BADISCHES Vertag: Badische Zeitungsverlags-Gesellciiaft m. %. H., Mannheim, 8 3 , 1«, Fern- rul Nr. 432 60. Redaktion: Mannheim, S 3, 10, Fernruf Nr. «32 60 . Chefredakteur: Willy Grimm. Vertriebsfilialen: Mannheim-Neckarstadt, Mittelstraße 3«, Ruf Nr. 509 35, Heidelberg, Rohrbacher Str. 13-15, Ruf 3421/25-01, Karlsruhe, Amalien- •traße 69 Ruf 4023, Pforzheim) Westl. 77, Ruf 2596, Weinhelm, Hauptstr. 88, Ruf 2419 . VotkszeUunQ (üc J&adrn Erscheint täglich außer an Sonn» und Feiertagen. Bezugspreis DM 3,30 «Mach!. Trägerlohn. Bei Postzustellung DM 3,40 zu*. DM —.34 Zustellgebühr. Bank* Verbindung: Allg. Bankgesellschaft Mannheim, Kto.-Nr. 14 77, Städt. Sparkasse Mannheim, Kto.-Nr. 227. Postscheckamt Karlsruhe, Kto.-Nr. 429 39 . Anzeigenpreis: Anzeigenpreisliste 8. Anzeigen werden entgegengenommen in Mannheim, 3 3, 10, Ruf 433 90, und In den Vertriebsfilialen. Jahrgang 5 / Nr. 75 Mittwoch, 29. März 1950 Preis 15 Pfg. Aus demJ-ühaU: Freiheit ffir Landwehr, Holländer and Stertzenbach! • Das friedliebende Holland verteidigt Den Haag Bittere Pille ffir die westlichen Kriegstreiber Heize statt sachliche Arbeit im Bundestag Ein neuer Triumph unseres Planes Oie Preissenkung bei der HO Als Direktor Baender von der HO in der gestrigen Pressekonferenz seine Darlegungen über die Preissenkung bei der HO, die Stockholm. Das Komitee des Weltkongresses der Kämpfer für den Frieden hat Die Katholiken Huch ffirVietmfnh Kolonialtruppen in Malaya eine zusätzliche ^[fbhafte^^eifaU^bi^r'^fü^eine Presse- auf der dritten Vollversammlung in Stockholm die Initiative zur Einberufung eines BesdlW e rde an den Papst mlt Kopie nach Belastung des Staatshaushaltes bedeutet die konfere nz ungewöhnliche Vorgang war zwei- An alle Menschen, die guten Willens für den Frieden sind! Appell des Welthriedenskomitees zur Einberufung eines neuen Weltkongresses der Kämpfer für den Frieden Washington neuen Weltkongresses der Kämpfer für den Frieden ergriffen. Der Appell des Komitees lautet: Wir rufen alle Menschen guten Willens, sich in einem neuen Weltfriedenskongreß Noch nicht einmal die zwei Millionen vertreten zu lassen, welcher in Italien imvierten Trimester des Jahres 1950 stattfin- Katholiken in Indochina konnten für den den wird. Marionettenkaiser der Kolonialherren Bao Wir laden dorthin ein alle sozialen, religiösen und kulturellen Gemeinschaften, alle Bai gewonnen werden, obwohl 405 euroehrlichen Menschen, ganz gleich, welches ihre Ansicht über den Ursprung der gegen- päische katholische Missionare, 1439 einge-__ _ o _ _ wulll wärtigen internationalen Spannungen ist, und die dadurch beunruhigt sind und ehr- borene Priester und drei Bischöfe mit dieser der kommunistischen und Arbeiterparteien Menschen geben die diesem Beifall nicht zu- lich die Wiederherstellung der friedlichen Beziehungen unter den Nationen wün- Aufgabe vom Papst betraut wurden, stellt der Volksdemokratien hat die französische stimmen, wenn 'sie lesen, in welchem Aussehen. Wir unterbreiten ihnen als erste Grundlage zur Verständigung das Verbot der die .-New York Herald Tribüne“ vom 24. R eg j erun g die Einreisevisen verweigert. Den maß die HO ihre Preise senkt. Aber es sitzen Atomwaffe und die Verurteilung Jeder Regierung, die - als erste von ihr Gebrauch Marz 1950 mit Entsetzen fest und fugt hm- Anträgen der Delegierten der SED auf Vi- heute besonders in Westberlin sicherlich auch machen würde. 3 aIc sumerteilung wurde bisher noch nicht statt- zahlreiche Menschen am Küchentisch oder in Mehrheit der Kätboliksn zu Gunsten, des ..-j r^rbnen _• _t_ ^ Das sind die Forderungen des Weltfriedenskongresses: S Die KP Frankreichs protestiert gegen die lieh aus, was sie verloren haben, weil si/vor ja von den Werktätigen getragen werden f e jj os darauf zurückzuführen, daß außer den rnUß ' D , . „ n , berufsmäßigen Journalisten auch Betriebs- Bidault-Kegierung zeitungsredakteure vertreten waren, die als verweigert Einreisevisa werktätige Menschen den unmittelbaren , _ ,, „ , Wert der HO-Preissenkungen besonders gut Paris. (E. B.) Den zum 12. Kongreß der einzuschätzen wissen. Es wird in unserer Re- KP Frankreichs eingeladenen Vertretern p U biik und in Berlin wohl wenig werktätige Wir fordern das absolute Verbot der Atomwaffe, der Waffe des Schreckens und der massiven Vernichtung der Völker. Wir fordern die Einrichtung einer strengen internationalen Kontrolle, um die An- j rj-J \ ___Ju/ic xvz' jc iaiirt.i.ciu.Jö iJiutconvi l gegvu ouö, was dac iiaLrcu, vvcia öj.c vut Lhfn «.JLp-nwm nt antidemokratische Haltung der Regierung einer W_oche auf den Westberliner Währungshaben sogar in seinen Reihen gekämpft“. Der päpstliche Nuntius in Saigon begnügte sich, und fordert alle demokratischen Organisa- Schwindel hereingefallen sind. Hereingefal- wie das Blatt nach einem Auszug aus Ter tionen auf - «nergisdr bei Bidault vorstellig len, obwohlsie schon^einigetml von densel- Pariser satirischen Wochenzeitung „Le Co- ™ ™?5 den ’^ Wendung dieser Maßnahme des Verbots zu garantieren. Die Regierung, welche als n„rd EnhainI“ für alle zu dem Kongreß eingeladenen De- derselben Weise belogen und betrogen erxip dl» Atomwaffe faffit lrapnifRin änderte I.and tno/atwlon wmfiIp ivüv^a »in “^ru LnCnaine Weltel nieiflet, lUCzlt damit. _umrHan erste die Atomwaffe gegen irgendein anderes Land anwenden würde, würde ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen und sollte als Kriegsverbrecher behandelt werden. Wir rufen alle Menschen, die guten Willens sind, in der ganzen Welt auf, diesen diesen Mißerfolg dem Papst zu melden, son- legierten zu erwirken, dem schickte, wie sich das offenbar für einen ~ . « «_■ Ganz wie bei uns! Aufruf zu unterzeichnen! Für diese Forderungen bekennt Euch durch Einzeichnung in die vorn 9. April bis 1. Mai auiliegenden Listen der Friedensireunde wurden. Diejenigen aber, die sich nicht ins Bockshorn jagen ließen und nicht so dumm waren, ihre wertvolle Ostmark sinnlos auszugeben, sie stellen heute fest, daß dieses Geld, unser Geld, wieder einmal beträchtlich im Die Lüge über Massenausweisungen festgenagelt Kopie seines Briefes an das Weiße Haus in Auch japanische Reaktionäre müssen doppel Washington. züngig reden _ Der japanische Premierminister Yoshida wert gestiegen ist. Sie können sich dafür ab Ein zweites Vietnam § ab gleichzeitig zwei Erklärungen ab. In morgen wesentlich mehr kaufen als bisher. einer für die Oeffentlichkeit bestimmten jj as j s t wirkliche Wertsteigerung und kein Kommunistische Partei Großbritanniens zum sagte er, seine Regierung sei gegen die Wie- Wechselstubenschwindel wie bei der B-Mark, Kolonialkrieg in Malaya deraufrüstung Japans. Gleichzeitig brachte von dem der „kleine Mann“ nur Schaden hat. London (E B) Die KP Großbritanniens er at ?, er aggressiven Absichten der un steUen wir gleich fest: Es wird nicht da3 Lonaon. (tis) uie ap c^rouDiitanniens amen kamschen Solde stehenden japanischen letztemal sein daß unser Geld so im Werte appelliert jn einem veröffentlichten Mam- Reaktionäre vor dem Haushaltsausschuß «Tili. ™ ,?• “tr .rj? se *.. *“ s ° lm werte eilt „ul Reaktionäre vor dem nausnaitsaussaiuD steigt. Dieselben Kräfte, die uns diese Preis- eigenen und ähnlichen Betriebe arbeiten _ . . . , . _ , , _ langen. Der Krieg gegen die gut organi- 24. März 1950 widmet diesem Zwiespalt toi- tion so zu verbessern daß ieder Käufer mit Tschechoslowakei und Polen geschehen wfir- « d - sierte, und entschlossene Unabhängigkeits- genden Kommentar: der ^rezufSnsei’nkann Jf °. ’ d ^ r ? 1 , cfa f . a ^ 1 dl . e ,^ 1 1 e ‘ 1 / hei i. J de ,, Bu “' *-P ■ ■ e Presse bewegung in JVlalaya nehme immer grö- „Die Bemerkungen des Ministerpräsiden- Das geschieht planmäßig. Der Plan ist das ^ d * * C ~ Beriin. (E. B.) Der erweiterte Vorstand ßere Ausmaße an, und die britischen Trup- ten Yoshida wurden hier in diplomatischen Gesetz unseres Handelns. An der Durchfüh- Mmie uzen» m uMrammg, zu wen- des Verbandes der deutschen Presse be- pen versuchten, durch Massenhinrichtun- Kreisen als ein Schritt interpretiert, mit dem rung dieses Gesetzes kann und wird uns keine W ' «lü hpi alo schloß in seiner Sitzung am 27. März, füi; gen, Bombardierung schutzloser Eingebore- bezweckt werden soll, dem wachsenden Wi- Störungsaktion der monopolkapitalistischen Rpn TTmcirrtirrn .Trn Srii sk die Neuanschaffung einer Rotationsmaschine nendörfer sowie durch Verhaftung und De- derstand der Volksmassen zu begegnen, die Kräfte des Westens hindern. Das beweist die «dt fuhren um ihr» Rahrf norh woocaonieoh a * s Ersatz für die von den britischen Be- portation von Hunderttausenden von Men- sich dagegen wenden, daß den USA nach Ab- gestern bekanntgegebene erste Preissenkung i atl j „nd um di» wi»rgebracht und warum schweigen Schaftsplanung gegenüber der Wirtschafts- Wirklichkeit zu ihren Verwandten nadiWest- Ist es richtig, daß diese Umsiedler daher An cr?ff»Ti mP! »n Marshatlnuf Westens ’ j? den Fesseln des deutschland wollen, als ein „Verbrechen ge- den Gegenwert in der DDR ausbezahlt erhal- Ausritten un Plenum gegen die polnische Re- Marshallplanes nur die Bewegungsfreiheit gen die Menschlichkeit“ bezeichnet. Auch von ten und warum beweist die westdeutsche . .. S? hat ' Dänin kam dte westdeutsche britischer Seite wird heute in Frankfurt Bundesrepublik nicht das gleiche Entgegen- mÄhÄh’D ie TOtoisch^ Recrilmnv odlr von den Westmä^n m r / vf ebenfalls behauptet, „die Massenausweisun- kommen diesen Deutschen? Pwn^che Regierung oder von den Westmachten 1948 m London be- Magdeburg. (E. B.) Bei der Außenstelle 8 en “: wi® sie 3f tzt . dia P? 1 ” 1 i **® Re | i ® n ^f Ist es richtig, daß alle Umsiedler, die auf Sprechen Sie, HerrMinisterDr. Lukaschek Schaffung ttes Bonner^Se^aratlta^tes^dur* der Zentralkommission für die Solidarität mAz&tre d^Men^hlichkrit ver- A, nW rii Ung V) ? bwoh . 1 ® le ™ , Besi ^ sprechen Sie im Interesse der Deutschen, die die Adenauer- und Schumacher-Politik und mit Watenstedt - Salzgitter in Magdeburg- g , e 5l dle Grundsatze d r ensch ch t aller erforderlichen Paiper sind, nicht nach nach Deutschland kommen wollen und von ihren „Handelskrieg“ gegen unsere Republik Rotensee lagen bis Montag 3620 Einladun- s * obe ' ... . . Westdeutschland Anreisen dürfen und nun den westlichen Besatzungsmächten daran ge- Das Ergebnis ist — um beim Beispiel der gen für Kinder aus Watenstedt - Salzgitter Ihnen, Herr Bundesminister, sind alle Ein- seit Tagen an der Zonengrenze warten, hindert werden, ihren künftigen Wohnsitz Seife zu bleiben — die Preissenkung um 50 vor. Der überwiegende Teil der Einladun- zelheiten m dieser Sache bekannt, deshalb von der Deutschen Demokratischen Republik frei zu wählen. Geben Sie der Wahrheit die Prozent aus eigener Kraft gen erging von Landes-, Kreis- und Orts- frage ich Sie: bereitwilligst aufgenommen werden? Ehre, ausschüssen der Nationalen Front. Darüber Ist es richtig, daß diese Deutschen nicht hinaus wurden zahlreiche Kinder von Be- ausgewiesen wurden, sondern den Wunsch war« J • j _ _ m ££?Ä£" “* v ” SS.«™ 1 “” “* D ““ d ” Widerstand gegen V erfassung-sbruch Am Sonntag trafen in Wernigerode 130 Ist es richtig, daß es sich vorläufig nur um Kinder von Erwerbslosen aus dem Indu- diese 50 000 Deutsche handelt, von denen keiten zu bereiten. Das sollen sich die alliierten SteUen and jene, die im Bundestag zu willkommener Hetze die Angelegenheit aufgegriffen haben, ins Stammbuch schreiben. 3600 Kinder ans Watenstedt eingeladen Fortsetzung Seite 2 ist Jedermanns Pflicht! Protest gegen das vom hessischen Innenminister genehmigte Versammlungsverbot stände, der KPD Hessen wird protestiert tragt, den Shutz der^on wf^er verfas- K ! P ‘ tel JfX nte man schrei- - gegen das vom FDP Landrat von Rothen- sungswidrig verbotenen Versammlungen Wi r. d ein F'nbnnger 1 . Wir ha- Könirin der Kinderwaeenbande“ verhaftet ner Beute das Weite. Man nimmt an, daß »ich *»»«*. Herrn Seraphim, beantragte und vom des Landesausschusses für deutsdie &nheit mand*^ T atbesta " d ’ daß nie ' verhaftete d^ f Mit der Betrüger nach Frankreich gwandt hat. hessischen Innenminister Wagner geneil- in Melsungen und in Bad Wildungen zu un l tr ° tz Prozeß gegen Frauenmörder Laufka Verb< “ «ier Vers.mmlungen de. Lan- übernehmen. de _ n Mut a P fbringt «ch für Paris. Die Pariser Polizei verhaftete die seit langem gesuchte Camille Serant. die als „Königin der Kinderwagenbande“ ihr Unwesen trieb. In , ... . __ den letzten Monaten waren in Paris und Umge- Kassel. Nach über einjähriger Unterbrechung bung rund 100 unbewachte Kinderwagen gestoh- nahm das Schwurgericht Kassel da s V erfahren .. , len worden. Bei der Polizei meldeten sich in gegen den fünfundzwanzigjfihrigen Josef Laufka sehärfstens gegen jeden Versuch, die vfel- der Hauptsadie Mütter, die berichteten, sie seien wieder auf, der wegen mehrfachen Mordes Rau- durchlöcherte hessische Verfassung er- nach dem Einkauf aus dem Laden herausge- bes und versuchten Totschlags angeklagt Mt. , hr»dien nnR erklärt dnB «1» di» kommen und hätten feststellen müssen, daß ihr Lauft», der sich als „berufsmäßiger illegaler nem zu brechen und erklärt, daß sie die Kind auf dem Bürgersteig saß. während der Grenzführer* betätigte, soll im April 1947 an der rechtswidrigen Anordnungen des Ministers Kinderwagen verschwunden war. Camille Se- Zonengrenze auf hessischem G«öietmehrere Wagner nicht anerkennt, rant hate bei ihren Streifzügen immer ein Baby Frauen auf bestialische Weise ermordet, ausge- bei sich, das sie in die gestohlenen Kinderwagen raubt und vergewaltigt haben. Reuter) ^ V ' rdaCht “ zerstreuen - (Nach Uhrenschmuggler_ verunglückte tödlich dieses Gesetz einzusetzen.“ des-Ausschusses für deutsche Einheit. Die KPD im Lande Hessen protestiert _ .« 7 „. ... ,... . Rnndpcfn tr ♦«#_l-» ■ « Zur Sache selbst erklärte er im Namen Dunaestag tut verschämt der KPD-Fraktion: „Wir halten angesidits KPD: Wir halten die Diäten zu hoch! d 5 r ® r °ß en Notlage des Volkes die Bezüge Bonn cf Ri Fin» . .. . ‘ . für zu hoch. Wir sind außerdem der Auf- * r 3S y e ^ schamte ^ fassung, daß die Verschachtelung der Be- Tae /f Mehr heit de s Bundestages an den züge an dem Gesetzentwurf nicht gut ist; Landesausschuß protestiert beim Landtag al f_ de J’ Gesetzentwurf über die Ein- denn sie hat nur den einen Zweck, die Be- Uhrenschmuggler verungmexte loancri D TanHcaansschi.p für deutsche Einheit r, iü Bundes “ 8 sab geofdneten z ü ge , die die Abgeordneten tatsächlich er- Nenmünster. Das Rätsel um einen Leichen- ^ ™ lur oeuiscne tinneu eingebracht und beraten werden sollte. Ehe- halten ins nimkol 7.1 stellen „ _.. „ iund auf der Bahnstrecke unweit von Basel wandte sich m einer Eingabe an die vier ser Entwurf ist schon seit Wochen im Hau«- a « v. iv. v* Dunkel zu stellen. Ich spreche Der falsche Fürst aus dem Morgenlande scheint jetzt im Bahnausbesserungswerk Neu- Landtagsfraktionen, das Landtagspräsidium haltausschiin * U n, des halb hier im Namen meiner Fraktion Genf. Unter einem komplizierten Namen und münster gelöst worden zu sein. Vor einiger Zeit un d an den Ministerpräsidenten und er- "vitüv HP“, . ertlggestel lt aus, daß wir den Gesetzentwurf in seiner in arabischer Tracht stieg kürzlich eine impo- war in der Nähe von Basel die Leiche eines un- “ worden. Außer der KPD-Fraktion und der derzeitieen Fasmine ahlehnen “ nierende Persönlichkeit als „Fürst aus Transjor- bekannten Reisenden des D-Zuges nach Hamburg suchte im Hinblick auf die in der hessischen WAV scheinen ihn all» Fraktionen m Sil- aerzemgen Fassung aDiennen. danien“ in einem Genfer Hotel ab. Der Fürst auf den Gleisen gefunden worden, dem der Kopf Verfassung garantierte Versammlungsfrei- ls ___ , , , “ 1 “ j j. DU zeiate sich lebhaft an den Beratungen interes- vom Rumpf getrennt war. In dem Wasserbassin v„j t -inverzüttlich die vom Innenministerium „ , n ’ una * roBCKm wurue gerade dieser 1I1.4—_r»L‘ siert. die gegenwärtig im uNo-Treuhandschafts- eines D-zug-wagens fand man jetzt bei ueber- Antrag so geheimnisvoll behandelt, daß we- 1 v‘«derlande anerkennen China rat über die Zukunft Jerusalems stattfinden. Er boiungsarbeiten in Neumünster drei Gummi- rechtswidrig verhängten Versammlungsver- d p * ' „ „ __ ließ es sich nicht nehmen, angetan mit einem Schläuche mit fast 600 Schweizer Uhren und 22 bote rückgängig zu machen. „ ° ie ADgeoraneten jeiöST Den Haag. (EB) Die Niederländische Re- nagelneuen Burnus auf der Tribüne des UNO- wertvollen Ringen. Da das fehlende Sieb des _ QIC L/rucKsacne mit dem Gesetzentwurf vor gierung hat beschlossen, die Zentrale Volks- Palastes den Verhandlungen zu folgen. Daneben Wasserbassins neben dem Toten gefunden wurde Oskar Müller und Emil Carlebach mit dem der Sitzung des Bundestages in den Händen reeierunc der Volksrenublik rhinn snm. galt seine Vorliebe dem Besuch führender Ju- rekonstruiert man den Tatbestand so. daß der Schutz der Vr.rswmralunzen beauftragt hatten «telhit der aer voiKsrepuouK c-mna anzu- weliergeschäfte. Ende der vergangenen Woche Reisende in der Schweiz die Uhren im Wasser- Versammlungen ueaunragt natten. 5>elbst der Abgeordnete, der beauf- erkennen. Dem bishergen Botschafter der ließ er sich nach langer und sorgfältiger Aus- basstn versteckte, um sie über die Grenze zu Der Bundestagsabgeordnete und Landes- tragt war, den Gesetzentwurf zu begründen, Kuominetang-Regierung in Den Haas ^?idU ei in e rii r 9 Ö Hote? kommen iteMhiulfg ^tettert’“^!^^^ das a Mtmüggt?|ut W |urdlm y orsitzende der KPD Hessen, Oskar Mül- glänzte durch Abwesenheit, und so war es wurde mitgeteilt, daß die Niederländische die Juweliere allerdings heute noch, Versteck zu holen und ist offenbar beim Passte- 1 er un d der stellvertretende Fraktionsvor- verständlich, daß der Sprecher der KPD* Regierung die Anerkennung der Kuoming- fi-*t .Törst* 4 - suchte am Sonnabend mit sei- ren einer Brücke tödlich verletzt worden. sitzende der hessischen Landtagsfraktion Fraktion. Heinz Renner, der als einziger tang-Regierung zurüdegezogen hat. (Fortsetzung von Seite 1) Das ist nur ein Beispiel. Wer unseren Plan und unsere Gesetze studiert, wird feststellen, daß es noch viele andere solcher Beispiele gibt, die alle zeigen, daß unser Plan nur ein Ziel hat: das Leben der Werktätigen stetig zu verbessern und schöner zu gestalten — aus der eigenen Kraft unseres Volkes heraus. Diesem Plan können unsere Feinde nichts Gleichwertiges entgegensetzen. Ihre kapitalistische Gesellschaftsordnung erlaubt gs ihnen nicht. Der einzige Plan, den sie haben, ist der Das friedliebende Holland verteidigt Den Haag Der Ruf der Friedensfreunde und der Jugend: „Bradley verschwinde!“ „Weg mit der Kriegskonferenz!“ 8000 Einwohner der holländischen Resi- am Februarstreik, zum Tode verurteilt wur- denzstadt Den Haag, Männer und Frauen den, legten die Tausende Demonstrationsund viel Jugend, demonsrierten am Freitag tetlnehmer ein Zeugnis ihres Friedenswil- abend vor dem Gebäude darjamerihfmjschen l£hs ab. Botschaft in Den %ag: gegen die Be«.tun- Am j ^ m der Kriegsrat der Atlan _ mmi. ^ X ucii sie uauen, ist aer tikpakt-Staaten unter dem Vorsitz des ame- Plan, unseren Aufbau zu stören. Darum het- »a^e^orhe rikanischeo Kriegsministers Louis Johnson zen, lügen und betrügen sie ununterbrochen. J*“ * Den Ha*g tagen. Aus diesem Anlaß hat aber mit immer geringerem Erfolg. Die neue ^ ^ ** niederländische Friedensrat unter der Preissenkung der HO trifft sie empfindlich f. lnd an den Beratungen In Den Haag betei ' Losung: „Schielet die Generale zurück“ dazu und (was viel wichtiger ist) stärkt gleichzeitig . aufgeruien, aus ganz Niederland am 1. April das Vertrauen in unseren Plan und unsere p®£ der amerikamsdien Bot- prie^enskarawanen nach Den Haag zu ent- eigene Kraft. Das aber beschleunigt wieder- schaft wat dicht gedrängt voller Menschen, sen( j en> Bereits haben Friedenskomitees aus um unseren Aufbau und sichert so die wei- die in Sprechchören ihre Losungen ausrie- verschiedenen Orten gemeldet daß Frie- tere Verbesserung des Lebens in unserer Re- fen: „Friede, Friede! „Weg mit der Kriegs- denskäm p fe r sich in Autobussen nach Den publik und im Ostsektor Berlins. A. Rt konferenz!“ „Die Jugend fordert Frieden!“ H begeben werden. Den Namen Frie- Verschimmelte« Milptinnltr» „Kein Krieg mit der Sowjetunion! .Trans- denskaraw anen hat der niederländische ™ • Mi,ch P ulvcr P« rente wurden hochgehoben mit den Lo- Friedensrat gewählt in Erinnerung an den MarshaUplan-.jSegen“ für Holland » Bradley verschwinde. .„Keine aus- Friedenskongreß in Paris im vergangenen Holland liefert uns ein neues, eindringlt- ländischen Generale, aber fünf Prozent Jahrej als aus allen ' Himmelsrichtungen C !}5.®-D? 1 f piel da fÜL wa ® d * e Marshallplan- Lohnerhöhung. . lange Reihen von Autobussen nach Paris „Hilfe für Europa und insbesondere der In die Botschaft selbst war eine Delega- f U b re n kürzlich in einem Ausschuß des USA-Parla- tion des Niederländischen Friedensrates und ments angenommene Vorschlag bedeutet, die des Haagschen Friedenskomitees entsandt Di® Zeitung ,JDe Waarheid“ Amsterdam Marshallplanländer zum Import überschüs- worden, um dort eine Protestsehrift zu über- ruft tagtäglich zum Kampfe für die Vertei- siger amerikanischer Lebensmittel für eine reichen. Mit dem Ruf „Schande“ wurde die digung des Friedens auf. In einem Artikel, Milliarde Dollars zu zwingen. Mitteilung entgegengenommen, daß die De- den das Blatt der Versammlung der Gene- Holland ist bekanntlich ein Land, das i e gation im Botschafstgebäude nicht vorge- rale und Kriegsminister in Den Haag wid- Milchprodukte im Ueberfluß erzeugt. Trotz- i asse n worden war met, wird vor allen Dingen auch eingegan- dem sind gegenwärtig 2500 Tonnen Milch- E bildete sich e j n nach vielen Tausenden §en auf die von Bradley und Churdullge- zählender Demonstrationszug. der zu dem äußerten Forderungen der Wiederbewaö- Gebäude des Hohen Rats der Niederlande nun S Westdeutschlands^ „Die Generale verzog. Auf diesem Platz, wo im Jahre 1941 gissen eins“, heißt es im Anschluß daran, die ersten Illegalen Kämpfer gegen Hitlers Terrorregiment, Kommunisten, Teilnehmer Beschlüsse ausersehen worden, die den Frieden zu bedrohen geeignet sind. Den kamen. Der Botschaftssekretär, der die Delegation empfing, war sehr ärgerlich über den Besuch der Frauen, mußte aber nichtsdestoweniger eine große Zahl von Briefen in Empfang nehmen. Am Mittwoch hatten Frauen der holländischen Stadt Zaan durch die Ueberreichung Haag, die Residenzstadt des Landes, das eines Protestschreibens an den holländischen unmittelbar an Deutschland gsenzt, und Minister Schocking gegen die Wiedereröff- das die Gewaltherrschaft des Faschismus nung der Munitionsfabrik in Hembrug pro- über sich hat ergehen lassen, Den Haag, testiert. Zur Eröffnung der Fabrik waren eine Stadt, die einst stolz darauf war, daß die Militärattaches der Nordatlantikpakt- der Friedenspalast dort erbaut wurde, Staaten erschienen. Polizei hatte mit Gewaltanwendung versucht, die Frauen abzuweisen. muß -nun als Stadt des Krieges dienen. Die Generale und Kriegsminister wollen offenbar vergessen machen, daß Den Haag und unser ganzes Land ungezählte taii- sende Kämpfer für den Frieden zählt. Das scheint eine Vergeßlichkeit zu sein, die bei Generalen und Admiralen häufig vorkommt. Das ist eine Vergeßlichkeit derselben Art, wie die, an der die amerikanischen Admirale litten, die mit einem drohenden Flotteneskader nach Saigon fuhren Aber die friedliebende Bevölkerung dieser besetzten vietnamesischen Stadt wußte: den Amerikanern beizubringen, daß die Völker anders darüber denken als die Generale. Diese Erfahrung sollen alle Kriegsanstifter machen.. Protest der Frauen vor amerikanischer Botschaft pulver aus den USA nach Holland unterwegs, dazuhin noch Milchpulver, das für die menschliche Ernährung nicht mehr genießbar ist und als Schweinefutter verwendet werden soll. Dies ist jedoch erst die erste Sendung, der noch 20 000 Tonnen verschimmeltes Milchpulver folgen sollen, wofür Holland zu Lasten seines Marshallplan- Kontos zwei Millionen Dollars angerechnet werden. Wie die Amsterdamer Zeitung „De Waarheid“ vom 20.3. berichtet, macht man sich in den Kreisen der holländischen Molkereibesitzer Sorgen über die Transaktion. Die Milchpulverproduktion betrug in Holland im vergangenen Jahr insgesamt 28 000 Tonnen, die infolge der Konkurrent des Auslandes bereits schwer abzusetzen waren. Die Uniformen für Adenauers deutsches Kontingent Wie aus zuverlässiger Quelle bekannt wird, verfertigen Kleiderfabriken in den USA Uniformen, die bestimmt sind für das deutsche Kontingent in einer europäischen Armee, das von Adenauer in Uebereinstim- mung mit den Wünschen des amerikanischen Generalstabs für die Wiederaufrüstung Westdeutschlands gefordert worden ist. Diese Nachricht erinnert daran, daß in den USA das Papiergeld für Westdeutschland bereits gedruckt war, bevor noch von der besonderen Währungsreform für Westdeutschland, die die Spaltung unseres Vaterlandes vertiefte, gesprochen wurde. Der Bevölkerung in Westdeutschland, die mit Entrüstung Adenauers Wiederaufrüstungsforderungen aufgenommen hat, erwächst daraus die große Verpflichtung zu höchster Wach- damit sie nicht den Plänen zur obwohl es dringend Maschinen braucht, um seine eigenen Milchprodukte zu verarbeiten. Am Freitagmittag begab sich eine Delegation von 26 Frauen aus Amsterdam, Hilversum, Utrecht und Assendelft in die ame- J „ , ritanische Botschaft in Den Haag und über- samkeit damlt sie „Den Haag ist durch die Generale und reichte dort ein Memorandum namens der Vorbereitu ng des Krieges gegen die Sowjet. Kriegsminister zum Schauplatz solcher Frauen und Mütter der Orte aus denen sie union 0pfer fällt AUe Deutschen müssen sich ein Beispiel nehmen an dem hel- Bittere Pille fiir die westlichen Kriegrstreibei* reit™n ü g t el en d^ am Mediifbenden Bevölkerung Ullivrv AUA«? AUA u«/ ww in den Niederlanden, über den gerade jetzt berichtet wird und an dem heldenhaften Kampf des französischen Volkes gegen den eigenen Worten des Außenministers Ache-f Krieg. Schafft überall Friedenskomitees, son ,die nationalistische Regierung in- trefft überall Vorbereitungen, daß in der folge ihrer eigenen Schwäche und weil Zeit vom 9. April bis 1. Mai Millionen von ihr das Volk seine. Unterstützung entzog, Männern, Frauen und Jugendlichen in zusammenbrach‘, scheint es, daß die USA Westdeutschland durch ihre Unterschrift eine bessere Streitfrage hätten auswählen sich für den Kampf zur Verteidigung des können, wenn sie wirklich einen entschei- Friedens verpflichten. !• H. denden Kampf mit den Vereinten Na- , , , , tionen begünstigen wollten.“ Lohm*ailb wurde abgCWCnrt Die konsequente Friedenspolitik der So- Teilstreik bei Kugel-Fischer in Schweinfurt Imperialisten müssen sich mit UN-Sitz iür Volkschina ablinden Der sowjetische Protest, die Sitzungen der zedenzfall hierfür gab, als der Völkerbund UN nicht mehr zu besuchen, solange der im Jahre 1936 die abessinisehe Delegation Vertreter der land- und einflußlos gewor- nicht mehr anerkannte, und auch die Staa- denen Kuomintang sich anmaßt, für 450 ten zwang, sich diesem Beschluß zu beu- Millionen Chinesen zu sprechen, die seine gen, die damals noch diplomatische Bezie- WeaenTr^JamhanDTan Serien die die Vertretung ablehnen, ist zur Zeit ein ent- hungen. zu Abessinien aufrechterhielten. , yy.r®, Marsnaupian-Kette, an ai 6 die_^^ 9 . iprpntrh hanrtpitp sie holländische Wirtschaft von einer Handvoll dollarhöriger Politiker gefesselt wurde, muß Holland den USA Milchprodukte abnehmen. scheidendes Diskussionsthema der interna- Freilich handelte es sich damals darum, tionalen Presse. Die „New York Times“ Mussolini Genugtuung zu leisten, was im vom 19. März 1950 muß feststellen, daß sie Interesse der Vorbereitung des antibolsche- sich über den Charakter des sowjetischen wistischen Kreuzzuges lag, weshalb sich da- Protestes und über die sowjetische Aus- mals dieselben Kräfte wärmstens für diesen wjetunion zwingt die Imperialisten zum erfolgreich Die Folge davon ist daß der"Absatzmarkt dauer und Zähigkeit geirrt hat. Sie glaubte, Rechtsbruch einsetzten, die heute der kor- Rüdezug. Weil sie mit der Anerkennung der Schweinfurt (NVZ) Die Dreherei bei Ku- für die Bauern des eigenen Landes ein- die Sowjetunion habe sich zu diesem Schritt rupten und bankrotten Tschiangkaischek- bestehenden Tatsachen solange gewartet ge l-Fischer streikte zwei Stunden. Die Ur- geengt die eigene Molkerei-Industrie ge- nur entschlossen, um vor den Verhandlun- Clique mit aller Gewalt den Sitz erhalten haben, müssen sie sich nun damit abfinden, sa che dieses Streiks liegt in dem Versuch, drosselt, die Arbeitslosigkeit erhöht und das gen mit Mao Tse Tung einen Freundschafts- wollen. Aber selbst Teile der USA-Mono- von ihrem übriggebliebenen Prestige noch- den Arbeitern dieser Abteilung die Löhne -. -- ■ - beweis für die chinesische Volksrepublik zu polisten beginnen zu begreifen, daß sich die mals einzubüßen. Das kommunistische China um 35 Prozent zu kürzen. Zur Begründung erbringen: USA mit der Versteifung auf die Erhal- in die UN aufzunehmen, schreibt der „Eco- wird angegeben, Hc,R Ahteilune aus ...... .. . tung des UN-Sitzes für die Kuomintang „Die wirklich beunruhigende Entwicklung cli einen schlechten Vorwand zur Spal 1 -A. «1,’a JnU HlA T IA!|4 m4aiI M All ~ _ . _ Dbllardefizit vergrößert wird. Hetze statt sachliche Arbeit im Bundestag; . Bonn. (EB) Daß das Flüchtlingsministerium allein acht Ministerialräte und vier Mini- sterialdirigtnten hat, wird seinem vorübergehen Charakter keineswegs gerecht, stellte der kommunisische Abgeordnete Rudolf Kohl in der Haushaltsdebatte zum Etat des Flücht- daß diese Abteilung aus nomist“, einem Bunker in eine Werkhalle verlegt „ist eine bittere diplomatische Pille, aber worden sei, daß dadurch bessereArbeitsbe- auch nicht bitterer als der Sieg selbst, der dingungen herrschten und deshalb der Lohn- _ _j_„__„Kha,, sei! Die Arbeiter waren ist die Tatsache, daß die Vertreter der tun g der un ausgesucht haben. Die „New —....... -~ ..... Sowjetunion nach Abschluß der Moskauer y ork Times“ vom 19. März 1950 schreibt: angenommen werden und mit dem man abbau gerechtfertigt sei. Die Arbeiter waren Verhandlungen fortfuhren, den Sitzungen fernzubleiben.“ Gerade weil die Sowjetunion so konsequent für das Recht des chinesischen Volkes „Angesichts der Tatsache, daß mit den sich abfinden müßte.“ F. U. dieser Unternehmer-Argumentation nicht zugänglich und warfen die Brocken hin, bis sie die vorläufige Zusicherung erhielten, daß die Löhne in alter Höhe ausgezahlt werden. Es wird gut sein, wachsam zu bleiben, und auf einen neuen Angriff der Unternehmer vorbereitet zu sein. Ihre Finger in allen Dingen ,-.»Bo»Hi,.h t 8me "«h ” N j U6n Zeitung ‘ r e *P ®®‘ chinesischen Volkes vertritt, ist nur ein Teil Zerstörung der Arbeitsplätze in Vt atenstedt- stierten gegen die Verhaftung des Abg. Land- d igiich festgelegt, daß in den Landtag geriet« veröffentlicht wor^n, wo der Verfasser d i e ser Entwicklung. Der Londoner „Econo- Salzgitter anzuschließen, für Aufhebung des wehr und forderten seine sofortige Freilas- wählte Beamte Dienstbefreiung beantragen lingsministeriums fest. Er verlangte vom Mi- e j n tritt und sidi dagegen wehrt, daß mehr nister Aufklärung über die Zusammenset- als ein Fünftel der Weltbevolkerung von zung der Summe yon 20 0QQ DM für Gutach- einer amerikanischen Marionette, vertreten Seft für Informationsmaterial, wird, zerschmelzen die Argumente'derer, } In diesdhf« Zusammenhang machte Rudolf die zuerst über „sowjetische Vergewalti- Kohl die Abgeordneten auf zwei Artikel auf- gungsversuche der UN“ Gift und Galle merksam, die in der „Kölnischen Rundschau“ speiten, wie Schnee an der Sonne. Die nun dem Zentralorgan der CDU, unter dem Titel schon zum zweiten Male vom Generalsekre- Freiheit für Landwehr, Holländer und Stertzenbach! Protestversammlangen im ganzen Land Niedersachsen Braunschweig. (EB.). In Braunsdiwelg fand Freilassung, des dort festgehällengn tgpdt eine von mehreren Tausend Teilnehmern be- tagsabgeordneten Ludwig Landwehr zu suchte Protestkundgebung statt. Auf dieser dieses Berichtes als Hochstapler entlarvt wurde. Die „Kölnische Rundschau“ war dann gezwungen, ihren Gewährsmann einmal zu charakterisieren und stellte dabei fest, daß er Ausweise des Bundesministeriums für Flüchtlingsfragen der Redaktion vorgelegt hätte. Man müsse also befürchten, erklärte Abg. Kohl, daß die Mittel aus dem Etat des Flüchtlingsministeriums für derartige Zwek- ke verwandt werden. mist“, das Blatt des britischen Finanzkapi- Urteils im Demontagestop-Prozeß und Freitals, erinnert sich am 18. März 1950 plötzlich daran, daß es schon einmal einen Prägabe der Rotatlonsmaschine der Volksdruk- kerei einzusetzen und gemeinsam den Kampf nm ein freies und demokratisches Deutschland zu führen.“ Weiter wird darin gegen die eingeleiteten Canberra, nrm TTntor Maßnahmen gegen die Polizeibeamten prote- MaßrH»hmwn ofJtl stlert > die sich anläßlich ihres Einsatzes in Maßnahmen gegen die Kommunistische Par- matpnstpdt-qnlzffittpr dpn Arbeitern eecen- t.ei 7 t 1 treffen rirnhto onetnoUeAfc«, i,«n_ watensieox-aaizgiuer aen Aroenem gegen Australischer Polizeistaat sung. Weiterhin wurde die Aufhebung des müssen. Der Rat der Alliierten hofft, daß die Urteils gegen die mutigen Demontagekämpfer Bundesregierung sich mit diesem Problem August Holländer und Werner Stertzenbach auseinandersetzt und es im Sinne der Besat- gefordet zungsmächte regelt. Rudolf Kohl forderte die Abgeordneten auf. tei zu treffen, drohte der australische kon- «hp r T ovbI v'P rhnft m hahin sich bei der Flüchtlingsfrage von der Agita- servative Ministerpräsident Menzies, die U nL tion weg zur sachlichen Arbeit hin zu bewe- Hafenarbeiter an der Küste von -Bridbane, tente ^ndesvorsitzend^ de^^ NredereaS- gen. Dies vor allem im Hinblick auf die jetzt die seit Wochen um bescheidene Lohnerhö- A uS«tIfouänte eMrifldM ’Wort ^Ä amerikanischen Fiotteln” s^lion ab- Koiomaihe^erTin Smgen Haupwffaßen^und'liTn zu ihren Angehörigen nach Westdeutschland hungen streiken, dem Strafrecht zu unter- wies auf die m^aner fill durchseführten 1 ^,»,f U t~ ssu , n f «“**«1*» Gebäuden isoliert stad, wo sie im reisenden Deutschen aus Polen und der stellen. Demnach kann nach australischem wies auf die m« aller Eile durchgefuhrten Raupten das übrigen nicht mehr vor unangenehmen ueber- T B * vor dem Blitzlicht des Fotografen er- wj. brauchen alle alle . ’ dachte er. gerkrieg in Westberlin persönlich zu hüten. sc h r eckten Augen. Als Klaus über ein zer- jeder muß wach werden' Da werden sie sich wetztes. Eisbärfell hinweg an das Klavier Er nahm einen Quartierzettel und schob demokratische Organisationen, die Veranstaltung noch kurz vor Beginn verboten hatte, stürzten sich die Schlägergarden Stumms plötzlich auf junge FDJler der Gruppe „Fritz Reuter“, die im Volkshaus an diesem Abend ihren ordnungsmäßig ange- (!) Heimabend abhalten wollten und zuvor Freiheitslieder sangen. Provokation ten die Stumm-Polizisten Handschellen angelegt. Bisher wurden nur drei der Jugendlichen entlassen, da sie unter 16 Jahre alt waren. Die übrigen sind immer noch in zwei enge Zellen eingepfercht, in denen nichts als kahle Wände und ein paar Strohsäcke zu finden sind. Das ist eine eindrucksvolle Demonstration dessen, was man in Westberlin sönliche Freiheit nennt. per- Erster Spatenstich für Leipzigs Schwimmstadion Der durch das Gesetz zur Förderung der Daß dieser Ueberfall auf die Jugendlichen *J agend beschlossene Bau des Leipziger Sta- mit vollem Vorbedacht als beabsichtigte dl0 , ns ™ 1 f d ln . den nächsten Tagen mit dem ,_• nämlii'h keinen Rtirffer- . TTw 1'. TA — tr nanm einen viuaxuerz.eu.ej unu suiuu mit vollem VOrDeaacnt als beabsichtigte -7 " , ' iwuuwu ragen mit dem sdmeiden. Es .. Herren ^ at, ,J ubrte die ^ lt we em Taschentuch an ihn sacht unter das Bild des toten Sohnes. Provokation durchgeführt wurde, beweist ersten Abschnitt begonnen werden. Gestern krieg geben. Auch n cht, e „ die Nase und schluckte. Klaus stand am Er wußte, daß er diesen Zettel ausgefüllt die Tatsache daß die „„„„„ erfolgte in einer feierlichen Veranstalt.,r>« Hohen Kommissare anwesend sind. Weil Klavier, sah sich um und räusperte sich. Er wußte, daß er diesen Zettel ausgefüllt die Tatsache, daß die Polizisten sich gegen- erfolgte in einer feierlichen Veranstaltung, —-- _ . . ... -■ — ----- —---- ----- —t- - — Wiedersehen würde. Den Deckel des Kla- über den Frauen derentwegen sie vor dem bei der die Regierung der Republik und teil d sie S 1i* J von nd eä pfar^jämiSJlichM eSiST “ °' ‘' ’ SSg y iers h . eß er geöffnet, die Tasten Schimmer- Volkshaus postiert waren, darauf be- die des ^ ndes Sachsen vertreten war, und weil sie sich von ein paar jamme Besselmann. ten un( j waren wie eme Mahnung. Er schob schränkten, sie zum Weitergehen anfrnfnr. an der Tausende von Betriebsdelegierten Schreiern nicht provozieren laßt. „Hm...!“ Klaus verlor für einen Augen- Gisela vorweg, aufZehenspitzen verließen sie dern, während sie ihre ganze Wut uncTBru- teilnahmen . der erste Spatenstich zum " “ *" die Wohnung. talität an den Mädchen und Jungen der Schwimmstadion an der Friedrich-Ebert- den , dankl ? n , Treppenflur hi- FDJ austobten. Man schleppte die Kinder straße - nuntertasteten, faßte Gisela ihn am Aermel. vom volkshaus Britz zunächst in das Poli- Jedenfalls dürfte es für die Kolonialher- blick seine Beredtsamkeit. „Sie sind tot, ren nicht uninteressant sein, an Pfingsten niefa?!“ Das waren also die Erinnerungen, zu beobachten, wie die deutsche Jugend Das weiße Tüchlein fuhr hoch. „In den ihr em Willen nach Frieden und Unabhängig- letzten Kriegstagen noch, beide...“ keit Deutschlands Ausdruck verleiht und „Ja...“, sagte Klaus. „Hm...“ Er schob wieviel sie von der Anwesenheit westlicher die Unterlippe etwas vor. Plötzlich hob er Besatzungstruppen hält. den Deckel des Klaviers und schlug mit t- ... spitzem Finger eine der Tasten nieder, ein Auf jeden Fall, die Hohen Komnussare weicher, summender Ton stieg auf und verfahren Pfingsten nach Berlin (obwohl sie zitterte im Kronleuchter. Die Frau griff mit gar niemand eingeladen hat.) einer blassen flatternden Hand zum Herzen, Und Du, deutscher Junge, deutsches wahrscheinlich hatten die Hände ihres Soh- Mädel, kommst Du mit? nes zuletzt diese Tasten berührt, und auch „Wie kamst du darauf’“ fragte das Mäd- « T „ “ . j “ „ r-un- uori wira eine bchwimmsportanlage nach eben. Ihre Stimme war ein klein wenig hei- y?” 86- ^ g6 ' fernsten Gesichtspunkten mit 50-Meter- ser. „Was war das, Klaus?“ diesem Revier Bahn, gesondertem Sprungbecken mit Turm Klaus schoß eine dumme Röte ins Gesicht, I £ mder erku " dlgen sowie mit einem Schwimmbecken für die — — ’ wollten, wurden einfach herausgeworfen. T - —------ - ■ • • aber das war in der Finsternis nicht zu sehen. Wie konnte er darauf eine Antwort Gestern vormittag wurden die Jugendgeben? Seine Gefühle waren schließlich liehen um 8.30 Uhr unter Protest der dabei keine Kinderfibel. zuschauenden Neuköllner ins USA-Militär- „Das war ... na, ein kleines Hauskonzert, gefängnis Lichterfelde übergeführt. Den nichts weiter!“ sagte er rauh. FDJlern Alfred Bolle und Georg Weise hat- reichen. Jungen Pioniere entstehen. Nach dem Vorbild des weltbekannten Budapester Bades wird es mit Warmwasser Die Zuschauerdämme und für 12 000 Personen ausversorgt werden. Tribünen werden » Gin gefährlicher Schlager So manche Schlagermelodie hat schon im politischen Kampf eine Rolle gespielt, ist als Waffe benutzt worden. „Es geht alles vorüber“, oder „Davon geht die Welt nicht unter“ haben im Kampf gegen das Dritte Reich oft genug eine Antwort dargestellt. Ich erinnere midi z. B. auch an das Lied „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“, das wir oft genug im KZ als Antwort auf die Drangsalierungen gesummt haben. Einer der bekanntesten neuen Schlager ist der auf dem Kölner Karneval geborene „Wer soll das bezahlen“. Mir war bisher nicht bekannt, daß er eine anrüchige politische Note haben könnte. Darrauf wurde ich erst aufmerksam, als anläßlich der ERP-Ausstellung das Spielen dieser Platte durch deutsche Polizei untersagt worden ist. .Ich weiß nicht, ob das mit ruhestörenden Lärm begründet wurde, weil dieser Schlager aus einem Radiogeschäft heraus erschallte, oder weil darin eine Anspielung auf die Marshallplan-Hilfe gesehen wurde. Wie dem auch sei, es war für mich ein interessantes Zusammentreffen und ich fand, daß diese Schlagermelodie doch immerhin eine sehr berechtigte Frage des deutschen Volkes stellt. Die Antwort auf diese Frage allerdings muß das deutsche Volk selber geben, und das wird nicht durch einen Schlager möglich sein, sondern nur durch den gemeinsamen Kampf für die Wiederherstellung der -deutschen Einheit auf der Grundlage eines gerechten Friedensvertrages, des Abzugs der Besatzungstruppen und der Wiederherstellung der vollen Souveränität auf der Grundlage einer neuen demokratischen Entwicklung. (Volkskorrespondent m. Vst.) Ueberbrückungsgesetz, eine hohle Nuß KB-Renten auf dem Elendsniveau — Neuer Anschlag der Adenauer-Regierung Mannheim. Jeder erinnert sich noch, mit — an diesem Gesetz keine Kritik geübt wur- ten diese 2 zum Kampf für einen, wahren Frühling Plätzen nicht decken, weil die Verhältnis- zierung der Parkplatzerweiterung gemäß der’ Völker, der nur entstehen kann, wenn mäßig geringen Mittel dafür nicht verfüg- einem Gesetz vom 17. Febr. 1939 wurde zu- wir die gesellschaftliche Entwicklung voranbar sind, wir müssen auch auf das Schwimm- gestimmt. Der Teil des Antrages jedoch, der treiben zur sozialistischen Gesellschaft, nicht durch Einatmen von Leuchtgas das L^ben bad im Herzogenriedpark vorerst verzieh- sich auf die Verlegung des Marktplatzes be- verloren geht.“ ’ zu nehmen ten und nun hat unsere Stadtverwaltung zog, wurde vorerst zurückgezogen. Ein buntes kabarettistisches Programm neue große Sorgen wegen der Beherber- Ra „. mit besinnlichen und heiteren Einlagen schloß des Stuttgarter cer, sang Weichende Versorgung der Körperbeschädigten, von denen viele an den Straßenecken, um eines Almosens willen, ihre verstümmelten Glieder zur Schau stellen müssen. Polizeistreillichter Selbsttötungen an der Tagesordnung. In dem einen Fall war es anscheinend eine unheilbare Krankheit und in dem anderen Falle schlechte wirtschaftliche Verhältnisse, die einen 28 Jahre alten Maurer bzw. einen 50 Jahre alten Rentner veranlaßten. sich gung unserer Kraftfahrzeuge, deren Zahl Ra ^' wurte sich an ' Eine Sopranistin d sich innerhalb Jahresfrist nach Ansicht der ZU g estiml ^ t Pal £ der Nordseite der Rundfunk - Luise Leistn Optimisten vervielfachen soll. Am 31. Dez. sen von Lehar, die jugendliche SonjaLo- „Je mehr er hat . . .“ Zwei Fahrräder hatte er schon aus einem Hofe in Sandhofen ohne Schwierigkeiten gestohlen, aber dem Dieb 6tak noch ein 3. Rad im Kopf, das er beim ersten Diebstahl im Treppenhaus des gleichen Hauses gesehen hatte. Als der Bursche sich anschickte, zuzugreifen, stellte er fest, daß man ihn beobachtete. Grund 1947 zählte die Statistik in Mannheim 4400 rL 2 tv^ r ^ ser exerzierte Spitzentanz und eine Tanz- Kraftfahrzeuge, am 1. Febr. 1950 war diese f“ 1 ' St / aß *' ul St J aße groteske, G ü n t e r R ö d e r vom Theater des Zahl auf 9929 angewachsen und im nach- b Il lte Fahrbahnund je Volkes parodierte Filmstars und amerikani- sten Jahre soll sie auf 25 bis 30 000 an- w F j 0I1 i! sehe Tanze ’ die Koloratursängerin Hilde _< schwellen — wenigstens nach der Schätzung des alten Rathaus^ bleibt bestehen, doch H e r m a n n, beste Nummer des Programms. ^snSter von Stadtdirektor Elsässer in der. gestrigen das Untergeschoß zu Arkaden umge- sang d ne alte Wiener Weise „Warum singen ab f J r ^ P Sitzung des Technischen Ausschusses. Bei Etaltet - gleiche Losung ist bei den Kauf- die Vögiein im Prater so schön?“ und vom saß er schon im Gef gms ' einer der Praxis entnommenen Verhältnis- zuJesflmSt Ä« .Frühüng in Wien“ Loren-o brachte Zauber- In den Kontrollmaschen hängengeblieben, zahl von einer Parkstelle für zehn Kraft- Antrag wurde zugestimmt, ebenso der tricks indischer Fakire, em Tanzpaar der Bei einer p ers0 nenkontrolle wurde ein fahrzeuge wären also gemäß dem Vortrag Generalbebauungsplan nicht vorgesehe- Meisterklasse der Tanzschule Stündebeek mehrfacher Betrüger in der Person eines von Stadtdirektor Elsässer Parkstellen für l f ll R Y erie<= ' u l g ,. de T r Einmündung der Holz- zeigte moderne Tänze und L u d w i g N a g - Handelsvertreters aus Düsseldorf festge- 2500 bis 3000 Kraftfahrzeuge erforderlich. st F aße . ln den Luisenring, gemäß Vor- l e r vom Sender Stuttgart brillierte auf dem nommen. der ohne festen Wohnsitz wahl- Die bereits ausgenutzten Parkmöglichkeiten scmag A ' Aickoraeon. Eine Vortragssängerin brachte j os j m Bundesgebiet herumreiste, um seine haben eine Kapazität von 360 Fahrzeugen. Die elektrischen Anlagen im Ochsen- oerimischen Humor. Die Plauderer Eugen Betrügereien zu begehen. Unter seinen Dabei ist der Marktplatz nicht berücksich- pferchbunker, im Neumarkt- und im Feuer- öpaenmann und Walter Zehnbauer würzten opfern befinden sich Firmen in Mannheim, tigt, der hundert Personenwagen und zehn wachbunker sollen verbessert und erweitert An ® ag ? mit Zweideutigkeiten, die den Neustadt a. d. H„ Düsseldorf und Solingen. Lastzüge Parkmöglichkeit gewährt, aber nur sowie Stromzähler gesetzt werden. Gesamt- ersetzen sollten. Es ist anzunehmen, daß sich der bis jetzt an drei Wochentagen zur Verfügung steht, betrag 13 000 DM. Die Stadtverwaltung ist . dl Ä , an de £ festgestellte Betrag von 3500 DM noch er- nicht abseneiet. einiaen Interessenten für senen zusammengedrangt, unterhielten sich Höht, wenn ein Gesamtüberblick über den nicht abgeneigt, einigen Interessenten für Stadtdirektor Elsässer trug ein auf weite eine Saunabadanlage städt. Gelände zu Sicht geplantes Programm vor, das die Er- überlassen. Das Dampfbad im Herschelbad Weiterung der Parkmöglichkeiten auf eine ist jeder Konkurrenz gewachsen. Für den Kapazität von 1600 Fahrzeugen vorsieht. Ausbau des Dachgeschosses im Verwal- Auch der Marktplatz soll Parkplatz werden tungsgebäude in L 6 (Polizeipräsidium) ist und an seiner Stelle soll das Gelände der noch ein Betrag von 68 000 DM erforderzerstörten Grundstücke in den Quadraten lieh. Es werden bei dem Ausbau 400 qm S 4, S 5 und T 4, T 5 zum Marktplatz um- Büroräume gewonnen. Trotz vorgebrachter „„T»,-,„<-'*t j;J”^,1; _t „ gestaltet werden. Dem Antrag auf Bereit- Bedenken wegen der noch ungeklärten kal in de? S Bellenstraßf austrugwf «hhrg Stellung der Mittel zu dem ersten Teil des Eigentumsvarhältnisse des Gebäudes wurde der eine dem anderen di» vordere^ m hnf Parkplatzprogramms für 426 Pkw und 25 dem Antrag schließlich zugestimmt. ein. 6 VOrderen Zahne ausgezeichnet. Die Trachtenkapelle Kühner konzertierte kräftig und mit dem Tanz der Jungen und Alten schloß das harmonische Frühlingsfest der WN Innenstadt bei bester Stimmung ab. .,Schlagende“ Argumente Im Verlaufe einer politischen Ausein- Umfang der Betrugsserie des Festgenommenen gegeben ist. Verhaufshäuschen geplündert. Nachdem ein unbekannter Dieb mittels eines Drillbohrers das Kastenschloß aus der Türe herausgebohrt hatte, drang er in das Innere des am Städtischen Krankenhaus gelegenen Verkaufshäuschens ein und raffte eine größere Menge Tabak- und Süßwaren zusammen, um damit unerkannt zu verschwinden. Zwei Jugendliche auf abschüssiger Bahn Die Nftchkrlegsverhältnisse und das soziale Milieu hinterließen ihre Spuren Mannheim, -bü- Vor dem Richter standen zwei noch ziemlich junge Angeklagte. Sie haben beide 1949 mehrere Einbrüche in Geschäftsräume und Verkaufshäuschen verübt. Ein Fall zwar wie viele andere, doch wirft er in mancher Hinsicht ein Licht auf unsere Zeitvföiältnisse. Woen der Staatsanwalt in seinem Plädoyer keinen guten Faden mehr an den Angeklagten ließ und sie als „arbeitsscheue Elemente“ brandmarkte, mag dies allenfalls noch mit seiner Funktion als öffentlicher Kläger zu vereinbaren sein. Ein Schnitzer unterlief ihm jedoch im Eifer seiner geharnischten Standpredigt, als er erklärte, wer heute wirklich arbeiten wolle, würde auch Arbeit finden. Der Herr Staatsanwalt möge sich mehr mit Zeitungslesen beschäftigen! Dann kann es in Zukunft nämlich nicht mehr passieren, daß er eine Zahl von zwei Millionen Arbeitslosen, die im ganzen Bundesgebiet trotz Arbeitswillen und ehrlichem Bemühen, eine Beschäftigung zu finden, gegenwärtig auf der Straße liegen, nicht mehr glattweg übersieht. Der Verteidiger bezeichnete diesen, durch erwähnte bedauerliche Unterlassungssünde hervorgerufenen Fehlschluß des Staatsanwaltes als „Ansichtssache“. Sein Plädoyer rückte auch den wahren Motiven und Ursachen, die die Angeklagten ihre Einbrüche begehen ließ, wesentlich näher. Beide Angeklagte seien durch negative Umweltsfaktoren, Elternhaus und soziales Milieu, schon in ihrer Jugend zu dem gemacht worden, was sie heute sind. Der Vater des einen ist schon längere Zeit verstorben und die Mutter schien nicht die geeignete Erzieherin zu sein. Auch der zweite war auf sich selbst gestellt. Die Eltern hatten sich mit ihm überworfen, nicht zuletzt wegen der dauernden Erwerbslosigkeit des Jungen. Hie und da nächtigte er daheim. Von einer ordentlichen Erziehung konnte also bei beiden nicht die Rede sein. Als 1949 der eine neun Wochen ohne Unterstützung lebte, war es nicht weiter verwunderlich, daß er den „Vorschlägen“ des Mitangeklagten ein williges Ohr schenkte. Die bei den Einbrüchen erbeuteten Gelder wurden u. a. zu ausgiebigen Mahlzeiten verwendet. Schließlich blieben jedoch auch ihre Taten dem wachsamen Auge der Polizei nicht verborgen, die beide in Haft nahm. Vor Gericht legten sie ein volles Geständnis ab. Das Urteil von 1 Jahr 10 Monaten und 1 Jahr 2 Monaten Gefängnis, das u. a. auf Grund der erheblichen Vorstrafen zustande kam, darf trotzdem als eine recht empfindliche Strafe aufgefaßt werden. Es ist zu bezweifeln, ob dieser Gefängnis- aufenhalt als die unglückseligen Umweltseinflüsse ihrer Jugend geeignet sein wird, beld« wieder zu brauchbaren Gliedern der Gesellschaft umzuerziehen? Zweidrittel der Arbeitslosen unter 45 Jahre alt Von den 89 570 Arbeitslosen, die es Ende Februar in Württemberg-Baden gab, standen zwei Drittel im Alter von unter 45 Jahren. Wie aus dem Februar - Monatsbericht des Landesarbeitsamtes weiter hervorgeht, war das Durchschnittsalter der arbeitslosen Neubürger beträchtlich höher als das der übrigen. Die Neubürger bleiben im allgemeinen länger arbeitslos als die Einheimischen. Von den arbeitslosen Neu- bürgem waren Ende Februar 39 Prozent der Männer und 47 Prozent der Frauen bereits über drei Monate erwerbslos. Von den übrigen Arbeitslosen waren Ende Februar 33 Prozent länger als drei Monate erwerbslos. Von den 61 620 männlichen Arbeitslosen in Württemberg-Baden war Ende Februar ein Fünftel bis zu einem Monat erwerbslos gewesen. Zwei Fünftel hatten über einen Monat bis zu drei Monaten keine Anstellung. Ein Fünftel war über drei bis zu sechs Monaten und ein Zehntel über sechs bis zu zwölf Monaten erwerbslos. (V. st.) Total betrunken Auf dem Fußgängersteig an der Friedrichsbrücke wurde ein Passant in sinnlos betrunkenem Zustande mit stark blutender Platzwunde am Hinterkopf aufgefunden. Nach Anlegen eines Notverbandes im Städt. Krankenhaus durfte er seinen Rausch in polizeilichem Gewahrsam aus- schlafen. i I i- 4 8. Fortsetzung IAX Im State Department wurden wir gefragt, welchen Teil Amerikas wir besichtigen wollten. K. M. Simonow sagte, daß er sich für den Film interessiere und Hollywood besuchen wolle. General Galaktionow wurde von einer der größten Zeitungen nach Chikago eingeladen, aber als ich das Wort „Süden“ aussprach, verstummten die Amerikaner; dann wurde mir erwidert — der Süden ist weit und auch nicht komfortabel. Ich gab zur Antwort, daß es wohl von Moskau nach Washington weiter sei als von Washington bis zum Mississippi, und daß als Kriegsberichterstatter mich das Fehlen jeglichen Komforts — nach Erdhütten und Unterständen — durchaus nicht schrecke. Ich wolle unbedingt den Süden besuchen, weil mir die Neger sofort ans Herz gewachsen waren, und weil die Bücher — vom Leid der Schwarzen —, die ich in meiner Kindheit gelesen hatte, noch in meinem Gedächtnis waren; weil ich die Bücher der modernen amerikanischen Schriftsteller Fauikner und Steinbeck, die dem Süden gewidmet sind, sehr gern habe. Mir hatte ein Südländer versprochen, daß er mir den Süden zeigen wolle — der Sohn eines Admirals, der linksstehende Journalist Gilmoore. denn er hatte einen guten „Buick“ und ein paar Wochen Zeit. Wir sprachen französisch miteinander. Als Begleiter hatte mir das State Department den Redakteur der Zeitschrift „Amerika“, Mister Nelson, mitgegeben. Und unterwegs schloß sich uns auch noch einer der bekanntesten Neuyorker Journalisten, Sam Grafton, an, der den Wunsch hatte, einige Skizzen über das Zusammentreffen eines sowjetischen Schriftstellers mit den Sklavenhaltern des Süden» zu schreiben. Meine Begleiter hatten den Wunsch ausgesprochen, sich nach russischer Sitte mit Namen und Vatersnamen anzureden, also Bill Benediktowitsch Nelson, Daniel Horaciewitsch Gilmoore und Sam Noamowitsch Grafton. Bill Benediktowitsch, der bisher noch niemals im Süden gewesen war, staunte über all das, was wir sahen, nicht weniger als ich, und als wir eine Hütte betraten, in der drei Negerfamilien hausten, rief er aus: „Ich konnte bisher nicht glauben, daß so etwas möglich ist!“ Ich gab ihm zur Antwort: „Endlich ist Onkel Sam dem Onkel Tom begegnet.“ Ein Eisenbahnzug. Bequeme, halbleere Wagen, in denen Weiße sitzen, Whisky trinken und vor sich hin duseln. Und ein überfüllter Wagen — mit Sqhwarzen. Ein Wolkenbruch, eine Straßenbahnhaltestelle. Eine Straßenbahn hält, sie ist leer; aber die Negerinnen mit ihren Kindern bleiben im Regen stehen: die Plätze, die für Neger bestimmt sind, sind besetzt. Ein Park, ein Schild: „Für Farbige kein Zutritt!“ Ein Schuhladen: ein Neger muß seine Schuhe kaufen, ohne sie vorher anzuprobieren, denn nachdem ein Schwarzer ein Paar Schuhe angemessen hat, können sie einem Weißen nicht mehr angeboten werden. Und wie vieles haben mir die Amerikaner von ihren Freiheiten erzählt — von der Freiheit der Presse, von der Freiheit des Gewissens, von der Freizügigkeit! O weh, eine Freiheit vergaßen sie — das Anprobieren im Schubladen . . . In allen Südstaaten besteht das Gesetz der „Rasseneinteilung“; Rassendiskriminierung ist hier nicht Sittte, sondern Staatsgesetz. Die Neger haben kein Recht, die Versammlungen der Weißen zu besuchen, sie dürfen auch eine Kirche, in der Weiße beten, nicht betreten, und selbstverständlich dürfen sie gar nicht erst von Theatern oder Kinos, die für Weiße bestimmt sind, träumen. Ich habe vier Staaten kreuz und quer bereist: Tennessee, Alabama, Mississippi und Louisiana. Ich habe viel Wunderbares gesehen: den Aufbau des Tales Tennessee, in dem prachtvolle Städte mit bequemen Cottages emporwuchsen; die alten Bauten Neu- orleans, Berge, breite Ströme und die Bläue des Golfes von Mexiko. Aber ich sah auf Schritt und Tritt das Schrecklichste — Beleidigung der Menschen durch Menschen. Im Süden wie auch im Norden gibt es prachtvolle Bahnhöfe. Ich wünschte, ich könnte dieses Land rühmen, das so viel schuf, um den Alltag des Menschen leichter zu machen. Aber ich kann es nicht rühmen, denn auf diesen prachtvollen Bahnhöfen sah ich übelriechende Winkel mit der Aufschrift: „Für Farbige!“ Der Inhaber einer Baumwoll- plantage hatte uns eingeladen. Er wohnte in einem vornehmen Hause, das von alten Bäumen umgeben war. Er hatte eine elegante, weiße Frau, und Kinder, weiß und schöne gekleidet. Um sie herum arbeiteten schwitzend schwarze Sklaven. Im Hause dieses Plantagenbesitzers waren alle Wunder Amerikas zu finden — vom großen Radioempfänger, der Taschkent, Melbourne oder Andorra empfing, bis zum rotierenden Ventilator. Ich sprach über die Qualen der Neger. Aber lächelnd gab mir der Plantagebesitzer zur Antwort, daß die Neger nicht wie Menschen behandelt werden dürfen: „Es sind eher Tiere . . .“ Weder das Radio noch der Ventilator haben auf die geistige Entwicklung dieses Sklavenhalters eingewirkt. Als wir ihn verließen, sagte ich zu meinen Begleitern: „Er ist kein Mensch — er ist ein Tier!“ XVII Mississippi-Delta — Baumwollplantagen. Der Boden gehört den Weißen; sie verpachten ihn an die Schwarzen. „Die Pächter“ müssen die eine Hälfte der Baumwollernte an den Grundbesitzer abliefern und die andere Hälfte müssen sie an ihn verkaufen. Der Baumwollpreis wird vom Grundbesitzer festgelegt, und die paar Groschen, die die Neger erhalten, können sie wiederum nur in denjenigen Läden, die diesen Grundbesitzern gehören, ausgeben. Vielleicht ist dieses Verhältnis nach Ansicht der amerikanischen Juristen „Pacht“, aber in Wirklichkeit ist das Sklaverei! Ich lernte Grundbesitzer kennen, die zugleich auch Baum- wollaufkäufer, Schuhhändler, Petroleumhändler und Salzhändler waren. Früher wurden die Zigarrenkisten mit bunten Bildern beklebt, und an diese Bilder erinnerte ich mich jetzt: Sklavenhalter mit einer Peitsche und buntgekleideten Negerinnen auf den Plantagen ... In meiner Gegenwart schrie einer dieser Plantagenbesitzer alte Neger an: „Eh, John, schneller!“ Einmal betrat ich eine Hütte, in der dreiundzwanzig Menschen hausten; sie schliefen alle auf dem Boden. Oh, wie weit ist das doch entfernt von der gepriesenen amerikanischen Technik, von der künstlich gekühlten Luft, von dem Ueberkomfort! Und hier — stickige Luft, Lumpen, übler Geruch. In diesem überhygienischen Amerika gibt es Menschen, die ein Leben führen wie Tiere. Eine Negerin erzählte mir, daß ihre Schwester im Wochenbett gestorben sei. denn der Mann der Schwester hatte keinen Arzt holen können — er verdient im Jahr hundertachtzig Dollar, und der Arzt hätte ihm sechzig Dollar gekostet. Ich lernte eine siebenköpfige Familie kennen, deren Jahresverdienst insgesamt dreihundert Dollar betrug: eine andere Familie, die aus vier Personen bestand, hatte im Jahre zweihundert Dollar verdient. Der Besitzer dieser Plantage war nur ein kleiner Plantator und klagte, daß das vergangene Jahr ein schlechtes Jahr gewesen sei. Ich fragte ihn, wieviel er in diesem Jahr verdient habe, er antwortete: „Sehr wenig — nur fünfundzwanzigtausend Dollar.“ Einer der Sklavenhalter von Louisiana sagte zu mir: „Sie kennen die Neger nicht! Sie leben wie im Paradies, denn sie brauchen ja nichts weiter . . Eine Schule gab es auf der Plantage nicht; dafür aber hatte man für die Neger eine Kirche mit einem schwarzen Pastor eingerichtet; entkräftet von der überschweren Arbeit können die Neger sterbend ihr Halleluja singen! Ein Neger sagte mir: „Ich glaube, daß es in der anderen Welt zwei Paradiese gibt — eins für die Weißen und eins für die Schwarzen, aber ich glaube, daß das Paradies der Schwarzen nicht schlechter sein wird . . Auch er vermochte sich sel b st ein Paradies ohne Rassenteilung nicht vorzustellen. Bedrückt schwiegen meine Begleiter Bill Benediktowitsch, Daniel Horaciewitsch und Sam Noamowitsch. Aber unbekümmert sprach der Sklavenhalter: „Nehmen Sie doch Nüsse — trinken Sie Whisky. Es ist gut, daß ein russischer Gast uns besucht hat. In Rußland gibt es doch wohl auch Baumwolle . . Ich sah auf den grellgelben Fluß, auf den breiten Mississippi. Ich weiß, was menschliches Leid ist, und doch fand ich am Ufer dieses Flusses keine Worte — ich schämte mich, Menschen anzusehen. März 1950 '/II, 1 !.' non Kanl/on / Einrussisdies L/Cl IVdlllvd / Volksmärchen In uralten Zeiten kam zur schönen Frühlingszeit, im warmen Sommer auch eine große Landplage über die Welt — Schnaken und Mücken Stadien die Menschen und tranken ihr heißes Blut. Da erschien der brave, wackere Bursche, der Kanker. Der rührte seine Beine, flocht ein künstlich Gespinst und spannte es über Weg und Steg, vor alle Schlupfwinkel der Mücken und Schnaken. Eine Fliege flog vorbei und blieb im Spinnennetz hängen. Da stürzte der Kanker über sie her, fing an, sie zu treten und zu schlagen und sie an der Kehle zu würgen. Die Fliege flehte den Kanker an: „Ach, liebster Kanker, würg mich nicht, vernicht mich nicht, mach meine vielen Kinder nicht zu Waisen! Die armen müssen sich sonst in Höfen herumdrücken, allen Hunden zum Ärgernis..“ Da ließ der Kanker sie frei. Die Fliege aber flog davon und brachte allen Mücken und Schnaken die Botschaft: „Oh, ihr Mücken, ihr Schnaken all! Verstedct euch in der Espenrinde! Ein Kanker ist erschienen, der rührt seine flinken Beine, flicht ein künstlich Gespinst und spannt es über Weg und Steg, wo die Mücken und Schnaken umher- schwirren.“ Da flogen sie alle davon, verkrochen sich unter der Espenrinde und lagen da wie tot . . . Der Kanker aber suchte sich ein Heimchen, eine Schabe und eine Wanze. „Du Heimchen, setz, dich auf einen Mooshügel und rauch dein Pfeifchen; du, Schabe, schlage die Trommel; du aber, Wanze Fladenflach, kriech unter die Espenrinde und verbreite dort das Gerücht, ich, der wackere Kanker, wäre nicht mehr am Leben: man hätte mich nach Kasan geschickt, in Kasan hätte man mir auf dem ö)/e ty$eit)enhälzcken Von Christian Morgenstern Kätzchen ihr der Weide, wie aus grauer Seide, wie aus grauem Samt! O ihr Silberkätzchen, sagt mir doch, ihr Schätzchen sagt, woher ihr stammt. „Wollen'8 gern dir sagen: Wir sind ausgeschlagen aus dem Weiden bäum, haben winterüber drin geschlafen, Lieber, in tief tiefem Traum.“ In dem dürren Baume in tieftiefem Traume habt geschlafen ihr? In dem Holz, dem harten, war, ihr weichen, zarten, euer Nachtquartier? Kätzchen ihr der Weide, wie aus grauer Seide, wie aus grauem Samt! O ihr Silberkätzchen. ja, nun %veiß, ihr Schätzchen, ich, woher ihr stammt. Richtblock den Köpf abgeschlagen und dabei den Richtblock zerspalten.“ Das Heimchen setzte sich auf den Mooshügel und rauchte sein Pfeifchen; die Schabe schlug die Trommel; die Wanze Fladenflach aber kroch unter die Espenrinde und schwatzte los: „Was verkriecht ihr euch, liegt da wie tot? Der brave Kan- Als es vor einigen Tagen noch stürmte und schneite, kam ein Sonnenstrahl, der sich durch die vielen dicken Wolken durchgeschlängelt hatte, zu uns auf die Erde. Aber es gefiel ihm gar nicht, er hatte keine Spielgesellen, und der Wind war so garstig. Er entschloß sich, noch tiefer zu gehen und kroch in die Erde. Da er von der langen Reise müde war, suchte er sich ein schönes Plätzchen, um sich dort auszuruhen. Er vernahm ein feines, zartes Glockenspiel. Ei, . dachte der Sonnenstrahl, habe ich etwa die Frühlingsblumen schon aus ihrem Winterschlaf geweckt. Nun sprach eine liebliche Stimme: „Krokus. Tulpe, Primel, Osterblume und du dicker Märzenbecher, schlaft ihr denn alle noch? Wir haben uns schon schön zurecht gemacht und wandern jetzt der Sonne entgegen.“ Da wurden alle Frühlingsblumen wach und auch ein dicker Käfer, der an einer Tulpenknolle schlief. Es gab ein Recken und Strecken, ein Drehen und Biegen. „Habt Dank, ihr Schneeglöckchen, daß ihr uns geweckt habt, aber ker, der wackere Bursche, lebt nicht mehr: „Sie haben ihn nach Kasan geschickt. In Kasan ist ihm auf dem Richtblock der Kopf abgeschlagen worden, und dabei hat man den Richtblock zerspalten.“ All die Schnaken und Mücken frohlockten und jauchzten, flogen nach allen Richtungen auseinander und verfingen sich in den Netzen des Kankers. Da sagte der Kanker: „So solltet ihr des öfteren zu mir kommen.“ ist es denn wirklich schon an der Zeit?“ Dem dicken Käfer paßte dies alles nicht recht, er rief mit rauher Stimme: „Da oben ist’s bestimmt noch Winter!“ Der Märzenbecher sagte: „Schneeglöckchen, seid ihr so gut und geht voraus, seht nach, ob der Winter schon abgezogen ist.“ Dieses alles sah und hörte der Sonnenstrahl. So, so, dachte er, da muß ich ja wohl schleunigst in die Höhe klettern. Als er nun wieder aus dem Erdenschoß hervorkam, war der Winter wirklich weg, seine Schwestern und Brüder tanzten lustig Ringelreihen, und er gesellte sich gleich zu ihnen. Er erzählte ihnen, was er in der Erde gehört und gesehen hatte, alle wurden neugierig, wandten ihre Gesichter zur Erde und erblickten die Schneeglöckchen, die stolz und prächtig dastanden. Ihre zarten, weißen Gesichter hielten sie noch fest verschlossen. Wie es nun weiter geht mit den vielen Frühlingsblumen, das wollen wir nun alle selber einmal beobachten. Eingesandt von F. Schröder, Herford 1. W., Genossenschaftsstr. IX. Ostern steht vor 4er Tür, and damit ist auch für manchen von en