaft der Berliner Bevölkerung hervor und schreibt u. a.: „Die Bevölkerung Berlins wollte hinter dem Heldentum anderer deutscher Städte nicht zurückstehen. Die Disziplin und die Einsatzbereitschaft der Berliner war aller Achtung wert". Der Berliner Korrespondent der „Gazette de Lausanne" meldet seinem Blatt, man müsse in aller Objektivität feststellen, daß die Berliner Bevölkerung eine erstaunliche Ruhe an den Tag lege, trotz der fürchterlichen Geschehnisse sei keine Panik festzustellen. Der Vertreter einer dänischen Luftfahrtgesellschaft in Berlin berichtete, daß die Berliner Bevölkerung die Situation. ruhig aufgenommen habe. In allen englischen Nachrichtendiensten wird eine Glückwunschbotschaft des englischen Luftfahrtministers an den Chef der Bomberkommandos, Harras, für die „zwei vernichtenden Angriffe auf die Nazi-Zentrale“ veröffentlicht. Die DAF. sammelte 49 % Millionen . dnb. Berlin, 26. Nov. Die am 23. und 24. Oktober von der DAF. durchgeführte zweite Reichs- Straßensammlung des Kriegs-WHW. 1943'44 hatte ein vorläufiges Ergebnis vsn 49 531 233,69 RM. Bei der gleidien Sammlung des Vorjahres wurden 13 135 417,10 RM aufgebracht. Es ist somit eine Steigerung des Ergebnisses um 6 415 816,59 RM oder 14,9 Prozent zu verzeichnen. Kampfpause Es gibt nur wenige Augenblicke im Verlaufe der harten Schlacht, ln denen die Grenadiere aus den Gräben sich durch eine Ruhepause erholen und durch einen kargen Imbiß stärken können. — PK.-Kriegsberichler Collmer (PBZ — Sch) Englands biologische Schwäche Von Dr. Oskar Liskowsky Je härter der Krieg wird und je schärfer der Weltkampf sich zuspitzt, umso klarer tritt, ungeachtet aller Täuschungsmanöver von alliierter Seite, das wirkliche Ausmaß der Volkskräfte der kämpfenden Nationen zutage. Wir Deutschen brauchen diese Aufhellung der Proportionen und Konturen Unserer Kraft nicht zu scheuen. Das Großdeutsche Reich hat sicj^ in den vier Jahren dieses gewaltigen Ringens so vielfach stärker und gefestigter, so weitaus mächtiger, widerstandsfähiger und opferbereiter erwiesen, als alle seine Feinde und insbesondere die Engländer es wähnten, daß eine Klärung in dieser Richtung nur erwünscht sein kann. Anders dagegen die Briten, deren Weltmachtansprüche immer fragwürdiger werden, je länger der Krieg dauert. Der britische Weltgeltungsanspruch beruhte von Anfang sn nicht etwa auf einer überlegenen Stärke der englischen Volkskraft, sondern auf völlig anders gelagerten Faktoren: der Flottenüberlegenheit und der Gleichgewichtspolitik. Anders gesagt, auf Englands Fähigkeit, jederzeit gegen jeden beliebigen Dritten auf dem Festlande einen Seekrieg mit Handelsund Hungerblockade in Verbindung mit einem Koalitionskrieg führen zu können. Auf diesen Säulen ruhte, wie Churchill es selbst beschreibt, schier unverrückbar die britische Weltmacht, der englische Reichtum und das Prestige der Pluto- kratie im eigenen Volk. Umso nachhaltiger mußt« die Wirkung sein, wenn, wie in diesem Kriegs, beide Tragpfeiler zerbrachen. Dünkirchen und die deutsche Erzeugungsschlacht haben England zur Ohnmacht verurteilt Was London in seiner tief gespürten Ratlosigkeit blieb, ist einer Weltmacht nicht würdig: Der sinnlose Krieg gegen Frauen u d Kinder, der furchtbare Vergeltung erwarten läßt; eine verzweifelt« Emigrantenpolitik, deren Hetzparolen ebenso verächtlich wie unwirklich sind, und schließlich dl« Bittgänge zuerst nach Washington und zuletzt nach Moskau, die für das britische Ansehen verheerender wirken, als verlorene Schlachten. Kein Wunder, wenn eine dumpfe Ausweglosigkeit sich gleich einer schleichenden Krankheit ha englischen Volkskörper bemerkbar macht. Der stolze Brite, der noch vor kurzem der Welt das Evangelium des selbstherrlichen Individuums und den Vorhang einer Gesellschaftskaste vor dem zum Nachtwächter degradierten Staat predigt«, hat heute andere Sorgen. Wann immer die britische Presse, die heute mehr denn je die Dinge in England zu verhehlen bestimmt ist, einen Durchblick, auf das Treiben in der Arena der Innenpolitik freigibt, wird stets das gleiche Kernproblem sichtbar. Es ist, auf eine kurze Formel gebracht, die Frage, ob und i% welcher Verfassung sich England angesichts der Volkskraft Großdeutschlands überhaupt in der Zukunft werde behaupten können. Oder mit Churchills Worten: Werden wir überleben? Die Antwort der Massen auf diese für britisches Denken bestürzende Fragestellung ist für die britische Staatsdoktrin geradezu revolutionär: es ist der einmütige Schrei nach „Sicherheit", verbürgt durch den Staat Individualismus und Iiberalistische Doktrin, Darwinismus und puritanischer Auserwähltheits- wahn, insulares Lebensgefühl und Cant, alles das ist, wie namhafte britische Autoren offen bekennen, nach vier Jahren Krieg im Begriffe, Strudel der Zeitenwende zu versinken. Es kann auch nicht anders sein. Denn seit Dünkirchen steht das Inselvolk von 40 Millionen Auge in Auge und fast aller traditionellen Erpressungsmittel beraubt, einer fast zehnfachen Ueber- macht von Europäern gegenüber. Das Empire ist fern, doch Europa ist nah. Wenn heute in der Welt die Auffassung an Boddn gewinnt, daß England im Begriff steht .zu einer zweitklassigen Macht herabzusinken, so (ist dies eine richtige, aber späte Einsicht. Denn das Mißverhältnis der englischen Volkskraft zu den britischen Ansprüchen, das in Moskau so kraß zutage trat und von Stalin brutal ausgeschlachtet wurde, besteht nicht erst seit Dünkirchen, sondern bereits seit Jahrzehnten. Es ergibt sich daraus, daß die britische „Balance of Poweri'-Politik die klassische Form der Politik der schwächeren Volkskraft gegenüber benachbarten stärkeren Lebenseinheiten und durchaus nicht jenen Ausdruck der Stärke darstellt, als der sie von den Engländern und Englandaposteln ln Europa immer dargestellt wurde. Sie war eine britische Patent- und Notlösung angesichts der eigenen völkischen Untergewichtigkeit gegenüber dem Kontinent Sobald sie versagte, mußte Englands Stern sinken. Englands Abstieg begann schon im ersten Weltkrieg. Man hatte in London falsch kalkuliert, als man am 4. August 1914 in kalter Beirechnung dem deutschen Volk zum ersten Male jden Krieg erklärte. Denn dieser Krieg zwang in seinem unberechenbaren Verlauf, wie kein geringerer als Mr. Churchill betrübten Sinnes in seinem Weltkriegswerk ausführt, England zum ersten Mal in seiner Geschichte dazu, die Blüte seiner Jugend in die Schlacht zu werfen und dl« Substanz der eigenen Volkskratt anzuzapfen. Den seltsamen Pazifismus und die verschrobene Völ- kerbündlerei der britischen Massen in der Nachkriegszeit demaskiert der gleiche sachkundige Autor als einen humanitär getarnten Erschöpfungszustand. Um so erstaunlicher ist es, daß der gleidie Churchill den zweiten Weltkrieg forderte und daß England zum zweiten Male ein«* Na- jmj—• t -VpC.il Sf ■ tion den Krieg erklärte, die an attaa andere eher deckte, als Britanniens Weltmacht ans dem Sattel zu heben. Wenn damals München eine Schmach und Schande für England gewesen sein soll, wie Mr. Churchill behauptete, wie kann man sich 1n England noch wundern, wenn der Gang nach Moskau als Bankrotterklärung der Weltmacht auf- gefaßt wird? Wie dem auch sei, — für uns Deutsche bestätigt sich wieder einmal die immanente Gerechtigkeit der Geschichte, die sich auch an den Briten vollzieht. Es waren unsere Väter und Kamerhden, die feldgrauen Helden des großen Krieges, die vor drei Jahrzehnten die Axt an die Wurzel der britischen Machtposition legten, indem sie durch einen Kampf von epischer Größe auf Flanderns blutgetränkten Gefilden und in der Hölle der Materialschlachten in Nordfrankreich die britischen Divisionen zum Weißbluten brachten. Sie haben es erreicht, was der Bolschewik heute erbittert verlangt und Mr. Churchill mit gutem Grunde' störrisch verweigert: den Einsatz der britischen Volkskraft auf dem Schlachtfelde. Im Krieg der Volkskraft war schon im ersten Weltkrieg das Reich der heimliche Sieger. Freventlich angetreten zum Gottesgericht, wird England auch diesmal nicht umhin können, seine gesamte Volkskraft auf die Waage des Weltenschicksals zu legen. Der Ausgang kann nicht mehr zweifelhaft sein. Sowjets betrachten Polen bereits als einkassiert . dnb. Stockholm» 26. Nov. Nach einer Moskauer Meldung in „Afton Tidningen“ ist in der Sowjetunion eine zweite polnische Division gebildet worden. Vor ihrer Aufnahme in die Division mußten die polnischen Soldaten einen Eid ab- legen, in dem es heißt: „Ich gelobe der Sowjetunion Treue und gelobe, Brüderschaft mit der Sowjetarmee zu halten“. Ein weiterer Beweis für die Methoden der bolschewistischen Machthaber und insbesondere dafür, daß die Sowjets Polen bereits als für sich einkassiert betrachten. Dem entspricht auch eine Meldung der „Daily Sketch“ vom 19. November, wonach man alle Hoffnungen auf eine baldige Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen Moskau und der polnischen Exilregierung in London jetzt aufgegeben habe. Dieses Problem gelange nun vor die Kommission der drei Hauptalliierten. Wie jedoch verlautet, erhebe nunmehr Moskau Einspruch gegen bestimmte Mitglieder der polnischen Exilregierung und lasse durchblicken, daß die Sowjets mit ihnen nicht verhandeln könnten. Die Polen aber dächten nicht daran, mit Rücksicht hierauf Umbesetzungen vorzunehmen. Neues Massengrab bei Triest entdeckt dnb. Rom, 26. Nov. In der Nähe von Triest wurde am Donnerstag abermals ein Massengrab entdeckt, in dem eine Anzahl unglücklicher Opfer der kommunistischen Banden, die seinerzeit von General Roatta bewaffnet worden waren, von ihren Peinigern verscharrt wurden. Acht Leichen konnten von der Bevölkerung identifiziert werden. Am Sonntag wird in Triest die feierliche Beisetzung der Ermordeten stattfinden. Massierte Angriffe gegen Nikopoi und Saporoshje abgewiesen Bolschewistische Panzerkeile durch Panzerjäger und Sturmgeschütz« zerschlagen dnb. Berlin, 26. Nov. Im Südabschnitt der Ostfront standen unsere Truppen weiterhin in schweren, aber erfolgreichen Abwehrkämpfen. Nachdem die Sowjets durch die in den letzten Wochen erlittenen ungewöhnlich hohen Verluste zur Neuregelung und Auffüllung ihrer schwer mitgenommenen Verbände gezwungen waren, nahmen sie am 24. November ihre Angriffe wieder auf, um die Brückenköpfe Nikopoi und Saparoshje von Osten und Südosten her einzudrücken. Sie massierten im gesamten Raum zahlreiche Scklackt- fliegerverbände und versuchten mit deren Hilfe, die Wucht ihrer Vorstöße zu erhöhen. Den Brük- kenkopf Nikopoi griffen sie unter Bildung von zwei scharf abgegrenzten Schwerpunkten mit mehreren von je 100 bis 120 Panzern und starken Fliegerverbänden unterstützten Divisionen an. Bis in die Nacht hinein dauerten die erbitterten Kämpfe, in deren Verlauf 85 Sowjetpanzer vernichtet wurden. Trotz Massierung der Angriffstruppen auf jchmalen Abschnitten behielten unsere Truppen die* Hauptkampflinie fest in ihrer Hand oder gewannen sie im Gegenangriff zurück. Bei der Abwehr der Panzerkeile sckoß eine schwere Panzerjägerabteilung allein 54 Sowjetpanzer ab. Am erfolgreichsten war dabei Lertnant Kretschmer, der mit seinem Sturmgeschütz allein 21 feindliche Panzer zur Strecke brachte. Im Abschnitt Saporoshje erneuerten die Bolschewisten trotz anhaltend schlechter Wetterlage ihre Angriffe ebenfalls. Doch auch hier konnte sich der Feind nicht durchsetzen. Einige den Sowjets unter schweren Verlusten gelungene Einbrüche riegelten unsere Grenadiere, Sturmgeschütze und Panzer unter Abschuß von 17 feindlichen Panzerkjampfwagen ab. Die Kämpfe zur vollständigen Bereinigung der Einbrucksstellen sind noch im Gange. Südöstlich Krementschug kam es trotz des verschlammten Geländes zu Bewegungskämpfen, die gleichfalls zur Stunde noch andauern. Eigene Panzerkräfte vernichteten beim Vorstoß in feindliche Bereitstellungen 10 Panzer und 21 Pakgeschütze und brachten über 100 Gefangene ein. Stelle der Front auf 152 Panzer, 253 schwere Panzerabwehrkanonen, 72 Geschütze, 165 Maschinengewehre, 34 Granatwerfer, 9 Flakgeschütze, 12 Kraftfahrzeuge und eine vollständige Salven- gesdititzbatterie. Die Bolschewisten trugen von neuem Gegenangriffe vor, wurden aber wiederum unter Absdiuß von acht Panzern abgewiesen oder im Gegenstoß zurückgeworfen. Auch die Entlastungsvorstöße, mit denen der Feind bei K o - rosten unseren erfolgreich fortschreitenden Angriff aufzuhalten versuchte, scheiterten unter hohen Verlusten für die Sowjets. Beiderseits Gomel entwickelten sich in dem unübersichtlichen Wald- und Sumpfgelände wiederum harte Kämpfe gegen vordringende feindliche Angriffsspitzen. Zur Verkürzung ihrer Linien räumten unsere Truppen die schon seit längerer Zeit im Hauptkampffeld liegende, durch Artilleriebeschuß und Sprengungen zerstörte Stadt Gomel. Zur Behinderung der Absetzbewegungen führten die Sowjets mehrere Angriffe. Unsere Truppen fingen jedoch die feindlichen Kräfte auf und warfen sie in Gegenstößen zurück. Durch Luftangriffe gegen Kolonnen und Truppenquartiere hatte der Feind erhebliche Verluste an Menschen und Material. Weiter nördlich hat sich im Kampfgebiet südwestlich Kritschew das Bild der Kämpfe gegenüber dem Vortage kaum geändert. Wieder versuchte der Feind durch Angriffe aus mehreren Richtungen seine Einbruchsstelle zu erweitern. Insbesondere berannte er wiederholt die flankierenden Eckpfeiler, ohne sie aber eindrücken zu können. Unter Vernichtung durchgebrochener feindlicher Kampfgruppen brachen die Angriffe blutig zusammen. Die Kämpfe an den übrigen Abschnitten der Ostfront hatten nur örtliche Bedeutung. Nordöstlich Kertsch, südlich Cherson, am unteren Dnjepr bei Aleschni und am Konke-Knie brachten unsere Truppen bei Stoßtruppkämpfen zahlreich« Gefangene und erbeutete Waffen ein, währen« ^ die Luftwaffe die feindlichen Landeköpfe bei ~ Kertsch sowie Uebersetzversudie am Faulen Meer mit Bomben und Bordwaffen bekämpfte. Schwere Kämpfe entwickelten sich noch nordwestlich Newel. Hier setzten unsere Truppen mit wirksam« Unterstützung durch Kampf- und Scklacktflugzeuge trotz heftiger feindlicher Gegenstöße, ihr Angriff*!- unternehmen fort und warfen die Sowjets unter Abschuß von zehn Panzern weiter zurück. Heldentod eines Ritterkreuzträgers d. Berlin, 26. Nov. Major Helmut Vooke Kommandeur einer Panzeraufklärungsabteflua») hatje das Ritterkreuz als Hauptmann und Kommandeur eines Panzergrenadier-Bataillons fü r seine Verdienste bei der Verteidigung des Donez- Gebietes im Winter 194243 erhalten. Nachdem ein Angriff seiner aus zwei Panzergrenadier-Bataillonen gebildeten Kampfgruppe am Abend nach Teilerfolgen vor übermächtigen feindlichen Wider- stand liegengeblieben war, setzte er ihn am anderen Tage aus eigenem Entschluß fort und führte ihn unter rücksichtslosem Einsatz seiner Persoa zum vollen Erfolg. Am 28. Oktober hat der tapfere Offizier bei den weiteren Kämpfen im Osten den Heldentod gefunden. Krack um den USA.-Rowdy General Patt» d. Stockholm, 26. Nov. Die Patten-Affäre hat in den USA. nach einer Neuyorker Eigenmeldung von „Stockholms Tidningen“ aufsehenerregende Ausmaße angenommen. Sowohl die Presse als auch die Oeffentlichkeit reagieren sehr heftig auf das skandalöse Auftreten des nordamerikanischen Panzergenerals, der bekanntlich einen verwundet» Soldaten im Lazarett geschlagen und einen Arzt mit dem Revolver bedroht hat. Allgemein wird jetzt die Absetzung des Generals gefordert. Auch das Hauptquartier wird scharf kritisiert, weil es versucht hat, die Angelegenheit zu vertuschen. Ereignisse aus aller Welt kurz gemeldet Stockholm. Geschwaderchef Grant Perris von Beim weiteren Vordringen stießen sie auf starken der Konservativen Partei, der nach einem Aufbolschewistischen Widerstand und brachen ihn im enthalt von fast einem Jahr in Indien soeben Zusammenwirken mit der Luftwaffe. .nach England zurückgekehrt ist, sagte, so mel- Im Brückenkopf Tscherkassy erreichtenun-jdet Reuter, im Unterhaus: „Ich bedauere, sagen sere Gegenangriffe bereits die ihnen gesteckten Ziele. Es gelang hier, die eine wichtige Straße sperrenden feindlichen Kräfte trotz heftiger Entlastungsangriffe aufzureiben und über 200 Gefangene einzubringen. Weitere Gefangene fielen nordwestlich Tscherkassy in unsere Hand, wo unsere Truppen durch mehrere Angriffe einen feind liehen Brückenkopf beseitigten. Die blutigen Verluste der Sowjets in diesen Kämpfen waren beträchtlich. Nur Reste der feindlichen Kräfte vermochten das jenseitige Dnjepr-Ufer zu erreichen, Im Raum westlich Kiew konnten unsere Truppen die durch den Angriff in den letzten Tagen erreichten Stellungen verbessern und befestigen. Durch Säuberung des Raumes um Brussilow von den letzten Resten des Feindes erhöhten sich die Verluste der Bolschewisten allein an -dieser 340 Kilometer durch feindliches Gebiet im Panzerspähwagen Von ^-Kriegsberichter Rupert Rupp DNB. .... 25. Nov^ (ff-PK.) Noch vor wenigen Tagen konnte die ff -Panzerdivision „Das Reich“ Ihren 2000. Panzerabschuß melden, und heute kann die gleiche Division wieder von einem eindrucksvollen Unternehmen berichten. , Ein motorisierter Spähtrupp der'Aufklärungsabteilung der Division unternahm eine viertägige Erkundungsfahrt durch den Kampfraum, den unsere Truppen planmäßig geräumt hatten, um festzustellen, welche Ortschaften bereits vom Feinde besetzt waren und in welche Gebiete der Gegner noch nicht vorgestoßen war. Der Spähtrupp erreichte mit seinen drei Fahrzeugen die Stadt gerade in dem Augenblick, als die sowjetische Panzerspitze von Nördwesten her eine Einschließung versuchte. Die Vernichtung von schweren Sowjetpanzern durch den Spähtrupp ermöglichte das ungehinderte Abrücken eines deutschen Stabes, der als Letzter in F. verblieben war. Nun schlug sich der Spähtrupp zu neuen Erkundungen weiter durch. In voller Fahrt jagten die Farhzeuge an den ersten Häusern der Stadt F. vorbei. Zu spät erkannten die Männer, daß der Ort von den Sowjets bereits besetzt war. Plötzlich tauchte rechts und links zugleich je ein schwerer feindlicher Panzer auf. Ein Abstoppen war unmöglich und hätte die sichere Vernichtung zur Folge gehabt. Also brausten die Männer mit Vollgas durch den unbekannten vom Feind besetzten Ort, und schon erschienen nach der ersten Straßenbiegung zwei Kolonnen von sechs und sieben sowtejisdien Panzern T. 34. Wieder ging es mit Vollgas an den Panzern vorbei. Die Sowjets erstarrten vor Verblüffung, und ehe sie begriffen, daß hier keine Spukgestalten an ihnen vorüberrollten, waren unsere Männer bereits in sicherer Ferne. Noch drei Tage waren sie unterwegs. Ueberall rasten sie mit der gleichen Tollkühnheit an ungezählten Feindkolonnen vorbei Sie entwickelten mit der Zeit eine regelrechte Methode, den Gegner durch Rufe, Winken und unaufhörliches Hupen buchstäblich zu lähmen. Ohne nennenswerte Schäden legten sie über 340 km im feindlichen Hinterland zurück und erreichten wohlbehalten mit wertvollen Aufklärungsergebnissen ihre Einheit zu müssen, daß ich überall in Indien ein großes Mißtrauen in die Versprechungen fand, die Großbritannien den Indern gemacht hat. Stockholm. Eine Meldung der „Neuyork Times“ aus Mexiko-City vom Donnerstag besagt, daß der Sowjetbotschafter in Mexiko, Konstantin Umansky, Verhandlungen zur Errichtung diplomatischer Beziehungen zwischen Rußland und Brasilien führt Umanskys Hauptaufgabe besteht, wie man annimmt, in der Schaffung von Beziehungen mit soviel iberoamerikanischen Ländern wie nur möglich. Stockholm. Die englischen Gilbert-Inseln werden nach dem Kriege voraussichtlich unter amerikanischer Herrschaft verbleiben, schreibt der diplomatische Mitarbeiter von „World Telegram“ nach einer Neuyorker UP.-Meldung in „Nya Dag- light Allehanda“. Stockholm. Wie der kanadische Premierminister am Donnerstag bekanntgab, wird die türkische Regierung in Ottawa eine Gesandtschaft Rom. Einen neuen Beweis für das disziplinlose Junge Arbeitsmänner in Eulenspiegpls Land Von RAD.-Kriegsberichter Rehmer (y) Deutsche Dichter, Maler und Soldaten, Menschen der Ebene und des Gebirges, Gelehrte und Männer der schaffenden Hand haben Flandern gesehen, erlebt und beschrieben. So ist ein vielfarbiges Bild dieses Landes entstanden: das Land entscheidungsvoller Schlachten, des mahnenden Vorbildes von Langemarck, die Heimat eines Rubens, van Eycks und Breughels, eines Gonscience, de Coster und Timmermans. das Land der trotzigen Beifriede und erhabener Dome und Rathäuser, ein Kulturland, dessen Bevölkerung in allen Lebensäußerungen beweist, daß die Pflege und Entwicklung ihrer völkischen Kultur Aufgabe des ganzen Volkes ist. Unmittelbar als die meisten, weil sie in jugendlicher Unvoreingenommenheit mitten darin stehen, haben unsere Arbeitsmänner, aus dem ähnlich traditionsreichen Ostpreußen als jüngste Soldaten des Führers hierher gestellt, dies Land und seine Menschen gesehen. Geheimnisvolle Zusammenhänge offenbarten sich ihnen, als sie sich mit den Bewohnern der flandrischen Dörfer ohne nennenswerte Mühe in ihrem heimischen Plattdeutsch verständigen konnten. Sie fühlten, daß diese Sprachverwandtschaft tief in einer uralten Bluts- und Geistesgemeinschaft verwurzelt war. Dieses unbestimmte Fühlen zu überzeugtem Wissen reifen zu lassen, war neben der täglichen harten Arbeit im Dünensand der Baustelle vornehmstes Erziehungsziel des Abteilungsführers, lag doch darin der Kern der Gesamterziehungsaufgabe eingeschlossen, der jüngsten Mannschaft aus der Wehrgefolgschaft des Führers auch im Einsatz das Erlebnis der Gemeinschaft zu vermitteln. Es war ein Drang, der die Dichter links und rechts des Rheins zu ihrem Sang bewegte, ein Wille, der Maler und Bildhauer von Donau und Schelde um den Ausdruck gleicher Gefühle ringen ließ, ein Blut, das Flanderns und Deutschlands Jugend für Ehre, Freiheit und Größe ihres Volkes vergossen. Eine Fahrt nach Brügge als verdiente Belohnung für die so glänzend bestandenen Proben der Arbeit und des Dienstes! Die Dünen, — die genau so zu Flandern gehören, wie der fette Boden der unübersehbaren Weite des flachen Landes, wie die schmucken Dörfer, wie die Städte mit ihren gediegenen Bauten und malerischen, vertrauten Winkeln, — hinter sich lassend, schiebt sich die behäbige langsame Eisenbahn Brügge, Westflanderns Zierde, entgegen. Nach vier Kriegsjahren stehen nun junge ostpreußische Arbeitsmänner, rank und schlank, blond und braungebrannt, gesund und stark an Leib und Seele, vor den ehrwürdigen Zeichen germanischer Vergangenheit. Osten und Westen verbinden sich im Geiste einer gemeinsamen Vergangenheit für eine große germanische Zukunft Stunden der Bewunderung nannte einmal ein Deutscher die Rundfahrt durch diese verträumte Stadt, die man die schönste der flandrischen Städte nennt Es ist die flämische Stadt schlechthin. Brügge hat den flämischen Geist, den flämischen Willen, Kunstsinn und Fleiß in seiner ganzen Stimmung eingefaßt. Das gibt dieser alten Hansestadt ihren eigentümlichen besonderen Reiz. Durch das Eselstor, ein wuchtiges Backsteinmal, betreten wir die Altstadt. Trutzig ragt der Belfrjed empor. Von Heu Plätzen Brügges ist der Turm sichtbar, ein ehrwürdi- errichten. Erster türkischer Gesandter in Kanada wird der bisherige Gesandte in Washington. Stockholm. Der schwedische Wehrminister Skoeld hielt in einer von der Volkspartei der Rechten und den Sozialdemokraten in Bromma gemeinsam veranstalteten Versammlung eine Rede, in der er feststellte, daß die Neutralitätspolitik die einzige richtige außenpolitische Konzeption für Schweden sei. Stockholm. Die Patton-Affäre hat in den USA. nach einer Neuyorker Eigenmeldung von „Stockholms Tidningen“ aufsehenerregende Proportionen angenommen. Mitau. In einer eindrucksvollen Protestkundgebung auf dem Mi teuer Marktplatz gaben die über 6000 Teilnehmer ihrem Willen Ausdruck, die Anmaßungen Moskaus, nach denen Lettland und die übrigen baltischen Länder wieder in die Sowjetunion eingegliedert werden sollen, mit Kampf und Arbeit zu beantworten. Kauen. Die große Kundgebung der Werktätigen Kauens, in der der entschlossene Wille zum Ausdruck kam, sich den Moskauer Gelüsten mit allen ges und machtvolles Bauwerk aus dem 14. Jahr hundert. Schaut ihn euch an, wie er aufsteigt aus dem bunten Giebelgewirr, wie er weithin winkt über die flandrische Landschaft, gleih einem ragenden Riesen aus uralten Zeiten und wie er doch so fest auf der Erde steht, als sei er aus ihr gewachsen, wie die Menschen unter seiner Hut. Wahrzeichen germanischer Art, kündet er von der Seele des flämischen Volkes, dessen Blick allzeit nach oben zu den Sternen ging, predigt vom aufwärts gerichteten Streben nordischer Menschen, die unter seinem Schutze wohnten. Er, der alle Ueberragende, war der Inbegriff des städtischen Gemeinwesens, das steinere Sinnbild seiner Macht und Freiheit Er war kein Denkmal, sondern Offenbarung. Ein Nutzbau aus dem Bedürfnis der Zeit geboren, formte ihn Wille und Gestaltungskunst eines Baumeisters zu einer lebendigen Verkörperung uned kulturellen und wirtschaftlichen Blüte der Stadt und darüber hinaus des ganzen flandrischen Lebensraumes. So war er nicht nur Wachtturm, Schatzkammer oder letzte Zufluchtsstätte in der Not, wie der Bergfried unserer Burgen, nein, er war mit dem Leben der Einwohnerschaft eng verbunden, war ein Stück dieses Lebens selber. Seine Glocken riefen zu den Waffen, riefen zu frohen Festen, meldeten Feuersgefahr, schlugen die Stunden und zeigten Beginn und Ende des Lebens in der Stadt an. Und als er für immer verstummte, war der politische und wirtschaftliche Niedergang Brügges besiegelt. Es blieb aber die Stadt echt flämischer Vergangenheit mit ihren verträumten Winkeln und Gäßcken, mit ihren ehrwürdigen Häusern und grünumrankten Giebeln, mit ihren beschaulichen Innenhöfen und malerischen Kanälen. Brügge, so erklärte der kundige Führer, ist eine Gründung der kühnen seefahrenden Nordmänner. die hier einen geschützten Anlegeplatz unweit der Küste entdeckten. Infolge seiner gün- zn Gebote stehenden Mitteln zu widersetzen, wird in der litauischen fresse weiterhin unterstrichen. Kauen. Die in Telschen erscheinende litauische Zeitung „Zemaicius Zemi“ schreibt u. a.: Wenn die bolschewistischen Propagandisten in Moskau behaupten, daß die Litauer, Letten, Esten und die Ka- relen auf die Befreiung von der Sklaverei und auf Stalins „Sonne“ hoffen, so sei die Wirklichkeit ganz anders. Es gebe keinen einzigen Bauern, der auf die Wiederkehr des Bolschewismus warte, Genf. Einen Vergleich mit 1918 könne man nickt ziehen, meint die englische Wochenschrift „Weekly Review". Die Kriegslage sei eine ganz andere, schon deswegen, weil es in diesem Krieg im Gegensatz zu 1914/18 noch einen fernöstlichen Schauplatz gebe. Rom. Der Rundfunksender der Italienisch« Sozialen Republik erklärte in einem Kommentar zur neuen Judengesetzgebung, heute sei es wohl jedem Italiener klar, daß die Judenfrage in Italien nur durch eine radikale hundertprozentige Lösung bereinigt werden könne. Rom. Der Duce ernannte den Ingenieur Ama- deo Berger, einen alten faschistischen; Mitkämpfer, zum Kommandanten der Forstmiliz. - - - ' ~ v und schändliche Verhalten der angelsäÜfisiStSen Truppen auf Sizilien und in Süditalien liefert ein Bericht eines aus dem Konzertrationslager von Ra- gusa entflohenen Bauern. Rom. Der Film über die Befreiung des Duce wurde in diesen Tagen in den drei Uraufführunga- spieltheatern Roms vorgeführt. Madrid. Am 23. November wurde, wie „ABC.“ aus Buenos Aires erfährt, in der argentinischen Hauptstadt ein nächtliches Manöver der Luftwaffe durchgeführt, das den Ernstfall zum Muster hatte. Die Stadt blieb bis zur Beendigung der Hebungen verdunkelt. Madrid. Der Berliner Korrespondent von „In- formaciones“ schreibt zu den letzten Luftangriff« auf Berlin:. „Eines haben die Engländer bestimmt erreicht: Den Haß der Deutschen gegen sie zu wecken I“ Sofia. Der Abgeordnete Koschuscharoff, der Direktor der Zeitung „SIovo", führte in einer Rede in der Sobranjesitzung u. a. aus, daß Bulgarien die Gebiete Thrazien, Mazedonien und die Dobrudscha für sich beanspruche. stigen Wasser- und Landverkehrslage entwickelte es sich bald zu einem bedeutenden Marktflecken. Seit dem 12. Jahrhundert nahm die Weberei einen steten Aufschwung. Brügge wurde der Haupt- markt des flandrischen Küstengebietes, Bindeglied zwischen Ost und West, Nord und Süd. Seit der Mitte des 14. Jahrhunderts ist Brügge der wichtigste Stapelplatz der Hanse und Brennpunkt des hansischen Verkehrs im Westen, bis es von Antwerpen durch eigene Schuld überflügelt und bald danach ausgeschaltet wurde. Sein leuchtendes Bild jedoch, abgestimmt auf das Wesen flämischen Geistes und Kunstsinns und flämischer Verträumtheit, aber auch der Tatkraft, des Fleißes und Unternehmungsgeistes, leuchtet herüber aus großer Zeit und weist eindeutig den Weg zum Ziel, das ein Rufer flämischer Seele, der Dichter Wies Moens, kennzeichnet: „Als Flamen sind wir ein Teil des großen germanischen Ganzen. Das Volk der Flamen sollte seinen Platz in der Welt einnehmen, nicht in einer fremden Welt, Sondern in der Welt, zu der es nach Blut und Geist gehört." Dann wird auf die Frage der flämischen schwer- verwundeten Soldaten des Weltkrieges im Turm von Dixmuiden: „Hier unser Blut — wann unser Recht?", die ergreifend die Zwiespältigkeit zutiefst empfanden, ihr Leben für die französische Vorherrschaft einsetzen zu müssen, vom ganzen flämischen Volk die Antwort gefunden werden: Nordwärts — vorwärts 1 Das ganze Deutschland soll es sein. Verleger: Alfred Reirf (bei der Wehrmacht) Druck und Verlag: A Reiff 8t Cie., Offenburt- Verlagsleiter: R Hack (bei der Wehrmacht), Stellvertreter und Anzeigenleiter Rudolf Berto»; Hauptschriftleiter: Carl Fürst. (Preisliste Nr. 8). i I! Nr. 279 Offaitarger Tageblatt Samstag,'Sonntag, I7./28. November 1943 unser Doktor fflhrte die Kompanie Wie ein Arzt der Wallen-ff das Kommando im Kampf übernahm (PK) Als der Morgen graute, stand eine hohe schwarze Rauchfahne hinter dem Wäldchen, das gestern noch mit seinen wogenden Tannen wie eine Brücke zwischen Krieg und friedlicher Ruhe den Weg der Sanitätskraftwagen säumte, mit denen die Verwundeten aus dem Brückenkopf zum Hauptverbandplatz und von dort weiter zum Feldlazarett gebracht wurden. Cs brannte im Sumpf. Aus den wenigen Bauern- katen, die sich wie Schiffbrüchige an das trockene Stückchen Erde inmitten des weiten Schilfmeeres •klammerten, schlugen gelbrote Flammen. Die Einschläge der Granatwerfer rissen klaffende Trichter in das schwarzbraune Moor, das beim Zurückfallen der Erdschollen dumpf aufgurgelte, als müsse es in schauerlichen Tönen die Tragödie der vergangenen Nacht hinausbrüllen. Die Sowjets waren über den Sumpf gekommen. In stockdunkler Nacht und in dichtem Nebel waren sie durch das Schilf gras getrieben worden, um vom Wald am jenseitigen Ufer bis zur Straße vorzustoßen und damit den Brückenkopf zu zerschlagen. Viele von ihnen setzten nie mehr einen Fuß auf das trockene Land, denn neben ihnen her schlick der Tod. Jeder Tritt abseits vom Wege spielte ihm ein neues Opfer in die Arme. Doch sie waren, als sie sich am anderen Morgen im Wald sammelten, immer noch genug, um eine ernste Gefahr für die Front zu werden. So wurde eine Kampfgruppe aufgestellt, zu der sich nicht nur Troßfahrer freiwillig meldeten, es kamen auch die Kcxhe, Furiere, Rechnungsführer, Schneider, Schuster und Stabsscharführer und wollten mit Auch ein Arzt trat durch die morschen Türbalken in die Bude, in welcher der Kampfgruppenführer, über eine Karte gebeugt, an einem rohen Tisch stand und die letzten Standpunkte des Feindes einzeichnete. Man wollte den Arzt, einen #-Untersturmführer, nicht mitnehmen. Es hieß jede Minute könnten die Sowjets vorn wieder angreifen, und dann würde man ihn auf dem Hauptverbandsplatz dringend gebrauchen. Was aber sollte aus den Verwundeten der Kampfgruppe werden, wenn der Hauptverbandplatz zurückverlegt werden müsse, sntgegnete der ff-Untersturmführer. Man erfüllte ihm also seinen Wunsch. Eine halbe Stunde später, als die Kampfgruppe von der Straße aus zur Säuberung in den Waid vorging stand der junge Arzt mitten unter den Männern vom Troß, die inzwischen zu Infanteristen geworden waren. In nichts unterschied er sich mehr von den anderen. Er trug eine Tarnjacke und Knobelbecher mit rauhen Schäften, er vwängte sich durch das Dickicht und trockene Unterholz, er warf sich auf das taufrische Waldmoos, wenn die Wurfgranaten heranheulten, er robbte vor, wenn die Geschosse knapp über der Erde wegzwitscherten, und er schoß, schoß aus seiner Maschinenpistole, als hätte er Jahr und Tag nichts anderes getan. Erst als die ersten Männer der Kampfgruppe verwundet wurden, hob er sich aus dem Kreis der Infanteristen heraus und war Arzt, auch als solcher Kamerad unter Kameraden. Dankbar schauten die Männer in seine Augen, wenn er ihnen, an der Bahre kniend, die Verbände anlegte. Tee ein- flößte und Worte des Zuspruchs fand, sodaß sie die Schmerzen vergaßen und still und geduldig weiter ertrugen. Der Arzt war überall und immer dort, wo dringende Hilfe nötig war. Er stand mitten im Gebüsch, wenn sich der Kampflärm schon weit vor verzogen hatte, und zuckte nicht mit der Wimper, wenn neben ihm aus den Baumwipfeln Gewehrschüsse klack- ten. Allein lief er dann wieder vor, wenn der letzte Verwundete weggebracht war. Sie trugen den Kampfgruppenführer heran. Unter seinem Stahlhelm quoll Blut hervor. Der Arzt konnte ihm nicht mehr helfen. Als sie ihn behutsam auf die Trage legten, durchzuckte es noch seinen schlanken Körper. Man konnte ihm nur poch einen letzten Dienst erweisen, indem man ihm die Augen schloß. Da sprang der Arzt auf, als wäre das Beben des Gefallenen auf ihn übergesprungen. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit und Ruhe, aber auch mit dem Wagemut und der Verantwortung für das Leben, mit der er seither das Chirurgenmesser geführt hatte, stand er nun zwischen den Männern und war ihnen ein Führer geworden. Sie sprangen mit ihm vor, sie feuerten mit ihren Maschinengewehren, sie kletterten mit ihm durch die Schluchten, von denen der Wald durchzogen war. Sie waren in diesen wenigen Stunden mit ihm zusammengewachsen und brachen, mitgerissen von seinem Schneid, bis zum Rande des Waldes durch. Als jedoch der Abend kam und die letzten Balken auf der Sumpfinsel verglühten, da kniete er wieder bei den Verwundeten, betupfte die Wunden, führte das Messer vorsichtig und mit ruhiger Hand. Erst als alle versorgt waren 1 , marschierten sie an den toten Sowjets vorbei durch den finsteren Wald und kehrten zu ihren Feldküchen. Schreibstuben und Wagen zurück. ^-Kriegsberichter Alois Zimmermann. Zehn Jahre NS.-6emeinschaft „Kraft durch Freude“ Die Bedeutung der Freizeitorganisation im Frieden und im Kriege Als in den letzten Novembertagen 1933, zehn j geräumt Millionen deutscher Volksgenossen Monate nach der Machtübernahme durch den brachten diese Urlaubsfahrten aber Freude, Er- Nationalsozialismus, die Frage der Freizeitgestal-1 holung und Entspannung, aus denen sie die Kraft tung des schaffenden deutschen Volkes in den]für die Arbeit des kommenden Jahres schöpften. Vordergrund rückte und immer greifbarere Gestalt anzunehmen begann, da konnte sich wohl kaum einer der deutschen Arbeiter ein klares Bild ' von den Plänen und dem Wollen der deutschen ^Führung machen. Die Organisation der Freizeit, „wie sie der Nationalsozialismus in seinem Programme vorsah und dann auch mit der gleichen Energie und Tatkraft wie die politischen Probleme in Allgriff nahm, im Laufe der Jahre durchführte and ständig an ihrem weiteren Ausbau arbeitete, schien zunächst eine Utopie. Und doch: Mit der Organisation der Freizeit wurde in Deutschland das größte soziale Werk der Welt geschaffen. Die Erkenntnis, daß nur der Mensch ein vollwertiger und stets einsatzfähiger Arbeiter sein kann, der seine Schaffenskraft immer wieder auffrischen kann an den kleinen Freuden des Alltags, dem in seiner freien Zeit Gelegenheit geboten wird, an den mannigfaltigen Gütern der deutschen Kultur gtUzunehmen, gab dieser neuen Freizeit-Organisation den Namen: Kraft durch Freudei Am 27. November 1933 stellte Reichsorganisa- tlonsieiter Dr. Ley auf der Kundgebung in Berlin, die der Organisation der Freizeit galt, den Grundsatz auf, daß nicht der, der Geld und Besitz sein eigen nenne, ein Anrecht auf den Genuß unserer Kultur habe, sondern der, der ein Bedürfnis darnach habe, ganz gleich, ob ihn das Schicksal mit irdischen Gütern gesegnet hat oder nicht. Weiter erklärte Dr. Ley auf jener Kundgebung, daß neben der Nahrung der Seele und des Geistes auch eine gesunde Nahrung des Körpers sein müsse. In diesen wenigen Worten war geradezu pro- grammatisch Zweck und Ziel dieser Feierabend- Organisation „Kraft durch Freude“ Umrissen: Jeder deutsdie Volksgenosse, ganz gleich, ob begütert oder nicht, sollte teilhaben an den Leistungen der deutschen Kultur. Dabei wurde von vornherein auf die verschiedensten Wünsche des schaffenden Volkes Rücksicht genommen. Es wurden geschaffen: Amt für Kultur, Amt für Ertüchtigung, Amt für Reisen und Wandern, Amt für Selbsthilfe und Unterstützung, Amt für Schönheit der Arbeit, Amt für Unterricht und Ausbildung. Wunschträume wurden verwirklicht Seit diesem Gründungstag am 27. November 1933 sind nunmehr zehn Jahre vergangen. Die NSG. „Kraft durch Freude“ ist zu einer sozialen Einrichtung geworden, deren Namen heute ein Begriff nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt ist. Was vordem als ein unerfüllbarer Wunschtraum erschien, ist in diesen Jahren des Auf- und Ausbaues der Freitzeitorganisation Wirklichkeit geworden. Frohgestimmte Urlauber sind durch die deutschen Gaue gefahren und haben die Schönheiten ihres Vaterlandes kennen ge- : lernt, die ihnen bisher verschlossen waren. We- Bige Jahre nach der Schaffung der NSG. „Kraft durch Freude" fuhren die ersten Schiffe mit schaffenden deutschen Menschen jeden Standes und je- . den Berufes hinaus aufa Meer, nach dem Nor- • den und nach dem Süden. Mit dem Vorurteil, daß ; Urlaubs- oder gar Seereisen Luxus und c nur ein Vorrecht einer bestimmten Gesellschafts- Schicht sei, wurde damit ein für alle Mal auf- Aber auch auf andere Weise wurde für Erholung und Entspannung nach des Tages Arbeit gesorgt. Die Kulturstätten des Reiches stellten sich in den Dienst der Betreuung der schaffenden Volksgenossen. Theater, Konzertsäle, Varietes usw. öffneten sich denjenigen, die. sich bisher infolge ihrer finanziellen Lage den Besuch eines solchen Kulturinstituts überhaupt nicht oder nur sehr selten leisten konnten. Durch Werkkonzerte in den Mittagspausen, ausgeführt von den größten und bekanntesten Sinfonie-Orchestern des Reiches, durch Gemäldeausstellungen in den Fabrikräumen, wurde den Arbeitern und Angestellten eine kulturelle Betreuung direkt am Arbeitsplatz zuteil. Die klassische und neuzeitliche Literatur wurde in Vorlesungen in- und ausländischer Dichter durch die NSG. „Kraft durch Freude" vermittelt Daß die sportliche Betätigung ebenfalls im Programm der deutschen Freizeitorganisation einen breiten Raum einnimmt, versteht sich von selbst In vielen tausend Kursen wurden während des ganzen Jahres — im Sommer auf dem grünen Rasen oder auf der Aschenbahn, im Winter in den Hallen — Unterricht in den einzelnen Sportarten erteilt Große Betriebe bildeten Betriebssportgemeinschaften, um durch sportliche Betätigung einen Ausgleich zu schaffen für eine etwaige einseitige Beanspruchung des Körpers während der Arbeit In den Jahren vor dem Kriege fiel dem Amt „Schönheit der Arbeit“ eine besonders große und wichtige Aufgabe zu. Durch einen Vergleich der neuen Fabriken, Werkhallen, Büroräume mit den alten Kästen der Systemzeit wird die Arbeit dieses Amtes am sinnfälligsten beleuchtet Vor allem in hygienischer Hinsicht, in der Anlage von Waschkojen, Duschräumen, Bädern usw. wurde Mustergültiges geschaffen. Aber auch die Vertiefung des Wissens, die berufliche Weiterbildung, überhaupt die Steigerung der Allgemeinbildung ließ sich die NSG. „Kraft durch Freude“ sehr angelegen sein. Das Deutsche Volksbildungswerk bildet hier die Plattform, von der aus in Vorträgen politischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Art sowie in Arbeitsgemeinschaften ein alles umfassendes Wissen ^vermittelt wird. Erhöhte Tätigkeit im Kriege Diese überaus segensreiche soziale Einrichtung der Freizeitgestaltung hat mit Beginn des Krieges im September 1939 ihre Tätigkeit nun keineswegs eingestellt, sie hat sie lediglich verlagert. So hat die NSG. „Kraft durch Freude“ vor allem einmal die kulturelle Betreuung der schaffenden Heimat in den Vordergrund ihrer Arbeit gestellt, darüber hinaus aber auch in Zusammenarbeit mit den Wehrmachtstellen durch zahllose kleine Künstlergemeinschaften ein Stück Heimat und deutsche Kultur hinausgetragen zu unseren Soldaten: nach dem Norden, Süden, Osten und Westen Europas. Zu Beginn des Krieges waren im Rahmen der künstlerischen Truppenbetreuung 60 verschiedene Künstlergruppen tätig, heute befinden sich 600 Künstlergruppen im KdF.-Einastz für Soldaten. Allein ln den besetzten Gebieten sind Bilder der Woche ■M Oben: Ein abgeschossener sowjetischer Panzer und das Fahrgestell eines ausgebrannten Eisenbahnwagens bilden die beschußsichere Deckung eines Unterstandes, den soeben Eichenlaubträger Generalleutnant Scherer (links), der heldenmütige Verteidiger von Cholm, jetzt Kommandeur einer Division im Raum südwestlich von Welikije Luki, zusammen mit seinem Adjutanten besichtigt. — Mitte: Blick von der Stellung der nördlichsten deutschen Batterie der Ostfront auf die in die Felsen eingebauten bolschewistischen Batterien auf der Fischerhalbinsel, die unter dem beherrschenden Feuer der deutschen Geschütze liegen. — Unten: Nebelwerfer rollen zur Front. Nur wenige Stücke der schweren Wurfkörper finden auf einem großen Lastwagen Platz. — Aufnahmen der PK.-Kriegsberichter Muck, Böttger und Umbach (Sch). bisher mehr als 20 000 Künstler vor Soldaten aufgetreten. Einen ganz gewaltigen Aufschwung kann — trotz des Krieges — das Deutsche Volksbildungswerk verzeichnen. Im letzten Friedensjahr betrug die Gesamtteilnehmerzahl 8,1 Millionen, das letzte Arbeitsjahr erreichte eine Teilnehmerzahl von 18% Millionen. Einbegriffen in diese Zahlen sind die Maßnahmen des V'olks- bildungswerkes zur Betreuung der Wehrmacht und als Spezialgebiet die der Verwundetenbetreuung in den Lazaretten, die in den sogenannten Bastelkursen das volkstümliche Werkschaffen pflegt Auch das Amt für körperliche Ertüchtigung hat gerade im Kriege erhöhte Leistungs- zahlen aufzuweisen. Es ist in diesem kurzen Rahmen nicht möglich, auf die Fülle von Einzelheiten aus der auch im Kriege vielgestaltigen Arböit der NSG. „Kraft durch Freude" einzugehen. Der gedrängte Ueber- blick aber zeigt schon, daß die Schaffung dieser Einrichtung in ihrer segensreichen Auswirkung für den schaffenden Volksgenossen eine einzigartige soziale Tat darstellt, deren Bedeutung im ganzen Volke klar erkannt ist deren Entwicklung aber erst am Anfang steht Wenn uns unsere Feinde im Spätsommer 1939 den Krieg erklärten, dann nicht zuletzt auch deswegen, weil die sozialen Fortschritte in Deutschland seit der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus nicht in den Kram der Plutokraten jenseits des Kanals und des Ozeans paßten. Erst vor wenigen Wochen schrieb einer dieser Geldsackhüter, daß ihr Interesse an Deutschlands sozialen Einrichtungen und Zielen dahin gehe, die ersteren zu zerstören, und die zweiten zu vereiteln. Damit ist etwas für uns längst Bekanntes nur einmal mehr wiederholt wordene Wir aber wollen uns am 10. Jahrestag der Gründung der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" mit Stolz und Dankbarkeit daran erinnern, welches Geschenk der Führer dem deutschen Arbeiter mit dieser größten Freizeitorganisation, die die Welt kennt, gegeben hat. Nach der siegreichen Beendigung des schwersten Schicksaiskampfes unseres Volkes, der ja gerade auch mit um unserer sozialen Freiheit willen geführt werden muß, wird auch die deutsche Freizeitorganisation, die NSG. „Kraft durch Freude", in der Lage sein, die ihr am 27. November 1933 gestellten Aufgaben zur vollen Entfaltung und Auswirkung bringen zu können, zum Wohle und Segen des deutschen Arbeiters. Friedrich Andres. England erwartet noch schwerere Verluste d. Genf, 25. Nov. Auf die schweren Verluste, die dieser Krieg dem britischen Volk noch bringt, macht Englands Kriegsminister Sir James Grfgg, in einer Bede aufmerksam, die er „Daily Telegraph“ zufolge in Famham in der Grafschaft Sur- rey hielt Er müsse, so sagte er, das unterstreichen, was Churchill bereits früher gesagt habe, nämlich, daß es für das englische Volk noch keineswegs an der Zeit sei, die Hände in den Schoß zu legen. Er, Grigg, glaube aber nicht einen Augenblick, daß die ,.Mauern des Jericho Hitlers“ durch Trompetenstöße allein zum Einsturz gebracht werden könnten. Welche Opfer das englische Volk auch in der Vergangenheit haben mag, ganz sicher werde es weitere und größere in Zukunft aus sich nehmen müssen. Während des kommenden Jahres erleide man wahrscheinlich schwerere Verluste sowohl unter den Truppen und möglicherweise auch unter der Zivilbevölkerung, als man sie bisher in diesem Krieg kannte. Für dtm Frau und die FmmtHm Der blaue Briefumschlag / Von Dina ron Poelckartam »Eia blauer Briefumschlag,“ sagte Margot, und Gisekes Irmas und Ilses und Annes helfen Ihr suchen. Versehentlich ist die Kopie abgeschickt worden,“ sagte sie schon ein wenig sicherer, als sie Gruß in« Feld von Ruth Heese Verdämmernd schmiegt der Tag sich an die Nacht - die ihn, der mildgewerkt, in ihre Arme nimmt-» Margot hatte die Sdireibmasdiine beiseite ge- „Nein," sagte Margot tonlos, „bei Giseke den Brief in der Hand hielt, ließ sich einen Blau wird die Welt, und Jeder Laut wird sacht ruckt und schrieb einen Brief. Mit der Hand, angen sie sicher früh an." Sie sah Giseke an Umschlag geben und schrieb auf einer Maschine, und jeder Lichtschein um mich her verglimmt_ Einen Privatbnef an Walter. Sie beugte das dem einen Ende des Telefons und ihren Chef die Ilse oder Anne ihr einräumte, die Anschrift runde Gesicht über das Papier; die kurzen brau- am anderen.... , (Die Mädchen sahen ihr zu. nen Haare fielen ihr in die Stirn. > 'Du mußt aber den Vemnrh -, 4 ,,« weiter' Als sie Walter traf, der unten auf sie war- An der gegenüberliegenden Wand klapperten m “ t w" tete, hatte sie sich wieder gefaßt Anna und Ilse auf ihren Schreibmaschinen. et f den Wagenschlag. „Komm! Vielleicht c - —. - — -<■- Irma, das Lehrmädchen, heftete Briefe in die hast “ u Olnck... Ordner ein. Irma hatte glattes, rotblondes Haar Bei Giseke war alles genau so, wie es früh- und lange Beine und wollte Tänzerin werden, morgens in jedem Büro zu sein pflegt. Gisekes Elne^ Glocke sdirilke, und im Schalterkasten Bürofräuleins, die gleichen Irmas, Ilses und An- gelesen hatte, und well sie auf einmal begriff. Dies ist die Stunde, da mein Herz sich leise' fiuf weite Wanderschaft zu Dir begibt um Dir zu sagen auf gar stille Weise; Die Heimat ist Dir nah, Du wirst geliebt. „Sie fangen erst jetzt an, die Post zu sortieren," sagte sie, und sie mußte plötzlich Und Du vernimmst den Ton, ob in Dir sei, lachen über den ausgestandenen Schreck, und Das harte Lied der Front auch noch so laut! weil sie froh war, dick! Walter den Brief nicht Du fühlst, wie sorgend Liebe wieder neu über der Tür 8^>reu>g die Nummer „3“ heraus, jnes, saßen an einem langen Tisch, auf dem die j wie gern sie ihn hatte. Sie sah zu Walter auf, Irma lief auf ihren langen Beinen in grauen Wollstrümpfen über den Flur und klopfte beim Chef an. Margot hatte die Schreibmaschine rasch herangezogen und wartete. Ilse und Anna schrieben sehr schnell. Jetzt knarrte die Tür draußen und Irma brachte Margot die Mappe „zur Unterschrift". „Der Brief an Giseke soll heute noch fort,“ sagte sie. ,Ja, Ja...“Margot kritzelte bereits weiter an ihrem Brief. „Ich glaube nicht, daß du mich richtig verstehst, denn du hast immer Post lag. Sie hielten die Brieföffner in der Hand „Uebrigens, heute mache ich keine Ueberstun- und unterhielten sich. Iden.“ (g) Das Moorbad / Aus dem Schwedischen von Werner Rietig Im Mittelpunkt unserer kleinen Herrengeseil-, „Wohin wollen Sie?“ fragte ich. schaft stand unser Freund, der Schauspieler und! „Denjenigen suchen, der den Teer ins Bad ge- Theaterdirektor Gösta Willgren. Er plauderte!schüttet hat,“ rief er ärgerlich aus. „Und kriege angeregt über seine langjährige Künstlerlauf- ich ihn, werde ich dafür sorgen, daß ihm ein bahn und sprach von den Rollen, die er auf Der Brief flog unter eine Aktenmappe — der d unVsl 0 *° f™*/*» ** Chef war aus seinem Zimmer getreten. Er gingö^J™* 16 ' 06 * r a “* d * n , Ha “ let W«»* mit seinen schweren, raschen Schritten über de5l batte * lachte «.™****t belustigt auf, um plötzlich gereizt und launisch zu tun. dann, trab-trab, trab-trab, die Treppe hinunter j au£ j lte ef ^^eo^klur. sang etwas vor sid. hin und lief, ^ auf nldu den in seine Wohnung „Ich glaube, er geht fort," flüsterte Irma, hoben alle vier die Köpfe und horchten. Bumm . . . klang die Haustür. Irma war schon am Fenster. „Straßenbahn oder Auto?“ fragte Anna. Irma winkte nur mit der Hand hinter Sie den Feh koche jedesmal vor Wut, wenn ich diesen Namen höre." Und auf unsere erstaunte /rage, wieso und warum, erzählte Willgren tins folgende Geschiehte: „Vor vielen Jahren war es, daß. mich Shakespeares vielseitiges Dichtergenie aus einer höchst \ j u “ , “ ..“ OT peinlichen Lage retten sollte. Ick befand mich Rücken und bewegte den Kopf vorsichtig naher ® ZS zum Fenster. Der Chef pflegte nämlich hinaufzusehen. „Auto...' schrieb weiter: . ich kann nichts dafür, daß a * . g 8 nn „ r * e /_ n S,r ich am Freitag keine Zeit hatte... Ich habe 7,' 1 . s £ r Kollege Alrik Almquist om - „„ß i^ die häßliche Manier hatte, mir immer zu früh damals mit einer Schauspielertruppe auf einer Gastspielreise. Wir hatten den Hamlet auf den Spielplan gesetzt und ernteten überall großen Audi heute muß ichi- wahnsinnig viel zu tun. Ueberstunden machen . . .“ Das Blatt flog wieder unter die blaue Mappe, denn der Prokurist kam aus seinem Zimmer und ging den Flur entlang. Margot suchte den ins Wort zu fallen und mir jede Gegenrede zu verpatzen, so daß mein Hamlet gar nicht zur vollen Geltung kam. Kurz und gut, nach der Vorstellung kam es zweites Mal die Lust dazu vergeht. 1 Ich entgegnete: „Da brauchen Sie sich nicht weiter zu bemühen. Ich glaube zu wissen, wer mir diesen Streich gespielt hat Das war mein .Freund“ Almquist Doch was den Teer anbelangt, können Sie den nicht wieder entfernen?“ „Unmöglich.' Herr,“ erklärte der Bademeister. „Der Teer ist ja jetzt schon eingetrodenet, das dauert mindestens eine bis vier Wochen... Um Himmelswillen, auch Ihr Gesicht ist ja ganz schwarz.“ Aha, nun durchschaute ich Almquist* teuflische Absichten ganz und gar. Er wollte, daß ich abends nicht als Hamlet auftreten konnte. Aber da befreite mich, wie schon gesagt, Shakespeares universeller Dichtergenius, als hätte er alles vorausgesehen, aus der peinlichen Lage. Selbstverständlich war nicht daran zu denken, daß ich den unsichtbaren SdiutzwaU um Dich baut. Du weißt es wohl, Du bist im fremden Land nicht fern der Heimat und nicht fern dem Glück« — denn zwischen uns, gedankenweit gespannt, hält unsrer Seele Kraft die starke Brücke. Die Nacht ist da — Dir bringt sie keine Ruh' — Du wachst und kämpft in feindlich fremden Räumen — dock, wie mein Gruß Dich findet, lächelst Du — Und lächelnd stehst Du dann in meinen Träumen! Buntes Allerlei Eine 20jährige Frau in dem schwedischen Städtchen Söderbamm bat ein Zwillingspaar mit dreitägiger Zwischenpause geboren. Das erst« Kind kam am 22.- Oktober, das zweite am 25. Oktober zur Welt; beide Kinder sind Mädchen. Bemerkenswerten Fleiß und Ausdauer bewies ein junges Mädchen namens Theresia Schulla, Kind einer armen Arbeiterfamilie in Brattersdotf (Mähren). Theresia hatte nur eine dreiklasaig« Volksschule besucht. Dennoch gelang es ihr, sich binnen nur eines Jahres für die Reifeprüfung vor» zubereiten und diese mit Auszeichnung zu bestehen. Jetzt hat sie das Studium der Medizin an der Karls-Universität zu Prag begonnen. Eine seltsame Reklame hat sich ein chinesische» Zahnarzt ln Schanghai ausgeklügelt Er bängte unter sein NamenschUd eine Art Perienvorh in dieser Verfassung den Hamlet mimte. Aber nur bestanden die Perlen aus Zähnen, die er xi- lch wechselte ganz einfach das Programm. Ich J nen Patienten ausgezogen hatte. Diese Reklame setzte den „Othello" auf den Spielplan u. spieltet fand bei einer Anzahl anderer Zahnärzte Nach» höchstpersönlich den Mohren von Venedig.“ lahmung. Brief « Giseke harausunterdem dT Unter-1 zu H eine ® Schrift des Chefs ingrüner tU “ta^ faltete H T n °* “L*, * AlmqUi8t aUS uit uco Vtiici5 xu gruuer xuue suuia, iauci«jj. r Trrmn» ouo ihn zusammen und schrieb die Anschrift auf! 0 n „ den Briefumschlag. Da ’ elnes Abends Das Wor£ des „kleinen Korporals“ Eine Napoleon-Geschickte Der Prokurist verschwand in der Buchhaltung und Margot kritzelte weiter an ihrem Brief. Sie es war ein paar Tage darauf — holte ich auf der Bühne zu einer pathetischen Geste aus und konnte auf einmal den Arm nicht wieder zurückziehen. Ich hatte schreiben Gliederreißen bekommen und rieb mich nun überlegte, ob sie „herzlichen Gruß' ^°Trm«°«tanit U «ritnt^ini^ »in» alt« Warha Kampferspiritus ein, daß ich schließlich aus Irma stand schon im Mantel, eine alte Wachs- Knopflöchern danach roch. Aber das alt- tudunappe unter dein Arm, vor ihr. „Mach rasch, Margot Sonst renn ich noch dem Chef in die Arme...“ „Herrgott... Ja..., gleich hier hast du die Briefe." Irma stopfte die Briefe in die Wachs- tuchmappe und lief hinaus, Um fünf, sehr pünktlich, ging Margot nach Hause. Unterwegs überlas sie in Gedanken den Brief an Walter. Sie war zufrieden. Am nächsten Morgen, als sie über die Straße zur Haltestelle rannte, sah sie bereits von weitem Walter an der Litfassäule stehen. Schon! dachte Margot. So sehr hatte ihn scheinbar ihr Brief beeindruckt. Sie versuchte, sich vorzustellen, was er sagen, und was sie dann antworten würde. Sie mußte sich innerlich zugeben, daß ihr Brief reichlich ungerecht war. Walter kam ihr ein paar Schritte entgegen. „Was soll das heißen?“ Er hielt den blauen Briefumschlag in der Hand. „Ich habe alles genau überlegt, was ick Dir schrieb," Margot schob das Kinn eigensinnig in den Pelzkragen. „Das habe ich gemerkt“ Walter zog den Brief aus dem Umschlag und Margot sab einen Firmenbogen, den sie kannte, und eine grüne Unterschrift, die ihr nur zu gut bekannt war. „Gisekel“ sagte sie „.. .das ist ja der Brief an Giseke!“ Sie hatte eine Minute gebraucht, um zu begreifen. Sie sah Giseke, der jetzt vielleicht gerade ihren Brief an Walter las... Giseke klingelte, ließ sich die Briefumschläge zeigen und rief schon ihren Chef an und dann... ,Ja, Giseke," sagte Walter. Er winkte ein Auto heran. „Vielleicht kannst du die Briefe noch Umtauschen.“ bewährte Mittel, das so oft geholfen, half diesmal nicht. „Du solltest es mit Bädern versuchen,“ riet mir Alma Boselin, unsere damalige erste Schauspielerin — meine jetzige Frau. Haben Sie schon einmal ein Moorbad genommen? Man liegt da in einem Bottich und wälzt sich in einer dunklen, zähen Schlammasse, die, nachdem man dem Bad entstiegen, am Körper zu einer dicken Kruste trocknet, die der Bademeister dann mit einer Art Meißel von der Haut löst. Ick beschloß also, ein paar dieser Moorbäder zu nehmen. Als ich am dritten Tag in dem besagten Bottich lag, hörte ich, wie mich jemand beim Namen rief. Es war Almquist. „Gratuliere, verehrter Herr Direktor," begrüßte er rnick höhnisch, „da stecken Sie ja gerade im rechten Element!“ Ick zollte ihm durch Schweigen die Verachtung, die ick für ihn hegte. Da nahm er plötzlich einige Papierkügelcken aus der Tasche und begann, mich damit zu bewerfen. Er zielte sie mir mitten ins Gesicht, und sie würden midi getroffen haben, hätte ich nicht schnell den Kopf untergetaucht. Daraufhin zog er sich augenblicklich wieder zurück. Nack beendetem Bad legte ich mich auf die Ruhebank nieder, um mich trocknen zu lassen. Alsdann erschien der Bademeister auf der Bildfläche. Aber so viel er auch an mir schabte und Es war am Abend des 16. Oktober 1805, am Tage vor der Einnahme Ulms. Kaiser Napoleon und der Marsckall Berthier, beide in einfache Soldatenmäntel gehüllt, schritten durch das Lager und horchten gelegentlich auf die Unterhaltung der Soldaten. Da sah der Kaiser, wie einer seiner Gardisten sich in der Asche eines Lagerfeuers Kartoffeln briet. „Ah,“ sagte er, „Jetzt eben möchte ich solche in der Asche gebratenen Kartoffeln essen. Mar- schaU, gehen Sie doch einmal zu dem Burschen und fragen Sie ihn, ob er mir nickt einige verkaufen will." Aber der General kam gleich darauf unverrichteter Dinge zurück: der Soldat dachte nicht daran, auch nur eine einzige der Kartoffeln zu veräußern. „Verwünschter Eigensinn!" Der Kaiser wandte sich nun selbst an den Grenadier und fragte, ob er nickt eine einzige Kartoffel kaufen könne. „Nein,“ erwiderte der Soldat, „nicht um noch so viel Geldl Ick habe selber nicht genug, um mich sattessen zu können." „Du kannst deinen Preis nach Belleben machen,“ versuchte ihn der Kaiser zu überreden, „ich bin hungrig und habe den ganzen Tag noch nichts gegessen." „Sehen Sie — grad so gehts mir auch," meinte der Grenadier. „Glauben Sie übrigens nicht, daß Sie mich zum Besten haben können. Ick habe Sie wohl erkannt, trotz ihrer Verkleidung." „So, wer bin ich denn?" „Der .kleine Korporal', Sire, wie Sie unter uns genannt werden. Habe ich recht?“ „Gewiß. Nun kennst du mich. Wirst du mir jetzt eine Kartoffel verkaufen?" „Verkaufen, Sire? Nein. Aber einen Vorschlag will ich Ihnen machen. Wenn Sie mir erlauben wollen, daß ich einmal in Paris mit Ihnen an der kaiserlichen Tafel speisen darf, dann sol- ildUlvt Clvvl ov »Ave vi Aieval c—ii uiti »v j —* * -»• **»- 1 — ** * — f > schrubbte, diesmal bekam er mich nicht sauber.'len Sie jetzt mit mir meine Abendmahlzeit Schließlich entnahm er dem Bottich eine Schlammprobe und untersuchte sie. Plötzlich griff er nach seiner Mütze und eilte zur Tür. teilen.“ „Es gilt,“ sägte Napoleon lächelnd, Wort des kleinen Korporals'!“ „beim „Sehr gut!“ rief der Grenadier, „inzwischen sind die Kartoffeln fertig geworden. Hier — die beiden größten für meinen Kaiser, die drei kleinen für mich." Der Kaiser setzte sich mit an das Feuer und verspeiste die Kartoffeln. „Ick wette," sagte er nachher zu Marschall Berthier, „dieser Bursche ist ein guter Soldat 1" Einige Monate später. Der Kaiser will sich, umgeben von einem glänzenden Hofstaat, eben im Speisesaal der Tuilerien an die Tafel setzen, als ihm sein Leibdiener Roustan meldet, draußen stehe ein Grenadier, der durchaus den Speisesaal betreten wolle, weil er vom Kaiser persönlich eingeladen sei „Laß ihn hereinkommen 1“ befiehlt der Kaiser. Der Grenadier tritt ein, salutiert und sagt: „Erinnern Sie sich noch, Sire? Ich habe vor Ulm mein Abendbrot mit Ihnen geteilt.“ ‘ > ' „Ah — richtig. Und nun willst du mit mir zu Mittag speisen? — Roustan, lege für diesen braven Grenadier noch ein Gedeck mit auf deinen Tisch." „Ein Grenadier der Garde speist nicht mit Lakaien,“ sagt der Soldat, „Eure Majestät versprachen mir, ich solle mit Ihnen speisen. So wars abgemacht und deshalb bin ick gekommen.“ . „Du hast recht. — Roustan, lege das Gedeck hier neben mich." Dann wendet sich Napoleon an seinen Gast: „Und du, mein Braver, mache es dir bequem." Nach der Aufhebung der Tafel tritt der Grenadier salutierend vor den Kaiser. „Nun, hat es dir geschmeckt?“ fragt dieser. „O ja, Sire,“ lautet die Antwort, „aber ein gemeiner Soldat sollte nicht an der Tafel seines Kaisers gespeist haben.“ „Aha." Napoleon lacht laut auf. „Du hast recht, du bist auch viel zu klug zum Gemeinen, Ich ernenne dich also zum Leutnant, hoffe aber, daß mir der Herr Leutnant in Zukunft sein» Kartoffeln billiger abläßt . . .“ (g) Fr.H. MAR f © tanst in den Tod Roman von Hermann Weick Alle Rechte durch Hermann Weide, Karlsruhe, Eisenlotustr. 18 20. Fortsetzung „Sie waren beim Kriminalgericht?“ sagte Wak- ker, als sie dann beisammen saßen. „Ihre Frau sprach vorhin davon." „Ja, der Untersuchungsrichter, der den Mordfall bearbeitet, wollte wieder einmal etwas von mir wissen! Als ob ick nickt schon oft genug das gleiche ausgesagt und zu Protokoll gegeben hätte! Aber die Leute beim Getickt meinen wohl, ich müsse immer noch mehr wissen, was Münch überführen könnte!“ „Sie sind ja auch der Kronzeuge gegen ihn, Georg!“ meinte Wacker darauf. „Ich nicht allein! Was der Filmschauspieler Sommer ausgesagt hat, vor allem über die Art und Weise, wie Münch die Nachricht aufgenommen hatte, daß man bei Mario eine Veigiftung festgestellt habe, wird Münch ohne Zweifel das Genick brechen!" „Halten Sie Münch wirklich für den Täter, Georg?“ Unwillig sah Strobel den alten Lehrer an. „Wer sollte es sonst gewesen sein?" „Ich habe den Fall genau verfolgt^die Zeitungen waren anfangs voll von der Geschichte. Münchs Verhaftung hat ja damals wie eine Bombe eingeschlagen! Kein Wunder, wenn einer der Filmgötter des Heben Publikums plötzlich in Verdacht gerät, ein Meuchelmörder zu sein!“ Wacker schüttelte wie verneinend den Kopf. „Ick gebe zu, daß vieles gegen Münch spricht, aber daß er, nur well er sich wegen dieser jungen Dame mit Mario verkracht hatte, diesen nun heim tückischerweise um die Ecke gebracht haben solle, das will mir nicht elnleuckten I Die raffinierte, kaltblütige Art, wie das Verbrechen begangen wurde scheint auch zu Münchs offenem, freundlichem Wesen, so wenigstens haben ihn nach den Zeitungsberichten seine Kollegen und Freunde geschildert, nicht zu passen!' Strobel sah starr vor sich hin; er gab nickt gleich Antwort. Nach einer Weile hob er wieder den Kopf. „Sie wissen nicht, Herr Professor", sagte er grüblerisch, „wessen ein Mensch fähig ist, der einen anderen haßt! Bedenken Sie: Münch liebte dieses Fräulein Warling, er war wahrscheinlich auf jeden eifersüchtig, vielleicht haßte er jeden, der ihr nahestand ... Da hörte er aus Marios eigenem Munde Behauptungen, die *ür ihn keinen Zweifel daran lassen konnten, daß zwischen Mario und der jungen Dame nähere Beziehungen bestanden hatten oder damals noch bestanden . . .“ Strobel machte eine kurze Pause; seine Worte klangen nun seltsam betont, als er fortfuhr: „Je mehr-ich über den Fall nachdenke, um so mehr verstärkt sich in mir die Ueberzeugung, daß auch Mario diese Brigitte Warling, die zu den schönsten Frauen Berlins gehören soll, geliebt hat . . . sonst wäre es sicher nicht zu diesem Kampfe auf Leben und Tod zwischen ihm und dem Filmschauspieler gekommen . . Er unterbrach sich und wandte sich jäh um. „Wohin gehst du?“ fragte er seine Frau, die im Begriffe war, das Zimmer zu verlassen. Elisabeth Strobel blieb bei der Türe stehen; ein gezwungenes Lächeln war in ihrem bleichen Gesicht „Ich will den Tee richten", antwortete sie scheu. „Sie trinken doch eine Tasse Tee mit uns, Herr Professor?“ „Gerne, junge Frau!“ Als Elisabeth hinausgegangen war, sagte Wacker In ernstem Tone zu Strobel: Ihre Frau gefällt mir heute nicht Georg, sie . - di ' • macht einen leidend«! oder versorgten Eindruck I Hoffentlich denken Sie nicht nur an Ihre Oper und vernachlässigen darüber die Frau! Das wäre jammerschade! Ich brauche Ihnen doch nicht zu sagen, Georg, was Sie an Ihrer Frau haben, nicht wahr!“ Georg Strobel schaute an dem alten, weißhaarigen Lehrer vorbei. „Nein, das vergesse ich nicht . . .“, erwiderte er, die Worte kamen seltsam schwer über seine Lippen, „ich habe es auch niemals vergessen . . „Vielleicht sorgt sich Ihre Frau, well sie durch Marios Tod Ihre Stellung verloren haben“, meinte Wacker darauf. „Es war immerhin ein lukrativer Posten, und manche Frauen sind in Geldfragen überängstlich! Haben Sie sich inzwischen nach etwas Neuem umgesehen?“ Strobel schien Mühe zu haben, seine Gedanken, die ganz andere Wege gingen, zu sammeln. „Wie meinten Sie? ... Ob ich mich nach etwas umgesehen habe? Meyerfeld hat mir Angeboten, die Arden auf ihren Tournees zu begleiten.“ „Ausgezeichnet! Die Arden ist eine famose Tänzerin, ich habe sie im vorigen Herbst hier tanzen sehen! Zwar nicht ganz das Format von Mario, aber immerhin erste Klasse! Sie haben doch zugegriffen ?“ „Nein!“ Wacker sah den anderen verwundert an. „Nicht? . . . Warum nickt?" „Ick will jetzt an meiner Oper bleiben I“ Der Professor wurde ungehalten. Seine Augen bhtzten den Jüngeren zornig an. „Aber, Menschenskind, sind Sie denn von allen guten Geistern verlassen? Was ist auf einmal in Sie gefahren? Vom Komponieren allein kann man dock heutzutage nicht leben! Seien Sie froh, daß sich diese günstige Chance mit der Arden so schnell für Sie geboten hat! Wie viele andere würden mit beiden Händen danach greifen I” Ein verschlossener Ausdruck kam in Strobel* Gesicht. „Ich will an meiner Oper bleiben I“ sagte er nochmals. „Ich habe mir einiges erspart, und wenn es nicht reichen sollte, kann Ick ja Stunden geben!“ „Komponieren könnten Sie auch, wenn Sie auf Tournee sind!“ beharrte Wackeivauf seinem Standpunkt; es wollte dem alten Lener nicht eingehen, daß Strobel das Engagement bei der Tänzerin, das ihm einen schönen Verdienst einbringen würde, so glattweg ausgeschlagen hatte. „Ich will aber jetzt nickt von Berlin fort!“ erwiderte Strobel schroff, so daß der andere, etwas gekränkt, verstummte. Als sie nachher beim Tee saßen, vergaß Professor Wacker schnell diesen Zwischenfall. Sein sonniges, frohes Naturell, das ihn auch im hohen Alter nicht verlassen hatte, brach wieder durch, er unterhielt die beiden durch seine heiteren Einfälle, so daß die betretene Stimmung, die anfangs geherrscht hatte, mehr und mehr einer gemütlichen Atmosphäre wich. „Jetzt müssen Sie aber ans Klavier, GeorgI“ sagte Wacker, als er sich die Zigarre anzündete. „Länger lasse ich mich nicht auf die Folter spannen! Wie heißt eigentlich Ihre Oper?“ „Der Titel lautete ursprünglich .Flammen über dir und mir', er ist mir aber nicht prägnant und zugkräftig genug, man wird die Oper anders nennen müssen. Das ist aber jetzt meine geringste Sorge!“ Strobel zerknüllte seine Zigarette ln der Aschenschale und erhob sich. „Seit zehn Jahren besitze ick das Textbuch schon“, sprach er erläuternd, „damals wollte ich die Oper komponieren, aber ich kam damit nicht reckt vorwärts und verbrannte schließlich die Notenblätter. Nur gut, daß ick nicht das Textbuch mit verbrannt habe!“ (Fortsetzung folgt) Vorläi her eine wärts, c lick enti Entwe renfahri Novemb rad Mai Selz in 18 Uhr amts hi am 18. ! renfahri und zwi nen Le Spitalst Zur j verwarn ohne Li dunkeln Fahrrad Unterfü ßen in zweite durch d wegen ! bestimn Filme, < besuchte schreitu sich bis trieb. Die : letzten da* Spi bot nie arbeit raschte Härte t Verbam sammei nach d< ten vö von „ji mal mc Mannsc Könnet fMelve Gaulig! unter 1 harten liga. ui ten Sri Schluß] verlöre hen. am 28. schließ ihre R ist auf Reld und bi Stunde Ueber 12.35 1 15.00 I bis 15 bis 16. Bunter Der Zc 20.15 I 22.30 deutsd Deutsc mit W Humpc der O] In haben ständi Natur! Heinri salgelc Entdec der gc losopl renz ( und ii der 1 Schell: eine i men 1 Lo r men « Ist al; bürg Jahrzc Criste Pflan; liehen wuchs stand mit 11 Seil bürg werde schrif Jahre turph gung' ^mäßij lieber bürg, und 1 / Offenburger HachrSchten Der Polizeibericht meldet Vorläufig festgenommen wurde am 22. November eine 48 Jahre alte männliche Person von auswärts, die sich aus einer Pflegeanstalt widerrechtlich entfernt hat Entwendet wurden: am 8. November ein Herrenfahrrad vor dem „Wiener Hof' hier; am 13. November von 18 bis 19,45 Uhr ein Damenfahr- r»d Marke Presto im Hofe des Fahrradgeschäftes Selz in der Lange Straße; am 18. November um 18 Uhr am Schalter für Einschreibebriefe des Postamts hier ein Geldbeutel mit 11 bis 12 RM Inhalt; am 18. November zwischen 17 und 18 Uhr ein Herrenfahrrad Marke NSU. im Hofe Lange Straße 37, und zwischen 11,30 und 11,45 Uhr für drei Personen Lebensmittelkarten in dem Milchgeschäft, Spitalstraße 1. Zur Anzeige gelangten bezw. gebührenpflichtig verwarnt wurden: 8 Radfahrer wegen Fahrens ohne Licht; 27 Radfahrer wegen Fehlens der Verdunkelung bezw. mangelhafter Verdunkelung der Fahrradlampe, 8 Radfahrer, weil sie durch die Unterführung am Bahnhof fuhren, Einbahnstraßen in gesperrter Richtung gefahren sind, eine »weite Person auf dem Fahrrad mitführten und durch die Anlagen fuhren, 11 Wohnungsinhaber wegen Zuwiderhandlung gegen die Verdunkelungsbestimmungen, 14 jugendliche Personen, weil sie Filme, die nur für Erwachsene zugelassen waren, besuchten, eine Person wegen „.Höchstpreisüberschreitung und ein jugendliches Mädchen, weil sie sich bis 22,30 Uhr auf öffentlicher Straße herumtrieb. OFV. — Spielvereinigung Freiburg Die zahlreich erschienenen Zuschauer hatten am letzten Sonntag ihr Kommen nicht zu bereuen, denn das Spiel gegen die Soldatenmannschaft Offenburg bot nicht nur auf beiden Seiten gute Zusammenarbeit und technische Feinheiten, sondern überraschte mit der Schnelligkeit seiner Aktionen, Härte und Ausdauer, sodaß man sich mitten in ein Verbandsspiel hineinversetzt glaubte. Die neu zusammengestellte Mannschaft des OFV. überraschte nach der angenehmsten Seite und rang dem Favoriten völlig verdient den Sieg ab. Die Mischung von „jung" und „alt" bewährte sich wieder einmal mehr. Am kommenden Sonntag hat nun die Mannschaft Gelegenheit, zu zeigen, ob das gezeigte Können von Bestand ist Als Gegner wurde die Spielvereinigung Freiburg gewonnen, die in der Gauliga ihre beachtliche Spielstärke bereits schon unter Beweis gestellt hat Wir erinnern uns der harten Kämpfe um den Aufstieg und in der Gau liga, unter denen keiner war, der nicht bis zur letz ten Stunde mit Spannung geladen war. Vor dem Schlußpfiff gab die Spielvereinigung kein Spiel verloren, mochte es auch noch so aussichtslos stehen. Wir dürfen somit erwarten, daß das Spiel am 28. 11. an die guten Leistungen des letzten anschließen wird und die Zuschauer wieder voll auf ihre Rechnung kommen werden. Der Spielbeginn ist auf 14.30 Uhr festgelegt. Der Rundfunk am Samstag Reichsprogramm. 8.00 bis 8.15 Uhr: Zum hören und behalten. 11.00 bis 11.30 Uhr: Eine halbe Stunde bei Hans Neumann. 11.30 bis 12.00 Uhr: Ueber Land und Meer (Nur Berlin, Leipzig, Posen). 12.35 bis 12.45 Uhr: Bericht zur Lage. 14.15 bis 15.00 Uhr: Die Kapelle Jan Hoffmann spielt 15.00 bis 15.30 Uhr: „Das ist deine Melodie". 15.30 bis 16.00 Uhr: Frontberichte, 16.00 bis 18.00 Uhr Bunter Samstag-Nachmittag. 18.00 bis 19.00 Uhr: Der ZeltsplegeL 19.15 bis 19.30 Uhr: Frontberichte. 20.15 bis 22.00 Uhr: Große Unterhaltungssendung. 22.30 bis 24.00: Zum Wodienausklang spielt das deutsche Tanz- und Unterhaltungsorchester. Deutschlandsender: 17.10 bis 18.30 Uhr: Konzert mit Werken von Grieg, Volkmann, Spohr und Humperdindc. 20.15 bis 22.00 Uhr: Wiederholung der Operette „Königin einer Nacht". Der Rundfunk am Sonntag Reicksprogramm: 8.00 bis 8.30 Uhr: Orgelwerke von Bach, Buxtehude und HändeL 9.00 bis 10.00 Uhr: Bunte Klänge am Sonntagmorgen. 10.15 bis 11.00 Uhr: Vom großen Vaterland. 11.05 bis 11.30 Uhr: Unterhaltsames Mittagskonzert aus Frankfurt. 12.4Ö bis 14.00 Uhr: Das deutsche Volks konzert. 15.00 bis 15.15 Uhr: Klaviervariationen von Haydn. IS.fs bis 16.00 Uhr: „Der Diamant des Geisterkönigs". 16.00 bis 18.00 Uhr: Was sich Soldaten wünschen. 18.00 bis 19.00 Uhr: Konzert der Berliner Philharmoniker. 19.00 bis 20.00 Uhr: Eine Stunde Zeitgeschehen. 20.15 bis 22.00 Uhr: Bunte Melodlenkette aus Film und Operette. Kurse Stadtmeidungen Der Kreisleiter vor den Kriegsgärtnern Wir verweisen nochmals auf die heute um 17 Uhr in der „Neuen Pfalz“ stattfindende Klein- und Kriegsgärtnerversammlung. Kreisleiter Pg. Rombach wird verdiente Kriegsgärtner prämiieren. Das fachliche Referat hält Obstbauoberinspektor Pg. Karl Löffler. Die Verdunkelungszeiten vom 28. 11. bis 4. 12.: Von 17.30 Uhr bis 7.30 Uhr Heute Kameradschaftsabend. Die zur Zeit in Offenburg auf Urlaub weilenden Soldaten sind heute abend Gäste der Kreisleitung und der Stadtverwaltung, im Rahmen eines kameradschaftlichen Treffens, das um 20 Uhr im Dreikönigsaal durchgeführt wird. Alle Offenburger Urlauber sind mit Frau oder Braut herzlich eingeladen. Auszeichnung. Mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet wurde der Gefreite Richard Mutscheller. Sohn des städtischen Gärtners Alfons Mutscheller, Hildboltsweier 44. 75 Jahre alt Seinen 75. Geburtstag kann am morgigen Sonntag der Biergroßverteiler Eugen Herd feiern. Der Altersjubilar ist von Philipps- i urg gebürtig und mit Frau Luise, geb. Vilgis, von Alsheim bei. Buchen verheiratet. Aus der Ehe .gingen drei Töchter und ein Sonn hervor. Der Altersjubilar kam 1915 von Karlsruhe nach Offenburg. 60 Jahre alt. Ihren 60. Geburtstag feiert am heutigen Samstag Frau Emma Schlotter, die Witwe des im Jahre 1940 verstorbenen Bahnwarts a. D. Adolf Schlotter. Morgen um 14 Unr Mars in Erdnähe. Der rote Stern, der immer heller werdend sich in den letzten Monaten zwischen Stier und Zwillingen bewegt und sicherlich schon den meisten Lesern aufgefallen ist, erreicht morgen den Höhepunkt seiner Helligkeit und verliert dann rasch seinen Glanz wieder. Es ist der Planet Mars, der morgen (28. 11.) um 14 Uhr mit 81 Millionen km der Erde \ am nächsten kommt. Er geht bei uns in Offenburg morgen um 16 Uhr 52 Min. auf und bleibt dann die ganze Nacht sichtbar. Die Existenz von Marsmenschen, die noch vor wenigen Jahren die Gemüter bewegte, ist durch die inzwischen durchgeführte Untersuchung sehr unwahrscheinlich geworden. Wenn man Leben sucht, wird man es weit eher auf dem Planeten Venus, gegenwärtig Morgenstern, finden. Unfern des Mars zieht der Planet Saturn seine Bahn, be kannt durch sein, aus unzähligen Möndchen bestehendes Ringsystem. Vier Stunden nach Mars und Saturn kommt mit dem Löwen der Riesenplanet Jupiter über den Horizont, dessen vier große Monde schon im Feldstecher sichtbar sind. Die große Volksgefahr der Krebskrankheit und ihre Bekämpfung Vortrag und Schauspiel gaben Aufklärung Wir Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts fühlen ein stolzes Gefühl der Ueberlegenheit in uns aufsteigen, wenn wir aus früheren Zeiten lesen, daß halbe Städte an Cholera-Epidemien ausstarben und daß ganze Heere aufgerieben wurden, weil die Pest in den Lagern ausbrach. Wir können uns zwar noch sehr gut an das Schreckensgespenst der spinalen Kinderlähmung erinnern; aber da es der ernsten wissenschaftlichen Arbeit unserer Forscher inzwischen gelungen ist, auch deren Erreger zu finden, brauchen wir ein zweites, ähnliches Auftreten dieser Krankheit nicht mehr zu befürchten. So entsetzlich solche Epidemien aber sowohl im Krankheitsverlauf beim einzelnen Menschen als in ihrer außerordentlichen Verschleppungsgefahr waren, so kämpften sie doch gewissermaßen mit offenen Waffen. Sie waren bereits im ersten Stadium zu erkennen und das Massensterben an einzelnen Orten wirkte so alarmierend, daß die Forderung nach Gegenmaßnahmen und Abhilfe stets energisch gestellt wurde. Nicht so verhält es sich beim Krebs. Das Töd- Iidie an ihm ist seine Heimtücke. Fast ohne dem Menschen Schmerzen zu verursachen, frißt er weiter und äußert sich mit der Zeit höchstens in kleinen Stoffwechselunregelmäßigkeiten oder, wenn es sich um den Hautkrebs handelt, in kaum auffallenden Knoten- oder Geschwürbildungen. Und wenn man dann durch zunehmende Beschwerden endlich aufmerksam und mißtrauisch gemacht ist, dann finden es besonders manch^ Frauen peinlich, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen. Dies sind die Gründe, die den Krebs seine vielen Opfer finden lassen, nicht etwa mangelhafte Behandlungsmethoden. Denn obwohl nie Wissenschaft sich noch nicht ganz im Klaren darüber ist, worauf der Krebs im allgemeinen zurückzuführen ist, so sind doch die Bekämpfungsmöglichkeiten so weit entwickelt, daß jeder vollständig gehellt werden kann, der rechtzeitig zum Arzt kommt In vielen Fällen ist nicht einmal mehr ein operativer Eingriff notwendig, sondern genügen Radiumbehandlung und Bestrahlungen. „Dem Krebs könnte {er Leichengeschmack,, der ihm anhaftet, durchaus genommen werden", so führte Dr. Haas in seinen einleitenden Worten zu der Veranstaltung am letzten Donnerstagabend aus, „wenn jeder mehr auf seinen Körper achtete, wenn jeder beim Feststellen erster Anzeichen gleich den Arzt aufsuchte und sich sachgemäßer Behandlung unterzöge.“ Sehr einprägsam unterstrichen wurde sein Vortrag durch das nachfolgende wirk lieh interessant und gut aufgezogene Schauspiel „Zu spät", in dem die Frau eines Krebsforschers dieser schleichenden Krankheit zum Opfer fällt, weil auch sie unvernünftige Hemmungen hat und ihre Wahrnehmungen dem Arzte gegenüber verschweigt. Diese volksaufklärende Veranstaltung der Reichsarbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung stieß auch in Offenburg auf großes Interesse und der Dreikönig-Saal war mit Besuchern fast ganz gefüllt. Möge es sich besonders die stark vertretene weibliche Jugend angelegen sein lassen, gegän die Gefahren des Krebses ein offenes Auge zu haben, denn die Tatsache, daß stündlich 10 Deutsche an dieser Krankheit .sterben, erfordert intensivste Bekämpfung. ' Klara Walter Dem Stoßtrupp in der Milcherzeugungsschlacht zu Ehren Auszeichnung der leistungsbesten Mileberzeuger unserer Kreisbauernschait Am Donnerstagnachmittag wurde in einqr den Kriegsverhältnissen entsprechenden schlichten, aber doch würdigen Feierstunde die Siegerehrung in der Mücherzeugungsschlacht im Gebiet der Kreisbauernschaft Offenburg vorgenommen, die bekanntlich die politischen Kreise Offenburg, Lahr und Kehl umfaßt. Neben den 260 leistungsbesten Milcherzeugern sah man im Saale der „Neuen Pfalz“ zahlreiche Vertreter von Partei,-Staat und Wehrmacht, u. a. Kreisamtsleiter Pg. Enderle in Vertretung von Kreisleiter Oberbereichsleiter Pg. Romback. Kreisleiter Pg. Burk, Lahr, den Vertreter des Kreisleiters des Kreises Kehl Pg. Pink, Kreisstabsamtsleiter Pg. Truttenbach -Lahr, Regierungsrat Pg. A. G ö h r y als Vertreter des Landrats, Beigeordneter Pg. Kraus als Vertreter des Oberbürgermeisters, Major Hofmann, als Vertreter des Wehrbezirkskommandos, Pg. Reinhard als Betriebsführer der Ortenauer MUchzen- trale, der Geschäftsführer des Landesmilchleistungsausschusses Pg. Dr. Wurster, der Kreis- bauemführer von Wolfach, sowie zahlreiche Ortsbauernführer. Landwirtschaftsrat Pg. Nahm er- öffnete im Namen des Kreismilchleistungsaus Schusses die Versammlung. In den 260 leistungsbesten Milcherzeugern, die hier zur Entgegennahme einer Ehrenurkunde versammelt seien, müsse man, so betonte Pg. Nahm, die Repräsentanten des bäuerlichen Leistungswillens sehen. Besondere Hervorhebung verdiene die Tatsache, daß die überaus beachtenswerten Erfolge auch im vierten und fünften Kriegsjahr erzielt, und daß Spitzenleistungen erreicht werden konnten. Die ausgezeichneten Männer und Frauen seien beispielgebend für das ganze mittelbadische Landvolk, das schon mehr als seine Pflicht getan habe, das aber nicht zögern dürfe, die erzielten Leistungen noch weiter zu steigern. Ein besonderes Lob spendete er der Ortenauer Milchzentrale, die sich als NS.-Musterbetrieb in bewährter Weise hervorragend in die Erzeu- gungsschlacht eingeschaltet habe und die als landesbester Betrieb abgeschnitten und dafür in Dresden besonders ausgezeichnet worden sei, worauf Betriebsführer und Gefolgschaft und auch das Ortenauer Landvolk mit Recht stolz sein können. Anschließend sprach der Vertreter des Kreisbauernführers, Pg. Zapf, zu der Versammlung. Er führte u. a. aus, daß das deutsche Landvolk die Blockadeabsichten unserer Feinde durchkreuzt und somit einen gewaltigen Erfolg im Rahmen des totalen Kriegseinsafzes errungen habe. Die Grundlage zur weiteren Durchführung der Ablieferungsschlacht sei der Wille zur Leistung und zur Pflichterfüllung. Die bäuerliche Marktordnung habe sich bewährt und sei ein wichtiges Instrument der sozialen Gerechtigkeit. Besonders auf dem für dl« Volksernährung so ungemein wichtigen Sektor der Milch- und Fettwirtschaft sei das Landvolk innerhalb der KreisbauemsAaft der Parole, immer besseres zu leisten, gefolgt und habe erfolgreich gearbeitet. Das Zahlenmaterial, das Pg. Zapf dann anführte, zeigte am besten, welche Erfolge erzielt werden konnten. Es ist als ein hervorragende» Ergebnis zu bezeichnen., Die leistungsbesten Milcherzeuger in dem Dorfe nannte Pg. Zapf den Stoßtrupp in der Mllckerzeugungsscklackt. Weiterhin müsse die Parole lauten: Der letzte Tropfen Milch gehört in die Molkerei. Der Vertreter des Kreis- bauemführers würdigte dann noch besonders den tatkräftigen Einsatz der Landfrauen wie auch def alten Männer in den Dörfern, die ihre Pflicht so getreu erfüllten, daß sie als Sieger hervorgehen konnten. In den Gedanken, daß wir gewiß siegen werden, wenn jeder seine Pflicht tue und das schaffe, was von ihm gefordert wurde, ließ der Redner seine Worte ausklingen. Dann wurden den Siegern die Urkunden sowie die ausgeworfenen Prämien durch Vertreter des Reicksnährstandes übergeben. Der Hoheitsträger oder der Vertreter der drei Kreise vermittelte bei dieser Ausgabe durch Händedruck jedem der Sieger Dank und Anerkennung der Partei. Die Feierstunde war durch musikalische Darbietungen umrahmt. Wie diese, so fand auch die von vaterländischem Geiste getragene Vortragsfolge von Liedern unserer Zeit und Worten führender Männer großän Anklang, die von der rührigen Werkfrauengruppe der Ortenauer MilAzentrale dargeboten wurde. Ein gemütliches Beisammensein vereinte dann noch auf einige kameradschaftliche Stunden die Männer des Landvolks. m. Zell-Weierback. (Parteiversammlung.) Die Hauptversammlung der Partei findet morgen Sonntag, nachmittags 3 Uhr, im Riedle statt. 3st Jhr Ttlantel reparaturbedürftig^ TVitn ist e» nämlich jetzt die richtige Reit; ihn *-/jul)oIen. Braucht er neue Ärmel und einen neuen Kragen, dann empfehlen wir Ihnen M 3033 als Änderung»- mbglichleit. Wollen Sie dagegen Ihren Sportmantel auch im Winter tragen, dam» nähen Tie ihm ein wärmere» Futter ein und besetzen ihn mit ichmalen Pelzstreifen wie M 3066. Ist aber das Oberteil besonders abgetragen, dann steppen Sie ihm einfach eine neue Passe mit Kapuze wie an dl 3064 auf, er hält dann durch den doppelten Stoff auf den Schultern ganz besonders warm. vL. Der Naturphilosoph Lorenz Oken Von Dr. habil. Ernst Barthel In der südwestlicken Ecke deutschen Bodens haben sick von Zeit zu Zeit immer wieder eigenständige Köpfe gezeigt, die in Philosophie und in Naturforsckung etwas geleistet haben. Johann Heinrick Lambert, der Naturforscker und Universalgelehrte aus Mülhausen, der Bodensee-Arzt und Entdecker des animaliscken Magnetismus Mesmer, der gegenwärtig lebende Albert Schweitzer als Philosoph sind Beispiele. Unter diesen ist auck Lorenz Oken (1779—1851) ein reckt beacktenswerter und interessanter Denker gewesen, der im Kreise der romantiscken Naturphllosophen um Goethe, Sckelling, Johann Jakob Wagner, Troxler, Garns eine markante und schöpferische Stelle eingenommen hat Lorenz Oken, eigentlich Okenfuß, (welchen Namen er aber wegen seiner Lächerlichkeit abkürzte,) ist als Bauernsohn im Dorfe Bohlsbach bei Offenburg geboren, am 1. August 1779, also in dem Jahrzehnt großer Philosophen und aufblühenden Geisteslebens. Die Vorliebe zum Studium der Pflanzen und Tiere hatte er aus seinem bäuerlichen Lebensumkreis Er- war in seinem eigen- wüAsigen Charakter und Lebenslauf besser verstanden, wenn man die Tatsache seines Aussehens mit in Betracht zieht Sein erstes Studium galt der Medizin in Freiburg L B. Als diese Universität später aufgehoben werden sollte, wandte sick Oken in seiner Zeitschrift „Isis" dagegen. Schon in den zwanziger Jahren veröffentlichte er auck ein Buck über Naturphilosophie und ein anderes über „Die Zeugung". Philosophisches Denken und tatsahen- -jnäßige Beobachtung wollte er zu einer einheitlicken Methode bringen. 1804 studierte er in Würzburg, wo die berühmten Philosophen Sckelling und der Ulmer Joh. Jak. Wagner lehrten, 1805 habilitiert er sick in Göttingen, das ihn aber nickt unterstützte, und kam 1807 an seine »rste große Wirkungsstätte, Jena, als Professor der Medizin, später auck der Philosophie und Naturgeschichte. 1810 wurde er Hofrat. Goethe, mit dessen Naturwissenschaft seine Gedanken oft und weitgehend harmonieren, konnte ihn nicht leiden weil er zu unabhängig war, und er wieder schätzte Goethe nickt. An SAelling schreibt er 1809: ,Sie wissen, daß Goethe ein eitler Mensch ist, besser als ick. Er verlangt, daß man sich ihm modle, auck wohl, daß man sein Tagelöhner sei“ Und dazu hatte er, der Sohn eines freien Bauern, keine Lust. Es ist ein trauriges 'Schauspiel, daß Männer, die der Idee nach Freunde sein müßten, in dem Regionen des Geistes immer wieder zu Feinden werden. Man denke an Schüler und Hölderlin, an Richard Wagner und Brahms! Auck Goethe und Oken sind ein solcher Fall. Denn ihre Naturphilosophie hat viel Gemeinsames. Die Theorie, daß der Schädel der Wirbeltiere aus vier umgebildeten Wirbeln zu verstehen sei, ist die von Oken am frühesten veröffentlichte Erkenntnis, die aber Goethe längst vorher an unveröffentlichtem Zustande bekannt hatte. Die Auffassung der Tiere und Pflanzen als Bruckstücke aus einer großer., erdumspannenden organischen Einheit ist beiden gemeinsam. Die gegen zu weit vorgetriebene Entwicklungsgedanken sehr nützlicke Auffassung von der relativen Beständigkeit des Artckarakters ist bei Goethe wie bei Oken herVor- gehoben. Beide vertreten die Auffassung, daß ohne eine „Lebenskraft", die den lebendigen Organismus mit dem SAöpfergeist des Kosmos selbst verknüpft, der Organismus nickt verstanden werden könne. Was Emst Häckel später als „Biogenetisches Grundgesetz" dazu verwandte, zu behaupten, der Vorfahre des Menschen sei dem Affen verwandt, die Vorfahren der Säugetiere seien die Fiscke, und dergleichen mehr, 'st sowohl bei Goethe als bei Oken ohne solche Trugschlüsse in den tatsackenmäßigen Hintergründen bekannt und anerkannt gewesen. Goethe und Oken kamen aber insbesondere auck wegen der Politik nickt zu einem freundschaftlichen Verhältnis. Oken war ein deutscher Patriot im Sinne der Bruderschaft, die 1817 auf die Wartburg zog, um für ein großes Deutschland zu werben. Oken hat auck 1814 ein Buck über „Neue Bewaffnung“ veröffentlicht, in dem er z. B. den „phantastischen“ Gedanken äußerte, daß man sick bei der Belagerung von Festungen der Luftballone, bedienen könnte Als er nun nach seiner persönlichen Teilnahme am Wartburgfest in der „Isis“ darüber berichtet, wurde die Zeitschrift konfisziert Im Verfolg dessen nahm Oken im Jahre 1819 seine Entlassung, — im Grunde genommen wurde er entlassen. Die Zeitschrift „Isis“, die er als Dr. phil. honoris causa der Universität Gießen im Jahre 1816 begann, dauerte bis 1848 und War eines der besten Beispiele deutscher naturwissenschaftlicher Zeitschriften, sofern sie allen Forsckem, auck aus dem Volk, offenstehen sollte, und kein bequemes Credo verteten wollte, sondern ZukunftsforsAung. Wie freimütig Oken in dieser seiner Zeitschrift war, erhellt aus einem schönen KupferstisA, auf welchem mit Eselsköpfen und Eselsohren bei voller Namensangabe und großer PortätähnliAkeit Mitglieder der medizinischen Fakultät in Rostock abgebildet sind, da sie 1811 einen Ruf Okens von Jena nach Rostock vereitelten, weil sie keinen „Naturphilosophen" haben wollten. Lolche herzerfrischenden Episoden zeugen von der Selbstän- digkeit und GewissenssiAerhei; 'es Alemannen. Nack der Entlassung in Jena mackt Oken Reisen nach München und neck Paris, wo er auck ein Werk in französisAer Sprache herausgibt. Er hält 1821 bis 1822 Vorlesungen an der Universität Basel, und gründet die so wichtig gewordene Jahresversammlung der deutschen Naturforscker und Aerzte, die 1822 in Leipzig zum erstenmal zusammentrat. 1827 wird er Professor der Philosophie in München, wo er aber 1832 wieder seine Entlassung nehmen muß. Er war offen und zu grad. Oken wurde nun sofort als erster Rektor der neu- gegründeten Universität Zürich an die Schweizer Universität berufen, wo er bis zu seinem Tode am 11. August 1851, wirkte. Zürich hat ihm nach Ringen und Kämpfen die Dauerwirkung gewährt. Auck für besondere psychologische Fragen hat er sick interessiert, wie ja auck Justinus Kerner. Er veröffentlichte in Band 5 der Vulpius-Curiositäten Seite 352 einen Bericht über „Donna PadagoAe, die Wunderseherin“. , Unter seinen Spezialarbeiten ist die über die Bildung des Darmkanals im Embryo der Säugetiere (von 1806) zu erwähnen, deren Grundgedanke heute noch anerkannt ist. Seine Ueberlegun- gen über die Zellen und Infusorien zeigen dagegen ganz primitive Züge. Diese Fragen hegen tiefer, als er und wir ermessen können. Hübsche Bemerkungen Okens mögen den Abschluß machen. Er lehrt, daß die Pflanzen zu den Organen der Tiere eine Wesensverwandtschaft haben, und daß deswegen die bestimmten Pflanzen auf bestimmte tierische und menschliche Organe bestimmte Wirkungen ausüben. Und weiter behauptet er daß die TierpsyAe mit der Tiergestalt harmoniert. Es gibt alle Arten von Charakteren unter den Tierklassen: .Die Vögel sind fröhlich, leichtsinnig, neugierig, frech and furchtsam; die Amphibien trag und falsch: die Fis Ae sind gleichgültig oder phlegmatisch: die Insekten wiederholen in ihrem Tun und Handeln die Vögel usw. usv.“ Oken gehörte sicher zu den echten Denkern und Forschern, die in seiner Zeit auch für die Zukunft geschaffen haben. Blick in die Ortenau 5. Eckartsweier. (Zn Grabe getragen.) Nach langer Krankheit wurde am Dienstagnadnnittag der Bauer und Landwirt Andreas Lutz 5. im Alter von 73 Jahren zu Grabe getragen. Der Verstorbene diente aktiv bei der 14er-Artlllerie in Karlsruhe-Gottesau und nahm auch am Weltkriege teil. — (Silberne Hochzeit.) Gestern Freitag konnten die Eheleute Fritz Walter, Maurer, und dessen Ehefrau Magdalena, geh. Göpper, das Fest der Silbernen Hochzeit feiern. — (Treibjagd.) Bei der am Mittwoch hier durchgeführten Treibjagd war ein glänzendes Ergebnis zu verzeichnen. m. Zell-Weierbach. (Altbürgermeister Schmidt 75 Jahre alt.) Am heutigen Samstag vollendet unser Altbürgermeister Franz S ch m i d t sein 75. Lebensjahr. Jahrzehntelang war sein Schicksal mit dem der Gemeinde verknüpft. Schon in jungen Jahren gehörte er dem BürgerausschuS an und trat später in den Gemeinderat über, bis ihn die Dorfgemeinschaft im Jahre 1919 als Bürgermeister an die Spitze, der Gemeinde berief. Als Bürgermeister amtierte er sodann bis zum 1. Oktober 1935. Pflichteifrig und stets hilfsbereit arbeitete er für das Wohl seiner Gemeinde. Aber auch auf verschiedenen anderen Gebieten, so in der Bienenzucht, schuf sich der Jubilar einen geachteten Namen. Dankbar gedenkt heute die Dorfgemeinschaft seines segensreichen Wirkens und knüpft daran den Wunsch, daß er der Gemeinde noch lange erhalten bleiben möge. Leider schreiten am 75. Geburtstag unseres Bürgermeisters neben der Freude auch das Leid und die Trauer. Seine Ehefrau Helena geh. Huschle, gebürtig aus Zusenhofen, ist am Donnertag, 76 Jahre alt, gestorben und wird heute auf dem Friedhof in Weingarten zur letzten Ruhe gebettet. Neun Kinder entsprossen dieser Ehe, die mit ihren Familien und dem Vater um die Verstorbene trauern. Möge-süeser schicksalhafte Tag unserem Altbürgermeister die Gewißheit geben, daß die ganze Dorfgemeinschaft mit ihm trauert, ebenso wie sie ihm die Dankbarkeit für sein segensreiches Wirken zum Ausdruck bringt. m. Zell-Weierbach. (Hohes Alter.) Die Witwe Barbara Vogt im Ortsteil Zell, wurde am Donnerstag 81 Jahre alt. Wir wünschen der hochbetagten, rüstigen Frau noch manches Jahr im Kreise ihrer Angehörigen. r. Rammersweier. (75 Jahre alt.) Frau Katharina Deutsch geh. Bürkle, die Ehefrau des hier im Ruhestand lebenden Josef Deutsch, vollendet am heutigen Tage ihr 75. Lebensjahr. Sie stammt aus Illental, das früher zu Durbach, jetzt aber zu Nesselried gehört. Das Ehepaar Deutsch, das im vorigen Jahre das Fest der Goldenen Hochzeit feiern konnte, war fast ein Vierteljahrhundert in Straßburg wohnhaft, wo der Ehemann als Heizer und Maschinist tätig war. Er kehrte 1922 in seine Heimat zurück und nahm in unserem Orte Wohnsitz. Neben zwei Töchtern, von denen eine in Straßburg verheiratet ist, beglückwünschen auch wir die geachtete Jubilarin zu ihrem Geburtstag. d. Niederschopfheim. (Aus der Partei.) Am Samstag, 27. Nov., um 20 Uhr findet im Bürgersaal Generalmitgliederappell statt, bei dem Kreisleiter Pg. Romback sprechen wird. Zu erscheinen haben sämtliche Parteigenossen und Parteigenossinnen, sowie die Führer der Gliederungen und Verbände, der HJ., RDM. und Jugendgruppe der NS.-Frauensdiaft. — Am Sonntag um 14 Uhr ist Appell des Luftschutzes. Es erscheinen die neu eingeteilten Personen. Vertreter der Gemeindegruppe Offenburg werden sprechen. Der Appell findet im „Adler" statt. — (Von der Volksbücherei.) Jeden Freitag von 17.30 bis 19 Uhr werden Bücher ausgegeben, auch für die Umquartierten. — (Wir ehren das Alter.) Unsere älteste Mitbürgerin Elisabeth Kopf, geh. Ehret, feierte am 26. November ihren 83. Geburtstag. Sie ist Trägerin des goldenen Mütterkreuzes. Sie bildet mit ihrem 88jährigen Ehemann, der auch der älteste Bürger ist, das älteste Ehepaar. — (Film.) Am Montag, den 29. November, wird um 20 Uhr im „Adler" der Film „Der scheinheilige Florian" vorgeführt. u. Zunsweier. (Heldentod.) Die Familie Adolf Stark, Schuhmachermeister, erhielt aus dem Osten die traurige Mitteilung von dem Heldentod ihres einzigen Sohnes, des Soldaten Josef Stark. Schwer wurde diese Nachricht in der Familie aufgenommen. Der Gefallene, erst 19 Jahre alt, erlernte bei seinem Vater das Schuhmacherhandwerk. Durch Fleiß und ausgezeichnete Begabung berechtigte er zu den besten Hoffnungen. Als Stütze seiner Eltern später das umfangreiche Geschäft zu übernehmen, sollte nicht in Erfüllung gehen. Im Geschäft sowie im öffentlichen Leben war er stets freundlich, heiter und lebensfroh. Sein Hinscheiden wird von allen, die ihm näher standen, schmerzlich empfunden. Der schwergeprüften Familie Stark wird in ihrem Leid von der ganzen Einwohnerschaft innige Anteilnahme entgegengebracht. Gengenback. (80. Geburtstag.) Am heutigen 27. November kann Frau Auguste Barth Witwe in Rüstigkeit und geistiger Frische ihren 80. Geburtstag feiern. Mit unserer Gratulation für die Jubilarin, die sich ihres leutseligen, freundlichen Wesens wegen allseitiger Beliebtheit erfreut, verbindet wir den Wunsch, daß sie sich im Kreise ihrer Lieben auch fernerhin eines recht besonnten Lebensabends erfreuen darf. h. Unterhannersbach. (Heldentod.) Bei den Kämpfen in Italien starb der 19 Jahre alte Soldat Albert Roth, Sohn des verstorbenen Josef Roth (Stockacker) den Heldentod. Kurz vor Eintreffen der Todesnachricht ist sein jüngerer Bruder August zum RAD. eingerückt. Wiederum nimmt die ganze Gemeinde an dem Leid der Familie Roth innigsten Anteil. r. Zell a. H. (Von der NS.-Frauenshaft.) Vorgestern abend war in der Bahnhofwirtschaft Pflichtabend für die Mitglieder der NS.-Frauen- schaft, wozu .auch die evakuierten Frauen eingeladen waren. Der Besuch war sehr gut Die Frauemschaftsleiterin, Pgn. Frau Seifert, begrüßte die Anwesenden, insbesondere die zu diesem Abend erschienene Kreisfrauenschaftsleiterin, Fräulein Heinrichs. Diese verbreitete sich über unsere jetzige Lage, über die Pflichten und Obliegenheiten der Heimat, besonders der Frauenwelt. Wir leben in einer herben, schweren Zeit und stehen ganz fanatisch und zähen Gegnern gegenüber. Da heißt es in allem seine Pflicht tun. Besondere Pflichten hat die Frauenwelt sowohl i m Rüstungsbetrieb wie auch in der Famalie. Unsere Soldaten leisten Unmenschliches und halten dem zahlenmäßig überlegenen Feinde stand. Zu allem haben wir einen überaus tüchtigen Führer, um den uns die anderen Völker beneiden und der uns auch den richtigen Weg leitet. Die Heimat muß alles daransetzen, sich der Front ebenbürtig zu zeigen. Die Frauen haben schon viel geleistet für die Soldaten und sie sollen dabei unermüdlich fortfahren. Sie sollen auch den Frauen, die ihre Heimat verlassen mußtet helfen, wo sie können und ihnen so ihr Los erleichtern. Anderseits sollen diese sich in die jetzige Lage, sich den Sitten und Gebräuchen unserer Gegend in Geduld anpassen, durch Zufriedenheit ihre Dankbarkeit zeigen und auch ihren Betreuern in manchem helfend zur Stelle stehen. So wird dann alles leichter gehen, daß wir ausharren können bis zum Endsieg, der gewiß nicht ausbleiben wird. Allgemeiner Dank wurde der Rednerin für ihre schönen, aufmunternden Ausführungen gezollt. Der Abend wurde noch verschönt durch passende Lieder und Vorträge. Ettenheimmünster, Ldkr. Lahr. (Im Walde tot aufgefunden.) Der 70 Jahre alte Sägewerksbe- sitzir Josef Kiefel wurde im Walde tot aufgefunden; Der bedauernswerte Mann war nachmittags zur Abfuhr von Holz mit seinem Fuhrwerk in den Ripgsheimer Gebirgswald gefahren. Als das Gespann ohne ihn heimkehrte, machte man sich auf den Weg und fand Kiefel, der nur eine kleine Wunde im Gesicht aufwies, bereits tot vor. Ob ein Unglücksfall eingetreten ist oder ein Herzschlag den Tod des Genannten verursacht hat, muß die nähere Untersuchung ergeben. Waldshut. (Zollbeamter erschossen.) Am Dienstag, 23. November, nachmittags, wurde der Zollsekretär Matthias Wohllaib auf der Strecke zwi- Anordnungen der NSDAP u.deren Gliederungen Streifendienstgefolgschaft 1-170 Offenburg. Die SRD.-Gefolgschaft tritt Sonntag, 28. 11. 43, 9 Uhr, irf tadelloser Uniform,zum Besuch der Jugendfilmstunde am SRD.-Heim an. Ick erwarte pünktliches und vollzähliges Erscheinen. BDM.-Splelsdiar Offenburg. Sämtliche Mädel treten heute pünktlich um 18,30 Uhr in Uniform am „Ortenauer Hof“ an. Wir gehen ins Lazarett. Dienstschluß etwa um 19,30 Uhr. Mädelgruppe 2/170 Offenburg. Alle Mädel treten morgen- Sonntag pünktlich um 8,15 Uhr in tadelloser Uniform auf dem Otto-Wacker-Schulhof zur Jugendfilmstunde an. Mädelgruppe 2/170 Offenburg. Die Führerinnen und Mädel treten heute pünktlich um 19,15 Uhr in der Otto-Wacker-Schule' in tadelloser Uniform zum Lazaretteinsatz an. Kerzenhalter nicht vergessen. sehen Weizen-Ort und Weizener Hänsle von Her- mann Josef Görres, geboren am 23. Dezember 1919 in Köln, durch drei Schüsse in den Kopf 2e . tötet. Der Täter, der nach der Tat flüchtig konnte einen Tag später festgenommen werd<*^ Staffeifelden'Tann. (Zu früh ausgestiegen.) 52 Jahre alte Franz Telewiak kam am Abend mit dem Zuge von Gebweller in Bollweiler an, um nach Staffelfeiden umzusteigen Ehe der Zug hielt, sprang er aus dem Wagen noch dazu entgegen der Fahrtrichtung. Er kam zu Fall und geriet unter die Räder, die ihm ein Bein abfuhren. Er starb bald nach der Einlieferung in die MAhaim« Krankenanstalten. Wir schreiben an unsere Soldaten Kameraden! In unserem heutigen Sonntagsgruß wollen wir all den Kameraden danken, die uns in den letzten Wochen in Feldpostbriefen oder auf Karten Grüß« Schloß Staufenberg. Aufn.: Photo Stöber von der Front sandten. Es ist uns leider nicht möglich, die große Zahl der Briefsendungen einzeln zu beantworten. Aber seid versichert, Kameraden: Wir freuen uns über jeden Gruß, der den Weg von Euch zu uns findet, und hören es gerne, wenn Ihr von Euch und Euren Kameraden erzählt. So nehmt denn diese Zeilen als Antwort auf Eure Briefe und nehmt in ihnen unseren Dank. Auch heute ein Bild der Heimat als Sonntagsgruß von Eurem Offenburger Tageblatt Die heutige Aufgabe umfaßt 8 Setten Kohl«nklaiT* H«l#•rahnlf«r Nr. Stoker Mann vom Schlage: Das wäre doch geladitl Seht her, ich bin’s — wo fehlt’*? Erst den Rodt aus und dann — denken. Man hört ihn förmlich in die Hönde spucken: la6t mich mal ran, ich werde das Feuer schon hochkriegen, in 20 Minuten ist die Bude warm. Und jetzt geht’s los, rein, was rein gehtl Ob Gas oder Kohle, immer ran, Herr Bizeps, lassen Sie die Muskeln spielen und das Gehirn schlafen — so würde Kohlenklau seinen Freund anfeuern. Stoppt Sie ParadebizepsI Keine Experimentei Solche Kraftproben fressen Löcher in die Kohlenhaufen, im Haushalt und in der Rüstung. Und jetzt mal Hand aufs Herzt Half Dir den Spiegel vors Gesicht- Bist Du’s oder bist Du’s nicht? A C H T U N 6 I Volksffirsorg«- VMsiokarttl Bai Fortzug aua luftgafShrdatan Gablatan arhattan unaara Var- alchartan durch unaaran Ba- treuungadlanat ladarzatt Aufklärung und Beratung bei unaaran Bezlrkadlrektlonen und 6eachiftsstel!en Im Reich. Meldet auch zwecks Aufrecht* erhaltung eures Versicherungsschutzes unter Angabe dar alten und neuen Adresse und dar Versicherungsschein - Nr.l NSehste Geschäftsstelle: t-reiuurg im breUgau , Adolf-Hitler- Strafte VolkefOreorge- Vnrzicherungen Hamburg Zweite Diphtherie-Schariach-Schutzimpfung im Kreis Wolfack Die zur Erreichung des Vollschutzes nötige zweite Schutzimpfung gegen Dipbtherie-Schariadi findet zu nachstehenden Zeiten statt: Dienstag, den 30. November 1943: Prinzback. Schule, 8,15 Uhr, Biberach, Rathaus, 8,45 Uhr, Zell a. H„ Rathaus, 9,15 Uhr, Unterharmersbach, Rathaus, 10 Uhr, Oberharmersbach, Rathaus, 10,45 Uhr, Nordrack-Dorf, Rathaus, 13,15 Uhr, Nordrach-Kolonie, Schule, 14 Uhr, Unter- und Oberentersbach, Rathaus, 14,45 Uhr. Zu diesem Termin sollen alle Kinder, die im November 1943 geimpft wurden, gebracht werden. Diese Kinder erhalten eine Ladung, die zum Termin mitzubringen ist. Hierbei werden dann die vorgeschriebenen Impfnachweise ausgeteilt. Kinder, die selbst an einer ansteckenden Krankheit leiden, oder in deren Wohngemeinschaft eine ansteckende Krankheit vorhanden ist, dürfen nicht erscheinen. Wolfack, den 27. Nov. 1943. Der Amtsarzt Wiesbadener Heilanstalt far Hämorrhoidal- Kranke Staatl. conc. Leit. Arzt: Dr, med LehnerL Zur Behandlung kommen, äußere u. innere Hämorrhoiden Afterfissur., Mastdarmfist., Mast- dai mvorfälle. Rrosp. durch d. Sekretär Wiesbaden 27, Taunusstr. 5 + Bekanntmachung Erfassung des Geburtsjahrganges 1927 Aufgrund des Wehrgesetzes und gemäß Runderlaß des Herrn Reidisministers des Innern vom 12. 11. 1943 gelangen die männlichen Angehörigen des Geburtsjahrganges 1927 zur Erfassung. Die Angehörigen dieses Geburtsjahrganges werden hiermit aufgefordert, sich in der Zeit vom 28. 11 1943 bis spätestens 13. 12. 1943 bei der örtlichen Polizeibehörde — f Bürgermeisteramt — (in Offenburg: 'Landratsamt — Pol.-Meldestelle, Zimmer 29 — geöffnet vorm. 9—12 Uhr und nachm, von 16—17 Uhr) zur Eintragung in die Wehrstammrolle zu melden. Stichtag ist der 28. 11. 1943, d. h. dieser Tag ist maßgebend für die Erfassung der Dienstpflichtigen anhand der kartei- und aktenmäßigen Unterlagen der polizeilichen Meldebehörden. Ist ein Dienstpflichtiger vom Ort der polizeilichen Meidebehörde vorübergehend abwesend, so hat er sich zunächst schriftlich und nach seiner Rückkehr unverzüglich persönlich zu melden. Die Dienstpflichtigen haben zur Erfassung mitzubringen: 1. das Arbeitsbuch (der Betriebsführer ist verpflichtet, dasselbe den Dienstpflichtigen für diesen Zweck auszuhändigenl; 2. die Kennkarte: 3. den Geburtsschein (bezw. Familienbuch); 4. den Wehrpaß bezw. Annahmeschein: 5. die Ausbildungslaufkarte der HJ.. einschließlich Prüfungsbescheinigung über die Ausbildung in der Wehrertüchtigung: 6. den Zahnbehandlungsnachweis (Zahnsanieruhg) angeordnA durch Erlaß des Reichsjugendführers); 7. Ausweise über die Zugehörigkeit zu einer Formation oder über den Besitz einer sportlichen Auszeichnung; 8. 2 Paßbilder (Größe 37X52 mm, in bürgerlicher Kleidung ohne Kopfbedeckung), sofern nicht schon früher Lichtbilder abgegeben worden sind. Wer sich der Meldepflicht entzieht, wird polizeilick vorgeführt und empfindlick bestraft. Offenburg, den 22. November 1943 Der Landrat. Das Oberkommando der Kriegsmarine gibt eine wichtige Ergänzung zu seiner kürzlich veröffentlichtet) Bekanntmachung heraus: Jeder Junge aüs dem Jahrgang 1928, der Marineoffizier werden will — ganz gleich, welche Vorbildung er hat oder welchen Beruf er zur Zeit erlernt —, kann jetzt schon seine Bewerbung für eine der verschiedenen Offizierlaufbahnen der Kriegsmarine bei seinem zuständigen Wehrbezirkskommando abgeben. Damit können Bewerber aus den Jahrgängen 1926 und 1927 für die Seeoffizier-, Marinearüllerieoffizier- und die Marinenachrichtenoffizierlaufbahn, Bewerber aus dem Jahrgang 1928 für alle Offizierlaufbahnen der Kriegsmarine, sich jetzt freiwillig melden! Die Wehrbezirkskommandos geben bereitwilligst Rat, Auskunft und Anleitung. Bei ihnen sind auch Meldevordrucke und das Merkblatt „Der Offizieraachwuchs der Kriegsmarine' jederzeit zu erhalten. Das Oberkommando der Kriegsmarine. Bekanntmachung Invalidenversicherung — hier — Ausstellung der Verdienstbeschelnigungen betr. Bei den von den Krankenkassen und unseren Kontrollbeamten durchgeführten Betriebsprüfungen wird vielfach die Wahrnehmung gemacht, daß die vorgeschriebene Verdienstbescheinigung in den Quittungskarten fehlt oder unrichtig ausgestellt ist. Am häufigsten tritt dieser Mangel >n kleineren Betrieben oder bei Herrschaften, die Hausgehilfinnen beschäftigen, in Erscheinung. Die Arbeitgeber werden daher, erneut darauf hingewiesen, daß jeweils bei der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses, spätestens aber nach Ablauf jedes Kalenderjahres in die Quittungskarte einzutragen ist: 1. Dauer der Beschäftigung während des Kalenderjahres; 2. Höhe des gesamten Arbeitslohnes einschließlich der eisernen Sparbeträge während dieser Beschäftigungszeit und zwar unter Anrechnung des Werts etwa gewährter Sachbezüge; 3. Name und Sitz der Krankenkasse, an die die Invalidenversicherungsbeiträge abgeführt worden sind; 4. Name und Wohnort sowie Unterschrift des Arbeitgebers. Zu beachten ist hierbei, daß nicht der Wochen- oder Monatslohn, sondern der Gesamtlohn, soweit er Entgelt im Sinne des § 160 der Reicksversickerungsordnung darstellt, in einer Summe zu bescheinigen ist. Krankheils- oder Urlaubszeiten, in denen Entgelt nicht gezahlt wird, sind, wenn sie länger als eine Kalenderwoche dauern, an der bescheinigten Beschäftigungszeit abzuziehen. Soweit Sachbezüge und anderer Naturalbezüge (freie Wohnung, Verpflegung usw.) gewährt werden, ist der amtlich festgesetzte Wert derselben dem Barverdienst hinzuzurechnen. Der Wert dieser Sachbezüge kann nötigenfalls bei der Krankenkasse, dem Kontrollamt oder dem Versicherungsamt erfragt werden. Schließlich wird in Erinnerung gebracht, daß jede versicherungspflichtig beschäftigte Person ün Besitz einer Quittungskarte sein muß und diese beim Eintritt in ein Beschäftigungsverhältnis dem Arbeitgeber abzugeben hat Gesdiieht dies nicht, so hat der Arbeitgeber die Pflicht, sich eine neue Quittungskarte für das betreffende Gefolgschaftsmitglied durch die Kartenausgabestelle zu beschaffen. Karlsruhe, den 1. November 1943. Der Leiter der Landesverskherungsanstak Baden. Bekanntmachung Betr.: Hausratsbewfrtschaftung. Infolge Ueberlastung bleibt die Abteilung Hausratsbewirtschaftung (Oefen, Herde, Möbel 'dsw.). unter 16, in der Zeit vom 29. November bis 4. Dezember 1943 einsdil. für jeden Verkehr geschlossen. In dieser Zeit werden nur vordringliche „FL- und Evakuierten-Anträge", die ordnungsgemäß ausgefüllt sein müssen, auf Zimmer 15\entgegengenommen. Offenburg, 26. November 1943. Der Landrat — Wirtschaftsamt. /Sakanntmaciiungsn dar Stadt Obarkirch Erfassung des Geburtsjahrganges 1927 Gemäß Runderlaß des Reichsministers des Innern vom 12. November 1943 haben sich die männlichen Angehörigen des Geburtsjahrganges 1927 in der Zeit vom 29. November bis spätestens 13. Dezember 1943 bei dem Meldeamt hier (Rathaus, Zimmer 3) zur Eintragung in die Wehrstammrolle zu melden. Vorzulegen sind: Arbeitsbuch, Kennkarte, Geburtsschein, falls vorhanden: Wehrpaß bezw. Annahmeschein, Ausbildungslaufkarte der HJ., Zahnbehand- iungsnachweis. Ausweise über Zugehörigkeit zu einer Formation, ferner zwei PaßbUder (Größe 37X52 mm ohne Kopfbedeckung). Wer sich der Meldepficht entzieht, wird polizeilich vorgeführt und empfindlich bestraft. Oberkirch, 27. Nov. 1943. 6er Bürgermeister. Gemeinde Lautenbach Die Ausgabe des 1. Haushaltspasses erfolgt am Montag, den 29. und Dienstag, den 30. November. von 15 bis 17 Uhr für den Ort Lautenbadi einschließlich Bergwerk; Mittwoch, 1. pezember, von 14 bis 16 Uhr für alle auswärtigen Einwohner. Die Ausgabe erfolgt nur an erwachsene Personen. Die bestimmte Zeit ist genau einzuhalten. Lautenbach, 26. Nov. 1943. Der Bürgermeister. Goitesdiensiordnurigeh EvangeL Kirchengemeinde Offenburg. Sonntag, 28. Nov (1. Advent). Stadtkirche vorm. 8.30 Uhr Frühgottesdienst und 9.45 Hauptgottesdienst (Missionar Monninger). 11 Uhr Kindeigottesdienst. 11 Uhr Christenlehre (Ostpfarrei). — Donnerstagabend 8 Uhr Abendandacht im Konfirmandensaül, Poststr. 16. — Samstag nachm. 4 Uhr Kleinkindergottesdienst im Konfirmandensaal. Gemeinschaft innere Mission, Friedenstr. 4. Sonntag 4 Uhr und Mittwoch 4 Uhr Bibelstunde. Evang. Gemeinschaft, Augustastraße 1. Sonntag, 15 Uhr: Gottesdienst (Kauimann-StraßbuTg). Evang. Gemeinde Gutach (Sdiw.) Sonntag, 10.30 Uhr Predigtgottesdiecst, 13 Uhr Kindergottesdienst. Mittwoch, 20 Uhr, Bibelstunde. Evang. Gemeinde Adventsfeier. Haslach. Sonntag, 16 Uhr. Evangelischer Gottesdienst Oberkirdi Sonntag, 28. November. 1. Advent 9,30 Uhr: ! Hauptgottesdienst (mit Chor): 10,30 Uhr: Christenlehre und Jugendgottesdienst POSTSPARBUCH Da« frelzftgrigre Sparbuch Sr jedermann Hs- nU Afasahlangeii M «Um PastimterB ■n4 »oiuügen Peetdlenit- ■tellca Mwia M aBee LuiraiMlen Wer spart , hilft siegen! DIOTSCHl BXICHSPOST Zum richtigen Gebrauch »In», wertvollen Hustenbonbon* gehört es, da, Bonbon lang«,« im Munde zergehen zu lassen. Da- - durd, stehen die Schleimhäute, i längere Zeit enter der günsti- gen Einwirkung da Bonbon,. Beachten Sie die» bitte bei den KalMr's BrusfcCaramellen «mit den l Tannen" bi Beuteln und kleinen Pappdo«»n. Für leichte Sortieratbeiten wird fleißige well». Miltskran ganztags od. halbtags sofort ges von Alfred Becht, Offenburg, Poststraße 12. Ruf 1604. Altsrtr Ptnsianlr in Offenburg sudit zur Besorgung seines frauenlosen Haushaltes ein Alt. PrL od. Frau. Eintr. sof. Offenb. (Dur- badi. Hof) Rammersw. Str. 66, Ul. Kaufgesuche rageamldcfien od. Haibtagshiife als Zusaßkr. f. Haush. m. Kleinkindern in Offenburg gesucht Angebote u. 0 19/178 an die Üesth. Zuvetlässige und'saubere Stun* danlrau fflr Halbtags- od. Oe- legenheitsarb. im Haush. in Offb. Oststadt ges. Ang. u. 019/177. in klm. Arbeiten bewanderte und zuverlässige Bürokraft für Buchhaltung auf sofort od. später gesucht Angebote unt 0 16/313 an die • lesch. d. Bl. Frsll, ehrlich und pünktlich, zum Kernigen der Schule tägl. 2 Ltd., von 3—5 Uhr, ges. Näheres bei Hausmeister Kiefer, Ottenburg, Otto-Wacker-Straße 12. Kann* Du Neues nicht erwoben w Mußt Du Dir das Alte färben / M DoA f&rbe nur, wo’s angebracht GA mf die Färbc-Regd* acht! G Wl* •» gnaochi wird • •ponom v*d richtig 1 — Migt buntes PörbeböchleU** ls dei* Bntclhondciitetdtübn _srhäWich oder von uns VniMtLM BRAUNS K#.QUtOUNtUM iniirflfbkidihiiw 9*0r. W4 Haushälterin in selbständige Stellung zu älterer Dame mit Pflegerin gesucht. Angebote unter O 17/269 an die (ieschäftsstelle d Bl. Der Reichsminister tflr Röstung und Kriegsproduktion, Chef des Transportwesens, Berlin NW 40, Alsenstr. 4, hernruf 116581 sucht: Kraftfahrer, Anlernlinge, Kfz.-Maiatar- u. Handw., Blrokr&fte, KBcha, Fleischer, Stenotypistinnen, Kontoristinnen, Köchinnen u. sonst Einsatz weitgehendst nach Wunsch. Wir steilen zu Ostern 1944 WMfl-kMIMMlI. ein. Bewerbungen erbeten an A. HaitiA Na.. _ Budidrudcerei und Verlag Lagerist für Automobil-Ersatzteil- lager Mann oder Frau auch zum Anlernen gesucht Alfred Linde, Automobile, Offen bürg, Adolf-Hitler-Straße 17 Heiraten rz ttwer. 51 Jahre, kathol, mit eigener Landwirtsdi. sucht Fräulein oder Witwe von 40-50 Jahren zwecks Heirat kennen zu lernen. Zuschriften möglichst mit Bild unter Nr. O 14/103 an die Geschäftsstelle des O. T. 1 Schraufterflaschenzua, 3000 bis 5000 kg Tragkraft, zu kauf, gesucht. Angebote unter O 8/683 an die Geschäftsstelle d. Bl. Eiektr. Brote Oster, 220 v. zu kauf ges. Angeb, u. 012/415, Dung, 50—100 Ztr., zu kaufen gesucht 025/112 Offenburg, Lange Str. 24, III lks. Nlainar Kachelofen zu kaufen gesucht Angebote unter K17/30 an die Geschäftsstelle Haslach 1. K. ds. Blattes. _ K 17/30 Brennholz zu kaufen gesucht Altenheim. Ad.-Hitler-Str 8 023/476 Konto ryendozenvarschluömaschine zu kaufen gesucht Angebote unter O 12/417 an die Geschäftsstelle 1 Haizaas-Liathrwaaan für 1 oder 2 t, gut erhalten, von Betrieb kaufen gesucht Angebote unt 6. Sch. 2225 an Ala Mönchen 2 Kinderkaufladen, nicht zu klein, zu kaut. ges. Offenb., Grimmels- hansenstr.24 p. Tel. 2223. 019/179 Frauenmantel gut «halten, zu kaufen gesucht Angebote unter R 5/32 an die Gesch. d. Bl. Betragene Kleider tür Arbeiter gesucht Angebote unter R12/94 an die Gesch. Oberkirdi. OtflzlersausrOstung (Luftwaffe) auch Einzelteile, Iflr Größe 1,75 zu kauf. gea. Ernst, Offenbg, Lihl- straße 6 Fernsprecher 2050 OtfZ.-SChlrmmQtZa (Heer) Gr. 57, zu kaufen gesucht. 023/473 Oberkirch, Obere Linde._ Brennrscht zu kaufen gesucht Ang. unt. 07/285 an die Gesch Oten kleinerer zu kaufen gesucht Rammersweier, Haus 127. 014/101 1 Elektro-Kerren, gut erhalten, von Betrieb zu kaufen gesucht. Angebote unter 6. W. 2225 an Ala Mönchen 2. mmmsmmmmmsm Möblierte Wohnung 2-3 Zimm m. Küche von Beamten in Offb. ges Ang. u. 0 7/204 an die G Beamter in höh. Dienst sucht zum 1 . 1.1944 ,-z gut möbi. Zimmer mit Heizung. Eig. Bottw. Biete z-3 alte Hühner, suche dagegen junge. ois/483 Offenburg, Fischerstraße 28. Kleldersdtrank größerer, gut erhalten, zu kaufen gesucht Angebote u. 0 12,413 an die Gesch MARYLAN * M. * feststehender erfolgreicher Kosmetik (jebild., gediegenes Fräulein sucht Gedankenaustausch oder Briefwechsel mitcharaktervoUem, naturliebend. Menschen im Alter von 35-45 Jahren. Spätere Heirat nicht aus geschlossen. Zuschr. wenn möglich mit Bild unter 0 22/121 Kaufmann (nebenberufi. künstl tätig) alleinstehender Witwer, 2 Söhne, 20 u. 21 Jahre alt, wünscht Varbindung m. hatholisdier Oame (Ende 30 bis Ende40). Besonderen Wert wird aut heiteres Gemüt und Sinn fflr gemütliches Heim gelegt. Nur ernstgemeinte Zuschritten mit Bile erbeten unter V. W. 742 an Anzeigen-Hegeman Büro Frankfurt a. M-, Zeit 123 Eutwbalt. Mantel für Mädchen von 12-14 Jahren zu kauten ges. Ang. u. 02/768 an die Gesch. fferrenhalbictiuiia schwarz, Gr. 41 geg. getragene Gr. 42 od. 43 (schwarz od. braun) zu tauschen gesucht. Ang. u. 02/764 a. d fl. WelnlaB, 150 — 200 1 haltend, zu kaufen gesucht oi2/4i£ Offenburg, Ritterstraße 29, II. Slacehandschnha, dklbiau oder dklrot, Gr. 37*/», sowie schwarz, oder dklgrauer Pelzbesatz zu kt. ges. Ang. u. 02/761 an d. G. Concb von kranker Person zu kaufen gesucht. Angebote unter O 10/734 an die Gesch. d. Bl. Klndarsgortwagan guterhalten, zu kaufen gesucht. 02/752 Bartheimes, Offb., Frauenweg 16 Kinderwagen, gut erhalten, dringend zu kaufen gesucht ou/348 Nordisch, Haus 372. Fuchspelz, gut erhalten, zu kau- fen gesucht Angebote unter O 20/79 an die Gesch. d. Bl. Wenmacntskrlpge mit Figuren zu kaufen gesucht R 12/97 Bottenau, Haus 57. :| Probe-Ehesuchliste m. Photos i| neutral u. verschlossen,fflr 2 M. 9 Heiraten fflr alle Kreise u. Berufe, auch fflr Vermögenslose, j auf diskretem, schriftlichem I Wege durch Institut Brixlut, 1 Kaiceralautern/Pfalz. Dieses | Hühnerauge o/, saB eher tief, dock ' 1 Holzgas-Einrichtung, gut erh, für Lieferwagen 1 bis 2 t, zu kaufen gesucht An‘ebote unter 6.T. 2225 an Ala Mönchen 2. Paulys Nährjpeife die Säuglingsnahrung aus dem vollen Korn) Weil so kraftreich, nie mehr als vor- geschrieben nehmenl Lebewohl' fi0*l Oft- 8 . Oie Aufbewehrung der Marmeladen- und Gelee- Vorräte soll in luftigen und trockenen Räumen erfolgen. Feuchte oder lichtlose Keller und fest verschlossene Vorratsschrän- ke sind ungeeignet wegen der Gefahr der Schimmelbildung und des Verderbs. Voraussetzung für die Haltbarkeit ist rezeptgemä&e Bereitung mit Opekta. Opekta-SesellsckelL taie-BieM holt» es heraus. Lebewohl-Pflaster beizeiten angewendet bringen schon mit wenig. Pflastern Erfolg. Zu haben in Apoin. u.Drogerien. ui Oiaaburg Jnhorn-Apoth.,Ad.-Hitler-Str.82 irsdi-Ap^theke, Fischmarkt 3, (il-a-Lroterie, Lange Straße 27. Briefmarken-sammlungen kauft immer Briefmarken Klapper, Berlin H 58, Schwedter Str. 34a SciimlerselfenkObei od. Kisten 20, 25, 40 und 50 Ltr. Inhalt von ehern. Fabrik in Frankfurt a. M. laufend zu kaufen > esudit. Ang. unter F. J 302 an Wefra-Werbe- gesellschaft, Frankfurt a. M., Kaiserstraße 23 Altertümliche Mttbel wenn auch beschädigt, wie Scbrän ke, Kommoden, Tische, Stühle, Uhren, auch Gemälde, kauft K. Axmann, Möbelgeschäft, Freiburg / Brsg., b Rathaus Leerte Zimmer in Oberkirch od. Umgebung von alleinstehender Dame zu mieten gesucht. Angeb. u. R 6/56 an die Gesch. Oberkirdi Aeltere Dame sucht ab 10.—15 Dezember in Offenburg, fflr ca 6 Wochen, gut möbliertes, heizb Zimmer, nur zum schlafen, Nähe Lange Straße. Angebote unter O 18/477 an die Oesh d. Bl. Selbständige Schneidermeisterin sucht möBl. Zimmer od. weh- nunp in Oberkirch. Angebote u. R 18/108 an die Oesch. 3 -s-Zimmerwehn. Stadt od. auf dem Lahde in Mittelbaden ges Angebote unter 019/176 an die Geschäftsstelle d. Bl •rölere FakrlRatlonsrBume zu mieten gesucht. Angebote unt. 01/142 an die Gesch. da Bl. Zimmer mit liflchenbenflkjung gesucht. Za erfragen bei Frau Anna Laug, Offenburg, Hasemannweg 12. Zimmer von berufstät FrL in Oberkirch zu mieten gesucht Wäsche wird evtl, gestellt Ang. u. R10/135 an die 0. Oberkirdi. Wohnungstausch! Biete in Karlsruhe verseßungs. halber schöne gr. neuzeitl. 3-Z - Wohnung mit Zubeh. in gt. Lage geg. 3-5-Z.-Wohn.im Bez. Oberkirch oder Offenburg. Angebote unter 0 25/111 an die Geschäftsstelle d. BL Betriebsräume oder fflr die Errichtung eines Zweigbetriebes gt- •Ignata Rluma von 200 bis 500 qm f. Kriegsdauer sofort zu mieten gesucht. Lage: Ried oder Schwarzwald. Angebote unter Nr. 0 16/346 an die Geschäftsstelle d. Bl. Verkäufe WaiBrüPen zu verkaufen 021/477 Altenheim, Adolf-Hitler-Str 8. Mauersteine, Stücksteine und Auffüllmaterial ab Bruch Ringelbach und frei Baustelle liefern Ernst Thlala & Söhne KB., Ottenhöfen, Anfragen auch an Brudimeisfer Ludwig Vogt, Oberkirch, Wolfhag 25 Der We'hnachtsmann sucht für 3 Mädchen (2,4,6 Jahre) Puppen Kaufladen u. Shnl. Spielzeug Angeh. unter Nr. O 10/735. Sdiweineliaut zwischen Niederschopfheim und Offenburg Donnerstagabend verl. Abzug, g. Bel. Metzg. Himmelsbach, N’sdiopfheim War nimmt nach dem 10. 12. ein Klavier von Köln nach Offenburg oder Umgebung als Btl- ladung mit? Tischer, Offenburg, Adolf-Hitler-Straße 85 a. SchralPmafcnine fflr etwa 3 bis 4 Wochen zu mieten gesucht Angebote u. 0 10/727 an die Gesch Hypothenengeld, auch Zinsverbilligung, besorgt B. Ueidinger, Hyp.-Vmttlg, Freibürg i. Brsg., Srhwarzwaldstraße 6. Birkenwasser enthält hochwertige Rohstoffe, die selbstverständlich der Kriegsbewirtschaftung unterliegen. Es kann daher nur in beschränktem Umfange hergestellt werden und muß fflr den wichtigsten Bedarf der Kampftruppen reserviert bleiben. Junge Hühner, schwere Rasse, zu kaufen gesucht. Nieder schopf- h'eim, Siedlung 4._O 16/360 ErOBeres Lltiferschweln oder schwereres Schwein zu kaufen gesucht R 23/69 Lautenbach, Sohlberg HausNr. 10 Suche ein Schwein, von etwa 120-150 Pfd , zum Weiterfüttern. B. Lienhard, Zunsweier, Haus 335 Rind, I Jahr alt, zu verkaufen. Altenheim, Schlossen?. 24. 04 / 2^8 Zuchtrind, l'-.J alt,zu verk.Nieder- sdiopfh, Hindenburgstr.48 oi8'479 Junge FthrkUb zu verkaufen. Ha. 166, Goldscheuer. O 18/478 Schönes Mutterkalb zu verkauf Fs 55, Fessenbach. 0 2/769 Erstlingskuh zuverkauf.Durbam, Unterweiler Hs. 33. O 17/275 Z schöne Stlerkllber rotbiank, zur Aufzucht geeignet, zu verkf. Mflhlenbach, Haus Nr. 43. K 2/82 HutZ- unt Zugkuh zu verkaufen. Berghaupten-Reuthe, Haus 274 RinU, */t Jahr alt, zu vei kaufen. Eckartsweier, Haus 85. 012/349 Mutz- u. Fahr-WElderkun gut eingefahren, zu verkauf. 017/27; Appenweier, Siedlung 2._ Rind, schönes, 14 Monate alt, gute Abstammung, zur Zucht geeignet, zu verkaufen. 014/105 Windschläg, Hauptstraße 33. Mutz- U. Fahrkuh mit Mutter- kalb zu verkaufen. 021/32 Urfotfen, Adoif-Hitler-Sfr. 101. Hltera Mutz- und sailkuii mit Kalb zu verkaufen. 85/33 Stadelhofen, Haus Nr. 136. Rindi 15 Monate alt, zu vet kaufen. 023/479 Dundenheim, Haus Nr. 90. Heizen Sie sparsam ohne Angst vor Erkältung, denn wenig V. wirken viel la B die Wäsch« •.'nicht vergrauen! Entferne alle Schmutz- und Waschmittelreste durch gründliches Spülen mit OMIN. Wenn die Wäsche aber bereits vergraut und .vergilbt ist, dann dient OMIN auch zum Bleichen. Wie neugeboren wird Ihre Wasche: faserfrisch und blendend weiß, duftig und weich im Griff. Ml VON S U N LI C HT Schönas Mutterkalb handgetränkt zu verkaufen. 04/211 Ohlsbach, Haus 132. TrScrtlgas Rind sowie schönes Mattsrkalb zu verkauf. 012/419 Zunsweier, Haus 241. Tausch biete Mldchanlodenmantal 13 bis 14 J., suche gut. Damenwintermantel ür. 44, mögt, dklbiau. Biete Zlahhar Monika Hohner- Liliput m. Not., suche Radio GIstr. evtl. Aufz. Offenbg., Gerberstr. 4 Gutialin Schuhcreme Biete sehr guterhalt. SCfllStlilel Gr. 41, suche mod Puppenkastenwagen. Ana. u. O 10/732 a. d »>« >»>»»«» Süßstoff.vesellschaft m. b. S- Berlin W 35 .iete guter halt Oamensport- SliCfBl Größe 37, suche Spoit- oder Sch »»liefe! Größe 38. « 10/137 Oberkirch, Bachanlage 3. ik&i 'Man brauch? sie für die ^Nachfüllpaclcung, die man einfach einsetzll AdA M Ml Alflt 1 AmatSetrSUtlei Die Schuhe haltende, und bleiben iänger sc: SOLTIT mibt Ledcrfohten fäftaerw ■m Großer, guterhaltener, schöner TötfgyBIr zu tauschen gegen guterhaltene Puppe. « 7/59 Oberkirch-Hiisen, Haus 50 Biete H*Trikothemd. I Unterhose mittl. Fig, beides sehr gut erh. Suche Schaukelpferd od. Eisend Offo., Siedl. Albersbösch 4 Schöne, wenig getrag. schwarze Pumps, hoh Abs., (ir. 38, zu tauschen gegen Schuhe mit nieder. Abs, mögl. dklbiau. cs/c-sr Offenb, Otto-Wadcer-Str. 19, III Nach Gottes heil gern Willen lieft unser ■HU einziger, lieb., unvergeftl. herzensguter, *78, hoffnungsvoller Sohn, Bruder und Pate Obersoldat Josef Stark Schuhmacher Funker In einem Pionler-Batl. kurz vor seinem Urlaub, am 14. Nov. 1943 fern der Heimat im Osten, im blühenden Alter von 19'/, Jahren, sein junges Leben. Unsere ganze Hoffnung ist ins i irab gesunken. Nur der Glaube an ein Wiedersehen in der Ewigkeit hält uns aufrecht j n y e j er Trauer; Adolf Stark Schuhmadrermstr. und Frau Maria Anna geb. Lienhard. Margarete Stark und alle Verwandten. Rosenkranz: Samstag und Sonntagabend 6 Uhr- Erstes Seelenamt Dienstag 30. Nov. 43, V* 8 Uhr. Zunsweier, den 26. November 1943. Statt eines frohen Wiedersehens er- hielten wir die schmerzliche, kaum faft- ”jHjr bare Nachricht, daß mein lieber, unvergeßlicher Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Enkel und Nette Ludwig Braun Obergafreiter in einem Panzer-Drenadier-Regiment Inh. des EK. 2, Panzervernichtungsabzeichensi Krimschildes, Verw.-Abzeieh. u. and. Auszeichnungen, im Alter von 29'/. Jahren am 11. 10.43 in Italien sein junges Leben für seine über alles geliebte Heimat dahingab. Gottes Wille ist geschehen, unser Trost ist Wiedersehen. In tiefer Trauer: Frau Magdalena Braun, geh- Waltersbacher Wwe., Gefr. Josef Braun, z. Z - im Osten vermißt, Obergefr. Franz Braun u- Frau Johanna, geb Bruder, Obergefr. August 6iaringer und Frau Maria, geb Braun. Grogmutter: Monika Waltersbaeher Wwe., Oedsbach, und alle Anverwandten. 1. Seelenopfer am Montag, 29. Nov., '/,7 Uhr, in der Pfarrkirche. Oberkirch, den 26. November 1943. Hart und schwer traf uns die Nachricht, • daß unser lieber Sohn, Bruder, Enkel, Schwager und Onkel Josef Müller Inhaber des EK. 2 und der OstmedalUe bei den schweren Kämpfen im Osten am 30. Okt im Alter von 24 Jahren den Heldentod fand. Wer ihn kannte, wird uns. Schmerz ermessen. In liefern Leid: Josef Müller, Bürgermeister u. Frau Franziska, geb. Schneider. Franz X. MQIIer, z. Z. im Osten und Frau Maria mit Kindern Alois, Robert u. Elfriede. Andreas Maier, s. Z. im Osten und Frau Franziska, geb. Müller. Anna Müller. Josef Erdrieb, bei der Wehrmacht u Frau Pauline, geb. Müller mit Kind Erika. Therese Müller. Die Großmutter: Adelheid Müller, geb. Maier, u. alle Anverwandt 1. Seelenamt Mittwoch, den 1. Dezember 1943, 7*8 Uhr in Oppenau. Mais, «ach, den 26. November 1943. Gartenbauverein Offenburg Die Mitglieder des Gartenbauvereins Offenburg werden gebeten, an cjp heute um 17 Uhr im Saale der „Neuen Pfalz“ stattfinden Tagung der Klein- und Kriegsgärtner teilzunehmen. Es spricht Obstbauoberinspektor Löffler. Leih Dir ein Bach bei Buchhandl ung Trübe Offenburg, Platz der SA Warzen alle lästigen Haare, Leber- liechen, Mitesser, Piekei, Sommeraprossen usw. entfernt für immer G. Bornemann OHMhnrg, jetzt Rheinstiafte 15 Sprachst, ied. Montag v. 9-10 Uhr. Für die herz! Anteilnahme an dem schweren Verlust, den wir durch d. Heldentod meines lieben Gatten, unseres Vaters, Sohnes und Bruders O 12/416 Faldwebel Hermann BrOstla erlitten haben, sagen wir allen auf diesem Wege ein herzl Vergelts Gott. Frau Corola BrOstla u. Kinder (Freibg.) Frau Mefiuer, verw. Brüstle, und Angehörige. Offenburg, 27. November 1943. Für die viel. Beweise herzl. Anteilnahme b. Hinscheiden uns. lb. Verstorbenen Frau Emma Maltfackar geb.Weiher, sagen wir herzl.Dank.lnnigsten Dank f.d.Trostworte v. Herrn Pfarrer Lautenschläger, sowie f. d. aufopfernde Pflege von Seiten der Uiakonissen-Schwestern. Die trauernden Hinterbliebenen Offenburg, 27. November 1943. Für die mitfühlende Teilnahme beim Heimgang unsei es lieben Sohnes Otto sagen wir herzlichen Dank. Besonderen Dank für die trostreichen Worte und - die Kranzniederlegung, so- w.e allen, die ihn zur letzten Ruhestätte begleitet haben, ln tiefemLeid: Otto Hörseh u.Frau Luise geb. Letzeisen, Ilse Hörseh. Offenburg, 22. November 1943. Für die herzl. Teilnahme beim Tode unseres lieben Vaters, Bruders, Schwagers u. Onkels Georg Helnzelmann sagen wir herzl. Dank. Bes. Dank dem -Geistlichen, den Krankenschwestern und für die Beteiligung beim Begräbnis. Die trauernden Hinterbliebenen. Haslach i/K, den 26. Nov. 1943. Für die liebev. Anteilnahme u. trostr. Worte beim Heldentod uns. lb. unvergeftl. Sohnes, Bi uders, Schwagers u. Onkels Drenadier Hermann Schwarz sagen wir ein herzl. Vergelts Gott. Besond. herzl. Dank den Kranz- u. Messespendern, den Schulkameraden u. allen, die seiner i.Gebete gedacht haben. Farn. Otto Schwarz, Kosenhof Fischet bath, 26. Nov. 1943. Für die uns anläftl. d. Heldentodes uns lb., einzigen Sohnes Bruders, Schwagers u. Unkels Gafre ter August MQilar erwies. Beileidbezeugungen u. Messespenden, d. Kirchenchor u. allen, die dem hl. Meßopfer beiwohnten, sagen wir ein herzliches Vergelts Gott. Familie August Müller. Lsutenbach, 25. Nov. 1943. Für die Anteilnahme beim Hinscheiden meines lb. Mannes unseres lb. Vaters. Großvaters Schwiegervaters,Schwagers u. Onkels Anselm Borho sagen wir allen, besonders d. Kränzend Messespendern ein herzl. Vergelts Gott. Im Namen d. trauernd Hinterbl. Frau Afra Borho geb. Ringwald. Haslach-Schnellingen 24.11.43. Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme anläftl. d. Heldentodes meines lieben unvergeßlich Sohnes, unseres Bruders, Schwagers und Onkels Obergefr. Harminn Buchholz sagen wir allen ein recht herzl. Vergelts Gott. k 2/83 ln tiefem Leid: Maria Anna Buehholz, geb. Vetter Wwe. Mflhlenbach, 25. Nov. 1943. Für d e überaus zahlreiche Anteilnahme beim Heimgang unseres lb. Vaters, Großvaters, Schwiegervaters u. Bruders Josef Leitermann, Aithürgermrister sagen wir allen unseren herzl. Dank. Bes. Dank den Geistlichen, Krankenschwestern sowie für die ehrenden Worte am l trabe, u die zahlreiche Be- 1 gleitung z. letzten Ruhestätte. 1 Die trmaernden Hinterbliebenen. 1 Fessenbach. den 26. November 1°43. | Für die herzliche Anteilnahme anlägl. des Heldentodes meines lieben Mannes, unseres guterfVaters, Sohnes, Bruders und Schwagers Hauptmann Franz Schwelger sagen wir innigen Dank, im Namen d.trauernd.Hinterbl. Frau Derda Schweiger geb.Brenner. und Anverwandte. Oberkirch, Ludwigsburg, den 23. November 1943. Für die Anteilnahme beim Tode meiner unvergeßlichen Gattin, unserer guten Mutter, Schwiegermutter, Schwester u. Tante Franziska Huber, geb. Troyer sprechen wir unseren herzt. Dank aus. Besonders danken wir für die vielen Kranz- und Messespenden. Im Namen der Trauerfamilie: Adolf Huber, Löchlesbsuer. Löcherberg, 25. Nov. 1943. Für die herzliche Anteilnahme anläßlich d-s Heldentodes unseres lieben Sohnes und Bruder* Gaff. August Flschsr sagen wir ein herzliches Vergelts Gott. O 12/418 Familie Leopold Monzchein. Windschläg, den 27. 11. 1943. Für die vielen Beweise der Teilnahme anläftl. des Heimganges unseres lb. Verstorben. Georg Bohnert, Landwirt sagen wir herzl. Dank. Bes. Dank für die liebevolle Pflege, den ehrenden Nachruf, den erheb. Trauergesang u. Begleitung zur letzten Ruhestätte, in tiefer Trauer: Amalie Bohnert Wwe. und Angehörige, r 2/173 Ulm (Kater), 25. Nov. 1943. Für die herzliche Anteilnahme, beim Heimgang unserer lb, guten Tante und Großtante Halsna Busam ledig sagen wir allen ein herzl. Vergelts Gott. Bes. Dank den H. Geistlichen, u. Krankenschwestern,die Kranz-Blumen-u.Mes- sespenden, Gesang u. Begleitung zur letzten Ruhestätte. Fam. Ziriak Halter u. Verwandte. Gaisbach, 25. November 1943. Für die Anteilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Verstorbenen Franz Anton Flschsr sagen wir ein herzl. Vergelts- Gott. Besonderen Dank der Krankensen west ,für die ehrenden Worte am Grabe, sowie f. die Kranzniederieg. u. den er- heb.Uraogesang ln tief.Trauer: Maria Eva Fischer, geb. Kaufmann. Windschläg, 26. 11.^3. Melden Sie sich heute noch bei uns an! Morgen kann es schon zu spät sein. Sichern Sie sich unseren bewährten Krankenversicherungsschutz lür alle Krankheitsfälle. Bei Nichtinanspruchnahme hohe Beifragsrflckver- gütungund dadurch erhebliche Verbilligung des Beitrags. Vereinigte Krankenversidie- rungs-A.Q. Landesdirektion für Baden und die Pfalz Pforzheim, Westl. Karl-Frie- dridistrafte 76. Ein VeMehwender wirft das Geld zum Fenster hinaus. Wer die Ratschläge seines Arztes in den Wind schlägt und seine Medikamente wegwirft, handelt ebenso sinnlos. Ti0M Mk Trt p t &F rSptraten Haushalten « tim Geht dar Stunde 1 \eld / hat sdion Wert» ■ laut apart, kataait a» and apStar »m iigata. VMa Wattig i aia Viel. Daa er- > ftaaedaet hilft alaa izaitan gbaahrSdca« #M a p or aat Reseden 14» Mp A» Df f —a» WotftataßackMfi) r Wir haben uns verlobt Dorfs Dürr Robert Schütter Offenburg Nürnberg Okenstraße 73 Heldengasse1 27. November 1943. 04/206 r \r Ihre V er mäh lang geben bekannt Karl Etmeneeher Malermeister Klara Eimeneeher geb. Ehrhard Rammersweier, 25. Nov. 1943. V._^ r 1 \r Es grüßen als Verlobte Maria Leber Franc Sehelbel Sin.-Unteroffizier Oberkirch »ad. Zusenhofen Bad Steing.7l/z.Z. Urlaub 27. November 1943 V R 18/111 , Ihre Kriegstrauung geben bekannt Franc Rendler Uff*, d. Luftwaffe Anny Rendler geb. Löhner Zell-Weierbach Augsburg z. Z. aut Urlaub 27. November 1943. j Ihre Kriegstrauung geben bekannt Alfons Oehter, um. Maria Oehler geb. Sdinudc z. Z. in Urlaub Hauaach 27. November 1943. Wir haben uns vermählt Rudolf Schmore Oberfähnrich d. R. Lude Schmore geb. Grambitter Berlin Oberkirch November 1943. r Für die uns anläßlich unserer Goldenen Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten und tilüdcwflnsche danken wir auf diesem Wege recht herzlich. Anton Buchholz und Fran, Waltersweier J Ihre Vermählung geben' bekannt ' R n/*6 Willi l ehmatm Feldwebel i. e. Fetdeinheit Rosei Lehmann geb. Schnurr Schwenningen Lautenbach Neckar Renchtal November 1943. Für die vielen Glückwünsche und Aufmeiksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir recht herzlich. Heinrich Stüreel und Frau Helene geb. Heinz Fessenbach, 23 Novemb. 1943 Für die anläßlich unserer silbernen Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir herzlich. Kamil Flüge und Frau Christina geb. Kern Ottenburg, Franz-Volk-Str. 19 s_ J Für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken recht herzlich Alberl Gangiobch Unteroffizier und Frau Ltemel geb. Müller ^Ottenburg, 27. November 1943 Weber’s Leihbücherei Offenburg, Qsrberat-. 3 sparsam verwenden! IBeimlBackerv Strom oderCjas sparen: Wenn man 32 ratrohr- Gerichte vorhat, überlegt man, ob am gleichen oder nächsten Jage Qebäck geumnschtunrd,und schiebt dieses anschließend an das Kochen ein .nebenher erhibtnian Wasser im sugedecktenJöpß Mpsn 59 ir. ffelteetzJlesepte helfen backerv! tJ 9 MlWlliM Mittwoch, den 1. Dezember, nachmittags 6 Uhr Jahresversammlung im K onfirmandensaal, Poststrage 16 Alle Mitglieder sind freundl. eingeladen. Der Veraland. Der Kaninchenzuchtverein C S24 Zunsweier veranstaltet am Sonntag, den 28. November 1943 im Gasthaus zum „Ochsen” eine Kaninchenschau wozu einladet d. Vereinsführer. E. Vetter. RadioS« aller Systeme werden angenommen Radio-Wolskl Offenburg (neb. Hotel Ries) Fragen Sie Ihre Nachbarn und Bekannten, wie sie mit unserem Krankenschutz zufrieden sindl Nach ihrerWahl erstatten wir Krankheitskosten 1., 2. od. 3. Klasse. Ober 750 00 < Mitglieder schenken uns ihrVertrauen Fordern auch Sie unser Angebot, ehe es zu spät