S ffMburger CagMatt rsc^smsl. Ksrugsprsir für den teufenden Monat 1.78 RM. zuzüglich 22 Pt. Trägerlohn Ausgabe D Nummer 76 Anzeiger oom üinjigtal / Ätnztgrsie» Ataehriebien Haslach, Mittwoch, den 31. März 1943 19. Jahrgang Voller Abwehrerfolg im Raum von Staraja Russja Bolschewistische Angriffe am KubanbrQckenkopf und südwestlich Wjasma gescheitert Kommunistische Aufstandsbewegung in Sfldkroatien zerschlagen iifc' Ehrenwache der Sportkameraden am Sarge des verstorbenen Reichsportführers v. Tschammer und Osten im Reiterhaus auf dem Reichssport leid. — (Scherl-Bilderdienst) Umfassende Säuberungsaktion ln Bosnien DNB. Berlin, 30. März. Die deutschen Soldaten haben gemeinsam mit den verbündeten Einheiten die umfassende Säuberungsaktion gegen die kommunistischen Aufstandsbanden in Bosnien durchgeführt. Die Reste des zerschlagenen Feindes, denen schwerste Verluste zugefügt wurden, flüchteten in das Gebirge der adriatischen Küste. Während der stellenweise harten und zähen Kämpfe verloren die Banden über 13 000 Tote. Die Ueberwindung der Höhenunterschiede bk zu 2000 Meter während des harten Balkanwinter«, die Durchkämmung weiter .Waldgebiete heimtückische Heberfälle aus dem Hinterhalt und ununterbrochene Kämpfe einzelner Gruppen mit versprengten kommunistischen Brigaden erschwertes das Unternehmen. Mit Unterstützung der deutschen und kroatischen Luftwaffe zerschlugen unsere. Grenadiere starke Kräfte der Banden und befreiten zahlreiche von den Aufständischen zerstörte und ausgeplünderte Städte und Landgebiete von den Horden. Tausende verschleppte Bauern haben sich bereits in die befreiten Gebiete in den Schutz unserer Soldaten gerettet und ihre Feldarbeit wieder aufgenommen. Erster Ministerrat der neuen ungarischen Minister DNBl B u d a p e s t, 31. März. (Funkdienst des O T.) Die Mitglieder der ungarischen Regierung hielten am Dienstag unter Vorsitz des Ministerpräsidenten K a 11 a y einen Ministerrat ah, in dessen Verlauf der Ministerpräsident in warmen Worten des Scheidenden Ministers Varga gedachte, sowie in herzlicher Weise die neuer- nannten Minister Bornemisza und Zsindely begrüßte. Im weiteren befaßte sich der Ministerrat mit laufenden Angelegenheiten. Dritter Jahrestag der Rückkehr der Regierung nach Nanking DNB. Nanking, 31 März. (Funkdienst des 0. T.) Die Festlichkeiten zum dritten Jahrestag der Rückkehr der Nationalregierung nach Nanking eröffnete Staatspräsident W angtsching- wei mit einer Ansprache an das chinesische Volk in der Stadthalle in Gegenwart sämtlicher Regierungsmitglieder. Anschließend fand ein großer Empfang in der Regierungshalle statt Zugegen waren sämtliche Präsidenten der Reichsämter, Minister, hohe Beamte, Offiziere, ferner der Oberkommandierende der japanischen Streitkräfte in China, General Shunroku, sowie die diplomatischen Vertreter der verbündeten und befreundeten Nationen. Anschließend fand eine Truppenparade statt. DNB. AusdemFührerhauptquartier, 00. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Nordfront des Kuban-Brückenkopfes und im Raum südwestlich Wjasma scheiterten neue feindliche Angriffe unter hohen blutigen Verlusten. 27 Panzer wurden allein im Kampfraum südwestlich Wjasma abgescbossen. In der Abwehrschlacht südlich des Ladogasees bewährte sich gestern erneut unsere hervorragend kämpfende Infanterie. Sie schlug in harten Nahkämpfen den Ansturm der sowjetischen Massen ab und behauptete überall ihre Stellungen. Im Raum von Staraja Russja haben die Truppen eines deutschen Armeekorps in wochenlangen, schweren Kämpfen alle feindlichen Durchbruchsversuche abgeschlagen und damit einen vollen Abwehrerfolg errungen. Die Sowjets verloren seit dem 23. Februar in diesem Abschnitt 6t 460 Tote, 2978 Gefangene, 29 Panzer, 26 Geschütze, 806 Maschinengewehre, 114 Granatwerfer, 206 Panzerbüchsen und 1036 Maschinenpistolen. Bei den Abwehrkämpfen im Kubanbrückenkopf zeichneten sich rumänische Infanterieverbände erneut aus. Der Feind führte auch gestern an zahlreichen Stellen der tunesischen Front heftige Angriffe gegen die deutsch-italienischen Stellungen, ohne daß es ihm gelang, den beabsichtigten Durchbruch zu er- ; »len. Die Luftwaffe unterstützte in unermüdlichem Einsatz den Abwehrkampf der deutsch- italienischen Truppen. Deutsche Kampfflugzeuge griffen bei Tage und bei Nacht einen feindlichen Geleitzug an der nord- afrikanischen Küste an und erzielten nach bisher vorliegenden Meldungen Treffer auf drei Handels schiffen. In der vergangenen Nacht griffen britische Flugzeuge Orte in Westdeutschland und die Reichshauptstadt an. Sie warfen Spreng- und Brandbomben, vor allem auf Bochum und auf einige Stadtteile und Vororte von Berlin. Es wurden hauptsächlich Wohnviertel getroffen. 27 der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. Ein Tagesangriff schneller deutscher Kampfflugzeuge gegen eine Stadt an der englischen Südküste verlief erfolgreich. Deutsche und kroatische Truppen haben in Zusammenarbeit mit Teilen der italienischen Wehrmacht in wochenlangen Kämpfen eine von Sowjetrußland angezettelte kommunistische Aufstandsbewegung in Südkroatien zerschlagen. Bei schwierigen Wetterverhältnissen und trotz des bergigen Kampfgeländes und der hinterhäl- unstarren, tigen Kampfweise der Aufständischen wurde der organisierte Widerstand gebrochen, Waffen- und Verpflegungslager erbeutet. Nur schwachen Resten der kommunistischen Banden gelang es, ins Hochgebirge zu entkommen. „Ein kämpferisches Leben ist mit ihm zu Ende gegangen“ Staatstrauerakt für den Reichssport führ er — Abschiedsworte Dr. Goebbels* DNB. Berlin, 30. März. Im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei fand am Dienstagmittag der feierliche Staatsakt für den am 2 5. März verstorbenen Reichssportführer, SA.-Obergruppenführer und Obergebietsführer der Hitlerjugend Hans von Tschammer und Osten, statt. Im Namen des Führers würdigte Reichsminister Dr. Goebbels in tiefempfundenen Worten das Leben und Schaffen des Dahingeschiedenen und gab zugleich den Gefühlen der Trauer des ganzen deutschen Volkes Beredten. Ausdruck. Zahlreiche hohe Persönlichkeiten des nationalsozialistischen Deutschland Reichsminister, Reichsleiter, Vertreter der Partei. und ihrer Gliederungen, des Staates und der Wehrmacht, die führenden Männer des deutschen Sports sowie auch Vertreter der verbündeten und befreundeten Nationen erwiesen durch ihre Anwesenheit dem Toten die letzte Ehre. Der Mosaiksaal hatte eine dem Ernst der Stunde entsprechende Ausschmückung erhalten. Kurz vor 12 Uhr trafen die Angehörigen des Dahingeschiedenen ein, und Reichsminister Dr. Goebbels geleitete sie, während sich die große Trauergemeinde zum stummen Gruß erhob, auf ihre Plätze. Lautlose Stille lag über dem weiten Raum, als der zweite Satz aus der Fünften Symphonie von Ludwig van Beethoven, gespielt vom Orchester des Deutschen Opernhauses, unter Leitung von Generalmusikdirektor Rother, aufklang und der Wehmut der Stunde sinnfällig Ausdruck verlieh. Als die Töne verhallt waren, er griff der Vertreter des Führers, Reichsminister Dr. Goebbels, das Wort, zeichnete den Lebensweg des Verstorbenen und umriß das große Werk dieses getreuen Kämpfers, als ein unvergängliches Vermächtnis, das im deutschen Volke für alle Zeiten weiterleben wird. Er führte u. a. aus: Hans von Tschammer und Osten hat dem deutschen Sport wieder Weltgeltung verschafft. Er hat ihn aus den Niederungen des Parteigezänks zu seiner hohen Aufgabe, nämlich zum Dienst am Volke und seiner körperlichen und seelischen Ertüchtigung zurückgeführt. Das ist sein unbestrittenes, weit über die Zeit hinaus wirkendes geschichtliches Verdienst. Die Fülle seiner Arbeitskraft schien unerschöpflich. Die wenigen Worte eines kurzen Nachrufs genügen nicht, die fast zwanzigjährige rastlose Tätigkeit eines im öffentlichen politischen Dienst stehenden Kämpferlebens vollkommen zu reißen. Voll Bewunderung schaut die ganze Welt auf diese einmalige sportliche Erziehung eines Volke«, die ihren Ausdruck in unvergleichlichen Leistungen auf allen Sportgebieten findet. So wird von Tschammer und Osten in der ganzen Kulturwelt Künder deutscher Kraft und Disziplin. Heberall, wo er mit seinen Sportlern auftritt, spürt man den Geist des neuen nationalsozialisti- 33 englische Flugzeuge über dem Reichsgebiet abgeschossen Im Raum von Berlin nur viermotorige — Eine schwere Niederlage für die Briten DNB. Berlin, 30. März. Die deutsche Abwehr fügte in der Nacht zum 30. März den britischen Bomberverbänden, die über Westdeutschland und gegen das Gebiet von Berlin vordrangen, eine schwere Niederlage zu. Der Feind selbst mußte den Verlust von 33 Flugzeugen zugeben. Waren es in Westdeutschland neben viermotorigen Flugzeugen auch ältere zweimotorige Maschinen vom Muster „Wellington“, die brennend zu Boden gingen, so wurden im Raum von Berlin und Norddeutschland ausslhließlicb viermotorige Bombenflugzeuge der Muster „Lancaster“, „Halifax“ und „Stirling“ v Flakartillerie und Nachtjägern abgeschossen. Leutnant Geiger schoß nacheinander fünf feindliche Bomber ab und errang damit seinen 13 bis 19. Nachtjagdsieg. Die in der Heimat eingesetzten Luftverteidigungskräfte konnten in der Nacht zum 30. März ihren 2000. Abschuß seit dem 1. April 1941 melden. Der schwere Schlag von 33 verlorenen Bombenflugzeugen bedeutet für den Feind nicht nur einen Ausfall wertvoller Flugzeuge, sondern auch den Verlust von über 200 Mann fliegenden Personals, die eine monatelange Spezialausbildung hinter sich hatten. Es ist sicher, daß noch eine Anzahl schwer getroffener Maschinen beim Rückflug abstürzte, der wahre Umfang der Niederlage deshalb noch weit größer ist: Sieben . eue Ritterkreuzträger DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 30. März. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an die Bataillonskommandeure in der ^-Panzergrenadier-Division „Leibstandarte Adolf Hitler", ^-Sturmbannführer Max Hansen und M -Sturmbannführer Hugo K r a a s, die sich in den schweren Kämpfen bei der Wiedereroberung der Stadt Charkow ausgezeichnet haben. Der Führer verlieh ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberfeldwebel S ch u 11 z , Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, und auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Dönitz, an: Korvettenkapitän Karl N e i t z e 1, Kapitänleutnant Günther S e i b i ck e, Kapitänleutnant Ulrich F o 1 k e r s und Kapitänleutnant Harald G e 1 - haus. lieber Kameradschaft und zumeist Freundschaft zu knüpfen versteht. Mit Fug und Recht können wir heute an seiner Bahre von ihm saget!, daß er der erste und erfolgreichste Botschafter des deutschen Sports in aller Welt war. In seinem Wirken zeichnet sich das Bild einer Persönlichkeit, die weit über den Tag und die Stunde hinaus von Bestand bleiben wird. Begabt mit den Fähigkeiten eines großen Volkserziehers reich beschenkt mit einem ritterlichen und edlen Herzen, erfüllt er sein Werk als treuer Gefolgsmann des Führers. Sein Name und der Zauber seiner Persönlichkeit werden weiterleben in uns und in kommenden Generationen. Mit seinen alten SA.-Kameraden, der deutschen Jugend und allen deutschen Sportlern gedenkt in dieser Stunde das ganze Volk in Dankbarkeit des ersten Reichssportführers; wir haben ihn alle verloren Ich bin überzeugt, daß, wenn man dereinst die Geschichte unserer Tage schreibt, dann auch des Mannes ehrend gedacht werden wird, an dessen Bahre wir heute stehen, des ersten nationalsozialistischen ReicflSüportführers Hans Tschammer und Osten. Ein kämpferisches Leben ist mit ihm zu Ende gegangen. Viel zu früh für uns alle ist Hans von Tschammer und Osten von uns geschieden. Als Offizier begann er seine Aufgabe, als SA.- Mann trat er in die Politik ein, als Sportmann begann er sein geschichtliches Werk, und als politischer Soldat des Führers betätigte er sich auf allen Gebieten, in die sein Auftrag und Lebenswerk ihn beriefen. Der Führer erweist ihm die höchste Ehrung dadurch, daß er die Verbringung der Urne mit der Asche des Toten in die Langemarck-Halle des Reichssportfeldes verfügt hat. Die sterblichen Heberreste Hans von Tschammers sollen ihre bleibende Stätte inmitten des Reichssportfeldes finden, auf dem er im Leben die größten Triumphe seiner Arbeit feierte. Bis in fernste Zeiten sollen sie hier zeugen von der fortwirkenden Kraft einer Idee und einer großen Persönlichkeit des nationalsozialistischen Reiches. Im Namen des Führers nehme ich nun Abschied von Dir, lieber Parteigenosse Hans von Tschammer und Osten. Er grüßt Dich zum letzten Mal durch meinen Mund. Mit ihm grüßen Dich Deine Partei und Deine SA., in denen Du aufgewachsen bist, denen Du nur Ruhm und Ehre einbrachtest und die Dich deshalb mit Stolz zu den Ihren zählen, grüßen Dich Deine alten Freun de, die Dich mit Schmerz und Wehmut aus ihren Reihen entlassen, um Dich niemals zu vergessen, grüßen Dich Millionen deutscher Sportler, denen Du geliebter Führer und vergöttertes Vorbild warst, grüßt Dich aber auch das ganze deutsche Volk, dem Dein Kämpferleben galt und in dessen Dienst Du Dich verzehrtest. Ich habe den schmerzlichen Auftrag, Dir unser letztes Lebewohl zuzurufen. Im Namen des Führers lege ich seinen Blumengruß vor Deiner Bahre nieder. Er soll Ausdruck der tiefen Dankbarkeit und Verbundenheit sein, die er Dir für Dein reiches und erfüllte« Leben im Dienst an ihm und an seinem Werk entgegenbringt. Für ihn und für uns alle bleibst Du, was Du uns immer gewesen bist: Der Besten einer in unseren Kämpferreihen und Jedem Der Sinn der Stillegungen s. Berlin, 30. März. Stärker als bisher treten in diesen Tagen im Straßenbild der deutschen Städte die Schilder in Erscheinung, die von der Stillegung nicht unbedingt kriegsnotwendiger Betriebe und Geschäfte künden. Wer sie im Vorbeigehen liest, ohne selbst davon betroffen .zu sein, begrüßt diese Aktion als eine Stärkung der deutschen Abwehr- und Produktionskraft und als einen Beweis der unbedingten Entschlossenheit der Führung, alle Kräfte der Heimat in den Dienst der großen, wirklich totalen Kriegsaufgaben zu stellen. Wer selbst das Schild an seinem eigenen Geschäft anbringen muß, fühlt naturgemäß schmerzlicher den ernsten Sinn dieser Stunde. Für ihn knüpfen sich die besten Gedanken und Wünsche eine» meist arbeitsreidien, von vielen Hoffnungen, aber auch Enttäuschungen erfüllten Lebens an die liebgewordenen Räume. Er hat oft klein und unter schwierigsten Verhältnissen in ihnen seinen Aufstieg als selbständiger Kaufmann und Gewerbetreibender begonnen. Er vollzog seine handwerkliche Arbeit in ihren vier Wänden, die ihn heute leer und düster Solche Stimmungen und Empfindungen wollen nicht nur verstanden, sondern auch geachtet werden. Unsere Volksgenossen, die sich diesen Problemen gegenübersehen, bringen ein wirkliches Opfer. Sie können mit Recht beanspruchen, daß dieser Verzicht von ihren Kunden, aber auch von der übrigen Bevölkerung gewürdigt und in seiner Notwendigkeit und seinen Folgewirkungen richtig verstanden wird. Von Feindseite ist der Versuch unternommen worden, diesen großen Konzentrationsprozeß der deutschen Kriegswirtschaft für durchsichtige agitatorische Zwecke auzunutzen. Man sucht dem deutsaien Volke und besonders dem deutschen Mittelstand durch dunkle Knäle einzureden, daß es jetzt endgültig mit dem freien Gewerbe und Handwerk in Deutschland zu Ende gehe. Und es gibt natürlich immer törichte oder übel wollende Schwätzer, die auf derartige Parolen hereinfallen, und politische Narren, die einen vorübergehenden kriegsbedingten Zustand in eine dauernde „Flurbereinigung“ umfälschen, die von einer angeblich beabsichtigten „Ausmerzung des sehen Deu*i?c};laj:d. der schnell - f i*Ae unvergoß- Mittelstandes“ oder gar einer erstrebenswerten ,,Sozialisierung“ oder kolchoseähnlichen Verstaatlichung der Wirtschaft zu reden beginnen. Solche verantwortungslosen Besserwisser kommen sich bei ihrem utopischen Geschwätz bisweilen noch sehr klug vor. Es sind die gleichen Phantasten, die einen Einheitsanzug, eine Einheitskrawatte, eine Einheitswohnung und schließlich ein Einheitsgehirn als erstrebenswert und als „Glück der Menschheit“ begrüßen. Der nationalsozialistische Staat ist schon durch seine Weltanschauung und die Klarheit seiner Programmpunkte gegen derartige Mißverständnisse geschützt. Zu welchem gesichtslosen Leerlauf abstrakte Sozialisierungsideen führen, zeigen die b o 1 s ch e - wistischen Kolchosebetriebe. Welche Ausbeutergesinnung meist hinter derartigen Geschäftsprinzipien steckt, geht aus den Trustbestrebungen der USA. und ihrer sozialen Versklavung zur Genüge hervor. Der Nationalsozialismus hat seit jeher diese Entartungen eines kulturlosen und alle menschlichen Werte vernichtenden Denkens auf das schärfste bekämpft. Der Mittelstand des deutschen Vaterlandes war ihm nicht nur eine Brücke zwischen Stadt und Land, die Einheit und kameradschaftliche Zusammenarbeit der Arbeiter von Kopf und Faust, die Voraussetzung einer Verwirklichung aller großen Gedanken und Pläne seines staatlichen Planens; auch bei seinem eigenen Aufstieg waren gerade diese lebendigen und strebsamen Volksschichten immer eine Quelle bester Kraft und Hilfe. E« käme einem Verzicht auf die Grundlagen der eige- Freunde und Mitstreiter stets ein guter, treuer Kamerad. Aber auch im Namen des ganzen deutschen Volkes rufe ich Dir unseren Abschiedsgruß zu. Dank für Dein Leben, Dank für Dein Werk! Wir werden Dich nie vergessen! * Während die Fahnen und Standarten sich senkten und das Lied vom guten Kameraden ertönte, legte Dr. Goebbels den Kranz des Führer« nieder, der auf der Schleife die Worte „Adolf Hitler“ trug, und verweilte kurze Zeit im stillen Gedenken an der Bahre. Als dann die Lieder der Nation verklungen waren, trat Dr. Goebbels zu der Witwe und den übrigön Angehörigen, sprach ihnen das herzlichste Beileid des Führers sowie seine eigene Anteilnahme aus und verließ mit ihnen den Mo- saiksaal. Männer der SA.-Standarte „Feldherrn- balle“ traten an den Sarg heran und trugen ihn aus dem Mosaiksaal, ihnen voran die Träger mit dem Kranz des Führers und dem Ordenskissen. Auf dem Ehrenhof wurde der Sarg auf die mit sechs Pferden bespannte Lafette gehoben, und, nachdem die waffentragenden Einheiten sowie die Kranz- und Ordensträger an die Spitze getreten waren, setzte sich der Trauerkondukt in Bewegung, dicht gefolgt von den Angehörigen und einer großen Zahl von Trauergästen Reichssportführer von Tschammer und Osten trat seine letzte Fahrt an. Vorbei an tausenden von Männern und Krauen, die in dichten Reihen die Straßen säumien und dem Dahingeschiedenen den letzten Gruß entboten Ara Kleinen Stern übernahm ein motorisiertes Fahrzeug den Sarg, und weiter bewegte sich der Kondukt über die Ost-West-Achse und den Hohenzollemdamm zum Krematorium Wilmersdorf, wo die abschließende Trauerfeier Deiner im engeren Familienkreise stattfand. nen Weltanschauung gleich, wenn er plötzlich diese gesunden Keime unserer nationalen Zukunft in öder Gleichmacherei vernichten und von den Menschen abrücken würde, die dem heutigen Deutschland die besten Kräfte ihrer Persönlichkeit geschenkt haben. Wer die gegenwärtigen Betriebsstillegungen richtig beurteilen will, darf gerade diese entscheidenden Gesichtspunkte niemals vergessen. Wo heute Werkstätten oder Läden ihre Türe schließen und selbständige Kaufleute und Handwerker neuen kriegswichtigen Aufgaben zugeführt werden, ist nicht eine Entwicklung angebahnt, die einen Verzicht aus diese unersetzlichen Werte unseres Wirtschaftslebens bedeutet. Es wird vielmehr Gas- und Elektrizität gespart, es werden weniger benötigte Räume für drin- genderee Zwecke freigemacht, Menschen aus dem durch Warenmangel bedingten Leerlauf ihrer Arbeit herausgenommen und für wichtigere Produktionsziele eingesetzt. Es wird, kurz gesagt, unsere Rüstungsproduktion stärker angekurbelt, damit die notwendigen Waffen für die Front bereitgestellt werden können. Dies ist der einzige mnd ausschließliche Zweck der Umgruppierungen der sie freilich auch in vollem Umfang begründet. Die davon Betroffenen aber dürfen überzeugt sein, daß mit Beendigung des Krieges alle diese Maßnahmen- wieder rückgängig gemacht werden. Keiner von ihnen wird an der späteren Fortführung seiner liebgewordenen Arbeit, seines Berufes und seines Eigenbesitzes gehindert werden. Mit dieser klaren und sicheren Hoffnung darf er von seinem Laden und seiner Werkstatt Abschied nehmen. Die Zeit arbeitet nicht gegen, sondern für ihn. Die jetzigen Stillegungen bilden eine Waffe im Kampf um die Zukunft. Ihre spätere Aufhebung ist eine Ehrensache des ganzen deutschen Volkes. In diesem Sinne müssen sie verstanden werden. Sie d i e - nendemSieg. Araber in Palästina immer mehr verdrängt „Die Bolschewisten sind und denken wie Amerikaner“ Ein neuer Rekord der amerikanischen Zeitschrift ..Life“ Unter den amerikanischen Lobrednern für den Bolschewismus hat jetzt die Zeitschrift „Life" einen beachtlichen Rekord aufgestellt, der die totale Geistesverwirrung der fern vom Schuß befindlichen Plutokraten drastisch kennzeichnet. Um ihren Lesern die noch vorhandene Angst vor den bolschewistischen Lebensverhältnissen, dem Mordterror der Kommunisten und der Verelendung der sowjetischen Massen zu beheben, bemüht sich die amerikanische Zeitschrift,, die Bolschewisten und Plutokraten in denselben Topf zu werfen. Die Sowjetunion, so meint sie, ist „gleich den Vereinigten Staaten ein ungeheurer Schmelztiegel“. Die Bolschewisten sehen aus wie Amerikaner, kleiden sich wie Amerikaner und denken wie Amerikaner. Auch Lenin ist für die Zeitschrift nicht etwa der Erfinder eines der verruchtesten Systeme menschlicher Gleichmacherei und Unterdrückung aller individuellen Kulturwerte, sondern „wahrscheinlich der größte Mann unserer Zeit. Er machte die Revolution zu einem sinnvollen Vorgang und nahm ihr viel von der Ungezügeltheit der französischen Revolution“. Daß die Amerikaner von den tatsächlichen Ver- hältniss des Auslandes keine Ahnung haben, wissen wir längst. Trotzdem wirkt es erstaunlich, wie hier die „Life" den sowjetischen Nivellierungsgedanken bereits auf die Betrachtung der beiderseitigen Staatengebilde überträgt. Auch wenn in den USA. die Unterdrückung und Verelendung, die soziale Entrechtung und volkshygienische Verwahrlosung breiter Volksschichten außerordentlich fortgeschritten ist r so besteht doch kein Zweifel, daß die amerikanische Zivilisation die sowjetischen Lebensverhältnisse äußerlich turmhoch überragt. Wir möchten die Amerikaner sehen, wenn sie nach dem Rezept der „Life“, das man ja auch umkehren kann, genau so wie die Bolschewisten aussehen, sich wie Kolchosearbeiter kleiden und wie die Sowjets denken sollten. Sie würden sich schwer bedanken und den Journalisten, der eine derart lästerliche Forderung an sie zu stellen wagte, entsprechend heimleuchten. Trotzdem ist an dem „Life“-Aufsatz bemerkenswert, daß er letzten Endes eine Entwicklung schildert, die auch in Amerika bereits im Gange ist und die von dem internationalen Judentum besonders eifrig befürwortet wird. Sie bezweckt die völlige Auslöschung jeder Individualität und geistigen Schaffenskraft und die Schaffung von großen Trust- oder Kolchosegebilden, die der Macht weniger politischer Persönlichkeiten unterstehen und durch rücksichtslosen Polizeiterror regiert werden. Auf diesem Gebiet nähern sich allerdings die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion ständig stärker. Die Zeitschrift „Life" scheint wenigstens in diesem Punkte eine gewisse Witterung zu besitzen. Sie zeigt, was aus den Vereinigten Staaten werden muß, wenn sie sich weiter bolschewisieren. Die endgültige Kapitulation der Roosevelt-Hierarchie vor dem bolschewistischen Weltrevolutionsgedanken, von ihr bereits vorweggenommen und erstmalig den Amerikanern auch als Zwecksetzung ihrer eigenen Tagespoltik anempfohlen. Eine nette Entwicklung! Der „Rübezahl“ aus Konstanz, ein Ostfrontoriginal Sieben Meter vor die Rohrei — Die Badener schießen gut DNB. S t o ck h o 1 m, 30 . März. Die starke Einwanderung der Juden in das unter britischem Mandat stehende Palästina hat nach einer aus Ankara datierten Meldung von „Svenska Morgen- blad“ dazu geführt, daß sich das Bevölkerungs- Verhältnis zwischen Arabern und Juden stark zugunsten der Letzteren verschoben hat. In Jerusalem umfaßt die jüdische Bevölkerung bereits 75 v. H. und in Tel-Aviv sogar 85 v. H. 202 Flugzeuge im Südpazifik vernichtet DNB. Tokio, 30 . März. Das kaiserliche Hauptquartier gab am Dienstag bekannt: „Japanische Luftstreitkräfte, die im Südpazifik operierten, schossen seit Beginn dieses Jahres bis Mitte März 157 feindliche Flugzeuge ab und zerstörten weitere 45 am Boden abgestellte Flugzeuge Im einzelnen waren die Ergebnisse- In Neu-Guinea:' Abgeschossen wurden 95 Flugzeuge und am Boden zerstört 30 Im Gebiet der Salomonen: Abgeschossen wurden 62 Flugzeuge und am Boden zerstört 15 . Unsere Verluste betrugen dreißig Flugzeuge " Erfolglose bolschewistische Harte Abwehrkämpfe a d. Berlin, 30. März. Stärkstes Artilleriefeuer lag auf den deutschen Stellungen im Nordabschnitt des Kuban-Brückenkopfes, bevor am 29. März die Balschewisten auf breiter Front angriffen. Von Panzern und von Schlachtfliegern unterstützt, rannten die Sowjets gegen unsere Linien an. Sie wurden jedoch überall unter hohen Verlusten abgewiesen. Auch die Versuche, in Kompanie- bis Bataillonsstärke in zusammenhanglosen Teil Vorstößen einen Erfolg zu erzwingen, scheiterten an der unerschütterlichen Abwehr deutscher und rumänischer Truppen noch vor der Hauptkampflinie. Dabei gelang es den Grenadieren und Kanonieren einer deutschen Infanterie-Division erneut, zwei der im Tiefflug ihre Stellungen bekämpfenden feindlichen Schlachtflieger mit ihren Gewehren und Maschinengewehren abzuschießen. Am oberen Donez befand sich auf dem Westufer des Flusses noch ein Brückenkopf des Feindes. Grenadiere nahmen in überraschendem Zugriff diesen Stützpunkt der Bolschewisten und säuberten bis zum Abend das weite Gelände von restlichen Sowjettruppen. Nordwestlich Kursk standen unsere Truppen während des ganzen Tages in wechselvollen Kämpfen um eine Ortschaft. Nach wiederholten Angriffen gegen die stark ausgebauten Stellungen war die Widerstandskraft der Sowjets gebrochen, die unter hohen Verlusten die Ortschaft räumten. Sturzkampfverbände unterstützten die Angriffsbewegungen unserer Truppen. Zerstörerstaffeln NSG. CPK.) An der Miusfront. Der Stader-Willi aus Freiburg brüllt das Kommando hinüber zu den Männern an den Geschützen, die eben — bei Alarm — aus der strohgedeckten ukrainischen Bauernkate herausgesprungen sind, stolpernd über den matschig-glitschigen Boden bis hinter die hohen Haufen gelblichen Steppenstrohes. — Die ganze Nacht. gab es keine Ruhe. Immer wieder raus und ran an die Rohre. Wumm! Ein Feuerschlauch. Diesmal ist es ein Punktziel, eine der Ratschbum, die den Grenadieren vorne in der Grabenstellung so viel zu schaffen machen. * Den ganzen Tag ist es duster in der niedrigen Stube. Hier sitzen sie eng zusammen, die Kameraden der vierten" Batterie. Der Obergefreite am Fernsprecher, der Wachtmeister, der Geschützführer und Batterieoffizier. Und — Rübezahl. So nennen sie ihn, ihren Munitionsminister aus Konstanz. Ein richtiges Ostfront-Original mit Kalmückenspitzbart, Pelzmütze, langer Pfeife und Pulswärmern. Er hat wie seine Kameraden der Batterie alles mit- Kngriffe südwestlich Wjasma m Kuban-Brückenkopf griffen in mehrfachen Tiefangriffen mit ihren Kanonen tun! Maschinengewehren die zersprengen Bolschewisten an. Ein Munitionslager ging in Flammen auf und explodierte, während zahlreiche mit Truppen besetzte Lastkraftwagen ausbrannten. Jagdflieger schossen 20 Sowjetflugzeuge ab, drei weitere wurden von der Flakartillerie zum Absturz gebracht. Der für die Bolschewisten wichtige Nachschubbahnhof Kastornoje, an der mehrgleisigen, vom Donezgebiet nach Norden führenden Hauptbahnstrecke war das Ziel anderer deutscher Kampf- und Zerstörerflugzeuge. Nach längerer Pause nahmen die Sowjets ihre Angriffe südwestlich Wjasma wieder auf. Besonders im Abschnitt eines Armeekorps kam es zu sehr heftigen Kämpfen. Seit den frühen Morgenstunden hämmerten bolschewistische Artillerie, Salvengeschütze und Granatwerfer auf die deutschen Linien. Unter dem Schutz dieser Feuerwalze trat die feindliche Infanterie zum Angriff an. Allein gegen die Stellungen einer Infanterie- Division stürmten sechs bolschewistische Schützenregimenter, die von Panzern begleitet waren. 14 mal versuchte der Feind den Durchbruch durch unsere Abwehrfront, doch jedesmal wurde er unter hohen Verlusten abgewiesen. 1500 tote Bolschewisten und 24 von den 27 in diesem Raum abgeschossenen Panzerkampfwagen blieben vor der Hauptkampflinie des Armeekorps liegen. gemacht: Belgien, Frankreich, Jugoslavien und dann den Ostfeldzug von Anfang an. Rübezahl weiß den guten Tropfen — wenn er ihn hat — zu schätzen. Sein Wahlspruch ist: „Hör, was Dein Vater spricht. Tapfer schlug sich stets der Deutsche, doch seinen Durst bezwang er nicht!“ In mancher kritischen Lage hat seine Ruhe auf die Kameraden ausgestrahlt. Rübezahl war immer dabei, auch damals, als sie sich absetzen mußten, als der Gegner nachdrängte und doch immer vergeblich anrannte. Beim Manytsch- übergang war es, da feuerten alle Rohre hinein in den überraschten Feind „Die Schüsse lagen gut. Das war großartig. Bei dieser Führung haben wir sie eigentlich immer zusammengehauen." Damals bei Woronesdi haben die Badener einen T 34 erwischt. Aus dem Deckungsloch hatten sie ihn anvisiert auf die Höhe des Turmes. Einer rollte in der Dunkelheit vorbei. Aber der nächste — sieben Meter vor die Rohre. Bruch. Die 10,5 Granate auf diese Entfernung. Auch von den auf gesessenen Sowjetsoldaten blieb nicht viel. Und bei Elista, als vier Panzer sich immer näher schoben. Auf 1600 Meter. Volltreffer zwischen Kette und Turm. Das gab ein Hurra! Die anderen drei verschwanden schleunigst. * Eisig weht der Wind, und es dunkelt schon. In flacher Parabel jagt die Leuchtspur blitzschnell die Höhenlinie entlang. Leuchtende Pfeile am Himmel und riesige blaurote Feuerbälle, vier, fünf nebeneinander. Sie blenden weiß und fallen wie Feuerblumen herab. Ein zauberhaftes Bild am Steppenhimmel, wenn es nicht so bitter ernst wäre. „Verdammt gut schießen die, aber wir können es noch besser.“ Der VB. lacht. „Da drüben können sie nicht einmal die Nase rausstecken. So haben wir sie zugedeckt.“ Seit vierzehn Tagen versucht es der Feind immer wieder mit Artillerie, mit Granatwerfer, mit Salvengeschütz und mit massierter Infanterie. „Wir haben uns eingeschossen, und manche Sowjetbatterie hat dran glauben müssen.“ * Die Zugmaschinen rollen vor. Fast exerziermäßig in wenigen Minuten sind die Haubitzen aufgeprotzt, mit Aesten und dürrem Stroh getarnt. Die Männer springen auf, und schon mahlen die Raupen im breiigen Schlamm. Stellungswechsel. Die 4. Batterie zieht vor. Drei Kilometer näher an die sowjetischen Linien. Eine Stunde später sind die Leitungen gelegt, die Batterie ist feuerbereit. „Hallo Franz II! Neues Kommando!“ — Und wieder hat der Russe einen Volltreffer. Das sind die Badener. Das ist die 4. Batterie am Mius! (x) Kriegsberichter Adolf Martin. Berlin. Der Chef des norwegischen Arbeitsdienstes, General Frölich Hanssen, besuchte während eines Aufenthaltes in Deutschland einen Lehrgang norwegischer Arbeitsdienstführer. Wirksamer Gegenangriff ln Tunesien DNB. Rom, 30. März. Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlauts Der Feind warf neue starke Panzer- und Infanteriestreitkräfte in die Schlacht an der tunesischen Front, die von Truppen der Achsenmächte wirksam in Gegenangriffen bekämpft wurden. Feindliche Einkreisungsversuche wurden vereitelt und nach vorgesehenen Plänen neue Stellungen bezogen. Die Luftwaffe griff feindliche, in Marsch auf die Frontlinien beliebe Kraftwagen- und Panzerkolonnen an. Sech* Flugzeuge wurden von deutschen Jägern abgeschossen; ein weiteres wurde von der Bodenabwehr zum Absturz gebracht. Deutsche Flugzeuge griffen in den Gewässern von Philippeville einen gesicherten Geleitzug an. Zwei Dampfer von je 5000 BRT. erhielten Torpedotreffer. Ein zweimotoriges amerikanisches Flugzeug stürzte brennend bei der Ortschaft Giarratanä (Ragusa) ab. Eines unserer U-Boote unter dem Befehl von Kapitänleutnant Gianfranco Gazzana versenkte im Atlantik einen 7000 BRT.- Dampfer. Fliegertod eines Eichenlaubträgers DNB. Berlin, 30. März. Hauptmann Bet*, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, aus- gezeidmet mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz de* Eisernen Kreuzes, ist, nachdem er in seinem letzten Luftkampf drei Gegner besiegt hatte, abgestürzt und hat den Fliegertod gefunden. Hauptmann Heinrich Betz trat 1936 als Fahnenjunker in die Luftkriegsschule Dresden ein und wurde 1938 zum Leutnant befördert. Nach einer Ausbildung als Jagdflieger kam er im gleichen Jahre zu einem Jagdgeschwader, war in den beiden folgenden Jahren als Jagdlehrer auf einer Jagdfliegerschule und wurde 1940 zum Oberleutnant befördert. Er erhielt im Dezember 1941 nach Abschuß von 41 feindlichen Flugzeugen, die er in erbitterten Luftkämpfen niedergerungen hatte, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. In kühnen Tiefangriffen gegen Flugplätze, Panzer-Kolonnen und Truppenansammlungen hat er mit seiner Staffel der Erde truppe wesentliche Unterstützung gebracht. Al* 102. Soldaten der Wehrmacht wurde ihm am 23. Juni 1942 das Eichenlaub zum Ritterkreuz de* Eisernen Kreuzes verliehen. Am 1. November 1^42 zum Hauptmann befördert, konnte der erfolgreiche Gruppenkommandeur die Zahl seiner Luftsiege bi» Anfang März 1943 auf 133 erhöhen. Uruguay von den USA. im Stich gelassen DNB. Vigo, 30. März. Die Staatsfinanzen Uruguays sind, da die versprochene USA.-Hilfe ausgeblieben ist, derartig kritisch, daß die Regierung zu strengsten Sparmaßnahmen gezwungen ist. Bei einem Kabinettsrat in der Nacht zum Montag wies der Finanzminister darauf hin, daß die Einnahmen ganz erheblich gesunken seien. Dies sei besonders auf den Ausfall eines großen Teils der Zolleinnahmen zurückzuführen. Schärfste Sparsamkeit in der Staatsverwaltung sei daher dringendstes Gebot. Stockholm. Wie die „Times" aus Nairobi berichtet, hat die Hungersnot in den ostafrikanischen Notstandsgebieten in den letzten Wochen bedenklich zugenommen. Genf. Das südafrikanische Abgeordnetenhaus lehnte, Meldungen aus London zufolge, mit 34 gegen 36 Stimmen den Antrag des nationalistischen Abgeordneten Loow, sämtliche kommunistische Agitationstätigkeit im Unionsgebiet zu unterbinden und die diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion abzubrechen, ab. Rom. Der interministerielle Ausschuß für Versorgung und Preisgestaltung trat unter dem Vorsitz des Duce zusammen. Landwirtschaftsminister Pa- reschi erstattete Bericht über die Versorgungslage. Rom. Wie aus Teheran verlautet, haben aufständische Kurden den iranischen General Orfe getötet, der vor kurzem auf anglo-amerikancschcsR Wunsch nach Kurdistan geschickt worden war, um Sicherheitsmaßnahmen für die Transporte nach der Sowjetunion zu treffen. Bukarest. Den europäischen Sinn der Feier zum 255. Jahrestag des Anschlusses Bessarabiens an Rumänien und die Bedeutung der Wiederbefreiung Bessarabiens im Kampf gegen den Bolschewismus unterstreichen die rumänischen Blätter auch am Montag in ihren Kommentaren zu den Ansprachen Marschall Antonescus und des stellvertretenden Ministerpräsidenten Antonescus in Kisch in ew. Ankara. Aus Damaskus wird berichtet, daß die bevorstehenden Wahlen zu einer neuen Verhaftungswelle geführt hätten. Der Nationalistenführer Sandallah Dohabri wurde verwundet in* Gefängnis' eingeliefert. Oberrheinische Kultumachrichten Straßburger Monatshefte Die volkskundliche Ernte des Märzheftes ist wieder recht erfreulich und ausgiebig. „Die volkspolitische Aufgabe im westdeutschen Raum“ behandelt der bekannte Fachmann Andreas Hohlfeld. Man vergesse nicht, daß in den letzten 500 Jahren 187 000 qkm. ursprünglichen Reichsgebiets mit 14,8 Millionen Menschen deutscher Muttersprache im Westen verloren gegangen sind. Und doch haben — der Beweis wird im einzelnen zahlenmäßig erbracht — die Bewohner dieser Gebiete einen wesentlichen Anteil an der Wiedergewinnung des Ostens. Diese Gedankengänge berühren sich mit denjenigen Wilhelm K 01 z d e - Kottenrotts in seinem Aufsatz „Aufgabe im Westen“. Der Herausgeber gedenkt des Lebenswerkes dieses kämpferischen Schriftstellers zum 65 . Geburtstag, 1 . März. (Bild). Adolf Riff berichtigt weithin die früher, z. B von Dr. Forrer. vertretene falsche Meinung, als sei die Volkskunst „Verwilderung der Stadtkunst“ und weist „Die schöpferische Gestaltungskraft der elsässischen Volkskunst“ überzeugend nach (Hausbau, Hausgerät, Göttelbriefe, Tracht; 8 Bilder). Den gefallenen Helden weihen Walter Franke und als Ausdeutung der ergreifenden Plastik von Paul Bremisch (Bild) Fritz Schröer ihre Strophen: „Sie. unsere Toten, Vorbild und Gleichnis den Lebenden!“ Trost im Leid quillt aus den Versen von Valerie Kolbenschlag, und Wilhelm von S ch o 1 z besingt in bewegt dahinfließenden, freien Strophen „Das ewige Bauwerk“, die Straße. Ans Herz greift uns „Das Cello“ von Oskar Klöffel; in drei Bildern eine Welt von Liebe und Leidenschaft und der unbezwingbaren Gewalt der Musik. Ganz Will V e s p e r ist die sinnige Mär „Die Natter mit dem Krönlein.“ Was der große Siebenbürger Adolf Meschendör- f e r an Erinnerungen „Goethe in meinem Leben“ ausbreitet: seine Studentenzeit in der „Wunderschönen“, seine Beziehungen zu Pfarrer Dr. Pinck, das Einmünden aller Wege in die Stadt Goethes und Schillers, Weimar, ist ein Bekenntnis, das zum Nachdenken stimmt Unter den „Kleinen Beiträgen“ finden wir eine ergötzliche Einteilung der Leser in Durch-,. Ein- und Herausleser, einen Auszug „Elefantenjagd“ aus Mussolinis „Ich rede mit Bruno“, Berichte über die „Sudetendeutsche und die Ausstellung der zwei Sechziger A. Grimm und L. Ph Kamm, eine Dichterlesung H. E. Busse und einen Vortrag von Dr. Benz über Goethe und die altdeutsche Kunst. Die „Bücherschau“ bringt diesmal viel Beachtenswertes aus dem Bereich der Volkskunde. Peter Büffel Bedeutendes schauspielerisches Ereignis (okn.) Freiburg erlebte mit der Erstaufführung des dem japanischen Lebenskreis entnommenen Schauspiels ein Theatereieignis eigenster Art. Der junge Autor, der an den Städtischen Bühnen wirkende Dramaturg Arthur Schneider, hat mit diesem Erstling ein Werk vorgelegt, das mehr ist als ein künstlerisches Sinnbild der Waffenbrüderschaft mit Japan. Es zeigt auf, aus. welcher Quelle dem japanischen Volke die Kraft zufließt, die seine Söhne zu immer erneuter, der Welt kaum faßbaren Heldentaten anfeuert. Wie für unsere Tage gesprochen klingt das in sieben Bildern feierliche, von tiefster Tragik erfüllte Drama, das an Sdiillersche Spradi- gewalt heranreicht, aus: „Nichts wird im Leben ohne Schmerz geboren, auch unserer Toten Nachruhm nicht!“ — Die Spielleitung lag in den Händen des Autors, der mit größter Sorgfalt das Heldenepos inszenierte. Der starke Spannungsgehalt wurde durch das uns fremd anmutende, jedoch streng eingehaltene japanische Zeremoniell noch erhöht. Künstler und Autor wurden viele Male vor den Vorhang gerufen und konnten einen nicht endenwollenden Beifallssturm entgegennehmen. Richard Walter Tries. Versammlung des Deutschen Scheffelbundes (okn) Die 7. ordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Scheffelbundes e. V. im Reichswerk „Buch und Volk“ tagte unter dem Vorsitz von Bundesleiter Adolf Samwer am 27. März 1943. Aus dem Rechenschaftsbericht war eine günstige Entwicklung des Bundes auf allen Arbeitsgebieten des Jahres 1942 zu entnehmen. Zur Betreuung der stark angewachsenen Scheffel-Schulpreis-Stiftung, die heute 263 Schulen umfaßt, wurde ein Kuratorium der Scheffel-Schulpreis-Stiftung geschaffen, dessen Vorsitz dem Gründer des Bundes, Eck Freiherm von Reichschach-Scheffel, übertragen wurde. Die Errichtung weiterer Ortsverbände des Bundes — in Sraßburg, Mülhausen, Kolmar, Konstanz, Radolfzell, Donaueschingen, Waldshut, Offenburg, Lörrach und Singen a. H. — führte zur Bildung eines neuen Organs des Bundes, der Gemeinschaft der Ortsverbandsleiter. — Als Jahresmitgliedsgabe für die Jahre 1941/42 gab der Bund das umfangreiche Werk „Lebende Dichter um den Oberrhein“ heraus, woran 119 Dichter aus Baden, Elsaß, Rheinpfalz und Schweiz mitarbeiteten; ferner veröffentlichte er im Dezember 1942 ein Mitteilungsblatt, das neben den geschäftlichen Nachrichten Gedichte junger Lyriker brachte. — Wie noch erinnerlich, wurde der Förderungspreis für 1942 als „Novellenpreis“ dem in Merzhausen wohnhaften Dichter Friedrich von Unruh zugesprochen. — Die Mitgliederzahl des Bundes hat stark zugenommen, die wirtschaftliche Entwicklung war günstig. Eine Satzungsänderung wurde mit Genehmigung des Präsidenten der Reichsschrifttumskammer einstimmig beschlossen. Kantate-Uraufführung in Lahr (okn) Ein künstlerisches Ereignis besonderer Art war für Lahr und die mittelbadisch-oberrheinische Landschaft die Uraufführung der von Kurt Spanich; einem Sohn der Stadt Lahr, im Auftag des badischen Ministeriums für Kultus- und Unterricht geschaffenen Feierkantate „Volk auf dem Weg“ Unter den Ehrengästen bemerkte man u. a. Ministerialdirektor Gärtner. Die Wiedergabe des Werkes erforderte die Mitwirkung von über 400 Sängern und Musikern. Als Solisten wirkten Thea Gonsbruch (Sopran) und De Decker (Bariton), beide aus Straßburg. Die Kriegssinggemeinschaft der Lahrer Männer- und FrauenchörcT wurde ergänzt durch Schüler der Lehrerbildungsanstalt, einem Knabenchor der Grund- und Hauptschule und die Maiden des Reichsarbeitsdienstes. Den Instrumentalpart übernahm das Sinfonieorchester des Theaters der Stadt Straßburg. Die Leitung der Kantate hatte Obermeister Johann Ott- Straßburg. Die Kantate, aus fünf Teilen bestehend („Bekenntnis“, „Schwur“, „Die Tat“, „Totenfeier“, „Ewiges Deutschland“) — nach Texten zeitgenössischer Dichter wie Anacker, Menzel, Lersch, Schirrach usw. — ist, in der herben eigenwilligen Tonsprache Spanichs, eine grandiose Sinndeutung unserer Zeit. Die übrigen Konzertdarbietungen standen unter der Leitung von Generalmusikdrektor Hans Rosbaud. — Um das Zustandekommen des Konzertes hat sich Oberbürgermeister Dr. Winter ein besonderes Verdienst erworben. . Emil Baader Verleger: Alfred Reiff (bei der Weh macht) Druck und Verlag A. Reiff & Cie, Offenburg. Verlagsleiter: R. Hack (b. d. Wehrmacht), Stellvertreter und Anzeigenleiter: Rudolf Berten; Hauptschriftleiter: Carl Fürst. (PL Nr. 8). -■> leslen che Wehr- Wortlauts Infanterie- hen Front, am in Leie Einkrei- vorgesehe- Luftwaffe tlinien be- an. Sechs abgeschos- >wehr zum fen in den herten Ge- I.T. erhiel- amerikani- ■ Ortschaft -Boote un- Gianfranco doo BRT.- nn Betz, wader, aus- rkreuz des iem letzten abgestürzt > als Fah- I n ein und i s Jach einer ; m gleichen j den beiden ! iner Jagd- j utnant be- ± Abschuß { erbitterten Ritterkreuz efangriffen Truppender Erd» seht. Alt m am 23. kreuz des ember 1^42 erfolgreiche lftsiege bis lassen tnzen Uru- ilfe ausge- gienmg zu Bei einem wies der hmen ganz :rs auf den hmen zu- ier Staats- is Nairobi rikanischen :r» bedenk- dnetenhaus it 54 gegen eben Abge- Agitationsund die nion abzu- S für Ver- \ em Vorsitz I inister Pa- 'rgungslage. haben auf- , 1 Orfe ge- irikanisaM ' 1 war, um e nach der der Feier irabiens an erbefreiung j Ischewismus h am Mon- Ansprachen erratenden inew. ichtet, daß euen Ver- , tionalisten- Tindet ins nderer Art errheinische irt Spanich, s badischen esdiaffenen Jnter den rialdirektor orderte die ; Musikern, ipran) und Iburg. Die nner- und > der Leh- j ler Grund- j - - :idisarbeits- I das Sinfo- ; Iburg. Die S jhann Ott- ! end („Be- rotenfeier“, zeitgenössi- 1, Schirrach Tonsprache iserer Zeit. unter der .osbaud. — s hat sich idercs Ver- mil Baader •nacht) Offenburg. ), Stellver- i n; Haupt- Gut ach b. Waldkirch. (Heldentod.) Unterscharführer Hermann Schätzle, einziger Sohn der Witwe Elise Schätzle, deren Mann im letzten Weltkrieg aus Rußland nicht mehr zurückkehrte, fand im Osten den Heldentod für sein Vaterland. Kreisstadt Wolf ach Ein letztes Beisammensein r. Die Schüler und Schülerinnen, die zur Schul entlassung gekommen waren, haben am vergangenen Sonntagnachmittag im „Kreuz“ nochmals ein kameradschaftliches Beisammensein veranstaltet, wozu auch Lehrer und Geistliche eingeladen und erschienen waren. Durch die Stiftung von Naturalien aus den Schülerkreisen konnte auch etwas für den Gaumen auf die Tische gebracht werden, und so nahm die Abschiedsfeier bei Kaffee und Kuchen einen schönen Verlauf. Es wird dies wohl die letzte Stunde gewesen sein,-die die Buben und Mädel einer letzten Sdiulksalle mit ihren Erziehern so kameradschaftlich und vollzählig vereint hatte. Beerdigung r. Gestern vormittag wurde hier Frau Johanna Heizmann unter zahlreicher Beteiligung aus ihren Verwandten- und Bekanntenkreisen zu Grabe getragen. Als Mutter eines kinderreichen Geschlechts hat sie nun im Alter von 79 Jahren nach längerer Krankheit der Tod erlöst. Das bisher beste Sammelergebnis Am Samstag und Sonntag hat die gesamte Bevölkerung unserer Kreises in ihrer Opferfreudigkeit sich selbst übertroffen; denn das bisher beste Ergebnis aller Sammlungen wurde heuer erzielt. Von 24 642.80 RM., dem Ertrag der 6. Reichsstraßensammlung, erhöhte sich das Ergebnis der nunmehrigen Sammlung auf 34 230.87 RM., so daß sich die außerordentliche Steigerung von fast 10 000 RM., das sind also 40 Prozent mehr, ergibt. Durchschnittlich wurden je Person 80 Pfg. gespendet. Diesmal sind die folgenden Gemeinden, die über dem Kreisdurchschnitt liegen, als die besten des Kreises besonders hervorzuheben: 1. Zell a. H. 3792.98 RM. 2. Hornberg 5431.39 RM. 3. Schütach 3319.— RM. 4. Lehengericht 1028.10 RM. 5. Schenkenzell 1436.33 RM. 6. Wolfach 2983.46 RM. W o 1 f a di. (Ehrung.) Der Postbetriebsassistent Raimund Armbruster erhielt das Treudienstehren- zeichen in Gold verliehen. Anläßlich eines Betriebsappells wurde ihm dies ausgehändigt. Bad Rippoldsau. (Heldentod.) Obergrenadier Wilhelm Maier, Sohn des Holzhauers Karl Maier, fand im Osten den Heldentod. St. Georgen. (Todesfall.) Im Alter von 56 Jahren verstarb unsere Mitbürgerin Frau Rosalie Wilauer geb. Willmger. Villi-tigen. (Todesfall.) Lokomotivführer a. D. Karl Reinmuth ist im Alter von 73 Jahren gestorben. — Nach langem, schwerem Leiden verstarb unsere Mitbürgerin Frau Wilhelmine Burger geb. Kern. Alte Bauernhöfe im Fischerbachtal Umschau in Haslach HJ v Standort Haslach g. Heute Mittwoch treten alle Jungen und Mädel, eie am vergangenen Sonntag verpflichtet wurden, um io Uhr bei der Schule an. Es werden einige wich- Jigc Bekanntmachungen bekanntgegeben. Vollzähliges Erscheinen wird erwartet. Nachrichten aus Hausach Generalversammlung der Vereinsbank Hausach-Einbach Die Vereinsbank Hausach-Einbach ' hatte au! Sonntag, den 28 . März, ihre Mitglieder in den Bürgersaal zur ordentlichen Generalversammlung für das Geschäftsjahr 1942 eingeladen. Trotzdem, daß ein Großteil der Mitglieder zur Zeit den Waffenrock trägt, kann von einem sehr guten Besuch berichtet werden. Der erste Vorstand, Bürgermeister Kölmel begrüßte die Erschienenen und dankte für ihr Erscheinen. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte er der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder, es sind dies: Alfred Armbruster, Hausach, Saarstraße; Andreas Schmider, Hofbauer, Einbach-Sulzbach; Ludwig Gutmann, Hofbauer, Einbach-Neuenbach; Bernhard Gebert, Zimmermeister, Hausach; Josef Schmider, Steinsprenger, Hausach, Gummenstraße; Gottfried Hg. Schreinermeister, Hausach. Vor allem aber gedachte die Versammlung all derer, die ihr Leben für den Bestand unseres Großdeutschen Reiches gaben. Zu Punkt 1 der Generalversammlung gab der erste Vorstand Bericht über die geleistete Arbeit im verflossenen Geschäftsjahr und erteilte zur Vorlage des Jahresabschlusses dem zur Zeit die Geschäfte führenden Herrn Oberle das Wort. In allgemein verständlichen Worten erklärte derselbe den Anwesenden die Bilanz, erläuterte jeden einzelnen Posten und gab Auskunft über die Gewinn- und Verlustrechnung. Das erzielte Ergebnis (Reingewinn) kann als sehr gut bezeichnet werden, da es gegenüber dem Vorjahre um 66,8 Prozent höher liegt. Mit einigen Ausführungen über den Geschäftsverlauf und mit Worten des Dankes an die Mitglieder für das Vertrauen und die Mitarbeit schloß Herr Oberle seinen Bericht. Zu Punkt 2 der Tagesordnung erstattete der stellvertretende AufsichtsrafsvorsPzende, Herr Karl Harter, Hofbauer, Einbach-Hauserbach, Bericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrates. Punkt 3 . die Genehmigung des Jahresabschlusses, und Punkt 4 Verwendung des Reingewinnes fanden einstimmige Genehmigung. Der Reingewinn wird zur Zahlung einer 4 -prozentigen Dividende und zur Stärkung der Reserven verwendet. Unter Punkt 6 wurde der Verwaltung und der Geschäftsführung einstimijiig Entlastung erteilt. Die zur Erledigung stehende Neuwahl bezw. Wiederwahl fand ebenfalls" in der vorgeschlagenen Form die Genehmigung. Unter Punkt 7 der Tagesordnung wurde eine Statutenänderung für die Sterbekasse vofgenommen. Mit Worten des Dankes an die Mitglieder und besonders auch an die Gefolgschaft schloß der erste Vorstand die Versammlung. b. Einback. (Schulentlassung.) Am Samstagvormittag fand im Schulhaus die Schulentlassunesfeier statt. Die Schüler hatten den Schulsaal mit Blumen und Girlanden geschmückt; denn es galt, ihr Fest zu feiern. Die Feier stand unter dem Motto: Männer machen Geschickte. An einer Reihe kleiner gesckickt- lier Vorträge wurde gezeigt, wie einzelne Männer in Liebe zum Vaterland ihre ganze Kraft zum Segen des Reiches eingesetzt. Trefflich gesungene Lieder, die zum Teil mit Harmonium begleitet waren, umrahmten die Feierstunde. Der Schulleiter sprach eindringliche Worte zu den Entlaßschülem, ihr ganzes Leben als ein Leben der Pf lickt aufzufassen, und gab ihnen die besten Wünsche auf den Lebensweg. Die Feier war von einer stattlichen Zahl Einwohner besucht. Aus dem Elstal E l z a ck. (Heldentod.) Unteroffizier Maximilian Schätzle fand im Osten im Alter von 29 Jahren den Heldentod. — Feldwebel Josef Weckbach hat im Osten im Alter von 29 Jahren den Heldentod gefunden. Durch die Raumnot bedingt, stellen wir hiermit die beiden Artikelreihen .»Alte Höfe im im Fischerbachtal“ und „Schaffendes Volk im Kinzigtal“ ein. Die Artikel fanden in allen Berufsständen in Dorf und Stadt stärkste Beachtung und freudige Zustimmung. Ihr Verfasser, Karl May, Fischerbach, hat' sich den Dank aller Heimatfreunde und auch die Anerkennung maßgeblicher Kreise gewonnen. Die Schriftleitung. 12. Der Buchholzenhof Nack einer Urkunde vom 24 Februar 1456 besaß Aulber von Gippchen „eigene Güter bei dem Vyscherbadier Turm und im Vyscherbadi". Ohne Zweifel stand auf unserer Gemarkung also einstmals ein Turm. Er befand sich aller Vermutung nach in der Nähe des Buckholzenhofes. Karolina Buckholz, wdckx 10" starb, hörte oft von ihren Großeltern erzählen, daß ganz in der Nähe des Hofes ein Turm gestanden sei. In der Nähe des Hauses befindet s>'ck ein Felsen, von welckem man 1929 einen Teil wegsprerete. Vor dieser ^o-eno-ung hatte der Felsen eine Länge von etwa 60 Meter. Bei der Sprengung kamen mancherlei D'nge zum Vorschein Im nördlichen Teil des ^'l'ens zieht quer ein Graben von etwa 2 Meter Breite und 25 cm Tiefe, der aber ganz mit Boden ausgefüllt ist. An der Westseite des Felsens, und zwar gleichlaufend mit dem Weg. zieht ebenfalls ein Graben, worin kleinere Brocken Kalkmörtel zu sehen sind. Diese Funde dürften wohl die Vermutung bekräftigen, daß in der Nähe des t'uhholzenhofes einstmals ein Turm stand. Um das Jahr 1800 saß auf dem Moserhof (heute Kon- rad pirhold, Witwe) Christian F.isenmann. Am ’4. Oktober 1818 verkaufte er diesen Hof an fosef Moser. Bald darnach muß Eisenmann den Buchholzenhof erworben haben. Christian Eisenmann war seit 30. Dezember 1802 mit Johanna Vollmer verheiratet. Am 17. Mai r 8 ti verkaufte E’*<*ntn»on den Hof an 8imot D’rhold und "war: „Das Wohnhaus bei dem Thurm: 8 Sester Wiesen: 2 Sester Acker. Strohacker genannt: c Sester Acker, die Rebbalde zum Tumloch: 5 V- Sester Acker, der Eise Acker genannt: Morgen Wald, der Cesselwald genannt“. Für d : ese Liegenschaften waren 2513 Gulden zu zahlen. Dazu kamen nock j Kuh Gir 50 Gulden, 1 Schwein für 20 Gulden, ein »esckirr für 2 Gulden; 2 Sester Weizen für 2 Gulden. D»r Verkäufer behielt sich vor. „daß er das Recht habe, auf der Hälfte fortzuhausen, bis ihm sein verschriebenes Leibeeding zufalle ab des Mosers Hof; sollte er aber genug haben, auf der Hälfte fortzuhausen, so solle er berechtigt sein, die Hälfte abzutreten und dem'Käufer allein zu überlassen.“ Simon Dirhold hatte also zunächst nur den halben Hot. Am 14. Februar 1833 kaufte er um 1100 Gulden noch die andere Hälfte und war nun Alleinherrscher auf dem Hbf. Simon Dirhold ist am 20. November 1799 geboren. Er war auf dem Dirholderhof im Waldstein daheim und war der Sohn des Simon Dirhold und der Maria Anna Sum. Am 31. Mai 1831 verheiratete er sich mit Katharina Roser, einer Tochter von Karl Roser auf dem Roserhof. Am 5. April verkaufte er den Hof um 3650 Gulden an Philipp Buchholz. Philipp Buchholg ist am 10. Oktober 1798 in Mühlenbach geboren. Am 21. Mai 1835 verheiratete er sich mit Maria Anna Zähringer. Buchholz war ein Sohn von Matthias Buchholz und Monika Neumaier. Seine Frau war die Tochter des Küfers Lorenz Zähringer und dessen Ehefrau Elisabeth Grießhaber und stammte gleichfalls aus Mühlenbach. Die Ehe war mit sieben Kindern gesegnet: Andreas war geisteskrank und starb 1860; Alois ließ sich im unteren Dorf nieder; Maria Anna heiratete Roman Krämer und verzog nach Prinzbach; Anton übernahm den Hof; Theresia starb 1918; Genoveva verheiratete sich mit Julius Geiger; Josef erreichte nur ein Alter von 5 Jahren. Der Bauer starb 1860, seine Frau 1876. Anton Buchholz ist 1838 geboren und heiratete im Alter von 28 Jahren Agatha Dirhold, eine Tochter des Johann Dirhold und der Agatha Schmider aus dem Waldstein. Aus dieser Ehe stammen Severin und Kreszentia. Die Frau starb am 28. Juli 1878. Am 19. Dezember desselben Jahres heiratete der Witwer Karoline Hilbert, eine Tochter des Anton Hilbert und der Genoveva Vetter. Aus dieser Ehe stammt eine Tochter, Theresia. Jhr Vater starb 1908, die Witwe 1934. Theresia Buckholz verheiratete sich 1906 mit Ludwig Sdimid und kam so ein anderes Geschlecht auf den Hof. Ludwig Schmid stammt vom Schmidhansen- hof. Er ist 1874 geboren. Aus seiner Ehe mit Theresia Buckholz gingen drei Kinder hervor: Helena, Johann und Ludwig. Helena ist seit 1927 Martinsbäuerin. Johann übernahm den Hof. Jetziger Inhaber ist Johann S ch m i d. Er ist seit Januar 1942 mit Pauline Ruf vom Ob’errechgraben- hof verheiratet. Er steht, wie seine Brüder, im Dienste der Wehrmacht. Beide Familien Schmid sind fleißige und stille Menschen. Sie gehen entschlossen ihrer Arbeit nach und tun sich um von früh bis spät. So haben sie ihren Hof im Schuß und können voll Stolz auf ihre Arbeit blicken. Da sie auch freundlich und friedfertig sind, so sind sie in der Dorfgemeinschaft wohl geschätzt. — Den zwei Kriegsteilnehmeren wünscht das Dorf eine gute, gesunde Heimkehr. An unsere Leser im Kreise Wolfach Wir haben über den totalen Krieg und den sich für uns alle daraus ergebenden Pflichten schon viel geschrieben. Es bedarf deshalb keiner besonderen Erklärung, wenn nun auch das „Offenburger Tageblatt — Anzeiger vom Kinzigtal“ seinen Beitrag zur restlosen Ausrichtung auf den Endsieg leistet. Ab 1. April 1943 wird die Bezirksausgabe des „Offenburger Tageblatt“ für den Kreis Wolfach mit der Hauptausgabe vereinigt Daraus ergeben sich die vielfältigsten Einsparungen. Trotzdem werden auch fernerhin alle wichtigen Nachrichten aus dem Kreis Wolfach in unserem „Offenburger Tageblatt“ erscheinen. Das große Vertrauen, das schon bisher zwischen Verlag und unseren Lesern, Mitarbeitern und Freunden bestand, wird auch weiterhin unsere Arbeit tragen, bis wir nach einem siegreichen Ende des Krieges mit neuen erweiterten Leistungen unsere Aufgaben erfüllen dürfen. Jetzt aber ist die Losung: „Kämpfen und arbeiten für den Sieg.“ Heil Hitler! Verlag und Schriftleitung des „Offenburger Tageblatt“. Aus dem hinteren Kinxigtal a. Sdienkenzell. (Gemeinsdiaftsabend.) Ein kameradschaftlicher Gemeinschaftsabend der Bürgerschaft und der Gäste fand unter der freundlicken Mitwirkung des Musikvereins im Gasthaus zum „Ochsen“ statt. Bürgermeister Pg. A. Herrmannn begrüßte dabei den Gaureferenten von der DAF. für das Reichserholungswerk. Pg. Alfred Birkenmaier. Dieser benützte die Gelegenheit, wertvolle und inhaltsreiche Worte an die Versammelten zu richten. — (Heldentod.) Im Alter von 34 Jahren starb an den Folgen einer schweren Verwundung in einem Feldlazarett unser Mitbürger Gefr. Rudolf E ch 1 e für Führer und Vaterland den Heldentod. Der Gattin Monika geb. Hermann mit ihren zwei Kindern sowie den Familienangehörigen wendet sich allgemeine Teilnahme an diesem herben Verlust zu. — (Variete.) Am Freitagabend gab das Varieti Groasser ein Gastspiel, daß großen Erfolg einbrachte, Die Ansprüche, welche man an ein solches Unternehmen stellen kann, befriedigten in jeder Weise. Freudenstadt. (Heldentod.) Gefreiter Karl Gerstenmeier fand im Osten im Alter von 24 Jahren den Heldentod. Todtmoos. (Vom Spiel in den Tod.) Auf dem Sägeplatz des elterlichen Grundstücks spielte der achtjährige Josef Maier. Die Stämme eines Stapelplatzes kamen ins Rollen. Auf diese Weise wurde der Knabe erdrückt. Mit einem Schädelbruch fand man ihn tot auf. Meidepflicht von Wohnungen Durch § 12 der Verordnung zur Wohnraumlenkung vom 27. Februar 1943 ist, wie wir schon kurz mitteilten, angeordnet, daß jeder Wohnungsinhaber, der über mehr als eine selbständige möblierte oder unmöblierte Wohnung für seinen eigenen Bedarf oder den seiner Familie verfügt, hierüber bis zum 10. April 1943 eine Meldung an jede untere Verwaltungsbehörde (Landrat oder Oberbürgermeister) zu macken hat, in deren räumlichen Bereich er eine oder mehrere derartige Wohnungen besitzt. Ferner hat jede Einzelperson, die eine selbständige möblierte oder unmöblierte Wohnung inne hat, dies unter Angabe der Zahl der zu der Wohnung gehörenden Räume und der etwa darin befindllichen Untermieter und Untermieterfamilien bis zum 10. April 1943 der Gemeinde zu melden. Hierdurch soll ein Ueber- blick über den vorhandenen Bestand gewonnen werden. Als selbständig gilt jede Wohnung, die mindestens eine eigene Kochgelegenheit hat und nicht Teil einer größeren Wohnung ist. Als Einzelperson gilt der Mieter oder Benutzer der Wohnung, wenn zu seinem Hausstand weder sein Ehegatte noch Verwandte oder Verschwägerte von ihm gehören. Die Angaben in den beiden Meldungen sind nach dem Stande vom 10. März 1043 zu melden. Die vorerwähnten beiden Meldepflichtigen bestehen allgemein kraft Gesetzes, ohne daß es einer besonderen Aufforderung bedarf. Auf die genaue Innehaltung des Termins wird besonders hingewiesen. Unterlassung der rechtzeitigen Meldung kann Bestrafung nach sich ziehen. Lee Dopt oon llppenmooc Roman von Willy Harms / Copyright by Prometheus- Verlag Or. Eidiacker. Orbbenzell bei Manchen 13 . Fortsetzung Gegen Mittag gabs an einem kleinen Bach einen Aufenthalt. Das Vieh mußte getränkt werden und die Menschen brauchten eine Erholungspause, weil sie das Laufen nicht gewohnt waren. Wer hat'e es in den letzten Jahren noch gewagt, sich weit vom Dorf zu entfernen? Der Vogt tat, als sähe er keinen Schweiß, keine von Anstrengung geröteten Gesichter. Körperliche Strapazen halfen am besten über den Auszug hinweg Aber als die Pferde wieder in die Sielen gespannt waren und Hedwig Wienecke sich erschöpft an eine Birke lehnte, trat er an sie heran und sagte.„Du setzst dich eine Zeitlang auf mein Pferd.“ Er wartete keine Zustimmung ab, sondern hielt ihr die verschränkten Hände hin, daß sie in den Sattel steigen konnte. 6ie wagte keinen Widerspruch. Wer wollte sich einem Manne widersetzen, der denen, die von Rittershagen noch lebten, eine neue Heimat wies? „Damit du uns nicht in die Irre führst, werde ich neben dir hergehen“, sagte er scherzend und griff nach dem Zügel des Schimmels. Langsam kamen die anderen nach. „Freust du dich nicht, daß wir nach Uppenmoor kommen?“ fragte er. „Freuen kann ich mich noch nicht. Der Überfall hätte nicht sein dürfen. Nun m iß ich immer denken —“ „Daß du mich verachtest.“ „Ich dich verachten? Soll ich dir das Gegenteil beweisen?“ Er blickte zu ihr hinauf. Ihre Nasenflügel bebten. „Du sollst nicht glauben, Hedwig Wienecke, als wärest du erniedrigt worden, sollst in Uppenmoor kein Bleigewicht an den Füßen haben. Wir alle wollen ja sagen zum Tag. Tu du es auch. Sich allen Schwierigkeiten entgegenwerfen, das Gestern mit einem harten Dennoch überwinden, das verlange ich künftig von jedem. Von meiner Frau erst recht.“ Hedwig wurde bleich. Sie schloß die Augen und griff nach dem Sattel, um sich festzuhalten „Du hast — eine Frau —?“ „Noch nicht. Aber bald vielleicht. Wenn du willst, sollst du meine Frau werden “ „Ob ich will —.“ Die Tränen kollerten ihr aus den Augen. „Heb mich herunter, ich möchte neben dir gehen.“ Doch der Vogt schien plötzlich vergessen zu haben, was er eben gesagt hatte. Er warf Hedwig die Zügel zu und ehe sie wußte, was geschah, hatte er die Muskete schon von der Schulter gerissen und angelegt Unmittelbar neben ihr knallte der Schuß, daß der Gaul mit ihr zur Seite sprang, obwohl er schon manches Gefecht und manches Scharmützel mitgemacht hatte. Die Männer neben den Wagen griffen nach den Waffen und kamen angelaufen, weil sie glaubten, daß eine Gefahr drohe. Da sahen sie einen Rehbock nach einigen Fluchten zusammenbrechen. Schmunzelnd kehrten sie zu ihren Pferden zurück ^ „Das wird unser Hochzeitsschmaus“, sagte der Vogt. Er holte die Beute und warf sie auf den letzten Wagen. Hedwig stieg ab. Der Vogt wollte vorausreiten, um zu erkunden, ob der Schuß Leute angelockt hatte, Marodeure vielleicht. Dann wehe ihnen Wie dem Rehbock würde es ihnen ergehen. Doch die Gegend blieb menschenleer. Hedwig Wienecke ging neben ihrer Mutter. Sie mußte sprechen von dem, was ihr schier das Herz abdrücken wollte. „Mutter, ich werde Dieters Frau!“ Unbändiger Stolz lag in ihren Worten. Mutter Rieke konnte sich nicht gleich freuen, wie es Hedwig vielleicht erwartet hatte. Es strömte in diesen Tagen zu viel auf sie ein. Still hörte sie zu, als ihre Tochter ihr erzählte, daß Dieter gesagt hatte, in Uppenmoor gäbe es keine Füße mit Bleigewichten. Ihr selber waren die Füße sehr schwer. Lag es daran, daß sie jross einer Stunde zur anderen ihren Mann verloren hatte? Immer muß sie denken an das große Grab auf dem Friedhof, um das sich nun niemand kümmerte. Sie blickte auf ihre Tochter. Hatte Hedwig das Dorf, in dem sie groß geworden war, schon ganz vergessen? Sie las es ihr vom Gesicht, daß sie nur an den Vogt dachte, an den künftigen Mann. Ein Umstand fiel ihr ein, der die Ehe in Frage {stellen konnte. „Du willst die Frau vom Vogt werden, sagst du. Hast du schon daran gedacht, daß Langbehn tot ist?“ Wer wird euch in Uppenmoor trauen?“ Einen Augenblick 'stutzte Hedwig. Dann sagte sie: „Ich will Dieter fragen. Der wird es wissen.“ Als der Abend anfing zu dämmern, ließ der Vogt an einem Waldrand haltmachen Eine scharfe Grenze zwischen Wald und Feld war nicht mehr zu ziehen. Weil seit Jahren sich niemand um die Aecker gekümmert hatte, waren sie jetzt bestanden mit Birken- und Erlenbüsehen und anderem Gestrüpp. Alles wuchs wild durcheinander. Die Gegend machte den Eindruck, als sei sie lange nicht von Menschen betreten. „Wer übernimmt die Wache?“ fragte der Vogt Achim Suhrbier meldete sich. Dietmar wehrte lächelnd ab. „Du bist heute nicht abkömmlich, erster Viertelsmann.“ Da erklärten sich Tischler Brinkmann und Rademacher Pape bereit, bis zum Morgengrauen abwechselnd zu wachen. Der Vogt nahm Jörn und Suhrbier beiseite und sprach mit ihnen. Die anderen sahen, daß beide überrascht den Kopf hochnahmen. Aber bald waren sie offenbar mit dem Vogt einverstanden. Sie nickten beide und gaben ihm die Hand. Dietmar kam zurück und rief: „Bevor wir zur Nacht essen, möchte ich eine Angelegenheit erledigen, die mir sehr am Herzen liegt. Kommt heran!“ Auch Mieken Brinkmann, die, an einen Baum gelehnt, ihrem halbjährigen Jungen die Brust reichte, wollte sich erheben. Doch der Vogt litt es nicht. „Bleib, wo du bist, und laß dich nicht stören Was du tust, ist bester Mutterdienst. Wir kommen etwas näher zu dir, damit auch du alles hörst.“ So brauchte Miekens Junge seine Abendmahlzeit nicht zu unterbrechen. Sie war stolz auf ihn. Nach zehnjähriger Ehe hatte sie ihn noch bekommen. Das' schickte sich auch nicht anders. Sollte sie, die in Rittershagen schon oft Hebammendienste getan und den jungen Müttern in ihrer schweren Stunde geholfen hatte, ohne Kinder durch ihre Ehe gehen? Das hätte nur schlecht zu ihrem Beruf gepaßt. Ruhig wartend stand der Vogt. Nebelschwaden zogen über die Büsche, der Wald verschwand allmählich im Dunst des Abends. „Eine Feier wollen wir begehen.“ Die Männer und Frauen guckten verwundert. Eine Feier in Nacht und Nebel? In dieser Umgebung, wo fast kein Platz zum Sitzen vorhanden war? Kord Bohnsack legte vorsichtig ein paar Scheite nach. Das Feuer loderte auf und warf wunderliche Schatten auf die erwartungsvollen Gesichter. (Fortsetzung fol^t) i Auf den eigenen Ehemann geschossen Die 40 Jahre alte Ehefrau Hedwig J. aus Langenwinkel hatte sich vor der Strafkammer des Landgerichts Offenburg zu verantworten. Sie hatte am ai. November 1942 in Langenwinkel bei Lahr auf ihren Ehemann mit dessen Pistole einen Schuß abgegeben und diesen verletzt. Die Anklage lautete auf versuchten Totschlag. Da der Angeklagten eine Tötungsabsicht jedoch nicht nachgewiesen werden konnte, erfolgte Verurteilung nur wegen gefährlicher Körperverletzung. Die in der Hauptverhandlung eingehend durchgeführte Beweisaufnahme ergab, daß der Ehemann der Angeklagten, der inzwischen wieder hergestellt war, es an der ehelichen Liebe und Treue sehr hatte fehlen lassen, ja, daß er sich sogar öfters zu Mißhandlungen seiner Ehefrau hatte hinreißen lassen. Wie der medizinische Sachverständige feststellte, war Frau J. für die Tat nicht voll verantwortlich, so daß ihr der Milderungsgrund des § 51 Abs. 2 zuzubilligen war, auch war die Angeklagte, wie die Zeugenvernehmung ergab, durch die mehrfachen Mißhandlungen und Kränkungen ihrs Ehemannes in ihrem körperlichen und seelischen Empfinden tief erschüttert und in Verzweiflung geraten. Das Gericht kam unter gewissenhafter Würdigung aller dieser Momente zu folgendem Urteil: Die angeklagte Hedwig J. wird wegen gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil ihres Ehemannes zur Gefängnisstrafe von drei Monaten, welche durch die Untersuchungshaft als verbüßt gilt, sowie zu den Kosten des Verfahrens verurteilt. Der Haftbefehl wurde aufgehoben. ♦ Die Strafkammer II des Landgerichts Offenburg verhandelte unter Ausschluß der Öffentlichkeit gegen den 32 Jahre alten Adolf Z. aus Oberkirch. Z. hatte zwei siebenjährige Mädchen an einen stillen Ort gelockt und dann an einem der beiden Mädchen unzüchtige Handlungen vorgenommen. Er wurde zu acht Monaten Gefängnis verurteilt, wobei ein Monat der erlittenen Untersuchungshaft auf die Strafe angerechnet wurde. Der bisherige gute Ruf des Angeklagten wurde mildernd berücksichtigt, andererseits fiel das hartnäckige Leugnen des Angeklagten straferSchwerend ins Gewicht. - / Lahr. (Vom Zug überfahren und getötet.) Währen et ein Personenzug der Mittelbadischen Eisenbahnen in östlicher Richtung die Kaiserstraße passierte, sprang der sieben Jahre alte Volksschüler Jürgen Waspin, der bei seinen Großeltern wohnte, vom Gehweg. Der Junge wurde von der Lokomotive erfaßt und eine Strecke weit geschleift. Den schweren inneren Verletzungen ist der Knabe im Krankenhaus Lahr erlegen. Meissenheim. (Gedenkakt.) In Gegenwart des Ministerialdirektors Karl Gärtner vom Kultus- und Unterrichtsministerium und dem Direktor des Goethehauses in Straßburg i. E , Schmidt- Claden, wurde am Sonntagnachmittag an der Grabstätte der Friedericke Brion von Sesenheim, einer Jugendfreundin Goethes, ein Strauß weißer Nelken niedergelegt. Mit diesem schlichten Gedenkakt wurde die Meissenheimer Grabstätte der Jugendfreundin des großen Dichters in die Reihe der oberrheinischen Gedenkstätten einverleibt. • Ichenheim. (Bürgermeister aip» Elsaß besichtigen Lahrer Ried.) Dieser Tage unternahmen 35 Bürgermeister aus allen Kreisen des Elsaß eine Besichtigungsfahrt durch die Gemeinden des Lahrer Rieds. Sowohl in Meissenheim, wie auch in Ichenheim, wurden die Tabakvergärungsläger, die Kartoffeldämpferkolonne, mehrere Bauernhöfe mit ihren neuzeitlichen Einrichtungen, das Mädellanddienstlager, die Kinderkrippe, die Milchzentrale, Farrenstall mit Eberhaltung u. a besichtigt. Die Gäste wurden von den Bürgermeistern der rechtsrheinischen Gemeinden über die Bedeutung der Orte für die Rindvieh- und Pferdezucht und den Tabakbau eingehend unterrichtet. Bürgermeister Lais aus Niederbronn dankte im Namen seiner Berufskameraden für den schönen Empfang und die gastliche Aufnahme. u. Dundenheim. (Heldentod.) Aus dem Osten kam die Nachricht, daß der M-Mann Willi B i e g e r t im Alter von 19 Jahren den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland gestorben ist. Er war der einzige Sphn der Witwe Lina Biegert. geh. Spengler. ö. Eckartsweier. (Heldentod.) Letzten Samstag kam die traurige Nachricht, daß Obergefreiter David G ö p p e r im Alter von 30 Jahren an einer schweren Verwundung in einem Lazarett im Osten gestorben ist. David Göpper war ein braver, junger Mann und allgemein beliebt. Um ihn trauert seine liebe Mutter und Geschwister. Göpper, sonst blos der „David“ genannt, war Inhaber des EK. II und des Verwundetenabzeichens und des silbernen Infanteriesturmabzeichens. Gengenbach. (Heldentod.) Unteroffizier Walter Bruder, Rechnungsführer in einer Stabskom- oanie, Sohn des Kaufmanns Julius Bruder von hier, starb in einem Lazarett im Osten den Heldentod. — N o r d r a ch. (Bestandene Meisterprüfung.) Obergefreiter Hermann Meier, Sohn des Maurermeisters H. Meier hier, hat in Konstanz die Meisterprüfung im Maurerhandwerk mit Erfolg abgelegt. Damit ist er der erste junge Meister in hiesiger Gemeinde. Aus der Heimat am Oberrheia Die Gauwirtschaftskammer Oberrhein ' Nachdem am 1. Januar ds. Js. vom Reichswirtschaftsminister 29 Gauwirtschaftskammern errichtet worden waren, werden nunmehr mit Wirkung vom 1. April 1943 die restlichen zwölf Gauwirtschaftskammern eingesetzt. Unter ihnen befindet sich auch die „Gauwirtschaftskammer Oberrhein“ mit dem Sitz in Karlsruhe-Straßburg für den Bereich des Gaues Baden und des Elsaß. Im Bereich dieser Gauwirtschaftskammer werden außerdem Wirtschaftskammern in Freiburg und Mannheim errichtet. Damit kommt die von Reichswirtschaftsminister Walther Funk im April 1942 in die Wege geleitete straffe Zusammenfassung und durchgreifende Vereinfachung der Wirtschaftsorganisation zum Abschluß. Diese Neuordnung hat dazu geführt, daß anstelle von 209 selbständigen Körperschaften (in Industrie- und Handelskammern, 71 Handwerkskammern, 27 Wirtschaftskammern) nunmehr 59, nämlich 41 Gauwirtschaftskammern und 18 Wirtschaftskammern verbleiben. Bei der Umorganisation, die nicht nur eine Kriegsmaßnahme von beschränkter Dauer, sondern eine grundlegende Neuordnung darstellt, wurde darauf geachtet, daß die Behandlung der kriegswichtigen Arbeiten keine Störung erleidet. Daher wurden im einzelnen die Entscheidungen erst nach Abstimmung mit allen zuständigen staatlichen, politischen und wirtschaftlichen Stellen getroffen. Da dieser Neuorganisation die politische Einteilung des Reiches nach Gauen zugrundegelegt ist, haben die Gauleiter ihr ein besonders starkes Interesse entgegengebracht, zumal die Heranführung der Wirtschaftsorganisation an die Partei einer der grundlegenden Gedanken der Neuordnung ist. Straßburg. (Hilfskräfte für Kindergärten.) Da durch den erhöhten Fraueneinsatz eine Erweiterung der Kindergartenarbeit durch Errichtung von ' Horten, Kindergärten und Kinderkrippen stattfinden muß, so ist es nicht zu umgehen, daß zu den Fachkräften noch Hilfskräfte für Kindertagesstätten herausgezogen werden. Von der NSV.- Kreisamtsleitung Straßburg und dem Arbeitsamt wurde nun ein Uebereinkommen getroffen, wonach der NSV. sämtliche sich meldenden pflegerischen Kräfte zugewiesen werden. Ebenso werden aus den Reihen der NSV.-Mitarbeiterinnen geeignete Kräfte lierausgesucht. Auch die Frauenschaft schaltet sich ein, indem sie geeignete Mitglieder vorschlägt. Diese ausgesuchten Hilfskräfte werden in Kurzlehrgängen von vier Wochen im Straßburger NSV.-Seminar auf ihre Arbeit vorbereitet und von Fall zu Fall eingesetzt. Ein Beispiel, das Nachahmung verdient. Mülhausen. (Verhängnisvoller Granatzünder.) Auf dem hiesigen Schuttabladeplatz der Müllabfuhr machten Kinder mit dem zusammengetragenen Unrat ein Feuerchen. Plötzlich explodierte etwas und verletzte den sieben Jahre alten Marzellus Habeck ernstlich am Oberschenkel und am Leib. Noch am gleichen Tage mußten die Granatsplitter — um solche handelte es sich — operativ entfernt werden. Leichtsinnige Menschen hatten in die Müllabfuhr einen Granaxzünder geworfen der in das Feuerchen der Kinder geriet und so an einem jungen Menschenleben eine ernstliche Gesundheitsschädigung hervorrief. Gar leicht hätte noch ein größeres Unglück entstehen können, sei es auf dem Transport des Mülls, sei es auf dem ■ Schuttabladeplatz. Kolmar. (Unfall mit tödlichem Ausgang.) Die 18 Jahre alte Irene Vögtling in Stoßweiler zog sich einen schweren Unfall zu, der im hiesigen Krankenhaus ihren Tod herbeiführte. W a 1 d s h u t. (Vom Zuge überfahren.) Nach Rückkehr von der Jagd verunglückte der Mitinhaber der Firma Mülhaupt u. Mann, Emil Mülhaupt, auf dem Bahnhof Lonza tödlich. Der Verunglückte war vermutlich irrtümmlicherweise schon eine Station zu früh ausgestiegen und wurde beim -Wiedereinsteigen vom Zuge erfaßt und überfahren. Rheinfelden. (Vom Stärkst rom getötet.) Als der Arbeiter Emil Brugger aus Degerfelden der Starkstromleitung zu nahe kam, wurde er auf der Stelle getötet. Saarbrücken. (Tödlich verunglückt.) Im westlichen Streb Flöz Gneisenau der Grube König wurde der 33 Jahr alte Kohlenhauer Hilarius Ruffing aus Höcherberg-Oberberbach in der Mittagsschicht des 23. März von einem hereinbrechenden Kohlenabdruck getroffen und gegen den eisernen Ausbau geschleudert. Er erlitt hierbei tödtliche Verletzungen. Sommerferien wieder in drei Staffeln Dip Kriegvri-hälnüsp mit ihren regional v*r- . lii'Hienpn Auswirkungen erfordern im KriegsjeJir: 1943 eine Ko wegliehe Gestaltung der Sommerferü-g. Der Reichserziehungsminister hat deshalb von Festlegungen in Einzelheiten für den Bereich Ips ganzen Reiches abgesehen Dagegen hat der Minister für die Feriengestaltung die folgenden Richtlinien aufgestellt: ^ Die dreifache Staffelung der Sommerferien’ muß aufrecht erhalten bleiben. Sie hat angesichts d?r Verkehrsverhältnisse im Kriege, bzw. der Vermeidung einer saisonmäßig zu starken Belastung der Verkehrsmittel noch erhöhte Bedeutung gewonnen. Für die drei Staffeln der Sominer- ferien 1943 hat der Reichserziehungsminister folgende Anfänge festgelegt, wobei zu beachten ist, daß der Samstagschulschluß aus verkehrstechnischen Gründen nicht erwünscht ist: 1. Staffel: Freitag, 25. Juni. (1. Ferien'ag). 2. Staffel: Mittwoch, 7. Juli (1. Ferientag); 3 Staffel. Donnerstag, 15. Juli (1. Ferientag). (Baden gehört bekanntlich zur 3. Staffel. Die. Sehr.). Die Gesamfdauer der Ferien eines Schuljahres beträgt 85 Tage. Dabei sind die Sonn- und Feiertage am Anfang, hezw. Ende der Ferien in die Gesamfdauer einzurechnen. Nachdem die Weihnachtsferien von 1942 ein« Dauer von 22 Tagen und die Osterferien 1943 eine solche von 11 Tagen erhalten haben, bleiben für die Sommerferien 1943 noch 52 Tage übrig, es sei denn, daß die Weihnachts- und Osterferien in bestimmten Gebieten eine längere Gesamtdauer als 33 Tage hatten. In diesen Fällen sind die großen Ferien entsprechend zu kürzen, soweit nicht triftige Gründe entgegenstehen. Eine Verlängerung der Sommerferien über 52 Tage hinaus ist in keinem Fall gestattet. Aufhebung der Feldposteinschränkungen Die im Feldpostverkehr zur Zeit bestehenden Beschränkungen werden am 1. April aufgehoben. Es sind dann nach der Front wieder zugeiassen: Postkarten und Feldpostbriefe bis 100 Gramm ohne Zulassungsmarke gebührenfrei, Feldpostpäckchen von 100 bis 250 Gramm mit einer Zulassungsmarke gebührenfrei, Feldpostpäckchen bis 1000 Gramm mit einer Zulassungsmarke und 20 Pfg. Freigebühr, Feldpostpäckchen bis 2000 Gramm mit zwei Zulassungsmarken und 40 Pfg. Freigebühr. Prämienziehung der Winterhüfslotterie. Am Mittwoch, 31. März, vormitags 9 Uhr, findet die Prämienziehung der durch die Reichsleitung der NS.- DAP., Amt für Lotteriewesen, durchgeführten Kriegs-Winterhilfs-Lotterie 1942/43 statt. Zur Verlosung kommen insgesamt 1236 Prämien im Gesamtwert von 192 000 RM., darunter 12 Sonderprämien zu 5000 RM. Das Ergebnis wird durch amtliche Gewinnlisten bekanntgegeben, die ab 7. April in allen Losvertriebsstellen aufliegen. Verwundetenabzeichen bei Verwundung durch Fliegerangriffe. Vordrucke für Anträge von Zivilpersonen auf Verleihung des Verwundetenabzeichens bei Verwundung durch Fliegerangriffe, sind beim Luftgaukommando VII, München, Prinzregentenstraße 28 (Ila, 3, Mob.) erhältlich. Anträge ohne Verwendung ‘dieses Vordruckes sind zwecklos und können nicht bearbeitet werden. Hohe Auszeichnung eines Offenburgers Der Leiter der Bezirkssparkasse Offenburg, Pg. Major Hermann Roes, wurde vom Führer mit dem „Deutschen Kreuz in Gold“ ausgezeichnet. Gemeinde Kinzigtal. Die Ausgabe der Lebensmittelkarten erfolgt: in Halbmeil am Freitag, 2. April, von 8—12 und ij —18 Uhr, im Rathaus; in Langenbach am Samstag, 3. April, von ij —16 Uhr im Schulhaus; in St. Roman am Sonntag, 4. April, von 10—11 Uhr, im Schulhaus. Die Bestellscheine sind bis Montag, 5. April, bei den Einzelhändlern abzugeben. Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme an dem sdiweren Verluste unseres lieben Verstorbenen Vinzenz crieBhaber für die vielen Kranz- u. Blumenspenden u. für die Begleitung zur letzten Ruhestätte, sagen wir allen ein herzl. Vergelts Gott Herzlichen Dank für die Kranzniederlegung und die trostreichen Worte am Grabe. Fischerbach-Esdiau, den 31. März 1943. Im Namen der trauernden Hinterbl. : Frau Afra 6rießhaber, geh. Hansmann, und Anverwandte. Gemeinde Schenkenzell. Die Lebensmittelkarten werden am Freitag, 2. April, auf dem Rathaus zu den bisher festgesetzten Zeiten ausgegeben. Die Bestellscheine sind sofort beim Einzelhändler abzugeben. T&ebÜAäßig u.hcd£bü/L wie immer ätdoA VenlxÄHdrflcfttffu Kieselsäure (200 rtllttllsi I | Phosphorsäure an Milcheiweiß m aHgeiagert~ 0 Durch di« Anlagsrung cm Milcheiweiß werde n die Mineralstaff« mu gen .ert r äglkher und zugleich in höchstem Grade ausnutzbarc das Eisen im LECIN, der Kalk im TRIKAIXOL, che Kieselsäure Im SILICOt. iflVfig Mineral-MilcheiweiB uc* c ytäp trat t, «jgrZTALlESlHDS** ^ ».imMRUiHffs, Die Offenburger Firmen: Paul Härtl und Otto Pfefferte geben bekam t, daß ihre Ateliers ab 4. April jeden Sonn- und Feiertag geschlossen sind. & iK 4 a©»EEmm 4 m© ihm unrn n& - Q^/O^cnJP—— Verschiedenes Zu kaufen gesucht: 1 Paar Marschstiefel Größe 43. Zu erfragen in det Geschäftsstelle d. O. T. unt. 15/28. Ab Freitag früh steht ein n«u«r Transport MilChkQlie Valhmnan u. hoditräditige 1*31011111611 z. Teil eingefahren, zum Verkauf Haat, Viehhandl., Offenbg. Obernehme in den Abendstunden Schreibarbeiten jed. Art. Angeb. u Nr. 2/181 an das O.T. 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