Erscheint täglich Ausnahme Ser Feiertag«. Bezugs-Preis: träger monatlich Goldmark 1.20 r Bezugspreis ist im Voraus zu entrichten. Do Fällen von höherer Gewalt Besteht kein Anspruch auf Liefer- m»g der Zeitung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. Geschäftszeit i/s8 bis 5 lthr Sonntag- geschloffen. Gernsprech-Anschlutz Nr. 460 Postscheck-Konto Karlsruhe Nr. 600» General-Anzeiger für klsenz-und §ck»varzbacktal Der Landbote 5 m§lreimer MM Zeitung ?sss General-Anzeiger für -as^D^kl/enz-un- §ckivarzbacktal Keilest» unct verbreitetste Leitung «lieser Gegenä. ynapt-Knzeigen-SlLtt Mächentlich, Silagen! Neu» ^lluttriert» • Ha* den, Reich d«r Ofiodi » Ratgeber Cär y»a*- and Landwirttchatt Anzeigen-Preffe Anzeigen: Die 33 mm drei«, Millimeter-Zeile 6 Gowpfg. Reklamen, Die S2 mm breit» Millimeter-Zeile 20 Doldpfg. Grundschrist im Anzeigen- nn» Textteil ist Petit. Bei Wiederholungen tariffeste» Rabatt, der bei NichtzablunS innerhalb 8 Tagen nach Rech- nungsdatum oder bei gerichtlich«,' Betreibung erlischt. Anzeigen - Annahme biS 8 llh» vormittags; größer« Anzeige, müssen am Tage vorher mtb gegeben werden. Bank-Konto: Derrtnsbank Sinsheim e. G- m. b- fc M 62 Dienstag, den 13. Mörz 1928. 89. Jahrgang - Die WilMaftSölfferenzen mit England. Lhamberlain über die Kündigung des deulsch-englifchen Handelsvertrages. London, 12. März. Mitglieder der Arbeiterpartei ersuchten den Außenminister Chamberlain um Auskunft über die Erklärung des Reichsmirtsci)aftsministcrs Curtius, wonach Deutschland den d euvch-englijchcn Handelsvertrag so bald wie möglich zu kündigen gedenke. Chamberlain erklärte, daß die deutsche Regierung wiederholt der englischen Regierung zu verstehen gegeben habe, daß die in England neu nngeführten Schutzzölle, die alle nach der UÜter- zeichnung des Handelsvertrags »crabschicdcl worden seien, nach deutscher Auffassung in Widerspruch ständen zu den Voraussetzungen, unter denen der Handclsoertraa abgeschlossen worden sei. Die englische Regierung habe die Berechtigung dieser deutschen Auffassung nicht zugestehcn können. Die deutsche Regierung habe daraufhin England mitgeteilt, daß sie sobald wie möglich den deutsch-englischen Handelsvertrag kündigen werde. Chamberlain setzte hinzu, er hoffe, daß vor Ablauf dieses Handelsvertrags erfolgreiche Verhandlungen über einen neuen Handelsvertrag geführt werden könnten. Es werde aber nicht möglich fein, in einem derartigen Handelsvertrag die zrikünftige Wirtschafts- und Zollpolitik England weitgehend festzulegen. Jede Regierung müsse sich einen gewissen Spielraum ffn dieser Frage erhalten. Auf die Frage eines Abgeordneten, ob nach der Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes in Genf bereits irgend welche Fortschritte in bezug auf vollständige Abschaffung aller Zölle erzielt worden seien, erklärte Chamberlain, daß kein Teilnehmer an der Wirtschaftskonferenz jemals an die vollständige Abschaffung aller Zölle gedacht habe. England habe keine Veranlassung, in dieser Frage voranzugehen, das immer noch zu den Ländern gehöre, die die geringste Anzahl Finanz- und Schutzzölle eingeführt haben. Der Vhöbuöbericht veröffentlicht. Berti», 13. März. (Funkfpruch.) Ter Bericht der Regierung piber die Phöbusangelegenheit ist am Montagvormittag den Mitgliedern des Haushaltsausschusses des.Reichstages schriftlich überreicht worden. Er ist nicht gedruckt, sondern bildet ein nur in wenigen Exemplaren hergestelltes Heft von 21 Schreibmaschinenseiten. Ter Bericht trägt die Ueber- schrift: .Bericht über Art, Umsang und Abwicklung der sogenannten Lohmann-Untcrnehmungen." Er beginnt folgendermaßen: „Der Gesamtkomplex der Transattionen, die Kapitän Lohmaun außerhalb des gc- fchäftsordnungsmäßigen Bereichs der von ihm geleiteten Seetransportabteilung vorgenommen hat, läßt sich hinsichtlich der Frage der Legitimation zur Ausführung dieser Handlungen in drei Gruppen zergliedern. Der ersten Gruppe gehören diejenigen Maßnahmen an, die Kapitän Lohmann auf Grund und tm Rahmen der ihm bei Zuweisung der Ruhrgelder von dem damaligen Chef der Marineleitung erteilten Generalermächtigung zur zweckentsprechenden Bewirtschaftung und Verausgabung dieser Sondermittel getroffen hat. Tie zweite Gruppe bezieht sich ans die Phöbusangelegenheit, bei der Lohmann teilweise im Einverständnis mit feinen Vorgesetzten, teilweise ohne deren Wiflen und Willen gehandelt hak. Die dritte Gruppe umfaßt diejenigen Geschäfte, die Kapitän Lohmann ganz auf eigene Verantwortung getätigt hat." „Bei der ersten Gruppe handelte es sich", so fährt der Bericht fort, in der Hauptsache zunächst um die Beschaffung und Fortentwicklung von Motorbooten." Es werden dann die einzelnen Unternehmungen dieser Art geschildert. — Zur Phöbusangelegenheit sagt der Bericht: „Auch wenn man die, Frage des Für und Wider, ob der Staat auf die Bestreitung der im Film liegenden Propagandamöglichkeiten Einfluß nehmen soll, offen läßt,- so ist doch kein Wort darüber zu verlieren, daß es sich in vorliegendem Falle um einen untauglichen Versuch mit untauglichen Mitteln gehandelt hat. Die Berufung darauf, daß die Marineministerien anderer Länder sich ebenfalls mit der Filmpropaganda befassen, ändert daran nichts." Nach einer Schilderung der Phöbus- untcrnchmungen heißt es dann: „Die heute zweifellos erscheinende Bollmachtüberschreitung des Kapitäns Lohmann bei Abgabe der die zweiten und dritten Bankkredite betreffenden Garantien und namens des Fiskus abgegebenen Ver- pflichtungserkliirnnge» löst die Frage auf, ob das Reich überhaupt verpflichtet ist, diese Erklärungen einzulösen. Das Problem ist geprüft mit dem Ergebnis, daß die gerichtliche Austragung dieser Frage nicht angebracht erscheint. Tie gleiche Ansicht hat der Präsident des Reichsrechnungshofes als Untersuchungskommiffar des Reichskanzlers vertreten. Die Feststellung einer vorliegenden Vollmachtüberschreitung des Kapitäns Lohmann hat zur Folge, daß hinüchtlich des dadurch entstehenden Schadens dem Fiskus Regreßansprüche «ese» ihn erwachse« sind. Ter der Zwangsvollstreckung »nterliegenöe Teil seiner Bezüge wird daher bereits im Berechnungswege eingeleitet. Im übrigen ist die Prüfung der weiteren Frage im Gange, ob sonstige Regretzansprüche bestehen. Es wirb dann die Frage erörtert, warum der Fiskus nicht die Phöbus-Film-A.-G. einfach ihrem Schicksal, d. h. dem sicheren Konkurs überlasten hat. Ter Konkursweg wurde nicht beschritten, weil man der Ueberzeugung war, die Interessen der Allgemeinheit bei Vermeidung des Konkurses am besten wahren zu können. Ter Erlös aus der Maffe hätte wegen des Wegfalls fast aller Aktiven kaum die Konkurskvsten gedeckt. Zur dritten Gruppe der Geschäfte wird gesagt: .Die Offenlegung des dritten Betätiguugskreises des Kapitäns Lohmann fuhrt in ei« Komplex hinein, deffe» Borhandensein dem Ansehen der Reichsmarine besonders Abbruch getan hat. Hier wird vor allem die geldliche Jntereffennahme des Kapitäns Lohmann an dem Berliner Bankverein erwähnt, die, wie der Bericht sagt, er ohne Wissen und Willen seiner Vorgesetzten vorgenommen hat." Die Beteiligung selbst, so heißt weiter, befindet sich in der Entwickelung. Es steht zu hoffen, daß eine weitere Kapitalszusammenlegung vermieden bleibt und das Aktienpaket bald an eine Jntereffentengruppe abgegeben werden kann. — Dann wird die Beteiligung an »er Bacon Co. erörtert und angeführt, was Kapitän Loh- Vlaun zur Begründung dieses Geschäftes geäußert habe. Nach Erörterung verschiedener weiterer Geschäftsbeteiligungen heißt es in dem Bericht u. a.: Die Severa G. m. b. H., eine Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa, steht mit Kapitän Lohmann in keinerlei Zusammenhang. Ueber den Gesamtkomplex der drei Betätigungsgruppen, so faßt der Bericht zusammen, mar außer Lohmann lediglich ein Marine-Jndentantur-Oberinspektor orientiert, den sich Kapitän Lohmann von dem damaligen Chef der Marine- leitung als Mitarbeiterpersönlichkeit ansgebeten hatte. Dieser Oberinspektor hat vorausgesetzt, daß sein Vorgesetzter bei allen Maßnahmen im Einverständnis mit dem Chef der Marineleitung handele. Die Vermutung, es handele sich bei den von Kapitän Lohmann getätigten Geschäften um Maßnahmen der Seetransportabteilung selbst, ist nach den obigen Darlegungen unzutreffend. Schließlich stellt der Bericht fest, daß eine ins einzelne gehende zahlenmäßige Klarstellung aller Vorgänge bei der Undurchsichtigkeit der von Kapitän Lohmann getroffenen Maßnahmen noch nicht möglich gewesen sei. Im Schlußabsatz heißt es: „Um für die Zukunft eine Wiederholung von Vorkommnissen der vorbehandelten Art auszuschließen, wird auch im Bereiche der Marineverwaltung der angekündigte paritätisch ans Vertretern des Reichswehrministeriums, des Reichsfinanzministeriums »nd des Rechnungshofes zusammengesetzte Ausschuß seine Tätigkeit binnen kurzem aufnehmen. Reichsfinanzminister und Rechnungshof erörtern jetzt die Frage, ob darüber hinaus weitere Sicherungen geschaffen werden können. Die Mittel der Fonds des Kapitäns Lohmann sind ausgeschöpft. Im übrigen ist auch dafür Vorsorge getroffen, daß die Verausgabung sämtlicher Mittel im Geschäftsbereich des Reichswehrministeriums nunmehr und in Zukunft unter der Kontrolle der Haushaltsabteilnng erfolgt. Erklärungen des ReWstnanzministers Berlin, 13. März. Wie die Berliner Abendblätter berichten, hielt Reichsfinanzminister Tr. Köhler in Higdesheim eine Rede, in der er u. a. eingehend aus die Phöbus-Ange- legenheit zu sprechen kam. Der Minister erklärte, die jetzige Regierung habe an diesen sowohl nach der sachlichen wie nach der personellen Seite hin tief beschämenden Vorgängen keinerlei Anteil. Er habe überhaupt erst durch den Artikel des Berliner Tageblattes im Sommer vorigen Jahres davon Kenntnis erhalten, daß das Reich an der Phöbusfilmgesell- schaft beteniligt sei. Erst im Verlaufe der auf Wunsch des Reichskanzlers vom Präsidenten des Reichsrechnungshofes Dr. Sämisch vorgenommenen Untersuchung habe er davon Kenntnis erhalten, daß ein früherer Finanzminister eine Bürgschaftsnrkunde in Höhe von mehreren Millionen Mark unterzeichnet habe. Von dieser Tatsache sei im Reichsfinanzministerium bis zu dem oben angegebenen Zeitpunkt niemand etwas bekannt gewesen weder dem Staatssekretär nocl: irgend einem Referenten: auch die Akten des Amtes hätten keinerlei Hinweis auf die einaegangenen Verpflichtungen enthalten. Tie eingetretenen Millionenverluite für das Rei^ seien außerordentlich bedauerlich. Eine hieraus hergeleitete und in der Oeffentlichkeit deklarierte „Bkißwirtschatf" könne aber wohl kaum auf das Konto der jetzigen Regierung geschrieben werden. Heute Debatte über den phöbusbericht Berlin, 13. März. lFunkspruch.s Der gestern dem Haushaltsausschuß des Reichstages zugeleitete Phöbusbericht ist. wie an zuständiger Stelle verlautet, als ein Bericht der Reichsregierung, die dafür auch die Veranwortung trägt, anzusehen. Er ist hergestellt vom Reichswehrministerium in Uerbeinstimmung mit dem Reichssparkommiffar. Reichs- wehrminister Dr. Groener wird in der heutigen Debatte des Haushaltsausschuffes zu dem Bericht das Wort ergreifen. Der Schiedsspruch in der Berliner Metallindustrie für verbindlich erklärt Berlin, 13. März. In der Tarifstreitiakeit zwischen dem Verband Berliner Metallindustrieller und dem Deutschen Metallarbeiterverband wurde der Schiedsspruch vom 10 . März 1928, der unter dem Vorsitz des Schlichters für den Bezirk Groß-Berlin gefällt worden ist, von Amtswegen im öffentlichen Interesse für verbindlich erklärt. Die Entscheidung über die Verbindlichkeitserklärnng erfolgte gestern »achmittaa kurz vor 15.45 Uhr. Der Ausgang der schleWe» Mahle» Das Ergebnis der Senatswahlen in der Wojewodschaft Posen. Danzig, 12. März. Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen verteilen sich die sieben von der Wojewodschaft Pose« für den Senat zu wählenden Mandate wie folgt: Nationalüemokraten 2 (4s Nationaler Arbeiterblock e ich vor Aerger und Aufregung noch krank werden." Claras einzige Antwort war eine zärtliche Umarmung. „Nnn", fragte er ungeduldig, „weshalb gehst ba nicht?" „Mein Vater ist der reichste und angesehenste Mann m dieser ganzen Gegend", flüsterte Clara wie im Selbstgespräch vor sich hin, „und die Leute ahnen gar nicht, was für ein gutes Herz er hat." „Hakt da", rief er zornig, „jetzt willst du mir vo» dem Werner anfangen, ich fage dir aber, ich will diesen verruchten Namen nicht mehr hörey." „Ich wollte mcht über Herrn von Werner sprechen", fuhr Clara noch inniger in demselben leisen Flüstern fort» welches ihren Vater zu beruhigen und in befiere Stimmung zu bringen schien, „ich wollte nur sagen, daß ich keinen größeren Wunsch hege, als daß die Äute, die armen, unwistenden. gewöhnlichen Leute hier in dieser Gegend, meinen Vater so ehren und lieben lernte», wie er es verdient." Rr. 62. Jahrgang 1928. DienstM,. den 13. März 1928. D« Landbote H- SinsheMer Atwng. Ehrung der Aodelprelstrager in Freiburg Forderung der baldigen Rheinlandranmnng. .Freiburg i. Rr., 11. März. Tie große Ehrung, die die ' Deutsche Friedensgesellschaft am -Lvnntag rm Ltadttheater in Freiburg den beiden mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Professoren Buisson und Ouidde bereitete, war die erste offizielle Veranstaltung ans den -pruch der Nobel- Preisstiftung. Sie stand unter dem Eindruck, daß mit allen Mitteln ein zukünftiger Krieg verhütet werden müsse, dessen Furchtbarkeit nicht abzusehen sei und daß als erster Schritt zur Verständigung der Völker und zur Konsolidierung des Friedens eine Allianz mit Frankreich angesehen werden müsse. Voraussetzung für die letztere ist die baldige Räumung des Rheinlandes die Verwirklichung eines wahren -Rechtszustandes, für die das Haus mit großem Nachdruck und Beifall eintrat. Sandtagsabgeordneter Haebler-Karlsruhe, der Vorstand, - des Badischen Landesverbandes der Deutschen Frieöensgesell- fchaft, konnte unter den zahlreichen in- und ausländischen Gasten zunächst den badischen Staatspräsidenten, der auch als 'Vertreter des Auswärtigen Amtes erschienen war, begrüßen, dann den Landtagspräsidenten Tr. Baumgartner, Oberbürgermeister Tr. Bender-Freiburg, die Vertreter politischer Körperschaften, sowie solche von Wissenschaft und Wirtschaft, die Vertreter der Reichstagsfraktionen der demokratischen, der sozialdemokratischen und der Zentrnmsparkei, Tr. Haas- Karlsrnhe, Breitscheid und Ersing. Staatspräsident Dr. Remmele sprach namens der Badischen Regierung und des badischen Volkes seine volle Sympathie für die Friedensbestrebungen und den beidon Preisträgern für die Jahrzehntelange schwere Arbeit besonderen Dank aus. Im Aufträge des Auswärtigen Amtes über- - dringe er dessen Glückwünsche. — Oberbürgermeister Dr. -Bender wies auf die Bedeutung hin, welche Freiburg als Stadt an der deutschen Südwcstecke nahe an den Grenzen zweier Nachbarvölker zukomme. Der sehnlichste Wunsch des deutschen Volkes gehe nach Frieden und Befreiung von der fremden Besatzung. Weiter hielten Ansprachen der Reichs- tagsabg. Breitscheid für den verhinderten Reichstagspräsidenten Loebe und für die deutsche Liga für den Völkerbund, Reichstagsabg. Haas-Karlsrnhe namens der demokratischen Reichstagsfraktion und der badische Landespräsident Dr. Baumgartner an Stelle des plötzlich abberufenen Reichstagsabgeordneten Ersing. Tr. Baumgartner betonte ebenfalls die Notwendigkeit einer baldigen Räumung des Rheinlandes und der Beseitigung der alleinigen Kriegsschuld Deutschlands. Ferdinand Buisson schilderte die Schrecknisse eines zukünftigen Krieges, sprach aber kein Wort von der Rhein- landrüumung, auch nichts von der Kriegsschuld. Professor Ouidde betonte, daß für die Wahrung des Friedens es keine wichtigere Allianz gäbe, als diejenige von Deutschland und Frankreich. Später versammelte die Stadt Freiburg noch eine Anzahl in- und ausländischer Gäste zu einem Imbiß im Zähringer Hof, bei dem die Gäste der Stadt für ihre Aufmerksamkeiten bankten. Eine Rundfahrt durch Freiburg und Umgebung schloß die wirkungsvolle Friedensfeier. Aus Nah und Fern. * Sinsheim, 13. März. (Lichtbilveroortrag.) Wir möchten «tt dieser Stelle auf den heute Abend in der evang. Kirche stattfindenden Lichtbildervortrag über Diakonissenarbeit von Diakonissenpfarrer Iundt in Freiburg Hinweisen, wozu Jedermann eingeladen ist. * Sinsheim, 13. März. (Erzichungsbeihilfen für Krieger- waifen.) Vom Reichsverband Deutscher Kriegsbeschädigter und Kriegerhinterblicbener, wird uns geschrieben: Der Reichstag hat bei Abänderung des Reichsversorgungsgesetzes einen Betrag für die Erziehungsbeihilfe zu Gunsten der Kriegerwaisen zur Verfügung gestellt. Rach den jetzt veröffentlichten Richtlinien können Kriegerwaisen, die sich in Schulausbildung oder in der Ausbildung für einen Lebensberuf befinden, im Falle der Bedürftigkeit eine Erziehungsbeihilfe bis zum vollcnocten 24. Lebensjahr erhalten. Fm Lehrverhältnis stehenoe Kricgerwaifen können, wenn die Bar- oder Sachbezüge ganz gering sind, oder wenn die in der Lehre sich befindlichen an einem anderen Ort gegen Bezahlung untergebracht sind, ebenfalls Beihilfe erhalten. Die Beihilfe beträgt monatlich 10 RM. und kann, wenn das Kind das 15. Lebensjahr vollendet hat, bis 25 RM., in besonders gelagerten Fällen, bis 35 RM. erhöht werden. Anträge auf Gewährung von Erziehungsbeihilfe find bei den Fürsorgestellen einzureichen. Anträgen, die bis 1. Mai 1928 gestellt werden, kann mit Wirkung vom 1. 10. 1927 entsprochen werden. § Reidenstein, 13. März. (Ortsgeschichte von Burg und Dorf Reidenstein.) Biele Einheimische und Fremde hegten schon lange den Wunsch, den idyllisch, gelegenen Ort Reidenstein im Schwarzbachtal. mit seiner alten, doch noch vorzüglich erhaltenen Burg geschichtlicher kennen zu lernen. Mitte April wird eine Ortsgeschichte im Druck erscheinen, die die ganze Entwicklungsgeschichte von Burg und Dorf in chronologischer Reihenfolge bis in die neueste Feit enthält. Der Verfasser hat keine Mühe und Arbeit gescheut und sich erfolgreich bemüht, das Werden von Burg. Dorf und Gemarkung in den Rahmen des allgemeinen Weltgeschehens und Entstehens einzuordnen. Das Werk ist außerdem geschmückt mit 12 der schönsten ganzseitigen Original-Illustrationen, dem ältesten Ortsplan und einem Burgplan. Als Neuheit auf dem Gebiete dieser Erscheinungen führt die Orts- geschichte im Anhang eine Chronik sämtlicher Familiennamen, die seit Entstehen des Ortes daselbst ansässig waren und noch sind, mit der Jahreszahl ihres erstmaligen Vorkommens in Neidenstein. Das Büchlein ist nicht nur für Neidensteiner, sondern auch für jeden Heimat und Wanderfreund eine interessante Lektüre. r Reihen, 12. März. (Kränzchen.) Auf vielseitigen Wunsch hielt der Frauenverein (Kfankenverein) im Gasthaus zur Krone «in Kaffeekränzchen ab, das sehr gut besucht war. Zur Unterhaltung wurden einig eflotte Theaterstücke gespielt, bei denen die Fräuleins Lina Bräunling, Karoline Funker, Hanna Faller, Mathilde Fleck, Gertrud Kretz und Elsbeth Grittmann mit- mirkten. Bis zur vorgerückten Stunde hielt sich die allseits gelungene Veranstaltung und mit dem Wunsche, recht bald wieder ein f olches Kränzchen zu halten, trennte man sich. * Eppingen, 12. März. (Iungbav.ernkurs.) Die am Freitag im Saale des Gasthauses „Zum Engel" abgehaltene Schlutz- feier der Iungbauernkurfe der landw. Kreiswinterschule wurde umi 9 Uhr durch den Schulrespizienten des Kreises Herrn Kreisrat A. Gebhard-Dammhof eröffnet. Die Prüfung in Deutsch und Bürgerkunde, Ackerbau, Pflanzenbau, Tierzucht und Obstbau zeigte den zahlreich erschienenen Anwesenden unter denen die Spitzen der Behörden, die Bürgermeister aus dem Schulbezirk, die Eltern der Schüler, viele Ehemalige und Freunde der Sache zu bemerken waren, was von Lehrenden uno Lernenden während des Winters geleistet woroen ist. Die daran anschließend oor- geführten Freiübungen und das Pferdevorführen und Beurteilen zeigten, wie notwendig es ist, daß auch diese Dinge geübt werden. Rach dem gemeinsamen Mittagessen erfolgte die Perteilung der Zeugnisse und der Anerkennungen an die Schüler durch den Vorstand, Herrn Landesökonomierat Mayer-Ullmann, der auch einen kurzen Schulbericht erstattete. Herr Krcisrat Gebhard und Landrat Strack sprachen dann ihre Anerkennung und ihren Dank für die geleistete Arbeit aus. 'Der Erster« richtet« an die Schüler des Unterkurses die Mahnung, doch ja auch im nächsten Winter den Oberkurs zu besuchen, wenn es die Verhältnisse irgend erlaubten. Am Nachmittag fand dann die Versammlung des Vereins ehem. Winterschüler statt. Es wurde beschlossen, dem Landesverband beizutreten und die Monatsschrift „Der Fortschritt" für den Mitgliedsbeitrag von 1,60 RM. zwanglos zu beziehen. Hexr Oberlanüwirtschaftsrat Meifner hielt dann in seiner packenoen Art einen groß angelegten Vortrag, indem er die wichtigsten Tagcsfragen behandelte. Der vorgeführte Film „Der Pflanzendoktor", der neben Belehrendem viel Schönes und Heiteres brachte, fand allgemeinen Beifall. Am Abend vereinigte ein Tanzvergnügen die jüngere Generation. * Rohrbach b. E.» 12. März. (Der Schnitter Tod.) Vergangene Nacht hat der Allbezwinger Tod wieder ein junges Menschenleben aus unserer Gemeinve gefordert; im blühenden Alter von 17 Jahren ist der Sohn Emil des Landwirts Rupert Stetter gestorben. Gerade an seinem Geburtstag hat er sein kurzes Leben beschlossen. Ein Blutvergiftung hat gen jungen braven und strebsamen Menschen dahingerafft. Bis vor wenigen Tagen noch besuchte er den Unterkurs der Eppinger Landwirt- fchaftsschule. Den schwergeprüften Eltern wendet sich allgemeine Teilnahme zu. = Bammental, 12. März. (Errichtung eines Sägewerkes.) Am Krebsbach am Ende des Oberdorfes wird ein Gebäude mit Turbinenbetrieb durch den Krebsbich errichtet. Das Gebäude ist für die nach hier kommenden Holzkäufer von großem Vorteil und eine praktische Einrichtung, die allgemein sehr begrüßt wird. Der Besitzer des Sägewerks ist Carl Höfer l. x Reckargemünd, 12. März. (Weitere nächtliche Diebesbesuche.) In einer Nacht der letzten Woche wurde nicht nur in die in der Bahnhofstraße liegende Weinstube Schäfer eingebrochen uno aus der Kasse der darin befindliche kleinere Geldbetrag gestohlen, sondern auch dem Hause Elsenzweg (Neuländl) 3 (Ackermann-Ludwig) ein Diebesbesuch abgestattet, der sich allerdings darauf beschränkte, in einem Zimmer des unteren Stockwerkes alles nach Geld zu durchwühlen und ohne etwas anderes mitzunehmen, abgebrochen wurde, als sich keines fand. In den ersten Stock des Hauses Hauptstraße 24 mar anscheinend auch ein Einbruch geplant. Denn als die diesen Stock bewohnende Frau durch Geräusche an einem Fenster zum Nachsehen veranlaßt wurde, sah sie einen Mann auf und davoneilen. Die Gendarmerie hat sich dieser Fälle, sobald.sie davon Kenntnis erhielt, angenommen. Diese Kenntnis erhielt sie aber teilweise leider nicht sofort durch die von den Diebesbcfuchen Betroffenen selbst, sondern erst auf dem Umweg über andere Leute. % Wiesloch, 12. März. (Der vermißte Hauptlehrer Eich? steiler) von Gochsheim übernachtete in der Nacht von Sonntag auf Montag hier im Gasthaus „Zum Engel". Eichsteller wurde im Krieg verschüttet und litt seither an den Nachwirkungen dieser Verschüttung. Was ihn zum Entfernen von seiner Dienstz- stelle oeranlaßte, ist noch nicht völlig geklärt. Die Gendarmerie hat die Nachforschungen nach seinem Verbleib ausgenommen. :: Rotenberg, 12. März. (Ein Todesfall.) Ende voriger Woche starb hier im hohen Alter von 85 Jahren Frau Barbara Dumbeck Witwe, die nahezu 40 Jahre lang den Dienst einer Hebamme in der Gemeinde opferwillig versehen hatte. Sie war bei uns allgemein beliebt und geachtet. Bor einigen Jahren konnte sie mit ihrem inzwischen verstorbenen Gatten das goldene Ehejubiläum feiern. Mit der Verstorbenen ist zugleich auch die älteste Bürgerin aus hiesiger Gemeinde aus dem Leben geschieden. x Rot, 12. März. (Vom Kath. Iungmänneroerein.) In den letzten Tagen erhielt der kaum ein Jahr bestehende Verein, dank der tatkräftigen Leitung, seine neuen Turngeräte. Der Verein beabsichtigt an Ostern ein Theaterstück „Ein Opfer des Beichtgeheimnisses", auszuführen. Der Erlös soll zur. Deckung größerer Ausgaben, verwendet werden. * Mühlbach, 12. März. (Hohes Alter.) Gestern feierte der einzige hier noch lebende Altoeteran von 1870—71, Ludwig Biedermann, im Kreise seiner Angehörigen in voller Rüsttgkeit seinen 80. Geburtstag. Mögen ihm noch mehrere Jahre bei guter Gesundheit beschieden sein. * Baiertal, 12. März. (Beteranentod.) Gestern starb hier im Alter von 79 Jahren der Altveteran Maier Marx. Der Verstorbene erfreute sich unter der hiesigen Bürgerschaft besonderer Hochachtung und Beliebtheit. Mit seinem Tod ist die Zahl jener ehrwürdigen Kriegsteilnehmer auf ein nur noch kleines Häuflein getreuer Recken zusammengeschmolzen. — Schwetzingen, 12. März. (Schon wieder ein Eisenbahnfrevel.) Freitag Nacht wurde auf der Strecke Darmstadt—Friedrichsfeld zwischen den Orten Benshcim und Heppenheim von bis jetzt noch unbekannten Tätern versucht, eine Gleisbeschädigung herbeizuführen, Wie in der Nacht noch sestgestellt wurde, sind von den Schienenlaschen zwei Schrauben bereits völlig entfernt worden. Der Hilfsbeamte auf dem Bensheimer Stellwerk hatte auf der Strecke Lichter bemerkt und wurde dadurch aufmerksam gemacht. Die Täter wurden durch die sofort eingeleiteten eisendahnpolizeilichen Untersuchungen verscheucht. * Mosbach, 12. März. (88. Geburtstag.^ In geistiger Frische begeht heute unser Mitbürger, Herr Martin Heinrich, seinen 88. Geburtstag. ** Mannheim, 13. März. (Ein schwerer Junge gefaßt.) Hier konnte ein schwerer Junge, der bekannte Ein- und Ausbrecher Wilhelm Gröninger, der sich auch Karl Kieser nannte, festgenommen werden. Er führte einen geladene Armeepistole und einen Glasschneider bei sich. Außerdem wurde eine Reihe Diebesfachen bei ihm vorgefunden. Die Sachen stammen zweifellos von Einbrüchen. ** Schwetzingen, 13. März. (Ein schweres Autounglück.) Samstagabend fuhr der 26 Jahre alte Fabrikarbeiter Jakob. Ullrich aus Altlußheim auf seinem Fahrrad von seiner Arbeitsstätte in Richtung Schwetzingen nach Hause. In der Nähe des Friedhofes wurde er von einem in gleicher Richtung ankommenden Mannheimer Taxameterauto überholt. In gleicher Höhe kam aus entgegengesetzter Richtung ein zweites Auto angefahren. Beim Ausweichen bog das Mannheimer Auto zu weit nach rechts und fuhr dabei den Radfahrer scharf an, der von seinem Rade geschleudert wurde und bei dem Sturz einen komplizierten Schädelbruch erlitt. Der Schwerverletzte, der in Lebensgefahr schwebt, wurde in das Schwetzinger Krankenhaus überführt. Der erst 19 Jahre alte Chauffeur des Mannheimer Taxameterautos, der es beim Ausweichen, offenbar an der nötigen Vorsicht fehlen ließ, dürfte an dem Unglück schuld sein. ** Karlsruhe. 13. März. (Aus der Zeitungswelt.) Der bisherige Chefredakteur des Karlsruher Tagblattes", Hermann von Laer, ist dieser Tage aus seinem Amt geschieden. Anlaß dazu bot der Uebergang des Blattes in einen anderen Verlag. Weiter sind aus der Redaktion des genannten Blat- tves ausgeschieden Handelsrebakteur Heinrich Rippel und der politische Redakteur H. Voß. Die redaktionelle Leitung oes Blattes liegt jetzt in den Händen des bisherigen politischen Redakteurs der „Badischen Presse", Dr. G. Brixmer. ** Karlsruhe, 13. März. (Brand.) In der Technischen Hochschule bemerkte der Nachtwächter am vergangenen Sonntag früh kurz nach 5 Uhr, daß in einem Bibliotheksraum Feuer ausgebrochen ivar. Das Feuer ergriff auch einen im zweiten Stock liegenden Vibliotheksraum. Es verbrannten eine größere Anzahl von Büchern. Der Yerbei- gerufenen Feuerwehr gelang es, das Feuer auf diese beiden Räume zu beschränken. Auch der entstandene Gebüudc- schaden ist erheblich. Die Ursache des Brandes konnte noch nicht festgestellt werden. ** Karlsruhe, 13. März. (Unfall.) Einem Elektromonteur von hier, der in einem Hause in der Herrenstraße mil Montagearbeiten beschäftigt war, rutschte die Leiter, auf derer stand, aus. Er kam zu Fall und zog sich eine schwere Gehirnerschütterung zu. ** Karlsruhe, 13. März. (Körperverletzung.) Ein drei- undzwanzigjähriger Hilfsarbeiter aus Pfortz schlug einem 22 jährigen Maurer aus Bruchhausen nach voransgegan- genem Wortwechsel eine Bierflasche auf den Kopf, wodurch ersterer eine erhebliche Kopfverletzung davontrug und sich in ärztliche Behandlung begeben mußte. ** Lahr, 13. März. (Ueberfall.) Am Donnerstag abend gegen 7 Uhr wurde eine 21 jährige Näherin aus Oberweier auf dem Heimweg außerhalb Burgheim gegen Heiligenzell zu von einem jungen, ungefähr 20 Jahre alten Burschen au- gefallen, von der Straße weggezerrt und unsittlich belästigt. Nur der energischen Gegenwehr des Mädchens ist es zuzu- schreiben, daß ihr nichts Schlimmeres widerfuhr. Sie konnte den Burschen dann verscheuchen. Der Frechling konnte noch nicht festgestellt werden. ** Triberg, 13. März. (Bubenhände.) Die alte, immer wieder auftretende Erscheinung, daß gewisse Kreise von Menschen die Arbeit und Werke anderer, die der Allgemeinheit dienen, nicht achten und in Bubenmanier zerstören, ist leider aus dem Triberger Wasserfallgebiet zu berichten. Bisher unbekannte Täter haben im oberen Teil der Wasserfälle vom sog. Känzele, dem schönsten Tiefblick auf Triberg und seine Täler, aufwärts alle Sitzbänke zerschlagen, gerade in einem Teil des Aufstieges, wo Ausruhegelegenheiten für den Nichtgewohnten doppelt wertvoll sind. Trotzdem die Stadtverwaltung eine hohe Belohnung für die Ermittlung solcher Täter ausgesetzt hat, ist es noch nicht gelungen, der Missetäter habhaft zu werden. ** Freiburg, 13. März. (Selbstmord.) In Löffingen hat sich der allgemein geschätzte Mustklehrer Emil Zahn, der an einer Kriegsverletzung litt, das Leben genommen. Zuvor hatte er in der Zeitung seine Todesanzeige aufgegeben und darin seine Schüler ermahnt, in der Musik nach höchster Vollendung zu streben. Eine Räuberbande im Nuhrgebiet. Köln. 12. März. Seit Monaten schon wurde das ganze rheinische Industriegebiet bis tief in das Münsterland hinein von einer Räuberbande heimgesucht, die sogar vor einem Raubmord nicht zurückgeschreckt ist. Eine große Reihe schwerer Einbrüche sind auf das Konto der Banoe zu setzen, u. a. der bekannte große Bllderdiebstahl im Schloß von Buldern. Der Polizei ist es nunmehr gelungen, die Mitglieder der Bande ausfindig zu machen uno 10 von ihnen hinter Schloß und Riegel zu bringen. Einen großen Teil der Beute hatten die Diebe in Verstecken im Wald untergebracht, die gleichfalls von der Polizei entdeckt wurden. In den Verstecken wurden neben vielen anderen Sachen ein Koffer mit Tafelsilber, eine Schatulle mit Gold- und Silberwaren, sowie ein Paket mit Wertpapieren gefunden, die allein 150 000 Mark repräsentieren. Mit weiteren Verhaftungen ist zu rechnen. Brandstifter und Räuber- Kassel, 12. März. Die Zentrale der Brandsttfterbande, die seit etwa drei Jahren den nördlichen Teil der Provinz Hessen- Nassau, die Grafschaft Schaumburg, unsicher machte, ist in dem Dorfe Steinbergen bei Rinteln entdeckt worden, wo man in diesen Tagen eine fünfköpftge Bande verhaftet hat. Diese Brandstifter- zentrale hat auf Bestellung für 10 bis 100 Reichsmark, wenn der Hausbesitzer „gerade verreist war", Häuser und Scheunen in Asche gelegt. Sie hat auch ein, Reihe von Raubzügen in die Umgegend von Rinteln unternommen und hat in einer Werkstatt des am 1. dieses Monats abgebrannten Anwesens des Heinrich Hugo in Steinbergen ihren Schlupfwinkel gehabt. Die Räuber schwärzten sich ihre Gesichter und zogen dann, schwer bewaffnet, auf Raubzüge aus. Bisher sind ihnen Ueberfälle in Engern und Rohden nachgewiesen worden. Es ist anzunehmen, daß der Kampf gegen die freiwilligen Feuerwehren, der in der Rintelner Gegend bei verschiedenen Gelegenheiten tobte, auf diese Bande zurückzuführen ist, die sich nicht gescheut hat, Wasserschläuche zu zerschneiden und die Spritzen unbrauchbar zu machen. Me Siemensbetriebe am Mittwoch wieder geöffnet. Berlin, 13. März. Die Siemenswerke werden ihre gesam- ten Betriebe am Mittwoch früh zur üblichen Zeit wieder öffnen, nachdem der Schiedsspruch zum Werkzeugmacherstreik am Montagnachmittag für verbindlich erklärt worden ist. Ein Auto vom Znge erfaßt. Rewyork» 13. März. (Funkspruch.) In Madison (Illinois) überfuhr ein Zug ein mit drei Insassen besetztes Auto, das in Brand geriet. Das Auto verbrannte mitsamt de« Insassen, die bis zur Unkenntlichkeit verkohlt wurde». Starke Kälte «nd Schneestürme in England. London, 13. März. Ueber den größten Teil Englands gingen Schneestürme von ungewöhnlicher Stärke nieder. In verschiedenen Bezirken liegt der Schnee bis 30 Zentimeter hoch. Das Londoner Observatorium verzetchnete gestern de» kältesten Tag seit 55 Jahren. Vier Personen sind bereits der Kälte zum Ovier gefallen. Der Verkehr ist überall stark beeinträchtigt Turnen. Sport und Spiel. Arbeitersportbewegung. Friedrichsfeld 1. — Sinsheim 1. 6 :2. Friedrichsfeld 2. — Sinsheim 2. 6:2. Fn Friedrichsfeld trafen sich gestern obige Vereine zum 1. Serienspiel. Sinsheim kommt in der 2. Minute zum Führungstor und schafft durch schönes Zusammenspiel viele Chanzen, die aber nicht ausgenützt wurden. In der 3. Minute gleicht Friedrichsfeld aus und kann 2 Minuten später durch ein weiteres Tor in Führung gehen. Rach dem Wechsel drängt Sinsheim die Friedrichsfelder in ihre Spielhälfte, ohne ftdoch zu einem Erfolg zu kommen. Sinsheim hatte gestern wirkliches Pech im Schießen, sowie im Felospiel. Friedrichsfeld kommt bis 20 Minuten vor Schluß zu 4 billigen Toren, die durch Strafftöße Zustandekommen. Sinsheim konnte jedoch nur noch ein Tor auf- holen. Das Resultat ist etwas zu hoch ausgefallen für dieses Spiel, höchstens 3 :2 für Friedrichsfeld. Friedrichsfeld ist eine gute Klassenmannschaft, die nicht zu unterschätzen ist und auch die technisch und körperlich bessere Mannschaft gestern war. Die 2. Mannschaft hat gut abgcschnitten und es zeigte sich, oaß aus den jungen Kräften für die Zukunft guter Nachwuchs vorhanden ist. Schiedsrichter einwandfrei. Zu erwähnen fei, daß .am kommenden Sonntag den 18. März in Sinsheim auf dem Nr. 62. Jahrgang 1928. Der Landbote * Sinsheim» Zeitung. Dienstag, den 13. März 1928. Stäotischen Sportplatz das Serienspiel gegen Edingen 1. und 2. Mannschaft stattfjnoet. Frei Heil! Radio - Programm für Mittwoch, den 14. März 1928. Berlin (483), Kömgswusterhausc.t (1250), 19.45 Uhr: Anschl. „Mutter Erde". Ein Chorwerk mit vier Solostimme», Musik o. Sy. Kami. 22.30 Uhr: Tanz-Musik. Breslau (322), 20.10 Uhr: „Die fünf Frankfurter", Lustspiel v. C. Rößler. 22.30 Uhr: Sä>allp!attenkvnzert. Frankfurt (428), 13.30 Uhr: Kassel: Mittagsstänochen. 15.30 Jugendstunde. 16.30 Uhr: Konzert, Alte Tanzmusik. 17.47 Bücherstunde. 18.30 Uhr: Borträge. 20.15 Uhr: Ue. v. Stuttgart. Anschl. Schallplattenkonzert, Märsche. Hamburg (394). Ue a. d. Stadtthcater: 19.25 Uhr: „Carmen", Oper o. G, Bizet. Köln (283), Langenberg (468), 20.15 Uhr: Rudolf Rieth: Gute Laune und frische Fahrt. Ein Streifzug v. Walther von der Bogeliocide bis Joachim Ringelnaß. Anschl. Nachtmusik und Tanz. Königsberg (329), 20.10 Uhr: „Pause". Ein Hörspiel v. Peter Plaum. 21.35 Uhr: Orgelkonzert, Walter Drwenski, Berlin. 22.30 Danzig: Tanzmusik. Leipzig (365), 20.15 Uhr: „Der Liebestrank". Kom. Oper v. G. Donizetti. 22.30 Uhr: Tanzmusik. München (535), 20.00 Uhr: Zigeuner. 21.15 Uhr: Wunschabend, Konzert d cs Rundfunkorchesters. Stuttgart (379), 12.30 Uhr: Schallplattenkonzert. 15.00 Uhr: Kinderstunde. 16.15 Uhr: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.45 Uhr: Dorträge. 20.15 Uhr: Symphonie- Konzert. 21.15 Uhr: „Am Wörther See", Kärntnerisches Liederspiel. Daventry-Experimental (491), 16.45 Uhr: Leichte Musik. 21.00 Uhr: Bunte Stunde. 22.00 Uhr: Sendcspiele. 23.15 Uhr: Ta nz m u si k -U eb e rtrag u ng. Daventry-London (361), 11.15 Uhr: Kurzer Gottesdienst. 13.00 Uhr: Konzert. 17.00 Uhr: Leichtes klassisches Konzert. 18.15 Uhr: Kindcrstunüe. 19.00 Uhr:,Tanzmusik. 19.45 Uhr: Tanzmusik. 20.15 Uhr: Grundlagen der Musik. 21.15 Uhr: Sende- spiel: „Josef und seine Brüder", Oper in drei Akten v. Mehul 23.45 Uhr: Gedichte v. Thomas tzardy, rezitiert v. Berta Eves. Paris (1750), 13.30. 16.45 uno 21.30 Uhr: Konzert. Men (517), 20.30 Uhr: Alt Wiener Abeno. Anschl. Leichte Abendmusik. Zürich (588), 20.00 Uhr: Hörspielstunde der „Dramatischen Gesellschaft". 20.50 Uhr: Volkstümliches Konzert. Prag (348), 19.00 Uhr: „Der Sturm", Oper v. Fibich. E Schick, «hrmachermetster. Sinsheim a.E. •r. «ettMBcrtreter — Lager tn Xtlcfanfen .«dbren, «node». Bauerte» - 6«afc Ucheu Srfatzteüea, Barta-Akkumulawren-Ladestattoa. — Selcfo« m. «Uhia-Ltteratur. Programm-ZeitschMei bei 3. Soll. Bochhdl^. 6i«b«i». Spielplan des Städtische« Theaters Heidelberg. Dienstag, 13. März, Anfang 20—22 Uhr (Abonnement A 23): Saul. Mittwoch, 14. März, Anfang I9Y-— 22’ ,< Uhr (Abonnement C 23): Der Troubadour. Donnerstag, 15. März, Anfang 20—22 v i Uhr (Halbe Preise): Fiesco. » Freitag, 16. Mürz. Anfang 20—23 Uhr (Borstellung für die Freie Volksbühne): Die schöne Helena. Samstag, 17. März, Anfang 26—23 Uhr Abonnement B 24): Undine. Sonntag, 18. März. Anfang 19 T i—22 1 '» Uhr (Außer (Abonnement) : Die golo'nc Meisterin. Neueste amtliche Kurse mitgeteilt von der Dereinsbank. e. <5. m. b. H. Sinsheim vom 13. März 1928. «»leih»»: Ablösungsschuld ln vsg mit Auslosungsschetn • . 51.85 ohne Auslosungsschetn . Bankaktie . 14,30 tit e/o Bad. Bank . 161 DarmftSdter- und Nattonalbanr 221 ,50 Deutsche Bank . . 160,75 Deutsche BereinSbank 10* Dresdner Bank . . 156,25 Mitteldeutsche Ereditbanl - . »10 Reichs, a»k . . , . 195 Rhein. CredUbank . U9,25 Eüdd. DiScomo Wes. . 138 Bergwerk» - Aktie» tn O/o arpencr Bergbau — alt Wefteregeli, . . >17 WanneSmannröhreuwerke. 142,75 Wansfelder Bergb. u.Hütteuw i i2,»5 Oberfchl. Eisenb. Bedarf . . s« Phönix Bergbau u.HüUeubetrteb S9,S5 Eazwerk Hetlbronn . . . Ivs.so verleinigte Königs- Lanrahütte — Aktie» ininftc. Unternehmungen. tn 0,0 Sillg. Elektr. Etammaltten. . IS4 Bad. tzleitrtzuät Mannheim . — Bad. Maiebinen Durlach . . 137,50 Cementwerk Heidelberg . . 140 Daimler Wotoren . . . so.so Dtsch. Gold- UN Silberichetde. lg« Elektr. Licht »nd Kraft . . »13 Emaill.uud Stanzwsrk Ullrich . — E arbentnduftrie . . . ä5i rttzner Maschinen Durlach . M1,E0 Karlsruher Maschinen . . — Knorr HeUbronn . . . ito Mainkraftwerke Höchst . , I,Z Reclarsulmer Fahrzeugwerk« . «b Schuckert Elettr, Nürnberg . — Setlinduftrie Wolss ... 76 Südd. Zucker . . . I3i Zellstoff Waldhof Ztamaktteu . 86,25 Aktie» dentfcher Tran»nartnnft«lten: tn >/" amburg. Amertll. Paletsahrt ltg,-0 etdelbera. Strasten-u.Bergbahu bl,so Norddeutscher Lloyd . . 150% Strifew Geld Brief New-Zork t Dollar 4 1796 4,1874 London r Pfund 20.393 20,433 Holland t»0 Gulden 168.2s 138.56 Schweiz wo Kranes 80.45 80,6 Wien »00 Schilling 5».S«V2 58 981/2 Paris Ivo Franc 16.493 16 483 Italien 100 Lire 22,10 22.14 Marktberichte. SÄweinemarkt, Sinsheim, 13. März. Dem Echweinemarkt waren zugeführt: 36 Läufer zum Preise von 55—75 RM, pro Paar. ' 7 Milchschweine zum Preise von 35—42 RM. pro Paar. Mannheimer Schlachtviehmarkt. Dem Schlachtviehmarkt am Montaq waren zugeführt: 176 Ochsen. 148 Bullen, 297 Kühe, 322 Färsen, 643 Kälber. 63 Schafe, 3668 Schweine. Bezahlt wurden pro 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Ochsen 59-61, 44-48, 46-49, 35-41, 32—36, 30-32; Bullen 51—53, 42—48, 36-42, 32- 35; Kühe 46-48, 36—40, 25—28, 16-22; Färsen 60 -62, 46—50, 36 - 40; Kälber 76-78, 68-72, 62 — 66, 50—58; Schafe b 42 —48 ; Schweine 58—59, 58—59, 59 60, 57—58,52—56,46—50,48—52. Marktverlauf; mit Großvieh ruhig, Uebcrstand; mit Kälbern lebhaft, geräumt; mit Schweinen mittelmäßig, ausoerkauft. Mannheimer Produktenbörse. Der Gctreidemarkt verkehrte heute auf erhöhte Forderungen des Auslandes in fester Haltung. Auch Futtermittel lagen fester, da die Nachfrage bei Ser nuumehr herrschenden kälteren Witterung größer geworden ist. Man nannte gegen 12)4 Uhr im nichtoffiziellen Berkehr: Weizen, inländischen, mit 26,25 bis 26,75 Rm., Weisen,, ausländischen, mit 29,85 bis 31,50 Rm.. Roggen, inländischen, mit 28 bis 28,50 Rm.. Hafer, inländischen, mit 24,75 bis 26,25 Rm.» Hafen, ausländischen, mit 26,25 bis 27 Rm. Braugerste, badische, hessische und württcmbergifche mit 31—32, pfälzische Gerste mit 31,50—33, ausländ. Gerste mit 31—35, Futtergerste mit 28,50—24,50 Rm. Mais mit Lack mit 23,75-24 Rm. Süddeutsches Weizenmehl, Spezial 0, mit 37,75 bis 38,25, süddeutsches Roggcnmehl mit 36—38,30, Wetze«- kleie mit Sack mit 14,25 und Biertreber mit Sack mit 17,75—18,25 Rm., alles per 100 Kilogramm waggonfrei Mannheim. ? Karlsruher Schlachtviehmarkt vom 12. Mürz 1928. Ausfuhr: 55 Ochsen, 40 Bullen. 38 Kühe. 102 Färsen, 58 Kälber, 1324 Schweine. Preise: Ochsen: 55— 57, 54—56, 58—54, 51—53, 49-51, 48—49, Bullen: 52—53, 51—52, 50-51, 48 bis 50, Kühe: 28—38, 18—28, Färsen: 55—61, 48—55, Kälber: 81 bis 84, 66-81, 62—06, 56—02, Schweine: 57—60, 56—60, 56 bis 88, 53—54, 43—49. Tendenz: Bei Großvieh langsam, Neber- stand, bei Schweinen sehr langsam, Neberstand, bei Kälbern mittelmäßig. Wetterbericht. Karlsruhe. 12. März. Gestern kaui es im ganzen Land zeitweise zu leichten Schneefällen. Die Tagesmittel der Temperaturen lagen in der Ebene um 4 Grad unter dem normalen, während die Höchsttemperatur nur zwischen 1 Grad über dem Gefrierpunkt stieg. Nachts ist überall verschärfter Frost eingetreten. In der allgemeinen Druckver- teilung über Europa ist noch keine wesentliche Aenderung zu erwarten. Der Fortbestand des vielfach wolkigen Frostwetters mit noch vereinzelt leichten Schneefällcn erscheint daher gesichert. Geschäftliche Mitteilungen. Mit der bevorstehenden Schulentlassung werden die Eltern vor die Frage gestellt: „Welchen Beruf sollen.unser Sohn, unsere Tochter ergreifen." Diele haben den Wunsch, Kaufmann zu werden oder wollen als Stenotypistin, Sekretärin, etc. tätig fein. Die Anforderungen, die man heute an den Kaufmanus- lehrling stellt, sind nicht gering. In vielen Fällen wird die mittlere Reise einer höheren Lehranstalt oser der erfolgreiche Besuch einer Hanoelsschule gefordert. Am 2. April beginnen in der Handelsschule „Minerva", in Heilbronn, die neuen Jahres- und Haibjahrskurse in sämtlichen handelswissenschaftlichcn und technischen Fächern. Den Neuentlassenen ist daher Gelegenheit geboten, durch die, Teilnahme an einem Jahres- oder Halbjahreskurs sich umfassende kaufmännische Kenntnisse zu erwerben, oie es ihnen ermöglichen, leicht eine Lehrstelle zu erhalten, wobei der Besuch der Handelsschule auf die Lehrzeit ungerechnet wird, Insbesodenre aber für junge Damen und Herren, die sich erst jetzt für den Kausmannsberuf entschlossen haben, sind die Kurse geeignet, sic zu brauchbaren Kaufleuten auszubilden. Handelsschule „Miuem" Hellbronn innere Roscnbergstr. 4 Telefon 740 3 ahres-«. HOjuhkeslmrse für dasffgesamteABuchhaltungswesen in Verbindung mit kausmän. Rechnen, Stenographie und Maschinenschreiben dazu Englisch oder Französisch als freie Wahlfächer. Beginn der Kurse am 2. April 1928. Auskunft und Prospekte kostenlos durch die Direktion. LtmWlz-n. StimzemerfttWilz Die Gemeinde Epfenbach versteigert aus ih>en Geincindewaldungen auf der Hiebstelle folgende Nutzhölzer : A. Stangen. LAm Mittwoch,^ den" 14. März 1928, aus Abt. II. 22. 21. 19. 11. 10. 9. 8. Derbstangen: 615 Lärchen, 410 Fichten. 5 Buchen. Reisstangen: 2115 Stück Fichten u. Lärchen, 805 Rebfttcken u. 1890 Bohnensteckrn. 8. Stammholz. Am Samstag, den 17. März 1928, aus Abt. ll. 22. 21. 19. 17. 15. 12. II. 8. 7. 6. 4. 3. 1. 03 Eichen! —V., 72 Forlen II.—IV., 99 Fichten I.—VI., 150 Lärchen III.—VI., 4 Erlen IV. u. V., 4 Ahorn V. u. VI., 4 Kirschbäume IV. u. V., u. 2 Birken V. u. VI. Klasse. Zusammenkunft jeweils vormittags 914 Uhr vor dem Rathaus. Epfenbach, den 12. März 1928. Gemeinderat: Arnold. FreUjitodiger IlutzgolMrkaiil. Badisches Forstaml Neckarschwarzach (Post Aglaster-, Hausen Fernruf 11) Montag, den 19. März 1928 »ormiitags 11 Nhr: 64 fm Fo. Abschnitte in' einem Los. 159 fm Fi-Stammholz in 4 Losen und' 090 Eter Papierhoiz in einem Los. Losverzeichnisse durch das Forstamt. ' Reklame Yerkauf! 500 Taschenuhren u. solide Armbanduhren. 450 Stück prima Wecker. Trauringe Ohrringe Halsketten chmuck in jedem Preis. 20 Mtt!r"Silber-Bestecke! Einzel-Verkauf nur beste Qualitätsware. Reparaturen an Schmuck und Uhren! Kaufen Sie in Heidelberg äußerst billig und gut ein bei Emil Burger Sophienstr, 7a i. Stock. atannnOoliDerdeiperano. Die Gemeinde Michelfeld versteigert» am Freitag, den IS. März ds. 3s. vormittags um 11 Ahr beginnend im Saale des -Gasthauses zum „Adler" 237 Stämme verschiedener Holzarten darunter Eichen 1 Stück l., 5 H., 38 III., und 72 IV. Klaffe. Buchen 2 Stück I., 7 Stück II., 9 Stück III. und 6 Stück IV. Klaffe. Die Waldhüter Bender und Eeeburger zeigen das Holz auf Verlangen vor. Bürgermeisteramt: Dreher. Am 2. März ist ein schwarzer Dachshund 'Rüde) zugelaufen. Abzuhoien bei Vertreter für Private g e s u ch t bei hohem, soforttg. 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Brennholz a) Scheiter-Ster ; 34 eich., 7 buch., 99 sonst. Laubholz, 5 Nadelh.; b) Prügel-Ster: 59 eich., 33 buch., 251 sonst. Laubholz, 1 Nadelholz. 2 Ster Reisprügei. 4. Wellen : 75 eich,, 2500 buch., 1550 sonst. Laubh., sowie 5 Lose unausd, Fichtenreisig uud 2 Lose Schlagraum. Borzeiger des Holzes ist Forstwatt Kresser in Waldwimmersbach, Heue Höhere Handelsschule Calw im Württemberg!sehen Schwarzwaid Bekannte, 1908 gegr. Privatlehranstalt mit SchUlerheim Roalahtpillinn ■ Sechsklassige Rea’schule, Vorbereitung für Obersekunda-Reife. iioaiauiCllUliy > Gewissenhafte Erziehung, Aufnahme vom 10. Lebensjahre an. IJonrf aleah+oiliinn • Halbjahres- und Jahreskurse für alle Altersstufen, Aka- ndfiueibduieiluliy, demie-Kurs F aktisches Uebungskoutor Oute reichliche Verpflegung Prospeit durch Direktor Zügel. Neuaufnahme 18. April Großes, leeres Zimmer per sofort zu vermieten. Zu erfragen unter Nr. 339 beim Landboten. 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