UNABHÄNGIGE HEIMATZEITUNG FÜR OBERBADEN UND DAS BODENSEEGEBIET SUDKURIER Mcbeint Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, Bezugspreis monatlich: durch Träger 2.85 D-Mark Ssmstag. Tel.: 924, 925,1130,1510,1511. Fernschr. 073339. 8. JAHRGANG * SAMSTAG/SONNTAG 29./30. NOVEMBER 1 952 * NUMMER 193 (und 35 PIg. Trägerlonn), durch die Post 3.05 D-Mark Verlag und Redaktion Konstanz, Marktstätte 4 (und 45 Pfg. Postzustellgebiihr). Einzelpreis 20 Pfg Am Sonntag wählen die Saarländer Holfmann duldet keine Opposition — Versammlungen ohne Aussprache — „Wer die KP wählt, wählt deutsch" Zwischenfälle in Tel Aviv TEL AVIV. Vor dem Gebäude der tschechoslowakischen Gesandschaft in Tel Aviv kam es nach Bekanntwerden der Urteile im Prager Prozeß zu schweren Zwischenfällen. Bewaffnete israelische polizeibeamte zu Pferde nahmen das Gesandtschaftsgebäude unter ihren Schutz, nachdem von einer erregten Menschenmenge Steine geworfen worden waren. Ein Fenster ging in Scherben, die Tür des Gebäudes wurde beschädigt. 30 Tote bei Flugzeugabsturz TACOMA (Washington). Beim Absturz eines Transportflugzeugs der amerikanischen Armee am Stadtrand von Tacoma im Nord-Westen der USA sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Es heißt, die Maschine hatte 38 oder 40 Personen an Bord, unter ihnen Soldaten mit ihren Frauen und Kindern, die aus Alaska kamen. Der Pilot hatte versucht, den Flugplatz in dichtem Nebel anzufliegen. Etwa 100 Meter von einem Wohnhaus entfernt prallte die Maschine auf. Unter den Trümmern der Maschine fand man die Leiche eines Kindes, das noch eine Puppe in der Hand hielt. Beim Absturz eines Transportflugzeugs der amerikanischen Armee am Stadtrand von Tacoma im Staate Washington, sind am Freitagmorgen wahrscheinlich 36 Personen ums Leben gekommen. Die einzigen bisher aufgefundenen Ueberlebenden sind zwei amerikanische Fliegersoldaten und ein achtjähriges Kind. Die Maschine hatte 39 Personen an Bord, unter ihnen Soldaten mit ihren Frauen und Kindern, die aus ^Alaska kamen. Blind geworden um zu leben OTTAWA. Die vierjährige Barbara Ann Burton aus dem kanadischen Städtchen Hamilton hat ihr Augenlicht opfern müssen, um weiter zu leben. Das Weine Mädchen mußte sich einer Operation unterziehen, bei der es beide Augen verlor. Ohne diese Operation hätte der Krankheitsherd, deg sein Leben bedrohte, nicht auagemerzt : werden können. Vor dem operativen Eingriff wurde dem Kind noch ein verfrühtes Weihnachtsfest bereitet. Es wurde mit Geschenken aus alten Teilen Kanadas, aus den USA und sogar aus Europa von Personen überhäuft die von seinem Schicksal gelesen hatten. Die kleine Barbara weiß noch nicht, daß sie nie wieder sehen kann. Massenzusammenstoß auf der Elbe HAMBURG. Donnerstagabend kollidierten aiuf der Unterelbe bei Brunsbüttel fünf Schiffe von vier Nationen. Außerdem liefen zwei ausländische Schiffe auf Grund. Die Schiffe hatten am Donnerstagnachmittag zusammen mit rund 200 anderen Seefahrzeugen nach einem fast 40stündigen Zwangsaufenthalt infolge des dichten Nebels die Fahrt wieder aufgenommen, waren jedoch später erneut in Nebel geraten. Kleiner Grenz verkehr nach Westen? STUTTGART. (Tfz.-Eigenbericht.) Die Verfassunggebende Landesversammlung von Baden-Württemberg wird eich in ihrer nächsten Vollsitzung am Mittwoch, den 3. Dezember, unter anderem mit einem Antrag aller Fraktionen beschäftigen, der auf den baldigen Abschluß einer Vereinbarung über den Kleinen Grenzverkehr zwischen Deutschland und Frankreich hinzielt. Die vorläufige Regierung soll ersucht werden, in Bonn darauf hinzuwirken, daß mit der französischen Regierung Verhandlungen aufgenommen werden, um den Kleinen Grenzverkehr mit Frankreich entsprechend der Regelung mit der Schweiz herbeizuführen. Kurz notiert Bundeskanzler Dr. Adenauer hat den jugo- tlawischen stellvertretenden Außenminister Crnnobrnja zu einer Aussprache über politische Fragen empfangen. Der Präsident der Hohen Behörde der Mon- tan-Union, Jean Monnet, stattete Staatssekretär Hallstein einen Besuch am Krankenbett *b. Professor Hallstein hat sich in Bad Godesberg einer Stirnhühlen-Operation unterziehen Müssen. Ein Sonderzug mit 5M Flüchtlingskindern Verließ Hannover, um die Kinder zu einem •Seigeren Erholungsaufenthalt in die Schweiz *u bringen. Der kroatische Gewerkschaftsrat gab in Agram einen Empfang für eine Abordnung Von Textilarbeitern ans der Bundesrepublik, die das jugoslawische Gewerkschaftssystem •tudieren wollen. Die Kriminalpolizei in Wiesbaden hat den »Bnnd der Schaffenden“ aufgelöst, da er eine Ersatzorganisation der verbotenen Sozialistischen Reichspartei war. Das 900 Tonnen große deutsche Schiff »Linkerin“ stieß auf der Westerschelde mit *i°em britischen Schiff zusammen. Der Seotsche Kapitän Woltzen ertrank bei diesem Unfall. Das Schiff konnte abgeschleppt werden. Eine britische Minensuch-Flotille wird in *Erze Minen von der Elbe- und der Weser- Mhidung räumen, damit der Anstenerungs- **g der beiden Flüsse verbreitert wird. •Der Missionar Felix Paulsen, der die letz- Jahre in rotchinesischen Konzentrations- ®**rn verbringen mußte, ist schwerkrank ins iJlieitiaiB der Missionsgesellschaft in Brek- Kreis Husum, zurückgekehrt. SAARBRÜCKEN (OPB-Eigenbericht). Am vergangenen Sonntag sprach Ministerpräsident Hoffmann in acht Versammlungen. Bis zum heutigen Samstag wird er, einschließlich der vielen Hausfrauen-Nach- mittage (mit Kaffee und Kuchen) in weiteren dreißig Versammlungen gesprochen haben. „Das ist Selbsterhaltungstrieb“, sagt der Mann auf der Straße. An allen Baustellen und Plakatsäulen hängen die zugelassenen vier Parteien einträchtig nebeneinander: CVP (Christliche Volkspartei), SPS (Sozialdemokratische Partei Saar), DV (Demokratische Volkspartei) und Kommunisten. Die Plakate der Kommunisten tragen die Aufschrift: „Wer die KP wählt, wählt deutsch“. Dir Parteien der „Deutschen Opposition“ wurden nicht zugelassen. überall lebhafte Diskussion Mit Wahlzetteln, Flugblättern und Aufrufen der Parteien wird man im Saargebiet, selbst in kleinsten Ortschaften, zugedeckt. Die drei Zeitungen des Saargebiets berichten seitenlang über die Bedeutung der Wahl. Die verbotene Opposition hatte keine Gelegenheit, an die 630 000 stimmberechtigten Wähler heranzutreten. Die wenigen Flugblätter, die über die Grenze kommen (in Saarbrücken sah ich keines), wollen da nichts besagen. Der aufmerksame Beobachter kann sachlich feststellen: Diese Wahl ist ganz schön „ausgerichtet“. Wie in der Sowjetzone so kommt auch hier in der großen Oeffent- lichkeit nur der zu Wort, der treu zu dem (hier französischen) Kurs der zugelassenen Parteien steht. In den Eisenbahnzügen, in den Lokalen und Cafes, überall wo man zusammenkommt* ist die Wahl das wichtigste Thema. Je nach Temperament wird leise oder laut geschimpft. „Wir sind Deutsche und bleiben es“ ist im Saargebiet so selbstverständlich, daß es nicht beonders erwähnt zu werden braucht. Was die Saarländer empört, das ist, daß inmitten des freien und demokratischen W^tens undemokra- tische und diktatorische Methoden angewandt werden. Die Erbitterung scheint mir — schon wegen des abgesetzten Gewerkschaftsvorsitzenden Kutsch — in den Arbeiterkreisen am stärksten. Die Kreise der Wirtschaft, des Handels und Gewerbes sind zurückhaltender in ihren Aeußerun- gen: „Sonst gibt es für uns keine Aufträge Aufstand der Frauen im Bundestag - BONN. (W-Eigenbericht). Zu einem Auf- I stand der Frauen kam es im Bundestag, als zum ersten Male über den Gesetzentwurf der Regierung über die „Gleichstellung von Mann und Frau“ beraten wurde. Frau Dr. Ilk (FDP), nannte den Gesetzentwurf eine „Verewigung der männlichen Vorrechte“, Frau Meyer-Laule erhielt lebhaften Beifall von allen weiblichen Abgeordneten. als sie dem Gesetzentwurf nachsagte, er fuße ideologisch auf den Vorstellungen von Wesen und Aufgabe der Frau, die Schiller in seiner „Glocke“ Umrissen habe. Ehe Meinungsverschiedenheiten gingen so weit daß an eine rasche Verabschiedung des Gesetzentwurfs kaum zu denken ist. Eh- dürfte zunächst mehrere Monate lang in den zuständigen Ausschüssen beraten werden. In erster Linie drehte sich die Aus- Das Schwurgericht des Landgerichts Weiden hat entschieden, daß der kürzlich von der Anklage des Totschlags freigesprochene Zollassistent Hans Burkert einen Schadenersatzanspruch für die von ihm verbüßten fünf Jahre Zuchthaus hat. Die Ostberliner Große Strafkammer verurteilte den ehemaligen Beamten der Gestapo Franz Fedrotti wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit zu 15 Jahren Zuchthaus. Fedrotti wurde beschuldigt, von 1933 bis 1945 politische Häftlinge schwer mißhandelt zu haben. Auf der Grube „Jägensfreude“ bei Saarbrücken ging ein Teil eines Abbanbetriebes sn Bruch. Sechs Bergleute wurden eingeschlossen. Auf der Antobahn zwischen Augsburg nnd München stieß ein amerikanischer Personenkraftwagen mit einem entgegenkommenden amerikanischen Lastkraftwagen zusammen. Bei dem Unfall wurden zwei Offiziere nnd ein Soldat getötet. Der ungarische Geschäftsträger ln Belgrad wurde von der jugoslawischen Regierung anf- gefordert, das Land innerhalb 24 Stunden zu verlassen. Die gleiche Aufforderung hatte die ungarische Regierung wenige Stunden zuvor an den jugoslawischen Geschäftsträger in Budapest gestellt. In Oesterreich gibt es gegenwärtig 69 kommunistische Tarnorganisationen, die die verschiedensten Bevölkerungsschichten zu erfassen suchen. Der Betriebsleiter der Schweizer Schuhfabriken Bally, Walter Zwyssig, wurde von der Schweizer Polizei verhaftet, da er unter dem Verdacht steht, mit fingierten Einkaufsrechnungen 390 049 Franken unterschlagen zu haben. mehr — der Paß wird eingezogen, die Existenz vernichtet. Das wäre ja — leider — nicht der erste Fall.“ Geld scheint in diesem Wahlkampf keine Rolle zu spielen. Man hat den Eindruck, daß die Parteikassen gefüllt (worden) sind. Für die Joho-(Johannes Hoffmann)- Versammlungen kündet jedes Plakat und jeder Handzettel besonders an: „Es findet keine Diskussion statt“. Ich hörte den Ministerpräsidenten im „Johannishof“ in Saarbrücken. Anwesend waren etwa 500 Zuhörer, darunter 20 Frauen und 15 Jugendliche. Es wurde — wie überall — viel Oel auf die Wogen gegossen. Punkt 1: der hohe Lebensstandard im Saargebiet, 2. die Franzosen seien zu einer Revision der Wirtschaftskonventionen (nach der Wahl) bereits, 3. die hohen Renten, die sozialen Leistungen (Familienhilfe und Kindergeld), 4. die Vollbeschäftigung im Saargebiet. Die Sicht war sehr provinziell, jeder staats- männische Gedanke fehlte. Man konnte mit Zahlen operieren, die eigenen Leistungen in den letzten fünf Jahren über den grünen Klee loben. Es konnte ja niemand aufstehen, von denen steigenden Preisen sprechen, von der Abhängigkeit der saarländischen Wirtschaft, von der Torpedierung der deutsch-französisechn Saarverhandlungen durch Johannes Hoffmann und von der — im großen gesehenen — Unfreiheit des Saargebietes in allen lebenswichtigen Entscheidungen. Die Frauen und die Jugend Die größten Kopfschmerzen bereiten auch den Saarpolitikem die Frauen und die Jugend. Die jungen Wähler sagten mir folgendes: „Seit 1945 hören und lesen wir, daß wir zu guten Demokraten erzogen werden sollen. Wo bleibt die Demokratie, wenn man die Opposition mundtot macht?“ Im allgemeinen wird angenommen, daß es bei der Jugend die meisten weißen oder ungültigen Stimmen gibt. Die Frauen fühlen sich, das zeigt ihre geringe Anteilnahme an den Versammlungen und Diskussionen, von „dem ganzen Wahlrummel“ am allerwenigsten angesprochen. Man ist hier im übrigen frei von allen nationalistischen Leidenschaften. Pathos ist nicht gefragt — ob er aus den Reihen der sich jetzt überschlagenen vier zugelassenen Parteien oder über die „Grenze“ kommt. „Wir möchten die Brücke der end- — Lebhafte Debatte ohne Einigung I spräche um das männliche Vorrecht in der Familie Bundesiustizminister Dr. Dehler bekannte gleich eingangs, daß es in dieser Beziehung nicht zu einer übereinstimmenden Aufaseung im Kabinett gekommen sei. Er selbst sei in der Minderheit geblieben, als er die männlichen Vorrechte, wie es das Grundgesetz verlangt, ausschalten wollte. Auf der andern Seite wandte sich Dehler aber auch gegen die Möglichkeit, die Entscheidung bei Ehestreitigkeiten einem Gericht jzu übertragen. Sonst — so sagte er mit deutlicher Anspielung auf den Bundeskanzler und den bekannten weiblichen Kultusminister von Nordrhein- Westfalen. Christine Teusch — würden schließlich alle Kinder Konrad oder Christine heißen. Die Debatte zeigte, daß sich die SPD und der größte Teil der FDP gegen d:e männliche Bevorrechtung wenden, die besonders in den neuen Bestimmungen über die Erziehung der Kinder ihren Niederschlag gefunden hat. Nach dem Regierungsentwurf sollen die Eltern gemeinsam entscheiden, bei Meinungsverschiedenheit der Vater aber das letzte Wort haben. Aber auch Teile der CDU waren mit dem Entwurf nicht zufrieden. So lehnte die CDU-Abgeordnete Dr. Weber energisch die Regelung der Unterhaltsan- sprüche bei einer Ehescheidung ab, weil dadurch die Frau benachteiligt werde. Wenn der Mann wisse, daß seine Frau verpflichtet sei. sich nach der Scheidung ihren Unterhalt selbst mit einer „zumutbaren Arbeit“ zu verdienen, so trage dies zur leichteren Auflösung der Ehe bei. LONDON. Das Unterhaus beschloß mit 305 gegen 269 Stimmen, die verstaatlichte britische Stahlindustrie wieder in privaten Besitz zu überführen. Alle großen Firmen der Stahlindustrie waren unter der La- bourregierung im Februar 1951 verstaatlicht worden. Vor zwei Wochen fiel bereits eine ähnliche Vorentscheidung über die Reprivatisierung des Femlastverkehrs, wobei die Regierungsmehrheit 26 Stimmen betrug. Beide Projekte werden von der Laboiir- Opposition erbittert bekämpft. Die Regierung will sie bis zum Frühjahr verwirklichen. Sie hat sich allerdings in letzter Zeit auf einen „elastischen“' Kure festge- lichen Verständigung zwischen der Bundesrepublik und Eirankreich sein.“ Niemand kann eine verbindliche Voraussage über das Ergebnis der Wahl geben. Ich fragte einen Begleitmann von Joho. „Wir rechnen damit, daß die CVP wieder etwa 50 v. H. der Stimmen erhält. Höchstens 20 v. H. werden sich der Stimme enthalten.“ Männer der verbotenen Opposition rechnen mit 30 allerhöchstens 35 v. H. weißen oder ungültigen Stimmen. „Das wäre ein großer Erfolg — wir haben keine Möglichkeit der Aufklärung oder Propaganda gehabt.“ Kurz vor der Abfahrt wurde ich von drei verschiedenen Stellen gebeten, je einen Brief mit über die Grenze zu nehmen. „Warum geben Sie ihn nicht auf die Post?“ „Unsere Post wird kontrolliert — unser Telefon überwacht.“ Der saarländische Grenzbeamte hielt meinen Paß einige Sekunden länger in der Hand als den der Mitreisenden. „Schreiben Sie bitte, daß diese .Grenze' ebenso widersinnig ist wie die bei Helmstedt. Es wird Zeit, die Fehler seit 1945 zu korrigieren. In Europa sollte man überhaupt die Grenzen abschaffen.“ Der Irrtum < Von K onr Der jüngst verstorbene liberale italienische Philosoph Benedetto Croce schrieb einmal, viele Politiker seien der Meinung, sie würden die Menschen und die Welt kennen. In Wirklichkeit aber würden sie sie nicht kennen, sondern sie wüßten nur damit umzugehen. Darum hätten sie auch nur immer das eine Ziel im Auge, die andern durch Ueber- zeugung und Verführung zu beherrschen. Aber sie wüßten nicht, was für ein Wesen sie in ihrem Käfig halten und was in den Seelen und Geistern derer vorgehe, die sie erwischt haben, und der andern, die sie nicht fassen konnten. An diese in ihrem Kern* nur allzu richtige Meinung eines Mannes, der als Historiker und Philosoph einen Einblick in das Wesen der Dinge hatte, wurden wir erinnert, als wir die Berichte über den Parteitag der Freien Demokratischen Partei der Bundesrepublik in Bad Ems lasen. Nicht allein die Tatsache ist kennzeichnend, daß innerhalb dieser Partei, die als Mitträger des demokratischen Gedankens und der Verantwortung im neuen Nachkriegsstaat in den vergangenen Jahren wertvolle und wichtige Aufbauarbeit leistete, zwei in ihrer Tendenz sehr verschiedene Richtungen um die Vorherrschaft kämpften. Viel mehr ist es noch der Umstand, daß auf diesem Parteitag Ideen beschworen wurden, die entweder als falsch oder längst überholt oder die, an der Geschichte der vergangenen zwei Jahrzehnte gemessen, in weiten Kreisen als gefährlich und als hemmend für die weitere Entwicklung in Deutschland empfunden werden. Zwei Richtungen und zwei Manifeste sind bezeichnend hierfür. Das „Liberale Manifest“ wurde verteidigt von dem Ministerpräsidenten des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg, Dr. Reinhold Maier, mit einer Leidenschaft und dialektischen Gewandtheit, die nicht ohne Eindruck geblieben ist. Ihm blieb es auch Vorbehalten, den alten Kampfruf des Liberalismus des vorigen Jahrhunderts gegen die „kulturreaktionären Kräfte“ und gegen den „Klerikalismus“ aus der Rumpelkammer einer längst überwundenen Epoche hervorzuholen. Kein Zweifel, daß dieser Rückfall weithin als unzeitgemäß empfunden wurde. Aber die Tatsache an und für sich ist bezeichnend für jene Richtung des heutigen Liberalismus, die am Ausgang des 19. Jahrhunderts und um die Jahrhundertwende in Baden und in Württemberg eine führende Rolle gespielt hat. Kein Zweifel auch, daß diese politische Richtung gerade im Südwesten auch heute noch ihre besondere Ausprägung hat und wohl auch bei der Bildung der Südweststaat-Regierung ins Gewicht gefallen ist. Diese regionale Eigenart scheint legt, der gewisse Lockerungen und Konzessionen für beide Gesetze in ihrer Endform erwarten läßt. SK. Die Rückgängigmachung der von der Arbeiter-Partei vorgenommenen Verstaatlichungen in den Grundstoffindustrien und im Verkehrsgewerbe entspricht den von den Konservativen gegebenen Wahlversprechen. Die verhältnismäßig schwache Mehrheit im Parlament hat die Regierung bisher zögern lassen, dieses heiße Eisen anzufassen, zumal vor allem die verstaat-, lichte Stahlindustrie zur Zufriedenheit gearbeitet hat. Königin Elena f MONPELLIER. Die Witwe des italienischen Königs Viktor Emanuel III., Exkönigin Elena von Italien, ist in Monpel- lier kurz vor der Vollendung ihres 80. Lebensjahres gestorben. Die Königin war die Tochter des Königs Nikolaus von Montenegro und die Mutter des letzten italienischen Königs Umberto, der nach der Abdankung seines Vaters noch 35 Tage regierte bis Italien durch einen Volksentscheid Republik wurde. Elena von Italien, die am Hofe des russischen Zaren erzogen wurde, war auch von Finnlands Marschall Mannerheim, der damals Leutnant der kaiserlichen Garde war, umworben. Zu gleicher Zeit mit Mannerheim versuchte ein serbischer Fürst die Gunst Elenas zu erringen. Eis kam schließlich zu einem Pistolenduell zwischen Mannerheim und dem Fürsten, wobei der Finne sehr schwer verwundet wurde. Sowohl Mannerheim als auch der serbische Fürst ahnten nicht, daß bereits zwischen dem Zaren und dem italienischen Hofe Vereinbarungen getroffen waren, Elena mit dem italienischen Thron T folger Viktor Emanuel zu verheiraten. Die Königin hatte außer ihrem Sohr vier Töchter, eine heiratete den Prinzen Philipp von Hessen. Sie verhungerte in einem deutschen KZ während des Krieges. der Politiker rad Gunst heute um so weniger angebracht, als ernsthafte Kreise des Sozialismus sich um das Verständnis des Religiösen mühen und selbst vom Liberalismus her Kräfte am Werk sind, eine Synthese zwischen liberalen Anschauungen und christlichem Gedankengut zu finden. Wir erinnern nur an die Bemühungen des Genfer Professors Dr. Röpke, der einer Befruchtung der liberalen Idee durch die christliche Sozial- und Wirtschaftsauffassung das Wort redet. Hier wenigstens spürt man die Abkehr von einem Dogmatismus, der längst überholt ist, und das Ringen um neue Formen und um einen neuen Inhalt. Auch die liberalen Kreise im Süden unseres Landes werden nicht darum herumkommen, sich wenigstens mit diesen neuen Ideen auseinanderzusetzen, wollen sie nicht das eigene Werk und die eigene Tat in Frage stellen. Die andere, die „nationale Richtung“, die in Bad Ems und zum Durchbruch und — wie viele glauben — zum Sieg gekommen ist, hat in ihrem „Deutschen Programm“ den Versuch gemacht, auch die weiter rechts stehenden Kreise anzusprechen. Ihre Vertreter stammen aus Rheinland-Westfalen und Niedersachen. Man könnte die Wahl ihres Sprechers Dr. Mid- delhafUe zum stellvertretenden Vorsitzenden als einen Versuch zum Ausgleich der Kräfte innerhalb der Partei anse- hen, wüßte man nicht, daß die Rechtstendenzen unvergleichlich stärker sind, als sie in dieser Kompromißlösung zum Ausdruck kommen. Ausländische Blätter sprechen bereits von einer „kalten Machtübernahme der alten Nazis“ und bedauern, daß sich die „Alt-Liberalen infolge der Unsicherheit und Schwäche der Parteimitte von der Dynamik und Bedenkenlosigkeit des rechten Flügels glatt an die Wand drücken ließen“. Wir halten diese Meinung für falsch, wie wir auch nicht an eine „völlige Verschiebung des Kräfteverhältnisses“ innerhalb der FDP glauben. Der demokratische Gedanke dürfte doch noch als einigendes Band auch jene umschließen, die in der Betonung des Nationalen eine politische Notwendigkeit sehen. Wenn es gelänge, wesentliche nationale Kräfte innerhalb einer liberal-demokratischen Partei zu binden und sie im konservativen Sinne nutzbar zu machen, müßte man dieses Bestreben sogar begrüßen. Ob aber der heutige Liberalismus noch die Kraft dazu hat, ist eine andere Frage. Eine Schweizer Zeitung schrieb, der „Fettansatz liberaler Wählerstimmen“ dürfte nicht über „die Aufweichung des ideologischen Knochengerüstes und die Auszehrung der liberalen Substanz“ hinwegtäuschen. Diese Meinung wäre leicht zu belegen, wie der Emser Parteitag gezeigt hat. Sicher ist, daß die Auseinandersetzung innerhalb der Freien Demokratischen Partei noch lange weitergehen wird. Es ist aber zweifelhaft, ob die Einheit der Partei darüber auf die Dauer gewahrt werden kann. Sicher ist auch, daß die Begriffe „national“ und „liberal“ sich nicht ausschließen, so wenig als es falsch ist, wenn die CDU und die SPD für sich in Anspruch nehmen, national zu sein. Man sollte sich um Schlagworte nicht streiten. Aber ebenso gewiß ist es, daß man mit den Relikten einer längst überwundenen und überlebten Epoche heute keinen Staat mehr aufbauen kann. Heute noch von einer „Kulturreaktion“ christlicher Kreise zu sprechen, ist falsch, selbst wenn man der Meinung ist, daß die Konfessionsschule nicht mehr in die Welt passe. Darüber kann man streiten. Aber man Die männlichen Vorrechte in der Familie Englands Stahl wieder in Privathand Durchführung soll im Frühjahr beendet sein Samstag, 29. November 1952 SODKDBIEB Nr. 193 f Sette gj darf auf der andern Seite nicht die starken religiösen Kräfte übersehen, die aus dem Erleben der vergangenen Jahrzehnte heraus sich heute um eine Neuordnung bemühen. Sie sind da und müssen gehört werden. Und sie haben Anspruch auf jene demokratischen Freiheiten, die ihnen früher oft versagt blieben. Zum mindesten darf man sie nicht hemmen und hindern, wenn sie auf andern Wegen und mit andern Grundsätzen als der Liberalismus versuchen, die menschliche Gesellschaft neu zu ordnen. Denn es wäre, um nocheinmal mit Be- nedetto Croce zu sprechen, wirklich ein Irrtum, wenn die Politiker, die „Männer der Tat“, nichteinmal „ihr eigenes Werk erkennen“ würden und die Feststellung ihrer Fehler den künftigen Historikern, den Philosophen und den Dichtem überließen. Die Menschen unserer Tage sind nicht mehr so leicht geneigt, unbesehen Politikern zu folgen, die „ihre Netze auswerfen, ihre Künste entfalten“ und versuchen, „die Folgsamen wie die Widerstrebenden, die Freunde wie die Gegner, hineinzuziehen“. Das gilt für alle Parteien und alle Politiker. 80 neue Stühle im Bundeshaus Abgeordnetenzahl soll erhöht werden — Entwurf des neuen Wahlgesetzes BONN. (W-Eigembericht). Achtzig neue Stühle werden im Bundeshaus aufgestellt werden müssen, wenn das Wahlgesetz für den Bundestag verwirklicht wird, über das die Bundesregierung voraussichtlich in der ersten Dezemberwoche abschließend beraten wird. Das Gesetz sieht eine Erhöhung der Zahl der Bundestagsabgeord- netne von 400 auf 480 vor. Dadurch soll einmal garantiert werden, daß die Parteien genügend Sachverständige für die Arbeit in allen Parlamentsausschüssen zur Verfügung haben. Vor allem wurde diese Erhöhung der Abgeordnetenmandate aber erforderlich, weil nächstes Mal nur die Hälfte der Abgeordneten direkt in den Wahlkreisen gewählt werden soll. In den 240 Wahlkreisen, in die das Bundesgebiet aufgeteilt ist, sind 1949 sechzig Prozent der Abgeordneten gewählt worden. Die restlichen 40 Prozent 160 Abgeordnete — kamen über die Landesergänzungslisten der Parteien in den Bundestag. Jetzt sollen je 50 Prozent direkt und über die Ergänzungslisten gewählt werden. Da man aber die Wahlkreiseinteilung nicht verändern wollte, blieb in diesem Fall nichts anderes übrig, als die Zahl der indirekt gewählten Abgeordneten zu erhöhen. Eine weitere interessante Neuerung des Wahlgesetzes, die in dem jetzt diskutierten Entwurf vorgesehen ist, besteht darin, daß eine Stichwahl stattfinden soll, wenn in einem Wahlkreis kein Abgeordneter die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten hat. Bei der Stichwahl soll — wie im alten Kaiserreich — die relative Stimmenmehrheit entscheiden. Die Streitfrage, ob Listenverbindungen zwischen den Parteien zugelassen werden sollen, ist noch nicht entschieden. Wahrscheinlich wird der Regierungeentwurf des Wahlgesetzes diese Möglichkeit die ausgesprochen auf eine Fortsetzung der jetzigen Regierungskoalition abzielt, enthalten. Von seiten der Regierungsparteien mehren eich aber die Stimmen, die für einen „Alleingang“ der Parteien sprechen. Neue FKichtlingsquoten BERLIN. (G.-Eigenbericht.) Anfang nächsten Jahres wird voraussichtlich die Verteilung der Flüchtlinge auf die einzelnen Bundesländer neu festgesetzt werden. Die Quoten werden sich in Zukunft wie folgt verteilen: Berlin 4 %, Rheinland- Pfalz 6,8%, Nordrhein-Westfalen 43,5 %, Bäden-Württemberg 26,2 ®/o, Niedersachsen 3,7 °/o, Bayern 3.7%, Hamburg 2,8%, Bremen 1,1 %, Hessen 7,1 %, Schleswig- Holstein 1,1 %. Christliches Sittengesetz als Grundlage Verfassungsausschuß nur in Fragen der STUTTGART. (Tfz.-Eigenbericht.) Der Verfassungsausschuß der Landesversammlung von Baden-Württemberg beriet diese Woche den Hauptteil „Vom Menschen und seinen Ordnungen“ und den Abschnitt über die Sozial- und Wirtschaftsordnung der neuen Landesverfassung. In die gefundenen Formulierungen wurden sowohl Gedankengänge aus dem Koalitionsentwurf, als auch Vorschläge des CDU-Ent- wurfs übernommen. Bei den Abstimmungen über die Artikel „Vom Menschen und seinen Ordnungen“ konnten allerdings kaum einmütige Ergebnisse erzielt werden, jedoch wurde auf CDU-Vorschlag ausdrücklich ein Bekenntnis des Landes zu den christlichen Sittengesetzen als den WETTERVORHERSAGE des Badischen Landeswetterdienste* Ein Tief zieht vom Ärmelkanal zur Ostsee und vereint sich mit dem skandinavischen Tiefdrucksystem, so daß aus Njordwesten wieder Kaltluft nach Südwestdeutschland eindringen kann. Dadurch baut sich über Nordwesteuropa ein Zwischenhoch auf. Aussichten bis Sonntagabend: Zunächst noch mild und einzelne Regenschauer, besonders in Höhenlagen, stürmische Südwestwinde. Voraussichtlich in der Nacht zum Samstag erneut kälter, die Niederschläge werden nach und nach bis in die Niederungen als Schnee fallen. Verhältnismäßig kalt. Schneebericht: Feldberg 46 cm Pappschnees Herzogenhorn 55 cm Pappschnee: Schauinsland 30 cm Pappschnee: Hornsgrinde 35 09 , Pappschnee; Oberstdorf 45 cm Pappschnee: Oberstaufen 56 cm Pappschnee: Balderschwang 120 cm Pappschnee: Zugspitze 350 cm Pappschnee. — Die für das Wochenende zu erwartenden Neuschneefälle werden auf einer festen Altschneeunterlage am Sonntag wieder gute Schneeverhältnisse schaffen. 100 DM in Zürich: 28. 11.: 91/93 sfr. Sozial- und Wirtschaftsordnung einig Grundlagen des Gemeinschaftslebens abgelegt. Längere Debatten entspannen sich darüber, ob die allgemeinen Grund- und Menschenrechte in der künftigen Landesverfassung im einzelnen aufgeführt, oder ob auf die entsprechenden Artikel des Bonner Grundgesetzes verwiesen werden solle. Die Mehrheit des Ausschusses sprach sich schließlich nur für die Aufnahme eines besonderen Hinweises auf das Grundgesetz aus. Bei den Beratungen über die Bestimmungen der Sozial- und Wirtschaftsordnung wurde 'in allen Punkten volle Einmütigkeit erzielt Die Ansprüche der Altsparer BONN. Richtlimep des Bundesfinanz- mkiisteriums für eideigesetzliche Altsparerregelung sollen in Kürze dem Bundeskabinett vorigelegt werden. Altsparer erhalten danach einen Rechtanspruch auf eine Entschädigung in Höhe von 10 Prozent dee Altsparguthabens. Entschädigungsiberechtigt sollen Personen sein, die am Währungs- Stichtag Besitzer einer Altspareinlage waren. Als Alitsparerguthaben gelten am 1. Januar 1940 unterhaltene Sparguthaben und sonstige verbriefte Forderungen. Entschädigung für Kriegsgetangene? BONN. (W.-Eigenbericht.) Der Bundestag hat die Regierung ersucht, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der den Anspruch der ehemaligen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten auf eine Entschädigung anerkennt und die für die Eingliederung der genannten Gruppen notwendige Hilfe regelt. Die Entschädigung soll nach dem Beschluß des Bundestags „die Grundsätze sozialer Gerechtigkeit und die volkswirtschaftlichen Möglichkeiten“ berücksichtiModerne Zigeuner in den USA 750 000 Familien leben in Wohnwagen gen. Dieser Beschluß faßt die drei Anträge der Fraktionen der CDU, SPD und FDfP zusammen, die sich vor einiger Zeit für eine Entschädigung der Kriegsgefangenen über das bestehende Heimkehrergesetz hinaus eingesetzt hatten. 1 Mi ion DM für Wohnungsbau KONSTANZ. (Eigenbericht). Die bekannte Zeltfabrik L. Stromeyer & Co in Konstanz hat der Landeskreditanstalt für Wohnungsbau in Karlsruhe ein zinsloses Darlehen von einer Million DM auf lange Zeit zur Verfügung gestellt. Diese Summe soll einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft in Konstanz gegeben werden. Die Landeskreditanstalt hat zugesagt, ihrerseits eine wesentlich höhere Summe der Stadt Konstanz zu günstigen Bedingungen zu gewähren, so daß mit diesen zwei Beträgen im nächsten Jahr ca. 200 Wohnugnen in Konstanz gebaut werden. „Keine Sympathie für Siansky" LONDON. Zu dem Abschluß des Prager Prozesses schreibt der „Daily Telegraph“: „Für die Opfer selbst braucht man keine Sympathien zu verschwenden. Sie haben selbst viele andere 952: 8600ml LHOTSE 8JOOm 69 OOm 6*50 _ LAGER 5600m Everest von Süden (Nepal). Der im Frähjahr bis auf 8600 Meter erkundete Weg: Khumhü-Gletscher (1), Fimbrudi (2 und 3), Hochkar (4 und 5), Südsattel (6) und Südgrat (7). Nach dem bedauerlichen Unglücksfall einer Seilschaft am 31. Oktober beim Besteigen des blank vereisten Südhangs (.Südkurier' Nr. 188 vom 22. November) beschloß der Expeditionsleiter, das Lager VI, anders als auf dem Schaubild eiugezeichnet, näher dem Lhotse edozu- richten. Am 5. November ■wurde das erste Hochlager über der 7000-Meter-Linie auf dem untersten Drittel des Lhotsegletschers besetzt. Erst nach erfolgtem Transport des gesamten Materials auf über 8000 Meter kann daran gedacht werden, den Südostgrat des Everest zu betreten. Moral wie ein Spaltpilz, gegen den man sich schlecht zu wehren vermag; er nagt an unserem Willen, an unserem Vertrauen, er zersetzt einen. Wenn er heftig wütet, kann man fast nichts anderes tun als im Zelt hocken zu bleiben; aber auch dann zerrt er heftig an den Blachen, erinnert einen spottend an seine Gegenwart und unter Zugabe eines rieselnden Blastes von Pulverschnee schreit er: „Kusch du da drinnen, denn kommst du heraus, werde ich dich nach Lust und Laune tanzen und gefrieren lassen!“ Der Wind findet in dem gleichfalls unerschöpflichen Pulverschnee einen grausamen Verbündeten. Der Fuß des Südsattelhanges trägt Blankeis! Man hatte das Lager IV etwas verlegt, um besseren Schutz vor dem Wind zu finden, der in den letzten Tagen schrecklich wütete. Die ganze Mannschaft ist jetzt beieinander, auch Tensing, nicht aber Dyhrenfurth, der in Lager II blieb. Es geht allen gut. Wir bleiben während zweier Stunden, verschiedene Entschlüsse über den Weiteraufstieg »md den Nachschub werden gefaßt. Ich beabsichtige mich morgen im Lager IV einzurichten. Jetzt steigen Spöhel und ich mit Tempo zurück, das Thermometer zeigt minus 11 *, als wir aufbrechen. • Diesen Tag widme ich fast ganz unserer Sauerstoffausrüstung, um zusammen mit Lambert und Reiß die verschiedenen Geräte zu montieren und den Druck aller Sauerstoff-Flaschen zu überprüfen. Eine Flasche ist leer! Für alle anderen finden wir den Druck auf 180—200 kg, einige etwas weniger, ohne Unterschied für Carba und Draeger. Wir kennen nun alle drei die beiden Systeme und ihre Funktion recht gut. Was noch zu tun bleibt, ist die Probe beider Apparaturen auf einem mühsamen und langen Marsch; das wird uns erst Klarheit darüber verschaffen, wie lange und wie gut der Sauerstoffvorrat bei dem einen und anderen System wirkt Das bedeutet für uns eine wichtige Erfahrung! Auch sind wir gespannt, in welchem Ausmaße die Anstrengungen wirklich herabgesetzt werden. Spöhel meldet daß er zwischen Lager II und III die Aufstiegspur verlegen mußte, da sie unterbrochen war, diesmal durch einen Einsturz in der „100-Meter-Spalte“. Wieder im Lager III. Die Gesamtlage befriedigt mich, ich bin glücklich, wieder auf großer Höhe zu sein und nach der anfänglichen Behinderung erfreue ich mich einer guten Form. Trotz der Vereisung habe ich Vertrauen. Wir werden bald sehen. Gewiß sind die Hindernisse gewaltig; Lambert, Tensing und ich kennen sie nur zu gut, aber ich hoffe sehr, daß noch der ganze Monat November schön sein wird. Die Kälte? Es scheint, daß wir sie mit unserer Ausrüstung zu bannen vermögen. Was wir brauchen, ist Zeit und eine starke, gut genährte Mannschaft. * iS® ö/v * ■■ Samstag, 29. November 1952 StTDKURIER Nr. 193 / Seite < •V' Viel Spinat nnd wenig Blumenkohl Gemüse-Anbau der Bundesrepublik ln Europa an siebenter Stelle Nach einer soeben von der Weltemährungsorganisation für die sechzehn Länder westlich des Eisernen Vorhangs (ohne Portugal und Finnland) veröffentlichten Zusammenstellung betrug im Wirtschaftsjahr 1951/52 die Gesamtgemüseerzeugung (ohne Hausgärten) dort 20,1 Mill. Tonnen, wobei auf Westdeutschland 1 052 000 t entfielen. Flächenmäßig umfaßt der Anteil Westdeutschlands 54 800 ha Gemüseanbau von 1037 Mill. ha in den genannten 16 Staaten. In der Reihenfolge der Anbauflächen steht die Bundesrepublik an siebenter Stelle, nach Italien, Frankreich, Spanien, Jugoslawien, Großbritannien und Griechenland, während es bis 1949 noch die sechste Stelle innehatte. Italien hat mehr als die sechsfache, Frankreich die fünffache und Spanien mehr als die dreifache Gemüseanbaufläche Deutschlands. — Produktionsmäßig liegen wir am gleichen Platz, jedoch relativ höher als viele andere Staaten. Italien z. B. hat bei sechsfacher Anbaufläche nur die 3,5fache Erzeugung. Dagegen lieferten die Niederlande bei nur 31 800 ha Anbaufläche allein auf die Gemüseauktionen 95 200 t. In Westdeutschland betrugen die auf den Markt gebrachten Mengen 947 000 t. Beim Anbau der einzelnen Gemüsearten steht die Bundesrepublik innerhalb Europas an erster Stelle bei Spinat, mit dem 3850 ha im Jahre 1951/52 bestellt waren und von dem 41900 t geerntet wurden. Die dritte Stelle nimmt die Bundesrepublik bei Gurken (2400 ha) und Sellerie (1363 ha) ein. Bei Salat, Karotten und anderen Rüben hat sie den vierten, bei Blumenkohl und grünen Erbsen den fünften, bei anderen Kohlarten den sechsten, bei Zwiebeln den siebenten und bei Tomaten den achten Platz inne. Westdeutschland importierte im Vorjahr 296 000 t Gemüse im Werte von 117 Mill. DM. Die Hauptposten der Einfuhr waren: 77 000 t Blumenkohl (18,7 Mül. DM), 67 0001 Zwiebeln (14,6 Mill. DM), 59000 t Tomaten (34,7 Mill. DM), 35 000 t Spinat und . Salat (21,5 Mill. DM) und 25 000 t Gurken I (12,8 MilL DM). Seit vier Jahren sind die Importe Westdeutschlands an Gemüse ständig ansteigend, während sie bei Großbritannien, dem größten europäischen Gemüse-Einfuhrland die entgegengesetzte Tendenz haben. Hauptgemüselieferant Deutschlands sind die Niederlande, von deren Gesamtgemüseexport in Höhe von 351 600 t wir allein 148 900 t (besonders Zwiebeln, Tomaten und Gurken) aufnah- men. Noch höher sind wir am italienischen Gesamtexport von 238 000 t beteiligt. Von dort erhielten wir 114 400 t, wobei Blumenkohl führte. Vom französischen Gesamtexport in Höhe von 96 900 t gingen 22 100 t nach Deutschland, auch hier an erster Stelle Blumenkohl. — Bedenkt man, daß Westdeutschland in diesem Jahre auch noch 222 000 t Früchte aus Italien, weitere 99 000 t aus den Niederlanden und 88 0001 aus Frankreich abnahm, so zeigt sich deutlich die beachtliche Rolle, die wir als Konsumenten heute wieder auf dem europäischen Markt einnehmen. Dr. C. Gegen Poslgebühren-Erhöhung Bonn. Der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT) sprach sich kürzlich gegen eine Erhöhung der Postgebühren aus. Ein Anlaß zu der vom Bundespost- minister geforderten Gebührenerhöhung bestehe nicht mehr. Dem im Voranschlag für das Geschäftsjahr 1952/53 geschätzten Verlust von 152 Millionen DM werde, wie jetzt feststeht, ein Einnahmeüberschuß von 160 Millionen DM gegenüberstehen. Statt der von der Bundespost veranschlagten Einnahmesteigerung von 4,2 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 1951/52 zeige der Ergebnisvergleich bereits heute, daß die Einnahmen um 12,7 Prozent gestiegen seien. — Nach Ansicht des DIHT ist jede Erhöhung der Postgebühren eine Maßnahme von besonderer volkswirtschaftlicher Bedeutung. In den Wertzeichen der Post werde eine Form des Geldes gesehen, so daß eine Tariferhöhung als Anzeichen einer beginnenden Wertminderung des Geldes gedeutet werden könnte. Arbeitsbeschaffung durch Land nnd Bundesanstalt Großzügiges Programm zur Finanzierung von Notstandsarbeiten Das Land Baden-Württemberg führt monatlich durchschnittlich 16 Millionen Beiträge an die Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung ab. Nur ein kleiner Teil des Beitragsaufkommens wird von den Arbeitsämtern für die Unterstützung der Arbeitslosen aufgewendet. Es erhebt sich die Frage, was mit dem überschießenden Betrag geschieht. Zweifelsohne bedarf die Bundesanstalt einer bestimmten Geldreserve zum Ausgleich der Fehlbeträge in wirtschaftlich ungünstig gelagerten Bezirken. Außerdem muß sie in Krisenzeiten auf einen Fonds zurückgreifen können, der die laufende Auszahlung der Unterstützungsmittel bei saisonaler oder konjunktureller Belastung des Arbeitsmarktes sichert. Aber auch bei Berücksichtigung dieser Momente werden noch Beträge zur Verfügung stehen. Diese Beträge sind nur zum Teil für die Finanzierung von Notstandsarbeiten vorgesehen. Die Bundesanstalt gewährt bei Durchführung von zusätzlichen, volkswirtschaftlich wertvollen Ar- Brcmdientarif für Metall-Angestellte Singen. (Br.-Eigenbericht.) Seit Monaten hat sich die IG Metall um einen Branchentarif für die Angestellten der Metall - Industie bemüht. Der Landes- schlichtungsausschuß hat jetzt in einem einstimmigen Schiedsspruch die Gehälter der Angestellten in der Metallindustrie •auf Branchenebene neu geregelt und eine Erhöhung von 6 bis 8 Prozent genehmigt. beiten für jedes Tagewerk eines von ihr zugewiesenen Unterstützungsempfängers einen verlorenen Zuschuß. Darüber hinaus führt die Bundesanstalt ein Sofortprogramm des Bundes durch. Für Arbeiten, die im Rahmen dieses Programms abgewickelt werden, gewährt sie über die Grundförderung hinaus noch die Hälfte einer verstärkten Förderung. Allerdings umfaßt das Sofortprogramm nur große Vorhaben. An der Durchführung von Notstandsarbeiten beteiligt sich im übrigen das Land Baden-Württemberg in der Form der Hingabe von Darlehen zu niedrigem Zinsfuß (sogenannte verstärkte Förderung). Die von Bundesanstalt und Land zur Verfügung stehenden Beträge sollen in Form eines großzügigen Landesarbeitsbeschaffungsprogramms zur Verwendung gelangen, das vermutlich schon diesen Winter in größerem Umfange zu laufen beginnen wird. Diese Mittel werden hierbei eine mehrfache Auswirkung haben: zunächst werden volkswirtschaftlich wertvolle Anlagen entstehen, die sonst nicht geschaffen werden könnten. Sodann entzieht das Beschaffungsprogramm Arbeitslose in ziemlichem Umfange ihrem harten Los. Endlich aber fließen den Sozialversicherungsträgem, der Steuer und dem allgemeinen Markt Beträge zu, die ohne die Arbeiten nicht zum Fließen kämen. Auf jeden Fall sind die für das Programm vorgesehenen Mittel, die überdies nur als Darlehen gewährt werden und daher wieder zum Staat zurückfließen, so besser verwendet, als wenn sie aufs Eis gelegt blieben. H. BUNDESEINNAHMEN 1952/53 21.641.1 00.000.-DM MOnzgewim.NofcntMfc'UX ^*?MoSo*-\ferschiedenes 1,*% £65000000 A I r 300 OOOOOO AbBeferuwg Bm d oap o gfr Q»' 500000000 Ve rwoMu n g -nmn nf— e* IV üemooo B oo ki o w lo ll «**» Bukomm m •.KStpwachofMMer Hi%"1 «03t 000 0* 0 Notopfor Berlin 330000000 Übrige VMmuhoieuoni 5 » 9- -3 1135100000 Branntweinmonopol! 0 « ■^chowiweinetaier] *■* *' 5**00000 KbFfee- u.Teesfeuer 2Lt% nt oooooo .Unsahcsfeuer # «7 OOOOOO (eins' u* Betordcrongsstever) Zölle t,*% MC000006 Tc*oks*ou«r 11,*% tao oooooo BUNDESAUSGABEN 1952/53 21.641.100.000rDM Bnon i Mffb Berlin 2,* % oooooo ooo '4rwoih*Hpe*tsfhädi»*iio*n «_ BunfcoHM *.«. UmipRs X »5 200000 ., 1KNOOOO WO 500 000 rarderunm n wflnaleiwn g> %i Lmä 'fiS^ a ^ mrbt - NoHond,**«. W»n fchap. KuOwr, »rti*r j 300000000 f Subventionen 2,*X ,, 02*000000 f Bosa+zungs-u. Wrtuid i u ii i > g s ko ;• K* n «KU 7« fl fli'O Ol 1 !' 0:»i) ■««uillllllllflHIII Bondeogromoeinrfi stsHet Aufoaben Bonde» vormögen*-» BauverMoHüng Münzprägung 523100 000 SaziaUf’iisfurigpn einschl. Wohnungsbau u. Subv'tuifionen x *fü. 2 % Ö «12 500 000 Wohnungsbau 2,0% 633100000 IhraonaliMisgoben X*% ^ ST3200000 - K usornun a der Bundes. 22 I? - bediensteten 0 ,*% K *3 *00 000 Kra ft wagen i Reisekosten |0.«% GerSte I 1*1500000 Sozial leistungen 34?% 3 an ooo ooe Bemerkung: Die Summ« der Ausgaben ergibt,.21*3450**00 DM f- IW%) Davon werden durch VerwaltungemaBnahmen bei der AuefBhrung de* Haushaltsplan« eingespart. »3*000** DM (— 13%) Gesamtausgaben 21 6*110*000 DM DIE STEUERBELASTUNG in der Bundesrepublik hat, aus der Not der Zeit geboren, eine außergewöhnliche Höhe erreicht. Der Staatsbürger, de diese Steuerlast zu tragen hat, ist stark daran interessiert, zu erfahren, wie das von ihm gewählte Parlament die Steuern verteilt. Unser Sdhau- bild vermittelt eine Vorstellung davon, wie sich die Einnahmen und Ausgaben des Bundes im einzelnen zusammensetzen. Auf der Einnahmeseite ist auffallend der starke Anteil der Umsatzsteuer sowie das Ausmaß der Tabaksteuer. Uber 80 % der Bundesausgaben werden von den Besatzungskosten und Sozialleistungen verschlungen. Bodensee - Obstmarkt Tettnang. Die für die abgelaufene Woche erhoffte Geschäftsbelebung ist nur zögernd und nur bei einzelnen Sorten eingetreten. Da sich jedoch auch die Versteigerungsangebote im allgemeinen nicht über 1000 Kisten bewegten, kann der Markt bei gleiehbleibender Tendenz als ausgegli- dien bezeichnet werden. Für Teuringer Rambour wurden wieder 16 DM bezahlt, ebenso wurden die am 26. 11. besonders reichlichen Zufuhren in Gewürzluiken zu 15—17 DM glatt abgesetzt, und auch kleinere Partien farbiger Schwaikheimer zu 14—15 DM freundlich aufgenommen. Für die nach wie vor anhaltende Unsicherheit bei Boskoop, die fast durchweg zu 15—17 DM, mit einzelnen Spitzen nach oben, gehandelt wurden. Die Umsätze in Wtelschisnern hielten sich in Württemberg und Baden zu 12—13 DM in kleinerem Rahmen, während im Hauptwelsdiisnergebiet um Wasserburg diese Sorte nicht angeboten wurde. Bemerkenswert war das flotte Geschäft in B-Ware, die nur noch vereinzelt mit 9 DM zu haben war und vor allem gegen Wochenende durchweg mit 10 DM und darüber bezahlt werden mußte. Die Vorräte in ersteT Hand werden nur noch als sehr geringfügig beurteilt. Ebenso war die Nachfrage nach Bonäpfeln bei leicht anziehender Tendenz wieder lebhafter. Käufe zu 12 DM je 50 kg waren keine Seltenheit. Unter 11 DM konnten nur abfallende Qualitäten gekauft werden. Auch bei Bonäpfeln handelte es sich, wie bei allen Abschlüssen, meist nicht um große Mengen, so daß der im ganzen abwartende, zurückhaltende Marktcharakter, trotz der vereinzelt festzustellenden Bewegung, während der ganzen Woche erhalten blieb. Eine günstigere Absatzgesfcaltung wird demnach für die nächsten Wochen nicht erwartet, ed. Tettnang. Versteigerung am 28. November: Boskoop und Zabergäu IA 22—24, A 17—18, B 10—12: Champagner Renette LA 22, A 17—19, B9; Ontario und Brettacher A 17—19, B 9—11; Landsberger Renette A 17—19, B 8 —10; Goldparmäne IA 25, A 20—23, B 12—14; Zuccaimaglio IA 18, A 15—16, B 9—10; Kaiser Wilhelm IA 22—23, A 16—17, B 8 —9; Gewürzluiken IA 22, A 16 bis 17, B 9—12; Welschisner A 12—13; B 8 ; Bohn- apfel A 10—11,50, B 6 — 8 . Fällige Steuern 10. Dezember 1952: Lohnsteuer, Kirchensteuer, Notopfer Berlin der Arbeitnehmer für den Monat November (Monatszahler); Umsatzsteuer für den Monat November (Monatszahler); Einkommen- und Körperschaftsteuer, sowie Kirchensteuer und Notopfer Berlin der Veranlagten für das 4. Quartal 1952. 20 . Dezember 1952: Beförderungssteuer im Werkfernverkehr für den Monat November. — Gleichzeitig weisen wir darauf hin, daß am 31. Dezember letzter Termin für die Einreichung von Anträgen auf Wertfortschreibung von Einheitswerten zum 1. 1. 1953 ist. KAMPF UM SEIDE - und eint klagt Cfxau 28 Roman von Udo Wolter Das Laboratorium mußte vernichtet werden! Um diese vollständige Zerstörung zu erreichen, hatten eie sicher vor ihrer Flucht auch dort die Zündladung untergebracht. Die schweren Eisentüren, der schwache, bekannte Geruch nach chemischen Räumen bestätigten ihm seine Vermutung. Er rüttelte an der Tür. Vergeblich! Hier half auch kein Pistolenschuß, um die schweren, modernen Schlösser zu öffnen. Es waren fürchterliche Augenblicke der Anspannung, die Fred Gardner erlebte. Hinter diesen Türen lauerte das Verderben, das Jane und ihn in jedem Atemzug, den sie noch taten, vernichten kannte. Gardners Blicke irrten über die weiße, verputzte Mauer. Er entdeckte plötzlich den vorspringenden Wandausschnitt des Kamins, der von hier nach oben führte. Der gleiche Ausschnitt mußte auch auf der anderen Seite, in den Räumen des Laboratoriums vorhanden sein. Die starken Mauern zu durchdringen war unmöglich. Aber der Kamin stellte ein Stück Mauer dar, das ausgehöhlt war! „Jane!“ Er stand keuchend vor ihr. „Eine schwere Eisenstange!“ Sie wies in das Bibliothekzimmer. Dort befand sich eine schwere, schmiedeeiserne Standlampe. Er holte die Lampe, setzte den Schirm hinunter und benutzte sie als Rammbock gegen den Kamin. Schon nach wenigen Minuten durchschlug er eine schwache Fugenstelle der Mauerung. Fred Gardner hatte noch nie in seinem Leben so viel Kräfte entwickelt wie in diesen gefahrvollen Minuten. Bereits nach kurzer Zeit war das Loch groß genug, daß er in die schwarze Höhlung eindringen konnte. Auf der anderen Seite ersparte ihm eine blecherne Kamintür die weitere Arbeit. Er hieb die schmale Tür mit einigen Fußtritten aus der Verankerung, zwängte sich fluchend und zerschrammt durch die schmale Oeffnung und befand sich in dem Laboratorium. Die Räume waren durch Quertüren miteinander verbunden. In dem letzten Zimmer endeckte Gardner die Sprengladung. Sie bestand aus einer jener riesigen Minen, wie sie von den Pionierabteilungen aller Armeen zum Sprengen großer Eisenbahnbrücken verwandt wurden. Fred Gardner hatte seine Ausbildung im Ingenieur-Pionierkorps der US-Armee bereits seit zwei Janren hinter sich. Er arbeitete mit dem Tod um die Wette, als er sich an die Entfernung des Zünders machte. Es war ein schweigsamer, wenig heldenhaft anmutender Kampf. Jane Ryder, die durch den Kamin nachgekrochen kam, sah einen über und über geschwärzten und aus tiefen Hautrissen blutenden Fred Gardner über einen seltsamen grauen Eisenkasten gebeugt und mit einer Zange hantieren. „Fred!“ „Mund halten“, sagte er kurz. Sie hörte nur seine tiefen Atemzüge. Er hob den Zünder heraus. Die übliche elektrische Zündung war hier für Spezialzwecke durch einen Säurezünder ersetzt. Gardner warf den Zünder in die dunkle Oeffnung des Kamins. „Erschrick nicht, wenn es knallt“, sagte er. „Wir hätten noch eine Viertelstunde Zeit gehabt. Die Säure war noch nicht ganz durch. Die Burschen waren auf eine so hastige Räumung nicht eingerichtet.“ Er blickte sie an und lachte auf. „Wie du aussiehst, Jane!“ Sie sah auf sein schweißüberströmtes, vollständig schwarz und rußig verschmiertes Gesicht, aus dem zwei blaue Augen leuchteten. Es schien ihr. als ob sie noch auf keiner Film-Leinwand einen größeren Helden gesehen hätte als diesen einem Schornsteinfeger ähnlichen jungen Mann, dem ihr Herz so vollständig und bedingungslos gehörte. „Zehn Minuten haben wir noch Zeit“, sagte Gardner. „Dann werden sie die Sprengung vermissen und das Gebäude stürmen. Bis dahin wird, wie ich hoffe, mein Freund Patrick mit Begleitung bei uns sein. Es reicht also für einen Kuß, Jane.“ Sie kam langsam auf ihn zu. Er nahm sie so fest in die Arme, daß sie leicht aufschrie. Sie überhörten, daß draußen einige Maschinenpistolen ratterten und die Beamten des Ueberfallkommandos sechs Japaner zusammentrieben, die nicht mehr den zur Flucht bereitgestellten Wagen erreichten. Sie sahen erst auf, als Owen Patrick seinen brandroten Schopf durch den Kamin steckte und grinsend das Schlachtfeld überschaute. „Morning“, sagte der Reporter. „Nett seht ihr aus.“ In diesem Augenblick knallte der Zünder auf dem Boden des Kamins. Owen Patrick schlug mit dem Kopf hart gegen das von Gardners Kraftanstrengung ausgezackte Mauerwerk. Laut vor sich hinfluchend entstieg er einer schwarzen Wolke wirbelnden Rußes und sah auf die Beamten, die soeben die schwere Eisentür des Laboratoriums öffneten. Kommissar Wilkins blickte fassungslos auf das etwas ungewöhnliche Büd. „Brauchen keinen Mann mehr verhaften, Wilkin“, sagte Patrick grimmig. Er wischte sich anklagend den Ruß aus dem Gesicht. „Dafür, daß Mister Gardner dieses Attentat auf seinen besten Freund ausführte, kriegt er, vermute ich, sowieso lebenslänglich .. Er schielte zu Jane hinüber, die ihm glückstrahlend zunickte. Owen Patrick und Jane führten das Gespräch mit William Ryder aus dem Arbeitsraum von Shotokus Villa. Wilkins vernahm die gefangenen Japaner. Fred Gardner wusch sich im Badezimmer und ließ sich verbinden... Der Reporter legte hastig den Hörer auf. Gelang Shotoku mit dem von Ryder Unterzeichneten Vertrag die Flucht, so waren die Folgen nicht abzusehen. In diesem Falle würde Shotoku nach jeder Richtung von seinem Lande gedeckt werden. Die vielen Verbrechen, der Verrat an Ryder, dessen Opfer nutzlos blieb, da Shotoku den Tod von Jane auf jeden Fall beschlossen hatte, würden ungesühnt bleiben. Die Verhaftung der Dienerschaft bedeutete wenig. Unter den Gefangenen befand sich nicht ein Chemiker aus dem Geheimlaboratorium. Wo waren die Männer geblieben, wo steckten die Drahtzieher der Sabotageanschläge auf die Ryder-Company? Das ganze Straßennetz der Umgebung war auf Wükins Anordnung bereits überwacht, fliegende Patrouillen kontrollierten den Wagenverkehr. Bisher hatte der Kommissar noch keine Erfolgsmeldung erhalten. Kurze Zeit nachdem Gardner in die Bibliothek zurückgekehrt war, erschien auch Wilkens. Das Gesicht des Kommissars zeigte seine Unzufriedenheit. „Keiner der gelben Brüder sagt aus. Sie halten wie die Kletten zusammen. Dabei kann jetzt eine halbe Stunde Zeitgewinn für die Verbrecher von entscheidender Bedeutung sein.“ Das Telefon schrillte. Wilkens nahm den Hörer auf. Er hörte mit zusammengezogenen Augenbrauen und angespannter Miene die Meldung an. „Ein kleiner Polizeiposten von der Küste meldet ein niedergehendes Wasserflugzeug in Bucht 3,“ Wilkins beugte sich hastig über die Karte. „Bucht 3 liegt ungefähr zehn Kilometer von hier entfernt.“ Die Männer blickten sich an. „Wann war die Landung?“ Wilkins sah auf die Uhr. „Vor ungefähr fünf Minuten!“ Er gab hastig seinen Beamten die nöti- Stuttgarter Wertpapierbörse Stuttgart. In der Woche zum 28. Novem. ber war die Stimmung an der Börse wieget freundlicher. Meinungskäufe und die Beteiligen- der Privatkundschaft führten zu teilweise leh. hafteren Umsätzen, wovon in erster Linie <)ie favorisierten Werte profitieren konnten. Auch de# heimischen Werten wurde verschiedentlich mehr Interesse entgegengebracht. Trotz der sich riq Verlaufe etwas mehr bemerkbar machenden Zn. rüdchaltung, die auf die Meldung über das Er. gebnis der Urabstimmung über Schichtzeit-Ver. kürzung im Kohlenbergbau zurückzuführen war ergaben sich in der abgelaufenen Woche über! wiegend Kursverbesserungen. An der Spitze stan. den Montanaktien, die bis ca. 8 Prozent fester lagen. Der letzte Börsentag zeigte bei steigen, den Kursen eine freundliche Tendenz. Banken, markt war bei ruhigem Geschäft leicht erholt Für RM-Pfandbriefe bestand zum Teil bis 1 Pro. zent höher stärkere Nachfrage. Auch am Giro, markt war das Kursniveau bei lebhafterem Ge. schäft erhöht. Im Vergleich zur Vorwoche notierten: AEG 33 (31), Brauerei Wulle 60 (59), Deutsche Erdöl 92 (89), Deutsche Lino 146*/« (145>/t), IG-Farben 93 1 /« (92), Heidelberger Zement 145 (146 1 /i) i Knorr 103*/« (100), Kolb und Schüle 135 (126) NSU 132 (130), Salz Heilbronn 78 (78), Siemens Stamm 110 (108), Süddeutsche Zucker 118 ( 119 ) i Ver. Dt. Oie 96 (94), Vereinigte Filz 78 (72) Ver. Stahl 205 {193V«), Württ. Elektro 88 ( 91 ) WMF 64 (60), Zeiß-Ikon 44 (41), Zellstoff Wald! hof 65 (58Vs), Eisenhüte 93‘/t (92), Gutehoffnungs- hütte 212 (207), Hösdt 167 (163), Klödcner 195 (190), Lanz 56 (58), Mannesmann 146*/i (142) i Rhein. Stahl 154 (151), Schwäb. Zellstoff 185 (180)! Vieh- und Schweinemärkte Ueberlfngen. Die Auffuhr betrug am 26. November 46 Tiere, die zum Preise von 65 bis 75 DM pro Paar angeboten wurden. Handel mäßig, kleiner Ueberstand. Nächster Ferkelmarkt am 3. Dezember. Donaueschingen. Zum Vieh- und Schweinemarkt am 26. November waren 562 Fer- kel, 26 Läufer, 48 Stück Großvieh und neun Jungrinder aufgetrieben. Ferkel kosteten 32 —75 D-Mark je Paar; Läufer 45—70 DM je Stüde. Es wurden 60—65•/• der Jungschweine verkauft Ochsen 850—1200 DM, Kühe 430—800 DM, Kal! Der ESSO-Schlüsseldienst Er ist ein neuer Beweis echter Kundenbetreuung durch die ESSO. Ein wohldurchdachtes System und numerierte Schlüssel- Anhänger erleichtern und beschleunigen die Rückgabe gefundener Auto-Schlüssel. Für Kraftfahrer Schlüssel- Anhänger kostenlos an den ESSO-Stationen. KARTEI-NR. 273650 2y5sEi pK! binnen 750—1150 DM, Jungrinder 240—650 DM. Verkauft wurden 40—45*/« des Rindviehs. Der Marktverlauf war bei Schweinen und bei Rindvieh sehr schleppend. M und e rk i ng'e n. Am 27. November wurden dem Viehmarkt zugeführt 26 Farren, 3 Ochsen, 10 Kühe, 78 Kalbeln, 82 Rinder. Verkauft wurden 12 Farren, 1 Ochse, 2 Kühe, 56 Kalbein, 25 Rinder. Preise für Farren 380—520, Ochsen 800, Kühe 500 bis 850, Kalbeln 800—1100, Rinder 350—680. — Dem Schweinemarkt waren zugeführt 9 Mutterschweine, 320 Milchschweine. Verkauft wurden 3 Mutterschweine, 310 Milchschiweine. Preise für Mutterschweine 250—300, Milchschweine 25—40 D-Mark. Dem Pferdemarkt waren 2 Pferde zugeführt. Blberach. Am 26. November betrug der Auftrieb auf dem Viehmarkt 62 Stüde, davon 8 Farren, 4 Ochsen, 9 Kühe, 22 Kalbeln und 19 Stück Jungvieh. Preise: Farren 480—620 DM, Ochsen 70—84 Pfg. je halb Kilo Lebendgewicht; Kühe 450—680 DM; Kalbeln 700—900 DM; Jungvieh bis 1 Jahr alt 270—420 DM, über 1 Jahr 400 bis 630 DM. Der Handel war langsam. — Dem Schweinemarkt wurden zugeführt: 16 Läufer- und 410 Stück Milchschweine, sowie 9 Mutterschweine. Preise: Läuferschweine 60—90 DM, Milchschweine 28—42 DM, Mutterschweine 270—320 DM. Lebhafter Handel, kleiner Uberstand. — Dem Pferdemarkt vom gleichen Tage sind 37 Pferde zugeführt worden. Infolge des außerordentlich schlechten Wetters kam nur ein mäßiger Handel zustande. Für junge Arbeitspferde bezahlte man 800—1200 DM, für ältere Pferde 400 bis 600 DM. Stuttgart. Auftrieb am 27. November: 111 Rinder, davon 67 Uberstand vom Dienstagmarkt (14 Ochsen, 14 Bullen, 46 Kühe, 37 Färsen), 17 Kälber, 54 Schweine. — Marktverlauf in allen Gattungen schleppend, bei Großvieh und Schweinen verblieb ein Uberstand. gen Befehle, rief noch einmal die Küstenpolizei an. „Sie kommen mit zwölf Motorbooten nach Bucht 3. Wollen uns die Angelegenheit mal ansehen.“ Jane blieb zurück. Gardner und Patrick griffen sich zwei Maschinenpistolen der gefangenen Japaner und stiegen in die Polizeiwagen. Die Fahrt ging über einen schmalen Feldweg entlang der Küste. Die große Autostraße lief acht Kilometer landeinwärts. Es kostete zuviel Zeit, sie zu erreichen. Die Fahrer gaben ihr Bestes her. Mit Höchstgeschwindigkeit jagten sie über den von Felsbrocken übersäten Weg. Patrick klammerte sich in dem schlendernden Wagen an den neben ihm sitzenden Ingenieur. „Mein Chefredakteur entläßt mich fristlos, wenn uns die Halunken entkommen. Hat der arme, alte Patrick gewiß nicht verdient.“ Gardner blickte auf den Freund. Das Jagdfleber sprach dem Iren aus allen Sommersprossen. Er beneidete Owen Patrick um seine Ruhe. Ihm ging es bei diesem Kampf nicht um Meldungen und Sensationen. Shotoku hatte versucht, Jane Ryder zu morden! Erst wenn er diesen Gegner zur Strecke brachte, war seine Aufgabe gelöst Büsche tauchten in der kahlen Landschaft auf, die ersten Bäume. Die Straße stieß in den breiten Waldgürtel vor, der die Bucht 3 umgab. Der Wagen, in dem Patrick und Gardner mit dem Kommissar saßen, war der letzte der langen Kolonne. Noch bevor sie die Küste erreichten, hörten sie bereits die ersten Schüsse der Beamten. Der Fahrer bremste scharf ab. Der Weg brach dicht vor einer steilen Felsklippe ab. Bucht 3 war ein breiter Meeresarm, zu dessen beiden Seiten die Klippen weit vorsprangen und eine ruhige, von keiner Brandung gestörte Wasserfläche schufen. (Fortsetzung folgt) Ei Niem . die Lei L Unordn i" war zu l Landes ■■ jnangel I einem Brot N ; nichts. : dir zu ‘ stand d ! etwas ■ Geschäi ‘ „Oh | tochter. ein hüt ) sie loss sie 01 Schink ; bar, m ; leid ta „Dan ; gehen. I Geld, dann.“ ■ Este! „Ich gl ten, wi nicht ; Sie hat und icä Mann i : Sevilla, [ Sevilla. simpäti : Der 1 ! genbrai f sie hat schloss« : dien.“ „Sie : l Mann : rakter „Und Charak ' „Nich : Der Ch f muß g : wahr z hat, hi eingezo hochgei l zigen I eine St es schl l Cafä k: ' immer seinem „Bavi [ vater. , . einen I f Kein 1 t möchte hen, Es • Nach ‘ Cafä Si hervorr 1 haglichi Was ! wußte ' kette K ■ kenspie : Gamisc i' Herren, f ken de: - Neuest« - ten. Ai nur eil I, hielt, e : sechzig f ten Mi : durch 1 / stube j [ Nacht i f wurde. 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Calderön Niemand wunderte sich darüber, daß die Lebensmittelversorgung ein wenig in Unordnung geraten war, denn alle Welt war zur Beerdigung der ersten Dame des Landes in die Hauptstadt gekommen. So mangelte in einem Bezirk das Fleisch, in einem anderen die Milch oder gar das Brot Nur der Familie Borräs fehlte es an nichts. „Dein Krämer scheint es gut mit dir zu meinen, Estela“, bemerkte der Vorstand des Haushaltes. „Es macht eben doch etwas aus, wenn man jahrelang einem Geschäft treu bleibt.“ „Oh nein“, erwiderte seine Schwiegertochter. „Es macht etwas aus, wenn man ein hübsches Hausmädchen hat. Wenn ich sie losschicke, um Seife zu holen, bringt sie außerdem noch einen Senor Borräs einen freien Tisch, an dem ununterbrochen die Kellner vorbeieilten. „Schau, Vater“, sagte Estela, als sie sich setzten, „am Nachbartisch sitzt Luisa. Sie hat heute Ausgang, weißt du — Buenas tardes, Luisa. Ich dachte, Sie wollten ins Kino gehen?“ „Ich war schon da, Senora“, sagte das Mädchen, „aber Juan konnte nicht mitkommen. Einer der Kellner fühlte sich nicht gut, da hat Juan ihn nach Hause geschickt und macht nun seine Arbeit.“ „Das war sehr anständig von ihm, Luisa. Findest du das nicht auch, Vater?“ „Sehr anständig“, sagte Senor Borräs und fügte leise hinzu: „Sofern er es nicht nur deshalb getan hat, um Luisa zu im- Schinken mit Sehr brauchbar, nicht wahr? Es wird mir leid tun, wenn sie geht“ „Dann lasse sie doch nicht gehen. Gib ihr etwas mehr Geld, vielleicht bleibt sie dann.“ Estela schüttelte den Kopf. „Ich glaube, Luisa will heiraten, wenn sie sich auch noch nicht ganz entschlossen hat. Sie hat mich um Rat gebeten, und ich muß sagen, der junge Mann gefällt mir. Es ist Juan Sevilla, ihm gehört das Cafe Sevilla. Er sieht gut aus, er ist simpätico, er ist wohlhabend“. Der alte Herr zog die Augenbrauen in die Höhe. „Und sie hat sich noch nicht entschlossen? Ein seltsames Mädchen.“ „Sie sagt, sie will nur einen Mann mit makellosem Charakter heiraten. „Und was ist an Sevillas Charakter auszusetzen?“ „Nichts. Deshalb zögert sie ja gerade. Der Charakter ihres Zukünftigen, sagt sie, muß gut sein, aber nicht zu gut, um wahr zu sein. Weil sie keine Eltern mehr hat, habe ich ein paar Erkundigungen eingezogen. Sevilla hat sich ganz allein hochgearbeitet. Er stammt aus einem winzigen Dorf, in der Stadt nahm er dann eine Stellung als Kellner an und brachte es schließlich so weit, daß er sich das Cafä kaufen konnte. Er ist gutmütig und immer gut gelaunt — nicht ein Makel auf seinem Charakter.“ „Bavardos!“ explodierte ihr Schwiegervater. „Das gibt’s nicht. Jeder Mensch hat einen Fehler — wahrscheinlich sogar ich. Kein Makel, daß ich nicht lache! Ich möchte diesen Musterknaben einmal sehen, Estela. Gehen wir mal in sein Cafe.“ Nach Ablauf der Staatstrauer hatte das Cafe Sevilla wieder geöffnet, und es war hervorragend besucht. Nur noch in unbehaglicher Nähe des Schanktisches fand .MiiiiiiiiiiiiiiiininiininfimnmHHiimHitiiiiinnimifiiifiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiHiiiiiiiiiiiiiiiiitu | Dem Schicksal [ 5 Von Herta Grandt | | Wenn es geschehen muß, Schicksal du, | 5 nimm deinen Hammer und schlage zu, | = führe den Meißel, der formt und verschönt, 1 I acht es nicht, wenn meine Klage ertönt. | | Ich fühle dein Nahen in sternloser Nacht f | und hörte den Gang deiner Schwingen, | | die nächtlichen Dinge sind alle erwacht, § | als sie rauschend vorübergingen. | | Bald wirst du an meiner Türe sein, | | Du bist der Meister, ich bin der Stein, f | so will ich, wenn Feile und Hammer klingt, | | nur beten, daß mir das Herze nicht springt. | | Es wird dem Geringsten kein Leides getan, | = in weisesten Händen liegt Zeichnung und Plan. § § Aus Armut und Schmerzen wächst Reichtum und Ruh, = | Schicksal, ich grüße dich, schlage nur zu. § EmiinmimiiiiMiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiliitiliiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiniiiinilliiiiliiiiililnilHiiiiiiiiiiiE ponieren. Mozo! Zwei Kaffee, bitte." Der Inhaber des Hauses bediente sie selbst und der alte Mann musterte ihn neugierig. Ohne Frage war er gutherzig und sympathisch. Während die Kellner immer nervöser wurden, je mehr Bestellungen von den vielen Gästen durch die Luft schwirrten, blieb Juan unverändert höflich und gutgelaunt, obwohl er nicht weniger zu tun hatte als der gehetzteste Kellner. Lächelnd schüttelte er die lärmenden Scherzreden einer nicht mehr ganz nüchternen Gesellschaft von Stammgästen ab, mit großer Bestimmtheit wies er einen Händler hinaus, der die Gäste mit seinen Angeboten behelligte, gestattete aber einem blinden Bettler, mit seinem Hut die Runde zu machen, und führte ihn schließlich in die Küche zu einer Mahlzeit. Senor Borräs, war bereit, ihm den makellosen Charakter zu verzeihen. „Wir erzählen Luisa einfach, daß er schnarcht“, schlug er vor, „und geben ihr unseren Segen. Que pase, senora.“ Er erhob sich, um einer Frau den Weg frei zu machen. Sie steuerte auf den Schanktisch zu, hinter dem Juan gerade ein Getränk mixte. Sie begrüßte ihn mit etwas schneidender Stimme. „Nun, Juan, wie geht’s? Mit meinem Besuch hast du wohl nicht gerechnet? Drei seiner Gäste sahen unwillkürlich auf, als die Frau ihn duzte. Estela entdeckte in der Frau eine gewisse Ähnlichkeit mit ihrer Köchin und war gespannt, ob Juan einer alten Arbeitekollegin die kalte Schulter zeigen würde. Sevilla erwiderte den Gruß mit Herzlichkeit. „Na, das ist aber eine Überraschung! Warum bist du nicht schon eher mal vorbeigekommen?“ „Ich bin nur selten in der Stadt, aber jetzt schien es mir an der Zeit, dich einmal zu besuchen. Gut siehst du aus.“ „Kein Wunder, wo ich mich so darüber freue, dich zu sehen“, erwiderte er galant. „Und was macht die Familie?“ „Es geht alles gut, gracias. Wir hatten auch mal schlechte Zeiten, und gar nicht so selten, aber wir haben sie hinter uns. Ich verdiene ganz gut als Haushälterin.“ „Fein! Weißt du was, ich bediene eben noch diesen Gast, und dann trinken wir zusammen einen Schluck, ja?“ „Ganz wie früher.“ Die Frau lächelte, als er mit dem Glas davoneilte. „Tugend Nummer sieben“, sagte der alte Borräs in seine Kaffeetasse. Liebenswürdige Behandlung einer verflossenen Freundin, die ausgerechnet zur Hauptgeschäftszeit kommt.“ Auch die Frau schien das zu spüren, denn als Sevilla wieder auftauchte, sagte sie wie zur Entschuldigung: „Ich wollte dich gern besuchen, Juan, aber ich sehe, daß hier gerade Hochbetrieb ist.“ „Oh, das macht doch gar nichts.“ Er nahm mit raschem Griff zwei Gläser vom Regal. „Für eine so gute Freundin hab’ ich immer Zeit-.“ „Freundin!“ Vor Verblüffung lachte sie laut auf. Die drei nicht ganz unfreiwilligen Lauscher konnten es sich nicht versagen, wieder aufzublicken. „Caramba! Jetzt glaube ich tatsächlich, daß du mich nicht erkannt hast!“ „Weißt du“, sagte Sevilla, „ich habe dein Gesicht sofort wiedererkannt, so, als hätten wir uns gestern zuletzt gesehen —. aber dein Name will mir einfach nicht einfallen! Bitte, bitte, sag’ ihn mir!“ Ihre Antwort war an den Tischen der Lauscher deutlich zu verstehen. „Ich bin deine älteste Schwester Maria. Mama möchte eins wissen, warum du nie nach Hause geschrieben hast" Das Testament eines Lebemannes Aus der Skandalchronik einer kleinen Residenz, erzählt von E. A Greeven L. E. REINDL Das erste Anliegen der Menschheit Nach der Schätzung eines amerikanischen Fachmannes, des Chirurgen Dr. H. Kessler, der ein großes orthopädisches Institut leitet, sind fünfundzwanzig Prozent der Erdbevölkerung nicht im Vollbesitz ihrer Gliedmaßen. Das sei hauptsächlich eine Folge der Kriegsjahre, aber auch der Verkehrsunfälle und vieler Krankheiten. Diese Zahl klingt unglaublkh. Gibt doch das Statistische Amt der Vereinten Nationen die ErdbevöUcerung mit heute beinahe zweieinhalb Milliarden Menschen an. Somit gäbe es dann rund 600 Millionen Körperbeschädigte. Es ist unwichtig, ob diese Zahlen ganz zuverlässig errechnet sind. Schon das Ungefähr ist ungeheuer genug. Jener orthopädische Chirurg erzählte zwar erstaunliche Dinge über die Eingliederung so schwer Verletzter in das alltägliche Berufsleben. Da erfahren wir, daß ein Flieger, der beide Arme, ein Bein mit dem Teil einer Hüfte und den Kinnknochen verlor, dank ärztlicher Kunst noch heiraten und ein Geschäft gründen konnte. Ein Bergmann mit gebrochener Wirbelsäule, der früher ein Kind des Todes gewesen wäre, steht jetzt ah Gastwirt bis zu zehn Stunden täglich an seinem Ausschank. Sogar einem Pianisten, dem beide Hände amputiert werden mußten, konnten Prothesen gearbeitet werden, die es ihm ermöglichen, in seinem Beruf noch tätig zu sein. Und solcher Beispiele gibt es viele. Desungeachtet bleibt in seiner ganzen Gewalt der ungeheure stumme Vorwurf bestehen, mit dem die Legion der verstümmelten Körper die Menschheit anklagt, die dies geschehen ließ. Und dennoch gibt es noch schwerere Schäden, die der Krieg der Menschheit zugefügt hat. Ein Mensch, der durch Verstrickung in die Versuchungen, mit denen das Chaos sieh der Seelen zu bemächtigen sucht, abgerichtet wurde, leichten Herzens den Henker zu spielen an seinen Brüdern, wie jene Mitglieder eines „fliegenden Standgerichts", denen jetzt ein später Prozeß gemacht wird, ist mehr entstellt und verstümmelt ab der zerschlagenste Verwundete. Kein Urteil eines irdbehen Gerichts, wie immer es lauten möge, wird die Schändung der Seelen wieder gutmachen können, die jene in sich selbst zuließen, die noch in den letzten Kriegstagen am Rande der entschiedenen Gigantenschlacht ab Aasgeier auf Opfer lauerten. Der Seelentod, der Tod aus mangelnder Liebeskraft, hat sich in solchen Herzen eingenistet. Da haust er lichtscheu und wartet auf seine Stunde. Deren Wiederkunft zu verhindern bt das erste aller Anliegen der Menschheit. Die verbotenen Früchte Kleine Geschichten von Aerzten und Patienten Der Lyriker Josef Weinheber lag krank zu Bett. Sein Hausarzt verschrieb ihm eine strenge Kur und besuchte ihn hin und wieder. „Nun“, fragte er den Dichter bei Gelegenheit eines solchen Besuches, „wie gehts Ihnen denn jetzt, Herr Weinheber?“ — Darauf der wortmächtige Meister der Lyrik: „Gamet gut gehts, Herr Professor, jetzt tuan mir net anmal mehr der Wein und die Zigorm schmecken, die Sie mir verboten haben“. * Kurz vor der Blinddarmoperation fragte das Opfer, eine reizende junge Dame, den großen Medizinmann Bier ängstlich: „Wird man später sehr die Operationsnarbe sehen?“ Darauf Professor Bier: „Das, meine Liebe, liegt nicht bei mir, sondern einzig und allein bei Ihnen selbst.“ * Zu dm täglichen Obliegenheiten des Wiener Professors Kerzl als Leibarzt Kaiser Franz Josephs gehörte es, frühmorgendlich in den Privatgemächern des Monarchen zu erscheinen, der Majestät den Morgengruß zu entbieten und sodann den allerhöchsten Herrn zu fragen, wie es ihm ginge. Dann bat der Kaiser seinen Leibarzt zu einem Gläschen Portwein, das man dm Verlaufe eines harmlosen Plau- aches geruhsam kippte. Tag für Tag nahmen diese Audienzen den gleichen Verlauf. Nur einmal wurde diese durch Jahr« hindurch bewahrte Ordnung jäh unterbrochen, als der Adjutant des Kaisers eines Morgens dem Leibarzt Kerzl bedeutete: „Seine Majestät bedauern zutiefst, heute Herrn Professor Kerzl nicht empfangen zu können. Seine Majestät fühlen sich nämlich ein bisserl krank“. * Der Wirt von Professor Notnagel« Stammkneipe servierte dem berühmten Arzt höchstpersönlich einen Pokal Heurigen und sagte: „Probierens das Tröpferl doch amal!“ Der Medizinmann tat wie ihm geheißen, nahm einen Schluck und bemerkte dann resigniert: „Noch so jung und allweil schon so schlecht“. * In einem Kreis von Aerzten wurde di« bedeutsame medizinische Neuerscheinung eines Berliner Kollegen diskutiert, die in ebenso umständlicher wie unverständliche! Sprache abgefaßt war. Diesen Uebelstand prangerte der berühmte Arzt Virchow an, als er äußerte: „Diese bemerkenswert« Veröffentlichung unseres geschätzten Kollegen verdient es, in die deutsche Sprach« übersetzt zu werden". (Gesammelt und erzählt von Friedrich von Booth.) |sam. — Dem 6 Läufer- und utterschweine. Milchschweine 120 DM. Leb- d. — Dem nd 37 Pferde ußerordentlidi mäßiger Han- erde bezahlte erde 400 bis ovember: 111 henstagmarkt 7 Färsen), 17 lauf in allen i und Sdtwei- iie Küsten- Jotorbooten Angelegen- md Patrick istolen der ;en in die > schmalen Die große ;r landein- • sie zu er- Bestes her. : en sie über ? Weg. em schlen- ihm sitzen- y mich frist- intkommen. 5 nicht ver- reund. Das allen Som- um seine ;m Kampf ensationen. Ryder zu Segner zur (abe gelöst den Land- Die Straße ;1 vor, der und Gard- i, war der l bevor sie bereits die }. Der Weg sklippe ab. resarm, zu i weit vor- on keiner § schufen. L zung folgt} K Wag zu einer kleinen Residenz gehörte, wußte vor 50 Jahren jedes normal entwik- kelte Kind: ein Schloß mit Turm und Glok- kenspiel, ein Hoftheaterchen, ein bißchen Garnison und ein Dutzend alter Damen und Herren, die bei Sonnenschein auf den Bänken des Schloßgartens saßen und sich das Neueste von Seiner Durchlaucht zutuschelten. Außerdem besaß jede Residenz, die nur ein wenig auf Form und Tradition hielt, einen Lebemann zwischen fünfundsechzig und siebzig Jahren, der von besorgten Müttern der heranwachsenden und durch drei Konditoreien und eine Weinstube gefährdeten Jugend bei Tag und Nacht als warnendes Beispiel vorgehalten wurde. Caius von Stückelberg war bis in sein Alter hinein hübsch schlank geblieben, aber die Mütter sagten zu ihren Söhnen: Seht, das kommt von seinen vielen Lastern, die ihn vor der Zeit ausgezehrt haben! Jungen Mädchen war es strikt verboten, sich von Caius auf der Promenade beim Musiktempelchen anreden oder gar begleiten zu lassen, seitdem er der dritten Tochter von Hofrat Nathusius einmal bei solcher Gelegenheit versichert hatte, ihre Stupsnase sei aufregender als alle Militärkapellen, wenn sie „Carmen“ spielten. Es gab so viel Böses und Schlimmes, was besorgte Mütter dem Lebemann Caius an die Rodeschöße hängen konnten, aber daß er dumm sei, wurde noch nicht einmal von der Hofrätin Nathusius behauptet. Im Gegenteil — die Tatsache, daß er es verstanden hatte, sein mäßiges Vermögen durch die Zeiten zu retten, wurde allgemein als Beweis seiner hohen, doch nicht ganz standesgemäßen Intelligenz angesehen. Am Stammtisch ln der „Harmonie“ schätzte man sein Vermögen auf rund zweihundertfünfzigtausend Mark, und darin war ein kleiner Bauernhof, den der Steuerrat Körner ein „passables Gut“ nannte, noch nicht einbegriffen. Daß Caius von Stückelberg der Letzte seines Stammes war, wußte jedermann in der Residenz. Es hatte daher nicht an zahlreichen Versuchen gefehlt, ihm nahezulegen, sein beträchtliches Erbe den verschiedenen Stiftungen und städtischen Einrichtungen dereinst zu vermachen. Obwohl es in der Residenz nicht als schicklich galt, wenn Damen in verheiratetem oder unverheiratetem Zustand einem Junggesellen auf die Bude rückten, weil es immerhin zu Mißdeutungen Anlaß geben konnte, so waren doch nacheinander fast «Re Vorstandsdamen vom Säuglingsverein bis zur Sterbekasse bewährter Hausgehilfinnen und sogar die Domina vom adligen hamenstift Klein-Wamow bei Caius über die Schwelle getreten und hatten auf dem holster eines breiten Sofas Platz genommen, um das Terrain für ein Legat zu sondieren, wobei man gern durchblicken ließ, daß für einen alten Lebemann nichts förderlicher und mit Hinblick auf einen Sitz im Himmel nichts rentabler sei, als eine milde und nicht zu kleine Gabe. Caius von Stückelberg empfing die lange Reihe solcher Abordnungen stets mit ausgesuchter Höflichkeit, versicherte die Damen seiner höchsten Wertschätzung und holte aus einem altmodischen Wandschränkchen, dessen Tür außen den Trompeter von Säckingen und innen Leda mit dem Schwan im Bilde zeigte, einen wunderbar milden, süßen Damenschnaps, dem kein weibliches Wesen widerstehen konnte. Unverdächtige Zeugen haben beschworen, daß Frau Geheimrat Archenholtz mit geröteten Wangen und ein Liedchen ihrer Jugend trällernd die Stückelbergsche Klause verlassen hätte und daß Caius ein andermal seinen Diener nach einem Wagen schicken mußte, weil die ehrwürdige Domina von Klein-Wamow, als sie sich mühsam vom weichen Pfühl erhob, keinen sicheren Boden unter ihren Füßen vorfand. Ob Caius aber den Säuglingen der Residenz oder den adligen Gespenstern des Damenstifts eine bindende Zusage gemacht hatte, daran konnte sich am nächsten morgen keine Geheimrätin und keine Domina genau erinnern. Nur der alte Lebemann Caius wußte, daß er es nicht getan hatte. Aber eines schönen Tages ging er doch zum Notar Kilian und machte sein Testament. Ein Besuch bei Notar Kilian konnte nicht verborgen bleiben. Schon daß sein Haus am „Wall“ lag, wo die vornehme Welt der Residenz zu promenieren pflegte, war einer Geheimhaltung nicht günstig; aber daß dem Notariat gegenüber die verwitwete Frau Oberstleutnant Kosack wohnte, die jeden An- und Abmarsch mittels des „Spiönchens“ ihres Fensters kontrollierte, machte aus jeder notariellen Amtshandlung gewissermaßen eine öffentliche Angelegenheit. Es ist daher kein Wunder, daß Caius schon am Abend am Harmonie-Tisch verblümt und unverblümt mit neugierigen Fragen gequält wurde. Herr von Stückelberg lächelte und beteuerte, daß die Fragen ihm nicht unerwartet kämen. Was nun sein Testament an- ginge, so seien zwei Gedanken für ihn maßgebend gewesen: einmal müsse ein Testament die Dankbarkeit des Erblassers für empfangene Guttaten zum Ausdruck bringen, und zum andern habe es die Aufgabe, Freude zu stiften und den Lebensweg der letztwillig Bedachten angenehmer zu gestalten. Die wohlgesetzten Worte des alten Caius wurden von der Tischrunde mit bedeutsamen Kopfnicken aufgenommen, aber so recht klug konnte man eigentlich nicht aus ihnen werden. Denn was Caius’ Dankbarkeit zum Beispiel mit den Säuglingen der Residenz zu schaffen hatte, blieb für alle ein dunkles Rätsel. Und es wäre wohl noch lange ein Rätsel geblieben, wenn Caius von Stückelberg nicht schon zu Beginn des Winters an der üblichen Novembererkältung, die sich auf seine Lungen schlug, gestorben wäre. Die Eröffnung des Testaments, der die ganze Residenz in atemloser Erwartung entgegenzitterte, wurde ein Skandal ersten Ranges. Caius von Stückelberg hatte 6ein gesamtes Vermögen weder dem Säuglingsverein noch dem Damenstift sondern den fünf hübschesten jungen Mädchen der Residenz vermacht, weil er ihnen dankbar sei für die Freude, die ihr holder Reiz ihm in seinen alten Tagen bereitet habe. Die kleine Nathusius mit der aufregenden Stupsnase war eine von ihnen, Töchter aus drei weiteren Familien der besten Gesellschaft folgten, aber die fünfte schlug dem Riesenfaß des Skandals den Boden aus, denn was soll man dazu sagen, daß der alte Sünder Caius sich so weit vergessen konnte, im gleichen Atemzug auch Fräulein Cora zu bedenken, die ihres Zeichens Kellnerin in einer Weinstube war. Im ersten Augenblick waren vier ehrenwerte Eltempaare in der Entrüstung einig, daß eine solche Erbschaft, die ihre Töchter in Grund und Boden kamprimittierte, kurzerhand ausgeschlagen werden müsse. Am nächsten Tag hatte Hofrat Nathusius sich zu der Erkenntnis durchgerungen, daß der verstorbene Caius es wahrscheinlich anders und gar nicht so böse gemeint habe, und Frau Geheimrat Archenholtz kam auf den glücklichen Gedanken, daß mit dieser gewissen Cora selbstverständlich nur ein Gegensatz im Testament offenbar gemacht werden sollte zwischen vierfacher Tugend und dem leider nun einmal vorhandenen Laster. So gesehen, wäre eigentlich keine Veranlassung, die immerhin beträchtliche Summe fahren zu lassen. Aber ein leises Mißtrauen gegen die vier Erbinnen der Gesellschaft blieb in der Residenz doch bestehen, weil die Dankbarkeit eines Lebemannes sie zärtlich gestreift hatte. Sie begriffen mit der Hellsichtigkeit weiblicher Jugend, daß man auf den Bänken des Schloßgartens noch lange, sehr lange über sie tuscheln würde. Darum zog eine nach der andern von ihnen hinaus in die Welt und ließ sich den frischen Wind einer unbekannten Freiheit um die Nase wehen. Und das war wohl — alles in allem gerechnet — die segensreichste Folge des Testaments eines Lebemannes. Gezeichnete Gedichte Es ist reine Poesie, was e. o. plauen, der Schöpfer von „Vater und Sohn“ in den Abenteuern dieser beiden lustigen Gesellen gibt. Mit Recht hat man ihn den „lachenden Poeten des Zeichenstiftes“ genannt. Al9 gezeichnete Gedichte voll bewegter Dramatik und zarter Innigkeit stellen sich die Begebenheiten dar, die Vater und Sohn erleben. So komisch auch manche Situation sein mag, so schicksalhaft-ernst sich ein Ereignis gelegentlich ins tragische Verhängnis zu entwickeln scheint, immer geht es doch gut aus. Aber nicht um eines billigen „happy-end9“ willen enden diese Abenteuer so glücklich, sondern weil der echte Humor, den e. o. plauen in dieSfcn Bildgeschichten immer offenbart, gar kein böses Ende kennt. Es ist die Lieber offlMbcn Vater und Kind, die all den Streichen die beseligende Heiterkeit gibt. NundttrÄPh der dritte und letzte Band mit den Abenteuern von „Vater und Sohn“ erschienen."Tk enthält neben einzelnen Geschichten die großen Bildfolgen „Vater und Sohn int Reichtum“ und „Vater und Sohn auf der einsamen Insel“, willkommen allen Freuny den der ersten Bände. (Erschienen im Südverlag München-Konstanz, Preis 4.80 Mark). Die lustigen Bildergeschichten von Vater und Sohn — 161. Geschichte Gezeichnet von e. o. plauen Erinnerung nach dem Wirbelsturm: Weißt du noch — die rettende Schlitterbahn oder wie schnell verraucht der Zorn .. * Samstag, 29. November 1932 SÜDKURIER Nr. 193 / Seite 6 1200 Jahre Welfchingen Im Hegau 752 zum erstenmal in einer St. Gallener Urkunde erwähnt Am Fuße des Hohenhöwen im Hegau liegt, eingebettet in ein schützendes Tal, Welschingen, das in diesem Jahre aul eine 1200jährige Vergangenheit zurückblicken konnte. Die Geschichte des heute ungefähr 1000 Einwohner zählenden Dorfes kennt viele harte Jahre, erwähnt seien hier nur die Vernichtung des Dorfes durch die Schweizer am Ende des 15. Jahrhunderts, die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges und die Brandkatastrophe vom 18. Mai 1808, bei der nicht weniger als 44 Gebäude in Asche gelegt wurden. Ueber die älteste Geschichte von Welschingen gibt uns eine Urkunde im Stiftsarchiv des Klosters St. Gallen wenn nicht erschöpfende, so doch wertvolle Hinweise. Die erste Urkunde, in der Welschingen Erwähnung findet, stammt aus dem Jahre 752. Sie ist ein Pachtgesuch eines gewissen Liutgar aus Walahischinga (Welschingen) an Werdo, den damaligen Abt des Klosters St. Gallen. „Ich, Läutgar, bitte inständig um Euere Gnade, die Nutznießung derjenigen Euerer Kirche - gehörenden Güter in Bö- ching (Pachinchova) und Walahischinga zu erhalten, die ich selbst Euerer Kirche schenkungsweise zu meinem Seelenheil gegeben habe, um Euch den ordnungsmäßigen Pachtzins in derselben Weise zu bezahlen, wie Ihr dies für Euere Einkünfte festgesetzt labt...“ Diesen Läutgar dürfen wir als einen der ältesten Welschinger bezeichnen. Wenn er sein Eigentum noch zu Lebzeiten einem Kloster schenkte, um sein Seelenheil zu verdienen, so sehen wir hieraus, wie stark das Christentum zu so früher Zeit in unserer Heimat schon verbreitet war. Kein Wunder, denn der tatkräftige irische Glaubensbote Pirmin, der Gründer des Klosters Reichenau, wirkte damals im Bodenseegebiet und auch im Hegau. Unter Walahischinga dürfen wir uns nicht etwa einen Ort oder Güter im heutigen Sinn vorstellen. Höchstenfalls waren es einige primitive Gebäulichkeiten. Erst durch die Mönche wurde das Land gerodet, fruchtbar gemacht und eine höhere Wohnkultur eingeführt. Gewiß, diese Kultivierung war nicht die erste ihrer Art. Von den Römern war das Land bereits einmal zu ansehnlicher Blüte gebracht worden. Feste Straßen durchzogen es, und wehrhafte Plätze boten Schutz gegen die Ueber- fälle wilder Stämme. Als aber die Römer nach dem Zusammenbruch ihres Reiches gezwungen waren, das eroberte Land aufzugeben, gewannen die Alemannen hier in dem von ihnen längst ersehnten Gebiet Wohnsitze. Dank der Arbeit der Mönche waren heidnische Sitten und Gebräuche bald verdrängt. Die Alemannen machten sich den Boden dienstbar, und allmählich entstanden Höfe, Weiler und schließlich Dörfer. Diese Entwicklung ist für Welschingen aus der zweiten Urkunde aus dem Jahre 787 ersichtlich, in der von “... pago Egau- ense (Hegau) in villa (Dorf) Walasingas ...“ die Rede ist. Aus dem Walahischinga war also bereits ein Dorf Walasinga geworden. Ein vom Kloster entsandter Mönch, der Diakon Ato, arbeitete damals im Hegau. Mit Sicherheit dürfen wir annehmen, daß er seinen Standort in Welschingen hatte, daß sich hier also eine „Expositur“ des Klosters befand. (Exposituren errichtete das Kloster an zentral gelegenen Orten, von wo aus die Mönche das Land dem Christenglauben erschlossen). Dieser Ato bat die Klosterverwaltung, ihm ihre Besitzungen im Hegau zur Nutznießung zu überlassen. Der Urkunde aus dem Jahre 787 entnehmen wir: „.. .Zugleich haben wir Dir jene Güter zur Nutznießung übergeben, die Du an das Kloster des hl. Gallus vergabt hast, nämlich jene am Orte Walasingas und Gundihhinhova. Du sollst sie zeitlebens inne haben und jährlich für die obengenannten Güter auf das Fest des hl. Gallus eine Pachtsteuer zu entrichten verpflichtet sein. Diese soll 20 Silberschillinge betragen... Gegeben in Singen, einem öffentlichen Ort“. Die Urkunde trägt u. a. die Zeichen von Bischof Agino und Abt Werdo. Das hier erwähnte Gundihhinhova ist heute verschwunden. Es war eine Siedlung außerhalb von Welschingen, vermutlich am sogenannten ,Burgstall 1 , und seine Anfänge dürften in die Zeit vor Christi Geburt zurückreichen. Sein Name, der auf eine Wasserüberfahrt hinweist, und der WELSCHINGEN UND HOHENHÖWEN im 18. Jahrhundert «üüürfrf———■ . — AUS DER CHRISTLICHEN WELT Christlicher Advent Von Dr. Benedikt Baur Advent ist Erwartung, ist Ausschau. Aus dem Dunkel der Nöte und des schwarzen Gewölkes, das drohend über uns hängt, erhebt sich unser Blick gläubig zu jenen Femen, von denen geschrieben steht: „In jenen Tagen wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen. Man wird Ihn kommen sehen mit großer Macht und Herrlichkeit. Dann erhebet Eure Häupter, denn es naht Eure Erlösung.“ „Eure Erlösung“. Wir erwarten den Erlöser, den Herrn Jesus Christus. Er wird unseren armseligen Leib umwandeln und Seinem verherrlichten Leib gleichgestalten: denn „Er hat die Macht, sich alles zu unterwerfen.“ Wer sehnt 6ich nicht nach Erlösung! Alle leben wir unter dem Druck des Lebens mit seiner Last, mit seinen Ansprüchen und Forderungen, mit seinen Mühen und Anstrengungen, mit seinen Widersprüchen und Disharmonien, mit seinen tausend unlösbaren Rätseln und Dunkelheiten, mit seinen unaufhörlichen Bedrängnissen durch allerlei Leiden und schmerzvolle Krankheiten. Und am Ende der allgewaltige, unentrinnbare Tod! Und dann? Etwa die Vernichtung, die Auflösung des Menschenwesens, des Körpers und des Geistes, in das Nichts? Der Unglaube denkt es sich so und wünscht es sich so. Uns aber, uns Christen, winkt die Erlösung, ein „neuer Himmel und eine neue Erde“, nachdem der Himmel, der sich über uns heute wölbt, „im Feuer vergangen und die Erde in der Glut zerschmolzen“ sein wird Wir erwarten den, dem es gegeben ist, eine wahre, volle, ewige Erlösung zu wirken, Christus, den von den Toten Auferstandenen, dem „alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden“, auch die Macht, unseren armen Leib zum Leben zu erwecken, ihn umzuwandeln und , Erzabt von Beuron dem Leibe Seiner Herrlichkeit gleichzubilden: eine Erlösung zur Unsterblichkeit, zur Fülle des Lebens bei Gott, mit Gott. „Er (Gott) wird bei ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein ... Er wird abwischen jede Träne von ihren Augen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage, keinen Schmerz: denn das Frühere ist vergangen“ (Geh. Offenbarung 21,3.4.) „Erhebet Eure Häupter, Eure Erlösung naht.“ Ja, sie naht! Sie kommt jeden Tag, jede Stunde näher! Sie verbirgt sich für uns unter dem dunklen Schleier der irdischen Bedrängnisse, Nöte, Mühen und Leiden. Aber gerade diese Nöte, diese Mühen, Opfer und Schicksale des Erdenlebens sind es, die diese Erlösung wirken und sie dem bringen, der gläubig zu Christus steht. Ihm, dem Herrn, brachte ja der harte Weg, den Er hier auf Erden zu gehen hatte und der nach unsäglichen Mühen und Leiden im schmerzvollen und schmachvollen Tod am Kreuze endete, die Erlösung. „Mußte nicht Christus alles das leiden und so in Seine Herrlichkeit ein- gehen?“ (Luk. 24,26.) Genau das ist der Weg des Getauften, des Christen. Wenn er nur treu zu Christus steht! Wenn er nur fest zu seiner Taufe steht, zu seinem: Ich widersage der Sünde, der Welt, dem Satan; zu seinem: Ich glaube an Gott den Vater, den Sohn, den Heiligen Geist — dann ist das Leben, das er lebt, dann sind insbesondere die Mühen und Leiden des Lebens lauter kostbare, lebendige Keime, in denen die ewige Erlösung schon gegenwärtig und immer wirksam ist. Dann ist es vor allem und über alles das bittere i Sterben selbst, das die Erlösung in sich trägt, ähnlich wie die Nacht den anbre- . chenden Tag in ihrem Schoße birgt. Die I Umstand, daß sich zwischen Welschingen und Gundihhinhova ein See erstreckte (Verlängerung des jetzt völlig ausgetrockneten Binninger Sees), der den Weg von Nord nach Süd unterbrach, gestatten, in Gundihhinhova die Niederlassung eines Fährmannes zu erblicken. Allmählich vertrocknete dieser See und machte den Fährdienst unnötig. Und wenn heute von Gundihhinhova seihst nichts mehr vorhanden ist, so läßt sich dies nur dadurch erklären, daß die Fährleute in das benachbarte, sich günstig entwickelnde Welschingen übersiedelten und ihre Behausungen, die zudem von einer Hecken- und Domen- Wildnis umgeben waren, eben ihrem Schicksal überließen. In einer Urkunde des Klosters Allerheiligen, Schatfhausen, aus dem Jahre 1150 wind Gundihhinhova letztmalig als eine „Oedung bei Welschingen“ erwähnt. In diese Jahre der Siedlungsgeschichte Welschingens geht auch die Gründung des Kehlhofes zurück, auf dessen Vorhandensein uns heute noch das „Kehlgäßchen“ hinweist. Um die obenerwähnten Besitzungen des Klosters St. Gallen besser bewirtschaften zu können, ließ das Kloster Verwalterhöfe, eben die Kehlhöfe, errichten, die jeweils von einem tüchtigen, erfahrenen Bauern verwaltet wurden. Den Kehlhof selbst finden wir heute nicht mehr. Das genannte Gäßchen aber und eine Zehntscheuer — Welschingen besaß drei — lassen uns vermuten, wo er gestanden haben muß: unweit der sehr gut erhaltenen Zehntscheuier, die heute als Mosterei dient. Welchem Volksstamm gehören aber nun die eigentlichen Siedler von Welschingen an? Waren es Gallier, Alemannen, Helvetier oder gar Römer? Darüber läßt uns die Forschung sehr im Unklaren. Trotz der umfangreichen und bedeutenden Gräberfunde, die im Gebiet von Welschingen gemacht wurden, läßt sich daraus ein be- stinunmter Volksstamm nicht genau identifizieren. Man fand Waffen, Geräte und Schmuckstücke. Die Alemannen aber, die nach der Mitte des 5. Jahrhunderts in diesem Raume seßhaft wurden, waren ein rauhes, kriegerisches Volk. In den Kämpfen während des 4. bis 7. Jahrhunderts kam dieser Stamm mit den verschiedensten Völkern in Berührung, so z. B. mit den Galliern, Goten, nordischen Stämmen und den Römern. Es liegt nahe anzunehmen, daß diese Fundstücke auf den Kriegszügen bei Plünderungen erworben worden sind. Die erste Gründung von Welschingen dürfte schon in die Zeit vor der Eroberung des Landes durch die Römer fallen. Damals kamen die Gallier, die vor ihrer Unterwerfung durch Cäsar mehrmals nach Italien zogen, auch in unsere Heimat. Warum sollten sich nicht einige von ihnen in unserer Heimat niedergelassen haben? Mit „Walche“ oder „Welsche“ bezeichneten die Germanen neben allem fremdländischen besonders die Gallier. Diesen Namen erhielten dann auch die ersten Siedler von Walahischinga. Heiöclberq unter öer Lupe Die Heidelberger Altstadt wird gegenwärtig nach den Methoden der modernen Soziologie und mit Hilfe aller in Frage kommenden Disziplinen untersucht. Zu diesem Zweck ist im Rahmen des Studium generale an der Universität eine „Arbeitsgemeinschaft zur soziologischen Untersuchung der Heidelberger Altstadt“ gebildet worden, die unter der Leitung des Direktors des Alfred-Weber-Instituts, Professor Dr. Alexander Rüstow, steht. Untersucht werden die Bevölkerungsver - hältnisse, die soziale Schichtung, wirtschaftliche Struktur, die politischen Gruppierungen, die medizinischen und hygienischen Verhältnisse, Jugendprobleme und kirchliche Fragen. Dag Unternehmen, das eine fruchtbare Arbeit im Dienste des sozialen Lebens darstellt, wird voraussichtlich wertvolle Hinweise für praktische Maßnahmen der Heidelberger Stadtverwaltung liefern. ll k Hl ADVENT Zeichnung: Hans Sauerbruch iHammiiiiiiiHiNtiiiiiiifHnimtiiitiiiinmHiMiimitiiiiiiiieinHMiitiiimiHn itHMtimmuiiiHiiniamima O heimliche Zeit Ein unsagbar zierliches Rotkelchen flattert jeden Mittag aufs Gesimse vor dem Fenster der Schreibstube des Chronisten. Meisen, Buchfinken und Kleiber, bisweilen auch die eine oder andere aufgeplusterte Amsel und natürlich auch lärmendes Spatzengelichter haben abgeräumt, was an Vogelfutter, untermischt mit Brosamen, hinausgestreut wurde. Ein kleines Sondermahl wird dem munteren Geschöpflein mit dem gelb überschimmerten rostbraunen Brustlätzchen bereitet. Man muß in der Adiventszeit alles, was sich an romantischen Regungen und Gelüsten im Gemüt noch aufstöbem läßt, zum Weben und Leben, zum Wehen und Schwingen bringen. In den Büchern der Lyriker sucht man nach Liedern, die diese so geheimnisvollen Tage im Dezember aus- deuten. Friedvolles Harfen weit und breit: Weihnacht ist nah! O heimliche Zeit! So Albert Sergel... Unvergleichlich erfühlt ist das Gedicht „Advent“ von Rainer Maria Rilke: Es treibt der Wind im Winterwalde Die Flockenherden wie ein Hirt, Und manche Tanne ahnt, wie balde Sie fromm und lichterheilig wird, Und lauscht hinaus, den weißen Wegen Streckt sie die Zweige hin, bereit — Und wehrt dem Wind und wächst entgegen Der einen Nacht der Herrlichkeit. Wer nur von den Menschen und ihrer Hantierung her diese Tage erlebt, erfaßt ihren Gehalt nicht voll. Auch in der Landschaft adventet es. Die Natur muß einen harten Kampf mit der Dunkelheit bestehen. Mit jedem Tag bricht die Nacht früher herein. Alle Zeichen der leise singenden Tage des Advents wollen empfunden sein, alle, liebe Landsleute, alle. Auch viele, um die nur der einzelne weiß. Der Advent ist die Zeit, in der wir in uns hineinhorchen, in der wir gewahr werden sollten, daß wir nicht einfach nur eine Nummer mehr der Welt sind, in der wir leben, daß wir uns gehören und gerade deshalb den Sinn der Gemeinschaft erfassen. Vor Jahren beobachtete der Chronist einmal in einer großen Stadt einen alten, bedächtig dahinschreitenden Mann, der an einem Weihnachts-Tannen-Verkäufer vorüber kam. Er blieb stehen und streichelte einen der Nadelbäume. Ein, zwei, dreimal. Liebkosend vertiefte er sich ins Geheimnis des Astwerks, das silbern überschimmert war. Er erlebte den ganzen Zauber des Advents ... O. E. S. DER GROSSE ERFOLG DER HARMONISCHEN SERIE* UKW- DnidctastM-Siiper 298 .- BLÄUPUNKT Erlösung, die wir Christen erwarten, ist nicht bloß etwas Fernes, Zukünftiges, — sie ist ein Gegenwärtiges, ein sich täglich weiter Vollziehendes und weiter Entwik- kelndes — bis zur Höhe, wo an uns im christlichen Sterben die Verheißung in Erfüllung geht: „Erhebet Eure Häupter, Eure Erlösung, die volle, die Enderlösung ist nahe“, ist da. Christliche, untrügliche Erwartung, sichere Hoffnung, gegründet auf den, der uns der Erlöser geworden, Christus Jesus, der „un6em armseligen Leib umwandeln und Seinem verherrlichten Leibe gleichgestalten wird.“ „Siehe, spricht der Herr: Ich komme bald!“ Für ein würdiges Weihnachtsfest Darmstadt. Gegen eine Entwicklung, die das Weihnachtsfest „Seines Sinnes und Segens zu berauben droht“, wendet sich ein Aufruf, den der Magistrat der Stadt Darmstadt gemeinsam mit der Industrie- Fr e i b u r g. (A.-Eigenbericht.) Der Erzbischöfliche Oberstiftungsrat in Freiburg, die Verwaltungsbehörde für das kirchliche Vermögen des Erzbistums Freiburg, begeht am Mittwoch die Jubiläumsfeier seines 90jährigen Bestehens. Nach der Säkularisation hatte zunächst der badische Staat die Verwaltung des Kirchenvermö- gens allein ausgeübt und trotz jahrzehntelanger Bemühungen der Kirche keine Abstriche von diesem Recht geduldet. Im badischen Kirchengesetz vom Jahre 1860 willigte der badische Landtag in eine gemeinschaftliche Verwaltung des kirchlichen Vermögens durch Kirche und Staat ein, die dem „Katholischen Oberstiftungsrat“, einer staatlichen Behörde, übertragen wurde, die am 9. Dezember 1862 in Karlsruhe ihre Tätigkeit begann. Erst im badischen Kirchenvermögensgesetz vom Jahre 1927 wurde dem erzbischöflichen j Stuhl in Freiburg das Reckt zugestanden, 1 und Handelskammer Darmstadt, dem Einzelhandelsverband Hessen-Süd, sowie Vertretern der Lehrerschaft und der beiden großen Kirchen erlassen hat. Der Aufruf, der auf die Initiative des Evangelischen Männerwerks zurückgeht, wendet sich an Geschäfte, Käufer, Familien, Lehrer und Vereine mit der Bitte, dem deutschen Volk wieder zu einem würdigen Christfest zu verhelfen. Er spricht die Mahnung aus, in der Geschäftswerbung die weihnachtlichen Symbole und Gefühle nicht zu mißbrauchen, in den Schulen den Kindern den Heiligen Abend nicht durch unnützes Feiern vorwegzunehmen, in den Familien nicht das Vorlesen der Weihnachtsgeschichte am Heiligen Abend zu vergessen und bei den Weihnachtsfeiern der Vereine die nötige Zurückhaltung zu wahren. Er regt ferner an, auf den öffentlichen Plätzen nur wenige Christbäume und zwar erst in den letzten Tagen vor dem Fest aufzustellen. epd selbständig das kirchliche Vermögen zu verwalten. Erzbischof Gröber errichtete dann im Jahre 1934 den „erzbischöflichen Oberstiftungsrat“ mit Sitz in Freiburg, dem 1947 auch die Verwaltung des kirchlichen Vermögens in Hohenzollem übertragen wurde. Der Oberstiftungsrat ist heute neben der Verwaltung des Kixchen- vermögens auch für den Unterhalt der Geistlichkeit, die Deckung der Kulturbedürfnisse und die kirchlichen Bauaufgaben zuständig. „Gemeinsames Handeln aller Christen“ Ansbach. Ein „Evangelischer Arbeitskreis innerhalb der CSU“ wurde dieser Tage in Franken ins Leben gerufen. Der Arbeitskreis will den Klagen Rechnung tragen, daß die evangelischen Kräfte in der CSU nicht genügend zur Geltung kämen und zugleich dem Union-Gedanken der CSU neuen Auftrieb geben. „Weil die Christen beider Konfessionen wissen dürfen, daß zwischen ihnen mehr Gemeinsames als Trennendes ist“, heißt es in einer Verlautbarung des Arbeitskreises, „ist es nicht erlaubt, in den drängenden Fragen der Politik verschiedene Wege zu gehen. So wäre es geradezu verhängnisvoll, wenn man sich zu einem einseitig konfessionell gebundenen Volks dienst zu- sammenschlösse. Die Bedrohung durch die antichristlichen Fronten, die nicht nach einer besonderen Konfession fragen, erlaubt keine Aufspaltung aus kleinlichen Interessen. Gemeinsames praktisches Handeln aller Christen ist das Gebot der Stunde.“ Neue Funde unter der Peterskirehe Vatikanstadt. Nachdem vor einigen Tagen in der zweiten Loggia des Apostolischen Palastes unbekannte Fresken Raffaels zum Vorschein gekommen waren, stieß man jetzt bei der planmäßigen Durchforschung der vatikanischen Grotten auf sechs mächtige Säulen der alten konstantinischen Basilika. Die entsprechenden Ausgrabungen wurden Anfang 1951 begonnen, um in den Grotten den notwendigen Raum für die zu errichtende St. Columban-Kapelle zu schaffen. Bekanntlich ist diese Kapelle ein Geschenk irischer Katholiken. Kurz nach Beginn der Ausgrabungen entdeckte man die westliche Grundmauer der konstantinischen Basilika und später die PUaster- basen. Weitere Ausgrabungen ließen dann einen weiten Raum erkennen, der während des Baues der Basilika offensichtlich als Kalklager gedient hat und schließlich fand man die sechs Säulen, die dort scheinbar beim Einreißen der konstantinischen Basilika zur Auffüllung von Hohlräumen verwandt wurde. Die riesigen Ausmaße der Säulen verhindern einen Abtransport und die zuständigen Stellen prüfen gegenwärtig die Möglichkeiten, die sich nach dieser neuen Sachlage für den Bau der St Columbankapelle bieten- 90 fahre erzbischöflicher Oberstiitungsrat Samstag, 29. November 1952 SODKURIEH G Blick über die Grenzen Staatsbeiträge für das Basler Stadttheater B a s e L Die Großratskommission für Theatergagen war sich trotz der Höhe neuer zusätzlicher Kreditforderungen im Betrage von annähernd xwei Millionen Franken darüber einig, die Vergangenheit zu liquidieren, d. h. die rund 440 000 Franken betragenden Defizite der letzten und dar jetzigen Spielzeit zu decken sowie Pensions- Zuschüsse zu gewähren. Dem Großen Rat wird beantragt, für die kommenden Spielzeiten je 300 000 Franken für das Personal des Stadttheaters und das der Komödie zu bewilligen. Die großzügigen Kommissionsbeschlüsse wurden allerdings nur mit Stichentscheid des Präsidenten gefaßt. Schutzalter für Filmbesuch Aarau. Der Aargauische Große Rat beschloß, die aus dem Jahre 1913 stammende Verordnung zur Kontrolle des Filmwesens zu ändern und das Schutzalter für Filmbesuch einheitlich auf Iß Jahre festzulegen, im übrigen auch auf die Filmreklame einzuwirken und sich der Vorzensur der Filme vermehrt zu bedienen. Jagd nach Juwelendieben Zürich. Die Polizeibehörden mehrerer Länder fahnden gegenwärtig nach zwei Juwelendieben, die, wie bereits kürzlich gemeldet, in verschiedenen Schweizer Städten Edelsteine im Werte von 378 000 Schweizer Franken erbeuteten. Ein Züricher Schmuckwaren-Händler, den sie vor einigen Tagen durch ihre raffinierten Tricks hereinlegten, hat für die Ergeifung der Täter eine Belohnung von 50 000 Franken ausgesetzt. Wie die Kriminalpolizei Zürich am Dienstag mitteilte, konnten die Personalien der beiden elegant gekleideten Trickdiebe mit Hilfe Vorgefundener Fingerabdrücke ermittelt werden. Es handelt sich um berüchtigte, in Polen geborene, Berufsverbrecher, die unter dem Namen Salomon Asz und Berek Litmanovicz in den Kriminalkarteien verschiedener Länder geführt werden. Die erste Schweizer Uhrmachermeisterin Solothurn. In der hiesigen Uhrmacherschule hat eine verheiratete Frau die Meisterprüfung als Uhrmacherin bestanden. Sie ist die erste Schweizerin mit dieser Berufsauszeichnung. Starke deutsche Spielwareneinfmhr Bern. Während früher die Schweiz Spielwaren hauptsächlich aus Holz herstellte, wurde während des zweiten Weltkrieges die Erzeugung von Metallspielwaren aufgenommen, und Ende 1945 zählte diese Industrie bereits 60 Betriebe. Infolge der starken Konkurrenz des Auslandes, besonders von Westdeutschland, ist jedoch nach 1945 die Zahl der Betriebe auf 29 mit etwa 1000 Arbeitskräften gesunken. Die schweizerische Spielwaren-Einfuhr zeigt eine Wertzunahme von 3,5 auf 15.5 Mill. Franken im letzten Jahre. Mehr als die Hälfte dieser Einfuhren stammt aus Wes tdeutschland. Zlbelemäritl Bern. Die Stadt Bern stand am Montag im Zeichen ihres berühmten „Zibelemärits“, der alljährlich am letzten Novembermontag abgehalten und seit jeher als großes Volksfest begangen wird. Der eigentliche „Zibelemärit" brachte als Herbstmarkt nicht nur die übliche gewaltige Auffuhr von Zwiebeln und anderen Knollengewächsen, sondern auch zahlreiche Stände mit Geschirr, Klidungsstücken, Süßigkeiten usw. Wieder nahm der Markt den ganzen Bundesplatz und den benachbarten Waisenhausplatz ein. In den ersten Nachmittagsstunden begann dann vom Lande her der Marsch nach Bern zum eigentlichen Volksfest, das zunächst ein Fest der Jugend war, dia sich unter den Lauben der Innenstadt in Massen zusammenfand, sich neckte und mit Konfetti bewarf. Bei anbrechender Nacht setzte sich der Betrieb in den Gaststätten fort, in denen die leckeren Zwiebelspezialitäten des Tages serviert wurden und auch Musik und Tanz zu ihrem Recht kamen. Schweiz erwirbt deutsche Theatersammlung Bern. Anläßlich der Feier des 25jährigen Bestehens der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur wurde hier die Errichtung eines Theatermuseums erörtert, und zwar hat der bekannte deutsche Theaterforscher Dr. Karl Nießen in Köln seine nach dem ersten Weltkrieg geschaffene große Sammlung der Schweizerischen Gesellschaft angeboten. Den Grundstock dieser wohl einzigartigen Sammlung bildet eine internationale Theater-Fachbibliothek mit 10 000 Bänden, 20 000 graphischen Blättern und ebensovie- len Photographien, 15 000 Theaterzetteln, dazu eine Fülle von Masken aus Europa und Asien, Plastiken, Plaketten, Autogramme usw. Die angebotene Sammlung kostet allerdings 300 000 Franken. Die versammelten Vertreter zahlreicher schweizerischer Theaterorganisationen unterstützten die Forderung nach einem großen theaterwissenschaftlichen Institut und erklärten sich bereit, in ihren Verbänden sowie durch einen Appell an den Staat und die Wirtschaft den Erwerb der deutschen Sammlung für die Schweiz zu ermöglichen. Durst am falschen Ort Genf. Ein in Paris sich aufhaltender Genfer, mit besonderer Vorliebe für einen guten Tropfen, suchte bei Nacht seinen Durst am falschen Ort zu stillen, nämlich im Weinkeller eines Pariser Polizeiinspektors. Dieser wollte aus seinem Keller eine Flasche Kognak zur Bewirtung von Gästen heraufholen und entdeckte dabei, daß das Schloß zu seinem Heiligtum aufgeknackt und einige der besten Flaschen verschwunden waren. Gleichzeitig vernahm der Polizeiinspektor ein seltsames Geräusch aus dem Keller des Nachbarn. Alsbald entspann sich eine wilde Jagd durch die Keller und dann durch die Straßen, wobei es dem Inspektor — nachdem Passanten irrtümlich zunächst ihn für den Dieb gehalten hatten — gelang, diesen zu fassen. Der durstige Genfer ist bereits siebenmal aus ähnlichen Gründen vorbestraft. > 'N* c Die große Künstlerin empfiehlt Luxor und urteilt: | »Tägliche Luxor-Schönheitspflege 8 ' erhält die Haut klar und frisch!* Wie für viele Filmstars, so ist Luxor auch für Sie die richtige Toiletteseife. Kaufen Sie Luxor, machen Sie den ersten Versuch! LUXOR TOIlETTESEIfF ^die reine, weiße Schönheitsseife der Filmstars•. 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Ab Mitte nächster Woche läuft der Versand in vollem Umfange; alle Bestellungen für meine überaus preiswerten Waren werden so ausgeführt, daß die Kunden unbedingt noch vor Weihnachten im Besitze derselben sind. Uv SJJ Ii;k IfTi 1 i Itti Unser bisheriges Geschäft. Rosgartenstraße 15, ist längst zn klein geworden. Nach erfolgtem Umbau eröffnen wir demnächst ROS GARTE N STRAS S E 30 unsere neuen vergrößerten Verkaufsräume. — Aus diesem Grunde veranstalten wir einen Räumungsverkauf mit stark herabgesetzten Preisen für BLUSEN, RÖCKE UND WÄSCHE ROSGARTENSTRASSE 15 TELEFON 1639 Oefen ln grol$«r Auswahl schon von 33.80 DM an Altfeld - Branner Konstanz - Wessenbergstrafje 16 Jagdgewehre cal 16 - Repetlerbflcfasen, Mod. 98 Klelnkaliberbflcbsen Munition ab Lager lieferbar. FRANZ BÜCHER, Ailingen bei Friedrichshafen Verschiedenes Wer will Detektiv werden ? Auskunft erteilt. Zuschr. u. 14 995 Südkiurier Konstanz. _ Chauffeur mit Lief erw age n sucht Beschäftigung. 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November 1952 15 Uhr Knabenchor der Stephanschule unter Leitung von Ambros Veit Die Bremer Stadtmusikanten, ein musikalisches Märchen von Dr. Franz Hlrtler Das verstärkte Sdiulorchester des Humboldt-Gymnasiums 17 Uhr Klnder-Modenschau, ausgeführt von Modehaus Lohrer, Pelzhaus Martin, Hutsaion Rock, Lederwaren Ploetz, und auf dem Handstrickapparat .Kniftax’ hergestellten Modelle. Aussteller: Das Aktuellste! Ständige Vorführungen: Das neueste Tonband-Gerät „Die moderne Hausfrau in der Küche’ durch die Firma Karl Kirner Handstrickapparat: Knittax von Karl Steinhotf, Berlin N (1 Pullover in 1 Stunde) Tombola: Hauptgewinne: 1 Puppenwagen, gestiftet v. Korb-Müller, Marktstätte 1 Schinken, gestiftet von Hofmetzg Sulger 1 Kaffee-Service, gestiftet von Xaver Witfmann u. a. 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Nach den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften erlischt die Mitgliedschaft mit Ablauf des Monats, wenn dieser Zahlungstermin nicht eingehalten wird. Diese Zahlungserinnerung gilt als gebührenpflichtige Mahnung im Sinne der Gemeindebetreibungsordnung. Konstanz, den 29. November 1952. Der' Vollstreckungsbeamte als Vollstreckerngsbehörde. Lohnsteuerkarten für das Jahr 1953 Die Lohnsteuerkarten für das Jahr 1953 sind zugestellt. Etwaige Beanstandungen sind bei der Statistischen Abteilung des Hauptverwaltungsamtes, Hussenstraße 13, Zimmer 2, unter Vorlage der erforderlichen Belege vorzubringen. Bei Anträgen zur Ausfertigung einer zweiten oder weiteren Lohnsteuerkarte ist die erste Lohnsteuerkarte mit vorzulegen. Die Sprechstunden sind täglich von 8—12.39 und von H—1S.30 Uhr. Im übrigen wird auf das bei der Lohnsteuerkarte beiliegende Merkblatt hingewiesen. Konstanz, den 29. November 1952. Der Oberbürgermeister. Vornahme einer allgemeinen Viehzählung am 3. Dezember 1952 Am 3. Dezember 1952 findet eine allgemeine Viehzählung statt. Sie erstredet sich auf Pferde, Maultiere, Maulesel und Esel, Rindvieh, Schweine, Schafe, Ziegen, Federvieh und Bienen. Die Ergebnisse dieser Zählung werden nur zu statistischen und volkswirtschaftlichen, nicht aber zu steuerlichen Zwecken verwendet. Der Viehhalter oder dessen Vertreter hat nach dem Gesetz über Viehzählungen vom 31. 10. 1938 (RGBl. I, S. 1531) in Verbindung mit dem Gesetz zur Aenderung und Ergänzung des Gesetzes über Viehzählungen vom 2. 8. 1951 (RGBl. I, S. 481) die geforderten Angaben zu machen und Auskünfte zu erteilen. Um den reibungslosen Ablauf der Zählung zu ermöglichen, ist dafür zu sorgen, daß am Tage der Zählung (3. Dezember 1952) in Jeder viehbesitzenden Haushaltung eine Person anwesend ist, die dem Zähler der verlangten Auskünfte erteilen kann. Die Richtigkeit der Angaben ist durch Unterschrift in der Zählllste zu bescheinigen. Sollte eine viehbesitzende Haushaltung am Tage der Zählung nicht aufgesucht werden, so ist der Haushaltungsvorstand verpflichtet, entweder persönlich oder durch einen von ihm Beauftragten sogleich am nächsten Wochentage die Angaben bei der Gemeindebehörde zu machen. (Statistische Abteilung, Hussenstraße 13, Zimmer 2). Konstanz, den 29. November 1952. Der Oberbürgermeister. Handelsregister Veränderung 11. 11. 52 A Bd. 10/491, Firma Textilgesellschaft L. Stro- meyer St Co. in Konstanz: Es sind vier weitere Kommanditisten in die Gesellschaft eingetreten. Veränderung 20. 11. 52 A Bd. 10/539, Firma Hans Vieler St Co. in Konstanz: Dieter Hörth, Kaufmann ln Bühl, ist als persönlich haftender Gesellschafter aus der Gesellschaft ausgeschieden. 11. 11. 52 B Bd. 5/85, Firma L. Stromeyer & Co. GmbH., Konstanz: Die Prokuren der Kaufleute Emil Hoffmann und Fritz Schwartz sind erloscheif. Neueintrag 11. 11. 52 A Bd. 11/586: Firma Wilhelm Ruf, Agentur u. Kommission in Konstanz (Beethovenstr. 8). Inhaber: Wilhelm Ruf, Dipl.-Volkswirt in Konstanz. Als nicht eingetr. wird bekanntgemacht (ohne Gewähr): Angegebener Geschäftszweig: Ein- und Verkauf von Textilien (Damenoberkieldung). ^ Güterrechtsregister 24. 11, 52, Bd. m S. 68: Eugen Boivin, Sattlermelster in Konstanz, und dessen Ehefrau Luzia geh. Stöckle, ebenda. Durch Vertrag vom 30. Oktober 1952 ist Gütertrennung vereinbart. Amtsgericht Konstanz c Kraftfahrzeuge 3 Ford- Taunus M 12 8000 km gefahren, preisgünstig abzugeben. Autohaus am Fürstenberg Fetsdier & Schmidt KO. Konstanz, Wollmatinger Str. 163 Telefon 783 n LLOYD PerssoetwaocD 3470.- ab Werk Combi 3760.- ab Werk Autohaus HUF, KONSTANZ Kreuzllnger Sir. 76 Adler Trumpf Junior, Cabrlo- llmousine, prima Zustand, zugei. u. verst., im Auftrag zu verk. Preis 1450 DM. 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Der Klub 03 hat ausgestellt die schönsten Kegelpreise. In London probt man Krönungszug mit plangerechten Szenen. Die Schweizer Nachbarstadt ist klug mit ihren Uferplänen. In Bagdad Aufruhr war entflammt, wer will das Oel jetzt holen? Ein Dieb, der nicht aus Bagdad stammt, hat Wäsche hier gestohlen. Wyschinski ruft sein altes Nein, diesmal zu Nehrus Schritten. Des Kaiseitorunnens künftiges Sein .in Konstanz war umstritten. Es räuchert der Vesuv nicht mehr, und dieses scheint verdächtig. Viel Lob verdient die Feuerwehr, sie funktionierte prächtig. Herr Doktor Lehr legt Platten auf mit abgeschmackten Tönen. Der Kunstverein dient durch Verkauf dem Künstler und dem Schönen. OB von Freiburg spielt Klavier im Kommunal-Int'resse. Lyceumsclub begückt uns hier durch seine Weihnachtsmesse. Für Haus und Heim ist manch Patent zu sehen im Konzile. Von Wochenend zu Wochenend gibt’s Wünsche, ach so viele! ebra Wer foll am Gebhar&eplat; bauen ? Die Stadt oder private Bauherren — das ist die Frage Wieder einmal befaßte sich der Stadtrat In einer Sitzung mit der Bebauung des Gebhardsplatzes. Das ist ein Thema, das von Zeit zu Zeit immer wieder auf der Tagesordnung erscheint. Der große, schöne Platz ist mit das. beste Baugelände, das der Stadt noch zur Verfügung steht. Es liegt außerdem günstig, so daß schon verschiedentlich Projekte auf getaucht sind, den Gebhardsplatz endlich zu bebauen. Bürgermeister Diesbach teilte nun in der gestrigen Stadtratssitzung mit, daß die Post nicht mehr beabsichtige, auf dem Gebhardsplatz ein Fernmeldeamt und ein Fernmeldebauamt zu errichten. Dadurch hätten sich ganz neue Verhältnisse gegeben. Vertreter der Genossenschaft der Eigenwohner in Karlsruhe seien nunmehr an die Stadtverwaltung herangetreten, um den Platz zu überbauen. Sie wollten das Projekt selbst finanzieren und ein Preisausschreiben unter den Architekten Südwestdeutschlands veranstalten, um gute Entwürfe zu bekommen. In der gestrigen Sitzung ging es nun um die Frage: Ist die Stadt Konstanz selbst am Gebhardsplatz interessiert oder soll es der Privatinitiative überlassen werden, den Platz auszubauen? Es bestehen bekanntlich bereits Pläne für die Errichtung einer Gewerbeschule oder einer Kombination Gewerbe-Handelsschule. Ob sie bald verwirklicht werden können, ist allerdings eine Finanzfrage. Bürgermeister Diesbach sprach sich dafür aus, daß die Stadt den Gdbhardsplatz selbst überbauen sollte, eventuell auch mit einem großen Verwaltungsgebäude, wenn die Finanzierung in absehbarer Zeit erfolgen könnte. Die Aussprache war sehr lebhaft. Stadtrat Löhle (SP) meinte, so lange für die verschiedenen Aemter nicht ähnliche oder bessere Plätze vorhanden wären, sollte man den Gebhardspslatz nicht an private Bauherren abgeben. Stadtrat Federspiel (CDU) vertrat ebenfalls die Ansicht, den Gebhardsplatz nicht der privaten Hand zu überlassen. Er schlug eine Besichtigung des Platzes vor, damit sich der Stadtrat mit eigenen Augen von dessen Bedeutung überzeugen könne. Stadtrat Fischer (FDP) war derselben Meinung: Zuerst Besichtigung und dann Beschlußfassung. Allerdings sollte der Gebhardsplatz großzügig ausgestaltet werden, denn er stelle den Mittelpunkt von Petershausen dar. Aber für Schulen sei der Platz doch nicht richtig. Auf Anfrage erklärte Bürgermeister Diesbach, die drei technischen Aemter der Stadt hätten den Plan der Genossenschaft der Eigenwohner als geeignet bezeichnet. Der Bürgermeister meinte, selbst wenn die Eigenwohner ein Preisausschreiben veranstalten, würde das für die Stadt Konstanz noch keine bindende Zusage gegenüber den Eigenwohnem bedeuten. Der Gebhardsplatz, so meinte Stadtrat Hengartner (CDU) werde wohl zu einem Hauptgeschäftszentrum für Petershausen werden müssen. Dafür würde eine ganze Anzahl Geschäfte benötigt. Schulen wären an diesem Platz unmöglich. Auch ein Verwaltungsbau wäre nicht angebracht. — Frau Stadtrat Leonhardt (SP) sprach sich zunächst für eine Besichtigung aus — Stadtrat Zeller (CDU) wandte sich gegen das Preisausschreiben, weil man dann der Meinung sein könnte, die Stadt gebe schon ein gewisses Recht aus der Hand. Die Stadt müßte aber in diesem Fall ein Mitsprache- Der Kaiferbrunnen bleibt Seitdem 1891 ein Bürger der Stadt einen „Monumentalbrunnen“, den sogenannten Kaiserbrunnen, stiftete, ist über diesen Brunnen schon viel geschrieben und gesagt worden. So meinte Bürgermeister Diesbach in der gestrigen Stadtratssitzung und wies auf ein dickes Aktenbündel hin. Er teilte weiter mit, daß ein Bürger der Stadt 1000 DM gestiftet habe zur Errichtung eines Brunnens auf dem Bodanplatz. Da dort ein Brunnen aus verschiedenen Gründen unmöglich sei, habe man nun daran gedacht, den Kaiserbrunnen zu „modernisieren“ oder zu entfernen. Aber der Abbruch allein koste bereite 2000 DM. „Mich stört der Brunnen nicht“, meinte Bürgermeister Diesbach zum Schluß seiner Ausführungen. Der Stadtrat beschloß dann nach kurzer Aussprache, den Kaiserbrunnen an seinem Platz zu belassen, ihn etwas zu „modernisieren“ und jeweils mit Blumen zu schmücken. Es wurde dann noch davon gesprochen, den Lienhartebrunnen vor der Paradieskapelle auf den Obermarkt zu versetzen. Doch wurde eine endgültige Entscheidung nicht getroffen. Wie aber aus den verschiedenen Ausführungen zu entnehmen war, soll der Obermarkt über kurz oder lang nicht rtiehr als Parkplatz benutzt werden dürfen. Ein erfreullchee Weihnachtegefchenh: Eine Million DMl Von der Firma L. Stromeyer & Co. für den Wohnungsbau zur Verfügung gestellt recht haben. — Auch Frl. Stadtrat Mayer (CDU) warnte davor, am Gebhardsplatz Schulen zu errichten. Einige Verwunderung rief die Mitteilung von Bürgermeister Diesbach hervor, daß bei einigen Handwerksmeistern bereits Personen aufgetaucht seien und Vorschüsse bis zu 1000 DM verlangt und auch erhalten hätten mit der Begründung, die Stadt baue am Gebhardsplatz und sie seinen in der Lage, den Meistern Aufträge zu verschaffen. Der Stadtrat wird nunmehr, das war das Ergebnis der Aussprache, in Kürze eine Besichtigung des Gebhardsplatzes vornehmen, sich die verschiedenen Projekte erläutern lassen und dann seine Entscheidung fällen. Oberbürgermeister Knapp ersucht die Bevölkerung, der Stadtverwaltung oder dem „Südkurier“ Vorschläge für die Ausgestaltung des GeWhardsplatzee zu unterbreiten. Diese Vorschläge sollen evtl, später in nähere Erwägung gezogen werden. HaiÖelmooe=Schule rotrO im Frühjahr gebaut Aber schon in drei Jahren wird eine Erweiterung notwendig sein Die Arbeiten an den 72 Wohnungen auf dem Längerbohl im Stadtteil Wollmatingen schreiten sehr rasch voran. Die Wobag hat nun vorgeschlagen, eine hier noch vorhandene Baulücke gleichfalls zu überbauen. Die städtischen Aemter sind gegen diesen Vorschlag, weil durch eine Ueber- bauung eine zu große Wohndichte erzielt würde. Dagegen regte- Bürgermeister Diesbach an, auch das fr4$e Gelände zu überbauen. Der Stadtrat wird in den nächsten Tagen das ln Frage kommende Gelände besichtigen und dann endgültig darüber beschließen. In diesem Zusammenhang fragten verschiedene Stadträte, wann mit dem Bau der neuen Haidelmoosschule begonnen werde. Frl. Stadtrat Mayer (CDU) wies „auf das Schneckentempo“ gerade in dieser Frage hin und war der Ansicht, man sollte so bald wie möglich mit dem Bau beginnen. Auf eine Frage von Stadtrat Federspiel (CDU), worauf diese Verzögerung im Baubeginn zurückzuführen sei, erwiderte Bürgermeister Diesbach, daß der maßgebliche Beamte des Hochbauamtes seit langem erkrankt sei. Im Frühjahr werde aber mit dem Schulhaus-Neubau begonnen. Höchstwahrscheinlich würde die Schule in zwei bis drei Jahren nicht mehr ausreichen, so daß man die neue Schule erweitern müsse. Auch das Schulhaus in Wollmatingen müsse ausgebaut werden. Einige Schulräume befänden sich im Keller und auf dem Speicher. Ebenso müsse an die Erweiterung der Handels- und Gewerbeschule gedacht werden. Die Stadt sei bemüht, die erforderlichen Mittel zu erhalten. Mit denn Bau der Haidelmoos-Schule würde ©in großer Wunsch erfüllt werden. Jetzt Omnibuslinie Zürich-Konstanz Wenn man Größenwahn hätte, würde man sagen, „Zürich rückt an Konstanz“ heran. Vorläufig ist es aber noch umgekehrt. Ab sofort fährt nun jeden Samstag der Omnibus eines Zürcher Autoreise- Unternehmens nach Konstanz. Die Abfahrt erfolgt in Zürich um 13.30 Uhr. Nach Halten in Winterthur, Frauenfeld und Kreuz- lingen erreicht der Omnibus um 16 Uhr Konstanz. Die Abfahrt erfolgt um 24 Uhr ab Kreuzlinger Zoll, die Ankunft in Zürich um 2 Uhr nachts. Wer hat ärztlichen Sonntagsdienst? Den ärztlichen Sonntagsdienst versieht am Sonntag, 30. November, Dr. Seiz, Reichenaustraße 5, Fernruf 122, sofern der Hausarzt nicht erreichbar ist. — Bei den Apotheken hat die Tiergarten-Apotheke Sonntagsdienst und in der nächsten Woche Nachtdienst. — Garagenbereitschaftsdienst Karl Tübinger, Ebertplatz 2, Fernruf 165. Eine erste erfreuliche Weihnachtebot- schaft für Konstanz liegt — trotzdem noch über drei Wochen bis zu den Festtagen sind — bereite vor: Die Firma L. Stromeyer u. Co. wird für den Wohnungsbau in Konstanz eine Million DM zur Verfügung stellen! Das ist eine Nachricht, die der „Südkurier“ gerne der Oeffentlichkeit übermittelt. Mit der gleichen Freude wurde sie gestern auch vom Stadtrat aufgenommen, dem von Oberbürgermeister Knapp diese Mitteilung gemacht wurde. Bei dieser Gelegenheit versäumte es der Oberbürgermeister nicht, der Firma L. Stromeyer u. Co. für ihre Großzügigkeit den gebüh- rednden Dank abzustatten. Bei einer Besprechung mit Kommerzienrat Manfred Stromeyer, der zur Zeit mit Unterstützung von Dipl.-Ing. Hans Stromeyer die vielseitigen Geschäfte der Firma leitet — erfreulicherweise befindet sich ein weiterer Mitinhaber der Firma, Ludwig Stromeyer, nach langer Krankheit wieder auf dem Wege der Besserung — erfuhr man noch nähere Einzelheiten. Die Firma wird der Landeskreditanstalt für Wohnungsbau in Karlsruhe den Betrag von einer Million DM als zinsloses Darlehen auf 20 Jahre zur Verfügung stellen. Die Landeskreditanstalt hat zugesagt, ihrerseits eine wesentlich erhöhte Summe zu günstigen Bedingungen der Stadt Konstanz als Darlehen zu geben. Mit dieser Summe würde dann die Wobag in Konstanz im kommenden Jahr mit dem Neubau der Wohnungen beginnen. Es wird damit gerechnet, daß allein mit Hilfe der Firma Stromeyer u. Co. und der Landeskreditanstalt im kommenden Jahr 200 Wohnungen in Konstanz gebaut werden. Das würde außerdem bedeuten, daß mindestens 1000 Personen in den neuen Wohnungen untergebracht werden könnten. Damit würde das neue große Wohnbauprojekt für den Koruätanzer Wohnungsmarkt eine wesentliche Entlastung bedeuten. Die Firma Stromeyer u. Co. hat bei dieser Gelegenheit der Stadt einige von ihr schon lange gehegte Wünsche unterbreitet. Die Stadt hat versprochen, diese Wünsche zu berücksichtigen. Es handelt sich in erster Linie um Geländeerwerb in der Nähe von Stromeyersdorf zur Erweiterung der dortigen Anlagen. Außerdem soll ein gewisser Prozentsatz der neu erbauten Wohnungen Werksangehörigen und Heimatvertriebenen zur Verfügung gestellt werden. Die Zuteilung dieser Wohnungen soll aber unter Aufsicht des Wohnungsamtäs erfolgen. Es wird aber von der Leitung der Firma Stromeyer u. Co. ausdrücklich betont, daß es sich hierbei um keine Bedingungen, sondern nur um Anregungen handelt, die teilweise wieder den Werksangehörigen zugute kommen. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß die Firma L. Stromeyer u. Co., die mit 1400 Betriebsangehörigen die größte Firma in Konstanz ist, schon in den letzten Jahren wesentlich zur Linderung der Wohnungsnot beigetragen hat. Über die Gagf ah, Wobag usw. stellte sie durch Darlehen zum Bau von Wohnungen für ihre Werksangehörigen namhafte Beträge zur Verfügung. Auf diese Weise wurden in Konstanz 20 Wohnungen gebaut. Außerdem hat die Firma 21 Werkswohnungen. Dazu kommen noch namhafte Darlehen, die die Firma an einzelne, bewährte Betriebsangehörige gegeben hat, damit diese in der Lage waren, sich Eigenheime zu bauen. Außerdem gibt die Firma jedes Jahr 5000 D-Mark für den sozialen Wohnungsbau der Stadt Konstanz. Immer roieber Wanöerlager Landratsamt und Ministerien sollen eing reifen Schon im Mai dieses Jahres hat sich der Stadtrat mit den sogenannten Wanderlagern beschäftigt. Das sind auswärtige Firmen, die für einige Tage nach Konstanz kommen und hier — meistens in einer Gastwirtschaft — ihre Verkäufe abhalten. Gestern hat sich der Stadtrat — auf Ersuchen des Einzelhandelsverbandes Konstanz — wiederum mit dieser Frage beschäftigt. Wie im Mai dieses Jahres so mußte auch jetzt Oberbürgermeister Knapp erklären, daß keine gesetzliche Handhabe bestehe, um gegen diese Wanderlager vorzugehen. Die Stadt habe alles getan, was zum Schutze des einheimischen Handels getan werden konnte und werde dies auch in Zukunft tun. Stadtrat Delisle (FDP) meinte, es müßte nach diesät Richtung hin ein entsprechendes Gesetz mit Geltung für das ganze Bundesgebiet geschaffen werden. Außerdem sollte die Stadt beim Landratsamt vorstellig werden und dieses ersuchen, daß bei der Erteilung einer Wirtschaftskonzession ausdrücklich vermerkt werde, die Räume dürften nicht für gewerbliche Zwecke benützt werden. Auch die bereits bestehenden Wirtschaftskonzessionen sollten entsprechend geändert werden. Der Stadtrat beschloß in diesem Sinne. Außerdem wird die Stadt bei den zuständigen Ministerien in Stuttgart zu erreichen versuchen, daß die Stadt Konstanz von den Wanderlagern eine entsprechende Abgabe erheben darf. Drei Christbäume für alle In diesem Jahr werden drei Christbäume für alle errichtet werden und zwar auf der Marktetätte, in Allmannsdorf und in Wollmatingen. Der Einaeihandelsverband hatte an die Stadt das Ersuchen gerichtet, an verschiedenen Punkten der Stadt während der Advents- und Weihnachtszeit zehn größere beleuchtete Christbäume aufzustellen. Das hätte einen Aufwand von 3430 DM erfordert. Der Stadtrat glaubte in seiner gestrigen Sitzung diesen Betrag nicht verantworten zu können und sprach sich gegen den Vorschlag aus. Dafür sollen — wie erwähnt — drei große Christbäumne für adle aufgestellt werden. Morgen beginnt die Konradimesse Morgen beginnt die dritte und letzte Messe des Jahres, die Konradimesse, die bis einschließlich Sonntag, 7. Dezember, dauert. Vom Schnetztor bis zur Katzgasse sind wiederum die rund 200 Verkaufsstände aufgebäut, in denen Textilwaren, Haushaltsgeräte, Spielzeug aller Art und verschiedene andere Gegenstände des täglichen Bedarfs angeboten werden. Der Vergnügungspark auf dem Döbele ist für die Jahreszeit recht gut beschickt und bietet reiche Abwechslung. Neben einer Autorennbahn sind zwei Kinderkarussells, Schieß- und Wurfbuden, eine Nordlandschau und eine Illusionsschau vertreten. Die Konstanzer Einzelhandelsgeschäfte haben am Sonntagnachmittag gleichfalls geöffnet. „Peterchens Mondfahrt“ Das Stadttheater bereitet als Weihnachtsmärchen „Peterchens Mondfahrt“ von Bassewitz mit der Musik von Clemens Scbmalstich vor. Die Erstaufführung findet am kommenden Samstag, 6. Dezember, nachmittags statt. Die Spielleitung hat Emst Peter Horn, Zehn Minuten Heimatgeschichte: Vom StaOtgraben ber Nicbcrburg Bei Grabarbeiten des Gaswerkes am Standort des ehemaligen, 1812 abgerissenen Bi- schofstörlis, auch Stadtbotentürmli genannt, am Westausgang der Inselgasse gegen die Laube zu, konnten eine Menge römischer Ziegel festgestellt werden, die ziemlich nahe der Oberfläche lagerten. Bedeutend tiefer steckten römische Ziegel nördlich von dem einstigen Stadttor der Niederburg. Hier wurde bei Erbauung des neuen Milchhäus- 11 in Kürze ir jetzt von Parkplatz ir bei unee- oerrieselten n, war die- imonstrum, immen ließ, eitsstunden chon mäch- ider Humus eichifaills zu itzt der See aufgefüllt, jebiet dicht llokal „den "latzmeister h das von juer durch- nd führte, l noch ver- it himmeln z und Ge- e Belchen, r Schnabel- r vor allen en bis zur in weitem ize hin die erstrecken rt lustwan- s amüsiert, innem, als st und leer var. Kn. der Gast- iben, sowie len Frem- — Heute ‘-Saal eine Künstler- ’erzett Geig, die auch Gastspiele >che haben neindewald i die Geht. Mädchen- le auf dem erricht be- der Unter- mg aufge- ;eichnet 43, iß sich eineine Gerinnen und starb im' ieister des zgau, Her- Tage vor in seiner . Geburts- der Hand- Ihrenhand- >rden. 11.: 3591 Aue Schutt unö Afche erftanö Oer Dom zu St. ßlaften Wechselvolles Schicksal der Klosterbauten nach der Säkularisation Die Kirche von St. Blasien verdankt ihre Entstehung der Benediktinerabtei, die der Kitter Reginbert von Seldenbueren 948 errichtete und die eich dem 8. Jahrhundert im ^lbtal bestehende seit 858 von Rheinau abhängige alte Mön-chsniederlassung selbständig machte. Die Einsiedler der „Albaelle“ erhielten vom hl. Ein tan, dem Klaus- den bunten Stuckmarmor der Chorsäulen, das eiserne Chorgitter hinter dem Hochaltar weit farbenfreudiger und belebter. Das moderne Deckengemälde von Georgi stellt die Aufnahme Mariens in den Himmel dar. An seiner Stelle befand sich bis zum Brand 1774 ein barockes Meistergemälde von Christian Wenzinger die Ver- ner der Benediktinerabtei Rheinau, Blasius-Reliquien. Seither ist Blasius Schutzpatron von Kirche und Stadtgemeinde. Vorgänger des heutigen Domes waren außer einer Reihe kleinerer Kapellen das „Alte Münster“ (erbaut 1013—1038), das „Neue Münster“ (erbaut 1095—1108) und die Pfarrkirche (erbaut 1084/85). Sie wurden im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts durch Feuer zerstört und abgetragen. Die Kirche in ihrer heutigen Gestalt wurde in den Jahren 1768—1783 erbaut. Bauherr war St. Blasiens großer Abt, Martin II. Gerbert (1764—1793). Nachdem 1768 ein Brand fast alles vernichtet hatte, begann er sofort den Wiederaufbau: das Kloster im wesentlichen der früheren Anlage entsprechend, die Kirche nach ganz neuem Plan. 1703 steht sie vollendet da als letztes äußeres Zeichen der Blüte des Benediktinerklosters. Die Säkularisation machte 1806 dem Leben des Klosters und seiner Kulturarbeit ein Ende. Die Klostergefoäulichkeiten nehmen nacheinander verschiedene Fabriken und Wohnungen auf. Am 7. Februar zerstört ein Brand Teile des Klosters sowie Chor und Kuppel der Kirche. Mit Mühe und Not konnte der bereits in Karlsruhe beschlossene Abbruch der Domruine verhindert werden. 1875 wird der Chor (Teil hinter dem Hochaltar) als Pfarrkirche eingerichtet und die Kuppel wieder aufgebaut; 1879 werden die Stückarbeiten zum Teil ausgebessert. Erst im Herbst 1910 beginnen nach langen Bemühungen durch den Staat die Wiederherstellungsarbeiten, die in einfacher Farbgebung ausgeführt wurden. Als Baumeister wirkten der Franzose Michael d’Ixnard, welcher die klassistische Gesamtanlage entwarf, der Lothringer Nikolaus Pigage, von dem Form und Konstruktion der Kuppel entstammt, und der wahrscheinlich aus Vorarlberg stammende Franz Salzmann, der dem Bau einen barocken Einschlag gab. Der majestätische, weihevolle Eindruck des Innern beruht vor allem auf der hellen Weiträumigkeit und der klaren Einfachheit des Kuppelbaus. Das ursprüngliche Bild der Kirche war durch die früher farbigen Glasfenster, Bild: Rogg, St. Blasien klärung des hl. Benedikt darstellend. Das Gemälde über den Chorbogen hat die Gründung St. Blasiens durch Reginbert von Seldenbueren zum Gegenstand. An seiner Stelle befand sich ursprünglich die Darstellung des Todes des hl. Benedikt, ebenfalls gemalt von Christian Wenzinger. Der Stuck der Wände stammt von Kaspar Gigl, einem Wessobrunner Meister. Der Altar des Kirchenpatrons St. Blasius enthält heute nichts mehr von den Reliquien des kleinasiätischen Heiligen, die 855 hierher kamen. Sie sind ebenso wie eine große silberne Blasiusstatue in der Säkularisation verschwunden. Der Josephsaltar läßt wie die übrigen hinteren Altäre in seinem Aufbau und seiner Farbe die Gestalt der früheren Altäre noch erkennen. Sie waren von Gigl verfertigt, die barocken Bilder von Chr. Wenzinger. Die heutigen Bilder der Seitenaltäre sind von Creoelius und von Hans Schrödter (Josephs- und Antoniusaltar). Zwischen den beiden Halbsäulen unter der Kanzel stand früher der Blasiusaltar, dem auf der Evangelienseite der Marienaltar entsprach. Diese Altäre stehen heute in der Pfarrkirche von Waldshut. Die Bedeutung des Hochaltars war früher durch das kunstvolle schmiedeeiserne Chorgitter im Hintergrund, die Statuen und Urnen zwischen den seitlichen Säulen, die beiden Seitennischen mit dem Abtsitz und das zum Teil versilberte Kommuniongitter stärker hervorgehoben. Das schlichte Messingkreuz im Boden hinter der Kommunionbank bezeichnet die Grabstätte des Abtes Martin Gerbert. Hinter dem Hochaltar liegt der Mönchschor. Die Reste des Chorgestühls das eich rings an den Wänden entlang zog, sind heute in der Waldshuter Kirche. Das Dek- kengewölbe trug in den sieben Feldern zwischen den Gurten symbolische Darstellungen der sieben Gaben des hl. Geiste«, Kunstwerke von Bossi. Die Stellung der Orgel und des „musikalischen Chores“ hinter und über dem Altar entspringt einer Idee des großen Musikfreundes Gerbert. Er ließ die Orgel von dem großen Meister Joh. Andreas Silbermann aus Straßburg bauen, ein Meisterwerk, das nach der Säkularisation nach Karlsruhe kam, wo es 1944 mit der Stephanskirche Untergang. Vor dem Herz- Mariä-Altar ist das Grab des vorletzten Abtes Moritz Ribbele (gest. 1803). Der letzte Abt war mit einem Teil der Mönche 1807 ausgewandert. Die östliche Turmkapelle enthält außer dem Taufstein die mächtige Blasiusstatue aus dem Jahre 1714. Sie stammt von einem alten Blasiusbrunnen. Das große Gitter am Hauptportal ist das Mittelstück des ehemaligen Chorgitters hinter dem Hochaltar. Es war eine vielbewunderte Arbeit des Karlsruher Meisters Hugenest. Einer, oon öem abzurat(h)en tft... Hattenweiler. Ein hiesiger Bauer erstattete kürzlich Anzeige gegen den 33 jährigen, ihm vom Arbeitsamt zugewiesenen Landarbeiter Peter Rathke aus Norddeutschland, weil er mit einem Vorschuß von 100 DM nach einigen Arbeitswochen spurlos vom Hof verschwand. Zuvor hatte sich Rathke ins Pfullendorfer Krankenhaus einliefern lassen, weil er „vom Rad gestürzt“ sei. Die Kosten für das demolierte Rad mußte die Eigentümerin, eine weibliche Arbeitskraft des Hofes, übernehmen. Der Ausreißer fuhr nach Konstanz zu den Eltern des Dienstmädchens und gab sich dort als Bauernsohn namens Häs von Hattenweiler aus, und als Bruder der Frau Huber. Er täuschte hier wieder seinen Unfall vor und suchte 15 DM bei der Familie in Konstanz zu entleihen, erreichte aber nur, daß ihm ein Pullover im Wert von etwa 30 DM nach „Hattenweiler“ mitgegeben wurde. Rathke und der Pullover wurden seither nicht mehr wiedergesehen. In Heiligenberg ließ sich der Betrüger in einem Cafe nieder. Ob die inzwischen verzogene Familie ebenfalls Forderungen an „Pitt von Rath“ — wie sich der Gauner im Kurort nannte — steht noch nicht fest. Jedenfalls machte er im Schloßvorhof die Bekanntschaft eines Mädchens, dessen Bruder er um 20 DM betrog. Rathke reiste weiter auch unter dem Vornamen Heinz, und dem Familiennamen Jantzen. In Strittmatt bei Waldshut, wo er angeblich eine Schwester hatte, stahl er ein Fahrrad. Ob sich der Betrüger, wie aus einem Brief an „sein“ Mädchen in Heiligenberg ersichtlich war, jetzt in einem Münchener Krankenhaus befindet, müssen die weiteren Nachforschungen ergeben. Forderungen und Ersatzansprüche sollen auf jeden Fall der Gendarmerie ebenso gemeldet werden wie weitere Wahrnehmungen, die den Täter der gerechten Strafe zuführen können. Sehwanvaid and Hochrhein Greis verirrte sidi im Wald Donaueschingen. Auf dem Heimweg von einer Ho Lzv er Steigerung wollte ein 76jähriger EtnWoh- ner von Grüningen am Nachmittag im Wald den Lagerplatz de« Holzes erkunden. Als er abends nodt nicht zurüdegekehrt war, wurde die Feuerwehr aufgeboten, die mit Fackeln die Sudle nach dem Vermißten aufnahm. Der Greis wurde schließlich völlig durchnäßt im Schnee aufgefunden. Das Rind am Traktor angebunden Donaueschingen. An einem Sommertag hatte ein Landwirt ein zweijähriges Rind, das an einen auswärtigen Viehhändler verkauft worden war, an den Traktor angebunden und es auf diese Weise nach der Kreisstadt gebracht. Die ungewöhnliche Fuhre erregte Aufsehen. Zuschauer sahen die Behandlung des Tieres als Tierquälerei an. Der Landwirt erhielt einen Strafzettel über 100 DM. Dagegen legte er Berufung ein. In der Berufungsinstanz wurde das Urteil auf eine Geldstrafe von 70 DM ermäßigt. Jugend veranstaltet Buchaussteliung Säckingen. Die katholische und evangelische Jugend des Kreises veranstalten vom 29. November bis zum 7. Dezember eine .Bücherschau", die die wertvollsten und besten Jugendbücher zeigt Zuerst war die Ausstellung als Gemeinschaftsarbeit des Kreisjugendrings gedacht. Wahrend der Büch erschau sind 300 Bücher verschiedener deutscher Verlage ausgestellt. Chronik vom Bodensee Ans Kartoffeln wird Trockenfutter Uebertingen. Eine Großmosterei des Linzgaus hat sich nach Abschluß der Mostereisaison auf das Trocknen von Kartoffeln umgestellt. Die Kartoffeln werden gewaschen, gemahlen und gepreßt. Die gepreßten Kartoffelkuchen werden dann geschnitzelt und in einem HeißluftrösteT getrocknet. Der modern eingerichtete Betrieb kann bis zu 300 Zentner Kartoffeln täglich verarbeiten. Hopfenanbau durch Steuerbelastung gefährdet Markdorf. Bei den 90 Hopfenpflanzern des östlichen Linzgaues haben die in den letzten Tagen von der Finanzverwaltung herausgegebenen neuen Einheitswertbescheide starke Bestürzung hervorgerufen. Nach Ansicht der Hopfenbauern sind die Zuschläge für Hopfenpflanzungen zu hoch gegriffen. Ferner wird geltend gemacht, daß man bei der Zuschlagsfestsetzung für Hopfen auch die Leistungen an Arbeitszeit und vor allem die starke Teuerung der Spritzmittel berücksichtigen müsse. Die neuen starken Belastungen wirken einer Vergrößerung der Anbaufläche entgegen, die erst die Hälfte der Vorkriegsziffer erreicht hat. Stockach erhält ein Mahnmal Stockadi. Der Stadtrat befürwortete einstimmig den Antrag auf Erstellung eines Ehrenmales für die Toten des zweiten Weltkrieges. Es soll ein Mahnmal werden, das weithin sichtbar in das Land hinausragt, aber dennoch möglichst einfach und bescheiden gehalten ist, und auf einer Anhöhe zwischen Osterholz und Loretto errichtet werden. Der Vorschlag, neben einer entsprechenden Anlage ein großes Eichenkreuz zu erstellen, wurde gutgeheißen. Dem Glück mit dem Knie nachgeholfen Meßkirch. Einem jungen Knecht behagte plötzlich die Arbeit nicht mehr. Eines schönen Sommertags warf er die Arbeit hin und versuchte sein Glück an einem Spielautomaten. Als er bei einem Einsatz von 2,50 DM nur auf 20 Pfennig Gewinn kam, half er mit dem Knie nach. Dabei löste sich das schützende Türchen aus seiner Verriegelung und die im Innern des Automaten befindliche Kassette war seinem Zugriff frei. Er nahm sie an sich und verwahrte das Geld, im ganzen über 90 Mark. Jetzt stand der junge Mann wegen Diebstahls und Betrugs vor dem Richter und erhielt vier Monate Gefängnis zudiktiert. Wandertreffen der Schwarzwaldvereine Engen. Das für das nächste Jahr vorgesehene Wandertreffen, das die Ortsgruppen de6 Schwarzwaldvereins um Konstanz, Singen, Engen, Tuttlingen, Blumberg, Stühlingen und Immendingen in Engen vereinen wird, wird im Juni oder Juli stattfinden. Eine Verbindung des Wandertreffens mit dem .Tag der Heimat" ist nicht vorgesehen. Friedrichshafen erhält ein drittes Kino Friedrichshafen. Die Zeppelinstadt erhält ein drittes Lichtspielhaus. Die Finanzierung ist sicher- gestellt. Sobald die Genehmigung vorliegt, wird mit dem Bau begonnen. Es wird im Garten des Hotel Löhner errichtet. Die Pläne sehen die Hauptfront zur Paulinenstraße vor. Vorgesehen sind 650 gepolsterte Sitzplätze, die ansteigend und in ihrem letzten Viertel stufenförmig angeordnet sind, so daß ungehinderte Sichtmöglichkeiten von allen Plätzen bestehen. Franken kassiert und D-Mark ausgegeben Lindau. Wegen Amtsunterschlagung wurde ein Schiffskassier auch in der Berufungsverhandlung zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Et hatte einen 50-Frankenscheiin, der ihm als Fundgut übergeben worden war, nicht pflichtgemäß abgeliefert, sondern umgewechselt und vom DM-Be trag zeitweilig 17 DM für persönliche Zwecke verbraucht. Ein Mann wollte ins Gefängnis Ravensburg. Im Stadtzentrum schlug ein Mann die Schaufensterscheibe eines Geschäftes ein, weil er bei dem schlechten Wetter der letzten Tage ein Unterkommen im Gefängnis finden wollte. Er hatte schon vorher einen Zechbetrug verübt und wurde von der Polizei vorläufig festgenommn. Alter und neuer Schlager: Konstanz - Villingen Der Tabellenzweite ans dem Schwarzwald Gast beim VfL Villingen — Konstanz ist seit vielen Jahren Im Fußball stets ein Ereignis. Trotzdem sah man dem Besuch der Schwarzwälder selten mit der Spannung entgegen wie diesmal. Sie haben am letzten Sonntag den, Tabellenführer Offenburg ganz klar und überlegen mit 5:2 geschlagen und damit den zweiten Platz mit nur einem Punkt Abstand erkämpft. Die Elf ist in diesem Jahre von ganz anderer Qualität als im letzten, wo sie von den Konstanzern beide Male geschlagen wurden. Kämmerer ist als Außenläufer in seiner Mannschaft noch wirkungsvoller. Briegel ist zum oftmaligen Vollstrecker der Vorarbeiten geworden, die Grammel (als Linksaußen) und der Halbrechte Oehler besonders leisten. Die Konstanzer verfügen nicht über die urwüchsige Kraft, die den Gästen auf Schnee- oder Matschboden ohne Zweifel Vorteile bringt. Wir haben den Eindruck, daß die Spiele auf dem seit langem sehr tiefen Waldheimplatz an den Kraftreserven manches der Einheimischen erheblich gezehrt haben. Die Elf wird sich wahrscheinlich noch mehr ins Zeug legen müssen als gegen Schopfheim, um Erfolgsaussichten zu haben. Obwohl die Villinger für viele Favoriten sein werden, ist ein Unentschieden doch auch möglich. Wünschen wir nur noch einen fairen Verlauf der Partie, einen guten Schiedsrichter und auch außerhalb der Barrieren Ruhe und Besonnenheit, sowie Anerkennung guter Leistungen auf beiden Seiten. Stetten vor schwerer Aufgabe A-Klaase Bodensee: VfL Konstanz III — Böhringen, Meßkirch — Immenstaad, FC Singen I. A. M. — Stockach II, Radolfzell II — Stetten a. k. M. Der Tabellenzweite Stetten wird in Radolfzell zwar einen schweren Stand haben, doch papier- formmäßig müßte ein knapper Sieg herausspringen. Vorentscheidung um den letzten Platz B-Klasse, Kreis Uberlingen: Markdorf II gegen Uberlingen II, Sipplingen — Konstanz V. Fiel am vergangenen Sonntag die Entscheidung um die Spitze, so bringt der kommende Sonntag das Duell der beiden Tabellenletzten. Nach der überraschenden Leistung, die Markdorf am letzten Sonntag in Konstanz gezeigt hat, dürfte Uberlingen auf dem Markdorfer Platz keine allzugroßen Hoffnungen haben, ihr .Schlußlicht" auszulöschen. Im zweiten B-Klassen-Spiel wird um den Anschluß ans Spitzenfeld gekämpft. Konstanz und Sipplingen haben noch zwei bzw. drei Spiele auszutragen und somit Gelegenheit, ihren Tabellenplatz zu verbessern. — Tabelle nach dem 23. November; Frickingen/Altheim 10 8 0 2 39:17 16-4 Meersburg 10 7 2 1 48:21 16-4 Walbertsweiler 9 6 0 3 27:19 12-6 Kluftern 10 6 0 4 34:23 12-8 Hagnau 9 5 1 3 27:23 11-7 Neufrach 10 4 0 6 17:31 8-12 Sipplingen 7 3 1 3 19:27 7-7 Konstanz V 8 3 1 4 19:18 7-9 Aach-Linz 9 3 0 6 29:28 6-12 Markdorf 9 2 0 7 15:44 4-14 Uberlingen II 9 1 1 7 14:36 3-15 Entscheidung um die Herbstmeisterschaft B-Klasse Konstanz: Reichenau — Konstanz-Egg, Güttingen — VfL Konstanz IV. Wenn dem VfL Konstanz in Güttingen ein Sieg glückt, ist er vor öhningen Herbstmeister. Wird MarkelBngen ungeschlagener Herbstmeister? C-Klasse Konstanz: Konstanz-Egg II — Lig- geringen, Markelfingen — Bohlingen II, Südstern Singen III — Arien II. Für Markeifingen müßte gegen die Reserve von Bohlingen ein sicherer Sieg herausspringen, und damit wäre der Tabellenführer ungeschlagener Herbstmeister. Baienfurts Ringer in Wollmatingen Morgen Sonntag empfängt der KSpV Wollmatingen die KSpA Baienfurt II zum fälligen Meisterschaftskampf der Bodensee-Liga. Wollmatin- gingen wird bestrebt sein, durch einen Sieg auf heimischer Matte sich den 2. Tabellenplatz zu erobern. In den Vorkämpfen stehen sich Schüler und Jugendrmger von Konstanz und Wollmatingen gegenüber (14 Uhr Lindensaal). Beilagen-Hinweis Der heutigen Ausgabe liegt der Bücherkatalog „Weihnachtsfreuden — Bücherfreuden" der Buchhandlung Karl Geß bei. Wer sich rechtzeitig entdeckt, wird fast alle angegebenen Bücher vorrätig finden und unverbindlich einsehen können Mein Herr- Ihr Haar kann besser sitzen! Ihr Haar muß nicht angeklebt werden, wenn es nach der Wasche fliegt oder widerborstig absteht; es muß nicht fettig glänzen. Seit es „fit” gibt, tragen mehr und mehr Männer eine gefällige, lockere und doch gut sitzende Frisur. W r arum ? 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Liga Süd: Karlsruher FV — Schwaben Augsburg, TSV Straubing — Hessen Kassel, Jahn Regensburg — ASV Cham, 1. FC Pforzheim gegen ASV Durlach, VfL Neckarau — Bayern Hof, FC Singen 04 — SSV Reutlingen, Freiburger FC — ASV Feudenheim, SV Wiesbaden gegen Union Böchingen, 1. FC Bamberg — SV Darm- stad t. Der Waldeckplatz in Singen hat morgen einen groBen Tag. Mit dem SSV Reutlingen kommt nicht nur ein alter Bekannter der ehemaligen Zonenliga, sondern auch eine Mannschaft, die sich noch Hoffnungen auf einen Aufstiegsplatz macht. Das unterstrich sie erst wiedeT am letzten Sonntag, als es ihr gelang, den Tabellenführer Jahn Regensburg mit einem 4:i-Sieg zu stürzen und jetzt mit einem bzw. zwei Punkten Differenz hinter dem neuen Spitzenreiter Hessen Kassel bzw. dem Zweiten, Jahn Regensburg, zu stehen. Dem FC Singen steht also eine schwere Partie bevor, zumal die Gäste ihre Position behaupten wollen. Das gleiche will abeT auch die Elf vom Hohentwiel, die ihren guten Mittelplatz (12:12 Punkte) festlegen will. Zur Spitze sind es übrigens nur fünf Punkte Unterschied, zu Reutlingen drei. Ähnlich ist auch das Verhältnis zum Unterhaus, das nur vier bzw. drei Minuspunkte mehr aufweist. Sieg und Niederlage können also mit dem Blick nach oben und nach unten viel bedeuten: Sicherung und Abstiegsstrudel. An der Tabellenspitze ist ein ewiges Auf und Ab. Nur einen Sonntag erfreute sich Jahn Regensburg wieder der Tabellenspitze, dann hatte Reutlingen schon eine Grube gegraben. Hessen Kassel stieß wieder nach vorne. Wie lange weiden die Hessen obenauf bleiben? Es hat den Anschein, daß schon am kommenden 1. Amateurliga Südbaden: FV OffenbuTg gegen FC Rheinfelden, SC Baden-Baden — ASV Frei- buTg, SV Schopfheim — FC Rastatt, VfL Konstanz FC Villingen, VfR Stockach — SC Freiburg, FC Radolfzell — FV Lahr. Südbadens 1. Amateurliga braucht noch drei Spieltage, ehe der größte Teil der Vereine die Herbstserie abgeschlossen hat. Für die Heibst- meisterschaften kommen nur noch Offenburg und Villingen und — mit Abstand — auch noch der SV Schopfheim in Frage. Wer von diesen drei Vereinen das Rennen machen wird, steht noch nicht fest. Der Spitzenreiter FV Offenburg müßte auch am kommenden Sonntag seinen Punktvorsprung gegenüber Villingen durch einen Heimsieg gegen den FV Rheinfelden behalten können. Villingen dagegen steht vor einer schweren Auswärtsprobe beim VfL Konstanz, der erst am Sonntag dem Tabellendritten SV Schopfheim mit 2:0 das Nachsehen gab. Schopfheim selbst dürfte sich dagegen die Chance, den Konstanzer Seitensprung wieder auszubügeln, durch einen Erfolg über Rastatt nicht entgehen lassen, Obwohl die Rastatter mit einem geradezu sensationellen Sieg über Baden-Baden haben aufhorchen lassen. Der VfR Für Friedrichshafen 1. Amateurliga Württemberg: SC Schwenningen — SC Stuttgart, VfR Aalen — VfR Heilbronn, Normannia Gmünd — VfR Schwenningen, SC Geislingen — Spvgg Feuerbach, Spbrtfreunde Stuttgart — VfL Sindelfingen, VfB Friedrichshafen — VfL Kirchheim, FV Ebingen — SG Untertürkheim: spielfrei Kornwestheim und Eislingen. Unter den südwürttembergischen Vertretern in der 1. Amateurliga — ihre Zahl ist auf vier zusammengeschmolzen — hat nur der an 7. Stelle stehende SC Schwenningen ein positives Punktverhältnis. Das Torverhältnis ist bei allen negativ, am stärksten beim — SC Schwenningen (16:27), obwohl die anderen Vereine an 11., 13. und 14. Stelle weit unter ihm rangieren. Der SC Schwenningen sollte am Sonntag seine Position zumindest halten können, und auch der VfR Schwenningen wird den spät begonnenen Vormarsch zur Tabellenmitte nicht zu unterbrechen brauchen. Ebingen freilich hat es schwer. Da Kirchheim bisher nichts von seinem alten Glanz gezeigt hat, scheint dem VfB Friedrichshafen ein Sieg zu winken, doch ist Kirchheim, ein Verein mit alter ruhmreicher Tradition und eine Stammelf der 1. Amateurliga, jetzt soweit, daß eine Niederlage das Abstiegsschicksal fast besiegelt. Die Nordwürttemberger werden also auf dem Zeppelinsportplatz mit dem Mut der Verzweiflung und bis zum Umfallen kämpfen. Die Häfler haben übrigens die wenigsten Tore unter allen Vereinen ihrer Klasse geschossen, elf Tore in elf Spielen, was ihrem Sturm kein sonderlich gutes Zeugnis ausstellt. 2. Amateurliga Oberschwaben: Baienfurt — Schwendi, Wangen — Sigmaringen, Laupheim — Ehingen, Sigmaringendorf — Biberach, Saulgau — Munderkingen, Riedlingen — Weingarten, Lindau — Lindenberg. Gegen Frankreichs Frauen im Handball Mit dem Länderspiel gegen Frankreich am kommenden Sonntag in Hagen nimmt die deutsche Frauen-Nationalmannschaft die internationalen Verbindungen im Feldhandball wieder auf. Das am 19. Oktober in Oslo mit 4:3 gegen Norwegen gewonnene Spiel wurde zwar im Freien, aber nach Hallenregeln gespielt. Die Begegnung mit Frankreich ist der dritte Frauenländerkampf überhaupt. 1938 wurde gegen Holland mit 15:2 und 16:1 Toren gewonnen. Der Deutsche Handballbund stützt sich in Hagen größtenteils auf Spielerinnen, die in Oslo mit von der Partie waren. Übernimmt 1844 wieder die Spitze? Handball-Landesklasse Baden (Süd): Hofweier gegen Gottmadingen, Altenheim — Schutterwald, 1844 Freiburg — Freiburger FC, Zähringen — Schutte rn. Während Rot-Weiß Lörrach morgen spielfrei ist (Teilnahme an den Hallen-Bezirksmeisterschaften in Brombach), hat 1844 Freiburg, wenn es den Lokalkampf gegen den Freiburger FC gewinnt, die Chance (mit drei Spielen mehr), vorübergehend wieder die Tabellenspitze zu erobern. Gottmadingen hat in Hofweier kaum eine Chance, vom Tabellenende wegzukommen, dagegen ist Schutterwald in Altenheim als sicherer Sieger zu «warten. Zähringen wird es gegen Scbuttern nicht leicht haben. ■ Frischauf geht auf die 200 zu Handball-Verbandsliga Württemberg: Altenstadt — Frischauf Göppingen, Tschft. Göppingen gegen Frankenbach, Schnaitheim — TV Holzheim, Stuttgarter Kickers — Pfullingen, Freudenstadt — Süssen. In den letzten fünf Jahren hat kein württem- bergischer Verein die Leute von Frischauf um den hervorragenden Internationalen Kempa schlagen können. Auch diesmal führen sie mit Sonntag in Straubing der eine Punkt wieder Böten geht. Die Straubinger sind zuhause ein sehr hartnäckiger Gegner, außerdem machen sie sich selbst noch Hoffnungen auf einen der zwei vordersten Plätze. Fürs nächste dürfte Jahn Regensburg, das zu Hause den Tabellenletzten Cham erwartet, wieder erste Anwartschaft auf die Tabellenspitze anmelden. Aber auch der Karlsruher FV, SSV Reutlingen, Wiesbaden und Hof wollen noch ein ernsthaftes Wort mitsprechen. Das Oberliga-Programm I. Liga Süd: VfB Stuttgart — 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt — Schweinfurt, Offenbach gegen 1860 München, KSC Mühlburg — VfR Mannheim, Bayern München — Stuttgarter Kickers, BC Augsburg — Ulm 46, SV Waldhof — FSV Frankfurt. SpVgg Fürth — Aschaffenburg. I. Liga Südwest: l.FC Kaiserslautern — Saar 05, 1. FC Saarbrücken — VfR Kirn, Phönix Ludwigshafen — Neuendorf, Hassia Bingen gegen Eintracht Trier, FK Pirmasens — VfR Kaiserslautern, FV Engers — Wormatia Worms, FV Speyer — Tura Ludwigshafen, Mainz 05 gegen Borussia Neunkirchen. I. Liga West: 1. FC Köln — Bayer Leverkusen, Dortmund — Schwarzweiß Essen, Meidericher SV gegen Schalke 04, STV Horst — Rotweiß Essen, SF Katernberg — SV Sodingen, Alemannia Aachen — Dellbrüdc, Düsseldorf — München- Gladbach, Münster — Erkenschwick. I. Liga Nord: Werder Bremen — Hamburger SV, Holstein Kiel — VfB Lübeck, Göttingen 05 gegen Bremer SV, FC St. Pauli — Altona 93, VfL Osnabrück — Bremerhaven 93, Harburg gegen Eintracht Osnabrück, Concordia Hamburg gegen Hannover 96, Eimsbüttel — Arminia Hannover. Adlern, der sich wieder in die Verfolgerrolle einschalten könnte, bleibt spielfrei. In den unteren Tabellenregionen geht es weiterhin hart zu. Der ASV Freiburg, der bereits so gut wie abgeschlagen ist (vier Punkte Rückstand gegenüber dem Tabellenvorletzten) hat beim SC Baden-Baden keine Siegesschance. Der VfR Stockach kann dagegen seine prekäre Situation durch einen Heimsieg über den Freiburger Sportclub etwas verbessern und den spielfreien SV Kuppenheim überflügeln. Auch Radolfzell, das zu Hause gegen den Lahrer FV antritt, kann durch einen Heimerfolg seine Situation verbessern. Wird Dauchingen bedroht? 2. Amateurliga SUdbaden, Staffel 3: Blumberg gegen Triberg, Markdorf — Donauesdiingen, St. Georgen — Vöhrenbach, Gottmadingen — Konstanz Ib, Villingen Ib — Wollmatingen, Uberlingen — Furtwangen. Durch die Unbespielbarkeit der Plätze in Furtwangen, Vöhrenbach und Triberg sind die Termine zum Teil geändert worden. Die Begegnung Uberlingen — Furtwangen dürfte am Sonntag die interessanteste sein, denn wenn die Uber- linger gewinnen, sind die Seehasen nur noch einen Punkt hinter Dauchingen. ist Vorsiebt geboten | absoluter Überlegenheit mit 28:0 Punkten und 187-78 Toren die Tabelle an. Da sie ihre Spiele fast immer mit einem zweistelligen Ergebnis zu beenden pflegen, könnten die 200 Tore am Sonntag gut voll werden. Frischauf ist ausgesprochene Extraklasse und muß bereits jetzt als Meister angesehen werden. — Unter den vier vom Abstieg bedrohten Vereinen stehen die beiden südwürttembergischen Vertreter Pfullingen und Freudenstadt mit 19 und 21 Punkten am schlechtesten. Handball-Landesklasse: TSV Eßlingen — Lindau, Eislingen — TB Ravensburg, Geislingen — Tettnang, Nellingen — Heidenheim, TB Eßlingen — TB Holzheim. Im Spiel Geislingen gegen Tettnang muß der Verlierer aus der vierköpfigen Spitzengruppe ausscheiden; bei einem Unentschieden würden beide daran glauben müssen. Bayern Eichenschild-Favorit Nachdem am letzten Sonntag Berlin als Sieger des Silberschilds und des Franz-Schmitz- Pokals ermittelt wurde, stehen sich am kommenden Sonntag in Würzburg der Titelverteidiger Bayern und Niedersachsen im Endspiel um den Hockey-Eichensdiild (Frauen) gegenüber. Für das Endspiel gilt Bayern als klarer Favorit. Start zur Eishockey-Meisterschaft Nachdem mit der Düsseldorfer EG und dem EV Rosenheim in Ausscheidungsspielen der 7. und 8. Teilnehmer für die deutsche Eishockey- Meisterschaft 1952/53 ermittelt wurden, beginnen die Titelkämpfe heute Samstag mit folgenden drei Spielen: VfL Bad Nauheim — SC Riesser- (ISK) Die deutschen Fußballer haben am 21. Dezember in Ludwigshafen gegen Jugoslawien, und am 28. Dezember in Madrid gegen Spanien zwei Mannschaften zum Gegner, die zu den besten der Welt zählen. Hierbei gilt es festzustellen, ob der hohe Sieg über die Schweiz eben nicht doch seinen Grund in dem schwachen Partner hatte. Es bedarf keines besonderen Hinweises auf die große Klasse der Jugoslawen. Diese ist nachhaltig bereits durch die Gastspiele der berühmten Mannschaften Partizan, Roter Stern und Hajduk Split in fast allen deutschen Großstädten dokumentiert. Die Südslawen wurden nach dem Kriege zu ausgesprochen beliebten Partnern, weil sie nie und nirgends in spielerischer Hinsicht enttäuschten. Als Ländermannschaft haben sie ebenso eindrucksvolle Erfolge aufzuweisen. Erst jüngst haben sie die bekanntesten französischen Sportjournalisten in einer Weltrangliste zusammen mit den Spaniern auf den 9. Platz gesetzt, noch vor den Franzosen. Der schon vor dem Kriege begonnene Aufstieg des jugoslawischen Fußballs ist erstaunlich. Viermal begegneten sich Deutschland und Jugoslawien: 26. 2. 39 in Berlin (3:2 für Deutschland): 15. 10. 39 in Agram (5:1 für Deutschland): 14. 4. 40 in Wien (2:1 für Jugoslawien): 3. 11. 40 in Agram (2:0 für Jugoslawien). Ein weiteres Mal trafen Deutschland und Jugoslawien im Rahmen des Olympiaturniers zusammen. Dabei unterlag die deutsche Amateur-Elf 1:3. Jugoslawien hat beim Olympiaturnier 1948 in London hinter Schweden und 1952 in Helsinki hinter Ungarn jeweils den zweiten Platz belegt. Helsinki gab Herbergei wertvolle Aufschlüsse Ein Gutes hatte dieses Zusammentreffen unserer Amateure mit den jugoslawischen Stars; Bundestrainer Herberge: konnte wertvolle Aufschlüsse gewinnen für den Einsatz unserer ersten Garnitur. Herberger ließ seinerzeit die Ama- Mfiller auf dem 22. Ran; Steenberghen führt weiter ln der Argentinien- Rundfahrt In der Gesamtwertung der Argentinien-Radrundfahrt führt nach der dritten Etappe weiter Rik van Steenberghen (Belgien) vor seinem Landsmann Stan Ockers. Bester Deutscher ist weiter Weltmeister Heinz Müller (Schwenningen) als 22. Nach der 3. Etappe ergibt sich folgender Stand der Gesamtwertung: 1. van Steenberghen (Belgien) 15:24,41 Stunden, 2. Ockers (Belgien) 15:28,48, 3. Cavagliato (Argentinien) 15:32,28, 4. Sevilano (Argentinien) 15:37,22, 22. Müller (Deutschland) 16:02,16, 28. Weimer (Deutschland) 16:03,41, 48. L. Hörmann (Deutschland) 16:20,11. In der Mannschaftswertung führt Belgien vor drei argentinischen Vertretungen. Die deutschholländische Kombination belegt den 7. Platz. Die Schweiz fiel für die Mannschaftswertung aus, da nur noch die Gebrüder Weilenmann im Rennen sind. Die 3. Etappe von Vanado Tuerto nach Rio- cuarto über 241 km wurde von dem Belgier Ockers (5:24,42 Std.) im Endspurt vor seinem Landsmann van Steenberghen und den Argentiniern Sevillano und Cavagliatto gewonnen. Starker Regen erschwerte die Fahrt. Der Schweizer Nötzli gab auf. Zur Fußball-Weltmeisterschaft gemeldet Zur 5. Fußball-Weltmeisterschaft vom 16. Juni bis 4. Juli 1954 in der Schweiz hat der Deutsche Fußball-Bund offiziell die Meldung einer deutschen Mannschaft abgegeben. Die Weltmeisterschaft wird von 16 Mannschaften bestritten, die sich in Vorrundenspielen die Teilnahme erkämpften. 1934 belegte Deutschland nach einem 3:2-Erfolg über Österreich den dritten Platz. 1950 nahm Deutschland in Brasilien nicht teil. Skirennen auf dem höchsten Berg linsgesamt 45 Läufer der Klasse I nehmen am Sonntag am Zugspitzplatt-Skirennen teil, darunter die beiden Altmeister Sepp Gantner (Bad Wiessee) und Sepp FolgeT (Rosenheim), ferner Markus Schwaiger, Erwin Mühlbauer (SC Garmisch) und Heini Bierling (München 60). Der Pokalverteidiger und zweimalige Sieger Christi Parvda (Kitzbühel) startet nicht. Auftakt der DLV-Tagungen Der sich über mehrere Tage des Wochenendes erstreckende ordentliche Verbandstag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes PLV) begann am Donnerstagabend mit einer Vorstandssitzung des DLV im Verbandssportheim Kaiserau. Gegenstand der Besprechungen waren interne Angelegenheiten, wie der mutmaßliche Verlauf der Wahlen auf einem eigentlichen Verbandstag am Sonntag und eventuelle Neubesetzungen einzelner Vorstandsposten. Dr. Max Danz hielt ein kurzes Referat über seine auf dem IAAF-Kalender-Kon- greß erweiterten internationalen Beziehungen. Eine festere Form erhalten die Besprechungen auf der am Freitag in Kaiserau stattfindenden DLV-Beiratssitzung, an der auch die Vorsitzenden der 14 Landesverbände teilnehmen. Boxt Peter Müller wieder? Die Mitgliederversammlung des .Verband westdeutscher Faustkämpfer“ billigte In Köln noch einmal den am 14. November gefaßten Beschluß, die lebenslängliche Disqualifikation des früheren deutschen Mittelgewichtsmeisters Peter Müller in eine bis zum 31. Dezember 1952 befristete Sperre umzuwandeln. Fast alle Mitglieder des VWF sprachen sich für eine Begnadigung Peter Müllers aus. Die Versammlung nahm bei dieser Gelegenheit Kenntnis von einem Brief des .Bundes deutscher Berufsboxer“, aus dem hervorging, daß das Gnadengesuch demnächst auf einer Tagung in Hamburg besprochen werden soll. In dem Schreiben wurde aber auch mitgeteilt, daß vorerst an eine Rückkehr Müllers in den Ring nicht zu denken sei. (SK) Bekanntlich wurde Peter Müller vor einiger Zeit auf Lebenszeit aus dem Deutschen Boxverband ausgeschlossen, weil er bei einem Boxkampf im Ring randaliert und den Ringrichter Pippow absichtlich k. o. geschlagen hatte. In wenigen Zeilen Der DFB hat dem Jugoslawischen Fußballverband als Schiedsrichter für das Länderspiel Deutschland — Jugoslawien am 21. Dezember in Ludwigshafen den Engländer Ellis, den Finnen Kami und den Belgier Bauwens vorgeschlagen. Der Rückkampf um die Bantamgewichts-Weltmeisterschaft zwischen Jimmy Carruthers (Australien) und seinem Vorgänger Vic Toweel (Südafrika) wurde vom 7. Februar auf den 28. Februar verschoben. Jugoslawiens Amateur-Boxauswahl kam ln Wuppertal zu einem ll:9-Sieg über eine westdeutsche Staffel aus Wuppertal, Düsseldorf und Essen. Die 4. Deutschen Winterspiele für Versehrte werden am 14./15. Februar 1953 in Isny veranstaltet. Der vielfache Schweizer Eishockeymeister HC Davos besiegte in Krefeld den deutschen Titelträger, Krefelder EV, in einem Freundschaftsspiel mit 5:2. Der belgische Schwergewichtler Karel Sys trifft im Hauptkampf einer Berufsboxveranstaltung am 13. Dezember in Gent auf den farbigen Amerikaner Al Hoosman. teure in Riegelfopmation spielen. Diese Taktik klappte ausgezeichnet und unsere Amateure hatten beim 1:3 keineswegs einen aussichtslosen Kampf zu kämpfen. Daß diese Riegeltaktik mit der A-Elf in Paris Schiffbruch erlitt, das gehört eben zu dem offenen Geheimnis von Paris. Die Frage der deutschen Methodik gegen Jugoslawien zu diskutieren, ist vorläufig unangebracht. Ein .Paris“ wird es nicht wieder geben. Ob die Jugoslawen eine offensive Kampfesführung wie die Schweizer zulassen, ist zumindest sehr fraglich. Die Jugoslawen haben in Paris und Augsburg ihre Späher dabei gehabt. Der Unterschied der Leistungsfähigkeit zwischen Paris und Augsburg wird ihnen nicht entgangen sein. Sich darauf entsprechend einzustellen, dürfte den Fußballvirtuosen des Balkanlandes nicht schwer fallen. Zuletzt weilte der 1. FC Köln in Jugoslawien. Er bezog klare Abfuhren, obwohl er in der Westliga-Runde gerade auf dem Höhepunkt seines Siegeszuges stand Allzu tragisch braucht man diese Niederlagen eines führenden deutschen Vereins nicht zu nehmen — es wurde bei Scheinwerferlicht gespielt —, aber zu denken gibt die spielerische Überlegenheit der Jugoslawen doch. Franz Kremers frisches Urteil: .Die Jugoslawen spielen einen äußerst modernen Fußball. Vier Stürmer, hinter ihnen vier Läufer, die sich sofort in die Angriffswelle einschalten, um ebenso schnell wieder in der Abwehr zu stehen. Mit Fußballkünstlern wie den Läufern Caijkowski, Boskov und den Verbindern Mitic und Bobek kann man diese Ziehharmonika-Taktik auch durchhalten.* Die Jugoslawen spielen den modernen Fußball, den auch Herberger seiner Mannschaft beibringen will. Irgendwann dozierte Herberger einmal: .Der heutige Fußball verlangt elf Mann im Angriff und elf Mann in der Abwehr.“ Daraus kann man die Schwere der Aufgabe ermessen, die unserer Nationalmannschaft am 21. Dezember bevorsteht. Konstanz-Villingen im Mittelpunkt Sonntag bei der 1. Amateurliga Sfidbaden — Wer wird Herbstmeister? Ziehharmonika-Taktik der Jugoslawen Zum 210. Länderspiel Deutschlands am 21. Dezember in Ludwigshafen Keine Geheimniffe um fcae Schroarzn>alÖ«Uran Vorkommen sind mengen- und Stuttgart. (Tffz.-Eigenbericht.) Seitdem in den letzten drei Jahren die eisten Meldungen über die Entdeckung von ausgedehnten Uranvorkommen bei 'Wittichen im badischen Schwarzwald in die Oeffentlichkeit gelangten, geht das Rätselraten darüber, wann und von wem diese Vorkommen ausgebeutet werden sollen. Auch bei den Wittichener Uranfunden zeigt es sich, daß die Darstellungen darüber umso sensationeller wurden, je weiter man sich aus den Schwarzwaldbergen entfernte. Der Direktor der früheren badischen geologischen Landesanstalt in Freiburg und Chef des jetzigen geologischen Landesamtes von Baden-Württemberg, Prof. Dr. Kirchheimer, könnte, wenn er auf all die Geschichten über angebliche und vermeintliche .Kulissenkämpfe um Schwarzwalduran“ eingehen wollte, mindestens zweidrittel seiner Arbeitszeit mit dementieren verbringen. Sicher ist, daß eine etwaige Ausbeutung bzw. die Vergabe von Ausbeutungsrechten am Schwarzwalduran erst nach der Ratifizierung der außenpolitischen Verträge der Bundesregierung in Frage kommen kann. Alle Gerüchte über eine Vergabe der Schürfrecht« an die Amerikaner fanden bis jetzt keine Bestätigung, wenn auch der letztjährige Europabesuch des führenden amerikanischen Uranexperten Oppenheimer von verschiedenen Seiten als .schwerwiegendes Indiz' gewertet wird. Prof. Kirchheimer betont denn auch, ein konkretes amerikanisches Interesse an den Vorkommen bei Wittichen sei noch nicht geäußert worden. Der Landesgeologe dementiert darüber hinaus, daß derzeit irgendwelche Verhandlungen über die Verwertung der Uranerze gepflogen würden. Selbstverständlich habe das damalige badische geologische Landesamt auch bei amerikanischen Uranexperten Informationen wissenschaftlicher Art eingeholt, da in Deutschland kaum einschlägige Erfahrungen vorlägen. Eine Kommission aus dem amerikanischen Atomversuchszentrum Las Vegas, von der einige Sensationsmeldungen wissen wollten, sei niemals in Wittichen gewesen. Lediglich amerikanische Fachkollegen hätten die sich über 115 qkm erstrek- kenden Uranerzvorkommen im Murg- und Kinzigtal besichtigt und nach Maßstäben der amerikanischen Abbaumethoden als durchaus abbauwürdig bezeichnet, da sie einen Urangehalt von 0,54% gegenüber 0,1% als unterer Abbauwürdig- keitsgrenze haben. qualitätsmäßig nicht sehr ergiebig Die amerikanischen Fachkollegen des Prot Kirthhe.mer schlossen sich seinerzeit i a übrigen dessen Bericht an die damalige süd. badische Regierung an. In diesem Bericht hieß j, es lägen sichere Indizien dafür vor, daß auch ij der früher erschlossen gewesenen Tiefe — die alten Silber- und Kobaltschächte sind heute zu. meist verschüttet und versoffen — größere Vor. rate an Uranerzen auftreten würden. Prof. Kirchheimer äußerte sich auch zu den Bemühungen des Bergbauingenieurs Otto Leible, der das schon im Jahr 1840 von dem Geologen de Marignac entdeckte Schwaizwalduran kurz nach der Währungsreform wieder entdeckte, einen umfangreichen Bericht an die Bundesregierung schickte und den Antrag auf Gründung einer gro. Ben privaten Gesellschaft zur Gewinnung des Urans gestellt haben soll. Kirchheimer bestreitet nachdrücklich, daß Leible die Erlaubnis erhalten habe, im Schwarzwald nach Uran zu suchen. Die französischen Ueberwachungsibehörden hätten ihm lediglich die Lizenz für den Erwerb und den Betrieb eines Geigergerätes zur Feststellung radioaktiver Strahlungen erteilt. Die Verleihung des Rechtes zum Uran schürfen komme seit dem Frühjahr 1947 auf Grund einer gesetzlichen Regelung nur dem Staate zu. Einen Antrag auf Konzessions, erteilung habe Leible aber zu keiner Zeit gestellt, so daß aeine 1949 begonnenen Bemühungen um das Schwaizwalduran im Grunde genommen ge- setzwidrig gewesen seien. Leible hätte im übrigen nur in Unkenntnis der früheren Funde als Entdek- ker des Schwarzwaldurans auftreten können, das schon nach dem ersten Weltkrieg von dem Geolo. gen Goldbach wieder entdeckt worden sei. Den Staatevorbehalt an den Uranerzen habe Leible aber ohne Zweifel gekannt. Jedoch habe er offensichtlich geglaubt, im Jahre 1949 die gesetzlichen Bestimmungen übergehen zu dürfen. Einen von Leible angestrengten Prozeß gegen den Staat habe der vermeintliche Entdecker schon in erster Instanz verloren. Abschließend sagte Professor Kirchheimer, die Schwarzwald-Uranvorkommen seien mengen- und qualitätsmäßig nicht so ergiebig, um weltwirt, schaftlich von Bedeutung zu sein. Sie würden dagegen seinen Schätzungen nach völlig ausreichen, um eine spätere deutsche Atomforechung zu fried- liehen wissenschaftlichen Zwecken mit Uranpechblenden versorgen zu können. Den Rhein entlang Jetzt ton, ste cbes Bi dann 1 sabr v •cbenki lien de fall zu wird: Wir 1 land, P VINCEF uns in Nadikri ihnen s lidikeitc uns mit gerjahn rettet h möchte ein gut Zeit 6ch hen, wi rische ; Deutsch Dann natiirlid gen. Ab Sentime Rauch im Radioapparat Lörrach. Wegen Unterschlagung und Betrugs hatte sich vor dem Amtsgericht Lörrach ein 27- jähriger, aus Danzig stammender Vertreter zu verantworten, der sich als „Elektroingenieur" ausgab. Er hatte im Sommer dieses Jahres die .Badische Rundfunkgeräte-Versicherung“ aufgezogen, obgleich er weder vom Versicherungswesen noch von Elektrotechnik eine Ahnung hatte. Er erbot sich, jede anfallende Reparatur an Radioapparaten bei einer Kostenbeteiligung von 20 Prozent zu versichern Selbst Röhrenschäden sollten nach den von ihm offerierten Versicherungsbedingungen reguliert weiden. Trotz dieser günstigen Aussichten bei einem Monatsbeitrag von 1,25 DM konnte der Angeklagte in fünf Monaten mühsamer Arbeit nur 32 Versicherungsnehmer werben. Um seinem anrüchigen Unternehmen einen seriöseren Anstrich zu geben, versah er die ersten von ihm ausgegebenen Policen mit vierstelligen Nummern. Die anfallenden Geräte-Reparaturen führte er selbst aus, jedoch so wenig fachmännisch, daß bei einem seiner Kunden das bi6 dahin noch einigermaßen funktionierende Gerät unter starker Rauchentwicklung endgültig versagte. Mehrere andere Kunden wurden nicht weniger „fachmännisch“ bedient. Obwohl er bei einer passenden Gelegenheit über 1000 Mark unterschlug, batte das Gericht mit dem Angeklagten viel Nachsicht und verurteilte ihn nur zu zwei Monaten Gefängnis und 150 DM Geldstrafe. Kritik an der Pollzeischule Waldshut Freiburg. Auf einer internen Versammlung der Kreisfachaibteilung Polizei in der Gewerkschaft OeffentMcfae Dienste, Transport und Verkehr in Freiburg, wurde daran Anstoß genommen, daß an der Polizedschule Waldshut ein besonderer Lehrgang für eine Reihe von höheren Polizeibeamten eingerichtet worden sei, die als ehemalige Wehrmachtoffiziere an dem normalen Schulungskurs nicht teilzunehmen brauchten. Besonders unter den jungen Pollzeibeamten und Beamtenanwärtern, die sich zurückgesetzt fühlten, habe diese Maßnahme starken Unwillen erregt, zumal da die von dem normalen Lehrgang befreiten höheren Polizeioffl- ziere wegen ihrer Herkunft aus der Wehrmacht nicht die notwendige berufliche Ausbildung fÜT ihre künftige Aufgabe besäßen. Hinzu komme, daß die jüngeren Polizisten infolge dieser Bevorzugung der höheren Polizeioffiziere erst an einem späteren Lehrgang im nächsten Jahr teilnehmen könnten. Die Versammlung beschloß, den Innenminister in Stuttgart mit dieser Angelegenheit zu befassen. 150—200 Gemsen im Schwarzwald Freiburg (A.-Eigenbericht). Die Einsetzung von Gamswild in den Jahren 1935 bis 1939 im Schwarzwald hatte einen vollen Erfolg, wie Oberforstrat a. D. Walli dieser Tage in Freiburg mitteilte. Aus den 21 Gemsen, die aus Steiermark und aus dem österreichischen Höllengebirge kommend, in der damaligen Zeit im Feldberg- und Belchengebiet ausgesetzt wurden, hat sich in der Zwischenzeit ein Tierbestand von etwa 150 bis 200 Tieren entwickelt. Das Gamsrwild ist heute über das gesamte Feldberg- und Belchengebiet ausgebreitet. Die von Natur aus 6ehr scheuen aber äußerst aufmerksamen Tiere fühlen sich in den wahlreichen und teils auch zerklüfteten Tälern des Schwarzwaldes ebenso heimisch wie auf den rauhen Höhen de« Feldbergs und des Belchens. t Bankräuber Paskiewicz vor dem Schwurgericht Freibarg. Am 1. Dezember beginnt vor dem Schwurgericht Freiburg die zweite Sitzungsperiode dieses Jahres. Auf der Tagesordnung stehen drei Fälle. Am 1. Dezember wird gegen die Angeklagten Schneider und Maier aus Grenzach bei Lörrach verhandelt, die im Zusammenhang mit einer Eifersuchtsaffäre de* Totschlags bzw. des Versuchs dazu angeklagt sind. Zwei Tage lang verhandelt das Schwurgericht dann gegen die Ehefrau Kugler aus Freiburg, die ihren Mann durch einen Schlag mit dem Bügeleisen getötet hat. Am 4. und 5. Dezember steht der Pole Paskiewicz vor den Schranken des Gerichtes. Er ist der Ueberlebende aus dem Bankräuberduo, das im Mai dieses Jahres das Markgräflerland durch einen Ueberfall auf die Kandemer Volksbank und die anschließende Flucht in Richtung Freiburg in Schrecken und Aufregung versetzt hat. Während sein jugoslawischer Komplice Lumi beim Versuch zu entkommen, von einem Polizeibeamten erschossen wurde, konnte Paskiewicz am Stadtrand von Freiburg gefangengenommen werden. Er wird sich wegen Mordes an dem Vorstand der Kander- ner Volksbank sowie wegen schweren Raubs und wegen der Erpressung und Freiheitsberaubung des Baden-Badener Autovermletere Falk zu verantworten haben. Neunjähriger Fahrraddieb Freiburg. Ein neunjähriger Junge, dem die Freiburger Kriminalpolizei am Mittwoch auf die Spur kam, hat innerhalb von zwei Monaten 12 Fahrräder gestohlen. Die Räder verkaufte er zu niedrigsten Preisen an gleichaltrige Kameraden. BahnhofsrSuber verurteilt Offenburg. Die Große Strafkammer des Landgerichts Offenburg verurteilte den 16 Jahre alten Joseph Kerrer aus Haslach, und den 20 Jahre alten Ewald Leyh aus Hausach wegen schweren Raubes zu Jugendgefängnds auf unbestimmte Zeit bzw. zu zweieinhalb Jahren Gefängnis. Die Verurteilten hatten am Abend des 21. September mit Gesichtsmasken und vorgehaltener Pistole den Bahnhofs- verstand von Gutach im Kinzigtal überfallen und -ihn zur Herausgabe der Kasse gezwungen. Die Täter hatten dabei 170 Mark erbeutet, die sie im Anschluß an den Ueberfall in einem Karlsruher Nachtlokal verjubelten. Sie waren kurze Zeit später festgenoromen worden. Vor ihrer Tat hatten die beiden Ueberfälle auf Kinokassen, Postagenturen, Bahnhöfe und Tankstellen geplant. Im entscheidenden Augenblick hatten sie es aber jedesmal mit der Angst zu tun bekommen. Ein stiger gen I ser, ■ Sie mit dien Reise voll Sfiddeatsehe Umselma 80 kg Silberschmuck auf dem Lagerplatz Pforzheim. Zwei mit Pressungen und halbfertigem Silbersdumick im Gewicht von etwa 80 kg gefüllte Koffer und zwei Blechbüchsen mit gleichem Inhalt wurden dieser Tage auf einem Lagerplatz in der Weststadt von Pforzheim aufgefunden, die polizeilichen Ermittlungen ergaben, daß das Fundgut von einem Pforzheimer Presser in einer Schmuckwarenfabrik gestohlen und auf dem Lagerplatz versteckt worden war. „Vetterleswirtschaft“ Kirchhausen, Kreis Heilbronn. Die Spar- und Darlehenskasse Kirchhausen hat in den vergangenen drei Geschäftsjahren einen Verlust von über 32 200 DM erlitten, der angeblich durch Mißwirtschaft in der Verwaltung entstanden ist. Der Rechner der Kasse hatte, wie mitgeteilt wurde, keine ausreichende kaufmännische Ausbildung genossen und war den Anforderungen seines Amtes nicht mehr gewachsen. Er soll in mehr als siebzig Fällen die vorgeschriebene Kreditgrenze um insgesamt mehr als 46 000 DM überschritten und auch für noch nicht erledigte Lieferungen hohe Vorauszahlungen ohne Sicherheit geleistet haben. In der Versammlung nahm der CDU-Bundestagsabgeord- nete Karl Kern (Kirchhausen) gegen die „Vetter- leswirtschaft“ unter den Funktionären der Kasse Stellung. Inwieweit Vorstandschaft und Aufsiehts- rat der Kasse von den Kreditüberziehungen Kenntnis hatten, wurde noch nicht genau festgestellt. Neuer Chef cier Stuttgarter Kriminalpolizei Stuttgart. Die Vollversammlung des Stuttgarter Gemeinderats hat die Stelle des Leiters der Kriminalpolizei beim Polizeipräsidium Stuttgart dem Staatsanwalt Horst Neukirchner übertragen. Neukirchner wurde am 25. September 1907 in Chemnitz geboren. 1939 wurde er zum Staatsanwalt in Leipzig ernannt. Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft trat er im Januar 1947 bei der Staatsanwalt Stuttgart zunächst als juristischer Hilfsberater ein. Ende 1647 wurde er Staatsanwalt. Seine Bindung zur Polizei ist dadurch besonders eng, daß er zur Zeit noch al6 Lehrer bei den Landespolizei-Kommissariaten im Landgerichtsbe- ziik Stuttgart, in der Polizeifachschule Vaihingen und bei der Kriminalhauptstelle Stuttgart tätig ist. Stelldichein der Lastzüge Vaihingen. Auf der Umgehungsstraße bei Vaihingen/Enz verursachte ein Lastzug eine Reihe von Verkehrsunfällen. An einer gefahrvollen und vereisten Straßenstelle bremste der Fahrer des Lastzuges sein Fahrzeug jäh ab. Ein dicht hinter ihm folgender zweiter Lastzug fuhr auf den ersten Wagen auf. Dabei stellten sich die Anhänger der Wagen quer über die Fahrbahn. Auf dieses Verkehrshindernis fuhren dann noch drei Lastzüge auf. Die fünf Lastzüge bildeten einen so unentwirrbaren Knäuel, daß die Umgehungsstraße gesperrt und der Verkehr durch die Stadt geleitet werden mußte. Nachschlagewerk für Patrizier Utm. Archivrat Nebinger vom bayrischen Staatsarchiv hat die Arbeiten am „Schwäbischen Adelshandbuch“ abgeschlossen. In diesem schwäbischen „Gotha“ werden auch die mittelalterlichen Patriziergeschlechter aufgeführt, so die Handelsherren der alten Reichsstädte Ravensburg, Biberach und Isny. Die Stadt Ravensburg hat für das Buch einen Diuckkostenzusdruß von 400 DM bewilligt. Kreislaufstörungen 2 Immer Jünger Arterienverkalkung“,,t'---n(nobiauch-Beeren auch und : ger, ’ kuns ßen wie furt boli: such (100 stige ger land und mag den Die allicinverslSrkt Jt 3 / Seite SUDKURIJB Nr. 193 / Seite 15 in big n des Prot sinerzeit jQ iamalige süd. «rieht hieß es , daß auch ij Tiefe — die ind heute zu- größere Vor. l. di zu den Be. Mo Leible, der Geologen de an kurz narfc :te, einen um- ndesregierung mg eineT gro. winnung des mer bestreitet tbnis erhalten i sudien. Die en hätten ihm > und den Be. tellung radio- erleihung de« eit dem Früh, hen Regelung [ Konzessions, r Zeit gestellt, nühungen um [enommen ge. tte im übrigen ie als Entdek- l können, das in dem Geolo. len sei. Den habe Leible halbe er offen- e gesetzlichen n. Einen von len Staat habe in erster In- chheimer, di« mengen- und um weltwirt- ie würden da- .ig ausreidien, bung zu fried- mit Uranpedi- r das gesamte eitet. Die von erst aufmerk- hlreidien und khwarziwaldes ;n Höhen de« t ichwurgeridit nnt vor dem ite Sitzungs- Tagesordnung r wird gegen Maier aus lie im Zusam- sre des Tot- lgeklagt sind. Schwurgericht sus Freiburg, mit dem Bü- 5. Dezember en Schranken ande aus dem :s Jahres das rfall auf die anschließende idiredren und sein jugosla- •such zu eilten erschossen tadtrand von en. 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Oie Frage ist dann besonders kompliziert, wenn man aabr verschiedenartige Menschen zu be- gchenken hat. Und das ist in vielen Familien der Fall. Bitte nehmen Sie meinen fall zur Kenntnis, der kein Einzelfall sein wird: Wir haben im Ausland — Amerika, England, Palästina — sehr liebe Bekannte, die f, U LJ- VINCENT VAN GOGH: Die Brücke von Arles uns in den schlimmsten Elendszeiten der Nachkriegsperiode viele rührende und ihnen selbst nicht leicht fallende Freundlichkeiten erwiesen, deutlicher noch: Die uns mit Geschenkpaketen über diese Hungerjahre hinweg sozusagen das Leben gerettet haben. Diesen Freunden im Ausland möchte man als eine kleine Anerkennung ein gutes, typisch deutsches Buch dieser Zeit schicken — ein Buch, aus dem sie sehen, wie der heutige geistige und literarische Stand ihrer eigentlichen Heimat Deutschland ist. Dann gibt es eine Großmutter. Sie kann natürlich keine schwere Kost mehr vertragen. Aber es darf doch auch nicht Billig- Sentimentales oder Billig-Heiteres sein, uns seine Sorgen sondern es muß für die alte Dame schon einen gewissen Wert haben, der sie über Altersbeschwerden hinaus fesselt und ihr, die in Kriegs- und Nachkriegszeiten mehrere ihrer längst erwachsenen Kinder verlor, einen gewissen Trost gibt. Kein philosophisches Buch, sondern ein Unterhaltungsbuch mit Gehalt. Natürlich denke ich auch an meine Frau; sie schätzt sehr Biographien und lebendige geschichtliche oder auch wissenschaftliche Darstellungen, die aber einen gewissen Grad von Allgemeinverständlichkeit naturgemäß haben müssen. Dazu kommen die Kinder. Ein Junge, der eigentlich nur für naturgeschichtliche Lektüre zu erwärmen ist, allenfalls auch für geographische Bücher, aber nicht in der hergebrachten Manier der Abenteuerbücher, die er als unwahrscheinlich empfindet und innerlich ablehnt. Oder das Mädchen, das zwar wahllos jedes Jugendbuch verschlingt, aber doch nicht ganz in „Heideröslein“ oder ähnlichem versinken, das heißt, sich in eine nicht existierende pseudoromantische Welt verlieren sollte. Natürlich kann man sagen: Wer auf sich hält, sollte sich selbst beraten können. Das mag in einer behaglichen Zeit richtig gewesen sein, in der der einzelne vielbeschäftige Mensch Muße genug hatte, um an den heute nicht mehr existierenden langen Winterabenden unendliche Bücher oder wenn nicht unendliche Bücher, so doch unendlich viele Zeitschriften zu lesen, die ihm über Bücher Auskunft gaben. So betrüblich es ist, solchen Mangel einzugestehen: In dieser glücklichen Situation bin heute weder ich, noch sind es hunderttausend andere. Aber die Zeitung muß doch ihre Leser nicht nur über Atombomben, Theateraufführungen und Straßenumbauten unterrichten, sondern auch über das, was auf dem Büchermarkt vorgeht. Wir antworten mit Vorschlägen Für die Freunde Ein typisch deutsches Buch, das den geistigen und literarischen Stand des heutigen Deutschland repräsentiert! Lieber Leser, das sind weite Begriffe. Was ist Deutschland heute? Bundesrepublik oder Gesamtdeutschland? Und was ist „typisch deutsch?“ Aber wir glauben schon zu erraten, was Sie meinen. So raten wir einen Versuch mit Emst Jünger. Im Heliopolis-Verlag, Tübingen, erschienen drei hübsche Bändchen von ihm: „Myrdun“, Briefe von einer Reise nach Norwegen, 76 Seiten, aber prall voll interessanter Anschauung farbiger Wirklichkeit. Dann „Ein Inselfrühling“, Tagebuchblätter aus Rhodos und Sizilien; auch nur 78 Seiten, aber voller Augenreiz und scharfer Beobachtung, sehr echter Jünger, wie ihn die Freunde seiner Gedankenkunst am liebsten haben. Und „Ortners Erzählung“, eine Novelle, die in den großen Roman „Heliopolis“ eingesprengt war wie ein Kristall in einen Blöde rissigen Gesteins; hier ist sie selbständig und sehr lebensvoll, mit feinen Illustrationen von Ernst August v. Mandelsloh (67 . t Seiten). Schließlich erschienen kürzlich im Klostermann-Verlag, Frankfurt, die seltsame symbolistische Erzählung„Be- such auf Godenholm“ (100 Seiten), die den geistigen Abenteurer Jünger in eine Nordlichtlandschaft voll Zwielicht und Magie entführte. Es mag ein „Holzweg“ sein, den der Autor hier einschlug, aber er führt durch üppige Visionen in einer Geisterstunde prophetischer Beschwörung. Die Schriften „Der Waldgang“ und „Ueber die Linie“, könnte man dazulegen. Sie führten die geistige Auseinandersetzung des Autors der »Strahlungen“ mit dem Nihilismus kämpferisch fort. Alle diese nicht umfangreichen aber inhaltsgewichtigen Bändchen ■ kosten zwischen 4,50 und 5,50 DMark. Wenn Sie Ihren Freunden mit Heimweh nach dem geistigen Deutschland eine langwirkende Freude machen wollen, greifen Sie zu EmilStai- gers, des Züricher Germanisten. „Goethe“. Dargestellt ist im jetzt erschienenen ersten Band der junge und reifende Goethe, 1149 — 1786, bis *um Antritt der italienischen Reise, die mit ihrem Erleben der Antike eine neue Daseinsphase Scholl erzählt das Leiden, Sterben und den Triumph ihrer Geschwister, schlicht und ergreifend. Irma Loos berichtet über eine Reise im kommunistischen Rumänien. Das Buch ist freilich anfechtbar. Die Autorin glaubt selbst, daß sie sehr wahrhaft sei. Indes, sie läßt sich zu viel erzählen und berichtet dann auch Erzähltes statt Gesehenes. Aber es ist mutig, fast kindlich offenherzig, geschrieben. Alfred Andersch erzählt in „Die Kirschen der Freiheit“ seinen „privaten 20. Juli“, die Geschichte des Tages, da er aufhörte, ein Soldat Hitlers zu sein. In „Wohlgeboren Wolfgang Wundersam“ beginnt ein ganz neuer, frischer Autor, Klaus Mampell, seinen Roman unserer Zeit vom 30jährigen Krieg her. Und dennoch schafft er, auf 144 Seiten, die Kurve zur Gegenwart, atemraubend dicht dem Leser auf den Leib rückend. (Diese Bände kosten bei Umfängen von durchschnittlich 125 Seiten zwischen 6.80 und 8.60 DM). Ja, aber ... hören wir Sie sagen: das ist zu viel Politik, es soll Erzählendes sein, für den Dichter der „Iphigenie“ erschloß Das ist ein Buch für viele Wochen, mit bald 600 Seiten, deren viele ganz „neue Seiten“ sind. (Atlantis-Verlag, 24 DM). Wenn die Freunde im Ausland von der Art sind, daß ihnen das Unglück Deutsdh- 1. lands in die Nächte wirkt, wenn sie wissen wollen, wie es möglich war, daß alle, die hier geblieben waren, darein verstrickt Wurden, jeder auf seine Weise, so sollte man ihnen die Bücher des Verlags der Frankfurter Hefte in die Hand geben; sie hehmen, alle in gleicher Ausstattung, gedrängt in der Form, zur Situation des deutschen Menschen unserer Jahrzehnte Stellung. Da behandelt Lotte Paepkes „Un- einem fremden Stern“ das Schicksal des „arisch“ verheirateten Juden. Inge EINE GEDENKSTÄTTE DES HL. FRANZ VON ASSISI. Blick von der Felskante des Berges auf die Hochebene La Verna; hier erlebte Franziskus seine höchsten Verzückungen und hier empfing er die Wundmale. Dichtung! — Da gibt es die gesammelten Werke von Hermann Hesse, die der Suhr- kamp-Verlag in so schön ausgestatteten Einzelausgaben bringt. Vom Glasperlenspiel bis zur Morgenlandfahrt — ein wunderbarer Reichtum. Und gar die „Briefe“! Da ist typisch Deutsches, im besten Sinn. Oder im gleichen Verlag die Einzelausgaben der Werke von Rudolf Alexander Schröder, der demnächst 75 wird. Da erscheint dann, wenn Sie noch darauf warten können, angekündigt für Anfang Dezember, eine erste Gesamtausgabe der Dichtungen dieses treuen, sich selbst und seiner Zeit treuen Mannes. Greifen Sie nur zu seinem „Sonntagsevangelium“. Darin haben Sie das Wesentliche dieser Natur zusammengefaßt in reiner Versgestalt; durch die Sonntagstexte des Kirchenjahres hin zieht sich sein besinnlich geistiger Gesang. — Der dritte der großen alten Männer ist Thomas Mann. Sein umfassendes Werk, in Fülle und Tiefe unvergleichlich innerhalb seines Lebenswerkes, ist „Joseph und seine Brüder“. Die vier Bücher dieser Romanreihe, nach der Erzählung der Bibel, bringt der Verlag S. Fischer soeben in einer zweibändigen schönen Dünndruckausgabe, die zu den vornehmsten Geschenken zählen dürfte, (zusammen 2048 Seiten, in Ganzleinen 42 DM). — Von heute in Deutschland lebenden Dichtern, die jedem Freund deutscher Zunge Freude machen werden, gibt es Gesammelte Werke, die auch in Einzelbänden zu haben sind: Manfred Hausmann, im Verlag S. Fischer; Ernst Penzoldt im Suhrkamp-Verlag; Hans Carossa im Insel-Verlag. Die zweibändige Carossa-Ausgabe gehört bereits zu den volkstümlichen Standardwerken dea Insel-Verlags. Für die alte Dame Für die alte Dame, die gern noch liest, nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht, empfehlen wir Stefan Zweigs erfolgreiche Bücher, die jetzt alle der S.-Fischer-Verlag wieder herausbringt. Besonders sein autobiographischer Lebensbericht „Die Welt von Gestern“ ist anzuraten. Ein verwandtes Werk: „Auf den Flügeln der Zeit“ von Andre Maurois, dem geist- und gemütvollen französischen Autor, der so bezaubert ist von bewegender Vergangenheit (Paul-List- Verlag, München. 336 Seiten, 13.80 DM in Ganzleinen). Und wie wäre es mit Gua- reschi, dem Italiener, dem ganz Europa zulächelt, weil er lachen kann? Sein neuer Roman „Carlotta und die Liebe oder die Schule des Gatten“, witzig autobiographisch getönt, erschien deutsch im Sanssouci-Verlag (385 Seiten, Ganzleinen 11.80 DM). Gerade noch kam uns ein liebenswürdig unterhaltender, heiter-leichter Roman auf den Tisch: A. Spoerl „Ein unbegabter Liebhaber“, worin ein kosmetisch arbeitender Arzt allerhand Allotria gegen und durch weibliche Herzen erlebt. (R.-Pi- per-Verlag, München, 192 Seiten. Ganzleinen 7.50 DM). Für die Frau Einen besonderen Leitfaden für die Frauen durch das Wichtigste, was die Buchhändler für sie bereithalten, werden wir in Kürze bringen. Heute nennen wir Ihnen schon einige Werke, die Sie sich näher ansehen sollten. Im Pilgram-Verlag, Salzburg, erschien von Eberhard Wolfgang Möller ein historischer Roman „Die Frauen von Ragusa“, aus der napoleonischen Epoche, der Zeit des politischen Untergangs der stolzen Aristokratenrepublik an der Adria. (524 Seiten, Ganzleinen 18,50 DM). — Juliana von Stockhausen erzählt in der Form eines Erlebnisromans die Tragödie des Untergangs der Habsburger „Im Schatten der- Hofburg — Gestalten, Puppen und Gespenster“ (F. H. Kerle-Verlag, Heidelberg, 280 Seiten, Ganzleinen 11,50 DM). Ihr in Wirklichkeit historischer Bericht stützt sich in der Hauptsache auf Mitteilungen in Gesprächen mit der letzten Kronprinzessin von Oesterreich-Ungam, Stephanie von Belgien, und gerade die Schilderung dieser Gespräche und des schon gespenstischen Milieus, in dem sie stattfanden, gibt dem Buch den Romancharakter. — Den Lebensroman eines großen Malers läßt Hans Walter Bähr aus den intensiven Briefen des Künstlers erstehen: Vincent van Gogh „Von Feuer zu Feuer“ (R. Piper-Verlag, München, 240 Seiten mit 34 Zeichnungen van Goghs, Ganzleinen 8,50 DM). „Ein Leben für die Musik“ ist der Untertitel eines autobiographischen Werkes von Elly Ney, das Joseph Magnus Wehner aus Aufzeichnungen der Künstlerin und Dokumenten ihres Lebens im Verlag Franz Schneekluth, Darmstadt, zusammenstellte. (320 Seiten, Ganzleinen, mit vielen Photos, die allerdings nicht immer glücklich ausgewählt sind). — Ein beglückendes Erlebnis des Schauens und sich Erbauens ist die Begegnung mit dem Bildbuch „Franz von Assisi“, das Leonhard von Matt, der Photograph, und Walter Hauser, der feinsinnige Schriftsteller und Kenner im Echter-Verlag, Würzburg, herausgaben (200 Seiten Tiefdruckbilder, 112 Textseiten, Ganzleinen, Format 17—25 cm, 24 DM). Einen echten Frauenroman, den Kampf einer Liebenden um den Freispruch ihres Verlobten, erzählt Katrin Holland in „Inferno“ (Orell Füßli- Verlag, Zürich, 243 Seiten, Ganzleinen 13,70 DM). Dieses Lebensbild aus der chaotischen Zeit der Jahre nach 1945 spielt in den zerstörten Städten Deutschlands, die den dämonischen Hintergrund zu der klugen, aus versöhnendem Geist geschriebenen Erzählung bilden. — Reizende Geschenke für Frauen sind die beiden Bände des Prestel-Verlags, München: „Rheinfahrt — von Mainz zum Meer“, herausgegeben von Johann Jakob Häßlin (264 Seiten mit 6 farbigen Bildbeilagen, in Ganzleinen 12,50 DM) und „Europäische Landschaften — eine Einladung zum Reisen“, herausgegeben von Friedrich Springorum (224 Seiten, 4 Farbtafeln, Ganzleinen 9,80 DM). Von Herder bis Hamsun, von Winckel- mann bis Hausenstein wurden die besten und sachkundigsten europäischen Schriftsteller zweier Jahrhunderte als „Mitarbeiter“ herangezogen. So ergaben sich zwei Anthologien der Reiselust und des Reise- genueses, die zu köstlichem Besitz werden. Sie sollten aber nicht vergessen, Ihrer Frau auch eine Ergänzung zu den Kochbüchern, die Sie schon besitzt, zu geben: „Köstlichkeiten der Wiener Küche in 740 Originalrezepten“ bietet Küchenchef Rudolf Rösch auf 178 Seiten mit Abbildungen lustig und vergnüglich hingeplaudert und strotzend von Lebensfreude. (Emst Reinhardt-Verlag, München, kart. 6,50 DM), und „Leckerbissen warm und kalt zu Tee, Bier und' Wein“ hat Maria Hädecke zusammengestellt und mit Farbphotos appetitlich angerichtet (Walter Hädecke-Verlag, Stuttgart, 60 Seiten, kart. 6 DM). *är£FTi IM MORGENLICHT. Zeichnung von Alfred K u b i n, dem hintergründigen Illustrator vieler deutscher Dichtungen aus den letzten Jahrzehnten. niggiinjn^.^. y ..^^2iiimmmBweeaiMiiMniMHn»»nniM> iiiiiiiiiiiniiMinniiiinniiniiBwmiwiwiimmmimiimninnnnr— Für wißbegierige Jungens Für Knaben, wißbegierig und weltfreudig, brachten wir kürzlich bereits einen großen Ueberblick über Abenteuer-, Reise- und Forschungsbücher. Da ist es eine Lust, ins Volle zu greifen. Wir nennen noch „Ich tauche nach Schätzen“; ein erregender Lebensbericht des amerikanischen Meistertauchers Harry E. Rieseberg über Abenteuer zwischen versunkenen Schatzschiffen und Tiefseeungeheuern (Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 279 Seiten, mit Aufnahmen des Verfassers, Ganzleinen 14,50 DM). Gleichfalls aus dem Amerikanischen kommt das humoristisch-ernsthafte Buch „Verheiratet mit Dinosauriern“ von Lilian Brown, die ihrem Gatten, dem Kurator für fossile Reptilien am Amerikanischen Museum in New York, auf die Hochzeitsreise zu Ausgrabungen von Millionen Jahre alten Skeletten in Indien folgte. (Verlag Druckhaus Tempelhof, Berlin, 224 Seiten, Leinen, 13,80 DM). In „Das Tal ohne Wiederkehr“ führt Fritz Mühlenweg, der bekannte Maler aus Allensbach am Bo- &S| VAN GOGH: Straße mit Gärten densee, der zu Sven Hedins Reisebegleitern in der Mongolei gehörte, die jungen Freunde seiner erstaunlichen lehrreichen und heiteren Berichte über das Leben zwischen Räubern, Mönchen, Kriegern und Heiligen in der Landschaft um die Wüste Gobi. (Verlag Herder, Freiburg, 236 Seiten, Halbleinen, 6,80 DM). An den Fahrten und Abenteuern der ersten Entdecker in Nordamerika nimmt der Leser des großartigen Buches „Schimmernde Berge und weite Prärien“ von John Bakeless teil, mit Vergnügen lernend und Wissen aufspekhemd. (Gerhard Stalling-Verlag, Oldenburg, 250 Seiten, mit 24 Abbildungen und Karte, Ganzleinen 11,80 DM). Aber nicht nur Reisebegleiter von Forschern, Abenteuern und Entdeckern wollen Knaben sein. Den musischen unter ihnen kann man getrost ein so klar und faßbar geschriebenes Buch wie Otto Zoffs „Die großen Komponisten, gesehen von ihren Zeitgenossen“ in die Hand geben. Meister wie Bach, Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Chopin, Wagner, Verdi, Brahms, Debussy und Strauß haben so viel erlebt und errungen in oft heroischem Kampf, daß sie in Träumen der Jugend gern und mit leidenschaftlicher Verehrung aufgenommen werden. (Alfred Scherz-Verlag, Bern, 344 Seiten.) Und Ferdinand Avenarius’ „Balladenbuch* von dem Hans und Hedwig Böhm eine neue, reich ergänzte Auflage im Steingrü- ben-Verlag herausbrachten (552 Seiten, Ganzleinen, 14 DM), erschließt jungen Lesern und Leserinnen leicht den Zugang zur anspruchsvolleren Dichtung, insbesondere in Familien, in denen die schöne Sitte des gemeinsamen Lesens noch in Uebung ist. Eine Sammlung klassischer „Sagen aus Deutschland“, wie sie der Verlag Carl Ueberreuter, Wien, mit farbigen Bildern und Zeichnungen im Text vorlegt, ist selbstverständlich den Knaben vom zehnten Lebensjahr an hochwillkommen. Für zuverlässige Auswahl des Besten sorgte Prof. Eugen Fehrle von der Universität Heidelberg. Für lesewütige Mädchen Das Mädchen, das so viel liest, wird leicht zu lenken und zu beschenken sein. Im Verlag Heinr. Ellermann, Hamburg, erschienen (herausgegeben von Herbert List) zwei wirklich reizende, sehr moderne, aber doch ganz kindliche Märchenbücher. Clemens v. Brentanos, des phantaaievollen Romantikers humoristisches Märchen von „Gockel, Hinkel und Gackeleia“ mit liebenswürdigen Illustrationen von Bele Bachem. Und ein Märchen aus unserer Zeit, von Jakob Lorey „Lieber kleiner Fischdampfer“ mit lustigen Zeichnungen von Ulrik Schramm. Das ist ein beidemale geglückter Versuch, betont moderne Kunst mit der kindlichen Märchenwelt zu einem Einklang zu bringen. Eltern, die nicht immer wieder die alten Standardwerke, wie der Brüder Grimm und Bechsteins oder Andersens Märchen, den Robinson, Alice im Wunderland, unter den Weihnachtstisch legen wollen, werden mit solchen Werken Freude haben und machen. Das gilt, für noch kleinere Kinder, auch bei Inez Hogans Zeichenbuch „Elefantenzwillinge“, das die Kinder in USA so gern haben, daß es mm auch deutsch erschien im Gebr. Weiß Verlag, Berlin-München, (2,50 DM, 30 Seiten). Wir nennen aus der Fülle von Neuerscheinungen, die uns vorliegen, hier noch aus dem gleichen Verlag Lisa Tetzners hübsch fabulierte Kinderge- schichte „Der kleine Su aus Afrika“ mit Zeichnungen von Franz Haacken. Dann aus der Produktion des Cecilie Dreßler- VAN GOGH: „Ganz einfach mein Schlafzimmer" Verlags, Berlin, modern und reizvoll illustrierte Ausgaben: Franz Molnars ,J>ie Jungen der Pauistraße“ (176 Seiten, Halbleinen 5,80 DM), das manche Mädchen vielleicht deswegen besonders gern lesen, weil sie da in die Welt der Knaben ein- dringen; „Muckepick, der Meisterflieger“ von Rudolf Schl emulier mit Zeichnungen von Hilde Schlemüller (128 Seiten. Halbleinen, 3.85 DM), eine märchenhafte Geschichte in der die Welt von heute ebenso verarbeitet ist wie in der Geschichte des komischen und aufregenden Kindermädchens „Mary Poppdns“, die von P. L. Travers heiter und spannend erzählt und in Bildern Horst Lemkes anschaulich gemacht ist (176 Seiten, Leinen 5.80 DM). Und da gibt es auch noch mit den Illustrationen von Grandville „GulMvers Reisen“, das tiefsinnige und satirische Märchen des Engländers Jonathan Swift, das immer wieder Kindern in die Hand gegeben und begeistert von ihnen gelesen wird, obgleich (oder weil?) es eigentlich durchaus eine Geschichte für die Erwachsenen ist (128 Seiten, Halbleinen 3.85 DM). Der Schweizer Spiegel-Verlag, Zürich, bietet die Geschichte der „Moffat-Kinder“ von Eleanor Estes an, illustriert von Louis Slo- bodkin, ein Werk, das in Amerika bereits als klassisches Jugendbuch gilt. Das i " V** :'Wf VAN GOGH: Das gelbe Haus in Arles ist ein „Fressen“ für lesewütige Mädchen, die schon ein wenig von der Welt wissen. (215 Seiten, 14.80 Fr.). Hans Ttgerströme spannende Erzählung um die Jagd nach einer verschwundenen Aktentasche in Bonn „1:0 für die ,2 M‘ “ mit ihrer Mischung von großer und kleiner Welt wird den Jugendlichen beider Geschlechter willkommen sein. (Münchner Buchverlag, München, 211 Seiten, Halbleinen 4.80 DM). Dagegen hat Herbert Stuffer, dem das Verlegen von Kinderbüchern seit Jahren Herzenssache ist, mit „Bibi und Oie“ von Karin Michaelis, illustriert von Hedwig Collin (267 Seitei, Halbleinen 8.80 DM) und „Monika im Strohdachhaus“ von Max und Gerda Mezger, mit Zeichnungen von Marga Karlson (148 Seiten, Halb!. 6.80 DM) ganz den Geschmack der Mädchen getroffen. Wie sehr, zeigt sich schon daraus, daß beide Werke Fortsetzungen von Erzählungen sind, die schon von Tausenden und aber Tausenden von Leserinnen geliebt wurden. Die vier Zeichnungen van Goghs «Mi dieser Seite stammen aus „Von Teuer zu Teuer* (Verlag Piper, München). *•; ■ l i ; I Samstag, 29. November 1962 SÜDKTTRIEB Nr. 193 7 Seite lg ES \ Glückliche Hannonie zwischen wertvollem Material und modischem Schnitt ist das wesentliche Merkmal unserer Bekleidung. Wir haben für j___» jeden Geldbeutel vorgesorgt. 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Cafe-Restaurant „Ekkehard” (Klause) Kreuzllnger Straße 18 Heute Samstag und morgen Sonntag Schlachtfest Es ladet freundlichst ein: Fam. B. Mayer. Reftaurant Täuble Heute Samstag Sdilacbtfeft Es ladet freundUchst ein: Familie Wllh. Bräuninger Restaurant „Döbele“ Samstag und Sonntag Schlachtfest Es ladet herzlich ein: KARL MÖHLHENRICH u. Frau Gaftftätte „ßyffliäufec" Morgen Sonntag, ab 17 Uhr Sdiinheneflfen Es ladet freundUchst ein: Familie Hans Koth. O.ö.R. OerbanD her ficißgsbßfdmöigtßn, Hinterbliebenen unö Sojlalrentner ß. 0. Baden - Ortsoerbonö fionfton; BrauneggerftroSe 30 Am Samstag, den 8. Dezember 1952, findet um 28 Uhr Im großen Saale von „St. Johann-, Brückengasse 1, eine Somilien-nibolausfeler statt, zu der unsere Mitglieder hiermit herzUchst eingeladen werden. Des beschränkt zur Verfügung stehenden Platzes wegen kann nur ein FamiUenangehöriges mitelngeführt werden. Um Mißbrauch zu begegnen, Ist es notwendig, daß die Mitglledbüchlein oder die Aufnahmequittung vorgezeigt werden. Persönliche Einladungen ergehen nicht. Der Ortsverbandsvorstand NB. Die uns zu der obigen Feier zugedachten Spenden bitten wir höflichst, soweit es sich um Barzuwendungen handelt, auf unser Sonderkonto bei der Städt. Sparkasse Konstanz Nr. 423 überweisen zu woUen und bei Sachspenden uns gütigst mitzuteilen, wo und wann diese abgeholt werden können. Der Obige STARMIX DM 240 .- Vorführung durch geschulte Fachkräfte, welche für unsere Kunden auch nach Erhalt des Apparates jederzeit z.Vetfügung stehen Neuzeit! tdte Frudit- und öemüsepr essen DM 11.40 und 17.50 Schweiz. Fabrikat ßuibtStHaub Konstanz, Marktstätte 13 >* *!•%. Wollsfriimpfe in besten ln- und ausländischen Qualitäten Planierte Strümpfe ln erlesener Auswahl ttlMke-SpeziilgescUfl 'TöiihsekLe KhsIiii, Oberaarkt Gasthof Bodan Rosgartenstraße Heute Reh-Essen wozu freundlichst einladet: M. 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Samstag, den 6. Dezember 1952, 19 Uhr, im Vereinshaus Xikolaiiäleier Die Kinder der Vereinsmitglieder bis zu 10 Jahren bitten wir am Samstag, den 29. November, zwischen 19 und 20 Uhr, und am Sonntag, den 30. November, zwischen 11 und 12 Uhr, im Vereinshaus anzumelden. Anmeldetermin pünktlich einhalten. me Pelz-Etage uetet Pelzmäntel in schöner Auswahl, sehr preiswert, garantiert guter Sitz und Verarbeitung. In eigener Werkstätte hergestellt. Konfektion Verarbeitung Konstanz, Tägermoosstr. 2, Tel. 1655 (neben der Volksbank) Besuchen Sie mich unverbindlich. Heinrich Bedünger ä fl ,.. sicht dies sehr das, aia Anbau-Schrank das wir' «twas! Aas ligtaar Produktion führen wir oiaa Vielzahl formschön* Anbau-Modell«, mit welditn sich jedes Zuhause wohnlich g«stnlttn täöt. Danebtn bitten wir als Framderzeugnisse •ine gediegene Auswahl hübscher, überraschend preiswerter KleinmSbel. Schöne Geschenke und wie unsere Emmer Möbel van bleibendem Wert • Samstag, 29. November 1952 SÜDKURIER K^Fl Nr. 193 / Seite 20/14 CAPITOL Wo: IS, 17.30, 30 Uhr So: 14, 1«, 1«, M Uhr Der groge Abenteuerfilm von kühnen und verwegenen Männern und einer schönen Frau, die sie alle beherrscht! Yvonne de Carlo — Philip Friend Die Piratenbraui Sie rauben, sie plündern, sie trinken und überfallen und dodi lernen sie einer Frau gehorchen, die sie im Zügel hält. Ein Film für alle, die das Abenteuer lieben! (Jugendfrei!) Spät-Vorstellungen: Heut« Samstag nd morgen Sonntag, Jeweils 3G.15 Uhr King Kong und die weifte Fron GLORIA Wo und So: 14, 16, 18, 20.15 Uhr Der bezaubernde Operettenfilm mit Carl Zellers unsterblichen Melodien! Josefin Kipper, Hans Holt Der dbcrftcigcr Ein Film voller Frohsinn und Liebe, mit Liedern, die Herz und Gemüt erfreuen und einer Besetzung, wie man sie nicht jeden Tag findet. Mit Walter Janssen, Oskar Sima, Rudolf Carl, Grethe Weiser, Wolf Albach - Retty u. a. (Für Jugendliche über 10 Jahre zugelassen!) Sondervorstellungen: Heute Samstag 22.30 und Sonntag vorm, li Uhr Esther Williams» die Meister- ' _ - Schwimmerin im Farbfilm NcptlfllS lOdllCf (Sonntagvorst, jugendfreit) SCALA Wo: 15, 17.30, 20.15 / So: nur 15 Uhr Heute keine Abendvorstellung Errol Flynn in einem neuen Abenteurerfilm voller Spannung, MARA MARU Die geheimnisvolle und erregende Geschichte einer Liebe vor dem malerischen Hintergrund der Phüippinen. Tempo und Dramatik Ein Firn, der jung und alt begeistert! (Für Jugendliche über 10 Jahre zugelassen!) Märchenvorstellungen Heute Samstag 13.30 und morgen Sonntag vorm. 11 Uhr Walt Disneys entzückender r I u n r n c ■ I A Märchenfarbfilm für kleine LIHI/lKtllA u. große Kinder. (Halbe Preise.) — man geht abends ins dai gute Aböndlokal CORSO 'Zjcwz-QaJmret Das ausgezeichnete Novemberprogramm und die schmissige Tanzkapelle Welsen sind die Garanten für einen fröhlichen Abend I Beginn täglich 20.30 Uhr — Tanz bis 3 Uhr früh Tlschbestallunaan erbeten Tel. 865 — Eintritt inkl. Stauer u. Gerd. 1 DM V__ / STADT-THEATER KONSTANZ Sa. 29.11. 20 Uhr Samstag-Abo. iC grün) u. Freiverkauf Ich lieb« Dicht Sa. 30.11. 20 Uhr Sonnlaa-Abo. (D braun) u. Fieiverkaul Ich lieb« Dich 1 Mi. 3.12. 20 Uhr Miltw.-Abo (8 blau) u. Freiverkauf Ich lieb« Dich! Do. 4. 12. 20 Uhr Donnerstag* Abo. (Eweifi) u. Freiverkauf Ich liebe Dldil Sa. 6.12. 15.30 Uhr Erstaufführung: Peterdieni Mondfeftrf WeihnaAtsmärAen von bassewig Sa.6.12. 20 Uhr GesAioss. GewerksAaffsvorst, Ein Engel namens Schmitt Sa.7.12. 11 Uhr Morgenfeier Wilhelm von Scholz So. 7.12. 15.30 Uhr Poiorchens Mondtahrt So. 7.12. 20 Uhr GesAloss. GewerksAaftsvorst Ein Engel namens Schmitt ANKER GASTSTXTTE empfiehlt seine Spezialitäten aus KQche und Keiler IDeiitltube Rflderle Qualitäts-Weine Hassenstraße 66 • Schnetztor Morgen Sonntag, um 15 Uhr Preis-Skat im Salmannsweiler Hof Schöne Preise sind zu gewinnen Alemanne Samstag TANZ M Obere Sonne" Samstag Tanzabend Es spielt Hans Schwind mit seinen Rhythmikern. KLEIN-VENEDIG Samstag Tanz Gebhardshalle Samstag, ab 20 Uhr TAIZ Es spielen die 3*NICKIS - UJainstuba MÜLLER WILH E LM STKAS S E 20 gepflegte Welse Ia Konditorei - Erzeugnisse ROXV Wo: 15, 17.30 und 20.15 Uhr: So: 14, 1«, 18 und 20.15 Uhr. Unser Horoskop für alle Besucher, die in der Zeit vom l. Januar bis 31. Dezember geboren sind! In naher Zukunft stehen Ihnen zwei vergnügte Stunden bevor I (die Stern« lügen nickt! II) Diese Prophezeiung erfüllen: Georg Thomalla, Joe Stöckel, Grethe Welser, Karl Schönböck, Ethel Reschke, Dorit Kreysler, Ursula Nerking, Marianne Kock und: Bully Buhlan und das Comel-Trio ln dem Lackschlager der Saison: Der keusche Lebemann Ein toller Schwank nach dem altbekannten Bühnenstück von Arnold und Bach. Regie; Carl B o e s e Musik: Michael Jiry VERBOTEN FÜR All E HUMORLOSEN! Jugendliche ab 16 Jahre! UNSERE SONDER VERANSTALTUNGEN! Samstag, den 29. 11., Sonntag, den 30. 11., Sonntag, den 30. 11., 1 22.15 Uhr 11 Uhr 22.15 Uhr 1 Spätvorstellung Matinee Spätvorstellung 1 Die Nacht der Vergeltung Ein mitreißend dramatischer Film, der sich vor dem wildbewegten Hintergrund eines tropischen Landes abspielt und den ergreifenden Kampf eines Frauenherzens zwischen Haß und Liebe behandelt. Mit: Vivlane Romance — George Flamant — G. d. Sax und Paul Amlot Jugendliche ab 16 Jahre! Site Aull* ßtft&i«’! WIEDERHOLUNG: Auf vielseitigen Wunsch Heut« 13.30 Uhr: Acht entzückende Trickfilme in Farben. Die Hauskatze, der Löwe, die Palme, die Schule der Jagdhunde, das Schnabeltier u. a. Jugendliche bis zu 14 Jahren Eintritt DM —.50 und DM 1.—. 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