SÜDKURIEK UNABHÄNGIGE HEIMATZEITUNG FÜR OBERBADEN UND DAS BODENSEEGEBIET Erscheint Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag. Tel.: »24, »25. 1130, 1510. 1511 Fernschreiber: 07828 Verlag und Redaktion Konstanz. Marktstätte 4 8. JAHRGANG DIENSTAG 11. MÄRZ 1952 NUMMER 40 Billigere Zigaretten ab Juli BONN. (W.-Eigenibericht.) Der Bundas- ULnanzminlster scheint jetzt endlich beredt su sein, den Rauchern das Leben mit einer Tabaksteuerreform leichter zu machen. Man rechnet damit, daß im Laufe des April ein Gesetzentwurf vom Kabinett verabschiedet wird, der die Einführung einer 8Va-Pfenmg-Zigarette gestattet. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes und der Auslieferung der billigeren Zigaretten ist aber kaum vor dem 1. Juli zu rechnen. Anlaß zu der nachgiebigerenOHaltung des Bundesfinanzministers ist die Tatsache, daß der 1. Tabaksteuerstundungserlaß, nach dem ab 1. 10. 51 einigen und dann ab 1. 1. 52 sämtlichen Betrieben Teile der Tabaksteuer gestundet wurden, am 31. 3. 52 abläuft, und daß praktisch keine Möglichkeit mehr besteht, auf die alten Steuersätze zurückzukommen. Es besteht die Zwangslage, daß der Erlaß auf absehbare Zeit verlängert werden muß, da die Betriebe bei dem augenblicklichen geringen Verbrauch ihre Unkosten nicht mehr gedeckt sehen. Von der Senkung der Tabaksteuer verspricht man sich einen starken Anstieg des Verbrauchs. Die Hersteller wollen zu Packungen mit 6 Stück übergehen, die für 50 Pfennig verkauft werden. Bauern sollen mehr Butter essen WINSEN (bei Lüneburg). Der Staatssekretär im Bundesemährungsministerium Dr. Theodor Sonnemann forderte in Winsen die Landwirtschaft auf, Qualität und Preis der Milch endlich in einen richtigen Einklang zu bringen. Er wies darauf hin, daß sich die Stadtbevölkerung beim Milchverbrauch weniger durch den Preis als vielmehr durch die Qualität der Milch leiten lasse. Zur Lage auf dem Buttermarkt sagte Dr. Scmnemann, wenn die Landwirtschaft ihren eigenen Margarineverbrauch einschränkte, könnten rund 5000 Tonnen Butter im Jahr mehr verbraucht werden. Die Landwirtschaft könne keine Resolution zugunsten eines höheren Butterverzehrs fassen, wenn von Jahr zu Jahr der Margarinenverbrauch auf den Höfen zunehme. Dr. Sonnemann sprach auf einer Landvolkkundgehung. Französische Düsenjäger in Serie WASHINGTON. Die neue französische Düsenjäger „Mystere MD 452" wird im April dieses Jahres in Serienproduktion gehen. Der neue französische Typ soll über größere Manövrierfähigkeit verfügen als der amerikanische „Sabre-Jet". Er ist eine Weiterentwicklung des „Ouragan MD 450", der eine Spitzengeschwindigkeit von über tausend Stundenkilometer hat. Der „Mystere MD 452" wird in Bordeaux produziert werden. Bis Ende dieses Jahres rechnet man mit einer monatlichen Produktion von dreißig Maschinen. Gangsterjagd in Brüssel BRÜSSEL. Eine vierstündige Jagd der Brüsseler Polizei auf drei Banditen, in deren Verlauf zahlreiche Kugeln gewechselt wurden, brachte in der Nacht zum Sonntag den Stadtteil Saint Gilles in Aufruhr. Die Polizei verfolgte die Gangster, die zahlreiche Raubüberfälle in der Stadt verübt hatten und sich jedesmal in einem schweren schwarzen Wagen retten konnten. Zwei Polizisten wurden verletzt, bis es gelang, der Banditen habhaft zu werden. 7t Bezugspreis monatlich durch Träger 2.50 Mark zu- zügl. 30 Pfg. Trägerlohn, durch die Post 2.70 Mark, zuztlgl. 38 Pfg. Postzustellgebühr. Einzelpreis 30 Pfg. Kurz notiert Dr. Lehr will eine Verstärkung des Bundesgrenzschutzes von zehntausend auf zwanzigtausend Mann vorbereiten. Er will sich mit den verschiedenen Parteien wegen einer entsprechenden Gesetzesvorlage in Verbindung setzen. Der „Lagerschreck von Dachau", der 46 Jahre alte Waffenhändler Hans Steinbrenner aus München, wurde vom Münchner Schwurgericht zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Er wurde des Mordes in zwei Fällen und der Körperverletzung im Amt in nenn Fällen für schuldig befanden. Zum 506. Jahrestag der Gebart des italienischen Malers Leonardo da Vinci gibt die Bundespost am 15. April eine Gedenkmarke mit dem Kopfbild der „Mona Lisa“ zu fünf Pfennig heraus. Auf der Strecke Ingolstadt—Trenchtlingen entgleiste ein Güterzag mit fünf Wagen. Ein Zugschaffner wurde verletzt. Zwei Geleise mußten gesperrt werden, so daß die Fern- süge über Augsburg geleitet werden müssen. Metalldiebe schlugen den 68jährigen Nachtwächter Heinrich Drewermann in der Dampfkesselfabrik Berninghans in Herne nieder, fesselten den Schwerverletzten und versteckten ihn hinter einer Drehbank, wo er am anderen Morgen tot aufgefnnden wurde. Der Versuch der Diebe, ein Kupferkabel zu stehlen, mißlang. Fünf Hektar Wald verbrannten auf einem französischen Truppenübungsplatz bei Trier. Die Löscharbeiten waren schwierig, weil mit der Explosion von Blindgängern gerechnet werden mußte. Der Bund Deutscher Jugend (Westdeutschland), hat der Deutschland-Kommission der UN Material über die Verhältnisse in der Sowjetzone angeboten, für den Fall, daß der Kommission die Einreise in die sowjetische Drei-Parteien-Regierung im Südweststaat? CDU hat als stärkste Partei Führung bei Regierungsbildung — Meinungskämpfe um den Verfassungs-Inhalt zuzügl. STUTTGART (Tfz.-Eigenbericht). In den politscfaen Kreisen Stuttgarts gilt bereits das Hauptinteresse der Regierungsbildung im Südweststaat. Zwar hat die Verfassunggebende Landesversammlung, die spätestens am 25. März zusammentreten muß, bis zum 25. April Zeit, um den Ministerpräsidenten zu wählen, der dann wieder zwei Wochen Zeit für seine Regierungsbildung bat. Aber die Verhandlungen über die Regierungsbildung werden der Sache nach schwierig und langwierig sein und es ist kein Wunder, daß man sich sofort darüber Gedanken macht. Der nordwürttembergische Ministerpräsident Dr. Reinhold Maier, der sozialdemokratische Innenminister Fritz Ullrich und der demokratische Landesvorsitzende Dr. Wolfgang Haussmann sprachen sich bereits impulsiv für die Bildung einer Regierung aus den drei großen Parteien aus. Aber die CDU hat sich bis jetzt nicht geäußert und bei ihr liegt das eigentliche Schwergewicht der Regierungsbildung. Die Verfassungggebende Landesversammlung wird sich wie folgt zusammensetzen: CDU 50 Abgeordnete SPD 38 Abgeordnete DVP/FDP 23 Abgeordnete BHE-Kraft 6 Abgeordnete KPD 4 Abgeordnete Es gab um diese Zusammensetzung des Landtages höchst spannende Augenblicke in der Nacht, in der die Statistischen Landesämter ihre Berechnungen durchführten. Uebereifrige Privatberechnungen, die im Lande und auch von einzelnen Zeitungen angestellt wurden, erwiesen sich nachträglich als falsch. Das letzte Berech- nungsprobdem ging um die Kommunistische Partei, die überall hinter der vorge- schriefoenen Zahl von fünf Prozent zurückzubleiben schien, auch in Nordwürttemberg zunächst nur auf 4,9 Prozent kam und dann ganz knapp mit 5,1 Prozent doch die Grenze überschritt, von der ab Mandate zugeteilt werden. Das Gesicht der Landesversammlung verändert sich auch dadurch, daß die CDU-Ergebnisse in Südbaden den Landtag von der ursprünglich vorgesehenen Mitgliederzahl von 120 Abgeordneten auf 121 erhöht haben. Parlamentarisches Gesetz ist es, daß jeweils die stärkste Partei die Regierungsbildung übernimmt. Diese Aufgabe würde also der CD B Zahl SPD % B FDP Zahl % B KPD Zahl °/ 0 B Z Zahl °/o BHE Zahl % UBW Zahl "/• 47169 68,1 0,8 12 543 39,6 58,6 5 393 17,0 16,3 3 386 10,7 16,3 464 U 2,2 2 091 6,7 7 870 24,8 Josef Vogt CDU 48 230 65,1 1,8 14 357 47,1 48,1 8 616 28,2 25,9 4 237 13,9 14,7 1581 5,2 7,1 1 721 5,6 Theopont Diez CDU 49 986 61,6 1,3 11697 38,8 48,3 9 172 30,4 24,1 4 297 14,2 17,2 864 2,8 4,7 2 754 9,1 1403 4,7 Hermann Schneider CDU 61 134 66,8 1,3 19 876 49,6 52,1 9 164 22,9 19,6 8 677 21,6 22,7 784 1,9 2,8 1 600 4,0 Josef Burger CDU 64 227 64,2 1,7 17 055 42,5 50,6 11 446 28,5 24,1 7124 17,8 17,6 927 2,3 3,9 1 787 4,4 1 802 4,5 Karl Brachat CDU 59 835 64,6 1,4 16 431 43,4 58,2 9 710 25,5 23,8 5 509 14,5 12,4 1 152 3,0 3,8 3 064 8,1 2 008 5,5 Anton Hilbert CDU 55 431 60,4 1,4 15 815 48,4 56,6 8 464 25 9 24,4 3 612 11,0 12,7 822 2,5 3,1 2 138 6,5 1 863 5,7 Anton Gillmann CDU 65 059 65,3 0,9 16 450 39,3 42,2 12 396 29,6 29,4 7 761 18,5 16,9 1129 2,6 4,0 1 633 3,9 2 553 6,1 Dr. Franz Hermann CDU 51 144 51,3 1,0 8 332 32,4 38,4 8 765 34,0 29,3 5 587 21,7 25,4 804 3,1 4,3 716 2,8 1548 6,0 Wilhelm Stump SPD 61989 56,4 1,6 10 713 31,4 35,8 12 806 37,6 35,7 5 539 16,2 17,5 1855 5,5 8,2 •1 823 5,4 1318 3,9 Arend Braye SPD 57 146 61,3 1,7 14 995 44,0 52,1 10 604 31,1 30,0 4 296 12,7 12,9 - 621 1,8 2,2 2 182 6,4 1 365 4,0- Willi Häfner CDU 55 734 59,3 2,0 16 159 50,5 49,3 5 967 18,7 16,3 7 025 21,9 28,7 1016 3,2 3,4 1816 5,7 Dr. Eduard Lais CDU 56 561 63,2 2,7 17 536 51,3 59,1 7185 21,0 19,9 4 468 13,1 14,7 1032 3,0 3,2 2559 7,4 1404 4,2 Dr. Hermann Person jun CDU 50 989 50,8 2,1 11453 46,1 56,2 6 783 27,3 19,1 4 690 18,9 17,2 926 3,7 3,8 1001 4,0 Max Jäger CDU 63 141 58,5 2,6 15 448 43,8 54,9 9 584 27,3 23,9 3 423 9,7 12,0 2 098 5,9 6,8 3 089 8,8 1 674 4,5 Adolf Kühn CDU 52 050 56,9 2,0 13 522 47,4 56,3 6 021 21,1 16,0 5 365 18,8 21,6 704 2,4 3,6 1 612 5,6 1330 4,7 Josef Harbrecht CDU Südbaden 899 875 61,0 1,7 232 382 43,3 51,1 142 076 27,0 23,7 84 996 15,9 17,4 16 779 3,1 4,2 23 357 4,1 26 492 5,2 7 870 1,4 14 CDU, 2 SPD U Fi Wahlkreis Stlmmbe- tagge- un- CDU SPD DVP/FDP KPD DG/BHE BHE-Kr SRP samt gültig Zahl % B Zahl »/. B Zahl »/. B Zahl «/• B Zahl •/. Zahl °/i Zahl •/t Gewählt sind: l Karlsruhe-Stadt I 73 805 54,6 1,5 12 031 30,7 26.1 14 782 37,7 40,4 ,5 258 13,4 14,3 2 527 6,4 10,7 474 1,2 1708 4,4 2 433 6,2 Alex Möller 5?pn 2 Karlsruhe-Stadt II 72 621 55,5 1,2 13 795 35,0 28,6 11344 28,8 33,5 7 081 18,0 18,7 2 257 5,7 9,0 483 1,2 2147 5,4 2 328 5,9 Dr. Franz CtoirV CDTT 3 Heidelberg-Stadt 82 235 60,0 0,8 15189 31,2 30,1 15 529 31,9 32,0 8 695 17,9 26,6 2 393 4,9 7,6 1302 2,6 2 315 4,7 3 241 6,8 Karl Ebert SPD 4 Mannheim-Stadt I 57 701 60,6 1,2 8 070 23,5 23,1 14 267 41,5 37,7 4 038 11,8 13,3 5 275 15,4 20,2 645 1,9 780 2,2 1266 3,7 Kurt Amgstmarm SPD 5 Mannheim-Stadt II 57 669 59,6 1,3 7 410 22,4 22,9 15 388 46,5 42,1 3 304 10,0 10,6 4 578 13,8 202 489 1,5 625 1,9 1279 3,9 Lena Maurer SPD 6 Mannheim-Stadt III 63 800 62,6 1,3 10 586 27,0 27,6 16 039 40,9 35,4 6 072 15,5 14,5 3 641 9,3 16,0 781 2,0 793 2,0 1318 3,3 Walter Krause SPD 7 Bruchsal 67 771 64,8 3,3 22 880 54,9 52,3 9 620 28,1 20,9 2 579 6,2 8,3 1386 3,3 4,6 896 2,2 2 337 5,6 1938 4,7 Franz Bläsi CDU 8 Buchen 42 285 73,7 1,6 17 464 57,2 46,7 3 474 11,4 15,7 2 611 8,6 10,1 254 0,8 1,6 2 066 6,8 3 693 12,1 961 3,1 August Berberidh CDU 9 Heidelberg-Land 82 717 69,8 2,1 20 607 36,9 42,7 16 388 29,2 2T,7 6118 10,9 18,3 2 671 4,7 7,0 1 156 2,1 4 073 7,2 5 089 9,0 Jakob Ruppert CDU 10 Karlsruhe-Land Nord 50 387 60,1 3,0 . 9096 31,6 34,4 9 296 32,3 31,0 3 440 12,0 15,1 1121 3,9 5,9 687 2,4 2 612 9,0 2 538 8,8 Hugo Rimmelspacher SPD 11 Karlsruhe-Land Süd 41179 67,9 3,8 12 598 47,6 47',7 7 278 27,5 24,9 1 703 6,5 8,0 1 029 3,9 5,8 278 1,0 2 737 10,4 822 3,1 Dr. Friedrich Werber CDU 12 Mannheim-Land Süd 45 770 69,4 3,2 10 261 33,9 31,5 8 674 28,7 22,7 4 422 14,6 - ' 2 914 9,6 11,6 943 3,1 1445 4,8 1614 5,3 Dr. Valentin Gas CDU 13 Mannheim-Land Nord 46 458 67,7 2,8 8 496 28,1 19,8 11 112 36,8 18,8 4 288 14,2 — 2 705 9,0 8,5 373 1,2 1406 * 4,7 1 812 6,0 Ludwig Bohrmann SPD 14 Mosbach 31 721 86,8 2,0 10 056 37,4 47,0 5 648 21,0 15,9 2 889 10,7 8,3 434 1,6 3,3 1 263 4,7 2 669 9,9 3 968 14,7 Josef Krämer CDU 15 Pforzheim 78 954 58,4 2,0 7 830 17,6 27,8 17 096 38,4 28,1 12 740 28,6 14,6 2171 4,9 9,9 2 448 5,5 2 261 5,0 _ Otto Lauer SPD 16 Sinsheim 54 587 64,9 1,1 8 324 24,0 29,9 6 658 19,1 18,6 9 378 27,0 18,4 812 2,3 3,5 5 390 16,4 1956 5,6 2 313 6,6 Carl Domes DVP 17 Tauberbischofsheim 51 519 71,6 1,5 19 260 53,3 50,8 6 455 18,0 12,0 5 667 15,9 15,2 431 1,1 1,8 383 1,0 3 560 9,8 347 0,9 Ignaz Kuhngamiberger CDU Nordbaden 1 001179 63,9 1,9 213 953 34,5 34,6 188 998 30,5 27,2 90 283 14,5 13,5 36 599 5,9 8,5 20 056 3,2 37117 6,0 33 257 5,4 8 CDU, 8 SPD 1 DVP U Wahlkreis Stlmmbe- insge- un- CDU SPD FDP KPD DG BHE FrWV rechtigte samt gültig Zahl »/. B Zahl »/. B Zahl 0 /» B Zahl »/o B Zahl •/« Zahl •/. Zahl •/. Gewählt sind: 1 Reutlingen (— 7 Gemeinden) 73 375 57,0 0,7 9 250 22,4 25,0 15 507 37,5 40,3 10 278 24,9 22,6 2 328 5,7 8,5 1 128 2,7 2 816 6,8 Oskar Kalbfell SPD 2 Tübingen 66 213 56,9 0,9 14 860 40,1 41,1 10 378 28,0 26,8 7 034 18,9 18,7 2 478 6,7 10,2 602 1,6 1770 4,7 Dr. Gebhard Müller CDU 3 Calw 67 226 47,3 0,7 10 923 34,7 43,4 9115 29,0 25,2 7 394 23,5 22,5 1 691 5,4 8,9 452 1,4 1 888 6,0 Jakob Mast CDU 4 EYeudenstadt, Horb 58 853 , 57,7 0,8 12 028 35,9 49,7 6 667 19,9 21,2 10 528 31,4 24,4 1 081 3,2 4,7 192 0,6 1675 5,0 1352 4,0 Wilhelm Bäßler CDU 5 Rottweil (— 7 Gemeinden) 62 651 54,6 1,4 18 993 57,0 60,3 7 234 21,7 15,6 3 985 12,0 16,7 1056 3,1 5,5 329 0,9 1 783 5,3 Robert Gleichauf CDU 6 Tuttlingen, Rest Rottw., Hech. (1. Gern.) 63 619 62,5 1,2 16 838 43,1 42,6 11666 29,9 27,6 6 208 15,9 18,7 2 007 5,1 9,6 193 0,5 2134 5,4 Dr. Hermann Dold CDU 7 Balingen 56 462 53,9 0,7 9 264 30,9 39,2 10 929 36,4 26,6 5 863 19,5 25,8 1482 4,9 8,4 404 1,3 2125 7,1 Viktor Renner SPD 8 Hecbingen (—1 Gern.), Sigmaringen 56 587 69,6 1,8 24 602 64,0 74,3 6 429 16,8 11,4 3 599 9,4 11,2 772 2,0 3,1 316 0,8 2 634 6,9 EYanz Gog CDU 9 Münsingen, Ehingeh, Teil Reutlingen 60 328 68,ff 1,3 21008 52,2 66,6 6 093 15,1 13,3 8 446 20,9 15,1 972 2,4 4,0 377 0,9 3 367 8,4 Tiberius FYtndel CDU 10 Biberach (—2 Gemeinden) 53110 76,7 1,4 28 629 71,6 80,1 3 884 9,7 7,5 4 097 10,2 10,0 289 0,7 1,5 219 0,5 2 920 7,3 EJugen Maucher CDU 11 Saulgau, Rest Biberach, Ravensburg 50178 74,0 1,3 25 414 69,7 83,1 3 090 8,5 7,6 4 630 12,7 6,2 454 1,2 1,9 348 0,9 2 548 6,9 Christian Rack CDU 12 Ravensburg (— 10 Gern.), EYiedrichshafen 69 086 69,5 1,4 28 458 60,5 69,0 9 518 20,2 15,0 5 044 10,7 10,8 1075 2,3 3,0 556 1,1 2 419 5,1 Dr. Albert Sauer CDU 13 Wangen, Tettnang (ohne Friedrichshafen) 57 138 71,8 1,4 30 538 75,9 81,7 5182 12,9 11,0 1725 4,3 3,8 428 1,0 1,4 323 0,8 2 000 5,0 Albert Hartmann CDU Südwürttemberg-Hohenzollern 794 826 62,6 W 250 625 51,3 59,1 105 692 21,6 18,9 78 831 16,1 15,3 16113 3,3 5,3 5 439 1,1 30 079 6,0 1352 0,3 11 CDU 2 SPD Ü Stimm De insge- un- CDU SPD DVP/FDP KPD DG/BHE BHE-Kr SRP z WcUtliKrCIB iechtlgte samt gültig Zahl »/o B Zahl »/« B Zahl »/. B Zahl “/o B Zahl •/. Zahl »/o Zahl •/. Gewählt sind: 1 Stuttgart I 69 903 66,7 0,8 8 838 19,2 20,9 14 144 30,7 23,6 15 491 33,6 28,8 2 688 5,8 8,8 2 361 5,1 1000 2,2 1551 3,4 Dr. Wolfgang Haussmann DVP 2 Stuttgart II 77 348 67,8 0,9 9 352 18,1 19,7 18 360 35,5 31,2 14 625 28,3 24,4 4 734 9,1 12,4 1 720 3,3 1299 2,5 1 638 3,1 Fritz Helmstädter SPD 3 Stuttgart III 75 652 65,4 0,9 8 718 17,9 19,4 17 800 36,6 30,1 14 817 30,5 28,6 3119 6,0 9,2 1 857 3,8 1103 2,3 1431 3,0 Willi Lausen SPD 4 Stuttgart IV 77 081 66,3 1,4 7 056 14,0 16,4 19 770 39,3 35,3 13 353 26,6 23,5 4 561 9,0 12,4 1580 3,1 2 037 4,0 1 960 3,9 Stefie Restle SPD 5 Stuttgart V 70 549 66,7 0,9 7837 16,8 17,4 17 987 38,7 35,6 11944 25,7 22,4 4 476 9,6 13,2 1 566 3,4 1 063 2,3 1578 3,4 Karl Hauff SPD 6 Heilbronn-Stadt 45 713 64,7 1,4 4 783 16,6 15,4 12 471 43,1 31,6 6 781 23,4 24,1 1870 6,5 13,0 760 2,6 1045 3,6 1 207 4,2 Fritz Ulrich SPD 7 Ulm-Stadt 50147 65,0 0,8 9 304 28,9 37,0 11 196 34,7 31,1 8 099 25,1 14,1 736 2,3 5,3 1 254 3,9 1 163 3,6 473 1,5 Hugo Roller SPD 8 Aalen 80 712 74,0 1,4 30 665 52,3 56,0 11558 19,7 15,0 6 242 10,6 7,7 973 1,7 3,7 2 629 4,5 5 757 9,8 823 1,4 Dr. Anton Huber CDU 9 Backnang 50 270 60,7 0,8 5 735 19,0 28,7 9 391 31,2 16,8 9 478 31,4 30,8 1007 3,3 5,5 1572 5,2 2158 7,2 811 2,7 Georg Schuster DVP 10 Böblingep 63 765 64,0 1,0 16 015 39,8 35,3 14 996 37,3 24,8 12,1 1536 3,8 6,0 773 1,9 5 630 14,0 1269 3,2 Martin Haag CDU 11 Schwäbisch Hall, Crailsheim 76 670 «2,6 0,6 19 642 41,3 32,1 11967 25,1 14,1 8 239 17,3 31,7 636 1,3 22 2 824 5,9 3 740 7,9 556 1,2 Karl Fhiliop CDU 12 Eßlingen-Stadt 49 953 67,3 1,3 7 606 23,1 21,8 10 615 32,2 27,6 4 269 12,9 13,5 2 329 7,1 8,9 6130 18,6 1289 3,9 744 2,2 Dr. Gotthiif Schenkel SPD 13 Eßlingen-Land 50 725 66,5 1,3 6 816 20,6 31,1 12 975 39,2 27,5 4 604 13,9 9,0 1915 5,8 6,9 5 006 15.1 1108 3,4 656 2,0 EYiedrich Moltenbrey SPD 14 Göppingen 69 514 62,8 0,8 8 000 18,6 23,3 16 329 37,9 22,4 10 487 24,3 13,1 1 842 4,3 6,1 4127 9,6 1396 3,2 929 2,1 Karl Ripgel SPD 15 Geislingen 47 401 69,4 U 11205 34,5 33,6 7642 23,6 20,4 2582 8,0 9,9 1088 3,3 3,6 3 743 11,5 . 672 2,1 523 1,6 Hermann» Finckh CDU 16 Heidenheim 62123 68,1 1,0 12 667 30,4 34,1 8 637 20,7 28,9 4 799 11,5 13,8 1462 3,5 4,8 1077 2,6 4413 10,6 462 1,1 Alfred Rauch CDU 17 Heilbronn-Nord 43 381 68,2 1,3 9 479 32,6 353 8 214 28,3 22,5 7010 24,1 23,2 761 2,6 5,4 576 2,0 2 194 7,5 834 2,9 Josef Lang CDU 18 Heilbronn-Süd 46 755 61,0 1,0 5 202 18,5 18,4 9 437 33,6 24,4 8 648 30,8 37,2 716 2,5 5,7 763 2,8 2 312 8,2 1013 3,6 Fritz Köhler SPD 19 Leonberg 44129 67,8 1,2 8 023 27,3 31,3 8199 27,8 22,1 5 369 18,2 14,7 1810 6,2 8,9 1 140 3,9 3 495 11,9 1382 4,7 Rudolf Gehring SPD 20 Ludwigeburg-Stadt, Land Süd 61964 66,8 0,8 6 349 15,4 18,0 11286 27,4 26,6 13 467 32,7 23,0 1786 4,3 8,0 4 552 11,1 1478 3.6 2 310 5,5 Dr. Karl FYank DVP 21 T.urJwigshurg, T,and Nord 61894 62,9 1,1 5 535 14,4 14,8 13 155 34,1 26,7 10 666 27,7 30,1 2 026 5,3 6,5 3 293 8,5 2 563 6,6 1297 3,4 Karl Braun SPD 22 Nürtingen 72415 66,1 0,9 9 912 21,0 25,0 16 444 34,8 22,7 6 724 14,2 14,2 2587 5,5 5,2 4 292 9,1 5 394 11,4 1891 4,0 Albert Pflüger SPD 23 Mergentheim, Künzelsau, Öhringen 70 414 69,6 08 20115 41,7 37,6 6 862 14,2 9,8 12 273 25,5 29,5 545 1,1 1,8 656 1,3 7 072 14,8 706 1,4 Martin Storz CDU 24 Schwäbisch Gmund 57 320 72,9 0,9 16120 36,6 48,4 8 237 20,0 14,9 8159 19,8 9,3 924 22 3,4 1 705 4,1 6 216 15,1 919 2/2 Dr. Hans Häring CDU ?5 47 849 70,7 1,2 17 520 52,7 50,6 7 488 22,5 20,3 2 600 7,8 9,8 407 1,2 2,2 3 398 10,2 1415 4,3 432 1,3 Heinrich Stoß CDU 2fi 42 088 60,3 1,3 20,2 6 818 27,5 24,0 10453 42,2 22,3 1248 5,0 6,6 3 256 13,2 1815 7,0 1214 5,0 Albert Flattich DVP 97 49 163 66,1 0,9 6 976 21,9 26,7 9 532 29,7 25,4 6 787 21,3 40,2 1446 4,4 7,7 850 2,6 3 781 11,9 2 678 8,2 Gotthilf Bayh SPD 28 Schorndorf 45 211 66,8 0,9 6 855 23,0 28,6 6 674 22,4 24,9 9 511 31,9 40,4 911 3,1 6,1 366 1,2 4 250 14,3 1232 4,1 Dr. Reinhold Maier DVP Nordwürttemberg 1660 099 *86,5 1,0 285 327 26,3 28,8 328 176 30,2 24,0 237476 21,8 21,1 50139 4,6 6,7 63 826 5,9 76 858 6,9 32 519 3,0 9 CDU, 14 SPD, 5 DVP Ferner kandidierten im Wahlkreis Göppingen II (Geislingen) eine Unabhängige Wählergemeinschaft, die 4995 Stimmen (15,4“/«), und eine Überparteiliche Wähler-Vereinigung im Wahlkreis Heidenheim, die 8172 Stimmen (19,6*/»), aber keine Mandate erhielten. Außer den oben in der letzten Spalte angeführten Abgeordneten, die auf die Kreis- Wahlvorschläge gewählt wurden, entfielen weitere Abgeordnete auf die Landesliste. In Südbaden SPD: Richard Jäckle; Fritz Schieler; Josef Matt; Dr. Emst Haas; Friedrich Stephan; Georg Neumann. FDP: Dr.Paul Waeldin; Georg König; Friedrich Vortisch; Georg Menges. Unbedeutende Verschiebungen zwischen den obenstehenden Ergebnissen und den vorläufigen Endergebnissen sind möglich. 121 Abgeordnete In Württemberg-Hohenzollern CDU: Eugen Wirsching. SPD: Herbert Holtzhauer; Emst Höse; Karl Müller. FDP: Dr. Eduard Leuze; Dr. Hans Kehler; Walter Ott; Dr. Walter Erbe. BHE: Erwin Feiler. In Württemberg-Baden CDU: Wilhelm Simpfendörfer; Franz Wiedemeier; Dr. Karl Neinhaus; Emil Möhrlin; Erwin Häussler; Aug. Kuhn; Maria Raiser. SPD: Marta Giesemann; Alfred Herbig; Paul Hofstetter. FDP: Dr. Edmund Kaufmann; Friedrich Herrmann; Dr. Otto Gönnewein; Hans Schloß; Dr. Carl Schaefer; Gottlieb Leeger; Dr. Emmy Diemer; Dr. Johann Peter Brandenburg; Walter Nischwitz. BHE: Eduard Fiedler; Dr. Karl Bartunek; Dr. Karl Mocker; Adolf Samwer; Siegfried Melinski. KPD: Karl Weber; Wilhelm Bechtle; Dr. Erwin Eckert; Erika Buchmann. Insgesamtwurden 121 Abgeordnete gewählt, davon 50 der CDU, 38 der SPD, 23 der FDP, 6 der BHE-Kraft, 4 der KPD. Da die anderen Parteien in keinem Lande mehr als 5 Prozent der gültigen Stimmen ingesamt errungen haben, und da auch keine der anderen Parteien wenigstens in einem einzigen Wahlkreis einen Abgeordneten durchbringen konnte, mußten sie ohne Mandat bleiben. In Württemberg-Baden wurden insgesamt 73 Abgeordnete gewählt, 24 für die CDU, 25 für die SPD, 15 für die FDP, 5 für den BHE, 4 für die KPD. Aus Württemberg - Hohenzollern kommen 22 Abgeordnete: 12 für die CDU, 5 für die SPD, 4 für die FDP, 1 für den BHE. Baden entsendet 26 Abgeordnete in die Verfassunggebende Landesversammlung: 14 für die CDU, 8 für die SPD, 4 für die FDP. Dienstag, 11. März 1952 SÜDKURIER Nr. 40 / Seite 4 Wahlkreis 1 / Ueberlingen-Meßkirch Stadt Überlingen 5907, a 3917, g 3863, u 64, CDU 1452, SP 874, D 977, K 74, BH 234, UBW 252. Stadt Markdorf 2303, a 1637, g 1615, u 22, CD 680, SP 436, D 231, K 39, BH 81, UBW 148. Stadt Meersburg 1788, a 1131, g 1113, u 18, CD 404, SP 223, D 232, K 26, BH 104, UBW 124. Stadt Pfnllendorf 2153, a 1611, g 1569, u 42, CD 830, SP 282, D 103, K 13, BH 92, UBW 249. Aach-Llnz 530, a 288, g 286, u 2, CD 145, SP 19, D 20, K 5, BH 14, UBW 83. Adelsreute 95, a 76, g 74, u 2, CD 58 SP 4, D 7, UBW 5. Ahausen 286, a 178, g 176, u 2, CD 8, SIP 28, D 6, K 1, BH 6, UBW 127. Altheim bei Ueberlingen 363, a 264, g 262, u 2, CD 71, SP 8, D 23, K 3, BH 12, UBW 145. Baitenhausen 121, a 75, g 74, u 1, CD 12, SP 8, D 2, K 1, BH 4, UBW 47. Bambergen 130 a 100, g 100, CD 16, SP 6, BH 12 UBW 66. Bermatingen 649, a 436, g 430, u 6, CD 154, SP 92, D 29, K 6, BH 34, UBW 115. Beuren 410, a 303, g 299, u 4, CD 62, SP 15, D 17, K 3, BH 14, UBW 188. Billafingen 212, a 167, g 166. u 1, CD 58, SP 15, D 9, K 2, BH 15, UBW 67. Bonndorf 229, a 154, g 152, u 2, CD 37, SP 16, D 12, K 2, BH 7, ÜBW 78. Buggensegei 135, a 80, g 78, u 2, CD 19, SP 4, D 3, BH 1, UBW 51. Burgweiler 475, a 336, g 335, u 1, CD 229, SP 11, D 12, BH 10, UBW 73. Daisendorf 147, a 97,-g 96, u 1, CD 13, SP 12, D 9, K 1„ BH 10, UBW 51. Deggenhausen 362, a 284, g 281, u 3, CD 80, SP 26, D 16, K 3, BH 11, UBW 143. Deisendorf 163, a 76, g 76, CD 32, SP 7, D 4, BH 6, UBW 27. Denkingen 333, a 227, g 223, u 4, CD 145, SP 14, D 9, BH 8, UBW 47. Frickingen 642, a 374, g 370, u 4, CD 109, SP 55, D 32, K 11, BH 9, UBW 154. Grasbeuren 105, a 67, g 66, u 1, CD 14, SP 10, D 1, BH 11, UBW 30. Großschönach 358, a 266, g 263, u 3, CDU 111, SP 6, D 9, BH 6, UBW 131. Großstadelhofen 217, a 162, g 159, u 3, CD 70, SP 3, D 6, BH 9, UBW 71. Hagnau 630, a 401, g 397, u 4, CD 135, SP 40, D 51, K 6, BH 20, UBW 145. Hattenweiler 209, a 145, g 144, u 1, CD 66, SP 14, D 7, BH 6, UBW 51. Helligenberg 663, a 431, g 427, u 4, CD 158, SP 104, D 61, K 6, BH 22, UBW 72. Herdwangen 498, a 367, g 362, u 5, CD 218, SP 21, D 21, BH 18, UBW 84. Hödingen 237, a 168, g 165, u 3, CD 40, SP 27, D 14, BH 6, UBW 78. Hohenbodman 135, a 90, g 90, CD 12, SP 5, D 4, BH 3, UBW 66. Homberg 436, a 299, g 296, u 3, CD 83, SP 12, D 14, K 1, BH 11, UBW 175. Illmensee 216, a 168, g 166, u 2, CD 83, SP 4, D 10, K 3, BH 3, UBW 63. Illwangen 286, a 193, g 193, CD 122, SP 10, D 16, BH 6, UBW 39. Immenstaad 1113, a 660, g 652, u 8, CD 289, SP 115, D 80, K 8, BH 64, UBW 96. Ittendorf 318, a 200, g 200, CD 64, SP 14, D 8, K 1, BH 9, UBW 104. Kippenhausen 151, a 122, g 120, u 2, CD 41, SP 2, D 9, BH 14, UBW 54. Kluftern 617, a 426, g 423, u 3, CD 125, SP 114, D 36, K 3, BH 34, UBW 111. Leustetten 179, a 129, g 127, u 2, CD 29, SP 13, D 6, K 1, BH 15, UBW 63. Lippertsfeute 247, a 192, g 192, CD 39, SP 12, D 16, K 3, BH 17, UBW 105. Mimmenhausen 652, a 496, g 485, u 11, CD 185, SP 103, D 55, K 9, BH 42, UBW 91. Mittelstenweiler 123, a 83, g 81, u 2, CD 16, SP 10, D 3, BH 6, UBW 46. Mühlhofen 579, a 297, g 291, u 6, CD 42, SP 87, D 50, K 13, BH 19. UBW 80. Nesselwangen 161, a 85, g 85, CD 19, SP 15, D 4, K 3, BH 5, UBW 39. Neufrach 619, a 465, g 451, u 14,. CD 88, SP 29, D 39, K 16, BH 16. UBW 263. Nußdorf 389, a 204, g 203, u 1, CD 55, SP 41, D 60, K 1, BH 20, UBW 26. Oberstenweiler 88, a 62, g 62, CD 3, D 2, BH 3, UBW 54. Oberuhldingen 480, a 309, g 305. u 2, CD 109, SP 72, D 49, K 11, BH 15, UBW 49. Owingen 476, a 334, g 331, u 3, CD 137, SP 44, D 8, BH 32, UBW 110. Raderach 88, a 57, g 57, CD 13, SP 10, K 1, BH 3, UBW 30. Rickenbach 123, a 86, g 86, CD 8, SP 9, D 10, BH 4, UBW 55. Riedheim 526, a 364, g 361, u 3, CD 189, SP 45, D 20, K 1, BH 28, UBW 78. Roggenbeuren 104, a 73, g 73. CD 28, SP 1, D 7, K 1, BH 3, UBW 33. Ruschweiler 209, a 176, g 176, CD 129, SP 9, D 1, K 1, BH 3, UBW 33. Salem 517, a 323, g 321, u 2, CD 109, SP 36, D 62, K 8, BH 50, UBW 56. Sipplingen 681, a 478, g 471. u 7, CD 163, SP 136, D 39, K 18, BH 26, UBW 89. Stetten bei Meersburg 245, a 162, g 161, u 1, CD 36, SP 11, D 11, K 2, BH 14, UBW 87. Taisersdorf 132, a 79, g 78, u 1, CD 53, SP 1, D 3, UBW 21. Tüfingen 161, a 87, g 87, CD 6, SP 2, D 9, BH 3, UBW 67. Untersiggingen 259, a 192, g 192, CD 71, SP 10, D 16, K 2, BH 9, UBW 84. Unteruhldingen 479, a 255, g 253, u 2, CD 73, SP 48, D 71, K 1, BH 24, UBW 36. Umau 196, a 139, g 138, u 1. CD 82, SP 8, D 5, K 1, BH 1, UBW 41. Wangen bei Pfullendorf 98, a 83, g 83, CD 39, SP 8, D 2, BH 12, UBW 22. Weildorf 265, a 207, g 206. u 1, CD 65, SP 3, D 8, BH 20, UBW 110. Wintersulgen 567, a 389. g 387, u 2, CD 263, SP 23, D 21, BH 23, UBW 57. Wittenhofen 491, a 347, g 344, u 31, CD 83, SP 18, D 24, K 1, UBW 215. Zell a. A. 129, a 114, g 114, CD 65, SP 3, D 2, BH 8, UBW 36. Bezirk Meßkirch Stadt Meßkirch 2101, a 1473, g 1445, u 28, CD 616, SP 452, D 157, K 5, BH 117, UBW 98. Altheim 129, a 110, g 110, CD 76, SP 7, D 2, K 1, BH 12, UBW 12. Bietingen 187, a 138, g 137, u 1, CD 63, SP 6, D 8, K 1, BH 16, UBW 43. Boll 293, a 183, g 183, CD 86, SP 16, D 17, K 4, BH 7, UBW 53. Buchheim 387, a 300, g 296, u 4, CD 144, SP 46, D 19, K 6, BH 6, UBW 75. Engelswies 244, % 179, g 178, u 1, CD 49, SP 5, D 5 K 5, BH 18, UBW 96. Gallmannsweil 141, a 108, g 108, CD 25, SP 12, D 4, K 1, BH 13, UBW 53. Glashütte (Baden) 215, a 138, g 136, u 2, CD 34, SP 40, D 1, BH 14, UBW 47. Göggingen 422. a 321, g 318, CD 180, SP 46 , D 22, K 1 BH 25, UBW 44. Gutenstein 263. a 214, g 214, CD 99, S(P 70, D 8, K 2, BH 19, UBW 16. Hartheim 287. a 228 g 226, CD 177, SP 34, D —, K 1, BH 3, UBW 11. Hausen i. Tal 360. a 257, g 257, CD 107, SP 87, D 83, K 3, BH 9, UBW 28. Heinstetten 366. a 296, g 293 CD 181, SP 79, D 8, K 4, BH 20, UBW 1. Heudorf b. Meßkirch 234. a 168, g 196, CD 44, SP 11, D 5, K —, BH 21, UBW 85. Heudorf/Hegau 328. a 151, g 146, CD 49, SP 13, D 12, K 2, BH 2, UBW 68. Hoppetenzell 339. a 214, g 213, CD 76, SP 64, D 14, K 6, BH 10, UBW 43. Kreenheinstetten 331. a 257, g 255, CD 107, SP 14, D 47, K —, BH 20, UBW 67. Krumbach 206. a 151, g 148, CD 49, SP 19, D 25, K —, BH 7, UBW 48. Langenhart 131. a 96, g 96 CD 13, SP 9, D 4, K 1, BH 16, UBW 53. Leibertingen 358. a 262, g 261, CD 70, SP 33, D 7, K 3, BH 10, UBW 138. Liptingen 634. a 349, g 348, CD 134, SP 88, D 5, K 3. BH 26, UBW 62. Mahlspüren i. Tal 246. ä 123, g 123, CD 42, SP 13, D 19, K 2, BH 16, UBW 27. Mainwangen 147, a 107, g 107, CD 33, SP 6, D 12, K 1, BH 11, UBW 44. Menningen 241, a 207, g 206, CD 94, SP 8, D 4, K 1, BH 21, UBW 78. Mühlingen 434. a 272, g 269, CD 127, SP 28, D 25, K 5, BH 14, UBW 70. Rast 230. a 179, g 178, CD 46, SP 7, D 5, K 3, BH 15, UBW 102. Rohrdorf 459. a 295, g 293, CD 150, SP 27, D 15, K 1, BH 23, UBW 77. Sauldorf 419, a 295, g 289, CD 136, SP 29, D 15, K 3, BH 41, UBW 65. Schwachenreute 75. a 59, g 59, CD 15, SP 2, D 1, K 4, BH 6, UBW 31. Schwandorf 521. a 366, g 360, CD 194, SP 39, D 21, K 2, BH 24, UBW 80. Schwenningen/Baden 669. a 439, g 427, CD 181, SP 104, D 14, K 1, BH 23 t< UBW 104. Sentenhart 201. a 160, g 158, CD 89, SP 12, D 2, K —, BH 20, UBW 35. Stetten a.kJVI. 1418. a 943, g 922, u 21, CD 319, SP 367, D 88, K 22, HH 62, UBW 64. Wasser 276. a 206, g 205, CD 110, SP 8, D 6, K —, BH 19, UBW 62. Winterspüren 314. a 227, g 221, .CD 60, SP 41, D 8, K 3, BH 26. UBJV 84. Worndorf 266. a 168, g 167, CD 74, SP 29, D 4, K —, BH 11, UBW 49. Zoznegg 402. a 272, g 267, CD 52, SP 52, D-21, K 55. BH 16, UBW 71. Wahlkreis 2 / Stockach-Engen Stadt Stockach 2873. a 2050 g 1953, CD 734, SP 573, D 337, K 157 BH 152. Aach 764. a 464, g 402 CD 183, SP 156 D 61. K 7, BH 45. Beuren a. d. A. 285. a 179, g 176, CD 105, SP 41, D 11, K 4, BH 15. Bodman 636. a 374, g 364, CD 164, SP 78, D 81, K 9. BH 12. Eigeltingen 649. a 352, g 345, CD 124, SP 93, D 78, K 7, BH 44. Espasingen 374. a 270, g 266, CD 163, SP 64, D 25, K 8, BH 6. > Hindelwangen 257. a 164, g 160, CD 93, SP 25, D 25, K 2, BH 15. Honstetten 329. a 212. g 208, CD 71, SP 96, D 19, K 4, BH 18. Ludwigshafen/See 776. a 496, g 483, CD 237, SP 121, D 79, K 14, BH 32. Mahlspüren i. Hegau 226. a 65, g 64, CD 31, SP 15, D 12, K 4, BH 2. Münchhöf 193. a 93, g 93, CD 48 SP 13, D 20, BH 12. Nenzingen 591. a 412, g 409, CD 252, SP 59, D 37, K 31, BH 24. Orsingen 441. a 328, g 319, CD 193, SP 43, D 39, K 5, BH 39. Raithaslach 213. a 100, g 94, CD 40, SP 20, D 13, K 7, BH 14. Reute 136. a 78, g 76, CD 39, SP 27, D 4, K 1, HH 5. Rorgenwies 160. a 87, g 77, CD 33, SP 25, D 15, K 1, BH 4. Stahringen 432. a 289, g 288, CD 165, SP 39, D 41, K 4, BH 39. Steißlingen 1138. a 789, g 769, CD 320, SP 156, D 220, K 12, BH 61. Volkertshausen 780. a 672, g 643, CD 279, SP 245, D 50, K 17, BH 52. Wahlwies 582. a 383, g 371, CD 143, SP 145, D 39, K 23, BH 21. Wahlkreis 5 / Villingen-Wolf ach Villingen 14 434. a 9064, g 8850, u 214, CD 3746, SP 2701, D 99, K 269, Z 189, BH 415. St. Georgen 4998. a 3044, g 2959, u 85, CD 673, SP 1239, D 791, K 77, Z 62, BH 117. Triberg 3558. a 2451, g 2366, u 85, CD 931, SP 763, D 446, K 49, Z 73, BH 104. Schönach 2115. a 1335, g 1299, u 36, CD 671, SP 204, D 215, K 10, Z 154, BH 45. Bad Dürrheim 1820. a 1322, g 1306, u 26, CD 565, SP 328, D 230, K 31, Z 43, BH 80. Brlgach 315. a 119, g 115, u 4, CD 20, SP 39, D 49, K —, Z 3, BH 5. Buchenberg 531. a 244, g 242, u 2, CD 40, SP 67, D 117, K 2, Z 3, BH 13. Burgberg 295. a 131, g 131, CD 11, SP 61, D 48, K 1, Z 1, BH 9. Dauchingen 686. a 475, g 460, u 15, CD 180, SP 121, D 109, K 8, Z 30, BH 12. Erdmannsweiler 263. a 126, g 126, CD 14, SP 56, D 43, K 2, Z 1, BH 10. Fischbach (Villingen) 337. a 221, g 219, u 2, CD 126, SP 43, D 21. K 4, Z 9, BH 16. Gremmelsbach 373. a 170, g 166, u 4, CD 81, SP 35, D 19, K 2, Z 23, BH 6. Kappel 250. a 194, g 187, u 7, CD 110, SP 41, D 21, K 2, Z 6, BH 7. Kirchdorf 232. a 174, g 172, u 2, CD 103, SP 28, D 26, K Z 4, BH 11. Klengen 522. a 323, g 319, u 4, CD 175, SP 63, D 27, K —, Z 11, BH 43. Königsfeld 995. a 808, g 802, u 6, CD 209, SP 304, D 201, K 9, Z 8, BH 71. Langenschiltach 422. a 123, g 123, CD 8, SP 35, D 59, K 2, Z —, BH 19. Marbach 327. a 206, g 203, u 3, CD 114, SP 23 D 26, K 4, Z 17, BH 19. Möncbweiler 925. a 555, g 541, u 14, CD 99, SP 310, D 98, K 3 Z 4, BH 27. Neuhausen/Villingen 356. a 279, g 267, u 12, CD 191, SP 25, FD 13, K 4, Z 16, BH 16. Niedereschach 665. a 492, g 478, u 14, CD 314, SP 83, D 42. K 5, Z 9, BH 25. Nußbach 723. a 369, g 363, u 6, CD 166, SP 78, D 33, K 4, Z 67, BH 15. Oberescbach 470. a 371, g 359, u 12, CD 227, SP 33, D 40, K 13, Z 23, BH 23. Oberkiraach 177. a 50, g 59, CD 11 SP 13, D 32, K —, Z 3, BH —. Peterzell 440. a 225, g 220, u 5, CD 35, SP 95, D 65, K 19, Z 2, BH 4. Pfaffenweiler 425. a 257, g 247, u 10, CD 151, SP 41, D 30, K 2, Z —, BH 23. Rietheim 205. a 119, g 118, u 1, CD 84, SP 5, D 9, K —, Z 6, BH 14. Rohrhardberg 94. a 47, g 45, u 2, CD 15, SP 9, D 5, K 1, Z 11, BH 4. Schabenbausen 162. a 79, g 78, u 1, CD 6, SP 14, D 44, K —, Z 1, BH 13. Schönwald 1026. a 679, g 663, u 16, CD 369, SP 103, D 97, K 3, Z 48, BH 43. Tennenbronn 1596. a 967, g 978, u 9, CD 628, SP 156, D 139, K 9, Z 20, BH 26. Uberauchen 215. a 146, g 143, u 3, CD 89, SP 13, D 11, K —i Z 15, BH —. Unterkirnach 666, a 442, g 427, u 15, CD 273, SP 71, D 40, K 6, Z 10, BH 27. Weiler 217. a 101, g 101, CD 12, SP 46, D 39, K —, Z —, BH 4. Weilersbach 360. a 343, g 334, u 9, CD 264, SP 2, D 15, K —» Z 2, BH 32. Bezirk Wolf ach Wolf ach 1908. a 1456, g 1413. CD 632, SP 413, D 239, K 16, Z 62, HH 51. Homberg 260. a 2100. g 1987, CD 382, SP 1104, D 348, K 80, Z 26, BH 47. Schiltach 1846. a 1306, g 1282, CD 163, SP 668, D 339, K 215, Z 25, BH 35. Hausach 1887. a 1220, g 1172, CD 581, SP 323, D 106, K 23, Z 114, BH 27. Haslach (Lahr) 2881. a 2036, g 1915, CD 1163, SP 408, D 169, K 103, BH 72. Wiechs 108. a 54 g 54, CD 32, SP 14, D 5, BH 3. Zizenhausen 856. a484, g 467 CD 188, SP 187, D 48, K 30, BH 14. Bezirk Singen-Engen Singen 15 276. a 10457, g 10 149, u 308, CD 4234 SP 3167, D 1486, K 780, BH 482. Engen 2046. a 1296, g 1253, u 42, CD 587 SP 324, D 240, K 37, BH 65. Anselfingen 386. a 223, g 217, u 6, CD 104, SP 67, D 28, K 7, BH 11. Bargen 167. a 116, g 116, u 1, CD 54, SP 37, D22, K 1, BH 1. Beuren a. R. 184. a 124, g 124, CD 80, SP 24, D 7, K 5, BH 8. Biesendorf 139. a 113, g 113, CD 52, SP 36, D 20, K 1, HH 4. Bietingen 457. a 251, g 245, u 6, CD 122, SP 74, D 31, K 11, BH 7. Binningen 385. a 175, g 174, u 1, CD 112, SP 32, D 17, K 7, BH 6. Bittelbrunn 199. a 135, g 133, u 2, CD 63, SP 39, D 16, K 1, BH 14. Blumenfeld 243. a 174, g 171, u 3, CD 131, SP 26, D 11, K3BH- Büsingen 489. a 29, g 28, u 1, CD 12, SP 13, D 2, K 1, BH —. Süßlingen 437. a 246, g 241, u 5, CD 167, SP 46, D 6, K 9, HH 13 Duchtiingen 248, a 170, g 178, u 1, CD 125, SP 17, D 15, K —, BH 21. Ebringen 156. a 91, g 89, u 2, CD 56, SP 22, D 6, K 2, BH 3. Ehingen 474. a 330, g 316, u 14, CD 158, SP 97, D 39, K 6, BH 16. Friedingen 462. a 247, g 243, iu 4, CD 161, SP 51, D 25, K 4, BH 2. Gaiilingen 1157. a 677, g 667, u 20, CD 348, SP 145, D 62, K 60, BH 42. Gottmadingen 2422. a 1682, g 1637, u 45, CD 623, SP 570, D 209, K 45, BH 100. Hausen a. d. Aach 194. a 142, g 141, u 1, CD 88, SP 24, D 14, K 13, BH 2. Hilzingen 1061. a 594, g 576, u 18, CD 313, SP 143, D 64, K 23, BH 33. Mühlhausen 579. a 350, g 341, u 9, CD 176, SP 107, D 31, K 19, BH 8. Neuhausen 271. a 160, g 158, u 2 , CD 81, SP 41, D 19, K 3, BH 14. Nordhalden 132. a 83, g 83, CD 16, SP 30, D 28, K —, BH 9. Randegg 625. a 308, g 300, u 9, CD 172, SP 70, D 20, K 24, BH 14. Riedheim 302. a 194, g 189, u 5, CD 85, SP 59, D 30, K 5, BH 10. Rielasingen 2433. a 1696, g 1636, u 60, CD 786 SP 477, D !206, K 85, BH 82. Schlatt a. R. 184. a 120, g 117, u 3, CD 71, SP 29, D 9, K 3, BH 5. Schlatt u. Kr. 306. a 219, g 214, u 5, CD 57, SP 94, D 10, K 36, BH 18. Talheim 86. a 58, g 55, u 3, CD 42, SP 11, D 2, K —, BH —. Tengen 620. a 379, g 374, u 5, CD 234, SP 81, D 30, K 19, BH 10. Uberlingen a. R. 353. a 207, g 203, u 4, CD 150, SP 23, D 10, K 2, HH 18. Uttenhofen 92. a 45, g 44, u 1, CD 28, SP 12, D 3, K 1 BH —. Watterdingen 518. a 395, g 389, u 6, CD 310, SP 31, D 29, K 2, BH' 17. Weil 156. a 44, g 43, u 1, CD 33, SP 3, D 7, K —, BH —. Weiter dingen 453. a 297, g 291, u 6, CD 190, SP 34, D 37, K 3, BH 27. WetecUngen 523. a 396, g 381, u 15, CD 216, SP 104, D'52, K 1. BH 8. Wiechs a. R. 227. a 139, g 139, CD 92, SP 50, D 13, K —, BH 5. Worblingen 774. a 502, g 496, u 6, CD 318, SP 124, D 24, K 13, BH 17. Zimmerholz 212. a 130, g 133, u 6, CD 84, SP 38, D 8, K 3, BH —* Die Abkürzungen bedeuten: Um Raum zu sparen, haben wir die Abstimmungsergebnisse in gedrängter Form zusammengestellt. Die Zahl gleich hinter den Ortsnamen ist die Zahl der Stimmberechtigten. Die Abkürzungen: a = abgegebene Stimmen, g = gültige Stimmen, u = ungültige Stimmen, CD =« CDU, SP = SPD, D = FDP, K = KPD, Z = Zentrum, BH = BHE, UBH “ Unabhängige bäuerliche Wählergruppe. Wahlkreis 3 / Konstanz-Stadt und -Land Konstanz 31 413, a 19 258, g 18 909, u 349, CD 6468, SP 6391, D 2759, K 656, Z 1837, BH 798. Radolfzell 6900, a 4235, g 4103, u 132, CD 1481, SP 1272, D 796, K 99, Z 335, BH 120. Allensbach 1169, a 735,. g 719, u 16, CD 307 SP 196, D 100, K 23, Z 56, BH 37. Bankholzen 241, a 138, g 131, u 7, CD 80 SP 38, D 5, K 2, Z 4, BH 2. Bohlingen 718, a 508, g 501, u 7, CD 326, SP 66, D 27, K 3, Z 23, BH 56. Böhringen 1039, a 540, g 530, u 10, CD 164, SP 195, D 60, K 8, Z 41, BH 62. Dettingen 583, a 291, g 284 u 7, CD 101, SP 92, D 28, K 10, Z 36, BH 17. Dingelsdorf 391, a 228, g 224, u 4, CD 104, SP 57, D 23, P 2, Z 25, BH 13. Gaienhofen 332, a 245, g 243, u 2, CD 130, SP 55, D 44, K 2, Z 7, BH 5. Gundholzen 126, a 67, g 67 u —, CD 45, SP 5, D 3, K —, Z 11, BH 3. Güttingen 347, a 189, g 187, u 2, CD 97, SP 34, D 30, K 6, Z 12, BH 8. Hegne 499, a 441, g 438, u 3, CD 400, SP 18, D 8, K 2, Z 10, BH —. Hemmenhofen 216, a 127, g 124, u 3, CD 82, SP 8, D 24, K 1, Z 8, BH 1. Hora 272, a 191, g 186, u 5, CD 62, SP 29, D 24, K 8, Z 31, BH 12. . Iznang 226, a 130,, g 124, u 6, CD 68, SP 24, D 11, K —, Z 12, BH 9. Kaltbrunn 153, a 92, g 02 u —, CD 54, SP 13, D 7, K —, Z 15, BH 3. Langenrain 221, a 115, g 115, u —, CD 37, SP 27, D 16, K —, Z 34, BH 1. Liggeringen 323, a 146, g 143. u 3, CD 77, SP 43, D 12, K 6, Z 5, BH —. Litzelstetten 360, a 232, g 229, u 3, CD 116, SP 43, D 33, K 2, Z 16, BH 17. Markelfingen 544, a 314, g 307, u 7, CD 128, SP 81, D 25, K 6, Z 28, BH 39. Möggingen 201, a 121, g 118, u 3, CD 30, SP 68, D 6, K 3, Z 9,'BH 2. Moos 291, a 133, g 132, u 1, CD 59, SP 34, D 15, K 3, Z 13, BH 8. Oehningen 79p, a 445, g 433, u 12, CD 255, SP 110, D 35, K 6, Z, 13, BH 14. Reichenau 1750, a 1239, g 1212, u 27, CD 646, SP 172, D 119, K 8, Z 127, BH 140. Schienen 252, a 206, g 202, u 4, CD 145, SP 30, D 6, K 1, Z 15, BH 5. Wangen 511, a 342, g 332, u 10, CD 158, SP 53, D 72, K 5, Z 15, BH 29. Weller 209, a 111, g 110, u 1, CD 55, SP 26, D 9, K 2, Z 16, BH 2. Wahlkreis 4 / Donaueschingen-Neustadt Donaueschingen 5449, a 3661, g 3593, u 68, CD 1*434, SP 1029, D 850, K 55, BH 225. Aasen 500, a 336, g 335 u 1, CD 201, SP 76, D 50, BH 8. Achdorf 301, a 215, g213, u2, CD 139, SP 11, D 55, BH 8. Aulfingen 384, a 238, g 232, u 6, CD 157, SP 57, D 14, BH 4. Behla 205, a 111, g 110, u 1, CD 52, SP 14, D 35„ K 5, BH 4. Biesingen 235, a 129, g 127, u 2, CD 12, SP 36, D 71, K 1, BH 7. Blumberg 2483, a 1562, g 1532, u 30, CD 516, SP 523, D 240, K 127, BH 126. Bräunlingen 1562, a 1137, g 1108, u 29, CD 543, SP 315, D 185, K 31, BH 34. Döggingen 471, a 371, g 364,V u 7, CD 227, SP 43, D 54, K 3, BH 37. Emmingen ab Egg 664, a 404, g 400, u 4, CD 189, SP 79, D 102, K 6, BH 24. Epfenhofen 156, a 86, g 83, u 3, CD 52, SP 9, D 16, K 3, BH 3. Eßlingen 970, a 104, g 104, CD 61, SP 25, D 10, K 3, BH 5. Furtwangen 3821, a 2523, g 2459, u 64, CD 1162, SP 768, D 353, K 87, BH 89. Fürstenberg 236, a 180, g 178, u 2, CD 126, SP 16, D 27, K 5, BH 4. Fützen 499, a 307, g 306, u 1, CD 184, SP 22, D 58, K 4, BH 38. Geisingen 977, a 693, g 685, u 8 CD 305, SP 200, D 133, K 14, BH 33. Grüningen 235, a 169., g 165, u 4, CD 113, SP 27, D 19, BH 6. Gütenbach 771, a 447, g 441, u 6, CD 272, SP 82, D 69, K 7, BH 11. Gutmadingen 415, a 261, g 251, u 10, CD 157, SP 60, D 16, K 2, BH 16. Hammereisenbach 318, a 165, g 463, u 2, CD 74, SP 37, D 41, BH 11. Hattingen 389, a 240, g 234, u 6, CD 161, SP 35, D 25, K 2, BH 11. Hausen vor Wald 204, a 132, g 124, u 8, CD 73, SP 24, D 25, K 1, BH 1. Heidenhofen 132, a 120, g 120, CD 69, SP 25, D 17, K 3, BH 6. Hintschingen 134, a 88, g 84, u 4, CD 46, SP 22, D 8, K 2, BH 5. Hochemmingen 315, a 207, g 205, u 2, CD 130, SP 35, D 24, K 6, BH 10. Hondingen 286, a 198, g 197, u 1, CD 122, SP 12, D 41, K 5, BH 17. Hubertshofen 149, a 103, g 103, CD 59, SP 20, D 18, K 1, BH 5. Hüfingen 1634, a 1236, g 1211, u 25, CD 585, SP 247, D 283, K 20, BH 76. Immendingen 1207, a 772, g 756, u 16, CD 268, SP 241, D 214, K 10, BH 23. Ippingen 205, a 147, g 144, u 3, CD 108, SP 19, D 16, BH 1. Kirchenhausen 401, a 224, g 221, u 3, CD 149, SP 38, D 28, K 5, BH 1. Kommingen 141, a 100, g 98, u 2, CD 64, SP 10, D 20, K 4. Langenbach 162, a 95, g 95, CD 71, SP 13, D 6, K 1, BH 4. Leipferdingen 439, a 288, g 284, u 4, CD 218, SP 31, D 29, K 4, BH 2. Linäch 118, a 63, g 61, u 2,.CD 52, SP 5, D 3, BH 1. Mauenheim 211, a 115, g 113, u 2, CD 73, SP 27, D 8, K 2, BH 3. Mistelbrunn 42, a 40, g 40, CD 19, SP 9, D 10, BH 2. Möhringen 1293, a 835, g 813, u 22, CD 347, SP 309, D 104, K 27, BH 26. Mundelfingen 428, a 275, g 269, u 6, CD 153, SP 46, D 52, K 2, BH 16. Neudingen 437, a 253, g 249, u 4, CD 167, SP 32, D 45, K 1, BH 4. Neukirch 429, a 263, g 260, U 3, CD 152, SP 31, D 69, K 2, BH 6. Oberbaldingen 411, a 249, g 246, u 3, CD 11, SP 76, D 145, K 1, BH 13. Oefingen 457, a 201, g 201, CD 22, SP 112, D 59, K 2, BH 6. Pfohren 562, a 372, g 365, u 7, CD 268, SP 51, D 39, K 5, BH 2. Riedböhringen 461, a263, g258, u5, CD 157, SP 29, D 57, K 4, BH 11. Riedöschingen 552, a 337, g333, u4, CD 114, SP 53, D 114, K 45, BH 7. Rohrbach 240, a 161, g 159, u 2, CD 130, SP 14, D 8, K 2, BH 5. Schönenbach 343, a 252, g 246, u 6, CD 172, SP 36, D 25, BH 13. Stetten 157, a 119, g 119, CD 92, SP 6, D 17, K 1, BH 3. Sumpfohren 152, a 110, g 108, u 2, CD 81, SP 13, D 14. Sunthausen 358, a 261, g 253, u 8, CD 146, SP 33, D 6, K 3, BH 5. Tannheim 470, a 256, g 252, u 4, CD 135, SP 95, D 18, K 1, BH 3. Unadingen 430, a 341, g 338, u 3, CD 223, SP 43, D 66, K 2, BH 4. Unterbaidingen 310, a 201, g 192, u 9, CD 116, SP 21, D 48, K 2, BH 5. Unterbränd 98, a 77, g 75, u 2, CD 43, SP 7, D 23, BH 2. Vöhrenbach 1461, a 1013, g990, u23, CD 524, SP 258, D 136, K 23, BH 49. Waldhausen 75, a 66, g 66. CD 44, SP 6, D 16. Wolterdingen 621, a 460, g 451 u 9, CD 154,' SP 163, D 118, K 2, BH 14. , Zimmern 211, a 147, g 144, u 3, CD 62, SP 26, D 41, K 8, BH 7. Bezirk Neustadt Neustadt 4150, a 3082, g 2988, u 94, CD 1097, SP 1182, D 571, K 55, BH 83. 'Bonndorf 1386, a 897, g 964, u 23, CD 390, SP 172, D 330, K 26, BH 46. * w Ewattingen 469, a 423, g 410, u 13, CD 319, SP 26, D 53, K 2, BH 10. Hinterzarten 1192, a 666, g 656, u 10, CD 277, SP 101, D 247, K 1, BH 30. Lenzkirch 1349, a 934, g 915, u 19, CD 707, SP 244, D 312, K 4, BH 46. Löffingen 1083, a 771, g 761, u 10, CD 371, SP 147, D 140, K 57, BH 46. St. Blasien 1595, a 1029, g 1008, u 21, CD 560, SP 216, D 197, K 15, BH 20. Titisee 995, a 764, g 753, U 11, CD 246, SP 77, D 408, K 4, BH 18. Wahlkreis 6 / Waldshut-Säckingen Stadt Waldshut 5856. a 4053, g 3968, u 85, i Birkendorf 360. a 300, g 289, u 11, CD 181, CD 1619, SP 1161, D fe45, K 177, Z 218, i SP 37, D 29, K 9, Z 23, BH 10. BH 148. | Birndorf 267, a 226, g 221, u 5, CD 150, Stfihlingen 1070. a 884, g 865, u 19, CD 403, | SP 34, D 6, Z 19, BH 12. SP 177, D 161, K 7, Z 36, BH 81. Tiengen 3339. a 2072, g 2024, u 48, CD 625, SP 472, D 413, K 210, Z 144, BH 160. Aichen 211. a 127, g 125, u 2, CD 67, SP 11, D 21, K 2, Z 22, BH 2. Albbruck 1287. a 868, g 853, u 15, CD 351, SP 241, D 109, K 24, Z 89, BH 39. Altenburg 453. a 247, g 246, u 1, CD 101, SP 67, D 50, K 4, Z 22, BH 2. • Amrigschwand 254. a 148, g 146, u 2, CD 66, SP 36, D 24, K 4, Z 8, BH 8. Baltersweil 168. a 100, g 98, u 2, CD 63, SP 10, D 14, K 3; Z 7, BH 1. Bannholz 186. a 134, g 134, CD 77, SP 17, D 12. K 2. Z 15, BH 11. Bechtersbohl 114. a 56, g 56, CD 20, SP 17, D 13, K 1, Z 4, BH 1. Berau 336. a 203, g 202, u 1, CD 81, SP 57, D 46, K 1, Z 10. BH 7. . Bergöschingen 123. a 82, g 82, CD 40, SP 11, D 17, K 1, Z 11, BH 2. Berwangen 103. a 55, g 53, u 2, CD 23, SP 8, D 16, Z 5, BH 1. Bettmaringen 264. a 153, g 150, u 3, CD 61, SP 34, D 39, Z 10, BH 6. Bierbronnen 157, a 111, g 110, u 1, CD 51, SP 32, D 13, K 2, Z 11. BH 1. Birkingen 176. a 139, g 137, u 2, CD 101, SP 19, D 2, Z 6, BH 9. Blumegg 191. a 119, g 115, u 4, CD 47, SP 33, D 18, Z 13, EH 4. Breitenfeld 92. a 54, g 54, CD 14, SP 14, D 23, Z 2, BH 1. Brenden 111. a 89, g 86, u 3, CD 29, SP 11, D 28, K 2, Z 13, BH 3. Buch 379. a 272, g 265, u 7, CD 145, SP 68, D 17, K 8, Z 10, BH 17. Bühl 175. a 110, g 107, u 3, CD 48, SP 23, D 20, Z 9, BH 7. Dangstet£en 387. a 124, g 123, u 1, CD 49, SP 37, D 12, K 7, Z 10, BH 8. Degernau 194. a 147, g 143, u 4, CD 72, SP 30, D 22, K 1, Z 17, BH 1. Dettighofen 276. a 175, g 171, u 4, CD 35, SP 63, D 61, K 4, Z 7, BH 1. Detzeln 138. a 100, g 100, CD 44, SP 27, D 12, K 1, Z 10, BH 6. Dogern 707. a 474, g 468, u 6, CD 256, SP 83, D 25, K 10, Z 73, BH 21. Dillendorf 202. a 174, g 173, u 1, CD 79, SP 86, D 10, K 2, Z 6, BH 10. Eberfingen 243. a 162, g 160, u 2, CD 108, SP 27, D 12, K 2, Z 9, BH 2. m 11. Märe 1952 Erringen 1256. a 957, g 935, u 22, CD 256, SP 121, D 509, K 3, Z 27, BH 19. Eschbach 190. a 135, g 133, u 2, CD 82, SP 28, D 5, Z 11, BH 7. Geißlingen 380. a 266, g 257, u 9, CD 133, SP 34, D 65, K 7, Z 8, BH 5. Grießen 783. a 486, g 479, u 7, CD 153, SP 163, D 115, K 4, Z 24, BH 20. Grlnunelshofen 257. a 191, g 189, u 2, CD 93, SP 54, D 16, K 5, Z 17, BH 4. Gurtweil 467. a 304, g 302, u 2, CD 161, SP 54, D 20, K 4, Z 31, BH 32. Höchenschwand 392. a 252, g 251, u 1, CD 102, SP 42, D 71, K 9, Z 19, BH 8. Hohentengen 532. a 307, g 303, u 4, CD 123, SP 88, D 49, K 6, Z 22, BH 15. Horheim 408. a 253, g 251, u 2, CD 83, SP 45, D 75, K 40, Z 8. Hürrlingen 132. a 71, g 71, CD 38, SP 20, D 4, K 1, Z 5. Immeneich 149. a 75, g 74, u 1, CD 33, SP 10, D 19, Z 6, BH 6. Indiekofen 188. a 129, g 124, u 5, CD 57, SP 26, D 16, K 3, Z 19, BH 3. Jestetten 1141. a 833, g 813, u 20, CD 366, SP 173, D 152, K 12, Z 84, BH 32. Kadelburg 666. a 463, g 449, u 14, CD 141, SP 182, D 41, K 15, Z 16, BH 19. Krenkingen 187. a 115, g 113, u 2, CD 36, SP 23, D 36, K 1, Z 16, BH 7. Küsnacht 98. a 55, g 55, CD 26, SP 11, D 7, K 1, Z 4, BH 6. Lausheim 192. a 134, g 133, u 1, CD 80, SP 18, D 15, K 1, Z 15, BH 4. Lembach 130. a 86, g 81, u 5, CD 35, SP 25, D 12, K 2, Z 7. Lienheim 313. a 207, g 199, u 8, CD 79, KP 47 II 4,1 tr 7 7 js Lottstetten 694. a’ 392, g 385, u 7, CD 181, SP 100, D 59, K3,Z 30, BH 12. Maudien 286. a 200, g 198, u 2, CD 70, SP 70, D 29, K 2, Z 6, BH 21. Mettenberg 128. a 68, g 68, CD 41, SP 11, D 13, Z 3. Nöggenschwiel 194. a 172, g 172, CD 152, SP 5, D 5, Z 8, BH 2. Oberalpfen 184. a 117, g 116, u l, CD "41, SP 25, D 23, K 1, Z 18, BH 8. Obereggingen 178. a 142, g 138, u 5, CD 90, SP 16, D 18, K 5, Z 3, BH 6. Oberlauchringen 653. a 371, g 363, ’u 3, CD 149, SP 116, D 58, K 5, Z 17, BH 22. SÜDKUBIER Nr. 40 / Seite 5 Obermettingen 130. > 109, g 109, CD Sl, SP 16, D 21, K 1, Z 17, BH 3. Oberwangen 119. a 86, g 85, u 1, CD 24, SP 15, D 13, K 1, Z 24, BH 6. Ofteringen 191. a 164, g 161, u 3, CD 136, SP 2, D 12, K 2, Z 7, BH 2. Rechberg 200. a 106, g 105, u 1, CD 30, SP 31, D 36, Z 2, BH 6. Reckingen 147. a 65, g 65, CD 30, SP 17, D 10, K 3, Z 5. Remetschwiel 210. a 136, g 134, u 2, CD 42, SP 50, D 22, K 2, Z 17, BH 1. Rheinheim 264. a 150, g 144, u 6,CD 38, SP 61, D 18, K 4, Z 17, BH 6. Riedern a. S. 145. a 103, g 101, u 2, CD 21, SP 30, D 40, Z 8, BH 2. Riedern a. W. 244 a 169, g 165, u 4, CD 94, SP 38, D 18. K 4, Z 6, BH 5. Schwaningen 208. a 152, g 150, u 2, CD 83, SP 39, D 7, K 2, Z 6, BH 13. Schwerzen 314. a 203, g 199, u 4, CD 92, SP 48, D 37, K 14, Z 4, BH 4. Staufen 80. a 60, g 58, u 2, CD 24, SP 13, D 14, Z 6. BH 1. Stetten bei Hohentengen 225. a 140, g 138, u 2, CD 75, SP 25, D 12, K 14, Z 5, BH 9. Tiefenhäusern 207. a 107, g 105, u 2, CD 54, SP 19, D 20, K 1, Z 8. BH 3. Ühlingen 432. a 329, g 324, u 5, CD 176, SP 65, D 43, K 3, Z 18, BH 19. Unteralpfen 372. a 290, u 5, CD 141, SP 70, D 22. Z 36, BH 16. Untereggingen 412. a 310, g 303. u 7, CD 201, SP 34, D 38, K 8, Z 14, BH 8. Unterlauchringen 1214. a 758, g 739, u 19, CD 261, SP 293, D 66, K 55, Z 41, BH 23. Untermettingen 376. a 243, g 242, u 1, CD 145, SP 32, D 30, K 10, Z 17, BH 8. Unterwangen 82. a 50, g 49, u 1, CD 15, SP 16, D 11, K 1, Z 2, BH 4. Waldkirch 294. a 148, g 146, u 2, CD 76, SP 21, D 27, Z 18, BH 4. Weilheim 390. a 199, g 194, u 5. CD 68, SP 53, D 19, K 1, Z 32, BH 20. Weißweil 170. a 110, g 109, u 1, CD 23, SP 22, D 58, Z 5, BH 1. Weizen 351. a 198, g 193, u 5; CD 56, SP 66, D 37, K 2, Z 19, BH 13. Wutöschingen 610. a 395, g 391. u 4, CD 158, SP 135, D 60, K 9, Z 17, BH 12. Bezirk Säckingen Säddngen 5376, a 3464, g 3402, u 62, CD 1445, SP 958, D 441, K 67, Z 23H, BH 260. Hauenstein 117, a 47, g 46, u 1, CD 10, SP 13, D 10, K 2, Z TI, BH —. Laufenburg 1615, a 970, g 939, u 31, CD 328, SP 319, D 160, K 31, Z 45, BH 56. Rheiiifelden 6172, a 3299, g 3238, u 61, CD 835, SP 1291, D 501, K 201, Z 203, BH 117. Wehr 8440, a 2254, g 2157, u 97, CD 869, SP 540, D 230, K 105, Z 244, BH 160. Altenschwand 222, a 115, g 114, u 1, CD 35, SP 46, D 5, K 2, Z 13, BH —. Bergalingen 161, a 80, g 8®, u 1, CD 25, SP 41, D 3, K —, Z 4, BH 15. Binzgen 393, a 188, g 188, u 1, CD 60, SP 50, D 20, K 8, Z 23^ BH 27. Dossenbach 262, a 76,'g 72, u 4, CD 10, SP 30, D 24, K —, Z 2, BH 6. Engelschwand 109, a 67, g 66, U 1, CD 52, SP 7, D 1, K —, Z 3, BH 3. Görwibl 627, a 366, g 861, u 5, CD 187, SP 78, D 29, K 3, Z 37, BH 27. Großherrischwand 130, a 70, g 70, u —, CD 21, SP 28, D 2, K —, Z 13, BH 6. Grunholz* 174, a 96, g 96, u —, CD 56, SP 12, D 6, K —, Z 20, BH 2. Hänner 397, a 160, g 157, u 3, CD 67, SP 27, D 11, K 7, Z 18, BH 27. Harpolingen 204, a 147, g 146, u 1, CD 35, SP 02, D 13, K 3, Z 22, BH 11. Hartsdnwand 83, a 51, g 51, u —, CD 31, SP 17, D 2, K —, Z 1, BH —. Herrischried 884, a 113, g 107, u 6, CD 52, SP 14, D 11, K —, Z 17, BH 8. Hochsal 256, a 155, g 153, u 2, CD 66, SP 88, D 9, K 3, Z 12, BH 5. Hogschtir 153, a 83, g 81, u 2, CD 15, SP 14, D 4, K —, Z 41, BH 7. Hornberg 136, a 77, g 74, u 3, CD 19, SP 25, D 6, K —, Z 11, BH 13. Hottingen 303, a 98, g 98, u —, CSD 33, SP 32, D 5, K —, Z 13, BH 15. Hütten 155, a 81, g 81, u —, CD 86, SP 14, D 14, K 1, Z 13, BH 3. Ibach 205, a 138, g 188, u —, CD 95, SP 31, D 5, K 1, Z 6, BH —. Karsau 1087, a 512, g 501, u 11, CD 157, SP 225, D 39, K 25, Z 38, BH 17. Luttingen 410, a 227, g 224, u 3, CD 92, SP 74, D 13, K 4, Z 30, BH 11. Minsein 578, a 261, g 246, u 6, CD 113, SP 68, D 21, K 13, Z 17, BH 13. Murg 1514, a 1026, g 097, u 29, CD 398, SP 306, D 114, K 82, Z 78, BH 69. Niedergebidbach 120, a 53, g 51, u 2, CD 27, SP 8, D 3, K —, Z 4, BH 9. Niederhof 550, a 895, g 380, u 15, CD 173, SP 142, D 13, K 7, Z 17, BH 28. Niederwihl 327, a 210, g 209, u 1, CD 115, SP 33, D 13, K 3, Z 40, BH 5. Nordschwaben 149, a 94, g 93, u 1, CD 50, SP 17, D 7, K 1, Z 3, BH 16. Oberhof 317, a 160, g 154, u 6, CD 51, SP 45, D 5, K 6, Z 36, BH 11. Oberwihi 238, a 111, g 111, u —, CD 44, SP 31, D 7, K —, Z 28, BH 1. Oellingen 1409. a 1057, g 999, u 58, CD 366, SP 376, D 91, K 39, Z 77, BH 50. Rickenbach 249, a 156, g 165, u 1, CD 85, SP 37, D 8, K 2, Z 12, BH 11. Rippolingen 131, a 87, g 86, u 1, CD 30, SP 26, D 2, K —, Z 25, BH 3. Rotze] 313, a 211, g 210, ul, CD 138,SP26, D 7, K 1, Z 22» BH 16. Rotzingen 177, a 137, g 136, U .1, CD 67, SP 26, D —, K —, Z 11, BH 2. Rüßwihl 292, a 185, g 185, u —, CD 90, SP 55, D 5, K 6, Z 26, BH 3. Rütte 84, a 33, g 32, u 1, CD 18, SP 5, D 2, K —, Z 4, BH 3. Schachen 363, a 197, g 196, u 1, CD 118. SP 38, D 13, K 3, Z 22, BH 2. Schlageten 173, a 97, g 96, u 1, CD 49, SP 15, D 16, K —, Z 13, BH 3. Schwörstadt 814, a 510, g 502, u 8, CD 223, SP 179, D 22, K 7, Z 26, BH 35. Segeten 149, a 63, g 63, u —, CD 29, SP 9, D 2, K —, Z 17, BH 6. Strittmatt 224, a 145, g 142, u 3, CD 100, SP 14, D 6, K 1, Z 13, BH 8. Todtmoos 1145, a 823, g 792, u 31, CD 508, SP 133, D 70, K 10, Z 57, BH 14. Urberg 201, a 181, g 127, u 4, CD 61, SP 24, D 23, K 4, Z 8, BH 7. Wailbach 418, a 261, g 251, u 10, CD 143, SP 63, D 14, K 5, Z 10, BH 16. Wehrhalden 168, a 79, g 76, u 3, CD 39, SP 14, D 5, K —, Z 14, BH 4. Wilfingen 214, a 131, g 128, u 2, CD 24, SP 88, D 6, K 1, Z 9, BHl. Willaringen 385, a 188, g 187„ u 1, CD 90, SP 28, D 13, K 1, Z 32, BH 23. Wittenschwand 164, a 125, g 125, u —, CD 77, SP 23, D 13, K —, Z 9, B'H 3. Wolpadingen 147, a 75, g 74, u 1. CD 19, SP 34, D 8, K 1, Z 12, BH —. 1 Wahlkreis 10 / Lörrach Lörrach 16 164. a 8854, CD 2034, SP 3441, D 1713, K 619, Z 447, BH 381. Degerfelden 437. a 190, CD 56, SP 73, D 34, K 4, Z 13, BH 9. Fahrnau 154(1. a 963, CD 167, SP 487, D 171, K 50, Z 17, BH 29. Grenzach 2505. a 1426, CD 277, SP 659, D 283, K 98, Z 36, BH 32. Hausen 1055. a 694, CD 112, SP 356, D 110, K 24, Z 18, BH 32. Herten 919. a 610, CD 352, SP 163, D 11, K 27, Z 23, BH 17. Inzlingen 751. a 509, CD 270, SP 146, D 30, K 7, Z 22, BH 12. Maulburg 1499. a 800, CD 168, SP 403, D 143, K 19, Z 18, BH 27. Schönau 1440. a 1101, CD 446, SP 304, D 152, K 7, Z 133, BH 88. Schopfheim 3818. a 2157, CD 449, SP 843, D 589, K 160, Z 57, BH 45. Todtnau 1897. a 1554, CD 789, SP 439, D 113, K 22, Z 75, BH 61. Todtnauberg 347. a 317, CD 196, SP 27, D 18, K 3, Z 56, HH 10. Weil Rh, 7491. a 8523, CD 788, SP 1532, D 656, K 141, Z 168, BH 131. Wiechs 528. a 195, CD 52, SP 91, D 27, K 11, Z 11, BH 3. Wyhlen 2408. a 1416, CD 387, SP 550, D 115, K 176, Z 72, BH 66. Zell W. 2837. a 2067, CD 734, SP 594, D 337, K 191, Z 56, BH 54. Guter Start für Südweststaat Stimmen der führenden Parteimänner — Die ersten Auslands-Aeußerungen KONSTANZ. Die Wahl zur Verfassunggebenden Landeaversammlung darf als hervorstechendstes Merkmal die Tatsache verzeichnen, daß die drei großen demokratischen Parteien klar und eindeutig die politische Führung zugewiesen erhielten. Die Befriedigung hierüber klingt auch aus den Aeußerungen der führenden Parteimänner. Der Vorsitzende der badischen CDU, Anton Dichtei, meint, die Hoffnungen der Gegner, daß die CDU an der Südweststaatfrage zerbrechen wurde, seien enttäuscht werden. Die Wahl wäre für die CDU noch besser ausgefallen, wenn nicht durch die Zersplitterung der christlichen Kräfte infolge des Auftretens des Zentrums der SPD Vorschub geleistet worden wäre. Die CDU werde sich nach dem Wahierfolg erst recht verpflichtet fühlen, für eine christliche Kultur und für die badische Heimat einzutreten. Auch der Vorsitzende der CDU Nordbadens, Dr. Gurk,' sieht in dem Wahlergebnis einen Vertrauensbeweis für die ODU, die nun im Sinne des föderativen Gedankens ihre - ganze Kraft dafür einset- zen werde, daß der neue Staat von unten nach oben aufgebaut und nicht mit einem zentralen Stuttgarter Oberbau versehen werde. Aufgabe der CDU werde es ferner sein, dem, badischen Volk im neuen Bundesland Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Badener, Dr. Friedrich Werber, führt den Wahlerfolg der CDU auf die Disziplin der Altbadener zurück, die sich der Partei verschrieben hätten, die einen klaren föderalistischen, die Eigenverwaltung Badens betonenden Standpunkt vertrete. Der Landesvorsitzende der SPD Südbadens, Richard Jäckle, der als Spitzenkandidat der SPD über die Landesergän- zungsliste gewählt wurde, erklärte zum Wahlausgang in Südbaden, daß „trotz der starken Wahlbeeinflussung durch die katholische Geistlichkeit“ die Erwartungen der südbadischen SPD weit übertroffen worden seien. Das Wahlergebnis beweise klar und deutlich, daß di^ CDU mit 43,5°/o der abgegebenen Stimmen nicht mehr über die absolute Mehrheit in Südbaden verfüge und daß die Mehrheitsverhältnisse im südbadischen Landtag seit langem überholt seien. Der Landesvorsitzende der SPD in Württemberg - Baden, Erwin Schöttle, erklärte: „Es hat sich bewahrheitet, daß die CDU durch ihr Ueberge- wicht in den beiden südlichen Ländern zwangsläufig die stärkste Partei wird. Dennoch bin ich mit dem Wahlergebnis nicht unzufrieden. Die SPD ist in Württemberg-Baden die stärkste Partei geblieben“. Der Landesvorsitzende der DVP (FDP) von Württemberg-Baden, Dr. Wolfgang Haußmann, sagte: „Das wachsende Vertrauen der Bevölkerung, das eine Bestätigung Dr.’ Reinhold Maiers und unserer Arbeit darstellt, verpflichtet uns zu erhöhter Leistung für alle Bevölkerungskreise und Gebietsteile im südwestdeutschen Bundesland. Ministerpräsident Karl Arnold von Nordrhein-Westfalen bezeichnete das Ergebnis der Wahl als eiben neuen Beweis' für die politische Reife der entscheidenden Schichten des Volkes. Die erfreulichste Erscheinung sei die klare Absage an die extremen Wahlbewerber und die starke Be- Südweststaat-Wahl — von Bonn aus gesehen Echte Befriedigung bei CDU und SPD jahung der staatstragenden Parteien. „Der Südweststaat, das neue Land Württemberg-Baden, hat mit einem guten Start begonnen“. Die französische Presse berichtet zum Teil recht ausführlich über die Südweststaat-Wahlen, die als ein Test für die Stellung des Bundeskanzlers Dr. Adenauer angesehen werden. Die gaullistenfreundliche Zeitung „Aurore“ stellt fest, die Wahlen beweisen, daß die Mehrheit des deutschen Volkes damit einverstanden ist, daß sich Dr. Adenauer für den Westen und für die Beteiligung Deutschlands an der Verteidigung Westeuropas entschieden hat. „Bis 1953 überzeugende' Erfolge" HANNOVER. „Ich sehe der Bundestagswahl 1953 mit großer Seelenruhe entgegen“, sagte Bundeskanzler Dr. Adenauer am Sonntagmittag in einer kurzen Ansprache auf dem Landesparteitag der niedersäch- sichen CDU. Die Bundesregierung werde dem deutschen Volk bis dahin eine so überzeugende Zahl von Erfolgen vorgelegt haben, daß der Wähler die Frage, ob er eine Partei wählen solle, die vier Jahre lang nur genörgelt und kritisiert habe, oder eine Partei, die erfolgreich gewirkt habe, leicht entscheiden könne. 85000 Deutsche ausgewandert BREMEN. Im vergangenen Jahr sind rund 85 000 Deutsche nach Uebersee ausgewandert. Die meisten gingen nach Nordamerika — 46 000 nach den USA und 32 000 nach Kanada. Der Rest verteilte sich auf Südamerika, Südafrika und Australien. Wie die „Bundesstelle für das Auswanderungswesen“ in Bremdh mitteilte, wurde damit die höchste deutsche Auswanderungsquote seit 1923 erreicht. BONN (W.-Eigenbericht). Es ist keine Seltenheit, sondern geradezu die Regel, daß alle großen Parteien nach jedem Wahlausgang ihre Zufriedenheit proklamieren. Diesmal ist die Befriedigung auf jeder Seite merkwürdigerweise echt.' Den großen Erfolg sieht man in Bonn in erster Linie darin, daß die großen Parteien sich behauptet haben und die kleinen und unter ihnen besonders die Radikalen auf der Rechten und Linken, unbedeutende Splittergruppen geblieben sind. Daneben sehen aber auch die CDU wie die SPD, die großen Rivalen dieser Wahischlacht, einen echten Erfolg in dem Wahlausgang. Eigenartigerweise erreehneten beide Seiten für sich selbst einen Stimmengewinn und für die Gegenseite einen Verlust von ründ 3 %>, -was wohl daran liegt, daß verschiedene Wahlen zum Vergleich herangezogen wurden. Die beiden wichtigsten Resultate, die man in Bonn sieht, lauten: 1. Die SPD sieht ihre Forderung nach Neuwahlen zum Bundestag auf Grund des Wahlausganges als gerechtfertigt an und wird dieses Verlangen nicht fallen lassen. Vielmehr ist beabsichtigt, in nächster Zeit eine ganze Reihe von Aktionen einzuleiten, die auf dieses Ziel hinführen sollen. Offenbar kommt der SPD dabei die Unterstützung des Gewerkschaftsvorstandes zustatten. 2. Bundeskanzler Dr. Adenauer und die Bonner Regierungsparteien denken gar nicht daran, diesem Verlangen nachzugeben. Sie sehen vielmehr in dem Wahlausgang eine Rechtfertigung für ihre bisherige Politik und werden diese fortsetzen. Obwohl man an offiziellen Stellen darüber schweigt, steht es außer Zweifel, daß von . Bann aus versucht werden wird, in dem neuen Südweststaat eine Regierung nach Bonner Muster zustande zu bringen. Gelänge dies, so wären die Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Bundesrats, der Vertretung der Länder in Bonn, auch für die Bundespolitik sehr wichtig. Die Bundesregierung könnte dann stets mit einer sicheren Mehrheit auch in diesem Teil des Gesetzgebungsapparates rechnen. Entscheidung ohne Leidenschaftlichkeit Karlsruhe zum 11. Mal seit 1945 an der Wahlurne KARLSRUHE. (Gr.-Eigenbericht.) Mit einer Wahlkundgebung der KPD in der Stadthalle klang am Samstagabend die lebhafte Wahlagitation für die Verfassunggebende Landesversammlung in Karlsruhe aus, nachdem die Parteien von Bonn aus ihre ersten Rednergamituren, wie die Minister Erhard und Dehler sowie Prof. Nölting, Max Reimamn und Doris in den Wahlkampf geschickt hatten. Schon der mäßige Besuch der Wahlversammlungen aller politischen Richtungen ließ darauf schließen, daß die Wahl am 9. März nicht von jener Leidenschaftlichkeit getragen sein würde wie die Abstammung für den Südweststaat bzw. für die Wiederherstellung der alten Länder am 9. Dezember 1951. Selbst einem Fackeizug der KPD mit „Internationale“, roter Fahne und Sprechchören wurde sein demonstrativer Charakter durch Nichtbeachtung genommen. Mit der letzten Wahl sind die Karlsruher seit 1945 zum eiftenmal an die Wahlurnen gerufen worden. Während es 1946 noch über 80 Prozent waren, die ihrem politischen Willen durch eine Stimmenabgabe Ausdruck verliehen, fiel in den nachfolgenden Wahlen die Beteiligung teilweise bis auf 42 Prozent zurück. Das schwache Interesse bekundete sich in einer entsprechender: Wahlbeteiligung. Auf dem Lande war die Wahlbeteiligung etwas reger, zumal die Kirchen beider Konfessionen die Bevölkerung auf ihre Wahlpflicht hingewiesen hatten. Bereits die ersten Ergebnisse ließen erkennen, daß die Wahl keine Es bestand Verbindung mit Churchill Der Remer-ProzeB — Vernehmung von Dönitz, Manstein, Kesselring, Guderian, Rudel? BRAUNSCHWEIG. In dem Braunschweiger Beleidigungsprozeß gegen den zweiten SRP-Vorsitzenden Otto Emst Remer berichtete der ehemalige führende Widerstandskämpfer Dr. Fabian Schlabrendorff als Zeuge, daß er selbst vor dem Krieg nach England zu Churchill gefahren sei, um ihn davon zu überzeugen, daß sich nicht alle Deutschen mit dem Nationalsozialismus identifizieren. Er und seine Freunde hätten diese Handlungsweise nicht als Landesverrat betrachtet. Der erste Versuch der Widerstandskämpfer, Hitler mit Hilfe der Wehrmacht zu Beginn des Krieges zu stürzen, sei trotz Beteiligung vieler führender Generale mißlungen. Aus diesem Widerstand sei auch die Aktion vom 20. Juli erwachsen. Auf einer Frage der Verteidigung bekundete Prof. Gerhard Albrecht (Marburg), daß Bundesinnenminister Dr. Lehr zum sogenannten' Gördeler-Kreis gehörte und aktiv am Widerstandskampf teilgenom- men hat. Als Sachverständiger erklärte Generalleutnant a. D^ Helmut Friebe, daß das Attentat auf Hitler bei den Frontoffizieren zunächst einen großen Schock ausgelöst habe, weil die Treue zum Fahneneid ihr oberstes Gesetz gewesen sei. Als* später die Gründe des Attentats klar wurden, habe auch das Offizierskorps anerkannt, daß hier entschlossene Männer aus einer sauberen Haltung heraus gehandelt hatten, um ihrem Volk zu dienen und einen Tyrannen zu beseitigen. Am Montag sollen der Sohn des nach dem Attentat hingerichteten Leipziger Oberbürgermeisters Karl Goerdeler, Rechtsanwalt Ulrich Goerdeler, und Bundesvertnebenenminister Dr. Hans Lukaschek als Zeugen vernommen werden. Die Verteidigung beantragte, zwölf ehemalige Generale vorzuladen, darunter den früheren Großadmiral Doenitz, die ehemaligen Generalfeldmarschälle von Manstein, Kesselring und Guderian und den Schlachtflieger Rudel. (Für einen Teil der Auflage wiederholt) grundlegende Verschiebung der bisherigen Stimmenverhältnisse gebracht hat. . In Karlsruhe holte die CDU gegenüber der SPD auf, während die Stimmen für die DVP konstant blieben. Während die KPD trotz relativ gut besuchter Wahlversammlungen noch Stimmen verlor, kam der SRP die Spaltung DG/iBHE zugute. Zu über 80 Prozent hat sich die Karlsruher Bevölkerung für die SPD, CDU und DVP entschieden. Der Erfolg der CDU geht nicht zuletzt auf die Stimmen der Altbadener zurück, die sich für den von der ODU propagierten Standpunkt der Eigenverwaltung Badens eineeteten. Indische Wahlen in Zahlen NEU DBHLI. Nach den Ergebnissen der Wahlen zur indischen Volkskammer wurden auch die Ergebnisse der gleichzeitig abgehaltenen Wahlen in die 22 Länderparlamente bekanntgegeben. Von 176 Mil- lionerl Wahlberechtigten haben 108 592 211 ihre Stimme abgegeben. 3278 Abgeordnete waren zu wählen. Die Kongreßpartei Nehrus errang zwar 2248 Sitze, es wurden für sie aber nur 43 470 124 Stimmen abgegeben. Die hohe Anzahl der Mandate der Kongreßpartei erklärt sich aus dem in Indien geltenden relativen Mehrheitswahlsystem. Die Sozialisten kamen bei 9 958 842 Stimmen auf 126. Sitze. Die Kommunisten erzielten mit 6 259 333 Stimmen 181 Mandate. Die anderen etwa 70 Parteien, die sich an den Wahlen beteiligten, erzielten zusammen 435 Mandate. Wird Truman kandidieren? WASHINGTON. (Eigenbericht.) Wird Truman bei den diesjährigen Präsidentschaftswahlen in den USA wieder von den Demokraten als Kandidat aufgestellt werden? Truman selbst hat sich bisher jeder Aeußerung enthalten. Eine Umfrage des Gallup-Institutes bei den Anhängern der Demokratischen Partei zeigt, daß Truman noch immer die meisten Stimmen im demokratischen Lager auf sich vereinigen kann: 36 Prozent der Anhänger der Demokratischen Partei sagen, sie würden es begrüßen, wenn Truman wiederum als Präsidentschaftskandidat aufgestellt würde. Der zweite in der Reihe der möglichen Anwärter ist der Senator Kefauver. Der rasche Anstieg der Popularität dieses Senators ist selbst für die USA ungewöhnlich. Er hat 6ich als Vorsitzender des Senats- Ausschusses zur Untersuchung des organisierten Verbrecherunwesens in kurzer Zeit einen ausgezeichneten Ruf verschafft. Keine Generalprobe für Bundespolitik Ministerpräsident Reinfaold Maier zum Wahlergebnis * STUTTGART. (Tfz- Eigenbericht.) Der Landesvorsitzende der CDU Nordwürttembergs, Wilhelm Simpfendörfer, äußerte sich erfreut über das Wahlergebnis, das um so höher zu werten sei, als die CDU in Württemberg-Baden die einzige Partei sei, die die Politik der Bundesregierung vertreten habe. Wenn die SPD die Wahl als Vorentscheidung ihrer Politik in der Bundesrepublik angesehen habe, so müsse sie über das Ergebnis sehr enttäuscht sein. Ministerpräsident Dr. Reinhold Maier, der in seinem Wahlkreis Schorndorf mit großer Mehrheit gewählt wurde, erklärte dem Südkurier nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses, es sei vorauszusehen gewesen, daß die Wahl entgegen den Vermutungen der SPD keine Generalprobe für die Bundesrepublik gewesen sei. Seinen persönlichen Wahlsieg bezeichnete er als die politisch größte Freude, die er in den 6i4 Jahren seiner Ministerpräsidentschaft gehabt habe. Dr. Maier setzte sich im übrigen zur Stabilisierung der Verhältnisse im Südwesten für eine große Koalition in der Verfassungsversammlung ein. - Innenminister Fritz Ulrich (SPD) sieht in der krassen Niederlage der KPD und der SRP den größten Wert der Wahl. Der hohe Prozentsatz der drei großen Parteien unterstreiche auch die politische Krisen-, festigkeit des deutschen Südwestens. Evangelische Wähler lest bei CDU BONN. In einer Stellungnahme der CDU- CSU-Bundestagsfraktion zum Ausgang der Südweststaatwahlen heißt es: der Zuwachs von 120 000 Stimmen in Nordwürttemberg und Nordbaden gegenüber der letzten Landtagswahl von 1950 zeige, daß der protestantische Volksteil wieder zur CDU zurückgekehrt ist. Die CDU habe sich als fester Block christlicher Wähler beider Konfessionen vor allem auch im evangelischen Gebiet bewährt. Die Wahlprophezei- ungen der .SPD, die den Wahlgang als Vorentscheidung für die kommende Bundestagswahl gewertet habe, seien unerfüllt geblieben. Der Bundeskanzler sei durch die Bevölkerung des deutschen Südwestens legitimiert worden, seine Politik energisch udn unbeirrt fortzusetzen. Volkstrauertag am 16. November KONSTANZ. In der Frage der Bestimmung eines einheitlichen Termins für den Volkstrauertag ist nunmehr Ueberein- stimmung erzielt worden. Der Bundesminister des Innern hat den Innenministern der Länder empfohlen, den zweiten Sonntag vor dem 1. Advent als Volkstrauertag zu bestimmen, der der Erinnerung an alle diejenigen, die ihr Leben für die Güter der Menschheit hingegeben haben, dienen soll. Im Interesse eines einheitlichen, konfessionell und politisch nicht gebundenen Gedenktages hat sich nunmehr der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Träger der Veranstaltungen am Volkstrauertag mit dieser Regelung einverstanden erklärt, gegen die auch die christlichen Kirchen keine Einwendungen erhoben haben. Der zweite Sonntag vor dem 1. Advent fällt in diesem Jahre auf den 16. November. Neue Demonstration gegen Harlan HEIDELBERG. Etwa hundert Studenten der Heidelberger Universität demonstrierten gegen die Aufführung des Veit-Har- lan-Fikns „Hanna Amon“ in Heidelberg. Die Studenten verteilten Fliuf^flätter, auf denen Harlan als Regisseur des „Jud- Süß“-Films das moralische Recht abgesprochen wird, jetzt noch Filme zu produzieren. Sie forderten die Heidelberger auf, sich von Harlan zu distanzieren. hSrBSESP? Dienstag, 11. März 1052 SÜDKURIER Offenbach schon abgeschlagen? Kommt es zu dem großen Zweikampf Nürnberg—Stuttgart um die süddeutsche Meisterschaft am 6. April? (W.B.-Eigenbericht.) Es ist immer reizvoll im süd-deutschen Oberhaus. Da hat man nun geglaubt, die Abstiegsfrage sei hinreichend geklärt, und auch bed der Vergebung der Meisterschaft würde es noch zu dem großen erwarteten Endspurt der Offenbacher Kickers kommen. Genau das Gegenteil ist -der Fall — zumindest für eine Woche kann man diese Behauptung aufstellen, denn wer bürgt dafür, daß nicht schon am nächsten Spieltag alles wieder über den Haufen geworfen wird?! Bemerkenswert stabil und krisenfest scheinen die beiden Tabellenersten, der 1. FC Nürnberg und der VfB Stuttgart, zu sein. Sie gewannen ihre Heimspiele gegen Aschaffen'burg mit 5:0 und VfB Mühlburg mit 3:1 verhältnismäßig glatt und festigten damit ihre aussichtsreichen Positionen, während die Qfifenbacher Kickers die Tuchfühlung mit dem Stuttgarter VfB verloren, da sie zu Hause gegen Bayern München nur 1:1 unentschieden spielen konnten, so daß der Punkteunterschied noch größer geworden ist. Und nun zu den Abstiegskandidaten. An Neckaraus Gang in die II. Division ist trotz des 3:1 -Sieges über die Stuttgarter Kickers nichts mehr zu rütteln. Aber wird Schwaben Augsburg endgültig Begleiter sein? Nach dem 5:3-Sieg über Fürth scheint man wieder Hoffnungen zu nähren, zumal die Mühl'burger mit ihrer Stuttgarter Niederlage bis auf den drittletzten Platz abgerutscht sind. Aber wenn man in dieser Hinsicht weiter theoretisieren will, dann sind ja auch noch Aschaffenburg, Schweinfurt und die Stuttgarter Kickers gefährdet. Nun, der nächste Sonntag wird vielleicht doch schon eine Klärung bringen können. 25 000 Zuschauer waren im Stuttgarter Neckar- Stadion erschienen, um den VfB im Kampf gegen den Namensvetter aus Mühlburg zu sehen. 3.1 hieß hier deT Endstand, aber es traf die Mühlbur- ger Gäste fast wie ein k.o.-Schlag, daß nach zwölf Minuten bereits der Kampf mit 2:0 für den Stuttgarter Klub so gut wie entschieden war. 2:0 durch zwei verwandelte Freistöße des linken Läufers Barufka, in der 5. Vnd 12, Minute. Vergeblich reklamierte Mühlburg vor allem gegen die zweite schiedsrichterliche Entscheidung. Anstatt «ine Abwehrmauer zu bilden, debattierten Mühlfburgs Spieler mit dem Schiedsrichter, den jedoch diese Debatten kalt ließen, und unterdessen feuerte Barufka den Ball zum 2:0 ins Netz. Zwar konnte Buhtz nach Seitenwechsel einen Treffer auflholeu, aber als Linksaußen Blessing in der 77. Minute ein drittes Tor für den Gastgeber erzielt hatte, war die Angelegenheit für den Tabellenziweiten und voraussichtlichen Vizemeister entschieden. Der 1. FC Nürnberg hatte wenig Mühe, Viktoria A sdia.f fenJburg mit 5:0 zu überfahren. Drei Tore schoß Morlock, zwei Herbolsheimer; die Nürnberger mußten ohne Verteidiger Mdrsberger und den Außenläufer Kaltenborn antreten. Die große Ueberrasdiung aber war das 1:1 am Bieber er Berg zwischen Kickers Offenbach und Bayern München. In der 9. Minute hieß es 1:0 durch Ersatzmittel-Stürmer Maier, aber noch vor der Pause glich BaueT II für die Münchener aus, und bed diesem Ergebnis blieb es. An der Punktsteilung hatte in erster Linie Mittelläufer Streitle hervorragenden Anteil. Alle Offenbacher Ueber- legenheit und alle Chancen des schnellen Angriffs machte gerade er zusammen mit Torhüter Gutendorf zunichte. Schwaben Augsburg und SpVgg Fürth lieferten sich ein aufregendes Gefecht, das 5:3 für die Augsburger ausging, nachdem es bis zur 60. Minute noch 3:3 gestanden hatte. Bemerkenswert die 3:1- Erfolge des VfL Neckarau und des FSV Frankfurt über die Stuttgarter Kickers bzw. den VfR Mannheim, aber auch das 4:0 von 1860 München über Schweinfurt 05 überraschte. Eintracht Frankfurt mußte sich trotz zeitweise besten Spiels mit 1:2 beim SV Waildhof geschlagen bekennen. Um den Aufstiegsplatz hinter Ulm In der II. Liga Süd gab es an der Spitze eine vielleicht entscheidende Wendung ira Kampf um den zweiten Platz. Die Bewerber verloren zum Teil überaus wichtige Punkte, so daß sich jetzt der Kreis sehr eingeengt hat. Wer mehr als zwanzig Verlustpunkte aufzuweisen hat, dürfte aus dem Rennen sein. Die erste Ueberrasdiung gab es. bereits am Samstag im Durlacher Turmbergstadion. Der ASV Durlach wahrte dort seine Chancen auf den zweiten Platz durch einen in dieser Höhe nicht erwarteten 3:0-Sieg über den Spitzenreiter TSG Ulm 46. Ulms Spitzenstellung wird dadurch zwar nicht erschüttert, aber Durlach ist zu einem großen Mitkonkurrenten in der Aufstiegsfrage geworden. Seinen zweiten Platz behauptete der BC Augsburg durch einen hohen 6:1-Sieg über das Schlußlicht Aalen. - Hessen Kassel, der Tabellendritte, büßte zwa^r durch «seine Niederlage in Feudenheim zwei wertvolle Punkte ein, bleibt aber weiterhin auf dem dritten Platz vor dem nachgerückten ASV Durlach. Diese drei Vereine, BCA, Hessen Kassel und Durlach mit je 20 Verlustpunkten dürften nun das Rennen um den zweiten Platz wohl unter sich ausmachen. Die anderen Mitbewerber verloren wichtige Punkte. Pforzheim unterlag in Wiesbaden mit 2:1, Darmstadt büßte in Singen durch ein 3:1- Niederiage beide Punkte ein, Bayern Hof verlor mit dem gleichen Ergebnis in Regensburg, und Bamberg kam über ein Remis in Freiburg nicht hinaus. In Straubing gab es einen knappen 1:0- Sieg der Platzherren über den ASV Cham. Union und Tennis weiter Brust an Brust In der Berliner Fußball-Vertragsliga trat auch am Sonntag in dem Brust-an-Brust-Kampf zwischen Union 06 und Tennis Borussia keine Veränderung ein, denn Union schlug Wadcer 3:0, während Tennis Borussia die schwere Hürde Hertha BSC mit 2:1 nahm. Der SV Spandau schlug das Schlußlicht VfL Nord zwar mit 2:0, schoß jedoch kein Tor, da beide Treffer Selbsttore waren. Am Tabellenende nutzte Westend das gegen Viktoria 89 erzielte 0:0 wenig, da der Abstieg zusammen mit dem VfL Nord bereits besiegelt ist. Sowjetzone: Stahl Altenburg — Turbine Halle 1:2, Motor Gera — Polizei Dresden 0:4, Stahl Thale — Motor Wismar 3:0, Einheit Pankow gegen Vorwärts Leipzig 0:1, Wismutlh Aue gegen Rotation Babelsberg 2:2, Aktivist Brieske Ost gegen Motor Zwickau 3:1, Chemie Leipzig gegen Motor Oberschöneweide 4:0, Rotation Dresden gegen Lokomotive Stendal 2:0, Turbine Erfurt gegen Motor Dessau 3:0. Singens Sturm war nur Windstärke 1 Der 3:1-(1:1)-Sieg gegen Darmstadt 98 blieb vielen ein Rätsel (A. St.) Es ist merkwürdig mit dem FC Singen. Eben nodi klingt die Wundertat beim Oberligaanwärter Ulm 46 angenehm in den Ohren, daß man mit geschwellter Brust in das Spiel gegen Darmstadt gehen kann. Und dann kommt mit Hängen und Würgen ein 3:1-Sieg gegen die Hessen zustande, der mit den Leistungen in Einklang zu bringen ist. Wir vermögen nicht die Erleichterungs-Zigaretten und -Zigarren zu zählen, die nach dem Singener Ausgleichstor, nach dem Handelfmeter und schließlich nach dem dritten Treffer im einheimischen Lager angezündet wurden. Man muß sich wirklich fragen, wie bei einem solchen Sturm drei Tore zustande kommen. Sagten wir Sturm? — Verzeihung, das war kein Sturm, das war Windstärke 1 (als geringste von 12 Meßgraden), die z. B. Fahnen schlaff an den Masten hängen läßt und bei den Seglern Flaute genannt wird. Wenn die Nullvierer in der nächsten Saison bestehen wollen, müssen sie sich in erster Linie um den Angriff kümmern. Kaum einer der 3000 Zuschauer auf dem Waldeckplatz hatte noch mit dieser guten Wendung gerechnet, als die Gäste bereits in der 7. Minute durch ihren Linksaußen Herwig in Führung gegangen waren. Nichts deutete darauf hin, daß das Steuer noch herumgeworfen werden würde, denn die 98er waren im gesamten genommen Jetzt wieder FC Basel vorn Der dritte Wechsel in der Rückrunde des Schweizer Fußball (Si.-Eigenbericht) Der dritte Spieltag der Schweizer Fußball-Rückruade brachte auch den dritten Wechsel an der Spitze. Zürich und Zug mußten ihre Ehrenplätze wieder abtreten und zwar an Basel und Cantonal. Basels Elf war im Spiel gegen den Berner Stadtklub gut disponiert und Hügi I konnte dreimal den gegnerischen Torhüter bezwingen. Die bisher erfolgreichen Züricher Formationen FC Zürich und Grasshoppers holten sich in ihren Auswärtsspielen Niederlagen. In beiden Mannschaften waren es die Stürmer, die mittelmäßig abschnitten und dadurch wesentlich zum Verlust der Punkte beitrugen. — Die von Cantonal bereits mehrmals bezogene Führungsposition in der B-Gruppe resultierte diesmal aus einem klaren Erfolg gegen Men- drisio, zu dem der deutsche Spieler Größmann zwei Treffer beitrug. Nationalliga A: Basel — Bern 5:1, Bellinzona — Locarno 1:3, Biel — Lugano 6:1, Chiasso — Grasshoppers 2:0, Sfervette — Chaux- de-Fonds 2:2, Young Boys — Zürich 2:0, Young Fellows — Lausanne 2:1. — Stand: 1. Basel 16 Sp./23 P., 2. Chiasso 16/22, 3. Zürich 15/21, 4. Grasshoppers 16/20, 5. Young Boys 16/18, 6. Chaux-de-Fonds 14/16. Nationalliga B: Cantonal — Mendrisio 4:0, Etoil — St. Gallen verschoben, Fribourg gegen Aarau 3:2, Luzern — Urania Genf 1:0, Malley — Nordstern 4:3, Schaffhausen — Zug 0:0, Winterthur — Grenchen 0:5. — Stand: 1. Cantonal 16 Sp./21 P., 2. Zug 16/21, 3. Malley 16/20, 4. Grenchen 16/19, 5. St. Gallen 15/16, 6. Fribourg 15/16. Frankreich: Marseille — Lille 0:2, Nimes gegen Le Havre 2:0, Nizza — Reims 2:1, Roubaix — Girondins Bordeaux 2:1, Straßburg — St. Etienne 1:3, Lyon — SochauX 0:0, Säte — Racing Paris 2:0, Lens — Rennes 3:0, Nancy — Metz 2:2. — Tabellenstand: 1. Lille und Nizza 37 P., S. Girondins Bordeaux 35 P. Italien: Atalanta — Juventus 0:1, Fioren- tina — Bologna 1:0, Lazio — Palermo 1:1, Leg- nano — Udinese 0:0, Milan — Como 2:0, Napoli gegen Sampdoria 1:0, Padova — Lucchese 0:1, Spal — Pro Patria 2:2, Torino — Internazionale 1:0, Triestina — Novara 2:2. — Tabellenstand: 1. Juventus 38 P., 2. Milan 34 P., 3. Intemazio- nale 31 P. Österreich: Simmering — Kapfenberg 5:1, Austria — Rapid 1:3, Wacker — FAC Wien 9:6, Sturm Graz — FC Wien 4:0, Grazer AC gegen Linz 3:0. Überraschung im englischen Cup Die Überraschung der Spiele im englischen Fußball-Pokal um den Eintritt ins Semifinale war die glatte 1:3-Niederiage Burnleys gegen die zweitklassigen Blackburn Rovers. Im übrigen setzten sich die Klubs der ersten Division durch. Ergebnisse (6. Runde): Blackburn Rovers gegen Bumley 3:1, Luton Town — Arsenal 2:3, Portsmouth — Newcastle United 2:4, Sheffield United — Chelsea 0:1. Bergmann bestätigte seinen Olympiasieg Sieger der Nordischen Kombination, Slaatvik, geschlagen Olympiasieger Arnim Bergmann gewann den Spezialsprunglauf der Holmenkollenwoche mit deT Note 223,3 und bestätigte damit seinen an gleicher Stelle errungenen Olympiasieg. Torboem Falkanger, der Gewinner der Silbermedaille, kam mit Note 220 nur auf den 5. Platz. Die Ueberrasdiung des Tages war der zweite Platz von Christian Mohn (Note 222), der nicht der norwegischen Olympiamannschaft amgehörte. Hai vor Naes und Arne Hoel, der Vorjahressieger, teilten sich mit Note 221 den dritten Platz. Simon Slaatvik, Olympiasieger der Nordischen Kombination, konnte hingegen den im vorigen Jahr für den Sieg in der Kombination gewonnenen Königspokal nicht verteidigen. Er wurde sowohl im Langlauf als auch im Sprunglauf von dem 23 Jahre alten Gunder Guadersen übertroffen. Gundersen, der sich in den Prüfungskämpfen nicht für die Olympiamannschaft qualifizierte, kam mit 456,910 Punkten auf den ersten Platz vor Slaatvik (451,076) und Stenersen (441,652) Riessersee besiegte Füssen 10:8 Im letzten Punktespiel um die Deutsche Eis- hockeymeisterschaft besiegte im Garmdscher Eisstadion der SC Riessersee nach einem dramatischen und mit letztem Einsatz geführten Kampf den FV Füssen knapp mit 10:8 (2:1, 1:5, 7:2)Toren. Meisterschaftsspiele: BV Füssen — EC Bad Tölz 10:3. — Freundschaftsspiele: SC Riessersee gegen Helsinki 13:2, VfL Bad Nauheim — AIS Tranas (Schweden) 4:3, Düsseldorfer EG/Krefelder EV gegen AIS Tranas 1:2, Preußen Krefeld gegen belgische Auswahl 22:5. Bruneel/van Steenberghen führen Die ausländischen Fahrer Schulte/Peters, Bru- neei/van Steenberghen und Strom/Arnold waren am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag die aktivsten Fahrer beim Pariser Sechstagerennen. Carrara/Lapebie und Godeau/Goussot verteidigten die französischen Interessen mit wirkungsvollen Gegenangriffen. Gegen Mitternacht gelang es den Belgiern Bruneel/van Steenberghen (205 Punkte) eine Runde zu gewinnen und damit das Feld allein anzuführen. Eine Runde zurück folgten die Holländer Schulte/Peters (36 Punkte). Zwei Runden zurück lagen Carrara/Lapebie (276), Coppi/Terruzzi (178) und Strom/Arnold (67). In dem inzwischen auf 15 Paare zusammengeschrumpften Feld lagen Koblet/Ludwig Hörmann als Mannschaft besser und vor allem wesentlich schneller und beweglicher in ihren Aktionen. Da der eigene Sturm nicht zog — Bach war der einzige brauchbare Mann und Lehr mußte angesichts des Darmstädter Übergewichts vierter Läufer spielen —, war die Hintermannschaft, in der Zanin auffallend viel daneben ging, überlastet. Merkwürdigerweise hatte der Gästetormann immer wieder und nicht ungefährliche Arbeit zu verrichten. Aber trotzdem rechnete man nicht mit dem 1:1, das einer Energieleistung Bachs in der 25. Minute entsprang. In diesem Augenblick war der Darmstädter Leistungsfaden angerissen. Die Einheimischen behaupteten das Feld, kamen auch wiederholt in den Gefahrenbereich des gegnerischen Tores, aber diesem Angriff konnte man nicht viel zumuten, es sei denn unter Mitwirkung der Seitenläufer und auch Lehrs, die nun immer mehr in Erscheinung traten. Andererseits mußte man im eigenen Haus immer wieder befürchten, daß die beweglichen Darmstädter Stürmer das Führungstor wiederholen würden. Da kam das Glück in Form eines Handelfmeters zu Hilfe, den Stopper Kupfer unnötigerweise verwirkte. Lehr verwandelte ihn in der 61. Minute prompt. Und dann kam die große Zeit der Singener Abwehrreihen, in denen Weber, Medweczuk, Dr. Joachimski und Berger von Anfang an großartig waren und die letzten Endes für den Sieg verantwortlich gemacht werden dürfen. Man mußte in dieser Zeit angesichts der stürmischen Hessen-Attacken immer wieder mit dem Ausgleich rechnen, und erst die 87. Minute brachte mit dem Lehr'schen dritten Treffer auf Flanke von Weyh die Befreiung vom Alpdruck. Singens Achillesferse war, wie gesagt, der Angriff, mit dem in solcher Form keine Blumentöpfe zu gewinnen sind. Es fehlte der zündende Funke Schroff, für den Weyh keineswegs Ersatz war. Auch Fichtner, den man seit langer Zeit wieder einmal sah, hat viel von seiner Qualität verloren und im Zusammenhang mit Läufer dachte man an den abgewanderten Willi- mowski. Mißglückte Aktionen gleich zu Beginn nahm den dreien die Selbstsicherheit und den Rest besorgten viele Zuschauer; sie nahmen den Jungens leider den letzten Nerv. Schiedsrichter Schmetzer-Mannheim leitete vorzüglich und großzügig mit „Vorteilsregel". Auf beiden Seiten hatten je zwei Spieler Glück, daß sie wüste Rüpeleien hinter dem Rücken des Spielleiters inszenierten. Platzverweise wären die automatische Folge gewesen. Singen : Weber,* Medweczuk, Homburger; Zanin, Berger, Dr. Joachimsky; Weyh, Bach, Läufer, Lehr, Fichtner. Darmstadt: Ruhl; Barth, Abt; Reeg, Kupfer, Leichtlein;. Deike, Becker, Mühlbach, Böh- mann, Herwig. „Schiedsrichter, seid unerschrocken“ Der Vorsitzende des südbadischen Schiedsrichterverbandes, Willy Linder, Lörrach, erließ einen Aufruf an die Schiedsrichter, in dem er die Schiedsrichter-Kameraden ermahnt, ihre Aufgaben mit allem Ernst anzufassen. .Es gibt nur 22 Spieler auf dem Spielfeld, keinen Platz- und keinen Gastverein", stellt Linder weiter fest. In dem Aufruf heißt es unter anderem weiter: .Laßt euch durch Mißfallenskundgebungen des Publikums nicht zu Konzessionen verleiten, seid unerschrocken, aber korrekt und gerecht, überzeugt Spieler und Zuschauer, daß gleiches Recht und gleiche Strafe für den einen wie für den andern gilt. Wer als Spieler rücksichtlos spielt, verdient keine Milde, wer aber als fairer und anständiger Spieler bekannt ist, verdient besonderen Schutz des Schiedsrichters gegenüber den Attacken gewissenloser Draufgänger" (unter denen besonders als erstklassig bekannte Spie- mit 82 Punkten 6 Runden zurück an 10. Stelle. I 1er zu leiden haben). Ziel der West-Ost-Sportverkehr DSV lädt Sportausschuß der Sowjetzone ein — Bundesregierung will Sport fordern Nach über 13 Stunden Dauer beendete das Präsidium des Deutschen Sportfrundes seine Sitzung m Kassel, in der für den deutschen Sport wichtige Entschlüsse gefaßt wurden. Als wichtigster Punkt der Tagesordnung wurde der West-Ost-Sportverkehr behandelt. Der Deutsche Spoxtbund hat den Sportausschuß der Scxwjetzone offiziell zru einer Konferenz eingeladen unter der Bedingung, daß eich der Sportausschuß zuvor zur politischen Neutralität bekennt. Deo DSB sollen auf dieseT Tagung Präsident Willi Da tune (Dortmund), Dr. Max Danz (Kassel), Walter Rieß (Bremen), Gerhard Schlegel (Berlin) imd Dr. Walter Wülfing (Hannover) vertreten. Die Entwicklung, die der Finnen- und Behördensport genommen hat, wird vom DSB grundsätzlich bedauert; er wird jedoch versuchen, in Zusammenarbeit mit den Fachverbänden der Schwierigkeiten Herr zu weiden. Willi Daume berichtete über seinen Besuch beim Bundesinnemninister, den er über die Verteilung der dem deutschen Sport zur Verfügung stehenden Geldmittel aufgeklärt habe. Die Förderung des Sports durch xlie Bundesregierung sei vom Innenminister zugesagt worden. Um den Fachverbänden mehr Mittel zur Verfügung stellen zu können, werden Maßnahmen vorbereitet, die einen Finanzausgleich zwischen den Ländern, und dem DSB vorsehen. An die Spitze eines neugegriindeten Sozialausschusses wurde der Vorsitzende des Südwestdeutschen Fußhallverbandes, Fahnbach (Luttwigshafen) berufen. Dem Sozialwerk untersteht vor allem dlas Heilstättenwesen. Außerdem wurden ein Satzungsausschuß, ein Frauenausschuß und ein Ost-West-Ausschuß neu gewählt. Als Anschlußverbände wurden in den DSB neu aufgenommen der Automatilelub von Deutschland und der Sportfischerverband. Geistige Betreuung der Sportjugend Lehrgang des Badischen Sportbundes in Schluchsee Einen Lehrgang besonderer Art führte der im Herbst vergangenen Jahres gebildete Jugendausschuß des Badischen Sportbundes in Schluchsee durch. Die Verbands-, Gau- und Beziiksjugendlei- ter des BSB erhielten in Referaten Anregungen und Hinweise für die geistige Betreuung der Spoit- jugend. Der Vorsitzende des Jugendausschusses, Adam Zorn, Fredburg, wies in seinen Eröffinungs- worten darauf hin, daß in der Jugendarbeit stets der Mensch im Mittelpunkt stehen müsse. Dr. Fischer, Gernsbach, trat dafür ein, daß die musische Bildung der Sportjaigend gefördert werden müsse. Dr. Mahr, Fredburg, sprach über die physische Entwicklung der Jugendlichen' und warnte vor einer Ueberbeanspruchung der Jugendlichen beim Training und beim Wettkampf» Nr. 40 / Seite 6 Neuhaus' Meistertitel ein Fehlurteil? Stimmen zum Europameisterschaftskampf im Schwergewichtsboxen Der Manager des geschlagenen ehemaligen Box- Europameisters Karel Sys, Raoul Bardoux, will bei der europäischen Boxunion in Paris gegen den Punktsieg von Heinz Neuhaus und das Urteil des Ringrichters schärfsten Protest ein- legen. Auch die in Dortmund anwesenden Vertreter des belgischen Boxverbandes wollen sich dem Protest des Sys-Managers anschließen und dieses Urteil revidieren lassen. Nach seiner großen boxerischen Leistung befragte DPA den neuen Europameister im Schwergewicht, Heinz Neuhaus. Der Westfale sagte „Ich bin zu erregt, um zum Kampfverlauf Stellung nehmen zu können. Wenn mich der Ringrichter zum Sieger erklärte, dann müßte es wohl stimmen. Er hatte ja alleinige Entscheidung". Karel Sys: „Das Urteil traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ich bin kein Punktrichter. Sie selbst haben das Geschehen von draußen ja besser verfolgen können, und ich möchte dazu keine Stellung nehmen." Neuhaus-Trainer Jupp Bessel- mann: „Wir sind viel zu glücklich darüber, um jetzt schon etwas sagen zu können.’ Vielleicht morgen einmal." Manager und Trainer Raoul Baudoix: „Wir haben unser Bestes getan. Mein «Mann war Chef im Ring und hat niemals verloren. Ein tolles Fehlurteil." — Max Sdimeling: „Ich bin über das Urteil sehr überrascht — es ist wirklich nicht zu vertreten." — Conny Rux: „Ich habe nicht laufend mitgepunktet und kann daher keine Stellung nehmen."' Jack Tree (England): Das Urteil ist unverständlich. Neuhaus hätte ein Unentschieden verdient gehabt." — Joe Biewer (Chefredakteur des Boxsports): Sys dürfte sich durch seine nicht ganz saubere Kampfesweise in den letzten Runden selbst um den Sieg bzw. um ein Unentschieden gebracht haben." Veranstalter Walter EngJert: „Wir freuen uns natürlich, daß Neuhaus Meister geworden ist. Es war jedenfalls ein französischer Ringrichter, der entschieden hat." — Promotor Joachim Ööttert: „Der französische Ringrichter hat die Offensiv-Arbeit von Neuhaus besser beurteilt, als die meist defensive Tätigkeit des Belgiers." Ringrichter Robert Vaisberg (Frankreich) erklärte zu dem umstrittenen Urteil: „Ich habe für einige Regelverstöße des Belgiers (Kopfstöße) einige Punkte in Abzug gebracht, ohne allerdings eine Verwarnung auszusprechen." Unzufriedenheit ln Belgien Die in Dortmund vertretenen belgischen Sportjournalisten sind mit dem Urteil des französischen Ringrichters Vaisberg nicht einverstanden. „La Cite" erscheint das Urteil unbegreiflich, da Sys nach der Rundenübersicht der Zeitung mindestens acht und Neuhaus nur drei Runden gewonnen habe. „Nation Beige" meint, der Erfolg Neuhaus' sei „ein »Sieg der Kraft über das Können" gewesen, da Sys während des ganzen Kampfes technisch überlegen gewesen sei. „Lan- terne" bezeichnet Sys als einwandfreien Sieger und fährt fort: „Vielleicht war der Ringrichter von den 18 000 Zuschauern beeindruckt. Er hätte jedoch die Verantwortung als Sportler tragen müssen und hat es nicht getan. Man versteht den Verdruß von Sys nach dem Kampf." „Der- niere Heure“, die einzige belgische Zeitung, die vor dem Kampf an Sys die Warnung richtete, nicht zu siegesgewiß zu sein, steht jedoch auf dem Standpunkt, daß Sys gegen Kampfende müde geworden sei und viel geklammert habe. Nach Ansicht des Ringrichters seien die beiden letzten Runden die entscheidenden gewesen. Sys (rechts) und Neuhaus im Dortmunder Kamp! Heinz Neuhaus, der neue Europameister (er schlug, wie berichtet, Karel Sys), hatte mit elf Jahren erstmals die Lederhandschuhe an den Fäusten. Zweimal wurde eriDeutscher Jugendmeister, und in seinen 84 Araateurkämpfpn steht auch ein Sieg über Conny Rux. 1949 trat Neuhaus zum Berufsboxsport über. Er besiegte dann hintereinander sechs deutsche Gegner, ehe er am 15. Juli 1950 seinen ersten internationalen Profi-Erfolg gegen den Franzosen Bentz verzeichnete. Weitere Siege gegen Ausländer gelangen ihm über den Belgier Rogiers, den Amerikaner McCall, den Belgier Piet Wilde, den Oesterreicher Sdilegl, den Engländer Williams, den Belgier de Kegel und nun gegen Karel Sys. Nach seinem für Hein ten Hoff schmeichelhaftem Unentschieden am 15. Oktober 1950 und seinem neuerlichen Remis mit Conny Rux am 1. Juli 1951 boxte der Dortmunder, dem in Deutschland alle Schwergewichte aus dem Wege gingen, nur noch gegen Ausländer. Der 1,86 m große und 192 Pfund schwere Heinz Neuhaus ist ein Allroundsportler. Neben dem Boxen spielte er früher beim Dortmunder Vor- stadtverein DSC Dorstfeld Fußball. Bei diesem Bezirkskiassenverein wurde er in der Fußballelf auf nahezu allen Posten eingesetzt. Auch als : Leichtathlet waren seine Leistungen nicht zu ver- : achten. Im Kugelstoßen kam er auf beinahe 14 m. Sachs boxte gegen Frankreichs Meister unentschieden Rahmenkämpfe der Dortmunder Europameisterschaft Einen ersten Höhepunkt im Rahmen des Dortmunder Europameisterschaftskampfesi brachte der Schwergewichtskampf zwischen dem französischen Meister Stefan Olek und dem deutschen Halb- ■iOiwergewichts-Exmeister Heinz Sachs (Krefeld). Nach sechs Runden gab es ein Unentschieden und ein Pfeifkonzert der Zuschauer, die den Rheinländer als Sieger sehen wollten. Olek war in den ersten vier Runden besser und traf mit Haken und Geraden seinen Gegner. Sachs wurde dann offensiv und blieb pausenlos am Mann. Beide Boxer waren zum Schluß stark gezeichnet und erschöpft. Einen technisch hochstehenden Ledchtgewichts- kampf lieferten sich der belgische Meister Josef Preys (61 kg) und Herbert Gläser (Castrop- Rauxel), der mit dem k.-o.-Sieg des Gustav-Eder- Schützlings Gläser durch Leberhaken in der vierten Runde ein überraschendes Ende fand. Gläser zeigte nur wenig Respekt vor dem Belgier, der beste boxerische Schule verriet. Gläser empfahl sich für einen Titedkair>p f gegen Meister Häfner (Bamberg). Scholz und Stretz k.-o.-Sieger Der deutsche Weltergewichtsmeister Gustav Scholz (Berlin) besiegte in Gießen Hans Escher (Bonn) nach zwei Niederschlägen m der zweiten Runde durch k. o. Auch der frühere Mittelgewichtsmeister, Hans Stretz (Erlangen), beendete seinen Kampf gegen den Düsseldorfer Heinz Junkhuhn vorzeitig, denn Ringrichter Max Schmeling nahm den völlig verteidigungsunfähigen Westdeutschen in der sechsten Runde aus dem Ring. Der Bantamgewichtsmeister Rudi Langer (Berlin) mußte indessen mit dem zähen Düsseldorfer Albert Müller über die Acht-Runden- Distanz gehen, kam aber zu keinem sicheren Punkterfolg. Neuhaus—ten Hoff sehr fraglich Nach dem Dortmunder Boxkampftag, bei dem Heinz Neuhaus durch einen überraschenden Punktsieg über Karel Sys (Belgien) neuer Europameister wurde, tauchten Fragen auf, ob nun der vertraglich vorgesehene Kampf zwischen Exeuropameister Hein ten Hoff mit dem neuen Titelhalter Heinz Neuhaus stattfinden werde. Nach Ansicht deutscher Boxveranstalter dürfte die europäische Boxunion (EBU) ein großes Hindernis für einen solchen Titelkampf Neuhaus — ten Hoff sein und ihn nicht so schnell genehmigen. Die deutschen Veranstalter wollen zunächst einmal das Abschneiden ten Hoffs bei seinem nächsten Kampf am 21. März in Berlin gegen den Italiener Barcilieri abwarten, ehe sie weitere Schritte unternehmen. Ueberlingen auf dem dritten Platz 2» Amateurliga Südbaden: Konstanz Ib gegen Gottmadingen 2:0, Uberlingen — Wollmatingen 3:2. Uberlingen gelang gegen seinen alten Widersacher Wollmatingen ein knapper Sieg und rückte dadurch auf den dritten Platz. Auch der VfL Konstanz wird nach dem Sieg gegen Gottmadin- dingen im Kampf um den dritten Platz ein Wort mitreden. Singen Ib 17 14 0 3 76:12 28-6 Radolfzell 18 14 0 4 63:25 28-8 Uberlingen 20 11 1 8 55:47 23-17 Rielasingen 16 Sp./21 P„ Konstanz Ib 18/21, Vil- lingen 16/17, Triberg 14/16, Gottmadingen 16/16, Donaueschingen 16/16, Wollmatingen 19/15, Vöh- renbach 14/10, Neustadt 16/10, Engen 17/9, Furt- wangen 13/8, Blumberg 14/6. Ostzone noch nicht offiziell in der FIFA Das Exekutivkomitee des internationalen Fußballverbandes (FIFA) traf in Rom erneut keine Entscheidung über die Mitgliedschaft der Sowjetzone. Zunächst sollen die Berichte über die Verhandlungen mit dem deutschen Fußballverband abgewartet werden. Es verbleibt daher bei der provisorischen Mitgliedschaft der Sowjetzone. Eine internationale Meisterschaft für Ländermannschaften der Junioren wurde für den 13. bis 17. April 1953 nach Barcelona vergeben. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz wurde der Schweizer Emst Thommen als Vorsitzender des Organisationskomitees bestätigt. St. Georgens Ringer blieben zu Hause Südbadische Ringer-Oberliga: Alemannia Kuhbach — St. Georgea/Schw. 8:0 (kampflos für Kuhbach; Germania Freiburg — Fredburg/ St. Georgen 2:6. (W.H.-Eigenbericht.) In der eüdbadischen Ringer-Oberliga kam es mit Rücksicht auf die im Bundesgebiet stattfindenden Olympia-Ausscheidungskämpfe des Deutschen Athletdk-Bundes nur zu zwei Punktekämpfen. St. Georgen/Schw. sollte beim Liganeuling Alemannia Kuhbach antreten, hatte es abpr aus Protest gegen eine neue Termin- ansetzung vorgezogen, diesem Kampf femzublei- ben. Der Kampf wird 8:0 für Kuhbach gewertet. Zu einem Lokalkampf kam es in Freiburg zwischen Germania Freiburg und Freit) ung/St. Georgen. Beide Staffeln mußten mehrfachen Ersatz einst eilen. Freiburg/St. Georgen behielt dabei mit t: 2 Punkten die Oberhand. * Handball-Landesklasse Südbaden: Lörrach gegen Durmersheim 9:5, Schutterwald — Lahr 21:3, Hauingen — Niederbühl 8:10, 1844 Fr&i- burg — Zähringen 7:4, Hofweier — Freiburger FC 3:5, Schuttern — Teningen 17:7, Handball-Landesliga Württembrg: Weilstetten gegen Rottweil ausgefallen, Holzheim — Lindau 7:6, Eislingen — Tettnang 5:6. Handball-Verbandsliga Württemberg: Altenstädt — Frischauf Göppingen 6:17, Süßen gegen Pfullingen 9:7, Stuttgarter Kickers — Turnerschaft Göppingen 13:4, Oßweil — Schnaitheim 28/8 (!), Zuffenhausen — Freudenstadt 5:9. In wenigen Zeilen Flugkapitän Hanna Reitsch flog den ersten Nachkriegsneubau der Focke-Wulf-GmbH., ein Segelflugzeug vom Typ Weihe, in Bremen ein Der 69jährige Rudolf Kaucka (Kempten) der 1914 erstmals die Europameisterschaft gewann, siegte bei einem Rodelwettbewerb in Aach bei Oberstaufen in der Altersklasse. Der Hindelanger Karl Zillibiller hat sich bei einem schweren Sturz im Abfahrtslauf der Deutschen alpinen Skimeisterschaften in Lenggries^ Oberbayern eine Schädelfraktur zugezogen. VfL Sportfreunde Berlin schlug TV Hassee Winterbek Kiel 6:3 im Endspiel des ersten diesjährigen Berliner Hallenhandball-Turnier. Halbschwergewichtler Gerhard Hecht (Berlin) schlug Hans Strelecki (Dortmund) nach Punkten. Der TSV 46 Mannheim wurde nordbadischer Turnvereinsmeister. Bei den Turnerinnen wurde die TSG 1872 Heidelberg Meister. Im Spezialslalom der Damen wurde Lia Leis- müller nachträglich wegen Auslassen eines Tores disqualifiziert. Anneliese Heuß (Oberstdorf) wurde damit Fünfte und Hannelore Franke (Fürth (Sechste). Vorläufige Quoten West-Südblock: Zwölferwette: 1. Rang 22 893 DM; 2. Rang 945 DM; 3. Rang 84 DM. — Zehnerwette: 1. Rang 3440 DM; 2. Rang 172 DM. SÜDKURIER Nr. 40 / Seite 7 JumJtamer Leitung ^onftanj bett 11. aHärj 1952 Mllöee trochenee Wetter Seit letzten Donnerstag fanden über dem Bodenseeraum mehrfach ,Xuftkämpfe" statt, diesmal jedoch zwischen den Luftmassen selbst, die verschieden temperiert waren. Zunächst drang auf der Südseite eines über dem Baltikum liegenden ausgedehnten Hochdruckgebiets in breiter Front russische Kaltluft nach Mitteleuropa vor und erreichte*im Laufe des Donnerstag den Bodenseeraum. Damit wurde das vorfrühlingshafte Wetter beendet; am Freitag wurde es kühler, blieb jedoch trocken. In der Nacht zum Samstag drang dann wärmere Luft aus Westen vor, konnte sich aber nur in den höheren Luftschichten durchsetzen, in Bodennähe blieb die Kaltluft zäh liegen. Am Samstag floß weitere Kaltluft aus dem Osten nach, sie löste in der nachfolgenden Nacht mäßige Bodenfröste aus und drängte die Grenzlinie beider Luftmassen erneut nach Westen zurück. Dann allerdings erfolgte am Sonntag ein kräftiger Warmluftvorstoß aus Südwesten, der sich im Laufe des Tages in rascher Bewölkungszunahme und ab Nachmittag in Landregen bemerkbar machte. Er zerstörte die restliche Kaltluft und schob die Grenzlinie erneut nach Osten zurück. So können wir zumindest für die nächsten beiden Tage mit Wetterberuhigung und etwa« milderem, trockenem Wetter rechnen. , 239 000 fuhren mit städt. Omnibussen Im Monat Februar wurden im städtischen Motorbootbetrieb 16969 Personen befördert einschließlich Besatzungsangehörigen. 239 930 Personen benutzten die städtischen Omnibusse. In dieser Zahl sind die Besatzungsangehörigen nicht enthalten. Auf der Fähre wurden befördert 8313 Pkw., 1755 Motorräder, 131 Verkehrswagen, 2494 Lkw., 486 Anhängerwagen, 3996 Fahrräder, 52 Zugmaschinen, sechs Fuhr- werse, 15 Möbelwagen, 5 Stück Vieh, 110 sonstiges und 43 222 Personen (einschließlich Besatzungsangehörigen). Schweizer Kaffee-Schmuggler festgenommen In der Nacht zum Sonntag wurde am Kreuzlinger Tor ein 38 Jahre alter, im Kanton Thurgau wohnhafter Schweizer Staatsangehöriger, unter dem Verdacht von Zoll- und Steuervergehen in Tateinheit mit Emfuhrvergehen festgenommen und sein Personenkraftwagen vorläufig beschlagnahmt. Die Zollfahndungsstelle Radolfzell hatte festgestellt, daß der Schweizer im Monat Februar auf zwei Fahrten mit seinem Pkw. mindestens 250 kg Rohkaffee aus der Schweiz über Konstanz nach Deutschland geschmuggelt hatte. Die Abnehmer des Kaffees sind bereits festgestellt. Der Festgenommene soll in seinem Pkw. in raffinierter Weise Schmuggelverstecke im Rücksitz, Kofferraum und Kotflügeln eingebaut haben. Internationales Jugend-Zeltlager gesichert Das vom Württembergischen Landessportbund in der Zeit vom 2.—16. August 1952 beabsichtigte Internationale Jugendzeltlager ist nun für Konstanz endgültig gesichert. Am Samstag fand die letzte Besichtigung mit Vertretern des Landessportbundes und der Stadtverwaltung Konstanz statt. Das vor der Stadt Konstanz vorgeschlagene Gelände am Horn, Augen auf im Straßenverkehr! direkt oberhalb der französischen Militärbandeanstalt, fand den Beifall der zuständigen Vertreter. Es werden 500 bis 600 Teilnehmer erwartet, die in Zelten für 20 bis 30 Mann untergebracht werden sollen. Aufnahme der Schulanfänger Mit Beginn des neuen Schuljahres am 24. April werden alle Kinder schulpflichtig und sind anzumelden, die bis 31. März 1952 das sechste Lebensjahr vollendet haben. Die Anmeldung erfolgt am 13. März von 15 bis 18 Uhr. Anmeldestellen sind für Knaben der Altstadt in der Stephansschule (Zimmer 3), für Mädchen der Altstadt in der Wallgutschule, für Knaben aus Peterehausen - im Suso-Gymnasium (Erdgeschoß), für Mädchen aus Petershausen in der Gebhardschule, für Anfänger aus Allmannsdorf im dortigen Schulhaus und für Anfänger aus Wollmatingen im dortigen Schulhaus. Im Kloster Zoffingen, Brückengasse, sind diejenigen Kinder anzumelden, die in die Schulabteilung ein- treten wollen. Aufnahmeprüfungen an Höheren Schulen Die Anmeldungen der Sextaner für die Höheren Schalen (Aiexander-vom-Hum- boldt-Gymnasium, Heinrich-Sueo-Gymna- sium, Ellenrieder-Gymnasium sowie Progymnasium Zoffingen) finden am 1. und 2. April in den einzelnen Schulen statt. Die Aufnahmeprüfungen für Sextaner sind am 25. April. Anmeldetag für die Schüler der übrigen Klassen ist der 24. April. Bemerkungen zum Konftanzer Wahlergebnis Hausratfammlung für Flüchtlinge unö Ausgebombte Caritasverband nimmt Spenden und Wünsche entgegen Immer noch, nachdem der Krieg jetzt sieben Jahre hinter uns liegt, leiden noch veite Schichten unter seinen Folgen. Das besetz über den Lastenausgleich, das den Jeschädigten — Flüchtlingen, Vertriebenen md Aiusg ebomlbten — Hilfe bringen soll, st noch nicht verabschiedet. Seibstver- tändlkh ist auch der andere Volksteil, der- enige also, der Hab und 1 Gut beihielt, kei- lesiwegs vom Krieg verschont geblieben. Vber er steht nicht, wie jene anderen zu- neist, nun schon sieben Jahre im aufrei- >enden Existenzkampf um einen sowohl ien pekuniären Bedürfnissen wie dem so- ialen und geistigen Niveau einigermaßen ientsprechenden Arbeitsplatz — und das oft inter schwierigsten Verhältnissen. Er ist luch nicht gezwungen, jeden kleinen und 'roßen Artikel des täglichen Bedarfs — ccm Schuhlöffel angefangen bis zum Klei- lerschrank — neu anzusebaffen, von den Vahnibedingungen ganz zu schweigen. Die [roßen und doch so notwendigen Hausrats - [egenstände wie Mölbel, Betten, Oetfen, lerde • und dergleichen, machen bei der Viederbescbaffung die größten Scbwierig- ceiten. So tauchte der Gedanke auf, aus eigener nitiative einen kleinen Ausgleich zwischen len vom Geschick so unterschiedlich be- candelten Bewohnern unserer Stadt arazustreben, in der Weise, daß die Altbürger sich von manchem für eie überflüssigen Hausrat trennen, um ihn den Kriegsgeschä- di'gten, nötigenfalls auch Spätheimkehrern und anderen Bedürftigen, zu überlassen. Zweifellos würde mancher Gegenstand, der jetzt in einer Wcihnungsecke oder auf dem Speicher unbenutzt umhersteht und langsam aber sicher verfällt, damit einen neuen Zweck erfüllen. Nicht zu unterschätzen wäre auch der ideelle Gewinn; den diese soziale Liebestat beiden Teüen, dem Geber wie dem Empfänger, brächte. — Die Anregung zu einer Möbelsammkmg tauchte zunächst im „Südkurier“ in der Betrachtung „Das alt-neue Bücherbrett“ (6. Dez. 1951) auf und wurde damals von den karitativen Verbänden der Stadt Konstanz lebhaft begrüßt Der Caritasverband Konstanz, Gartenstraße 6, Fernruf 1079, hat sich nun in dankenswerter Weise für diese Aktion zur Verfügung gestellt. Er nimmt Meldungen und Wünsche dieser Art entgegen und bittet um recht rege Beteiligung! So sollten wir nun, nachdem Kälte und Dunkelheit den Weg auf dem Speicher nicht mehr erschweren und der große Frühjahrshausputz vor der Tür steht, diesen nützlichen und naheliegenden Einfall nach Kräften verwirklichen helfen! In elf Abstimmungsbezirken Im wesentlichen unterscheidet sich das Konstanter Wahlergebnis vom 9. März 1952 nicht von der in ganz Südbaden feststellbaren Tatsache, daß die SPD einen beträchtlichen Stimmengewinn für sich buchen kann und die CDU einen bemerkenswerten Stimmenverlust zu verzeichnen hat. Bei der Landtagswahl am 18. Mai 1947 entfielen auf die CDU 49,8°/« der abgegebenen Stimmen, bei der Bundestagswahl am 14. August 1949 4I,6“/o, am 9. März 1952 33,5°/o. Auf die SPD entfielen am 18. Mai 1947 23,3°/«, bei der Bundestagswahl 24,8°/o, am 9. März. 1952 33,1°/«. Konnte die CDU bei der Bundestagswahl in 17 von den 20 Konstanzer Wahllokalen die meisten Stimmen auf sich vereinigen — die SIPD in nur drei — so gelang es der SPD am vergangenen Sonntag in elf Wahllokalen die größte' Stimmemzahl zu erzielen, der CDU nur noch in neun. Auffallend ist die starke Zunahme der SPD-Stimmen im Wahllokal „Volksschule Mainaustraße 47“ (Allmannsdorf); hier erhielt diese Partei den größten Stimmenzuwachs. Mit Ausnahme des Wahlbezirks „Haus der Jugend“, Mainaustraße 5, hat die CDU in sämtlichen Wahlbezirken Stimmen verloren, die SPD dagegen in allen Bezirken Stimmen gewonnen. Wir wollen an dieser Stelle nicht die Gründe untersuchen, die diese Verschiebungen in der Stimmenverteilung herbeiführten. Es ist lediglich zu registrieren, daß die Sozialdemokratie mit 6391 Stimmen nur noch um 77 Stimtnen hinter der bis jetzt stärksten Partei in Konstanz, der CDU, zurückbleibt. Die wechselnden Stimmanteile der übrigen Parteien ergeben sich wie folgt: Bei der letzten Landtagswahl erhielt die FDP 17,7°/o der abgegebenen Stimmen, bei der Bundestagswahl 18,6°/o, am 9. März 1952 14, Z”k. Für den auffallenden Stimmenrückgang der FDP ist wohl u. a. die Tatsache verantwortlich zu machen, daß ihr Kandidat nicht in Konstanz wohnt und hier kaum bekannt ist; eine nicht geringe Anzahl von früheren FDP-Wählem dürften ihre Stimme einem der beiden Konstanzer Bewerber gegeben haben. Wie sehr die KPD in Konstanz an Boden verloren hat, zeigt sich in folgenden Vergleichsziffem: 1947 betrug der Stimmenanteil, dieser Partei 9,2%, 1948 5,4"/« und 1952 3.4V«. In den Wahllokalen „Ziegelhof“ und „Zum Adler“ (Fürstenbergstraße 70) wurde die größte Zahl von kommunistischen Stimmen gezählt; nur im Wahllokal „Rathaus Wollmatingen“ ist eine, wenn auch» sehr geringe, Zunahme (2) der kommunistischen Stimmen festzustellen. In einzelnen Wahllokalen beträgt der Rückgang bis zu rund 45®/«. Zuim ersten Male bewarben sich das Zentrum und der BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) am 9. März um Wählerstimmen. Mit 1837 Stimmen oder 9,5°/o der abgebenen Stimmen hat die Zentrums-Partei die insbesondere von der Arbeitsgemeinschaft der Badener unterstützt wurde, vielleicht nicht die Stimmenzahl erreicht, die die früheren Persönlichkeiten dieser Wählergruppe auf Grund des Abstimmungsergebnisses vom 9. Dezember 1951 (7545 Stimmen für die Wiederherstellung Badens) erwartet hatten. Immerhin können sie darauf hinweisen, daß das Zentrum unter den 16 südbadi- schen Wahlkreisen im Wahlkreis III (Konstanz) mit 9,l°/o der gültig abgegebenen Stimmen den relativ höchsten Stimmenanteil erreichte. Dieser Teilerfolg fällt aber vorwiegend auf das Konto der Stadt I größte Stimmenzahl für SPD Konstanz, da das Zentrum in den übrigen Gemeinden des Wahlkreises nur sehr geringen Anklang gefunden hat. Zweifellos verlor die CDU einen Teil ihrer bisherigen Wählerstimmen zugunsten des Zentrums, aber im großen und ganzen hat der CDU-Gedanke seine Bewährungsprobe bestanden; der größte Teil der katholischen Männer und Frauen, die bisher ihren Stimmzettel für die politische Union von Katholiken und Evangelischen abgegeben hatten, ist dieser Parteilinie treu geblieben, obwohl manche von ihnen am 9. Dezember 1951 für eine ändere Lösung des südwestdeutschen Neugliede- rungsprotolems eintraten, als der Kandidat der CDU, Bürgermeister Hermann Schneider. Andererseits wäre es auch durchaus abwegig, in den 1837 Zentrumsstimmen lediglich „unentwegte“ Befürworter der altbadischen Lösung sehen zu wollen, die noch nach dem 9. Dezember gegen die Bildung des neuen Bundeslandes protestieren und einem führenden „Südwest- staatler“ den Zutritt zur Verfassungsgebenden Landesversammlung verwehren wollten. Gewisse Anzeichen deuten darauf hin, daß das alte Firmenschild einer neuen Partei und die Betonungen ihres katholischen Charakters da und dort ihre Wirkung nicht verfehlten. Man geht wohl auch nicht fehl in der Annahme, daß der Rüdegang der Wahlbeteiligung von 64,1°/«, bei der Landtagswahl bei 65,9°/o, bei der Bundestagswahl auf .jetzt 61,3®/o, teilweise auf die Spaltung des christlichen Parteilagers und die damit verbundenen Auseinandersetzungen zurückzuführen ist. Im Hinblick auf die viel höhere Zahl von Heimatvertriebenen und solchen Personen in Konstanz, die als Kriegsopfer dem BHE nahestehen könnten, ist der Stimmanteil dieser Partei als bescheiden zu bezeichnen; offenbar sind zahlreiche Heimatvertriebene der Wahlurne ferngeblieben oder haben den Kandidaten einer Partei gewählt, die ihrer politischen Haltung in grundsätzlichen Fragen entspricht. Das Wahlergebnis vom 9. März könnte dazu anregen, eine Vorschau auf die Stadtratswahlen im kommenden Herbst zu geben. Eine solche Prognose scheitert aber schon daran, daß bei Kommunalwahlen ganz andere Gesichtspunkte maßgebend sind, wie bei den Wahlen für das Lamdes- eder Bundesparlament, Die Bundespolitik dürfte dann nicht den entscheidenden Einfluß ausüben, der sich im vergangenen Wahlkampf und bei der Abgabe des Stimmzettels bemerkbar gemacht hat. Aber der 9. Miärz d. J. gibt den Parteien gewiß Anlaß zu sorgfältigen Überlegungen und zur Prüfung der Möglichkeiten, die sie bei der Wahlvorbereitung auf weite Sicht zu berücksichtigen haben. Mit gewissen Einschränkungen .gilt dies bereits jetzt schon für die Neuwahl des Bundestages im nächsten Jahre. Bis zur Stunde verfügen die Koalitionsparteien der Regierung Dr. Adenauers in Konstanz über rund 9200 Stimmen, die sozialdemokratische Opposition über rund 6400 Stimmen. Die übrigen Parteien, insbesondere Zentrum und KPD, können hier nicht ohne weiteres der einen oder anderen Parteigruppe hinzugezählt werden, da beispielsweise bei den Wählern der Zentrumspartei in Konstanz wohl ganz überwiegend Männer und Frauen sich befinden, die der Politik des Bundeskanzlers zustimmen, indessen die Bundestagsfraktion des Zentrums nach wie vor zur Opposition gehört. Die Wähler harnen erft in Öen fpäten Nachmittageftunöen Genau drei Monate nach dem Volksentscheid im vergangenen Dezember können wir auch von diesem Wahlsonntag wieder behaupten: er ist ruhig verlaufen, wenn man von dem Zwischenfall im Lager Egg absehen will, wo einige Angehörige der KPD, die mit einem beträchtlichen Auf-' wand von Worten und Papier im Lager für ihre Partei werben wollten, von den Lagerinsassen verprügelt und des Lagers ver- Die Belehnung Oer Zollern mit Öer Mark Brandenburg Vortrag 'des Stadtarchivs in der Lesehalle In der Reihe der Vorträge des Stadtarchivs über Themen aus der Konstanzer Geschichte referierte am Donnerstagabend Baron von Wrangel über eines der vielen bedeutenden Ereignisse der Konzilzeit (1414 bis 1418), das in seinen Auswirkungen auf die deutsche Geschichte von größtem Einfluß war: Die Belehnung des Burggrafen von Nürnberg mit der Mark Brandenburg. Die feierliche Zeremonie auf dem Konstanzer Obermarkt war der Endpunkt einer Entwicklung, die Baron von Wrangel sowohl für das Haus Hohenzollern als auch für die Mark in knappen, eindrucksvollen Linien skizzierte. Beginnend beim schwäbischen Adelsgeschlecht der Zollern mit einem kurzen Rückblick auf Legende und wissenschaftlich nachprüfbare Ursprünge des Hauses, zeichnete Baron von Wrangel das Bild eines mittleren Adelsgeschlechtes jener Zeit, das durch Heirat und weitsichtige Politik seine an und für sich kleine Macht vergrößerte, schließlich aber, als das Mittelalter sich zu neigen begann, von der allgemeinen Verschuldung nicht verschont blieb. Nach der Erwerbung der Nürnberger Burggrafenwürde durch Heirat (1192) hätten die Zollern stets Anteil an der Reichspolitik genommen, erst durch Bindung an die Staufer, dann durch maßgebenden Anteil an der Königswahl Rudolfs von Habsburg. Später seien sie Parteigänger Ludwigs des Bayern gewesen, und der damalige Burggraf, Friedrich IV., habe als erster beim Kaiser die Stelle eines Heimlichen Rates und Secretarius eingenommen. Die Verleihung des Reichsfürstenstandes durch Karl IV. und die Heirat eines Hohenzollern mit einer Kaisertochter habe diese Entwicklung nach oben weitergeführt, wenn auch gerade zu dieser Zeit die irdischen Güter des Hauses sehr zusammenschmolzen und Friedrich VI. durch einige unglückliche Kriegsabenteuer die Verhältnisse noch verschlimmerte. Auch die Geschichte der Mark Brandenburg ist recht bewegt. Baron von Wrangel schilderte kurz die Anfänge der deutschen Kolonisation in diesem Gebiet, die sich erst im 12. Jahrhundert mit dauerndem Erfolg durchsetzte, und sprach vom Haus derAska- nier, die 200 Jahre lang zum Segen des Landes die Markgrafschaft inne hatten. Sie übten das Erzamt des Reichskämmerers aus und erhielten im 13. Jahrhundert eine Kurstimme. Das seltsame, nie ganz geklärte Verschwinden und Wiederauf tauchen des letzten askanischen Markgrafen, Waldemar, habe dann, wie der Redner ausführte, das Land in immer neue Kämpfe gestürzt, die einen gewissen Abschluß fanden, als die Mark schließlich in die Hände Karls IV. geriet Aber unter seinem Sohn Sigismund wurden die Verhältnisse wieder chaotisch, auch der eingesessene Adel machte Schwierigkeiten. Nach diesem Rückblick gab Baron von Wrangel dann eine genaue Schilderung der inneren Verhältnisse des Reiches, die die beiden Männer Sigismund und Burggraf Friedrich VI.,' zusammenführten. In großer finanzieller Bedrängnis wurde der Hohen- zoller als Secretarius zu Sigismund gerufen, der damals noch König von Ungarn war und nach der Kaiserkrone strebte. Durch kluge Politik ebnete ihm der Secretarius den Weg zum Thron, und die Mark Brandenburg war die Belohnung für diese Dienste. Als oberster Hauptmann und Verweser kam Friedrich zuerst ins Land, konnte aber erst Ordnung schaffen, als er 1412 die Schlösser der Hauptrebellen gebrochen hatte. Im Frühjahr 1414 hielt er in Tangermünde Gericht, dann ließ er das Land unter der Obhut seiner Frau zurück. Nach weiteren Verdiensten um die Sache des Kaisers anläßlich der Flucht des Papstes Johann XXIII. aus der Konzilstadt Konstanz wird Friedrich nunmehr auch die Würde des Markgrafen und Kurfürsten verliehen. Und diese feierliche Belehnung ist die Zeremonie, die in Konstanz 1417 stattfand. Baron von Wrangel las hier die farbige Darstellung Richentals vor, der weder die goldenen Baldachine, noch die Fähnlein. Trompeten und prächtigen Gewänder der Herren vergißt, und das schaulustige Volk und den bunten Festzug mit pedantischer Wichtigtuerei zeichnet. Mit der Schilderung dieses eindrucksvollen Schlußbildes schloß der interessante und instruktive Vortrag im wesentlichen ab. Morgen Vortrag Ober Heinrich Sufo Im Rahmen der Vortragsreihe der Wissenschaftlichen Vortragsgemeinschaft wird am Mittwoch, den 12. März, Universitätsprofessor Dr. Friedrich-Wilhelm Wentzlaff-Eggebert über „Heinrich Suso und die deutsche Mystik“ im Bürgersaal sprechen. Der früher an der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin und an der Universität Straßburg tätige Gelehrte ist ein weithin bekannter Literarhistoriker. Er hat zur Geschichte der Mystik, des Barocks und der Klassik wesentliche Forschungen beigetragen, so jüngst .ein Werk über „Schillers Weg zu Goethe“ und eine für unsere engere Heimat bedeutsame Publikation über „Die Dichtung des Bodenseegebietes“. Im Bereich seines Vortragsthemas hat er Studien zur Lebenslehre Taulers, ein weit verbreitetes Buch über „Deutsche Mystik zwischen Mittelalter und Neuzeit“ und eine Biographie Heinrich Seuses veröffentlicht. Der meist latinisiert Suso genannte große Mystiker, dessen Namen das hiesige humanistische Gymnasium und der Suso-Steig tragen, ist einer der größten Söhne unserer Heimat wiesen wurden. Im übrigen mußten die Funktionäre des Wahldienstes in den 20 Wahllokalen größtenteils bis in die späten Nachmittagsstunden warten, bis der Andrang vor den Wahlkabinen so stark war, wie. man ihn sich den ganzen Tag über gewünscht häte. Gemessen an den Gesprächen und Debatten, die noch vor dem Wahltag selbst am Familientisch geführt wurden, scheinen die Entscheidungen, welchem Parteikandidaten die Stimme gegeben werden sollte, oft erst in den letzten Minuten gefallen zu sein. In den Debatten ergaben rieh echte Gewissenskonflikte. Sollte, man sein Ja-Wort der Partei geben, die einen weithin unbekannten Kandidaten aufge- steüt hatte oder • sollte man einen sympathischen Herrn damit bedenken, dessen Namen jedermann geläufig war? Und dann war ein Wetter draußen, so recht geeignet zu einem Verschwinden im privatesten Privatleben. Trotzdem nahmen es 19 258 Stimmberechtigte mit ihrer staatsbürgerlichen Pflicht ernst und steckten bis 18 Uhr ihr Ja oder Nein in den Schlitz der Urne. Schneller als man erwartet hatte, geschah die Auszählung der Stimmen in den 20 Wahlbezirken. Schon um 18.37 Uhr hatte das Wahlamt im Statistischen Amt das erste Ergebnis: der kleinste Bezirk, das Rathaus in Wollmatingen. Schon um 20.45 Uhr lag das Gesamtergebnis von Konstanz vor und wenige Zeit später verteilte der „Südkurier“ in den Gaststätten und vor den Kinos die erste Wahl-Sonderausgabe. Was sonst noch zu bemerken ist: 691 Wahlscheine, darunter sehr viele für Heimatvertriebene und Flüchtlinge, die ihre Stimmen in Meersburg abgaben und daher nicht für den BHE-Kandidaten des dritten Wahlbezirks stimmten. Zu berichten wäre weiter von den 88 Stimmscheinen im Bahnhof-Wahllokal, ausgefüllt von zahlreichen Skifahrem, die schon in den frühen Morgenstunden ihrer Wahlpflicht genügten. Nicht zu vergessen jene, immer noch unbeliebten — Sprüchlein auf den Wahlzetteln, die, obwohl sie die Stimmabgabe ungültig werden lassen, genau wie in den Wahlen zuvor von Sympathie oder Ablehnung gegenüber den Kandidaten sprachen. Btld: Kabus Bürgermeister Hermann Schneider, Konstanz, der im Wahlkreis 3 (Konstanz-Stadt und Land) bei der Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung am Sonntag als Kandidat der CDU mit einem Mehr von 2525 Stimmen gewählt wurde. Ueber den Ausgang der Wahl von einem Redaktionsmitglied des „Südkurier" befragt, erklärte Bürgermeister Schneider: „Es ist erfreulich, daß der Unionsgedanke sich durchgesetzt hat. Das Ergebnis in Konstanz und im ganzen Land zeigt, daß die drei staatserhaltenden Parteien die Träger des politischen Lebens bleiben und den Splitterparteien eine klare Absage erteilt wurde. Der christliche Teil der Wähler in Konstanz-Stadt und Land hat eich gut gehalten, vor allem wenn man bedenkt, daß der Wahlkampf unter der Parole geführt. wurde ,Brecht die Herrschaft der CDU’." Bürgermeister Schneider will seine Aufgaben in Stuttgart so erfüllen, wie er sie in einem Artikel Im „Südkurier" vom Donnerstag, 6. März, unter dem Titel „Bodenseegebiet und die Wahl vom 9. März" dargelegt hat. Der neu gewählte Abgeordnete in die Verfassunggebende Versammlung steht im 56. Lebensjahr. Seit 1929 betätigt er sich politisch und zwar zunächst im Evangelischen Volksdienst. Bürgermeister Hermann Schneider gehört zu den Mitbegründern der ODU in Konstanz und in Südbaden und gilt im besonderen als der Vertreter des evangelischen Volksteils. Er ist seit der Gründung der CDU zweiter Landesvorsitzender und stellv. Vorsitzender der Landtagsfraktion inj bisherigen Landtag. Auch auf kirchlichem Gebiet nimmt Bürgermeister Schneider besondere Stellungen ein. Er war in der Kirchen-Kampfzeit im Bruderrat der Bekennenden Kirche, ist Aeltester in der Konstanzer Evangelischen Gemeinde sowie Mitglied und Vizepräsident der Landessynode. Er ist in erster Linie für die Zusammenarbeit der beiden Konfessionen auf politischem Gebiet und gehört zu den überzeugtesten Anhängern des Unionsgedänkens in der CDU. Von 1919 bis 1933 war Hermann Schneider in leitender Stellung in der Industrie tätig. Dann machte er sich selbständig als Inhaber einer Großhandelsfirma. Seit 1946 gehört er dem Konstanzer Stadtrat an und wurde 1946 zum Bürgermeister gewählt. Auf verschiedenen schwierigen und undankbaren Posten hat sich Bürgermeister Hermann Schneider in der Stadtverwaltung Konstanz bisher bewährt. In einem kritischen Zeitpunkt war er Leiter des Emährungs- und Wirtschaftsamtes, hatte die Derzernate über das Requisitionsamt und des Wohnungsamtes, sowie des Fürsorgeamtes. Seit beinahe zwei Jahren leitet er die Technischen Werke der Stadt Konstanz; eine Aufgabe, der er sich als Mann der freien Wirtschaft mit besonderer Intensität widmet. Man darf die Ueberzeugung haben, daß die Interessen des Bodenseegebietes in Stuttgart bei Bürgermeister Hermann Schneider in den besten Händen liegen. Nochmals das Zeppelin-Gymnasium Zu unserem in der Samstag-Ausgabe veröffentlichten Bericht über die Umbenennung des Humboldt-Gymnasiums in Zeppelin-Gymnasium schreibt Oberstudiendirektor Dr. H. Venedey; „Nach Ihrem Bericht soll im Jahre 1948 das Ministerium den Namen Schotten-Gymnasium abgelehnt haben. Die Sache verhält sich gerade umgekehrt. Das Ministerium hat sich damals für die Bezeichnung Schotten- Gymnasium und gegen die Bezeichnung Zeppelin-Gymnasium .-ausgesprochen. Auf meinen ausführlich begründeten Antrag hat es, um den Charakter unserer Schule deutlicher in der Namensgebung hervor- treten zu lassen, sich damit einverstanden erklärt, daß die Schule statt des Namens Schotten-Gymnasium den Namen Humboldt-Gymnasium trage.“ Schützt die Weidenkätzchen! Mit dem Eintreten der wärmeren Jahreszeit werden die blühenden Weidenkätzchen wieder Anziehungspunkt nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene sein. Das Land ratsamt Konstanz als untere Naturschutzbehörde weist darauf hin, daß die wild wachsenden Weidenkätzchen unter gesetzlichem Schutz stehen und daß jede Mitnahme strafrechtlich verfolgt werden kann. Aber nicht nur allein unter diesem Gesichtspunkt ergeht der Hinweis, die Kätzchen nicht abzureißen, diese liefern bei ihrem Aufblühen die erste, für Bienenvölker im Frühjahr dringend erforderliche Nahrung. Sie sind damit von größter Bedeutung für die gesamte Bienenzucht Dienstag, 11. März 1962 SÜDKURIER K Nr. 40 / Seite 8 SSurse Stabtnödjridjten Frankfurter Messe unter günstigem Stern Bürgermeister Diesbach teilt dem „Südkurier“ mit, er habe in seiner Wahlrede am Freitag im „Konzil“ lediglich behauptet, von 8 bis 10 gehobenen Stellen bei der Stadt sei keine durch einen Angehörigen der SPD oder PDP besetzt, obwohl bei beiden Parteien genügend qualifizierte Kräfte vorhanden wären. Seinen 75. Geburtstag begeht heute Dienstag Emst Braumlbarth, Mangoldstr. 23, Ehrenmitglied des Turnvereins Konstanz 18612. dem er seit 60 Jahren angehört. In einem Arbeitsraum des Postamtes ärgerten und reizten zwei jüngere Hilfspostschaffner einen älteren Beamten und machten sich dann aus dem Staube. Dafür wurde ein dritter 18 Jahre alter, unbeteiligter Hilfsipostschaffner von dem Beamten so geschlagen, daß er am Kopf eine Platzwunde und an der linken Augenbraue Verletzungen erlitt. In einer der letzten Nächte wurden die beiden an der städtischen Haltestelle Salzberg aufgestellten Sitzbänke von noch unbekannten Passanten mitgenommen, in einen Kleingarten geworfen bzw. am Gartenzaun des Anwesens Mainaustraße 56 aufgehängt. Ein 63 Jahre alter Stukkateur und ein 40 Jahre alter Hilfsarbeiter, die beide angetrunken waren, gerieten nachts vor dem Petershauser Bahnhof in einen Streit, der von der Polizei geschlichtet werden mußte. Der ältere der beiden Streithähne erlitt starke Verletzungen an einem Auge und am rechten Ohr. Er wurde von der Polizei ins Krankenhaus gebracht. Am Fuße des Bettenbergs wurde dieser Tage eine alte Granate (Länge 28 cm, Kaliber 7,2 cm) gefunden. Die Granate war vollkommen verrostet, so daß nicht festgestellt werden konnte ob sie noch scharf war. Ein 38 Jahre alter Mechaniker fuhr am Sonntagabend mit seinem Kraftrad in mäßiger Geschwindigkeit durch die Wollma- tinger Straße, als er von einem entgegen- Mit einer reinen Jugendmannschaft nahm der SK Sparta Konstanz am letzten Sonntag an einem internationalen Klubwettkampf gegen die Senioren vom SC St. Gallen, SK Kreuzlingen und SV Ebingen im Konstanzer Hallenbad teil. In der Herrenklasse belegten die Jugendlichen von Konstanz in den Einzelrennen beachtenswerte Plätze, wobei sie gleichfalls mit ansprechenden Leistungen aufwarteten. Noch besser hielten sie sich in den Staffelkämpfen, wo sie jeweils den zweiten Platz hinter dem SC St. Gallen belegen konnten. Im Gesamtklassement siegte der SC St. Gallen mit 41 vor Sparta Konstanz (Jugend) 25, SK kreuzlingen 21 und SV Ebingen (Württemberg) 10 Punkten. Die Begegnung der Damen brachte in der Gesamtwertung einen nicht erwarteten Sieg der jungen Sparta-Schwimmerinnen. Bis auf das 100-m- Brustsdiwimmen und die 4*50 -m-Bruststaffel, fielen die übrigen vier Wettbewerbe in überzeugender Weise an Konstanz. Das spannendste Rennen hierbei war die 4X50-m-Kraulstaffel, wo Gerda Traber als Schlußschwimmerin für den SK Sparta Konstanz erst auf den letzten Metern den Sieg sicherstellen konnte. Der Endstand bei den Damen lautete: Sparta Konstanz (Jugend) 37, SK Kreuzlingen 28, SC St. Gallen 25 und SV Ebingen 6 Punkte. Von den abschließenden Wasserballspielen (ohne Wertung), gefiel besonders die Begegnung des Nationalliga-Klubs SC St. Gallen gegen den SK Kreuzlingen, welches die Gallusstädter mit 8:2 Toren gewannen. Resultate: Herren : 100 m Brust: 1. H. Wid- mer, SC St. Gallen 1:21.8, 2. T. Bilz; Sparta Konstanz 1:24,7, 3. H. Wallach, SV Ebingen 1:31,8, 4. H. Wohlwend, SK Kreuzlingen 1:34,1. — 100 m Rücken: 1. H. Sprunger, SK Kreuzlingen 1:26,9, 2. J. Leiner, SC St. Gallen 1:27,3, 3. H. Barth, Sparta Konstanz 1:31,2, 4. B, Vida- cowitsch, SV Ebingen 1:39,6. — 100 m Kraul: 1. H. Wirz, SC Kreuzlingn 1:08,5, 2. R. Liediti, SC St. Gallen 1:12,2, 3. H. Wüst, Sparta Konstanz 1:14,5, 4. H. Wegenast, SV Ebingen 1:18,2. — 4X100 m Brust: 1. SC St. Gallen 5:52, 2. Sparta Konstanz 6:01,3, 3. SV Ebingen 6:10,3, 4. SK Kreuzlingen 6:17,8. — 6X50-m-Lagen: 1. SC St. Gallen 3:34,5, 2. Sparta Konstanz 3:41,9, 3. SK Kreuzlingen 3:45,1, 4. SV Ebingen 4:06,8. — 5X50 m Kraul: 1. SC St. Gallen 2:27,3, Das Spiel mit dem Tod 5) Ein Frauenroman von Gisi Gruber „Was für nette originelle Sachen Sie mir immer sagen”, lächelte Kamila. „Wie in Sonnenschein getaucht sind Sie, Kamila. Das netteste Mädel in ganz Ju- goslavien. Sie gefallen mir großartig!” „Und Sie mir gar nicht, Peter! Ihr Haar ist viel netter, wenn es etwa® strubbelig ist, und heute haben Sie es so brav und ordentlich gekämmt. Schauderhaft!” „Wenn das Kosta hören würde!” sagte Peter lachend. „Er hat sich so viel Mühe gegeben, damit ich ordentlich aussehe und von den Dienern nicht hinausgewörfen werde. Kosta —” „Wie geht es ihm?” fragte Kamila freundlich. „Es ist nett von Ihnen, daß Sie ihn ein bißchen bemuttern.” „Großer Gott! Bemuttern! Kosta bemuttern!” Peter kicherte. „Haben Sie eine Ahnung! Ich bin ein Niemand in meinen vier Wänden. Kosta räumt auf, Kosta kocht und sieht nach meinen Kleidern, und ehe ich weggehe, gibt er mir immer einen Haufen guter Lehren. Sie müßten einmal zum Tee zu uns kommen, Kamila. Kosta schnappt glatt über, wenn Sie das tun.” . * „Vielleicht”, sagte Kamila. „Schon möglich, daß ich einmal komme.” „Da würden Sie ihr blaues Wunder erleben ... Sagen Sie, Kamila, sind Sie sehr böse, wenn ich etwas trinken möchte?” „Sie haben immer so belebende Ideal”, lobte Kamila, „und zum Dank kriegen Sie einen selbstgemixten Cocktail.” Sie führte Peter zum großen Büfett, mixte geheimnisvoll aus ein paar Flaschen einen Trank, griff nach zwei gestengelten Gläsern und schlüpfte Peter voran in ein kleines Seitenkabinett. Die Musik klang nur von ganz weit her in den kleinen Raum, in dem bloß einige kleine Sessel unter der Stehlampe standen. An der Hinterwand spreizte sich eine große Vitrine mit dicken Glaswänden, in der auf amethystfarbenem kommenden Auto geblendet wunde. Trotzdem der Kraftfahrer bremste, fuhr er einen 14 Jahre alten Schüler aus Konstanz an, der auf die linke Straßenseite springen wollte. Der Junge erlitt eine Gehirnerschütterung. Er wurde von dem Kraftfahrer mit Unterstützung eines französischen Pkw. ins Krankenhaus überführt. Die nächste Kartellversammlung der Konstanzer Gewerkschaften ist am Mittwochabend im Restaurant „Grünenberg“ (Stephansplatz). Am Samstag, 15. März, ist kn Ratssaal die nächste Arbeitssitzung des Stadt. Instituts für Landschaftskunde des Bodenseegebiets. Es spricht Universitätsprofessor Dr. Theodor Mayer über „Das Problem der frühmittelalterlichen Hundertschaft“. Internationales Feldberg-Skispringen Am Sonntag, 16. März, findet auf dem Feldberg als Abschluß der Wintersport- ea.ison 1951'52 das Internationale Feldfoerg- Skispringen statt, an dem Skispringer der Olympiade und der Oberstdorfer Skiflugwoche teilnehmen werden. Hierzu führt die Deutsche Bundesbahn einen Sonderzug von Konstanz nach Feldberg-Bärental mit weitgehend ermäßigten Fahrpreisen durch. Der Sonderzug hat Anschluß von und nach Richtung Ueberlingen, Sigmaringen und Tuttlingen. • Allensbach. Im Alter von 84 Jahren starb gestern vormittag Frau Pauline Baumann. Die Dahingeschiedene war eine der ältesten Einwohnerinnen unseres Dorfes. — Die Abschlußfeier der Nachmission fand am Sonntagabend in der kath. Pfarrkirche statt. Zum letzten Male sprach Pater Philipp (Beuron) zu den Gläubigen. Pfarrer Joos sprach den Patern den Dank aus mit den besten Wünschen auf ein baldiges Wiedersehen. — Die Wahl am vergangenen Sonntag verlief ruhig. Wahlbeteiligung 62“/«. I 2. Sparta Konstanz 2:42,3, 3. SK Kreuzlingen I 2:42,8, 4. SV Ebingen 3:16,0. Damen: 100 m Brust: 1. E. Hintermeyer, SK Kreuzlingen 1:37,2, 2, H. Kunzmann, Sparta Konstanz 1:39,6, 3. E. Tobler, SC St. Gallen 1:41,0, 4. J. Grimm, SV Ebingen 1:55,4. — 50 m Rücken: 1. Ch. Herth, Sparta Konstanz 0:46,2, 2. N. Hag- ger, SC St. Gallen 0:50,1, 3. S. Voit, SK Kreuzungen 0:56,7, 4. H. Grella, SV Ebingen, 1:01,8. — 100 m Kraul: 1. G. Traber, Sparta Konstanz 1:29,5, 2. R. Spohn, SK Kreuzlingen 1:42,2, 3. R. Wohlleib, SC St. Gallen 1:44,8, 4. S. Pohland, SV Ebingen aufgegeben, — 4X50 m Brust: 1. SK Kreuzlingen: 3:10,8, 2. SC St. Gallen 3:11,8, 3. Sparta Konstanz 3:14,0, 4. Ebingen 3:24,5. — 3X50 m Lagen: 1. Sparta Konstanz 2:08,0, 2. SC St. Gallen 2:15,0, 3. SK Kreuzlingen 2:21,9, 4. SV Ebingen 2:44,2. — 4X50 m Kraul: 1. Sparta Konstanz 2:48,8, 2. SC St. Gallen 2:51,0, 3. SK Kreuzlingen 3:02,9. Gesamtwertung: Herren: 1. SC St. Gallen 41 Punkte, 2. Sparta Konstanz (Jugend) 25 P., 3. SK Kreuzlingen 21 P., 4. SV Ebingen 10 P. — Damen: 1. Sparta Konstanz (Jugend) 37 Punkte, 2. SK Kreuzlingen 28 P., 3. SC St. Gallen 25 P„ 4. SV Ebingen 6 Punkte. — Wasserball (außerhalb der Wertung): SK Kreuzlingen II — SV Ebingen (1:2) 3:3, SK Kreuzlingen I — SC St. Gallen (0:5) 2:8. Ein Spiel ohne besonderes Niveau 2. Amateurliga: Ueberlingen — Wollmatingen 3:2 (1:2). Das Spiel begann für die Platzelf sehr verheißungsvoll, die in zügigem Spiel die Gastedf in ihre Platzhälfte drängte. Und schon fiel in der 2. Minute das erste Tor, das aber nicht akzeptiert wurde. Bei drückender Ueberlegenheit und zahlreichen Fehlanzeigen auf Wollmatingens Kasten verschoß Ueberlingen auch noch einen Elfmeter. Zu dieser Enttäuschung gesellte sich ein leichtsinniges Ballklatschen des heimischen Torhüters, die von Wollmatingen prompt zum Führungstreffer verwertet wurde. Bartsch machte aber seinen Fehler im weiteren Verlaufe reichlich wett. Aus klarer Abseitsstellung kam die Gastelf noch einmal zum Zuge, mußte sich aber im weiteren Verlauf dem besseren Können der Platzherren beugen, die noch vor Halbzeit durch ein Bähnertor die Gästeführung verkürzten. Schon zwei Minuten nach Wiederbeginn stand das Treffen durch ein Samt kleine, kostbare Antiquitäten schliefen. „Hübsche Dinger”, sagte Peter anerkennend und besah sich durch den dicken Glasdeckel den Inhalt der Vitrinen. „Himmel, hübsche Dinger! Wenn das mein Onkel hört,” lachte Kamila. „Die sind ein Vermögen wert, und sein ganzes Herz hängt daran.” Peter sah sie anbetend an. AUqs an ihr lachte. Die tiefblauen Augen, das krause Himmelfahrts- näschen und der rote Mund. Aus dem silberbestickten, königsblauen Velourchiffon ihres Abendkleides schimmerten weiße Arme und Schultern, auf die die silberblonden Lockenkringel fielen. „Sie sind herrlich!” sagte Peter. „Ja, nicht wahr! Alles Rokoko. Absolut echt.” „Wie — was?” fragte Peter verwirrt. „Nun, all diese hübschen Sachen”, lächelte Kamila harmlos, zeigte auf die Vitrine und freute sich an der Verlegenheit des großen Jungen. „Ja”, murmelte er betreten, „wirklich.” „Jetzt trinken Sie ihren Cocktail, Peter, Wohl bekommst” Peter trank und fand es scheußlich, aber er schluckte tapfer den Rest hinunter und sagte anerkennend: „Wunderbar haben Sie das gemixt.” „Sie können gerne noch einen haben.“ „Nein, nein, danke. Ich trinke ja nie etwas.“ Er stellte hastig das Glas aus ihrer Reichweite. Kamila blickte ihn mißtrauisch an, kostete selbst und schüttelte sich. „Pfui Teufel, ist das bitter!“ sagte sie. „Sie sind bei Gott ein Held!“ Und dann lachten sie beide so sehr, daß sie sich an die Vitrine lehnen mußten. Die Portiere, die die Tür halb verhängte, wurde fortgezogen, und die beiden fuhren auseinander. Richter Milicevic steckte sein fettes Gesicht herein und verzog den breit- lippigen Mund zu einem angeregten Lachen, das seine angerauchten Zähne zeigte. „Darf man mitlachen?“ meckerte er anbie- demd. „Aber Sie brauchen keine Angst zu prächtiges Kopfballtor von Bäihner 2:2 und derselbe Spieler leitete wunderbar dem dritten Treffer ein, indem er den Ball von der einen Torseite hoch zur anderen gab, wo Brecht zum vielumjuhel- ten Siegestreffer bereitstand. Nochmals drückte der Gaststurm auf den Ausgleich, ohne aber die Abwehr durchbrechen zu können. Der Endverlanl stand im Zeichen einer harten Gangart, besonders der Gäste und dem Wollmatinger Protest um ein nicht gegebenes Tor. Der Sieg hätte leicht höher ausfallen können. 2. Amateurliga: VfL Konstanz Ib — Gottmadtn- gen 2:0 (0:0). Auf dem rutschigen Waldheimsportplatz lieferten sich beide Mannschaften ein faires, schnelles Spiel. Gleich vom Anspiel weg zogen die Gastgeber vors Tor der Gäste, aber die Gottma- dinger Hintermannschaft klärte sicher. Was die jungen Konstanzer an Technik voraus hatten, glichen die Gäste durch Schnelligkeit aus, so daß das Spiel jederzeit offen war. Der Mittelstürmer und Rechtsaußen der GastgebeT waren in der ersten Halbzeit nicht im Bilde, sonst hätte der Sieg in dieser Zeit sichergestellt werden müssen, aber auch der Gottmadinger Sturm vergab einige sichere Sachen. Nach Seitenwechsel drückten zunächst die Gäste und versuchten eine Entscheidung zu erzwingen. Die Gastgeber gestalteten jedoch das Spiel bald wieder offen. Nach einer schönen Kombination ging Konstanz durch seinen Mittelstürmer in der 62. Minute in Führung. In der 78. Minute wird ein Konstanzer Stürmer im Strafraum gelegt. Der Elfmeter wird sicher vom linken Läufer zum 2:0 verwandelt. Beide Mannschaften hatten ihre besten Leute in den Abwehr- reihen. Böhringen führt weiter C-Klasse Konstanz: Südstern Singen II gegen VfL Konstanz V verlegt, Konstanz-Egg — Böhringen 2:2, Dettingen — Markelfingen II 5:2. Die beiden Spitzenreiter trennten sich Unentschieden und somit bleibt Böhringen Tabellenführer. Dettingen gab Markelfingen eindeutig das Nachsehen und hofft noch auf einen der vorderen Plätze. Jugendfußball Pokalspiel: VfL Konstanz AI — VfL Konstanz All 4:1; VfB Petershausen Jgd. — VfL Gern. Jgd. 1:9; SV Reichenau Jgd. — VfL Konstanz BI 2:7. Freundschaftsspiele : SV Bohlingen — VfB Konstanz-Petershausen 2:3; SB Bohlingen II — VfB Konstanz-Petershausen 5:6. Die Stadtmeisterschaften im Tischtennis Im Restaurant „Klein Venedig' wurden unter starker Beteiligung der Konstanzer Vereine SV Wollmatingen, Tischtennisklub Grün-Weiß Konstanz und der Tischtennisabteilung des VfL Konstanz die Stadtmeisterschaften im Tischtennis ausgetragen. Die Veranstaltung stand unter der vorzüglichen Leitung von Arthur Jehle und Willi Wetzel von Grün-Weiß Konstanz. Im Herren-Einzel der Kl. A setzten sich Klaus Reichle (VfL Konstanz) und Berlinger (TTC Grün- Weiß) bis in das Endspiel durch. Der in ausgezeichneter Spielform sich befindliche Kl. Reichle; welcher in seinem ersten Spiel den favorisierten Franz Klein ausschalten konnte, siegte nach beiderseitig ausgezeichneten Leistungen über Berlinger und wurde damit Stadtmeister für, 1952. Im Damen-Einzel Klasse A setzten sich unter den vielen Bewerberinnen überraschend die jugendliche Spielerin Elfriede Goll und Liselotte Meichelbedc (beide VfL Konstanz) bis in das Endspiel durch. Hier siegte nach schönem Spiel Frau Meichelbeck über ihre Klubkameradin. Im Jugend-Einzel siegte im Endspiel Achim Stöcker . über Bücheier, TTC Grün-Weiß Konstanz, nach beiderseitig hervorragenden spielerischen Leistungen. Insgesamt gewann der VfL sieben Titel, Grünweiß deren zwei. Einzelergebnisse: Damen-Einzel Kl. A: 1. Meichelbeck Liselotte, VfL Konstanz, 2. Goll Elfriede, VfL Konstanz. — Herren-Einzel A: 1. Reichle Klaus, VfL Konstanz, 2. Berlinger, TTC Grün-Weiß Konstanz. — Herren-Einzel B: 1. Beck Lothar, VfL Konstanz, 2. Schwendemann, TTC Grün-Weiß. — Jugend-Einzel: 1. Stöcker Achim, VfL Konstanz, 2. Bücheier, TTC Grün-Weiß. — Damen-Doppel A: Schemenau/Wölfle, TTC Grün- Weiß, 2. Knoerle/Saier, VfL Konstanz. — Her- ren-Doppel A: 1. Beck/Klein, VfL Konstanz, 2. Engesser/Reichle, VfL Konstanz. — Herren-Dop- pel B: 1. Schwendemann/Kalinowski, TTC Grün- Weiß. — Jugend-Doppel: 1. Haug/Stocker, VfL Konstanz, 2. Bücheler/Schumann, TTC GrüiriWeiß. — Gemischtes Doppel: 1. Meichelbedc/Engesser, VfL Konstanz, 2. Schnell (VfL)/Schumann (TTC Grün-Weiß). Internationales Radball-Turnier Zu dem am 15. und 16. März stattfindenden Radball-Turnier des Velo-Club Konstanz haben bereits alle vorgesehenen Teilnehmer zugesagt. Es treffen demnach der Weltmeister 1951 Win- thertur, der französische Meister Vendenheim, das Frankfurter und das Konstanzer Radballpaar aufeinander. Konstanzer Hafenpegel: 8.3.: 279; 9. 3.: 280; 10. 3.: 282 cm. haben, ick störe nicht. Ich suche nur die Bridgetische.“ „Die stehen im grünen Salon, Richter“, sagte Kamila kühl, und der fette Glatzkopf zog sich zurück. „Ist Richter Milicevic Ihnen auch so zuwider, Kamila?“ „Ich habe erst vor zwei Stunden meinem Onkel anvertraut, daß man ihm eins mit einem gut ausgewogenen Schraubenschlüssel über den Kopf geben müßte.“ „Wunderbare Idee!“ „Schon. Aber leider nicht durchführbar." Kamilas Gesichtchen belebte sich, ihre Hand griff fest nach Peters Arm. „Oh, Peter“, sagte sie, „ich habe eine wunderbare Idee. Machen Sie mit? Allein kann ich es nicht!“ „Natürlich mache ich mit”, sagte Peter einfach. „Soll ich ihn umbringen?” „Nein, das nicht. Passen Sie auf. Wir, da® heißt Sie, werden dem Richter diesen Ring hier in die Tasche stechen und ihn als Dieb entlarven. Vielleicht hält er dann weniger von Indizien.” „Gern”, sagte Peter, „aber wieso entlarven wir ihn? Sie können doch nicht einfach auf ihn zugehen und sagen, er habe ihren Ring gestohlen.” „Allerdings, da haben Sie recht”, murmelte Kamila kleinlaut. „Daran habe ich nicht gedacht.” „Schade, daß so ein Ring nicht schreien kann oder singön, dann ginge es.” Kamila fuhr wie elektrisiert hoch. „Ich hab es!” schrie sie und hielt sich dann rasch den Mund zu, während sie Peter zu der Vitrine zog. „Sehen Sie die kleine Uhr da an, die hat einmal der Dubarry gehört.” „Ja, und?” „Es ist eine Spieluhr. Wenn man sie aufzieht, spielt sie zur bestimmten Stunde ein Menuett. Verstehen Sie jetzt?” Peter grinste und nickte. „Fein. Aber wie kriegen wir das Ding heraus?” „Damit!” Kamila zog einen Diamantring vom Finger. „Es wird ein bißchen schwer gehen, aber mit Geduld und einem Dia- Erhard gegen den „Mummenschanz der FRANKFURT (Th.-Eigenberitht). Die internationale Frankfurter Frühjahrsmesse, die am Sonntag eröffnet wurde, zeichnet sich wieder durch dieselbe Mannigfaltigkeit der Darbietung aus, die schon immer ein Kennzeichen der Frankfurter Messen war. Damit ist naturgemäß ein starkes Überwiegen der Industrie verbunden, auf die rund drei Viertel der gesamten Ausstellung entfallen. Daneben ist das Handwerk mit etwa 15“/» vertreten. Insgesamt weist der Katalog 32 Warengruppen mit 3716 Äusstellem auf. An der Spitze steht auch diesmal genau wie bei der letzten Herbstmesse die Textilindustrie, an der sich über tausend Aussteller beteiligen. Die ziemlich genaue Hälfte davon entfällt auf Firmen des Auslandes. So ist dieser Teil der Frankfurter Messe wieder zu einer besonderen Textilmesse von internationalem Ausmaß geworden. Der starke ausländische Anteil an dem Gesamtuntemehmen 'macht sich auch in anderen Bereichen der Messe geltend, so vor allem in der Abteilung für Nahrungs- und Genußmittel, die besonders stark von überseeischen Ausstellern beschickt wurde. Insgesamt ist die Zahl der fremden Länder, Bodensee and 800 000 DM fttr neue Volksschule Radolfzell. Mit dem Anwachsen der Stadt auf über 10 000 Einwohner steigerte sich auch die Schülerzahl je Klassenzimmer. Der Bau einer neuen Volksschule ist deshalb dringend notwendig geworden. Der erste Bauabschnitt kostet rund 800 000 DM. Die Finanzierung ist gesichert. Dst E ntwurf sieht eine Knaben- und eine Mädchen- abteilung zu je acht .Klassen vor. Beide erhalten gemeinsame Unterrichtsräume für Musik, Zeichnen, Biologie und Physik. Die Turnhalle wdTd wahrsdieinlich noch nicht in den ersten Bauabschnitt mit einbezogen. Der Hauptbau mit dem Knabenflügel ist dreistöckig, der Mädchenflügel und der Verwaltungsgang zweistöckig. Ende März soll mit dem Bau begonnen werden. 240 000 DM für Wohnungsbau Radolfzell. Der Kreisrat hat dieser Tage der Verteilung an zweitstelligen Baumitteln vorgenommen. Es war eine schwierige Aufgabe, die verfügbaren Mittel von 1 429 000 DM auf eine mehrfach größere Antragssumme zu verteilen. Radolfzell erhielt aus diesen Mitteln für 37 Wohnungen insgesamt 240 000 DM. Davon entfallen auf den sozialen Wohnungsbau 78 000 DM, der Rest auf den Flüchtlingswohnungsbau. Drei Scheunen niedergebrannt Engen, ln der Gemeinde Weil bei Engen brach aus noch nicht geklärter Ursache in viner Scheune manten kann man das Glas zerschneiden. Ich stelle midi an die Tür und passe auf, daß keiner hereinkommt.” Der Diamant fraß sich knirschend in das Glas, und Kamila begann zu trällern, um das Geräusch zu übertönen. „Können Sie nicht ein wenig leiser schneiden, Peter”, flehte sie zwischendurch. Peter krämpelte den Frackärmel auf, um durch die viereckige Oeffnung in die Vitrine zu greifen und das kleine Spiel- ifhrchen herauszuholen. „Melde gehor- samst, der Einbruch ist gelungen”, sagte er und hielt Kamila das goldene Nichtsdien auf der flachen Hand hin. „Und was geschieht jetzt?” Kamila zog mit flinken Fingern die kleine Uhr auf und stellte da® Spielwerk auf Mttemacht ein. „Viel Zeit haben wir nicht mehr”, entgegnete sie. „Die Parole ist: getrennt marschieren und vereint schlagen. Sie suchen den Richter, praktizieren ihm die Uhr in die Fracktasche, und kh mache meinem Onkel davon Mitteilung, daß die Uhr gestohlen worden ist. Er wird Krach schlagen und —” „Verzeihen Sie, Kamila”, wendete Peter ein, „aber das glaube ich nicht. Er wird in dieser illustren Gesellschaft kaum Krach schlagen. Und darum werde ich vorsichtshalber Vorarbeiten und mich als Flüsterer etablieren.” „Wieso?” „Nun, ich schlängle mich von einem zum anderen und frage so beiläufig, ob man schon wisse, daß ein Einbruch verübt worden sei. Das zieht sicher.” „Los!” lachte Kamila, „und lassen Sie sich nicht erwischen. In einer halben Stunde ist es zwölf Uhr. Halten Sie die Daumen, damit alles gut geht.” Peter steckte das Uehrchen in die Hosentasche und schlenderte davon. Gespannt wartete Kamila bis er in der Tür zum grünen Salon verschwand, in dem Richter Milicevic Bridge spielte. Dann suchte sie ihren Onkel und machte ihm mit besorgtem Gesicht Mitteilung von dem Diebstahl. internationalen Devisen -Zwangswirtschaft“ die sich an der Messe beteiligen, auf 60 gestiegen. Bei der Herbstmesse waren es noch 34. Von diesen 60 Ländern sind nicht weniger als 39 überseeische Länder. In seiner Festansprache setzte sich Bundeswirtschaftsminister Prof. Erhard nachdrücklich dafür ein, daß die europäischen Staaten „endlich den Mut finden“ sollten, die Devisenzwangswirtschaft zu beseitigen. Es müsse eine Institution eingerichtet werden, die darüber wachen sollte, daß sich die Nationalstaaten in bezug auf ihre Kredit- und Finanzpolitik „der Tugend der Wirtschaftsfreiheit“ befleißigen. Die europäischen Staaten sollten sich diese Tugend gegenseitig garantieren und sich bereit finden, sie kontrollieren zu lassen. Dann könnte der , /Mummenschanz der Devisenzwangswirtschaft, dieses Erbübel der politischen Gewaltherrschaft“, beseitigt und Europa zur wirtschaftlichen Blüte gebracht werden. Die Zeichen der Zeit deuteten im übrigen darauf hin, daß in diesem Jahr nicht mehr mit einem Wirtschaf tsabschwung gerechnet werden müsse, sondern vielmehr eine wiederansteigende Konjunktur Ziu erwarten sei. Die Frankfurter Frühjahrsmesse stehe deshalb unter günstigen Sternen. Schwarzwald ein Brand aus, der rasch auf benachbarte Scheunen Übergriff. Den Bemühungen der Feuerwehren gelang es, wenigstens die beiden Wohnhäuser zu retten. Drei Scheunen mit Stallungen brannten nieder. Die gesamten Fahrnisse, sowie reiche Vorräte an Stroh, Heu und Oehmd wurden ein Rauh der Flammen. Das gesamte Vieh und das Mobilar wurden gerettet. Der Schaden ist beträchtlich. Eine vorbildliche Gemeinde VUlingen. Die Gemeinde Herzogenweiler darf bei einem Rückblick, auf die Wahl als vorbildlich bezeichnet werden. Von 70 Wahlberechtigten gingen 69 zur Wahlurne, alle Stimmen waren gültig. Segelfluggelände Hotzenwald freigegeben Säckingen. Das Finanzministerium in Freiburg hat das bereits vor dem Krieg bekannte Segel- fiuggelände Hotzenwald im Einvernehmen mit dem Bundesverkehrsministerium für die Luftsportgemeinschaft „Hotzenwaid a für Windenschlepp- und Hangstart zugelassen. Damit stehen der segel- fiugbegedsterten Jugend des Rhein- und Wieseli- tales die Möglichkeiten zur praktischen Betätigung offen. Das auf der Gemarkung Rütten-Hütte- hof, etwa zwei Kilometer nordöstlich Wehr gelegene Gelände zählt mit der Röhn und dem Bohlhof im Kreis Waldshul zu den idealsten Segelflugfeasen der Bundesrepublik. Verstört stand Joakim Suibotic vor der Vitrine und besah sich den Schaden. „Gerade die Dubarry-Uhr!” stöhnte er. „Ist sie soviel wert, Onkel?” erkundigte sich Kamila scheinheilig. „Wert? Was wert? Sie ist einzig und deshalb unersetzlich! Was mache ich nur? Was mache ich nur?” „Die Polizei verständigen, wenn ich mir erlauben darf, das zu sagen”, bemerkte Djuro würdevoll. „Und keine Menschenseele aus dem Hause lassen, ehe nicht alle® durchsucht ist.” „Sie sind verrückt, Djuro”, fuhr Subo- tic auf. „Bei mir sind die gewichtigsten Leute von Agram geladen, die kann man doch nicht behandeln wie Strauchdiebe!” „Selbstverständlich nicht, Onkel”, sagte Kamila erleichtert, der bei Djuros Vorschlag der Schreck in die Knie gefahren war. „Man darf aber die Sache nicht leichtfertig behandeln, man muß gründlich überlegen.” Unterdessen war Peter gemächlich durch die Salons gewandelt und hatte seine' Saat verstreut, hier ein Wort fallen lassen, und da ein Sätzchen. Mit Genugtuung stellte er fest, daß das Gerücht von dem Diebstahl sich mit Windeseile verbreitete. Ueberall sah man erschrockene Gesichter. Frauenhände griffen nach Halsbändern und Armreifen, und so mancher erleichterte Seufzer klang auf, weil noch alles da war. Am kräftigsten schlug die Nachricht im grünen Salon ein, wo die Bridgetische Standen. Es gab ein erregtes Für und Wider unter den spielenden Herren und die Möglichkeiten von Diebereien bei großen Gesellschaften. „Natürlich”, sagte Richter Milicevic grob, „hat einer von den Dienern lange Finger gemacht! Man muß sie sofort alle unter Verhör nehmen, und dazu bin ich der richtige Mann!“ Wichtigtuerisch stand er auf, und Peter, der ihn seit Minuten nicht aus den Augen gelassen hatte, seufzte erleichtert auf. (Fortsetzung folgt) Schoner Erfolg der Konstanzer Jugendschwimmer Sparta-Jugend-Schwimcnerinnen auf dem ersten Platz Frühjahrs «Waldlauf meisterschaften des Leichtathletikbezirks Rund 250 Teilnehmer lieferten sich Mit 250 Läufern wiesen die vom Leichtathletikbezirk Hegau-Bodensee in Mühlhofen durchgeführten Waldlaufmeisterschaften eine überraschend gute Besetzung auf. Die Abwicklung der Wettbewerbe stellte an den Ausrichter TSV Mühlhofen große Anforderungen, jedoch wußte sich der Verein dieser Aufgabe gut zu entledigen. Das Hauptkontingent der Teilnehmer stellte bei dieser Veranstaltung die Jugend, die mit Eifer und Begeisterung bei der Sache war und nicht zuletzt mit sehr guten Leistungen aufzuwarten wußte. Besonders spannende Rennen gab es bei den Aktiven, wo insbesondere der alte Kämpe und mehrfache Badische Meister Gsell (Singen) ein hervorragendes Rennen gegen die nachrückende junge Garde lief. Erst in den letzten Metern vor dem Zielband mußte er den als Gast startenden Ex-Meersburger Peter Schmäh (heute Phönix Karlsruhe) ziehen lassen. Die Männer-Mittelstredce über 2160 m wurde einmal mehr die Beute des federleicht laufenden Ueberlingers Fred Klöck, während die Mittelstrecke mit 1500 m den Salemer Bannermann als Sieger sah. Den 6 X 1000-m-Staffellauf beendete die Mannschaft von Mimmenhausen als Sieger. Resultate: Meisterklasse, Männer, 6500 m: 1. Schmäh Peter, Phönix Karlsruhe (a.K.) 23:29,3 Min.; 1. Gsell Paul, Singen, 23:32,1; 2. Lat- tal Harald, Singen FC, 24:01,8; 3. Hugle Manfred, Singen FC, 25:16,5; 4. Gundalin Olaf, Wahlwies, 25:18,3; 5. Dietrich Erhard, Wahlwies, 25:46,0; 6. Gaißer Hans, Aach/Hegau, 26;22,4 Min. Männer, Mittelstrecke, 2160 m: 1. Klöck Fred, Ueberlingen, 6:41,0 Min.; 2. Nägele Faul, Steißlingen, 6:48,1; 3. Schidhäusler, Radolf- in Mühlhofen interessante Kämpfe zell, 6:57,3; 4. Nees Ludwig, Wahlwies, 7:21,4; 5. Botzenhart Ernst, Meßkirch, 7:24,1; 6. Biermann Daniel, Mühlhofen, 7:26,0 Min. Männer, Alterklasse I, 32—36 Jahre, 2160 m: 1. De Graaf Willem, Mühlhofen, 7:30,2; 2. Gassenschmitt, Singen, 7:44,7. Männer, Altersklasse II, 36—40 Jahre, 1500 m: 1. Hammer Wilhelm, Gottmadingen, 5:37; 2. Langenbacher Kurt, Konstanz, 5:48,3; 3. Wind Emil, Pfullendorf, 6:40,0. Männer, 1500 m: 1: Bannermann, Salem, 4:19 Min.; 2. Schmid Pirmin, Allensbach, 4:37,1; 3. Urban Karl, Wald, 4:38,8; 4. Botzenhart Kurt, Meßkirch, 4:40,3; 5. Bär Emst, Ueberlingen, 4:41; 6. Kraft Alfons, Wald, 4:42,6. Männliche Jugend A (16—18 Jahre), 1500 m: 1. Neu Hanspeter, Ueberlingen, 4:27,0 Min; 2. Dobrinsky Otto, Mühlhofen, 4:30,0;*3. Schlichen- mayer, Salem, 4:32,4; 4. Niederberger Egon, Frie- dingen, 4:33,9; 5. Rabe Kurt, Konstanz, 4:36,2; 6. Schifferer Joachim, Karlsruhe, 4:36,4-, 7. Heist Klaus, Konstanz, 4:39,8; 8. Fark Helmut, Salem, 4:40,5; 8. Temekes Guido, Gottmadingen, 4:40,5; 9. Jeanmaire Peter, Salem; 10. Jäger Horst, Salem. Männliche Jugend B (14-—16 J.), 800 m: 1. Lech- ler Hans, Ueberlingen, 2:14,5 Min.; 1. Schaab Eckehard, Konstanz, 2:14,5; 2. Weckerle Albert, Meßkirch, 2:16,1; 3. Lassahn Werner, Mimmenhausen, 2:18,4; 4. Egger Brune, Mühlhofen, 2:18,6; 5. Fuchs Roderich, Steißlingen, 2:19,4; 6. Löwenbruck, Konstanz, 2:21,0. Männliche Jugend A (6x 1000-m-Staf fei): 1. TSV Mimmenhausen 21:56,4 Min.; 2. TV Konstanz 22:27,0; 3. TV Meßkirch 24:23,0. Dienstag, 11. März 1952 SÜDKURIER G Nr. 40 / Seite 9 Rohstofflage entspannt sich langsam Ergebnisse der Rohstoff-Konferenz — Nur Kupfer bleibt weiterhin knapp Washington. Die Internationale Rohstoffkonferenz in Washington (IiMC) erwartet für das zweite Halbjahr 19Ö2 im allgemeinen eine beträchtliche Entspannung der Rohstoffversorgung der westlichen Welt. Lediglich die Kupferversor- gumg wird als immer noch unzureichend bezeichnet. Bei anhaltender Besserung der Zinkversorgung rechnet der Blei-Kupfer-Zinkausschuß der IMC mit einer Aufhebung der Verwendungsbeschränkungen und der Bewirtschaftuhgsmaßnahmen für Zink im zweiten Halbjahr. Der Ausschuß beabsichtigt, die Zuteilungsquote für das zweite Quartal vorläufig um 20 000 Tonnen zu erhöhen. Im zweiten Quartal werden voraussichtlich die Wolframvorräte um 20 Prozent und die Molybdänvorräte um 10 Prozent gegenüber dem ersten Quartal zunehmen, nach dem sich die Produktion von Wolfram im vergangenen Jahr um 80 Prozent und die von Molybdän um 20 Prozent erhöht hat. Bei Nickel und Kobalt sind ebenfalls höhere Zuteilungen für das zweite Quartal 1952 zu erwarten. Freiliste soll erweitert werden Bonn. Die Bundesregierung wird in diesen Tagen dem europäischen Wirtschaftsrat (OEEC) einen neuen Liberalisierungssatz für die Einfuhren in die Bundesrepublik verschlagen. Die deutsche Seite hält eine Erweiterung der Freiliste von gegenwärtig etwa 57 Prozent im Durchschnitt auf 70 Prozent für angemessen. Ein Satz von 75 Prozent, wie ihn die OEEC vorgeschlagen hat, wird angesichts der Einfuhreinschränkungen Frankreichs und Großbritanniens im gegenwärtigen Zeitpunkt als zu hoch angesehen. Schönwetter auf Haushaltsmesse Köln. Die Kölner Haushalts- und Eisenwarenmesse, der zweite Teil der diesjährigen Frühjahrsmesse, wurde am Sonntag eröffnet. In ihrem dreitägigen Verlauf wird sich zeigen, ob sich Anzeichen einer Geschäftsbelebung in wichtigen Zweigen der Konsumgüterindustrie soweit durch zusetzen vermögen, daß von einer Beendigung der starken Käüferzurück- haltung gesprochen werden kann. Nach den Beobachtungen am ersten Messetag kann man sagen, daß das Barometer nach Schönwetter auszuschlagen beginnt. Für Oefen und Herde bestand großes Interesse, auch für Haushaltsmaschdnen, sonstige Haushaltsartikel des notwendigen Bedarfs sowie für Beschläge, Schlösser und für verschiedene Holzwaren. Bei Porzellan, Glaswaren und ähnlichen Artikeln war das Geschäft zunächst noch sehr ruhig. Der Auslandsbesuch ist sehr gut Ausfuhr nach Französisch-Ubersee Bonn. Die Bundesregierung hat mit der französischen Wirtschaftsvertretung in der Bundesrepublik Einverständnis über die Regelung der deutschen Ausfuhr in die überseeischen Gebiete Frankreichs erzielt. Diese Vereinbarung, welche die Ueber- gangsregelung für den deutsch - französischen Warenverkehr vom 20. Dezember 1951 ergänzt, hälRich im wesentlichen an die Vereinbarungen. Die Kurzmeldungen Steuereinnahmen der Gemeinden haben 19öl insgesamt 3337 Millionen Mark erreicht. Das ist eine Steigerung gegenüber 1960 um fast achthundert Millionen Mark. Die Durchfuhr von Waren ausländischer Herkunft durch die Bundesrepublik erhöhte sich von 841 544 t im Dezember 1951 um 16 Prozent auf 979 608 t im Januar 1952. Die portugiesische Regierung hat sämtliche Ausfuhren nach Mitgliedstaaten der OEEC vorübergehend gesperrt. Inzwischen bereitet sie Ausführungsbestimmungen für die kürzlich erlassene Anordnung zur Ein- frierung von 30 Prozent des Exportwertes durch die Banken vor. Angesichts der bevorstehenden Erhöhung der Industrie-Kohlenpreise fordert der Verband der deutschen Gas- und Wasserwerke eine Anpassung der Gaspreise an die laufend gestiegenen Gestehungskosten. Australien kürzt seine Einfuhren Durchschnittlich um 50 */e — 80 •/• für Haushalt-Artikel und Genußmittel Canberra. Zu den Einfuhrbeschränkungen der australischen Regierung, die durch eine rigorose Einfuhr-Überwachung mit Hilfe von Einfuhrlizenzen erzwungen werden sollen, sind von Ministerpräsident Menzies in einer Pressekonferenz Einzelheiten bekanntgegeben worden. Im Durchschnitt werden sämtliche Einfuhren Australiens um 50 Prozent gekürzt. Um etwa 80 Prozent soll die Einfuhr von Waschmaschinen, Kühlschränken, Kochgeräten, Porzellan, Motorrädern, Kraftfahrzeugkarosserien, Bier, Spirituosen, Tabaken einschließlich Zigaretten und Zigarren, Nahrungsmitteln, Bekleidung, Schuhen, Schmuck, Spielzeug, Musikinstrumenten, Uhren, Gummiwaren und Kosmetika beschnitten werden. Die Einfuhrkürzungen für verschiedene andere Warenkategorien bewegen sich zwischen 20 und 80 Prozent im Vergleich zu 1950/51. Unbehagen in Deutschland Bonn. Diese australischen ' Maßnahmen haben in der deutschen Außenhandelswirtschaft Besorgnis und lebhaftes Bedauern ausgelöst. Es wird betont, daß sich die deutsche Ausfuhr nach Australien gerade in den letzten Monaten sehr zufriedenstellend entwickelt hat. Eine deutsche Studienkommission, die erst vor wenigen Wochen aus Australien zurückgekehrt war, hatte berichtet, daß dieser Markt noch für zahlreiche deutsche Exportsortimente aufnahmefähig ist. Die deutsche Ausfuhr nach Australien stieg von 114,5 Millionen DM 1950 auf 248,2 Millionen DM 1951, die Einfuhr erhöhte sich von 209,6 auf 212,4 Millionen DM. Damit erzielte die Bundesrepublik im Handelsverkehr mit Australien im abgelaufenen Jahr einen Ausfuhrüberschuß von rund 36 Millionen DM, während das vorhergegangene Jahr noch mit einem deutschen Passivsaldo von 95 Millionen DM abgeschlossen hatte. Vieh- und Schweinemärkte Ravensburg. Auf dem Nutzviehmarkt am letzten Samstag wurden hier 105 Stüde Nutzvieh aufgetrieben und 83 Stüde verkauft. Von 6 Far- ren (730—1050 DM) gingen 5 ab, von 8 Arbeitsochsen (1000—1400 DM) 7, von 12 Milchkühen (780—980 DM) 10, von 18 hoditrächtigen Kalbeln (925—1220 DM) 15, von 21 fühlbar trächtigen Kalbeln (850—1060 DM) 17, von 23 Anstellrindern 6—12 Monate alt (300—540 DM) 17, von 17 Anstellrindern 12—24 Monate alt (480—800 DM) 12. Das gesamte Angebot von 483 Ferkeln ist abgesetzt worden. Läuferschweine kosteten 75 bis 90 DM, mittlere Ferkel 6—8 Wochen alt 40 bis 50 DM, schwere Ferkel 8—12 Wochen alt 50 bis 64 DM. Auf dem Nutzviehmarkt nahm der Handel einen mittelmäßigen Verlauf. Das Geschäft auf dem Schweinemarkt wurde als lebhaft bezeichnet. Erhermungezcichen: eine halbe Poftharte Zeugen belasten Klingenschmidt — 184 Sendungen ohne Kontrolle Freibarg. (A.-Eigembericht.) Die Große Strafkammer des Landgerichts Freiiburg sah sich beredte am Wochenende nach den ersten Zeugenvernehmungen im Klingenschinidt-Proaeß einem wahren Gestrüpp von Aussagen gegenüber, teils anklagender, teils entlastender Art. Regderungerait Dr. Semar, deT an der Geschäftsführung derGrenzacher Zollfahndungsstelle vorübergehend beteiligt war, belastete KUngenschanidt erheblich. Er sei damals auf Vorgänge gestoßen, die im Geschäftsgebaren einer Zolltfahndungsstelle undenkbar seien. Klingenschmidt habe bei dieser Prüfung auch ausweichende Antworten gegeben. Regierungsrat Brill, Kehl, seit 25 Jahren im Zollfahndungsdienst und einer der angesehensten Experten auf diesem Gebiet, leitete die Geschäfts- prüfungskommission in Grenzach. Er sagte all Zeuge vor Gericht, die Akten seien mangelhaft geführt gewesen, und wichtige Belege hätten gefehlt. Er äußerte Zweifel, oh die Locksendungen wirklich in jedem Falle die Hintermänner entlarven sollten. Begleitende Fahndungsbeamte hätten zwar die Bestimmungsorte ermittelt, diese Feststeillungen seien aber gar nicht ausgewertet worden. Sowohl die ZotLfahndung als auch die Firma Brömme hätten gewußt, daß die Waren auf den Schwarzen Markt kämen. Es sei auffallend, daß nach den ersten Beschlagnahmen in der Folgezeit fast täglich derartige Sendungen, insgesamt 184, ohne Kontrolle eingeführt worden seien. Die Fahrer der Lkw.-Sendungen hätten als Erkennungszeichen die Hälfte einer Postkarte mitbekommen mit dem Auftrag, die Waren nur solchen Personen auszuhäncLi- gen, die ihnen die andere Hälfte der Karte vorweisen könnten. Daraus ergebe sich schon, daß diese Sendungen illegal gewesen seien. „Auf Grund meiner Feststellungen bin ich überzeugt, daß Klingenschmidt wußte, was gespielt wurde”, sagte Brill. Charakteristisch sei auch, daß bei einer Konfirmationsfeier in der Familie Brömme neben Klingenschmidt ein gewisser „Braunschweig*, der die von Brömme übernommenen 194 Sendungen von Basel aus dirigierte, als Gast zugegen war. Regierungsrat Brill gab zu, Klingenschmidt habe beim Aufbau der badischen Zollfahndung keine leichte Aufgabe gehabt. Befähigte, zuverlässige Kräfte habe es nicht gegeben. Die Mehrzahl der Zollbeamten habe vom Fahndungswesen keine Ahnung gehabt. Um so befremdender sei es aber, daß Kingensdvmidt, dem diese Verhältnisse bekannt gewesen seien, keine größere Sorgfalt habe walten lassen. Es sei erstaunlich, daß sich KJingenschmidt trotz der beschränkten Mittel und des mangelhaften Personals in solche „Großaktionen" efagelassen halbe. Ziemlich hitzig verlief die Verhandlung, als sich das Gericht füT 9200 DM „BeÜohnamgsgie-lder" interessierte, die Klingenschmidt bei seiner Vorgesetzten Dienststelle anforderte. Brill hatte festgestellt, daß ein Teil dieser Summe für Dienstfahrten, Instandsetzungen von Kraftfahrzeugen und 200 DM für den Ankauf von Nylonstrümpfen verwendet wurde, die Klingenschmidt bei einer Weihnachtsfeier an das Zollpersonal verteilte. Klingenschmidt, dessen Verteidiger sich hierbei in eine scharfe Auseinandersetzung mit dem Vorsitzenden verwickelte, betonte, diese Gelder seien nicht dem Belohnungstitel des Finanzministeriums, sondern dem Verwertungserlös des Hanxptzoll- amtes Freiburg entnommen worden. Diese Angaben wurden durch den Sachverständigen bestätigt. Brill sagte, es könne nicht nachgewiesen werden, daß Klingenschmidt einen Teil dieser Beträge für sich selbst verwendet habe. Den Rhein entlang Eine Erklärung von Bürgemfclster Marcello Kehl. Der Bürgermeister von Kehl, Dr. Emst Marcello, hat in einer Erklärung zu den letzten Vorkommnissen zugesagt, er werde der Bevölkerung zum gegebenen Zeitpunkt rückhaltlos jene Rechenschaft geben, auf die sie berechtigten Anspruch haben. Im Intereses der Wahrung wichtigster Belange der Stadt habe eT bisher schweren Herzens geschwiegen. Der kommenden Entwicklung sehe er im Bewußtsein absoluter Pflichterfüllung und einer dienstlich unanfechtbaren Haltung auch weiterhin unbeirrt entgegen. Auch Geldangebote könnnten ihn in dieser seiner Haltung nicht wankend machen. Marcello teilte mit, er habe den neuesten Versuch des bisherigen Ersten Beigeordneten Dr. Geroldt, ihn zum Rücktritt von seinem Amt als Bürgermeister zu bewegen, schon deshalb zurückgewiesen, weil er mit dem Angebot von 15 000 Mark verknüpft gewesen sei, die letzten Endes doch der Steuerzahler hätte aufbringen müssen. Ein Leben für die Eisenbahn Karlsruhe. (G.-Eigenbericht.) Nach schwerer Krankheit ist deT Präsident der Eisenbahndireik- tion Karlsruhe, Dr. jur. Emil Eisele, im Alter von 55 Jahren gestorben. Sein Leben gehörte der Eisenbahn. Nach längerem Dienst bei den Reichsbahndirektionen Hannover, Mainz, Halle und Berlin war er während des letzten Krieges Oberver- kehrsleiter der Generalbetriebsleitung Süd in München. Nach Kriegsende berief ihn die Besät- zungsmacht an die Spitze der Generalbetriebsled- tung für Bayern und Württemberg. Seit 1947 war Dr. Eisele Oberverkehrsledter bei der Generai- betriebsleitung Süd in Stuttgart. Im Oktober 1949 übernahm er die Eisenhahnddrektion Karlsruhe. Die Deutsche Bundesbahn verliert in ihm einen hervorragenden Präsidenten. Ehemalige Panzergrenadiere treffen sich Stuttgart Die Angehörigen der ehemaligen 25. Panzer-Grenadier-Division werden sich am 23 März 1952 um 11 Uhr auf dem KiUesberg in Stuttgait zu einem Treffen versammeln. Am 22. Marz finden sich die Angehörigen der verschiedenen Einheiten der Division zu Kameradschaftsabenden zusammen. Zu dem Divis ions treffen und zu den Kame- radschaftsabenden, die vor allem der Klärung von Vermißtensdiicksalen dienen, wird der Suchdienst des Roten Kreuzes Vertreter entsenden. Das Or- ganisationskomdtiee für das Divisionstreffen wird am 22. März auf dem Hauptbahnhof in Stuttgart ein Auskunftsbüro einrichten. 100 Jahre ist die Oma Schmitz in Sinzig a. Rh. Und sie sagt: „Ich nehme regelmäßig Klosterfrau Melissengeist, dann fühle ich mich frisch und wohl! Jetzt in meinem hohen Alter litt ich an einem Hautausschlag im Nacken, der stark juckte. Da erprobte ich auch den Aktiv-Puder von Klosterfrau: Nicht nur das Jucken hörte auf, sondern auch die Heilung ging sehr schnell vonstatten!“ So wie die Hundertjährige, so vertrauen Millionen Menschen auf „Klosterfrau** und das Schutzzeichen mit den 3 Nonnen. Mit Recht: Seit Generationen bürgt dieses Zeichen für überragende Wirksamkeit! Klosterfrau Melissengeist, in der blauen Packung mit 3 Nonnen, ist in allen Apotheken und Drogerien erhältlich. Denken Sie auch an Aktiv-Puder. ^ Angehörige des ehemaligen Bau-Batl. 56 ^ (später Nachschub-Batl, M) treffen sich zu einem zwanglosen kameradschaftlichen Beisammensein am Sonntag, 23. März 1952, ab 14 Uhr, im Saal der Gaststätte „zum Pfauen“ in Endingen am Kaiserstuhl. Adressen-Mitteilungen der Kameraden erbeten an HANS HANKER, Freiburg i. Br., Dreikönigstraße 54. J Günstige Existenz-Gelegenheit Kleineres Fabrikattonsuntemehmen. seit über 15 Jahren ln Singen bestehend, rohstoff- und absatzsicher, mit guter und zahlungsfähiger Dauerkundschaft, im Betrieb befindlich und weiter ausbaufähig, keine Fachkenntnisse erforderlich, kompl. mit Fabrikationsraum, Maschinen- und Einrichtung für DM 20 000.— bar zu verkaufen. Zuschriften unter 65 543 Südkurier Singen. [ Stellenongebot« ; Gesucht junger, tüchtiger Wagner Kost u. Logis beim Meister. Bewerbungen sind zu richten an Rudolf Gerber, Matzingen, Kt. Thurgau, Schweiz. Melker für 30 Stüde Vieh gesucht. Matthias Metzger, Lippertsreute über Ueberlingen/See. Knecht bei gutem Lohn gesucht. Zuschr. u. 60 575 Südk. Radolfzell. Gesucht tüchtiger, solider Zimmermann Eintritt sofort. Dauerstelle. Zeitgemäßer Lohn. Bewerbg. an Hch. Isenring, mechan. Zimmerei, Wängi (Thg.), Schweiz, Tel. 9 52 9« Zementeur Jüng., für Kunststeine in Dauerstellung gesucht. Zuschr. u, 74 517 Südkurier Konstanz. Nach der Schweiz wird ein m- verlässiger und selbständiger llelker gesucht zu 13 Kühen und Jungvieh. Guter Lohn. Kost und Logis. Familienanschluß. Eintritt sofort oder nach Vereinbarung. Hans Balzli, Habstetten bei Bolligen bei Bern, Schweiz. pflegt SCHUHE richtig! Pferdeknecht sofort gesucht. Traktor u. sämtl. landw. Masch. vorh. R. Klöck, Uroau (Bodensee), Telefon. Wittenhofern 36. Gesucht zuverlässiger Mann oder Bursdie für Haus und Feld. Bewerbungen an Walter Steffen, Schottland, Kt. Aargau (Schweiz), Böblerstr. Per sofort gesucht tüchtiger, zuverlässiger Bursche der einem größeren Viehstand vorsteh. kann. Monatslohn 170 Fr. nebst freier Kost und Logis. Gebr. Roeckle, Landwirtschaftsbetrieb, Mühleholz-Vaduz (Fürstentum Liechtenstein). Gesucht wird ehrlicher und zuverlässiger Bursdie für Landwirtschaft, im Alter von 17—20 Jahren. Bewerbungen sind zu richten an; Rudolf Fuchs-Bau- mer, Hofen, Kt. Schaffhausen (Schweiz). Gesuchl auf mod., neuen, vielseitig en Landw.-Betrieb, williger, zuverl. Bursche Rechter Lohn u. Familienanachl. Bewerbung, an Emst Venkomm, Ldw., „Litihof“, Hallau, Kt. Schaff haus en/Sdiweiz, Quillola Das unerreichte - altbewährte Kleiderreinigungsmittel «Bf Panamarinde Grippe - ? Paßhotei (franz. Schweiz, Waadtländer Alpen) sucht sofort ca. 18jährigen Jüngling als KUctien- u. Hausbursche Gelegenheit, die franz. Sprache zu erlernen. Schriftliche Bewerbungen m. Pnoto sind zu richten an E. Stucki-Burgntat, Hotel du Col des Mosses sur Aigle, Telephon (025) 6 31 92. Gesucht Jung, kräftiger Jüngling als BSdcer-Keadltorlehrling ln modern eingerichtetes Geschäft. Bewerbg. an A. Jung, Bäckerei- Konditorei, Zürich 52, Schweiz, Schaffhauser Straße 454, Gesucht wird per 20. 3. tüchtige Wirtschafterin ln Fabrikantenhaushalt. Kindermädchen vorhanden. Beste Bezahlung zugesichert. Zuschr. u. 74 549 Südk. Konstanz. Büfettfräulein, evtl. Anfängerin, in größ. Betrieb nach Südbaden gesucht. Muß ehrlich und intelligent sein. Für Anfängerin 95 DM netto. Eintritt nach Vereinbarung. Bewerbungen u. 74 533 Südkurier Konstanz. Gesuch! nach der Schweiz 2 Mädchen für Haus- und Landwirtschaft und Frivathaushalt. Geregelte Freizeit, Familienanschluß und guter Lohn. Bewerbungen bitte an Frau Greut- mann, Güttingen, Schweiz. Gesucht auf 1 . April selbständ. Mädchen zu zwei Kindern. Frau Mosberger Speisergasse 41, St. Wallen (Schweiz). Juden ; ke-iHscheviTbtgeH Temagin gibt schnell und anhaltend spürbore Erleichterung 1 OTabletten DM -.95 in allen Apotheken Gesucht jüngeres Mädchen zur Mithilfe im Haus und bei leichteren Feldarbeiten. Guter Lohn. H. Grundlehner, Landwirt, Amriswil, Kt. Thurg. (Schweiz) Frau, ältere, oder Tochter für Haushalt u. Landwirtschaft ges. Frau Egloff-Dünner, Güttingen (Schweiz). Gesucht auf anfangs April einfache, treue, selbständige Tochter für Haushalt, Garten und Mithilfe im Laden. Familienanschluß. Bewerbungen m. Zeugnissen und Referenzen an Frau Funkhäuser Kolonialwaren WANGEN a./A. (Schweiz) Man widersteht ihr oder überwindet sie besser durch eine kräftigende Kur mit dem wirksamen Dr. Schieffer-Elixir (Lebens-Elixir) Biologisch aktives Eisen und edelstes Lecithin. Es mundet wie köstlicher Wein! DM 2.25,3.75 u. 6.75 In allen Apotheken und Drogerien ( Verkäufe ) Bildhübsche Frühjahrskleiderstoffe — eine reiche Auswahl der schönsten neuen Muster — sind das, was Sie jetzt haben müssen; denn Ihr neues Kleid soll kl Kürze fertig sein. Bildhübsche Frühjahrskleiderstoffe, Anzug-, Kostüm- und Mantelstoffe, dazu entzückende Blusen, Kleider für jung und alt, Aussteuerwäsche u. alles, was Sie im Haushalt noch an Webwaren benötigen, bietet der neue große Wirth-Katalog, den Sie heute noch bestellen sollten. Die niedrigen Preise u. unsere erprobten Qualitäten werden Sie überraschen. Dafür bürgt der Name des Hauses: Textil- Großversand Gebr. Wirth, Münchberg S 256 i. Ofr. Eisenfässer Rollreifen (Benzin) u. Sickenfässer, neu, 50, 100 u. 200 Ltr-, jed. Menge, preisw. sof. i. A. zu verkaufen. Dietrich, Konstanz, Schiffstraße 6. Tel. 255. Wirtschaftsherd, weißer, 1,80 m, mit 2 Brennstellen, 2 Bade röhren, G eschir rvorwärm eraum sowie Warmwasserboiler, Fabrik a t Mug- genfuß, Breiten, in tadellosem Zustand, zu verk. Zu erfr. u. 97 528 Südk. Meßkirch. Die Deutsche Illustrierte HANS ALBERS „MoftftiO; (eitel Uofnhi'icU" Die reich illustrierte Lebensgeschichte des beliebtesten deutschen Filmhelden — Beginn In Heft 11 — ab Dienstag, den 11. März 1952, an allen Kiosken erhältlich In der gleichen Ausgabe finden Sie neben aktuellen Bildreportagen den neuen Roman von HANS FALLADA: »Kleiner Mann - ganz grolj" und außerdem das lustige Preisrätsel „Rote mH Susi" mit wertvollen Gewinnen eine der größten Privatbanken» Versicherungen des Bundesgebiets zahlt an senadenfrei gebliebene Versicherungen der Tarife B,C,D Verlangen auch Sie einmal unverbindlich ein Angebot unserer zeitgemäßen Tarife mit garantierter Beitragsruckgewährl IfaikiwcÄt KRANKENVERSICHERUNG V.a.O. Karlsruhe, Kaiserstrafje 201 München 5, Rumfordstra^e 5 Stuttgart S, Charlottenstrafje23 „Haase-Tf Snkebecken ’ sind wieder lieferbar. Wiederverkäufer erh. Rabatt. Alleinverk.: J. Greinacher, Reute b. Meßkirch. Kraftfahrzeug* ) Opel P 4, guterh., preisgünstig zu verk. HiLaire, Villingen/Schw., Friedrich-Ebert-Straße 6. Fiat 1100 Pritschenwagen m. Plane u. Spriegel, 1 t Tragkraft, sehr gut erhalten, abzugeben. Autohaus K. Tübinger, Konstanz, Ebertplatz 2, Tel. 165. Mercedes (Limousine), 2,3 1. tadell. Zustand, sehr preisgünstig, bar zu verk. Zu erfr. u. 92 477 Südk. Radolfzell. 8,81 Faun 175PS Baujahr 1938, dreiachsig, in allen Teilen überholt, neu bereift, fabrikneues Fahrerhaus mit eingebauter Schlafkabine, preisgünstig zu verkaufen. Zuschriften U. 74 551 Südk. KztX. ( Maicfcluouiuuikl ) 6 St. Absauganlagen (Exhaustoren mit Abscheider), Säugöffnung 250 bis 500 mm, billig zu verkaufen. Zuschr. u. 74 543 Südk. Konstanz. 200 m Hexelrohre, 260 mm Durchmesser, mit Bogen abzugeben. Zuschr. u. 74 548 Südk. Konstanz. Für sofortigen Gebrauch zu kaufen oder mieten gesucht 6—10 Muldenkipper verstärkter Ausführung, *U cbm, 60 cm Spurweite, f, Handbetrieb. Zuschr. u. 74 554 Südk. Konstanz. I Heiraten Fräulein vom Lande 36 J., mit tadelloser Vergangenheit u. angenehm. Äußern, mit Aussteuer u. Vermögen, wünscht mit kath. Handwerker, auch Landwirt, zw. Heirat bekannt zu werden. Ernstgemeinte Bildzuschriften unt. 99 657 Südkurier Konstanz. ( Geld und Hypotheken ) Bausparvertrag baureif, von Wüstenrot, bis 5000 DM gesucht. EiLzuschriften unter 95 703 Südkuxier Markdorf. mm m Atomft «*orooerkn \UWA ( Verschieden«» ) Vorteilhafter einkaufen mehr verkaufen mehr verdienen durch „QdfertenihLatt Zentralmarkt“. Dieses interessante Blatt bietet mehr als manche vermuten! Woche für Woche über 750 Warenangebote, Neuheiten, Verkaufsschlager und offene Vertretungen aller Branchen. Sollten Ste das meistgelesene HändLertolatt wenig oder überhaupt nicht kennen, so fordern Sie kostenfrei eine Probenummer. Verlag: „Offertenblatt Zentralmarkt“ (bekannt als Händlerblatt) Würzburg 2. ( Geschäft!. Empf ehl u n gen ~) Gummistempel Karl Schäfer, Villingen/Schw. bleibt Dein Bohnerwachs wenn Du O h rj SeiflX * inDosenhast! Dienstag, 11. März 1952 SÜDKURIER K'F 1 Nr. 40 / Seite 10 t Meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter und Urgroßmutter Pauline Baumann geb. Gensle ist heute morgen im Alter von 84 Jahren sanft im Herrn entschlafen. Allensbach, den 10. März 1952. In tiefer Trauer Wilhelm Baum&nn Marie Moser, geb. Baumann Familie Karl Baumann Anna Weltin. geb. Baumann, und Familie Familie Willi Baumann Beerdigung Mittwoch um 10 Uhr. vorbildlicher Auwald in der Musterkarte mit unserem Firmenaufdruck HASSLINGER Passage, neb. den Bayer. Bierhallen Amtliche Bekanntmachungen Vergleichsverfahren Alice S ch u 1 z , Inh. der nrma FLAMINGO — textile Industrie — Konstanz, Bücklestraße 72, hat am 5. März 1952 Antrag auf Eröffnung des gerichtlichen Vergleichsverfahrens gestellt. Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Jur. Wilhelm Budzinskl, Singen a. H., August-Ruf-straße 48, Ist zum vorläufigen Verwalter bestellt. Konstanz, den 5. März 1952. Amtsgericht A 2 — A 2 VN 1/52. Aufnahme der Schulanfänger 1952 Mit Beginn des neuen Schuljahres (24. 4. 52) werden alle Kinder schulpflichtig und sind anzumelden, die bis 31. 3. 52 das 6. Lebensjahr vollendet haben. Darunter fallen auch alle früher zurückgestellten, ferner alle schwächlichen und nicht vollsinnigen Kinder. Nach dem 31. 3. 1946 geborene Kinder können unter keinen Umständen vorzeitig eingeschult werden. Für Kinder, die vom Schulbesuch zurückgestellt werden sollen, ist die Vorlage eines schulärztlichen Zeugnisses notwendig (Schularztstelle beim Staatl. Gesundheitsamt: Zeit: Anmedetag 8—12 Uhr; Gebühr 3,25 DM). Die Anmeldung erfolgt am 13. 3. 52 von 15—18 Uhr. Die Kinder sind bei der Anmeldung möglichst mitzubringen. Vorlage des Geburts- und Impfscheines ist imbedingt erforderlich. Die Anmeldestellen sind: Für Knaben der Altstadt in der Stephansschule, Zimmer 8 ** Mädchen der Altstadt in der Wallgutschule * Knaben aus Petershausen im Suso-Gymnasium (Erdgeschoß) “ Mädchen aus Petershausen in der Gebhardschule (Friedrihstr. 21) Erdgeschoß * Anfänger aus Allmannsdorf im dortigen Schulhaus * Anfänger aus Wollmatingen im dortigen Schulhaus Im Kloster Zotfingen, Brückengasse 15, sind diejenigen schulpflichtigen Kinder anzumelden, weihe auf Wunsch der Eltern in diese Schulabteilung eintreten sollen. — Die Unterlassung der Anmeldung zurückgestellter oder neu schulpflichtig gewordener Kinder ist strafbar (§ 71 PStGB). Konstanz, den 8. März 1952. Oertlihes Schulamt. Anmeldungen und Aufnahmeprüfungen an den staatlichen Höheren Schulen für das Schuljahr 1952/53 Die Unterzeichneten Direktionen geben bekannt: Die Anmeldungen der Sextaner finden am 1. und 2. April Jeweils von 8—12 Uhr und 15—18 Uhr in den einzelnen Shulen statt. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß nah den Osterferien keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden können. Bei der Anmeldung müssen Geburtsschein oder Familienbuch, Impfschein und das letzte Volksschulzeugnis vorgelegt werden. Die Aufnahmeprüfungen für die Sextaner finden am 25. April statt. Anmeldetag für die Schüler der übrigen Klassen ist der 24. April 1952, die Aufnahmeprüfungen für sLe finden am 25. und 26. April statt. Direktion des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Direktion des Ellenrieder-Gymnasiums Direktion des Heinrlch-Suso-Gymnasiums. Progymnasium Zoffingen, Konstanz Anmeldungen und Aufnahmeprüfungen für das Schuljahr 1952 53 Lt. minist. Erlaß Ist Anmeldetag für die Aufnahme ln Sexta: 1. und 2. April, Jeweils zwischen 8—12 und 15—17 Uhr. Mitzubringen ist Geburts- und Impfschein und Schulzeugnis. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß nach den Osterferien keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden können. Aufnahmeprüfung für Sexta: 25. April. Anmeldung für Schülerinnen anderer Klassen: 24. April, 8—12 und 15—17 Uhr. Die Schulleitung Ich suche für sofort eine Junge, selbständig« Tochter zur Besorgung eines neuzeitl. eingerichteten Haushaltes (3 erw Pers.), Ölheizung, Waschmaschine. Gebot, wird ein schönes Zimmer, geregelte Freizeit u. rechter Lohn. Eilbewerb. sind erbeten an Frau Dätwiler, Buchdruckerei und Papeterie, INS (Kt. Bern) Schweiz. Telefon (032) 8 35 41. Bürohilfe zum baldigen Eintritt gesucht Strandhotel Löchnerhaus INSEL REICHENAU/Bodensee, AUA, führendes Unternehmen der Mafiroieder- herstellung, seit Jahrzehnten bekannt durch in Paßform und Qualität bewährte Modelle, sucht für den Außendienst Mitarbeiterinnen Branchekundige Damen erhalten sofort ein festes Arbeitsgebiet, Anfängerinnen werden sorgfältig eingearbeitet. Interessentinnen, die neben gutem Verdienst Wert auf eine solide Dauerexistenz mit festem Kundenstamm legen, werden gebeten, «ch am 12. 3. von 14—18 Uhr und 13. 3. von 10—14 Uhr im Hotel Falken, Konstanz, Kreuzlinger Straße, zu melden. Schriftliche Bewerbungen nimmt entgegen: Frau Zimmermann, Alja-Bezirksleitung, Freiburg i. Br., Dreisamstraße 25. roxy SPENCER TRJtCY TURNER Heute bis einsdilieljl. Donnerstag Gestern noch Jinny • Heute die Frau des obersten Richters I Roman 9 wis Timbmrlanm" Millionen lasen das Buch Millionen begeistert der Filml Jugendfrei] Für Konstruktions- und Projektierungsarbeiten auf dem Gebiete der Grob-Keramik suchen wir einen tüchtigen, erfahr. Ingenieur möglichst Dipl. log. zum baldmögl. Eintritt. Handschriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild und Gehaltsansprüchen erbeten an BIGTEBWEBKE Dipl.-Ing. Walter Händle KG., Konstanz m Wo: 15, 17.30, 30 Uhr Dienstag bis Donnerstag: DIESER FARBFILM bringt Ihnen eine Südsee-Legende von Liebe und Leid unter heißer Sonne und im Schatten des Vulkans INSEL dec csa&upeH mit Louis Jourdain Debra Paget u. Jeff Chandler Die Erfüllung einer Liebe durch das Opfer einer schönen Insulanerin! Wo: 15, 0 m 17.30, 20 Uhr Heute und folg. Tage PAUL HÖRBIGER Heinrich Gretler, Marianne Wisch mann, Erich Auer, Rudolf Carl u. v. a. in dem heiteren Musikfilm nee fiöele Bauet nach Leo Falls weltberühmter und beliebter Meisteroperette. EDT FILM MIT HERZ, ' GEMÜT UND HUMOR Di,Mit 15, 17.30.10.IJ Uhr Do letztmals 15, 17.30 EIN FARBFILM mit Frauen, wie Männer sie lieben: JEAN KENT im Kreise weiterer schönen Frauen als Tingel- Tangel- GRÄFIN Singen, tanzen, und den Männern die Köpfe verdrehen ..., das kann sie! tDeinftube RüDerle Qualitäts-Weine Hussenstraße 66 / Schnetztor Geöffnet bis zur Polizeistunde Grofje freiwillige Versteigerung Wegen Wohnungsverkleinerung versteigere ich am Mittwoch den 12. folgende Gegenstände: März, pünktlich um 9 Uhr, Ein erstklassiges, neuwertiges, komplettes Wohnzimmer, (dunkel poliert) Ein sehr schönes Wohnzimmer (helleiche) Ein Schlafzimmer und viele Einzelmöbel, wie Schränke, Vertikows, Wasch- und Nachttische, Stühle, Tische, Betten, Büfetts. Ausziehtisch mit Sitzbank und 6 Stühlen, sowie eine schöne Sitzgamitur bestehend aus kleinem Sofa, 2 Sessel und rundem Tisch, ein sehr schönes, modernes Sofa (neuwertig), Stehlampe Ofenschirme, Chaiselongues, 3 große Spiegel, 2 elektr. Heizöfen (Steingut), sehr schöne Vorhänge, Flurgarderobe, Radio, viele schöne Bilder, ein Eß-Service (Chantilly) nicht komplett Geschirr und viel Sonstiges. — Besichtigung am Dienstag zwischen 15 und 17 Uhr im Kunst- und Auktionshaus LEANDER HAUSER Inh.: Frau Erna Hauser, Sachverständige Schätzerin und Auktionarin Konstanz, Stephansplatz 41, neben Capitol-Kino Uebernehme stets komplette Wohnungseinrichtungen sowie Gegenstände aller Art zum festen Preis oder zur Versteigerung, — Suche ständig zu kaufen wertvolle Einzelstüeke, Gemälde, Möbel, Holzfiguren, Teppiche, Bibliotheken, Münzen, Zinn, Porzellane, Messing und Kupfergeschirr. Antiquitäten aller Art. J Telefon-Handbuch Ausgabe 19S1/52 Konstanz und Schweizer Nachbarorte mit Registerschnitt, besonders deutl. Anschlufjnummem, per Stück DM 2.- Die noch reservierten Freistöcke bitte ich in den nächsten Tagen abzuholen. Friedr. Stadler BUCHDRUCKEREI - ADRESSBUCH-VERLAG KONSTANZ . ZOLLERNSTRASSE 101. STOCK cdießrille geh'zu Lieferant aller Kassen Konstanz Obermarkt 6 i.Singel«, Konstanz, Hofhaldei2 ADLER- Nähmaschinen leihahluna Prospekt kostenlos STADT-THEATER KONSTANZ Spielplan Dl. 11.3. -.70 bis 4.- Ml. A u. F Sa. F 12.3. 15. 3. Eurhvthmie-Gntspiel Turandot Turandot A - Abonnement F = irelverkauf Beginn Jeweils 2« Uhr Kassenstunden von 10.30-13. 17-19 Uhr TELEFON 1885 . Werbung schafft Vertrauen Wissenschaftliche Vortragsgemeinschaft Morgen Mittwoch, 12 März, 20 Uhr, im Bürgersaal Konstanz Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Wentzlaff-Eggebert: Heinrich Suso und die deutsche Mystik. Unkostenbeitrag l.- DM. Mitglieder des Universitätsverbandes frei. Angehörige, Studenten und Schüler 50 Pfg. r Saugpost 70 g, Din A 4 AB LAGER: Schreibmaschinenpapier 70 g, Din A 4 Bekannlmodrang D Zwangsversteigerung Mittwoch, 12. März 1952, 14.30 Uhr, werde ich in Konstanz im Pfandlokal, Hafenstr. 13, gegen bare Zahlung im Vollstreckungswege öffentl. versteigern: 1 Heim- Kino mit Filmen, l Damenfahrrad, 1 Büfett, 1 Teewagenl 1 Tischuhr, 2 Radio, l Teppich u. a. m. Konstanz, den 8. März 1952 Härter, Gerichtsvollzieher Aerzfe Dr. Grundies, Konstanz, Theater- gasse 8, verreist vom II. bis 18. 3. Vertreter Dr. Scholz, Konstanz, Dr.-Gröber-Straße ___ Praxistätigkeit wieder aufgenommen Dr. Krummadier Kinderarzt Konstanz. Zumsteinstr. 11 Telefon 200 Yerfrefuiifln Wäschefabrik sucht zum Verkauf ihrer Erzeugnisse Damenblusen, Röcke, Kinderbekleidung und Damenwäsche Vertreter(innen) Damen u. Herren, die sich eine dauernde u. gute Existenz aufbauen wollen, bitte Ich vorzustellen am Mittwoch, den 12. März, von 14—16 Uhr bei Frau Aeugle, Gasthof zum „Hirschen“, Bodan- platz. Auswärtige Bewerber bitte ich um schriftliches Angebot. Stallengesuch« Bülanzbuchhalter übernimmt Buchführungsarbeiten, auch stundenw. Max Zimmer, Kstz., Rheingasse 8. Friseurgehilfe, tücht., mit Kenntnissen im Damenfach, sucht gute Stellung z. weiteren Ausbildung. Zuschr. U. 98 814 Südk. St. Geor- gen/Schw. Stellenangebote Jungschmied oder Schlosser per sofort gesucht. Jos. Schmid, Fahrzeugbau, Landmaschinen, Reparatur, Epfenhofen, Krs. Don au eschingen. Gesucht werden tüchtiger Kraffwagenfahrer mit guten Zeugnissen und Bauhilfsarbeiter Johannes Leonhardt, Bauonternehmung Konstanz, Weiherhofstraße 1*. für selbständige, abwechslungsreiche Tätigkeit zu sofortigem Eintritt gesucht. — am JDbcrmarft — Konstanz, Fernsprecher 1471. Gesucht nach Schaffhausen- Schweiz! Ehrliches, arbeitsames Mädchen für Haushalt u Garten. Familiäre Behandlung. Frau M. Brugger, Hintersteig I, Schaffhausen/ Schweiz. Junger 24 Jahre, sucht Stelle als Hausdiener, in Hotel, Cafä oder groß. Gastwirtschaft. Zuschr. u. 82 139 Südkurier Lindau. Pelzstiefel, Lammfell gefüttert, braun mit Reißverschluß, Gr. 44, neuwertig, zu verk. Konstanz, Münzgasse 18 bei Rieger. ( Kraftfahrzeuge ) Kastenwagen gut erhalten, zu kaufen gesucht. Zuschr. u. 73 305 Südkur. Singen. ( Vertdiledenet ) Buchhalter (bilanzfäh.) übernimmt stundenweise die laufenden Eintragungen und Jahresabschlüsse. Zu erfr. u. 99 637 Südk. Konstanz. Einfache Dreharbeiten in Rundstahl, laufend, Serienfertigung (Dauerarbeit), zu vergeben. Zuschr. U. 70 876 Südkurier Konstanz. Verlag-Anzeigen J Waschfrau sucht Steile ln Betrieb. Zuschr. u. 99 645 Südk. Konstanz. Zum Erlernen der Küche möglichst in Konstanz suche ich, 28 Jahre alt, Platz in gepfl. Haushalt oder kleiner Pension, gegen Vergütung. Zuschr. u. 70 871 Südkurier Konstanz. V_ Miefgtsnthe Zimmer, möbl., von berufstätiger Dame zu mieten ges. Zuschr. u. 99 635 Südk. Konstanz. Zimmer, möbl., heizb. v. alleinsteh. berufstät. Dame gesucht. Zugehr. u. 99 838 Südk. Konstanz. 2-3-Zimmerwohnung von kinderl. Ehepaar in Altstadt ges. Wohnberechtigungsschein vorhanden. Zuschr. u. 71 202 Südk. Konstanz. c Verkante ) Büromöbel, Ia Fabrikate, Bürohaus Oettlnger, Konstanz, Bahnhofplatz U (gegenüber Hauptpost). Brillen-Renken Lieferaat der Krankenkassen Dammg. 9-E4eSiolsmuB V. zu günstigsten Mengenpreisen pjifUec-StodUc j KLEINGARTENDÜNGER (Volldünger) in den beliebten 12‘/ s kg Stoltsäckchen - für 150 bis 200 qm ausreichend - jetzt wieder in allen Fachgeschäften zum Preise von DM 4.60 erhältlich. Auskunft und Bezugsquellennachweis durch M. Stromeyer, Lagerhausgeselischafl Konstanz Schillerstraße 5 Telefon 171-174 Hochkeimfähige Qualitäts-Samen für Garfen und Feld Steckzwiebel echte Stuttgarter Riesen, Garlen- bedarfsartikel und Schädlingsbekämpfungsmittel SAATEN HAUS HHUa? Konstanz, Zollernstr. 31 (b.d.Tiergartenapotheke) Ruf Nr. 670 Zu den T-omiUnfgsttet Kommunion und Konfirmation empfehlen wir unsere anerkannt guten Weine in reicher Auswahl zu den billigsten Preisen. WEINKELLEREI Ziegler & Gross, Konstanz, Schwedenschanze 5 f lucht aus dem grauen Alltag in die traumhafte TRäedjenwelt vermittelt ihnen das sdröne Buch aus der Leihbücherei Langenberger - Stefansplatz 14 Nabelbinden Pölsterli-Unterlagen Mull windein Windelhösli Einschlag-Wickeltücher Gummiunterlagen Wäschegeschäft HSetlinstrafie 5 Ist die Waschfrau ausgeblieben, rufen Sie nur 407 Haushaltswäsche feucht, nach kg, ln i—2 Tagen. Wiidtetei Sand, Konstanz. Neug.21 Inserieren bringt Gewinn! Omnibus-Sonderfahrten 16. März 1952 (Skispringen) Feldberg dm 9 .- Jeden Mittwoch u. Samstag Abfahrt 8 Uhr, Rückkehr 20 Uhr ZÜRICH dm 10 .- Jeden Sonntag, Abfahrt 7.30 Obersfaufen DM9.50 Jeden Mittwoch and Sonntag Abfahrt 7.00 Wildhaus DM ?.- In DM zahlbare Skl-Lift- Karten (1.70) Sesselbahn- Karten (1.-) nur noch bei Vorauslösung im Reisebüro Konstanz erhältlich. Konstannr 0 mnibtmmt#melHn»r Auskunft u. Anmeldung beim Bodensee-Reisebüro Konstanz, Tel. 555 Meersbure. Tel.