Erscheint U-Nch ----- k^ßer Sonn- und Feiertags. ------^rek «onallich: 67 Pfennig, vierteljährlich: 2 Mart, stet ins Haus geliefert- NM Tageblatt öes Hauümöes. S: ^ureigen » werden mit 1b Pfennig per ei»- x : spaltige Zrire o «rechnet. Bei ^ 1 Mchrmaligrr Aufnahme Rabatt.! «ytmiMdlM flr i>ie KDe Ädekhem. FMq M dem Wgkdmz. Ab golzsubmrssiMS und Versteigerungs-Anzeiger für den Ode nwald. L LuW 38. Jahrg. k. 271 _ tt»U V»chtze»Leret AL«L»det» Ltslf He»»rzer. Let-i,« «, 18 »»1 «dettihei» AdelShei«. Freitag, den 20. November 1914 Verantwortlicher Schriftleiter: Adolf Heppsler in Adelsheim. Extra-Telegramm des »«länder Bote« ««d Boxberger Anzeigers. Ein Kampf in den Lüften. ßL B. Große- Hauptquartier, IS. No», vormitt. Westflauderv n«d tu Rordfraukreich ist die ;e unverändert. Ei» dentscheS Flugzeug- fchwader zwang a«f eine« Erknndignngsflug ei feindliche Ka«pfflngze«ge znm Lande« nnd »chte ei» feindliche- znm Absturz. Bo« unsere« fln-zengen wird eines vermißt. chwere Verluste der Franzosen in den Argonne«. Ei» heftiger franzöfifcher Angriff in der Gegend von Gervo» am Westrande der Ar- gwnen wurde nnter schwere« Berlnsten für die Kranzofen znrückgefchlage». Unsere Verluste «ue« gering. Die Entscheidungsschlacht in Polen. «nf dem östliche« Kriegsschauplatz find die «rnent etngeleitete« Kämpfe »och im Gange. Wird's England aushalten? Darüber sprach im Deutschen Bankbeamtenverein Weh. Justiziar Professor Tr. Riesser, der Präsident oes ^msabundes. Herr Riesser erinnerte an die englische großmäulige ensart von den 20 Jahren, die England unter Um- lnden den Krieg ausdehnen könnte. Demgegenüber wies D auf den zum Teil geradezu jammervollen Zustand Alands 1. in finanzieller und 2. in wirtschaftlicher Picht hin. Tie Belege hierfür lieferten englische Zeit- Mriften, die er sich auf Umwegen seit Kriegsbeginn rgelmäßig verschafft hatte. Mit welchen Mitteln z. B. 'Gand seine Goldbestände „erhöht" hat, ist ja kennt. Haben die Enaländer dock selbst die belaücken Bestände, wahrscheinlich „der Sicherheit halber", nach London gebracht. Durch die verschiedenen Darlehen an Frankreich, Japan, Kanada usw. — 200 Millionen scheint der Normalsatz zu sein — ist dieser künstlich heraufgeschraubte Bestand aber schon bedenklich dünner geworden. Herr Riesser ist der festen Ueberzeugung, daß Englands Ansehen als Weltbankier infolge seiner schäbigen Handlungsweise dauernd schweren Schaden leiden werde. Auch in wirtschaftlicher Beziehung sieht es schlimm aus. Eine englische Zeitschrift nennt den englischen Markt bereits jetzt „verwüstet"! Es ist durchaus mit den Mitteln der Wissenschaft festzustellen, daß die englische Drohung mit einem 20jährigen Kriege gegenstandslos ist, weil eingetretene schwere Schädigungen des englischen Handels und der englischen Volkswirtschaft bei längerer Tauer des Krieges so ungeheuerlich würden, daß eine Fortführung sich ganz von selbst verbietet. Demgegenüber wies der Redner auf Deutschlands gewaltige Kraft und verzeichnet^ es mit großer Befriedigung, daß. Deutschland „nicht im wesentlichen nur auf Handel und Industrie angewiesen" sei. Tie deutsche Industrie habe ja schon vor dem Kriege in erster Linie für den inneren Markt gesorgt. Durch die Verbindung seiner militärischen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und organisatorischen Kräfte werde Deutschland siegen. Das Volk verlange aber, oaß nicht etwa die Federn verdürben, was das Schwert geschaffen habe. Beim Friedensschlüsse müßten wirtschaftliche und finanzielle Sachverständige aller Richtungen hinzugezogen werden. Vor allem aber sei es der einmütige Wille des deutschen Volkes, daß der Friede nicht eher geschlossen werde, als bis Englands Alleinherrschaft auf den Meeren gebrochen und es unfähig sei, das Völkerrecht wieder so mit Füßen zu treten. Für die Zukunft gilt es auch: Befreiung von der wirtschaftlichen Bevormundung Englands. Dafür werden wir selber sorgen. Wir wollen durchhalten bis zum siegreichen Ende! Die Beschießung von Reims. Tie „N. A. Z." schreibt: tzuarante-neuvieins lour än boinbaräsinsnt!" — „Neunundvierzigster Tag der Beschießung!" — das ist die neue Zeitrechnung der Bewohner von Reims. Jeden Morgen, noch ehe es dämmert, kriechen sie aus ihren durch Sandsäcke geschützten Kellern hervor und eilen, Männer, Frauen und Kinder, mit einigen Flaschen Wein, Bvot und kaltem Fleisch für ein „Al fresco-Mähl" unter dem Arm, auf die umliegenden Höhen der Stadt, von wo sie dem Artillerieduell der französischen Batterien mit den auf den eroberten Forts Brimont, Nogent, l'Abbesse und Bedru aufgestellten deutschen Geschützen zusehen. Am Abend, wenn das Artilleriefeuer nachläßt, kehren sie dann in die Stadt zurück, und die beiden noch erscheinenden Lokalblätter teilen ihnen mit, welchen 'Schaden die Deutschen am 49. Tage der Beschießung angerichtet haben. Ein Mitarbeiter des „Daily Graphic" erzählt, daß besonders die älteren Stadtteile schwer gelitten haben. Was die Geschosse der deutschen Artillerie nicht zerstören, vernichten ihre „mit brennendem Petroleum gefüllten Handgranaten". (!!). Nach Ansicht der Reimser haben es die Deutschen besonders auf die großen Sektkeltereien von Pommery unweit des Marnekanals abgesehen, deren elektrische Station gleich zu Anbeginn der Beschießung zerstört wurde. Auch die übrigen Gebäude sind schwer beschädigt. Bon den 120 000 Einwohnern öer Stadt sind höchstens 40000 zurückgeblieben. Obgleich sie sich tagsüber versteckt halten oder auf die Berge flüchten, sind doch gegen 700 Opfer des Artilleriekampfes geworden, und über 1000 mußten, schwerer oder leichter verwundet, fortgeschafft werden. Tie meisten Verletzungen sind auf herabfallende Mauerstücke oder einstürzende Häuser zurückzusühren. Erst recht zeigt sich am Abend, wie verlassen die alte Krönungsstadt der französischen Könige jetzt ist, kein Licht darf gebrannt werden; weder auf der 'Straße noch aus den Fenstern der Häuser darf ein Heller Strahl leuchten. In den Gasthöfen ziehen die Angestellten doppelte dunkle Vorhänge vor die Fenster, ehe sie Licht anzünden. Auf der Straße herrscht ägyptische Finsternis. Von Zeit zu Zeit erklingt der Schritt einer Militärpatrouille, die nachprüft, ob auch kein Lichtschein aus irgendeinem Hause den deutschen Geschützen ein Ziel zu bieten vermag. In den drei oder vier Cafes und Restaurants, die ihren Betrieb aufrecht erhalten haben, sieht man nur Uniformen. Schon einige Minuten vor 9 ertönt der Ruf: „On ferme!" Man schließt mit größter Pünktlichkeit, und die Gäste müssen in dunkler Nacht ihre Irrfahrten nach dem oft, im Keller gelegenen Heim oder dem Hotel antreten. Was Wetterte schreibt. Der ehemalige deutsche Reichstagsabgeordnete E. Wetterte, der gleich bei Beginn des Krieges nach Frankreich geflohen war, veröffentlicht im „Petit Parisien" eine Charakteristik der Deutschen, die niedriger gehängt zu werden verdient. Er schreibt nämlich: Schon Bismarck stellte nicht ohne Stolz sest — denn dieser große Erzieher der deutschen Seele war sogar aus den Haß stolz, den er erregte —, daß der Deutsche allgemein verhaßt sei. Und das ist heute noch wahr wie vor einem halben Jahr- tatsächlich unerträglich.in seinem ßin goldenes WutLerherz. Roman von Erich Ebenstem. 17 Sie blickte zu Boden und zupfte verlegen an den Trödln ihres Souneuschiriiis. „Ja. Aber —" „Was, Kind?" „Es geht doch nicht. Wir müssen doch Mama die Adresse den. Wie könnte sie mir sonst schreiben?" „Soll sie ja gar nicht. Auch Du ihr nicht. Die paar Wochen, rlche mir ausbleiben, sollst Du ausgelöscht sein für alle Klt und alle Welt für Dich. Mir — mir — mir allein gehörst kl dann!" Einen Augenblick stand sie ivie erstarrt. Dann rollten große Kauen aus ihren Augen. Fast wild schüttelte er sie am Arm. „Warum meinst Du? Was soll das heißen? Rede!" Assunta schwieg, erschreckt durch seinen barschen Ton und »zornig funkelnden Augen. „Kannst Du nicht antworten? Wirdes Dir so schwer, 8r ganz anziigehören. Dich nur für ein paar Wochen von Kiuer Mutter loszureißeu? Daun—" „Nein, Ferry, nein," fiel sie ihm hastig ins Wort. Sie 'sie es uni keinen Preis ivieder hören, dieses: „Dann liebst i mich nicht." „Ich will — ja — alles will ich, was Du Ist — nur — sie— sie tut mir so unsagbar leid! Du wist es ja nicht wissen, was für eine Mutter sie mir ist." Er strich seinen dunklen Schnurrbart, zufrieden, daß sie in Hauptsache doch einwilligte, gab ihr einen Kuß und Me zärtlich : „Du bist ein so kleines, dummes, sentimentales «del manchmal. Natürlich weiß ich, daß Deine Mutter Dich rgöttert, aber das ist nun einmal der Lauf der Welt, und ist viel zu klug, um nicht zu begreifen, daß fortan all ihre chte auf mich übergehen." .Alle?" .Natürlich! Alle! Und nun geh', Herzchen, es ist wirklich . chsie Zeit für mich, in die Probe zu gehen." s,Noch einen Kuß und sie trennten sich. Mit langsamen, "Kden Schritten ging Assunta der Villa Fabrizius zu. Irgend eine unbestimmte Angst preßte ihr das Herz zusammen, irgend ein Schatten war in den sonnigen Tag gefallen und ließ plötzlich die Welt weniger strahlend erscheinen. Als sie dann im Speisezimmer vor Mama stand, die eben Kraftbrühe für den Kranken in eine Tasse goß, mußte sie es plötzlich: Es war die Angst, der armen Mama Ferrys Beschlüsse mitzuteilen, die sich so lähmend auf sie legte. 7. Kapitel. Frau Lore saß allein im Wohnzimmer. Draußen wob die Nacht ihre schwarzen Schleier über die Erde, und der Wind, der den ganzen Tag schiefergraue Wolken über den Himmel gejagt hatte, schlug allmählich in Sturm um. Manchmal klirrten die Fenster leise, und ein Aechzen fuhr an den Mauern des Hauses hin, manchmal rauschte und stöhnte und knarrte es draußen in den Tannen. Und sonst alles so still ringsum. Beklemmend still. Herr Fabrizius schlief nebenan und Eva hatte sich, ermüdet vom Trubel der Hochzeit, gleich nach Rudis Abreise auf ihr Zimmer zurückgezogen. Auch Barbe und Minna waren schon zu Bett. Nur Frau Lore konnte sich nicht entschließen, schlafen zu gehen. Nun alles vorüber war, was ihr Denken in Atem gehalten hatte, war ihr, als müsse sie sich erst auf sich selbst besinnet.. Hatte sie nicht etwas versäumt? Vergessen? Was war es nur, das sie nicht zur Ruhe kommen ließ? Alles hatte wunderschön geklappt. Herr Fabrizius segnete das junge Paar, ehe es in die Kirche ging, und Rudi, der kaum Zeit fand, sich nach der Ankunft in den Frack zu werfen, führte Assunta zum Wagen. Peter Lott und Ferry folgten, dann Eva und sie selbst. Sie erinnerte sich, daß sie die ganze Zeit über den Blick nicht von dem ersten Paar wenden konnte. Welch schöne, kraftvolle. stolze Menschen.Ihre Kinder —Ihre? Nein, die Stunde war da, welche ihr eines davon nahm. Sie sollte sich freuen — „nur nicht sentimental werden, Mamatschi, nur nicht weinen!" hatte Assunta zu Hause sie gebeten. Aber sie konnte wirklich nicht. Wie sie auch dagegen ankämpfte, ihre Augen füllten sich immer wieder mit Tränen, und alles, was nachher geschah, sah sie nur wie in einem Nebel. So den Blick umflort, das Herz zum Brechen schwer, ging sie zuletzt die Kirchenstufen hinab zum Wagen — allein. Voran das junge Ehepaar Arm in Arm, Rudi mit Eva hinterdrein, und Peter Lott neben dem Pfarrer. Niemand dachte an sie, und Frau Lore empfand mit schmerzlichem Staunen, daß in dieser Stunde wirklich niemand so überflüssig war als sie. ' Andere Brautmutter fielen ihr ein, die stolz und rauschend den Mittelpunkt der Hochzeit aus sich zu machen wußten. Vielleicht lag es nur an ihr, daß man sie vergaß? Menschen, die nichts aus sich zu machen wissen im Leben, werden immer beiseite geschoben. Und auf diese Kunst, sich selbst in das richtige Licht zu setzen, hatte sie sich wirklich nie verstanden. Still schaffe» für andere, es jedem so recht behaglich »rachen in ihrer Nähe, das konnte sie, mehr nicht. Daheim hatte sie alle Hände voll zu tun, um die Gäste zu versorgen, und dazwischen nach dem Kranken zu sehen. Angstvoll glitt ihr Blick dabei immer zur Uhr, und sie bebte, so oft Lanzendorf eine Bewegung machte. Er würde doch nicht schon anfbrechen wollen? Und auf einmal erhob er sich wirklich, rasch mit einem tiefen Atemzug — im selben Augenblick klingelte nebenan der Kranke nach ihr. Hastig schlang Assunta ihre Arme um sie: „Leb' wohl. Mama, und tausend Dank für alles, alles!" Ein Kuß, ein Blick aus leuchtenden, glückseligen Augen — noch ein Kuß. flüchtig und kühl, von Ferry, dann stand sie allein, und tausend Dinge, die sie ihrem Kinde noch hatte sagen wollen, drängten sich verzweiflungsvoll auf die Lippen, blieben unge- sprochen.Jm Nebenzimmer klingelte es stürmisch znm zweiten Male. Mechanisch ging sie hinein. Dann — kaum eine Viertelstunde später — erhoben sich auch die andern. Rudi mußte zur Bahn, Eva begleitete ihn bis dorthin. Wie im Traum verging der Nachmittag mit Ordnungmachen und Grübeln. Immer wieder überkam sie das unruhige Gefühl, etwas versäumt zu haben. Sie hatte doch Assunta das kleine Reisetäschchen noch mitgegeben, das sie eigenhändig mit allerlei kleinen Leckerbissen und Reisebequemlichkeiten zurechtgekichtet? Ja. Natürlich. 221.2Ü Hochmut und seinem Dünkel. wenn es ihm gut geht, wie er verpaßt wird, wenn er der Mißerfolgen an Gemeinheiten mehr leistet, als man sich vorstellen kann. Selbst die Alldeutschen, diese tobsüchtigen Herolde des größern Deutschlands, beklagen sich unaufhörlich in ihren Zeitungen über die „Dlencrnatur", über das Lakaientum ihrer Landsleute. Unverschämte Lakaien Bittenden gegenüber, servile Lakaien ihren Herren gegenüber. Das sind die Deutschen, die obendrein Zerstörer, Mordbrenner und niederträchtige Unmenschen sind. Man wundert sich heute über die Grausamkeiten und Lügen dieser Banditennation. Aber was tat sie denn gestern? Nachdem Herr Wetterle bann eine Spalte ckng geschildert hat, wie Preußen-Deutschland seine eigenen Untertanen knutet, schließt er: Deshalb ist cs notwendig, mit einem Schlage der deutschen Macht ein Ende zu machen. Wenn man das Deutsche Reich schont, wenn man ihm nach seiner Niederlage (!) einen ehrenvollen Frieden gewährt, so wird alles in 10 Jahren wieder von neuem anfangen. Diese Menschen werden nie auf ihren Traum von der allgemeinen Herrschaft verzichten, wenn man nicht endgültig ihre Kraft lähmt. Das sind unheilbare Größenwahnsinnige, Irrsinnige mit brutaler Kraft, Virtuosen der Bar- barci. Die Welt wird den Frieden m der Beachtung des Rechts erst wiederfinden, wenn Preußen ausgehört hat zu bestehen oder wenn es so arm und machtlos geworden ist, wie einst die Mark Brandenburg war. Die Deutsche» in Rußland. GKG. Zürich, 19. Nov. Nach einer privaten Meldung der Neuen Zürcher Zeitung dauern die Ausweisungen der reichsdeutschen und österreichischen Untertanen aus Petersburg fort. Bon 75 000 Angehörigen dieser beiden Staaten in Petersburg sind nur 15000 geblieben, 6 000 davon wollen sich naturalisieren lassen. Die Deutschen und Oesterreichern gehörenden Hotels und Restaurants in Odessa wurden geschlossen. Der Gouverneur von Livland verfügte, daß alle bisher im Stadtdienst von Riga tätigen deutschen und österreichischen Beamten ihrer Stellung enthoben werden. Die Stadtratssitzungen dürfen nur mehr in russischer Sprache geführt werden. Die Kämpfe in Flandern. GKG. Köln, 19. Nov. Eine Kopenhagens Depesche der Kölnischen Zeitung berichtet laut „Nationaltidende" über die Auffassung der Lage in Paris: Die Deutschen haben neue Vorstöße südlich aus die Front Wern-Ar- mentieres gerichtet und setzen in Nordflandern sowie längs der Küste die Arbeit an den Befestigungswerken fort. Die ganze Küstenstrecke Ostende-Knocke sei mit Artillerie und Verschanzungen versehen, frische Truppen in Brügge, Thielt und östlich von Thourouth konzentriert. — Cle- menceou schreibt in seinem Blatte, der Dreiverband sei gegenüber einem Feind, der sich den Vorteil größtmöglicher Vorbereitungen gesichert habe/in einer Lage, daß er den deutschen Kriegshandlungen bezüglich der Vorbereitungen beträchtlich nachhinke. Wir haben für die großen Fehler von früher büßen müssen, obschon es uns seit Jahren nicht an Warnungen fehlte. Wieder Franktireure. Rotterdam, 19. Nov. (Nicht amtlich.) Ter Nieuwe Rotterdamsche Courant meldet aus Oosburg: Nachdem auf einen deutschen Wachtposten in Stvobrugge Schüsse abgegeben worden waren, sind in Maldeghem 40 der an- gesehendsten Einwohner verhaftet worden. Sie sollen als Geiseln dienen, bis man den Täter entdeckt. Es heißt, daß ein oder zwei Mann von dem deutschen Wachtposten vermißt werde. - In Verdun. Ter „Köln. Ztg." wird geschrieben: Einem Berichterstatter des Petit Parisien ist es gelungen, nach Verdun hineinzugelangen. Er meldet, seit Beginn der Feindseligkeiten habe Verdun aufgehört, eine Stadt zu sein, es sei lediglich noch ein großes Bollwerk. Die Bevölkerung, fährt er fort, ist von 18000 auf 2000 Einwohner zusammengeschmolzen. Allenthalben stößt man auf Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett. Es sind unendliche Förmlichkeiten'zu erfüllen, wenn man in die Stadt eindringen will; sogar Generale müssen sich ausweisen. Die Tore der Stadt sind um 6 Uhr abends bis morgens früh geschlossen. Alle Läden müssen ebenfalls um 6 Uhr geschlossen sein und nach 8 Uhr darf niemand mehr auf der Straße verkehren. Dann beginnt das Geschützkonzert: Ter Baß der Mörser, der Bariton der 7,5 Zentimeter- und der Mezzosopran der Maschinengewehre bilden einen tragischen Chor, der erst bei Tagesanbruch verstummt. Deutsche Flieger werfen reichlich Bomben auf die Stadt, ohne jedoch großen Schaden anzurichten. Neutrale Urteile «Ser unsere günstige strategische Lage. GKG. Mailand, 19. Noo. Tie „Perseveranza" schreibt: Es sei ein schöner Lorbeerkranz für Hindenburg, ein halbes russisches Armeekorps gefangen und viele Artillerie von den Russen erbeutet zu haben. Auch die militärische Lage der österreichisch-ungarischen Truppen wird gut beurteilt. Serbien werde wahrscheinlich gezwungen sein, einen besonderen Frieden zu erbitten, was übrigens auch in seinem eigenen Interesse liege. Eine Wiederherstellung des Balkanbundcs wird für unmöglich gehalten. Was die Lage in Frankreich angehe, so könne man aus Artikeln des Temps entnehmen, daß es ziemlich bedenklich stehe. König Albert habe sich mit dem englischen Generalissimus French überworfen und beabsichtige nach wie vor, mit Deutschland in Verhandlungen zu treten. In ähnlicher Weise äußert sich Generalmajor Gatti im „Corriere della Sera". Er meint, der deutsche Sieg an der Weichsel beweise, daß Deutschland noch kräftige Reserven besitze und dazu fähig sei, die Offensive zu ergreifen. Frankreich dagegen habe nur noch Kräfte zur Verleid raun " Protestnote der Rentralen. Stockholm, 19. Nov. (Nicht amtlich.) Das Amtsblatt veröffentlicht den französischen Wortlaut der Protestnote der Regierungen von Schweden, Norwegen und Dänemark an gewisse Kriegführende. Die neutralen Länder hätten danach geglaubt, sich auf die Unverletzbarkeit der grundlegenden Sätze des internationalen Rechts verlassen zu können. Indessen würden Grundsätze angewendet, die mit den Interessen der Neutralen und dem Völkerrecht unverträglich sind. Sich der Grundsätze des Völkerrechts erinnern, heiße das gemeinsame Erbe der zivilisierten Natron bewahren. Tw Note kommt dann auf das Aus- i legen von Minen auf den Haupthandelsstraßen und Meeren ^ohne Rücksichtnahme aus/die friedliche Schiffahrt zu sprechen. Das Recht der Neutralen," die gemeinsamen Straßen zu benutzen, sei vermindert worden. Auch die Grundsätze über Durchsuchung und Kaperung würden zum Schaden des Handels nicht beachtet. Ein besonnener italienischer Seemann. WTB. Rom, 19. Nov. (Nicht amtlich.) Die „Tri- buna" meldet aus Neapel: Gestern abend traf hier, von Buenos Aires kommend, der italienische Dampfer „Ra- vena" mit 531 Auswanderer an Bord ein. Der Dampfer war von den Engländern vor Gibraltar angehalten und in den Hafen gebracht worden. Da sich an Bord 50 deutsche Reservisten befanden, die sich zu jener Zeit eingeschifft hatten, als ein Dekret von London ihnen die Passage gestattete, verlangte die Ortsbehörde ihre Ausschiffung als Kriegsgefangene. Diesem Ansuchen widersetzte sich der an Bord befindliche italienische Regio Commissario, der dem Gouverneur von Gibraltar auseinandersetzte, daß die deutschen Soldaten nicht als Kriegsgefangene betrachtet werden könnten, iveil sie zur Zeit der Wirksamkeit des englischen Dekrets nach Europa abgereist seien. Tie guten Gründe des Regio Commissario wurden anerkannt und so konnte die „Ravena" ihre Fahrt nach Neapel fortsetzen. Maßnahmen gegen die Engländer WTB. Wien, 19. Nov. (Nicht amtlich.) Das k. k. Telegraphen-Korrespondenzf-Bureau teilt mit: Mit Rücksicht auf die traurige Lage, in der sich unsere Staatsangehörigen namentlich in England befinden sollen, wurden in der letzten Zeit die Maßnahmen bei uns besonders gegen die Engländer verschärft, indem außer weiteren Internierungen auch verfügt wurde, daß englische Staatsangehörige ohne Unterschied des Alters und Geschlechts in der Zeit von abends 8 Uhr bis 6 Uhr früh die Wohnung nicht verlassen, öffentliche Lokale aber überhaupt nicht besuchen dürfen. Die Stimmung in Serbien. GKG. Berlin, 19. Nov. Aus Wien wird der „Berliner Zeitung" gemeldet: Das Sofiaer Blatt „Utro" meldet aus Nisch: In der Bevölkerung, der Armee und der Regierung von Serbien herrscht große Bestürzung. In der serbischen Bevölkerung wird der Wunsch nach Einstellung der Feindseligkeiten immer stärker. Man wäre mit einer raschen Besetzung 'Serbiens durch die österreichischen Truppen ganz einverstanden. Nach Meldungen vom österreichischen Kriegspressequartier in Neusatz wurde die serbische Armee in Valjewo in zwei Teile gesprengt. Ter eine Teil wurde nach Osten, bereichere nach Süden gedrängt. Die Fortschritte auf dem serbischen Kriegsschauplatz. WTB. Berlin, 19. Nov. Tie Nordd. Mg. Ztg. schreibt: Schlag auf Schlag haben die österreichisch-ungarischen Truppen gegen die feindliche Streitmacht im Süden geführt. Keine Schwierigkeiten des Geländes, die bei der Kriegführung in dem dortigen Gebiet wahrlich auch ins Geivicht fallen, haben das vordringende Heer Oesterreich-Ungarns wesentlich aufzuhalten vermocht. In dem siegreichen Fortschreiten wurde der Feind an der Drina geschlagen und der Sieg tief in das gegnerische Land getragen. Hier wie überall haben die österreichischungarischen Truppen mit herrlichem Mut und nichtwankender Ausdauer heldenhaft gefachten und sich in der Hand einer tüchtigen Führung als vorzügliche Waffe bewährt. In Deutschland folgen weiteste Kreise mit freudiger Anteilnahme den Geschehnissen auch auf dem entfernten südlichen Schauplatz und beglückwünschen das in treuer Dundesgenossenschaft mit Deutschland Schulter an Schulter kämpfende Oesterreich-Ungarn zu den errungenen Erfolgen. Nicht minder wie zu dem Besitz einer Wehrmacht von so hohen und kriegerischen Eigenschaften. Die Beschießung von Belgrad. GKG. Budapest, 19. Nov. Unsere Truppen nähern sich Belgrad immer mehr. Auch die Beschießung Belgrads von Semlin aus dauert ungeschwächt fort. Unsere Artillerie beschießt die in befestigten Stellungen befindliche serbische Artillerie. Von der Donau aus werden die Belgrader Befestigungen durch die Monitoren „Szamos" und den mit schweren Geschützen armierten „Enns" bombardiert, während drei andere Monitoren das Vorrücken unserer Truppen an der Save decken. Die englischen Konzentrationslager sind nicht so wie ihr Ruf. WTB. London, 19. Nov. (Nicht amtlich. — Reuter.) Der amerikanische Konsul Swain, der im Namen Deutschlands und Oesterreich-Ungarns das Konzentrationslager oon Dorchener l-c» sichtigte, äußerte in einem Interview, die Internierten könnten' Gott danken, in diesem Lager untergebracht zu (sin. Sie leien in loliden Gebäuden untergebracht. Die sanitäre Aufsicht führten zwei Inspektoren, von denen der eine Sanitätsoffizier sei, der regelmäßig das Lager besuche. Jeder Neuaufgenimmene werde ärztlich untersucht. Jeder Krankheitsfall werde zur Kenntnis der Inspektoren gebracht. Ernstlich Kranke würden nach den Zivilkrankenhäusern gebracht. Drei Mge Männer, die herzleidend waren, seien nach dem deutschen Hospital in London, das nicht geschlossen sei, übergeführt worden. Zwei oder drei Internierte hätten sich nach Prioatkliniken begeben. Die Beköstigung sei erheblich besser, als sie die englischen Gefangenen in Deutschland erhielten. Jeder Gefangene habe Decke und Mar/atze. Den sungen Leuten werde Tages- und Abendunterricht erteilt, der durchschnittlich von 200 Mann besucht werde. Für Unterhai- lung, Schach- und Kartenspiel, seien Säle bereitgestevt und auch das Fußballspiel werde gepflegt. Ein besonderes Gebäude diene in der Woche als Schul- und Versammlungslokal und Sonntags als Kirche. Ein anderes Gebäude diene als Musiksra.. Unter den Internierten befänden sich gute Musiker und Sänger. Jeden Abend fänden Vorstellungen statt. Für Badegelegenheit sei 'gesorgt. Jeder Internierte dürfe wöchentlich zwei Briese schreiben. Ja Dorchester wie in anderen Lagern bestehe große Schwierigkeit, Beschäftigung für die Gefangenen zu finden. Wir machen darauf aufmerksam, daß vorstehende Meldung als Reutermeldung bezeichnet ist und es bleibt abzuwarten, ob der amtliche Bericht des amerikanischen Konsuls an die beauftragenden Regierungen ebenso lautet. D. Red. Die englische Kriegsanleihe unlergebrachl. London, 19. Nov. Dem Renterschen Bureau zufolge ist die Unterbringung der Kriegsanleihe von 350 Millionen Pfund bereits gesichert. Eine große Anzahl von Zeichnern hätte den ganzen Tag über Voranmeldungen bei der Bank von England eingereicht. Verlust eines englischen Torpedobootes, GKG. Petersburg, 19. Nov. Nach einem London» lgramm de lische Dorpedobvot „Truand" aÄf eine Mine an Küste von Schottland auf. Tie Mannschaft wurde »» 1 rettet. Ein Seekampf im Schwarzen Meer. WTB. Konstantinopel, 19. Nov. (Nicht amtlich Das türkische Hauptquartier meldet: Unsere Flotte, d^l ausgelaufen war, um nach der russischen 'Schwarzmeer.! Flotte, die Trapezunt beschossen hatte, zu suchen, trasl diese auf der Höhe von Sebastopol. Tie feindliche U,^' bestand aus zwei Schlachtschiffen und fünf Kreuzern. dem sich entwickelten Kampfe wurde ein russisches Schlacht schiff ernstlich beschädigt. Tie übrigen russischen Schiffs ergriffen, von unseren Kriegsschiffen verfolgt, die Flucht! in der Richtung auf Sebastopol. ^ Ein amerikanisch-türkischer Zwischenfall. GKG. Paris, 19. Nov. Der „New Dort Herald"' meldet, daß nach einer Mitteilung der „Franks. Ztg." aus Athen, der amerikanische Kreuzer „Tennessee", str mit dem Schutz der englischen, französischen und russische ^ Bürger von Smyrna betraut ist, wollte in den Hafen von Smyrna einfahren, aber die Einfuhr wurde ihm verweigert. Tie Schaluppe, die sich den Außenforts näherte, wurde beschossen und mußte umkehren. Ter Kommandant der „Tenessee" kündigt an, daß er die Einfahrt' in den Hafen mit Gewalt erzwingen werde, falls sst' ihm nicht gutwillig gewährt werde. Das Seegefecht an der chilenischen Mste. GKG. Der „Köln. Ztg." wird gemeldet: Die oritische Mini- ralität veröffentlicht eine Meldung des Kreuzers ^„Glasgow- über das Seegefecht an der chilenischen Küste. Es ergibt sich der- aus, daß der Feind auf einer Entfernung oon 12 Seemeilen gesichtet wurde. Die „Good Hope" meldete dem Canopus tmrch Funkspruch, daß sie mit „Monmouth", „Glasgow" und ^Otranto- zum Angriff übergehen wolle. Fünf Minuten nach Sonnenuntergang, als in der Dämmerung die Umrisse Ser englischen Schisse sich scharf abhoben, eröffnet« der Feind Sas Feuer auf IM Meter (?) Entfernung. Die zunehmende Dunkelheit und ocr hohe Seegang erschwerten das Feuer. Ms es schien, daß „Good Hope" und „Monmouth gesunken fein müßten, dampfte die „Glasgow weg, um der Vernichtung zu entgehen. Die „Glasgow" meldet nicht, daß die ..Otranto" an Sem Gefecht trügt- nommen habe. Deutsche Kreuzer in der japanischen See? GKG. Petersburg, 19. Nov. Ein Telegramm des „Rußkoje' Slowo" aus Tokio berichtet von einer Panik und der Abfahrt des zweiten Geschwaders in die Straße von Tsuschima, weil deutsche Kreuzer gesehen Pcedi er Zug Kern Ichwist Bürge ien de 'Lehrin vor niedei Ho htest r rein ' bebend wurde . ger u Glück des g ggnie ir rvur Wie d ihm e' worden sein sollten. Aus Stadt und Land. s(,)Schw ff KSjährig ^ m deut sich a wo l —cht sind, M Else, ff Montag zjn der et lei» Betr »einem Br ttholischc c evange i Bettle <-) Karl neu Erst her die ? rite ust militäri M kön vndeten 290 S ** Adelskeiw, 20. Nov. Von Herrn Lehrer Boos, der in französischer Gefangenschaft in Romans ist, kam gestern wieder eine Karte hier an, die allerdings wenig Erfreuliches berichtet, denn ihr Inhalt verweist u. a. aih Markus Kapitel 8, Vers 1 und 2: „Zu der Zeit, da viel Volks da war und hatten nichts zu essen, rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Mich jammert des Volks; denn sie haben nun 3 Tage bei mir beharrt und haben nichts zu essen". Weiter verweist ec auf die Offenbarung Johannes Kapitel 21, Vers 3 und 4: „Und hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen". ** AdelShelm, 20. Nov. Als recht gestrenger Herr führt sich mit einem Mal jetzt schon der Winter ein. Nachdem es gestern nahezu den ganzen Tag zur Freude der Jugend, zum Leide der Alten, mitunter recht kräftig geschneit hatte, klärte sich gegen Abend der mit Baumwolle ganz verdüstert gewesene Himmel auf und es „zog so stark an", daß der Schnee unter den menschlichen Tritten knirschte und auch das Thermometer gab dem Drucke nach und sank kurz nach Einbruch der Dunkelheit bis auf 4Gr. R. herunter. Doch nahm in der Nacht die Kälte erfreulicherweise wieder ab. so daß heute früh nur noch 1 Gr. zu verzeichnen war. — Auch aus andern Gegenden wird der Eintritt des Winters gemeldet. Am Mittelrhein sank in den letzten Nächten die Temperatur auf 3—7 Gr. unter 0. Im Thüringerwald herrscht seit Mittwoch anhaltend Schneefall bei 2 Grad Kälte. Aus München wird berichtet: Der Winter hat hier mit voller Macht eingesetzt. Seit Mittwoch schneit es unausgesetzt. Auch aus ganz Bayern laufen Meldungen über ergiebige Schneefälle ein. A Möcksühl, 19- Nov. Gefreiter Karl Schupp vom Ulanen-Regiment Nr. 20, (Sohn des Wilh. Schupp hier), wurde das Eiserne Kreuz 2 Klaffe verliehen- (-) Widder», 18. Nov- Nachgenannte Krieger von hier sind im Besitze des Eisernen Kreuzes: Chr- Münch, Mzefeldwebel, ist inzwischen gefallen, Sohn deS Wilhelm Münch, Straßenwart; Carl Dengler, Gefreiter, Sohn des Friedr. Dengler, Bauer; Lui Lutz, Oberfahnenschmied, Sohn des Joh. Lutz, Bauer; Christian Landesvatter, Gefreiter, Sohn des Chr. Landesvatter; Friedrich Hennefart, Unteroffizier, Sohn des Gottlob Hennefart, Schuhmacher, Wilhelm Heckmann, Unteroffizier, Sohn des Gottlieb Heckmann, Glasermeister. (-) Schweiger», 18. Nov. Letzten Sonntag bewegte sich vom Pfarrhaus zur Kirche ein imposanter und zugleich ernster Zug. Voran die ältere Schuljugend, dann die Jungfrauen mit Schärpen, der Militär-, Gesang- und Turnverein mit Jugendwehr, den Schluß bildete die Feuerwehr. Es galt zwei jungen hoffnungsvollen Tapferen, die den Heldentod fürs Vaterland starben, die letzte Ehre zu erweisen. Joh. König, 20 Jahre alt welcher freiwillig zum Mergentheimer Bataillon ging und Fr. Frank, 24ZJahre alt, Reg. 109. Der Gesangverein trug in der Kirche das Lied „Befiehl du deine Wege" vor. Herr Pfarrer Heyd hielt eine zu Herzen l(.) Karlsr ' ° am rech hast gec i i»ik Frau iibett ge ist die P Am 5 »sc der raWkg (.) Kar ß rs z» 8 « L « ls «».L T H r: " - -o r; L »-» L «r «SN