Ratgeber für Haus- und Landwirtschaft Beilage zum Landboten (Ginsheimer Zeitung) Sie Zugmaschine iu der Land- Die im kommet 1927 vorgenommene reichsamtliche Zählung aller im Deutschen Reiche vorhandenen Kraftfahrzeuge lieferte den Beweis, datz von allen Krastfahrzeuggattungen die Zugmaschinen am stärksten Angenommen haben. Ihre Zahl ist "on 7731 im Jahre 1925 auf 13706 im Jahre 1927 gestiegen, ivas eine Vermehrung von 77% in einem Zeitraum von zwei Jahren bedeutet. Ein Teil dieser Zugmaschinen wird im grohstädtische» Verkehr zur Beförderung von Lasten und Lastwagen gebraucht. Ein anderer, wahrscheinlich viel gröberer Teil aber entfällt aus die Landwirtschaft. die in wachsendem Maße dazu übergeht, stch neben der tierischen Kraft des modernen Motors zu bedienen. Die Brauchbarkeit des Traktors für die landwtrtichaft- liche Transport- und Arbeitstätigkeit hat dadurch eine wesentliche Steigerung erfahren, daß die deutsche Industrie Fahrzeuge herzustellen begonnen hat. die auk jedem beliebigen Boden sich und die von ihnen gezogenen Lasten vorwärtsbewegen können Das sind die sogenannten Raupenschlepper und Kettenschlepper, die selbst auf dem Moorboden Rordwestdeutschlands ihre Anwendbarkeit und Leistungsfähigkeit bewiesen haben. Die für einen derartigen wenig tragfähigen Untergrund geeigneten Kettenichlepper arbeiten mit groben Auflageslächen, die einen so geringen Bodendruck ausüben, datz die schweren Maschinen nicht einsinken Die von solchen Kettenschleppern gezogenen Moorpflüge liefern tadellose Arbeit, und die Schlepper fahren über den Moorboden, ohne auch nur wenige Zentimeter einzusinken. Und ebenso vorzüglich haben sich die Schlepper auf den Sandböden anderer Gebiete Deutschlands bewährt. In der Landwirtschaft wird die tierische Kraft der Pferde und Ochsen auf zwei Gebieten heute durch den Traktor ersetzt oder ergänzt, nämlich aus dem des Lastentransportes auf guten wie auf schlechten Wegen und bei den landwirtschaftlichen Bestellungs- und Erntearbeiten, also beim Pflügen, Kultivieren, Säen. Betreiben der Dreschmaschinen. Binden der Getreidegarben usw. Der Umfang der Verwendung des Traktors in der Landwirtschaft ist heute im wesentlichen von der Preisgestaltung der Traktoren abhängig. Je billiger die deutsche Traktorenindustrie ihre Maschinen zu liefern vermag, in desto höherem Grade werden die heute schwer unter der Finanz- und Kreditnot leidenden landwirtschaftlichen Betriebe in der Lage sein, zur Motorisierung der Landarbeit überzugehcn. Mehrere deutsche Traktorenfabriken haben bereits begonnen, die Landwirtschaft mit verhältnismähtg billigen und darum rationell arbeitenden Zugmaschinen verschiedenster Art zu beliefern. Durchaus berechtigt ist auch der Wunsch nach weitestgehender Typisierung und Normalisierung in der Traktorenfabritation. denn hierdurch wird die Ausführung von Reparaturen und die Beschaffung von Ersatzteilen für die landwirtschaftlichen Verbraucher wesentlich erleichtert und verbilligt. Die Leistungsfähigkeit der deutschen Traktorenindustrie hat in letzter Zeit erfreulicherweise erhebliche Fortschritte gemacht, so datz diese in steigendem Matze in der Lage fein wird, der Landwirtschaft stabile, dauernd brauchbare Zugmaschinen zu Preisen zu liefern, die hinter denen ausländischer Manenfabrikate nicht mehr erheblich zurückbleiben Dadurch wird die Anwendung der Zugmaschine auf immer neuen Gebieten der landwirtschaftlichen ArbettstKtiqkeft rationell gestaltet werden Vom Standpunkt der Landwirtschaft ans ist es für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des Traktors von großer Bedeutung, in welchem Umfange er im Betriebe ausgenutzt werden kann. Vielfach wird gesagt, datz die Kraft des lebendigen Pferdes eine vielseitigere Verwendung ermögliche, als die des eisernen, das einen Teil des Tages unausgenutzt stehen bleiht. Aber auch hinsichtlich der Ausnutzbarkeit deS Traktors wird man noch vieles hinzulernen. So hat man schon begonnen, die Motorpflüge für den Antrieb von Dreschmaschinen, Preßen, Holzbearbeitungsmaschinen «sw. zu benutzen. In den deutschen Weinbaugebieten bedient man sich der Zugmaschine in den Weinbergen für den Antrieb von Arbeitsmaschinen wie Zugwinden. Holzsägen. Pumpen. Traubenmühlen usw. Sie haben sich dort durch ihre Beweglichkeit und die Wirtschaftlichkeit ihrer motorischen Kraft vielfach schon unentbehrlich gemacht In manchen Fällen dienen die Schlepper auch dazu, das Pferd zwar nicht zu ersetzen, aber an Pferdekrast zu sparen. So treibt man z. B. Mähbinder mit einem leichten Motor an und benötigt dann für den Zug anstatt drei bis vier nur eins bis zwei Pferde. So kann die Verwendung der Traktoren in der Landwirtschaft immer vielseitiger gestaltet und ihre Wirtschaftlichkeit durch bessere Ausnutzung gesteigert werden In wie gewaltigem Umfange die Verwendung von Zugmaschinen in der deutschen Landwirtschaft sich noch ousdeh- ncn kann. Leht am besten daraus hervor, daß nach sachoer- ständigen Schätzungen von den 3,8 Millionen Pferden die in Deutschland gezählt werden, etwa 2 Millionen zu landwirtschaftlichen Arbeitszwecken Verwendung finden. Geht man davon aus, daß ein Traktor im Durchschnitt vier Pferde ersetzen kann, so würden 500 060 Traktoren notwendig sein, um das Pferd iür die Landwirtschaft entbehrlich zu machen. Natürlich ist im Erntte daran nicht zu denken. Aber wenn «an nur annimmt datz ein Fünftel aller i» der Landwirtschaft verwendeten Pferdekraft durch die motorische Kraft der Zugmaschine ersetzt werden soll, so würde die dent. sche Landwirtschaft 100000 Traktoren aller Art in ihren Betrieben rationell verwenden können, während heute in Deutschland insgesamt, wie oben festgestellt wurde, weniger als 14 000 Traktore« in Gebrauch sind. Die Zugmaschine har also noch eine ungeheure Entwicklung vor sich. Wenn das Ziel erreicht und ein erheblicher Teil der heute von Pferden und Ochsen geleisteten landwirtschaftlichen Arbeit a» die Zugmaschine übergegangen sein wird, so wird dadurch die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Pro- duktion zweifellos wesentlich gefördert werden. Das aber ist der Sinn des technischen Fortschritts, von dem die Motorisierung der Landwirtschaft eine« wesentlichen Teil dar- ftellt. - J Obst- And Gartenbau | = Schade« die Flechten unsere« Obstbuume»? Vielfach ist man selbst in Kreisen der Obstzüchter über diese Frage noch im unklaren. Und warum ist dies der Fall? Weil man das eigentliche Wesen der Flechten und ihr Leben nicht kennt. Aufklärung tut deshalb not. Die Flechten, die den niederen Pflanzen angehören, lieben besonders feuchte und lichtreiche Gebirgslagen, wo sie die Stämme und Zweige der Bäume und Sträucher mit feinen, verästelten Fäde«, als sog. Bartflechte« oder mit blattartigen, vielfach gekräuselten, aiu Rande gelappten Gebilden (s. Abb.) bedecken. Licht und Feuchtigkeit sind d,e Bedingungen ihres Lebens ohne jedes Wärmebedürfnis. Ja, im Winter gedeihen sie am üppigsten und ihr Verbreitungsgebiet geht über die Schneegrenze der Alpen bis in den eisigen Norden, ohne der Kälte dort zu erliegen. Damit ist aber das Wunderbare im Leben dieser eigenartigen Pflanzen noch nicht erschöpft. Merkwürdigerweise sind die Flechten eine Pflanzengemeinschaft von Pilzen und grünen Algen, die zu einer für beide Teile vorteilhaften Ernährungsgenossenschaft verbunden sind. Lange, farblose Fäden, aus denen sich die Flechten zusammensetzen, bilden eine Art Hautgewebe, das schützend die Algen umgibt. Ter Pilz versorgt die Algen mit dein für ihr Leben nötigen Wasser und Mineralstoffe. Als Gegenleistung erhält er von ihnen organische Stoffe (Stärke), die sic aus der Kohlensäure herzustellen vermögen. So beschafft sich also die Flechte als Nährstoffe selbst und ist nicht auf einen „Wirt" (Baum oder Strauch), den sie nur als Wachstumsunterlage braucht, in dieser Beziehung angewiesen. Da nach unseren Darlegungen die Flechten keine Schmarotzer sind, können sie auch den Gehölzen, auf denen sie stch angesiedelt haben, keinen nennenswerten Schaden zufügen. Jedenfalls ist die vielfach verbreitete Ansicht falsch, daß die Flechten die Aeste durch die Entziehung des Nahrungssaftes zum Kränkeln und Absterben bringen. Dennoch können allerdings nur geringe Schädigungen dadurch entstehen, daß die Flechten bei üppiger Wucherung größere Mengen Feuchtigkeit längere Zeit unter ihrem Laubwerk halten, wodurch die äußere Rinde — aber auch nur diese — zu faulen anfängt. Aber derartige Nachteile sind weit eher im feuchten Gebirgsklima, das die Entwicklung der Flechten inächtig fördert, möglich, als in der Ebene. Ein für uns viel erheblicherer Schaden der Flechten besteht darin, daß zahlreiche schädliche Insekten ihren winterlichen Aufenthalt unter ihrem schützenden Geflecht aufsuchen. Darum ist es immerhin empfehlenswert. die Stämme und Aeste von den Flechten mit einer Baumscharre oder einer kurzstieligen Hacke zu befreien. Es ist selbstverständlich, die abgeschabten Flechten durch ein untergelegtes Tuch aufzufangen und zu verbrennen, damit auch die schädlichen Insekten vernichtet werden. Wer ganze Arbeit leisten will, bestreiche die befreiten Teile noch mit 8— lOprozentigem Obstbaumkarbolineum. Nach 2 bis 3 Wochen ist außerdem ein Bespritzen mit Zprozentigem Solbar zur Abtötung der Pilzkeime empfehlenswert. Vieh- und Geflügelzucht Warum gerade „weiße" Wyandotten? Bon Paul H o h m a n n- Zerbst, (Anhalt). (Nachdruck verboten.) Unter den Hühnern erfreuen sich me Wyandotten weitester Verbreitung. Sie kommen in einer ganzen Reihe von Farbenschlägen vor. Es gibt weiße, schwarze, gelbe, blaue, weißgoldige, blaugoldige, rebhuhnfarbige, gold- halsige, dunkle. Helle, gestreifte, gold- und silberfarbige Wyandotten. Unter diesen vielen Farbenschlägen sind die weißen, dann aber auch die schwarzen Wyandotten, stark verbreitet. „Wie kommt es", so fragen wir uns, „daß gerade die weißen Wyandotten so beliebt sind und demgemäß viel gezüchtet, werden?" Nun, dies beruht darauf, daß sie sowohl erstklassige Nutzhühner als auch unübertreffliche Rasietiere sind. Als Nutz- oder Wirtschaftshühner tun sich die weißen Wyandotten zunächst durch ihre bestrickende Legetätigkeit hervor. Auch mir ist es innerhalb der 28 Jahre, wo ich weiße Wyandotten züchte, gelungen, die Durchschnittsleistungen gewaltig zu steigern. Auf meinem Zuchthofe weißer Wyandotten, anerkannt als Leistungszucht der Landwiri- schaftskammer für Anhalt, erzielte ich im Jahre 1927 für Jahr und Henne einen Durchschnitt von 186 Eiern. Die Spitzenleistungen betrugen 221, 212 und 209 Eier. Mit diesen! Durchschnitt bin ich voll zufrieden, da ich ja außer der beachtenswerten Zahl an Eiern vor allem auch Werl auf die Größe der Eier lege,, auf kräftige, gut geformte Tiere, auf Gesundheit und Wüchsigkeit der Küken usw. Die weißen Wyandotten sind ferner sichere und zuverlässige Brüterinnen. Daß sie vorzeitig das Nest verlassen, ist bei mir in den 28 Jahren noch nicht vorgekommen. Ihr Fleisch ist zart und saftig und dabei in reicher Menge vorhanden. Weiterhin sind die weißen Wyandotten äußerst zutraulich,^stiegen nicht über zum Nachbar, sind emsige Futtersucher und dergleichen mehr. Trifft der hier angeführte Empfehlungsbrief nicht auch für die anderen Farbenschläge der Wyandotten zu? Nein, wenigstens sind nicht alle diese Eigenschaften in einem Farbenschlage vereinigt. In der Legeleistung stehen die weißen Wyandotten unbestritten obenan, schwarz ist ihnen nahe, andere bleiben weit zurück. Daher sehen wir bei Leistungsprüfungen von den Wyandotten kaum einmal einen anderen Farbenschlag als den weißen auf der Lilöfläche. Dort stehen sie auch den vielgerühmten Leghorns gegenüber ihren Mann, übertrumpfen sie wohl auch. Vor mir liegt ein ausführlicher Bericht einer Wyandottenfarm aus dem Saargebiet. Bei dieser hat eine Henne 326 Eier gelegt, also mehr als bis jetzt die Leghornhenne. Doch nicht nur in der Zahl der Eier sind die weißen Wyandotten obenan, ihre Eier sind auch, bei ZuchUvahi, du größten. .Die Goldwhandotten und die gelben z. B. bleiben hierin lveit zurück. In der zähen Brutlust sind allerdings einige Farbenschläge den weißen über, z. B. die rebhuhnfarbigen. Dafür haben die weißen den Vorzug, daß sich bei ihnen der Bruttrieb leicht beseitigen läßt, soweit es sich um überschüssige Glucken handelt. Nun marschieren die weißen Wyandotten jedoch auch als unübertreffliche Rassetiere an der Spitze aller Farben- schläge. Sie sind das Huhn mit der idealen Lyrafonn. Ich führe hier dem Leser einen Hahn im Bilde vor, der sich im November 1927 auf der anhaltischen Landesschau (sehr gut) und Ehreiipreis holte. Außerdem brachte er mit noch einem Bruder und zwei Schwestern als Leistungspreis, der stets auf vier hochbewertete Nummern vergeben wird, die silberne Landwirtschaftskammermebaille. Die weißen Wyandotten haben einen kleinen, edlen Kopf mit dunklem Auge und gutgeformtem Kamme. Tep abgebildete Hahn läßt die volle Brust und den breiten Rücken erkennen. Hohe und eckige Schwänze beeinträchtigen die Lyraform; so sollen denn beim Hahn die Sicheln auch nur angedeutet sein. Die volle Schenkelpartie aber hebt den ganzen Eindruck. Die Beine müssen tiefgelb sein, ebenso der Schnabel. Die Hennen entsprechen in ihrer Form ganz den Hähnen, abgesehen von den charakteristischen Merkmalen weiblicher Tiere. Endlich muß ich bei den weißen Wyandotten als fesselnd noch den reinweißen Farbenton hervorheben. Leider gibt es jedoch eine ganze Reihe Stämme, welche einen gelben Anflug haben. Und wie sieht es in Bezug auf die Rassenmerkmale bei den anderen Farbenschlägen aus? Keiner schlägt den weißen, alle bleiben zurück. Die Form läßt oft noch viel zu wünschen, ist z. B. recht eckig, besonders bei den neueren Farbenschlägen. Daher bevorzugen viele Züchter bei den Wyandotten gerade den weißen Farbenschlag, der deswegen auch recht verbreitet ist. Ohne Uebertreibung läßt sich von den rveißen Wyandotten sagen: sie sind erstklassig in ihrem Wirtschaft?- werte und in der Ausprägung der Rassenkennzeichen. * Zur Stallbelüftung im Sommer. (Nachdruck verbotenst Ziegen, die auch während der Sommermonaie im Stall gehalten werden, haben nicht selten arg unter der erhöhten dunstigen Stalltemperatur zu leiden, so daß selbst die besten Stallbelüftungseinrichtungen nicht ausreichende Abhilfe schaffen. In allen solchen Fällen ist die Anbringung einer an der Innenseite angehängten Sorymertür zu empfehlen. Man stellt sie aus 1 Meter hohen gehobelten Bretterlatten her. Wo man weitere Ausgaben dafür nicht machen kann und will, da baue man sie einfach als Einsetzer, der von Fall zu Fall ausgehoben und beiseite gestehst werden kann,, wenn der Aus- und Eingang freigemacht werden soll. Bester und bequemer ist schon die Äändertür. die nötigenfalls durch ein Vorhängeschloß Unberufenen tv Zutritt unmöglich macht ■ • - ~r Nr. 72 . Itchrgang 1928. Slammfjol; -- Derfleigerung Die Pfälzer Kathol. Kirchenschaffnei Hei- »eloerg versteigert am Donnerstag, den 2S. März vormittags 8 Ahr, in der Wirtschaft zum .geloster Lobenfeld" in Lobenfeld (Amt Heidelberg) aus den Distrikten t Wiesenschlag, Klingen- schlag, Binsenteich. Kornschlag, Büschel, Eichels, Eu- lenbeig, Hohlebnche, Kreuzeichenschlag, Lichte Pfriemen und Vorderer Rotenberg. Stämme und Abschnitte : 139 Eiche» 1 .— 6 . Kl.: 4 Buch. 4. u. 5. Kl.; 239 Radel 1.-6 Kl.; 78B.r- ken 5 -6. Kl.; 5 Eschen 3.-5. Kl.; 22 Ahorn 3.-6. Kl.: 4 Kirsch. 5.-6. Kl.; 4 Erlen 5.-6. Klasse. Borzeiger des Holzes sind: a) Für die Distrikte Wicsenschlag bis mit Büschel Förster Halter in Lobenfeld,' t>) für die übrigen Distrikte Forstwart Kreffer in Waldwimmcrsbach. Wimpfen. Nutzholzverkauf. Donnerstag, den 2S.lfd.Mts. vorm. Mhranfangend kommen im Forstwald, Distrikt verschiedene, mit 3 monatl. Borgsrist zurBersteigerung: -2. Klasse = 2,93 Fstm. Der Laudbote * Sinsheim« Zeitung. Samstag, den 24. Marz 1928. Eichenstämme Buchenstämme 4. „ > 3.-2. „ = 0,99 „ 1 Larchenstamm 2 a „ = 0,57 3 Kieferstämme 1 b—2 b „ = 0,88 117 Fichtenstämme 1 a— 3 a „ —- 44,72 „ 324 Fichte Derbstangen — 12.45 422 „ Reisstangen — 4,64 „ 6 Birke Derbstangen — 0,18 14 Rmtr. eiche Nutzscheiter 2.5 m lang 4 „ „ Nutzknüppel 2.5 „ lang 3 „ „ „ 1,6 „ lang Bist Vorstehender Versteigerung sind die Nutzholzversteigerungen im Forstwald beendet. Das Holz in der Wiedertäufcrskirche und Hohe- buche kommt an Ort und Stelle zum Verkauf, dasjenige der weiteren Schläge in der Hohebuche und zwar im Anschluß an die Versteigerung daselbst. Zusammenkunft im Forsthaus. Wimpfen, den 19. März 1928. Hessische Bürgermeisterei Wimpfen Sailer. Hoblblocksteine ohne Sand und Kies, nur aus separierter Eisenbahnschlacke hcrgestellt, höchste Stabilität, beste Wärmehaltung absolut trockenes Mauerwerk. Zugelassen durch besonderen Erlaß des Bad. Ministeriums des Innern vom 3. XII. 26 für 31/2 geschoifige Bauten. Ferner: Schlackensteine, Blocksteine für Zwischenwände, Kamintrommeln, Mauer-, Verputz-, Beton- und vflastersand. Gewaschene Schlacken zum Betonieren, Schlackensand, Sockkalk, Gisenbeton- beckenträger. „Legida". Süddeutsche Baufteinwerke Kälber« & Sie., Wieölkoch. Fernsprecher Nr. 11. Vertreter für den Bezirk Sinsheim: Robert «Smelin in Sinsheim. 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