K UNABHÄNGIGE HEIMATZEITUNG FÜR OBERBADEN UND DAS BODENSEEGEBIET SUDKURIEK Erscheint Dienstag, Mittwoch. Donnerstag, Samstag. Bezugspreis monatlich durch Träger 3.50 Mark zu- Tel.: 924 , 925 . 1130 , 1510 , 1511 . Fernschreiber: 06628 . 8. JAHRGANG * SAMSTAG/SONNTAG 19./20. JANUAR 1952 * NUMMER 10 zügl. 30 Pfg. Trägerlohn, durch die Post 3.70 Mark, Verlag und Redaktion Konstanz. Marktstätte 4 zuzügl. 36 Pfg. Postzustellgebühr. Einzelpreis 30 Pfg. Ernste Warnung an Rot-China Herausforderungen werden mit scharfen Maßnahmen beantwortet: Seeb!oIAND 107000 OSTPREUSSEN £.1,35 Mlll. >7; hT* 1 fjUGOSL^i\ \oV^ MARKENRÄDER direkt o£> Fabrik. Pannensichere Bereifung) 3-Gongscholtung. Stoßdämpfer. Spezial- räder ab DM 83.- Auch Teilzahlung! Friedr.HerfeldSöhne 600 m vom Bodensee entfernt, Nähe Friedrichshafen, herrlicher Seeblich, Liegewiese, Terrasse, 5 Zimmer, eingebautes Bad, eingebaute Küche, Zentralheizung, Garage, umständehalber sofort gegen bar zu verkaufen. Eilange- bote u. 11469 Südk. Ravensburg. Sonderangebot I Solange Vorrat reicht. Versende ab 5 kg Rohsalami aus Pferde- u. Schweinefleisch V* kg 2.-; Bierwurst aus Pferde- - und Schweinefleisch Vs kg 2.-; Blochwurst aus Pferdefleisch mit Schweinespeck Vs kg 1.40 per Nachn. ab Schelklingen. L. Eier stock, Schelklingen. Textil-Geschäft od. geeign. Laden v. Fachmann z. kaufen od. zu pachten gesucht. Zuschriften unt. 53 154 Südkurier Friedrichshafen. Elferratsmützen Karnevalsorden Prospekte frei Adolf Hermann, Stockach i. B. Telefon 406 c Kaufgesudie Höchste Exportpreise Steinmarder um DM 140.-, Iltisse um DM 18.-, Baummarder um DM 100.-, Felle p. Einschreiben, tote Tiere im Fleisch per Schnellpaket senden. Der Preis ist gleich Sofort Geld. Genaue Preisliste verlangen. Hugo Kieferle. Randegg (Hegau). Stammholz aller Holzarten sowie schlagbare Waldungen gegen sofortige Bar- zahlg. zu kaufen gesucht. Zuschr. erbeten unter 56 044 Südkurier Konstanz. Tiermarkt ) Jnngbennen 5/6 Mt. 12.50 DM, 7/8 Mt. 15 DM, Puten 25 DM, Perth 20 DM, Z.-Enten 20 DM, Z.-Gänse 25 DM, Zwergh. 7,50 DM, Taub. Anfr. Felix Müller, Landshut 61 Kaufe laufend Schlacbtpferde in die Schweiz zu den höchsten Tagespreisen. S. STRAUB, Leipferdingen, Telefon 18 Kraftfahrzeuge Bestellen Sie bereits jetzt IhT Motorr. Jede Marke ab Wochenrate V. DM 3.73. Häßler, Hamb.- Stellingen 749. Wir verkaufen im Auftrag: Ford Taunus de Luxe neuwertig, sehr preisgünstig; BMW 1,5 Ltr. in gutem Zustand, zum Preise von 1900 DM. G. Emminger Söhne, Gottmadingen. Ich suche länd. u. städl. Grundbesitz in Süddeutschland (Odenwald Schwarzwald, Bodensee) zu kaufen. Ausf. Angebote an Hans Jansen, Essen-Werden/Ruhr, Haus Bildstein. Wohnhaus Vh stückig, mit Scheuer, Stallung und Holzschopf, 4 Ar Hausgarten u. 12 Ar Ackerland, Nähe Bahnstation Welschdngen, verk. Zu erfr. u. 93 389 Südkurier Engen. Bauplatz zwischen Meersburg u. Überlingen. 4000 qm, nur durch die Straße vom See getrennt, zu verkaufen. Friedr. Marquardt, Immobilien, Konstanz. Bahnhofpl. 4, Ruf 311 Kl. landw. Anwesen geg. bar zu kauf, gesucht. Zuschr. u. 92 289 Südkurier Radolfzell. In Konstanz zu verkaufen: Miefhaus in guter Lage, 5 Fünfzimmer- Wohnungen m Bad, 65 000 DM Doppel-Villa Altbau ln Park-Lage am See, 80 000 DM. Baugelände im Viüen-Viertel am See, 30 Ar. auch aufgeteilt, 15 DM pro qm. Seegrundstück bei Konstanz, 8 DM pro Qm. Treuhand- und hnmottlleR - Geseltahift Dr. jur. Joht k Neidhardt foastani. Iraaaaostntrata 3t J c P ad rta ag ea D Gaststätte in Stadt am Untersee auf L 4.52 zu verpachten Bewerbungen mit Angabe von Familien- u. Vermögensverhält, nissen und der seitherigen Tätigkeit erbeten unter 64 239 Süd kurier Konstanz. Prostata-Leiden (Beschwerden b. Wasser-Lösen) werden ohne Operation mit Erfolg behandelt im Sanatorium Brunan Zürich (Schweiz), Brunaustr. 15 Ja, was ist da bloß zu machen, wenn man sich vor Schmerz kaum rühren kann? Ich hole dir gleich „Spalt-Tabletten“, die sich bei Rheuma gut bewährt haben. Aber auch bei Gelenk, und Muskelrheumatismus, Ischias und Neuralgien hat man „Spalt-Tabletten“ mit gutem Erfolg benützt. Machen auch Sie einen Versuch! Besorgen Sie sich sogleich ein Röhrchen „Spalt-Tabletten“ f. 75Pfg. in Ihrer Apotheke. !0 Stcfc DM -1,35 60 Stele DM-3,35 10 Stck DM - c Heiraten Witwe, 39 J., 1,55 gr„ ohne Anh., gute Hausfrau, Möbel- u. Wäscheaussteuer vorhanden, sehnt sich wieder nach charaktervoll. Lebensgefährten zwisch. 40—48 J., mit sich. Einkommen. Witwer auch angenehm. Bildzuschriften erb. u. 96 551 Südkurier Konstanz. Dame, 32 J., Eigentum u. 50 040 DM Vermögen, wünscht Heirat durch Eheanbahnungs-Institut Frau Dorothea Romba Freiburg, Talstr. 6/II, Ruf 3668, Sprechz. täglich auch sonntags, außer montags. Einbeirat in Landwirtschaft sucht 50jähr., kath., strammer, gutsituierter, nicht unbemittelter, Berufslandwirt. Bin jedem Betrieb gewachsen, erstklassige Referenzen. stehen zur Verfügung. Zuschriften jm. näheren Angaben der Verhältnisse u. Bild, das wieder zu rück geht, u. 97 060 Südkur. Konstanz. Strengste Diskretion wird zugesichert. Landwirt (Spätheimkehrer) kath., 38 J., bietet lb., nett. Mädchen bis z. 32 J. bald. Einheirat in mittl. Landwirt sch. am Bodensee. Aussteuer u. etwas Vermög. erwünscht. Bildzuschr. unter 92 826 Südkurier Ueberlingen. Bauerntochter, 20 J„ lebensfroh, blond, kath., mit Intematsbildg., schön. Aussteuer u. Vermög. wü. bald. Einheirat auf größ. landw. Betrieb. Bildzuschriften u. 92 826 Südkurier Ueberlingen. Landwirtstochter, 35 J„ bietet solidem Landwirt Einheirat in Vit ha gr. Landwirtschaft. Etwas Vermög. erwünscht. Zuschriften u. 92 824 Südkurier Uberlingen. Baneratocher, 30 J., kath., m. Aussteuer, wünscht Bekanntschaft m. Landwirt zwecks spät. Heirat. Zuschr. u. 97 074 Südk. Singen. Versdiiedcncs J Die Württemb. Schwesternschaft vom Roten Kreuz nimmt laufend Lernschwestern und Vorschülerinnen zur Ausbildung in der Krankenpflege auf. Anmeldungen sind zu richten an Oberin Köhler, Stuttgart-N. Re- lenbergstraße 90. C Oesthiffl. Empf ehlan g ea ) Versende per Nachnahme: 100 Stück Landjäger (Dauerwurst) DM 18-, 50 St. Bauembratwürste (zum Heißmachen) DM 17.-, 5 kg Blockwurst DM 15.-. 5 kg Salami (n. ital. Art) DM 20.-, 5 kg Bierwurst DM 17- Nichtgefallende Ware wird zurückgenommen. Schweine- und Pferdeschlächterei Weber. Rexingen. Krs Horb/N „Hicoton“, altbewährt gegen Bettnässen Preis DM 2.65. In allen Apotheken. C Unterricht ) Ausländskorrespondenten) Sprachausbildung durch die Private Fachschule für das Dolmetscherwesen (PFD) Stuttgart. Staatl. anerkanntes Prüfungsrecht. m Samstag, 19. Januar SUDKURIER K/F1/F2 Nr. 10 / Seite 8/ DANKSAGUNG Statt Karten! Für die zahlreichen Beweise aufrichtiger Anteilnahme beim Heimgang meines lieben Mannes, unseres Vaters. Großvaters, Schwiegervaters, Bruders und Schwagers Josef Schneider sowie für die reichen Kranz-, Blumen- und Messespenden danken wir von Herzen. Besonderen Dank dem Sängerverein Wollmatingen für den ehrenden, rührenden Nachruf und den Trauergesang beim Begräbnis. Konstanz-Wollmatingen, den 18. Januar 1952. Längerbohlstraße 23 Im Namen a 11 er Hin t e r b 1 ie b en e n Frau Käthe Schneider geb. Haug DANKSAGUNG Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme, sowie für did zahlreichen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unserer lieben Schwester, Tante und Schwägerin. Fräulein Paula Bernnet sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Konstanz, den 18. Januar 1952 Schützenstraße 12 Im Namen aller Angehörigen Frau Lina Staiger geb. Bernnet Werner Mikschl Hanne Mikschl geb■ Kegreiss KONSTANZ a. B. Schwedenschanze 14a grüßen als Vermählte 19. Januar 1952 LEONBERG Im Ramtel 5 c 0 ^ derQ)uft von Cddum Cadum-Seife läßt Ihre Haut nicht spröde werden, sie pflegt sie durch ihren Lanolingehalt und erhält sie zart, geschmeidig und rein. Der reiche milde Schaum offenbart ihre Güte. Ihr herrlicher, anhaltender Duft, von Cadum-Pa ris komponiert, bezaubertund umsdimeidielt Sie. DM 0,65 ; So preiswert - und dabei so sparsam im Verbrauch 1 Schwerhörig? Wieder gut Kören und mflheios verstehen mit Proton oroflcron D e wte c he Q a ali td H-Horgaröte undSchweizer Präzisions-Hörapparate. Bei extremer Schwerhörigkeit die neuen, kleinen 4-Röhren-Hörgeräte. dursä unsere bestgesdvulfen Fachkräfte kostenlos und unverbindlich für Sie. ln Konstanz, Hotel Halm, am Mittwoch, 23. l. 1952. von 14—19 Uhr. SoraMMg« Anpassung. Genaue Nachpassung bei sich änderndem Hörvermögen. Wertgehende Öaronhe -Preiswert MikrO-AkUStik GmbH. -Katenzehlviig- fcteferont der Kecmkenfcasten «nd Vorctdtenmgs-Ämtor. Zentral«* Stuttgart, Marienstraße 37 (früher AUDIO ttgart, h DVOXj Telefon 74871 TSSHO SCHNELLWAAGEN die Helfer in Hendel und Industrie A. HEILIG, Konstanz, Untere Laube 43 „ Diesen vornehmen, modernen Wohnzimmerschrank in Rüstern, liefere ich frei Haus zu nur DM MÖBEL-LENZ RAVENSBURG Herrenst'-ofle 24 WANGEN . a SouiT-O'«* 5 BIBERACH Aachgesse 15 Anzahlung DM 90.-, Rest in 12 Monats-Raten TühUtiSu, didi&luuL nervös, abgespannt und überreizt? Dann ist es höchste / Zeit eine .Frauengeld-Kur* — f zu machen, Frauengold er- f neuert van innen heraus die __ Kräfte, schenkt Ihnen Lebensmut, glühendes Aussehen und gibt Ihrem Leben einen neuen, beglückenden inholt Gutschein f. 1 Kostprobe ReformhiBs GersUnayer. Kaozlebtr, 9 e Reformhaos Beba, Kanzleisbahe 19 HtiltlWflfti! m Verlobte! Sie sparen viel Geld, wenn Sie Ihre Möbel, Polstermöbel u. Teppiche ln der größten Möbelausstellung am Bodensee ln neun Stockwerken kaufen. Wtr verkaufen seit 40 Jahren die bewährtesten u. formenschönsten Qualitätsmöbel u. Teppiche, daher ausgezeichnet in Konstanz und Lindau. Schlafzimmer Harth, m. Nußbaum DM 670.-; echt Elche DM 740.-; Nußbaum pol. DM 850.-; Birke hochgl. pol. DM 1150.-; Wohnzimmerbüfett, echt Eiche DM 260.-; Wohnschrank, echt Eiche m. echt Nußb. DM 330.-; echt Nußbaum DM 380.-; Kü- chenbüfett natur DM 160.-; Reformküche DM 310.-; Bouelä- Teppiche DM 76.-; Perser-Teppiche (Plüsch) DM 277.-; Bettumrandungen DM 49.-; 100 Schlaraffia- und Federeinlagematratzen DM HO.-; Steppdek- ken DM 42.-; Flurgarderoben u. Dielenmöbel DM 49.-; Kleiderschränke DM 135.-. Wilhelm Weiler K.-G. Oberschwabens großes Einrichtungshaus u. Möbelwerkstätten FRIEDRICHSHAFEN das führende Haus der Branche Lieferung frei Haus fascUü*g*$tat(e> Tüll 70 cm br. DM 1.90 £lse Haas TextilfachgeschäH Münzgasse 18 Herrliche Dauerwellen u. weiches, seidiges Haar durch Dr. Buflebs bewährtes Isma- Lockenwasser, gr. Fl. DM 1.40. A. Gradraann, Drogerie; Münster-Drogerie A. Jellinek; Gebhards-Drogerie F. Herrlen; Bo- dan- Drogerie C. Knur; R. Kornbeck, Fachdrogerie; Drogerie Lohengrin am Schnetztor; Drogerie Kurt Sterk. Konstanz- Petershausen. Auto - Verleih an Selbstfahrer mit Triptyk nach der Schweiz | ' 4- u. 8 -Silzer. alle Fahrzeuge gebeizt •Taxi-MäUer, Konstanz T.l 0/5 Grünenbergweg 7 1 Konstanz — Tatafon tH ^ b Vt m Vt'n h a u f Peuttdi. Wermut Ltr. DM 1.60 Dürkheimer 1 Ltr. DM 1.10 Kakao m. Null TP. DM 1.25 Blockschokolade Vollmilch und Halbbitter 100 g-Tfl. -.55 Gries-Bruch - Maccaroni 500 g DM -.52 Schw. Frisch-Eier D 10 St. DM 2.25 Schweineschmalz 500 9 DM 1.75 3 % RABATT Versuchen Sie einmal Spritzli das neue, prickelnde, perlende. vorzügl. schmeckende Erfrischungsgetränk. DtoSfUMetot^HeuecBosis durch den Badischen Gewinn-Sparverein e. V. Vorteile besonders für den Kleinbetrag-Spareri Und wie geht dos? nur DM 1.- Sparrate für Ihr Sparkonto DM 0.20 Auslosungsbeitrag Uniere Geschäftsstellen Volksbank Volksbank Volksbank Volksbank Konstanz: Markdorf: MeBkirch: Stockach: wöchentlich damit Teilnahme an jährlich vior Auslosungen 0 Jede 5. Nummer gewinnt 0 In jeder Verlosung ein Hauptgewinn O Sparrate bleibt in jedem Falle erhalten, mithin kein Verlust des Einsatzes © Größere Gewinnchancen bei wöchentlich mehreren Sparraten ä DM 1.—. Mitgliedschaft nui loser Zusammenschluß aller Gewinn- Sparer, daher zwanglose Teilnahme liie GesehüftsHtellen geben gerne Auskunft Schnittmuster • Wolle • Strickhefte SCHNEIDER, Konstanz, Münzgasse 17 J Verblüffender Erfolg Frau A. Fritze, West-Berlin, schreibt: „Durch Krankheit hatte ich m«H« fisits Haar vsrlorsn — nach 2 Flaschen Diplona • Haar- aafrak! laf mein Haar nlcM nur wieder gewachsen, sondern es |C^s5 ist auch voller und schöner geworden I* — So hilft Dfplenal ia p iona Besorgen Sie sich noch heute Diplona in Ihrer Apotheke, Drogerie, HAAR-KUR oder in Ihrem Friseursalon] Aber es muß Diplona sein! Konstanz: Drogerie Kornbeck Kanzleistr., neb. d. Rathaus. Parfümerie Boehringer-Knaeble, Rosgartenstraße 7 Drogerie Giadmann, Hussenstraße 10 Wohnungseinrichtungen Einzelmöbel Innenausbauten ln ausgesprochener Qualitätsausführung für jeden persönlichen Geschmack. Betrieb und Ausstellungsraum mit sehenswerten Einrichtungen werden Interessenten bereitwillig und unverbindl, gezeigt. Holzkunstwerkgtätten Gustav Krause Konstanz, Helchenanstraße SOS — Seit 4« Jahren schöne Möbel — StönDfsamis - fflatfiriditf n Moderner Schmuck Uhren, Bestecke Trauringe J. S. GRAU Goldschmiedmeister Rosgartenstraße 28 « Tel, 557 Werkstätte f. Neuarbeii und Reparatur EYDDPCC Bügel- und LAlIxLjJ Reparafuranstalt Kreuzlinger Str. 33. Tel. 1008 DIE HANSE Zusatzkrankenkasse für Angestellte, Beamte und freie Berufe Döbelestraße 8 - Ruf 1857 Haarausfall (kranke Haare), dann sof. das vielfach prämiierte Eau Tridiophil. Allelnhersteller und Vertrieb: Th.EllsItar. Haarpfiegesalon Paradiesstraöe - Ruf 329 Handstrickerei - Wolle A. AI. Kricheldorff Anfertigung aller Handstricharbeiten, tadellose Ausführung. Große Woll-Farb-Auswahl. Konstanz, Hansegartenstr. 10 / 1 . Wenn Ihre Nähmasdilne lür den Herbst und Winter nicht mehr richtig näht, dann ins Fachgeschäft zum NXHM ASCH INEN-GRAF Konstanz Katzgasse 15 Reparaturen aller Systeme schnell und billig. Verkaut von neuen und gebrauchten Nähmaschinen. Für alle Anlässe ^— -f letzt Rosgarlenslr. 16 Telefon 343 oom 8. bis 16. Januar 1952 Geburten 8 . 1. Sigurd, V. Adalbert Volt, kfm. Angestellter, Beyerlestr. 14 10. 1. Jutta, V. Erich Trautner, Maler. Mainaustraße 66 IQ. 1. Günther, V. Max Hespeler, Schlosser, ln Allensbach 10. 1. Alexander, V. Emil Uricher. Sparkassenbeamter, ln Reichenau U. 1. Christa, V. Otto Wilhelm, kfm. Angestellter, Hansegartenstraße 7 iS. 1. Christine. V. Wilhelm Röhrenbach, Landwirt in Kippenhausen 14. 1. Alfons. V. Alfons Berger, Arbeiter, Kindlebildstraße 57 14. 1 . Brigitte. V. Erwin Hopfensitz, Zugschaffner, Bücklestr. 82 14. 1 . Gerhard, V. Rudolf Bauer, Kaufmann. Schulstraße 13 14. 1. Jutta, V. Erich Juchler, Maschinenbautechniker. Hussenstraße 17 14. 1. Reiner. V. Johannes Mollenhauer. Metzgermeister. Au- straße 33 15. 1. Johannes, V. Erich Bökle, Laborant, Grünenbergweg 39 16. 1. Christa. V. Walter Steidle, Architekt. Gebhardsplatz 4 16. 1. Angelika. V. Emst Auer, Friseurmeister, Radolfzeller Straße 76 Eheschließungen 12. 1. Helmut Maenner, Pressezeichner, und Eleonore Brems, Gebhardsplatz 4 12. 1. Artur Zogg. Mechaniker ln Rorschach, und Theophila Wilken geb. Watroba. Klingenbergstraße 15 14. 1. Albert Müller, kfm. Angestellter, Rebbergstraße 21, und Margot Hägele. Hussenstraße 7 15. 1. Kurt Breig, Diplomchemiker,, Dr. der Naturwissenschaften. Tirolergasse 2. und Ruth Hiller. Alter Wall 7 Todesfälle 6 . 11. 45 Uffz. Josef Zachenbacher, Zollsekretär, geb. 16. 7. 00, Birkenweg 3 9. 1. Rudolf Pfeiffer, Schuhmacher, geb. 25. 4. 92. Markgrafenstraße 65 10. 1. Mathilde Marti» geb. Brutseher, geb. 21. 6 . 78. Grießeckstraße 23 11. 1. Maria Müller geb. Sinnwell. geb. 31. 8 . 96, Tägermoos- straße 33 12. 1. Karoltne Hermann geb. Mann, geb. 1. 9. 77. Lulsenpl. 1 12 . 1 . Emil Hutter. Heizer, geb. 31. 5. 86 . Auf der Insel 1 13. 1. Friedrich Joos. Schrankenwärter, geb. 9.11. 73. Lulsenpl. 1 13. 1. Hugo Hofmann. Werkführer, geb. 4. 4. 07. Grießeckstr. 4 14. 1. August Gätzner, Schneider, geb. 3«. 11. 04, Döbelestr. 34 14. 1. Maria Hutter, Erzieherin, geb. 30. 11. 87. Leinerstr. 2 15. 1. Agathe Reisch geb. Handloser, geb. 15. 7. 64, v.-Emmlch- Straße 11 15. 1. Anselm Schmeh. Elektromechaniker, geb. 3. 5. 25. ln Oberuhldingen Ihr eigener Vorteil! Kaulen Sie den Radioapparat, Lampen eit im N Fachgeschäft RADIO-HAAS SpanierslraBe Tel. 958 Nylon, Rein Perlon, Perlon verstärkt, Kunstseide Z extit-ScUCUu Brudorturmgoisa 4 (neben Hotel Schwanen) Achtung I Wo kauft man die W O 11 • am billigsten und qualitätsmäßig gut. Machen Sie bitte einen Versuch und vergleichen Sie die Auslagen und Preise bei LUISE MERK, Konstanz Pleuertgasse Wii habet: eine tierrücbt* Auswahl io sämtltdien Haushaltartikeln Altfeld-Branner KONSTANZ WeeeenbergetraAe Metalle Schrott Lumpen Altpapier Ankauf von allen Sorten Schrott, ausrangierten Maschinen sowie Auto zum V erschiotten zu höchsten Tagespreisen A. Hämmerle, Schneckenburgstr 9, Tel. 1972 RADIO Wäsche für Damen, Herren u. Kinder 31 Wer bei Renken war. sieh; wieder klar 1 Konstani, Dammgasse 1 ; «nd FürstenbftTQstrafet 91 < leine Preisr * le *ranK 6 nftai»er i ( HUPFfr" 'w Kinderwagen jillDCCr* Sportwagen numi sämtliche Kindomagm- Reparatarsci (DMierbezieheii, SprHiUdcieren usv.) Georg Hupfer, Schweizer Beraiaa-NHmsdtfaea «Zldf-Zadk“ wieder lieferbar I KONSTANZ Das große Fachgeschäft Hcke Wessentrerj?-Zollerrstraße 26 SÜDKURIER mflanjer ifuttg Nr. 10 / Seite 9 &onftatt 3 beit 19.3anuac 1952 QlokaUs - Lokales Vom Wochenend zu Wochenend ist neues zu berichten von dem und jenem Kontinent nebst den Ixtalgeschichten. Iran beendet Kriegszustand, den wir schon fest vergaßen'. Verkehrskontrolie unterband den Leichtsinn auf den Straßen 'w Zum Spanien-USA-Vertrag denkt Franco: ei, das macht sich! Es wurde hier am Donnerstag Herr Freitag dredundachtzig. Auch Frankreich plant, für Heeresmacht jetzt Frauen einzustellen. Hier wird ans „Metropol“ gedacht als Heim für Junggesellen, Beim Harlan-Film in Freihurg schallt das Echo der Proteste. In Konstanz zieht die Gasanstalt aus Leuchtgas gi£t‘ge Reste. Nun wird ein Tunnel eins, zwei, drei auch den Montblanc durchdrirLgen. Hier will‘s die Segelfliegerei auf höchste Höhen bringen. In Persien eine schlimme Zeit für Englands Konsulate. Die Schweizer Grenze wird befreit vcn spitzem Stacheldrahte. Nun ist er da, Aegyptens Sproß aus zweckibestimmter Liebe. In Konstanz kamen hinter Schloß und Riegel Kupferdiebe. In Afrika die Sonne brennt, das Jahr zeigt tolle Launen. Vcn Wochenend zu Wochenend gibt’s immer was mm Staunen. ebra Oehonomlegebäuöe unb zwei Häufer brannten Gestern Freitagabend in Wollmatingen In einer Scheune der beiden Wohnhäuser Radolfzeller Straße 63 und 65 im Stadtteil Wollmatingen entstand gestern Freitag kurz nach 17.15 Uhr ein schweres Schadenfeuer, das von den Freiwilligen Feuerwehren Konstanz und Wollmatingen mehrere Stunden bekämpft werden mußte. Aus bisher noch nicht ganz geklärter Ursache — es wird davon gesprochen, daß der Brand durch einen zündelnden sechsjährigen Buben entstanden sein soll — schlugen plötzlich die Flammen aus dem Dachstuhl des etwa 20 m langen Oekono- miegebäudes, das zu dem Doppelhaus gehörte. Bei dem herrschenden starken Westwind breitete sich das Feuer schnell über die lange Front aus. Als die Feuerwehren eintrafen, stand das ganze Anwesen in Flammen. Es galt, zunächst die beiden Wohngebäude, in denen die Familien Alfred Maier, Otto Fißler, August Grundier und Franz Gröber wohnten, zu retten. Mit Hilfe der Nachbarn konnte das Mobiliar der Familien Maier und Fißler geborgen werden. Dagegen blieb das gesamte Inventar der Familien Gröber und Grundier in den beiden Stockwerken zurück, weil der lichterloh brennende Dachstuhl einzustürzen drohte. Die zwischen den beiden Wohnhäusern befindlichen Stallungen brannten mit den großen Heuvorräten aus und stürzten teilweise ein. Die beiden Feuerwehren hatten große Mühe, die Wohngebäude vor der Vernichtung zu retten. Der Brandschaden, zu dem noch ein großer Wasserschaden kommen dürfte, wird auf 50 000 bis 60 000 DM geschätzt. Bei den Löscharbeiten wurde ein Mann von einem herabfallenden Ziegel am Kopf getroffen; mit dem Sanitätsauto wurde der Verletzte ins Krankenhaus überführt. Die zwei Züge der KonstanzerFeuerwehr, die an den Löscharbeiten beteiligt waren, konnten um 19.45 Uhr wieder aibrücken. Eine Brandwache für die Nacht wurde von der Wollimatinger Wehr gestellt Fremdenführer werden ausgebildet Beim Städt. Verkehrsamt Konstanz läuft zur Zeit ein Kursus für Fremdenführer. Nach zrwei einleitenden Vorträgen über die Geschichte und die Baudenkmäler der Stadt fand am Mittwochnachmittag eine Führung durch das Münster statt, bei der Kooperator Huber die Fueundlichkeit hatte, die Kunstschätze und Baugeschichte des Gotteshauses den Kursteilnehmern zu erläutern. Heute Donnerstag wird Konservator Dr. Bruno Leiner bei einem Rundgang durch das Rosgartenmuseum einen Ueberblick über die wertvollen Bestände dieses Zentralmuseums der Bodenseelandschaft geben. Mit einer Musterflüihrung durch die ganze Stadt wird der Kursus Ende der Woche seinen Abschluß finden. Orgelfeierstunde in der Paulus-Kirche Morgen abend ist in der Paulus-Kirche eine Orgelfeierstunde, veranstaltet von der Konzertgemeinschaft blinder Künstler Südwestdeutschlands. die es sich zur Aufgabe gemacht hat, hervorragenden erblindeten Künstlern die Freude am Schaffen und am Beruf zu bewahren. Walter Schwan- Karlsruhe spielt Werke von J. S. Bach. Paul Häußler 75 Jahre alt Heute Samstag feiert einer der bekanntesten und angesehensten Firmenchefs, Paul Häußler, von der gleichnamigen Werkzeug- und Maschinenfabrik in der Wollmatingeir Straße seinen 75. Geburtstag. Geboren in Ravensburg, machte sich Paul Häußler erstmals 1899 in der französischen Schweiz selbständig und siedelte 1905 nach Zella-Mehlis in Thüringen über, wo er bis 190S eine größere Werkzeugfabrik führte. Seit diesem Jahre weilt Paul Häußler in Konstanz. Innerhalb dieser vier Jahrzehnte schuf er ein Werk, das weit über die lokale Bedeutung hinaus gewachsen ist. Präzisions-Drehbänke, Bohrmaschinen und Fettpressen zeugen von der Qualitätsarbeit der Firma P. Häußler auf den in- und ausländischen Märkten. Nachdem 1948 220 Maschinen der Firma demontiert wurden, ist seit zwei Jahren die Produktion wieder angelaufen und in stetem Steigen begriffen. Paul Häußler, der vor zwei Jahren sein 50jähriges Berufs- und Ehejubiläum feiern konnte, geht heute noch jeden Tag seiner Arbeit nach und bietet damit seinen Betriebsangehörigen selbst ein Beispiel treuer Pflichterfüllung. Ideale Wintersportverhältnisse zum Wochenende Die augenblicklichen Schneeverhältnisse in den Bergen und die Wetteraussichten versprechen, daß wir zum kommenden Wochenende die bisher besten Wintersport- bedingungen dieses Winters erwarten können. Auf einer festen Altschmeeunterlage, die bis 800 m herabreichte, ist in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag Pulverschnee gefallen, der im Schwarzwald mit 10 bis 25 cm, im deutschen Alpengebiet, in Vorarlberg und in der Nordostschweiz mit 10 bis 15 cm angegeben wurde. Im Laufe des freitags gingen weitere Schneeschauer nieder. Sie werden in abgeschwächter Form auch noch am Samstag aiuftreten. Für Sonntag wird überwiegend kühles, wolkiges, jedoch zeitweise sonniges, aber etwas windiges Wetter erwartet. So kann man in Gipfellagen des Schwarzwaldes mit 70 bis 80 cm, im schneesicheren Allgäu mit 60 bis 80 cm Schnee rechnen. Nur der Pfänder selbst hat wenig Schnee, weil dort der Altschnee abgetaut war. Die Berge um Wildhaus werden 50 bis 80 cm Schnee haben. Fünf Kilogramm Quechfilber geftohlen Fünfzehn Personen ln zwei Wochen festgenommen Wie die Kriminalpolizei berichtet, wurden in der Zeit vom 1. bis 15. Januar 1952 15 Personen festgenommen. Drei Personen wurden wegen erschwerten und zwei Personen wegen einfachen Diebstahls verhaftet; je eine Person wegen Betrugs, Verletzung der Unterhaltspflicht, Gewerbs- unzucht, zwei Personen wegen Sittlichkeitsverbrechens. Außerdem wurden fünf im Steckbrief gesuchte Personen ermittelt und festgenommen. Zur Anzeige kamen 12 weitere Diebstähle (5 davon sind noch nicht aufgeklärt), zwei Fälle von Unterschlagungen, je ein Fall von Hehlerei, erschwerter Körperverletzung, Vergehens gegen die Paßetrafverordnung, Verletzung des Briefgeheimnisses und Ausstellung unzüchtiger Abbildungen. Ferner wurden zwei Unfälle mit Todesfolge und zwei Fälle von Betrug bearbeitet. Von fünf weiteren steckbrieflich gesuchten Personen konnte der Aufenthalt gemeldet werden. Von dem gestohlenen Gut fehlen noch Um ein entrolchlungofäblges Unternehmen ärmer Markdorf freut sich und Am 1. Februar wird die Firma Lenkeit & Co. KG, Herstellerin des inzwischen weithin bekannt gewordenen „Strick-Fix“- Handstrickapparates, Konstanz verlassen und nach Markdorf über siedeln. Seit Monaten bemühte sich die Firma bei der Stadtverwaltung und beim Wohnungsamt j um größere Büroräume. Vergebene. Kon- | stanz wird also in einigen Tagen um ein | entwicklungsfähiges Unternehmen, um einen guten und pünktlichen Steuerzahler ärmer sein. Zur Freude des kleineren Markdorf, das sich sofort bereit erklärt hat, die vorerst noch 25köpftge Verwaltung nicht nur wohnungsmäßig, sondern auch was die Büroräume anbelangt, aufzunehmen. Gleichzeitig dürfte damit ein Kapitel abgeschlossen sein, das für Konstanz bedenklich stimmt. Seit Jahr und Tag bemühen sich städtische Behörden um Indu- strieansiedlungen, um Betriebe, die den Arbeitsmarkt entlasten, gute Steuerzahler sind und vor allem ohne Fabrikschom- steine auskommen. Dieses Bemühen hatte bisher nur in geringem Maße Erfolg, denn Konstanz liegt weit ab von den Nerveinzentren der Wirtschaft und jeder Zentner Kohle oder Liter Benzin verteuert sich bis an den See um einige Pfennige. Nicht geringer aber sind deswegen die Steuern, die die Geschäftsunkosten ohnehin in schwindelnde Höhen 'treiben. Man sollte daher von Amts wegen jede kreditwürdige Firma, die sich in Konstanz niederlassen will, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln unterstützen. Konstanz hat das Nacksehen die Firma monatlich 7000 DM an Gehältern, der Staat bezieht im Monat 6000 DM Umsatzsteuer und die Stadt Konstanz ebenfalls einige tausend Mark Gewerbesteuer, von den vielen Aufträgen, die jeder größere Betrieb dem Handwerk und dem Kleinhandel zukommen läßt, abgesehen. Was Willy Lenkeit wollte, waren einige hundert Quadratmeter Büroräume, vielleicht auch die pachtweise Überlassung einer Gastwirtschaft. Da sich die Firma zusehnds vergrößert -- im April werden allein 50 Angestellte in der Verwaltung arbeiten — sind die jetzigen Raum Verhältnisse für die Entwicklung des Unternehmens untragbar. Der bisher aus der Produktion erzielte Gewinn muß, um Mittel flüssig zu halten, wiederum in die Produktion, die in Markdorf eine Maschinenfabrik vomimmt, gesteckt werden. Also ist, wie W. Lenkeit versichert, im nächsten halben Jahr noch nicht an den Neubau eines Verwaltungsgebäudes aus eigenen Mitteln zu denken. Blieb also nur das Wohnungsamt, das erklärte, keinen Wahnraum für gewerbliche Zwecke freimachen zu können. (Trotz dieses Gesetzes bekam aber z. B. das Fürsorgeamt ein ganzes Wohnhaus für seine Büroräume.) Da alles Bitten und Bemühen für die Firma Lenkeit ergebnislos blieb, gab der Chef schließlich dem Werben von Bürgermeister Bürkle (Markdorf) nach und verlegt nun seinen Betrieb an den Fuß des Gehrenberges. Die Steuern von vorerst einigen hunderttausend Mark Export- und Bei der Firma Lenkeit & Co scheinen Inlandsaufträgen aber gehen Konstanz ... .. - —. , .. I _1_ _ J Jl. A _ uns nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden zu sein. Seit über einem Jahr sind Verwaltung und ein Teil des Versandes auf allerengstem Raum in einem Nebenzimmer des Gasthauses „Scheffelhof“ und im Haus Bodanstraße 26 untergebracht. Im „Scheffelhof“ sind es an die 20 Personen, die auf 50—60 qm einen Geschäftsbetrieb abwickeln, für den z. B. Behörden ganze Zimmerfluchten zur Verfügung haben. Willy LenkeH, der Chef der Firma, sitzt bescheiden in einer Ecke, um ihn summt es wie in einem Bienenkorb. Selbst das Telefonieren ist eine Kunst, denn die Firma ist auch hierin „Untermieter“, weil auf dem Klappenschrank in der Münzgasse keine Klappe frei ist. Dabei zahlt verloren, von den Gehältern, die die Angestellten bisher gleichfalls in Konstanz verbrauchten, zu schweigen. Außerdem wird auf dem kleinen schwarzen Firmenschild, das bisher den Namen Konstanz in' alle Weit trug und noch getragen hätte, nun der Name eines kleinen aufstrebenden Linzgaustädtchens stehen. Nicht zu vergessen: Markdorf hat dem Unternehmen für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes außerdem noch einen Kredit garantiert. Lenkeit & Co. ist nicht nur ein Beispiel, sondern auch ein Warnruf an die fortschrittlichen Kräfte in Konstanz, denn was Markdorf recht ist, sollte Konstanz billig sein. Dl? Not fteht Schlange auf Der Poft Konstanz zahlt jeden Monat eine halbe Million D-Mark für Renten „Ich bekomme 29 DM Unfallrente und 26.90 DM aus der Invalidenversicherung. Von diesen 55.90 DM muß ich zusammen mit meiner Frau leben. Es ist unser einziges Einkommen!” — Der 78jährige sagt es ahne Verbitterung. Sorgfältig steckt er die wenigen Scheine in sein ■ abgewetztes Jackett „Wissen Sie”, meint er, „wenn wir nicht noch die Ziege hätten und das Kleinvieh, wäre es schlimm um uns bestellt Ich hause zusammen mit meiner Frau in einem alten Wohnwagen draußen vor den Toren der Stadt; da brauchen wir wenigstens keine Miete zu bezahlen.” — Wir gingen an der langen Reihe der Wartenden vorüber, die auf dem Flur des Postamtes stand, um ihre Renten in Empfang zu nehmen. „Als Maler bin ich vor Jahren von einem Gerüst gestürzt, als wir das Konzil verputzten, seitdem ist es aus mit der Arbeit Ich habe mir meinen Lebensabend auch einmal anders vorgestellt!” „ * Das war der erste, der uns die Frage, welche Rente er beziehe und wie er damit auskomme, beantwortete. Es war nur der erste, nicht der am meisten Notleidende, der uns diesen Einblick in seine Verhältnisse fünf Kilogramm Quecksilber, ein Mikroskop, ein elektrischer Rührmotor, die in einem Konstanzer Betrieb entwendet wurden, ein Paddelboot, ein Korallenbaum mit Blumentopf, ein goldenes Gliederarmband, ein grüner Damenmantel, ein braunes Damenkleid, eine hellrote Wollweste, ein Herrenvelourhut, ein Geldbeutel mit 45 DM Inhalt und 15—20 Flaschen; Wein. * In der AHmannsdorfer Straße wurden am Donnerstag zwischen 15 und 17 Uhr 16 Lkw., 21 Pkw., 13 Motorräder, 3 Dreiradlieferwagen, 4 Anhänger, 3 Zugmaschinen mit Anhänger und 11 Radfahrer kontrolliert. Wegen festgestellter Mängel wurden 5 Lkw.. 2 Pkw. beanstandet. Mehrere Fahrer mußten gebührenpflichtig verwarnt werden, weil die polizeilichen Kennzeichen an den Wagen unleserlich waren und weil einige Chauffeure keine Fahrzeugpapiere mit sich führten. Wegen Uebertretung der Straßenverkehrsordnung wurden in den letzten Tagen 41 Personen gebührenpflichtig verwarnt. Vom Gesangverein „Harmonie“ Allmannsdorf Der Gesangverein „Harmonie“ All- manmsdorf hielt im „Adler“ seine Jahreshauptversammlung ab. Der Tätdgkeits-, Kassen- und Revisionsbericht wurden ahne Beanstandung zur Kenntnis genommen:, der alte Verwaltungsrat entlastet und im wesentlichen wiedergewählt. Allen Vorstandsmitgliedern, dien Chorleitern, den aktiven und fördernden Mitgliedern, sowie auch dem Vereinswirt, wurde der verdiente Dank abgestattet. Die Sänger Gustav Flöß und Emil Sauter wurden für hervorragenden Proibenfoesuch während dreier Jahre mit einem schönen Sängerkrug ausgezeichnet. Mit einem „Glück auf“ zum 90. Jubelfest, das im Frühjahr gefeiert wird, konnte 1. Vorstand Willi Strobel die harmonisch verlaufene Versammlung schließen. Wer hat ärztlichen Sonntagsdienst? Am Sonntag, 20. Januar, hat Dr. Händel, Buchnerstraße 25, Telefon 1030, ärztlichen Sonntagsdienst. — Bei den Apotheken hat die Tiergarten - Apotheke Sonntagsdienst und in der folgenden Woche Nachtdienst. — Garagenberedtschaftsdienst: Harter & Hagele, Leinerstraße 14—16, Fernruf 1099. Viele Frauen und Männer kommen jeden Monat zum Postamt Konstanz, um dort ihre Renten abzuholen. Aufnahme; Finke gab. Die Höhe der einzelnen Rentenfoezüge ist naturgemäß sehr unterschiedlich. Wir sprachen an diesem Margen eine ehemalige Behördenangestellte, die 177 DM aus der Angestelltenversicherung empfing, und eine andere, die mit 40 DM im Monat auskom- men muß. Wer früher hohe Beiträge oder eine Zusatzversicherung bezahlen konnte, kommt jetzt in den Genuß erhöhter Bezüge und kann, wenn er bescheiden lebt, einen sorgenfreien Lebensabend damit verbringen. Meistens jedoch sind die ausbezahlten Rentenbeträge zu niedrig, um die Not von den Haustüren bannen zu können. * „Ich bin Witwe, in Pforzheim auege- bambt und habe alles verloren. Von der Angestelltenversicherung bekomme ich 49.60 DM, für meinen gefallenen Sohn noch 20 DM. Diese 69.60 DM müssen zum Leben reichen. Ich bin bald 70 Jahre und leidend; an irgendwelche Anschaffungen ist deshalb überhaupt nicht zu denken. Ich brauche dringend neue Schuhe und etwas Wäsche. Kaufte ich mir nur das Notwendigste — ich müßte dann ein Vierteljahr hungern.” * Das sagte die zweite. Auch sie sprach leidenschaftslos, resignierend und voll stummen Verzichts Mit zitternden Händen verbarg sie das Geld in einem schwarzen Perientäschehen, fuhr sich mit einem Tuch über die Augen und humpelte müde davon. Und weiter schob sich die dunkle Schlange der Not, heran an den Zahltisch, über dem an diesem Tage Hunderttausende von DM flatterten. * 7897 verschiedeneRentenzahlungen nimmt allmonatlich das Konstanzer Postamt in seinem Bezirk vor. Das ergibt einen Gesamtbetrag von 560 649 DM. Ueber eine halbe Million DM an Renten allein für eine Stadt von der Größe Konstanz’. Auf das eigentliche Stadtgebiet entfallen hiervon 5500 Rentenzahlungen mit einem Betrag von etwa 350 000 DM. Mit 3097 Bezugsberechtigten steht die Invalidenversicherung als wichtigste Altersversorgung an erster Stelle; 3082 Kriegsbeschädigte, Kriegerwit- wen und Kriegswaisen beziehen Versorgungsrenten und 1300 Personen sind Rentenempfänger aus der Angestelltenversicherung. Außerdem zahlt das Postamt noch 337 Unfall- und 22 Knappschaftsrenten aus. Diese Knappechaftsrenten erhalten meistens heimatvertriebene Bergarbeiter aus Schlesien und evakuierte Bergleute des Ruhrgebietes. Von allen genannten Renten sind diese am (höchsten, sie schwanken zwischen 130 DM und 249 DM. • Etwa zwei Drittel der Empfänger von Versorgungsr enten des ersten und zweiten Weltkrieges sind Witwen. Die Zahlung dieser Militärrenten erfolgte bisher noch nach dem Wehrmachtsgesetz des Kaiserreiches. Durch das neue Bundesgesetz wurden die Unterschiede der Rentenbezüge innerhalb der einzelnen Westzonen aufgehoben. Heute erhält jede Kriegerwitwe im Bundesgebiet 40 DM für sich und 31 DM für jedes Kind. Während die Kriegsopfer der amerikanischen und britischen Zone durch diese Umstellung jetzt höhere Renten erhalten als vorher, sind die Bezüge in Südbaden herabgesetzt worden. So hat in zahlreichen Fällen die Umstellung nach dem neuen Versorgungsgesetz für die einen Rentenempfänger Vorteile, für die anderen Nachteile mit sich gebracht. Nicht in allen Fällen konnte hierbei wirklich soziale Gerechtigkeit geschaffen werden, wohl vor allem weil die Not im allgemeinen zu groß ist. Man sieht und hört diese selten deutlicher als am Zahltag an den Rentenschal- tem der Pest. * „Ich war Kraftfahrer und habe mein Leiden vom ersten Weltkrieg her. Seit fünf Jahren bekomme ich 73.80 DM Rente. Mein Sohn war Soldat und fiel im zweiten Weltkrieg. Dafür zahlt uns der Stadt 55 DM monatlich'. Unser achtjähriger Enkel lebt nun bei uns in einer Baracke. Seine Waisenrente reicht kaum aus, um ihn richtig satt zu bekommen. Mein größter Wunsch um neuen Jahr wäre es, daß die Bundesregierung trotz aller Aufwendungen unsere Militärrenten wenigstens so weit aufbes- sem würde, daß wir davon auch wirklich leben könnten. Jetzt ist es jedenfalls zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel!” * Brummend ging der Mann, auf seinen Stock gestützt, zur Tür und warf sie hinter sich ins Schloß. Es war der letzte, den wir an diesem Morgen befragten. Ob es auch der letzte war, der so dachte wie er? H.F. Wochenmarhtfrühllng Im Wlntcrfchnec Veilchensträuße — Vergißmeinnicht — Schneeflocken Ein hungriger Wintergast Weißes Flockengestötoer tanzte gestern vormittag über die Stände des Wochenmarktes, setzte sich in die Spinatkörbe und verzierte die braven Kohlköpfe. Die lustigen Flöckchen aber fielen auch auf — duftende Veilchensträuße und Vergißmeinnicht, die man neben anderen bunten Frühlingsblumensträußen für 50 Pfg. kaufen konnte. Manche Hausfrau nahm im Vorübergehen einen solchen „Frühlingsgruß aus dem Schneegestöber“ mit nach Hause, um ein wenig Schönwetterstimmung ins Heim zu bringen. Doch nicht nur ■ an den Ständen der Gärtner gab es ein „Lenzesahnen“, auch die Gemüsefrauen hatten schon Frühjahrskresse für 25 Pfg. zu verkaufen. Blumenkohl lachte mit schönen Köpfen sehr verlockend für 60 und 65 Pfennig, Rosenkohl und Schwarzwurzeln gab es wieder für 60 Pfg. Auch Spinat war vorhanden. Er kostete 50 Pfg. Winterkohl gab es für 30 Pfg. Für Ackersalat bezahlte man diesmal 30 Pfg. Schöner gelber und sehr großer Endivie konnte nur für 35 Pfg. erstanden werden. Das Pfund Chigoree kostete 1 DM. Auch Orangen hatten sich wieder in das Schneegestöber gewagt und ließen sich für 40 Pfg. oder 3 Pfund für 1 DM verkaufen. Nüsse kosteten 1.20 DM., Aepfel erhielt man für 30, 35 und 40 Sfg. Als „Neuerscheinung“ waren diesmal Schnecken aufgetaucht. Sie kosteten 5 Pfg. das Stück. Wir notierten weiter: Gelbe Rüben 25 Pfg., Zwiebeln 25—30 Pfg., Wirsing 25 Pfg., Rotkraut 25 Pfg., Weißkraut 20 Pfg., Lauch 10—15 Pfg. „Wirtschaftlicher Meuchelmord“ In der Ausgabe vom 9. Januar (Nr. 4) brachte der ,Südkurier“ einen Bericht über die Schöffengerichtsverhandlung wegen eines Konkursverfahrens bei einer in Konstanz ansässigen Transportgesellschaft; in der Ueberschrift des Berichts war die Aussage eines Zeugens „Wirtschaftlicher Meuchelmord“ zitiert. Dazu geht uns folgende Stellungnahme von Dr. Ugo Arrigoni, Basel, zu, der Interessen der schweizerischen Beteiligten an der Firma vertritt: „Zu der Zeit, da die schweizerischen Erben der Anteile an der Gesellschaft vom Geschäftsführer der Firma um Hilfe zur Sanierung ersucht wurden, konnten keinerlei Unterlagen über den Stand des Geschäftes vorgelegt werden; es war weder eine Bilanz noch ein Status vorhanden. Als im Herbst 1950 einige Unterlagen endlich vorgelegt wurden, war die hoffnungslose Lage der Gesellschaft offenbar. Dem Geschäftsführer ist daraufhin von den Testamentsvollstreckern eindeutig erklärt worden, daß eine Kapitalhdlfe nicht in Frage käme. Dazu bestand auch keinerlei Verpflichtung. Es spricht für eine eigenartige wirtschaftliche Auffassung, wenn auf Grund dieser Sachlage von „wirtschaftlichem Meuchelmord gesprochen wird.“ Von den Wollmatinger „Naturfreunden“ Im „Rößle“ in Wollmatingen hielten die „Naturfreunde“ ihre Jahresversammlung ab, die einen sehr starken Besuch aufwies. Die Musik- und Singgruppe umrahmte den Abend mit Liedern und Vorträgen. Obmann Welte gab einen umfassenden Bericht über die Vereinsarbeit. Im Vordergrund stand im abgelaufenen Jahr die Fertigstellung des Naturfreundeheimes auf, dem Fürstenberg. Deshalb wird das Jahr 1951 in der Vereinschronik als ein Markstein in der Entwicklung des Vereinslebens einen besonderen Platz einnehmen. Neben der Erstellung des Heimes hat aber auch in allen Gruppen eine rege Tätigkeit Platz gegriffen. Die Wasser- und Wintersportler nützten jede Möglichkeit zu Fahrten aus. Die Jugendgruppe war äußerst rege, sei es im Wandern oder bei Klettertouren. Die Musik- und Singgruppe trug zur Ausgestaltung der Vereinsabende und öffentlichen Veranstaltungen wesentlich bei. Drei öffentliche Lichtbildervorträge, sechs sonstige Vorträge und zwei Unterhaltungsabende waren ein gutes Bindeglied im Vereinsleben. Den' Kassenbericht erstattete Walter Schmidt: er konnte trotz der Bauarbeiten noch einen kleineren Betrag auf der Habenseite buchen. Auch im Naturschutz isit die Ortsgruppe tätig. Bei den Neuwahlen wurde die alte Vereinsleitung einstimmig in ihren Aemtem bestätigt, ein Beweis dafür, daß der Verein in guten Händen ist. Das Wanderprogramm im Jahre 1962 ist den fihanziellen Verhältnissen der Mitglieder angepaßt und sieht einige Vereinsfahrten und Feriea- fahrten vor. Samstag, 19. Januar 1952 SÜDKURIEB K Nr. 10 / Seite 10 fötrje Stabtnacfjridjten Ihren 85. Geburtstag feierte am Freitag Frau Karoline Stengele, Friedrichstr. 11. — 80 Jahre alt wird am Sonntag Karl Pfaff, Mainaustr. 130, am Montag Pauline Doser, Witwe, Grünenbergweg 22. — Den 75. Geburtstag begeht am Montag Frau Emma Scheffold, geb. Wiehler, Fürsten- bergstraße 109. Postamtmann a. D. Adolf Deigendesch, der mehrere Jahrzehnte der früheren Oberpostdirektion und den anderen Dienstetellen der Postverwaltung Konstanz angehört hat, ist im Wiedergutmachungs- wege zum Oberpostamtmann befördert worden. Die Sopranistin Prisca Dietrich, eine Schülerin der Gesangsklasse von Kammersänger F. Fleischer am Konstanzer Konservatorium, hatte bei ihrem ersten öffentlichen Auftreten mit einem Liederund Arienabend in der Aula des Gymnasiums in Singen einen großen Erfolg. Im 23. Wettbewerb des West-Süd-Toto- Blocks entfiel auf Konstanz im Zehner- Rang ein Gewinn im Betrag von 2302,70 D-Mark. Der Besitzer des Hotels „Metropol“, E. Merkle, legt Wert auf die Feststellung, daß er nicht der Verfasser des in der Dienstag-Ausgabe erschienenen Artikels „Das Haus der guten Hoffnung“ ist. Die Ortsgruppe Konstanz des Volksbundes für Dichtung (vorm. Scheffelbund) nimmt am Donnerstag, 24. Januar, ihre Tätigkeit wieder auf. Wilhelm v. Scholz liest im Stadttheater aus eigenen Werken. Auf der Arbeitstagung des Instituts für Landschaftskunde spricht heute nachmittag im Ratssaal, Eingang Hussenstraße 13, Universitätsprofessor Dr. Franz Beyerle (Kirchzarten) über „Konstanz im Mittel- alter: Verkehrslage und Stadtgrundriß“. Gäste willkommen. Am Samstag, mittags und abends, spricht im Rahmen der allgemeinbildenden Vor- tragsveranstalturagen des Jugendbildungswerks im Bürgersaal Dipl.-Ing. Nebel über das Thema „Vorstoß in den Weltenraum". Am Samstag spricht um 18.45 Uhr im Südwestfunk auf Ultra-Kurzwelle der 1. Vorsitzende des Deutschen Alpenvereins Konstanz, Karl Volz, über die Geschichte der Sektion Konstanz des Alpenvereins. Der Männergesangverein „Liederkranz“ hält heute abend im neuen Vereinsheim „Bayr. Bierhallen“ seine 93. Jahreshauptversammlung ab, der Männergesangverein „Harmonie Paradies“ in der Gaststätte „Paradies“ und der Mannergesangverein „Gemütlichkeit“ im „Bauhof“. Der Turnverein Konstanz 1862 hat heute abend im Nebenzimmer des St. Johann seine Jahreshauptversammlung mit Neuwahl, im Gasthaus zur „Linde“ in Wollmatingen der Kraftsportverein Wollmatingen. Die Traditionself Konstanz spielt morgen Sonntag. 14.30 Uhr, auf dem Sportplatz Stromeeyersdorf gegen den VfB Konstanz-Petershausen. Das Eisenbahnverkehrsamt Konstanz führt morgen den Ski-Expreß ins Winterparadies des Allgäus nach Oberstaufen und Oberstdorf durch. Abfahrt Konstanz um 5.39 Uhr, Ankunft 23.08 Uhr. Sechs Millionen Salathöpfe unO über eine Million hg Tomaten Insel Reichenau. Der Verband badischer Gartenbaubetriebe in Freiburg hatte die Gemüsebauern der Reichenau zu einer Bezirksversammlung ln das Hotel „Kaiserpfalz“ eingeladen, da die Genossenschaft korporatives Mitglied des Gartenbauverbandes ist. Landesgärtnermeister Krauß sprach über die Berufsausbildung und gab einen Überblick über die Arbeit des Zentralverbandes bei Verhandlungen über Ex- und Import von Gemüse. Reg.-Land- wirtschaftsrat Frick vom Landwirtschafts- ministerium in Freiburg streifte in seinen Ausführungen die Gesamtlage im Gemüsebau und betonte, die Stärke der Reichenau liege in ihrer Absatzorganisation. Ferner berichtete er über die Agrar-Union. An die Ausführungen, über die wir bereits anläßlich der Bezirksversammlung des Landesverbandes badischer Gartenbaubetriebe, Kreisgruppen Konstanz, Überlingen und Stockach, in unserer Donnerstagausgabe näher eingegangen sind, schloß sich eine rege Aussprache. Hauptpunkt der Diskussion bildeten die sehr hohen Zwischenhandelsspannen. Außerdem wurde gefordert, noch mehr als bisher alle Bedarfsartikel für das tägliche Leben durch die Genossenschaft zu beziehen. Die Arbeit der Frauen in den Gartenbaubetrieben wurde besonders gewürdigt und auf die gründliche Lehrlingsausbildung oder Hinzuziehung eines Fachberaters für die Betriebe hingewiesen. Über die mengenmäßige Erzeugung im Jahre 1951 gab Vorstand Wurz Aufschluß. Sie liegt über dem Durchschnitt. Durch weitere Intensivierung wurden höhere Hektairerträge erreicht. Die Erzeugung betrug an Kopfsalat 5 968 000 Stück, Endivie 642 000 Stück, Feldsalat 53 000 kg, Rosenkohl 81 000 kg, Spinat 422 000 kg, Rettiche 430 000 Stück, Radieschen 174 000 Bund, Kohlraben 415 000 Stück, Wirsing-, Weiß- und Rotkohl 473 000 kg, Blumenkohl 164 000 Kilogramm und Stück, Bohnen 287 000 kg, Tomaten 1 450 000 kg. Vom Erlös verbleiben nach Abzug der Unkosten noch 800 000 bis 900 000 DM, die sich auf rund 320 Erzeugerfamilien verteilen. So bleiben zum Leben noch etwa 3000 DM bei einer Arbeitszeit von 16 bis 18 Stunden im Sommer. Jetzt muß bis spät io die Nacht der Rosenkohl und der Ackersalat gerichtet werden. Auf der anderen Seite kommt ein ungelernter Arbeiter bei einer Stundenzahl von acht bis neun Stunden auf eine Jahreseinnahme von 3000 DM, so daß die Gemüsebauern keineswegs große Gewinne erzielten. Insel Reichenau. Das heutige Wochenende erwählten auf der Insel drei Paare als Beginn für den gemeinsamen Lebensweg. Es sind dies: Hermann Uricher, Landwirt, und Rosa Deggelmann, Allgäuer Traugott, Feinmechanlkermeister, und Christa Müller, Georg Wilhelm Mültner, Landwirt; : ’iünd’ I&rtä’Tikste'. — Auf derb hiesigen Sportplatz wird morgen Sonh- tag, 14.30 Uhr, ein Verbandsspiel zwischen SV I Reichenau gegen SV I Moos ausgetragen. 13 Uhr Vorspiel der beiden II. Mannschaften. — Die Ringlandlichtapdele zeigen am Sonntagnachmittag und -abend im ,,'Bären“-Saal den Wildwestfilm „Mit Büchse und Lasso“. Jugendfrei. Allensbach. Das Jugend- und Volksbildungswerk bringt im Rahmen seiner Vortragsreihen morgen Sonntag, uim 20 Uhr, im „Löwen“-Saal einen Lichtbildervortrag von Dipl.-Ing. Rudolf Nebel mit dem Thema „Vorstoß in den Weltenraum“. Schützt Oie Jugenö oor Wüftlingen Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit kamen vor der Strafkammer des Landgerichts Konstanz zwei Fälle von Unzucht mit Minderjährigen zur Verhandlung, die daran erinnern, daß unserer Jugend von sittlich und geistig minderwertigen Subjekten immer wieder Gefahr droht und daß infolgedessen Schutz und Aufklärung in weitestem Maße notwendig ist. Der erste Fall betraf einen Konstanzer, der zwei schulpflichtige Mädchen zu unzüchtigen Handlungen mißbraucht und im Zusammenhang damit die Mutter der Kinder schwer beleidigt hatte. Das medizinische Gutachten hielt den 44jährigen Angeklag. ten trotz angeborenen leichten Schwachsinns für voll verantwortlich. Sein Strafregister weist bereits drei Vorstrafen wegen gleichartiger Delikte auf. Einmal wurden ihm auch, zusammen mit einer mehrjährigen Gefängnisstrafe, die bürgerlichen Ehrenrechte für einige Jahre aberkannt. Nur knapp ging er diesesmal am Zuchthaus vorbei. Das Gericht sah ihn dreier strafbarer Handlungen schuldig und verurteilte ihn zu einer Gesamtstrafe von einem Jahr und vier Monaten Gefängnis. Zugleich sprach es ihm für die Dauer von drei Jahren erneut die bürgerlichen Ehrenrechte ab. Der Richter lieil keinen Zweifel darüber, daß bei erneutem Rückfall mit Sicherungsverwahrung zu rechnen ist. Im zweiten Fall ging es um einen 73- jährigen Mann aus Ueberlingen, der der widernatürlichen Unzucht mit männlichen Jugendlichen überführt war. Der Angeklagte, der geständig war, konnte an der Hauptverhandlung nicht teilnehmen. Er befindet sich bereits in einer Heil- und Pflegeanstalt; er ist wiederholt vorbestraft. So war er 1943 wegen versuchter Verführung von Jugendlichen zu einer Zuchthausstrafe von drei Jahren verurteilt worden,- verbunden mit der Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren. Aus dem medizinischen Gutachten ging hervor, daß der Angeklagte an fortschreitendem Altersblödsinn leidet und ihm infolgedessen § 51 Abs. 1 zugebilligt werden muß. Eine Gesundung ist nicht mehr zu erwarten. Daher sah sich das Gericht veranlaßt, in Anlehnung an das Gutachten die dauernde Unterbringung des Angeklagten in eine Heil- und Pflegeanstalt anzuordnen. Yachtbafenprojeht roartet ÖringenÖ auf Löfung Spenden und Opferbereitschaft der Yachtclub Der Bodensee hat die Chance, das südliche Gegenstück zur berühmten Kieler Woche zu werden, schrieben wir im Zusammenhang mit der letztjährigen Bodensee-Woche. Das kleine Weltenmeer, das von drei Ländern flankiert ist, und nach dem Kriege wie ein weitoffenes Welttor Hunderte von Seglern aus Ost, West, Süd und Nord zu seinen Mitglieder sichern ein Drittel der Baukosten internationalen Regatten empfing und im Herzen Europas liegt, hat zweifellos einen Teil dieses Ranges schon erreicht. In einer Beziehung wurde das Kieler Vorbild der Nachkriegszeit sogar übertroffen, in der der Internationalität. Flaggen von vier Nationen wehten an den Gestaden und Stander von zwei Dutzend Segel-Clubs bewiesen weit und SEESTRASSE 1 1 1 1 1 ! I. n 1 I I I I i u I I I i n I i v* 06 m £ O o \ Das ist das Projekt des Konstanzer Yachthafens. Vom letzten Rondell an der Seestraße schwingt sich die Massivmole 100 Meter weit in den Bodensee hinaus, das Becken wird 105 Meter westlich vom hölzernen Winkelsteg geschlossen. Die Hafeneinfahrt ist 12 Meter breit. Der durch zwei schmale Linien gezeichnete bisherige Yachtsteg (etwa in der Mitte des Projekts) illustriert die Lage des geplanten Hafens. In den Plan sind ferner die Liegeplätze der Boote eingezeichnet. breit die Beliebtheit des Bodensees als Internationales Gewässer in Seglerkreisen. Am 27. Juli beginnt die diesjährige Bodensee-Woche, zwei Drittel der einzelnen Regatten finden in der Konstanzer Bucht statt. Die Gesamtorganisation hat der über 150 Mitglieder zählende Yachtclub Konstanz, der es sich zu einer Herzenssache macht, dem Bodensee und nicht zuletzt der Stadt Konstanz die einmal errungene Bedeutung in der Seglerwelt zu erhalten und zu stärken. Daß der Club bemüht ist, eine sportgerechte Abwicklung zu garantieren und dafür auch einige technische Voraussetzungen zu erfüllen, liegt nicht nur im Interesse aller Aktiven, sondern auch der Fremdenstadt Konstanz. Zur technischen Seite gehört aber ein geeigneter Hafen. Schon seit Jahrzehnten, kann man sagen, ist der Yachtsteg an der Seestraße das Schmerzenskind der Konstanzer Segler. Er genügt keineswegs den normalen Ansprüchen, und das Fehlen eines Yachthafens könnte geeignet sein, nicht nur das technische Funktionieren der Bodensee-Woche zu gefährden, sondern die Stadt aus dem Seglerrang der Bodensee-Städte auszuschalten. Mit leidenschaftlicher Intensität bemühen sich nun seit einigen Wochen die Funktionäre des Yachtclubs Konstanz, die Voraussetzungen für das Gelingen eines großzügigen Yachthafen-Projektes an der Seestraße zu schaffen. Der 1. Vorsitzende. Franz Hitzel, erläuterte bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag im „Barbarossa“ die technische Seite des Projekts. Der Hafen käme an das Ende der Seestraße zu liegen, würde mit einer vom letzten Rondell aus sich erstreckenden Massivmole die östliche Abgrenzung bilden und 105 Meter westlich (unter Verwendung des bisherigen Yachtsteges) mit einem Winkelsteg von derselben Tiefe eine Wasserfläche von 10 000 Quadratmetern einschließen. Der abgewinkelte 43 Meter lange Stegteil würde 4,30 Meter breit sein und zusammen mit dem Molenkopf für Schiedsgericht und andere Funktionäre sowie Aktive in Zusammenhang mit Regatten von hier aus eine einwandfreie organisatorische Durchführung garantieren. Die westliche Massivmole kann gleichzeitig für die bereits geplante Motorbootlandestelle benützt ' werden (was der Stadt erhebliche Kosten für eine solche Anlage erspart). Der Hafen würde mindestens 50 Booten Platz bieten und sie vor Beschädigungen schützen, die angesichts der bisherigen unzulänglichen Anlage wiederholt eintraten und zu erheblichen Reparatur- bzw. Haftungsunkosten führten. Ein Wunschtraum der Segler scheint hier bei spontaner Zustimmung der Mitglieder in Erfüllung zu gehen. Erfüllt werden aber würde er nie, hätte nicht die Initiative einiger maßgebender Clubmitglieder, der Opferwille vieler Konstanzer und eine fast einstimmig beschlossene Umlage mindestens ein Drittel der Kosten (20 000 DM) jetzt schon garantiert. Der Yachtclub hofft beim Stadtrat Verständnis und auch die entsprechende Hilfe für dieses Unternehmen zu finden, das einem künftigen Seglerzentrum Konstanz zugute käme und den Verpflichtungen einer Fremdenstadt entspräche, die im Interesse der Stadt keinen Aufschub erleiden dürfen. Der referierende 1. Vorsitzende machte geltend, daß im Zusammenhang mit dem in diesem Frühjahr beginnenden Bau des Fährehafens in Staad eine einmalige günstige Gelegenheit gegeben sei, mit einer technisch einfach zu lösenden Arbeitsteilung den Yachthafen zu bauen. Die Jahreshauptversammlung erteilte schließlich dem Vorstand die Vollmacht zu weiterencdsfi Verhandlungen in bezug auf den' Erwerb eines Teiles des Grundstückes der Erbgemeinschaft Prym am Ende der Seestraße; hier soll einmal ein Clubhaus erstehen. Rechenschaftsbericht (1. Vorsitzender) und positiver Kassenbericht (Eberhard Schneider) fanden einstimmige Annahme. Der Vorstand, der für seine erfolgreiche Arbeit Entlastung erhielt, wurde fast in der gleichen Zusammensetzung einstimmig wiedergewählt: 1. Vorsitzender Franz Hitzel, Regierungsbaurat, stellv. Vorsitzender Dr. Werner Haisch. 2. Vorsitzender und Schriftführer Ernst Stadler. Kassier Eberhard Schneider, Regattaleiter Karl Nägele, Takelmeister Günther Kaysan sowie acht Beisitzer. A. St. Am 20. Januar schulfrei (aber vor mehr als 150 Jahren) Die gedrängte bauliche Anlage der Stadt Konstanz, das Zusammenwohnen ihrer Einwohner auf verhältnismäßig engem Raum und die ungenügenden sanitären Einrichtungen früherer Zeiten brachten es mit sich, daß ansteckende Krankheiten, vor allem Seuchen und die Pest schnell um sich griffen und die gefürchteten „sterbenden Läufe“ verursachten, die viele Opfer forderten. Auch das Jahr 1611 war ein Pestjahr. Dienstboten, die im Pfarrhaus von Sankt Paul, hatten die tückische Krankheit von Überlingen gebracht, und in wenigen Tagen waren Stadt und Paradies davon infiziert. Sehr stark wurden das Frauenkloster St. Peter und das Jesuitenkloster heimgesucht. Die Pestleichen wurden, aus Gründen der Vorbeugung wie» auch aus psychologischen Gründen, eine Stunde vor Sonnenaufgang oder eine Stunde nach Schließung der Stadttore durch das Lanzen- törle auf den Schottenfriedhof gebracht und durch den bestellten Totengräber Jacob Wibi tief vergraben, wofür er einen Lohn von drei Schilling Pfennig pro Manns-, und zwei Schilling Pfennig pro Frauensperson erhielt. Besagtem Wibi scheint es aber sehr ums Geldverdienen zu tun gewesen zu sein. Er drohte, den Leuten die Pest „anzuhauchen“, wenn sie ihm kein besonderes Trinkgeld gaben, und wurde darum mit Gefängnis bestraft, als die Pest vorüber war. So berichtet uns wenigstens F. X. Leiner in seinen „Miseellaneen“. Um das Pestübel zu verscheuchen, feierte man Anno 16U den Tag des Pestheiligen Rochus, den 16. August, durch eine große Prozession. Als im Jahre darauf die Seuche nachgelassen hatte, bestimmte der Stadtrat den Sebastianstag, den 20. Januar, als städtischen Feiertag. Sebastian, Mailänder von Geburt, und als kaiserlicher Leibgardist von Diokletians Schergen ums Jahr 300 gemartert, galt als besonderer Schutzheiliger gegen Pest und andere Seuchen, und erfreute sich schon durch seine bildliche Darstellung (jugendlich schöner, fast nackter Körper und daher m der Zeit der Renaissance besonders gern gesehen), aber auch seiner legendären Unverwundbarkeit durch Pfeilgeschosse wegen, großer Verehrung beim Volk. Als 1614 eine große Feuersbrunst die Rheingasse heimsuchte, beschloße der Stadtrat wieder die allgemeine Feier des Sebastiantages und zwar ganztägig. Da aber der Feiertage damals zuviel waren, erhob sich Anno 162S die Frage, ob man nicht einen halben Tag einsparen wolle, und man beschränkte auf den Rat des Stadtpfarrers von St. Stephan hin die kirchliche Begehung auf den Vormittag. Aber 1681 verfügte der Stadtrat auf Anraten „Ihro Hochfürstlichen Gnaden“ des Bischofs, den Sebastianstag wieder ganztägig zu feiern, und so blieb es bis ins 18. Jahrhundert, allwann man vernünftigerweise, zum Leidwesen der Schulkinder, die Zahl der kirchlichen Feiertage ,auf ein Minimum beschränkte. P. D. Neue Filme „Desperados“ (Roxy) Das ist ein Wildwestfilm ä la Knatterton, eine in manchen Szenen wirklich sehr lustige Persiflage der ollen, ehrlicher Wildwester. Da ist ein Bankier, der mit den Gangstern gemeinsame Sache macht, ein Postmeister, der zwischen den Parteien steht, Typ eines Neutralisten, ein Richter, der in seinem Eifer durchaus jemanden hängen will, selbst, wenn es der Unrechte wäre, der den Galgen zimmert und dann selbst durch die Fallklappe fällt. Da ist der Held, ein gesuchter und steckbrieflich verfolgter' Revolverschütze, der zugleich ein alter Freund des Sheriffs ist. Beide lieben eine Frau — aber in diesem Wildwest schießen die Nebenbuhler sich nicht. Da gibt es Schießerei und Verfolgung, das übliche Luxushotel einer leichtlebigen Gräfin, stiebende, wilde Pferdeherden. Da gibt es eine tolle, traditionelle, aber doch ganz ungewöhnliche Rauferei in der Wildwestkneipe, dessen Wirt eine Extravorstellung im Retten von Flaschen aus Kugelregen gibt. Eine Nummer für sich ist der Kumpan des Helden, der mit beiden Händen zugleich und mit dem Kopfe boxt und gelegentlich irgendetwas in die Luft sprengt. Daneben gibt es tragische, rührselige und edeltriefende Akzente, die man anfangs beinahe ernst zu nehmen versucht ist, bis die Groteske sich deutlich enthüllt. Ein Farbfilm, über dem, trotz mancher düsterer Szenen, eine helle Sonne strahlt, ein Film, der trotz allen wilden Klamauks eigentlich keine Rohheit zeigt. Ein Columbia-Film, dessen Regie Charles Vidor führt. Ein Lichtblick, aber kein Ausweg, den Weidwestfilm zu reformieren. —ng „Der Richter von Colorado“ (Scala) Auch der Wildwestfilm ist inzwischen farbig geworden, seine handelnden Personen allerdings werden nach wie vor in Schwarz- Weiß gezeichnet. Aber sogar ein ganz gewöhnlicher Wildwest-Reißer kann so etwas wie echte dramatische Spannung entwickeln, wenn er sich einem Problem zuwendet, das sich heute wie gestern, nach dem zweiten Weltkrieg wie nach dem Bürgerkrieg der Vereinigten Staaten, stellte. Wie finden Soldaten nach Kriegsende zurück ins bürgerliche Leben, dessen Gesetze inzwischen von Zivilisten geformt wurden? In diesem Film können es die einfachen Veteranen ebenso wenig wie ihr Oberst, der zum „Richter von Colorado“ gewählt wird, ohne das nötige kalte Blut dafür zu haben. Im Fieber der Menschenjagd, im Rausch des Tötens und dem Machthunger, schlechte Gesetze auch gegen die Gerechtigkeit durchzusetzen, verkennt er die Grenzen zwischen zügelloser Lynchjustiz und sorgsam wägender Rechtsfindung und wird damit zu einer Gefahr für alle. Seine Geschichte wird uns so filmwirksam wie möglich erzählt, mit einer brennenden Stadt wurde sogar an Effekte für die Farb-Kamera gedacht. Nur von Schlingen, mit denen Menschen vom Leben zum Tode gebracht werden, sollte die Menschheit langsam genug haben — auch im Film. —enz— „Wenn die Abendglocken läuten...“ (Gloria) „Wenn die Abendglocke läutet ln dem letzten Sonnenschein, wissen wir. was das bedeutet: bald wird unsere Hochzeit sein!“ Schön, nicht? Zwar scheint es von einem der schönsten Gedichte C. F. Meyers „inspiriert“, ist aber eine ärmliche Verballhornung, und um dieses nicht imbekannte „Lied“ (Musik Jean Villard) hat Alfred Braun einen ganzen Film gedreht, der offenbar dem Hunger nach Herz und Gefühl in dieser rauhen Zeit Genüge tun soll. Nichts gegen das echte Gefühl! Wenn aber vor lauter „edlen“ Wallungen und Ballungen ein Film förmlich überkocht, dann ist das auf die Länge schwer zu ertragen. Und er hat eine recht ausgiebige Länge, dieser Film, ist indes technisch anständig gemacht und läßt eine ganze Reihe Schauspieler von Namen auf der Leinwand erscheinen. So Willy Birgel, kordialer Gutsherr und natürlich Turnierreiter; sogar zu Tode reitet er sich, nur um einem jungen Komponisten (mit Geschmack Hans Holt) bei seiner Frau Platz zu machen, die sowieso von diesem ein Kind hat. Julia Fjorsen, skandinavisch blond, _ gibt der etwas seltsamen Frau viel artige Verhaltenheit. Ein neues Filmkind von sechs Jahren, Inge Behrendt, spielt reizend das Töchterchen. Schön und schick ist Maria Holst, mehr Künstler- als Kunstfreundin. Nennen wir nur noch Paul Hörbiger, Rudolf Platte (sehr lustiger Jazz- Trommler), Aribert Wäscher und Käthe Haack. Nackttänze werden nicht geboten, doch scheint es fast noch unerfreulicher, wenn seit der „Sünderin“ fast in jedem Film etwas wie ein aufgedecktes Bett im Hintergrund aufschimmert. — Hervoragend der Hamburger Kulturfilm „Ein Schiff wird gebaut“. cw „Panik am Roten Fluß“ (Capitol) „Panik am Roten Fluß“ gehört entschieden zu jener Kategorie von Wildwestfilmen, die vorbehaltlos abzulehnen sind. Weil hier mit den elementaren Begriffen von Recht und Moral Schindluder getrieben wird, weil unter dem allzu bekannten Deckmäntelchen des „unerbittlich harten Gesetzes der Prärie“ der Mord offen verherrlicht wird, und weil nicht zuletzt von dieser Seite Gefahr für die Jugend droht Es gibt genug harmlose Wildwester. die nicht ernst zu nehmen sind, weil die Darsteller sich selbst nicht ernst nehmen. Wenn aber, wie in diesem Film, Menschen ungestraft Mitmenschen töten können, und wenn gar noch versucht wird, der Handlung den Anstrich einer menschlichen Tragödie zu geben, dann sind die Grenzen der Harmlosigkeit weit überschritten. Auf solche Verfilmungen aus den Pionierjahren des amerikanischen Westens können wir gerne verzichten. Leid kann einem nur die riesige Rinderherde tun, die in gestrecktem Galopp über die Prärie und durch Flüsse gejagt wird. We. Film-Sondervorstellungen Im Gloria läuft heute abend und am Sonntagvormittag der Farbfilm „Robin Hood“; im Capitol „Die Todesreiter von Kansas“. Das Roxy zeigt das Lustspiel „Dick und Doof in geheimer Mission“. Uraufführung in Konstanz Selten erklingen moderne Musikwerke in den Konstanzer Konzertsälen, noch seltener ist es, daß hier eine Komposition ihre Uraufführung erlebt. Im Sonderkonzert des Stadt. Orchesters, das heute abend im Stadttheater stattflndet, werden die „Variationen über ein ungarisches Blumenlied für Klavier, Flöte und Streichorchester“ von Istvan Arato unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Der Gastdirigent, der vor dem Kriege jahrelang der Chefdirigent der Budapester Symphoniker war und in zahlreichen Konzertsälen und Radiostudios Europas namhafte Orchester dirigierte, hat sich über die Qualitäten des Städt. Orchesters Konstanz sehr lobend ausgesprochen. Istvan Arato wiederholt das heutige Konzert mit dem gleichen Programm am 1. Februar 1952 in Singen und beabsichtigt, mit dem Konstanzer Städt. Orchester auch in der Schweiz einige Konzerte zu geben. Horn, Violine und Klavier Bei einem Kammermusikabend im Konzil (Patronentasche) am Donnerstag, 24. Januar, wird der Solohornist des Stadtorchesters Winterthur, Hans Will mit Ilse Will-Fenigstein (1. Violinistin des Stadtorchesters Winterthur) und der Konstanzer Pianistin Berti Wittmann das selten zu hörende Horntrio von Joh. Brahms aufführen. Ferner stehen Kammermusikwerke von Brahms und Mozart auf dem Programm. Hans Will hat als Hornist internationalen Ruf. Von Othmar Schoeck wurde ihm die demnächst stattfindende Uraufführung von dessen Hornkonzert übertragen. Die Geigerin ist regelmäßige Solistin des Stadtorchesters Winterthur. 3. INT. BODENSEE-MESSE FBIEDBICHSHAFEN 16. bis 25. Mai 1952 Die SUDDEUTSCHE GRENZLANDMESSE hilft allen Herstellern von KONSUMGOTERN und Erzeugern von INDUSTRIE-, HANDWERKS-, LANDWIRTSCHAFTS-, LADEN- und BOROBEDARF erfolgreich werben. — Sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Messestand. Igamstag, 19. Januar 1952 SÜDKURIER Nr. 10 / Seite Sportdieost des Südkurier Heute beginnt Hauptprobe für Oslo VIII. Internationale Wintersportwoche Garmisch- Partenkirdien mit starker intern. Besetzung (R.V.-Eigenbericht.) Die Vorbereitungen der ytoder, die ihre Jugend im Februar zu den VI. Olympischen Winterspielen nadi Oslo schicken, eilen ihrem Höhepunkt entgegen. In den Tagen vom 19- bis 27 Januar wird im Rahmen der VIII. Internationales Wintersportwoche in Garmisch- Partenkirchen für die deutschen Olympia-Kandidaten mit wenigen Ausnahmen die Generalprobe für Oslo in allen wintersportlichen Disziplinen stattfinden. Der weltberühmte Olympiaort im Werdenfelser Land wird zweifellos seine bedeutendsten Tige in der Nachkriegszeit erleben, denn nicht nur die Aktiven, sondern auch die Mitglieder des Nationalen Olympischen Komitees und die maßgebenden Männer der Wintersportverbände werden sich in Garmisch-Partenkirchen zur letzten Besprechung und Beschlußfassung einfinden. Das Kernstück dieser Internationalen Wintersportwoche werden, genau wie bei allen Olympischen Winterspielen die Ski-Wettbewerbe sein. Dr. Fredy Stöber, der Sportwart des Deutschen Skiverbandes, ist mit den Leistungen der Olympiakandidaten in den Alpinen Disziplinen, die bisher gezeigt wurden, nicht ganz zufrieden. Das Abschneiden der Damen bei den Internationalen Konkurrenzen in Grindelwald in der Schweiz am letzten Wochenende bedeuten ine kalte Dusche für diejenigen, die sich in Oslo für unsere „Alpinen’ Erfolge ausrechnen. Garmisch-Partenkirchen wird also schon wesentlich bessere Leistungen der Deutschen bringen müssen, wenn man nicht doch noch Streichungen vornehmen soll. Elf Nationen sind in Garmisch-Partenkirchen am Start, darunter voraussichtlich Olympia-Mannschaften aus Amerika, Australien, Italien, Jugoslawien, Oesterreich, Frankreich und der Schweiz, so daß vor allem in den Alpinen Disziplinen, in denen sämtliche deutsche Olympia-Kandidaten starten, ein aufschlußreicher Maßstab über die Leistungen möglich ist. Obwohl in den Nordischen Disziplinen die starken skandinavischen Länder wegen der Vorbereitungen für Oslo im eigenen Land fehlen, wird man im Kampf mit den Oesterreichern, Italienern, Franzosen und hoffentlich der Schweiz doch noch einmal übersehen können, wo unsere Langläufer und Springer augenblicklich in Mitteleuropa stehen. Eine großartige Besetzung haben die Bob-Wettbewerbe auf der verbesserten Olympia-Bob-Bahn gefunden, auf der 1953 bekanntlich die Bob- Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Neben der Weltmeistermannschaft Ostler wird auch der Weltmeister im Zweierbob und Olympiasieger 1948 Endridi, Schweiz, in Garmisch-Partenkirchen sein, und auch Frankreich und Italien schicken ihre Olympia-Mannschaften. Die Franzosen wollen sogar mit 20—30 Bobfahrern nach Deutschland kommen. Der Bobclub Schwarzwald mit dem Sitz in Triberg veranstaltet sogar eine Auto- Sternfahrt zur Internationalen Wintersportwoche, zu der bereits 30 Wagen gemeldet haben. Mit einer Vierermannschaft, am Steuer Exweltmeistei Bibi Fischer und zwei Zweier-Bob-Mannschaften nimmt der Bobclub Schwarzwald an den Bob- Wettbewerben teil. Im Eissport stehen die Gastspiele ausländische! Eishockey-Mannschaften im Vordergrund des Interesses. Auf Kanadas Olympiamannschaft fül Oslo, die Edmonton Mercurys, ist man in Deutschland besonders gespannt, denn nur einmal 1936, bei den IV. Olympischen Winterspielen, mußte Kanada die Goldmedaille (an England) abgeben. Die Kanadier sind selbstverständlich auch in diesem Jahr die Favoriten des Olympischen Eishockey-Turniers. Die Mer- curys aus Edmonton werden im Olympia-Eissta dion Spiele gegen die deutsche Länderelf aus tragen. Schließlich werden die Eiskunstlauf-Wettbewerbe in Garmisch-Partenkirchen noch einmal die Olympia-Kandidaten der mitteleuropäischen Länder für Oslo, aber vor allem auch Amerikas Vertretung am Start sehen. Der junge Dick Button, der Olympiasieger 1948, gilt auch dieses Mal in Oslo als Favorit. So wird man bei diese! Internationalen Wintersportwoehe einen kleinen Ausschnitt der großen Olympischen Geschehnisse in Oslo zu sehen bekommen. Die feierliche Verpflichtung der deutschen Olympiakämpfer für Oslo im Olympia-Eisstadion von Garmisch-Partenkirchen in Anwesenheit der Mitglieder des Nationalen Olympischen Komitees, wird Höhepunkt und Abschluß dieser Internationalen Wim tersportwoche sein, und als Bilanz wird man klarsehen, wer Deutschland bei den VI. Olympischen Winterspielen vertritt. Singener Abschied ans der Abstiegszone? II. Liga Süd: Ulm 46 — VfR Aalen (Vorspiel 1:1), Bayern Hof — BC Augsburg (0:5), Jahn Regensburg — Wadcer München (1:4), 1. FC Pforzheim — Freiburger FC (1:1), ASV Cham — SSV Reutlingen (1:3), SV Darmstadt — Hessen Kassel (0:2), FC Bamberg — ASV Feudenheim (2:0), ASV Durlach — SV Wiesbaden (1:3), FC Singen — TSV Straubing (1:1). Nadi dem überraschenden Erfolg in Wiesbaden hat der FC Singen den TSV Straubing als Gegner, dem er schon im Vorspiel ein 1:1 abtrotzte. Bei dem unverkennbaren Formanstieg der Leute vom Hohentwiel ist ihnen auch gegen die Niederbayern ein Erfolg zuzutrauen. Damit würde sich die Elf gleichzeitig weiter aus der Abstiegszone entfernen. Schwerer dürfte es der FC Freiburg haben, in Pforzheim zu einem Erfolg zu kommen, nachdem schon das Vorspiel eine Punkteteilung brachte. Neben der Mannschaft von Ulm 46, die im Vorjahre beim Aufstieg „abblitzte“, dafür aber in diesem Jahre ihre Aufgabe um so besser zu lösen scheint, hat zur Zeit die Elf von Bayern Hof die besten Aussichten, sich den begehrten „Platz an der Sonne" zu erkämpfen. Im Zusammentreffen der Hofer mit dem Tabellendritten BC Augsburg fällt die Entscheidung darüber, ob die Hofer weiterhin als AnAn Südbadens Tabellenspitze wirds interessant 1. Amateurliga Südbaden: FC Villingen — SV Sdiopfheim, VfR Stockach — FC Gutadi, SC Baden-Baden — Offenburg, ASV Freiburg — SV Kuppenheim, 1844 Freiburg — SV Weil, FC Rastatt — FV Lahr, FC Rheinfelden — FV St. Georgen, RW Lörrach — FV Kehl, VfR Achern — VfL Konstanz. Man darf Adiems glücklichen Sieg in Offenburg nicht überschätzen; trotzdem wird Konstanz gewarnt sein und außerdem der Tabellenführer Baden-Baden äuf eigenem Platz gegen Offenburg noch an Selbstbewußtsein gewonnen haben. Außer Baden-Baden sind in den weiteren Begegnungen noch Lörrach (gegen Kehl), Rheinfelden (gegen St. Georgen) und Rastatt (gegen Lahr) bei ihren Heimsiegen Favoriten. In den restlichen Spielen ist der jeweilige Ausgang offen, vielleicht kann wieder der Platzvorteil ausschlaggebend sein. 2. Amateurliga Südbaden: Vöhrenbach — Do- naueschingen, Konstanz I b — Triberg, Neustadt — Singen I b, Wollmatingen — Engen. Leichte Hürden für die Spitzenreiter 1. Amateurliga Württemberg: Sportclub Stuttgart — Union Böckingen, SV Tübingen — VfL Kirehheim, VfB Friedrichshafen — FV Ebingen, SC Schwenningen — Sportfreunde Stuttgart, FV Zuffenhausen — VfL Sindelfingen, VfR Heilbronn — VfR Schwenningen, SpVgg Feuerbach — SpVgg Trossingen, SG Untertürkheim — Nor- Uannia Gmünd, spielfrei FC Eislingen. Man sollte damit rechnen dürfen, daß Union Böckingen, VfL Kirehheim und VfR Schwenningen, die als Spitzenterzett allein noch für die Meisterschaft, den Aufstieg zur II. Liga und die Teilnahme an der deutschen Amateurmeisterschaft in Frage kommen, ihren Gegnern am 20. Januar klar das Nachsehen geben. Den VfB Friedrichshafen haben einige Rückschläge den gesicherten Mittelplatz gekostet. Es bedarf nur noch eines kleinen Anstoßes, und die Seehasen sind mitten im Abstiegsstrudel. 2. Amateurliga Gruppe Oberschwaben: Weingarten — Riedlingen,. Schwendi — Lindenberg, Biberach — Ehingen, Lindau — Sigmaringen, Sigmaringendorf — Waldsee, Aulendorf — Ravensburg, Saulgau — Wangen, Schussenried — Laupheim. Handball wieder um Punkte Nach einer Spielpause von über vier Wochen wird am Wochenende auch in Südbaden im Handball erstmals wieder um Punkte gespielt?. Es stehen allerdings nur zwei Spiele auf dem Programm. In Lahr gibt der Spitzenreiter Rot- Weiß Lörrach seine Karte ab und in Teningen ist Freiburg-Zähringen zu Gast. Verbandstag der Leichtathleten in Lörrach Der Südbadische Leichtathletikverband hält am Sonntag im Hotel „Storchen* in Lörrach die diesjährige Verbandstagung ab, der bereits am Vorabend eine Vorstandssitzung vorausgeht. Im Mittelpunkt der Tagung steht der geplante Zusammenschluß Nord-Südbaden, dessen Vorbereitungen bereits in positivem Sinne verlaufen sind. Außerdem werden die neuen Termine festgelegt und aktuelle Fragen behandelt. Wärter auf den zweiten Tabellenplatz gelten dürfen. Im Kampf des Tabellenvierten gegen den Fünften, Darmstadt — Hessen Kassel, geht es für die „Lilien" darum, den Anschluß zu den führenden Mannschaften nicht zu verlieren. Der Spitzenreiter Ulm 46 wird sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, sich für das magere 1:1 im Vorspiel gegen den Tabellenletzten VfR Aalen zu revanchieren. In den übrigen Spielen sind gleichfalls Heimsiege zu erwarten. So spielt die I. Liga I. Liga Süd: Offenbach — SV Waldhof (2:2), VfR Mannheim — Schweinfurt (2:1), in Stuttgart: Neckarau — 1. FC Nürnberg (0:3), Stuttgarter Kidcers — Aschaffenburg (0:2), Bayern München — VfB Stuttgart (1:2), FSV Frankfurt — Mühlburg (0:0), Fürth — 1860 München (1:2), Schwa^ ben — Eintracht Frankfurt (0:4). I. Liga Südwest: Worms — 1. FC Saarbrücken (0:4), Neuendorf — VfR Kaiserslautern (3:3), Neunkirchen — 1. FC Kaiserslautern (2:5), Phönix Ludwigshafen — Pirmasens (3:2), Engers Neustadt (0:3), Kreuznach — Weisenau (2:1), Mainz — Tura Ludwigshafen (3:5), Trier — Frankenthal (T.: 2). I. Liga West: Dortmund — Schalke 04 (0:3), Düsseldorf — Aachen (0:3), Dellbrück — Rotweiß Essen (0:2), Katemberg — Meiderich (2:1), Erkenschwick — Leverkusen (1:1), Hamborn — Pr. Münster (1:7), STV Horst — 1. FC Köln (0:3) SW Essen — Rheydter SV (2:6). I. Liga Nord: Hamburger SV — Göttingen (1:2), Werder Bremen — Kiel (1:2), Eintracht — VfL Osnabrück (3:6), Bremerhaven — St. Pauli (1:4), Concordia Hamburg — Bremer SV (1:5), Braunschweig — Eimsbüttel (2:3), Hannover 96 — Victoria Hamburg (2:2). Ski-Olympiakandidaten im Ausland ' st Die Olympiakandidaten der deutschen Skiläufer weilen vor ihrem Auftritt in Garmisch-Partenkirchen am Wochenende im Ausland. Eine starke Expedition beteiligt sich an den Alpinen Wettbewerben (Damen und Herren) in Bad Gastein, während die Kernmannschaft der nordischen Läufer nach Kitzbühel fährt. Zusätzlich schickt der Deutsche Skiverband alpine Läufer in die Schweiz zu Wettbewerben in Villa» und Lenzerheide. Ostler/Nieberl und Kitt/Kuhn nach Oslo Die erfolgreichen Weltmeister Ostler/Nieberl auf Bob Cognac und Kitt/Kuhn auf Bob Riessersee III werden Deutschland bei den Olympischen Winterspielen in Oslo im Zweier-Bob vertreten. Nachdem die Teilnahme von Weltmeister Ostler bereits feststand, bewarben sich am Donnerstag und Freitag vier Zweier-Bobs auf der Olympia-Bob-Bahn in Garmisch um die zweite Fahrkarte nach Oslo. Nach insgesamt sechs Fahrten qualifizierten sich die Münchener Kitt/Kuhn mit einer Gesamtzeit von 9:00,07 Minuten vor Wiese/Berger (Hannover) auf Bob Conti mit 9:03,18 Minuten. In wenigen Zeilen Beim 18-km-Langlauf in Kitzbühel belegte der deutsche Langlaufmeister 1950, Heinz Hauser (Reit im Winkl), in 1:07:20 Std. den dritten Platz. Sieger wurde der Franzose Bennoit Carrara (1:05:16 Std.). Der Süddeutsche Rundfunk und der Südwestfunk werden von der VIII, Internationalen Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen ausführlich berichten. Der 7. Verbandstag der badischen Kanuten findet am 26. Januar in Mannheim statt. Das Oberligaspiel VfL Neckarau — 1. FC Nürnberg findet wegen Platzsperre der Neckar- auer auf dem Stuttgarter Neckarstodion statt, Wird aber auf dem Tipzettel des West-Süd-Blocks nutgewertet. Der Württembergische Fußballverband nimmt *m 20. April in Straßburg seine traditionellen Freundschaftsspiele mit dem Elsaß wieder auf. Der Gemeinderat der Stadt Eislingen/Fils hat beschlossen, ein Stadion für 15 000 Zuschauer Zu bauen. Die Niederlage im Schwergewichts-Europamei- »terschaftskampf im Brüsseler Sportpalast brachte Exmeister ten Hoff rund etwa 64 000 DM ein. Der Herausforderer und Sieger, Karel Sys, (Belgien) kam auf etwa 24 000 DM. Der SC Riessersee behauptete sich im Punkt- •piel um die deutsche Eishockeymeisterschaft gegen den VfL Bad Nauheim knapp 5:4. Kanadas Eishockeyvertretung für die Olympi- »chen Winterspiele in Oslo, die Edmonton Mer- Cttrys, kamen in ihrem dritten Deutschland-Gastspiel zu einem weiteren klaren Sieg gegen Preu- fien Krefeld (10:5). Tabellenführer in Süddeutscblands Wasserball- Oberliga ist mit 35:17 Toren und 7:1 Punkten der SV Ludwigsburg. Mit 272:251 Punkten besiegte der SSV Reutlingen in einem Schwimm-Clubkampf den SV Heilbronn. Als 55. Nation hat Spanien seine Meldung für die Olympischen Sommerspiele in Helsinki abgegeben. Am 21. Januar wird das Bundeskuratorium die Richtlinien für die Bundesjugendwettkämpfe 1952 herausgeben. In einem Gerätetum-Vergleichskampf siegte Biberach über Backnang mit 279,90:271,55 P. Der „Turnvater von Tettnang’, Carl Gührer, vollendete sein 80. Lebensjahr. Der schwedische Davispokalspieler Lennart Bergelin gewann in Madras die gesamtindischen Hartplatztennismeisterschaften gegen den Japaner A. Miyagi mit 4:6, 6:4, 6:2, 4:6, 6:4. Juan Manuel Fangio gewann den Großen Preis von Sao Paulo vor Franziskus Marques und Froilan Gonzales. Bei den südwürttembergischen Hallenhandball- Meisterschaften in Tailfingen qualifizierten sich Pfullingen, Reutlingen und Lindau für die ge- samtwürttembergischen Meisterschaften. Bei den Meisterschaften in der nordischen Kombination des Bezirks 1 im Skäverband Schwarzwald sicherte sich der 20jährige Ernst Steimel vorn Ski- Club Hji.h 1 e.rtej mit der Note 418,4 den Titel eines Bezirksmeisters 1952. Kaltblütige Abwehr von Angriffen Theo Schuster, der .Schachmeister von Württemberg", war mit seinem geteilten 4. bis 8. Platz bei der gesamtdeutschen Schachmeisterschaft in Düsseldorf eine der größten und erfreulichsten Ueber- rasdiungen. Man sehe sich z. B. nur an, mit welcher Kaltblütigkeit er die Angriffsversuche des gefährlichen Niephaus abwehrte! Weit: Niephaus (Wiesb.) Schwarz: Schuster (Stgt.) 1. c2 — c4, Sg8 — 16; 2. Sbl — c3, e7 — e6; 3. <12 — d4, d7 — d5; 4. Lei — g5, Lf8 — e7; 5. e2 — e3, h7 — h6; 6. Lg5 — h4, 0 — 0; 7. Tal — cl, c7 — c6; 8. Sgl — f3, Sf6 — e4; 9. Lg5 x e7, Dd3 X e7; 10. Lfl — d3. Se4 X c3; 14. Tel X c3, d5 x c4; 12. Tc3 X c4. Sö8 — d7; 13. Ld3 — bl, T18 — d8; 14. Ddl — c2. Sd7 — f8; 15. 0 — 0, Lc8 — d7; 16. Sf3 — e5, Ld7 — e8 (Nun beißt der Weiße auf Granit!); 17. f2 — f4, Td8 — dfi; 18. Dc2 — b3,*f7 — f6; 19. Se5 — f3, Le8 — f7; 20. Db3 — a3, Td6 — d7; 21. Tc4 — c5, Td7 — c7, 22. b2 — b4, b7 — b6 (Fordert, wie erwartet, wei- Wird ten Hoff die Revancua gegen Karel Sys gewinnen und den Europameistertitel zurückholenf Dann muß er besser im Bilde sein als hier bei der Aufnahme letzten Samstag in Brüssel Die Industrie will dem Radsport helfen „Die Industrie wird sich weiterhin unterstützend einschalten und in engster Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Radfahrer soll auch der Straßenrennsport der Berufssportler 1952 gefördert werden." Diese Erklärung gab der Geschäftsführer der Interessengemeinschaft zur Förderung des Radfahrwesens und des Radsports (IRA), Hermann Schwartz, anläßlich der kürzlichen Tagung des BDR in Hannover ab. Auch die Vorstandsmitglieder der IRA, die Direktoren Heisz und Deusing, vertraten in ihren Weihnachts- und Neujahrsbotschaften an den deutschen Radsport die gleiche Auffassung und widerlegten damit die vielfach geäußerten Befürchtungen einer Entfremdung zwischen den Radsportorganisationen und der Industrie. Die bereits öffentlich diskutierten und vom „Südkurier" zitierten unliebsamen Vorgänge bei den sportlichen Wettbewerben sollen untersucht werden. Der BDR wird nach Abschluß der Ermittlungen zu diesen Dingen Stellung nehmen. Zur Hauptsache sollen der ehemalige Weltmeister Erich Möller und Werner Miethe gehört werden, die beide als Manager bzw. Veranstalter wesentlich zur Klärung der Vorgänge beitragen können. tere Angriffsversuche heraus); 23. Tc5 — c3, Lf7 — g6; 24. Lbl X g6, Sf8 X gß; 25. Tfl — cl, De? — d7; 26. Da3 — b3, Sg6 — e7; 27. e3 — e4, Kg8 — f8; 28. b4 — b5, Ta8 — c8; 29. Db3 — c2, c6 — c5; 30. a2 — a4, Kf8 — g6; 31. Tc3 — c4, Kg8 — h8; 32. Sf3 — d2, Se7 — g6; 33. g2 — g3, e6 — e5! 34. d4 X e5 (Verhängnisvoll falsche Beurteilung der Situation: Nicht Weiß, sondern Schwarz setzt sich in den Besitz der d-Ldnie. Und daher mußte f4 X e5 nebst d4 — d5 geschehen), 34. ... f6 X e5; 35. f4 — f5, Sg6 — f8; 36. Sd2 —f3, Dd7 — e7; 37. Dc2 — b2, Tc8 — e8; 38. Tel — dl, Tc? — d7ü 39. Tc4 — cl (Ledder geht 39. Tdl Xd7, was Niepbaus gar nicht in seinen Konsequenzen erkannte, nicht weqen De7 x d7I! 40. Sf3 X e5, Te8 X e5!I 41. Db2 X e5. Dd7 —dl!. 39. . . . Td! — «14!! 40. Tdl X d4 (Nach 40. Sf3 x d4, e5 X d4 wird Weiß .überrollt"). 40.... e5 X d4; 41. e4 — e5, De7 — b7; 42. Db2 — e2, Db7 — d5; 43. g4, Sd7; 44. e6, d3; 45. De3, Sffi; 46. Se5, c4! 47. g5 (T X c4 scheitert an d2! und 47. S x c4 an S X g4!), 47. . . . d2; 48. Tdl. Se4; 49. Sf7!, Kg8; 50. Df3, Dd4; 51. Kg2, S X g5; 52. S X g5, hx g 5; 53. f6, g x f6; 54. Df5 (Er wehrt sich seiner Haut so gut es eben geht), 54. ... Kg7: 55. h4, c3; 56. h5 (oder h x g5, De5l) Kh8; 57. h6, De5; 58. Dg6, Tg8; 59. Df?, c2! 60. h7, Tc8; 61. Dd7, De2 — und Matt im nächsten Zuge! (Anmerkungen von E. J. Diemer, Scheidegg/AUgäu.) Der Streit um Öae Kraftroerfcprojekt am Rheinfall Volksabstimmung in der Schweiz? — „Kamp! zwischen Heimat und Stadt 41 B®ni. Trotz der grundsätzlichen Zustimmung der schweizerischen Bundesregierung zu dem Bau eines Flußkraftwerkes in der Nähe des Rheinfalls bei Schaffhausen geht in der Schweiz der Meinungsstreit um das Rheinau-Projekt weiter. Es scheint zu einem dramatischen Endkampf zwischen Anhängern und Gegnern des Bauvorhabens zu kommen. Kurz vor dem auf Anfang Februar festgesetzten Beginn der Bauarbeiten gab das „Ueberparteiliche Komitee zum Schutze der Stromlandschaft Rheinfall — Rheinau* in Bern seine Absicht bekannt, eine Volksabstimmung zu erzwingen. Das Komitee, das bereits im vergangenen Jahre über 150 000 Unterschriften gegen die Rheinau-Pläne sammelte, dürfte voraussichtlich die für die Einleitung eines Volksentscheides erforderliche Stimmenzahl zusammenbringen. Ziel der Volksabstimmung soll es sein, die Bestimmungen der schweizerischen Bundesverfassung über die Nutzbarmachung der Wasserkräfte abzuändem. Konzessionen für Kraftwerke sollen in Zukunft von der Zustimmung der Mehrheit beider eidgenössischer Kammern abhängig sein. Diese Neuerung soll sich auf alle durch die Schweizer Bundesregierung erteilten Wasserrechtskonzessionen erstrecken, soweit mit dem Bau der Kraftwerke am 1. Januar 1952 noch nicht begonnen war. Ferner beschloß das Komitee am 27. Januar eine große Protestkundgebung in Rheinau zu veranstalten. Von den Vertretern des überparteilichen Komitees wird ungewöhnlich scharfe Kritik an der Haltung der Schweizer Bundesregierung geübt. Der Zürcher Nationalrat Grendlmaier erklärte, die Zustimmung der Berner Zentralregierung zu dem Rheinau-Projekt wirke wie eine Beleidigung des Volkes. Der Kampf um Rheinau sei zu einem Kampf der Heimat gegen den Staat geworden und werde unverzagt weitergeführt. Das Komitee appelliere in elfter Stunde an die eidgenössische Bundesregierung, ihren Entscheid zurückzunehmen. Ein anderer Vertreter äußerte die Ansicht, eine Pflicht der Schweiz zur Erteilung der Konzession könne aus dem Staatsvertrag mit Baden nicht abgeleitet werden. Den Rhein entlang Schülerkarteien in Südbaden Freiburg. Das badische Ministerium für Kultus und Unterricht hat. die örtlichen Schulämter angewiesen, über sämtliche Schulpflichtigen eine Schülerkartei zu führen, gleichgültig, ob sie eine öffentliche oder private Schule besuchen oder statt des ordentlichen Schulunterrichts Privatunterricht genießen. In der Schülerkartei müssen neben den Personalien des einzelnen Schülers jeder Ein- und Austritt sowie die Ueberweisung in eine andere Lehranstalt vermerkt werden. Am Ende jedes Monats sind sämtliche Veränderungen an den Privatschulen vom zuständigen Kreis- sdiulamt dem Ministerium vorzulegen. Die Karteien sollen nach der Anweisung mindestens acht Jahre aufbewahrt werden. Sechs Soldaten festgenommen Ottenburg. Die französische Gendarmerie hat sechs französische Soldaten festgenommen, die unter dem dringenden Verdacht stehen, an den Ausschreitungen gegen die deutsche Bevölkerung am Heiligen Abend und in der Silvesternacht beteiligt gewesen zu sein. Damals waren deutsche Frauen überfallen und mißhandelt worden. Katastrophale Wohnverhältnisse Offenburg. Oberbürgermeister Besitz bezeichnet« in der letzten Sbadtratssätzung das Wohrnrngs- Problem der Stadt als nahezu unlösbar. Alte Betrachtungen der katastrophalen Situation führten immer wieder nur zu dem Ergebnis, daß/es in Offenburg, das zur Zeit 24 200 Einwohner zählt, insgesamt 1175 Wohnungssuchende Familien gibt. Das entspräche einer Zahl von rund 4500 oder fast 19 v. H. der Gesamtbevölkerung. Der Stadtrat stimmte einem Antrag des Oberbürgermeisters zu, noch im Laute dieses Jahres mindestens 400 neue Wohnungen zu erstellen, deren Miete nicht über 50 DM liegen dürfte. Vor allem müsse darauf hingearbeitet werden, die Wohnungen der 3e- satzungsverdrängten wieder zurückzuerhalten. Versammlung der ehern. Wehrmachtsangehörigen Baden-Baden. In Offenburg findet am 17. Februar die Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Baden im Bund der versorgungsberedi- ti-gten ehemaligen Wehrmachtsangehörigen und ihrer Hinterbliebenen statt. Die Versammlung wird voraussichtlich einen Beschluß über die beabsichtigte Aufnahme alter ehemaligen Soldaten in den Verband fassen. Beerdigung des ermordeten Taxifahre» Mannheim. An der Beerdigung des kürzlich ermordeten Taxifahrers nahmen in Mannheim rund 1000 Personen, darunter alle Taxifahrerkollegen mit rund 200 Wagen, teil. Die Taxis fuhren anschließend in einer langen Wagenkolonne langsam wieder zu ihren Standplätzen zurück. Der Vorstand der Mannheimer Taxifahrer, Jakob Gtoli, sagte am Grabe des Ermordeten, die Taxifahrer könnten einer solch unsicheren Situation nicht weiter tatenlos Zusehen. Innerhalb kurzer Zeit seien im Bundesgebiet 13 Taxichauffeure ermordet worden. Bei der Beerdigung wurde von den Teilnehmern bemängelt, daß die Stadtverwaltung Mannheim nacht vertreten war. An der Fahndung nach dem Mörder des Taxifahrers beteiligen sich alle Kreise der Mannheimer Bevölkerung. Angebliche Tatwerkzeuge, Hämmer und Beate sowie amerikanische Uniformen, die mit Bhitspritzem befleckt waren, wurden bei der Kriminalpolizei abgegeben. Krimdnaiinspektor Oskar Riester bezeichnet die Mithilfe der Bevölkerung als geradezu aufopfernd. Die Mannheimer Kriminalpolizei fahndet mit 40 Beamten seit vier Tagen und Nächten nach dem Mörder. Die amerikanische Militärpolizei beschäftigt ihren ganzen Mannheimer Stab von etwa 40 Leuten mit diesem Fall. Müssen Mannheimer Bäckereien schließen? Mannheim. Die Geschäftsführung der Bäcker- inmung Mannheim befürchtet, daß bei einer Fortdauer der gegenwärtigen Kohlemlage einige Bäk- kereien im Bezirk Mannheim schließen müssen. Die Bäckerinnung teilte dazu mit, daß den Mannheimer Bäckereien in diesem Winterhalbjahr nur 70 Prozent des letztjährigen Kohlenkontdngents zur Verfügung stünden. Süddeutsche Umschau Stuttgarter Fo»diungs^xpedition in Ostafrika Stuttgart (Eigenbericht.) Am 19. November 1951 ist eine fünfköpfige Stuttgarter Expedition nach Taganjika ausgereist. Das Unternehmen steht unter Leitung von Hauptkonservator Dr. Lindner vom Staatl. Museum für Naturkunde, Stuttgart. Dr. Lindner ist ein bekannter Insektenforscher, der zusammen mit einer Reihe Fachgelehrter des In- und Auslandes zur Zeit ein vielbändiges Werk über die Fliegen herausgibt. Seine Untersuchungen gelten vor allem der Einpassung der Insekten in verschiedenen Höhenlagen tropischen Gebietes, das sich bekanntlich in den Höhen des ostafrikanischen Kilimandscharo bis beinahe 6000 m erhebt. Außerdem wirkt in der Expedition der Ornithologe Dr. Zink aus Ulm mit, der als naher Mitarbeiter der Vogelwarte Radolfzell auch im Bodenseegebiet wiederholt tätig gewesen ist. Die weiteren drei Mitreisenden sind ein Arzt, ein Kunstmaler, der gleichzeitig Präparator ist und ein Pflanzenschutzsachverständiger, der als „alter Afrikaner“ mit Land und Leuten vertraut ist. Bei den englischen Behörden wie auch bei den Einwohnern fand die Expedition freundliche Aufnahme. Die Expedition erhielt keine staatlichen Mittel zur Unterstützung. Das Stuttgarter Kultusministerium hat vielmehr Gelder des Werbefunks zur Verfügung gestellt, und auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat weitergeholfen. Vor allem jedoch haben Freunde des Museums aus Gewerbe und Industrie das Ihre getan, diese Reise zu ermöglichen und damit dem Wiederaufbau des im ganzen Lande so geliebten „Naturalienkabinetts“ zu ermöglichen. Auch eine Konstanzer Firma hat durch eine Spende zum Gelingen der Expedition beigetragen. Die Firma Stromeyer hat die Zelte den Teilnehmern der Afrikareise zur Verfügung gestellt. Kratzende Katzen veru»achen Krankheit Tübingen. Eine neue Form der Lymphdrüsenentzündung, die in Frankreich in den beiden letzten Jahren epidemisch aufgetreten und auch in der Schweiz festgestellt worden ist, droht aus Süwestdeutschland überzugreifen. Die Krankheit wird vor allem durch Kratz- oder Bißwunden von Katzen, aber auch durch sonstige Kratzwunden und durch direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch übertragen. Die Krankheit kann zu Eiterungen der entzündeten Lymphdrüsen führen, verläuft aber sonst gutartig. Ostpreußische Friedensglocke für Reutlingen Reutlingen. Die Landsmannschaft der Ostpreußen in Reutlingen hat den evangelischen Oberkirchenrat für Württemberg gebeten, dafür einzutreten, daß eine der in Hamburg lagernden ostpreußischen Kirchenglocken in der Reutlinger Marienkirche aufgehängt wird. Die Gemeinde dieser Kirche besteht zu einem großen Teil aus Heimatvertriebenen. Blick über die Grenzen Von Sdiotter verschüttet Thayngen. Im Zementwerk Thayngen (SdiaJfhausen) war im Vorratsraum für Gesteins- sdiotter ein über 60jähriger Arbeiter damit beschäftigt, Schotter in den Traktor zu schütten. Plötzlich löste sich eine größere Gesteinsmasse und begrub den Mann. Da der Unfall nicht sogleich fcemerkt wurde, konnte der Verunglückte nur noch als Leiche geborgen werden. Professor Dr. Jakob Jud 70 Jahre alt Zürich. Der langjährige Inhaber des Lehrstuhl für Tomanis&g Sprachwissenschaft an der Universität Zürich Professor Dr. Jakob Jud, vollendete Ende letzter Woche sein 70. Lebensjahr. Sein eigentliches Lebenswerk ist der Sprach- und Sachatlas Italiens und der Südschweiz, von dem 1928 der erste Band erschien und das bis auf acht Bände angewachsen ist. Auch außerhalb der Lehrtätigkeit an der Universität Zürich hat Prof. Jud an fast allen sprachwissenschaftlichen Unternehmen auf Schweizer Boden leitend oder beratend mitgearbeitet. Besonders lebhaft war seine Liebe für das Räto-Romanische und der Kanton Graubünden hat ihn für diesen Teil seines Schaffens mit der Ernennung zum Ehrenbürger gebührend gewürdigt. Zürich wächst weiter Zürich. Die Wohnbevölkerung der Stadt Zürich betrug Ende Dezember 376 379 Personen. Sie hat damit im vorigen Jahre eine Zunahme von 6795 Seelen erfahren. Die große Stadt dürfte demnach 1952 über 400 000 Einwohner hinauswachsen. Fernsehen in Zürich Zürich. Mit einem Spezialflugzeug der S w iss- arr trifft hier an diesem Samstag eine vollständige Fernseih-Anlage ein. Die komplette Entrichtung, die ein Gewicht von drei Tonnen hat, wird von der Deutschen Femseto-Gesellschaft zu Aiusstel- lungs- und Vorführungszwetken im bekanntesten Züricher Warenhaus montiert und in Betrieb gesetzt. Die Aufnahmen werden in einem Studio mit einer Fernsehkamera gemacht und auf 20 Empfangsgeräte übertragen, die für das Publikum in den Verkaufsräumen aufgeste-llt werden sollen. Die ersten solchen Televisionssendungen sind für den 21. Januar vorgesehen. Durch Lawine erstickt Chur. Als ein junger Mann aus dem Kanton Zürich mit seinem Vater gegen das Mattlishorn bei Langwies im Schanfigg aufwärts stieg, löste sich plötzlich eine Schneebrett-Lawine, die ihn verschüttete, während der Vater rechtzeitig aus- weichen konnte. Der verunglückte Sohn wurde nach einstündigem Suchen vom Vater gefunden war aber bereits in den Schneemassen erstickt. Rekordumschlag in den Basler Rheinhäfen Basel. In den Rheinhäfen von Basel-Stadt und -Land sind im vergangenen Jahre insgesamt Güter von 4,59 Mill. Tonnen, d. h. über 1 Miiüon Tonnen mehr als im Jahre 1950, umgeschlaigen wot- deo. An beladenen Schiffsednheiten wurden 8871 gezählt. Internationale Kochkunstausstellung Bern. Die Genossenschaft „Schweizerische Fremdenverkehrs- und Internationale Kochkunst- Ausstellung Bern' hat einstimmig beschlossen, im Jahre 1954 von Mitte Mai bis Mitte Juni in Bern eine Schweizerische Fremdenverkehrs- und Internationale Kochkunst-Ausstellung durchzuführen. Im Schnee eingeschlafen ... Corgemont (BemerJura). EinKnecht, der in einem Bauernhof arbeitete, kam auf dem Heimwege zu Fall. Da er dem Alkohol zu sehr zu- gesprochen hatte, schlief er im Schnee ein. Bewohner des nächsten Ortes entdeckten die Leiche des Knechts, der inzwischen erfroren war. \ ASPIRIN!- ~ \ mm.' Samstag, 19. Januar 1952 SÜDKURIER K Nr. 10 / Seite ,Soziale Sicherheit Durch gerechte Verforgung' 800 Personen bei der Großkundgebung des VdK in Singen Der VdK führt gegenwärtig in allen Teilen Deutschlands Kundgebungen durch mit dem Zweck, Öffentlichkeit und Regierung auf die unerträglichen Härten in der Kriegsopfer- und Hinterbliebenenversorgung hinzuweisen. Auch der Kreisverband Konstanz hatte seine Mitglieder zu einer solchen Kundgebung in den Adlersaal in Singen aufgerufen. Etwa 800 Personen waren dem Ruf gefolgt: mehrere 100 konnten wegen Raummangels keinen Platz mehr finden. Kreisvorstand Fröhlich konnte als Gäste den Bundestagsabgeordneten Schüttler, sowie Landesvorstand Kopp und Landesgeschäftsführer Schlage ter begrüßen. Landesvorstand Kopp führte in einleitenden Worten aus, daß es der VdK von jeher abgelehnt habe, auf billige Art und Weise Stimmung zu machen. Die Auswirkungen des BVG seien heute jedoch derart, daß es für Tausende von Kriegsopfern und Hinterbliebenen den wirtschaftlichen Ruin bedeute. Man müsse sich ernstlich gegen die von maßgebenden Regierungs- vertretem aufgestellte Behauptung verwahren, daß ein Drittel aller Rentenempfänger zu Unrecht Versorgungsbezüge erhielten. Wenn man außerdem erklärt habe, daß es das beste Mittel gegen den Militarismus sei, keinem Versehrten und keiner Hinterbliebenen mehr eine Rente zu bezahlen, so müsse hier erwidert werden, daß es nicht einen unter den Kriegsopfern gebe, der das Erlebte nochmals über sich ergehen lassen wolle. Der Redner gab zu bedenken, daß die Not der Kriegsopfer von heute bereits die Not der Betroffenen von morgen se ! n könne. Landesgeschäftsführer Schlageter führte aus: Der VdK — als eine Gemeinschaft verantwortungsbewußter Staatsbürger — leite hieraus das Recht ab in Gesetzgebung und Verwaltung auf eine Verbesserung der gegenwärtigen unerträglichen Versorgungslage hinzuwirken. Mit der Protestaktion wolle man bewußt verhindern, daß sich ein Großteil des deutschen Volkes von den politischen Parteien abwende und radikalere Maßnahmen ergreife. Der Bundestag habe noch kurz vor der Verabschiedung des BVG eine Entschließung angenommen, wonach die Umstellung auf die neue Versorgung so vorzunehmen ist, daß auftretende Härten möglichst gemildert werden. Dieser Beschluß der Volksvertretung sei jedoch durch die Verwaltungepraxis zur Bedeutungslosigkeit degradiert worden. Die Lebenshaltungskosten seien seit der Währungsreform um 25 •/• gestiegen, während den Leistungen des BVG der Preisindex vom Januar 1949 zugrundegelegt sei. Herstellung einer sozialen Sicherheit durch eine gerechte Versorgung forderte der Redner. Die Kreisbetreuerin, Hildegard Kulsch, zeigte an Hand praktischer Beispiele die große Not der Hinterbliebenen und Kriegerwaisen auf. Eg gehe hier letzlich nicht nur um ein finanzielles, sondern auch um ein menschliches Problem. In vielen Fällen fehle eben nicht nur der Ernährer, sondern vor allem der Erzieher. Man könne auf Fürsorgeanstalten und Jugendgefängnisse verzichten, wenn man den Hinterbliebenen eine ausreichende materielle Lebensgrundlage schaffe. Bundestagsabgeordneter Schüttler erklärte: Die Not der Kriegsopfer in der Bi- zone habe — auch auf die Gefahr einer Verschlechterung in Baden — ein einheitliches Versorgungsgesetz erfordert. Es sei im Jahre 1950 nicht möglich gewesen mehr als 3,2 Milliarden für den Versorgungsetat auszuwerfen. 51 °'o der Steuereinnahmen gebe der Bund heute für soziale Zwecke aus. Trotzdem müsse heute unter Berücksichtigung der allgemeinen Teuerungsverhältnisse eine Aufbesserung der Kriegsopfer- und Hinterbliebenenversorgung ein- treten. Erst vor kurzem habe man im Bundestag ein Gesetz über eine 25 °/oige Rentenerhöhung für die Opfer der Arbeit behandelt. F. K. Leserbriefe an den „Südkurier u . . . und im Sommer? „Steigt man in Konstanz aus dem Zug, so sieht man als erstes das Wrack der Omnibuszentrale vor der Oberrheinischen Bank stehen. Ein wenig erfreulicher Anblick. Könnte man den Wagen, der schon so oft Gegenstand stadträtlicher Debatten, Entschließungen und letzten Endes eines — Kompromisses war, den Winter über nicht in einem abgelegenen Hof unterstellen und im Sommer . . . gleich dort stehen lassen?“ R—r (Auch die Stadtverwaltung befaßt sich schon einige Zeit mit der Wegschaffung des großen Omnibusses auf dem Bahnhofplatz. Die Verhandlungen zwischen den beiden Parteien (Stadt und Omnibus-Zentrale) sind aber noch nicht zum Abschluß gekommen. Die Red.). Schlamm und schlechte Beleuchtung j,Die Weiherhofstraße ist nicht gerade das „Lieblingskind“ der Stadtverwaltung. Schon bis zu dieser Straße hin hat man Mühe, sich bei den schlecht erleuchteten Straßen durch die Pfützen und Löcher hindurchzufinden. Wie schön wäre es, wenn die Straße ausgeflickt und in helles Licht getaucht würde. Wer gibt einem etwas, wenn man sich bei dieser Schlammwaterei zu Tode erkältet? Wer gibt einen etwas für das Schuhwerk, das dabei zugrunde geht?“ J. H. Ein Widerspruch „In der Jahreshauptversammlung des Mietervereins Konstanz wurde Stellung genommen gegen die bevorstehenden gewerblichen Mieterhöhungen von 10 ”/«, die am 1. April d. J. in Kraft treten sollen. Es berührt eigenartig, wenn auf Antrag des Vorstandes einstimmig beschlossen wurde, wegen der allgemeinen Erhöhung der Lebenshaltungskosten, der sonstigen Unkosten und der Löhne die Beiträge des Vereins von 1.10 DM auf 1.80 DM, d. h. um rund 70•/• zu erhöhen. Die Aufnahmegebühr wurde von 2.50 DM auf 3 DM erhöht. Hierfür sollen die Mitglieder das Mitteilungsblatt, das bisher 10 Pfg. kostete, kostenlos erhalten. Gleichzeitig wurde den Mietern empfohlen, von den Hausbesitzern etwa geforderte Mieterhöhungen nicht zu bezahlen, sondern „es einfach darauf ankommen zu lassen“. Dieser Widerspruch ist nicht ganz verständlich: Auf der einen Seite wird ein Protesttelegramm abgesandt, weil die Mieten wegen der allgemeinen Erhöhung der Lebenskosten erhöht werden sollen, auf der andern Seite erhöht aber der Verein aus dem gleichen Grund seine Beiträge.“ -y Handgreiflich „Ihr Bericht „Lausbuben im Stadtgarten“ mahnt doch etwas zum Nachdenken. Früher war der Konstanzer Stadtgarten ein Idyll für Tierfreunde Heute werden dort die Vögel mit der Gummischleuder geschossen. Ich glaube aber auf Grund von Erfahrungen nicht mehr daran, daß diese Lausbuben noch mit den Erziehungsmethoden Pestalozzis gebessert werden können. Es gibt eben heute mehr denn je Halbwüchsige, die einfach eine anständige Portion „hinten drauf“ bekommen müßten, weil Appelle an die Vernunft bei derartigen Früchtchen nichts mehr nützen. Leider findet niemand mehr den Mut, diese Lausbuben gleich bei der Tat eines Besseren zu belehren Nein, man muß zuerst nach der Polizei rufen und diese muß gegebenenfalls wiederum zuerst den Staatsanwalt in Bewegung setzen, um letzten Endes doch nichts zu erreichen.“ A. G. Zweimal Spielbank „Der Artikel über die Spielbank Konstanz (Nr. 7 vom 15. Jan.) war sehr interessant. Aber ich hätte auch gerne gelesen, daß die Spielbank-in der Oeffentlichkeit stärker hervortritt. Vor allem denke ich an kulturelle Veranstaltungen, die von der Spielbank getragen werden könnten. Die Bank könnte z. B. im Theater Matineen veranstalten oder in Zusammenarbeit mit dem Städt. Orchester Konzerte durchführen und dergleichen Dinge mehr. Es sei an das Beispiel der Spielbank Lindau erinnert, die nicht zuletzt auch dadurch bekannt wurde, daß sie fast alle bedeutenden Veranstaltungen in Lindau irgendwie unterstützt und sich damit einen popu- TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG Unerwartet rasch verschied am 14. Januar mein lieber Mann, unser guter Vater August Gätzner im 48. Lebensjahr. Wir haben unseren lieben Verstorbenen am 16. Januar zur letzten Ruhe gebettet und danken auf diesem Wege allen herzlichst für die gezeigte Anteilnahme. Besonderen Dank sagen wir Herrn Stadtpfarrer Lorenz, der Firma L. Stromeyer & Co.. GmbH., und seinen Mitarbeitern für die Kranzniederlegung. Konstanz, den 19. Januar 1952. Döbelestraße 34 Die trauernden Hinterbliebenen Frau Emma Gätzner mit Kindern Elsbeth und Ruth. V erkaufst nst ruktoren und Bezirksvertreter für bestehende erfolgreiche Vertriebsorganisation zum weiteren Ausbau der Verkaufsgebiete Ulm, Freiburg, Konstanz und Tübingen sofort gesucht. — Bezirksvertreter erhalten ein Fixum — Bedingungen: Verkaufserfolge im Privatverkauf, gute organisatorische Fähigkeiten. Eignung zur Führung von vorhandenen Vertreterkolonnen. Bewerbungen mit Erfolgsnachweisen. Lebenslauf und Lichtbild an: Firma Electro-Baby Apparate-Vertrieb GmbH. BaiHaver, klagesmarkt 5 Werbung schafft Vertrauen! Junger, berufstätiger Angestellter, alleinstehend, sucht iiiöltl. Zimmer möglichst in Innenstadt. Zuschr. unt. 63 594 Südkur. Konstanz. Iären Namen machte. So hat man beinahe den Eindruck, als ob Konstanz ein gern hingenommenes Anhängsel von Baden-Baden ist, aus dem man nur einen finanziellen Nutzen ziehen will. a. B “ • „Warum erwähnte der ..Südkurier“ in seiner Bilanz über die Spielbank nicht, daß das „Haus der Jugend“, das ja bekanntlich auf indirektem Wege für die Spielbank geopfert werden mußte, noch immer nicht ganz frei ist für die Jugend? Eine Bilanz hat nicht nur eine aktive, sondern auch eine passive Seite. Weiß der „Südkurier“, daß viele Arbeitsgemeinschaften des Jugendbildungswerkes über die ganze Stadt verteilt werden mußten und daß dadurch die Arbeit nicht nur für den Leiter, sondern auch für die Jugendlichen sehr erschwert worden ist?“ J. B. Sechs Bretter „Die Sargtransporte in Konstanz bedürfen dringend einer Aenderung. Täglich werden die Särge in das Magazin in der Kreuzlinger Straße gebracht und von dort wieder abgeholt. Für manche Menschen ist der Anblick eines Sarges nicht gerade erbaulich. Ueber- haupt spielt, sich der Sargtransport recht armselig ab Auf einem Handkarren sind zwei bis drei Särge gepackt, mit Stricken zusammengebunden und mit einer Segeltuchdecke, die unendlich mal geflickt und verdreckt ist, zugedeckt. Mit Gerumpel fährt dann dieser baufällige Handkarren durch die Hauptstraßen', jeden Menschen an die Vergänglichkeit seines Daseins erinnernd. Frage: Könnte das Sargmagazin nicht an den Stadtrand verlegt und die Sargtransporte selbst in einem geschlossenen Fahrzeug vorgenommen werden?“ K. H. Schwarzwald Acht Festnahmen an einem Tag Donaueschingen. Die Kreisgendarmerie nahm an einem einzigen Tag im Kreisgebiet acht Personen lest, drei wegen Einbruchdi-ebstahls, zwei wegen Bettels und Landstreddierei und je eine wegen Unterschlagung, Zuhal'tered und gewerbsmäßiger Unzucht. „Villinger Kammerorchester" Villingen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung des „Orchesterveredns Villingen" beschloß einstimmig, den bisherigen Namen „Orchesterverein" in ,.Villinger Kammerorchester" umzuändern. Dadurch soll zum Ausdruck kommen, daß die musikalische Zielsetzung in erster Linie der Pflege klassischer Musik gilt. Zum Dirigenten wurde Chordirektor Helmut Siebler, zum 1. Konzertmeister Musikpädagoge Gerhard Siebler ernannt. Explosion in den Lonza-Werken Waldshut. In einem Säurebetrieb der Lonza- Werke ereignete sich eine schwere Explosion, bei der ein Arbeiter den Tod fand und zwei verletzt wurden. Die Explosion war so stark, daß in dem Gebäude das Treppenhaus weggerissen und eine Betondecke durchbrochen wurde. Kein Auto war vor ihnen sicher Waldshut. Vor dem Schöffengericht Waldshut standen zwei jugendliche Automarder, der eine 19, der andere 16 Jahre alt, die regelmäßig Autos beraubt hatten. Aus einem Lieferwagen wurden 2000 Zigaretten gestohlen, aus dem Kraftwagen eines Arztes eine Handtasche mit ärztlichen Instrumenten und Arzneien. Dann wieder ging es in einen Lagerkeller. Schließlich begannen die beiden Burschen auch noch Fahrräder zu stehlen. Der 19jährige erhielt 18 Monate Gefängnis, der jüngere Angeklagte Jugendgefängois. Die Mutter des jüngeren Angeklagten wurde wegen Begünstigung, Hehlerei und Vernachlässigung der Aufsichtspflicht zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Sühne für eine Bluttat Waldshut. Die Strafkammer des Landgerichts Waldshut verurteilte einen 24jährigen ledigen Landwirt wegen fahrlässig herbedgeführter Volltrunkenheit zu 16 Monaten Gefängnis. Der Angeklagte hatte im Herbst vergangenen Jahres in Hartschwand vor dem elterlichen Hause seinem Vetter mit einem Taschenmesser mehrere Stiche versetzt, von denen einer eine Durchtrennung der Oberarmschlagadei bewirkte. Durch diese Verletzung ist nadi wenigen Stunden der Tod eingetreten. Nach dem Gutachten des Sachverständigen war der Angeklagte zur Zeit der Tat, begünstigt durch mangelnde Nahrungsaufnahme während vieler Stunden, so berauscht, daß er die Fähigkeit, das Unrechtmäßige der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln, völlig verloren hatte. Fridolinsfest am 2. März Säckingen. Die äußere Feier des Fridolänsfestes mit der traditionellen Fridolinsprozession wurde auf den 2. März verlegt, da am 9. März, dem Sonntag nach dem Fridolins-Gedenktag, an dem sonst das Fridolins fest stattfindet, die Wahl zur verfassunggebenden Versammlung zum Südweststaat an beraumt ist und dieser Tag außerdem zum Volkstrauertag erhoben wurde. Der Fridolin«- markt findet dagegen am 6. März statt. Chronik vom Bodensee Jugendlicher „Märchenerzähler" entlarvt Radolfzell. Ein 15jähriger Junge aus einer Nachbargemeinde erzählte seinem Vater, er sei auf dem Weg zur Arbeit im Wald von zwei Burschen überfallen worden. Fahrrad, Geld und Proviant hätten sie ihm abgenommen. Der Vater verständigte die Gendarmerie, die den Jungen einem Verhör unterzog. Dabei stellte es sich heraus, daß der Junge seit drei Tagen nicty mehr am Arbeitsplatz erschienen war. Schließlich gestand er, daß er den Ueberfall nur vorgetäuscht und sich drei Tage hindurch tagsübeT in Konstanz herumgetrieben habe. Er sei nicht zur Arbeit gegangen, weil sein Meister „zu grob und zu streng* mst ihm gewesen sei. Im übrigen stehe sein Fahrrad mit dem Rucksack draußen im Wald. Lehrlinge mit 84 Stunden Arbeitszeit Radolfzell. Der Stadt jugendring stellte sich die Aufgabe, in zwei Fachschulen zu prüfen, ob das Arbeitsjugendschutzgesetz in der richtigen Weise durchgeführt wird. Die Untersuchungen führten jetzt zu dem Ergebnis, daß in bestimmten Berufen Lehrlinge mindestens 14 Stunden am Tag, also 84 Stunden in der Woche beschäftigt werden. Stadtrat gegen Ecartd-Club Singen. Der Stadtrat hatte sich kürzlich mit dem Gesuch auf Erteilung der Genehmigung zur Eröffnung eines Ecarte-Clubs zu befassen. Der Stadtrat schloß sich der Auflassung des Oberbürgermeisters an, daß man sich gegen ein solches Unternehmen mit aller Entschiedenheit wenden müsse und lehnte den Antrag ab. Hauptversammlung der Narrenzünite ln Engen Engen. Auf der in Gengenbach abgehallenen Hauptversammlung des Verbandes schwäbisch- alemannischer Narrenzünfte wurde beschlossen, die Hauptversammlung 1953 in Engen abzInhalten. Der Termin für diiese Versammlung wind im November festgelegt werden. Schwarzkittelangriff auf dk Oberstadt Meersburg. Ein Ehepaar wurde dieser Tage von einem Schwarzkittelverband, der aus fünf Tieren bestand und von einem schweren Keiler angeführt wurde, angegriffen. Die wilde Ja?d führte über den unmittelbar vor den Toren der Stadt gedege- nen Sportplatz. Im letzten Augenblick gelang es den Eheleuten, der Rotte zu entkommen und in einem nahegelegenen Haus Schutz zu finden. Die Rotte rannte in Richtung Oberstadt veiter, drehte aber dann ab und verschwand wieder im Wald. Sühne für tödlichen Verkehrstoten Markdorf. Ein 20jähriger Hilfsarbeiter, wohnhaft in der Nähe von Markdorf, hatte im Herbst vergangenen Jahres einen tödlichen Verkehrs- unrfall verschuldet. Er fuhr mit einem unbeleuchteten Fahrrad nach Hause und wurde von einem Motorrad angefahren. Der Fahrer des Motorrades erlitt einen Schädelbasisbruch, an dessen Folgen er starb. Die Beifahrerin und der Radfahrer selbst kamen mit leichteren Verletzungen davon. Der Radfahrer stand nun vot dem Schöffengericht Konstanz, das ihn wegen Vergehens gegen die Straßenverkehrsordnung in Tateinheit mit einer fahrlässigen Tötung und einer fahrlässigen Körperverletzung unter Berücksichtigung mildernder Umstände an Stelle einer Gefängnisstrafe von zwei Monaten zu einer Geldstrafe von 150 DM verurteilte. Gefährliche Brücke wird abgebrochen Friedrichshafen. Die Neuhauser Brücke bei Oberteuningen soll abgebrochen und durch einen modernen Uebergang ersetzt werden. Die mit hölzernen Blenden versehene überdachte und -recht unübersichtliche alte HoJzbrücke liegt im Zuge der verkehrsreichen Straße Ravensburg—Meere» 'bürg. Sie hat den traurigen Ruhm, die gefährlichste und unfallreichste Steile des Kreasgebietes zu sein. Lokale Sportumsdian FC Triberg auf dem Waldheimplatz Die Schwarzwälder eröffnen den Reigen der Rückspiele in der 2. Amateurliga in Konstanz. Sie waren eigentlich immer ein etwas unbequemer Gegner für die Reserve des VfL, weil ihre Kampfkraft für die meist erheblich jüngeren Spieler der Einheimischen schwer verdaulich war. Auch in der Herbstrunde boten die Konstanzer in Triberg eine technisch gute Leistung. Obwohl aber damals Mosch, Müller, Vogler, Heberlein und Felder in der Reserve spielten, ging das Treffen 1:2 verloren. Inzwischen hat sieh die Elf aber einen beachtlichen Platz in der Tabelle erkämpft. Im Falle eines Sieges würde sie sogar ihren morgigen Gegner nach Gewinnpunkten überflügeln. SV Wollmatingen mit Doppelveranstaltung Am kommenden Sonntag eröffnet der SV Wollmatingen die Rückrunde in der 2. Amateurliga gegen den VfR Engen. In der Vorrunde mußte Wollmatingen in Engen beide Punkte lassen, was die Wollmatinger beim Rückspiel nun gut zu machen versuchen werden. Da aber Engen am letzten Sonntag in Villingen den Achtungserfolg eines Unentschieden für sich buchen konnte, wird der SVW gut daran tun, Engen nicht zu unterschätzen. Nach der Papierform und dem Vorteil des eigenen Platzes sollte man den Wollmatingern ein geringes Plus ein- räumen können. Die zweite Mannschaft des SVW wird die aus Verbands- und Freundschaftsspielen bekannte IV. Mannschaft des VfL Konstanz als Gast empfangen und das Vorspiel bestreiten. Heute „Boxring“ gegen Basel Wie bereits berichtet, empfängt der „Boxring" Konstanz heute abend im Konzil die „I.G. Basler Boxvereine" zum Rückkampf. Seit drei Monaten haben sich die Kämpfer des „Boxring" nicht mehr dem eigenen Publikum vorgestellt. Um so mehr darf man gespannt sein, wie diese lange Pause genutzt worden ist. Sicherlich ist es verfrüht, von der Trainingsarbeit Walter Anhalts und Ludwig Petris bereits jetzt schon spürbare Auswirkungen zu erwarten, aber die intensive Vorbereitung der Boxer in den letzten Tagen läßt darauf schließen, daß die Basler auf einen gut gerüsteten Gegner treffen werden. Die Gäste werden mit fünf Kämpfern der 1. Landesklasse antreten, denen Pollitt, Körner, Weinhold, Paepcke und Scherer gegenüberstehen werden. Außerdem kämpfen für den „Boxring“ Körner II, Dreher, Paul, Gerstenberger und Busse. Der Leichtmetallring, in dem der Walcott—ten-Hoff- Kampf seinerzeit stattfand, wird beute abend zum ersten Male in Konstanz aufgeschlagen werden. Morgen Gauturntag Der Gauvertreter des Hegau-Bodensee-Turn- gaues, Häusler (Uberlingen), ruft alle Turnvereine und Turnabteilungen des Gaues zum Besuch des Gautages am 20. 1. 52 in Radolfzell in der .Sonne- Post" um 13 Uhr auf. Die Vereine können außer den stimmberechtigten Vertretern auch andere interessierte Turnfreunde mitbringen. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung bittet der Gauvertreter um vollzähliges und pünktliches Erscheinen. Jugendfußball: VfL Konstanz B I — SV Ober- Uhldingen Jgd. 4:0, VfL Konstanz CI — SV Oberuhldingen C-Jgd. 2:0. Tischtennis: Der Tischtennisclub Grün-Weiß fährt heute mit einer Damen- (2) und einer Herrenmannschaft (3) zu einem großen Städteturnier nach Triberg. ^ Kalender der Parteien Versammlung der FDP. Mit der am Donners- tag im Konzil abgehaltenen Versammlung der FDP wurde die Wahlbewegung für den Verfassunggebenden Landtag in Stuttgart eröffnet. Redakteur Fr. Munding gab einen Rückblick über die Entwicklung des südbadisdien Staates seit 1945. Bundestagsabgeordneter Stahl-Titisee berichtete von der entscheidenden Abstimmung über die , beantragte Hinausschiebung der Bildung des Südweststaates. Die große Mehrheit im Bundestag für die Ablehnung sei nicht zuletzt durch die bayerischen Abgeordneten zustandegekommen, die durch ihr hemmungsloses Eintreten für Föderalismus und Separatismus manchem CDU-Abgeordneten die Augen geöffnet hätten. Der Redner ging dann auf die Politik der Bundesregierung ein. Es könne nicht übersehen werden, daß die Regierung Adenauer, an der die FDP entscheidend beteiligt sei, geradezu staunenswerte Erfolge erzielte. Bedauerlich sei es, daß Bestrebungen im Gange seien, das Mitbestimmungsrecht der Arbeiter auch auf Vertreter auszudehnen, die dem Betrieb nicht angehören. Der Redner beanstandete, daß allein in Baden die Entnazifizierung noch immer nicht abgeschlossen sei. Der Mittwodhladensdüufi koste der badischen Wirtschaft an entgangener Produktion fünf Millionen DM. Die vielen badischen Feiertage, die doppelt so zahlreich seien wie in anderen Ländern, täten in dieser Hinsicht ein übriges. Eine grundsätzliche Steuerreform für alle Länder des Bundes sei unbedingt notwendig, in der Mehrleistung nicht durch progressiv steigende Steuern bestraft werde. Die Lage sei hier unerträglich geworden, auch für die Finanzämter. Zum Schluß sagte Abgeordneter Stahl, es sei selbstverständlich, daß im Südweststaat die badischen Interessen mit allem Nachdruck vertreten würden. Dazu brauche man keine neuen Parteien und keine neuen Namen für alte Parteien. Konstanzer Hafenpegel: 18. Januar: 283 cm. D«r Schisport ist nur halb so schön, Wonn Hühneraugen an den Zeh'n. Drum, edler Sporlsmann, eines merke: Wenn Du hinauffährst in die Berge, nebst Sdiiwachs, Haufkrem und so weite sei „LEBEWOHL* stets Dein Begleiter! „LEBEWOHL** gegen Hühneraugen und Hornhaut. Blechdose (8 Pflaster 85 Pf. LEBEWOHL-Fußbad gegen empfindliche Füße und Fußschweiß. Schachtel (3 Bäder) 60 Pf. in Apotheken und Drogerien. Sicher zu haben: Gebhards-Drog. Fr. Herrlen / Fach- Drog. R. Kornbeck / Bodan-Drog. C. Knur. 2121 ist meine Rufnummer Taxi Lochner Konstanz, St.-Gebhard-Straße 7 Schreibarbeiten aller Art erledigt Schreibbüro Hanna Mohr, Konstanz, Bodan- platz 16, Eingang HöetllnstraBe J.Sinaolo,Kons>anr,Hofha dei2 ADLER- Nähmaschinen lelhlhlung Prospekt kostenlos. Amtliche Bekanntmachungen Allgemeine Ortskrankenkasse Konstanz Oeffentllche Zahlungserinnerung Die Arbeitgeber, die noch mit den Beiträgen für den Monat Dezember 1951 im Rückstand sind, werden hiermit nochmals an die Zahlung erinnert. Diese Zahlungserinnerung gilt als gebührenpflichtige Mahnung im Sinne der Gemeindebetreibungsordnung. Konstanz, den 19. Januar 1952. Der Vollstreckungsbeamte als Vollstreckungsbehörde. 2-Zimmer-Wohnung schöne, m. Bad. Küche u. Zentralheizung. in schöner Lage in Kstz.-Staad. sofort beziehbar, zu vermieten. Bedingung: Abgabe von zwei leeren Zimmern in Kstz., linksrh. Zuschr. unt. 63 824 Süd- kurier Konstanz. Doppelveranstaltung am Filrstenberg-Sportplatz Sonntag. 20. Januar 1952. 14.30 Uhr: VfR Engen I 11. Amateuriiga gegen SV Wollmatingen I Vorspiel um 13 Uhr: VfL Konstanz IV ge gen SV Wollmatingen II c St«U«ngng«t»o>« Jüngerer, tüchtiger Konditor der selbständig arbeiten kann (nur beste Zeugnisse) auf sof. gesucht. Zuschr. u. 63 716 Südkurier Konstanz. Perfekter, jüngerer Werkzeugmacher für sofort gesucht. Willy Weber, Metallwaren- und Federnfabrik, Konstanz. Bücklestiaße 7. Mädchen fleißig, für Küche und Office, nach Kreuzlingen/Schweiz. gesucht. Zuschr. mit Bild unter 96 592 Südkur. Konstanz. Putzfrau für jeweils Freitagabend gesucht. Zuschr. unt. 63 592 Südkurier Konstanz. ( fttfftiföwdit ) Kaufmann 35 J.. mit gut. Erfolgen im Außendienst. erfahren im Innendienst. Buchhaltung, Steno und all. Bürofächern, sucht Stellung, gleich welch. Branche. Zuschr. u. 58 974 Südkur. Ueberlingen. Preislisten Kataloge Broschüren Alitfgoiitdt« Zimmer, möbl., heizb.. auch Mansarde, von berufstät. Fräulein gesucht. Zuschr. unt. 96 593 Südkurier Konstanz. Zimmer möbl., teilmöbl. oder leer von Fräulein gegen gute Bezahlung gesucht. Zuschr. unt. 96 596 Südkurier Konstanz. werden in unserer Druckerei schnell und pünktlich hergestellt Druckerei und Verlagsanstalt Konstanz G.m.b.H. FISCHMARKT 5 TELEFON 25 2 Blätzlebuben | ( Beteiligungen Zimmer, möbl.. heizb.. von berufstät. Dame in gepflegtem Haus gesucht. Zuschr. unter 96 610 Südkurier Konstanz. ( Verkäufe Schlafzimmer gebraucht, preiswert, zu verkauf. Zu besichtigen bei Möbel-Hofele, Konstanz. Zollemstraße. je 80.- DM zu verkaufen. Zuschr. unt. 63 587 Südkur. Konstanz. Herren-Ski, 2 m. ohne Stöcke, DM 20.-, zu verk. Engesser. Kstz., Kanzleistraße 19. Schreibmaschine, guterh.. zu verk. Zuschr, u. 63 589 Südk. Konstanz. KroHfohrzewge Haushälterin, tüchtige, perfekt im Kochen und Nähen, sucht für sofort Stelle in gutem Haushalt. Zuschr. u. 98 613 Südk. Konstanz. Yerm la ta n g an Möbl. Zimmer, heizbar, ab 4. 2. zu vermieten. Zuschr. unt. (3 591 Südkurier Konstanz. Gummistiefel für Männer. Frauen und Kinder in großer Auswahl bei Schuh- Müller, Konstanz, b. Schnetztor. Schwimmbagger zu vermieten od. zu verkaufen. Zuschr. u. 95 622 Südk. Meersburg. D.-Fahrrad, fast neu. zu verk. Kstz„ Zasiusstraße 13, pt. r. -J Motorroller, 125 ccm, neu. 2509 km zu verkaufen. Versichert bis Sept. Henon, Kstz. -Staad, Forellengang 3. NSU - Quick, neuwertig, zu verk. Preis DM 450.-. Blumenhaus Erika, Konstanz, Kreuzlinger Straße 47. Ford-Taunus Limousine ln neuwert. Zustand, bestens gepflegt, aus erster Hand. weg. Umstellung zu verkaufen. Zuschr. u. 58 981 SÜdkur. Ueberlingen Opel, 1,3 1, guter Zustand, zu verk. Zu erfr. u. 86 266 Südkur. Pfullendorl. Beteiligung an gut gehend. Geschäft od. Unternehmen geg. Bareinlage ges. Zuschr u. 96 595 Südk. Konstanz. Ver»dwcd«n«s Faschingskostüme und Abendkleider fertigt Ihnen erstkl. Hausschneiderin an. Zuschriften unter 96 591 Südkurier Konstanz. _ Frau, junge, saubere, übernimmt die Betreuung eines Kleinkindes ganztags oder halbtags. Zuschr. unt. 96 594 Südkur. Konstanz. ( GutMftl. Empfehlungen ) Malerarbeiten für Bauherren u. Private werden laufend angenommen. Billig und gut. Auf alles 3 Jahre Garantie. Zu erfr. u. 63 318 Südk. Konstanz. STAMMOLIN FÜR FUSSBODEN; ». K. Stemm, Koostl., WoücnltTflSfSlT. 1l3.Tll.1M Samstag, 19. Januar SÜDKURIER K Nr. 10 / Seite 13 f Oot l asdiemte. ) Evangelische Gottesdienste Konstanz.* Lntaerkirche. Sonntag: 9.30 Uhx Harptgottesdienst, Lorenz; 10.45 Uhr Kindergottesdienst; 9.30 Uhr Kindergottes- dtenst im Gemeindehaus; 10.45 Uhr Christenlehre; 17.30 Uhr Abendgottesdienst (Gemeindehaus), Lorsnz. Montag; 20 Uhr Männerabend. Donnerstag; 20 Uhr Bibelstunde. Pauluskircte. Sonntag, den 20. 1. 1952, 9 U!rr Gottesdienst, Koch; 10 Uhr Kindergottesdienst; 20 Uhx Orgelfeier mit Werken von Johann Sebastian Bach, veranstaltet von der Konzert gerneir sehaft blinder Künstler. (Eintrittspreis DM 1.— und DM 2.—). Mittwoch, den 23. 1. 52, 16 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal, Müsken. Allmanasdorf: 15 Uhr Gottesdienst Koch. Evg. Stadtmission (Gemeinschaft) Konstanz, Schottenstr. 19. 10.46 Uhr Kindergottesdienst, 15 Uhr Predigtgottesdienst. Mittwoch, 20 Uhr: Bibelstunde. Konstanz-Wollmatingen. Sonntag: 10 Uhr Gottesdienst; 11 Uhr Kin- deigotteisdlenst. Mittwoch: 15.30 Uhr Bibelstunde. Heilanstalt: 9 Uhr Gottesdienst. Allensbach: 1450 Gottesdienst; 13.30 Uhr Kin- dergottesdienst. Reichenau: 10.15 Uhr Gottesdienst; 11,15 Uhr Kindergottesdienst. Die Christengemeinschaft Konstanz, Mangoldstr. 9. Sonntag 9.30 Uhr, Sonntagshandlung f. Kinder; 10 Uhr Menschenweihehandlung. Ev. freikirchl. Gemeinde (Baptisten). Gottesdienst Sonntag. 9.30 Uhr, „Landenberg“, Allmannsdorf, Mainaustraße. Christian Science Gruppe Christi. Wissenschafter, Konstanz Obere Sonne, Hussenstraße C, Gottesdienst So. 10 Uhr, III. Ml. 1. Monat 20 Uhr. Methodlsten-Kirche: Sonntag, 9.30 Uhr Predigt; 10.45 Uhr Sonntagsschule. Donnerstag, 19.30 Uhr Bibelstunde. Alt-kath. Gottesdienste. Christuskirche, Münsterplatz 8. Sonntag: 9.30 Uhr Amt mit Predigt. ( Stellenangebot« ) Im Anzeigenfach tätiger und erfahrener Angestellter selbst. Korrespondent, nicht unter 30 Jahren, wird zum baldigen Eintritt gesucht. Angeb. u. 63 585 Südk. Konstanz. Tüchtiger, jüngerer Fotograf (in) in Dauerstellung gesucht. Foto- Kuttruff, Konstanz. Zuverlässiger» ehrlicher Kraftfahrer in Dauerstellung für Taxi-Betrieb gesucht. Zusehr. u. 63 806 Süd- kurier Konstanz. Tüchtiger, selbständiger Malergeselle gesucht. Gefl Zuschriften unter 63 680 Südkurier Konstanz. Dekorateur jüngerer, tüchtiger, von ange- seh. Texti'ldetailgeschäft in Kreuzungen zur Betreuung der Schaufenster gesucht. Zuschriften u. 63 816 Südkurier Konstanz. Landw. Gehilfe, der mit Maschinen u. Traktor umgehen kann, für 32 ha großen Betrieb zum baldigen Eintritt gesucht. Gute Behandlung u. guter Lohn wird zugesichert. Eugen Bär, Hofgut Schemegg, Post Kalkofen über Stockach. Gesucht auf mittleren Betrieb Landarbeiter der gut mähen kann. Lohn 180 Franken per Monat. Anmeldungen an Emil Nyffenegger, Ober- wil (Bld.), Schweiz, Tel. (061) 99127 Nach der Schweiz kräftiger, zuverlässiger Bursche der gut melken u. mähen kann, auf mlttl. Landwirtschaftsbetrieb gesucht. Masch. gut eingerichtet. Traktor vorhanden. Jahresstelle •u. Fam.-Anschluß. Lohn und Eintritt nach Übereinkunft. Zuschriften an Gottfried Jaisser, i Dippishausen bei Siegershausen (Schweiz). Tttchf., krätt. Junge der das Zimmerhandwerk erlernen will, gesucht. Kost u. Wohnung beim Meister. Zimmermeister Bruggner, Seelftngen/Stockach Ehrlicher, schulentlassener Junge der Lust hat. das Bäckerhandwerk zu erlernen, kann sofort eir.treten. Autust Martin, Bäckermeister Bodman Gesucht nach St. Gallen saub., kinderlieb. Mädchen, das selbsttnd. Kochen kann. Alter 25—30 i, sowie ein Hausmädchen. Vorstelung Dienstag, 22. Jan., 14 Uhr, .Waldhorn“, Manzell bei Friedri eis trafen. Gesucht zmn baldigen Eintritt ein tüchiges, ehrliches Mädchen zur Mithtfe im Haushalt bei gt. Lohn u. Fam.-Anschluß. Metzgerei Oskar Spicker, Insä Reichenau. Mäddiea bis 18 Jahre zur Unterstitzung der Hausfrau für halb- cd. ganztags in Geschäftshaushalt gesucht. Vorzustellen Konäanz. Bodanplatz 4, IL Stock bei Mulisch. Geschäftspartner für aufbauende Werkstatt, Auto- betrieb (od. Umst. auf andere Prod.) an d. Bundesstraße, Nähe See, gesucht. Erweiterungsmöglichkeit vorhanden. Nur reell denk. Geschäftsleute kommen in Frage. Zuschr. u. 93141 Südk. Stockach. Angenehme Dauerstellung als Wirtschafterin oder perfekte Hausgehilfin für Drei-Personen-Haushalt in modernem Einfamilieniandhatus geboten. Zuschr. u. 60 236 Südk. Radolfzell. Putzfrau, ehrlich, fleißig, für Samstagvormittag gesucht. Vorzustellen Kstz., Hussenstr. 6IV. Stundenfrau zuverlässige. 3mal wöchentl., in gepflegten kleinen Haushalt ges. Vorzustellen von 12—15 Uhr: Konstanz-Staad. Zanderstr. 1 (an der Staader Straße). Putzfrau gesucht. Konstanz, Alter Graben 21. Ehrlich«, saubere Halbtagshilfe für modernen, gepflegten Einf.- Hau&halt in Staad für wochentags auf 1. Februar gesucht. Zuschrift. u. 96 552 Südk. Konstanz. Tüchtige, ehrliche Putzhilfe in mod. Haushalt in Allmanns- dorf für wöchentlich zweimal halbtags gesucht. Zuschr. unter 96 553 Südkurier Konstanz. Nach Enf land gesucht Feißiges, in allen Hausarbeiten (einschließlich Kochen) perfektes Mädchen in kinderlosen, vornehmen Haushalt. Zuschriften mit Photo und Altersangabe erbeten unter 96 574 Südikurier Konstanz. ( Stellengesuch« ) Chauffeur mit eig. Wagen sucht Beschäftigung gleich welch. Art. Bei Sicherheitsleistung 5000 DM Interessen-Einlage. Zuschr. unt. 96 573 SÜdk. Konstanz. Mann 42 J., gesund, sucht angenehme Beschäftigung als Haus- od. Platzmeister od. ähnl. in sich. Unternehmen in Konstanz od. Radolfzell. Kaution kann gestellt werden (bar od. Grundbesitz). Zuschrift. u. 96 609 Südk. Konstanz. Dame, gewandte, arbeitsfreudig, sucht Halbtagsstellg. gl. welcher Art. Zuschr. u. 96 567 Südk. Kstz. Masseuse und Bademeisterin sucht Stelle. Zuschr. u. 96 463 Südk. Konstanz. Frau, junge (Verkäuferin) Bürokenntnisse, sucht passenden Wirkungskreis. Zuschr. u. 96 564 Südkurier Konstanz. Mädchen, begabt, sucht auf Ostern Lehrstelle als Verkäuferin gleich welcher Branche. Zu erfr. unt. 53 896 Südkurier Pfullendorf. Heimarbeit gesucht. Zuschrift, u. 96 587 Südkurier Konstanz. Serviererin (gelernte), jg. Frau, flink, Umsicht., sucht f. abends Stellg. als Bedienung in seriöser Konstanzer Gaststätte (evtl, tagend. aushilfsweise). Zuschr. unter 63 556 Südkurier Konstanz. Zimmermädchen sucht Stelle auf 1. März in Hotel. Bodenseegegend erwünscht. Zu erfragen u. 88 693 Südk. Meßkirch Jüng. Mädchen sucht Anfangsstelle als Haustochter Zuschr. u. 11462 Siüdk. Wehr. ( Vertretungen 3 Prov.-Verlreler mit eig. Pkw. sofort gesucht. Zuschr. u. 96 576 Südk. Konstanz. Für in allen Wirtschaftszweigen anerkanntes u. bestempfohlenes Schweizer Fabrikat der Büro-Organisation suchen wir je einen Vertreter für Singen. Überlingen, Lindau und Umgegend. Hohe Verdienst- mögliehkeiten. Pers. Rücksprache mit Herrn Kurtz jeweils v. 15—19 Uhr am Mo. u. Di.. 21. u. 22. 1. ln Singen. Gasthaus Blume, Schef- felstr. 22; Mi. u. Do.. 23. u. 24. 1. in Überlingen, Hotel Hecht; Fr. u. So., 25. u. 26. 1. in Lindau, Gaststätte Sünfzehn. Hauptstr. 1, W. Dietrich u.Co., München Versandhaus bietet Damen und Herren Existenz d. Hausbesuch; bei Eignung Rezirksühemahme mögt. Angeb. u. AB 10 564 an NORDAG Bremen, Domshof 26. Süddeutsche Weingroßkellerei und Importfirma sucht für den Bezirk Konstanz, Radolfzell, Singen und Ueberlingen auf sofort 1—2 in entspr. Fachhandel eingeführte Vertreter mögl. mit eigenem Wagen. Zuschr. u. Nr. 6102 an A.-E. ZETWEDE Lörrach. Vermietungen ) Zimmer, gut möbl., heizbar, nur an Berufetätigen zu vermieten. Zu erfr. u. 96 572 Südk. Konstanz. ältigtaidiz Alleinstehender Herr, Dauermieter, sucht gegen Mietvorauszahlung zwei kleinere oder ein großes teümöbiiertes oder leere* Zimmer auch Mansarde. Zuschr. u. K 567 Südkurier Konstanz. Zimmer, möbl., heizb., von jung. Frau sof. od. bis 1. Febr. gesucht Zuschr. u. 96 586 Südk. Konstanz, Zimmer, möbl., linksrh., v. be- rufstät. Fräulein gesucht. Zuschrift. u. 96 532 Südk. Konstanz. Zimmer, möbl.. v. jg. berufstätig. Herrn, evtl, mit Kost ges. Viertel- jährl. Mietvorauszahlung. Zuschr. unter 63 582 Südkurier Konstanz. Zimmer m. Küche v. alleinst., ruh. Beamtenwitwe in gt. Hause ges. Zuschr. u. 96 556 Südk. Konstanz. Zimmer, kl., möbl. gesucht. Zuschriften u. 96 571 Südk. Konstz. Zum Semesterbeginn des Staatstechnikums Im Februar freundlich möbliertes, heizbares Zimmer mit od. ohne Verpflegung zu mieten gesucht. Zuschr. mit Bedingungen an Jobst von Ostau» Gronau in Westfalen. 1- u. 2-Zimmerwolmtwg m. Kü. u. B., gut möbl., in zentr., sonniger Lage ab Frühjahr geg, BKZ. zu verm. Postfach 66, Konstanz- Petershausen. Möbliertes Zimmer von berufstätigem Herrn per sofort zu mieten gesucht. Zuschr. mit Preisangabe u. 63 566 südk. Konstanz. 2 Leerzimmer zum 1. Febr. in Konstanz ges. Zuschr. u. 96 566 Südk. Konstanz. 2 Zimmer m. Küche (evtl. Tausch mit Mttnchberg/Obfr. od. Baukostenzuschuß) gesucht. Zu erfr. unter 96 616 Südk. Mteersburg. 2 Wohnräume, leere, in guter Lage gesucht. Zuschr. unt. 96 210 Südkurier Konstanz. Wohnung, kl., od. leeres Zimmer v. alt., ruhg. Ehepaar gesucht. Zuschr. u. 96 566 Südk. Konstanz. 3-4-Zimmer-Wohnung von städt. Angestelltem mit Berechtigungsschein gesucht. Zuschr. u. 98 562 Südkurier Konstanz. Von Brauerei geeignete Räume zur Errichtung eines Depots gesucht. Wasser- und Kraftstromanschluß u. Garage f. Lastwagen. Zuschr. u. 96 511 Südk. Konstanz. ( Wohnungsfousd» ) 2-Zimmerwohnung ln Konstanz (30 DM Miete) geboten; 3—4 Zimmer ebenfalls Konstanz ges. Zuschr. u. 96 561 Südkurier Konstanz. Leerzimmer mit Kedlerbenutzung in schönem Landhaus Lindau- Schachen gebot. Gleichwertiges Zimmer in Konstanz gesucht. Zu erfr. unt. 96 569 Südk. Konstanz. Tausche 2 Leerzimmer (mittelgr.) linksrh., geg. 1 groß. Leerzimmer. Zuschr. u. 96 589 Südk. Konstanz. 3-Zimmerwohnung, gerätan., sonnige, schöne Wohnlage, geh. Entsprach . 2-Zimmerwohnung ges. Zuschr. u. 96 523 Südk. Konstanz. 5—6-Zmvmer-Wohnung mit Bad, Zentrum der Stadt, mögl. 1. Etage, gesucht. Zweimal 3-Zimmerwohnung im Tausch geboten. Zuschr. erb. an Nr. 63 810 Südkurier Konstanz. [ Verkauf« ) Pelzmantel schwarz mit großem Kragen, Gr. 44, neuw., 200 DM zu verkaufen. Zuschr. u. 63 815 Südk. Konstanz. Damen-Fahrrad, gebr., guterhalt., billig abzugeben. Zu erfr. unter 96 460 Südkurier Konstanz. Damenwildledermantel, braun, Gr. 46/46, neu, sportl. Facon, sehr günstig zu verkaufen. Zu erfr. u. 96 557 Südkurier Konstanz. Wintermantel, mittl. Figur, verk. Kstz., Untere Laube 18, r. Wollkleid, modern, mittelgr.. schl.; D.-Markenschuhe, Gr. 37. verk. Zu erfr. u. 96 608 Südk. Konstanz. K.-Sportwagen zu verkaufen. Konstanz. Salmannswellergasse 15/pt. Arbeitsschuhe für Männer, 24,70, 29, 32 DM. Schuh-Müller, Konstanz beim Schnetztor. Oberbett, gehr., mit neuem Inlett abzugehen. Zu erfr, u. 96 459 Südkurier Konstanz. H.- Wintermantel, schwarz, getragen, Größe 48, billig abzugeben. Kstz., Schreibergasse S7/p., anzusehen zwischen 19 und 20 Uhr. Brillen-Renken Lieferant der Krankenkassen Dammg. 9-Ecke Sigismundg. u.Fär$fMj>#rgsfrake9i Blätzlebub, preisgünstig, zu verk. Konstanz, Klostergut 5/part. Blätzlebub, mlttl. Größe, preiswert zu verkaufen. Zu erfragen unter 63 540 südk. Konstanz. Radio (Löwe), Gleichstrom, billig verk. Kstz., Schwedenschanze Ttoll 3-Loch-Kastenherd, weiß emalll., Wasserschiff, billig zu verk. Kstz. Falkengasse la, 10—18 Uhr. Küchenbüfett, weiß., weiß emalll. Gasherd, 3loch, mit Backofen, ln best. Zustand, billigst abzugeben. Müller, Kstz., Ellenriederstr. 4. Waschkessel, Waschwannen, Franenlob-Waschpressen bei Max Müller, Brückengasse 2. Schreibmaschinen, auch gegen Raten. Bürohaus Oettlnger, Konstanz, Bahnhofpl. 13 (gegenüb. Hauptpost) Kochherd mit Wasserschliff, neuwertig, günstig zu verk. Zuschr. u. 96 550 Südkurier Konstanz. Damenfahrrad und Motorrad zu verkaufen. Konstanz. St. Johann- 6. Tel. 1033. 2 Hinge- und 2 Deckenlampen, diiv. Geschirr, Vorlagen, Beil, Ascheneimer, Kessel, Gardinen, Vorhänge u. Sonstiges billig zu verk. Kstz., Eichhomstr. 3, I Kirschbaum Wohnzimmer (llteil. mit Schreibtisch) guterh., preiswert zu verk. Zu erfr. unt. 92 268 Südk. Radolfzell. Haushalt-Nähmaschine, sehr guter Zustand, preiswert verk. Josef Martin, Meßkirch, Conradin- Kreutzer-Straße 15. Brennsdiwarten gesägt, frei Haus, pro Ster DM 27.—. liefert; Holzhandlung Alfons Gut, Singen, Telefon 2925 Gaskocher, 3flammig, auf Metallgestell. vorzüglicher Brenner, gr. Zinkbadewanne, kaum gebraucht, billig abzugeben. Konstz., Gottlieber Straße 15/11. 2 Ladentische. 60X100, m. Glasaufsatz. hell Elche, billig abzugeben. Zuschr. u. 63 820 Südk. Konstanz. ( Konfgesuchw ) Briefmarken u. Postkarten, Vignetten kaufe. Nur vorm. Joh. Karl, Hauptl. 1. R. Briefen., Konstanz, Bodanstr. 14. Schlittschuhstiefel mit Schlittsch., Gr. 30, zu kaufen ges. Zuschr. u. 96 568 Südkurier Konstanz. Kleiderschrank, (großer, guterh., zu kaufen ges. Zuschr. mit Preisangabe u. 96 549 Südk. Konstanz. Schäkel gesucht Angebote unter QF 32 170 an W. Wilkens Werbung, Hamburg 36. Ausgekämmte Haare kauft laufend Friseurgeschäft Dieter, Konstanz, Neugasse 31. Kinderkorbwagen, guterh., ges. Zu erfr. u. % 580 Südk. Konstanz. 2 u. 10 kg Bizerba-Neigungswaage in nur best. Zustand zu kaufen gesucht. Zuschr. unt. 03 810 Südkurier Konstanz. Kaninchenfelle sowie sämtliche Klelntier- und Wildfelle kauft laufend zu höchsten Tagespreisen PELZ-Schneider Konstanz, Marktstätte 3 Tiermarkt Läuferschweine, starke, verk. Kstz.- Wollmatingen, RadoLfzeEer Str. 69. Kroftfahrzeege NSU-Fiat Topolino 565 ccm, 6fach best, bereift, gründunkelgrün, versichert, versteuert, äußerst guter Zustand, nur gegen Kasse zu verkaufen. W. Messmer, Konstanz. Wollmatinger Straße 50, Telefon 1860, Zimmerofen, weinrot, emalll., neuw. Staubsauger und AEG-10- Llter-Heißwasserboiier, 220 Volt, Gas-Warmwasserapparat, Allweiler-Pumpe Gr. 3, Dezimalwaage, Schüttstein a. 1. best. Zustand sehr preiswert zu verk. Dietrich, Konstanz-AUmannsckorf, Schiffstraße' 6. Wer viel trägt geht viel fehl. Wie viel Zelt und Mühe wenden doch manche Leute auf, um in ihrem mehr oder weniger großen Bekanntenkreis irgend einen Gegenstand, den sie schon längere Zeit zu erwerben wünschen, zu erfragen. In der Zwischenzeit ist der Nachbar oder die Nachbarin durch eine Kleinanzeige im SÜDKURIER, der täglich von Tausenden gelesen wird» längst ans Ziel gelangt. Zu verkaufen: Hudson commodore 6 Zyl. 1949/50, 4tür. Lirpousine, 30 000 km gefahren, dem Meistbietenden. Preiszuschriften unter OFA 3123Ch, Orell Füssli-Annoncen. Zürich (Schweiz). Volkswagen, in gut. Zustand, Preis 3500 DM, gegen bar sof. zu verk. Zuschr. u. 86 285 Südkurier Pful- lendorf. 1 LKW Mercedes-Kipper 51 in bestem Zustand, mit kompl. Ersatz-Motor u. Getriebe, auch getrennt zu verkaufen. Zuschr. unt. (3 584 Südkurier Konstanz. Außenborder (Heck-Motor) Sach* oder FZ zu kaufen ges. Zuschr. üb. Poetfach 496 Konstanz. ( Masdrlnenmarkt ) Fahr-Mähmaschine mit Motor, gi ter Zustand, billig zu verkaufe Zuschr. u. 63 571 Südk. Konstan c Immobilien J 3-Familien-Wohnhaus Baujahr 1629 zu verkaufen. Zuschriften u. 96 562 Südk. Konstz. Landwirtschaft oder Landhaus m. Land zu pachten/kaufen gesucht. Zusphr. u. 26 603 Südk. Konstanz. Häuser, Villen, mehrere, in Stadt u. Land kaufen Sie günstig durch Wilh. Mayer, Immobilien, Überlingen a. B., Telefon 371. ttoilensee I Sct»wi«U AUgOcin* mo lonf—rt Sh. 100 HAmor. MaMs G» sdcSR«. GM«. a. BowgrL m «dk. s pc Otto Harder Allensbach ■odensae tut 241 Volkshochschule Konstanz Mittwoch. 23. Januar. 20 Uhr im BUrgersaal 1. Lichtbildervortrag von Dir. Eschweiler: Tizian (Südeuropäische Maler des 1S./17. Jahrhunderts) Erwachsene DM 1.—. Schüler usw. die übliche Ermäßigung. JianMH Sia schon den neuen Damensalon SCHMÄH in Konstanz I Dort werden Sie vom Fadiehepaar gut beraten und bedient. Zu normalen Preisen erhalten Sie ohne eine Hitzebelästigung Dauerwellen Tönen Färben Blondieren und modernsten Haarschnitt, Besondere individuelle Bedienung im neuen Damen- Salon zwischen Gloria-Kino u. Schnetztor. Hussenstr. 47. Keine Wartezeit bei telef. Anmeldung unter 2080. Einfamilienhaus in Konstanz mit 5 Zimmern, Küche. Bad und Nebenräumen, 500 qm Garten. 1939 erbaut. beziehbar, zu verkaufen. • Auskunft unter Nr. 4009. Friedr. Marquardt» Immobilien. .Konstanz, Bahnhofpl. 4» Ruf 311., Gasthof m. Saal u. Stallung in Bodenseeort für Viehhandel bestens geeignet, zu verk. Näheres duidh Wilhelm Mayer, Immob., Überlingen, Telefon 371. Grundstück Kl einsthaus gegen bar, evtl. Wohnung gegen Abfindung gesucht. Zuschriften unter 96 465 Südkurier Konstanz. Zweifamilienhaus in Konstanz, 2X4 Zimmer, Küche. Bad, Diele, W. C.. 1X3 Zimmer und Küche, Etagenheizung, 950 qm Garten, preiswert. bei DM 12 000.- Anzahlung zu verkaufen. Auskunft unter Nr. 3188 Friedr. Marquardt, Immobilien, .Konstanz, Bahnhofpl. 4, Ruf 311., Kiosk, an allelnsteh., gewandte Frau abzugeben. Kaution erforderlich. Zuschr. u. 63 714 Südkur. Konstanz. I Heiraten ) Erfolgreiche diskrete Ehe-Anbahn. für aUe Kreise, durch Frau Käte Burkhalter, Lörrach, Postschließfach 241. Bitte Rückporto. Handwerker, Strebs., 48 J., in Dauerstellung, s. Bekanntschaft m. Ww. od. gesch. Frau, auch m. Kind, evtl. spät. Heirat. Zusehr, u. 96 575 Südkurier Konstanz. Wo ist die Friseuse, die ich suche? Tücht. Meister m. Haus u. sehr gut. Geschäft, 38/1,75, bietet Einheirat durch E. V. Büro Auerhahn 141, VlUlngen, Karlstr. 16. Sportler, 22 J.. wünscht Bekanntschaft mit nettem Mädel zwecks Heirat. Bildzuschriften unt. 96 605 Südkurier Konstanz. Idealehe wünscht Elektrofachmann. selbständig, 47/1.70. ohne Anhang, mit geistig aufgeschlossener Dame m. wirklich Idealer Gesinnung u. guter Vergangenheit. Bildzuschriften unter 96 664 Südkurier Konstanz. Dame, hübsch, Anf. 4«, jüng. aussehend, aus gt. Farn., aber mittellos, sucht Bekanntschaft mit Herrn zwecks Heirat. Zuschr. u. 96 499 Südk. Konstanz. Gescbäftstochter (Mitte 40), in allen Hausarbeiten perf., Aussteuer vorhanden, später Vermögen, Wesensart lebensfroh u. strebsam, sucht Bekanntschaft mit Herrn mit gesteh. Einkommen. Erwünscht Geschäftsmann, Beamter, Handwerker. Interessenten u. 45 nicht erwünscht. Zuschr. erb. unter 96 491 Südk. Konstanz. ( Vorsthledenes ) Pflegestelle evtl. Adoption für 3jähr. Jungen ges. Zuschr. unt. 96 495 Südkurier Konstanz. StimmungskapeUe sucht Fasnachtsbeschäftigung. Zuschr. u. 96 556 Südkurier Konstanz. Ehepaar, Akademiker, freier Beruf, sucht Bekanntschaft mit Ehepaar, kultiviert, großzügig, bis 45, Bodenseegegend. Zuschr. unt. 83 538 Südkurier Konstanz. Haus schneiderte, gute, perfekt ln Damen- u. Kindergarderobe, sowie allen Weißnähereien, nimmt noch Kunden an. Zuschr. unter 96 602 Südkurier Konstanz. Hausschneiderin nimmt Arbeit an. Zuschriften unter 96 560 Südkur. Konstanz. Erfahrene Schneiderin empfiehlt sich in Neuanfertigung u. Umarbeiten. Zuschr. u. 96 533 Südkurier Konstanz. Stadttheater Konstanz Freitag, 25. Januar 1952, 20 Uhr Einmalige Gastspiel-Aufführung der Winterthurer Operettenbühne mit der Operette Jck hob' Main Slazz in Jiaidalbarcf varloran von Bruno Hardt-Warden und Fritz Löhner Musik von Fredy Raymond Vorverkauf; ab Montag, 21. Januar. 10.30—13 Uhr u. 17—19 Uhr an der Kasse des Stadttheaters Konstanz — Fernruf 18 85. Waldhelm-Sportplatx Sonntag, den 20. Januar. 14.30 Uhr FC Triberg I - VfL Honstanz Ib 2. Amateurliga Bayr. Bierhallen Heute Samstag ab 20 Uhr Unterhalfungsabend des Jodlerclub .Freundschaft* Berg (Thurgau) Unkostenbeitrag DM —.50 Billige, preiswerte Pelzmäntel bietet Ihnen bei bequemster Teilzahlung die Pelz-Etage UeindoU ‘BuUUttyec Pelzverarbeitung - Pelzkonfektion Konstanz, Tägermoosstrafje 2, Teieton 1655 neben der Volksbank Führerscheinerwerb ist Verfrauenssadie! deshalb unverbindliche Beratung durch Ihre Fadi-Fahrschule Kurt Curssow Konstanz, Kreuziinger Straße 60, Telefon 727 Verkehrssichere individuelle Ausbildung in den Führerschein- klassen 1. 2, 3 und 4 auf modernstem Lehrfahrzeug. Auf Wunsch individuelle Zahlungsbedingungen Übungsfahrten für Ftihrerscheinbesitzer W erkze ugrnach er.Dr eher, Fräser, Feinmechaniker zum sofortigen Eintritt gesucht. Bodenseewerk, Apparate- und Maschinenbau G.m.b.H., Ueberlingen/ß’see Gesucht zum baldigen Eintritt 1 tüchtiger Elektroinstallateur der an sauberes u. selbständiges Arbeiten gewöhnt ist. Bewerbungen mit Angaben über bisherige Tätigkeit und Zeugnisabschriften erbeten an; Elektrospezial. u. Rundfunkgeschäft Josef BUCK, Säcklngeii Wir suchen für die Zeit des Ausverkaufs V erkaufs-Aushilfen Damen und Herren, welche als Textilverkäufer tätig waren, bitten wir um persönliche Vorstellung. 73 nlder Herren- u. Knabenbekleidung • Konstanz, Rosgarfenstr. 32 Erstklassige Damen- Schneidermeisterln die befähigt Ist, ein großes Aenderungs-Ateller selbständig zu leiten, sofort von führendem Spezialhaus für Damen- Bekleidung im Bodensee-Geblet gesucht. Von nur überdurchschnittlich tüchtigen und gewissenhaften Kräften erbitten wir handschriftliche Bewerbungen mit Zeugnissen und Lichtbild unter 59 518 Südkurier Singen. Betriebseigenes schönes Zimmer steht zur Verfügung. Tüchtige, 44 Jahre alte Hotel- und Gaststättenstfitzc sucht auf den 1. März 1952 neuen Wirkungskreis. Angebote u. Nr. 52 391 an Ann.-Exp. H. Horst Thumann, St. Blasien (Schwarzwald), erbeten. moderne Benzin- und Diesel- Tankstelle Laden, Garagen, Reparaturwerkstätte mit Wohnung in einer Bodenseestadt an Bundesstraße zu vermieten. Zuschriften unter 60 223 Südkurier Überlingen. Bauplatz ca. 700 qm in Konstanz-Allmannsdorf an erschlossenem Gelände zu verkaufen. Interessenten schreiben unt. 60 224 an Südk. Konstanz Beinahe täglich werden wir nach den Adressen der Aufgeber von Anzeigen gefragt, in denen es heißt „Zuschriften unter Nr. . . Leider sind wir nicht befugt, diese Adressen bekannt zu geben, da die betreffenden Inserenten schriftliche Angebote wünschen. Wenn es dagegen heißt „Zu erfragen unter Nr. . . erhalten Sie von uns bereitwilligst Auskunft. Außerdem können diese Adressen dem Anschlag an unserer Geschäftsstelle entnommen werden. Samstag, 19. Januar . SÜDKURIER K/F 1 Nr. 10 / Seite 14 die geschulte Verkäuferin, »'rmTsicherem Blick erkennt, wie ' Schuh" beschaffen sein muß und die Ihnen in allen Schuhfragen beratenduvbelfencUupSeite steht? diemanwirldichtrpgenbann, die zu IhrerKleidung possen: aus dem •GESCHÄFT OSCAtTfNlTILSft Besudien Sie die sdiOnsle Unlerhellunosstätle tob Konstanz I TANZ-BAR JßibeLLe. Ei unterhalten Sie bestens : Kapelle Warnke und die 3 Ilonas SUDKURIER die große Heimatzeitung ROXV CAPITOL WO) 15, 17.30, 20 SO: U, 1«. 10, 20 Noch bis MONTAG: Amerikas beliebtester Darsteller John Wayne in einem großartigen Filml HeidenscAafilicnt Hiebe Uneclittlichcc 'Wille Jödlichec 9laf> Columbia zeigt: AUS DER HOWARD HAWKS PRODUKTION ROTEN FLUSS V mit JOHN WAYNE MONTGOMERY CLIFT JOANNE DRU £)as kühnste C(xv&ay=-4&enteuec h i+wnitigsten. 'WitdioesUtitm ■ Ein spannendes Epos vom großen Rindertreck nach Abeline I WO: IS, 17.30 2t Uhr GLORIA SO: SA: 15, 17.30 . SO: 15 M, 1«, 18 MO: IS, 17.30, 20.15 20 Uhr Heute u. folgende Tage SCALA Der neue deutsche Heimatfilm voll Herz WILLY BIRGEL MARIA HOLST PAUL HÖRBIGER JULIA FJ0RSEN HANS HOLT Wenn die Jlbendglodten Liebe, Trennung, Wiedersehen - läuten gelragen von einer Innigen Melodie. DER G&m WtCßüm FORD • HOLDEN dem von unerhörter Spannung und dramatischer Wucht erfüllten Farbfilm Colorado • THE MAN PROM COLORADO« mit ELLEN DREW RAY COLLINS EDGAR RUCHANAN Ein Farbfilm, der mitreißt und zu Herzen geht! Wo. 15, 17.30, 20.15 Uhr So.: 14, 16, 18 u. 20.15 Uhr .COLUMBIA-FILM ZEIGT] EIN FARBFILM IN TECHNICOLOR fenMpb Scott-Denn Fad (IwTiwr.-Mjii Kqts-Edpr Mm Heute bis einschließlich Montag: Rätsel um einen Kopfjäger, gestohlene Dollars und eine falsche Gräfin I Gangster - Helden - Happy End/ Jugendfrei l Samstag, den 19. Januar, 22.15 Uhr Spätvorstellung Sonntag, den 20. Januar, 11 Uhr Matinee Dick und Doof 9 Mission Eine Atombombe des Humors! mit Laurel und Hardy Jugendfrei I das elegante Nachtlokal mit Internationalem Niveau CORSO Täglich abends 20.30 Uhr TANZ-KABARETT - Dir.: K. Faller 16. bis 31. Januar Das neue Großstadt - Programm GASTSPIEL: AM m ■ der famose Humorist ■ fCCCI und Conferencier der Spitzenklasse Blandy eine charmante TSnzerin Hilde Berrir Wiener Tanz-Soubrette Rudi Heekmann das führende Tanzorchester Tischbestellung erbeten. Tel. 865 - Offene Weine bei m«fcig. Preisen Obere Sonne' Samstag u. Sonntag TANZ Gebhardshalle Sonntag ab 20 Uhr der beliebte Tanzabend Das lustige Kleeblatt bamstag- u. Sonntagabend tag*** Unterhaltungskonzert tDeinftube RODerle Qualitfita-Weine Hnssenstraße 68 / Sdinetztor Alemanne ' Samstag und Sonntag TANZ GoMMfltSdioMiiri jeden Samstag Treff- • der Soor- uni) mofellönDer Heute ab 18 Uhr Schlachtfest mit den bekannten Spezialitäten r ly' box^rRc Großes Intornationales Boxmeeting J.G.Basler-Vereine ^ Box-Ring Konstanz Samstag, den 19. Jan. 1952 — 20 Uhr — Oberer Konzilsaal Vorverkauf: Sporfhaus Olympia, Sporlhaus Grüner — Ringplafz 2.50, Sitzplatz, solange vorhanden 1.50 •M fr SJ SST« BEGRIFi Konstanz, Rosgartenstraße Qlirem Cjj-i'iMur Gut frisiert, hat viele »um Erlolg geführtt Lassen Sie sich beraten und pflegen von linden Sie auch alles, was Sie lür Ihre Körper- u. Schönheitspflege brauchen zu Originalpreisen Wegen Familienfeier bleibt unser Geschäft am Montag, den 21. bis Mittwoch, den 23. Januar 1952 geschlossen HOBEL RADOLFZELL FmUwiu Albert Mattes & Söhne BISHARCKSTRASSE 30 - TELEFON 817 Achtung! Fatthln&kostDme! Nach unseren Modellen oder Ihrem eigenen Wunsche fertigen wir Ihnen schnellstens, billigst, geschmackvoll u. individuell Jedes Faschingskostüm u. Abendkleid an. Auf Wunsch entwirft unsere Zeichnerin ln Ihrer Gegenwart das gewünschte Modell. Modesalon MARIKA Konstanz, Hussenstraße 20/1. Nylon - Strümpfe Seiden-Schals (für Herren und Damen) Rohseide chin. u. jap. für Kleider, Blusen und Herren-Hemden usw. i empfiehlt höfl. fforl JjilDenbranD Das altbekannte, gute Spezialgeschäft in KreuzHngen, Konstaazer Jtr.12 BOSCH RÜCKFAHRLEUCHTEN * Halbdu.ni DM 1010 VaHduom OM 13.60 ALBERT SIEGLE, Bosch-Di«nst, Konstanz Karl-Friedrich-Stralje 4, F. 180 Freibank Konstanz ab 8 Uhr Kuhüeisch Höbet Suche mehrere Schlaf-, Wohn- u. Küchenemrichtungen, sowie Einzelmöbel gegen sofortige Kasse zu kaufen, oder auch Übernahme zu kommender Versteigerung. AN- UND VERKAUF Auktlonshaur Hermann Kenn Konstanz, Tirolergasse 3/4 Telefon 2064 Waldecksportplatz Singen/Hoh. Sonntag, 20. Jan. 52 14.30 Uhr 3. Meisterschaftsspiel der Rückrunde II. Division TSV Straubing w F( Singen 04 13 Uhr Vorspiel GLORIA Sondervorstellungen CAPITOL Samstag 22,15 / Sonntag 11 vm. ERROL FLYNN OUVIA DE HAVILLAND in dem grandiosen Farbfilm Robin Hood Samstag/Sonntag jew. 22.15 Wiederholungen d. Wildwesters mit R’andolph Scott. Rob. Ryan Die Todesreiter von Kansas Inh. i Karl Gobrecht Telefon 1516 Wegen des großen Erfolges — nur noch wenige Tage I Europ« gröle Tanz-, Muskal- und Gesangssdiau Babette Sabino II ■ | ' ji Dio, der Jazzkönig Mexicana-Ladies ■t"* Hella-Girls Maja Taloni 20 Frauen: Ein Wirbel von Schönheit, Kostümen und Musik mit der Kapelle Rohrmiiller und seinen Solisten sowie weiteren Attraktionen Täglich von 21—3 Uhr nachts Bitte sichern Sie sich rechtzeitig einen Platz »TADTTHEATER KOKSTANZ Samstag, den 19. Januar 1952. 20 Uhr EXTRA-KONZERT des verstärkten Städtischen Ordiesters Konstanz Leitung: Dr. ISTVAN ARATO (Zürich) Solisten : HEDY KRAFT (Zürich) Klavier HERBERT NOVITZKE (Konstanz) Flöte Mit Werken von! L. van Beethoven I. Arato Fr. Schubert IN KONA Donnerstag, 24, Jan., 20 Uhr im Konzilanbau (Patronentasche) Kammerkonzert Ilse WlU-Fenigstein, Violine (Stadtordiester Winterthur) Berti Wittmann. Klavier (Konstanz) Hans Will, Horn (Stadtordiester Winterthur) Werke von W. A. Mozart, Joh. Brahms Vorverkauf im Musikhaus Barth & Rehholz. Hussenstraße Karten zu 3.50 DM und 2.— DM. Schülerstehplatz 1.— DM. Gasthaus Bahnhof Reichenau Heule Samstag und Sonntag Schlachtfest Es ladet höfl. ein Fam. K. Engelmann la Qualitäten — Selbstbedienung — am Sdiaiter: LadennreUe -- 1 Werbung sehafft Vertrauen Rom - Assisi Vom 29. 3. bis 7. 4. 1952 Fahrpreis: DM 150.. inkl. Paß, Visum und Führung in Rom. Lourdes Vom 21. 4. bis 29. 4. 1952 Fahrpreis: DM 150.- inkl. Paß und Visumsgebühren. Geistliche Leitung. Anmeldungen für beide Fahrten bis 10. 3. 1952. Nähere Aukunft auf Anfrage. i. Bregenzer, Autoreisen Uberlingen, Ruf 600 K LEIN- VE NEDIG Samstagabend !an$ KAPELLE „ROBBIS* „Sdiauinsland Sonntag, 20 Uhr der beliebte Tanz-&banc(\ für alt und jung mit dem H.-W.-S.-Tanz- und Stimmungstrio ob Inland Ausland erhalten v it zum dtulliden ims beim Bodensee- Reisebiko Konstanz