Ratgeber für Haus- und Landwirtschaft Beilage zum Landboten (Ginsheimer Zeitung) Sieh- und Geflügelzucht Hufpflege bei Fülle« und Jungpferden. „Schlechte Hufe, schlechte Pferde!" sagt ein altes Wort, und ein anderes behauptet: „Taugen die Beine des Pferdes nichts, taugt das ganze Tier nichts!" Es ist daher von größter Wichtigkeit für die spätere Tauglichkeit, daß schon vom kleinen Füllen an der Züchter der Hufpflegc größte Aufmerksamkeit zuwendet. Dianche Pserdehalter sind noch der Meinung, daß es einer besonderen Hufpflege während der Sommerweide bei Jungpferden nicht bedarf, da bei dem freien Umherlaufen das Wachstum der Hufe sich von selbst regelt. Das ist aber eine falsche Annahme. Besonders in feuchten Sommern wächst der Huf zu stark, und wird dann nicht rechtszeitig geschnitten, entstehen gar leicht schlimme Huffehler, 'die spater gar nicht mehr oder nur schwer zu beseitigen sind. Nicht selten wächst bzw. schleißt die eine Seite des Hufes mehr als die andere. Wird da nun nicht zur rechten Zeit eingegriffen, sind schiefe Hufe die Folge und damit häßliche Beinstellung. Darum sollte niemand es versäumen, wenigstens monatlich einmal die Hufe seiner Jungpferde von sachkundiger Hand nachsehen zu laßen. Jeder tüchtige Beschlagschmied ist dazu in der Lage. Werden die Tiere auf den Stall genommen, hat wieder zunächst eine gründliche Nachschau der Hufe stattzufinden. Je zeitiger ein Wachstumsfehler wahrgenommen und behandelt wird, um so leichter ift die Beseitigung desselben. Ein weiches, warmes Lager für die Ziege. Die freiheitsliebende Ziege ist während des Winters viele Wochen auf einen meist recht engen, dumpfen Stall angewiesen. Da sollte man ihr den Aufenthalt daselbst recht behaglich machen u. ihr vor allem ein warmes, wei- kches und trockenes Lager bereiten. Schon im eigenen In- tereste sollte dies geschehen, da von der Trockenheit und dem wärmespendenden Streumaterial Gesundheit und Gedeihen und nicht zuletzt die Milchergiebigkeit in hohem Grade abhängt. Nur zu leicht wird den Ziegen, wenn sie auf naster Streu, noch dazu auf kaltem Untergrund liege« mästen, die gerade im Winter so notwendige Körperwärme ent. zogen. so daß notgedrungen Erkältungskrankheiten nur zu leicht entstehen. Insbesondere wird der Klauenseuche durch nassen Standort Borschub geleistet. Darum beuge man beizeiten vor und sorge für ein trockenes Lager. An ge- .«ignetem Streumaterial dürfte es dem Ziegenhalter kaum 'fehlen. Stroh und Laub sind überall aufzutreiben. Auch Holzwolle, Sägemehl und ganz besonders Torfmull wegen feiner großen Aufsaugemöglichkeit find zu empfehlen. Sagemehl wird zwar in der Praxis verschieden beurteilt, «ber es bietet wie der Torfmull den großen Vorteil, daß es «in dichtes, weiches Lager abgibt, das auch so leicht keine Nässe aufkomenm läßt, weil die Holzteile die Feuchtigkeit aufsaugt. In dieser Beziehung ist Torfmull eine ideale Streu, da sie mit dem Urn gleichzeitig das durch seinen stechenden Geruch bekannte Ammoniakgas bindet und so die Luft rein hält. Um den Staub, der leicht in die Zitzen rindringen kann, zu verhüten, bringe man über das Sägemehl oder den Torfmull eine Lage Stroh. Trotzdem laste man die von Kot und Urin verunreinigte Streu nicht zu lange liegen, sondern entferne sie öfters. Nur dadurch erhalten wir die Luft frisch und gesund und fördern das Wohlbefinden der Tiere. Ganz verkehrt ist es auch, die alte Streu durch neue zu bedecken, wie das leider aus Bequemlichkeit allzuoft geschieht. Der Fäulnisprozeß der zu unterst liegenden Streu geht weiter und verpestet durch seine gasförmigen Ausscheidungen nach wie vor die Luft des Stalles. Das weiße dentsche Edelschwrin. Deutschen Züchtern ist es nach langjähriger Arbeit gelungen. in dem ursprüngl. aus England stammenden weiße« deutschen Edelschwein eine neue Rasse zu züchten, dabei die Fehler der englischen fast vollständig auszumerzen. Die Züchtung ist heute mit besonderem Erfolg durchge- föhrt, daß es nicht mehr nötig ist, auf englische Eber zu- ruckzugreifen. Das deutsche Edelschwein übertrifst sogar in mancher Beziehung feine englische« Stammeltern in vorteilhafter Delle affem semt es nicht den Mops- * * i köpf, hei dem der Unterkiefer über den Rüssel hervorragr während der Oberkiefer nach oben gekrümmt ist, eine Bildung. wie sie noch sehr häufig in England anzutreffen ist. weil sie als besonderes Rastenmerkmal beibehalten wird. Aurst zeigt das Edelschwein gute Körpersormen und eine schätzenswerte Anlage, die nutzbaren Körperteile vorteilhaft auszubilden. Eine hinreichende Behaarung und ein starker Knochenbau zeigen, daß diese Tiere keineswegs ver- rärtelt und empfindlich sind. Sie können daher ohne Bedenken in der besseren Jahreszeit auf nicht zu entfernte Weiden getrieben werden. Besonders schätzenswert ist die Frühreife, die große Fruchtbarkeit und die gute Mastfähig, «it der Tiere. Ohne Uebertreibung kann behauptet wer- baw daß das toeifee t dtzztsche Edels chwein xin vorzügliche; Futterverwerter ist und den größten Ansprüchen genügt. Wo es gilt, schnellwüchsige, frühreife Schweine heranzuziehen und große Futtervorräte schnell in nutzbringende Erzeugnisse umzusetzen, da ist das weiße Edelschwein ani leistungsfähigsten. Erreicht es doch bei gewöhnlicher Fütterung in einem Jahre bereits ein Gewicht von 160 Kilogramm. vom dritten Jahre ab ein solches bis 400 Kilogramm. Doch läßt man die Tiere nicht mehr als 110 bis 130 Kilogramm schwer werden, da die sog. Karbonaden- Schweine am leichtesten verkäuflich sind. Unsere Hühner im Dezember. Bon Paul Hohmann -Zerbst. Mußten die Hühner sich schon im November viel im Scharraume aufhalten, weil die Luft feuchtkalt, überhaupt unwirsch war, so ist das im Dezember noch häufiger der Fall. Daher ist es eine der Hauptaufgaben des Züchters, dafür zu sorgen, daß reichlich trockenes Scharrmaterial vorhanden ist und daß dieses, gehörig ausgeharkt wird Fällt Schnee, so ist ein Teil des Auslaufes schneefrei zu halten, damit die Hühner die ihnen so dienliche Bewegung haben. Diese verschaffen wir ihnen übrigens auch dadurch daß wir frühmorgens, wenn sie den Schlafstall verlassen und den Scharraum aufsuchen, Wintergetreide, zerschlagene Gerste, kleinen Weizen oder dergleichen hier einharken. Mit Eifer gehen die Hühner daran, sich diese kleinen Körner herauszuscharren. Das bringt das Blut in Wallung, erzeugt die so nötige Wärme im Tierkörper viel besser, als wenn wir den Stall recht warm halten bzw. machen, z. B. dadurch, daß wir eine Ecke des Großviehstalles den Hühnern einräumen. Dies ist ganz verkehrt. Am schlimmsten handelt derjenige Hühnerbesitzer, welchr seine Hühner über dem Schweinestalle nächtigen läßt.- Warm an und für sich soll der Hühnerstall überhaupt nicht sein, doch frei von Zugluft. Beherzigen wir dies, so werden wir selten darüber zu klagen haben, daß die Hühner Schnupfen, Pips oder gar Diphtherie haben. Einreibungen der Kämme und Kehllappen mit Lanolin oder Vaseline verhüten, daß diese Teile vom Froste ergriffen werden. Das Saufi, oster muß jetzt lauwarm vargeboten werden. Die Zucht der Truthühner bietet großen Nutzen. Bei uns hat die Zucht der Truthühner nur einen bescheidenen Umfang xm Vergleich zu andern Ländern, Nordamerika, England und Frankreich gefunden. Dort 1 *\> weiß man ihren wirtschaftlichen stutzen durch die Güte und Menge ihres Fleisches viel höher zu schätzen als bei uns, obwohl es nie an einem lohnenden Absatz fehlen dürfte. Das sollte man um so mehr beachten, als die Haltung der Truthühner wegen ihrer großen Gefräßigkeit besonders dann nur wenig kostet, wenn sie einen großen Auslauf, wie z. B. große Grasflächen unter Obstbäumen, haben. Hier finden sie, da sie im Futter nicht wählerisch sind, den groß, ten Teil ihrer Nahrung. Allerdings sind die Sc^vierig. keiten, die die Aufzucht der Kücken bietet, gerade nicht zur Zucht ermunternd und läßt manchen davor zurückschrecken. Indessen läßt sich die Aufzucht bei sorgfältiger, aufmerksamer Pflege der Kücken besonders in den ersten Tagen mit Erfolg durchführen. In dieser Zeit ist das Ruhe, und Wärmebedürfnis viel größer als das Verlangen nach Nahrung. Man braucht daher nicht ängstlich zu sein, wenn die jungen Tiere in den ersten 36 bis 48 Stunden ihres Lebens nichts zu sich nehmen. Alsdann wird ihnen die Glucke das Fressen und Trinken schon beibringen. Ein hinlänglich trockener und warmer Stall und Schutz vor kalter Zugluft sind bei der großen Empfindlichkeit der Kücken unbedingt notwendig. Sie dürfen daher nicht eher ins Freie gelassen werden, bis sie ihre Federn vollständig haben. Während dieser Periode bedürfen die jungen Puten viel sterische Nahrung und viel Grünfutter. Als erstes Futter gibt man ihnen Buchweizen und Hafergrütze, dann ein paar mal am Tage Mehlwürmer. Dadurch macht man die anfänglich scheuen Tiere zutraulicher. Morgens und abends stelle man ihnen noch eine flache Schale mit hartgesottenem Ei hin. das mit gewiegten Brennesseln. Salat oder Kreuzkraut vermengt wird. Ratsam ist. über die Schale ein Gitter in der Weise zu legen, daß die Jungen drunter durchschlupfen können und die Alte nur mit dem Schnabel an das Futter gelangen kann. Sonst verscharrt sie nur zu leicht das Futter. Ist diese kritische Zeit glücklich überstanden, dann sind die Jungen ebenso widerstandsfähig gegen die Unbilden der Witterung wie die Alten selbst und bedürfen keiner besonderen Wartung mehr. Immerhin ist es rätlich, die jungen Puten mit der Mutter Sicht xhW iuf FW? m fassen, bjz dj? Sonne den Erdboden •-—■ - ’■■■ — — 1 erwärmt und abgetrocknet hat. Das dürfte gegen 10 Uh: des Morgens der Fall sein. Darum sind die jungen Tier- chen vor dem Naßwerden durch Regen u. Tau zu schützen. Die Mühe der Wartung in den ersten Wochen wird durch ein schnelles Heranwachsen reichlich belohnt. Die Hennen legen durchschnittlich 30—40 Eier, selten mehr. Sobald sie ihren Satz Eier gelegt haben, schreiten sie auch schon zum Brutgeschäft. Ihre Brutlust ist so groß, daß man sie ju jeder Zeit zum Brüten selbst mehrere Male hintereinander zwingen kann. Sie wird daher sehr gern zum Ausbrüten von Eiern der Hühner, Enten und Gänse .als lebende Brutmaschine in vielen Geflügelzüchtereien verwendet. Auch als Führerin ihrer Jungen sind die Truthühner außerordentlich zuverlässig, warnt und schützt selbst mitgehende Hühner. Lohnend ist die Mast der Truthühner, zumal sie alles Futter annehmen. Je nach der Rasse erreichen sie schon nach einem Jahre ein recht respektables Gewicht. So werden ausgewachsene Truthühner des Bronzeputers 24—27 Pfund, Hennen 12—15 Pfund schwer. Große Rassenunterschiede bestehen gerade nicht. Am meisten ve^reitet dürfte das große, stattliche Bronzetrut- Huhn, auch Riesenputer genannt, sein (s. Abb.) Es ist eine amerikanische Züchtung. Dann gibt es noch weiße - (Schneeputen), schwarze, gelbe und blaue Puter, sowie gescheckte Puter. Feldbtw Praktische Borkeimkästen. Der Frühkartoffelbau kann, wenn alles glückt, viel > Geld einbringen. Aber das Vorkeimen ist dazu unerläßlich. Man nimmt zu diesem Zweck flache Bücklingskisten, schichtet 2 Lagen Knollen hinein und stellt sie in einem warmen Raume so auf, daß auch das Licht überall herankann. Das macht wiederum das Aufbauen von Lattengestellen nötig. Beim Auspflanzen werden dann die Kistchen mit aufs Feld genommen und aus diesen Knolle für Knolle, mit den Keimen nach oben, sorgfältig der Erde anvertraut. Das bedeutet viel Arbeit. Der breite, eckige Holzhenkel ist deshalb gewählt, damit man beim Vorkeimen und beim Transport beliebig viele Schichten Übereinanderstellen kann. Dadurch wird bedeutend an Raum gespart und die Höhe der Henkel bürgt. dafür, daß alle Knollen belichtet werden. Die Kästen ha- i ben eine Länge von 60 Zentimetern, eine Breite von 30 : Zentimetern, eine Höhe von 10 Zenstmetern, wobei der! Henkel 30 Zentimeter den Boden überragt, ein Gewicht von 3 Kilogramm und ein Fassungsvermögen von 7—8 Kilogramm Knollen, wenn diese in 3 Schichten liegen. Schnittsalat «nd Bitterkresse im Winter. Manchem Salatliebhaber liegt viel daran, auch im Winter - öfters Salat esse» zu können. Um dies zu ermöglichen, wird - der Boden mit einigen Löchern versehen, die man mit Scher» ■ ben bedeckt. Dann mischt man Gartenerde, gesiebte Komposterde und etwas Sand und füllt damit Kästen bis 1 Zenti- meter vom Rande. Ende Dezember beginnt man mit dem Einsüen, «nd . zwar in Zwischenräumen von 8—10 Tage». Die rund» i blättrige Schnittsalatsorte ist sehr zu empfehlen, da fie schnell ! wächst und recht wohlschmeckend ist. Sehr gut ist auch der > gelbe mooskrause Blätterlattich. Man zieht in jedem Saften i fünf Reihen und streut da hinein die Samen, doch nicht zu . dicht, und bedeckt ste dann mit einer dünnen Erdschicht, die I man mit einem flachen Brettchen leicht andrückt und »U . lauem Wasser mittels einer Feinbrause leicht bespritzt. Die ! Kästen kommen dann auf die Fnnensensterbank, damit sie f Licht und Sonne haben, auch frische Luft ist zum Wachstum k unbedingt nötig. Gegossen darf nur werden, wenn die obere f Erdschicht trocken ist. Mau hüte fich vor zu vielem Gießen, } da die zarten Pflänzchen leicht tu Fäulnis übergehen. Die untere Erde ist noch feucht, wenn es beim Gegen- ’■ klopfen mit dem Finger dumpf klingt. ES empfiehlt fich. ! je einen Kasten mit Lattich und Kresse zu besäen, letztere ent- c wickelt fich bedeutend schneller. Bor einer neuen Aussaat ist k die Erde gut umzuarbeiten und obenauf neue Erde zu tun. * ES ist zu beachte«, daß die zu verwendenden Sämereien Treibsorten find. l Wo Mistbeete zur Verfügung find, benutze man diese statt der Fensterkäste«. DaS Mistbeet wird völlig entleert und * erst nach einigen Tagen mit langem Pferde- oder EselS- l i|nüct neu angejzgt, um Zarw befät zu werden, A. v, . j f'tii. 1 : ■ Nr. 287 . Jahrgang 1928. Der Luudbole * Stnstzetmer JettMU. Freilag, den 7. Dezember 1928. Ettern» was lieft euer Kind? dl Herder hat einmal -gesagt: „Ein Buch hat oft auf eine ganze Lebenszeit einen Menschen gebildet oder verdorben." Vielleicht ist das Wort eine Uebertrcibung: denn zweifellos gibt es auch hervvorragende Männer und tüchtige Frauen, die trotz minderwertiger Lektüre in der Jugendzeit ganze Menschen geworden sind. Aber haben alle Menschen in ihrem Innern so starke Widerstandskräfte, die aus schlechten Büchern heranschleichenden Gefahren zu überwinden, und so starke Waffen einer anderen, eigenen Bildung, die Angreifer niedcrzuschlagcn? An dem Worte eines andern Mannes ist sicher nicht zu drehen und zu deuteln: „Bücher machen nicht gut und schlecht: aber besser und schlechter machen sie doch!" Eltern wißt ihr, was euer Kind liest? Jugend liest was ihr in die Hände fällt, Gutes und Schlechtes, Wertvolles und Minderwertiges, Wertbücher und Schund, ja auch Schmutz. Die Schule hat feit langem die Erziehung zum guten Buch auf ihre Fahne geschrieben. Sic sucht das Ziel zu erreichen durch künstlerisch wertvolle Lesebücher, durch beste Einzelbücher und Dichterwerke. Die große Literatur unseres Volkes ist in mühevoller Arbeit nach Werken und Schriften durchforstet worden, die kindertümlich genug sind. So sind stattliche Sammlungen von Jugendschristen entstanden, von Jugendschriften dichterischer Form, die Kunstwerk sind und zugleich auch verstänolich für unsere Jugend. Daneben sucht aber Schund- und Schmutzliteratur in tausend Kanälen an unsere Jugendlichen und unsere Kinder heranzukommen. Die Schule hat ihnen den Weg verrammelt: da mühen sie sich um Eingang in die Häuser und spähen wo ihnen keine Dämme und Wälle errichtet sind. Wenn es richtig ist, was der „Kunstwart" einmal angegeben hat, dag in der Nachkriegszeit 70 v. H. des Papiers der gesamten deutschen Buchcrzeugung von Schund und Schmutz beansprucht wird: wenn cs richtig ist, daß in Deutschland etwa drei MilliardenHefte von den bekannten Schund- Serien umlaufen: dann ist die Gefahr unendlich groß, daß auch unsere Kinder von den Schlammfluten erreicht werden. Nicht alle Eltern haben Zeit und Neigung, dieser Frage ihre Aufmerksamkeit so zuzuwcnden, daß sie selbst aus der Fülle der Bücher sich die hcraussuchen, die für ihre Kinder besonders geeignet sind. Aber alle Eltern haben Zeit, sich in dieser Frage mit der Schule, mit den Lehrern und Lehrerinnen ihrer Kinder in Verbindung zu setzen. Die Schule steht herzlich gern zur Auskunst und zur Hilfe bereit. Die Frage: Was soll mein Kind lesen? oder die andere: Welches Buch schenke ich meinem Kinde? sollte in jeder Klassenelternversammlung, auf jeder Zusammenkunft von Haus und Schule gerade jetzt vor Weihnachten, dem Fest des Schenkens, besprochen und behandelt werden. Das ist ein Gebiet der Zusammenarbeit, wie es besser und glücklicher nicht gedacht werden kann. Was nutzen alle Bemühungen der Lehrerschaft, das schlechte und schundige Buch zurückzudrängen und dem guten und wertvollen Buch den Weg zu bereiten, wen» die Elternschaft nicht mitschafft und mithilft! Wieviele Mühen machen sich viele Eltern, ein gutes Buch für ihr Kind zu suchen und zu finden, und wie oft fallen sie falschem Rat und schlechter Empfehlung zum Opfer! Nur wenn beide, Elternschaft und Schule. gemeinsam ans Werk gehen, kommen wir ans gewünschte Ziel. Eltern, was liest euer Kind? — Das ist eine Mahnung zur Gemeinschaftsarbeit von Haus und Lehrerschaft! Verschiedenes. Das blaue Wunder. Mein Freund Callus erlebte es, dieses blaue Wunder. Mir. seinem Vertrauten sprach, er davon. „Hättest Du sie gesehen, auch Du wärst futsch gewesen. Eine Frau sage ich Dir, Dame, was sage ich, eine Fürstin, eine-" „Königin, ich weiß! Halte Dich nicht solange bei der Vorrede auf." „Alles an ihr in lichtem Blau. Hut, Kleid, Strümpfe- blau blau, himmlisches Blau. Ich sage Dir: Das blaue Wunder wirst Du erleben"! Das ärgerte ihn. Wir verfeindeten uns. Ich aber kenne meinen Callus wird sich schon wieder einrenken. Und es renkte sich ein. Nach acht Tagen, es war gestern, kommt Callus. Niedergeschlagen, niedergeschmettert! „Du verzeih, ich war gereizt". „Na. laß nur, und die — Dame in blau"?! „Ach so. Hör mal, Du sollst es wissen. Eines Abends, gestern küßte ich sie wirklich. Es war als wir durch den Zwinger gingen. Zärtlich umschlang sie mich, dann aber hatte sie es plötzlich sehr eilig. Ich ging noch zu einem Glas Bier, verärgert, und stellte fest-" „Daß Dir die Brieftasche fehlt. — Wichtigkeit! Ich sagte Dir doch: Dein blaues Wunder wirst Du erleben — — —". Er schwieg, mein Freund Callus. St. Das Probestcrbcn. In der Wochenschrift „Rcclams Universum" sLeipzig) lesen wir folgende heitere Begebenheit: Ein alter pedantischer Junggeselle, ehemaliger Gerichtsrat, gibt seiner langjährigen Haushälterin Pauline Verhaltungsmaßregeln für den Fall seines Ablebens. Wenn er einmal stürbe, sagte er zu Pauline, solle sie zuerst das Fenster öffnen, dann sein Testament aus dem Sekretär herausnehmen und aufs Amtsgericht tragen. Als Pauline eines Morgens trotz mehrmaligen Anklopfens keine Antwort erhält, öffnet sie rasch das Schlafzimmer und sieht den Herrn Rat mit geschlossenen Augen regungslos im Bette liegen. In der Meinung, er sei nicht mehr am Leben, stürzt sich Pauline mit den Worten: „Der Herr Rat ist tot" auf den Sekretär, um das Testament herauszunehmen. Da eütönt hinter ihr die Stimme des Herrn Rates: „'s ist ja falsch, erst das Fenster auf!" Das Doppelleben einer Schanspielerin. Das kleine Städtchen Bekamt im Achanttland an der Golöküste Afrikas wurde vor einigen Tagen zum Schauplatz eines geheimnisvollen Dramas. Ein gewisser Mr. Knowles wurde wegen Ermordung seiner Frau verhaftet. Mrs. Knowles mar eine sehr populäre Erscheinung in der englischen Kolonie. Groß war die Ueberraschung .als man erfuhr, daß die Ermordete Mrs. Knowles in Wirklichkeit keine andere als die in England sehr bekannte Schauspielerin Magde Clinton war. Magde Clinton war aber ihrerseits mit einem Mr. Street in London verheiratet. Als Mr. Streek lTheaterdirektor in Londons aus den Zeitungen von der Ermordung der Schauspielerin Magde Clinton, die zugleich eine Mrs. Knowles gewesen sein soll, erfuhr, war er zunächst vollständig ratlos. Er wußte, daß seine Frau sich auf einer Theatertournee in Australien befand und hatte auch von ihr regelmäßig Brief empfangen. Er will an die Identität der Ermordeten mit seiner Frau keinesfalls glauben und behauptet. es sei eine Doppelgängerin. Das Ehepaar war im Laufe von vielen Jahren glücklich verheiratet und der Mann will an die Untreue seiner Frau nicht glauben. Da andererseits die Identität der Schauspielerin von den Behörden in Südafrika sestgestellt worden ist. besteht kein Zweifel, daß die Schauspielerin ein Doppelleben geführt hat und die zärtlichen Briefe an ihren Mann wahrscheinlich von Bekannten aus Australien abscbicken ließ. Mr. Street begibt sich nach Afrika, um die geheimnisvolle Geschichte aufzuklären Mr. Knoivles soll seine vermeintliche Ehefrau ans Eifersucht erschosien haben. Der erste Versuch zur Ueberguerung des Atlantik aus dem Luftwege. In einer öS Jahre alten Ausgabe einer amerikanischen Zeitung har man den scheinbar ganz in Vergessenheit geratenen Berichi über den ersten Versuch entdeckt, den Atlantik auf dem Lustwege zu überqueren. Der Plan stammte von einem Professor A. John Wise, und zwar sollte die Fahrt in einem Luitbauon ausgesiihrt werden Doch bevor das Unternehmen zum Abschluß kam. zankte sich Wise mit seinen Finan.leuten und trat von der Leitung zurück. Auf alle Fälle wurde aber'ein Ballon für diese Fahrt angcfertigt. welcher den Namen Daily Graphic erhielt. Im Jahxe 1873 waren alle Vorbereitungen getroffen. Der Start erfolgte unmittelbar nach Schluß der Verhandlung nicht weniger als 10 Hciratsanlräge von Zuhörern, die sie aber ablehnte, da sie soeben ein Filmengagement abgeschlossen habe! — Kinder als Mnttermörder. Auf eigenartige Werse sind kürzlich in Brighton in Eng- land spielende Kinder zu Mördern arr ihrer Mutter geworden. Die fünfjährige Rose Maedowell und ihr vierjähriger Bruder. Robert spielten im Kinderzimmer, während im Nebenzimmemr ihre Mutter saß und las. Sie spielten Radio und hatten ihre Mutter als BefestigungSort für die „Antenne" ausersehen, die durch einen lange« und starken Bindfaden dargestellt wurde, den die Kinder der lesenden Mutter um den Hals schlangen und am Türknopf befestigten. In ihr Buch vertieft, achtete Mrs. Maedowell nicht auf das Gebaren der Kinder, und das Spiel nahm eine ganze Weile ungestört seinen Fortgang. Plötzlich siel den Kindern etwas anderes ein. Sie liefen in das Kinöerzim- mer zurück und aus dem Hause, wobei sie die Verbindungstür des Wohnzimmers heftig hinter sich zuschlugen. Dabei wurde die Mutter der Kinder vom Stuhl gerisien, und die Schlinge um ihren Hals zog sich so unglücklich zu, daß die Bebaue :i7iverte stranguliert wurde. Als das Stubenmädchen das Gepolter hörte und in das Zimmer eilte, war d^" Tod schon einaetreten. j^lltltlllllllllllllllllllllllllllllllllllltllllllllllllllllllllllü: I Julius Laubis, Mein ( 5 Grofees Lager in: 2 | Glas, Porzellan, Steingut f I Gaus- und Küchengeräte § 5 Befonders empfehle: EE E Gejchenhartihel, Ulajchgarnituren, E E Raffee-Seruice 9,15 und 27 teiiig E E tafel-Seruiee Z 3 u. 45 teiiig, E E Küchengarnituren E 1 Solinger Stahlwaren § 2 beste Qualität. r= | Spielwaren u. Christbaumschmuck I ss in großer Auswahl — HilitiiiimtiiiifiiiiiititititiiiiiiiiMiiniiiiiiiiiuiiiimiiirH Uni Eine gute Drucksache ist die beste Geschäftsreklame IJKIJI Ui! 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Die Veranstaltungen des „lieimatdieustes" finden allüberall größtes. Interesse und, Beifall, da sie in wirklich sachlicher und einwandfreier ] Weise über die wichtigsten Lebensfragen des ; deutschen Volkes orientieren und’unparteiisch, : lediglich im Interesse des Staatsganzen:arbeiten. I Reichszentrale für Weimatdienst Abteilung Baden in Karlsruhe: Q.öppert. \ Bezirksamt Sinsheim.:, Str a-tk, Landrat. ,ftftftftftft«ftft»ft ^ftftftftMftftftftftftftft«»»«»» M • Zu Weibsachtsgescltenkar i wie UbrtD • Schmock • bei Albert Wickenftäuser b. Rathaus Sinsheim b. Rathaus Ludwig Spranz, Sinsheim Buchhandlung - Kunsthandlung - Buchbinderei BüUereinrabiiongs- Gtscbäft Gold, Politur-, Eichenholzleist ex Große Auswahl in: Kunstblätter, Radierungen und Scherenschnitte. 7 Spiegel Gallerten und Flurgarderoben. Gerahmte Bilder 52/120 Hellochroms und Farbcnlichtdrueka in schöner, 6 cm breiter Altgoldleiste, staubfrei eingerahmt per Stück RM .20. 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